Was ist das Schwerste von allem? Was dir am leichtesten scheint: Mit den Augen sehen, was vor dir liegt.

— Johann Wolfgang von Goethe

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Simulierte CMOS- und CCD-Bildsensoren

Das Testlabor Image Engineering und das Beratungsunternehmen Harvest Imaging wollen im Laufe des Jahres 2010 ein Softwaretool auf den Markt bringen, das die Eigenschaften von Bildsensoren (CMOS wie CCD) perfekt simulieren kann - auf dass Kamerahersteller Produktivität und Produktqualität steigern können:

Pressemitteilung von Image Engineering:

Neues Softwaretool simuliert CMOS- und CCD-Bildsensoren

Harvest Imaging und Image Engineering entwickeln gemeinsam ein Softwaretool, welches die Eigenschaften und das Verhalten von Bildsensoren simuliert. Dies haben beide Unternehmen in einem Kooperationsvertrag vereinbart. Die neue Software soll Herstellern von Kameras und Systemintegratoren helfen, für unterschiedliche Anwendungen und Einsätze die jeweils geeignetsten Bildsensoren zu finden.

Frechen, den 8. Januar 2010. Harvest Imaging bvba, Bree, Belgien (geleitet von Albert Theuwissen) und Imaging Engineering Dietmar Wüller, Frechen, Deutschland, haben einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung eines neuen Softwaretools, mit dem die Eigenschaften von Bildsensoren simuliert und analysiert werden können geschlossen. „Dieses Tool wird ein Meilenstein für alle Hersteller von Kameras und anderen Aufnahmesystemen sein, denn sie können die gewünschten und benötigten Bildsensoren und ihre jeweiligen Spezifikationen simulieren. Es spart den Produzenten viel Zeit und Geld, erhöht die Produktivität und Produktqualität,“ erläutert Dietmar Wüller, CEO und CTO von Image Engineering.

Die charakteristischen Sensordaten wie Bildgeometrie, Quantenausbeute, Dunkelstrom, Temperatur und andere gehen in die Simulation durch die neue Software mit ein. Es wird ein virtueller Sensor mit den genannten Charakteristika erstellt, der mit ebenfalls virtuellen Photonen belichtet wird. Auf diese Weise wird eine tatsächliche Aufnahme mit diesem Sensor perfekt simuliert. Dieses Bild liefert aussagestarke visuelle Informationen über die einzelnen Parameter, sowie über die finale Bildqualität des Sensors. Dieses neue Verfahren bedeutet einen wesentlichen Fortschritt in der Anpassung von Bildsensoren an die jeweiligen Einsatzgebiete in Produkten. Bisher muss diese Anpassung durch Versuche eines erfahrenen Systemintegratoren bewerkstelligt werden. „Das neue Softwaretool wird die Eigenschaften der Bildsensoren perfekt simulieren, ohne dass tatsächliche Bildsensoren vorhanden sein müssen,“ fasst Albert Theuwissen, CEO von Harvest Imaging einen weiteren wesentlichen Vorteil zusammen.

Beide Unternehmen sind zuversichtlich, dass ein Softwaretool wie die beschriebene Sensor-Simulation dazu beiträgt, verbindliche technische Spezifikationen für Bildsensoren zu entwickeln und diese zu standardisieren.

Das neue Softwaretool zur Simulation von Bildsensoren wird im Laufe des Jahres 2010 verfügbar und durch Image Engineering und dessen weltweite Vertriebspartner exklusiv vermarktet werden.
 
 
Über Harvest Imaging

Nach seinem Austritt bei DALSA und Philips gründete Albert Theuwissen 2007 Harvest Imaging. Die Firma ist spezialisiert auf Schulungen, Lehrgänge und Beratung im Bereich „Solid-State Imaging“. Die Beratungsleistungen unterstützen die täglichen Arbeiten von Ingenieuren der Fotobranche, z.B. bei der Spezifizierung von Kameras und Sensoren. Harvest Imaging ist ein weltweit führendes Unternehmen, das technisches Know-how im Bereich der digitalen Fotografie vermittelt.

Über Image Engineering

Seit 1997 ist Image Engineering das weltweit führende unabhängige Testlabor für Bildaufnahmesysteme wie Digital- und Videokameras. Regelmäßig werden Digitalkameras für namenhafte Fotomagazine und Kamerahersteller nach DIN und ISO Standards getestet, ebenso Mobiltelefone, Camcorder, Fernsehkameras, Scanner und viele weitere Produktgruppen wie Kameras mit speziellen Anforderungen im Security-, Automotive- und Machine Vision Bereich. Nach der Übernahme von Esser Testcharts im Jahre 2006 entwickelte sich Image Engineering weiter zum marktführenden Hersteller von Testequipment für digitale Bildprodukte. Mehr als 260 verschiedene Testcharts für die Anwendung im Foto-, Video- und Broadcastbereich stehen mittlerweile zur Verfügung.

Image Engineering beteiligt sich aktiv bei einer Vielzahl von Standardisierungsverfahren, unter anderem ISO TC42 (Photography), SMPTE (Society of Motion Picture and Television Engineers), CPIQ (Cell Phone Image Quality), and EMVA (European Machine Vision Association).

 

(thoMas)
 

Dann kann ja PENTAX jetzt auch mal etwas Gutes entwickeln...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. Januar 2010 - 15:46

....„Dieses Tool wird ein Meilenstein für alle Hersteller von Kameras und anderen Aufnahmesystemen sein, denn sie können die gewünschten und benötigten Bildsensoren und ihre jeweiligen Spezifikationen simulieren..."

Hoffentlich reißt dieses Tool den PENTAX Entwicklern endlich mal die Augenlider auf!

Gast schrieb: Hoffentlich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. Januar 2010 - 20:37
Gast schrieb:

Hoffentlich reißt dieses Tool den PENTAX Entwicklern endlich mal die Augenlider auf!

...und steckt Ihnen hoffentlich wieder Ihr Gehirn rein. Seit wann baut Pentax Sensoren???

Manchmal ist es hilfreich, auch längere Texte lesen zu können.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2010 - 20:47

Also bitte, wo steht im obigen Text, dass sich das Tool (nur) an Sensorhersteller richtet???

PENTAX hat bereits mit der

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Januar 2010 - 09:09

PENTAX hat bereits mit der K-X etwas Gutes entwickelt - ein Body für 450 € der von der IQ sehr nah an einer CANON 5D ist. Das ist m.E. eine reife Leistung und vor allem für den Endkunden sehr erfreulich. Aber natürlich wird die Entwicklung weiter gehen und die Augen der Entwickler sind offen.

Gerade bei Pentax...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Januar 2010 - 12:16

..., welcher ganz klar schon signalisierte:

Entweder APS-C oder gleich digitales Mittelformat darf man sich sicher sein, dass die wissen was Sie tun.
Demnach sollte Canon und Sony aufwachen, denn Nikon packt das Thema KB-VF völlig anders an.

O-Ton Nikon-Management: Für bestimmte Motive bietet KB-VF eben Vorteile.

Canon und Sony hingegen tun so als würden in 4 Jahren nur noch KB-VF-Sensoren verbaut nur um Ihre KB-VF-Kameras in höheren Stückzahlen loszuwerden.

Zuletzt wird es wohl die betroffenen Käufer ordentlich die Augenlider aufreißen, wenn Ihnen klar wird, dass KB-VF eben nur für bestimmte Motive Vorteile bietet.

Jedem dürfte klar sein, dass Leica M ein anderes Thema ist. Hier geht es wie auch sonst neuerdings bei Leica um max. großer Sensor in max. kompakten Gehäuse. Das ist eine klare Linie. Das hat zudem noch Stil neben der ganzen hochwertige Qualität va. der Objektive.

Interessant...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Januar 2010 - 13:12

...Sie schließen aus einem Kommentar von Nikon, dass man die VF-Sensoren völlig anders anpackt. Da muss man wirklich in der Tat drauf kommen. Die bauen alles, was Geld bringt! Die interessiert nicht, welcher Fotograf mit welchem Format irgendwann ein Bild X oder Y schießt. Und warum müssen sich Canon und Sony warm anziehen? Die haben ein ganzes Sortiment von Kameras in verschiedenen Sensorgrößen. Warum verbreiten Sie solchen Stuss, dass Motive von Sensorgrößen abhängen?

Motive und Einsatzfälle

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Januar 2010 - 15:14

Nikon baut auf nahezutelezentrisch gerechnete neue Zooms die zudem lichtstark sind.
Was bietet hier Canon oder Sony? Nichts!

Den einzigen Vorteil den va. Canon ausnutzt sind lichtstarke Festbrennweiten die soweit man die vergangenen Jahre zurückblickt nur 5% Marktanteil gegenüber Zooms erreichen.

Nikon packt als erstes Zooms an und Festbrennweite die in Ihrem Segment aufgrund des Anwendungsfalles und der Motive eben mehr Marktanteil als 5% erreichen. Das wäre zB. ein 60mm Makro. Hier hat Nikon hochwertig aufgefrischt.

Die Sensorgröße beeinflußt die Schärfentiefe. Insbesondere im Nahbereich will man nicht nur max. Schärfentiefe sondern auch kreatives Freistellen dh. minimale Schärftentiefe.

Man kann nun mit einer Canon EF L Festbrennweite im UWW-Bereich in einem Innenraum freistellen und ab f2,8 mit guten Abbildungsleistungen rechnen oder mit einen neuen Nikkore-Zoom was eben offenblendentauglich ist und Lichtstärke 1:2,8 besitzt.

Klar sucht man sich für bestimmte Motive das paßende Objektiv heraus. Dann muß man noch wissen was für ein Sensor dahinter sitzen wird und damit ist es eher das paßende System zum Motiv und hier spielt die Sensorgröße eine der wichtigsten Rollen.

Bei Familienfesten bei denen man seitlich 2 nebeneinander sitzende Personen gleichmäßig in der Schärfenebene setzen möchte muß man selbst bei FT mit kleineren Blendenöffnungen als f8 arbeiten. Das wäre bei KB-VF dementsprechend Blende f16. Wir sprechen aber von kleineren Blendenöffnungen und demnach f22. Nun gibt es aber tatsächlich Festbrennweite die nur f16 anbieten. Was nun? Dh. das Sensorformat ist nicht optimal für das Motiv geeignet und in diesem Fall eben zu groß.
Ansonsten schonmal bei f22 in einem Innenraum geblitzt und dabei Tiefe wie bei größeren Blendenöffnungen erzielt?!

Im Movie-Bereich ist das 4/3-Zoll-Format "Das Format" schlechthin, denn die am häufigsten eingesetzte Vidivon-Bildröhre hat das Zollmaß 4/3-Zoll. Das ist exakt der Bildkreis von FT. Alte Hasen kommen mit FT bestens zurecht, weil es nur bei wenigen Motiven und speziellen Freistell-Effekten weniger opitmal ist wie größere Formate.

Bei Movie spricht man nicht von Motiven sondern Szenen. Schonmal Innenraumaufnahmen mit IMAX gesehen? Das ist fast so als würde man durch ein Schlüsselloch gucken und nur 1 Person oder 2 nebeneinanderstehende Personen sind scharf. Alles andere ist bereits Bokeh.

Sicherlich Canon hat APS-C, APS-H und KB-VF und baut damit alles mit dem man ordentlich Schotter machen kann. Nur eben verkauft man n x mehr APS-C-Kameras als APS-H und KB-VF zusammen. Nehmen wir noch den 17mm-Sensor für das neue Hybrid-Kamera-System dazu was man als Wechselobjektiv-Bajonett-System mit Sensor in D-SLR-Größe verkaufen möchte und man hat 4 Formate.
Und Canon hat nach Ihrer Stellung und Position natürlich die wunderbarste Technologie der Welt und kriegt es hin, dass man mit einem 1,4/14 auf dem 17mm-System genauso gut freistellen kann wie mit einem 1,4/35 auf KB-VF. Sie haben 2,5-fache Schärfentiefe und das ist gegenüber FT mit Faktor 2 nochmals ordentlich Holz. Dh. blenden Sie beim 1,4/35 auf einen Blendenwert größer als f2.8 ab, dann erleben Sie das was Sie beim zukünftigen Canon-Hybrid-Kamera-System bei f1,4 erleben.
Wenn das Motiv aber den Freistell-Effekt vom EF L 1,4/35 bei f1,4 erforderlich macht, dann paßt eben das 17mm-Sensorformat nicht zum Motiv.

Ist nun APS-C (wiederum von Sigma über Canon bis Sony/Nikon/Pentax 3 untersch. APS-C-Sensor-Sizes) die Goldene Mitte oder FT?
Wer bietet aktuell die beste Objektiv-Palette an?

FT und zwar FT für Leute die gerne lichtstärkere aber größere Objektive nutzen wollen und mFT für diejenigen denen es va. auf Kompaktheit ankommt.

Wer bietet die aktuell beste Gehäuse-Vielfalt an?

Das FT-Format!

4 Sensor-Größen und nirgendwo ein wirklich gutes Angebot eines kompletten vollständigen Systems!
Sorry und wer normal im Kopft ist investiert in keine Shift-Objektiv, welches geshiftet erst ab f8...f11 halbwegs sauber abbildet. Shift-Lenses machen EF L nicht komplett nur noch mehr verfahrener als es schon vorher war.

Die Konsolidierung der Sensorformate steht bevor und es wird max. 2 geben sowie einen Exoten.

FT und Leica S sowie KB-VF ala Leica M, weil Leica M das kompakteste KB-VF anbietet. Was aus Leica X wird dürfte klar sein. Gehäuse im Sinne moderne Leica R. Dh. übergroßer Sensor für Bildkreis mind. FT und max. APS-C. Die Leica R10 hätte einen KB-VF-Sensor gehabt war aber nur schwierig einpreisbar. APS-H bietet gegenüber APS-C immer weniger Vorteile und würde eine R10 auch nicht deutlich genug preiswerter machen.

Leica wird eben auf APS-C gerechnete Optiken bauen, welche lichtstark und ähnlich kompakt wie auf FT gerechnete Optiken sind. Der Kunden mit paßendem Geldbeutel kauft dann n MPx mehr bei identischer Abbildungsleistung und Lichtstärke wie bei FT. Leica bekommt das hin, s. Leica M und Leica S2. Andere nicht, denn die müssen am Band fertigen um Ihren Arbeiten gute Löhne zahlen zu können, so dass die sich ernähren können.
Aufgrund der HighTech die man auch in Manufacturen einsetzen kann hat Leica einen enormen Vorsprung was kompakte Systeme anbelangt. Leica wird wohl Exot bleiben und exakt daran gut verdienen. Leica mit APS-C-System wird für Nikon, Canon und Sony zum Zeitpunkt X kein Argument sein noch darin zu bleiben. Man wird jedoch weiter Kompaktkameras mit fest verbauten Objektiv und APS-C-Sensor entwickeln und verkaufen. Ricoh wird GXR ausbauen und es wird genügend APS-C-Sensor-Bedarf geben aber nur Leica wird APS-C für Wechselobjektiv nutzen, weil eben "Kompakt" immer beliebter wird und FT mit mFT richtig Käufer vom APS-C-Segment abgreift. Eben alle Käufer bis auf den typ. Leica-Käufer. Der mit dem großen Geldbeutel.
Es ist nur logisch, dass Leica im ersten Schritt die Basis mit der X1 setzt und sich damit ein APS-C-Kompaktkamera-Klientel sichert bevor das digitale Leica R-System mit Leica X-Bajonett nachgeschoben wird.

Firmen wie Leica planen langfristig, während Canon, Nikon und Sony auf den schnellen Gewinn aus sind. Typ. Effekt 3...4 Sensor-Formate bis eine Format-Konsolidierung notwendig ist. Investoren die in die falschen Formate gesetzt haben müssen eben eine Formatwechsel durchführen. Canon, Nikon und Sony hoffen eigentlich, dass mind. 2 übrig bleiben und würde dadurch auf längere Zeit betrachtet wesentlich mehr an Ihren Kunden verdienen als mit zB. 1 Format wie FT. So denken Firmen die anders denken und planen wie Leica oder Olympus.
Es wird sich als Denkfehler heraustellen, denn die Kunden werden definitiv Richtung FT, mFT und Leica abwandern.

Nicht in dem Maße, dass es Lawinen sind aber. Panasonic, Olmypus und Fujifilm werden in Summe zu den Top 3 gehören. Leica wird ein eigenes Premium-Segment definieren und hier trotz kleiner Stückzahlen klar die Nase vorn haben.
Format-Hupferrei geht nach hinten los.

Leica "plant" - gar langfristig

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2010 - 13:40

Der war gut!

Im ersten Schritt...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2010 - 15:29

...werden die Leute das Denken anfangen um dann im 2-ten Schritt zu erkennen, dass die Digitaltechnik ein deutliches Problem mit sich brachte.
Nahezu telezentrisch gerechnete Objektive, welche auf Niveau wie zu SLR-Zeiten hinsichtlich der Verzeichnung korrigiert sind zeigen eine deutliche Empfindlichkeit gegen Gegen- und Streulicht.

Langfristig betrachtet war die Aussage von Leica demnach korrekt, dass die Digitalfotografie nur ein Trend von kurzer Dauer sein wird. Ein intensiver und zwar stückzahlenintensiver aber keiner von Dauer.

Leica schreckt deshalb nicht davor zurück Leica M weiter zu pflegen, weil es der Wiedereinstieg in die Analogfotografie ist. Ist es soweit wird die Leica M wieder die Kamera schlechthin sein.

Man muß schon einfach mal betrachten, dass man an Technologien arbeitet mit denen man Bilddateien auf Film speichert, weil Filmmaterial eben wesentlich länger hält als jede Speicherkarte.

Eine Leica MP ganz ohne Batterien, weil ganz ohne Sensor und Speicherkarten unterwegs. Was für ein Traum gäbe es nicht doch noch diese Leica MP.

So etwas wie Leica M aufzugeben fällt auch nur kurzsichtigen Managern ein die eher von Rendite als von Fotografie etwas verstehen.

Olympus ist ein kleines quirrliges Unternehmen und kann definitiv wieder zum Zeitpunkt X auch ein modernisierten OM-System parallel zu FT und mFT aufsetzen. Panasonic ist erstmal weiterhin mit Leica verbunden und wenn es mit Digitalkameras bergab und Analog-Kameras bergauf geht, dann baut man eben für Leica und sich selbst Analog-Kameras.

Canon, Nikon und Sony versuchen das Gegen- und Streulicht-Problem erstmal mit einem gemeinsamen neuen 17mm-Sensor-Format für Hybrid-Kameras zu bereinigen. Exakt das wird den 2-ten Denkschritt anstoßen. Auch technisch weniger versierte werden erkennen, dass hinsichtlich Gegen- und Streulicht-Robustheit gerade die Kleinen Formate klare Vorteile bieten va. wenn man mit Zooms arbeiten möchte. Nicht gerade wenige die Ihr Talent zu SLR-Zeiten mit guten Werkzeugen anwendeten anstatt blind und kopflos ständig das Neueste vom Neuesten haben zu müssen sind bei der Digitaltechnik in ebenso gute sinnvolle Werkzeuge eingestiegen und das waren erstmal so Kameras wie E-10, E-20P oder C-8080WZ. Diese Systeme haben wegen dem kleinen 2/3"-Sensor keine Probleme mit Gegen- und Streulicht so wie es bei FourThirds in Zusammenhang va. mit Zooms und nicht gerade wenigen hochkorrigierten Festbrennweiten anfängt. APS-C und KB-VF ist nochmals deutlich empfindlicher soweit nahezu telezentrisch gerechnet und angemessen korrigiert. Exakt deshalb haben viele Kitlenses für APS-C eine grauenhafte Verzeichnung bei den kurzen Brennweiten.

Wer eine Reise in Bildern einfangen will ist schon längst auf dieses Problem gestoßen. Aufnahmen im Gegen- und Streulicht sind nur noch mit Lichtflecken möglich. Bei mFT verzichtet Panasonic auf eine hochgradige optische Korrektur und korrigiert elektronisch. Ergebnis: eine angemessene Robustheit gegen Gegen- und Streulicht aber eben nicht bei den Lichtstärken wie zu Analog-Fotografiezeiten bei Leica.

Leica hat bzw. hatte diese lichtstarken Objektive mit extremer Robustheit gegen Gegen- und Streulicht und zwar als einziger weltweit. ZEISS bot eine um Ticks besser Robustheit erst am mittleren Lichtstärken an. Natürlich kommt eine Aussage hinsichtlich der Ausdauer des Digitalfotografie-Trends dann aus dem Haus Leica.

Das was Leica für Analog anbietet versuchen jetzt Nikon, Canon und Sony auf einem 17mm-Sensor anzubieten. Lichtstarken Optiken, teilweise Zooms, die eine deutliche Gegen- und Streulicht-Robustheit zeigen.
Eine Panasonic LUMIX DMC-LX2 mit den lichstarken Zooms ist ebenfalls klar robust gegen Gegen- und Streulicht. Das was hier Nikon, Canon und Sony liefern wird ist kein Kunststück wird aber sicherlich als solches ähnlich wie bei der unsinnigen Werbung für KB-VF verkauft.

Nicht wenige fordern dann diese Robustheit bei Gegen- und Streulicht auf für APS-C und KB-VF. Es wird aber nichts angeboten werden. Das liefert den Denkanstoß, dass die Industrie zuletzt den Käufer an der Nase herumgeführt hat. Es werden stimmen laut von Profis die endlich das Reden anfangen und auch die Unfälle auf Reisen mit Ihren KB-VF-Optiken zeigen werden und dazu im Vergleich mit denselben Objektiv-Typus nur eben der SLR-Version eine Vergleichsaufnahmen mit Film. Kleinbildfilm-Format-Aufnahem mit D-SLR incl. Lichtflecken und die mit der SLR ohne Lichtflecken.

Nachdem Einsteiger in die Digitalfotografie sowieso die übermächtigen Menge an Käufern darstellt und selbst mFT bzw. FT noch garnicht erreicht haben werden gerade die eher zu einer SLR greifen "wollen", weil die Digitalknipsen mit den Winzig-Sensoren eben genauso robust gegen Gegen- und Streulicht sind wie SLRs.

Knipsen werden am Strand für Kinder-Fotos genutzt. Das geht mit vielen Optiken für KB-VF, APS-C und FT garnicht. Nur mFT bietet die Möglichkeit an und das 9-18-er Zoom für FT ist ebenfalls auch recht robust gegen Streu- und Gegenlicht. Es ist aber eben alles andere als lichtstark.
Will nun jemand mit seiner KB-VF D-SLR für die prophezeiten unter 1.000,- Euro am Strand knipsen wird ein Zoom darauf sitzen was definitiv entweder grauenhaft verzeichnet oder schon bei leichtem Streulich Lichtflecken zeigt.
Nach dem Urlaub landet diese Kamera wieder auf dem Tisch beim Kamerahändler und der wird definitiv sagen: Entweder Sie suchen sich eine Digitalkamera mit kleinem Sensor und Zoom heraus oder Sie kaufen sich eine Leica M mit Film, denn die ist zumindestens kompakt.
Alternative wäre wohl die Nikon F6.

Der Film kommt wieder, denn die heutigen Digitalknipser lassen sich kaum mehr Fotos entwickeln als zu Filmzeiten.

Die einzige Chance ist mFT incl. elektronischer Verzeichnungs-Korrektur, denn der 17mm-Sensor ist schlichtweg zu klein. Aber klein genug für den Denkanstoss.

Leica wird für diese Zeiten zusammen mit Panasonic preiswerte Kleinbildfilm-Modelle entwickeln, welche in Asien in Panasonic-Werken produziert werden.

Leica - Panasonic ist eine langfristig ausgerichtete Partnerschaft.

So viele Worte

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2010 - 16:07

und nichts Wirkliches zu sagen.

Gast schrieb: und nichts

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2010 - 17:28
Gast schrieb:

und nichts Wirkliches zu sagen.

Da haben Sie leider recht! Viel Bla Bla um nichts, der übliche semianalystische Worterguss der üblichen Auskenner und Nichtfotografen, die es immer noch nicht verstanden haben....

Wirkliches?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2010 - 00:37

Nikon hat 40% Marktanteil und morgen früh wird kaum anders aussehen.

Soviel wirliches mit wenig Worten.

Vollmilch gibt's um die Ecke beim Supermarkt oder Nahkauf. Hinsichtlich des Verfallsdatums der Vollmilch von morgen dürfte die Aussge, dass Nikon 40% Marktanteil hat später verfallen. Es verfällt aber und exakt dann wird vieles Wirklichkeit was viele einfach nicht erkennen wollen.

Gast schrieb: dann wird

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2010 - 22:57
Gast schrieb:

dann wird vieles Wirklichkeit was viele einfach nicht erkennen wollen.

Oh bitte bitte verrate es uns!!! Bitte bitte!! Kommt der große Leicatron auf die Erde und alle AF Kameras müssen den Planeten verlassen?

Gast schrieb: ...werden die

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2010 - 21:42
Gast schrieb:

...werden die Leute das Denken anfangen

Bitte nicht so wie Sie...das ist ja nicht auszuhalten. Bitte mehr fotografieren und nicht immer denken. Was haben Sie eigentlich immer mit Gegen- und Streulicht? Das ist ja fürchterlich....

Nehmen Sie Ihre...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2010 - 21:24

...hinsichtlich Verzeichnug korrigierten Objektive alle man mit auf eine Tour und besonders jetzt mit tiefstehender Sonne. Aber bitte soweit es EF L Fest-Brennweiten sind erst ab Baujahr 2008 ab der Photokina 2008 dh. Modelljahr 2009. Dann wenn Sie überhaupt soetwas besitzen optimierte Zooms, dh. also nicht die kompakten Canon-Zooms die trotz sog. Optimierung auf Digital schlichtweg nichts taugen. Falls Sie die neuen Nikkore haben wird es grenzwertig. Die Tonnenverzeichnung ist zu deutlich für ein Profi-Objektiv. So ist es aktzeptieren Sie es. Deshalb ist die Streu- und Gegenlicht-Empfindlichkeit weniger extrem wie zB. beim definitiv streng nahezu telezentrischen und zudem hochkorrigierten ZUIKO Digital 7-14. Es wird aber auch als Architektur-Zoom beworben und als Spezial-Objektiv beworben. Das ist mit dem ZUIKO Digital 9-18 nicht der Fall. Es wird als UWW-WW-Zoom für den Urlaub und als Allrounder beworben. Mag's auch etwas lichtschwächer als ein Nikkore sein ein Reporter trägt es gerne mit sich und würde sowieso wenn er sich das Gewicht und das Volumen des vergleichbaren Nikkoren-Zooms aufzwängt sowieso oft auf 4...5.6 abblenden.

Sie werden gar fürchterliches durchmachen, wenn Sie erkennen, dass die Analog-Fotografie va. im Form lichtstarker sowie gegen- und streulicht-robuster Leica-Objektive schlichtweg der Digital-Fotografie haushoch überlegen ist.
Leica rechnet die neuen Leica M streng nahezu telezentrisch und korrigiert sanft um eine angemessene Gegen- und Streulicht-Robustheit zu erreichen.

Die heutigen Sensoren va. die extrem Lichtempfindlichen CMOS-Senoren fordern eine strenge nahezu telezentrische Rechnung bei den Objektiven. Das führt soweit man wg. der telezentrischen Formel entsprechend aufwendig gegen Verzeichnung korrigiert zu einer zunehmenden deutlichen Gegen- und Streulicht-Empfindlichkeit.
Wer mehr ISO bei den CMOS-Kameras von Canon, Nikon und Sony fordert der fotografiert nicht selbst sondern das was er woanders sieht nach. Heute sieht man immer seltener die kritischen Gegen- und Streulicht-Motive. Zu Zeiten einer Nikon F3 wurde damit regelrecht von Nikon geworben, dass man Ai-/AiS-Zooms ins Gegenlicht halten kann.

Panasonic/Maicovicon macht das schon richtig, dass man den Sensor im Halbleiter anstatt bei den Mikrolinsen lichtempfindlicher macht und dazu noch den Dynamik-Bereich in der Tiefe des Halbleiters und nicht der Fläche des Halbleiters erhöht. Kostet zwar mehr Geld für Produktion und va. Entwicklung, weil letzteres Neuland ist aber die in der Entwicklung befindlichen Zooms und Festbrennweiten können hinsichtlich telezentrischer Formel weniger streng ausgelegt werden und benötigen demnach keine so aufwendige Verzeichnungs-Korrektur, welche wiederum die Empfindlichkeit gegen Gegen- und Streulicht erhöhen würde.

Was macht nun Canon, Nikon und Sony. Beschließen 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und zwar
1. ein gemeinsamen Sensorformat für Hybrid-Kameras
2. lichtstarke sowie Gegen- und Streulicht-robuste Zooms auf diesem neuen Sensor anzubieten.

Was ist der typ. Weg von diesen Schattenparkern und Sauna-Untensitzern, wenn es um Begehung von Neuland geht?
Man nimmt eine Sensor der noch kleiner als FT (22mm Bildkreis) ist und zwar 17mm. Kein Neuland, weil man bei 2/3"-Zoll welcher ca. 11mm Bildkreis hat schon vor anno domini erkannte, dass man lichtstarke gegen- und streulichtunempfindliche Zooms bauen kann, vgl. Olympus E-10 und E-20P mit einem 36-140-er Zoom mit Lichtstärke 1:2.0-2.4.
Was wird wohl Canon, Nikon und Sony tun? Schlichtweg die 2/3"-Zoll-Optiken von Olympus nachbauen.
Objektiv-Technik aus dem Jahr 2000.
Wir haben das Jahr 2010 und exakt um 10 Jahre sind va. Canon und Sony der Firma Olympus hinterher was moderne Zooms anbelangt.
KB-VF bietet nähmlich an, dass man alte KB-VF-Rezepturen auf digital optimiert ohne wirklich so wie Olympus erstmal eine teure intensive Forschung zu betreiben die dann va. preiswerte Kitlens-Zooms ermöglicht.
KB-VF war einst teuer und ist heute immer noch vergleichsweise teuer. Gerademal die optimal auf das Auflagemaß paßenden 50mm bekommt man auf digital hin. Das ist so als würde man bei Samyang ein lichtstarkes 50-er einkaufen und einfach umlabeln. Ein lichtstarkes 50-er bekommt jeder auf den Canon EF bis Nikon F-Bajonetts hin. Das ist ähnlich einfach wie das 35-er Makro auf FourThirds.

Es ist definitiv nicht viel vorangegangen. Gerademal Nikon hat deutliche Reaktion gezeigt und einige richtig gute Zooms nachgeschoben. Aber es sind hinsichtlich Verzeichnung keine Profi-Zooms. Hinsichtlich Gegen- und Streulicht-Robustheit auch nicht.

mFT ist kann man sagen das aktuell Optimum hinsichtlich ausgewogenen System das streu- und gegenlicht-unempfindliche Zooms anbieten. Canon bietet erstmal im UWW-WW-Bereich keinerlei brauchbare Zooms bis auf tonnenverzeichnende auf APS-C gerechnete Kitlens-Zooms an.

Gast schrieb: Es ist

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Januar 2010 - 15:29
Gast schrieb:

Es ist definitiv nicht viel vorangegangen.

???

Was wollen Sie eigentlich noch hier? Nach Leuten wie Ihnen lecken sich Firmen wie Leica oder Panasonic bestimmt die Finger. Oder auch nicht. Während Sie sich hier ihrem eignen Kopfkino hingeben, gibt es genügend Fotografen, die ohne Ihre technische Masturbationsorgie tolle Aufnahmen machen. Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter. Auch ohne Sie.

Oh ja das Revival des

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2010 - 17:28

Oh ja das Revival des Films.
In welcher Welt leben sie eigentlich ?

Und woher nehmen sie die Info das Panasonic jemals Filmkameras herstellen wird.

Gast schrieb: Oh ja das

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Januar 2010 - 15:34
Gast schrieb:

Oh ja das Revival des Films.
In welcher Welt leben sie eigentlich ?

In seiner eigenen. Dort ist er ein toller und anerkannter Fotograf, der mit seiner gegen- u. streulichtresitenten Leica ein fach nur so "draufhalten" muss und jedes mal ein Meisterwerk dabei herauskommt...

Kann einem echt Leid tun, dieser Mensch.