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Schwarz und Weiß sind die Farben der Fotografie. Für mich symbolisieren sie die Gegensätze Hoffnung und Verzweiflung, denen die Menschheit auf immer unterworfen ist.
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Tamron, Tokina und Astrodesign treten MicroFourThirds bei
Astrodesign, Kenko Tokina und Tamron schließen sich der „Micro Four Thirds System Standard Group“ an, was für die Zukunft u.a. weitere, interessante Objektive für MicroFourThirds-Kameras verheißt:
Wie Olympus Japan heute meldet, haben sich die Firmen Astrodesign, Inc., Kenko Tokina Co., Ltd. und Tamron Co., Ltd. dem Mitte 2008 von Olympus und Panasonic gemeinsam ins Leben gerufenen Micro-Four-Thirds-System-Standard angeschlossen und wollen demnächst auch Produkte für diesen Standard vorstellen. Was insofern interessant werden kann, als es dann voraussichtlich auch Tamron- und Tokina-Objektive für MFT-Kameras geben wird.
Bislang hatten sich bereits, neben Panasonic und Olympus natürlich, Cosina, Eastman Kodak, Fujifilm, Leica, Carl Zeiss, Schneider-Kreuznach und Sigma diesem Standard bzw. dem Four-Thirds-Standard angeschlossen: Supporting Companies. Kameras für MicroFourThirds werden derzeit ausschließlich von Olympus und Panasonic gefertigt, Objektive gibt es u.a. von Cosina und Sigma; rein manuell bzw. mit Hilfe eines Adapters ist sehr viel mehr anschließbar.
Siehe auch:
Micro Four Thirds Standard
Tamron concurs with the Micro Four Thirds System Standard
Micro Four Thirds findet viele neue Freunde (Februar 2011)
Samyang 3,5/7,5 mm UMC Fisheye für MFT
Voigtländer Nokton 0,95/25 mm MFT
VM Micro Four Thirds Adapter von Voigtländer
Novoflex koppelt MFT-Kameras + Leica-M-Objektive
Panasonic koppelt MFT-Kameras + Leica-Bajonette
(thoMas)
Zum Thema:
- Voigtländer MFT-Adapter für F- und K-Bajonett
- Cosina tritt Micro Four Thirds bei
- Micro Four Thirds - das System
- Micro Four Thirds findet viele neue Freunde
- VM Micro Four Thirds Adapter von Voigtländer
- Schneider-Kreuznach plant Objektivserie für Micro Four Thirds
- Zur Verträglichkeit von (Micro) Four Thirds (aktualisiert)
- Panasonic koppelt MFT-Kameras + Leica-Bajonette (aktualisiert)
- Micro Four Thirds schrumpft die Kamera (2x aktualisiert)
- Zuiko-Objektive werden G1-kompatilbel (aktualisiert)
- Lichtstärke extrem: Voigtländer Nokton 1,1/50 mm (aktualisiert)
- Olympus und Four Thirds: Da kommt was





Na toll
Nachdem auch die letzte verantwortliche Schnarchnase in diesen Firmen nach mehr als drei Jahren gemerkt hat, dass sich MicroFourThirds blendend am Markt positioniert hat, bekennen auch sie sich zu diesem Standard. Eine ganz große unternehmerische Leistung von mutigen Visionären!
(Ironie-Modus aus)
Wer auf fahrende Züge aufspringt
kommt leicht unter die Räder. Aber die Gier wider alle Vernunft ist immer noch stärker ...
Ungeduld und Planung
Sie sehr geehrter Gast, wenn Sie Single sind haben sich in drei Minuten entschieden, wie Ihre Wochenendplanung aus sehen. Mit der Freundin oder Frau das abzustimmend dauert sagen wir 30 Minuten. Kommt die Familie dazu und Sie alle wollen etwas gemeinsam erleben und es wird keine autoritäre Entscheidung getroffen eventuell 3 Stunden. Ihr Verein, falls Sie in einem sind, beschließt eine wichtige Anschaffung zu tätigen. Das dauert sagen wir 3 Monate. Und bis sich in einer großen Firma alle Beteiligten von der Chefetage bis zum Produktionsleiter für ein neues Kamerasystem entschieden haben, braucht es beben manchmal länger.
Richtig,...
...vor allem dann, wenn durch "flache Hierachien" jeder das Sagen hat und die Meinungen der einzelnen "Manager" sternförmig auseinander driften...
Da ist dann Stillstand statt Vorwärtsbewegung angesagt!
Das ist weniger komisch als Du denkst...
Eine ganz große unternehmerische Leistung von mutigen Visionären!
(Ironie-Modus aus)
Fragt sich doch in der Tat was aus MFT wird, wenn Sony bei Olympus das Sagen hat. Glaube nicht, dass Sony sich die Verschwendung von Entwicklungsresourcen für ein zweites Spiegellossystem leisten wird -- zumal MFT bereits an seinen Grenzen ankommen ist.
Sony war da immer sehr radikal was die Konzentration auf Entwicklungssresourcen angeht: Sie haben Leica nach hause geschickt, als Leica einen Sondersensor haben wollte, jetzt haben sie die CF Karte aus der a77 verbannt (lieber die SD Karte auf CF Niveau puschen: SD ist sehr viel weiter verbreitet als CF, das Kameramodul ist kleiner, das Lesegerät ist in jedem (Sub-)Rechner zu finden, etc), etc
Wenn, wenn, wenn....
Eine ganz große unternehmerische Leistung von mutigen Visionären!
(Ironie-Modus aus)
Fragt sich doch in der Tat was aus MFT wird, wenn Sony bei Olympus das Sagen hat. Glaube nicht, dass Sony sich die Verschwendung von Entwicklungsresourcen für ein zweites Spiegellossystem leisten wird -- zumal MFT bereits an seinen Grenzen ankommen ist.
Hier kommt wieder das berühmte Wörtchen "wenn" ins Spiel. Doch selbst WENN Sony bei Olympus einsteigt und selbst WENN Sony dort das MFT-System platt macht (äh, warum sollten Sony dann überhaupt bei Olympus einsteigen???), dann gibt es noch einen weiteren MFT-Player auf dem Markt, der Olympus in der Größe weit, weit hinter sich lässt... Allein für dessen Kameras lohnt es sich für Fremdhersteller, interessante Objektive anzubieten. Das zehnte 3,5-5,6/14-45 mm aus Fremdherstellerfertigung braucht natürlich niemand.
Wenn ich mir die lächerlich großen und überwiegend uninteressanten Knipserlinsen für das Sony NEX-System anschaue, dann traue ich dem MFT-System auch künftig ein gutes Wachstum zu. Pixelpeeper werden immer nach APS-C oder noch besser nach dem Vollformat schreien, Fotografen wissen dagegen die Vorteile von MFT zu schätzen und mit den Schwächen umzugehen - die übrigens jedes Sensorformat mit sich bringt.
Toys aggrement
Ein Spielzeugsensor bleibt Spielzeugsensor.
und
Ein Spielzeugsensor bleibt Spielzeugsensor.
ein konservendosesgroßes (850ml) Weitwinkelzoom bleibt ein konservendosengroßes Weitwinkelzoom! (Und schafft es dennoch nicht, den Rand des Vollformatsensors senkrecht zu treffen!)
Darfst gern auch
zu mittleren Mittelformaten greifen: Dort sind die "Dosen" Fixbrennweiten ...
Das ist dann aber
auch schon ein Zoom mit durchgängig f/2,8 und keine Funzel mit f/5,6-6,3....
Und?
Scheint ja ein wahnsinnig überlegenes, tolles und zukunftsweisendes Konzept und System zu sein, wenn sich erst fast 4 Jahre später andere Unternehmen daran beteiligen wollen.
Was mich stutzig macht: Da wird die PR-Trommel gerührt, nur weil nun ein paar weitere Lieferanten für ein offenbar totes System liefern wollen. De facto gibt es nur noch Panasonic als einzigen Hersteller, nachdem niemand weiss, ob es Olympus in 6 Monaten überhaupt noch geben wird.
Da zeigt sich mal wieder, wie bescheuert die gesamte Branche geworden ist.
Bäckerei Meyer liefert mir jetzt übrigens ebenfalls Frühstücksbrötchen (interessiert auch niemanden, oder?)
Olympus ist die Nummer 1 bei spiegellosen Systemkameras
Scheint ja ein wahnsinnig überlegenes, tolles und zukunftsweisendes Konzept und System zu sein, wenn sich erst fast 4 Jahre später andere Unternehmen daran beteiligen wollen.
Was mich stutzig macht: Da wird die PR-Trommel gerührt, nur weil nun ein paar weitere Lieferanten für ein offenbar totes System liefern wollen. De facto gibt es nur noch Panasonic als einzigen Hersteller, nachdem niemand weiss, ob es Olympus in 6 Monaten überhaupt noch geben wird.
Da zeigt sich mal wieder, wie bescheuert die gesamte Branche geworden ist.
Bäckerei Meyer liefert mir jetzt übrigens ebenfalls Frühstücksbrötchen (interessiert auch niemanden, oder?)
Olympus ist die Nummer 1 bei spiegellosen Systemkameras, verkauft also mehr Kameras als Sony mit seinen NEX Modellen. Und ja, es ist ein tolles und zukunftsweisendes Konzept, Spiegelreflexkameras werden schon bald vom Markt verschwinden. Ich habe mir zur Ergänzung meines Canon System eine PEN Ausrüstung zugelegt und ich muss sagen, einfach toll, klein, leicht und ein sehr schneller Autofokus, was für mich Voraussetzung für diesen Einstieg war.
Arme Sau
Wer glaubt, Spiegelreflexkameras wuerden "schon bald" verschwinden, ist eine arme Sau.
Es bedarf keiner prophetischen Gaben
um den Trend, weg vom Spiegel, und hin zu spiegellosen Systemkameras zu sehen.
Die Top-Kameras in der Klasse der D4 und 1D werden noch einige Zeit mit Spiegel zeigen, was technisch machbar ist.
Es sind aber die Einsteiger-DSLRs wie 600D, 60D sowie D3100 und D5100 die CaNikon zu Marktführern machen. Ohne deren Volumen sind CaNikon nur noch Nischenanbieter wie Leica oder PhaseOne. Bei diesen Modellreihen halten sich die Vor- und Nachteile gegenüber den spiegellosen Varianten bestenfalls die Waage. Das höhere Entwicklungspotential liegt aber bei den Spiegellosen.
Eine arme Sau ist, wer diesen Trend als Hersteller verpasst.
ROG
Die DSLR-Freunde,
noch schlimmer die KB-Freunde, interessiert die primäre Entwicklung anderer Produktlinien schon deshalb nicht, weil die ja nicht in erser Linie Kamera, bzw. Fototechnik kaufen, sondern Status. Damit verbunden sind diverse Statusmerkmale, die damit schon aus vorgenannten Gründen nicht zur Disposition stehen. Man kann sich ja nun über viele Wenns und Aber unterhalten, Vor- und Nachteile abwägen. Aber glasklar ist schon jetzt aus vielerlei Gründen abzusehen, dass das starre Spiegelreflex-System nicht die Zukunft gehört, eher die kleine Restnische. Es gibt auf Dauer keinen vernünftigen Grund, ein so im Grundsatz eingeschränktes Sucherkonzept beizubehalten, egal, welche Sensor- oder Bildkreisgröße letztendlich die Szene dominiert.
Im Übrigen gilt wie so oft die Diversität: je mehr Möglichkeiten es gibt, das entsprechende Gerät für seine Bedürfnisse zu bekommen, umso besser. Von Mehrheitsprodukten und Monokulturen hat man am Ende gar nichts.
Vor allem
steht die Güte der Bildaufzeichnung und Bildbetrachtung zur Disposition - und da sind wir einfach kompromisslos. Ja, das stimmt.
Meine Güte!
Ja, das ist wohl der Hilfsanker, auf den sich diese Leute berufen. Als wären die Anderen alle Dösel und wüssten nicht, was gute Bilder sind. Kompromisslos? Na, eher etwas fixiert und unbeweglich, gepaart mit ungefragtem Sendungsbewusstsein.
Man muss ja nur mal durch Sucher einer GH2 kurz durchschauen, dann weiß man, was man von DSLR-Suchern und deren Chancen in der Zukunft halten darf. Vor allem wenn man weiß, dass das noch lange nicht das Ende der Fahnestange ist. Und dass KB rein grundsätzlich bessere Bilder liefert, kann man im beherztem Vergleich durchaus widerlegen. Bleiden also die Restreservate wie Sportfotografie und vor allem eine sehr viel höhere Auflösung, als das mit den kleineren Sensoren praktikabel machbar ist. Und dann bitte mit modernen Möglichkeiten der Bildkomposition und nicht diesen Uraltquatsch.
Sie sollten einfach
nicht beliebig optische sucher mit einem Optischen Sucher vergleichen - tun Sie ja bei EVFs auch nicht ...
Und mit Flexibilität versus geistiger Unbeweglichkeit hat das auch nix zu tun: Mehr mit Erfahrung, praktischem Verstand und einer weitgehenden Immunität gegen Konsumvertrottelung.
Der erste Abschnitt
der Ansage wäre o.K. wenn er nicht durch den 2ten Abschnitt total entwertet werden würde.
Was bitte schön, hat eine EVF-Lösung mit Konsumvertrottelung zu tun?
Im gesamten Videobereich sind superteuere EVFs normal und durchaus das Mittel der Wahl. Welchen Grund sollte es also geben, an einem veraltetem Konzept im Fotobereich fest zu halten? Nostalgie? Oder doch Unbeweglichkeit?
Denken Sie einfach mal scharf nach
warum ein EVF bei Video ok ist, aber bei Stills halt nicht ganz so toll kommt ... und darüber hinaus bin ich durchaus ein Verwender des Liveview - wenngleich auch dankbar dafür, ihn nicht allein verwenden zu müssen.
Konsumvertrottelung ist
wenn man das Einfache, Zweckmäßige, in sich Perfekte, abwertend gering schätzt - gegenüber dem Neuen, Blendenden und keineswegs Überzeugenden ...
Gilt übrigens auch für Messsucher
außer man macht sich's, wie (ein) einschlägige(r) Hersteller, ZU einfach ... dann ist's weder zweckmäßig, noch perfekt. 8-)
Das Dilemma
der optischen Sucher besteht darin, dass sie heute oft in Kameras verbaut werden, wo sie ihre Stärken tatsächlich nicht richtig ausspielen können - während ein EVF dagegen im oberflächlichen Vergleich schnell zu überzeugen vermag.
Wirklich interessant, und auf jeden Fall im Vorteil, sind OVFs bei großen und größeren Sensorformaten - ab dem Kleinbild aufwärts: Also dort, wo wir sie auch schon in Analogzeiten kennen und schätzen gelernt haben.
Übrigens: Wie wenig das Thema Nicht-SLR-Sucher ausgereizt ist, hat mir ein Blick durch den optischen Sucher der Fuji X-10 überraschend positiv vermitteln können - ein adäquater Messsucher auf dieser Basis könnte mich durchaus wieder zu längst verschütteten Wurzeln bekehren!
Fuji hat in der Tat
lange Erfahrung mit Messsuchern aller Art.
Der OVF der X10 ist mit Sicherheit eine Krönung dieser Art von Suchern, vor allem wenn man bedenkt, dass der Sucher in eine so kleine Kamera eingebaut worden ist und trotzdem ein sehr gutes Sucherbild herzeigt. Außerdem hat Fuji auch noch die übliche Schwäche von OVFs elegant umschifft, in dem man die Makrofunktion über das Display realisiert hat.
Aber nicht desto Trotz wird daran kein Weg vorbei führen, dass, vor allem bei Wechselobjektiven mit fließenden Brennweiten, kein Weg an einem EVF vorbei geht. Das wird sich erst noch mehr manifestieren, wenn bei professionellen Kameras hochauflösende Mikrodisplays mit hoher Farbtreue eingebaut werden.
Das analoge Konzept stößt da immer wieder an klare Grenzen und das ist auch mit noch so großen technischen Klimmzügen letztendlich nicht überwindbar.
Neulich ist eine noch weitaus interessantere Variante aufgetaucht, bei der ein großes Display mit einem Dachkantprisma kombiniert wird, das man einfach abnimmt, wenn das Display praktischer ist. Der Weg geht weiter.
Bei Leuten
die sich so beherzt über die Realität hinwegsetzen (ähem, den Sucher einer GH-2 kenn' ich zufällig recht gut), wird's wohl auch an fragwürdigem Sendungsbewußtsein nicht mangeln ... 8-)
Wolle ma mal seh'n
wer schneller vom Markt verschwindet ...
Richtig
wer schneller vom Markt verschwindet ...
Die Tage des SLR sind gezählt. Siehe hier:
http://www.dpreview.com/news/2012/01/27/MicroOLED
Und das ist ja noch nicht das Ende der Weiterentwicklung.
------------------
Ist doch der gleiche Schmarrn
Auch Micro-OLEDs überlisten allenfalls sich selbst, aber keineswegs die Physik.
Yepp
Micro-OLEDs für die Micro-Ganglien endorfindurchseuchter Techo-Nerds ... 8-)
Ach ja ?
Welche Grenzen ihrer Physik können denn keineswegs durchbrochen werden ??
Der EVF
hat ein "Zeitproblem" und/oder ein "Rauschproblem", was direkt auf die Physik dieser Art von Bilddarstellung zurückzuführen ist ...
Kalter
Kaffee. Argumentation von vorgestern.
Nö
Realität. Heute. Und in Zukunft auch.
Quelle?
Also zumindest bei Amazon Deutschland, finden wir die erste Olympus auf Platz 9., sogar noch hinter Nikons 1 J1...
http://www.amazon.de/gp/bestsellers/ce-de/430662031
Gast schrieb: Also
Also zumindest bei Amazon Deutschland, finden wir die erste Olympus auf Platz 9., sogar noch hinter Nikons 1 J1...
http://www.amazon.de/gp/bestsellers/ce-de/430662031
BCN Awards 2011, Olympus vor Panasonic und dann erst Sony. Bedeutet mFT wird mit Abstand am meisten gekauft (spiegellose Systemkameras)
Amazon ist kein Maßstab und schon gar nicht der Nabel der Welt.
Das ist aber Japan.
Und in Japan tickt der Markt nunmal ein bisschen anders. Das hat zum einen mit japanischer Mentalität zu tun, zum anderen haben dort die Frauen das Portemonnaie und damit auch das Sagen (Japan ist Matriarchat). Nicht umsonst bieten (fast) alle Hersteller quitschbunte -- vorzugsweise rosa -- Modelle an. Kein Wunder also, dass da so Fummelkistchen wie die Olmypus sich besser verkaufen... Von daher ist Japan mit Europa und Amerika nicht wirklich vergleichbar...
Japaner ticken
offenbar ohnehin ganz anders: Die schalten auch glatt ihre mehr als 50 Atommeiler ab, ohne dass dort plötzlich die Lichter ausgehen ...
Abgesehen
von der mögl. zutreffenden Einschätzung des überschaubaren jap. Marktes, Umsatz wird u.a. im chines. Markt gemacht und da sieht man in den Großstädten schon mehr als 50% MFT. Davon dann hauptsächlich Oly, kaum anzunehmen, dass dieses System sterben wird. Also vergesst mal Zahlen die von Amazon-Käufern aus der Provinz resultieren, die nicht in die Großstadt zum Einkaufen kommen.
Dass der japanische Markt überschaubar ist,
kann man getrost vergessen. 127 Mio. Einwohner sind gegenüber dem deutschen Markt deutlich größer und vor allem kaufkräftiger.
Aber tatsächlich dürfte für den Kameramarkt wie auch für für alle anderen Produktgruppen der Chinamarkt schön langsam die weitaus höhere Marktgröße ergeben, auch wenn die Kaufkraft aufs Ganze gesehen lange nicht so groß ist, wie das die Gesamteinwohnerzahl suggeriert. Aber allein die Zone um Shanghai und Shenzhen ist inzwischen wohl um einiges größer, als der japanische Markt.
Aber egal. Wenn heute einer allen Ernstes behaupten will, dass die spiegellosen quasi schon wieder am Verschwinden wären, den kann man nur milde belächeln.
Ein bisschen Sachlichkeit bitte!
Es interessiert mich schon wenn Veränderungen angekündigt werden, egal für welches System. Tatsächlich interessiert es niemanden von wem sie ihre Brötchen beziehen. Solche Vergleiche sind Todgeburten. Wenn sie die Branche bescheuert nennen, dann lesen sie bitte ihren eigenen Text nochmals. Vielleicht geht ihnen ein Licht auf.
Micro Four Thirds System.....
Wer bedenkt wie lange Apple benötigt hat um mit seinem Betriebssystem in seine heutige Marktposition aufzusteigen, dann hat das Micro Four Thirds System noch lange, lange Zeit das selbe Ziel zu erreichen.
Nun war Apple aber kein offenes System. Micro Four Thirds System ist aber für jeden zugänglich.
Wenn man bedenkt das der Trend bei den edlen Kompakten (Fuji X10, F770 1/ 2-inch EXR CMOS, Canon G1 X,) ebenfalls fast die selbe Sensorgröße wie MFT erreicht hat, dann zeigt der Weg die in die Richtung Bildqualität. Andere werden diesen Weg ebenfalls gehen.
Das gewerblich angestrebte Perfektion nur in den wesentlich größeren Flächensensoren machbar ist, liegt in der Tatsache der Pixelphysik und der momentanen Möglichkeiten des Objektivbaues begründet.
Für den preiswerten, aber ebenfalls sehr guten Kompromiss aus Bildqualität und Produktionskosten kommt nur MFT und APS-C in frage. Dafür sprechen der einfachere und gut eingeführte Umgang mit den jpg Dateien, die einfacheren Möglichkeiten im Druck und der Ausbelichten im Großlabor. Für die Kommunikation im Web genügen die Mobiltelefone und deren Minisensoren.
Deswegen ist der Eintritt in das MFT System der neuen Zulieferer konsequent. Man möchte dabei sein wenn der Zug ins rollen kommt.
Wenn der Zug ins Rollen kommt ?
Überfährt uns denn der nicht schon seit Jahren ...?
Fahrende Züge, schnarchende Nasen, rauschige Sensoren,...
Wäre der aufrechte Gang ein evolutionärer Vorteil, dann wären doch die Schimpansen schon längst von den Bäumen herunter gekommen, oder?
Sie haben gerade
den Beweis geliefert, dass der aufrechte Gang nicht zwingend evolutionäre Vorteile verchafft ... 8-)
Sie haben ...
den Beweis geliefert, dass der aufrechte Gang nicht zwingend evolutionäre Vorteile ver..afft ... 8-)
Eben. Evolution hin oder her, manchmal ist es einfach entspannend, mal eine Stunde zu seinen wildlebenden Vorfahren zurück zu kehren. Hier ins Forum zum Beispiel.
Apropos, wenn ich nun schon mal da bin:
Ich bin ja in meinen frühen Anfängen noch mit der heute sogenannten anal(og)en Fotografie konfrontiert worden. Das Zeug, das bei ISO 100 schon rauscht wie ein Schüttbild aus buntem Sand, die Älteren unter uns erinnern sich. Am Rauschen war aber nicht der Film schuld, sondern das winzige Leica-Format, wegen eben dieser Winzigkeit auch "Kleinbildformat" genannt. Ein "Vollformat" kannten wir damals nicht, ein "Idealformat" mit etwa 55x72mm schon. Für die "richtigen" Fotografen waren das ohnehin Kinkerlitzchen. Für die war eine Kamera ein dreibeiniger brauner Holzkasten mit einem schwarzen Tuch hinten dran, aus welchem zwei weitere Beine heraus ragten. Die von Ansel Adams. Oder wem auch immer.
Heute wird nach dem Wegdümpeln der Scanbacks kein digitales Format mehr angeboten, welches über das doppelte "Kleinbild" nennenwert hinaus geht. 6x4.5 als Maß aller Dinge und das auch noch mit Cropfaktor. Fein, dass es trotzdem noch Leute gibt, welche da Unterschiede zu Canon und Nikon erkennen können. Wäre vielleicht gut, wenn mehr davon in den Redaktionen und weniger in den Webforen sitzen würden.
Fotografie im 4/3 Format? Ja, kennich. Machich. Immer schön am Rande der Beugungsunschärfe entlang lavieren. Solange man beachtet, dass die üblichen Zooms genau eine brauchbare Arbeitsblende haben, nämlich 5.6, geht das auch ganz gut. Und hat bei spontanen Aufnahmen unterwegs gleich um ganze 16 Megapixel mehr als die Mamiya, die zu Hause im Schrank liegt.
Und was den Verlauf der Diskussion grundsätzlich betrifft:
Könnte vielleicht noch mal jemand die Überschrift laut vorlesen? "Tamron, Tokina und Astrodesign treten MicroFourThirds bei". Keine Ahnung wer Astrodesign ist, aber Tamron und Tokina sind ja wohl Objektivhersteller, die nicht gerade Hasselbald und Sinar als Kamerabasis im Fokus haben. Die bauen Linsen, welche mit den Originalangeboten vom Spritzgussteil bis zum mittleren Preis und Qualitätssegment konkurrieren wollen und wohl zum weitaus geringeren Teil an einer Vollformatkamera das Heimatrecht erwerben. Die Zeiten, dass man unter diesen Namen ein 300mm f/2.8, ein 400mm f/4 oder ein 800mm f/8 ordern konnte, sind kaum noch jemanden in Erinnerung. Des weiteren ist Micro Four Thirds zwar das Spiegellossystem mit dem größten Objektivangebot. Dass man sich da durchaus noch positionieren kann, deuten Samyang mit dem 7.5mm Fisheye und Voigtländer mit dem 25mm f/0.95 an, wiewohl MF in diesem Format nicht so der Bringer ist. Und wie der Zufall so spielt, hätte Tamron ein hoch gelobtes 50mm f/2 Macro, welches dem 45mm Panaleica ganz gräßlich das Fürchten lehren würde. Wenn die beiden also ein wenig mehr Mut zur Innovation zeigen könnten als Tamron mit seinem NEX Angebot, dann wäre der Kuchen in diesem Format noch lange nicht gegessen.
Na dann
Willkommen unter den Gleichgearteten!
Nette Polemik übrigens - die aber das Nahrungsangebot in diesem Biotop auch nicht wesentlich bereichert.
Außer natürlich, dass Sie's richtiger Weise geschafft haben, das FT-Format auf die "genau eine brauchbare Arbeitsblende" zu reduzieren.
Tokina Mirror Lens 300mm f/6.3 for micro FourThirds.
Wenn die beiden also ein wenig mehr Mut zur Innovation zeigen könnten als Tamron mit seinem NEX Angebot, dann wäre der Kuchen in diesem Format noch lange nicht gegessen.
Na das ging ja relativ schnell. Ob das die sensationelle Neuankündigung ist, sei dahin gestellt, aber anders als der bisherige Linseneintopf ist es allemal:
http://www.tokina.co.jp/camera-lenses/news/cp-tokina-300r.html
Allemal konsequent
is es auch: Kleinere Blendenöffnungen wären qualitativ eh nicht anzuraten - und "größere" Ansprüche hat der FT-User auch nicht.
Weckt
wehmütige Erinnerungen an das RF-Rokkor 5,6/250mm aus längst verblichenen Minolta-Zeiten ...
Der aufrechte Gang
ist nur eine mögliche Anpassung der Evolution an eine biologisch begründete Lebensform. Es ist auch nicht unbedingt gesagt, dass Intelligenz und aufrechter Gang sich logisch begründen, sie sind sind nur in einer Lebensform parallel aufgetreten. Der evolutionäre Weg des Menschen ist noch lange nicht zu Ende und wer weiß, was in der Zukunft, sagen wir mal in 100.000 Jahren aus ihm geworden ist und wie er dann aussieht. Jedenfalls ist der sogenannte "moderne" Mensch gerade mal in dieser Form etwas mehr als dieser Zeitraum nachvollziehbar existent, auch wenn die Ausprägung der Existenz in dieser Form sicher schon sehr viel älter ist.