Wenn die Seele nicht schön ist, kann sie das Schöne nicht sehen.

— Plotin

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Speicherchiphersteller stürzen sich auf Bildsensoren

Die Speicherchiphersteller setzen verstärkt auf CMOS-Bildsensoren, da die höhere Margen verheißen als Flashspeicher und das könnte mittelfristig den Preisverfall bei digitalen Kompaktkameras weiter beschleunigen:

Hongkong (pte/15.07.2006/06:20) - Nachdem Preisverfall und Wettbewerbsdruck zunehmend das NAND-Flash-Segment erobern, setzen Speicherchiphersteller wie Samsung, Toshiba oder Micron stärker auf CMOS Bildsensoren. Noch versprechen die Bildsensoren höhere Margen als NAND- oder DRAM-Chips. Zudem ist der Wechsel auf die CMOS-Produktion vergleichsweise günstig, weil bei der Herstellung auf DRAM-Technologien aufgebaut werden kann, berichtet das Wall Street Journal (WSJ).

Dem Markt wird in den kommenden Jahren ein rasantes Wachstum vorhergesagt. Toshiba etwa prognostiziert für das laufende Jahr ein Absatzplus von 50 Prozent. Nach Berechnungen der kalifornischen Marktforscher von iSuppli soll der Markt für Bildsensoren bis 2009 auf 8,41 Mrd. Dollar anschwellen. Im Jahr 2004 wurden hier noch 6,42 Mrd. Dollar umgesetzt. Allein die Zahl der verkauften CMOS Bildsensoren soll sich bis 2009 auf 903 Millionen mehr als verdreifachen.

Dennoch warnen Marktbeobachter vor dem Run auf das CMOS-Segment. „Unglücklicherweise gibt es die Gefahr eines Überangebots“, zitiert das WSJ Semico Research-Analyst Morry Marshall. Die höheren Margen zögen Speicherchip-Unternehmen und eine Reihe von Auftragsherstellern an. „Schon 2007 könnte es zu viele Hersteller geben, was einen Rückgang der Verkaufspreise und Margen nach sich ziehen würde“, so Marshall, der für die kommenden fünf Jahre eine stärkere Konsolidierung des Marktes erwartet.

Zum Jahresanfang hatten vor allem die südkoreanischen Konzerne Hynix und Samsung ihre DRAM-Produktion gedrosselt und sich auf die Herstellung der lukrativeren NAND-Flash-Chips verlegt. Trotz steigender Nachfrage erwies sich der Umstieg auf Flash-Speicher aber nicht als Allheilmittel. Weil viele Player auf den Markt drängten, nahm auch hier der Preisdruck zu, was nun den Run auf das CMOS-Segment entfacht hat.

pressetext / Jörn Brien

wie war das

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. Juli 2006 - 12:25

noch mit dem Schweinezyklus?
schmittikin

Ein lustiger Artikel! Als

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. Juli 2006 - 08:32

Ein lustiger Artikel!

Als die Bratkartoffel erfunden wurde neidete der Nachbar den Erfolg des ersten Bratkartoffelimbiss und eröffnete eben den ersten Fischladen oder klaute die Idee und verkaufte die Bratkartoffel als erster in einem anderen Dorf!

Heute eröffnet in einem Dorf der erste Döner und sobald sich davor die ersten Schlangen bilden eröffnet 100 Meter weiter der nächste, er eröffnet keine Sandwichbude und sucht sich auch kein neues Dorf, denn mit Dönern scheint ja in genau dieser Strasse Geld zu verdienen zu sein und er braucht nur 50 Cent billiger anbieten und alle kaufen bei ihm.
Völlig überraschend macht der erste Döner seinen Laden jedoch nicht zu, sondern unterbietet nochmal um 50 Cent und ein halbes Jahr später sind beide pleite!

Dennoch glaubten die Konzerne jüngst im Markt der Kompakt-Digis diesen Mechanismus ignorieren zu können und....
....schrieben alle völlig unerwartet Verluste da urplötzlich ein ruinöser Preis- und Modellwettkampf aufkam.

Und nun braucht es hochbezahlte Analysten der Wall Street um dies auch im Chip-Markt zu prognostizieren?

Ich habe wohl den falschen Beruf!