BENUTZERANMELDUNG

Sony: Verluste beenden Stringer-Ära

Das dritte Geschäftsquartal 2011 bringt Sony einen erneuten Quartalsverlust und einen Umsatzeinbruch von über 17 %. Der bisherige CEO Howard Stringer, seines Zeichens erster Ausländer auf dem Chefposten eines japanischen Unternehmens, muss seinen Stuhl zum 1. April 2012 räumen:

Der japanische Sony-Konzern schließt das dritte Geschäftsquartal 2011 (Oktober bis Dezember) mit einem operativen Verlust in Höhe von 91,7 Mrd. Yen (ca. 915 Mio. €) ab. Der Umsatz ist um 17,4 % rückläufig: Financial Information – Sony Group.

Vor allem der Geschäftsbereich Consumer, Products & Services, der u.a. die Digitalkameras enthält, schwächelt mit einem Umsatzeinbruch von über 24 % im dritten Quartal. Anstelle eines Quartalsgewinns muss die Sparte einen Verlust von 85,7 Mrd. Yen (ca. 855 Mio. €) ausweisen. Vor allem die Thailand-Flut sieht Sony als Begründung für diese Geschäftsentwicklung. Infolge der Produktionsausfälle kann Sony im dritten Geschäftsquartal nur 6,1 Mio. Digitalkameras absetzen. Das Jahresabsatzziel wird dementsprechend auf 21 Mio. Kameras nach unten hin korrigiert.

Der bisherige CEO Howard Stringer muss seinen Chefsessel zum 1. April 2012 an den japanischen Manager Kazuo Hirai, der bislang dem Unterhaltungselektronik-Geschäftsbereich vorstand, abtreten. Stringer bleibt aber Sony im Verwaltungsrat erhalten (Sony names Kazuo Hirai as President and CEO; Sir Howard Stringer to become Chairman of the Board of Director).

(agün)
 
 

Zeitraum Umsatz Digital Imaging*
in Mrd. Yen
Operativer Gewinn CPS
in Mrd. Yen
Siehe auch:
1. Quartal (April-Juni 2008) 275,6 36,1 Sony muss Gewinneinbruch von 47 % verkraften
2. Quartal (Juli-Sept. 2008) 253,1 67,0 Sony mit dramatischem Gewinnrückgang
3. Quartal (Okt.-Dez. 2008) 208,4 -19,8  
4. Quartal (Jan.-März 2009) 126,7 -205,0 Sony: Erster Jahresverlust seit 14 Jahren
Geschäftsjahr 2008 863,8 -115,08**  
1. Quartal (April-Juni 2009) 184,8 -8,9 Der Yen ist schuld an Sonys Verlusten
2. Quartal (Juli-Sept. 2009) 170,3 6,5 Sony macht Miese; Digitalkamera-Absatz bleibt konstant
3. Quartal (Okt.-Dez. 2009) 188,4 50,8 Sony schreibt wieder schwarze Zahlen
4. Quartal (Jan.-März 2010) 135,7 -101,6 Sony verkauft 21 Millionen Digitalkameras
Geschäftsjahr 2009 679,2 -53,2**  
1. Quartal (April-Juni 2010) 172,2 28,5** Sony - Back in Black
2. Quartal (Juli-Sept. 2010) 162,5 1,0** Sony: Weniger Geld mit mehr Kameras
3. Quartal (Okt.-Dez. 2010) 188,5 63,5** Sony will mehr Kameras verkaufen
4. Quartal (Jan.-März 2011) 119,4 -82,2** Sony: Schwaches viertes Geschäftsquartal ohne Michael Jackson
Geschäftsjahr 2010 642,6 3,9**  
1. Quartal (April-Juni 2011) 131,05 1,7 Sony: Schwieriges TV-Geschäft, gutes Digitalkamera-Geschäft
2. Quartal (Juli-Sept. 2011) 142,8 -34,6 Sony geht baden
3. Quartal (Okt.-Dez. 2011) 120,2 -85,7  

 
* Digital Imaging ist Bestandteil des Bereiches Consumer Products & Services (CPS). Der Umsatz wird für Digital Imaging auch allein ausgewiesen, der operative Gewinn / Verlust nur für CPS.
** Sony hat den operativen Gewinn dieses Geschäftsjahres nachträglich revidiert.
 
 
Siehe auch: Geschäftsberichte lesen und verstehen
 

Macht doch einfach gute Produkte......das fördert den Umsatz!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 02. Februar 2012 - 10:05

Ich würde einen Achtzigjährigen Japaner nehmen, Canon hat es gerade eben vorgemacht. Macht sich unglaublich gut im Jugend orientierten Westen!

Abgang von Howard Stringer

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 02. Februar 2012 - 10:59

Auch wenn es immer gut klingt, wenn es schlecht klingt ... Aber dass "Howard Stringer den Chefseesel räumen musste", ist wohl so nicht ganz korrekt.
Ich finde, wenn ein Manager stramm auf die 70 zugeht, dann darf er auch als Chef abtreten (Stringer ist Baujahr 1942). Wer sich ein wenig in der amerikanischen und japanischen Presselandschaft umgeschau hat, weiß, dass der Abgabg wohlweislich und langfristig von Stringer selbst geplant wurde. Mit Kazuo Hirai tritt außerdem Stringers selbst erkorener "Kronprinz" seine Nachfolge an.
Und einen Versager (wenn Stringer denn einer wäre) macht man ja wohl kaum zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates ... Ein forcierter und vom Management gewünschter "Rauswurf" aufgrund der schlechten Zahlen ist dann wohl doch nur die halbe Wahrheit ...

In die ganzen Räten - allen voran den Aufsichtsräten -

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 02. Februar 2012 - 16:06
Gast schrieb:

Auch wenn es immer gut klingt, wenn es schlecht klingt ... Aber dass "Howard Stringer den Chefseesel räumen musste", ist wohl so nicht ganz korrekt.
Ich finde, wenn ein Manager stramm auf die 70 zugeht, dann darf er auch als Chef abtreten (Stringer ist Baujahr 1942). Wer sich ein wenig in der amerikanischen und japanischen Presselandschaft umgeschau hat, weiß, dass der Abgabg wohlweislich und langfristig von Stringer selbst geplant wurde. Mit Kazuo Hirai tritt außerdem Stringers selbst erkorener "Kronprinz" seine Nachfolge an.
Und einen Versager (wenn Stringer denn einer wäre) macht man ja wohl kaum zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates ... Ein forcierter und vom Management gewünschter "Rauswurf" aufgrund der schlechten Zahlen ist dann wohl doch nur die halbe Wahrheit ...

kommt man in der Regel nicht durch Kompentenz - wohl aber durch Weglobung meist derer, die von der Front weg müssen, aber im Unternehmen noch ihr Gnadenbrot erhalten sollen.

Ameisen...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 02. Februar 2012 - 22:55

Ein absolut unsinniger Beitrag, den Sie da veröffentlichen!
Die aktuellen Verluste von SONY sind einerseits auf Naturkatastrophen zurück zu führen, andereseits auf notwendige, vorausschauende Steuerungsmaßnahmen in einem Großkonzern, die in ihrer Langfristigkeit natürlich nicht unbedingt so eintreffen müssen.

Die primitive Art, mit der dieses Forum SONY begegnet, ist auf die Zipfelmützenmentalität der FOTO-Bananenrepublik Deutschland zurück zu führen.

Stringer hat als Europäer mit amerikanischem Akzent SONY profesionell geführt, mit seinem Stab richtige Entscheidungen getroffen und SONY für die Zukunft stabilisiert.
Da MUSS niemand gehen, da WILL jemand gehen.
Aber wie sollen Kleinekorte-Fotokünstler eine Konzernführung beurteilen können?
Da könnte man gleich von einer Ameise verlangen, lateinisch zu lernen...

An diese und andere

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. Februar 2012 - 08:25

Hochmütigkeiten denke ich immer wieder gerne (zurück), wenn wieder einmal einer dieser GröFaze "seine" Firma strategisch in die Pleite (ge)führt (hat).

Wo ist die Veröffentlichung in Sachen Sony-Service etc. von

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. Februar 2012 - 07:13

gestern? Oder zensiert jetzt photoscala auch zu gunsten von Sony?

Gast schrieb: gestern? Oder

Bild von Redaktion photoscala
Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Freitag, 03. Februar 2012 - 09:25
Gast schrieb:

gestern? Oder zensiert jetzt photoscala auch zu gunsten von Sony?

In der Tat. Der Kommentar, mit "Sony ist ein Saftladen" überschrieben, geht nach einem Generalanwurf einzelne Personen heftig an. Nicht nett.

(thoMas)

? In der Tat zensiert photoscala zu gunsten von Sony?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. Februar 2012 - 10:13
Redaktion photoscala schrieb:
Gast schrieb:

gestern? Oder zensiert jetzt photoscala auch zu gunsten von Sony?

In der Tat. Der Kommentar, mit "Sony ist ein Saftladen" überschrieben, geht nach einem Generalanwurf einzelne Personen heftig an. Nicht nett.

(thoMas)

Zunächst: Jetzt haben Sie es ja selbst veröffentlicht: "Sony ist ein Saftladen". Im übrigen wird durch die Veröffentlichung (Quelle 'video 2/2012, Seiten 22 und 24). Der Veröffentlichung ist nichts hin zu zufügen, ausser, dass es seit Jahren so desolat bei Sony zugeht. Und weil eine Chefredaktion etwas nicht nett findet, dürfte das kein Veröffentlichungshindernis darstellen.

Also bitte: Überschrift weglassen, den persönlichen Namen mit 'Name der Redaktion bekannt' oder mit 'S.B.' oder mit '**' kennzeichnen und veröffentlichen. Vielen Dank!

Dass Sony

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. Februar 2012 - 13:06

- wenigstens sinngemäß - hier schon öfter als Saftladen rüber gekommen ist, das kann ich thoMas gerne bezeugen.
Dass aber persönliche (!) Anwürfe hier in der Regel keinen Platz bekommen, ist auch evident.

Lieber thoMas

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. Februar 2012 - 13:17
Redaktion photoscala schrieb:
Gast schrieb:

gestern? Oder zensiert jetzt photoscala auch zu gunsten von Sony?

In der Tat. Der Kommentar, mit "Sony ist ein Saftladen" überschrieben, geht nach einem Generalanwurf einzelne Personen heftig an. Nicht nett.

(thoMas)

sind's also nicht nur meine nicht so netten Beiträge (z.B "die neuen Lochkameras von Nikon"), die in letzter Zeit ind den Weiten des Internets verschollen sind...

Gilt die Photoscala-Parole mit dem "sarkastisch" jetzt nicht mehr?

Photoscala schrieb:

photoscala informiert nicht nur, sondern kommentiert auch kritisch bis sarkastisch; wo notwendig und je nachdem. Was mitunter von dem ein oder anderen bemängelt wird („Was hat denn das mit Foto zu tun? Das will ich nicht lesen!“), ist Programm und hat Methode: Das Themenspektrum umfasst Fotografie im weitesten Sinne.

Müssen wir ab sofort nett zu uns und vor allem zu den Herstellern sein? Wird photoscala zum herstellerübergreifenden LUF? Hat unser Oberadministrator jetzt auch photoscala übernommen?

Fragen über Fragen...

Ärgerlich! Das Verhalten von photoscala ist nicht akzeptabel!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. Februar 2012 - 17:54

Wenn eine Veröffentlichung unterbleibt, weil den Zensoren der Artikel nicht 'nett' ist, hat das mit Journalismus nichts mehr zu tun. Schnarchnasen in den Unternehmen - vorrangig das jeweilige Management und dessen Manager-Vasallen - dürfen nicht mehr persönlich angegriffen werden (in dem 'unterschlagenen' Bericht zu Sony ging es lediglich um eine Bestätigung eines längst anderweitig in Auflage veröffentlichten Umstandes). Und Kritik an Sony ist mehr denn je angebracht. Die 'Unterschlagung' des Artikels hat zwei weitere negative Auswirkungen: Die Hirnis und Hiwis können in Zukunft tun und lassen, was sie wollen; Hauptsache man ist 'nett' zu ihnen. Und die Journaille kommt ihrer Pflicht zur Aufklärung nicht nach und schreibt nur noch (positiv) über die Produkte ihrer ach so netten Anzeigenkunden.

CoFo hat sich das Prädikat, die Hauszeitschrift von Canon zu sein, über Jahre redlich erworben. Woher kommt das denn wohl?
ComputerBild erhält von Aldi/Medion immer dann ein Testgerät, wenn das zu testende Produkt am dem veröffentlichten Test folgenden Montag im Laden steht.
Man muss jetzt wohl auch photoscala mit anderen Augen sehen.

Und der mündige Leser kann sehr wohl zwischen Satire und Kritik unterscheiden. Bleibt ihm auch noch, dem Inhalt einer Veröffentlchung zu zu stimmen oder diese ab zu lehnen oder das Ganze aus seinem Blickwinkel anders zu sehen. Dazu muss aber erst etwas veröffentlicht und nicht unterschlagen werden.

Selbstverständlich gibt es Aussagen, die zu recht zensiert weden müssen; aber die enthielt mein Statement zu Sony nicht.

Mal wieder was

Bild von Redaktion photoscala
Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Freitag, 03. Februar 2012 - 19:06

Mal wieder was Grundsätzliches

Und auch mal wieder ein Wort an alle die, die meinen, Meinungsfreiheit sei zum Auskotzen (es soll auch welche geben, die meinen, sie sei zum Kotzen ;-) .

Ich / wir versuchen, soweit als möglich alles durchgehen zu lassen. Aber ein Kommentar ist eben gerade kein "Artikel". Im Gegensatz dazu würde ein Artikel von vorneherein redigiert werden (was z.B. bedeutet, dass unbeweisbare bzw. nicht belegte Behauptungen rausfliegen); Kommentare erscheinen unredigiert. Grenzen gibt es da, wo einer ganz offensichtlich "eine Marke gefressen" hat und einfach nur rumpöbelt. Doch selbst da sind die Grenzen weit gesteckt - Firmen müssen einiges wegstecken. Aber wenn nur noch rumgekotzt wird (entschuldigen Sie den Ausdruck, aber einige wenige - nie erschienene - Kommentare machen den Eindruck, da ist einer mit sich, der Welt und bestimmten Marken nun aber überhaupt nicht im Reinen und muss nun all das nach draußen entleeren), dann wird zensiert oder gleich gar nicht veröffentlicht.

Und wenn's persönlich wird, ist viel früher Schluss. Persönliche Anwürfe, zumal gegen Abwesende (in dem Fall Firmenmitarbeiter), das ist einfach nicht nett.

Ansonsten verweise ich auf folgende Handreichungen:

http://www.photoscala.de/Artikel/Kommentare-frei-fuer-die-einen-moderier...
http://www.photoscala.de/Artikel/Speakers-Corner
http://www.photoscala.de/Artikel/Beissreflexe

Und zitiere mich selbst:

"In dem Sinne: Kommentieren Sie drauflos. Hart in der Sache, aber fair im Miteinander."

(thoMas)

Rumgekotzt...?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 03. Februar 2012 - 20:04

Dann haben wir wohl sehr unterschiedliche Definitionen von "Rumgekotzt" und "mit bestimmten Marken nun aber überhaupt nicht im Reinen" sein.

Was soll einem schon ausser beißendem Spot einfallen, wenn Nikon einen Schwung Kompaktknipsen mit einer sogenannten Lichtstärke von f/6,5 (!) andrehen will? Selbst die Vollformat-Fixfokusknipsen vergangener Tage hatten da mehr.

Oder, Nikon (sorry, kann ich nichts dafür) eine Knipse für "ambitionierte Fotografen", also solche, die wissen was sie tun, 16 MP auf einen Winzsensor quetschen, garniert mit einer Linse, die's am langen Ende grade mal auf f/4,9 (sic!) bringt, das ganze "Master of Light" nennt, und sich dann nicht trauen, die Rohdaten rauszurücken? Sowas kann man doch nur noch sarkastisch abschießen...

Das hat überhaupt nichts mit "ganz offensichtlich eine Marke gefressen haben" zu tun, sondern einfach nur mit Frechheiten, die sich eine bestimmte Marke da wiederholt leistet. In beiden Fällen finde ich "nett sein" vollkommen fehl am Platz. Hierbei "nett" sein zu müssen, rückt Photoscala doch sehr in die Nähe des LUFs... Wobei man dem LUF sogar dabei unrecht tut: Schließlich traut sich sowas noch nicht mal Leica... Und: Canon, Samsung, Olympus und Panasonic/Leica zeigen doch, dass man "Master of Light" bauen kann. Die nennen die Kameras dann allerdings nicht so....

Ich weiss, der letzte Absatz ist auch nicht "nett" photoscala gegenüber... Aber wenn ich mich "auf den Schlips getreten" fühle, fühle ich mich "auf den Schlips getreten".

Im LUF

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Februar 2012 - 07:58

gilt das Unwort "Nettikete" als Gütesiegel auf der Mogelpackung des "Hausmeisters" ...

Meinungsfreiheit zum Auskotzen, Meinungsfreiheit zum

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 04. Februar 2012 - 05:48

Kotzen, rumpöbelnde Markenfresser - ja geht's noch. Hier bei photoscala hat doch der rumpöbelnde Markenfresser inzwischen mehr an Gewicht als 'hart in der Sache' mit Satire gewürzte Tatsachenberichte. Noch einmal: mein Sony-Statement fusste auf einer bereits erfolgten Veröffentlichung in 'video', wo ein Undercover-Redakteur zum xten-Male bewies, dass bei Sony in Sachen Service so gut wie nichts läuft und das Unternehmen und dessen Mitarbeiter die Schuld in fast jedem Fall Dritten in die Schuhe zu schieben versuchen.

Von photoscala als Fotofachzeitschrift im Netz erwartet man in verster Linie Aufklärung darüber, was mit Produkten und deren Herstellern los ist oder auch nicht. In diesem Fall erhält Sony einen Schutzschild, der dem Unternehmen auch gar nicht zusteht. Und, wenn einem einige Ausdrücke missfallen, kann man diese zensieren, aber keinesfalls den ganzen Artikel unterschlagen.

Dazu kommt noch, dass es ja offensichtlich nicht nur in meinem Fall unterschlagene Artikel gibt. Damit ist photoscala auch nicht das, was es vorgibt zu sein.

Gruselig ist, dass man einem Kläffer wie Spaniel (z.B.) - der braucht schon für ein Wort, was keinen interessiert, mehr Platz, als jedweder Satz mit Substanz - einen Platz einräumt, der ihm nicht zustehen kann.

Aber der Markt zeigt dann doch, dass der mündige Bürger sich sehr wohl informiert: Sony Produkte bleiben in Masse liegen. Sony schreibt tiefrote Zahlen in Sachen TV, Computer und Digitalkameras. Die Kunden, die die Hände von Sony-Produkten lassen, erleben dann zumindest nicht den Horror, der entsteht, wenn das jeweilige Produkt nach Service schreit. Spätestens dann muss man das jeweilige Teil in die Tonne treten. Dazu kommen die handfesten Negativpunkte bei DSLR-Sonys:
Türspionsucher, kein optischer Sucher (SLT-Reihe), ein Profi-Segment das stagniert und keine Marktbedeutung hat, fehlende Blitzsynchronisation für externe Blitzgeräte (die aber für horrendes Geld von Sony in Option erhältlich ist), kein Service.

Dazu kommt alles, was an Negativem zu Sony in letzter Zeit veröffentlicht wurde, was im grossen und ganzen nicht nur von mir bestätigt werden kann.

Und - wetten dass!? - bei Sony wird sich auch nichts ändern, weder kurz- noch langfristig. Dazu bedarf es herkulensischer Anstengungen, die z.B. die deutsche Mannschaft von Sony vorn und hinten nicht auf zu bringen in der Lage ist.

Auskotzen hin, mieser Service her...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 05. Februar 2012 - 10:48

Leute, nicht böse sein aber wenn ihr so unzufrieden mit Sony seit, warum geht ihr nicht zu Canon, Nikon und co?
Keiner zwingt euch. Ein Hobby soll ja Freude machen und wenn es das nicht mehr tut dann verscherbelt eure Sachen und geht zu den Marktführern die alles richtig machen und deren Benutzer immer zufrieden und total Happy mit ihrer Ausrüstung sind.
Mann kann und sollta ja Kritik über ein Produkt ausüben aber anmachen oder angreifen weil jemand anders denkt ist unschön und gehört meiner meiner Meinung nach auch Zensuriert. Sonst gibts nur mehr solche Meldungen

Von einem Sony-User der sich aufs wesentliche beim fotografieren konzentriert!

Die mit Sony Unzufriedenen sind ja schon längst bei anderen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Februar 2012 - 07:44
Gast schrieb:

Leute, nicht böse sein aber wenn ihr so unzufrieden mit Sony seit, warum geht ihr nicht zu Canon, Nikon und co?
Keiner zwingt euch. Ein Hobby soll ja Freude machen und wenn es das nicht mehr tut dann verscherbelt eure Sachen und geht zu den Marktführern die alles richtig machen und deren Benutzer immer zufrieden und total Happy mit ihrer Ausrüstung sind.
Mann kann und sollta ja Kritik über ein Produkt ausüben aber anmachen oder angreifen weil jemand anders denkt ist unschön und gehört meiner meiner Meinung nach auch Zensuriert. Sonst gibts nur mehr solche Meldungen

Von einem Sony-User der sich aufs wesentliche beim fotografieren konzentriert!

Marken. Aber darum ging es überhaupt nicht, sondern um Kritik an einem Unternehmen und dessen Produkten. Dass sich dann ein Sony-User wieder aus deem Loch wagt, um auf heile Welt zu machen, obwohl der strittige Kommentar ersatzlos der photoscala-Zensur zum Opfer viel, war klar. Aber diese Leute mit schwachem Gemüte sind exakt die Kundschaft, von der Sony noch lebt.

Keine Sorge,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Februar 2012 - 14:54

ich bin da absolut neutral. Ich kenne bisher den Service von Leica, Nikon, und Sony.
Meine persönliche Erfahrung:
4x Leica = 4x Saftladen.
2x Nikon = 2x Saftladen.
1x Sony/Geissler = 1x Spitze.

Mag sein, dass das ein Ausrutscher mit Sony war... Aber so isses im Moment nunmal.

Leute mit schwachem Gemüt? Loch gekrochen?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Februar 2012 - 10:44

Gast schrieb:
Marken. Aber darum ging es überhaupt nicht, sondern um Kritik an einem Unternehmen und dessen Produkten. Dass sich dann ein Sony-User wieder aus deem Loch wagt, um auf heile Welt zu machen, obwohl der strittige Kommentar ersatzlos der photoscala-Zensur zum Opfer viel, war klar. Aber diese Leute mit schwachem Gemüte sind exakt die Kundschaft, von der Sony noch lebt.

Aus welchen Loch kommen den sie gekrochen? Wahrscheinlich aus der Kampfhahnarena!
Warum wohl ist der Beitrag zensuriert worden?
Sicher weil so sachlich argumentiert worden ist wie sie vorhin eben. Das haben sie ja damit bestens bewiesen!
Gegen Kritik ist nichts auszusetzen aber gegen verbale Übergriffe gegen die eigene Meinung.

Vom "Heile-Welt-Sony-User"

Sony-Service

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 05. Februar 2012 - 18:28

Ich will das ernste Zensurthema nicht verwässern, und hoffe noch auf eine Stellungnahme seitens thoMas -- möchte aber das Thema "Saftladen" auch nicht unkommentiert lassen:

Ich selber hatte erst einmal mit dem Sony Service, respektive der Firma Geissler, die den Service für Sony übernimmt, zu tun. Und ich kann nur sagen: 1A Service. Ich hatte die Knipse schneller zurück, als die Post den Tracking-Status aktualisiert hat. Auch hat Geissler mehr gemacht, als sie hätten machen sollen bzw. müssen.

Und das schreibe ich jetzt ausdrücklich nicht, um nett zu Sony zu sein, sondern, weil, was wahr ist auch wahr bleiben muss.

Nur meine "zwei Cents"...

Ein blindes Huhn kann natürlich auch mal ein Korn finden,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Februar 2012 - 07:52
Gast schrieb:

Ich will das ernste Zensurthema nicht verwässern, und hoffe noch auf eine Stellungnahme seitens thoMas -- möchte aber das Thema "Saftladen" auch nicht unkommentiert lassen:

Ich selber hatte erst einmal mit dem Sony Service, respektive der Firma Geissler, die den Service für Sony übernimmt, zu tun. Und ich kann nur sagen: 1A Service. Ich hatte die Knipse schneller zurück, als die Post den Tracking-Status aktualisiert hat. Auch hat Geissler mehr gemacht, als sie hätten machen sollen bzw. müssen.

Und das schreibe ich jetzt ausdrücklich nicht, um nett zu Sony zu sein, sondern, weil, was wahr ist auch wahr bleiben muss.

deshalb ist der Sony-Service dennoch de facto nicht vorhanden. Die Sony-Jubelperser und Claquerestellen aber nur eine klitzekleine Minderheit dar, weil der Rest inzwischen die Hände von Sony-Produkten lässt. Und vom dem der Zensur zum Opfer gefallenen Kommentar ist zunächst nur das Wort 'Saftladen' rüber gekommen. Aufgrund dieses Wortes fühlen Sie sich schon aufgefordert, mit zu teilen, 'was war ist (muss) auch wahr bleiben'. Eins steht fest: Sony-User erhalten genau die Produkte, die sie verdienen.

Nur meine "zwei Cents"...