Die Fotografie soll registrieren, sie soll uns Dokumente der Anschauung liefern.

— Henri Matisse

Am 28.7.

  • 1970: Gründung der deutschen Sony-Niederlassung

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Smartphone-Kameramodule QX1 und QX30 von Sony (aktualisiert)

Foto QX1Foto QX30Mit dem Kameramodul QX1 (299 Euro) mit APS-C-Sensor mit 20 Megapixeln landet Sony mal wieder einen Knaller – lassen sich doch hieran alle Objektive mit E-Bajonett anschließen. Wem ein Superzoom 3,5-6,3/24-720 mm (entspr. Kleinbild) und die etwas geringere Bildqualität eines kleineren Sensors genügen, der wiederum bekommt mit dem QX30 (20 Megapixel, 299 Euro) gleich alles aus einer Hand:

Wir hatten zum vor einem Jahr vorgestellten Kameramodul QX10 einen Ersteindruck veröffentlicht, dessen wesentliche Erkenntnisse auch hier gelten. Insbesondere ersetzt so ein Modul keine vollwertige Kamera (dazu ist die Koppelung zu zeitaufwendig, die Reaktionszeit zu gemächlich), es kann aber die Foto-Möglichkeiten und -Qualitäten, sofern ein Smartphone sowieso vorhanden ist, für besondere Aufnahmen deutlich verbessern und es ist deutlich kompakter als eine komplette Kamera.

 

Foto QX1

QX1

 
Die Pressemitteilung der Sony Europe Ltd. Zweigniederlassung Deutschland:

SmartShot QX1 von Sony: Das Smartphone wird zur Profi-Kamera mit Wechselobjektiven

Einmal mit dem Handy verbunden, verhelfen die beiden neuen SmartShot Modelle QX1 und QX30 jedem Smartphone zu neuen Foto-Fähigkeiten. Die QX1 fängt Motive mit einem großen APS-C Exmor Sensor ein und eröffnet dem Smartphone jetzt sogar neue Möglichkeiten mit Wechselobjektiven, die QX30 brilliert mit 30-fach optischem Zoom.

Berlin, 3. September 2014. Beste Schnappschussqualitäten und Vernetzung pur sind die Stärken von Smartphone-Kameras. Wenn es um die Möglichkeit geht, Bilder kreativ zu gestalten und Motive in bester Qualität aufzunehmen, so dass sie am Ende nicht nur auf dem kleinen Handy-Bildschirm gut aussehen, ist die klassische Kamera unschlagbar. Alle, die dies zu schätzen wissen, kommen an den SmartShot Kameras von Sony nicht vorbei, denn sie verbinden das Beste aus beiden Welten.

Berühren sich SmartShot Kamera und Smartphone, ist die Verbindung via NFC (Near Field Technology) in Sekundenschnelle hergestellt. Dank der neuesten Version der PlayMemories Mobile App lassen sich beide Produkte deutlich schneller miteinander verbinden als zuvor. Am schnellsten funktioniert die Vernetzung natürlich, wenn die neuen SmartShot Kameras mit einem XPERIA Smartphone der Z-Serie verbunden werden. Der schnelle Verbindungsaufbau gilt übrigens nicht nur für die neuen SmartShot Modelle QX30 und QX1, sondern auch für die beiden Modelle im Markt QX10 und QX100.

Foto QX1 mit Blitz

Doch die neueste Version 5.0 der PlayMemories Mobile App kann noch mehr: So überzeugt die neue Benutzeroberfläche mit einem völlig neuen Design. Alle zentralen Funktionen können leicht mit einer Hand bedient werden. Das eingeblendete Gitter über dem Display erleichtert den Weg zur idealen Bildkomposition. Ist zudem beim Smartphone GPS aktiviert, kann die App die Standortinfos gleich mit ins Bild übertragen. Gerade im Urlaub verliert man so nie den Überblick, was man wo fotografiert hat. Wer mag, kann den schärfsten Punkt im Bild direkt mit der Fingerspitze auf dem Display anwählen. Gleich nach der Berührung löst die Kamera aus. Einfacher geht es nicht. XPERIA User können alternativ auch über den herkömmlichen Kameraauslöser am Smartphone auslösen.

QX1 – mehr Kamera fürs Smartphone geht nicht

Wer bereits mit Systemkameras von Sony fotografiert, kann seine Objektive ab sofort auch am Handy nutzen. Die SmartShot QX1 von Sony macht es möglich. Sie ist aber mehr als nur ein Smartphone-Adapter für klassische Kamera-Objektive. In ihrem Innern verbirgt sich alles, was einen ausgewachsenen Fotoapparat ausmacht – abgesehen vom Display natürlich.

Die Größe des QX1-Sensors spricht für sich. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Smartphone-Kamerasensor steht den 20,1 Millionen Pixeln 22-mal mehr Platz zur Verfügung, um so viel Licht wie möglich beim Fotografieren einzusammeln. Der BIONZ X Prozessor, der für die Verarbeitung der Bilder zuständig ist, ist deutlich leistungsstärker als die Bildverarbeitung in Smartphones. Gerade beim Thema Rauschunterdrückung in kritischen Bildpartien kann ihm niemand das Wasser reichen, denn er erkennt sie zuverlässig und wendet Bildverbesserungsalgorithmen nur dort an, wo es wirklich wichtig ist – wie bei Motiven in dunkler Umgebung. Praktischerweise können mit der SmartShot QX1 von Sony alle beliebigen Objektive für die Systemkameras von Sony (E-Mount) genutzt werden. Via Adapter ist die QX1 offen für nahezu alle Wechselobjektive im Markt. Egal ob Superweitwinkel oder Telebrennweite: Motive lassen sich ab sofort dank der QX1 auch mit dem Handy sauber freistellen, so dass der Hintergrund sanft in Unschärfe verschwimmt.

Neben der Vollautomatik „Superior Auto“ bietet die QX1 auch alle möglichen Programm-Modi. Einzig der manuelle Modus fehlt. Wer mag, kann seine Fotos gleich im RAW Format aufnehmen, um sie nachträglich am PC zu bearbeiten.

In die QX Kamera integriert ist ein kleiner, ausklappbarer Blitz, der bei Porträts zur Aufhellung seinen Zweck erfüllt. Optimal verpackt wird die neue SmartShot in der passgenauen, hochwertigen Tasche im Leder-Look (LCS-QXA).

QX30: Viel Zoom in kleiner Kamera

Wer schon einmal versucht hat, mit einem Smartphone zum Gesicht der Freiheitsstatue zu zoomen, weiß, dass ein großer Zoom nicht zu den Stärken der Handy-Kamera gehört. Gut, dass die SmartShot QX30 gleich mit 30-fach optischem Zoom glänzen kann. Dank integriertem „SteadyShot“ Bildstabilisator werden die Bilder auch im Tele-Bereich knackscharf. Apropos Tele-Bereich: Auf ganze 720 Millimeter Brennweite bringt es die kleine SmartShot. Mit 24 Millimetern Weitwinkel überzeugt sie auch in engen Räumen oder raumgreifenden Landschaftsaufnahmen. Wenn 30-fach Zoom nicht reichen, kann der Zoom-Bereich mit Hilfe des „Klarbild-Zoom“ auf 60-fach vergrößert werden.
 

Foto QX30

QX30

 

Foto Live-View-Fernbedienung RM-LVR2V

Damit auch auf große Distanz die wichtigsten Stellen im Bild immer scharf bleiben, gibt es den „Lock-on AF“. Ist das Motiv einmal erfasst, lässt die QX30 es nicht mehr aus der Schärfezone und führt auch bei schnellen Bewegungen den Autofokus gekonnt nach. Um den besten Moment nicht zu verpassen, löst die SmartShot auf Wunsch zehn Bilder in der Sekunde aus. Die richtige Szene landet somit sicher auf der Speicherkarte. Full HD Videos überträgt die Kamera in Full HD mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde (60p) auf die Speicherkarte.

Beide neuen SmartShot Modelle sind kompatibel mit den beiden Handgelenk-Steuerzentralen für die Action Cam (RM-LVR1 und RM-LVR2V). Mit ihrer Hilfe lassen sich QX30 und QX1 auch bequem ohne Smartphone kontrollieren. Bis zu fünf Kameras lassen sich mit einer der beiden „Live View Remotes“ steuern.

Foto ADP-FSK1

Bequemer fotografieren: ADP-FSK1

Die SmartShot Kameras allein stehen bereits für maximale Flexibilität beim Fotografieren. Mit dem cleveren Zubehörpaket ADP-FSK1 kommt noch mehr Freiheit hinzu. Dank des Schwenk-Adapters und des zusätzlichen Griffs liegen die SmartShot Modelle perfekt in der Hand. Handgriff und Adapter liegen der SmartShot QX1 übrigens kostenlos bei.
 
 
Laut Sony werden die Kameramodule ab Ende September 2014 zu folgenden Preisen verfügbar sein:

• SmartShot QX30: 299 Euro
• SmartShot QX1B: 299 Euro
• SmartShot QX1LB (QX1 und 3,5-5,6/16-50 mm (SEL-P1650)): 449 Euro
 

Foto QX1    Foto QX30

 

Spezifikationen
ILCE-QX1 DSC-QX30
Bildsensor Exmor-CMOS-Sensor, Typ APS-C Exmor-R-CMOS-Sensor, Typ 1/2,3
Pixelzahl Effektiv: 20,1 M; brutto: 20,4 M Effektiv: 20,4 M; brutto: 21,1 M
Objektiv Sony-E-Mount-Objektive Sony G Objektiv 3,5-6,3/24-720 mm (entspr. Kleinbild)
Optischer Zoom je nach Objektiv 30fach
Clear Image / Digitaler Zoom bis zu 2fach bis zu 60fach
Bildprozessor BIONZ X BIONZ X
SteadyShot - (Bildstabilisierung am Objektiv wird unterstützt) Optisch
Fokusmodus AF-S, Manueller Fokus, Touch-AF, Lock-on-AF AF-S, Touch-AF, Lock-on-AF
Fokustyp Kontrast-AF Multi-Punkt-AF
Belichtungsmessmodus Mehrfeld Mehrfeld
ISO-Empfindlichkeit Auto, ISO 100-16000 Auto (ISO 80-128002), ISO 80-3200
Weißabgleich-Modi Auto, Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Weißglühend, Fluor (Warmweiß), Fluor (Kaltweiß), Fluor (Tageslichtweiß), Fluor (Tageslicht), Farbtemperatur, Blitz Auto, Tageslicht, Bewölkt, Weißglühend, Fluor (Kaltweiß), Fluor (Tageslichtweiß), Fluor (Tageslicht)
Aufnahmemodi Hervorragender Automatikmodus, Intelligenter Automatikmodus, Filmmodus, P-Modus, A-Modus, S-Modus Hervorragender Automatikmodus, Intelligenter Automatikmodus, Filmmodus, P-Modus, A-Modus, S-Modus
Bildfolge Einzelaufnahme, Bildserie, Bildserie mit Geschwindigkeitspriorität, Selbstauslöser (10 Sek. Verzögerung / 2 Sek. Verzögerung) Einzelaufnahme, Bildserie, Selbstauslöser (10 Sek. Verzögerung / 2 Sek. Verzögerung)
Blitz Integrierter Blitz (LZ 4 in Metern bei ISO 100) -
Kompatible Aufzeichnungsmedien Memory Stick Micro, Memory Stick Micro (Mark2), microSD, microSDHC, microSDXC Memory Stick Micro, Memory Stick Micro (Mark2), microSD, microSDHC, microSDXC
Aufnahmeformat Foto JPEG, RAW+JPEG; Video MP4 16 M (1920x1080 30p) Foto JPEG; Video MP4 28 M (1920x1080 60p) / 16 M (1920x1080 30p)
Schnittstellen Multi/Micro-USB-Anschluss (USB2.0) Multi/Micro-USB-Anschluss (USB2.0)
Wi-Fi / NFC One-Touch-Fernbedienung One-Touch-Fernbedienung
Stromversorgung Akku NP-FW50 Akku NP-BN
USB-Ladung / USB-Stromversorgung Nur USB-Ladung Aufnahme, Wiedergabe (AC-Adapter AC-UD10 nicht mitgeliefert)
Fotos (CIPA-Standard) Ca. 440 Bilder Ca. 200 Bilder
Filme (kontinuierlich / CIPA-Standard) Ca. 150 Min. Ca. 45 Min.
Abmessungen BxHxT (ohne Smartphone-Befestigung) 74,0 x 69,5 x 52,5 mm 68,4 x 65,1 x 57,6 mm
Gewicht (ohne Smartphone-Befestigung) 216 g (einschl. Akku und Memory Stick Micro) 193 g (einschl. Akku und Memory Stick Micro)
Mitgeliefertes Zubehör Akku NP-FW50 / Smartphone-Befestigung / Micro-USB-Kabel / Handgelenkschlaufe / Kurzanleitung Akku NP / Smartphone-Befestigung / Micro-USB-Kabel / Handgelenkschlaufe / Kurzanleitung

 
(thoMas)
 

Nachtrag (3.9.2014; 23:10 Uhr): Mit den neuen SmartShot-Kameras hat Sony auch die App „PlayMemories Mobile“ auf Version 5 aktualisiert (für Android und iOS). Sie steht seit eben im Apple App Store für iOS bereit, und wohl auch bei Google Play für Android. PlayMemories Mobile ist die Steuersoftware für die QX-Kameramodule QX10, QX30, QX100 und QX1.

Die Neuerungen laut Sony:
• Komplett neue Benutzeroberfläche, übersichtlicher und schneller, und besser mit einer Hand bedienbar
• Neue Touch-Auslösefunktion übers gesamte Smartphone-Display
• Fokusrahmen für den Autofokus
• Gitterlinien als Hilfe bei der Ausrichtung
• Möglichkeiten zur individuellen Aufnahme-Kontrolle (nicht nur Programmautomatik)
• Wahl zwischen JPEG- und RAW-Aufnahmen (nur QX1)
• Mirror-Modus für Selfies
• GPS-Nutzung, soweit das Smartphone GPS hat: Fotos, die direkt auf dem Handy gespeichert werden, können auf Wunsch mit den GPS-Daten verortet werden.
 

Ist ja nicht unbedingt so

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 17:33

dass die Objektive in Kombi mit den zugehörigen Kameras wirklich überzeugen könnten - aber in Kombi mit einem Smartphone gerät's haptisch endgültig zur Farce.

mutig und interessant

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. September 2014 - 09:04

Ich find's mutig und interessant. Kein direkter Ersatz für bisherige Kameras, sondern ein ganz anderer Ansatz. Der Preis ist sehr moderat und für Bildideen mit ungewöhnlichen Kameraperspektiven, mit Aufnahmemodul losgelöst vom Bedienteil-Handy ... warum denn nicht?

Farce? Die Anwendungsmöglichkeiten muss man erstmal erkennen!

Bild von possi
Eingetragen von
possi
(Hausfreund)
am Donnerstag, 11. September 2014 - 07:26

Das ist ein Spezialteil, das sich z.B. extrem gut für meinen Hexakopter eigenet. Oder um es vom Bedienteil entkoppelt irgendwo in der Natur auf die Lauer zu legen.

Und in erster Linie natürlich für Asiaten, deren Hirn ja bereits mit ihrem Smartphone derart verschmolzen ist, dass sie eine normale Kamera garnicht mehr zu bedienen vermögen.

Und billig ist das Teil auch noch, falls der Hexakopter mal hart landet....fehlt nur noch ein sehr leiches und optisch wirklich gutes Weitwinkel dazu.
Gruss
Possi
www.possi.de
fine art:
www.possi.eu

WoW

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 17:35

Weil die sich ja so gut verkauft haben.

Spiegellose...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 17:52

... sind durch dieses System ja sowas von out !!!!!!!!!!!!!!!

Ausstattung

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 17:54

Mir fehlt der Klappmonitor am Smartphone!

Wieso

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 20:24
Gast schrieb:

Mir fehlt der Klappmonitor am Smartphone!

Mit dem ADP-FSK1 kann man das Smartphone kippen.

Oder einfach abnehmen und

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. September 2014 - 09:05

Oder einfach abnehmen und losgelöst betreiben.

durchaus interessante Einsatzmöglichkeiten

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 19:26

man muss das Ding ja nicht unbedingt physisch ans Smartphone schnallen. :-)

Zumindest die QX-1 mit dem (guten!) Sony APS-C Sensor und RAW-Aufnahmemöglichkeit ist der aktuell wohl kompakteste und preisgünstigste "Sensorträger" - insbesondere, wenn bereits passende Sony E-Objektive vorhanden sind. Ich denke, dass es für einige Anwendungfelder durchaus interessant sein könnte z.B.
* Astrofotografie
* Makrofotografie
* fortlaufende Beobachtung und Dokumentation von technisch/wissenschaftlichen Versuchen
immer, wenn es sehr eng her geht und man die Motivszene aus einiger Entfernung per Liveview aufs Smartphone bekommen will und eine grössere, "komplette" Kamera am Aufnahmeort selbst nicht notwendig ist bzw. sogar hinderlich wäre.

Fürs Smartphone Grütze, aber...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 21:53

Genau. Das Ding muss man hacken und an einen Rechner stecken, dann klappt's auch mit dem Nachbarn. Scheint ja eine USB-Schnittstelle zu haben, sollte also kein unlösbares Problem darstellen.

So was mit größerem Sensor

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. September 2014 - 19:59

etwa als Vollformat (Kleinbild) und dann mit Laptop oder so über USB (an)gesteuert. Da hätte ich schon Ideen für diverse Anwendungen.

Ideen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 08:58
Gast schrieb:

etwa als Vollformat (Kleinbild) und dann mit Laptop oder so über USB (an)gesteuert. Da hätte ich schon Ideen für diverse Anwendungen.

Und diese Ideen lassen sich natürlich nur im Kleinbildformat verwirklichen.

Was kommt nach Kleinbild

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 21:32

Denn die "Ideen ... natürlich nur im Kleinbildformat verwirklichen" ist nur die halbe Miete. Es gibt auch noch größere Formate wie zum Beispiel das Mittelformat, das bedient werden kann/will. Ein Sensor mit geeigneter Schnittelle und "Äpp" für den Laptop/Tablet das wäre schon toll. Welche Firma traut sich das aber noch zu, so was zu entwickeln?

Aha

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 19:51

>>> landet Sony mal wieder einen Knaller <<<

Das meinen Sie doch nicht wirklich ernst, oder?

Bedauerlicher Übersetzungsfehler

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 23:19
Gast schrieb:

>>> landet Sony mal wieder einen Knaller <<<

Das meinen Sie doch nicht wirklich ernst, oder?

Wahrscheinlich ist "Knaller" ein Übersetzungsfehler. Im japanischen Original hieß es wahrscheinlich "Rohrkrepierer".
;-)

Die nächste Inowadsion

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2014 - 23:37

Was jetzt noch fehlt ist des Smartphone, das sich an eine Digitalkamera anschnallen lässt, damit man mit der Digitalkamera endlich auch telefonieren, Feisbucken, und Rumappen kann.

Wo bleibt die Motivklingel?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. September 2014 - 16:16
Gast schrieb:

Was jetzt noch fehlt ist des Smartphone, das sich an eine Digitalkamera anschnallen lässt, damit man mit der Digitalkamera endlich auch telefonieren, Feisbucken, und Rumappen kann.

Nö, was wirklich fehlt, ist die Kamera fürs autonome Fotografieren! Was der Autoindustrie recht ist, sollte der Fotoindustrie billig sein.

:-)

GoPro

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. September 2014 - 17:16
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Was jetzt noch fehlt ist des Smartphone, das sich an eine Digitalkamera anschnallen lässt, damit man mit der Digitalkamera endlich auch telefonieren, Feisbucken, und Rumappen kann.

Nö, was wirklich fehlt, ist die Kamera fürs autonome Fotografieren! Was der Autoindustrie recht ist, sollte der Fotoindustrie billig sein.

:-)

???

Schwere Entscheidung.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. September 2014 - 16:43
Zitat:

SmartShot QX1 von Sony: Das Smartphone wird zur Profi-Kamera mit Wechselobjektiven

Äh, soll ich jetzt meine Nikon D810 wegwerfen, oder was soll dieser Schwachsinn?

SONY ist

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 14:53

von allen Kameraherstellern derzeit mit Abstand der innovativste. Schlicht.

Die QX-Kameras sind bereits in diversen Vorgängerstudien - man erinnere sich - in ähnlicher Form enthalten. Gleichzeitig macht SONY das, was in der Technologie rein grundsätzlich drin steckt und verwendet die Smartphonetechnik zum Fotografieren auf höherem Niveau, als das mit den Kleinsensoren im Smartphone machbar ist. Für viele Leute ist das Smartphone ohnehin immer dabei. Also warum nicht die vorhandene Technik nutzen und einfach noch ein Kameramodul vorne dran stecken. Mehr Technik ist auch in einer üblichen Digitalkamera nicht drin und nicht verfügbar. Das APS-C Modul ist sicher gleichwertig mit einer APS-C Kamera, nur dass ein Smartphone vom Schlage eines Xperia ein deutlich besseres Display und sehr viel mehr Funktionalität anbietet. Definitiv eine gute Kombi, wobei man das Kameramodul ja nicht immer braucht, aber das Smartphone schon.

Und es zeigt eigentlich das erste Mal in einer durchgehend konstruierten Form die Möglichkeiten der digitalen Fototechnik, die praktisch ohne mechanisch/optische Direktverbindungen zurecht kommt und damit vielfach flexibel, bzw. multivariabel einsetzbar ist. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber allen aus der Analogwelt stammenden Lösungen.

Schlicht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 15:58

stimmt.

Ich glaube,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 18:50

die Fotoindustrie glaubt, das alle so ticken wie Du -- und wundert sich dann, dass sie nix verkaufen:

http://photoscala.de/Artikel/Die-Fotoindustrie-will-wissen-wie-Sie-ticke...

Das kann schon allein

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 23:08

deshalb nicht sein, weil es nach wie vor mehr konventionelle Kameratypen gibt, als eben solche. Die Rechnung kann irgendwo so nicht richtig sein.

Die Einheitskamera im SLR-Look ist gottseidank noch nicht die Wirklichkeit und wird hoffentlich auch nie werden.

Sorgen gibt's

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 23:03

...

Der liebe Gott

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 19:51

bewahre mich vor allem Unfug, der den Anspruch erhebt, eine höhere Art der Fotografie zu repräsentieren ... 8-)

Der liebe Gott

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 10:53

Wird schon auf Sie aufpassen, hoffe ich. Und er wird auch auf die aufpassen, die ncht gewillt sind, sich dem vorgeblichen Trend zur Einheitskamera in Form einer DSLR von ...8) Gnaden anzuschließen :)

Die Einheits-DSLR war mir immer schon suspekt

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 16:30

allein, die Einheits-Iindustrie hat leider nix Überzeugenderes zu liefern ... 8-)

Re.:Einheits-Kamera (-Bauform ) / meine persönliche Sicht darauf

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. September 2014 - 12:28

das liegt ja nun einmal in der Natur des Menschen:

wir gewöhnen uns - so sagt ein Sprichwort - nunmal an alles. Und wenn eine Handlungsweise erst einmal gut einstudiert ist, so löst man sich ungern von dieser, sofern sie denn immer noch "tauglich" ist.

Da mag das gute Geld auch eine nicht unwesentliche Rolle spielen: wer bereits ein paar Monatsgehälter oder -Einkommen in DSLR-Objektive und passendes Zubehör investiert hat, der will vielleicht so lange dabei bleiben wie er oder sie es sich photographisch erlauben (und auch leisten) kann.

Die ' "evil"-Kamera ' beispielsweise war der feuchte Traum eines jeden DSLR-Nutzers, der es gewohnt war durch den Sucher seiner Kamera zu blicken. Endlich alle Vorteile von SLR (durch die Aufnahmelinse schauen für den Bildausschnitt sowie mindestens gleichwertige Ergonomie in Sachen "Blindbedienung").
Daß die Meßsucherkamera sich am Markt gegen SLR-Systeme nicht behaupten konnte hat nicht zuletzt historische Gründe und es mag auch ein wenig an der Tatsache liegen, daß man zu Filmzeiten eben nicht durch das Aufnahmeobjektiv schauen konnte zwecks Bildkomposition. Makro als Beispiel wäre so ein Extremfall, der damit eher suboptimal handhabbar ist.

Die Digicam-Industrie hat nun erst einmal mit "Spiegellos" begonnen. Dickster Vorteil: kein Spiegel. Dickster Nachteil: Bedienung zum K...en und: den Sucher hat man einfach weggelassen. BRAVO! So kann man seinen Kunden dazu erziehen, daß ein elektronischer Sucher in der später nachgereichten "Profi-Kamera" einen Aufpreis von knappen 1000€ wert ist!

Meine Meinung: in den letzten Jahren wurde in Sachen "neue Ideen bei Kameras" so viel neuwertiger Elektroschrott erzeugt wie noch nie. JA, die Generation "plattgedrückte Daumen", die am Digicam- und Handy-Display die "Bildkomposition" gelernt hat (oder eben auch nicht gelernt hat) stört das wohl nicht weiter, daß die ganzen kastrierten "Einstiegsmodelle" eben genau das sind: Einstiegsmodelle zum schnellen "Aufstieg" bestimmt, als Weg-laß-Produkt geplant, um alsbald durch etwas höherwertiges, "vollständigeres" erstetzt zu werden.

Die DSLR-Fraktion machte denselben Fehler andersherum:

Pentax gab uns die K-01: eine Kamera im DSLR-System mit "ohne Spiegel" (dafür mit Spiegelkasten), ohne Sucher und ohne Schwenkdisplay. Für das betont langsame Fotografieren dank eingeschränkter Bedienelemente. Man darf ihnen zu dieser Karekatur einer Spielelreflex-Kamera gratulieren, denn nirgends paßte der Begriff "spiegel-los" besser als hier: hier hätte ein Klappspiegelmechanismus tatsächlich Platz im Gehäuse!

Nikon gab uns eine 5x00 mit Schwenkdisplay aber (afair) ohne AF-Motor für die eigenen mechanischen Objektive und ohne ein (helleres) Echtglas-Prisma, denn wer Schwenk-display-t braucht ja keinen guten Sucher. Anbei auch Bedienung, Materiealauswahl und Verarbeitung 1:1 vom "Einstiegsmodell" übernommen und damit doch recht langsam und beschränkt. Für action und "low-light" dann bitte doch eine "bessere" Nikon kaufen!

(nein ich meine nicht die Kamera sei dazu nicht fähig, sondern der Bedienung und des dunkleren Sucherbildes wegen)

Canon macht als einziger Hersteller aus SLR-Sicht vieles richtig: in seinen neueren "zweistelligen" Kameras: der 60D und der 70D. Glasprsmensucher, Bedienung der "großen" Modelle, brauchbarer live-view-AF, Schwenkdisplay -- alles da eigentlich.
Naja -- eigentlich:

...doch dann fehlt der für die eigene Objektivpalette so wichtige/brauchbare "FF"-Sensor (Kleinbild-Sensorfläche), man bekommt "nur" APS-C-Größe, so wie bei allen anderen auch - und zusammen mit Canons Objektivpark bedeutet dies viel (teuer) "verschenktes" Linsenglas und eingeschränkte Nützlichkeit desselben. Also: Kamera top! Einsatzgebiet: ....sagen wir mal "eingeschränkt" (um nicht das Wort "flop" zu bemühen). Die Auswahl an "EF-S"-Objektiven (mit kleinerem Bildkreis) ist in ihren Eigenschaften und in ihrer Vielfalt zu stark beschnitten, um alle glücklich zu machen!

Die 'Spiegellosen' auf der anderen Seite:
Kleinbild-Sensor kann man haben, gibt es zuerst bei Sony: leider kein vollständig-schwenkbares Display und von sich aus zuerst _sehr_ eingeschränkte, extrem-teure Objektivauswahl -- immerhin als "echte" EVIL-Kamera ausgeführt. Aber sonderlich vibrationsarm oder leise ist die leider auch nicht. Die Objektive müssen dank aktueller Sensortechnik, die immer noch bevorzugt telezentrisch mit Licht benetzt werden will, fortwährend groß und schwer gebaut werden, um Lichtstärke zu realisieren. Man behilft sich mit weniger lichtstarken Konstruktionen zum Einstand, um Gewichts- und Größennachteile zu kaschieren - und schränkt somit den praktischen Nutzen vom Kleinbildsensor ( "Freistellungspotential") von mehreren Seiten wieder ein. Warum die Kamera trotzdem ein Erfolg werden mußte? Weil man dank Adaptern fast alles vorne dranbekommt, was auf dem Dachboden und bei ebay noch so rumliegt. Man muß nur gekonnt adaptieren können(!)

Zuvor war die Firma (Sony) ja mit ihren "SLT-Kameras" baden gegangen, einer Art redundante Doppelt-LiveView-Konstruktion im Gehäuse einer SLR. Technisch inzwischen durch bautechnische Veränderungen auf den Bildsensoren so gut wie überholt (Phasen-AF-Pixel zwischen den bildgebenden Pixeln eingebettet) und von allen "spiegellosen" Neuerscheinungen so gut wie eingeholt.

Auch vieles richtig gemacht haben Panasonic und Olympus. Letztere haben zwar auch Massen an (aus meiner Sicht) unhandlichen, eingeschränkt-nützlichen Knippsgehäusen zum "auf etwas höheres Aufsteigen" in den Markt gepumpt, jedoch getrieben durch Panasonics Erolg mit richtigen EVIL-Modellen (mit Sucher ausgestatte "mirror-less" Kameras) haben die inzwischen mit ihren "OM-D"-Modellen endlich nachgelegt. Mit Panasonic GH4 und Olympus "OM-D EM1" (Mann sind das Zungenbrecher!) zeigen diese beiden Hersteller daß um ein geringfügig-kleineres Sensorformat (vgl. mit Kleinbild, etwas über 1/4 der Filmfläche) nahezu vollwertige Kameras mit größerem Sucherbild als bei APS-C-Spiegelreflex möglich sind. Das hat bis 2014 gedauert, denn die Sensortechnik brauchte noch etwas Reife, um auf einem Viertel der Fläche mit der Ausbeute an technischer Bildqualität gleichzuziehen, wie man sie von feinster Kleinbild-Filmtechnik her kannte. Und jetzt ist es endlich so weit:

kleinere, leichtere Objektive, elektronische Sucher mit "Riesen-Bild" die unabhängig von der Sensorfläche (und damit analog einer hypotetischen Mattscheiben-Fläche) klaren Einblick durch das Aufnahmeobjektiv gestatten, fein-aufgelöst und ohne spürbares "Nachziehen", welches zu den Anfangszeiten der Digital-Knipps-Kameras jeden Meßsucher- und Spiegelreflexfotografen zur Verzweiflung gebracht hätte, wäre er/sie zum Dauer-Einsatz der damals (anno 2000 p.C.) üblichen Digital-Technik gezwungen worden.

Leider hat das bis 2013/2014 gedauert, bis es soweit war. Nicht vergessen will ich übrigens Samsung:
Mit deren "zweistelligen" Nx-Modellen waren die dem EVIL-Konzept immer am nächsten - und das eigentlich über die kompletten letzten 4-5 Jahre.

Aber auch dort kamen sie über das "Versuchsmodell"-Stadium bis letztes Jahr (Nx30) nicht hinaus. Und jetzt zur Photokina soll es dann endlich eine vollwertige Allround-Kamera (NX-1 ?) geben.

Hier hat dann Fujifilm bis dahin fast unbekannte Größe in der digitalen "Consumer"-Welt als veritabler Neueinsteiger positioniert. Das System ist noch sehr jung und trotzdem hat "Fuji" bereits vor einem Jahr begonnen, frische Akzente zu setzen: die XT-1, von vielen kritisiert als in ihrer äußeren Erscheinung zu ähnlich einer klassischen SLR, ist Gehäuse-seitig abgedichtet und hat einen Sucher, der es auch Wert ist, benutzt zu werden. Das ganze kombiniert dann den langsamen aber genauen, "mirroless"-typischen Kontrast-AF mit auf dem Bildsensor eingestreuten schnelleren Phasen-AF-Pixeln und bietet ein von Grund auf neu erdachtes und gebautes Objektivsortiment. Leider ohne Fokus-Skala, denn wie auch bei Samsung und bei den m4/3-Kameras wird der manuelle Fokussiereingriff durch elektronische Befehle an die elektrischen Schrittmotoren erledigt. Oder man setzt Fremdobjektive an, die diesen aus Sicht der Meßsucher- und generell auch der Street-Fotografen "ausgemachten Blödsinn" korrigieren.

Ach-ja: den Trick mit den Phasen-AF-Pixeln enthalten im Bild-Sensor bringen inzwischen alle Hersteller. Bei der X-T1 von Fuji ist dies halt - entsprechend zu den neuesten "höherwertigen" Sony-alphas - erstmalig in einer Kamera eingebaut, die in Sachen Ergonomie zu einer klassischen Spiegelreflex aufschließt und somit als nahezu "vollwertige EVIL" angesehen werden kann. Wer lieber Meßsucher-Ergonomie will, der nimmt die in ihren Eingeweiden bauähnliche XE-2 - die aber ohne Gehäuse-Abdichtung.

Bleibt noch zu sagen:

Für spezlielle Anforderungen braucht es eben das geeignete Werkzeug. Inzwischen gibt es nicht mehr vieles, wozu (aktuelle) "mirror-less"-Modelle noch nicht "taugen". So ganz ersetzen können sie die DSLR leider noch nicht. Aber die Konsumenten werden schon bald umschwenken und zumindest in ihrem Kaufverhalten die spiegellosen Systemkameras vor den DSLR vorziehen - zu Lasten des Preisniveaus bei den Spiegelreflexen und vor allem den Objektiven. Wird weniger verkauft, muß der Hersteller wie auch der Handel sich die Entwicklungskosten eben über den Stückpreis reinholen! Das führt dann (leider) eher früher als später zu einer Verdrängung der DSLR-Systeme, jedenfalls wenn die zu Zeit Wort-führenden Marketing-Experten recht behalten sollten. Kurzfristig jedenfalls wird erst einmal alles teurer - Nur wirklich "billig-gemachtes" wird die nächsten Jahre auch billig angeboten werden können. Der Kunde wird erst einmal an Kaufkraft verlieren - bezogen auf höherwertige Ausrüstungsgegenstände. Eigentlich sollte sich der Handel also freuen: es wird wieder lukrativ, teure Wegwerf-Kameras zu horten (jetzt mal ironisch-gesagt)!

Leider fehlt mir persönlich das Geld, die Zeit bzw. die nötige moralische Degeneration (->Fernabsatzgesetz), um mich selbst als "Kameratester Nr.1" zu betätigen. Somit möchte ich alles von mir oben geäußerte als theoretische Abhandlung verstanden wissen. Meine erste "spiegellose" Kamera ist übrigens die Samsung NX20, eine echte EVIL -- und dann auch wieder keine "echte" EVIL: ihr Sucher ist einfach zu schlecht und disqualifiziert sie damit als ALLROUND-DSLR-Ersatz für meine Art zu fotografieren.

Warum hab' ich mir das Ding dann gekauft? Weil das Samyang 12mm f/2 (es heißt hierzulande "Walimex Pro" ) da drauf paßt und auf meine Pentax DSLR halt nicht. Und weil sie ein vollwertiges Schwenkdisplay besitzt - sehr willkommen für Innenaufnahmen auf dem Stativ - der eigentliche Einsatzzweck für den ich sie mir angeschaft habe. Außerdem: Blitzschuh und ausreichend Bedienelemente (ein anderes "Belichtungsprogramm" als "M" will ich hierbei nicht nutzen). Den Sucher brauche ich theoretisch also eigentlich garnicht - außer im Notfall. Aber trotzdem schön, daß der vorhanden ist. So stößt mein klobiger China-Funksender für den Blitzschuh nicht an die Streulichtblende des Objektivs an.
Außerdem war die "ältere" Samsung (von 2012) inzwischen - im Abverkauf - günstig genug, um im Anbetracht ihrer Eigenschaften als "preiswert" durchzugehen. Mit Objektiv günstiger als wenn ich ein einziges Ultraweitwinkelzoom von Pentax gekauft hätte.
Danke Marktwirtschaft, danke "mirrorless-Revolution" (...siehe Oben)!

Es hat also alles seine Vor- und Nachteile. Ich versuche natürlich - wie immer - mir die wenigsten praktischen Nachteile einzukaufen, wenn möglich.

Bin mal gespannt, was da noch alles auf uns zukommt.

Gruß

Heiko S.

Langer Rede kurzer Sinn

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. September 2014 - 18:03

Geschmäcker sind offensichtlich verschieden ... 8-)

Wie schon einmal

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Sonntag, 07. September 2014 - 21:12

ein verflossener Österreichischer Bundeskanzler das Dilemma auf den Punkt zu bringen vermochte: Es ist alles sehr kompliziert. Eine Lösung - auch meine Lösung: Jenem System den Vorzug zu geben, das in Summe am meisten überzeugt. Was ich darüber hinaus zum Thema Kameradesign und -funktionalität anzumerken hatte, das hab ich vor einem Jahr hier angemerkt. Aber soweit ich das aktuell überblicke, einschließlich des Photokina-Gemurmels, sehe ich kaum Bewegung seitens der Kameraindustrie, wenigstens ansatzweise überzeugende Konzepte abzuliefern.

Das liegt einfach daran,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. September 2014 - 11:34

vermutlich, dass die Einlassungen eines Chris H für die Fotoindustrie dermaßen weit weg von deren Realiät ist, und auch von der riesengroßen Mehrzahl der Nutzer, dass das einfach nicht funktionieren kann.

Das hätten Sie

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. September 2014 - 12:28

Leica sagen müssen ... aber dass die Fotoindustrie inzwischen sehr weit weg von den Bedürfnissen der Fotografen ist, das ist schon irgendwie spürbar. Wenigstens für Fotografen. 8-)

Das stimmt wohl

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Montag, 08. September 2014 - 12:44

Die Einlassungen sind tatsächlich sehr weit entfernt von der Realität - der Fotoindustrie.
Genau so weit entfernt, wie die Fotoindustrie von der Realität der Fotografie.