BENUTZERANMELDUNG

Vorserien-Leica bringt mehr als 2 Mio. Euro

Foto der Leica No. 116 aus der VorserieBei einer WestLicht-Auktion wurde just eine Vorserien-Leica für 2,16 Mio. Euro versteigert – der bis dato höchste je erzielte Preis für eine Kamera:

Bei WestLicht haben sie fast schon Tradition, die Weltrekord-Preise, die dort für Raritäten erzielt werden und die sich im Laufe der letzten Jahre erklecklich in die Höhe schraubten. WestLicht dazu: „... besonders in den letzten Jahren war die Preissteigerung bei Raritäten gewaltig. Vor relativ kurzer Zeit wäre es noch undenkbar gewesen, dass ein Fotoapparat einen Preis von über einer Million Euro erzielen kann.“
 

Foto der Leica No. 116 aus der Vorserie
 
 
Detailfoto Leica No. 116 aus der Vorserie

Leica No. 116 aus der Vorserie

 
Gestern, am Abend des 12. Mai 2012, stand eine Leica No. 116 aus der Vorserie zur Auktion, die mit 300.000 Euro angesetzt war und die schließlich nach einem 20minütigen Bietergefecht für annähernd das Siebenfache – für 2.160.000 Euro inklusive Aufgeld – einem anonymen Käufer zugeschlagen wurde, wie WestLicht meldet. Nur rund 25 dieser Vorserienkameras wurden im Jahre 1923, zwei Jahre vor Beginn der Serienproduktion, als Testkameras produziert, etwa 12 Stück sind erhalten geblieben.

Die Geschichte der WestLicht-Versteigerungsrekorde der letzten Jahre liest sich so:

 

Foto eines Elcan 1/90 mm an KE-7A

Elcan 1/90 mm an KE-7A

 
Ein weiterer Höhepunkt der 21. WestLicht-Kamera-Auktion war ein Elcan 1/90 mm samt KE-7A. Das Set ging bei einem Startpreis von 30.000 Euro für 228.00 Euro weg. Das extrem lichtstarke Objektiv (Seriennummer: 164-0001) wurde für die US Navy in einer Auflage von nur 10 Stück produziert; hier wurde es zusammen mit dem speziellen Zwischenring 4456 für Unendlich-Stellung und der KE-7A-Militärversion Nr. 1294634 – einer Spezialversion der M4 für die US Army – versteigert.
 

Foto I Mod. A Anastigmat ‚Fälschung‘

I Mod. A Anastigmat ‚Fälschung‘

 
Bemerkenswert auch die Losnummer 4: die „I Mod. A Anastigmat ‚Fälschung‘“, eine laut WestLicht gut gemachte Fälschung einer I Mod. A mit Anastigmat 3,5/50 mm aus dem Jahre 1928 konnte bei einem Startpreis von 900 Euro für 3840 Euro zugeschlagen werden.

(thoMas)
 

2 Mio.

Bild von PKD
Eingetragen von
PKD
(Hausfreund)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 09:54

...beängstigend, wieviel Wenige für ein wenig Blech( auch wenn es Rarität und Historisch ein Meilenstein ist ) aufbringen können.

Sowas gehört für alle zugänglich, und nicht in die privaten Vitrinen.

Gruß

PKD

Im Museum verstaubt es auch nur

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 10:55
PKD schrieb:

Sowas gehört für alle zugänglich, und nicht in die privaten Vitrinen.

Sag das mal den Leica-Vorständen, die haben ihr ganzes Tafelsilber schon vor Jahren verscherbelt.

Ein durchaus

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 09:59

zeitgeistiger Einstieg ins Leica-System ... 8-)

Sorry Jungs,

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 10:00

aber ich musste einfach zuschlagen! Sie ist wirklich jeden Cent wert. Natürlich hätte ich mir für das kleine Geld 317 Leica M Monochrom kaufen können. Aber dafür werden meine Fotos jetzt nochmals so richtig authentisch.

Der Spaniel. Wau!

Dass Leica

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 10:03

inzwischen auf den Hund gekommen ist, scheint evident - aber ausgerechnet auf Dich: Das muss einfach nur Pech sein.

Gast schrieb: inzwischen

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 13:25
Gast schrieb:

inzwischen auf den Hund gekommen ist, scheint evident - aber ausgerechnet auf Dich: Das muss einfach nur Pech sein.

Immerhin ist Leica nicht auf anonyme WEB2.0 Taugenichtse wie dich gekommen.

Der Spaniel. Wau!

Genau

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 13:50

die stehen mehr auf solche Web2.0-Berüchtigtkeiten wie Dich ... 8-)

Gast schrieb: die stehen

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 20:44
Gast schrieb:

die stehen mehr auf solche Web2.0-Berüchtigtkeiten wie Dich ... 8-)

...vielleicht aber auch auf doofe Smileys, die im Kindergarten immer auf die Fresse bekommen haben.

Der Spaniel. Wau!

Ganz sicher nicht

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 13:23

Das weiß ich aus zuverläßlicher Quelle ... 8-)

Nicht schön aber Leica

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 10:38
Der Spaniel schrieb:

aber ich musste einfach zuschlagen! Sie ist wirklich jeden Cent wert. Natürlich hätte ich mir für das kleine Geld 317 Leica M Monochrom kaufen können. Aber dafür werden meine Fotos jetzt nochmals so richtig authentisch.

Gratuliere!

Da hast du den Griechen also doch noch überboten.

Sammlerstück

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 10:13

Leica für die Sammler - Nikon für die Fotografen

Na, wer's glaubt

Bild von Bildami
Eingetragen von
Bildami
(Liebhaber)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 11:43

Erst in den vergangenen 2 Wochen ging es durch die Medien, dass bei einem Händler in London das Nikon Nikkor 6 mm Fisheye gebraucht für über 100.000 Pfund zu kaufen ist.

Man könnte jetzt natürlich argumentieren, dass Nikon Objektive es nicht mal bis zu einer Versteigerung schaffen. Bei denen reicht es für Sammler gerade mal, um sie teuer über den Ladentisch zu ergattern.

Aber diese Polemik ist genauso fehl am Platz wie das ewige Leica-Bashing der Menschen, die ewig ausblenden, wie viel einfacher es doch ist, mit einer Leica statt mit den vollautomatischen Vollautomaten der fernöstlichen Kameraindustrie zu fotografieren.

Ich mache das gerne deutlich. Wenn ich bei schlechtem Licht, wo ich ungern zu viel abblende, mit meiner Nikon D5100 fotografiere, im Vordergrund Menschen scharf abbilden möchte und den weit entfernten Hintergrund genauso scharf haben möchte, dann wird es schwierig. Denn die Objektive aus dem fernen Osten haben leider keine sinnvolle Schärfentiefe-Skala. Das bringt wohl auch nichts bei solchen hochgezüchteten Kameras. Denn wie ich erst kürzlich las, ist die Schärfentiefe in einem Bild auch davon abhängig, wie weit die Pixel auf dem Sensor voneinander entfernt sind. Da kann ich also bei den modernen Pixelboliden immer sicherheitshalber eine Blendenstufe hinzurechnen, wenn ich bei der Schärfentiefe sicher gehen will.

Unter solchen Umständen würde mir zum Beispiel die Nikon D800 mit dem großen Sensor und der hohen Pixeldichte gar nicht mehr gefallen (Schärfentiefe ist da häufig Glückssache oder nur durch unnötig großes Abblenden zu erreichen). Aber es soll ja bald was Vernünftigeres von Nikon (D600) geben, was sich Otto-Normalverbraucher auch leisten kann.

Das Thema Leica im Verhältnis zu anderen Kameraprodukten ließe sich hier nahezu unendlich ausdehnen, wie die gut ablesbaren Schärfetiefenskalen auf den M-Objektiven. Nur, was bringt das?

Wenn also Kritik an Leica, dann bitte sachgerecht. Dann hat auch der Leser etwas davon, der zwischen Leica und Nikon, der zwischen Leica und Canon abwägt. Berechtigt ist solch eine Abwägung selbstverständlich, denn es gibt ja auch anderes, was bei dem Einzelnen Vorrang hat, als so eine lütte Schärfentiefeskala.

Was sollte an einer Leica

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 11:51

einfacher funktionieren? Genau so einfach, besser und präziser funktioniert's immer noch mit zeitgemäßer Technik - im Manual-Modus, damit wir uns nicht falsch verstehen ... 8-)

Fotografieren geht anders

Bild von Bildami
Eingetragen von
Bildami
(Liebhaber)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 12:38

Zu meiner Nikon D5100 habe ich drei Objektive. Zwei Zooms und das Nikon DX 2,8/40 mm. Alle drei Objektive haben einen sehr geringen Verstellweg, wenn per Hand scharf gestellt werden soll. Das Nikon DX 2,8/40 mm ist per Hand praktisch nicht so scharf zu stellen, dass man damit zum Beispiel Motive über eine Entfernung von 3 Metern bis 10 Metern genau scharf abbilden kann. Natürlich geht so was alles oder ähnliches mit Blende 16. Nur hat man dann, zur Erzielung kurzer Verschlusszeiten, die Sensor-Empfindlichkeit hochzufahren, riskiert also Farbrauschen und störende Farbflecken.

Selbstverständlich kann man auch mit dem Autofokus erst einmal auf 3 Meter scharf stellen und sich diesen Wert auf irgendeiner dieser miesen Schärfetiefeskalen merken. Danach stellt man auf 10 Meter scharf, merkt sich wieder den Wert auf der Skala. Dann rechnet man aus, welche Blende für die Differenz von 7 Metern benötigt wird - und kann dann locker mit einem dieser köstlich einfachen vollautomatischen Vollautomaten fotografieren. - Ach nee, jetzt habe ich ja die manuelle Herangehensweise erläutert, die kaum noch jemand beherrscht, um das Optimum aus einer Kamera-Objektiv-Kombination für optimale Bildergebnisse herausholen zu können.

Wenn Sie eine andere Vorgehensweise haben, um eine optimale Schärfentiefe zu erhalten, dann bitte her damit. Für den Austausch so relevanter Erfahrungen und eines solchen Wissens ist eine Website wie diese schließlich da.

Aber kommen Sie mir bitte nicht mit dem Tipp, andere Objektive zu kaufen oder auf Olympus oder einen anderen kleinen fernöstlichen Hersteller umzusteigen, weil in deren Angebot zufällig noch drei Objektive mit sinnvollen Schärfetiefenskalen sind. Denn jeder dieser fernöstlichen Hersteller setzt mittlerweile auf so hohe Pixeldichten auf dem Sensor, dass die alten Schärfetiefenskalen aus der Steinzeit-Filmära längst obsolet sind.

Was ich von einem Hersteller wie Nikon daher wünsche, ist eine elektronische Schärfentiefeskala im Sucher, abhängig vom jeweils angesetzten Objektiv. So was dürfte sich technisch längst machen lassen.

Sinnvolle Kritik? - ich bin für jede dankbar.

Es gibt sogar

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 13:23

in Fernost noch Unterschiede. Mit dem von Ihnen beschriebene Equipment schreckt man Leica-Sektierer zu Tode ... 8-)

Bildami schrieb: Sinnvolle

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 13:49
Bildami schrieb:

Sinnvolle Kritik? - ich bin für jede dankbar.

Einfach Fotos machen. Nicht soviel fabulieren. Immer diese Vielschreiber.

„Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, daß wir nichts wissen können!"

Der gute Goethe konnte sich wahrscheinlich nicht vorstellen, wie gut das auf die Photoscala-Knipserei und die einschlägig bekannten Fachmänner und Fanboys hier zutrifft. Jungs, weniger an Technik aufgeilen!

Der Spaniel. Wau!

Hunden

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 14:00

fehlt einfach der Sinn für Heiterkeit. Dabei ist Leica (inzwischen) ein nicht versiegender Quell schrägen Humors ...

Leider auch nicht erhellend

Bild von Bildami
Eingetragen von
Bildami
(Liebhaber)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 15:23

Viel habe ich hier bei photoscala in den letzten Jahren schon von dir gelesen, lieber Spaniel. Meistens dienen deine Beiträge der Unterhaltung, erfüllen damit ihren von allen (auch mir) gern angenommenen Zweck.

Doch die Welt ist eben mehr als die der schönen Worte, als das bloße Formulieren, das du mir schon zur Last legen möchtest, in dem du die Länge meiner Einlassungen hier beklagst.

Das kann es doch wohl nicht sein, dass hier nur das Wort des Unterhaltenden, des Komödianten zählt. So wie auch die Politik ein ernsthaftes Feld ist, in der das Unterhaltende gern mal Einzug halten kann, so ist doch für viele die Fotografie eine ernst zu nehmende Angelegenheit (nicht mit ernster Angelegenheit verwechseln), in der es eben auch Unzulänglichkeiten gibt, in der es aber auch Erfahrungen gibt, über die manch einer sicherlich gerne etwas liest.

Genauso wenig, wie in anderen Lebensbereichen das Prinzip des Laisser-faire alleine ausreichend ist, um etwas zustande zu bringen, genauso wenig sind deine (von mir sehr wohl geschätzten Beiträge zur Unterhaltung) allein selig machend.

Was mich zu diesen langen Ausschweifungen bewegt, ist der Umstand, dass auf dieser Website manch einer so gerne quer schießt, wenn man ihm nicht durch Belege aufweist, was denn wirklich technischer Stand der Dinge ist. Und darum geht es auf einer Seite wie dieser doch, vorrangig um Technik. Dass das Bild, die Fotografie als solches und damit die Erfahrungen in der Praxis auch dazu gehören, bleibt unbestreitbar. Nur stellt auch dieser Umstand den technischen Kontext auf eben Websites wie dieser nicht in den Hintergrund.

Wer anderes behauptet, dem fehlen doch wohl eher die Argumente, das Wissen, die technischen Belege. Wer hier ausschließlich zum Fotografieren auffordert, weil nur das zählt, der ist doch wohl eher auf Seiten wie flickr oder auf fotocommunity.de besser zu Hause.

Also bitte ich doch, mit diesen Plattitüden aufzuhören, die immer wieder vom Thema ablenken sollen. Hier geht es vorrangig um Technik - und ich hoffe in Zukunft verstärkt auch um Tipps, wie man diese Technik gut oder gar optimal einsetzen kann, welche Produkte welche Vor- und Nachteile haben, sodass diese Website im fotografischen Alltag für einen auch einen kleinen Mehrnutzen bringt. Denn es ist schon schwer, bei jeder Vorstellung eines neuen Produktes auf dieser Website die ganzen unsachlichen, tendenziösen Kommentare zu lesen und zu verwerfen, wenn man denn auf der Suche nach einer qualifizierten Meinung zu einem Produkt oder einer Firma im Foto-Geschäft ist.

Also, „wau“, Spaniel, nicht Goethe zitieren, der konnte eh nicht fotografieren, sondern mal Gedanken machen, wie Beiträge hier mit Inhalten gefüllt werden können, die manches Mal auch ein Lichtblick sein könnten (ist doch viel poetischer). Dabei muss die Unterhaltung ja nun wirklich nicht außen vor bleiben.

Ja und nein.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 16:19
Bildami schrieb:

und ich hoffe in Zukunft verstärkt auch um Tipps, wie man diese Technik gut oder gar optimal einsetzen kann,

photoscala hat den Charme, dass es ein Fachforum ist. Das also die Mehrheit der Nutzer sehr genau weiss, was sie tut. Die meisten hier haben beruflich mit Fotografie zu tun -- was auch immer das heissen mag. Da reicht die Palette vom einfachen Pressefotografen bis zum Fotoingenieur und Wissenschaftler. Weiterhin wage ich zu behaupten, dass die Mehrheit hier seit mindestens 30 Jahren mit der Fotografie verheiratet ist -- ein Großteil davon mit Leica.

"Tipps" für bessere Fotos auf diesen Niveau sind schwer in einem Internetforum zu vermitteln. Dafür gibt es sehr gute Bücher und Workshops. Für Anfängerfragen gibt es andere Foren und Bücher.

Zu Deiner Frage zur Schärfe: Die stärksten Bilder die ich kenne sind unscharf und/oder verwackelt. Das Gehirn wird zur aktiven Mitarbeit des Bildverständnisses gezwungen. Und nun fragst Du wie kontrollierte Tiefenschärfe mit einer Kamera geht, die nicht dafür gebaut wurde....

Zitat:

welche Produkte welche Vor- und Nachteile haben, ... wenn man denn auf der Suche nach einer qualifizierten Meinung zu einem Produkt oder einer Firma im Foto-Geschäft ist.

Genau darum geht es hier auf photoscala: Ujm qualifizierte Aussagen darüber, welche Produkte welche Vor- und Nachteile haben. Und grade "Der Spaniel" ermahnt immer wieder, über die ganze Technikdiskussion nicht das Fotografieren zu vergessen: Eine KB- oder MF-Kamera ist schön und gut. Man kann aber auch anspruchsvolle Aufnahmen mit jedem Fotohandy machen. Ist alles nur eine Frage der Kreativität.

Zitat:

sondern mal Gedanken machen, wie Beiträge hier mit Inhalten gefüllt werden können,

Also ich finde die Beiträge hier zu 90% mit Inhalt gefüllt. Liegt aber daran, dass sie auf das historische, technische und gestalterische Wissen sowie der eigenen Erfahrung aufbauen.

Ich lach mich kaputt...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 23:25
Gast schrieb:

Das also die Mehrheit der Nutzer sehr genau weiss, was sie tut. Die meisten hier haben beruflich mit Fotografie zu tun -- was auch immer das heissen mag. Da reicht die Palette vom einfachen Pressefotografen bis zum Fotoingenieur und Wissenschaftler. Weiterhin wage ich zu behaupten, dass die Mehrheit hier seit mindestens 30 Jahren mit der Fotografie verheiratet ist -- ein Großteil davon mit Leica.

Hahahahaha!

?

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Montag, 14. Mai 2012 - 17:26
Gast schrieb:

photoscala hat den Charme, dass es ein Fachforum ist. Das also die Mehrheit der Nutzer sehr genau weiss, was sie tut. Die meisten hier haben beruflich mit Fotografie zu tun -- was auch immer das heissen mag. Da reicht die Palette vom einfachen Pressefotografen bis zum Fotoingenieur und Wissenschaftler. Weiterhin wage ich zu behaupten, dass die Mehrheit hier seit mindestens 30 Jahren mit der Fotografie verheiratet ist -- ein Großteil davon mit Leica.

Der war gut!

Der Spaniel. Wau!

P.S.: Man kann Photoscala auch nüchtern mit null Promille aufsuchen...

Bildami, Mensch.

Eingetragen von
Grüßender
(Stammgast)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 16:50

Willkommen bei photoscala.

Schön, dass Du für Messucher in die Bresche springst. Aber warum ausgerechnet mit dem, was sie wirklich überhaupt nicht können, nämlich die Beurteilung der Schärfentiefe? Drück doch einfach die Abblendtaste Deiner SLR. Damit siehst Du LIVE und direkt IM Sucher und sogar direkt DUCH die verwendete Linse, wie das so aussieht mit der Schärfe! Oder ist das jetzt zu einfach? Oder hätte ich Deine sicher lehrreichen Kommentare nicht nur überfliegen sollen?

Ganz nebenbei: stammt die Art der Berechnung dieser Skalen nicht irgendwann aus den 1930ern und ist nur liebevoll als so etwas wie ein "Richtwert" zu bezeichnen?

Grüße
Grüßender

Schön wärs...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 17:45
Grüßender schrieb:

Drück doch einfach die Abblendtaste Deiner SLR. Damit siehst Du LIVE und direkt IM Sucher und sogar direkt DUCH die verwendete Linse, wie das so aussieht mit der Schärfe!

Die üblichen Mattscheiben sind nicht wirklich dazu geeignet, die Schärfentiefe zu beurteilen. Schließlich ruft der typische Anwender nach einem möglichst hellen Sucherbild.
Sie müssten schon eine SLT oder eine andere Kamera mit Live-View vom Sensor wählen.

Da darf man dann raten:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 16:27

Seh' ich grad das Motiv bei Offenblende, oder doch schon im abgeblendeten Zustand ...

In der Tat.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 23:11

Die Hersteller bauen Ihnen serienmäßig keine Mattscheiben mehr ein, auf denen Sie die Schärfentiefe exakt beurteilen können.

Auf der Mattscheibe

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. Mai 2012 - 07:55

erwart' ich mir nix anderes als Offenblende ...

Kennen Sie den?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 21:50

Besser, die "elektronische Schärfentiefenskala" im Sucher schlägt kein ernsthafter Fotograf Nikon als Verbesserung vor - obwohl, so kleines ein Witzchen lockert bestimmt den Arbeitsalltag auf!

Grüßender schrieb:

Willkommen bei photoscala.

Schön, dass Du für Messucher in die Bresche springst. Aber warum ausgerechnet mit dem, was sie wirklich überhaupt nicht können, nämlich die Beurteilung der Schärfentiefe? Drück doch einfach die Abblendtaste Deiner SLR. Damit siehst Du LIVE und direkt IM Sucher und sogar direkt DUCH die verwendete Linse, wie das so aussieht mit der Schärfe! Oder ist das jetzt zu einfach? Oder hätte ich Deine sicher lehrreichen Kommentare nicht nur überfliegen sollen?

Ganz nebenbei: stammt die Art der Berechnung dieser Skalen nicht irgendwann aus den 1930ern und ist nur liebevoll als so etwas wie ein "Richtwert" zu bezeichnen?

Grüße
Grüßender

Sinnvolle Kritik

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 13:51
Bildami schrieb:

Alle drei Objektive haben einen sehr geringen Verstellweg, wenn per Hand scharf gestellt werden soll.

Dafür baut Zeiss ja Objektive mit einem zum manuell Scharfstellen sinnvollem Verstellweg.

Ausserdem hilft ein heller optischer Sucher (also KB Format) ungemein beim Scharfstellen. Mit den Türspionsuchern der EinsteigerDSLRs geht das zugegebenermaßen nur sehr schlecht bis unmöglich, besonders wenn dann nur ein mäßig lichtstarkes (f/2,8) bis lichtschwaches (f/5,6) Objektiv dran hängt.

Zitat:

Selbstverständlich kann man auch mit dem Autofokus erst einmal auf 3 Meter scharf stellen und sich diesen Wert auf irgendeiner dieser miesen Schärfetiefeskalen merken.

Man kann auch die Abblendtaste verwenden... Aber richtige Schärfentiefe gibt es bei den hochauflösenden Sensoren nicht mehr wirklich. Da muss man sich entscheiden, wo die Schärfe liegen soll.

Zitat:

Aber kommen Sie mir bitte nicht mit dem Tipp, andere Objektive zu kaufen

Was soll ich dazu sagen? Sie versuchen mit einer Zange einen Nagel in die Wand zu kloppen. Gehen tut das irgendwie schon, so mit krummen Nagel und so. Kaufen Sie sich das entsprechende Werkzeug (Hammer bzw. Kamera-Objektiv-Kombinationen, die zum manuellen Arbeiten gebaut sind) und dann funktioniert auch alles. Die Einsteiger-DSLRs sind halt für Leute gebaut, die "die manuelle Herangehensweise" nicht nur "kaum noch jemand beherrscht" sondern gar niemand -- und auch nicht beherrschen wollen. Also Leute, die irgendwie eine DSLR haben wollen, aber dann doch nur auf den Knopf drücken wollen. Preis, Kompaktheit und möglichst wenige Knöpfe sind denen wichtiger als Ergonomie und manuelles Arbeiten, wohingegen Ihnen scheinbar manuelles Arbeiten wichtiger ist. Die Kameras, die dafür gebaut sind, können Sie auch blind bedienen (also ohne die Kamera von Auge nehmen zu müssen), sind gebaut wie ein Panzer und können Sie ermüdungsfrei 2-3 Stunden beim Shooting in der Hand halten.

Kurz: Sie haben die falsche Kamera für Ihre Bedürfnisse.

Wie Sie schon sagten: Fotografieren geht anders. ;-)

meinen aufrichtigen Dank

Bild von Bildami
Eingetragen von
Bildami
(Liebhaber)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 20:04

für die vielen Ansichten zu meinen Äußerungen.

Eine hochwertigere Kamera, als meine lütte Nikon, ist für mich derzeit nicht drin. Und leider muss ich sagen, dass mir meine frühere Leica R 6.2 auch nicht geholfen hat, wenn es um das Abblenden zur Beurteilung der Schärfentiefe ging (aber die Leica hatte selbst an dem Standard 50er ja auch eine tolle Schärfentiefeskala, so brauchte man bei vielen bewegten Motiven und Blende 8 nur noch mit ein bisschen Erfahrung abschätzen, wie weit der Fokusring zu verstellen ist). Die Schärfentiefebeurteilung konnte ich, wie gesagt, noch nie auf solch kleinen Bildchen, wie dem Sucher, vornehmen. Das funktioniert auch auf dem 3 Zoll-Monitor an meiner Nikon bei mir nicht schnell genug. Na, ja vielleicht mit so viel Zeitverzögerung, dass das Motiv bis dahin schon wieder aus dem Sucher verschwunden ist. Denn wenn die Schärfentiefe bei Autofokusobjektiven mit ihren viel zu kurzen Verstellwegen zwischen 3 Metern und unendlich neu angepasst werden soll, geht Zeit beim Autofokus drauf, weil sich das manuell nicht mehr schnell genug machen lässt. Und ich sehe bei keinem der großen Hersteller ein Zoomobjektiv (auch kein 24-70er für 2000 Euro), dass das leistet. Selbst bei den fernöstlichen 50ern sind maximal 3 Meter auf der Skala eingraviert. Ja, ich weiß, es gibt das tolle 50er Makro von Zeiss, aber das ist für eine andere Brieftasche gemacht, passt in meine nicht rein. Denn mit einem Objektiv allein ist es nicht getan.

Daher kritisiere ich gar nicht mal so sehr, sondern plädiere ich vielmehr für sinnvolle Konstruktionen zur schnellen, vorherigen Festlegung der Schärfentiefe, bevor also das Motiv da und wieder weg ist. Wer da meint, ich spreche mich für Messsucherkameras aus, liegt leider falsch. Es sei denn, da kommt ein Live-View-Monitor zur exakten Beurteilung des Bildausschnittes bei nicht beweglichen Motiven hinzu.

Dass ich hier für Leica eintrete, liegt einfach daran, weil pauschalisierte Abwertungen nicht gerade tolerant sind. Wenn immer und immer wieder so über Nikon oder wen auch sonst hergezogen würde, wären meine Kommentare gleichlautend. Auf dieser Seite hier sollte es eigentlich um den Verkauf einer alten Kamera gehen. Es ist auch nicht in meinem Sinne, wenn für Gemälde 100 Millionen bezahlt werden oder für eine Kamera über 2 Millionen. Nur ist es bestimmt kein Zeichen von Aufrichtigkeit und Toleranz, in dem Zusammenhang eine gute Kameramarke pauschal abzuwerten. Dann muss man halt mit Widerspruch rechnen.

Und nochmals zur Schärfentiefe: Vielen Dank auch für die Aussage, dass die modernen Pixelboliden in dem Zusammenhang auch bei anderen nicht so gut wegkommen. Solche Aussagen kommen über Umwege sicherlich auch bei der Kameraindustrie an.

Schärfentiefe

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 21:36

Ja, es ist wirklich ein Jammer, was uns die Kameraindustrie für wieviel Geld heute anbietet.

Ich selber verwende nur sehr selten die Abblendtaste. Das liegt einfach daran, dass man nach einer bestimmten Anzahl Aufnahmen mit Blendenreihen ein Gefühl dafür kriegt, wie der Hintergrund zum Vordergrund wirkt. Wenn's genauer sein muss, hilft eh nur eine Blendenreihe.

Meiner eigenen Beobachtung nach bringt das Schärfentiefespiel aber bei APS-C eh nicht viel. Ein 2,8/40 auf APS-C entspricht einem 4,0/60 auf KB. Und die 5,6er Kitlinse entspricht gleich einem f/8,0 auf KB. Schärfentiefegestaltung geht anders.

Und nein, es gibt hier keine pauschalisierten Abwertungen oder Neid Leica gegenüber. Viele hier waren aber Leica über Jahrzehnte treu geblieben, haben alle Schrulligkeiten klaglos mitgemacht -- und müssen nun mit ansehen, wie Leica technisch mehr als rückständige Kameras als Luxusgüter für Zahnärzte und Investmentbanker verkloppt: Die totale Abkehr von Fotografie und Innovation. Dabei war die Leica mal DIE Innovation, die eine Revolution der Fotografie ausgelöst hat.

Diesen Niedergang mitanzusehen tut einfach nur weh.

Schärfentiefe

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 23:43

Es gibt eine Iphone App dafür: DoF Rechner
Einfach Kamera oder Filmformat wählen, Objektiv, Blende und Entfernung des Objekts angeben und schon kann man alle Werte
auf den cm ablesen, Nahpunkt, Fernpunkt, Schärfentiefebereich, Hyperfokale Entfernung, Schärfe vor dem Objekt, hinter dem Objekt,
Zerstreuungskreis. Sehr praktisch!

Dazu noch Sunrise, zeigt exakt den Beginn des Sonnenaufgangs (Twilight), den Sonnenauf-und untergang und das Ende der Dämmerung.

Als Krönung Luxmeter,
ein sehr guter Belichtungsmesser.

Schon wird das Iphone zum unverzichtbaren Schweizer Messer des Fotografen, von den Satellitenkarten und GPS Funktionen gar nicht zu reden.

Das mit der elektronischen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 17:45

Schärfentiefenanzeige gibt's meines Wissens nur bei Arri - was Ihnen wahrscheinlich auch nicht weiter hilft.
Ansonsten wär's auch noch ein wenig beachtetes Guzzi an der Fuji X-100 - die wiederum nicht ganz so universell daherkommt.
Nicht zuletzt: Ja, sicher doch wär' das wünschenswert. Wenn ich mich allerdings der furchtbar fruchtlosen Bemühungen entsinne, schon vor vielen Jahren in die M auch nur eine etwas informativere Lichtwaage hineinzureklamieren, dann wünsch' ich Ihnen bei Ihrem - durchaus berechtigten - Anliegen ein kräftiges Toi, Toi, Toi !

Ich bezweifle auch sehr, dass der optische Sucher...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 18:32

...einer SLR/D-SLR mit AF noch so gut zu gebrauchen ist wie der einer SLR ohne AF und dabei so gut wie der einer Nikon F3. Das was mit einer APS-C D-SLR mitsamt Systemobjektiv für schnellen AF und damit kurzen Verstellwegen schwerfällt, fällt mit einer Meßsucherkamera sehr wohl einfacher.

Was haben Sie von einer Anzeige der Schärfentiefe, wenn der kurze Verstellweg der AF-Objektive den Weg zur manuellen Einstellung des Fokus schlichtweg verbaut?

Warum Leica das R-System auf den Markt brachte liegt auf der Hand. Heute ist es Leica S mit größerem optischen Sucher als bei einer KB-VF D-SLR mit AF.
Eine digitale Leica R mit AF wäre schlichtweg nicht weniger kastriert wie eine Nikon F4 oder D800/D4.

Wer ein simples Werkzeug sucht fotografiert mit Leica M. Wer einen SLR-Sucher im Revier der Nikon F3 sucht fotografiert mit Leica S. Alle anderen D-SLR-Sucher hat das AF-Prinzip via Phasen-Detection die Sucherfläche geschrumpft. Entweder dünnere Mattscheiben die man ala Olympus E-1, E-3 und E-5 nur vom Fachmann wechseln lassen kann oder eben ähnlich hellen Sucher aber in der Fläche geschrumpft. Dann noch das schneller, höher, weiter beim AF-Speed und die meisten System-Objektive sind eigentlich nur mittels AF fokusierbar.
Wer ein AF-Kamera-System sucht erhält tatsächlich etwas anderes als eine digitalisierte Nikon F3 mit modernisierten Nikkor AiS mit Schärfentiefenskala und AF. Bitte das Beispiel nicht mit der seltenen AF-Nikon F3 mit den ebenso seltenen Nikkoren mit reingebastelter AF-Lösung verwechseln.

In der Realität

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 22:59

verlangen sehr wenige Fotografen nach einer Leica S - schon gar nicht statt einer flexiblen Kleinbild - wenn schon, dann nach einer richtigen Mittelformat.

Merke

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 13:49

Eine KB-SLR hat nicht deswegen einen "kastrierten" Sucher, weil eine Cam mit einem größeren Sensor zwangsweise einen größeren Sucher aufweist.
Genauso wenig braucht man daraus einen prinzipiellen Nachteil des KB gegenüber dem größeren Format konstruieren - weil bekannter Maßen das Handling einer KB-Kamera in der Praxis sperrigeren, größeren Formaten viele Vorteile voraus hat. Noch dazu, wo das hier angesprochene Konzept eher weiter vom Mittelformat als vom Kleinbild entfernt liegt - und weder über das Handling des Letzteren, noch überdurchschnittliche Qualitätsreserven echten Mittelformats aufweist.

Lieber Bildami

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 18:56

Nur ein Zitat, aber das sagt alles:

Was immer Du schreibst - schreibe kurz, und sie werden es lesen, schreibe klar, und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten.

Joseph Pulitzer

Sinnvolle Kritik?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 01:18
Bildami schrieb:

Für den Austausch so relevanter Erfahrungen und eines solchen Wissens ist eine Website wie diese schließlich da.

Sie sind heu hier, junger Freund, stimmt's?

Dieses Forum ist einzig und allein dazu da, den Betreibern Traffic zu generieren. Es gibt im Netz sehr viele andere Foren, welche zur Wissensvermittlung besser geeignet sind - wenn auch nicht immer - und die einen besseren Umgangston pflegen - wenn auch nicht viel besser.

Ihr Ansatz ist schon mal kurios:

Bildami schrieb:

Selbstverständlich kann man auch mit dem Autofokus erst einmal auf 3 Meter scharf stellen und sich diesen Wert auf irgendeiner dieser miesen Schärfetiefeskalen merken. Danach stellt man auf 10 Meter scharf, merkt sich wieder den Wert auf der Skala. Dann rechnet man aus, welche Blende für die Differenz von 7 Metern benötigt wird ...

Woher wissen Sie denn, dass es 3 und 10 Meter sind? Billige Objektive haben nicht einmal eine Entfernungsskala und wenn doch, dann bedeutet ein Skalenwert von 10m "irgendwo zwischen 5 und 20m". So genau, wie die meisten Objektive das anzeigen, können Sie es auch schätzen.

Nein, eine elektronische Schärfentiefeskala ist nicht möglich. Die von den Nikon Objektiven an die Kamera gemeldeten Werte für Brennweite und Entfernung sind in sehr groben Stufen und daher für eine Schärfentiefeermittlung viel zu ungenau.

Und Ihr Verständnis von "Schärfentiefe" ist schon mal problematisch. Jene Schärfentiefe, welche den Objektivskalen ebenso wie den Berechnungstabellen zu Grunde liegt, geht von einem Zerstreuungskreis aus, welcher dem üblichen Betrachtungsabstand des fertigen Bildes in der Hand oder an der Wand entspricht. Bilder der D5100 werden aber nicht in die Hand genommen und auch nicht an die Wand gehängt. Ausnahmen von dieser Regel sind statistisch bedeutungslos. Digitale Aufnahmen werden praktisch immer am Bildschirm betrachtet und an Hand von 1:1 Pixel Auschnitten beurteilt. Dann und nur dann bekommen nämlich Pixelabstände überhaupt eine Bedeutung. Bei einem Bild von sagen wir mal 70x50 an der Wand ist es völlig belanglos, ob es aus einer D50, einer D700 oder einer D800 kommt. Die Schärfentiefe ist immer die gleiche. Und auf genau diese Schärfentiefe sind Schärfentiefeskalen auf Objektiven gerechnet. Sobald jemand in eine 36 Megapixel Aufnahme hinein kriecht und Pixel zu spalten beginnt, erscheinen 90% der Details leicht unscharf, die doch laut Skala oder Tabelle noch in der Schärfentiefe sein sollten. Zum anderen kann man für eine Webdarstellung geringer Größe auch echt unscharfe Aufnahmen so zurecht hübschen, dass sie noch scharf erscheinen.

Und noch eine nicht ganz unwichtige Kleinigkeit:
Schäfentiefeskalen bei Zweiringzooms sind technisch gar nicht möglich. Die Schärfentiefe ändert sich nämlich sehr deutlich mit der Brennweite. Einigermaßen sinnvoll sind sie noch bei Weitwinkelobjektiven fester Brennweite. Und - Überraschung! - die haben doch bei Nikon tatsächlich eine, auch bei neu vorgestellten Objektiven. Bringt zwar nicht viel, aber wer meint, dass sein Lebensglück davon abhängt, der wird hier fündig.

So, das soll erst mal reichen. Mehr habe ich von Ihren Beiträgen nicht gelesen und mehr mag ich auch nicht dazu schreiben.

Gast schrieb: Woher wissen

Bild von Bildami
Eingetragen von
Bildami
(Liebhaber)
am Montag, 14. Mai 2012 - 19:04
Gast schrieb:

Woher wissen Sie denn, dass es 3 und 10 Meter sind? Billige Objektive haben nicht einmal eine Entfernungsskala und wenn doch, dann bedeutet ein Skalenwert von 10m "irgendwo zwischen 5 und 20m". So genau, wie die meisten Objektive das anzeigen, können Sie es auch schätzen.

An meinem Sigma 17 - 70 mm Zoom habe ich mit wasserfestem Stift eine Markierung gemacht, wo genau 10 Meter Entfernung am Fokusring einzustellen sind. - Leider ist so eine Markierung bei einem Zoom nur von grobem Nutzen. Bei den Nikon-Objektiven wäre eine solch selbst gefertigte Markierung sogar kaum praktikabel zu nutzen, weil bei denen die Entfernungsangaben unter einem Klarsichtscheibchen verhältnismäßig weit entfernt liegen.

Schärfentiefe

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 17:49
Bildami schrieb:

Denn wie ich erst kürzlich las, ist die Schärfentiefe in einem Bild auch davon abhängig, wie weit die Pixel auf dem Sensor voneinander entfernt sind.

Klar. Sie ist davon abhängig, wie Sie „scharf“ definieren. Machen sie den erlaubten Zerstreuungskreisdurchmesser vom Pixelpitch abhängig, kommen Sie je nach Kamera auf unterschiedliche Werte. Genauso ist aber die Schärfentiefe vom Ausgabeformat abhängig.
Nicht jedoch davon, ob Sie eine Messsucherkamera oder eine Spiegelreflexkamera wählen.

Gast schrieb: Bildami

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 20:43
Gast schrieb:
Bildami schrieb:

Denn wie ich erst kürzlich las, ist die Schärfentiefe in einem Bild auch davon abhängig, wie weit die Pixel auf dem Sensor voneinander entfernt sind.

Klar. Sie ist davon abhängig, wie Sie „scharf“ definieren. Machen sie den erlaubten Zerstreuungskreisdurchmesser vom Pixelpitch abhängig, kommen Sie je nach Kamera auf unterschiedliche Werte. Genauso ist aber die Schärfentiefe vom Ausgabeformat abhängig.
Nicht jedoch davon, ob Sie eine Messsucherkamera oder eine Spiegelreflexkamera wählen.

Von zuviel Pixelpitchern soll einem ja derbe schlecht werden!

Der Spaniel. Wau!

Ist ja alles noch viel schlimmer

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 23:52
Gast schrieb:

Leica für die Sammler - Nikon für die Fotografen

als Peter uns dauernd glauben machen will. Hab mich grade mal spasseshalber in der Bucht nach einer M6 umgesehen. Da geht es ja nicht nur um Gebrauchsspuren und Orginalverpackung (wie Peter immer behauptet) -- nein, da muss ja noch die Schutzfolie an der Bodenplatte dran sein. Und, ganz wichtig: "Es wurden maximal 40 Rollen Film damit verschossen."...

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Montag, 14. Mai 2012 - 11:48
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Leica für die Sammler - Nikon für die Fotografen

als Peter uns dauernd glauben machen will. Hab mich grade mal spasseshalber in der Bucht nach einer M6 umgesehen. Da geht es ja nicht nur um Gebrauchsspuren und Orginalverpackung (wie Peter immer behauptet) -- nein, da muss ja noch die Schutzfolie an der Bodenplatte dran sein. Und, ganz wichtig: "Es wurden maximal 40 Rollen Film damit verschossen."...

Und? Der nächste Schritt ist der ins LUF. Viel Spass! Die schiere organische Dumpfheit dort schafft immer wieder große komische Szenen.

Nee Danke,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 12:11

da bin schon weggeflüchtet.....

Stand ca. 1990 vor der Wahl der Qual zwischen R6 und M6. Die M hat mich aber damals dann doch nicht wirklich überzeugt als einzige Kamera. Aber jetzt, so gebraucht, als Fünftkamera, aus Spass an der Freude, dazu ein Focomat, warum nicht? (Gibt's eigentlich noch Farbchemie zu kaufen?)

Aber wenn ich sehe, was da heute für ein Film läuft, wird mir nur noch schlecht. Ist ja richtig peinlich geworden eine M über der Schulter hängen zu haben...

Och komm.

Eingetragen von
Grüßender
(Stammgast)
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 10:54

Safari Editionen gab‘s früher genauso wie heute und für Sozialhilfeempfänger hat sich Leica noch nie eingesetzt. Die Goldversionen waren wohl kaum für Harzer gedacht! Also was bitte ist heute schlimmer als früher?

Die

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 11:26

Ausschließlichkeit. Wenn man nicht grad eine Panasonic kaufen will. Eine M oder R waren einst zumindest vernünftig leistbar.

Die Ausschließlichkeit?

Eingetragen von
Grüßender
(Stammgast)
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 13:25

Laut Google:
M 9: ± 5.500 €
irgendein Summarit: ± 1200

zum Vergleich: Nikon D3x ± 6000 €

Die M9 ist Leicas Spitzenmodell, hat also auch Spitzenpreis verdient nach dieser Logik.

Für einen im Vergleich durchaus leistbaren Preis hat man also eine kleine M. Ich habe nie verstanden, wieso man sich ausgerechnet Leica-Objektive neu kaufen muss, und siehe da: was ließ der Leica-Vorstand verlauten (hach, wenn ich nur wüsste, welche LFI es war, irgendwann zwischen ca. 1998 - 2003):
„Wer sich keine Leica leisten kann, der kauft sich eine gebrauchte. Das war schon immer so.“

Und daran hat sich offensichtlich nichts geändert … außer vielleicht, dass mancher heute keine gebrauchte Kamera mehr kauft, weil das digital möglicher Weise weniger günstig ist als zu Film-Zeiten.

Also hör auf rumzuweinen, alles ist wie früher ;)

Ohoh

Eingetragen von
Grüßender
(Stammgast)
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 13:29

Jetzt widerspreche ich mir selbst. Ok, ich gebe zu, es hat sich etwas verändert: zum einen werden manche Objektive immer (viel) teurer (Noctilux, Summicron), aber auch viel besser?!, zum anderen hat Leica sich bereit erklärt, die Summarite auf den Markt zu werfen.

Aber man stelle sich mal ein Leica-Objektiv vor (neu!) für unter 1000 €! Ne, das geht nicht! Das ruiniert den Ruf! :-D

Die M9

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 14:19

ist das quasi einzige Modell (die S-onderbar-Leica lass' ma ohnehin außen vor) ... und der Einstieg, auch auf (sehr) hohem Niveau, ist überall deutlich günstiger.

Nein, Leica baut nicht mehr für Fotografen, sondern für Gläubige - was zumindest einen Fortschritt gegenüber den Gläubigern der Vergangenheit darstellt.

Ach ja, und noch was:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 11:29

Das Fremdschämprojekt Hartz IV gab's damals, bevor Hartz & Co. die Hosen runter ließen, auch noch nicht ...

Nein.....

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 12:29

den Quatsch konnte ich schon immer ignorieren...

Was ich aber peinlich finde ist, dass die Schutzfolie auf der Bodenplatte noch dran sein muss. Das wäre das allererste gewesen, was ich abgekratzt hätte... Noch bevor ich den ersten Film eingelegt hätte... Denn erst, wenn die Kamera eine natürliche Patina, also eine Geschichte, hat ist sie eine Kamera. ...wenn man weiss, wie und wo man welchen Kratzer reingehauen hat.... Ich meine, stell Dir vor, eine 50jährige Frau, sagen wir als Beispiel, die Hannelore Kraft, würde sich wie eine 15jährige benehmen... Wäre doch total unappetitlich... Genauso wirkt das auf mich, wenn ich von "maximal 20 Filmen belichtet" lese... Zumal die Knipse dann total verharzt sein muss...

Okay, war damals sicher genauso gewesen. Allein, ich war vielleicht zu besoffen gewesen, um das zu merken...

Amen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Mai 2012 - 19:48

...und die Schutzfolie darf auch keine Kratzer zeigen, ja Leica, des Vitrinenaufsehers heilige Reliquie!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Leica für die Sammler - Nikon für die Fotografen

als Peter uns dauernd glauben machen will. Hab mich grade mal spasseshalber in der Bucht nach einer M6 umgesehen. Da geht es ja nicht nur um Gebrauchsspuren und Orginalverpackung (wie Peter immer behauptet) -- nein, da muss ja noch die Schutzfolie an der Bodenplatte dran sein. Und, ganz wichtig: "Es wurden maximal 40 Rollen Film damit verschossen."...

Gast schrieb: Leica für

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 17:34
Gast schrieb:

Leica für die Sammler - Nikon für die Fotografen

Wenn man Peter Coeln (Eigentümer von Leicashop & Auktionshaus Westlicht, wo diese Versteigerung stattfand) glauben mag, dann sind die Nikon-Sammler noch fanatischer als die Leica-Sammler. Er erzählte von utopischen Preisgebote für die Sonnenblende (!) des 50/1.1 Nikkor ...

Sammler sind halt selten rational-

DANKE

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. Mai 2012 - 00:44

Danke für den Tipp, verkaufe meine Sonnenblende trotzdem nicht, denn das Objektiv gammelt nicht in einer Vitrine herum, sondern darf auch einmal an die frische Frühlingsluft, ein wenig Nostalgie muss sein, dann lege ich auch ein Film hinein! Für weitere Nostalgiker: Schwarze SP, Objektiv Nikkor 1,1/5 cm mit Sonnenblende, alles Zustand D, läuft aber immer noch: Peter

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Leica für die Sammler - Nikon für die Fotografen

Wenn man Peter Coeln (Eigentümer von Leicashop & Auktionshaus Westlicht, wo diese Versteigerung stattfand) glauben mag, dann sind die Nikon-Sammler noch fanatischer als die Leica-Sammler. Er erzählte von utopischen Preisgebote für die Sonnenblende (!) des 50/1.1 Nikkor ...

Sammler sind halt selten rational-

Lachhaft.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 10:27

Das sind ja grade mal 156 M Monochrom mit 2,0/50er. Was war denn da los?

Hey, das ist eine historische Kamera! Die muss wenigstens 1000x den Preis einer aktuellen Version bringen.

Oder hat die Krise bei den Sammlern auch schon durchgeschlagen?

Wer regt sich noch auf über

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 10:50

Wer regt sich noch auf über die Preise von neuen Leicas wenn schon für eine Fälschung einer I Mod. A Anastigmat fast 4000 Euronen bezahlt wird.

Ne Fälschung hab ich auch, aber leider falsches Modell und auch nicht selten:

Goldene_Leica?

Richtiges Geld

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 13:31

für falsche Cams - das ist wenigstens konsequent.

Was hat

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Sonntag, 13. Mai 2012 - 19:12

das Spekulieren mit alten Kameras mit Fotografie zu tun?

Nummer 107 lebt!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 01:25

Glückwusch an den Typen, der nach 5 Jahren seine gebraucht gekaufte Knipse auf den Markt wirft und eine Million Euro daran verdient. Ich habe mit meinem Gebrauchtkrempel immer nur Verluste gebaut, auch wenn der Erhaltungszustand deutlich besser war.

Gast schrieb: Ich habe mit

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 17:40
Gast schrieb:

Ich habe mit meinem Gebrauchtkrempel immer nur Verluste gebaut, auch wenn der Erhaltungszustand deutlich besser war.

Mit Leica-Krams geht das tatsächlich. Sowas wie ein Leica Noctilux, das vor 6-7 Jahren "teuer" war und gebraucht mit 1000€ gehandelt wurde, kann man nun leicht für den vierfachen Preis loswerden. Und auch die "Brot-und-Butter" Objektive sind im Gebrauchtpreis kräftig gestiegen.

Monochrom

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 10:36

Liebe Investmentbanker, so sieht eine würdige Leica Monochrom aus.

Keine Elektronik, kein Akku und schon gar kein Silikon.

Gast schrieb: und schon gar

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 10:47
Gast schrieb:

und schon gar kein Silikon.

http://www.englisch-hilfen.de/words/false_friends.htm

Professor Unrat

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 17:41

Ich frage mich:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 18:06

Wer ist bemitleidenswerter? Der Sammler, der 2,16 Mio. Euro für eine uralte Kamera ausgibt oder der Käufer, der 6800,- € für einen monochromen Sensor im alten Gehäuse hinblättert?

Gast schrieb: Wer ist

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Montag, 14. Mai 2012 - 21:42
Gast schrieb:

Wer ist bemitleidenswerter? Der Sammler, der 2,16 Mio. Euro für eine uralte Kamera ausgibt oder der Käufer, der 6800,- € für einen monochromen Sensor im alten Gehäuse hinblättert?

Außer Dir keiner von beiden.

Der Spaniel. Wau!

Charakteristisch für den

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Montag, 14. Mai 2012 - 22:26

Charakteristisch für den Spaniel ist sein fröhliches, unbefangenes Wesen, was er mit dauerndem Schwanzwedeln anzeigt.

Plaubel schrieb:

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Montag, 14. Mai 2012 - 22:37
Plaubel schrieb:

Charakteristisch für den Spaniel ist sein fröhliches, unbefangenes Wesen, was er mit dauerndem Schwanzwedeln anzeigt.

Ich werd' dir gleich mal sonst wo hinwedeln, du Taliban!

Der Spaniel. Wau!

Taliban?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 09:23
Der Spaniel schrieb:

Ich werd' dir gleich mal sonst wo hinwedeln, du Taliban!

Nee, nee, nur ein simpler Kameltreiber.

Der tut nix

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 22:44

Der will ja nur spielen ... 8-)

Oh nein.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Mai 2012 - 22:44

Ich wohne glücklich in meinem Haus von Tadao Ando. Nichts liegt mir ferner als das Ansammeln unnötiger Gegenstände.
In leeren Räumen können die Gedanken am besten fliegen.

Der Spaniel schrieb:
Gast schrieb:

Wer ist bemitleidenswerter? Der Sammler, der 2,16 Mio. Euro für eine uralte Kamera ausgibt oder der Käufer, der 6800,- € für einen monochromen Sensor im alten Gehäuse hinblättert?

Außer Dir keiner von beiden.

Der Spaniel. Wau!

Der Spaniel][quote=Gast

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 12:16
Der Spaniel][quote=Gast schrieb:

Außer Dir keiner von beiden.

Sie waren auch schon mal schlagfertiger...

Gast schrieb: Wer ist

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 12:16
Gast schrieb:

Wer ist bemitleidenswerter? Der Sammler, der 2,16 Mio. Euro für eine uralte Kamera ausgibt oder der Käufer, der 6800,- € für einen monochromen Sensor im alten Gehäuse hinblättert?

Beiden quillt das Geld aus den Ohren raus. Sollen sie doch. Das ist so sinnvoll wie Champagner für 500 Euro die Flasche oder aufgemotzte Sportwagen als Penisersatz.

Piep-piep

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Mai 2012 - 19:50

...beide haben eine mittelprächtige Meise! Zur Beruhigung: Sie zeigen uns wenigstens nicht ihre langweiligen Bilder!

Gast schrieb:

Wer ist bemitleidenswerter? Der Sammler, der 2,16 Mio. Euro für eine uralte Kamera ausgibt oder der Käufer, der 6800,- € für einen monochromen Sensor im alten Gehäuse hinblättert?

Bin gespannt, wann diese

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Mai 2012 - 11:33

Bin gespannt, wann diese Spekulationsblase platzt.Jetzt werden bei E-Bay wieder olle "Dachbodenfunde" zuhauf auftauchen;-).