Erst die Theorie entscheidet darüber, was man beobachten kann.

— Albert Einstein

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Verbessert: Kodak Professional T-MAX 400

Kodak hat den Professional T-MAX 400 verbessert und will damit den derzeit feinkörnigsten und schärfsten 400er Schwarzweißfilm anbieten. Bei uns soll das ab Anfang 2008 der Fall sein:

Kodak-Presseinformation:

Neuer Professional T-MAX 400 Schwarzweißfilm von Kodak

Der feinkörnigste ISO 400 Schwarzweißfilm – jetzt auch der Schärfste seiner Klasse!

Stuttgart, 9. Oktober 2007 — Kodak bringt mit dem verbesserten Kodak Professional T-MAX 400 Film den derzeit schärfsten und feinkörnigsten Schwarzweißfilm auf den Markt und erweitert damit sein Schwarzweißfilm-Portfolio für Profifotografen. Der neue Film nutzt die von Kodak patentierte T-Grain Emulsion. Der ISO-400-Film bietet mit dem noch feineren Korn und der erhöhten Bildschärfe dieselben Bildeigenschaften wie man sie normaler Weise nur von einem ISO-100-Schwarzweißfilm kennt. Damit kombiniert der neue T-MAX 400 Film eine ungewöhnliche Schärfeleistung mit zusätzlicher Flexibilität und bietet seine 400 ISO auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen und Actionaufnahmen. Die von Kodak vor 25 Jahren eingeführte T-Grain Emulsion gilt nach wie vor als der Standard in der Fotoindustrie.

Seit Jahrzehnten vertrauen die besten Fotografen der Welt auf die Kodak Schwarzweißfilme, wenn es um die Umsetzung ihrer kreativen fotografischen Arbeiten geht. So beschreibt der Fotograf John Sexton den neuen Film: „Der T-Max 400 hat ein so feines Korn, das alles übertrifft, was ich jemals bei einem Film mit ISO 400 gesehen habe. Kombiniert mit der legendären Kodak Qualitätskontrolle und Beständigkeit stellt dieser Film ein extrem wertvolles Werkzeug dar.“

Film bevorzugt bei Schwarzweiß-Aufnahmen
In einer kürzlich von Kodak durchgeführten Studie bestätigten professionelle Fotografen die Vorteile von Schwarzweißfilm. Sie gaben an, dass sie zwar die Vorzüge digitaler Kameras schätzen, aber für bestimmte Aufnahmen, insbesondere Schwarzweiß-Fotos, lieber mit Film arbeiten. Die Mehrheit (90 Prozent) der Fotografen arbeiten schwarzweiß. 47 Prozent von diesen argumentieren, dass die Wirkung, die sich mit Schwarzweiß-Aufnahmen erzeugen lässt, ihre persönliche Handschrift unterstreicht. Um diese persönliche Note hervorzuheben, verwenden 57 Prozent dieser Fotografen Schwarzweißfilm, was auch die Fotografin Roswitha Kaster bestätigt: „Film liefert für meinen Geschmack einfach eine differenziertere Tonalität. Die Modulation erscheint mir subtiler. Die Bilder wirken weniger geleckt und haben durch die dem Film eigene Charakteristik nicht diese fast schon unnatürlich wirkende, fast leblose Perfektion“.

Umfangreiches Angebot unterschiedlicher Schwarzweißfilme
Mit dem neuen KODAK Professional T-MAX 400 Film verbessert KODAK sein umfangreiches Angebot an Schwarzweißfilmen – jeder für sich ausgestattet mit charakteristischen Eigenschaften und einem eigenen „Film-Look“. Die weiteren Kodak Schwarzweißfilme im Überblick:
- KODAK Professional T-MAX 100: Der T-MAX 100 ist ein Schwarzweiß-Negativfilm, der für seine extrem hohe Schärfeleistung, sein feines Korn und ein sehr hohes Auflösungsvermögen geschätzt wird. Er ermöglicht selbst extremste Vergrößerungen mit feinsten Details.
- KODAK Professional TRI-X 320 & 400: Dieser beliebte Film gehört seit mehr als 50 Jahren zu den Favoriten in der Fotoindustrie. Er zeichnet sich durch eine ausgeprägte Feinkörnigkeit und einen großen Belichtungsspielraum aus, der sogar bei schwierigsten Lichtsituationen eine genaue Kontraststeuerung erlaubt.
- KODAK Professional BW400CN: Ein vielseitig einsetzbarer chromogener Schwarzweißfilm ist der BW400CN. Er bietet ein bemerkenswert feines Korn, wird mit dem C-41-Verfahren entwickelt und liefert somit Schwarzweiß-Aufnahmen auf Farbfotopapier mit weichen, neutralen Tönen sowie einer hervorragenden Wiedergabe von Lichtern und Schatten – auch bei Vergrößerungen.
- KODAK Professional PLUS-X 125: Dies ist ein klassischer Mehrzweckfilm für Außen- oder Studio-Aufnahmen.
- KODAK Professional T-MAX P3200: Der T-Max P3200 ist der erste Hochleistungs-Schwarzweißfilm.

„Betrachtet man die vielen Fotos, die in den vergangenen 50 Jahren von Profifotografen mit Kodak Filmen aufgenommen wurden, wird deutlich, welche Ausdruckskraft und Wahrheit mit Schwarzweißfilmen erzielt werden kann“, erklärt Mary Jane Hellyar, President Film Capture Group und Vice President der Eastman Kodak Company. „Mit unserem ungebrochenen Engagement für den Filmbereich und im speziellen für die Schwarzweißfilme möchten wir den Fotografen heute und in Zukunft die Möglichkeit geben, diese Ausdruckskraft zu nutzen.“

Erstvorstellung des Films auf der „PhotoPlus“ in New York
Auf der internationalen Messe „PhotoPlus“, die vom 18. bis 20. Oktober in New York stattfindet, wird der Film erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Im Rahmen der Panel-Diskussion „Schwarzweiß-Fotografie im 21. Jahrhundert“ werden Profifotografen wie John Sexton, Michael Crouser, Liz Gilbert und Kristen Ashburn über ihre aktuellen Projekte sowie über die Rolle von Schwarzweißfilm sprechen.

In Deutschland wird der neue Kodak Professional T-MAX 400 Film voraussichtlich ab Januar 2008 erhältlich sein. Weiterführende Informationen zum umfassenden Angebot an Kodak Schwarzweißfilmen erhalten Sie unter www.kodak.com/go/bwfilms.


(thoMas)

Film lebt ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Oktober 2007 - 16:16

... allen andersartigen Latrinenparolen zum Trotz! Und auch die Evolution des Films geht weiter.

Lebewohl

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Oktober 2007 - 18:16
Gast schrieb:

Film lebt – allen andersartigen Latrinenparolen zum Trotz! Und auch die Evolution des Films geht weiter.

Es hat ja auch niemand den Tod des Films herbeigesehnt. Aber die Anhänger der analogen Fotografie müssen sich trotzdem damit abfinden, dass sie jetzt eine Randgruppe bilden und z.T. in der Vergangenheit leben.

Na und?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Oktober 2007 - 21:44

Ist das was Schlimmes? Tun doch Entenfahrer auch. Warum finden es immer wieder Menschen so toll, unbedingt dem Mainstream zu folgen? Und vor allem, dies zum Lebenszweck zu machen?

Von Entenfahrern und Fotografen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 07:48
Gast schrieb:

Ist das was Schlimmes?

Hat das jemand geschrieben?!?

Zitat:

Tun doch Entenfahrer auch. Warum finden es immer wieder Menschen so toll, unbedingt dem Mainstream zu folgen? Und vor allem, dies zum Lebenszweck zu machen?

Es ist doch in der Fotografie eher umgekehrt. Ich habe kaum Beiträge hier auf Photoscala gelesen, wo jemand so was in der Art von "Digitalfotografen sind die wahren Meister bzw. Liebhaber der Fotografie und Pixelbilder haben einen besonderen Charme, den Film **NIE** erreichen wird!" geschrieben hat. Umgekehrt trollen sich hier eine Menge "Liebhaber" der analogen Fotografie herum, die sich und die analoge Fotografie für was Besseres halten und bei jedem zweiten Thema hier auf Photoscala meinen, anderen unter die Nase reiben zu müssen, dass die analoge Fotografie was für Kenner ist, dass die digitale Fotografie eher eine Modeerscheinung bzw. ein Hype ist, dass digitale Bilder keine Aussagekraft haben, dass Digitalkameras nur Spielzeuge sind, etc. Selbst Ihr Beitrag unterstellt, dass die digitale Fotografie nur was für Mitläufer (Stichwort: Mainstream) ist und dass es was Besonderes ist, nicht diesem "Herdentrieb" zu folgen. Und das ist der große Unterschied zu den Entenfahrern. Die verhalten sich nicht so elitär, bilden sich nicht ein, dass sie was Besonders sind, nur weil sie gegen den Strom schwimmen und tun ABS, ESP & Co. nicht als unnütze Spielereien für Leute die nicht fahren können, ab. Hab das schon mal hier geschrieben:

http://www.photoscala.de/node/3595#comment-88467

Also bitte keine Umkehrschlüsse hier! Niemand hat hier was gegen den guten alten Film, gegen rein mechanische Kameras und gegen Anhänger der "traditionellen" Fotografie, aber die ewigen Nostalgiker-Sprüche à la "Früher war alles besser" oder "der Film bzw. die alten Hasen werden es euch noch zeigen" nerven nur noch!!!

Die meisten Entenfahrer fahren den deuxchevaux

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 12:49

eher aus Kostengründen und seltener, weil sie der Meinung sind, Alte Klapperkisten seien besser als heutige Neuwagen. Und ich meine, das gleiche spielt sich in der Fotografie ab. Wenn eine Digitale Canon EOS 1 D sieben mal so viel kostet, als eine analoge EOS 1, und man auch noch die ganzen Computersachen und Software und was nicht noch alles kaufen muss, so ist es kein Wunder, dass viele (notgedrungen) bei ihren Fotografischen Enten bleiben müssen. Selbst Digitale Einsteigermodelle kosten heute so viel, wie früher die gehobenen analogen Semiprofikameras. Für das heute durchschnittliche deutsche Haushaltsbüdget, ist es unmöglich in ein anständiges Digitalprogramm zu investieren. Das heisst, das Genörgel der Analogen ist im Grunde nur Schönrederei aus Frust. Kannst Du dir keine Digitale leisten, dann erklärst Du die Digitale eben für eh schlechter. So einfach...

Ausserdem ist die gruppe der Analogfotografen, was ihre Anzahl und Bedeutung angeht, durchaus mit den Oldtimerfahrern vergleichbar. Nichts als eine kleine Gruppe von Liebhabern, sofern sie es sich leisten können, am sonsten arme Schlucker, die keine Wahl haben.

Ich bin kein armer

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 14:07

Ich bin kein armer Schlucker, doch moechte ich nicht stundenlang vor dem Monitor sitzen und Bildverbessern.
Gruss
Walter

Nix arme Schlucker!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 14:27
Gast schrieb:

Für das heute durchschnittliche deutsche Haushaltsbüdget, ist es unmöglich in ein anständiges Digitalprogramm zu investieren.

Oh nein! Jetzt fängt wieder das typisch deutsche Gejammere wieder an! Sorry, aber dass sich kaum jemand ein anständiges Digitalprogrammm hier in Deutschland leisten kann, halte ich für Blödsinn. In der aktuellen Mindestlohn- und Hartz-IV-Diskussion wird zwar immer so getan, als ob die halbe Nation arme Schlucker wären, aber hierzulande verdient selbst eine Frisöse, eine Putzfrau oder ein KfZ-Mechaniker Gehälter, von denen sogar Akademiker in anderen europäischen Ländern nur träumen können. Ich bestreite nicht, dass es nicht auch in Deutschland Menschen gibt, die nah an der Armutsgrenze leben. Aber es sind beileibe nicht so viele, wie in den Medien und in der Öffentlichkeit dargestellt. So lange jedenfalls im letzten Proleten-Haushalt in jedem Kinderzimmer ein Fernseher, ein PC und/oder eine Spielekonsole steht, dass im Wohnzimmer ein mindestens 80 cm großer Bildschirm steht, dass die Kinder und Eltern nur Markenklamotten tragen, dass Vati jedes Wochenende mit den Kumpels Berge an (teuerem) Fleisch grillt und dabei mindestens einen Kasten Bier leert, dass die ganze Familie in einem mindestens 25.000 Euro teueren, keinen 3 Jahre alten Kombi (und auch bitte nur BMW, Audi, Benz oder VW) durch die Gegend fährt und die Familie jedes Jahr in den Urlaub nach Mallorca fliegt, will ich es nicht glauben, dass die Leute kein Geld für eine Digitalkamera samt nötigem Digitalzubehör übrig haben.

Das denke ich mir auch immer ...

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 15:50

... aber des deutschen Proleten größter Horror wäre sowieso die Kerosinsteuer, dann könnte er sich auf Ballermann nicht mehr so billig zuballern.

OhWeh

Echt jetzt?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 16:16
Gast schrieb:

Sorry, aber dass sich kaum jemand ein anständiges Digitalprogrammm hier in Deutschland leisten kann, halte ich für Blödsinn.

Ja fein, dann ist ja nicht nur Geld für ein anständiges Digitalprogramm übrig, sondern auch für ein anständiges Sozialprogramm! Kann man Dich irgenwo wählen?

Planfilm

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 15:18
Gast schrieb:

Wenn eine Digitale Canon EOS 1 D sieben mal so viel kostet, als eine analoge EOS 1,

Seit wann geht es bei Planfilm um billig? Ist eine Sinar p3 Ausrüstung billiger als eine EOS 1Ds MKIII? Also da hinkt der Vergleich mit der Ente dann doch. Der Sinar-Koffer paßt übrigens auch gar nicht ein einen 2CV.

Unsinn wird auch durch Wiederholung nicht besser

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 13. November 2008 - 12:13
Gast schrieb:

eher aus Kostengründen und seltener, weil sie der Meinung sind, Alte Klapperkisten seien besser als heutige Neuwagen. Und ich meine, das gleiche spielt sich in der Fotografie ab. Wenn eine Digitale Canon EOS 1 D sieben mal so viel kostet, als eine analoge EOS 1, und man auch noch die ganzen Computersachen und Software und was nicht noch alles kaufen muss, so ist es kein Wunder, dass viele (notgedrungen) bei ihren Fotografischen Enten bleiben müssen. Selbst Digitale Einsteigermodelle kosten heute so viel, wie früher die gehobenen analogen Semiprofikameras. Für das heute durchschnittliche deutsche Haushaltsbüdget, ist es unmöglich in ein anständiges Digitalprogramm zu investieren. Das heisst, das Genörgel der Analogen ist im Grunde nur Schönrederei aus Frust. Kannst Du dir keine Digitale leisten, dann erklärst Du die Digitale eben für eh schlechter. So einfach...

Ausserdem ist die gruppe der Analogfotografen, was ihre Anzahl und Bedeutung angeht, durchaus mit den Oldtimerfahrern vergleichbar. Nichts als eine kleine Gruppe von Liebhabern, sofern sie es sich leisten können, am sonsten arme Schlucker, die keine Wahl haben.

Wenn es für die digitale Fotografie Argumente gibt, dann sind es diese:

1. Man braucht keine Ahnung zu haben. Per Trial & Error schießt selbst ein Schimpanse mit einer Digiknipse ein passables Bild, wenn er nur oft genug auslöst.

2. Zeitvorteil: Sofortige Ergebniskontrolle und verkürzter Work Flow, besonders bei kostenintensiven professionellen Produktionen

3. Kostenersparnis. Eine analoge Produktion ist bei weitem teurer und aufwändiger als eine digitale. Filmmaterialen, Entwicklungs- /Laborkosten, Scans bzw.Dukamaterialien fallen beim digitalen Fotografieren nicht an. Digiknipsen verlieren in kürzester Zeit an Wert und werden den Leuten nachgeschmissen, sobald das Nachfolgemodell auf dem Markt ist. - Wer also behauptet, Analogfotografen seien frustrierte Sparfüchse, hat von der Materie absolut keinen Schimmer. Das Gegenteil ist der Fall: Analogfotografie ist ein Luxus, den man sich leisten können muss. Das bessere Speichermedium Film lohnt den Aufwand jedoch allemal.

Die wahren Meister, die waren Meister, ohne Automatik

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 15:08
Gast schrieb:

Die verhalten sich nicht so elitär, bilden sich nicht ein, dass sie was Besonders sind, nur weil sie gegen den Strom schwimmen und tun ABS, ESP & Co. nicht als unnütze Spielereien für Leute die nicht fahren können, ab. Hab das schon mal hier geschrieben:

Stimmt, hast Du schon mal geschrieben. Das mach es trotzdem nicht richtiger. ABS, ESP & Co. werden explizit für Leute entwickelt, die nicht fahren können. Das sagen die Ingenieure der Automobilindustrie hinter vorgehaltener Hand selbst. Dadurch vergrößert sich nämlich der Markt für Autos eben auch auf diejenigen "Fahrer" die nicht richtig fahren können.
Nimm mal einen schönen alten Porsche und fahre eine längere Straße durch einen feuchten Herbstwald. Falls Du ankommst, nimm Dir eine rein mechanische Kamera - Planfilm - und zeige damit, ob Du fotografieren kannst.

Wahre Könner!

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 15:47
Gast schrieb:

ABS, ESP & Co. werden explizit für Leute entwickelt, die nicht fahren können. Das sagen die Ingenieure der Automobilindustrie hinter vorgehaltener Hand selbst. Dadurch vergrößert sich nämlich der Markt für Autos eben auch auf diejenigen "Fahrer" die nicht richtig fahren können.
Nimm mal einen schönen alten Porsche und fahre eine längere Straße durch einen feuchten Herbstwald. Falls Du ankommst, nimm Dir eine rein mechanische Kamera - Planfilm - und zeige damit, ob Du fotografieren kannst.

Genau und wahre Könner fahren nicht mit synchronisiertem Getriebe, sondern mit Zwischengas. Bei Ihrem Gefasel vermute ich, sie fahren auch ohne Katalysator und leiten die Abgase lieber per Schlauch bröselmäßig in die eigene Birne. Früher kam das noch besser, als richtig Tetraethylblei drin war im Abgas!

Planfilm - was für ein Weichei! Der Könner gießt sich seine selbst gerührte (nicht geschüttelt!) Emulsion auf Glasscheiben. 8 inch x 10 inch - viel zu klein! Es geht nichts über Kontaktabzüge vom 50 x 70 Glasnegativ.

OhWeh

Silber statt Tetraethylblei

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 16:51
OhWeh schrieb:

Planfilm - was für ein Weichei! Der Könner gießt sich seine selbst gerührte (nicht geschüttelt!) Emulsion auf Glasscheiben. 8 inch x 10 inch - viel zu klein! Es geht nichts über Kontaktabzüge vom 50 x 70 Glasnegativ.OhWeh

Stimmt, über Glasnegative geht wirklich nichts. Du hast natürlich noch nie eines in Hand gehalten. Aber ich kann Dir versichern, mit einem Apo-Sironar S davor, oder einem Apo-Digitar, würdest Du staunen. Obwohl, nee, Du würdest über gar nichts staunen. Dir würde ein Glasnegativ auch sofort zerbrechen, deshalb gebe ich Dir lieber keins zum Anfassen.

OhWeh schrieb:

Genau und wahre Könner fahren nicht mit synchronisiertem Getriebe, sondern mit Zwischengas.

Ist ja lustig, daß Du davon sprichst. Bin vor drei Wochen mit Zwischengas gefahren, weil das Getriebe vom Leihwagen defekt war. Solche Gernredner wie Du würden damit nicht mal bis zur Werkstatt kommen. Aber die haben vielleicht auch noch gar keinen Führerschein.

Wow! Ich bin beeindruckt!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 20:06
Gast schrieb:

Stimmt, über Glasnegative geht wirklich nichts. Du hast natürlich noch nie eines in Hand gehalten. Aber ich kann Dir versichern, mit einem Apo-Sironar S davor, oder einem Apo-Digitar, würdest Du staunen. Obwohl, nee, Du würdest über gar nichts staunen. Dir würde ein Glasnegativ auch sofort zerbrechen, deshalb gebe ich Dir lieber keins zum Anfassen.

Zitat:

Ist ja lustig, daß Du davon sprichst. Bin vor drei Wochen mit Zwischengas gefahren, weil das Getriebe vom Leihwagen defekt war. Solche Gernredner wie Du würden damit nicht mal bis zur Werkstatt kommen. Aber die haben vielleicht auch noch gar keinen Führerschein.

Du bist ja ein ganz toller Hecht. MacGyver ist ja ein absoluter Dilettant im Vergleich zu dir. Dein Stativ hast Du dir wahrscheinlich selbst geschnitzt und über das Zonensystem kannst Du nur lachen, weil Du ein lebender Belichtungsmesser bist, was?!?

Adams

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 11:31
Gast schrieb:

Dein Stativ hast Du dir wahrscheinlich selbst geschnitzt und über das Zonensystem kannst Du nur lachen, weil Du ein lebender Belichtungsmesser bist, was?!?

Das Zonensystem enthält tatsächlich ein systematische Einschränkung, weil Adams durch die Beschränkung auf den HC110-Entwickler eine möglichst lineare Schwärzungskurve erzeugt und im weiteren vorausgesetzt hat. Wie er selbst schreibt, konnte er vergleichbare Ergebnisse zum Beispiel mit D-76 nicht erreichen.
Die lineare Schwärzungskurve ermöglichte ihm, die relative Lichtunempfindlichkeit seines Belichtungsmessers dadurch zu kompensieren, daß das Zonensystem letzten Endes eine Messung auf die Lichter bedeutet.
Eine souveräne Ausnutzung der Belichtungsschwelle als Maß für die Mindestbelichtung, oder der Ausgleichswirkung des D-76 geht deshalb im Zonensystem verloren.

Insofern vergrößert das Zonensystem den Aufwand der nachfolgenden Vergrößerung - einer der wesentlichen Gründe, weshalb es in der Pressefotografie nie angewandt wurde - und verzögerte, durch das Verlagern des Problems der Schattenmessung ins Labor, den dort eigentlich viel sinnvolleren Einsatz von Konstrastmessungen, wiederum wegen der damals noch mangelhaften Meßempfindlichkeit der Sensoren.

Anders als bei Witzen, hört man beim Fachwissen ja meistens auf zu lachen, sobald man es verstanden hat.

Zumindest bei den in Europa ausgestellten Bildern von Adams ging das noch weiter, so in Richtung Tränen. Denn, wie Du vielleicht selbst gesehen hast, sind die meisten so schlampig geprintet, daß man sich fragt, ob seine Laborassistenten das Zonensystem eigentlich selbst verstanden haben. Die Bilder enthalten an Nachbelichtungen, grobem Abwedeln und lokalem Kontrastverlust alles, wovor er uns mit dem Zonensystem doch so eindringlich bewahren wollte.

Meine Güte, wie umständlich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Oktober 2007 - 14:51

ich mach mit meiner Digi ein Bild, schau auf dem Display ob alles richtig belichtet ist und fertig.

Warum muss man sich das denn so schwer machen, dadurch werden die Bilder bestimmt nicht besser.

Faselnder Troll

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 11:14
Zitat:

Stimmt, über Glasnegative geht wirklich nichts. Du hast natürlich noch nie eines in Hand gehalten. Aber ich kann Dir versichern, mit einem Apo-Sironar S davor, oder einem Apo-Digitar, würdest Du staunen. Obwohl, nee, Du würdest über gar nichts staunen. Dir würde ein Glasnegativ auch sofort zerbrechen, deshalb gebe ich Dir lieber keins zum Anfassen.

Ich habe Fotografie gelernt, von 24x36 über 6x6 bis zu 8x10. Ich hatte auch schon hunderte von alten Glasnegativen in der Hand. Schon die Qualität meiner E-1 ist diesen Relikten bis hin zur Hassi überlegen bis ebenbürtig.

Zitat:

Ist ja lustig, daß Du davon sprichst. Bin vor drei Wochen mit Zwischengas gefahren, weil das Getriebe vom Leihwagen defekt war. Solche Gernredner wie Du würden damit nicht mal bis zur Werkstatt kommen. Aber die haben vielleicht auch noch gar keinen Führerschein.

Doch, ich fahre seit Jahrzehnten mit Führerschein - unfallfrei. Und bin heutzutage heilfroh, dass ich EPS, ABS, Airbag etc. habe. Denn irgendwann kommt mir so ein toller Hecht wie SIE entgegen, auf meiner Straßenseite. Dann brauche ich diese Gimmicks. Möge dann IHR Holzkopf auf ein nostalgisches Holzlenkrad treffen - auf einem Airbag fühlte er sich sichtlich unwohl.

OhWeh

Playstation

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 11:55
OhWeh schrieb:

Ich habe Fotografie gelernt, von 24x36 über 6x6 bis zu 8x10. Ich hatte auch schon hunderte von alten Glasnegativen in der Hand. Schon die Qualität meiner E-1 ist diesen Relikten bis hin zur Hassi überlegen bis ebenbürtig.

Dann solltest Du dich eventuell mal bei deinem Ausbilder beschweren.

OhWeh schrieb:

irgendwann kommt mir so ein toller Hecht wie SIE entgegen, auf meiner Straßenseite. Dann brauche ich diese Gimmicks. Möge dann IHR Holzkopf auf ein nostalgisches Holzlenkrad treffen - auf einem Airbag fühlte er sich sichtlich unwohl.

Mein Holzkopf weiß, daß wir beide einen Frontalaufprall nicht überleben würden, mit oder ohne Airbag. Deshalb fahre ich lieber aufmerksam, als mich auf Werbesprüche zu verlassen; in Autos, die eine Rückmeldung über den Straßenzustand geben.

Nachträglich von mir Glückwunsch zum bestandenen Führerschein und zur Gesellenprüfung!
Wie sagte der Fahrprüfer: Sie dürfen ab heute alleine weiterlernen.

Die wahren Meister nutzen auch Automatiken!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 15:56
Gast schrieb:

Nimm mal einen schönen alten Porsche und fahre eine längere Straße durch einen feuchten Herbstwald. Falls Du ankommst, nimm Dir eine rein mechanische Kamera - Planfilm - und zeige damit, ob Du fotografieren kannst.

Nehme beide Herausforderungen gerne an. Ich bin nämlich schon (unfallfrei) gefahren, als es noch kein ABS, ESP & Co. gab und der Umgang mit Großbild-/Laufbodenkameras ist mir auch nicht fremd. Man sollte eben seine Diskussionsgegner nicht unterschätzen bzw. für dümmer halten als sich selbst!

P.S.: Und ob ein alter Porsche wirklich schön ist und sich schön fährt, ist auch Anssichts-/Geschmackssache.

Alter Hase

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 19:38

Und obwohl Du betonst, ohne ABS und ESP unfallfrei gefahren zu sein, willst Du mir sagen, daß Du beides brauchst?
Du benutzt Laufbodenkameras und hältst ihren Gebrauch gleichzeitig für elitär im negativen Sinne?

Weißt Du, was wir da machen?
Du fährst mit ABS und fotografierst glücklich digital.
Ich fahre mit und ohne ABS und fotografiere glücklich digital und analog, am liebsten auf Glasplatten.

Elitarismus

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 07:37
Gast schrieb:

Und obwohl Du betonst, ohne ABS und ESP unfallfrei gefahren zu sein, willst Du mir sagen, daß Du beides brauchst?

Ich brauche es nicht, ich ge-brauche bzw. benutze es. Wenn es ums reine Brauchen gehen würde, bräuchte man nur eine Camera Obscura bzw. eine Lochkamera; man bräuchte nicht mal einen Verschluss, weil man einfach das Loch (das als rudimentäre Blende dient) nach der Belichtung wieder mit einem Deckel oder schwarzen Filzhut abdecken würde. Es ist schön zu wissen, wie man sich aushilft, wenn mal die Automatik versagt, aber man gehört nicht einer fotografischen Elite an, nur weil man weiss, wie es auch ohne Automatik geht. Ganz im Gegenteil: Ich habe im Laufe der Jahre die Vorzüge und Bequemlichkeiten diverser Automatiken und Technologien (Programmautomatik, Autofokus, digitale Kameratechnik und neuerdings sogar die Gesichtserkennung) kennengelernt und möchte die meisten davon nicht mehr missen. Man braucht sie nicht unbedingt, aber sie helfen einem, sich aufs Wesentlichste zu konzentrieren: Nämlich auf das ***MOTIV***!

Zitat:

Du benutzt Laufbodenkameras und hältst ihren Gebrauch gleichzeitig für elitär im negativen Sinne?

Nein. Eine Laufbodenkamera zu benutzen, hat nichts Elitäres. Aber damit anzugeben bzw. sich für einen besseren Fotografen zu halten, als welche die nicht wissen, wie man damit umgeht, DAS ist elitär!

Zitat:

Weißt Du, was wir da machen?
Du fährst mit ABS und fotografierst glücklich digital.
Ich fahre mit und ohne ABS und fotografiere glücklich digital und analog, am liebsten auf Glasplatten.

Wenn Du so glücklich bist, warum glaubst Du dann deine Leidenschaft für die analoge Fotografie verbissen verteidigen zu müssen, wenn Du meinst, sie würde angegriffen werden?!? Könntest Du doch achselzuckend bzw. müde lächelnd wahrnehmen, wenn Du die analoge Fotografie wirklich liebst...

Pisaner

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 11:06
DingDongDilli schrieb:

Nein. Eine Laufbodenkamera zu benutzen, hat nichts Elitäres. Aber damit anzugeben bzw. sich für einen besseren Fotografen zu halten, als welche die nicht wissen, wie man damit umgeht, DAS ist elitär!

Ich fürchte daß Du recht hast. Ich halte tatsächlich denjenigen Künstler seines Faches für den besseren, der dessen Werkstoff und dessen Werkzeug so sehr beherrscht, daß er damit die Ausdrucksmöglichkeiten seines Mediums in allen Facetten nutzen kann, ja sogar den Eindruck beim Betrachter zu hinterlassen vermag, diese Grenzen zu überschreiten oder zu erweitern.
Der Gegensatz dazu ist Malen nach Zahlen. Das würde mir eben nicht reichen.

DingDongDilli schrieb:

Wenn Du so glücklich bist, warum glaubst Du dann deine Leidenschaft für die analoge Fotografie verbissen verteidigen zu müssen, wenn Du meinst, sie würde angegriffen werden?!? Könntest Du doch achselzuckend bzw. müde lächelnd wahrnehmen, wenn Du die analoge Fotografie wirklich liebst...

Nun liegt der Liebesbeweis für die Fotografie, egal ob analog oder digital, natürlich ausschließlich in guten Fotos. Und selbst die Liebe nicht zur Fotografie, sondern zum Motiv, läßt sich damit unmittelbarer zeigen.

Deshalb macht es mich glücklich, meine Fotos selbst zu machen, egal, ob analog oder digital. Ich beherrsche beide Wege und wähle nach Aufgabe und Situtation. Und diese freie Wahl meines Mediums will ich mir auch nicht von eifernden Digipickeln ausreden lassen.
Es sind die Digipickel, die in dieser Diskussion über den Planfilm herziehen, ohne dessen Ausdrucksmöglichkeiten auch nur im Mindesten selbst erreicht zu haben, jedenfalls in der weit überwiegenden Mehrheit.

Ich bin so "elitär" zu behaupten, ich wisse besser als Deine Gesichtserkennungsautomatik, wie mein Foto aussehen soll. Ich weiß sogar, auf welchem Auge in welchem Gesicht der Fokus liegen soll. Und ich verfüge über die"Geschicklichkeit" den Fokus dorthin zu legen.

Die polemische Erwähnung der Camera Obscura kannst Du Dir sparen, weil jene uns nicht die Augenblickhaftigkeit der Fotografie zu zeigen ermöglicht.
Die Gesichtserkennung ist dagegen nur ein Behelf, um die mangelnde Kontrolle über den Autofokus zu kompensieren.
Wenn Du mit diesen Vorgaben von Canikolympustaxny zufrieden bist, sei glücklich. Mir hülfe eine solche Inkarnation der Motivklingel kein bißchen weiter. Mich machen meine Bilder zufriedener.

Die hohe Kunst der Fotografie

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 14:41
Gast schrieb:

Ich fürchte daß Du recht hast. Ich halte tatsächlich denjenigen Künstler seines Faches für den besseren, der dessen Werkstoff und dessen Werkzeug so sehr beherrscht, daß er damit die Ausdrucksmöglichkeiten seines Mediums in allen Facetten nutzen kann, ja sogar den Eindruck beim Betrachter zu hinterlassen vermag, diese Grenzen zu überschreiten oder zu erweitern.
Der Gegensatz dazu ist Malen nach Zahlen. Das würde mir eben nicht reichen.

Man muss eben nicht alles zur hohen Kunst hoch stilisieren. Ich habe auch Respekt vor demjenigen, der die Technik beherrscht und sie kreativ einzusetzen weiss. Aber bei der Fotografie geht es immer noch vorrangig um das (Mit-)Teilen von Eindrücken und Emotionen. Und da muss man nicht unbedingt die Technik beherrschen, um das zu erreichen...!

Zitat:

Nun liegt der Liebesbeweis für die Fotografie, egal ob analog oder digital, natürlich ausschließlich in guten Fotos.

Was aber herzlichst wenig was mit dem eingesetzten Material (analog oder digital) zu tun hat.

Zitat:

Deshalb macht es mich glücklich, meine Fotos selbst zu machen, egal, ob analog oder digital. Ich beherrsche beide Wege und wähle nach Aufgabe und Situtation. Und diese freie Wahl meines Mediums will ich mir auch nicht von eifernden Digipickeln ausreden lassen.

Will AFAIK auch niemand. Es ist doch eher so, dass manche Analog-Fotografen ablässig auf die Digitalfotografen herab gucken. So nach dem Motto "Wir teilen nicht dieselben Werte". Zwar hat die Digitalfotografie tatsächlich zu einer weiteren Demokratisierung der Fotografie geführt, aber anstatt sich darüber zu freuen, dass immer mehr Menschen die Freude am Bildermachen (egal mit welchem Können und Aufwand) entdeckt haben, ziehen sich einige "Puristen" motzend in ihre Ecke zurück, als wäre ihnen ein goßes Privileg bzw. eine Art "Vormachtstellung" geraubt worden (so nach dem Motto "jetzt muss der gemeine Pöbel auch noch fotografieren")...

Zitat:

Es sind die Digipickel, die in dieser Diskussion über den Planfilm herziehen, ohne dessen Ausdrucksmöglichkeiten auch nur im Mindesten selbst erreicht zu haben, jedenfalls in der weit überwiegenden Mehrheit.

Zuerst einmal geht es in dieser Meldung nicht speziell um Planfilm (der T-Max ist verschiedenartig konfektioniert) und es hat – so viel ich weiss – auch niemand die Existenzberechtigung des Planfilms in Frage gestellt. Es ist aber nun mal eine Tatsache, dass kaum jemand noch auf Planfilm fotografiert; aber daraus einen Affront zu machen, finde ich schon ganz schön weit hergeholt!

Zitat:

Ich bin so "elitär" zu behaupten, ich wisse besser als Deine Gesichtserkennungsautomatik, wie mein Foto aussehen soll. Ich weiß sogar, auf welchem Auge in welchem Gesicht der Fokus liegen soll. Und ich verfüge über die"Geschicklichkeit" den Fokus dorthin zu legen.

Die Gesichtserkennungsautomatik ist ja nur eines der vielen Mittel zum Zweck – nicht mehr, nicht weniger. Es gibt eine kleine Anekdote, wo Albert Einstein auf die Frage hin, warum er immer ein Agenda bei sich habe bzw. warum er sich keine Telefonnummern/Termine merken könne oder wolle, geantwortet hat, dass er sich so keine unwichtigen Dinge zu merken brauch und so den Kopf für wichtigere Dinge frei hat. Und genauso verhält es sich mit der Gesichtserkennungsautomatik. Auch wenn Du vielleicht sehr schnell und intuitiv weisst, wo Du den Fokus zu legen hast, macht das die Gesichtserkennungsautomatik neuerdings mindestens genauso schnell und zuverlässig. Wozu also auch nur den Bruchteil einer Sekunde am Gedanken verschwenden, wo man die Schärfe hinlegt, wenn man durch die Automatik mehr Zeit hat, sich z.B. auf den richtigen Bildausschnitt zu konzentrieren?!?

Zitat:

Die Gesichtserkennung ist dagegen nur ein Behelf, um die mangelnde Kontrolle über den Autofokus zu kompensieren.

"Kontrolle über den Autofokus" würde in der Praxis heissen, nur das mittlere AF-Feld einzuschalten, die anzufokussierende Stelle anzuvisieren, die Schärfe zu speichern und dann erst den Bildausschnitt festzulegen. In der Zeit, in der man das alles gemacht hat, hat die Gesichtserkennungsautomatik schon längst den Fokus auf die (meist) richtige Stelle gelegt...

Zitat:

Wenn Du mit diesen Vorgaben von Canikolympustaxny zufrieden bist, sei glücklich. Mir hülfe eine solche Inkarnation der Motivklingel kein bißchen weiter. Mich machen meine Bilder zufriedener.

Mir geht es letztendlich auch ums Bild. Aber wenn mir auf dem Weg dahin eine Automatik die Sache bequemer machen kann, weiss ich nicht, warum ich auf diese Unterstützung verzichten sollte. Das wäre genauso blöd wie den Aufzug zum 86. Stock nicht zu nehmen, weil "echte Männer" nur Treppen steigen oder die Heizung auszuschalten, weil es ja auch mit einer Axt und einem Haufen Holz und ein bisschen Geschick beim Feuermachen geht...

Frauen und Männer

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 15:35
DingDongDilli schrieb:

Man muss eben nicht alles zur hohen Kunst hoch stilisieren.

Nein, muß man wirklich nicht. Zulassen sollte man sie aber doch. Es könnte sich daraus etwas ergeben, was auch für Nichtkünstler anregend und bedenkenswert wäre.

Zitat:

ziehen sich einige "Puristen" motzend in ihre Ecke zurück, als wäre ihnen ein goßes Privileg bzw. eine Art "Vormachtstellung" geraubt worden (so nach dem Motto "jetzt muss der gemeine Pöbel auch noch fotografieren")...

Ist das so? Die Digitalnutzer, die sich in den Foren austauschen, diskutieren mehr über Back- und Frontfokus, Schreib-/Leseraten und Staub auf dem Sensor, als über emotionale Eindringlichkeit und schlüssige Komposition ihrer Bilder. Hast Du einen Tip, wo ich an Stelle des hinteren das vordere Ende dieser Lernkurve finde? - Ach so, nein, hohe Kunst ist ja verpönt, verdächtig. Die besprechen Dinge, die der, wie Du(!) sie nennst, Pöbel nicht versteht.

Zitat:

kleine Anekdote, wo Albert Einstein auf die Frage hin, warum er immer ein Agenda bei sich habe bzw. warum er sich keine Telefonnummern/Termine merken könne oder wolle, geantwortet hat, dass er sich so keine unwichtigen Dinge zu merken brauch und so den Kopf für wichtigere Dinge frei hat.

Da bin ich ja doch froh, daß wenigstens Albert Einstein noch genannt werden darf. Das ist doch schon mal ein Anfang. Auch schon mal 'was von ihm gelesen, statt nur die Anekdoten über ihn?

Zitat:

Wozu also auch nur den Bruchteil einer Sekunde am Gedanken verschwenden, wo man die Schärfe hinlegt, wenn man durch die Automatik mehr Zeit hat, sich z.B. auf den richtigen Bildausschnitt zu konzentrieren?!?

Weil dieser Bruchteil einer Sekunde das Durchschnittsfoto vom sehr guten Foto unterscheidet.

Zitat:

"Kontrolle über den Autofokus" würde in der Praxis heissen, nur das mittlere AF-Feld einzuschalten, die anzufokussierende Stelle anzuvisieren, die Schärfe zu speichern und dann erst den Bildausschnitt festzulegen. In der Zeit, in der man das alles gemacht hat, hat die Gesichtserkennungsautomatik schon längst den Fokus auf die (meist) richtige Stelle gelegt...

Du beschreibst die Crux mit dem Autofokus sehr schön. Ich schweige vom Backfokus und genieße.

Zitat:

Mir geht es letztendlich auch ums Bild.

Ich wußte, wir kommen irgendwie zusammen.

Zitat:

Das wäre genauso blöd wie den Aufzug zum 86. Stock nicht zu nehmen, weil "echte Männer" nur Treppen steigen oder die Heizung auszuschalten

Ich will gar nicht in den 86. Stock. Da gibt es selten große Kunst. Die Belle Etage reicht mir völlig.
Feuer machen? Wenn ein Kamin vorhanden ist, warum nicht? Ist doch romantisch.

es ist doch eher andersrum

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 15:49

Analogfotografen werden doch hier zumeist als desinteressierte Volltrottel mit Scheuklappen abgestempelt. Als alte Tattergreise, die zu dumm sind, einen Computer hochzufahren. Als Nostalgiker, als Einzelgänger, die sich nie mit der Materie befasst haben. Die analoge Fotografie wird hier von Technikfreaks permanent totgeredet, daß man sich schon nekrophil vorkommen muß, wenn man noch mit Film fotografiert. Daß die Analogfotografie niemanden interessiert, liest man auch ständig. Sobald ein Filmhersteller oder ein Fotolabor zumacht, wird gejubelt unf gejauchzt als sei es ein persönlicher Erfolg. Mittlerweile haben die verbliebenen Analogfotografen die Schnauze von diesem subversiven Gelaber einfach voll und schlagen einfach auf gleichem Niveau zurück. Abgesehen davon ziehen viele Digitalfotografen die Hersteller in detailverliebten Markenkriegen selbst herunter: "Canon sind die besten, weil die ja noch alles in Japan machen, Olympus ist doch eh scheiße und das Sensorreinigungssystem vom sowieso ist ja viel schlechter und unwirksamer als vom sowieso..." Und wenn man die Kundenrezensionen verschiedener Kameras (Hersteller egal) anschaut, dann ist es halt einfach so, daß die Zufriedenheit im Falle der meisten Kameras sehr heterogen ist. Drum hilft hier kein Heulen, sondern Zähne zusammenbeißen und wie ein Mann ertragen. Das tun die Analogfotografen ja schließlich auch und so ist der gute Zusammenhalt der Analogfotografen ja auch erst entstanden.

Wirklich?!?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 20:11
Gast schrieb:

Analogfotografen werden doch hier zumeist als desinteressierte Volltrottel mit Scheuklappen abgestempelt. Als alte Tattergreise, die zu dumm sind, einen Computer hochzufahren. Als Nostalgiker, als Einzelgänger, die sich nie mit der Materie befasst haben. Die analoge Fotografie wird hier von Technikfreaks permanent totgeredet, daß man sich schon nekrophil vorkommen muß, wenn man noch mit Film fotografiert. Daß die Analogfotografie niemanden interessiert, liest man auch ständig. Sobald ein Filmhersteller oder ein Fotolabor zumacht, wird gejubelt unf gejauchzt als sei es ein persönlicher Erfolg.

Ist das schon akute Paranoia oder können Sie das mit eindeutigen Zitaten belegen?!?

Zitat:

Mittlerweile haben die verbliebenen Analogfotografen die Schnauze von diesem subversiven Gelaber einfach voll und schlagen einfach auf gleichem Niveau zurück.

Sehr souveräne Reaktion! Ist ja auch einfacher/bequemer, sich auf das Niveau der anderen herab zu begeben, als zu versuchen, mit atemberaubenden Fotos o.ä. andere von seinem Können und von dem Potential der analogen Fotografie zu überzeugen...

Können

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 12:19
Zitat:

Ist ja auch einfacher/bequemer, sich auf das Niveau der anderen herab zu begeben, als zu versuchen, mit atemberaubenden Fotos o.ä. andere von seinem Können und von dem Potential der analogen Fotografie zu überzeugen...

Na, ist doch wohl eher mal Zeit, daß sich die Digitalfotografen auf das mediale Niveau der analogen Fotografiegeschichte erheben. Wenn es da nichts gab, was Dich beeindruckt, bist Du womöglich im falschen Medium unterwegs.
Aber hetz Dich nicht. Solange wir uns nicht auf das vorherrschende digitale Niveau herabbegeben müssen, können wir noch ein bißchen warten.

"Wir"

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 14:11
Gast schrieb:

Na, ist doch wohl eher mal Zeit, daß sich die Digitalfotografen auf das mediale Niveau der analogen Fotografiegeschichte erheben. Wenn es da nichts gab, was Dich beeindruckt, bist Du womöglich im falschen Medium unterwegs.
Aber hetz Dich nicht. Solange wir uns nicht auf das vorherrschende digitale Niveau herabbegeben müssen, können wir noch ein bißchen warten.

Immer schön ausweichen bzw. mit dem Finger auf andere zeigen, gell?!?

Ist eben Autofokus.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 15:00
DingDongDilli schrieb:

Immer schön ausweichen bzw. mit dem Finger auf andere zeigen, gell?!?

Uff, Glück gehabt! Ich hatte mir schon Sorgen gemacht wegen des Schnitzers herab statt hinab.

Zusammenhalt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 20:56

Ich könnt's nicht schöner sagen. Würde allerdings noch die Frage anschließen, was den Digipicklern (das sind die mit den aggressiven Lästermäulern) eigentlich abginge, wenn sie die Analogfotografen einfach in Ruhe machen ließen.

Wer hat angefangen?!?

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 07:50
Gast schrieb:

Ich könnt's nicht schöner sagen. Würde allerdings noch die Frage anschließen, was den Digipicklern (das sind die mit den aggressiven Lästermäulern) eigentlich abginge, wenn sie die Analogfotografen einfach in Ruhe machen ließen.

Ich will mal daran erinnern, dass das allererste Kommentar in dieser Diskussion nicht eine Lästerei von irgendeinem "Digipickler" war, sondern das vorauseilende und z.T. provokative (Stichwort: "Latrinenparolen") Kommentar von einem dieser ach so friedliebenden Analog-Extremisten. Es gab also keinen trefflichen Grund, sich schon über die "Digipickler" aufzuregen, weil es noch kein einziges hähmisches Kommentar gab; hier beschweren sich wohl der Brandstifter und seine Sympathisanten über die Hitze des Feuers, das sie selbst gelegt haben...

beschwert

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 08:39

über die Hitze hat sich hier ein Digitalfotograf, oder?

Kindergarten-Niveau

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 10:09
Gast schrieb:

beschwert über die Hitze hat sich hier ein Digitalfotograf, oder?

Er hat angefangen! *heul*

Neeeeeinn, ER hat angefangen, Frau Lehrerin! *brüll*

immerhin

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 13:27

sind Sie fähig zur Selbstkritik. Hut ab!

...

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 14:10
Gast schrieb:

sind Sie fähig zur Selbstkritik. Hut ab!

Schwache Retourkutsche. Sehr schwach!

Deja vu

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Oktober 2007 - 16:33

Merkwürdig, das habe ich doch alles vor 20 Jahren schon einmal gelesen. Bloß der eigentümliche Geruch der Kodak Pressetexte fehlt.

Den Fotografen hätte seinerzeit allerdings niemand erzählen können, daß Kodak Schwarzweißfilme von sich aus Wahrheit erzielen. Ob damit vielleicht "Detailtreue" oder "Abbildungsgüte" gemeint ist? Nicht mal der Übersetzer wird es wissen. Ist für den Fotografennachwuchs ohnehin zu schwierig.

Angenehm zu sehen...

Bild von ahkkuhn
Eingetragen von
ahkkuhn
(Neuankömmling)
am Dienstag, 09. Oktober 2007 - 21:15

...dass Entwicklungen weitergehen. Unabhängig von der Studioarbeit - bei der fast alles digital bei uns erledigt wird - finde ich es klasse, für unsere Irlandprojekte und LowLight-Aufnahmen verbessertes 400er Material nutzen zu können. Ok, es dauert noch was, ok, wir werden es erstmal testen müssen. Aber unter den Bedingungen in Irland im Herbst und Winter ist analog einfach unkomplizierter und der neue Film scheint bessere Ergebnisse zu ermöglichen.

Abgesehen davon, ich habe jetzt etliche Tausend Aufnahmen analog und digital gemacht und auch mir geht es so wie R. Kaster schreibt: bei vielen SW-Analogaufnahmen finde ich die Tonalität - v.a. im Bokeh - schöner als bei digital. Auch bei Highlights finde ich oft die Übergänge bei Film angenehmer als bei digitalen Aufnahmen.

Was schön wäre, wenn für die Großformatleute Readyloads angeboten werden würden. Ja ich weiss, bleibt wohl ein Wunsch. Trotzdem: Hallo ihr Leute bei Kodak, spätestens bei richtig Wind die Kassetten zu entladen und wieder neu laden zu müssen ist kein Spass. Zweites ganz lustiges Thema: Flugreisen und GF-Zubehör. Es ist schlicht leichter (gewichtsmäßig) mit zwei ReadyloadHaltern und ein paar Packen ReadyloadFilm zu fliegen, als um vor Ort genug Aufnahmekapazität für einen Tag ohne Filmwechsel zu haben zusätzlich etliche Planfilmkassetten mitzunehmen. Und es gibt durchaus Menschen, die bereit sind - wie im übrigen bei vielen Dingen - für Komfort und Sicherheit (kein Staub, keine Fussel, so gut wie nie Kratzer) auch mehr Geld auszugeben, ehrlich.

grüße an die geneigten leser

andreas kuhn

Verstehe ich nicht!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Oktober 2007 - 23:09

"Aber unter den Bedingungen in Irland im Herbst und Winter ist analog einfach unkomplizierter..."
Was haben die Jahreszeiten mit digital oder analog zu tun? Danach schreiben Sie – "...spätestens bei richtig Wind(HERBST, WINTER?) Kassetten zu entladen.....ist kein Spass".
Ja wat denn nu? Herr Kuhn, mit Ihnen möchte ich gerne ein paar Guiness aus der Klapperdose geniessen. Am besten am Ring of Kerry, da wo der Wind besonders schön bläst. Vielleicht werden wir uns dann über die analogen Jahreszeiten einig.
L.S.

Jahreszeiten, Irland und Filme...

Bild von ahkkuhn
Eingetragen von
ahkkuhn
(Neuankömmling)
am Freitag, 12. Oktober 2007 - 10:54
Gast schrieb:

"Aber unter den Bedingungen in Irland im Herbst und Winter ist analog einfach unkomplizierter..."
Was haben die Jahreszeiten mit digital oder analog zu tun? Danach schreiben Sie – "...spätestens bei richtig Wind(HERBST, WINTER?) Kassetten zu entladen.....ist kein Spass".
Ja wat denn nu? Herr Kuhn, mit Ihnen möchte ich gerne ein paar Guiness aus der Klapperdose geniessen. Am besten am Ring of Kerry, da wo der Wind besonders schön bläst. Vielleicht werden wir uns dann über die analogen Jahreszeiten einig.
L.S.

"Was haben die Jahreszeiten mit digital oder analog zu tun?"

Ok, ich war etwas zu unpräzise: Viele Aufnahmen entstehen mit MF, ein Digitalrückteil für ca. 24000.- Euro im Regen und/oder am Spülsaum bei Gischt stehen zu haben ist einfach unwitzig. Stromversorgung einerseits und gelegentliche Elektronikausfälle wegen Feuchtigkeit andererseits machen das fotografische Leben nicht leichter. Für _mich_ ist es schlicht unkomplizierter wenn ich stundenlang draußen bei diesem Wetter arbeite und mit meiner MF und Filmen fotografiere und als Handbelichtungsmesser den Sekonic 398 verwenden kann.

"...spätestens bei richtig Wind(HERBST, WINTER?) Kassetten zu entladen.....ist kein Spass".

Jetzt kommt der Teil mit Großformat: das Geflatter vom Wechselsack und das Handling der Filme darin ist so schon nervig, bei richtig Wind erst recht. Die Readyloads sind wesentlich unkomplizierter, zumal nur eine oder sicherheitshalber zwei Kassetten mitmüssen und weder der Wechselsack noch das Wechselzelt in den Koffer müssen.

"Ja wat denn nu? Herr Kuhn, mit Ihnen möchte ich gerne ein paar Guiness aus der Klapperdose geniessen."

Oder einen gepflegten Malt am Kamin, sehr entspannend... :)

"Am besten am Ring of Kerry, da wo der Wind besonders schön bläst."

Ich wüßte noch was: Dursey Island, am Gittermast rechts vorbei, vorne an der "Klippe"... so schnell war mein Auto noch nie innen von losen Kleidungsstücken u.ä. befreit. ;)
Was auch sensationell ist: Mizen Head ganz vorne bzw Clogher Head... ich komme in´s Schwärmen! :)

"Vielleicht werden wir uns dann über die analogen Jahreszeiten einig."

Mit Sicherheit - in diesem Sinne - mit analogen Grüßen und überwiegend digital fotografierend - Slainte!

Andreas Kuhn

Schöne Antwort!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Oktober 2007 - 19:08

So lob ich mir gepflegte Konversation im Net. Und wenn wir schon bei Irland sind und dem Ring of Kerry - stehe im Staigue Fort und fotografiere, was höre ich da verhallt und verstärkt durch die Steinmauern – sächsisches Deutsch! Dem Trabi, der es tapfer bis dahin und sicher auch zurück geschafft hat wünsche ich weiterhin alles Gute. Da habe ich die Wiedervereinigung erst richtig begriffen.

Readyload

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 09:49

Die Kunden für T-MAX Planfilm sind nun nicht gerade in der Überzahl. Dann wiederum sind sie sehr eingeschworen auf ihre Arbeitsweise und ihre Geräte, sprich, unter anderem ihren bewährten Kassetten. Wie klein ist denn dann der erzielbare Anteil von Readyload-Anwendern für Kodak?

Und durch das zusätzliche mechanische Bauteil, dessen Maßhaltigkeit ich nicht auf der Mattscheibe kontrollieren kann, habe ich mir auch immer Sorgen um die Schärfe gemacht. Schon die Kassetten sind ja nicht immer so gleich, wie sie sein sollten. Macht das Ihrer Erfahrung nach keinen Unterschied?

Readyload und Masshaltigkeit...

Bild von ahkkuhn
Eingetragen von
ahkkuhn
(Neuankömmling)
am Freitag, 12. Oktober 2007 - 17:10

"Die Kunden für T-MAX Planfilm sind nun nicht gerade in der Überzahl. Dann wiederum sind sie sehr eingeschworen auf ihre Arbeitsweise und ihre Geräte, sprich, unter anderem ihren bewährten Kassetten. Wie klein ist denn dann der erzielbare Anteil von Readyload-Anwendern für Kodak?"

Ich kann das nicht einschätzen, ich sehe nur den praktischen Vorteil, der einfach überzeugend ist. Gleichwohl stimme ich Ihnen zu, viele Fotografen sind sehr eingeschworen und scheuen den Wechsel beim Werkzeug. Für mich stellt sich diese Frage garnicht, Fotoapparate sind Werkzeuge egal ob KB, MF oder GF, egal ob digital oder analog - ich fotografiere einfach mit der Kamera, die mir für diesen Zweck am geeignetsten erscheint.

"Und durch das zusätzliche mechanische Bauteil, dessen Maßhaltigkeit ich nicht auf der Mattscheibe kontrollieren kann, habe ich mir auch immer Sorgen um die Schärfe gemacht. Schon die Kassetten sind ja nicht immer so gleich, wie sie sein sollten. Macht das Ihrer Erfahrung nach keinen Unterschied?"

Kodak verweist darauf, dass die Planlage bei den neuen ReadyloadHaltern mit schwarzer Andruckplatte gegenüber den alten ReadyloadHaltern besser sei. Vergleiche ich Aufnahmen aus identischer Situation heraus entstanden, aufgenommen mit Fidelity Planfilmkassette und Readyload sehe ich keinen Unterschied in der Schärfe, auch nicht bei entsprechender Vergrößerung (10fach), insofern spricht für mich nichts gegen den Einsatz von Readyload gegenüber Planfilmkassetten.
Interessant ist, das ich auch anfangs die Bedenken hatte. In der Praxis konnte ich sie für mich glücklicherweise nicht bestätigen, insofern ist der Luxus eines Readyloadfilmeinsatzes für mich ohne Nachteile.

Mit besten Grüßen

Andreas Kuhn

Fortschritt

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Oktober 2007 - 18:56

Vielen Dank für den Erfahrungsbericht! Das macht mir doch Mut. Nun werde ich es mit einem neuen Readyloadhalter schließlich doch mal selbst versuchen.

Latrinenparolen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 08:21

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

völlig richtig

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 11:29

aber für "eine Schwalbe" werden keine neuen Filme entwickelt oder aber alte Klassiker wieder aufgelegt (Velvia 50). Und für eine Schwalbe sind etwa 40 -50 verschiedene Filmtypen, die es zur Zeitgibt irgendwie auch zu viel, oder etwa nicht? Vielleicht sind es ja doch mehr. Und wenn es mehr sind, dann sterben sie vielleicht auch garnicht mal so schnell aus. Das schöne an der Evolution ist ja, daß man vorher nie weiß, was sich langfristig durchsetzen wird...

Re: Evolution

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 13:07
Gast schrieb:

Vielleicht sind es ja doch mehr.

Nein. Es werden immer weniger. Und es sind zu wenig, als dass Kodak die Produktion des alten T-Max kostendeckend aufrechterhalten könnte. Man muss die Produktion umstellen. Und damit sich die daraufhin anfallenden Kostensteigerungen leichter weiterreichen lassen, gibt es auch eine neue Verpackung für den jetzt ach so tollen Film. Dass Kodak das Ganze als Weiterentwicklung oder Evolution verkauft, ist nur verständlich.
Ein Lichtblick: Immerhin wird anscheinend überhaupt noch produziert. Man hätte ja auch für die nächsten 20 Jahre Vorräte einlagern können, wie es andernorts praktiziert wird.

Viel Dynamik im Filmmarkt

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Oktober 2007 - 13:29
Gast schrieb:

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Vollkommen richtig. Viele Schwalben aber schon.

Denn es gibt überaus viele Neuentwicklungen auf dem Filmmarkt. Allein in den letzten drei Jahren über 20 (Fuji PRO 160S und 160C, Fuji Velvia 100, Kodak Portra 800, Spur Orthopan UR/Adox CMS 20, Rollei IR 820/400, Rollei Ortho 25, Rollei Pan 25, Rollei Scanfilm CN 400 Pro, Rollei Slide Direkt, Kodak Portra 160 NC und VC, Kodak Portra 400 NC und VC, Fuji T64, Fuji Provia 400X, Kodak Farbwelt 100 und 20, Gigabitfilm GTP 32/Rollei ATP V1, Rollei Digibase 200 CN, noch in diesem Jahr der Rollei SP 200 und der hier vorgestellte neue Kodak TMY).
Damit gab es in diesem Zeitraum mehr Neuerscheinungen auf dem Filmmarkt, als es neuentwickelte Sensoren in den DSLRs gab.
Ferner wurden der Ilford SFX 200, Efke 820 IR und Fuji Velvia 50 wiederaufgelegt.
Inoviscoat und Fotoimpex lassen die Agfa SW-Papiere wieder aufleben. Die ersten 20.000 qm PE-Papier sind bereits produziert und kommen in absehbarer Zeit auf den Markt, das Baryt-Papier folgt nächstes Jahr. An der Neuproduktion der Agfa SW Filme wird ebenfalls gearbeitet.
Von Foma und Rollei gibt es ebenfalls neue SW-Papiere. Slavich SW-Papier wird mittlerweile auch hier nach Deutschland importiert.
Und von Moersch, Spur, Rollei, BKA, PF und Ilford gibt es neuentwickelte Chemikalien für die SW-Verarbeitung.
Ein Analog-Fotograf hat in der Tat eine sehr große Auswahl an bewährten, wie auch an ganz neuen Produkten.

Eigentlich sollte doch hier

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 16:55

Eigentlich sollte doch hier die Redaktion die Trolle rausfiltern, oder nicht?

Sobald hier irgendwo das Wort "analog" fällt kommen sofort die Trolle aus ihren Löchern gekrochen.

Leute, das ist einfach nur noch albern und nervig!!!

gut, daß Sie

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Oktober 2007 - 14:24

die Objektivität mit Löffeln verspeist haben. Wie kommen Sie dazu, Analogfotografen als Trolle zu bezeichnen? Ihren Kommentar müßte man als erstes filtern. Sie befinden sich hier in einem Beitrag zum Thema Film, also Analogtechnik, mit der Sie offensichtlich nicht viel zu tun haben. Wenn Sie sich gerne über die absolute Überlegenheit und Genialität der Digitaltechnik unterhalten wollen ohne Kritik ernten zu wollen, dann rufen Sie am besten in der Marketingabteilung Ihres Kameraherstellers an, die bestätigen dann gerne, daß Sie das tollste Produkt haben und natürlich ein genialer und kluger Kopf sind, weil Sie sich für das tollste Produkt der Welt entschieden haben. Aber um Gottes willen lesen Sie bitte keine Beiträge zum Thema Analogfotografie.
Ich schwöre, es geht Ihnen dann wieder viel besser.

Was ist das

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2007 - 19:32

und wer braucht das?