Solange die Sonne scheint, wird es Schwarzweißfotografie geben.

— Unbekannt

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Sigmas Objektive mucken an Sonys SLTs

Sigmas Objektive mit alpha-Bajonett haben Schwierigkeiten mit Sonys neuen SLT-Kameras alpha 33 und alpha 55:

Sigma Bapper Wie die Sigma Corporation in einer Servicenotiz mitteilt, kann es mit Sigma-Objektiven an Sonys neuen SLT-Kameras (single lens translucent) alpha 33 und alpha 55 zu Problemen mit der Blendensteuerung kommen. Das betreffe nur die beiden Neuen, so Sigma, und äußere sich in Blendenfehleinstellungen und Fehlermeldungen der Kamera. Künftig seien die Sigma-Objektive dann auch mit diesen Kameras kompatibel, verspricht der Hersteller (und will das mit einem Aufkleber auf der Packung signalisieren; siehe rechts).

Für die aktuelle Objektivpalette mit alpha-Bajonett bietet Sigma die kostenlose Modifikation an. Dafür solle man sich an den Sigma-Service wenden. Für mehrere Jahre alte Objektive allerdings stehe diese Modifikation u.U. nicht zur Verfügung. Näheres könne der Sigma-Service mitteilen.

(thoMas)
 

Ja ja, das Fremdgehen...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. September 2010 - 15:51

Hatte neulich die Gelegenheit, ein Sigma 20mm 1.8 an meiner Nikon D300 auszuprobieren. Alle Bilder waren um rund eine Blendenstufe unterbelichtet. Wahrscheinlich stammte dieses Sigma aus der Zeit VOR der D300 - und schon gings schief. Zu analogen Zeiten die selbe Erfahrung: Neue Kamera gekauft (EOS 30V statt EOS 50), schon konnten meine beiden Sigma-Objektive die Blende nicht mehr schließen. Jetzt raten Sie mal, welche Objektive ich nicht mehr kaufe ???

Ja und?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. September 2010 - 16:49
Gast schrieb:

Hatte neulich die Gelegenheit, ein Sigma 20mm 1.8 an meiner Nikon D300 auszuprobieren. Alle Bilder waren um rund eine Blendenstufe unterbelichtet. Wahrscheinlich stammte dieses Sigma aus der Zeit VOR der D300 - und schon gings schief. Zu analogen Zeiten die selbe Erfahrung: Neue Kamera gekauft (EOS 30V statt EOS 50), schon konnten meine beiden Sigma-Objektive die Blende nicht mehr schließen. Jetzt raten Sie mal, welche Objektive ich nicht mehr kaufe ???

Verlangen Sie allen Ernstes, dass Sigma sicherstellt, dass jedes jemals gekaufte Objektiv auch mit jeder heutigen und künftigen Kamera harmoniert - oder auf Kosten von Sigma kostenlos nachgerüstet wird? Pardon, Sie sind ein Träumer. Verlangen Sie diesen Service auch bei Computern oder Software?

Möglicherweise hat die angebliche Unterbelichtung des 20ers ganz andere Gründe als eine wie auch immer geartete Systeminkompatibilität. Daraus schon wieder die große Sigma-Enttäuschungs-Staatsaffäre zu konstruieren, ist ziemlich albern.

Kompatibilität

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. September 2010 - 19:24
Gast schrieb:

Verlangen Sie allen Ernstes, dass Sigma sicherstellt, dass jedes jemals gekaufte Objektiv auch mit jeder heutigen und künftigen Kamera harmoniert

Bei den Originalobjektiven aus derselben Generation gibt es die Probleme jedenfalls nicht.

Lieber ein gebrauchtes Originalobjektiv

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. September 2010 - 10:41

Das stimmt, ich sehe seltsamerweise fast nie Fremdobjektive (Sigma, Tokina, Tamron, Hanimex, Cosina-Zeiss, Super-Danubia, Vivitar uaw.) bei Fotografen, die mit Bildern ihr Geld verdienen. Möglicherweise ist das Bedenken groß, dass die Dinger bei Dauereinsätzen ihren Geist aufgeben, außerdem ist die Abbildungsqualität der "Originalen" immer noch das Beste. Da kaufe ich lieber ein gebrauchtes Originalobjektiv von Canon oder Nikon. Besonders gute Erfahrungen konnte ich da auf Fotobörsen sammeln, dort ist es möglich, das Angebot mit seiner eigenen Speicherkarte zu testen und sich "die Ware" bis ins Detail anzuschauen. Bei ebay hatte ich schon mehrfach Probleme.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Verlangen Sie allen Ernstes, dass Sigma sicherstellt, dass jedes jemals gekaufte Objektiv auch mit jeder heutigen und künftigen Kamera harmoniert

Bei den Originalobjektiven aus derselben Generation gibt es die Probleme jedenfalls nicht.

Das ist auch so

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. September 2010 - 12:36

dass Sigma & Co. nicht jene mechanische Stabilität oder auch Serienstabilität in der Fertigung aufweisen.
Dafür sind diese Produkte halt deutlich günstiger, aber auch oft auffallend innovativer, als anderswo.
Für Profis sind sie deswegen keinesfalls ununteressant, wobei der Faktor Langlebigkeit natürlich meist (trotzdem) zum Orginalprodukt greifen läßt.

Gast schrieb: Verlangen Sie

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. September 2010 - 19:41
Gast schrieb:

Verlangen Sie allen Ernstes, dass Sigma sicherstellt, dass jedes jemals gekaufte Objektiv auch mit jeder heutigen und künftigen Kamera harmoniert - oder auf Kosten von Sigma kostenlos nachgerüstet wird? Pardon, Sie sind ein Träumer. Verlangen Sie diesen Service auch bei Computern oder Software?

Ich (ein anderer Gast) verlange, dass es genauso lange funktioniert, wie ein Original auch. Sprich: Ein 1996 gekauftes Sigma muss genau so lange kompatibel sein, wie ein 1996 gekauftes Original. Anderenfalls müsste beim Kauf auf eine potentiell geringere Nutzungsdauer hingewiesen werden und ein entsprechender Preisabschlag einkalkuliert sein.

Der geforderte "Preisabschlag"

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. September 2010 - 07:19

von Sigma-Objektiven gegenüber Orginalen ist durchaus Realität ...

Inkompatibel bei Nikon F ?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. September 2010 - 17:30
Gast schrieb:

Alle Bilder waren um rund eine Blendenstufe unterbelichtet. Wahrscheinlich stammte dieses Sigma aus der Zeit VOR der D300 - und schon gings schief.

Ich staune zwar auch, was Sigma immer wieder an Kompatibilitätsproblemen hervorbringt, aber bei der Nikon Blendensteuerung verstehe ich es technisch nicht. Die Blende wird bei Nikon immer noch mechanisch gesteuert. Da kann also eigentlich nichts schief gehen, solange der Hebel am Objektiv nicht verbogen ist.

Eine Nikon F-Kamera...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. September 2010 - 21:24

...greift aber bei Nikon AF-S G ins Leere und würde rein über die elektronische Schnittstelle steuern soweit Sie AF-S G unterstützt was heute bei jeder Nikon D mit Nikon F-Bajonett der Fall sein sollte.
Jeder Profi-Body kann sogar Optiken ohne eigenen AF-Motor fokusieren. Bei Optiken mit integrierten AF wird genausowenig per Mechanik geregelt sondern das läuft ebenfalls 100% elektronisch.

Mechanische Blendensteuerung gibt es va. bei Nikkor Ai, AiS und AiP. Bei Ai lagen die Nikon-Fotografen doch schonmal fast eine Blende daneben und falls irgendetwas an der Mechanik nicht mehr stimmte war AiS und AiP alles andere als so exakt in der Blendensteuerung wie zB. Minolta. Es galt oft: Grober Outdoor-Einsatz ist was für Nikon und für das Foto-Studio dann schon eher Minolta.

Nachdem bei einer D-SLR ja alles TTL-Belichtungsmessung ist könnte es durch die Objektiveigenschaften zu Unstimmigkeiten kommen. Übermittelt das Objektiv zB. falsche auf AiP und AF-D aufbauende Informationen kommt eben die 3D-Color-Matrix-Messung auf etwas falsch korrigierte Werte.
Einfach mal ein Manuell-Fokus-Objektiv auf einer D-SLR mit einer intelligenten Matrix-Messung nutzen. Mind. 1 Blende drüber oder drunter ist oft die Fehlkorrektur, denn gemessen wird natürlich korrekt nur die Korrekturen fehlen, weil die Brennweiten- und Arbeitsabstands-Informationen fehlen.
Interessanterweise arbeiten Nikon F-Bodies mit AiS-Optiken und aktiver 3D-Color-Matrix-Messung recht gut zusammen. Noch besser natürlich mit AiP.

Gast schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. September 2010 - 01:41
Gast schrieb:

[...]Mechanische Blendensteuerung gibt es va. bei Nikkor Ai, AiS und AiP. [...]

Falsch. Alle Nikonobjektive haben eine mechanische Blende.

Der ganze Beitrag ist für die Tonne.

Dann..

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. September 2010 - 13:34

...adaptieren Sie einmal ein AF-S G über einen AiS Nikkor TC/Telekonverter und werden erleben, dass die Blendenwerte elektronisch übertragen werden und natürlich eine mechanische Blende im AF-S G Objektiv damit gesteuert werden kann...könnte wenn der Telekonverter eine elektronische Übertragung der Blendenwerte ermöglichen würde.
AiS...mechanische Steuerung einer mechanischen Blende durch mechanische Übertragung der Blendenwerte.
zB. AF-S G...elektronische Steuerung einer mechanischen Blenden durch elektronische Übertragung der Blendenwerte und da es ein Nikkor G ist gibt es keine mechanische Einstellmöglichkeit der mechanischen Blende über einen Blendenring.

Das mit der mechanischen Blende und elektronischer Übertragung der Blendenwerte sind 2 untersch. "Baustellen".

Eigentlich gibt es...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. September 2010 - 13:54

... - zumindestens nach Ihrem Verständnis des Begriffes Blendensteuerung - nur Lochkameras die dann zwar eine mechanische Blende aber eben ohne mech. Steuerung BESSER GESAGT Verstellmöglichkeiten anbietet.
Blendensteuerung und Übertragung des Blendenwertes sind verwandt und zwar könnte man den Blendenwert vom Body zum Objektiv mechanisch übertragen, während das Objektiv die Blendenfacetten elektronisch/elektrisch verstellt. Erfolgt sowohl die Übertragung elektronisch sowie die Einstellung des Blendenfacetten elektronisch/elektrisch kann man von elektronischer Blendensteuerung sprechen.
Die Blendensteuerung ist somit das Integral welches die Blendenwert-Übertragung mit umfaßt. Würde man ein AF-S G über die Ai/AiS-Mechanik steuern können wäre es eben teil-mechanisch bzw. teil-elektronische Blendensteuerung.

AF-S G wird komplett ohne Mechanik gesteuert nur die Blendenfacetten sind natürlich noch eine "Mechanik"-Komponente.

Einer der das dann schon eher richtig formuliert als typ. von Vertrieblern eingerichtete/betreute Websites (Nikon-Service München, http://www.nikonservice-muenchen.de/deutsch/984/315/59/117001/shopartike... )

++++++
Was bedeuten die einzelnen Produktbezeichnungen:

- AF Autofocus

- S Eingebauter SWM für flüsterleisen AF

- SWM Silent Wave Motor

- DX Bildsensorgrösse (Nikon DX-Format)

- VR Vibrationsreduzierung

- G Elektronische Übertragung der Blendenwerte

- ED Hochwertige Linsenvergütung (Extralow Dispersion)

- IF Interne Fokussierung
++++++

Um zu Non-AF-S G kompatibel zu sein haben D-SLR-Bodies natürlich eine sog. "Blendensteuerung", welche ähnlich wie der mechanische Verschluss hier und da eine Reparatur benötigt. Das gute an AF-S G liegt damit auf der Hand bzw. ist die Blendensteuerung des Bodies nicht mehr tolle kann's einem Besitzer von AF-S G eigentlich egal sein.

Tipp für die Zukunft: Einfach lockerer bleiben bzw. noch BESSER "werd lockerer"...

Gast schrieb: AF-S G wird

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. September 2010 - 22:14
Gast schrieb:

AF-S G wird komplett ohne Mechanik gesteuert nur die Blendenfacetten sind natürlich noch eine "Mechanik"-Komponente.

Wieder falsch. Bei allen F-Nikkoren wird die Blende mechanisch von der Kamera übertragen.

Bei Nikon G-Typen...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. September 2010 - 19:54

...werden die Blendenwerte elektronisch übertragen und ggf. die Abblendtaste bewirkt ein mechanisches Auslösen der Springblendenmechanik um elektronisch geregelt abzublenden. Regel- bzw. Sollwerte ist der elektronisch übertragene Blendenwert.
Viele meinen, dass die Kameras mit G-Typ-Unterstützung eine elektronische Einstellungsmöglichkeit am Gehäuse anbieten aber sonst den Blendenwert mechanisch erzeugen und mechanisch übermitteln.
Ein G-Typ-taugliches-Gehäuse steuert ein AiS natürlich so wie es ein AiS erwartet rein mechanisch.
Eine D200 bohrt auch nicht froh mit Ihrem eigenen AF-Motor auf ein Nikkor mit eingebauten AF-Antrieb ein.

Achja. Frage an den Experten.

Wie sieht die Formel bei einem G-Typen im Vergleich zu einem AiS bzw. Ai-Typen aus?

Hier die Referenzbeispiele:
Ai-S-Objektive haben eine sog. lineare Blendenübertragung, d. h. wenn der Blendenhebel am Objektiv von der Kamera bewegt wird, wird die Blende bei gleicher Wegstrecke immer um den gleichen Wert geschlossen (z.B. 1mm Weg 1 Blende), während bei den Ai-Objektiven die Wege differieren (z.B. 2,8 zu 4 =0,2mm, 16 zu 22 2mm). Die Kamera gleicht ev. Differenzen aber aus.

Parken G-Typen an exakt vordefinierten Positionen
f1,4
f2
f2,8
f4
f5,6
f8
f11
f16
etc. und es ist eigentlich egal ob die mech. Blendenwertübertragung sich um 1mm oder 1,1mm weiter bewegt?

Hier liegt wohl der Hund begraben...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. September 2010 - 20:20

...
Alle AF Nikkore ohne die Zusatzbezeichnung "G" entsprechen dem AI-S Standard. Das heißt, dass die eingestellten Blendenwerte ohne Einschränkungen an MF-Kameras mit AI-System übertragen werden. Bei den AF-Kameras F501, F601, F801(s), F70, F90(X), F100, F4, F5, D200, D300, D700, D1-Serie, D2-Serie und D3-Serie wurde der AI-Standard weiterhin realisiert, um auch ältere Nikkore des AI-Typs mit geringen Einschränkungen verwenden zu können. Wird ein Nikkor vom AI-Typ an eine dieser Kameras gesetzt, erkennt dies die Kamera und stellt automatisch auf Zeitautomatik und Integralmessung um. Bei den Kameras F6, D200, D300, D700, D2-Serie und D3-Serie kann man die Objektivdaten manuell in die Kamera eingeben und dann so verwenden, als hätte das Objektiv eine CPU. Bei den Modellen F401, F50, F60 und den neueren kleinen Amateurmodellen F55, F65, F75, F80, D40(X), D60, D50, d3000, D5000, D70(s), D80, D90, D100 wurde das AI-System nicht mehr implementiert. Diese Kameras benötigen zur Abdeckung der kompletten Kamerafunktionen ausschließlich Nikkore mit CPU vom Typ AF, AF-I, AF-S oder AI-P.

Dh. bei MF-Kameras wie zB. der Nikon F3 wird selbst bei modernen AF-Objektiven, excl. G-Typen, der Blendenwert mechanisch übertragen nach dem AiS-Schema. AF-Kameras wie aufgezählt können Ai erkennen und auch mechanisch steuern und damit nicht nur AiS.
Fragt sich nun ob G-Typen nun Ai- oder AiS-entsprechen. Da der Blendenring entfällt muß zumindestens vom Objektiv zur Kamera die Blendenwerte, im Vergleich zu allen anderen AF Nikkore (Ausnahme spez. AF-Objektive für die F3 AF) nicht übertragen werden was jedoch nicht dafür spricht, dass umgekehrt, von der Kamera zum G-Typ-Objektiv, nach einem eher unbekannten Schema die Blendenwerte mechanisch übertragen werden.

Evtl. einfach bei den Kausalitäten sich verirrt?

Falsch

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. September 2010 - 12:28
Gast schrieb:

AF-S G wird komplett ohne Mechanik gesteuert nur die Blendenfacetten sind natürlich noch eine "Mechanik"-Komponente.

Falsch. Sowas gibt es nur bei den exotischen PC-E Objektiven.

Thema verfehlt

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. September 2010 - 12:25
Gast schrieb:

Eihe Nikon F Kamera greift aber bei Nikon AF-S G ins Leere

Stimmt zwar, aber Thema verfehlt: In diesem Thread geht es um Kompatibilität alter Objektive an neuen Kameras, und nicht umgekehrt.

?!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. September 2010 - 19:37
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Eine Nikon F Kamera greift aber bei Nikon AF-S G ins Leere

Stimmt zwar, aber Thema verfehlt: In diesem Thread geht es um Kompatibilität alter Objektive an neuen Kameras, und nicht umgekehrt.

...aha...

Gast schrieb:

Ich staune zwar auch, was Sigma immer wieder an Kompatibilitätsproblemen hervorbringt, aber bei der Nikon Blendensteuerung verstehe ich es technisch nicht. Die Blende wird bei Nikon immer noch mechanisch gesteuert. Da kann also eigentlich nichts schief gehen, solange der Hebel am Objektiv nicht verbogen ist.

Aha...oder auch nicht aha.

Sie beschreiben...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. September 2010 - 21:10

...gerade was man unter Offenem Standard hinsichtlich elektronischer Bajonett-Schnittstelle verstehen darf. Canon ändert und selbst Lizensnutzer können hier sich nicht mit einbringen sondern müssen Ihren treuen Kunden leider erklären, dass sich was geändert hat und alte Objektive leider nicht updatefähig sind.
Heute sind die Belichtungsprogramme in den Kameras anspruchsvoller und va. aufgrund der Notwendigkeit der elektronischen Korrektur muß das Objektiv mehr Informationen liefern und wird wohl mit den Schnittstellen-Änderungen dank Firmware-Update mithalten können, weil hinsichtlich Speicherkapazität und Rechenleistung heutzutage besser vorgesorgt ist. Dadurch weichen sich die Unterschiede zwischen einem spezifischen Bajonett und einem offenen Standard wie zB. FourThirds-Bajonett auf. An einem offenem Standard wird gemeinsam gearbeitet während bei spezifischen Bajonetts der Besitzer/Entwickler des Bajonetts evtl. so nett ist und informiert bevor er etwas ändert.

Ja ja, das Fremdgehen...(2)

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. September 2010 - 16:55

Ich hatte den allerersten Kommentar geschrieben. Zu den teilweisen merkwürdigen Antworten folgende Anmerkungen: (1) Ich habe niemals ein ziemlich altes Sigma-Objektiv an einer neuen Kamera gehabt. Meine Beispiele beziehen sich auf nur einige Jahre alte Objektive, etwa fünf Jahre alt, Kamera neu. Schon gings nicht mehr. Habe ich bei Originalobjektiven so NIE erlebt. (2) Vor Jahren hatte ein Freund eine Nikon (F801s) ZUSAMMEN mit einem Sigma-Objektiv gekauft, also gleich alt. Immer nach zwei Wochen war die Kamerabatterie leer. Es lag NICHT an der Nikon, auch bei ausgeschalteter Kamera zog das Objektiv Strom!(3) Habe gerade heute noch hübsche Fotos mit meiner D300 und einem 135mm AI-S Nikkor (rund 25 Jahre alt) gemacht. KEIN PROBLEM! (4) Natürlich dürfen Sie soviel Sigma kaufen wie Sie wollen, wenns bei Ihnen funktioniert.......

Es gibt Nikkore...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. September 2010 - 22:26

...bei denen lohnt sich fremdgehen garnicht.

ZB. Nikkor AF-S DX G 16-85 VR...;-)

Fremdgehen erst recht nicht mitsamt Gehäuse bei Canon EF-S und mangels IS auch nicht bei EF L in diesem Zoom-Bereich.

Pentax hätte ein 17-70 und stabilisierte Bodies und bei Olympus gäbe es das 14-54, 14-54 II und 12-60 SWD, welche wohl va. hinsichtlich Verzeichnungskorrektur dann doch einiges zu Ihren Gunsten entscheiden können.

Das ZEISS-Sony 16-80Z scheint obwohl auf APS-C gerechnet eine echte Gurke zu sein. ABER es war auch vor dem Nikkor 16-85 VR auf den Markt geworfen worden und mußte eben nur besser sein als das was bis zu diesem Zeitpunkt für APS-C gab. Deutlich schlechter als ZUIKO Digital Zooms eben und das Pentax 17-70 ist ebenfalls fast brandneu.

Das Sigma DC 17-70 OS zeigt bei nicht wenigen Tests wie der ein oder andere gerne unkt die Sigma-typ. Dezentrierung. Ansonsten kein Vergleich zum Nikkor DX-Zoom.

Bei Tamron gibt es nur die 08/15-Kitlens ala Canon 18-55 welches bei Tamron dann eben ein 17-50 ist. Warum dann gerade Canon mit 18-55 bei Cropfaktor 1,6 gegen Nikon's (Nikon-Cropfaktor: 1,5) 18-55 antritt versteht nicht wirklich jeder.

Bei Tokina findet man zwar lichtstarkes. Alles aber unstabilisierte Zooms.

Wer auf Bildqualität setzt kauft kein typ. Reise-Zoom auch als Gummi-Zoom bekannt sondern greift zu einem 28-135mm (KB) Zoom. Das Nikkor 16-85 (DX) kommt auf ca. 26-128mm (KB) und ist zwar auf der kurzen Seite nicht hochwertig gegen Verzeichnung korrigiert aber durchgehend ein scharf zeichnendes Zoom mit geringer bis sehr geringer Randunschärfe. Das aufgeführte Pentax bedeutet Fremdgehen incl. Gehäuse wie es bei Olympus ebenso der Fall wäre es hier jedoch 2 Zooms anstatt nur 1 gibt und hier lohnt sich sogar beide Zooms zu besitzen, da das 12-60 universeller, noch schärfer zeichnend ist aber unterhalb 17mm stärker verzeichnet als das sehr gut korrigierte 14-54.

Sigma fällt hier im Vergleich Zoom Nikkor DX-Zoom erkennbar durch. Es sind nichtmal so Themen wie Dezentrierung bzw. Zentrierung, denn schon alleine die Best-Performance liegt sichtbar unterhalb dem Nikkor-DX-Zoom-Niveau.

Interessanterweise lohnt sich va. bei Canon Fremdgehen bei Sigma soweit man von digitalem Vollformat spricht. Die Entwicklungen in die Sigma sehr viel Geld steckt liegen auch eher im Bereich des digitalen Kleinbild-Vollformates. Zooms für KB kann man bei Canon idR. vergessen soweit WW-Brennweiten Anteil des Zoom-Bereiches sind. Alles andere ist so und so nicht all zu sehr anspruchsvoll und spielt sich nur durch teures Glas nach oben.
Nikon hat sich hinsichtlich Performance bei KB-VF gegen Fremdgehen wesentlich besser geschützt was Zooms betrifft. Wer weniger zahlen möchte und auch mit weniger Performance zurecht kommt geht eben zB. bei Sigma fremd und fühlt sich im Kreis va. von Canon-Usern mit Sigma-Zoom auf dem Bajonett nicht gerade unterlegen.

Betrachtet man dann noch den Support von D200, D300, D3/D3s und D700 für ältere Objektive incl. AiS und hierbei Nutzungsmöglichkeit der 3D-Color-Matrix-Messung, dann fragt man sich mit zunehmender Nutzung von Nikon F-Systemen schon was man an Fremdgehen auch wirtschaftlich haben könnte.

Es sind doch eher die Käufer, welche das größte Stuck am Marktanteil von Nikon wie Canon ausmachen, welche fremdgehen, dh. ein Reise-Zoom vom Typus Gummi-Zoom zu einer D-SLR kaufen und einfach nicht glauben können, dass so manche Kompaktkamera einfach die bessere Bildqualität anbietet.

Wer sich auskennt greift zum richtigen Nikkor, Canon EF L (meist Festbrennweiten bei den kurzen Brennweiten und EF L Zooms ab dem 70-200) und auch Sigma. Der eine zieht sich dann das 90-er Makro von Tamron und einen Geheimtipp von Tokina.

Alles in Butter, während andere eben Pixelwerte im Matsch haben, weil ein Gummi-Zoom eben selbst die beste D-SLR-Platform kaputt macht. Egal, Hauptsache HighISO paßt und es sind eben mehr als 12MPx drin.

Stimmt so nicht.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. September 2010 - 09:59
Gast schrieb:

Das ZEISS-Sony 16-80Z scheint obwohl auf APS-C gerechnet eine echte Gurke zu sein.

Kann ich nicht bestätigen. Richtig ist, dass die JPEG Engine der A500 eine Gurke ist, die die Bildqualität des 16-80 ZA einstampft. Mit Capture One dagegen ist es schärfer als die Damen erlauben ("Hilfe!!! Da habe ich das Puder ja nicht gleichmäßig verteilt... Löschen!!!!")

Solchen Gurken hätten andere Hersteller gern

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. September 2010 - 11:27
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das ZEISS-Sony 16-80Z scheint obwohl auf APS-C gerechnet eine echte Gurke zu sein.

Kann ich nicht bestätigen. Richtig ist, dass die JPEG Engine der A500 eine Gurke ist, die die Bildqualität des 16-80 ZA einstampft. Mit Capture One dagegen ist es schärfer als die Damen erlauben ("Hilfe!!! Da habe ich das Puder ja nicht gleichmäßig verteilt... Löschen!!!!")

Richtig! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Zeiss 16-80 mm richtig klasse ist. Man könnte dem Objektiv lediglich eine etwas zu hohe Randabdunklung ankreiden, aber dagegen ist ja ein (Software-)Kraut gewachsen. Ansonsten dürften es die Wettbewerber schwer haben, das Sony/Zeiss zu schlagen.

Ihr Kollege...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. September 2010 - 20:34

...sprach bei den Damen mit dem Puder wohl eher von Portrait bei welchem das betreffende ZEISS tatsächlich auch bei Labortests dort wo es bei Portraits eben scharf sein soll auch sehr scharf zeichnet.

http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/973/cat/83

Dafür ist APS-C aber nicht wirklich gedacht sondern man erwartet schon eine entsprechend niedrige Randunschärfe die damals als es auf den Markt kam im APS-C-Segment wohl wegweisend war aber eben nicht das Maß der Dinge heute.

Da ist das vergleichbare Nikkor DX-Zoom schon ordentlich strammer unterwegs, s. http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/1177/cat/13

Gerade im Portrait- und damit Nah-Bereich fast unschlagbar und auch bei 14mm vergleichsweise gut gegen Verzeichnung korrigiert: http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/1239/cat/15
Das schärfste was der Markt kennt: http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/1138/cat/15

Und wenn es um Damen mit Puder geht darfs auch das hier sein: http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/1137/cat/15

Nach oben hier gehts ähnlich weiter: http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/43/cat/15

Das sind die Referenzen und nicht die Gurken wie diese hier als das ZEISS herauskam.
http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/136/cat/11
http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/137/cat/11