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Fotografieren ist wie schreiben mit Licht, wie musizieren mit Farbtönen, wie malen mit Zeit und sehen mit Liebe.
Am 4.2.
- 1902: * Manuel Álvarez Bravo (+ 2002); mexikanischer Fotograf
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Voigtländer Ultra Wide Heliar 5,6/12 mm Aspherical II (3x aktualisiert)
Cosina stellt die Objektive für seine Sucherkameras sukzessive vom M-39-Schraubgewindeanschluss auf das bei Voigtländer „VM“ genannte M-Bajonett (= Leica) um. Heute wurde mit dem Ultra Wide Heliar 5,6/12 mm Aspherical II (ca. 800 Euro) eine neue Version des seit vielen Jahren verfügbaren Weitwinkel-Objektivs angekündigt:
Nach dem im vergangenen Jahr in neuer Fassung aufgelegten Super Wide Heliar 4,5/15 mm soll in diesem Jahr eine neue Version des Ultra Wide Heliar 5,6/12 mm Aspherical mit dem Namenszusatz „II“ auf den Markt kommen: Ultra Wide Heliar 5,6/12 mm Aspherical II. Während sich der optische Aufbau mit 10 Linsen in 8 Gruppen offensichtlich nicht verändert hat, wurde die Fassung des Objektivs neu konzipiert. So ist die Sonnenblende bei der neuen Version fest eingebaut und mit einem Filtergewinde mit einem Durchmesser von 67 mm versehen. Damit entfällt der bislang benötigte Filteradapter für die Filtergröße 77 mm, der als gesondertes Zubehör mit 99 Euro zu Buche schlug. Ebenfalls neu ist der Aufstecksucher „M“ für die 12-mm-Brennweite.

Objektiv und Sucher sollen in Deutschland im Frühsommer verfügbar sein; Ringfoto rechnet mit Preisen von ca. 800 € für das Ultra Wide-Heliar 5,6/12 mm Aspherical II und ca. 400 € für den 12-mm-Sucher „M“ .
| Technische Daten Ultra Wide Heliar 5,6/12 mm | ||
| alte Version | neue Version | |
| Brennweite | 12 mm | |
| Lichtstärke | 1:5,6 | |
| Kleinste Blende | 22 | |
| Optischer Aufbau | 8 Gruppen, 10 Linsen | |
| Bildwinkel | 121° | |
| Zahl der Blendenlamellen | 9 | |
| Kürzeste Einstellentfernung | 0,3 m | 0,5 m |
| Maximaler Durchmesser | 50,5 mm | 74,6 mm |
| Länge | 38,2 mm | 42,5 mm |
| Gewicht | 162 g | 156 g |
| Anschluss | M 39 | M-Bajonett |
| Filtergewinde | - | 67 mm |
| Sonnenblende | integriert | |
| Messsucher-Kopplung | - | unendlich ~ 0,7 m (abhängig vom Kameragehäuse) |
| Preis | 899 € (mit Aufstecksucher) | ca. 799 € (ohne Aufstecksucher) |
| Circa-Preise: | |
| Ultra Wide-Heliar 5,6/12 mm Aspherical II | 799 € |
| Sucher neu | 399 € |
| Filteradapter alt für 77 mm | 99 € |
| Sucher alt | 399 € |
(CJ)
Nachtrag (20.1.2010; 18:40): Foto vom Heliar ausgetauscht; zunächst zeigten wir irrtümlich die alte Version.
Nachtrag (21.1.2010): Tabelle berichtigt: Der Preis für die alte Version des Ultra Wide Heliars 5,6/12 mm betrug 899 € mit Aufstecksucher, nicht, wie zunächst vermerkt, ohne Aufstecksucher.
Nachtrag (22.2.2010): Das Ultra Wide Heliar 5,6/12 mm Aspherical II soll hierzulande 799 Euro (UVP) kosten; der Sucher 399 Euro. Die neuen Preise (ursprünglich gingen Ringfoto und wir von 1000 respektive 450 Euro aus) wurden in Text und Tabelle eingetragen.
Zum Thema:
- Voigtländer Super Wide Heliar 4,5/15 mm mit M-Bajonett (aktualisiert)
- CP+ 2011: Zwei lichtstarke Festbrennweiten von Voigtländer (aktualisiert)
- Voigtländer Heliar 3,5/50 mm und 2,0/50 mm
- Voigtländer Heliar 1,8/75 mm
- Zoomsucher 15-35 mm von Voigtländer
- Lichtstärke extrem: Voigtländer Nokton 1,1/50 mm (aktualisiert)
- Ultron 2/28 mm für Leica-M-Bajonett
- Voigtländer Nokton 0,95/25 mm MFT
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- Samyang-Fischauge 3,5/8 mm mit Nikon-CPU
- Color Skopar 3,5/20 mm SL II Aspherical von Voigtländer (aktualisiert)
- Transporter bei Bilora





1000 Euro für's Objektiv ...
... und 450 Euro für den Sucher – da stimmen irgendwie die Proportionen nicht mehr.


"I love my job, it's the work, I hate."
Proportionen
soll ja auch nicht für jeden sein. Auflage gering, großer Aufwand ist gleich hoher Preis. So kommt noch zusätzlich der Blickwinkel (Standpunkt) dazu. Wenn die Optik beruflich genuzt wird ist sie sogar preiswert, selbst wenn der Sucher hinzu kommt.
Proportionen
Beruflich genutzt? An welcher Kamera denn? An einer völlig veralteten und digital aufgeppten M-Kiste? Die damit Geld verdienen müssen, haben eine moderne Digital-Hasselblad, Nikon D3s bzw. D3x oder Canon EOS. Die Kontrolle der Perspektive und der Lichtsituation mit einem "Aufstecksucher???" Wir haben 2010 - und nicht 1954 - glücklicherweise! Diese Dinger kaufen doch nur noch Sammler, je größer die Frontlinse, um so schöner funkelt es in der Glasvitrine mit dezenter Innenbeleuchtung!
soll ja auch nicht für jeden sein. Auflage gering, großer Aufwand ist gleich hoher Preis. So kommt noch zusätzlich der Blickwinkel (Standpunkt) dazu. Wenn die Optik beruflich genuzt wird ist sie sogar preiswert, selbst wenn der Sucher hinzu kommt.
Gast schrieb: Beruflich
Beruflich genutzt? An welcher Kamera denn? An einer völlig veralteten und digital aufgeppten M-Kiste? Die damit Geld verdienen müssen, haben eine moderne Digital-Hasselblad, Nikon D3s bzw. D3x oder Canon EOS. Die Kontrolle der Perspektive und der Lichtsituation mit einem "Aufstecksucher???" Wir haben 2010 - und nicht 1954 - glücklicherweise! Diese Dinger kaufen doch nur noch Sammler, je größer die Frontlinse, um so schöner funkelt es in der Glasvitrine mit dezenter Innenbeleuchtung!
soll ja auch nicht für jeden sein. Auflage gering, großer Aufwand ist gleich hoher Preis. So kommt noch zusätzlich der Blickwinkel (Standpunkt) dazu. Wenn die Optik beruflich genuzt wird ist sie sogar preiswert, selbst wenn der Sucher hinzu kommt.
also ich kenn genügend fotografen, die eine M7/M8/M9 unter anderem(!) beruflich nutzen und damit geld verdienen.
beispiele:
Jürgen Schadeberg; Craig Semetko; die Gebrüder Van Brug; annie leibovitz usw...
und für die qualität der bilder, die die pressefotografen liefern, reicht bis heute eine D100 und 18-55er. ;)
der springende punkt sind mE die leute die konzeptuell im studio/on location arbeiten - für die war eine M noch nie gedacht - so wird mit fotografie heute aber cash generiert. wer langsame und langfristige reportagen macht, die nicht für die tageszeitungen gedacht sind und nicht binnen stunden fertig in der redaktion liegen müssen, erscheint mir eine M immer noch sinnvoll. das der photojournalismus aber tot ist, ist wiederum eine andere sache.
mfg
max.T
Beruflich
Die Fotojournalisten haben aber keine D100 mit 18-55 mm (das hatten `mal vor acht Jahren die "Freien" bei der Lokalzeitung), sondern eine D3 oder EOS-1 mit 14-24, 24-70 und 70-200 mm. Und damit verdienen die ihr Geld - und das sind nicht nur ein paar Einzelgänger, sondern fast alle wichtigen Presse- und Agenturfotografen. Mittlerweile auch die guten Naturfotografen! Was sollten sie auch anderes verwenden, mit einer putzigen M ist bei 90, spätestens 135 mm das "Ende der Fahnenstange" erreicht - und digitale Spiegelreflexkameras hat Leitz wegen der erfolgreichen Produktstrategie nicht mehr im Angebot. Äh - tut mir leid, fast vergessen, die S2 kommt ja noch?!
Beruflich genutzt? An welcher Kamera denn? An einer völlig veralteten und digital aufgeppten M-Kiste? Die damit Geld verdienen müssen, haben eine moderne Digital-Hasselblad, Nikon D3s bzw. D3x oder Canon EOS. Die Kontrolle der Perspektive und der Lichtsituation mit einem "Aufstecksucher???" Wir haben 2010 - und nicht 1954 - glücklicherweise! Diese Dinger kaufen doch nur noch Sammler, je größer die Frontlinse, um so schöner funkelt es in der Glasvitrine mit dezenter Innenbeleuchtung!
soll ja auch nicht für jeden sein. Auflage gering, großer Aufwand ist gleich hoher Preis. So kommt noch zusätzlich der Blickwinkel (Standpunkt) dazu. Wenn die Optik beruflich genuzt wird ist sie sogar preiswert, selbst wenn der Sucher hinzu kommt.
also ich kenn genügend fotografen, die eine M7/M8/M9 unter anderem(!) beruflich nutzen und damit geld verdienen.
beispiele:
Jürgen Schadeberg; Craig Semetko; die Gebrüder Van Brug; annie leibovitz usw...
und für die qualität der bilder, die die pressefotografen liefern, reicht bis heute eine D100 und 18-55er. ;)
der springende punkt sind mE die leute die konzeptuell im studio/on location arbeiten - für die war eine M noch nie gedacht - so wird mit fotografie heute aber cash generiert. wer langsame und langfristige reportagen macht, die nicht für die tageszeitungen gedacht sind und nicht binnen stunden fertig in der redaktion liegen müssen, erscheint mir eine M immer noch sinnvoll. das der photojournalismus aber tot ist, ist wiederum eine andere sache.
mfg
max.T
Mutmaßungen über Fotojournalisten
Die Fotojournalisten haben aber keine D100 mit 18-55 mm (das hatten `mal vor acht Jahren die "Freien" bei der Lokalzeitung),
Die meisten Freien die in Deutschland bei Lokalzeitungen im Jahr 2010 fotografieren sind keine Fotojournalisten und stellen sicher auch nicht das Gros "fast alle(r) wichtigen Presse- und Agenturfotografen".
Bei den meisten Lokalzeitungen fotografieren irgendwelche Hobbyfotografen die noch Geld mitbringen um ihre Bilder gedruckt zu sehen oder Schreiberlinge (die auch nicht wirklich schreiben können), meist sind das Muttis im Nebenerwerb (denn von den Zeilenhonoraren und Anstrichhonoraren für die Bilder kann kaum einer leben, die decken oft kaum die Unkosten) denen man eine Einsteiger-DSLR mit 18-55er umgehängt hat, die meistens mit eingeschaltetem Blitz benutzt wird, um gestellte Gruppenfotos mit Porzellantellern und Bürgermeistern zu machen.
Eine oder eher zwei D3 oder EOS-1 mit 14-24, 24-70 und 70-200 mm findet man bei den festen Freien der großen Tageszeitungen oder den Fotografen der Agenturen.
Aber abgesehen davon ist es auch dumm so zu tun, als gäbe es da eine direkt Verbindung zwischen Ausrüstung und dem Anspruch des Kunden. Dem Kunden ist es völlig egal, was ein Fotograf benutzt, der interessiert sich nur für das Ergebnis.
Natürlich muß, wer professionell - erst recht auf Auftragsbasis - als Fotojournalist arbeiten will dafür sorgen, daß er über eine Ausrüstung verfügt die es ihm ermöglicht die gängigen Standardsituationen zu bewältigen. Aber der oft von Amateuren gezogene Rückschluß, daß ein paar D3 oder EOS-1 mit 14-24, 24-70 und 70-200 mm die Eintrittskarte sind, ist schlicht falsch. Das folgt der irrigen Annahme, daß man sich die Qualifikation kaufen könnte, was ja ein ganz bequemer Weg wäre.
Wer mit einer Einsteigerkamera und einer Festbrennweite Bilder macht, die den Ansprüchen der großen Magazine entsprechen, der wird da gedruckt; im Gegensatz zu jemandem, der mit der teuersten und besten Kamera der Welt und einem Kofferraum voll Objektiven mittelmäßige bis schlechte Fotos produziert.
Insoweit ist auch die Frage ob man mit einem 12er Objektiv an einer M9 oder mit der M9 an sich professionell arbeiten kann albern. Das auch, weil es eben Fotografen gibt, die das tun.
Mutmaßungen
Wirklich eine gute Sache, dass der Autor des Beitrags "Mutmaßungen über Fotojournalisten" nicht bei einer Zeitung schreibt (von der fotografischen Tätigkeit mit einer Leica M im Tagesgeschäft möchte ich erst gar nicht anfangen). Denn wenn seine Artikel so in die Ausgabe kommen würden, schlampig recherchiert, wenig Sachkenntnis und gespickt mit Vorurteilen und Beleidigungen, dann hätte der Lokalchef echte Probleme! Da würde sich sogar das örtliche Anzeigenblatt mit Grauen abwenden. Zitate: "Schreiberlinge, die auch nicht wirklich schreiben können" und "Muttis im Nebenerwerb", das ist nicht die Realität im Zeitungsgeschäft, da möchte ich die Textkollegen in Schutz nehmen. Dass EOS-1 und Nikon D3 keine "Eintrittskarten" in den Zeitungsbetrieb sind, hatte kein Beitragsschreiber behauptet, sie ermöglichen aber durch ihre vielfältigen technischen Möglichkeiten, die schnelle Bildfolge (Sportfotografie) und die absolute Zuverlässigkeit, die Bilder anzubieten, die gefragt sind! Da helfen kein Gestotter und keine Ausflüchte, wenn beim wichtigsten Fußballturnier des Wochenendes nicht ein entscheidendes Tor dabei ist, könnte der Sportchef schon etwas ungehalten werden. Trösten Sie sich, Enten auf dem Stadtparkteich sind doch auch schööön, so mit M9 und 13-mm-Objektiv plus Zusatzsucher - die dürfen sich dann aber keinesfalls allzu hektisch bewegen!
Beruflich
Diese Argumente kenne ich. Die Leica-Anhänger versuchen immer noch, Leica-Kameras als "Berufsausrüstung" für Profis dazustellen, aber die Zeiten sind sehr lange vorbei. Als die ersten guten Spiegelreflexkameras auf den Markt gingen, rannten fast alle Reporter berechtigterweise "mit fliegenden Fahnen" zu den Japanern über, vor allem Nikon und Canon räumten mächtig ab. Wer wollte denn auch noch mit dieser "lahmen Ente" von Leica-M fotografieren: Kein geeigneter Motor, viel zu langsame Scharfstellung, wirklich nicht akzeptable Mindestdistanz (also kein Nahbereich) - und Objektive nur bis 135 mm. Jetzt zu der sehr guten Frau Leibovitz! Ich erlebte sie auf der photokina mit einer faszinierenden Diaschau im Format 6x7. Ihre Ausrüstung: Mamiya RZ. Aber wir wollen das nicht verallgemeinern. Also `rein bei Google und gesucht unter "Google-Bilder Leibovitz!" Da ist die US-Fotografin mehrfach zu sehen, aber eine M-Leica ist nicht dabei. Zu sehen ist sie mit Contax-Sucher (Japan), gleich fünfmal mit Canon EOS-Vollformat (damit schießt sie vermutlich ihre teuren Fotoinszenierungen), dann wieder mit Contax RTS III (wieder Japan), einer Asahi Pentax, noch einmal mit der Mamiya RZ und mehrfach mit Konica-Hexar (Sucherkamera/Japan). Auf allen 47 Seiten ist nichts von Leica zu sehen! Probieren Sie`s doch selbst! In einem älteren Buch ist ihr Werdegang zu sehen, sie begann mit einer sehr guten Kamera: Nikon F. Was soll sie auch mit einer Leica-Kiste? Die gibt viel Geld aus für Modelle und "Location", da ist Zuverlässigkeit und optimale Bildschärfe absolute Voraussetzung! Falls jetzt wieder die FT-Nervensäge loslegen möchte, diese "Halbformatkameras" sind auch nicht bei Google zu sehen!
Beruflich genutzt? An welcher Kamera denn? An einer völlig veralteten und digital aufgeppten M-Kiste? Die damit Geld verdienen müssen, haben eine moderne Digital-Hasselblad, Nikon D3s bzw. D3x oder Canon EOS. Die Kontrolle der Perspektive und der Lichtsituation mit einem "Aufstecksucher???" Wir haben 2010 - und nicht 1954 - glücklicherweise! Diese Dinger kaufen doch nur noch Sammler, je größer die Frontlinse, um so schöner funkelt es in der Glasvitrine mit dezenter Innenbeleuchtung!
soll ja auch nicht für jeden sein. Auflage gering, großer Aufwand ist gleich hoher Preis. So kommt noch zusätzlich der Blickwinkel (Standpunkt) dazu. Wenn die Optik beruflich genuzt wird ist sie sogar preiswert, selbst wenn der Sucher hinzu kommt.
also ich kenn genügend fotografen, die eine M7/M8/M9 unter anderem(!) beruflich nutzen und damit geld verdienen.
beispiele:
Jürgen Schadeberg; Craig Semetko; die Gebrüder Van Brug; annie leibovitz usw...
und für die qualität der bilder, die die pressefotografen liefern, reicht bis heute eine D100 und 18-55er. ;)
der springende punkt sind mE die leute die konzeptuell im studio/on location arbeiten - für die war eine M noch nie gedacht - so wird mit fotografie heute aber cash generiert. wer langsame und langfristige reportagen macht, die nicht für die tageszeitungen gedacht sind und nicht binnen stunden fertig in der redaktion liegen müssen, erscheint mir eine M immer noch sinnvoll. das der photojournalismus aber tot ist, ist wiederum eine andere sache.
mfg
max.T
das recherchieren im
das recherchieren im internetzeitalter immer noch so eine hürde ist:
annie leibovitz mit ihrer M6 am cover vom sunday times magazine. http://bit.ly/5BgfcF
ihr aktueller(?) bildband "A Photographer's Life: 1990-2005" liegt grad neben mir - ihren privaten bilder entstanden meist mit einer M6. aufschlagen - reinschaun :)
mfg
max.T
das Recherchieren
Hallo Schlaumeier! In der Redaktion bin ich 47 Seiten bei "Google" durchgegangen, das ist der Standard bei schneller Recherche. Da sind 47 Seiten zu sehen mit sehr vielen Leibovitz-Bildern, auch die Fotografin selbst mit verschiedenen Kameras in der Hand oder am Auge. Eine Leica war nicht dabei. Es ging auch darum, darauf zu antworten, mit welcher Kamera sie "professionell" fotografiert - und das kann keine M sein. Ich besitze eine M4-P. Für eine private Tour zum Herumknipsen in Ordnung, aber ernsthafte Aufträge damit? Da bekäme ich Schweißausbrüche! Da sind Hasselblad, Nikon, Canon und Mamiya die besseren Alternativen! Das weiß auch Frau Leibovitz!
das recherchieren im internetzeitalter immer noch so eine hürde ist:
annie leibovitz mit ihrer M6 am cover vom sunday times magazine. http://bit.ly/5BgfcF
ihr aktueller(?) bildband "A Photographer's Life: 1990-2005" liegt grad neben mir - ihren privaten bilder entstanden meist mit einer M6. aufschlagen - reinschaun :)
mfg
max.T
ich weiß nicht ob Sie das
ich weiß nicht ob Sie das noch lesen, aber trotzdem:
Wieso gehen Sie eigentlich nicht auf meine Links und Argumente ein und reden lieber darüber, was Sie Ihrer Arbeitszeit statt arbeiten tun?
Um bei Leibovitz zu bleiben:
Würden Sie ihre Arbeiten gut kenne, wüßten Sie, dass sie in der Betrachtung ihres Gesamtwerks keinen Unterschied zwischen privater und beruflicher Fotografie macht. Dies belegt ihr aktueller Bildband, in dem Sie Auftragsarbeiten neben private Arbeiten stellt, weil sie betont, dass Fotografie für sie ein ganzheitlicher Aspekt ihres Lebens ist und nicht zwischen Job-Freizeit getrennt werden kann.
Für ein inszeniertes Shooting mit komplexem Lichtaufbau wird wohl niemand eine M nehmen - behaupt ich auch nicht. Aber für die stille Reportage, die keinen Zeitdruck kennt, sehr wohl.
Ich geht jetzt auf jeden Fall ein Covershooting für eine deutsche Popband machen - mit einer M9.
Viel Spaß weiterhin.
"Cover shooting!
Machen Sie ruhig Ihr "Cover shooting" (tolle Wortkombination) mit der M9, für Standfotos reicht diese Leica-Knipse doch aus!
ich weiß nicht ob Sie das noch lesen, aber trotzdem:
Wieso gehen Sie eigentlich nicht auf meine Links und Argumente ein und reden lieber darüber, was Sie Ihrer Arbeitszeit statt arbeiten tun?
Um bei Leibovitz zu bleiben:
Würden Sie ihre Arbeiten gut kenne, wüßten Sie, dass sie in der Betrachtung ihres Gesamtwerks keinen Unterschied zwischen privater und beruflicher Fotografie macht. Dies belegt ihr aktueller Bildband, in dem Sie Auftragsarbeiten neben private Arbeiten stellt, weil sie betont, dass Fotografie für sie ein ganzheitlicher Aspekt ihres Lebens ist und nicht zwischen Job-Freizeit getrennt werden kann.
Für ein inszeniertes Shooting mit komplexem Lichtaufbau wird wohl niemand eine M nehmen - behaupt ich auch nicht. Aber für die stille Reportage, die keinen Zeitdruck kennt, sehr wohl.
Ich geht jetzt auf jeden Fall ein Covershooting für eine deutsche Popband machen - mit einer M9.
Viel Spaß weiterhin.
Rumpelstilzken schrieb: ...
... und 450 Euro für den Sucher – da stimmen irgendwie die Proportionen nicht mehr.


"I love my job, it's the work, I hate."
naja, wenn die optik so gut ist wie ihr vorgänger bzw. das 15er... why not. alternativen gibts ja nicht wirklich.
und wer noch keine M39 optiken hat, spart sich den adapter.
ich will nicht vorrechnen, aber in summe und für die zukunft scheints eine gute investition zu sein. v.a. da mit der M9 das M-Bajonett wirklich in der Gegenwart angekommen ist.
vor allem das CV endlich alles auf das M Bajonett umstellt ist schon eine freude.
interessant ist ja, ob CV nicht doch noch mal einen digitalen messsucher nachschiebt.
mfg
max.T
Leica-Sucher
kosten etwa doppelt so viel und sind auch nicht besser.
... und 450 Euro für den Sucher – da stimmen irgendwie die Proportionen nicht mehr.


"I love my job, it's the work, I hate."
naja, wenn die optik so gut ist wie ihr vorgänger bzw. das 15er... why not. alternativen gibts ja nicht wirklich.
und wer noch keine M39 optiken hat, spart sich den adapter.
ich will nicht vorrechnen, aber in summe und für die zukunft scheints eine gute investition zu sein. v.a. da mit der M9 das M-Bajonett wirklich in der Gegenwart angekommen ist.
vor allem das CV endlich alles auf das M Bajonett umstellt ist schon eine freude.
interessant ist ja, ob CV nicht doch noch mal einen digitalen messsucher nachschiebt.
mfg
max.T
Gast schrieb: vor allem
vor allem das CV endlich alles auf das M Bajonett umstellt ist schon eine freude.
Warum? Ich betreibe diverse LTM Objektive mit M-Adapter. Der kommt einmal rauf und fertig. Ich sehe da keine Verbesserung, das das M-Bajonett nun fest verbaut ist, zumal Cosina ja wohl auch nicht für die digitalen Ms (Patent) kodieren darf...
Der aktuelle Sucher...
...taugt aber auch nicht wirklich viel. Ein 12mm-Sucher der tatsächlich das zeigt was der Film sieht ist nicht einfach. Blickt man durch den aktuellen Sucher muß man wissen wie man durchschaut um selbst den Bildwinkel zu überschauen den der Film sieht. Ich spreche mal von Film, weil das Objektiv auf Sensoren nicht wirklich Sinn macht. Es hat eine sog. durch die Physik bedingte Vignettierung.
...???...
Ich spreche mal von Film, weil das Objektiv auf Sensoren nicht wirklich Sinn macht. Es hat eine sog. durch die Physik bedingte Vignettierung.
Boah! Echt? Gibts ja gar nicht! Physik? Auf den Sensoren macht es auch keinen Sinn, das würde es ja nur die Oberfläche verkratzen... Apropos Vignettierung: Im Jahr 2010 soll ja Software dagegen entwickelt werden. Aber das ist ja noch pure Science Fiction...
;-)
Gast schrieb: Gast
Ich spreche mal von Film, weil das Objektiv auf Sensoren nicht wirklich Sinn macht. Es hat eine sog. durch die Physik bedingte Vignettierung.
Boah! Echt? Gibts ja gar nicht! Physik? Auf den Sensoren macht es auch keinen Sinn, das würde es ja nur die Oberfläche verkratzen... Apropos Vignettierung: Im Jahr 2010 soll ja Software dagegen entwickelt werden. Aber das ist ja noch pure Science Fiction...
;-)
Najo... das 12mm vignettiert schon extrem an digital. Klar kann man per EBV die Ränder aufhellen, aber optimale Zeichnung bleibt da natürlich auch nicht übrig. Gerade bei Architektur, wo es halt auf Qualität bis in die Ecken ankommt, schon wichtig.
Rumpelstilzken schrieb: ...
... und 450 Euro für den Sucher – da stimmen irgendwie die Proportionen nicht mehr.


"I love my job, it's the work, I hate."
Nun, der Sucher, der beim alten 5,6/12 mitgeliefert (!) wurde, wurde auch zum Einzelpreis von EUR 450,00 vertrieben. Jetzt ist er nicht mehr dabei. So betreibt Cosina eine ordentliche Preissteigerung von effektiv gerne mal 300%...
Super Heliar 12mm
Wenn die Schrägstrahlen des 12mm Objektivs auf den digitalen Sensor der Leica M9 treffen, dann kann man im Randbereich wirklich keine Bildqualität mehr erwarten. Der Sensor hat doch schon bei 28mm so seine Probleme!
Hörensagen?
Wenn die Schrägstrahlen des 12mm Objektivs auf den digitalen Sensor der Leica M9 treffen, dann kann man im Randbereich wirklich keine Bildqualität mehr erwarten. Der Sensor hat doch schon bei 28mm so seine Probleme!
Und das haben Sie ausprobiert oder nur irgendwo aufgeschnappt? Man hat den Eindruck, daß gerade die Leute die die M9 nur vom Hörensagen kennen die meisten praktischen Probleme mit der Kamera haben.
Dass eine Kamera die man nie benutzt (und etwas "benutzen" ist was anderes als über etwas gelesen zu haben oder etwas mal 5 Minuten begrabbelt zu haben) hat oder besitzt einen nicht wirklich überzeugt überrascht wenig, noch dazu, wenn es sich um eine Kamera handelt die im vergleich zu anderen Kameras "featurearm und trotzdem teuerer" erscheint.
Jedenfalls scheine ich dann mit meiner M9 und sowohl dem 12er als auch meinem 28er (und all seinen Freunden) Glück gehabt zu haben.
Was aber schlicht daran liegen kann, daß sie aus Materie statt Meinung gemacht sind.
Micro-FourThirds...
...in Kombination mit Cosina-Voigtländer-Objektiven wollen nur bis 35mm ordentlich abbilden. Bereits eine 28mm Festbrennweite will nicht so recht.
Bei Leica M-Optiken handelt es sich um deutlich auf Sensoren optimierte Objektive. Hier ist es eben so, dass alles was Leica anbietet auch auf einer Leica M9 ordentlich abbildet auf einer mFT-Kamera jedoch auch.
Soweit man ein Cosina-Voigtländer 5.6/12 auf einer Leica M9 nutzt kann es bei f5.6 hinsichtlich Vignettierung nicht besser aussehen als auf Film. Ebenso ist Randunschärfe zu erwarten. Je nachdem was die individuellen Erwartungen sind findet man das Bildmaterial gut oder schlichtweg ansatzweise unbrauchbar.
Für diejenigen mit durchaus gesunden Ansprüchen wollen paßenden Digitalkameras mit den Cosina-Voigtländer Festbrennweiten erst ab 35mm aufwärts.
Traumobjektiv?!
für mFT-Fotografen? Endlich ein echtes 24mm, lichtstarkes (f5.6) Objektiv, das mit M-Adapter an Oly-Pen und Lumix passt... (nicht ganz ohne Ironie). Was meint ihr?
naja,
ein 24er mit 5.6. für 1000 euros ist schon happig, sieht aber an ner gf1 geil aus...
für mFT-Fotografen? Endlich ein echtes 24mm, lichtstarkes (f5.6) Objektiv, das mit M-Adapter an Oly-Pen und Lumix passt... (nicht ganz ohne Ironie). Was meint ihr?
sieht geil aus
Das scheint bei diesen Leica-Knipsern das Wichtigste zu sein: Wie "geil" es aussieht! Das Nikkor-Superweitwinkel 2,8/14 mm an meiner Nikon D3 sieht auch schön aus, aber deswegen hatte ich es mir nicht angeschafft. Es soll optimale Ergebnisse bringen - und das macht es auch, z. B. bei Veranstaltungen in engen Räumen - und das Motiv sehe ich glasklar im Kamerasucher, brauche nicht durch diesen blöden Aufstecksucher peilen. Aber der sieht vermutlich auch "geil" aus!
ein 24er mit 5.6. für 1000 euros ist schon happig, sieht aber an ner gf1 geil aus...
für mFT-Fotografen? Endlich ein echtes 24mm, lichtstarkes (f5.6) Objektiv, das mit M-Adapter an Oly-Pen und Lumix passt... (nicht ganz ohne Ironie). Was meint ihr?
Macht der optische Sucher einer...
...Nikon D-SLR jetzt aus der 14-er Festbrennweite endlich ein UWW-WW-Zoom, dass man auf besagten Veranstaltungen als Reporter auch nutzen mag?
Da wird man als Fotograf von einem Aufstecksucher weniger eingeschränkt und va. es soll Leute geben die den Aufstecksucher weglassen und auf besagten Veranstaltungen in Innenräumen lieber einen Systemblitz auf den Blitzfuß stecken. Als Alternative bietet die Kamera LiveView auf dem Hauptdisplay.
KB-VF wird durch die Nutzer immer mehr zur Insellösung entwickelt.
Anfangs fanden die Profis die erhöhte Schärfentiefe va. für Reportage als nützlich an, weil man nicht abblenden mußte und damit mit erhöhter Lichtstärke arbeiten konnte.
Heute argumentiert man damit, dass man die hohe Lichtstärke nicht benötigt, da man ja eine bessere HighISO-Performance dank KB-VF erreicht. Damit deutet man unbemerkt auf den Freisteller, welcher behauptet, dass er auch bei offener Blende arbeiten kann und widerspricht diesem eigentlich.
Wer jetzt und heute eine 14mm-Brennweite benötigt und hier eine höhere Lichtstärke als f4 der mag zu KB-VF greifen aber ist definitiv eher ein Freisteller und erlebt Offenblendentauglichkeit eher nur bei den Festbrennweiten. Ein Reporter würde um mehr Schärfentiefe zu erreichen abblenden. Damit landet man in einem Bereich indem kleinere Formate Zooms mit identischer Lichtstärke anbieten. Und wer etwas experimentiert wird erkennen, dass das ZUIKO Digital ein abgeblendetes 2/7-14 ist und hierbei hinsichtlich Vignettierung und Randunschärfe sich sogar noch besser verhält wie das neue Nikkore UWW-WW-Zoom.
Eigentlich schade nur wegen einem 2.8/14 sich auf KB-VF eingschossen zu haben. Aber wohl eher will man "dazugehören" zu denjenigen die allen anderen voran mit den großen KB-VF-Sensoren fotografieren.
Heute blenden Reporter ihr lichtstarkes UWW-Objektiv ab und nutzen garnicht die hohe Lichtstärke. UWW-WW-Zooms die wie im Falle des neuen Nikkore ordentlich abbilden werden wg. der Größe nicht akzeptiert. Somit bleibt nur der Griff zu den kompakteren Festbrennweiten. Von welchen Profis werden jetzt eigentlich die Zooms genutzt. Klassische Reportage fällt genauso weg wie Sport-Reportage außer man liebt die extreme Perspektive zB. in der Boxengasse.
Wenn man beachtet was heute so alles an Hobby-Freistellern unterwegs ist und was dabei rauskommt, wenn die nicht genaus das beachten wie es der Hersteller vormacht, dann dürfen mFT-User auch so manches geil finden was eigentlich recht schräg aussieht. Lieber etwas schräg durch einen Aufstecksucher blicken oder eine schräge Kombination zusammenschrauben als das was herauskommt schräg aussehend als "geil" zu verkaufen.
Das was das Ergebnis ist macht die Musik und das mit dem Freistellen vs. Available-Light insbesondere im UWW-Bereich sollte man auch mal hinsichtlich handwerklicher Fotografie beleuchten. Es ist Mode und zwar durch die Hersteller und entsprechende Motive vorgetanzte Mode. Man fotografiert das nach was der Hersteller vortanzt. Klassische Reporter hingegen lassen die zum Freistellen geeigneten Zoom-Monster zuhause. Ohne Objektiv auf dem Bajonett geht man leer aus also schleppt man wieder mehrere Festbrennweite mit sich herum um zumindestens eine kompaktere, leichtere Kombination in Händen zu halten. Das noch mit dem besseren optischen Sucher zu verargumentieren wird schon mehr als peinlich.
Unzufrieden, vergallopiert und einfach weiter so. Paßende Motive gibt es ja genügend bei denen es für kleinere Formate weniger oder nichts zu holen gibt.
Den wichtigen Schritt wagt man dann doch nicht und der wäre digitales Mittelformat. Würde es als geil gelten wäre man definitiv mit dabei.
Das Problem wird jedoch sein, dass Reporter die idR. mit Blitz arbeiten überhaupt kein Problem mit der Framerate der Leica S2 haben werden.
Somit bleiben für das KB-VF-Segment die Hobby-Freisteller mit großem Geldbeutel übrig und diejenigen die per Vertrag mit einem KB-VF D-SLR-Anbieter daran gebunden sind. Das kann richtig uncool werden.
Gast schrieb: für
für mFT-Fotografen? Endlich ein echtes 24mm, lichtstarkes (f5.6) Objektiv, das mit M-Adapter an Oly-Pen und Lumix passt... (nicht ganz ohne Ironie). Was meint ihr?
Ich meine, das 5.6 eher nicht gerade "lichtstark" ist...
Irrtum
für mFT-Fotografen? Endlich ein echtes 24mm, lichtstarkes (f5.6) Objektiv, das mit M-Adapter an Oly-Pen und Lumix passt... (nicht ganz ohne Ironie). Was meint ihr?
Völlig unabhängig von der indiskutablen Lichtstärke zeigt bereits das 15er Heliar an der G1/GF1/E-P1 absolut enttäuschende Leistungen - egal, ob mit Offenblende oder abgeblendet. Das 12er Heliar ist noch kompromissbeladener als der etwas längerbrenweitige Bruder. Nee, für MicroFourThirds eignen sich diese Extremobjektive definitiv nicht.
Kleinbild auf Four-Thirds
für mFT-Fotografen? Endlich ein echtes 24mm, lichtstarkes (f5.6) Objektiv, das mit M-Adapter an Oly-Pen und Lumix passt... (nicht ganz ohne Ironie). Was meint ihr?
Völlig unabhängig von der indiskutablen Lichtstärke zeigt bereits das 15er Heliar an der G1/GF1/E-P1 absolut enttäuschende Leistungen - egal, ob mit Offenblende oder abgeblendet. Das 12er Heliar ist noch kompromissbeladener als der etwas längerbrenweitige Bruder. Nee, für MicroFourThirds eignen sich diese Extremobjektive definitiv nicht.
Was ist eigentlich so schwer daran, die Ironie in dem Beitrag meines Vorredners zu erkennen, wenn der den schon mit dem Wort „Ironie“ kennzeichnet?
Der Kollege spielt - zu Recht - auf die Geilheit an, den Four-Thirds-Kameras unbedingt Kleinbildobjektive zumuten zu müssen, insbesondere M-Objektive auf die neuen Micro-Four-Thirds-Kameras. Es gibt sinnvolleres, als den Großteil des Bildkreises an den kleinen Sensor zu verschwenden. Und das gilt nicht nur für Superweitwinkelobjektive.
Ja, warum nur?
für mFT-Fotografen? Endlich ein echtes 24mm, lichtstarkes (f5.6) Objektiv, das mit M-Adapter an Oly-Pen und Lumix passt... (nicht ganz ohne Ironie). Was meint ihr?
Völlig unabhängig von der indiskutablen Lichtstärke zeigt bereits das 15er Heliar an der G1/GF1/E-P1 absolut enttäuschende Leistungen - egal, ob mit Offenblende oder abgeblendet. Das 12er Heliar ist noch kompromissbeladener als der etwas längerbrenweitige Bruder. Nee, für MicroFourThirds eignen sich diese Extremobjektive definitiv nicht.
Was ist eigentlich so schwer daran, die Ironie in dem Beitrag meines Vorredners zu erkennen, wenn der den schon mit dem Wort „Ironie“ kennzeichnet?
Der Kollege spielt - zu Recht - auf die Geilheit an, den Four-Thirds-Kameras unbedingt Kleinbildobjektive zumuten zu müssen, insbesondere M-Objektive auf die neuen Micro-Four-Thirds-Kameras. Es gibt sinnvolleres, als den Großteil des Bildkreises an den kleinen Sensor zu verschwenden. Und das gilt nicht nur für Superweitwinkelobjektive.
Da sich der Vorredner wohl doch nicht so recht getraut, wenn er einschränkend "nicht ganz ohne Ironie" schreibt. Warum nicht auf den Pudding hauen und "Achtung, Ironie!" schreiben?
Da bin ich aber neugierig.
Der Kollege spielt - zu Recht - auf die Geilheit an, den Four-Thirds-Kameras unbedingt Kleinbildobjektive zumuten zu müssen, insbesondere M-Objektive auf die neuen Micro-Four-Thirds-Kameras. Es gibt sinnvolleres, als den Großteil des Bildkreises an den kleinen Sensor zu verschwenden.
Was soll denn das sinnvollere sein? 5000 Euro für eine M9 hinlegen? - Klar, wenn ich das Geld übrig hätte, würde ich das tun. Hab ich aber nicht. Die M6 wieder mit Film laden? - Macht mich leider auch nicht sonderlich an. Die vorhandenen Objektive schön beleuchtet in der Vitrine aufreihen? - Für Sammler sicherlich eine Option, für mich nicht.
Solange für mFT keine lichtstarken Objektive angeboten werden, (Ausnahme das 20/1,7) sind die überaus kompakten Leica M Objektive (ab 50mm) für mFT perfekt geeignet. Insbesondere mit dem großen Sucher der G1/GH1 (entspricht in etwa den Suchern der VF DSLRs) lässt sich hervorragend manuell scharf stellen. Dabei habe ich noch nie einen Gedanken daran verschwendet, dass der Bildkreis der Optik nicht ausgenutzt wird.
Gast schrieb: Der Kollege
Der Kollege spielt - zu Recht - auf die Geilheit an, den Four-Thirds-Kameras unbedingt Kleinbildobjektive zumuten zu müssen, insbesondere M-Objektive auf die neuen Micro-Four-Thirds-Kameras. Es gibt sinnvolleres, als den Großteil des Bildkreises an den kleinen Sensor zu verschwenden. Und das gilt nicht nur für Superweitwinkelobjektive.
So lange es keine bezahlbare, gute digitale Option für Leica gibt, ist der "Umweg" über mft sicher nicht der Schlechteste.
Ich fotografiere sowohl film als auch gelegentlich digital an der GF1. Meine M Optiken kann ich problemlos an beiden Kameras einsetzen.
Die M8 hatte ich übrigens auch mal, empfand sie aber als ziemliche Performance Gurke mit ständigen seltsamen Softwareausfällen und schlechter Batterielaufzeit. Die M9 ist mir fürs Hobby zu teuer. (Abgesehen davon finde ich die Ergebnisse von Analogfilm immer noch ansprechender... sicher Geschmackssache.)
Alternativ
gäbs da ja auch noch die Lumix LX3, mit 24er stabilisiertem Leica Objektiv bei Blende f2.0... (Kamera und Sensor inklusive)
Der Kollege spielt - zu Recht - auf die Geilheit an, den Four-Thirds-Kameras unbedingt Kleinbildobjektive zumuten zu müssen, insbesondere M-Objektive auf die neuen Micro-Four-Thirds-Kameras. Es gibt sinnvolleres, als den Großteil des Bildkreises an den kleinen Sensor zu verschwenden. Und das gilt nicht nur für Superweitwinkelobjektive.
So lange es keine bezahlbare, gute digitale Option für Leica gibt, ist der "Umweg" über mft sicher nicht der Schlechteste.
Ich fotografiere sowohl film als auch gelegentlich digital an der GF1. Meine M Optiken kann ich problemlos an beiden Kameras einsetzen.
Die M8 hatte ich übrigens auch mal, empfand sie aber als ziemliche Performance Gurke mit ständigen seltsamen Softwareausfällen und schlechter Batterielaufzeit. Die M9 ist mir fürs Hobby zu teuer. (Abgesehen davon finde ich die Ergebnisse von Analogfilm immer noch ansprechender... sicher Geschmackssache.)
Neulich...
hab ich auch mal wieder einen Film in die RF eingelegt, und tatsächlich, nicht nur das Fotographieren macht mehr Spaß, auch die Ergebnisse sind "besser"... - "Analog ist ansprechender" - Das stimmt!
Der Kollege spielt - zu Recht - auf die Geilheit an, den Four-Thirds-Kameras unbedingt Kleinbildobjektive zumuten zu müssen, insbesondere M-Objektive auf die neuen Micro-Four-Thirds-Kameras. Es gibt sinnvolleres, als den Großteil des Bildkreises an den kleinen Sensor zu verschwenden. Und das gilt nicht nur für Superweitwinkelobjektive.
So lange es keine bezahlbare, gute digitale Option für Leica gibt, ist der "Umweg" über mft sicher nicht der Schlechteste.
Ich fotografiere sowohl film als auch gelegentlich digital an der GF1. Meine M Optiken kann ich problemlos an beiden Kameras einsetzen.
Die M8 hatte ich übrigens auch mal, empfand sie aber als ziemliche Performance Gurke mit ständigen seltsamen Softwareausfällen und schlechter Batterielaufzeit. Die M9 ist mir fürs Hobby zu teuer. (Abgesehen davon finde ich die Ergebnisse von Analogfilm immer noch ansprechender... sicher Geschmackssache.)
Es soll auch Leute geben, welche...
...mit einem Body mit Leica M-Bajonett arbeiten diese Kamera aber noch eine Analoge Kleinbildfilm-Kamera ist und man schlichtweg Besitzstände auf ein digitales Gehäuse aufsetzen möchte.
mFT ist dafür ideal und wie das Angebot von Adaptern zeigt sehr beliebt.
Da wird garnichts verschwendet. Das Nokton 1.4/40 MC ist auf einer mFT ein tolles Portrait-Objektiv.
Die oft besungene Schwäche von Leica M bei 135mm Brennweite zu enden und damit sich jenseits der Sportfotografie zu bewegen kann durch mFT durchbrochen werden. Man arbeitet ganz einfach mit eff. 270mm Brennweite und erkennt, dass man die 18MPx der Leica M9 eigentlich auch auf 270mm croppen könnte.
Der LowPass-Filter führt zu einem Auflösungs-Äquivalent von Faktor 1,4. Bei 18MPx und halber Bilddiagonale bleiben dank fehlendem LowPass-Filter ca. 6,3 MPx übrig. 6MPx gilt heute noch als die Anforderung für Sport-Reportage-Bildmaterial. Die Agentur nimmt aber eher die ungecroppte Aufnahme und bedankt sich für das reichliche Fleisch bei der Aufnahme mit 135mm.
Bei einer mFT-Kamera nutzt man dann doch eher ein Leica M 90-er und bietet bei eff. 180mm ähnlich viel Fleisch.
Es ist eher Verschwendung, dass man von KB-VF spricht und zuletzt kommt man beim nutzbaren Anteil des Frames oft eher auf APS-C-Format.
Wie kam Olympus darauf, dass das Sigma 70-300, welches auf KB-VF gerechnet ist für FT ein tolles preiswertes Tele-Zoom abgeben könnte?
Man sah es bei jeder Aufnahmen mit KB-VF und auf FT ist es tatsächlich besser als auf APS-C.
Was also will ich mit einem System für das Tele-Zooms angeboten werden die erst auf einem Bildkreis in APS-C-Größe akzeptabel abbilden und eigentlich nur für FT taugen?
Lieber hinsichtlich Abbildungsleistunges-Reserven FT nutzen als beim System sein Geld unnütz in eine zu großen Bildkreis zu verschwenden.
Mein Lieber
"Lieber hinsichtlich Abbildungsleistunges-Reserven FT nutzen als beim System sein Geld unnütz in eine zu großen Bildkreis zu verschwenden."
Da nutz ich denn doch lieber die Reserven des - ja doch - Kleinbilds, und verschwend keinen Gedanken an einen dann ohnehin genau passenden Bildkreis ...
Wie schön!
Hier wird endlich mal wieder kontrovers diskutiert.
Mit Argumenten pro und kontra, aber auch mal mit Ironie und Schmunzeln.
Es scheint aufwärts zu gehen. Vielleicht komme ich wieder öfter vorbei.
Es soll auch Leute geben
Äh - dieser Beitrag ist schwer verständlich! Zitat: "...mit einem Body mit Leica-M-Bajonett arbeiten diese Kamera aber noch eine Analoge Kleinbild-Kamera ist und man schlichtweg Besitzstände auf ein digitales Gehäuse aufsetzen möchte." Von den Rechtschreibschwächen `mal abgesehen, was will uns der Leica-FT-Knipser damit sagen? Danach wird`s dann noch peinlicher. Aber das kommentieren, dafür ist mir die Zeit zu schade. Jetzt zur Frage: Liegt es am Wetter oder hat der Therapeut seinen Jahresurlaub genommen?