Die Fotografie hat die Malerei von vielen lästigen Aufgaben erlöst, beginnend mit Familienporträts.

— Pierre Auguste Renoir

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

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Systemkameras: Eine Frage des Spiegels

Foto des Modulsystems GXR von RicohNEX-3 mit 18-200. Foto SonyJahrzehntelang war sie für anspruchsvolle Fotografen das Maß der Dinge, die „Spiegelreflexkamera“. Seit gut einem Jahr allerdings kommen immer mehr „Spiegellose“ auf den Markt. Doch können sie eine ernsthafte Alternative sein – ja, läuten sie vielleicht gar den Untergang des Sucher-Spiegels ein?

Spiegellose Systemkameras – der Name sagt es – sind Kameras mit Wechselobjektiven, aber ohne Spiegel(reflexsystem). Aufgekommen ist der Begriff mit jenen Digitalkameras, die auf den aufwendigen (und damit teuren) Spiegelreflexsucher verzichten und das Bildsignal direkt vom Sensor auslesen und auf dem Monitor darstellen, und es zudem entweder über einen elektronischen Aufsteck-Sucher ausgeben, oder einen optischen Durchsichtsucher nutzen.

Foto der Farbvarianten der G1 Die erste Kamera dieser noch jungen Gattung war Panasonics Lumix G1 aus dem MicroFourThirds-System (MFT; Sensorgröße ca. 13x17 mm), die im September 2008 vorgestellt wurde. Dem folgte Mitte 2009 Olympus mit der Pen E-P1 (gleichfalls MFT). Ende 2009 stellte Ricoh mit der GXR eine Modul-Systemkamera vor, bei der Objektiv und Sensor eine Modul-Einheit bilden; die Komponenten können deshalb laut Ricoh besonders gut aufeinander abgestimmt werden. Dann kamen Anfang 2010 Samsung mit den NX-Kameras und Mitte 2010 Sony mit dem NEX-System (beide Systeme nutzen APS-C-Sensoren; ca. 16x23 mm) – das neue Segment ist also sichtlich beliebt bei den Herstellern.

Die Vorteile spiegelloser Systemkameras liegen, mindestens für die Hersteller, in der einfacheren Fertigung von Kamera und Sucher, und in der möglichen Nutzung aller digitalen Vorteile: Auf den aufwendigen, mechanischen Spiegelkasten mit beweglichem Spiegel kann verzichtet werden, ebenso auf eine eigenständige Autofokus-Konstruktion (Stichwort: Phasenvergleich). Bild- und Schärfesignal werden direkt vom Bildsensor abgegriffen und genutzt (Stichwort: Kontrastmessung). Live-View etwa bedarf keiner Hilfskonstruktionen und Verrenkungen, sondern steht einfach so zur Verfügung. Wohingegen der Spiegelreflexsucher ja zwischen Objektiv und Sensor sitzt und den Sensor bei heruntergeklapptem Spiegel – während der Bildbetrachtung also – erstmal blind macht. Bei einer Spiegelreflexkamera sind Hilfs-Bildsensoren oder teildurchlässige Spiegel notwendig, wenn auch der Rückseiten-Monitor das Motiv ständig zeigen soll.

Foto der NX10 von Samsung Die digitale Variante galt allerdings lange, und das zu Recht, als nicht konkurrenzfähig. Wir erinnern uns: die ersten Digitalkompakten hatten extrem lange Auslöse- und Autofokuszeiten, was spontane Fotos nicht möglich machte (Ähnliches ist heute noch mitunter bei Fotohandys zu beobachten). Doch das ist Schnee von gestern. Panasonics Lumix GH2 etwa zeigt, dass „analoge“ Techniken künftig obsolet werden könnten. Die GH2 erreicht Auslöse- und Autofokus-Geschwindigkeiten, die herkömmlichen Spiegelreflexkameras keinesfalls mehr nachstehen. Auch die elektronischen Sucher werden immer besser, und sind, wenn nicht heute, dann morgen, eine mindestens gleichwertige Alternative zum optischen Sucher (dabei billiger herzustellen; zumal mit 100-%-Sucherbild). Und sie haben Vorteile, wenn man sich erstmal umgewöhnt hat. Wie ein Kollege es so treffend formulierte: „Durch den Spiegelreflexsucher sehe ich das Foto so, wie ich mir wünsche, dass es aussehen möge, im elektronischen Sucher dagegen so, wie es tatsächlich aussehen wird.“

Foto der Lumix GH2 von Panasonic Letztlich kann die digitale Variante – theoretisch – auch mit höherer Genauigkeit punkten: Das originale Bildsignal wird ja direkt vom Bildsensor abgegriffen und ausgewertet, was irgendwelche Justagen überflüssig macht und damit mögliche Ungenauigkeiten von vorneherein ausschließt. Da ist die 100-prozentige Genauigkeit nur eine Frage der Schnelligkeit, des Signalweges, des Bildprozessors, und der Güte der Software-Algorithmen. Das Sucherbild mit 100 % – einst Ausstattungsmerkmal der teuersten Profimodelle – ist heute in der billigsten Digitalkompakten selbstverständlich. Am Autofokus – besonders an dessen Schnelligkeit – forschen die Hersteller noch, sind aber auf gutem Weg.

Wobei zumindest in der Theorie der Phasenvergleichs-AF immer schneller sein wird als der Kontrast-AF: Bei ersterem wird tatsächlich die Entfernung über eigene AF-Sensoren gemessen und eingestellt (Stichwort: Triangulation); nur ein Wert muss ermittelt werden, und gut. Wohingegen der Kontrast-AF in einem Iterationsverfahren (Vergleichsverfahren) nach dem höchsten Bildkontrast auf dem Bildsensor sucht – er muss also immer mehrere Werte ermitteln und vergleichen.

Damit sind auch schon die wesentlichen Vorteile genannt, die heute aus technischer Sicht noch für eine Spiegelreflexkamera sprechen: Der optische Sucher mit dem hellen Sucherbild und der – theoretisch – schnellere Autofokus. Derzeit muss zudem noch das Kameraangebot als Vorteil gewertet werden: Ausgesprochen professionelle Kameras (schnell, solide, dauerhaft) sind aktuell nur als Spiegelreflex zu bekommen.

Ausgerechnet die beiden Großen Canon und Nikon haben überraschenderweise noch kein Wort zu spiegellosen Systemkameras oder neuen Kamerakonzepten verloren, sondern setzen noch ganz auf das Spiegelreflexprinzip. Was einerseits verständlich ist, steht doch eine große Nutzerschar mit einer sehr großen Objektivbasis hinter beiden, und der kann und will man wohl noch nicht so ohne Weiteres zumuten, in ein neues System mit gänzlich neuen Objektiven zu investieren. Andererseits: Sony etwa zeigt beim NEX-System, dass auch das geht: Ein Adapter erlaubt die autofokussierende Nutzung auch der alpha-Objektive.

So spielt sich das spiegellose Spiel derzeit unter den „Neulingen“ ab; es sind jene Firmen, die sich erst vor wenigen Jahren zum ernsthaften Einstieg in den Fotomarkt entschlossen haben: Samsung, Sony, Panasonic. (Ja, auch Olympus hat spiegellose Systemkameras, aber die Initiative zu MFT, und damit zu den Spiegellosen, ging maßgeblich von Panasonic aus.)

In Japan – einem traditionell sehr technikaffinen Markt, der Neuerungen gerne und schnell annimmt – erreichen die Spiegellosen Marktforschern zufolge bereits einen Marktanteil von gut 35 %; zwar erst seit Mitte des Jahres 2010 und nur für einzelne Monate, aber immerhin, denn sehr viel länger gibt es die meisten Spiegellosen ja noch gar nicht zu kaufen. Hier bei uns, so wird geschätzt, wird der Marktanteil in 2010 immerhin bei gut 10 % liegen. Das neue Konzept wurde also überraschend schnell angenommen – wir erinnern uns: die allererste Kamera dieser Gattung wird seit November 2008 ausgeliefert; als System und Alternative wird dieses Segment erst seit 2010 wahrgenommen.

Das bedeutet nun aber keinesfalls, dass Canon und Nikon „abgehängt“ sind oder werden, oder gar einen Trend verschlafen, wie manche Medien unken. Noch halten die beiden zusammen knapp 80 % des weltweiten Systemkameramarktes; wobei Canon leicht vorne liegt. Und man darf davon ausgehen, dass die beiden sich das Geschäft nicht aus der Hand nehmen lassen werden; sei es wie derzeit noch mit Spiegelreflexkameras, sei es künftig mit Systemkameras jedweder Art.

Wobei vieles darauf hindeutet, dass spiegellose Systemkameras den Markt mittel- und langfristig übernehmen und beherrschen werden. Sind doch mit dieser Technik tendenziell billigere Kameras (weil mit weniger Mechanik) einfacher und mit allen digitalen Möglichkeiten (100-%-Bildbeurteilung, Live-View, ...) realisierbar. Und die Geschichte zeigt immer wieder, dass da, wo sich Mechanik durch Elektronik ersetzen lässt, dies früher oder später auch geschieht.

Dafür sprechen, das sei nochmals betont, nicht nur wirtschaftliche und fertigungstechnische Gründe. Nein, auch der Käufer hat etwas davon: Interessante Kameras mit mehr technischen und fotografischen Möglichkeiten.

Wer doch noch auf dem optischen Sucher besteht, der kauft sich dann eben eine Spiegelreflexkamera aus der Nische. Oder eine Spiegellose mit optischem Sucher.

(thoMas)
 
 
Anmerkung: Der Artikel entstand auf Anregung und nach einer Idee der photonews-Redaktion und ist zuerst in PHOTONEWS, Ausgabe Dezember 2010 - Januar 2011, erschienen; wir zweit-veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung. Danke schön.
 

Ich bin mir...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 15:43

...auch sicher, dass die Spiegellosen, relativ schnell den Markt erobern werden!

Nur frage ich mich auch, wann Pentax dazu übergehen wird/will...
Davon wurde nämlich im Text auch nichts gesagt.

Hat man etwa Pentax schon für Tod erklärt?

fuji-me
Der Rolleiflexer
und
der Spanier. Viva!

Pentax...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 21:29

...Strategie ist klar und einfach.

Möglichst viel mit dem geringsten Aufwand ABER max. Qualität. Dh. man setzt auf Bewährtes und folgt anderen als Zweiter soweit die notwendigen neuen Komponenten dazu eigentlich als bewährt gelten. Vgl. Pentax LX vs. Olympus OM.

Bei Spiegellos muß man schon etwas länger warten bis die Zulieferer-Industrie einfach alles in mehr als nur 2-ter Generation im Griff hat.
Dann kämen eben staub- und spritzwassergeschützte Spiegellose im Schlagfesten Kunststoffgehäuse und die Bunten ohne Dichtung darunter.

Eine Spritzwasser-

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 13:07

und Staubgeschützte Systemkamera und/oder bunte Gehäuse von Pentax klingen echt nicht schlecht!
Ich bin jetzt schon darauf gespannt! (:
Ich hoffe, dem wir auch so werden!

Fades, dünnes Süppchen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 15:55

Na ja, wer die letzten beiden Jahre im Urwald Borneos, abgeschnitten von der Außenwelt, verbracht hat, dem mag diese Zusammenfassung der EVIL-Entwicklung ja neue Erkenntnisse bringen. Der an Fotografie und Fototechnik Interessierte fragt sich jedoch, was diese Allgemeinplätze hier sollen.

Charming!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 22:57

Wer sich 40 Minuten nach Veröffentlichung des Artikels schon zu Wort meldet, sollte lieber mal in den Urwald reisen, anstatt sich hochfrequent im Internet über was-auch-immer zu informieren.

Geistvolle Antwort

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 17:36
Gast schrieb:

Wer sich 40 Minuten nach Veröffentlichung des Artikels schon zu Wort meldet, sollte lieber mal in den Urwald reisen, anstatt sich hochfrequent im Internet über was-auch-immer zu informieren.

1. Vielleicht verfügt ja mancher über eine schnellere Auffassungsgabe als Sie?
2. Ab wann ist es denn angemessen, sich zu Wort zu melden? (Auch heute noch ist es ein dünnes Süppchen)

There is a world outside the web.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 00:31

Ja, aber wer alles über Systemkameras weiß UND den Urwald für Provinz hält, dem muß man solch einen Ratschlag geben.

Hallo aus dem Urwald

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 11:57

wir verwenden hier uebrigens
mechanische Kameras und Film.

Aber

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 15:54

die Umlaute habt Ihr zuhause vergessen.

Im Urwald

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 17:23

gibt's auch nur Urlaute ... 8-)

Mal ein wirklich guter Beitrag!!!

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 16:13

Ich möchte meine NX100 neben der Spiegelreflex NICHT mehr missen! Vor allem gerade jetzt bei dieser Witterung stecke ich die "Kleine" einfach in die schützende Jackentasche und freue mich bei jedem Schuß über die Bildqualität. Diese kommt zwar wegen der guten Objektive der Großen nicht an die DSLR heran, aber nach geringfügiger Bearbeitung sehen andere selbst bei A3 Prints keinen Unterschied! Dennoch ist im Moment eine Spiegelreflex, auch Dank guter großer Objektive durch eine Spiegellose nicht bedingungslos zu ersetzen. Aber sie ergänzen sich hervorragend! Im Sommer die Festbrennweite der Begierde auf der DSLR und die Kleine zum Knipsen in der Bereitschaftstasche. So macht das Spaß!

Frohes Neues

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 17:10

Spiegellos ist auch eine M. Dazu die winzigen lichtstarken (f/1-f/2.0) Objektive am Kleinbildsensor und man hat eine aktuelle, tragbare Alternative zu den Leistundspaketen von C&N. Aber auch die Entwicklung z.B. eines 25/0.95 Nokton für mFT ist sehr zu begrüßen. Wenn solche Lichtstärken auch für etwa 28mm (equiv KB) verfügbar sind, wird es interessant. Im Telebereich ist es das heute schon. Ein 75er Summilux f/1.4 wird zu einer 150mm Telebrennweite im Miniformat. Was in den nächsten Jahren auch immer kommen wird; schöne kleine Systeme zur Ergänzung der großen Werkzeuge sind Willkommen. – Ihre Benutzung bietet Kurzweil, gute Bilder und belastet weder Brieftasche noch Rücken. Man sollte auf Herstellerseite nur versuchen, dem Fotografen die Möglichkeiten der Gestaltung mit Tiefenschärfe zu erhalten. Frohes Neues!

Alternative für die Vitrine

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 18:27

Da ist aber technisch das Amateurspielzeug "Spiegellose Kamera" jeder M-Kiste dreimal überlegen, denn zuerst einmal stellt die Scharfstellung mit dem schnell zupackenden Autofokus den unpräzisen und trägen Entfernungsmesser der "alten Tante Leica" deutlich in den Schatten, dann ist auch der Nahbereich der M äußerst bescheiden geraten, nur 70 Zentimeter, und das auch mit den Weitwinkelobjektiven, beispielsweise das 28 mm. Lasst die M doch besser in der Vitrine. Überlegen Sie doch, was da draußen alles so passieren kann!? Einige Kratzer oder (ich darf gar nicht daran denken) eine kleine Beule am Gehäuse, dann ist die M ja nur noch die Hälfte wert.

Gast schrieb:

Spiegellos ist auch eine M. Dazu die winzigen lichtstarken (f/1-f/2.0) Objektive am Kleinbildsensor und man hat eine aktuelle, tragbare Alternative zu den Leistundspaketen von C&N. Aber auch die Entwicklung z.B. eines 25/0.95 Nokton für mFT ist sehr zu begrüßen. Wenn solche Lichtstärken auch für etwa 28mm (equiv KB) verfügbar sind, wird es interessant. Im Telebereich ist es das heute schon. Ein 75er Summilux f/1.4 wird zu einer 150mm Telebrennweite im Miniformat. Was in den nächsten Jahren auch immer kommen wird; schöne kleine Systeme zur Ergänzung der großen Werkzeuge sind Willkommen. – Ihre Benutzung bietet Kurzweil, gute Bilder und belastet weder Brieftasche noch Rücken. Man sollte auf Herstellerseite nur versuchen, dem Fotografen die Möglichkeiten der Gestaltung mit Tiefenschärfe zu erhalten. Frohes Neues!

Typische Braczko-Floskel

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 19:58
Gast schrieb:

Da ist aber technisch das Amateurspielzeug "Spiegellose Kamera" jeder M-Kiste dreimal überlegen,

"Dreimal genauer" ist auch so eine typische Floskel an denen man
die Postings von Peterle eindeutig identifizieren kan, dazu der
obligatorische Hinweis auf die Naheinstellgrenze der M und platte
Bashingsprüche von wegen Vitrine... Voila, fertig ist ein wie gewohnt
überaus kompetentes Braczko-Posting!

Gast schrieb: Spiegellos

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 22:07
Gast schrieb:

Spiegellos ist auch eine M. Dazu die winzigen lichtstarken (f/1-f/2.0) Objektive am Kleinbildsensor und man hat eine aktuelle, tragbare Alternative zu den Leistundspaketen von C&N. Aber auch die Entwicklung z.B. eines 25/0.95 Nokton für mFT ist sehr zu begrüßen. Wenn solche Lichtstärken auch für etwa 28mm (equiv KB) verfügbar sind, wird es interessant. Im Telebereich ist es das heute schon. Ein 75er Summilux f/1.4 wird zu einer 150mm Telebrennweite im Miniformat. Was in den nächsten Jahren auch immer kommen wird; schöne kleine Systeme zur Ergänzung der großen Werkzeuge sind Willkommen. – Ihre Benutzung bietet Kurzweil, gute Bilder und belastet weder Brieftasche noch Rücken. Man sollte auf Herstellerseite nur versuchen, dem Fotografen die Möglichkeiten der Gestaltung mit Tiefenschärfe zu erhalten. Frohes Neues!

Stimmt!

Messsucher forever!

M

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 14:00
Gast schrieb:

Spiegellos ist auch eine M.!

Wer oder was ist eine M? Muss man das eventuell wissen? Gehört das "M" etwa zur Maschinfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN)?

M

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 17:18

ist die Chefin von James Bond ... 8-)

Hififan schrieb: Ich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 21:20
Hififan schrieb:

Ich möchte meine NX100 neben der Spiegelreflex NICHT mehr missen! Vor allem gerade jetzt bei dieser Witterung stecke ich die "Kleine" einfach in die schützende Jackentasche und freue mich bei jedem Schuß über die Bildqualität. Diese kommt zwar wegen der guten Objektive der Großen nicht an die DSLR heran, aber nach geringfügiger Bearbeitung sehen andere selbst bei A3 Prints keinen Unterschied! Dennoch ist im Moment eine Spiegelreflex, auch Dank guter großer Objektive durch eine Spiegellose nicht bedingungslos zu ersetzen. Aber sie ergänzen sich hervorragend! Im Sommer die Festbrennweite der Begierde auf der DSLR und die Kleine zum Knipsen in der Bereitschaftstasche. So macht das Spaß!

Erzählen Sie doch nicht so einen Schmarrn. Zeigen Sie uns doch mal etwas von Ihrem fotografischen Werk. Bin sehr gespannt...

Mal langsam!

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 17:29

Ich weiß nicht wie wirr Sie im Kopf sind. Ich hab es nicht nötig solch bornierten Leuten wie Ihnen was vom Pferd zu erzählen. Ich bin zwar nur ein Hobbyknipser, wenn auch schon 28 Jahre lang aber das ich Schmarrn von mir gebe hat noch keiner ausser Ihnen behauptet. Aber Sie scheinen mich ja zu kennen! Ich kann auch nicht mit einer Vollformat DSLR aufwarten, möchte ich auch aus technischen Gründen nicht aber ich glaube das Sie eh nicht zur Ziehlgruppe von Kompakt Cams gehören! Sie wollen Pixel zählen? Bitte können Sie, Ihre Qualitätsansprüche wird es wahrscheinlich nicht erfüllen! Aber für die Realisten in den Reihen der Hobby-, Amateur- und Profi Fotografen hier ein paar Links. Leider mußte ich die Bilder in unterschiedlicher Größe laden da max 5MB zulässig sind. Ich finde das macht aber nichts :-) .
http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=0df02a-1293623553.jpg&size=o...
http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=32b939-1293623074.jpg&size=o...
http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=7a2fb6-1293623307.jpg&size=o...
http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=9f79a5-1293623765.jpg&size=o...
http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=1793cb-1293633009.jpg&size=o...
http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=293cd9-1293633154.jpg&size=o...
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Hififan schrieb: Ich weiß

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 15:28
Hififan schrieb:

Ich weiß nicht wie wirr Sie im Kopf sind. Ich hab es nicht nötig solch bornierten Leuten wie Ihnen was vom Pferd zu erzählen. Ich bin zwar nur ein Hobbyknipser, wenn auch schon 28 Jahre lang aber das ich Schmarrn von mir gebe hat noch keiner ausser Ihnen behauptet. Aber Sie scheinen mich ja zu kennen! Ich kann auch nicht mit einer Vollformat DSLR aufwarten, möchte ich auch aus technischen Gründen nicht aber ich glaube das Sie eh nicht zur Ziehlgruppe von Kompakt Cams gehören! Sie wollen Pixel zählen? Bitte können Sie, Ihre Qualitätsansprüche wird es wahrscheinlich nicht erfüllen! Aber für die Realisten in den Reihen der Hobby-, Amateur- und Profi Fotografen hier ein paar Links. Leider mußte ich die Bilder in unterschiedlicher Größe laden da max 5MB zulässig sind. Ich finde das macht aber nichts :-) .
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Und, was sagt und das jetzt? Diese Bilder konnte man u.a. schon mit der "alten" 6MP Sony T30 leicht machen!

Was wollen Sie denn für Bilder machen?

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 16:39

Na klar ging das mit fast jeder x Beliebigen GUTEN alten Cam auch, da wird keiner widersprechen! Mit der T30 aber ganz gewiß nicht. Auch sind dies keine 6, sondern 14MP und da die Qualität nicht schlechter ist als früher wo es noch nen Kaiser gab ist das schon ein Fortschritt! Ok es ist ein APSC aber auch da gab es fürchterlichen Müll. Warum gab!? Der Sensor ist ein sogenannter Oldie, ca 4 Jahre auf dem Markt und wegen der marginal geringeren reproduzierbaren Grauwerte zu heutigen "Supersensoren" immer noch sehr gut. Und bedenken Sie die Bilder sind ca um den Faktor 1/3 kleiner als im Original, so das man zwar einen Eindruck gewinnen kann aber ein Pixel zählen so keinen Sinn macht.

Hififan schrieb: Na klar

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 14:07
Hififan schrieb:

Na klar ging das mit fast jeder x Beliebigen GUTEN alten Cam auch, da wird keiner widersprechen! Mit der T30 aber ganz gewiß nicht. Auch sind dies keine 6, sondern 14MP und da die Qualität nicht schlechter ist als früher wo es noch nen Kaiser gab ist das schon ein Fortschritt! Ok es ist ein APSC aber auch da gab es fürchterlichen Müll. Warum gab!? Der Sensor ist ein sogenannter Oldie, ca 4 Jahre auf dem Markt und wegen der marginal geringeren reproduzierbaren Grauwerte zu heutigen "Supersensoren" immer noch sehr gut. Und bedenken Sie die Bilder sind ca um den Faktor 1/3 kleiner als im Original, so das man zwar einen Eindruck gewinnen kann aber ein Pixel zählen so keinen Sinn macht.

O.K. mit der "alten" 6MP Sony T30 habe ich ein hervorragendes Canvas-Poster in 100 x 150 cm vom Arch-Canyon in den USA machen lassen! Geht doch und zwar erstaunlich gut!

Erdnüsse müssen sein

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 20:31

Diese Naturfotos?! Die übliche Langeweile. Wenn dazu wenigstens die Erdnüsslein munden, ist das noch eine Viertelstunde auszuhalten. Sieht aus wie Leica-M-Knipserei.

Gast schrieb:
Hififan schrieb:

Ich weiß nicht wie wirr Sie im Kopf sind. Ich hab es nicht nötig solch bornierten Leuten wie Ihnen was vom Pferd zu erzählen. Ich bin zwar nur ein Hobbyknipser, wenn auch schon 28 Jahre lang aber das ich Schmarrn von mir gebe hat noch keiner ausser Ihnen behauptet. Aber Sie scheinen mich ja zu kennen! Ich kann auch nicht mit einer Vollformat DSLR aufwarten, möchte ich auch aus technischen Gründen nicht aber ich glaube das Sie eh nicht zur Ziehlgruppe von Kompakt Cams gehören! Sie wollen Pixel zählen? Bitte können Sie, Ihre Qualitätsansprüche wird es wahrscheinlich nicht erfüllen! Aber für die Realisten in den Reihen der Hobby-, Amateur- und Profi Fotografen hier ein paar Links. Leider mußte ich die Bilder in unterschiedlicher Größe laden da max 5MB zulässig sind. Ich finde das macht aber nichts :-) .
http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=0df02a-1293623553.jpg&size=o...
http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=32b939-1293623074.jpg&size=o...
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http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=293cd9-1293633154.jpg&size=o...
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http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=95a824-1293633318.jpg&size=original

Und, was sagt und das jetzt? Diese Bilder konnte man u.a. schon mit der "alten" 6MP Sony T30 leicht machen!

Wer einmal die GH 2 in der Hand hatte...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 17:06

dem ist klar, dass das Ende der Spiegelkameras nah ist. Die Kombination Photo/Video ist eine zusätzliche Triebfeder für die neue spiegellose Technik. Es ist nur eine Frage der Zeit bis C und N nachziehen. Um die Vorteile zu nutzen, benötigen beide aber eine neue Objektivserie.
Auch dies mag ein Grund gewesen sein, weshalb Leica, als Winzlingsfirma ohnehin mit 3 Kameraserien überfordert, das R-System endgültig begraben hat.

und täglich grüßt das Fanboy-Tier

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 18:27
Gast schrieb:

Wer einmal die GH 2 in der Hand hatte...
dem ist klar, dass das Ende der Spiegelkameras nah ist.

Ich hatte mit Verlaub, aber auch die SoNie a55 und letztere war da nach meinem Empfinden deutlich näher am Ende der Spiegelreflexfotografie und trotzdem noch ein gutes Stück davon entfernt!

Es dürfte wohl außer Frage stehen, dass sobald EVF die Auflösung unseres Auges überschreiten (und sooo lange scheint das angesichts einer a55 gar nichtmehr zu dauern) es kein Argument mehr für ein Prisma gibt!
WYSYG inkl. Schärfentiefe , Live-Histo, Aufhellung in dunkler Umgebung und Wasserwage im Gitternetz sind da nur die Spitze es Eisbergs, für die Manuellen dann 12x Lupe im Sucher etc.p.p.
Aber 2-3 Kameragenerationen dürften bis dahin wohl schon noch vergehen.

Wir werden sehen...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 20:31

Nach allem, was man so riechen hört, will Sony uns in ein paar Wochen die a77 vorstellen, die lt Sony die kühnsten Erwartungen der OVF Fans übertreffen und alles in den Schatten stellen wird, was die APS-C Welt bisher so kennt. Wir werden sehen, ob Sony hier nur den Mund zu voll genommen hat, oder ob damit wirklich der OVF in den APS-C Kisten der Vergangenheit angehört....

Die Vorteile des EVF sind jedenfalls nicht von der Hand zu weisen. Und wenn es Sony nun gelingt, den Nachteilen den Garaus zu machen, gesellt sich der OVF neben dem Messucher der M9 auf dem Sperrmüllhaufen der Geschichte....

MannMannMann!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 09:30
Gast schrieb:

so riechen hört

kühnsten Erwartungen

alles in den Schatten stellen

der Vergangenheit angehört

den Garaus zu machen

Sperrmüllhaufen der Geschichte

Zweigleisig

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 21:41

Der Profi wird zunehmend mit Spiegellos arbeiten soweit es in Gänze das bessere Arbeitstier ist.
Der Liebhaber wird sich den Luxus des Blickes durch einen optischen Sucher leisten, denn die Wahrnehmung der Räumlichkeit ist beim elektronischen Sucher eben eine andere und nicht für wenige der Grund den optischen Sucher weiter zu bevorzugen.
Gerade aber die meisten Profis können ohne weiteres mit dem elektronischen Sucherbild umgehen. Soweit der Rest schlichtweg den ein oder andere Vorteil oder sogar viele Vorteile bringt wird spiegellos gearbeitet.

Im Studio für Mode- und Kosmetik-Fotografie muß es aber schon ein wirklich sehr guter elektronischer Sucher sein was Farbgüte und korrekten Weißabgleich betrifft. Und exakt um diese Hausaufgabe hat sich Fujifilm mit der X100 erstmal gemogelt. Ein von Olympus zusammen mit EPSON entwickeltes LCD-Modul seitlich an einen 08/15-Sucher zu kleben ist kein Kunststück und auch nicht wirklich innovativ.

Wo gibt's nur solche Wörter?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 17:38

Arbeitstier. Hausaufgaben. Kein Kunststück.

Sicher sind Sie ein Profi-Journalist.

Nein.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 20:02

Er ist nur Profi-Moralapostel in seinen Foren. Schwärmt von der Profi-S2, der Profi-M9 und den Profi-(m)FT-Knipsen, die leider, leider, leider nur (betuchte) Möchtesogern-Profis kaufen, die keine Ahnung von Photographie haben.

Vorschlag

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 12:17

Die Leica M9 hier als "Profigerät" einzuordnen, ist aber eine ganz harte Nummer. Einigen wir uns besser auf "Knipskiste für gelangweilte Pensionäre!"

Gast schrieb:

Er ist nur Profi-Moralapostel in seinen Foren. Schwärmt von der Profi-S2, der Profi-M9 und den Profi-(m)FT-Knipsen, die leider, leider, leider nur (betuchte) Möchtesogern-Profis kaufen, die keine Ahnung von Photographie haben.

Eigentlich wollte ich nur

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 21:31

die verlotterte Sprache anprangern.

GH2 Sucher

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 15:37

Der GH2 Sucher ist schon jetzt den meisten DSLR Suchern (und dem Sucher der Sony SLT a55) überlegen: heller und größer, manuelles Fokussieren ist dank Sucherlupe präziser.

Es braucht demzufolge keine weiteren 2-3 Kameragenerationen.

Gast schrieb: dem ist klar,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 15:12
Gast schrieb:

dem ist klar, dass das Ende der Spiegelkameras nah ist.

Spiegelreflex? Was ist denn das?

Messsucher forever!

keiner baut das,was ich und der Markt wirklich gerne hätte ..

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 17:25

eine gute, sehr kompakte Zweitkamera als Ergänzung zum vorhandenen DSLR-System:

Also:
* aktuellster APS-C Sensor [besser/gleich Sony NEX]
* Gehäuse super-kompakt [kleiner/gleich Sony NEX-5]
* fix verbautes, hochwertiges und trotzdem extrem kompaktes 3-4x Zoom (Falt-Objektiv) ... also z.B. ein 16-60mm/f4
* 350 Euro

Ich will weder eine Canon G12/S95 noch sonst eine Winzig-Sensor-Kompakte noch eine AOPS-C Kamera mit Weitwinkel Festbrennweite (Fuji X100, Sigma DP-, Leica X1) noch eine Systemkamera (mFT, NEX) mit komplett neu anzuschaffendem, inkompatiblem Objektivsystem.

Sondern eine gute günstige APS-C Kompkakte mit Universal-Zoom. Das kann doch nicht so schwer sein, sakrafix! Ich wette es gäbe Millionen potenzielle Käufer dafür.

dem kann ich nur

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Februar 2011 - 09:28

dem kann ich nur vollumfänglich zustimmen - perfekt wäre also zb. eine Canon G12 mit APS-C-Sensor

Das Problem dabei ist

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Februar 2011 - 10:10

Das würde den jeweiligen Hersteer richtig Geld kosten ... womit wohl schon die Preisvorstellung Makulatur wäre.

Sehr schöne

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 17:35

Sehr schöne Zusammenfassung. Wie im Artikel schon beschrieben wird an den spiegellosen Systemen kein Hersteller vorbei kommen weil die Kostenvorteile viel zu groß sind. Um das zu sehen braucht man inzwischen schon keine Kristallkugel mehr.

Das Jahr 2011 wird uns da noch eine Reihe von Überraschungen bereit halten.

------------------------------

Das Produkt muss stimmen

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 17:39

Von mir aus kann kommen was will - wichtig ist mir, dass eine Fotokamera eine hohe Leistung bringt und sich das "Bildermachen" sowohl im Eingabe-Bereich (Kamera) über den Workflow (EBV) bis hin zur Ausgabe (Belichtung/Anzeige/Print) immer mehr vereinfacht, verbessert und (an der geeigneten Stelle) automatisiert, damit man als Anwender entlastet wird und sich ganz auf die zwei wichtigsten Dinge stürzen kann: Kreatives Fotografieren ohne Qualitätslimit und Bildausgabe auch auf höchstem Niveau.

MfG

Wer sich noch erinnern kann

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 17:47

(oder will) wie das hier heiß her ging, als die Ersten über das Thema "spiegellos" geschrieben haben, die entsetzten Aufschreie der DSLR-Jünger usw., für den ist das nicht weiter verwunderlich, was sich jetzt abzeichnet.

Spiegellos ist eine dem Prinzip nach unumkehrbare Sache. Der Wegfall des Spiegelkastens bringt Freiheit an anderer Stelle. Nicht nur im Kostenbereich lässt sich eine Kamera anders aufbauen, auch die komplette Konstruktion lässt sich deutlich flexibler und damit im Einsatz praxisrelevanter bauen. Damit dürften in nächster Zeit auch wieder vermehrt interessante Konstruktionen wie in der Anfangszeit der Digitalkameras im Markt zeigen. Nicht nur dieses alberne, uninteressante Nachgebaue ehemaliger Kamera(un)schönheiten. Oder wenn schon, dann gleich richtig adäquate Dinger wie die kommende Fuji X100. Was momentan etwas überdominant ist auf der spiegellosen Seite, ist diese Mikromania. Das ist zwar einerseits sehr schön, wenn man eine Kamera für immerunterwegs haben möchte (wobei ich da eher auf ein fix eingebautes Objektiv setzen würde). Andererseits haben die Kameras mit größerer Auflagenweite durchaus ihren Sinn. Allein beim Thema Adaption von Objektiven aus der DSLR-Riege würde es für viele Fotografen Sinn machen, ein spiegelloses System zu bauen, das aber durchaus das alte Auflagenmaße verwendet. Dafür aber lieber richtig modular (Body/Objektiv/Sensor/optische Schnittstelle). Also, da gibt es noch viel Luft für viele Ausbaustufen.

Wenn man bedenkt, wie schnell das jetzt mit den neuen Systemen gegangen ist, darf man schon gespannt sein, wie schnell es geht, bis spiegellose Profisysteme den Markt erobern. Und darüber hinaus auch wiederum anspruchsvolle Amateurgeräte mit einer Vielzahl von möglichen technischen Ausprägungen.

Ca, Ni & Co. haben ein Problem

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 18:44
Gast schrieb:

Wer sich noch erinnern kann wie das hier heiß her ging, als die Ersten über das Thema "spiegellos" geschrieben haben, die entsetzten Aufschreie der DSLR-Jünger

Gehen wir doch in der Erinnerung noch ein Stück zurück:
- Aufschrei der sog. ernsthaften Amateure als die ersten Kameras mit Belichtungsautomatik erschienen.
- Aufschrei als die ersten Kameras mit Autofocus erschienen.
- Aufschrei als die ersten DSLR angeboten wurden

Und genau das ist die Klientel an die CaNiPen die meisten DSLR der Mittelklasse und Oberklasse verkauft.
Die Leute haben die als Kulturschocks empfundenen vorangegangenen "Umwälzungen" bei den Kameras noch nicht verwunden und sollen sich jetzt schon wieder vom Spiegelkasten mit dem ach so klaren Sucherbild trennen.

Das wird wieder für die großen Hersteller ein schwieriges Spiel.
------------------------------
Und da ist ja auch noch die Kühltruhe der Familie in die keine Vorräte mehr passen weil der Platz vom eingefrorenen Filmaterial belegt wird.

Erinnerung

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 18:54
Statler schrieb:

...
- Aufschrei der sog. ernsthaften Amateure als die ersten Kameras mit Belichtungsautomatik erschienen.
- Aufschrei als die ersten Kameras mit Autofocus erschienen.
- Aufschrei als die ersten DSLR angeboten wurden

Die Leute haben die als Kulturschocks empfundenen vorangegangenen "Umwälzungen" bei den Kameras noch nicht verwunden und sollen sich jetzt schon wieder vom Spiegelkasten mit dem ach so klaren Sucherbild trennen.

Das wird wieder für die großen Hersteller ein schwieriges Spiel.
------------------------------
Und da ist ja auch noch die Kühltruhe der Familie in die keine Vorräte mehr passen weil der Platz vom eingefrorenen Filmaterial belegt wird.

Das "ach so klare Sucherbild" ist eine Basisanforderung an sinnvolles und praktisches Fotografieren.

Dass Leute gern bei "ihrer" Technik bleiben, liegt ein Stück weit auch daran, dass diese Leute nicht das 100%ige Interesse am Produkt, sondern etliche Prozente Interesse am Werkzeug besitzen. Dieses Interesse ist einerseits u.a. auf reinem Spieltrieb begründet, andererseits auch auf der Angst vor einer technischen Verschlechterung der Basisbedingungen neuerer Technik - was man an der Digitaltechnik gut beobachten kann. Hier hat die Fotografie manchen Rücksprung erlebt.

MfG

Mangelnde Flexibilität

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 21:30
no_photo_please schrieb:

Dass Leute gern bei "ihrer" Technik bleiben, liegt ein Stück weit auch daran, dass diese Leute nicht ...

... liegt auch oft daran, dass sie nicht über eine ausreichende geistige Flexibilität verfügen. Viele der Nutzer von DSLRs haben immer noch zu geringe Kenntnisse von Computern und den entsprechenden Werkzeugen zur Bildbearbeitung.

Fast jede neue Technologie eröffnet neue Möglichkeiten versperrt aber auch oft bisher begangene und vertraute Wege. Wer sich dann nicht neu orientieren kann ist arm dran und schimpft über die neue Technik nur weil er sie nicht beherrscht und nicht verstehen kann.

------------------------------
Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein. (Konfusios der orientierungslose)

Sie sehen nicht gut?

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 23:08
Statler schrieb:
no_photo_please schrieb:

Dass Leute gern bei "ihrer" Technik bleiben, liegt ein Stück weit auch daran, dass diese Leute nicht ...

... liegt auch oft daran, dass sie nicht über eine ausreichende geistige Flexibilität verfügen. Viele der Nutzer von DSLRs haben immer noch zu geringe Kenntnisse von Computern und den entsprechenden Werkzeugen zur Bildbearbeitung.

Fast jede neue Technologie eröffnet neue Möglichkeiten versperrt aber auch oft bisher begangene und vertraute Wege. Wer sich dann nicht neu orientieren kann ist arm dran und schimpft über die neue Technik nur weil er sie nicht beherrscht und nicht verstehen kann.

------------------------------
Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein. (Konfusios der orientierungslose)

Ihr Beitrag erweckt bei mir den Eindruck, Sie hätten ein Problem mit Ihren Augen und meiden darum optische Sucher - das ändert allerdings nichts am Grundprinzip des Arbeitens mit einer Fotokamera.

Wer nicht durch einen optischen Sucher schaut oder nicht genug durch diesen erkennt, hat bestimmte Gründe, andere Systeme zu favorisieren. Fakt bleibt jedoch, dass das Gestalten eines fotografischen Bildes immer eine klare, unverstellte, direkte Sicht auf das Motiv voraussetzt, denn alles andere erschwert den Zugang zur Bildgestaltung bzw. lässt diesen zur Lotterie - bezogen auf das Ergebnis - werden.

Die EBV kann vieles, darüber zu diskutieren ist aufgrund der Weite der Möglichkeiten sinnlos. In der Praxis - und das weiss jeder gute Fotograf - ist es nicht hilfreich, sich in Gedanken ständig in die EBV zu retten, denn EBV kann beileibe nicht alles. Und viele unnötigen Nachbearbeitungen entstehen vor allem auch aufgrund unsauberer Arbeit während der Aufnahme.

MfG

no_photo_please schrieb:

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 20:15
no_photo_please schrieb:

Fakt bleibt jedoch, dass das Gestalten eines fotografischen Bildes immer eine klare, unverstellte, direkte Sicht auf das Motiv voraussetzt,

Wenn sie das wirklich glauben was sie da schreiben, können sie mir nur leid tun.
Sie wollen den hier lesenden doch nicht allen Ernstes weismachen, dass sie durch intensives Durchschauen durch welchen Sucher auch immer ein Bild gestalten können.

Entweder haben sie eine klare Vorstellung von ihrer Bildidee im Kopf oder nicht.
Wenn sie die nicht haben hilft ihnen der unverstellte Blick auf ein Motiv auch nicht weiter.

Haben sie aber eine klare Vorstellung was das Bild aussagen soll ist der Sucher völlig wurscht. Dann ginge es sogar ohne.
------------------------------

??

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 21:07
Statler schrieb:
no_photo_please schrieb:

Fakt bleibt jedoch, dass das Gestalten eines fotografischen Bildes immer eine klare, unverstellte, direkte Sicht auf das Motiv voraussetzt,

Wenn sie das wirklich glauben was sie da schreiben, können sie mir nur leid tun.
Sie wollen den hier lesenden doch nicht allen Ernstes weismachen, dass sie durch intensives Durchschauen durch welchen Sucher auch immer ein Bild gestalten können.

Entweder haben sie eine klare Vorstellung von ihrer Bildidee im Kopf oder nicht.
Wenn sie die nicht haben hilft ihnen der unverstellte Blick auf ein Motiv auch nicht weiter.

Haben sie aber eine klare Vorstellung was das Bild aussagen soll ist der Sucher völlig wurscht. Dann ginge es sogar ohne.
------------------------------

Im Gegensatz zu Ihnen hatte ich gar keine andere Wahl, als Bilder durch den Sucher zu kreieren. Das unterscheidet Sie und mich voneinander.
Ich weiss ja nicht, wie Sie zu einem Bild kommen - Sie sind sich aber sicher, es schon mal mit der Fotografie zu tun gehabt zu haben?

Ich gebe Ihnen gern einen Tipp: Wenn Sie sich eine SLR anschauen, hat die in der Mitte so eine große Öffnung (sofern Sie den Verschlussdeckel abgenommen haben), da kommt das Objektiv dran. Weiter oben sehen Sie einen sogenannten Sucher. Wenn Sie durch den schauen, können Sie Ihr Bild damit gestalten, das dann (im besten Fall) mit demselben Ausschnitt auf dem chemischen Film bzw. einem elektronischen Sensor landet.
Schauen Sie nicht durch den Sucher, können Sie nicht sehen, welcher Ausschnitt genau von der Kamera erfasst wird, also Sie können nicht bewusst ein Bild gestalten. Zudem können Sie keinen bewussten Einfluss auf die Schärfentiefe nehmen, da Sie diese nicht im Sucher überprüfen können. Alternativ können Sie natürlich auch raten, spekulieren oder aus Erfahrungswerten schöpfen und hoffen.

Übrigens kann ich sogar durch Aufdrehen eines Ventils Wasser aus einem Wasserhahn laufen lassen. Wie machen Sie das eigentlich mit dem Wasser?

MfG

Der "Profi" schrieb

Bild von Statler
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Statler
(Inventar)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 23:02
no_photo_please schrieb:

Ich weiss ja nicht, wie Sie zu einem Bild kommen - Sie sind sich aber sicher, es schon mal mit der Fotografie zu tun gehabt zu haben?

Ich gebe Ihnen gern einen Tipp: Wenn Sie sich eine SLR anschauen, hat die in der Mitte so eine große Öffnung (sofern Sie den Verschlussdeckel abgenommen haben), da kommt das Objektiv dran.

Ich habe nie behauptet ein Profi zu sein und ein Fotokünstler schon gar nicht. Aber fotografiert habe ich schon da haben sie noch nicht mal in die Windeln geschissen. Und ich habe dabei durch unzählige verschiedene Sucher gesehen. Neben vielen Sucherkameras waren das bei SLRs Contaflex, Praktika, Canon EF, div. andere Canons und diverse Nikons. Also versuchen sie mir nicht zu erklären wie eine Kamera funktioniert.

Ich habe sie bisher für einen Profi-Fotografen gehalten, aber nach dem was sie hier absondern muss ich daran ernsthaft zweifeln.

Mit einem haben sie recht, man braucht einen Sucher um den Ausschnitt und die Schärfentiefe zu prüfen. Das wars dann aber auch, wenn man nicht besser das Ergebnis an einem Probebild anschaut. Früher hat man das mit Polas gemacht heute ist es einfacher am Monitor. Da könne sie dann vom Licht bis zur Schärfeverteilung alles das beurteilen was sie in ihrem wunderbaren Sucher übersehen haben.

Für ein Motiv brauchen sie keinen Sucher. Das Motiv sehen sie oder sie sehen es nicht. Die Kamera mit Motivfinder gibt es nämlich noch nicht.
------------------------------

...

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 02:27
Statler schrieb:
no_photo_please schrieb:

Ich weiss ja nicht, wie Sie zu einem Bild kommen - Sie sind sich aber sicher, es schon mal mit der Fotografie zu tun gehabt zu haben?

Ich gebe Ihnen gern einen Tipp: Wenn Sie sich eine SLR anschauen, hat die in der Mitte so eine große Öffnung (sofern Sie den Verschlussdeckel abgenommen haben), da kommt das Objektiv dran.

Ich habe nie behauptet ein Profi zu sein und ein Fotokünstler schon gar nicht. Aber fotografiert habe ich schon da haben sie noch nicht mal in die Windeln geschissen. Und ich habe dabei durch unzählige verschiedene Sucher gesehen. Neben vielen Sucherkameras waren das bei SLRs Contaflex, Praktika, Canon EF, div. andere Canons und diverse Nikons. Also versuchen sie mir nicht zu erklären wie eine Kamera funktioniert.

Ich habe sie bisher für einen Profi-Fotografen gehalten, aber nach dem was sie hier absondern muss ich daran ernsthaft zweifeln.

Mit einem haben sie recht, man braucht einen Sucher um den Ausschnitt und die Schärfentiefe zu prüfen. Das wars dann aber auch, wenn man nicht besser das Ergebnis an einem Probebild anschaut. Früher hat man das mit Polas gemacht heute ist es einfacher am Monitor. Da könne sie dann vom Licht bis zur Schärfeverteilung alles das beurteilen was sie in ihrem wunderbaren Sucher übersehen haben.

Für ein Motiv brauchen sie keinen Sucher. Das Motiv sehen sie oder sie sehen es nicht. Die Kamera mit Motivfinder gibt es nämlich noch nicht.
------------------------------

Sie können gern das Internet für Ihre inneren Kämpfe benutzen - mich nicht. Dafür ist mir meine Lebenszeit viel zu kostbar.

MfG

Lieber NPP

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 14:08
no_photo_please schrieb:

Sie können gern das Internet für Ihre inneren Kämpfe benutzen - mich nicht. Dafür ist mir meine Lebenszeit viel zu kostbar.

War ich zu grob? Zu unsachlich? Das täte mir leid, denn ich glaube dass sie im Grunde ein netter Kerl sind.

Aber dann gleich nicht mehr mit mir raufen wollen. Ist das nicht ein wenig überreagiert?

Und ich mache es doch allen hier leicht mich anzugreifen:
- Ich poste ein riesen Bild von einer Leica. Alle Leicabasher im Weihnachtsurlaub?
- Ich poste eine ganz übles Machwerk von einem Tabletop im Forum. Keiner reagiert.

Und hier noch das allerschärfste: ein Selbstporträt
http://www.photoscala.de/Forenthema/Selbstportr%C3%A4t

------------------------------

Ist die

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 14:27

Ähnlichkeit mit Werner Schneyder eine zufällige ...? 8-)

Und was das Bild von der Leica betrifft: Auch Mitleid erschöpft sich.

Der Schneyder ist ja noch

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 18:06

Der Schneyder ist ja noch älter ich. Also ja, rein zufällig.

Was ist an dem Leicafoto Mitleid erregend? Ich finde es ist ein recht ordentliches Produktfoto.
http://www.photoscala.de/Artikel/Zum-Sonderpreis-Leica-Pradovit-D-1200#c...

Und jetzt können sie mich ruhig auslachen:
M.E. ist das Licht sehr gut gelungen, weich aber doch modellierend mit schönen Spitzlichtern und nicht so matschig wie in einem Lichtzelt.
------------------------------

Jenes Mitleid

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 17:53

das man angesichts der großen Tradition heute vielleicht noch verspüren könnte ... 8-)

Neee.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 14:34
Statler schrieb:

Und ich mache es doch allen hier leicht mich anzugreifen:
- Ich poste ein riesen Bild von einer Leica. Alle Leicabasher im Weihnachtsurlaub?

Es gibt keine "Leicabasher". Es gibt nur Leute, die mit der Leitz-Camera aufgewachsen sind und ihr bis zum Schluß die Treue gehalten haben. Und es gibt so Typen wie Andreas Kaufmann, Andreas Jürgensen und wie sie alle hießen, die den altehrwürdigen Namen zur Hure für Neureiche und Spießer gemacht haben.

Von daher werden Sie hier in einem Photographie-Forum niemanden finden, der auf eine If einschlägt, einer damals innovativen Kamera, die mit handwerklichen Geschick und Liebe zur Photographie in Wetzlar gebaut wurde...

Sorry.

Geeigneter wäre da eher der letzte Newsletter aus Solms gewesen: Ich "als Kunde" hätte die "Vielzahl an innovativen Produktneuheiten ... honoriert und für positive Resonanz und Rekordauftragseingänge gesorgt". Und weiter, ich hätte "dazu beigetragen, dass Leica sich in den vergangenen Monaten positiv entwickelt hat und nun auf einem dynamischen Wachstumskurs ist."

Hierzu stelle ich fest: Ich habe im vergangenen Jahr kein Produkt aus Solms gekauft und auch keine Werbung für Solms gemacht. Und ich kann Ihnen versichern, dass ich das auch in Zukunft nicht tun werde. Der Text ist eine böswillige Unterstellung und Verleumdung.

Ich mag historische Leicas

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 16:47
Gast schrieb:

... Der Text ist eine böswillige Unterstellung und Verleumdung.

Warum sagen sie mir das? Ich bin mit Leica weder verwandt noch verschwägert noch sonst was.

Und ich habe auch den angesprochenen Newsletter nicht abonniert oder gelesen weil ich mir vorstellen kann was da für ein Schmonzes drin steht.
------------------------------

War nicht persönlich zu verstehen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 11:50

Ich wollte nur ein bißchen Holz auf's Feuer legen... ;-)

Aber erstens ist "Weihnachten" und die Leute sind ins Real-Life abgetaucht bzw. gucken mit dem Rest der Familie Märchenfilme im Internet.

Und zweitens scheinen die Goldenen Photoscala Forumstage zu ende zu gehen: Nach meiner Beobachtung hat jedes Forum seine Hochzeit, wenn sich die richtigen Leute beim richtigen Thema treffen; wenn sich also Leute mit Fachwissen treffen, die auch kommunikativ miteinander können. Neulinge lauschen gebannt und stellen Fachfragen an die "Experten". Irgendwann ist das Thema durch, man hat sich (virtuell) persönlich kennengelernt, die Beiträge werden persönlicher und enhalten (implizite) Referenzen zu lange vergangenen Tagen. Neulinge können dem naturgemäß nicht folgen, stellen ungefragt ihr Nichtwissen zur Schau und störfeuern mit Diskreditierungen weil ein Beitrag nicht in ihr nicht vorhandenes Hintergrundwissen passt. Oft greifen dann die Moderatoren in das Geschehen ein und unterbinden persönliches Rumalbern, um das Thema wieder auf die Sache zu lenken. Da aber das Thema durch ist und persönliche Kommunikation unterbunden wird, verabschieden sich die Cracks (und damit das Fachwissen) nach und nach und der Anteil an inhaltsleerem Rauschen nimmt zu. Und je mehr Rauschen, desto mehr Leute mit Ahnung verabschieden sich... Irgendwann ist es dann nicht mehr möglich auf eine Fachfrage eine Fachantwort zu erhalten: Das Forum ist in die Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Und wo wir grade dabei sind: Vielleicht ist es ja nur meine persönliche Wahrnehmung, aber ich habe den Eindruck, dass ich seit dem unsäglichen Festbrennweiten-Artikel ("Wozu qualitativ hochwertige Festbrennweiten, wenn es das Kit-Zoom auch tut?") eine Menge Leute nicht mehr gelesen habe... Wundern täts mich nicht: Immerhin haben noch vor einem dreiviertel Jahr 48% hier angegeben, dass ihre Kamera mehr als ihr Auto gekostet hat... Rechnen wir noch die hinzu, die ein sehr teures Auto fahren und die, die den Familienrat bei Ausgaben fragen müssen, dann kommen wir auf 80-90% der damaligen photoscala Forenten, die Ahnung haben und alles, nur kein Kit-Zoom besitzen. Und genau das hat sich damals auch in der Qualität der Beiträge widergespiegelt....

So, das war das Wort zum Hl. Sylvester.

Guten Rutsch und Frohes Neues Jahr!

Statt Öl ins Feuer (sic!)

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 17:25

zu gießen, könnten Sie sich auch eine Hebung des Niveaus für's neue Jahr vornehmen ... 8-)

Finger in die Wunde

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. Januar 2011 - 17:51

Wie soll das gehen? Ein Forum ist nur so gut wie die Gesamtheit seiner Teilnehmer.

Und momentan gibt es hier eine scheinbare Mehrheit, die das Aufkommen jeglicher sachlicher Diskussion aktiv im Keim erstickt. Bestes Beispiel: Der letzte Photoshop Artikel: Von gefühlten 10.000 Beiträgen waren nur ca. 3 (!) Beiträge sachdienlich -- und die konnten auch nicht detailiert ausdiskutiert werden. Oder grade vorgestern, als jemand das Fokusshift-Problem ansprach und die sachlich korrekte Antwort sofort diskreditiert wurde...

Nicht nur Mitleid erschöpft sich...

Ohne Ihre Gefühle verletzen zu wollen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. Januar 2011 - 21:12

aber tatsächliche 10.000 Beiträge wären unzweifelhaft Informationsmüll. Aber das ist dem Internet ganz allgemein auch unzweifelhaft als Erbgut in die Wiege gelegt ... 8-)

Wenn's denn wenigstens

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. Januar 2011 - 23:24

Informationsmüll wäre....

Leica hat schon was

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 18:49
Gast schrieb:

Ich wollte nur ein bißchen Holz auf's Feuer legen... ;-)
Guten Rutsch und Frohes Neues Jahr!

Ich fühlte mich auch in keiner Weise angegriffen wollte nur vermeiden in die falsche Schublade zu rutschen.

Zur Fa. Leica bin ich der Meinung:

Wenn man mal den ganzen Nebel der Selbstbeweihräucherung beiseite fegt bleiben nur magere zwei wirkliche Innovationen übrig.
- Die Konstruktion der Leica durch Barnack
- die Erfindung des Correfot
Alles andere war Modellpflege und Weiterentwicklung ohne wirkliche Innovationen. Das ganze aufgebauscht durch intensive Propaganda.

Nichts desto weniger ist es auch für mich ein ganz besonderes Gefühl eine schöne Schraubleica in der Hand zu halten.
------------------------------

Na ja,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 21:00

die M hatte schon auch noch was Orginäres - in den 60ern des letzten Jahrhunderts ... 8-)

Richtig

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Samstag, 01. Januar 2011 - 13:40
Gast schrieb:

die M hatte schon auch noch was Orginäres - in den 60ern des letzten Jahrhunderts ... 8-)

Vollkommen richtig, aber es war keine wirkliche Innovation.
Einen Meßsucher mit großer Basis hatte die Contax schon vor dem Krieg. Leica mußte hier einfach nachziehen um den technisches Anschluß nicht zu verlieren.
------------------------------

Guter Vorschlag

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. Januar 2011 - 11:51

"Die Kamera mit Motivfinder gibt es noch nicht?" Schade, die wäre für Dich gerade richtig.

Statler schrieb:
no_photo_please schrieb:

Ich weiss ja nicht, wie Sie zu einem Bild kommen - Sie sind sich aber sicher, es schon mal mit der Fotografie zu tun gehabt zu haben?

Ich gebe Ihnen gern einen Tipp: Wenn Sie sich eine SLR anschauen, hat die in der Mitte so eine große Öffnung (sofern Sie den Verschlussdeckel abgenommen haben), da kommt das Objektiv dran.

Ich habe nie behauptet ein Profi zu sein und ein Fotokünstler schon gar nicht. Aber fotografiert habe ich schon da haben sie noch nicht mal in die Windeln geschissen. Und ich habe dabei durch unzählige verschiedene Sucher gesehen. Neben vielen Sucherkameras waren das bei SLRs Contaflex, Praktika, Canon EF, div. andere Canons und diverse Nikons. Also versuchen sie mir nicht zu erklären wie eine Kamera funktioniert.

Ich habe sie bisher für einen Profi-Fotografen gehalten, aber nach dem was sie hier absondern muss ich daran ernsthaft zweifeln.

Mit einem haben sie recht, man braucht einen Sucher um den Ausschnitt und die Schärfentiefe zu prüfen. Das wars dann aber auch, wenn man nicht besser das Ergebnis an einem Probebild anschaut. Früher hat man das mit Polas gemacht heute ist es einfacher am Monitor. Da könne sie dann vom Licht bis zur Schärfeverteilung alles das beurteilen was sie in ihrem wunderbaren Sucher übersehen haben.

Für ein Motiv brauchen sie keinen Sucher. Das Motiv sehen sie oder sie sehen es nicht. Die Kamera mit Motivfinder gibt es nämlich noch nicht.
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Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 23:13
Statler schrieb:

Viele der Nutzer von DSLRs haben immer noch zu geringe Kenntnisse von Computern und den entsprechenden Werkzeugen zur Bildbearbeitung.

Nett, so etwas zu lesen. Aber ich kam im gleichen Jahr zur Welt, als Apple mit dem Macintosh die grafische Nutzeroberfläche auch für den Privatanwender erschwinglich machte. Trotzdem schaue ich lieber durch den hellen optischen Sucher, als mir durch LV die Akkus leersaufen zu lassen.

odysseus schrieb: Statler

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 15:44
odysseus schrieb:
Statler schrieb:

Viele der Nutzer von DSLRs haben immer noch zu geringe Kenntnisse von Computern und den entsprechenden Werkzeugen zur Bildbearbeitung.

Nett, so etwas zu lesen. Aber ich kam im gleichen Jahr zur Welt, als Apple mit dem Macintosh die grafische Nutzeroberfläche auch für den Privatanwender erschwinglich machte. Trotzdem schaue ich lieber durch den hellen optischen Sucher, als mir durch LV die Akkus leersaufen zu lassen.

Gute elektronische Sucher (GH2) sind mittlerweile heller und größer als die meisten DSLR Sucher.

Auch Augenprobleme?

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 19:52
Gast schrieb:
odysseus schrieb:
Statler schrieb:

Viele der Nutzer von DSLRs haben immer noch zu geringe Kenntnisse von Computern und den entsprechenden Werkzeugen zur Bildbearbeitung.

Nett, so etwas zu lesen. Aber ich kam im gleichen Jahr zur Welt, als Apple mit dem Macintosh die grafische Nutzeroberfläche auch für den Privatanwender erschwinglich machte. Trotzdem schaue ich lieber durch den hellen optischen Sucher, als mir durch LV die Akkus leersaufen zu lassen.

Gute elektronische Sucher (GH2) sind mittlerweile heller und größer als die meisten DSLR Sucher.

Sie haben das mit dem Sucher und den optischen Zusammenhängen nicht verstanden. Fragen Sie mal jemanden, der sich damit auskennt und dann lehnen Sie sich bitte nicht so weit aus dem Fenster mit Ihrem gefährlichen Halbwissen. Sie verwirren nur diejenigen, die etwas verstehen wollen und dank Ihnen an der Nase herumgeführt werden.

MfG

Kontrast-AF auf SLR Niveau!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 18:14

Als Eigentümer einer D-SLR habe ich vor allen Dingen die Nase gestrichen voll, von den AF-Back- und Frontfokus Problemen.

Die sind bei den spiegellosen Cams auf Grund ihres Kontrast AF´s nicht anzutreffen. Wenn doch, bitte ich um Aufklärung.

Daher hoffe ich auf die schnelle und professionelle Weiterentwicklung derer und insgesamt auch auf neue Objektive,
passend zum jeweiligen System.

Was die großen im Moment einem an Objektiven mit verkaufen, halte ich für eine glatte Frechheit.
Kit-Scherben und Mittelklasse Objektive sind weit davon entfert, zum jeweiligen Body-Chip-Design zu passen und gute
Bildqualität zu liefern.

Als Kunde fühle ich mich derzeit sowieso veräppelt, Versuchskaninchen zu spielen.

Die nächste Cam, die ich kaufe, wird erstmal auf Herz und Nieren getestet und nebst Abwarten auf Erfolgsmeldungen,
nach Firmware Updates gekauft.

Gruß, Pit

Kein Problem

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 20:40
Gast schrieb:

Als Eigentümer einer D-SLR habe ich vor allen Dingen die Nase gestrichen voll, von den AF-Back- und Frontfokus Problemen.

Dann kauf dir Objektive mit hinreichend korrigierten sphärischen Aberrationen und gut iss...
(Einverstanden, die liegen nicht beim Geizmarkt auf dem Wühltisch...)

Liebe Experten,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 19:14

warum lasst Ihr hier soetwas unwidersprochen stehen?

...

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 21:20
Gast schrieb:

warum lasst Ihr hier soetwas unwidersprochen stehen?

Leider darf hier jeder schreiben - man nennt das auch "Anarchie unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit". Jeden grenzdebilen Mist zu kommentieren muss nur irgendwann in den Wahnsinn führen - drum schütze sich, wer gesund bleiben möchte. Dieses Forum bietet keinen Schutz.

MfG

Komm,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 14:43

geh Photoshop spielen und philosphier hier nicht über das Photographiewissen von anderen, von dem Du eh nichts verstehst.

Ho-ho

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 23:20

Was beherrscht dieser Theoretiker doch für schwierige Fremdwörter. Aus dem Leica-Prospekt abgeschrieben??

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Als Eigentümer einer D-SLR habe ich vor allen Dingen die Nase gestrichen voll, von den AF-Back- und Frontfokus Problemen.

Dann kauf dir Objektive mit hinreichend korrigierten sphärischen Aberrationen und gut iss...
(Einverstanden, die liegen nicht beim Geizmarkt auf dem Wühltisch...)

Oh,

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 21:11
Gast schrieb:

Die sind bei den spiegellosen Cams auf Grund ihres Kontrast AF´s nicht anzutreffen. Wenn doch, bitte ich um Aufklärung.

dann haben Sie noch nicht den AF einer Sony NEX getestet! Etwas schlimmeres habe ich noch nicht erlebt! Selbst die Kompaktknipsen zB DSC-W130 sind da weitaus besser! Bei kontrastarmen Motiven liegt der NEX AF sehr oft ganz weit daneben und ist in den meisten Fällen nicht reproduzierbar. Viel Spaß wenn man Nahaufnahmen macht, da hilft dann auch das beste Bildbearbeitungsprogramm nicht, selbst wenn Sie schon aus Zwang in RAW fotografieren! Ich habe sehr viele Tests veranstaltet um für mich die "Richtige" Kompakte zu finden. Meine D90 traf 10 x von 10, die NEX 1 x von 10 und die NX 9 x von 10. Dieser Test beinhaltete die Treffsicherheit und Reproduzierbarkeit bei niedrigen Kontrasten. Was durchaus Praxisgerecht ist. Ist Ihr Motiv weit genug entfernt oder auch kontrastreich wird das möglicherweise keine Rolle spielen und man wiegt sich im Glauben es ist alles in Ordnung.

Gerüchteküche

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 18:21

Die bisherigen Platzhirsche röhren nochmals laut um sich dann mit ihren Spiegelkameras in eine Nische zurück zu ziehen. Meiner Meinung nach werden sie das Feld nicht kampflos den Mitbewerbern überlassen. Den Fehler noch eine (zusätzliche) einfallslose Digitalkamera die die Vorteile des fehlenden Spiegels nicht nutzt auf den Markt zu bringen werden die großen alten Hersteller vermeiden. Vielmehr erwarte ich hier eine neue verstellbare optische Achse in einem Richtung beruflichen Anwender gehendem Gehäuse. Wie und womit das Bild kontrolliert wird entscheidet der Kunde selbst beim Kauf des Systems. Da lassen sich dann die unterschiedlichsten Alleinstellungsmerkmale unterbringen, denn nur so kann der jeweilige Hersteller seine Kompetenz beweisen.

Das neue japanische Geschäftsjahr beginnt Ende März. Da erwarte ich ein Feuerwerk der Neuheiten in diese Richtung. Bedenkt man die Konzentration von Sony bei der staatlich gesponserten Sensorherstellung - Verdoppelung der Stückzahlen, bedenkt die Meldung das sich Nikon einen neuen Sensor von Sony bauen lässt, das Canon an großflächigen CMOS arbeitet, Pentax wieder Sony und Kodak Kunde ist, dann kann nur viel Neues kommen. Jedenfalls kann man die Aktivitäten so deuten.

Eine Überprüfung durch kompetente Journalisten könnte jedenfalls nicht schaden. Also liebe Photoscala lasst mal eure Beziehungen spielen. Schnüffelt mal ein wenig in der Szene.

Nachfrage

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 19:01

Fehlt in der Aufzählung nicht die Leica V-Lux 2. Die übernahm Leica doch einschließlich Objektiv komplett von Panasonic, da wurde sie fast bis ins Detail baugleich als Panasonic Lumix DMC-FZ 100 angeboten. Die beiden Kleinen sind doch auch spiegellos oder sehe ich das falsch?

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 23:18

Die Rede ist von spiegellosen Systemkameras.

Relevant ist, was sich im Profisegment tut

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 19:24

Dort dominieren nach wie vor Systeme mit optischem Sucher (selbst Leica setzt mit der nagelneuen S2 in diesem Segment auf den optischen Sucher). Die Gruende hierfuer darf sich jeder selbst zurechtlegen - an der Tatsache, dass es so ist, kommt keiner vorbei.
Bleibt zu sagen, dass alle Kameras mit elektronischem Sucher letztlich Spielzeug fuer die Massen sind. So, wie es bereits bei den Roemern hiess: Brot und Spiele fuer's Volk. Die Dummheit der Leute war halt schon immer eine wichtige oekonomische Triebfeder.
Nachdem nun bei einigen Lesern sicher die Halsschlag- und Schlaefenadern geschwollen sind, und die Augen geroetet glupschen, sei noch angemerkt, dass die sinnvolle Weiterentwicklung des optischen Suchers der hybride Sucher sein wird. Der absolute Knaller wird die erste DSLR werden, die endlich in das Prismenbild ein Live-Histogramm (und gerne auch weitere Parameter) einblenden kann. Wenn im Strahlengang seit Jahrzehnten der Belichtungsmesser untergebracht werden kann, muss es auch moeglich sein, ein digital erstelltes Histogramm einzublenden. Ich bin mir sicher, dass Nikon's 2K-RGB-Messer histogrammwertige Informationen liefert. Bleibt nur die Aufgabe, diese Info einzublenden.
Darueber sollten Nikon und Canon und Leica mal nachdenken.
So, liebe Halsschlagadern, nun duerft ihr loskotzen.

Warum?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 21:11

Warum ist relevant, was sich im Pfoffisegment tut? Haben nicht die Pfoffis die großen Objektivsammlungen und damit das größte Beharrungsvermögen?

Der 35mm-Film wurde anfangs auch nicht ernst genommen. Sehr schön nachzulesen in "Fotografie und Gesellschaft" von Gisele Freund.

Profis waren's

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 06:19

die erst den 35mm-Film salonfähig - und später dann die KB-SLR als breiten Standard verankert haben.
Ich kenn' keinen Profi, der sich ähnlich euphorisch auf unhandliche (sic!) Winzigkameras bzw. elektronische Sucher stürzen würde.
Dafür benötigte es schon wesentlich überzeugenderer Argumente, als sie spiegellose Kameras derzeit bieten.
Übrigens: Den zusätzlichen(!) Liveview schätzen nicht wenige - als Erweiterung, aber eben nicht als Ersatz, gewohnter Standards.

Lesen Sie

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 09:20

einmal die entsprechenden Kapitel von G. Freund.

Die Vorfahren der "Profis" haben auf 35mm gespuckt. Gisele musste in die französische Nationalbibliothek zusätzlich eine größere Kamera mitnehmen und dann heimlich mit der Leica fotografieren. Aber es hat sich gelohnt.

Der Weg ist as Ziel

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 23:33

Ja, die guten alten Zeiten. Leica gehörte bis Mitte der Sechziger noch zum Profialltag. Dann kamen sehr gute Spiegelreflexen und sehr gute Objektive (aus Japan). Leica ließ sich dann vom Konkurrenten Minolta mit Kameras und Objektiven aushalten. Mittlerweile sind die bei Panasonic gelandet. Abwarten, wie es weiter geht. Mit der S2 gehen die jedenfalls wieder einen guten Weg. So können die wieder im Bereich der Berufsfotografie mitmischen: Weg von den umständlichen M-Kisten mit ihrem Pensionärs-Image und neue Horizonte erfahren.

Gast schrieb:

einmal die entsprechenden Kapitel von G. Freund.

Die Vorfahren der "Profis" haben auf 35mm gespuckt. Gisele musste in die französische Nationalbibliothek zusätzlich eine größere Kamera mitnehmen und dann heimlich mit der Leica fotografieren. Aber es hat sich gelohnt.

Ach Ihr Kleingeister!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 09:36

Ich will hier das große Bild aufzeigen. Namentlich, dass es nicht nur Neuerungen von oben gibt, sondern auch gelegentlich mal Neuerungen von unten. Aber hier ist's wie in der Schule: "ich weiß was, ich weiß was!"

Modellpflege

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 10:10

Wie gesagt, zum Herumknipsen ganz OK, aber diese "spiegellosen Spielzeuge" z. B. mit einem Nikkor 2,8/300 mm bestücken und damit "Bilder verkaufen?" Wie soll das gehen? Was der Markt bisher anbietet im professionellen Bereich: Nikon D3s, D3x, D700 und EOS-1-Vollformat, das ist doch allererste Güteklasse! Es reicht doch, wenn mit diesen Kameras regelmäßig eine gezielte Modellpflege durchgeführt wird, dazu vielleicht noch die längeren Teleobjektive etwas leichter werden lassen. Da kommt dann Freude auf!

Gast schrieb:

die erst den 35mm-Film salonfähig - und später dann die KB-SLR als breiten Standard verankert haben.
Ich kenn' keinen Profi, der sich ähnlich euphorisch auf unhandliche (sic!) Winzigkameras bzw. elektronische Sucher stürzen würde.
Dafür benötigte es schon wesentlich überzeugenderer Argumente, als sie spiegellose Kameras derzeit bieten.
Übrigens: Den zusätzlichen(!) Liveview schätzen nicht wenige - als Erweiterung, aber eben nicht als Ersatz, gewohnter Standards.

Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht!

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 21:19

Aber für Nichtprofis und fürs Familienalbum sind die "spiegellosen Spielzeuge"dann doch mehr als zu gebrauchen. Und ja, einem Nichtprofi macht es auch Spaß zu spielen!

Gast schrieb:

Wie gesagt, zum Herumknipsen ganz OK, aber diese "spiegellosen Spielzeuge" z. B. mit einem Nikkor 2,8/300 mm bestücken und damit "Bilder verkaufen?" Wie soll das gehen? Was der Markt bisher anbietet im professionellen Bereich: Nikon D3s, D3x, D700 und EOS-1-Vollformat, das ist doch allererste Güteklasse! Es reicht doch, wenn mit diesen Kameras regelmäßig eine gezielte Modellpflege durchgeführt wird, dazu vielleicht noch die längeren Teleobjektive etwas leichter werden lassen. Da kommt dann Freude auf!

Gast schrieb:

die erst den 35mm-Film salonfähig - und später dann die KB-SLR als breiten Standard verankert haben.
Ich kenn' keinen Profi, der sich ähnlich euphorisch auf unhandliche (sic!) Winzigkameras bzw. elektronische Sucher stürzen würde.
Dafür benötigte es schon wesentlich überzeugenderer Argumente, als sie spiegellose Kameras derzeit bieten.
Übrigens: Den zusätzlichen(!) Liveview schätzen nicht wenige - als Erweiterung, aber eben nicht als Ersatz, gewohnter Standards.

Gast schrieb: Wie gesagt,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 10:55
Gast schrieb:

Wie gesagt, zum Herumknipsen ganz OK, aber diese "spiegellosen Spielzeuge" z. B. mit einem Nikkor 2,8/300 mm bestücken und damit "Bilder verkaufen?" Wie soll das gehen? Was der Markt bisher anbietet im professionellen Bereich: Nikon D3s, D3x, D700 und EOS-1-Vollformat, das ist doch allererste Güteklasse! Es reicht doch, wenn mit diesen Kameras regelmäßig eine gezielte Modellpflege durchgeführt wird, dazu vielleicht noch die längeren Teleobjektive etwas leichter werden lassen. Da kommt dann Freude auf!

Gast schrieb:

die erst den 35mm-Film salonfähig - und später dann die KB-SLR als breiten Standard verankert haben.
Ich kenn' keinen Profi, der sich ähnlich euphorisch auf unhandliche (sic!) Winzigkameras bzw. elektronische Sucher stürzen würde.
Dafür benötigte es schon wesentlich überzeugenderer Argumente, als sie spiegellose Kameras derzeit bieten.
Übrigens: Den zusätzlichen(!) Liveview schätzen nicht wenige - als Erweiterung, aber eben nicht als Ersatz, gewohnter Standards.

Ich kann ihnen zur gänze zustimmen. Die von ihnen angeführten Kameras haben eine Qualitätsstufe erreicht, die man als Zeitlos beschreiben kann. Es ist schon fast unglaublich wie preisstabil eine D700 auch nach 2,5 Jahren immer noch ist. Ein elektronoscher Sucher macht diese Kameras und deren überragende Bildqualität nicht besser.

Im unteren Hobbysegment wird die Spiegellose sicher zum Standart werden.

Schon möglich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 21:50

dass optische Sucher genauso selten werden, wie verstellbare Fachkameras - aber sinnvoll sollte sich der ernsthafte Fotograf schon von der Masse der Knipser abheben ... 8-)

Im Profisegment

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 22:06
Gast schrieb:

Dort dominieren nach wie vor Systeme mit optischem Sucher

Sie haben in ihrem ersten Satz ein wichtiges Wort vergessen: "Dort dominieren nach wie vor NOCH Systeme mit optischem Sucher"

Und das wird wohl tatsächlich noch etwas länger so sein. Dass hat seinen guten Grund. Wenn ein Werkzeug gut funktioniert wird man es ohne Not nicht ersetzen. Es sei denn es gibt etwas was die Aufgaben doch besser erledigen kann.
------------------------------
Ich gehe jetzt eine neue Kristallkugel kaufen.

Man könnt's auch allgemeiner formulieren

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 22:45

Die Unmittelbarkeit visueller Erfahrung kann zwar erweitert, aber keineswegs ersetzt werden ... 8-)

Wo ist Vollformat?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 21:21

Crop Kameras gibt es wie Sand am Meer. Ob mit oder ohne Spiegel interessiert keine Sau.

Warum nicht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Dezember 2010 - 21:37

Lasst sie kommen, eine kleine und kompakte Spiegelreflex von Nikon oder Canon ohne Spiegel - warum nicht? Sucherkameras zum Herumknipsen (Coolpix, Canon IXUS oder Panasonic-Leica) sind ja wirklich nur für einfache Gemüter gedacht, aber wenn Top-Hersteller wie Nikon oder Canon durch den Druck der Verbraucher in dieser Richtung etwas auf Band legen, kann es nur gut werden. Und dann stimmt auch die Bildqualität!

Warum

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 06:06

ist das Thema "spiegellos" ein solcher Aufreger?
Die Digitalfotografie leidet vor allem unter einem Schwall mäßig überzeugender Kompaktknipsen mit Winzsensor!
Sollten uns die angesprochenen spiegellosen (System)Kameras nicht wieder dorthin führen, wo die Analogfotografie immer schon stand?
Zu hochwertigen Aufnahmen - weil von ausreichend großen Sensoren generiert - aus kompaktem Gerät; keineswegs als allein selig machende Perspektive, sondern als sinn- und stilvolle Ergänzung professionellen Geräts!?
Ein Mehr an visullen Möglichkeiten, über obligatorische EVF's und präzisem Kontrast-AF, sollten wir als natürliche Evolution, zumindest in diesem Segment, dankbar entgegennehmen (können) ...

Oha!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 06:56

Oha. Wenn ich die Beiträge hier lese, kommt mir der Gedanke hoch: Mein Gott, wie armselig und kleingeistig muss das Leben dieser Menschen sein.

Es ist schon schlimm genug, dass sich Marken-Fans vehement voneinander abgrenzen (um nicht zu sagen: sich gegenseitig ausgrenzen). Aber jetzt noch die kleingeistige Aufspaltung in die Lager 'Spiegel' und 'Spiegellos' zeigt, wohin die Reise geht: hin zum Spieltrieb, hin zur Technikverliebtheit, weg von Erlerntem, Kenntnissen, Erfahrung, Kreativität.

Nicht einer von den Fatzkes hat jemals beide Systeme unter realen Bedingungen vergleichen können. Sie können hier nur heisse Luft ablassen über Produkte, die noch nicht einmal auf dem Markt sind. Von Fotografie hat keiner dieser Schreiberlinge Ahnung, sonst würde er mit einer Kodak Box oder Agfa Klack hier mal tolle Fotos präsentieren (nur als Hinweis für die Jüngeren: das waren 'unfähige', alte Kameras, die jedoch merkwürdigerweise Millionen von guten Fotos ermöglicht haben).

Ich verwette meinen Hintern, dass nicht einer der Fatzkes hier in der Lage wäre, mit einer Arca Swiss (oder Sinar, Linhof, Ebony, etc) - die bekanntermassen keinen Spiegel hat! - innerhalb eines 12 Stunden-Tages auch nur ein einziges, brauchbares Foto zu erstellen, trotz Live-View im Postkartenformat oder DIN A4 mit optischem Sucher (Elektronik braucht man für Live-View nicht wirklich). Es fehlen nicht nur die Grundkenntnisse der Fotografie, der Optik, der Physik der Relation Blende/Verschluss, sondern auch die Kenntnisse der Gestaltung. Höchstwahrscheinlich würde nicht mal ein einziger der Grosstöner hier in der Lage sein, die Kamera vernünftig aufzubauen und auf einem Stativ zu befestigen.

Eine gute Kamera braucht nicht mehr als ein lichtdichtes Gehäuse, ein gutes Objektiv mit Verschluss und verstellbarer Blende, und ein Aufnahmemedium. Mit dieser auf die Basis reduzierten Kamera könnte nicht einer der Schreihälse ein Foto machen - ohne Elektronik sind es nur aufgeblasene Jammerlappen der Moderne, die von Möglichkeiten faseln statt existierende Realitäten zu nutzen.

Der Spanier. Viva!

Gast schrieb: Oha. Wenn ich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 09:24
Gast schrieb:

Oha. Wenn ich die Beiträge hier lese, kommt mir der Gedanke hoch: Mein Gott, wie armselig und kleingeistig muss das Leben dieser Menschen sein.

Es ist schon schlimm genug, dass sich Marken-Fans vehement voneinander abgrenzen (um nicht zu sagen: sich gegenseitig ausgrenzen). Aber jetzt noch die kleingeistige Aufspaltung in die Lager 'Spiegel' und 'Spiegellos' zeigt, wohin die Reise geht: hin zum Spieltrieb, hin zur Technikverliebtheit, weg von Erlerntem, Kenntnissen, Erfahrung, Kreativität.

Nicht einer von den Fatzkes hat jemals beide Systeme unter realen Bedingungen vergleichen können. Sie können hier nur heisse Luft ablassen über Produkte, die noch nicht einmal auf dem Markt sind. Von Fotografie hat keiner dieser Schreiberlinge Ahnung, sonst würde er mit einer Kodak Box oder Agfa Klack hier mal tolle Fotos präsentieren (nur als Hinweis für die Jüngeren: das waren 'unfähige', alte Kameras, die jedoch merkwürdigerweise Millionen von guten Fotos ermöglicht haben).

Ich verwette meinen Hintern, dass nicht einer der Fatzkes hier in der Lage wäre, mit einer Arca Swiss (oder Sinar, Linhof, Ebony, etc) - die bekanntermassen keinen Spiegel hat! - innerhalb eines 12 Stunden-Tages auch nur ein einziges, brauchbares Foto zu erstellen, trotz Live-View im Postkartenformat oder DIN A4 mit optischem Sucher (Elektronik braucht man für Live-View nicht wirklich). Es fehlen nicht nur die Grundkenntnisse der Fotografie, der Optik, der Physik der Relation Blende/Verschluss, sondern auch die Kenntnisse der Gestaltung. Höchstwahrscheinlich würde nicht mal ein einziger der Grosstöner hier in der Lage sein, die Kamera vernünftig aufzubauen und auf einem Stativ zu befestigen.

Eine gute Kamera braucht nicht mehr als ein lichtdichtes Gehäuse, ein gutes Objektiv mit Verschluss und verstellbarer Blende, und ein Aufnahmemedium. Mit dieser auf die Basis reduzierten Kamera könnte nicht einer der Schreihälse ein Foto machen - ohne Elektronik sind es nur aufgeblasene Jammerlappen der Moderne, die von Möglichkeiten faseln statt existierende Realitäten zu nutzen.

Der Spanier. Viva!

Das schlimmste was dir passieren kann ist wohl das jemand gelungene Fotos macht,ohne technischen Background.So ein Gefasel.

Ich hätte

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 00:27

es ein wenig weniger pathetisch ausgedrückt, aber der Mann hat recht. Alle schreien nach ihren Marken und ihren "Systemen". Wenn Ihr tatsächlich fotografieren würdet, würdet Ihr Euch für andere Sachen interessieren. Wenn Ihr tatsächlich fotografiert, NUR WEIL Ihr Euch nur für die kameratechnischen Aspekte interessiert, dann glaube ich auch nicht, dass da besonders viel rauskommt. Und ob jeder von Euch eine zu fotografierende Person zum Lächeln bringen kann (oder Ihr ernsthaft begegnen kann...), das wage ich auch zu bezweifeln. Einige sind hier doch ziemlich verbohrt.

Jetzt stellen Sie sich mal

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 16:15

ein Internet-Foto-Forum ohne echte Fotografen vor: Vor dieser Ansammlung an Kleingeistigkeit müßte selbst das abgebrühteste Marketing hilflos kapitulieren ... 8-)

Ergänzung

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 10:40

Übrigens: Ich als Profi fotografiere ausschließlich mit meiner Casio Exilim. Die bietet mir Leistung auf meinem Niveau.

Der Spanier. Viva!

Armes Kleinsthirn!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 13:38

Jetzt hat der Fatzke es sogar nötig, unter meiner Identität Blödsinn zu verbreiten. Der echte Spanier hat **keine** Digiknipse, ob nun DSLR oder Kompakt oder Bridge. Nada. Braucht er nicht, weil er sein Handwerk gelernt hat.

Que gran ojo de culo estúpido!

Der Spanier. Viva!

Der war gut!

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 13:44
Gast schrieb:

Übrigens: Ich als Profi fotografiere ausschließlich mit meiner Casio Exilim. Die bietet mir Leistung auf meinem Niveau.

Der Spanier. Viva!

Der war sehr gut

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 04. Januar 2011 - 18:39

Nachdem ich mich fast schon wieder geärgert hatte, überhaupt in die Kommentare gesehen zu haben, konnte ich dann doch zum Jahresbeginn schon mal herrlich lachen.
Gemein wäre ja, wenn jetzt noch einer die Fahne bringt ...
oder wars vielleicht doch der Echte unter Pseudonym ?

Wau

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Dienstag, 04. Januar 2011 - 22:16

der Spaniel

Rückantwort

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 10:09

Wo zeigt denn der Spanier seine Profifotos? Vielleicht ein Hinweis auf seine Internetseite oder gedruckte Veröffentlichungen (Werbung). Vermute, da kommt dann keine Rückantwort. Spielzeug nur kaufen, das alleine reicht nicht!

Gast schrieb:

Übrigens: Ich als Profi fotografiere ausschließlich mit meiner Casio Exilim. Die bietet mir Leistung auf meinem Niveau.

Der Spanier. Viva!

Kleingeist!

Bild von Der Spanier. Viva.
Eingetragen von
Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 17:09
Zitat:

Wo zeigt denn der Spanier seine Profifotos?

Dort wo sich keine Fatzkes tummeln.

Zitat:

Vielleicht ein Hinweis auf seine Internetseite oder gedruckte Veröffentlichungen (Werbung).

Mal nach Spanien fahren und ein paar Zeitschriften kaufen wie alle Anderen auch, denn ich werde es mir nicht antun, dass Jammerlappen der Modern meine Fotos mit ihrem beschränkten Horizont be- oder verurteilen.

Der Spanier. Viva!

Rückzieher

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 23:16

Wusste ich doch! Jetzt kneift er. Der selbsternannte Profi (der Spanier) kann nix vorweisen. Nur mit Linhof-Sinar-Silvestri-Arco-Cambo kleine Verstellspielchen durchprobieren, das ist ja irgendwie ganz nett, aber auf die Ergebnisse kommt es an. Gute Bilder braucht das Land, Märchenerzähler weniger!

Der Spanier. Viva. schrieb:
Zitat:

Wo zeigt denn der Spanier seine Profifotos?

Dort wo sich keine Fatzkes tummeln.

Zitat:

Vielleicht ein Hinweis auf seine Internetseite oder gedruckte Veröffentlichungen (Werbung).

Mal nach Spanien fahren und ein paar Zeitschriften kaufen wie alle Anderen auch, denn ich werde es mir nicht antun, dass Jammerlappen der Modern meine Fotos mit ihrem beschränkten Horizont be- oder verurteilen.

Der Spanier. Viva!

Das Problem

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 09:58

ist nicht der Spanier - das Problem sind Sie.

Mit dem Klammerbeutel

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 20:20

gepudert wäre, wer sich diesem anonymen Mob zum Frass vorwirft.

Selbstreflexion

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 11:57

Ausgerechnet der größte Schreihals beschwert sich hier über angebliche Schreihälse. Kleingeistiger Fatzke halt.

Gast schrieb: Oha. Wenn ich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 09:56
Gast schrieb:

Oha. Wenn ich die Beiträge hier lese, kommt mir der Gedanke hoch: Mein Gott, wie armselig und kleingeistig muss das Leben dieser Menschen sein.

Es ist schon schlimm genug, dass sich Marken-Fans vehement voneinander abgrenzen (um nicht zu sagen: sich gegenseitig ausgrenzen). Aber jetzt noch die kleingeistige Aufspaltung in die Lager 'Spiegel' und 'Spiegellos' zeigt, wohin die Reise geht: hin zum Spieltrieb, hin zur Technikverliebtheit, weg von Erlerntem, Kenntnissen, Erfahrung, Kreativität.

Nicht einer von den Fatzkes hat jemals beide Systeme unter realen Bedingungen vergleichen können. Sie können hier nur heisse Luft ablassen über Produkte, die noch nicht einmal auf dem Markt sind. Von Fotografie hat keiner dieser Schreiberlinge Ahnung, sonst würde er mit einer Kodak Box oder Agfa Klack hier mal tolle Fotos präsentieren (nur als Hinweis für die Jüngeren: das waren 'unfähige', alte Kameras, die jedoch merkwürdigerweise Millionen von guten Fotos ermöglicht haben).

Ich verwette meinen Hintern, dass nicht einer der Fatzkes hier in der Lage wäre, mit einer Arca Swiss (oder Sinar, Linhof, Ebony, etc) - die bekanntermassen keinen Spiegel hat! - innerhalb eines 12 Stunden-Tages auch nur ein einziges, brauchbares Foto zu erstellen, trotz Live-View im Postkartenformat oder DIN A4 mit optischem Sucher (Elektronik braucht man für Live-View nicht wirklich). Es fehlen nicht nur die Grundkenntnisse der Fotografie, der Optik, der Physik der Relation Blende/Verschluss, sondern auch die Kenntnisse der Gestaltung. Höchstwahrscheinlich würde nicht mal ein einziger der Grosstöner hier in der Lage sein, die Kamera vernünftig aufzubauen und auf einem Stativ zu befestigen.

Eine gute Kamera braucht nicht mehr als ein lichtdichtes Gehäuse, ein gutes Objektiv mit Verschluss und verstellbarer Blende, und ein Aufnahmemedium. Mit dieser auf die Basis reduzierten Kamera könnte nicht einer der Schreihälse ein Foto machen - ohne Elektronik sind es nur aufgeblasene Jammerlappen der Moderne, die von Möglichkeiten faseln statt existierende Realitäten zu nutzen.

Der Spanier. Viva!

Ich würde mich über das Schwachmattentum hier nicht ereifern, den der liebe Gott hat bekanntermaßen einen "sehr großen Zoo"!

Man sollte eines dabei nicht

Eingetragen von
biobert
(Liebhaber)
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 08:52

Man sollte eines dabei nicht vergessen, die Bilder werden dadurch nicht besser!
Besser wäre eine Weiterbildung für den der "dahinter" steht!

Robert Kalb
www.robertkalb.at

"Tolle Fotos"

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 15:22

Ich habe vor 25 Jahren meinen Gesellenbrief im FotografenHANDWERK gemacht, und fotografiere alles in allem seit 30 Jahren.
Angefangen über eine billige Spiegelreflex, über Mittelformat 6x6 cm, weiter mit Großbild 4x5" und Boxkameras bis vor ein paar Jahren Digital VF und Kompaktkamarea.

Mein Beitrag hierzu:
"Gute Bilder" sind keine Frage des Formates.
Ohne langjährige und vielschichtige Erfahrung, keine wirkliche Einschätzung für die feinen Nuancen auf die es ankommt, welche das Salz in der Suppe sind.
Je mehr technischer Schnick-Schnack um so weniger ist die eigene Kreativität gefordert.
Je mehr das Aufnahmegerät und die Bildbearbeitung in den Focus rückt umso beliebiger wird das sehende Auge dahinter.
Wer sich zu sehr auf die Versprechungen der Software-Möglichkeiten einlässt dass es immer "leichter" sein wird "tolle" oder sogar "Kunstfotos" zu zaubern der wird schon bald an seine eigenen Grenzen stoßen.

Viel Spaß noch beim Diskutieren....

........ein Fotograf unter Millionen

Die meisten,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 17:36

die die Grenzen längst überschritten haben, wähnen sich schon im Nirvana - gelandet sind sie aber im Nirgendwo ... 8-)

Trend und Profitmaximierung!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 21:59

Was mit Sony und der Propagierung in den Sonyforen anfing, wird dem eigentlichen Grund; der Profitmaximierung; immer mehr unter geordnet.
In den Foren wurde teilweise massiv gegen die Kritik an dieser "Verbilligung" der Technik vorgegangen.
Die Werbung für diese "neue Technik", die eigentlich nur den Umbau der DSLRs in nette, bunte Wechselboddyleins propagieren sollte, soll ja ungestört von der eigentlichen Technikmöglichkeit der SLR-Kamera anlaufen.
Kleine Billigsplasikboddys, mit überteuerten, unverhältnismässig großen Objektiven, sollten DIE neue Erfindung des technischen Optimums sein.
Wozu soll eine Fotokamera 5-10 Minuten Videos filmen?
Wer gute Fotos machen will, kauft sich lieber eine Videokamera extra.
Aber nur eben vielleicht.
Und zB. Sony kann anstatt neue solide DSLR Technik zu entwickeln, schnell in die technische Grabbelschublade der vorhandenen Videotechnik greifen, und verkauft alten Wein, in angeblich neuen Schläuchen.
Das offensive Vertreten der auf die reine Fotografie orientierten Position, wird wie Ketzerei geahndet.
Wie auch in unserer Gesellschaft heist es da: Du kannst sagen was Du willst, so lange Du sagst was Du sollst!
Sony wird die eigenen Käufer früher, oder ein wenig später durch "Nichtproduktion" von wertigen DSLRs zwingen, zu kaufen was man produziert, oder man verzichtet auf sie lieber.
Willkommen auf den Weg zur billigen Profitoptimierung der Fototechnik, für die ambitionierten Fotografen!
Die Knippser wird es freuen :-)

Macht und Anwendung

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 13:22
Gast schrieb:

Was mit Sony und der Propagierung in den Sonyforen anfing, wird dem eigentlichen Grund; der Profitmaximierung; immer mehr unter geordnet.
In den Foren wurde teilweise massiv gegen die Kritik an dieser "Verbilligung" der Technik vorgegangen.
Die Werbung für diese "neue Technik", die eigentlich nur den Umbau der DSLRs in nette, bunte Wechselboddyleins propagieren sollte, soll ja ungestört von der eigentlichen Technikmöglichkeit der SLR-Kamera anlaufen.
Kleine Billigsplasikboddys, mit überteuerten, unverhältnismässig großen Objektiven, sollten DIE neue Erfindung des technischen Optimums sein.
Wozu soll eine Fotokamera 5-10 Minuten Videos filmen?
Wer gute Fotos machen will, kauft sich lieber eine Videokamera extra.
Aber nur eben vielleicht.
Und zB. Sony kann anstatt neue solide DSLR Technik zu entwickeln, schnell in die technische Grabbelschublade der vorhandenen Videotechnik greifen, und verkauft alten Wein, in angeblich neuen Schläuchen.
Das offensive Vertreten der auf die reine Fotografie orientierten Position, wird wie Ketzerei geahndet.
Wie auch in unserer Gesellschaft heist es da: Du kannst sagen was Du willst, so lange Du sagst was Du sollst!
Sony wird die eigenen Käufer früher, oder ein wenig später durch "Nichtproduktion" von wertigen DSLRs zwingen, zu kaufen was man produziert, oder man verzichtet auf sie lieber.
Willkommen auf den Weg zur billigen Profitoptimierung der Fototechnik, für die ambitionierten Fotografen!
Die Knippser wird es freuen :-)

Das Prinzip ist simpel und wirkungsvoll: Die Dritte Welt wird ausgebeutet und die Erste Welt wird abgezockt. So kommt man zu (materiellem) Reichtum.

Und je weniger Ahnung der Konsument von der Materie hat, desto wirkungsvoller greifen Marketingstrategien, die - wir hier schon genannt - dem Kunden befehlen, was er zu kaufen hat. Natürlich ist dieser Befehl subtil formuliert und psychologisch hervorragend verpackt.

Der Kunde ist die unter dem Stockholm-Syndrom leidende Geisel der Industrie.

MfG

Unter 'Masse und Macht'

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 14:31

schon glänzend abgehandelt ... 8-)

Großartig: endlich mal eine Vogelperspektive...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. Dezember 2010 - 23:04

lieber Autor/Publisher, liebe Blogger/Kommentatoren, egal aus welchem Lager:

das gute an diesem Artikel ist doch, dass er jenseits des allgemeinen "Fachzeitungs-PR-Geschwätzes" von so genannten magazinen (die damit nur vor allem sich selber vermarkten wollen) einfach mal etwas "abgehobener" und systematischer reflektiert, was so "technisch" eigentlich passiert...

dafür: ein weiter so 2011 ff.!

ein Hybrid-fotograf (mechanisch/messsucher/film ---elektronisch/display(zufallsscharf)/sensor)

Spiegellos...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 15:24

dient nur der vereinfachten Fertigung und der dadurch größeren Marge! Die erforderlichen elektronischen Bauteile lassen sich heute von überall dazu kaufen! Ich bin schon mal gespannt, wann die Solmser auf diesen Zug aufspringen! Gemunkelt bzw. die Verbreitung eines "hallway gossips" ist schon auf dem Weg! Gottseidank, zieht mir das völlig am A.... vorbei! Prost Neujahr!

Das ist der Kernsatz:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 19:13
Zitat:

Wobei vieles darauf hindeutet, dass spiegellose Systemkameras den Markt mittel- und langfristig übernehmen und beherrschen werden. Sind doch mit dieser Technik tendenziell billigere Kameras (weil mit weniger Mechanik) einfacher und mit allen digitalen Möglichkeiten (100-%-Bildbeurteilung, Live-View, ...) realisierbar. Und die Geschichte zeigt immer wieder, dass da, wo sich Mechanik durch Elektronik ersetzen lässt, dies früher oder später auch geschieht.

Das ist die eigentliche Krux an der Geschichte.
Egal, was sich die üblichen Brunfthirsche im Fotorevier an den üblichen Blödsinnsargumenten an die Birne werfen, das ist der Pfad, an dem sich die Kameraentwicklung der nächsten Jahre entlang bewegen wird. Da helfen auch keine Brachialsprüche und Anbetungsarien.

Kosten/Nutzen und Spaß beim Fotografieren. Das sind die Parameter, die die Sache entscheiden. Von Qualität brauchen wir heute nicht unbedingt mehr zu reden, denn das erfüllen die meisten Kameras heute weit mehr, als noch zur Analogfotozeit und der Kunde kann beruhigt auf egal welche Kamera schauen, er bekommt in jedem Fall ein gutes bis sehr gutes Produkt. Und das ist bis hier her die auf jeden Fall erfreuliche Entwicklung.

Es steht hier ein neuer Typ

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 00:20

Es steht hier ein neuer Typ Kamera zur Debatte -für die nächsten Jahre- , aber nicht alle Forenteilnehmer hier bemerken es.

Wunderbarerweise

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 12:54

kann ich bei meiner Olympus-Systemkamera das Bildformat verstellen und quadratische Bilder aufnehmen. Und im Sucher bzw. auf dem Display wird das Bild quadratisch gezeigt.

Natürlich weiß ich, dass ein Profi sich sein Bild auch quadratisch imaginieren kann und den tatsächlichen Zuschnitt zuhause am Computer vollbringt. Gerade die hier aktivien Profis sind ja mit einer enormen Vorstellungskraft gesegnet, die lachen natürlich nur und schließen sich über's Wochenende mit Photoshop ein. Für mich ist das jedoch eine tolle Sache.

Gewundener Weise

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. Dezember 2010 - 17:17

verweigert die Industrie den Profis und sonstigen Enthusiasten seit Jahren das digitale Quadrat - was ich als sinnstiftendes Element für's Fotografieren im Quadrat als unverzichtbar voraussetzte ... :-/

Ganz einfach deshalb,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. Januar 2011 - 16:02

weil bis auf wenige kauzige Gesellen unter den Fotografen, dieses Format nicht wirklich gefragt ist. Quadratisch geht immer, wenn man will. Deshalb eine vollständig andere Linie in der Produktion von Sensoren anzuschmeißen, wäre ein überdimensional hoher Aufwand.

Quadratisch geht immer

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. Januar 2011 - 20:53

Genau darum gehts eben nicht. Es geht um das Quadrat als Gestaltungselement, und nicht als (beliebiges) Ausgabeformat. Darüber hinaus um ergonomisches Kameradesign; und darum, dass das Geldargument keines ist, wo's um fünfstellige Verkaufspreise geht.

Die einzigen Käuze

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. Januar 2011 - 20:58

sind jene, die sich ihre Mittelformate schon nahe auf Kleinbildformat runterschrumpfen haben lassen - und dafür mit Euros zum Quadrat geschröpft werden ... 8-)

Ich wurde nicht verstanden.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 00:07

Ich habe eine Olympus E-Pl1 und bin begeistert davon, quadratische JPGs machen zu können. Das sind beschnittene 4:3-Bilder. Technisch kein Act. Passt aber gut zum Live-View, da dieser auch beschnitten werden kann.

Das ist keine herausragende technische Innovation, bietet aber im Alltag die Möglichkeit, quadratische Bilder zu machen. Hat dann halt 9 statt 12 MP, was mir völlig ausreicht.

Ich finde solche Sachen entscheidender, als das letzte Prozent Bildqualität.

Beschneiden können viele

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 06:35

Wenn sie wollen, auch mit Liveview an Canon oder Nikon SLRs ... aber wie schon geschrieben: Das ist nicht das Thema, worum's beim Aufnahmequadrat geht.

Beschneiden können viele,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 12:58

nur dass der Live-View der Canon- und Nikon-SLR noch nicht so wirklich brauchbar ist. Sie argumentieren gerade selbst für eine waschechte Live-View-Kamera.
PS. Das Thema, um das es geht, bestimmen Sie?

Wie kommen Sie darauf

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 14:57

dass ich einem Liveview das Wort rede, nur weil ich feststelle, dass das im Prinzip schon einige Hersteller beherrschen?
Natürlich liegt mir sehr an einem optischen SLR-Sucher - in einer Kamera, die im quadratischen (Mittel)Format aufzeichnet.
Eine echte Bereicherung wäre allenfalls ein feststehender Spiegel oder ein Teilerprima, und ein rein elektronischer Verschluss.

Wie ich darauf komme?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 17:07

Weil Sie es tun? Sie erzählen uns von einer Situation (von vielen), in der LiveView das entstehende Bild zeigt (und Sie den Reflexsucher vergessen können).

Sie sind offensichtlich

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 18:22

ein dummer Mensch - des Lesens zwar mächtig, aber vom Inhalt heillos überfordert.

Der Inhalt

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 21:29

ist ihm nur Material, diesen zu zerreden.
Wie uns schon zu Luser-Forum-Zeiten bald klar geworden ist: Ziemlich miese Schule, durch die der Führer gegangen sein muss ... 8-)

Was haben Sie nur an der Waffel?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 21:34
Gast schrieb:

ist ihm nur Material, diesen zu zerreden.
Wie uns schon zu Luser-Forum-Zeiten bald klar geworden ist: Ziemlich miese Schule, durch die der Führer gegangen sein muss ... 8-)

Muss ich mich jetzt im Leica-User-Forum anmelden, um Ihnen folgen zu können und herauszufinden, mit wem Sie mich verwechseln?

Anmelden?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. Januar 2011 - 22:29

Aber nur unter Pseudonym - damit Sie keiner erkennt ... 8-)

Einen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 04. Januar 2011 - 22:27

Schweinestallbesitzer erkennt man immer, auch dann wenn er Ausgang nimmt ... ;-)

Wenn die Schwänze mit den Hunden wedeln, dann fliegen die Flöhe

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 11:24
Gast schrieb:

weil bis auf wenige kauzige Gesellen unter den Fotografen, dieses Format nicht wirklich gefragt ist. Quadratisch geht immer, wenn man will. Deshalb eine vollständig andere Linie in der Produktion von Sensoren anzuschmeißen, wäre ein überdimensional hoher Aufwand.

... rapportieren gerne jene, die sich schon längst und willig von Industrie und Werbung die Formate und Arbeitsweisen vorschwatzen lassen - als vorbildlich fremdgesteuerte Systemerhalter des heiligen Konsumwahns.

Spigellose im Trend

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. Januar 2011 - 15:00

Ich hatte die Chance, als fotografierender Textjournalist in diesem Jahre mehrere Kameras im mittleren Segment anzuwenden. Favorit bei der Bildqualität war eindeutig die Sony A580, doch sie ist schwer, und 80 Prozent der Funktionen werde ich nie je brauchen. Die Samung NX 100 gab ich sehr ungern wieder her. Sie ist schnell, betriebssicher und schlägt in der Bedieung die meisten Mitbewerber. Gekauft habe ich sie nicht, denn mir fehlte im vergangenen Sommer ein lichtstarkes Weitwinkel und ein mittleres Tele. Zudem konnt Samsung nur einen veralteten und übereuerten Blitz anbieten.
Dass in diesem Bereich die DSLR zum Auslaufmodell wird, liegt auf der Hand. Ein halbes Dutzend DSLR im obersten Segment wird sich noch etwas halten. Doch wer fotografiert heute noch mit einer Hasselblad und Lichtschachtsucher?

Hasselblad und Lichtschacht

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. Januar 2011 - 20:47

sorgten wenigstens für jene Uberlegtheit und Demut, die das heutige Knipsgerät keineswegs mehr vermittelt ...

@ Hasselblad und Quadrat

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 06:37

In der Ruhe liegt die Stärke.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 11:32

Verstand läßt sich nicht mit Marketingschmähs gefügig machen - weshalb die aktuellen Mittel-Halbformate auch in jene Halbwelt gehören, wo wenig Verstand auf viel Kohle trifft ... 8-)

Weitere Entwicklung

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 10:28

Bis jetzt kratzen die vorgestellten Modelle ja eher nur an der Oberfläche dessen, was möglich ist. Die Kameras erscheinen ein bisschen wie halbausgegorene Schnellschüsse. So kann ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass Olympus nicht bereits bei der EP1 einen Anschluss für einen Sucher hätte implementieren können. Und den bei der EP2 so einfaltslos auf den Blitzanschluss zu hängen, statt ihn zB links anzusetzen (wie der Blitz bei der sehr praktischen XA) ist auch nicht gerade ein Geniestreich.

Die Kameras sind auch für meinen Geschmack zu automatisch (und zumindest bei der EP1 klappt das mit der Automatik nicht so).

Die Möglichkeit, eine "Fokuswaage" mit LED-Anzeige (auch in einem ansteckbaren optischen Sucher) zu implementieren, ist auch noch nicht genutzt worden. Beim Verwenden manuell fokussierender Objektive muss man daher zum Scharfstellen stets die vergrößerte Bildanzeige nutzen, so dass eine gleichzeitige Fokussierung und Bildauschnittswahl nicht möglich ist.

Auch gibt es bislang keine Systemkamera, die einen M-Anschluss hat. Durch Verwendung eines entsprechenden Fokussierhilfssystems könnte man nämlich auf den Messsucher verzichten. Da dieser aufgrund der notwendigen Messbasis die Größe von M-Kameras nach unten begrenzte, könnten nach seinem Wegfall deutlich kleinere Kameras für dieses System gebaut werden. Cosina? Hallo?

Und über richtige, mechanische Einstellräder für die bei Digitalkameras maßgeblichen Parameter, wie sie bei Filmkameras ja auch üblich waren, also Blende, Zeit, ISO und Weißabgleich, anstelle blöder Knöpfchen, die sich unbemerkt bei Berührung verstellen, wäre ich auch happy. Würden die Hersteller hier systemisch denken, könnten sie zB Kameras anbieten, bei denen die Oberseite mit unterschiedlichen Aufsteckkfunktionsgruppen bestückbar wären, zB eine einfachere Variante mit Einstellrad für Programmmodi (wie bei den derzeitigen EP1/EP2), und eine komplexere Variante mit mehr Einstellrädern für die oben genannten Funktionen.

Thyl

Keine Frage:

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 12:31

das ist erst der ultimative Anfang.
Die Differenzierung wird erst bei der unterschiedlichen Art und Performance für unterscheidliche Nutzergruppen so richtig beginnen.
Und man darf darauf hoffen, dass das nicht wieder dieser endlos geistlose Einheitsbrei wird, wie das zuletzt bei den SLRs/DSLRs der Fall war.

Nebst einer Fokussierhilfe

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 12:58

wäre auch eine Schärfentiefenanzeige eine höchst willkommene Zugabe zu elektronischen Fokussiereinrichtungen - allein schon, weil ein Arbeiten mit entsprechenden Skalen bei den meisten heutigen Objektiven nicht mehr möglich ist. M-Objektive würden sich dafür allerdings nicht eignen - verfügten dafür aber über geeignete Skalen ...

Wenn Hersteller systematisch denken

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 13:12

dann kupfern sie entweder bei Anderen ab (so wie Leica bei Phase One); oder sie beschränken sich auf vielleicht 3 Einstellräder, um der Vielzahl an Einstellungen mit System Herr zu werden; oder sie beschreiten gleich den Apple-i-Weg ... ;-)

Phantasie

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 13:26
Gast schrieb:

Bis jetzt kratzen die vorgestellten Modelle ja eher nur an der Oberfläche dessen, was möglich ist. Die Kameras erscheinen ein bisschen wie halbausgegorene Schnellschüsse. So kann ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass Olympus nicht bereits bei der EP1 einen Anschluss für einen Sucher hätte implementieren können.

Nur ist eben nicht entscheidend, was Sie sich vorstellen können. Sondern was die Hersteller bauen können. Und was die Kunden dann bezahlen können und wollen.
Wenn ein hochauflösender Sucher an die Kamera soll, muss man erstmal diese Suchertechnik in einem ausreichend kleinen Gehäuse haben. Man muss sie mit Strom versorgen und will dazu der Kamera nicht unbedingt einen größeren Akku mitgeben. Man muss eine Schnittstelle entwickeln. All das braucht unter Umständen ein paar Tage Zeit. Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.

Gast schrieb:

Und den bei der EP2 so einfaltslos auf den Blitzanschluss zu hängen, statt ihn zB links anzusetzen (wie der Blitz bei der sehr praktischen XA) ist auch nicht gerade ein Geniestreich.

Für den Aufstecksucher brauche ich einen verhältnismäßig stabilen Anschluss. Der ist mit dem Blitzschuh vorhanden. Der Blitzschuh sitzt mittig über dem Objektiv - was durchaus sinnvoll ist.
Platz für einen zweiten Sucher-Anschlussschuh weiter links ist nicht vorhanden. Die Blitzgeräte des Four-Thirds-Systems und die Sucher könnte man ohnehin nicht gleichzeitig aufstecken, da der Sucher nicht links unters Blitzgerät passt. Den Blitz-Sucher-Schuh nach links zu setzen ist ebenfalls nicht sinnvoll, da dann die Blitzgeräte seitlich überstünden, der Schwerpunkt zu weit links wäre und das Einstellrad für die linke Hand nicht mehr erreicht werden könnte.

Gast schrieb:

Die Möglichkeit, eine "Fokuswaage" mit LED-Anzeige (auch in einem ansteckbaren optischen Sucher) zu implementieren, ist auch noch nicht genutzt worden.

Weil es schlichtweg nicht geht. Die „Fokuswaage“ setzt einen Phasenvergleichs-AF voraus. Den finden Sie in eine Spiegelreflex oder einer SLT.

Gast schrieb:

Beim Verwenden manuell fokussierender Objektive muss man daher zum Scharfstellen stets die vergrößerte Bildanzeige nutzen, so dass eine gleichzeitige Fokussierung und Bildauschnittswahl nicht möglich ist.

Ist halt so. Immerhin gibt es die Bildlupe.

Gast schrieb:

Auch gibt es bislang keine Systemkamera, die einen M-Anschluss hat.

Natürlich gibt es die. Die Leica M.

Gast schrieb:

Durch Verwendung eines entsprechenden Fokussierhilfssystems könnte man nämlich auf den Messsucher verzichten. Da dieser aufgrund der notwendigen Messbasis die Größe von M-Kameras nach unten begrenzte, könnten nach seinem Wegfall deutlich kleinere Kameras für dieses System gebaut werden. Cosina? Hallo?

Schauen Sie sich mal die Ergebnisse von Photoscalas Bleigießen und das dort gesichtete Ricoh-GXR-Modul an.
Cosina ist eine Objektiv- und Feinmechanik-Manufaktur. Die werden sicher keine Digitalkamera entwickeln. Allenfalls für andere (teil-)fertigen.
Ansonsten dürfen Sie an jede Nex, NX, Lumix G oder Pen einen Leica-M-Adapter setzen. Nachdem Sie Blende und Fokus ohnehin am M-Objektiv einstellen, brächte ihnen eine Kamera mit fest verschraubtem M-Bajonett auch nicht viel mehr.

Gast schrieb:

Und über richtige, mechanische Einstellräder für die bei Digitalkameras maßgeblichen Parameter, wie sie bei Filmkameras ja auch üblich waren, also Blende, Zeit, ISO und Weißabgleich, anstelle blöder Knöpfchen, die sich unbemerkt bei Berührung verstellen, wäre ich auch happy. Würden die Hersteller hier systemisch denken, könnten sie zB Kameras anbieten, bei denen die Oberseite mit unterschiedlichen Aufsteckkfunktionsgruppen bestückbar wären, zB eine einfachere Variante mit Einstellrad für Programmmodi (wie bei den derzeitigen EP1/EP2), und eine komplexere Variante mit mehr Einstellrädern für die oben genannten Funktionen.

Puh, jetzt geht die Phantasie mit Ihnen durch. Als nächstes rüsten Sie einzelne Motivprogramme mittels Chipkarten nach und spielen einzelne Einstellungen mittels Barcode-Leser ein.

Bitte nicht!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 14:31

[quote]Puh, jetzt geht die Phantasie mit Ihnen durch. Als nächstes rüsten Sie einzelne Motivprogramme mittels Chipkarten nach und spielen einzelne Einstellungen mittels Barcode-Leser ein.[\quote]
An dieser Idee ist schon Minolta verschieden! 8-)

Knapp daneben.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 14:51

Nein, Minolta ist nicht an den Chipkarten verschieden. Und nein, die Barcode-Leser samt Motivprogramm-Heftchen gab es von einem anderen Hersteller.
PS. Üben Sie das Zitieren nochmal?

Diese elendigen Chipkarten

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 15:02

waren nicht nur eine Oberverarsche an den Kunden, sondern auch der Anfang vom Ende Minoltas. Zumindest haben wir damals (leider erfolgreich) darauf gewettet ... 8-)

Die Wette haben Sie anscheinend verloren.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 17:04

Minolta gibt es in Form von Konica-Minolta schließlich noch immer.
Und die Chipkarten waren durchaus praktisch. Einige zumindest. Und hatten wohl recht wenig mit den finanziellen Schwierigkeiten zu tun, in die der Hersteller geriet. Sie als Fachautor sollten das wissen.

Erstens

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 18:28

boten diese Chipkarten meist nur das, was andere Kamras schon eingebaut hatten; zweitens reden wir HIER ganz offensichtlich über die mausetote Kamerasparte; und drittens bin ich kein Fachautor ... 8-)

Chipkarten

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 21:48
Gast schrieb:

Erstens boten diese Chipkarten meist nur das, was andere Kamras schon eingebaut hatten;

Offensichtlich kennen Sie die Chipkarten nicht so genau, denn dieses „meistens“ stimmt so nicht.
Einige der Funktionen sind heute in viele Kameras eingebaut. Die Speicherung der Aufnahmedaten zum Beispiel ist bei einer Digitalkamera heute selbstverständlich, damals war sie es nicht. Belichtungsreihen und Blitzbelichtungsreihen ebenfalls. Kameras mit Highlight-Shadow-Spotmessung oder Multi-Spot-Messung dürften sie dagegen nur selten finden. Die Fantasy-2-Funktion ist einzigartig.
Motivprogramme sind heute Standard, damals waren Sie es noch lange nicht. Nebenbei boten die Karten Zusatzfunktionen mit den Motor-Zoom-Objektiven.
Die AS-Karte, da gebe ich Ihnen Recht, bot, was in andere Kameras eingebaut war.

Gast schrieb:

Zweitens reden wir HIER ganz offensichtlich über die mausetote Kamerasparte;

Sie haben mitbekommen, dass Konica-Minolta sich zwar aus dem Endkundengeschäft zurückgezogen hat, aber nach wie vor mti der Fotografie Geld verdient?

Gast schrieb:

Drittens bin ich kein Fachautor.

Sorry, da habe ich dann war durcheinandergebracht.

Der die

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 23:47

entsprechenden Funktionen nutzen wollte, fand sie auch in entsprechenden Kameras, wie bei - damals - Olympus oder Canon. Für die angepeilte Minolta-Zielgruppe waren es Gimmicks zum Geldverbrennen. Mit ein bisschen Fantasy als Zugabe, zugegeben ...

Und: Was immer Konica-Minolta (in dIeser Reihenfolge, natürlich) heute noch tun - Sony hat diesen Pltz inzwischen breit besetzt, und erstere spielen in der Wahrnehmung keine Rolle mehr.

Nein

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. Januar 2011 - 21:30
Gast schrieb:

Wer die entsprechenden Funktionen nutzen wollte, fand sie auch in entsprechenden Kameras, wie bei - damals - Olympus oder Canon.

Nein, wie geschrieben.

Gast schrieb:

Und: Was immer Konica-Minolta (in dIeser Reihenfolge, natürlich) heute noch tun - Sony hat diesen Pltz inzwischen breit besetzt, und erstere spielen in der Wahrnehmung keine Rolle mehr.

Sehen Sie? Sie schreiben über Ihre ganz persönliche Wahrnehmung. Die haben sich aus dem (aufwändigen) Endkundengeschäft zurückgezogen. Konica-Minolta gehts prima.

Hoch sollen Sie leben!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. Januar 2011 - 21:52

Und die Ex-Minolta-Fotografen brauchen sich nicht zu krämen, jetzt wo sie wissen, dass sie ohnehin nur als lästiger Ballast abgeworfen wurden - rein in die Elektronik-Spielecke bei Sony ... 8-)

Hab' ich

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 15:08
Gast schrieb:

PS. Üben Sie das Zitieren nochmal?

bestanden? Weitere Zitate verbietet der Anstand ...

Danke

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 14:41

für das Hauptargument gegen elektronische Sucher: Unnötiger Stromverbrauch.

Kein Argument.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 17:15
Gast schrieb:

Danke für das Hauptargument gegen elektronische Sucher: Unnötiger Stromverbrauch.

Nur lautet das Argument nicht „unnötiger Stromverbrauch“. Der Strom ist nötig.
Überlegen Sie mal, wie denn wohl der Reflexspiegel einer SLR bewegt wird? Per Muskelkraft? Die Zeiten sind seit Ewigkeiten vorbei. Der Stromverbrauch für das Sucherbild einer SLR ist hoch - wie sehen es auch an den großen Akkus, die in einer SLR üblicherweise zum Einsatz kommen.
Wenn Sie keinen Strom für das Sucherbild aufbringen wollen, nehmen Sie eine Leica M.

Ziemlich blöd

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 18:20

als Ersatz für einen SLR-Sucher eine M zu propagieren. Und natürlich geht's, wie immer bei Leuten, die sich bewußt blöd stellen, um überflüssigen Stromverbrauch ...

Manchen ist auch nur

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 21:12

die NLP-Schulung nicht bekommen - und anstatt Andere zu verarschen, übertölpeln sie sich selbst ... 8-)

Wer ist NLP?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 21:50

k.T.

Das

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 22:21

was Du verordnet kriegst, wenn Du im PR-Business reüssieren willst ... 8-)

Paranoid?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 21:31
Gast schrieb:

Ziemlich blöd, als Ersatz für einen SLR-Sucher eine M zu propagieren. Und natürlich geht's, wie immer bei Leuten, die sich bewußt blöd stellen, um überflüssigen Stromverbrauch ...

Ich habe gar nichts propagiert, schon gar keine Leica M.
Ich bin allerdings irritiert, wie Sie definieren, was überflüssiger und was notwendiger Stromverbrauch ist. Ich freue mich lediglich, in bestimmten Situationen den überflüssigen Stromverbrauch des überflüssigen Spiegels einsparen zu können, wenn mir das elektronische Sucherbild mehr bietet.

Für einen SLR-Sucher

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 21:54

ist ein Spiegel halt nicht überflüssig. Ob er allerdings beweglich sein muss, darüber ließe sich reden ... aber auf keinen Fall betrachte ich ein M als adäquate optische Sucheralternative.

Sie drehen sich im Kreis

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 22:18

Merken Sie es nicht?
Eine SLR benötigt einen Spiegel (und die heute üblichen brauchen Strom für das Spiegelgeklapper). Und eine Kamera mit elektronischem Sucher braucht eben diesen elektronischen Sucher. Sie beschließen, dass das eine gut und das andere schlecht ist. Und unsereins traut sich halt, ein wenig zu differenzieren, und sieht die Vorteile beider Lösungen.

Gast schrieb:

Ob er allerdings beweglich sein muss, darüber ließe sich reden...

Darüber muss man nicht reden, zweiäugige Spiegelreflexkameras beweisen, dass es auch mit feststehendem Spiegel geht. Das werden allerdings nicht die Kameras sein, auf die Sie hinauswollen.

Gast schrieb:

Aber auf keinen Fall betrachte ich ein M als adäquate optische Sucheralternative.

Das verlangt ja auch niemand. Soweit ich mich erinnere, waren es allerdings Sie, die keinen „unnötigen“ Stromverbrauch fürs Sucherbild wollen. Und dann müssen Sie nach dem heutigen Stand der Technik eben eine Messsucherkamera oder eine Spiegellose mit optischem Aufstecksucher nehmen.

Mehr als zweiäugig fällt Ihnen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 22:29

zum Thema nicht ein. Bedauerlich. Dass optische Reflexsucher eine eigene Qualität haben, kapieren Sie nicht. Dumm gelaufen.
Die Bedeutung eines Monitors AUCH als Sucher, den verstehe ich sehr wohl - nutze ich sogar - aber niemals als (vor allem, und deswegen bevorzugt propagierten) billigen Ersatz für ein richtiges, also optisches Livebild.

Lesen!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 22:53

Warum so grantig? Weil jemand Argumente bringt?

Gast schrieb:

Mehr als zweiäugig fällt Ihnen zum Thema nicht ein. Bedauerlich.

Lesen Sie einfach nochmal nach. Da steht eine ganze Menge zum Thema. Neben der Zweiäugigen.

Gast schrieb:

Dass optische Reflexsucher eine eigene Qualität haben, kapieren Sie nicht. Dumm gelaufen.

Schade, dass Sie diese Form der Auseinandersetzung nötig haben.
Ich kenne Spiegelreflexkameras, ich setze Sie ein, ich schätze ihre Vorzüge. Und ich habe nicht geschrieben, dass ich die Qualität eines guten Reflexsuchers nicht schätzen gelernt hätte.

Gast schrieb:

Die Bedeutung eines Monitors AUCH als Sucher, den verstehe ich sehr wohl - nutze ich sogar - aber niemals als (vor allem, und deswegen bevorzugt propagierten) billigen Ersatz für ein richtiges, also optisches Livebild.

Hatte ich „billig“ geschrieben?

Billig, also kosteneffizient,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 23:28

im Wirtschaftsquacksprech, brauchen Sie nicht zu schreiben - dieser Zusammenhang mit der aktuellen Kameramode gilt als offenes Geheimnis ... und wenn Sie schon ahnen, dass mein Denken nicht zweiäugige Systeme umfasst, dann sollten Sie's auch nicht provozierend in den Raum stellen.

„Mein Denken“

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. Januar 2011 - 21:21

Sie lassen sich durch eine zweiäugige Kamera provozieren?

Sie werdens nicht glauben,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. Januar 2011 - 21:48

aber zur Schau gestellte Dummheit ärgert mich.

Richtig und falsch

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 23:10
Gast schrieb:

Billiger Ersatz für ein richtiges, also optisches Livebild.

Natürlich spielen die Kosten eine Rolle. Egal, ob eine Kamera beruflich eingesetzt wird und die Investitionskosten wieder eingespielt werden müssen, oder ob man privat fotografiert, und die Kamera somit „unnötiger Luxus“ ist. Der Vorredner hat den elektronischen Sucher allerdings nicht als billigen Ersatz propagiert - auch wenn an dem Kostenargument auf lange Sicht was dran sein könnte. Derzeit dürfte für die Hersteller ein einfacher Reflexsucher (noch) preiswerter sein als ein guter elektronischer.
Mich als Anwender interessieren allerdings nicht in erster Linie die Kosten, sondern vor allem der Nutzen. Und da kann ich Ihrer Aufteilung in richtiges und falsches Livebild nicht folgen. Das Kostenargument hatten, glaube ich, Sie ins Spiel gebracht, als Sie zwischen nötigen (also zu bezahlendem) und unnötigem (also einzusparendem) Stromverbrauch beider Sucherlösungen differenzierten.

Ich hab' aber auch noch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. Januar 2011 - 00:04

einen dritten Weg aufgezeigt, der allerdings auch der teuerste sein dürfte (was bei wirklich guten Lösungen nicht selten vorkommen soll) ...
Aber als Konstante dürfen Sie durchaus herauslesen, dass ich einen optischen Sucher auf jeden Fall bevorzuge - wobei ich noch nicht mal einer rein mechanischen Spiegellösung das Wort reden brauche (wenn Sie schon meinen, dass hier ein Stromfresser sitzt).

Alte Hüte

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 14:50
Gast schrieb:

Puh, jetzt geht die Phantasie mit Ihnen durch. Als nächstes rüsten Sie einzelne Motivprogramme mittels Chipkarten nach und spielen einzelne Einstellungen mittels Barcode-Leser ein.

Alte Hüte! mit Chipkarten wollte schon Minolta mal Geld verdienen. Vor wieviel Jahren? Auch Barcodeleser für Kameras hats schon mal gegeben. Canon wars. Hatte ich sogar mal solch ein Spielzeug.
------------------------------

Sehen Sie?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 14:49

Und? Haben Sie sich durchgesetzt?

In gewisser Weise

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 16:05
Gast schrieb:

Und? Haben Sie sich durchgesetzt?

haben sie sich durchgesetzt, die Chipkarten ... 8-)

Statler schrieb: Auch

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 14:59
Statler schrieb:

Auch Barcodeleser für Kameras hats schon mal gegeben. Canon wars. Hatte ich sogar mal solch ein Spielzeug.

War echt lustig. Dazu gab es ein kleines Heftchen mit Bildbeispielen und unter jedem Motiv den entsprechenden Barkode. Einen niedlichen Lesestift und an der Kamera einen kleinen Knubbel an den der Lestift zur Übertragung angesetzt wurde. Putzig.

Die Zukunft sieht anders aus.

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 15:16

Und das nächste ist schon in der Pipeline.
Die Kamerasoftware analysiert beim Anvisieren um welche Motiv es sich handelt. Landschaft, Architektiv. Menschengruppe, einzelne Person oder Nahaufnahme und stellt dann das passende Programm ein.

Der nächste Schritt wird sein: Sie fotogafieren eine Blüte und die Kamera fügt die in der Größe passende Biene ein. Schöne neue Welt.

------------------------------

Aus den Parametern

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 15:57

Helligkeit, Brennweite und Distanz, die optimalen Werte für Zeit, Blende und ISO zu ermitteln und einzustellen - das wäre für mich der Inbegriff einer echten Programmautomatik (die sich dann möglichst auch an den Normen des Histogramms, und weniger an denen einer herkömmlichen Belichtungsmessung orientieren sollte und könnte).

Ja, das gibt's schon

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 16:01

Vor allem in Kameras, die weitgehend ungeeignet für Bildgestaltung im engeren, fotografischen Sinn sind ... 8-)

Nur ist eben nicht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 18:05
Gast schrieb:

Nur ist eben nicht entscheidend, was Sie sich vorstellen können. Sondern was die Hersteller bauen können. Und was die Kunden dann bezahlen können und wollen.

Kennst Du die XA überhaupt? Dort ist linke am Gehäuse mittels Schraubanschluss ein Blitz ansetzbar. Der Blitz weißt die gleiche Größe auf wie der Rest des Gehäuses, d.h. er ragt nicht vor (kann damit nicht aberissen werden) und er verbreitert die Kamera nicht, sondern verlängert sie nur (damit passt die XA auch mit angesetzen Blitz noch in viele Hosentaschen, was man von einer EP2 mit Sucher nicht sagen kann).

Diese Konstruktion ist erheblich robuster als ein auf den Blitzschuh aufgesetzter Sucher, hält den BLitzschuh frei für Blitze.

Gast schrieb:

Wenn ein hochauflösender Sucher an die Kamera soll, muss man erstmal diese Suchertechnik in einem ausreichend kleinen Gehäuse haben. Man muss sie mit Strom versorgen und will dazu der Kamera nicht unbedingt einen größeren Akku mitgeben. Man muss eine Schnittstelle entwickeln. All das braucht unter Umständen ein paar Tage Zeit. Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.

Einverstanden. Die EP1/EP2 hätte nur den Anschluss gebraucht, der Sucher hätte nachgeliefert werden können ;-)

Gast schrieb:

Für den Aufstecksucher brauche ich einen verhältnismäßig stabilen Anschluss. Der ist mit dem Blitzschuh vorhanden. Der Blitzschuh sitzt mittig über dem Objektiv - was durchaus sinnvoll ist.
Platz für einen zweiten Sucher-Anschlussschuh weiter links ist nicht vorhanden. Die Blitzgeräte des Four-Thirds-Systems und die Sucher könnte man ohnehin nicht gleichzeitig aufstecken, da der Sucher nicht links unters Blitzgerät passt. Den Blitz-Sucher-Schuh nach links zu setzen ist ebenfalls nicht sinnvoll, da dann die Blitzgeräte seitlich überstünden, der Schwerpunkt zu weit links wäre und das Einstellrad für die linke Hand nicht mehr erreicht werden könnte.

Falsch verstanden, oder? Nicht links oben auf die Kamera aufsetzen, sondern auf der linken Seite der Kamera anflanschen, vgl XA und Anmerkung oben.

Gast schrieb:

Puh, jetzt geht die Phantasie mit Ihnen durch. Als nächstes rüsten Sie einzelne Motivprogramme mittels Chipkarten nach und spielen einzelne Einstellungen mittels Barcode-Leser ein.

Leider wirkt es so, als wenn mit den maßgeblichen Ingenieuren die Fantasie nicht genug durchgeht. Was ich vorschlage, ist ein Beispiel einer haptischen bzw. Bedienverbesserung. Dein Vorschlag geht in Richtung einer weiteren Programmtechnisierung. Das ist das Gegenteil von dem, was ich will. Erscheint mir im übrigen nicht so sinnvoll, da es ja die Möglichkeit gibt, entsprechende Sachen vom PC zu überspielen. Die grundsätzliche Idee, die Firmware kundenspezifisch zu erweitern, ist allerdings vermutlich gar nicht schlecht. Der Systemgedanke könnte durchaus von der reinen Hardware auf die Software der Kamera ausgedehnt werden.

Modulare Pen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 22:05
Gast schrieb:

Kennst Du die XA überhaupt? Dort ist linke am Gehäuse mittels Schraubanschluss ein Blitz ansetzbar.

Ja, ich kenne die Olympus XA, auch wenn ich keine besitze.
Jetzt verstehe ich auch, was du meinst. Weiß aber nicht so genau, ob ich einen so klobigen Anstecksucher - genauso hoch wie die Kamera - gut finden soll. Der zur Folge hat, dass die Bedienelemente für die linke Hand schlechter erreichbar sind.
Prinzipiell mag ich die links sitzenden Sucher, die nicht die Nase gegen die Rückwand zwingen. Wie bei der Vectis S-1, Olympus E-1 oder E-300 zum Beispiel.

Gast schrieb:

Diese Konstruktion ist erheblich robuster als ein auf den Blitzschuh aufgesetzter Sucher, hält den BLitzschuh frei für Blitze.

Kann ich nachvollziehen.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Wenn ein hochauflösender Sucher an die Kamera soll, muss man erstmal diese Suchertechnik in einem ausreichend kleinen Gehäuse haben. Man muss sie mit Strom versorgen und will dazu der Kamera nicht unbedingt einen größeren Akku mitgeben. Man muss eine Schnittstelle entwickeln. All das braucht unter Umständen ein paar Tage Zeit. Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.

Einverstanden. Die EP1/EP2 hätte nur den Anschluss gebraucht, der Sucher hätte nachgeliefert werden können ;-)

Die Frage ist nur, wie erfolgreich sich Schnittstellen für noch nicht existierende Produkte entwickeln lassen.
Leica hat sowas bei der R8 und dem Modul R praktiziert. Zu entsprechenden Preisen.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Puh, jetzt geht die Phantasie mit Ihnen durch. Als nächstes rüsten Sie einzelne Motivprogramme mittels Chipkarten nach und spielen einzelne Einstellungen mittels Barcode-Leser ein.

Leider wirkt es so, als wenn mit den maßgeblichen Ingenieuren die Fantasie nicht genug durchgeht. Was ich vorschlage, ist ein Beispiel einer haptischen bzw. Bedienverbesserung. Dein Vorschlag geht in Richtung einer weiteren Programmtechnisierung. Das ist das Gegenteil von dem, was ich will. Erscheint mir im übrigen nicht so sinnvoll, da es ja die Möglichkeit gibt, entsprechende Sachen vom PC zu überspielen. Die grundsätzliche Idee, die Firmware kundenspezifisch zu erweitern, ist allerdings vermutlich gar nicht schlecht. Der Systemgedanke könnte durchaus von der reinen Hardware auf die Software der Kamera ausgedehnt werden.

Sorry, da habe ich anscheinend zuviel vorausgesetzt. Die Barcodeleser und die Chipkarten waren halt das erste, was mir bei dieser Beschreibung eine Lego-Kamera (einer Kamera, die sich jeder Kunde nach seinen eigenen Wünschen zusammensteckt) einfiel. Beides sind keine Erfindungen von mir, sondern von Canon und Minolta. Natürlich würde man die heute anders umsetzen. Aber egal wie, einen Großteil der Kundschaft schreckt man damit ab. Wie wir ja auch am Erfolg von Chipkarten und Barcodeleser sehen.

Diese grundsätzliche Idee

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 22:35

Firmware kundenspezifisch maßzuschneidern, hatte schon Apple ... allerdings spricht wenig dagegen, das Prinzip auch auf Kameras zu übertragen.

Entschuldigung

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. Januar 2011 - 18:11

Bzgl Cosina hatte ich zu krumm gedacht, diese Aussage war wohl wirklich unverständlich. Das Ricoh GXR Modul für Leica ist ja immer noch nicht erschienen, es wird aber vermutlich tatsächlich so etwas ähnliches werden. Ich hatte primär an Cosina gedacht, weil die eine Reihe von M-Objektiven haben und daher vermutlich ein recht starkes Interesse, auch in der Zukunft noch solche Objektive und dazu passende Kameras zu verkaufen. Ich stimme Dir aber zu, dass Cosina evtl nicht das Know How hat; obwohl sie ja für Epson schon eine Digitalkamera mit M-Bajonett gebaut haben.

Sollte das GXR-Modul erscheinen, wird es übrigens interessant sein, wie die das Fokussierproblem gelöst haben.