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Schwestermodell: Samsung NX5
Samsung stellt der Anfang des Jahres vorgestellten Systemkamera NX10 die kleinere Schwester NX5 (699 Euro) zur Seite, die kaum weniger kann, aber 100 Euro weniger kostet:
Nach der NX10 Anfang des Jahres und der Ankündigung etlicher neuer Objektive fürs NX-System stellt Samsung nun mit der NX5 die kleinere Schwester der NX10 vor, die ab Juni 2010 also ab sofort ausgeliefert werden soll. Augenscheinlich existieren zwei Farbvarianten: schwarz und silbergrau (wir zeigen hier die silbergraue Version). Im Wesentlichen wurden bei der NX5 die Suchereigenschaften beschnitten: Rückseitenmonitor und elektronischer Sucher mussten Federn lassen.

Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede:
| NX10 | NX5 | |
| Bildsensor | CMOS, 23,4x15,6 mm, ca. 14,6 Megapixel | |
| Bajonett | Samsung NX-Bajonett | |
| Bildstabilisierung | Lens Shift (abhängig vom Objektiv) | |
| Display |
AMOLED, 3,0 (7,62 cm) VGA 640x480, 614.000 Bildpunkte (PenTile-Technologie) |
TFT, 3,0 (7,62 cm) |
| Sichtfeld | ca. 100 % | ca. 98% |
| EVF (Elektronischer Sucher) | VGA 640x480, 921.000 Bildpunkte | QVGA 300x220, 201.000 Bildpunkte |
| Sucherbildfeld | ca. 100 % | ca. 98 % |
| Preis (UVP) | 799 Euro | 699 Euro |
Presseinformation von Samsung:

Ein Erfolg geht in Serie: Samsung weitet mit der NX5 seine Systemkamera-Reihe aus
Neue Systemkamera mit Wechseloptik überzeugt durch ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis
Schwalbach/Ts., 1. Juni 2010 Ein Kamerakonzept setzt sich durch: knappe Abmessungen, geringes Gewicht und dabei alle technischen Optionen für kreative Fotografie auf hohem Niveau. Mit der Systemkamera NX10 bewies Samsung Anfang dieses Jahres, dass Systemkameras mit Wechseloptik eine interessante Alternative zu Kompaktkameras und DSLRs darstellen. Dieses intelligente Konzept weitet Samsung nun aus. Mit der NX5 präsentiert Samsung jetzt ein attraktives Einsteigermodell in die Systemkameratechnik.
Nie war der Einstieg in die kreative Fotografie einfacher als mit der Samsungs NX5. Die innovative Systemkamera ist kompakt, ihre Ausstattung großzügig und das handliche Design durchdacht. Mit Objektiven, die wie bei einer Spiegelreflexkamera wechselbar sind, bietet die NX5 für jede fotografische Herausforderung die optimale technische Voraussetzung und das auch für das schmalere Budget.

Highlights
• Systemkamera mit 14,6 Megapixel-CMOS-Sensor im PS-C-Format
• Hohe Flexibilität dank Wechseloptiken
• HD-Filmaufnahme für hochwertige Filmaufnahmen
• Im Handel erhältlich ab Juni 2010
• UVP: 699,- Euro
APS-C-Sensor und hochwertige Ausstattung für den ehrgeizigen Fotografen
Samsung senkt die Schwelle zur anspruchsvollen Fotografie: Die NX5 ist klein und leicht genug, um wie eine Kompakte stets griff- und einsatzbereit zu sein. Ihre hochentwickelte Technologie bietet aber eine deutlich bessere Bildqualität. Wie ihre große Schwester NX10 setzt auch die NX5 auf einen CMOS-Sensor im APS-C-Format, der bisher nur im Spiegelreflex-Bereich zum Einsatz kommt. Gemeinsam mit einem leistungsfähigen Autofokus und präzisem elektronischen Bildsucher eröffnet die NX5 ihrem Anwender vielfältige fotografische Möglichkeiten gepaart mit Foto-Spaß in jeder Hinsicht: Die kompakte Kamera überzeugt nicht nur mit cleveren Funktionen und überzeugende Bildqualität, sondern auch mit einem attraktiven Preis-Leistungs- Verhältnis.

NX-Serie: Umfangreiche Ausstattung
Die Erfolgsgeschichte der NX-Systemkameras wird mit der NX5 fortgesetzt. Im Unterschied zur NX10 verfügt die neue Kamera über einen 3 Zoll (7,62 Zentimeter) messenden TFT-Bildschirm, bietet aber auch Dank des elektronischen Suchers alle fotografischen Optionen der großzügig ausgestatteten Systemkamera. Samsung demonstriert damit erneut Kundennähe: Mit der NX5 wird eine zukunftsweisende Innovation mit entscheidenden Vorteilen und praktischem Nutzen für den Anwender nun auch einem breiten Nutzerkreis zugänglich. Gleichzeitig stehen dem Verbraucher umfangreiches Samsung Zubehör zur Verfügung wie verschiedene Optiken, Blitzgeräte oder Taschen.
Die Samsung NX5 ist ab Juni 2010 zum Preis von 699,- Euro (Unverbindliche Preisempfehlung) in Schwarz im Handel verfügbar.
| Technische Daten NX5 | |
| Bildsensor | |
| Typ | CMOS |
| Größe | 23,4 x 15,6 mm |
| Effektive Pixel | ca. 14,6 Megapixel |
| Gesamte Pixel | ca. 15,1 Megapixel |
| Farbfilter | RGB Primärfarben-Filter |
| Objektive | |
| Bajonett | Samsung NX-Bajonett |
| Objektive | Samsung NX-Objektive |
| Bildstabilisierung | Lens Shift (abhängig vom Objektiv) |
| Display | |
| Typ | TFT |
| Größe | 3,0 (7,62 cm) |
| Sichtfeld | ca. 98% |
| Sucher | |
| Typ | EVF (Elektronischer Sucher) |
| Auflösung | QVGA 300 x 220, 201.000 Bildpunkte |
| Sucherbildfeld | ca. 98 % |
| Vergrößerung | ca. 0,83x (APS-C, 50 mm, -1m-1) |
| Austrittspupille | ca. 17 mm |
| Dioptrieneinstellung | ca. -4,0 ~ +1,0m-1 |
| Fokussierung | |
| Typ | Kontrast-AF |
| AF- Messfeldsteuerung | Auswahl: Freie Messfeldwahl Dynamisch: Normal 15 Felder, Nahaufnahme 35 Felder Gesichtserkennung: bis zu 10 Gesichtern |
| Fokussierungsarten | Einzelautofokus, kontinuierlicher Autofokus, manueller Fokus |
| AF-Hilfslicht | Grüne LED |
| Verschluss | |
| Typ | Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss |
| Verschlusszeiten | Auto: 1/4000 sec. 30 sec. Manuell: 1/4000 sec. 30 sec. (1/3EV oder 1/2 EV Stufen) Bulb: (Langzeitbelichtung: max. 8 min) |
| Belichtungsmessung | |
| Messsystem | TTL-Messung mit 19x13 Block-Sensor (247 Felder) |
| Messart | Matrix, Mittenbetont, Spot |
| Messbereich | EV 0 ~ 18 (ISO 100, 30 mm F2.0) |
| Belichtungskorrektur | ±3 EV (1/2 EV, 1/3EV Stufen) |
| Messwertspeicher | AEL-Taste |
| ISO Empfindlichkeit | Auto, 100, 200, 400, 800, 1600, 3200 (in 1 EV Stufen) |
| Aufnahme | |
| Aufnahmearten | Einzelbild, Serienbild, Burst, Selbstauslöser, Belichtungsreihe (AE, WB, PW) |
| Serienbild | JPEG: 3 B/s bis zu 10 Aufnahmen, Burst mode: 30 B/s, 30 Aufnahmen mit einer Auslösung RAW: 3 B/s bis zu 3 Aufnahmen |
| Belichtungsreihe | AE-Belichtungsreihe (±3 EV); Weißabgleich-Belichtungsreihe (±3 Stufen); Picture Wizard-Belichtungsreihe (3 Modi wählbar) |
| Selbstauslöser | 2-30 sec. (in Stufen von 1 sec.) |
| Fernbedienung | Drahtgebunden: SR9NX01 (optional) |
| Blitz | |
| Typ | Eingebauter TTL Auto Pop-up Blitz |
| Blitzarten | Smart Flash, Auto, Auto + Rote-Augen-Reduktion, Aufhellblitz, Aufhellblitz + Rote-Augen-Reduktion, 1. Verschlussvorhang, 2. Verschlussvorhang, Aus |
| Leitzahl | 11 (bei ISO 100) |
| Leuchtwinkel | 28 mm Weitwinkel (entsprechend 35 mm KB) |
| Blitzsynchronisation | Kürzer als 1/180 sec. |
| Blitzkorrektur | -2 - +2 EV (in 0,5 EV Stufen) |
| Externer Blitz | Samsung Aufsteckblitz |
| Synchro-Anschluss | Zubehörschuh (X-cube) |
| Weißabgleich | |
| Einstellungen | Auto, Tageslicht, Bewölkt, Leuchtstoffröhre (W, N, D), Glühlampe, Blitz, Benutzerdefiniert, Kelvin |
| Feinabstimmung | k.A. |
| Picture Wizard | |
| Modi | Standard, Lebhaft, Porträt, Landschaft, Natur, Retro, Kühl, Moderat, Klassisch, eigene Einstellung (3) |
| Eigene Parameter | Kontrast, Schärfe, Sättigung, Farbtönung |
| Aufnahme | |
| Programm | Smart Auto, Programm, Blendenautomatik AE, Zeitautomatik AE, Manuell, Nacht, Porträt, Landschaft, Szene-Programme: Beauty Shot, Kinder, Makro, Text, Sonnenuntergang, Szene, Video, Dämmerung, Gegenlicht, Feuerwerk, Strand & Schnee |
| Bildgröße | JPEG (3:2): 14.6M (4592x3056), 10M (3872x2592), 6M (3008x2000), 2M (1920x1280), 1.4M (1472x976): nur Burst Mode JPEG (16:9): 12M (4592x2584), 8M (3872x2176), 5M (3008x1688), 2M (1920x1080) RAW: 14.6M (4592x3056) |
| Qualität | Superfein, Fein, Normal |
| RAW Format | SRW |
| Farbraum | sRGB, Adobe RGB |
| Video | |
| Format | MP4 (H.264) |
| Kompression | Video: H.264, Ton: AAC |
| Videoclip | Mit oder ohne Tonaufzeichnung (Max. Aufnahmedauer: 25 Minuten) |
| Auflösung | 1280x720, 640x480, 320x240 |
| Bildrate | 30 B/s |
| Ton | Monoral |
| Bearbeitung | Einzelbildaufnahme, Schnitt |
| Wiedergabe | |
| Typ | Einzelbild, Vorschaubilder (3/9/20 Bilder), Diaschau, Belichtungswarnung |
| Video Spitzlichter | |
| Bearbeitung | Rote-Augen-Korrektur, Gegenlicht Kompensation, Photo Style Selector, Größenanpassung, Bilddrehung, Retuschierung der Gesichtshaut, Photo Style Selector, Weich, Lebhaft, Natur, Herbst, Nebel, Dunkel, Klassisch |
| Speicher / Aufnahmeformat | |
| Medium | SD, SDHC |
| Dateiformat | RAW (SRW), JPEG (EXIF 2.21), Kompatibel zu DCF, DPOF 1.1, PictBridge 1.0 |
| Aufnahmekapazität (bezogen auf 1 GB) | Foto: k.A.; Video: 1280x720 : High Quality 15 min., Normal 22 min. 640x480 : High Quality 44 min., Normal 66 min. 320x240 : High Quality 145 min., Normal 210 min. *Gemessen unter Samsung Standards |
| Menüsprachen | 16: (Koreanisch, Englisch, Dänisch, Deutsch, Niederländisch, Schwedisch, Spanisch, Italienisch, Tschechisch, Französisch, Portugiesisch, Polnisch, Finnisch, Russisch, Simplified/Traditional Chinesisch) |
| Direktdruck | PictBridge |
| Interface | |
| Digital Anschluss | USB 2.0 (HI-SPEED) |
| Video-Ausgang | NTSC, PAL (wählbar) HDMI 1.3: (1080i, 720p, 576p, 480p) |
| Fernauslöser | Ja |
| DC-Eingang | DC 9.0V, 1.5 A (100 - 240V) |
| Stromversorgung | |
| Typ | Li-Ion-Akku: BP1310 (1300 mAh) Ladegerät: BC1310 Netzadapter: AD9NX01 (optional) |
| Batterielebensdauer | 200 min / 400 Aufnahmen |
| Sonstiges | |
| Abmessungen (BxHxT) | 123x87x39,8 mm (ohne vorstehende Teile) |
| Gewicht | 345g (ohne Batterie und Speicherkarte) |
| Betriebstemperatur | 0 ~ 40 °C |
| Feuchtigkeitsbereich | 5 ~ 85% |
| Software | Samsung Master, Samsung RAW Converter 3.1 Adobe Reader, QuickTime Player 7.6 |
- Technische Änderungen vorbehalten -
(thoMas)
Zum Thema:
- Standardzoom 2,8/28-75 mm SAM von Sony
- NX-Adapter von Novoflex
- Transporter bei Bilora
- Biloras Stativserie Blue Mag Line
- Zeiss-Softare im Sonderangebot
- Pentax smc-DA 2,4/35 mm
- Scannerkamera Scando icoss X von Kaiser Fototechnik
- Bilora-Stative der Perfect-Pro-Serie
- Ultron 2/28 mm für Leica-M-Bajonett
- Digitale Bilderrahmen von Acer
- Tokina 3,5-5,6/16-135 DX kommt im April
- CP+ 2011: Pentax K-5 „Limited Silver“ samt passender Objektive





"Ein Erfolg geht in Serie"
Ach so? Wer hat denn überhaupt so eine NX? Ich hör und seh sonst kaum was von dem System...
Na ja
im hiesigen Blödmarkt war die NX10 binnen Stunden ausverkauft!!! Aber man hatte ja nur eine. Und seit dem gar keine mehr! Aber die Panas bzw Olympussis liegen dort auch wie Sauerbier in der Vitriene, sehen schick aus, werden aber genauso wenig gekauft!
Woher die Kenntnis
Sind Sie Filialleiter, oder woher wissen Sie das so genau?
Meine Fachhändler haben zum Beispiel ein Lager, und dass eine Kamera im Fenster oder der Vitrine steht, heißt nicht, dass ein paar andere verkauft werden.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie fundiert doch so manche Marktanalysen sind.
Was erwarten Sie von
Was erwarten Sie von jemandem, der "Vitrienen" schreibt und sich mit Begriffen wie "Blödmärkten" und "Olympussis" schreibt? Ein möglichst übersichtliches Weltbild. Eben.
Displayauflösung?
Welche Auflösung hat das Display?
Systemausbau
Wenn Samsung mit dem NX-System Erfolg haben will, dann brauchen sie natürlich mehr im Portfolio als nur eine Kamera. Sony startet bei NEX gleich mit zwei Modellen. So gesehen ist die NX5 ein logischer Schritt von Samsung. Ich vermisse aber vor allem weitere Objektive.
HENNIGArts
Zustimmung
Natürlich ist eine Systemkamera eine Frage des Systems. Und genau daran sehe ich die Sache scheitern. Was nützt mir eine Systemkamera mit nur einem ObjektiV? Oder zwei verschiedene Modelle zur Auswahl? Entscheidend ist die Sammlung der Objektive. Und: Habe ich genug Vertrauen in die Marke, um größere Summen in Objektive zu investieren? Also in die Frage: Werden meine Objektive auch in mehreren Jahren noch brauchbar sein, oder ist das "Abenteuer NX" schon bald wieder zu ende? Mir persönlich fehlt da noch das Vertrauen... Da würde ich eher zu MFT oder Sonys NEX greifen...
System
Wenn Sie die Kamera kaufen, ist ein Objektiv drauf. Wenn Sie noch weitere brauchen, gibt es derzeit noch zwei weitere zur Auswahl. 80 Prozent der Anwender reicht das Dicke. Und Samsung reicht es möglicherweise, sich erstmal und die Gunst dieser 80 Prozent zu bewerben.
(Und wenn die Objektive „in mehreren Jahren nicht mehr brauchbar“ sein sollten, kommen halt zwei neue Setobjektive ins Haus. Selbst bei den Großen der Branche wissen Sie nicht, wie zukunftssicher die Investitionen in Objektive sind. Lassen Sie sich mal überraschen, wenn die nächste Generation der Video- und Live-Bild-Funktionen ins Haus stehen.)
Einweglinsen?!
Reden wir hier von Gelegenheits- oder Systemfotographen? Dem Gelegenheitsfotograph reicht sicher ein einzelnes Suppenzoom der 150 Euro Klasse. Die Bedeutung des Systems liegt doch grade darin, dass ich das Objektiv je nach Einsatzzweck optimiert wechseln kann. Für Reportagefotos das hochlichtstarke 24 mm, im Konzert das 2,8/70-200 um von hinten schnell zwischen ganzer Bühne und einzelnen Akteuren wechseln zu können, das 1,4/50 (oder gar 1,4/85) als Standardobjektiv, was auch bei Dämmerung noch nicht den Schwanz einkneift. Das schnelle 2,8/300 für Sportfotos, etc, etc... alles Scherben, die es nicht zum Einwegpreis gibt... Selbst so "Gagobjektive" wie das 8 mm MFT Fisheye, kostet seine gestandenen 850 Euronen, wie wir gestern gelernt haben... Bleibt die Frage: Was will Samsung? Wofür brauche ich einen APS-C Sensor, wenn es nur Einweglinsen dafür gibt?
Und was soll der Vergleich mit den Videofunktionen? Die Anforderungen an ein Cineobjektiv sind teilweise diametral denen des Photoobjektivs. Beim Cineobjektiv kommt es weniger auf hohe Auflösung denn auf einen absolut geräuschfreien (Blenden)mechanismus an.
Bei Canon, Nikon, Sony, Pentax, meintewegen auch MFT, sehe ich dagegen eine langfristige Planung. Paradebeispiel Nikon, die ihr Bajonett schon seit über 50 Jahren aufwärtskompatibel halten. Beispiel Pentax, wo es K-Bajonett Linsen wie Sand am Meer gibt. Beispiel Sony, die erstmal eine Menge in hervorragendes Glas investieren, bevor sie das passende (Profi-)Gehäuse dazu anbieten. Das schafft Vertrauen; schließlich kann ich mir kaum vorstellen, dass sie mehrere Jahre Entwicklungsarbeit in High-End Linsen samt zugehöriger Produktionanlagen von einem Tag auf den nächsten einstampfen. Gut, gibt auch Flops à la Leica: den Leuten jahrzehntelang zu erklären, dass eine Leica und die Objektive eine Anschaffung für's Leben seien, und dann auf einem Forumstreffen nur zu sagen "Tut mir leid Jungs, wir haben uns geirrt." Aber das ist das Restrisiko.
Systemkameras
Reden wir hier von Gelegenheits- oder Systemfotographen?
Keine Ahnung, wovon Sie reden. Ich beobachte den Markt und was das Gros des Marktvolumens ausmacht. Und erkennen keine Widerspruch zwischen dem Gelegentheits- und dem Systemfotografen (was auch immer letzteres sein soll).
Dem Gelegenheitsfotograph reicht sicher ein einzelnes Suppenzoom der 150 Euro Klasse. Die Bedeutung des Systems liegt doch grade darin, dass ich das Objektiv je nach Einsatzzweck optimiert wechseln kann.
Das sagen Sie, dass die Bedeutung des Systems darin liegt.
Blicken wir uns mal etwas um: Es gibt derzeit nur wenige kompakte Kameras mit großem Sensor. Die Sigma-DP1- und DP2-Modelle. Die Leica X-1. Die Ricoh GXR zum Beispiel. Die Micro-Four-Thirds-Modelle. In Zukunft auch die Nex-3 und -5. Und eben die Samsung NX-5 und -10. Zu keiner kenne ich die genauen Verkaufszahlen. Aber die Sigmas sind mit ihren nicht wechselbaren Festbrennweiten, dem eigenwilligen 4,7-Megapixel-Sensor und den schlechten Low-Light-Fähigkeiten schon etwas - wie formulieren wir es - etwas besonderes. Ein paar dieser Nachteile sprechen auch gegen die X-1: Das Objektiv ist nicht wechselbar und bietet nur eine feste Brennweite, gleichzeitig ist der Preis für eine Kompaktkamera dann doch recht hoch. Auch das A12-Module mit großem Sensor für die Ricoh GXR gibt es vorerst nur mit Festbrennweite. Wer also den Komfort einer Kompakt- oder Spiegelreflexkamera mit der Bildqualität einer Spiegelreflexkamera verbinden will, ohne deren Nachteil des Spiegelkastens in Kauf zu nehmen, und das sind einige, wie der Erfolg der neuen Systemkameras zeigt, dem bleiben derzeit drei Systeme: Micro-Four-Thirds (mit dem mit Abstand größten Objektivsortiment und der größten Kameraauswahl, aber dem kleinsten Sensor), Samsung NX (derzeit drei Objektive) und Sony NEX (erstmal nur zwei Objektive, das Superzoom kommt später).
Die meisten verkauften Kameras sind keine SLR. Die Leute wollen nicht so große und vermeintlich komplizierte Kameras, die Leute wollen aber eine bessere Bildqualität als bei den kleinen Kompakten. Ob's dazu nun drei oder 30 Objektive gibt, mag eine Rolle spielen, interessant ist aber erstmal das eine, was drauf ist, und später mal das zweite, was mehr Tele bietet. Halt, ich vergaß noch das Pencake, damit Kamera mit Objektiv in die Jackentasche passen. Alle drei bietet Samsung schon jetzt. Kann also durch den Verkauf seiner Kameras an die „Durchschnittskunden“ erstmal Geld verdienen, und sich gleichzeitig spannenden Neuentwicklungen widmen.
Für Reportagefotos das hochlichtstarke 24 mm, im Konzert das 2,8/70-200 um von hinten schnell zwischen ganzer Bühne und einzelnen Akteuren wechseln zu können, das 1,4/50 (oder gar 1,4/85) als Standardobjektiv, was auch bei Dämmerung noch nicht den Schwanz einkneift. Das schnelle 2,8/300 für Sportfotos, etc, etc... alles Scherben, die es nicht zum Einwegpreis gibt...
Die Objektive mögen für Sie interessant sein. Für 90 Prozent der Käufer sind sie es nicht.
Und wenn Sie die nutzen, kommt es ja auf die SLR - möglichst mit Hochformathandgriff, damit sich die Ausrüstung auch vernünftig handhaben lässt - ja auch nicht mehr an.
Olympus und Pansonic mit Micro-Four-Thirds, Sony mit den Nex und Samsung mit den NX-Modellen sprechen erstmal die 90 Prozent des Marktes an. Um einen Teil der verbleibenden 10 Prozent anzusprechen, betreiben Canon, Nikon, Olympus, Sigma und Sony derzeit einen gigantischen Aufwand. Und auch Samsung kennt diesen Aufwand sehr gut, waren die ja selbst mit den GX-Modellen dabei.
Was will Samsung? Wofür brauche ich einen APS-C Sensor, wenn es nur Einweglinsen dafür gibt?
Für bessere Bilder, als sie die Einweglinse auf der kleinen Kompaktkamera liefern würde.
Und was soll der Vergleich mit den Videofunktionen? Die Anforderungen an ein Cineobjektiv sind teilweise diametral denen des Photoobjektivs. Beim Cineobjektiv kommt es weniger auf hohe Auflösung denn auf einen absolut geräuschfreien (Blenden)mechanismus an.
Sie bestätigen mich. Deshalb sind ja bei der Entwicklung dieser „hybriden Systeme“, die sowohl fotografieren als auch filmen sollen, diese Kompromisse bei den Objektiven erforderlich. Kompromisse, die sich auch im Nikon- und Canon-System bemerkbar machen werden, wenn beide Hersteller die Videofunktionen weiter verbessern (was sinnvoll wäre und wovon auszugehen ist). Eben das ist ein Argument, was an der Zukunftssicherheit einiger AF-Spiegelreflexkamera-Objektive leise zweifeln lässt.
Bei Canon, Nikon, Sony, Pentax, meintewegen auch MFT, sehe ich dagegen eine langfristige Planung. Paradebeispiel Nikon, die ihr Bajonett schon seit über 50 Jahren aufwärtskompatibel halten.
Wobei es auch da genug Kompatibilitätsprobleme gibt, sowohl Probleme mit der Aufwärts- als auch mit der Abwärtskompatibilität. Schauen Sie mal in das lange Kleingedruckte unter einer Nikon-Objektivtabelle.
Aber überhaupt ist Nikon ein schönes Beispiel. Nehmen wir mal die D40, die erste Nikon, die mit den allermeisten Nikon-Objektiven nicht mehr sonderlich viel anfangen kann, weil es der AF nicht tut. Wie viele AF-S-Objektive bot Nikon denn damals zur D40 an?
Die NX-5 und -10 werben in etwa um die gleiche Zielgruppe, und als MF-Objektiv können Sie unzählige Objektive einsetzen. Sehr viel besser als auf der D40.
Beispiel Pentax, wo es K-Bajonett Linsen wie Sand am Meer gibt.
Und auch da heulen die Fans auf, wenn mal wieder ein Teil der Rückwärtskompatibilität gestrichen wird.
Beispiel Sony, die erstmal eine Menge in hervorragendes Glas investieren, bevor sie das passende (Profi-)Gehäuse dazu anbieten. Das schafft Vertrauen.
Wobei Sony einen Teil des Vertrauens durch das derzeit zögerliche Engagement oberhalb der Alpha 550 wieder verspielt.
Gut, gibt auch Flops à la Leica: den Leuten jahrzehntelang zu erklären, dass eine Leica und die Objektive eine Anschaffung für's Leben seien, und dann auf einem Forumstreffen nur zu sagen "Tut mir leid Jungs, wir haben uns geirrt." Aber das ist das Restrisiko.
Schönes Beispiel: Hervorragende, kompakte MF-Objektive. Die machen sich prima auf einer Kamera wie der NX-10, sehr viel besser als auf einer Micro-Four-Thirds-Kamera, besser als auf einer R9 mit Modul R. Und dich machen sich ebenfalls prima auf einer EOS 5D Mk II oder Alpha 850.
System?
Das sagen Sie, dass die Bedeutung des Systems darin liegt.
Worin liegt denn Ihrer Ansicht nach der Vorteil Objektive wechseln zu können, wenn nicht dem optimierten Einsatzzweck? Nur zum Spielen? Damit Staub auf den Sensor kommt?
Blicken wir uns mal etwas um: Es gibt derzeit nur wenige kompakte Kameras mit großem Sensor.
Rückfrage #1: Wofür brauche ich Ihrer Ansicht nach einen großen Sensor, wenn's nicht um BQ geht? Und da ist der Sensor nunmal nur ein Glied in der Kette. Viel wichtiger ist dabei das Objektiv.
Die Sigma-DP1- und DP2-Modelle. Die Leica X-1. Die Ricoh GXR zum Beispiel.
CO2 Verschwendung, die überhaupt zu erwähnen.
Die Micro-Four-Thirds-Modelle.
Okay, bei MFT haben wir zumindest zwei Hersteller, die man so halbwegs als ernsthaft bezeichenen kann. Olympus traue ich zu, solide Optiken zu bauen; Panasonic hat mit Leica einen Partner, der ein bissle was von Objektiven versteht (auch wenn Panasonic die Linsen dann selber rechnet und baut). Und ja, durch das kurze Auflagemaß wird es damit möglich, alle obsoleten Objektive dort anzuflaschen -- und durch den kleinen Bildausschnitt bekommt man damit sogar mit mittelmäßigen Objektiven noch brauchbare Ergebnisse (in der Mitte des Bildes sind alle Objektive scharf). Aber für hochwertige Linsen ist das keine Option: Die Unsummen, die man mal für hochleistungsobjektive hingelegt hat, stecken in der Korrektur der Randbereiche des (KB-)Bildkreises. Aber seien wir mal ehrlich: Wenn Sie 4000 DM in ein 28 mm Objektiv investiert haben, und dann nur den Ausschnitt nutzen, der bei einem 150 DM Objektiv (oder gleich das Kitobjektiv) genausogut rüberkommt -- blutet Ihnen dann nicht das Herz? Und vor allem: Das schöne Weitwinkel liefert dann nur noch einen Bildwinkel, der kleiner ist, als ihr 50 mm Objektiv seinerzeit.
In Zukunft auch die Nex-3 und -5.
Eben. Hier sehe ich die große Chance. Wenn Sony irgendwann den AF nachliefert und die Nutzerschnittstelle bedienbar macht, haben wir es hier mit einem sehr interessanten System zu tun:
Und eben die Samsung NX-5 und -10.
Eben nicht. Meines Wissens nach erfüllen die Samsungs wenn überhaupt nur den Punkt mit der Möglichkeit alle möglichen Objektive anflanschen zu können. Zur Größe des Sensors passende (hochleistungs-) Objektive gibt's nicht. Unterstützung für das Teil gibt es weder in C1, noch in DxO, ja, noch nicht mal in ACR 6.1. Und für die Backuplösung zu einem DSLR System fehlt die DSLR. Kurz: Sie können die NX in einem Atemzug mit X1, DP-1,2, und GXR nennen. Es ist und bleibt eine Bridgekamera mit der Möglichkeit Staub auf den Sensor fallen zu lassen. Und über die BQ des selbstgestrickten Sensors brauchen wir erst gar nicht zu reden...
Samsung mit den NX-Modellen sprechen erstmal die 90 Prozent des Marktes an.
90%? Come on... 90% will und braucht keine Wechseloptik um dann hinterher den Staub von Sensor pusten bzw. von den Bildern wegpixeln zu müssen -- Zumal die einschlägigen Programme (s.o), die diese Möglichkeiten automatisiert bieten, den NX Nutzern verschlossen bleiben.
Und dafür 700 oder 800 Euronen auf den Tisch blättern...? Da kriegen Sie aber schon eine ordentliche Einsteigerspiegelreflex für -- die dann auch serienmäßig mit einer großen Auswahl an Objektiven und Anbindung an Software von Drittanbietern daher kommt, und auch nur unwesentlich größer als eine NX ist.
Wobei es auch da genug Kompatibilitätsprobleme gibt, sowohl Probleme mit der Aufwärts- als auch mit der Abwärtskompatibilität. Schauen Sie mal in das lange Kleingedruckte unter einer Nikon-Objektivtabelle.
Aber überhaupt ist Nikon ein schönes Beispiel. Nehmen wir mal die D40, die erste Nikon, die mit den allermeisten Nikon-Objektiven nicht mehr sonderlich viel anfangen kann, weil es der AF nicht tut. Wie viele AF-S-Objektive bot Nikon denn damals zur D40 an?
Nöö. Die Mätzchen gab's schon bei der D70. Da müssen Sie auch genau angucken, welches Objektiv zu 100% unterstützt wird. Trotzdem: Sie kriegen die Objektive dran -- selbst wenn Sie sie nur im gleichen Umfang benutzen können wie Fremdobjektive über einen mechanischen Adapter.
Wobei Sony einen Teil des Vertrauens durch das derzeit zögerliche Engagement oberhalb der Alpha 550 wieder verspielt.
Reden wir am 21.9. weiter... ;-)
Schönes Beispiel: Hervorragende, kompakte MF-Objektive. Die machen sich prima auf einer Kamera wie der NX-10, sehr viel besser als auf einer Micro-Four-Thirds-Kamera, besser als auf einer R9 mit Modul R. Und dich machen sich ebenfalls prima auf einer EOS 5D Mk II oder Alpha 850.
Ja wat denn nu? R- oder M-Objektive? R-Objektive sind alles andere als kompakt und leicht: Solides Glas und Messing hat sein Geweicht. Und die passen von Auflagemaß einzig am Canon Gehäuse und eben den spiegellosen Gehäusen. Und was nützt mir das auf einer NX, wenn die Kamera das Potential der Linsen nicht zu 100% in JPEGs überträgt und mir die Möglichkeiten der RAWs in Verbindung mit hochspezialisierter Entwicklungsprogramme von Drittanbietern verschlossen bleiben?
Bleibt also MFT (wobei ich meinen Linsen nicht das Viertelformat zumuten will) oder Sonys NEX.
Systemkamera
Das sagen Sie, dass die Bedeutung des Systems darin liegt.
Worin liegt denn Ihrer Ansicht nach der Vorteil Objektive wechseln zu können, wenn nicht dem optimierten Einsatzzweck?
Zunächst mal bleibt mir heutzutage nicht mehr viel anderes übrig. Gut ausgestattete Systemkameras gibt es fast nur mit Wechselobjektiven - über die Ausnahmen wie die Leica X1 oder die Sigma DP-1 und -2 sowie die Ricoh GXR wurde oben ja schon geschrieben. Bei der GXR ist das Geschrei groß, wenn der Hersteller es wagt, Sensor und passendes Objektiv fest zu verbinden.
Schöne "Bridge-Kameras" wie die Dimage A1 waren halt Kinder ihrer Zeit und sind durch den Preisverfall der Spiegelreflexkamers verdrängt worden.
Wenn ich heute eine Kamera mit großem Sensor und der einhergehenden guten Bildqualität will, dann gibt es die in den meisten Fällen gleich mit Wechselobjektivbajonett. Aus gutem Grund: Als Käufer habe ich die Wahl zwischen verschiedenen Angeboten. Ich schaue, ob mir das 18-55 (oder sowas in der Art) reicht, ob ein 55-200 (gleich oder später) dazugekauft wird, oder ob ich statt dessen gleich das 18-270 nehme. Eine Kamera - drei Preisklassen, drei verschiedene Angebote. Sowohl für den Hersteller als auch für den Kunden ist das eine lukrative Situation. Samsung bietet zusätzlich mit dem Pencake noch die Jackentaschnen-NX10.
Schauen Sie sich die Verkaufszahlen an: Rund 90 Prozent der Käufer reichen die drei oder vier Objektive. 90 Prozent der Käufer reicht die Möglichkeit, Objektive wechseln zu können. Bei Ihrer Wunschausrüstung müsste man wohl davon reden, die Objektive wechseln zu müssen, haben Sie doch für jeden Zweck das ideale Objektiv dabei, aber das 2,8/300 macht sich dann doch nicht ganz so gut auf dem Kindergeburtstag des Töchterchen.
Blicken wir uns mal etwas um: Es gibt derzeit nur wenige kompakte Kameras mit großem Sensor.
Rückfrage #1: Wofür brauche ich Ihrer Ansicht nach einen großen Sensor, wenn's nicht um BQ geht? Und da ist der Sensor nunmal nur ein Glied in der Kette. Viel wichtiger ist dabei das Objektiv.
Und?
Und ich behaupte, dass selbst die Setobjektive die 50 Euro Aufpreis wert sind. Auf jeden Fall deutlich mehr wert als die Objektive der meisten Kompaktkameras. Und dass in der Summe aus Objektiv und Sensor ein eklatanter Abstand zwischen den meisten Systemkameras und den meisten Kompaktkameras liegt. Heißt: Auch das Set-Objektiv ist eine gute Wahl.
Die Sigma-DP1- und DP2-Modelle. Die Leica X-1. Die Ricoh GXR zum Beispiel.
CO2 Verschwendung, die überhaupt zu erwähnen.
Das schreiben Sie. Die Sigmas sind tolle 5-Megapixel-Kameras. Als solche heutzutage leider nicht mehr ganz zeitgemäß, aber das heißt ja nicht, dass sie nichts taugen. Und erst reicht die X1 ist eine interessante Kamera, es muss halt jeder für sich entscheiden, was er bereit ist, dafür zu bezahlen. Bei der GXR hat der Hersteller sich gezielt "auf den optimierten Einsatzzweck" eingestellt, wie Sie so schön schreiben.
Und ja, durch das kurze Auflagemaß wird es damit möglich, alle obsoleten Objektive dort anzuflaschen -- und durch den kleinen Bildausschnitt bekommt man damit sogar mit mittelmäßigen Objektiven noch brauchbare Ergebnisse (in der Mitte des Bildes sind alle Objektive scharf).
Wobei ich mich frage, was so toll ist, drei Viertel des Bildes wegzuschmeißen, weil der Sensor zu klein fürs Objektiv ist. Warum sehe ich kaum jemanden mit Mittelformatobjektiven auf der Kleinbildkamera rumlaufen? Auch das Mittelformatobjektiv ist in der Mitte scharf. Um brauchbare Ergebnisse zu kriegen, muss ich keine alten Objektive adaptieren, da reicht auch das Set-Objektiv. Soweit ich Sie verstehe, sind wir da einer Meinung.
Aber für hochwertige Linsen ist das keine Option: Die Unsummen, die man mal für hochleistungsobjektive hingelegt hat, stecken in der Korrektur der Randbereiche des (KB-)Bildkreises.
Dann setzen Sie die Objektive doch wenigstens auf einen Halbformatsensor, wie er in der NX10 und NX5 sitzt. Nicht umsonst hat Samsung sich für dieses Bildformat entschieden. Und bietet Adapter für SLR-Objektive an.
Samsung mit den NX-Modellen sprechen erstmal die 90 Prozent des Marktes an.
90%? Come on... 90% will und braucht keine Wechseloptik um dann hinterher den Staub von Sensor pusten bzw. von den Bildern wegpixeln zu müssen.
Die brauchen das Objektiv ja auch nicht abzunehmen. Kriegen aber die Kamera mit dem Objektiv, das sie wollen: Pencake, Standard-Zoom eventuell noch das Telezoom. Und die kriegen deutlich bessere Bilder als mit der Ixus.
Wobei es auch da genug Kompatibilitätsprobleme gibt, sowohl Probleme mit der Aufwärts- als auch mit der Abwärtskompatibilität. Schauen Sie mal in das lange Kleingedruckte unter einer Nikon-Objektivtabelle.
Aber überhaupt ist Nikon ein schönes Beispiel. Nehmen wir mal die D40, die erste Nikon, die mit den allermeisten Nikon-Objektiven nicht mehr sonderlich viel anfangen kann, weil es der AF nicht tut. Wie viele AF-S-Objektive bot Nikon denn damals zur D40 an?
Nöö. Die Mätzchen gab's schon bei der D70. Da müssen Sie auch genau angucken, welches Objektiv zu 100% unterstützt wird. Trotzdem: Sie kriegen die Objektive dran -- selbst wenn Sie sie nur im gleichen Umfang benutzen können wie Fremdobjektive über einen mechanischen Adapter.
Aber dann kann ich ja gleich die Samsung nehmen, da kriege ich nämlich noch viel mehr Objektive dran. Und kann die dank Livebild und Lupe auf dem Display oder im elektronischen Sucher endlich auch wieder vernünftig manuell fokussieren.
Schönes Beispiel: Hervorragende, kompakte MF-Objektive. Die machen sich prima auf einer Kamera wie der NX-10, sehr viel besser als auf einer Micro-Four-Thirds-Kamera, besser als auf einer R9 mit Modul R. Und dich machen sich ebenfalls prima auf einer EOS 5D Mk II oder Alpha 850.
Ja wat denn nu? R- oder M-Objektive? R-Objektive sind alles andere als kompakt und leicht: Solides Glas und Messing hat sein Geweicht.
"Leicht" habe ich ja nicht geschrieben. Solide: Ja. Es sind halt Manuell-Fokus-Objektive, und als solche in der Regel im Vergleich zum AF-Sortiment anderer Hersteller relativ kompakt.
Und die passen von Auflagemaß einzig am Canon Gehäuse und eben den spiegellosen Gehäusen.
Es gibt noch mehr Optionen, wenn Sie bereit sind, ein anderes Bajonett anzuschrauben. Aber wir sind ja bei der NX10:
Und was nützt mir das auf einer NX, wenn die Kamera das Potential der Linsen nicht zu 100% in JPEGs überträgt und mir die Möglichkeiten der RAWs in Verbindung mit hochspezialisierter Entwicklungsprogramme von Drittanbietern verschlossen bleiben?
Meines Wissens können Sie die RAWs ins relativ universelle DNG übersetzen.
Einverstanden
Schauen Sie sich die Verkaufszahlen an: Rund 90 Prozent der Käufer reichen die drei oder vier Objektive.
90 Prozent der Käufer reicht die Möglichkeit, Objektive wechseln zu können. Bei Ihrer Wunschausrüstung müsste man wohl davon reden, die Objektive wechseln zu müssen, haben Sie doch für jeden Zweck das ideale Objektiv dabei, aber das 2,8/300 macht sich dann doch nicht ganz so gut auf dem Kindergeburtstag des Töchterchen.
Gut, lass ich gelten. Man hat beim Kauf die Möglichkeit, sich das Objektiv aussuchen zu können. Und der Kunde hat das Gefühl, seine Entscheidung nachträglich noch überdenken zu können. Das gute Gefühl, eine Möglichkeit zu haben -- ob man sie nutzt ist dann was anderes... Meinem Herrn Papa z.B. war bei der Kaufentscheidung auch ganz wichtig, seine M42 Schneider-Kreuznachs nach 30 Jahren wieder verwenden zu können. Aber dann war da das 18-55 mm drauf und dann meinte er nur, dass würde doch reichen... Och, und dann mit Adaptern... Och nööö...
Ja, und natürlich hat das 2,8/300 nichts auf dem Kindergeburtstag des Töchterchens zu suchen -- dafür gibt's ja das 2,0/24 (oder noch besser 1,4/24) mit KB-Format... ;-)
Und dass in der Summe aus Objektiv und Sensor ein eklatanter Abstand zwischen den meisten Systemkameras und den meisten Kompaktkameras liegt. Heißt: Auch das Set-Objektiv ist eine gute Wahl.
Eben. Warum sollten 90% der Anwender das Objektiv wechseln? Wenn man die Kamera erstmal hat, und sie "tolle Bilder macht" -- warum sollten 90% der Anwender dann nochmal in den Laden gehen und nochmals Geld für ein Objektiv ausgeben. Hören Sie sich doch mal um, bei den 90% -- für die macht die Kamera das Bild. Das Objektiv ist "das Ding vorne dran". Und: "Was soll das kosten?!? Spinnen die?!?!"
Kleine Anekdote dazu am Rande: Ein Pärchen kommt zu meinen damaligen Händler (1989) in den Laden und möchte ein Opernglas kaufen. Herr K. legt drei Gläser auf den Tisch: Ein No-Name, ein Tokina (?), und ein Leitz und erklärt: "das hier ist das Billigste und kostet 99 DM, das hier ist das beste und kostet 700 DM, und das hier ist was dazwischen, kostet 300." Er (also der Kunde) nimmt das 99 DM Glas, guckt durch und meint nur: "Aha, sehr schön." und reicht es an seine Frau weiter. Sie ebenfalls. Guckt durch "Ja, sehr schön". Dann nimmt er mit einem herablassenden mitleidigen Lächeln das 700 DM Glas in die Hand, Motto: "Die spinnen doch mit ihren 700 DM für ein Fernglas..." Guckt durch und macht ein entsetztes Gesicht, sagt kein Wort. Sie besorgt: "Was ist los Schatz...?" Er reicht es kommentarlos rüber. Sie guckt durch und auch ihre Gesichtsmuskeln erschlaffen... Dann nimmt sie es vom Auge und stottert zu dem Händler... "Ja... also... emmm... soviel Geld wollten wir dann doch nicht ausgeben... soll nämlich ein Geschenk für meine Schwiegermutter sein... und die ist ja schon älter und....." Herr K, ganz abgeklärter Profi, nickte verständnisvoll und meinte mit ruhiger Stimme: "Nehmen Sie das hier für 300..." Die beiden nickten eifrig und wollten da auch gar nicht mehr durchgucken. Aber jde Wette: Die sind wiedergekommen und haben sich das 700 DM Teil für ihren eigenen Bedarf gekauft
Aber eben genau den Unterschied kennt der Normalo halt nicht, wenn er's nicht selber gesehen hat.
Bei der GXR hat der Hersteller sich gezielt "auf den optimierten Einsatzzweck" eingestellt, wie Sie so schön schreiben.
Okay, ich oute mich: Ich bin Ricoh-Fan, damals, als Ricoh noch richtige Spiegelreflexen gebaut hat... Aber was ich von GXR halten soll, weiss ich, offen gesagt, nicht. Eigentlich ist es ja umgekehrt: Ricoh bietet mehrere Kameras mit wechselbarem Griff an. Mag für Ricoh finanziell sicherlich interessant sein. Und auch der Kunde muss nicht mit jeder neuen Kamera den Handgriff neu kaufen... Aber ansonsten...?
Wobei ich mich frage, was so toll ist, drei Viertel des Bildes wegzuschmeißen, weil der Sensor zu klein fürs Objektiv ist. Warum sehe ich kaum jemanden mit Mittelformatobjektiven auf der Kleinbildkamera rumlaufen? Auch das Mittelformatobjektiv ist in der Mitte scharf. Um brauchbare Ergebnisse zu kriegen, muss ich keine alten Objektive adaptieren, da reicht auch das Set-Objektiv. Soweit ich Sie verstehe, sind wir da einer Meinung.
Eben. Der Grund auch, warum ich der Versuchung, meine R-Linsen an eine Olympus E-1 anzuflanschen ganz schnell widerstanden habe.
Dann setzen Sie die Objektive doch wenigstens auf einen Halbformatsensor, wie er in der NX10 und NX5 sitzt. Nicht umsonst hat Samsung sich für dieses Bildformat entschieden. Und bietet Adapter für SLR-Objektive an.
Exactamente. Nur: Samsung bietet im Gegensatz zu Sony keine System-Adapter für SLR Objektive. Ein System ist ein System ist ein System. Ich hab's ja probiert mir einen hübschen Fuhrpark an systemfremden Festbrennweiten für meine a900 zuzulegen. Alle Objektive reizen die Auflösung des Sensors voll aus. Und? Kamera auf Manuell schalten (wobei die Haptik der modernen SLRs nicht mehr für manuelle Bedienung optimiert ist...), Blende auf zum scharfstellen, Blende zu zur Belichtungsmessung und Belichten. Wenn der Belichtungsmesser überhaupt funktioniert (bei der D70 z.B. geht er gar nicht), dann liefert er idR nur bessere Schätzwerte, die man dann noch korrieren muss.
Und da hilft es auch nichts, dass sie Dank LiveView direkt das Sensorbild sehen. Aufblenden müssen sie trotzdem, um eine geringe Tiefenschärfe zu haben um zu sehen, wo die maximale Schärfe liegt, und abblenden, um dann einen Arbeitstiefenschärfe zu haben.
Wollen Sie sich das wirklich antun?
Ich selber habe nach ein paar Monaten entnervt aufgegeben, und mir dann doch das 24-70 ZA als Grundversorgung im Weitwinkelbereich gekauft -- auch wenn ich Zoom-Objektive leidenschaftlich hasse. Es erscheint mir aber als das kleinere Übel....
Aber dann kann ich ja gleich die Samsung nehmen, da kriege ich nämlich noch viel mehr Objektive dran. Und kann die dank Livebild und Lupe auf dem Display oder im elektronischen Sucher endlich auch wieder vernünftig manuell fokussieren.
Yepp. Aber um das manuelle auf- und Abblendspielchen kommen Sie nicht drumrum, wenn's kein Systemobjektiv ist (s.o.)...
Es gibt noch mehr Optionen, wenn Sie bereit sind, ein anderes Bajonett anzuschrauben.
Sicherlich gibt es Junkies, die sowas machen. Aber was bringt das? Sie kriegen die Linsen dann zwar mechanisch an das Gehäuse -- sie sind dann aber trotzdem noch keine Systemobjektive; mit allen damit verbundenen Nachteilen (s.o), sowie dem Nachteil, dass sie die Objektive nicht mehr an eine R oder SL2 kriegen. Erschwerend kommt hinzu, dass jeder Hersteller für wesentlich weniger Geld Linsen im Sortiment haben dürfte, die den Leicalinsen mindestens ebenbürtig sind und ausserdem auch noch Systemobjektive sind. Mit allen Vorteilen.
Meines Wissens können Sie die RAWs ins relativ universelle DNG übersetzen.
Mag sein. Aber wiederum: Zu welchem Preis? Brauche ich eine spezielle Software dafür? Wieviel Zeit/Arbeitsaufwand muss ich für die Konvertierung einrechnen? Und: Nimmt der Konverter bereits irgendwelche Manipulationen am Bild vor...?
Alles Punkte, die die Kamera für die 10% des Marktes (deren Vertreter sich hier auf Photoscala tummeln ;-) ) uninteressant machen. Und gut, für 90% ist es eine Kamera bei der man ggf das Objektiv wechseln kann... Und die Überlegungen, die wir hier anstellen, interessieren die 90% wohl zum Zeitpunkt des Kaufs auch nicht... ;-) Oder doch? 800 Euro sind für 90% ein Wort. die NEX-3 gibt's da schon für die knapp die Hälfte. Oder vielleicht eine Nikon D5000 mit 18-200 mm Objektiv, die nur unwesentlich größer ist aber eine "Profimarke"? Und der Nachbar hat ja auch eine Nikon. Und die im Fernsehen ja auch...
Sagen wirs kurz:
der Kerle versteht einfach nicht, dass die Spielwiese, die er sich ausgesucht hat, für den Rest vom Laden mehr oder minder vollständig uninteressant ist..Diese ewigen Kompatiblitätsfanatiker mit ihrem Hang zum zigfach Tricky-Overkill mit eingebauter Selbstübertölpelung verstehen einfach nicht, dass das die Restwelt kalt lässt.
Zukunftssicher
Wie zukunftssicher sind denn die Canon-, Nikon- und Sony-Objektive, die ich heute in der gleichen Preisklasse wie die Samsungs kaufe? Wann steigen auch Canon und Nikon auf neue Bajonette mit kurzem Auflagemaß um, um den Gelegenheitsfotografen keinen Spiegelkasten mehr zuzumuten? Wann bringen die Objektive, mit denen der AF beim Filmen zufriedenstellend funktioniert?
Billig um jeden Preis
Allein der Sucher der NX10 wäre mir den Aufpreis von 100 Euro wert.Da wurde an der wichtigsten Stelle gespart.
Das gehört zum Wesen
moderner Fototechnik: Sie legt uns eindringlich nahe, dass wir sie uns in dieser Form weitgehend sparen können ...
Schade, schade - - -
Schade für Samsung. Wieder was falsch gemacht. Wenn man schon den Vorteil hat keinen Spiegelkasten bauen zu müssen, dann sollte man doch den elektronischen Sucher schwenkbar machen. Bei der Konkurrenz funktioniert das bereits. Gespart an der falschen Stelle. Wenn ein Automobilhersteller den Fahrersitz gegen einen Badezimmerhocker tauscht und die Klimaanlage streicht ist das in etwa das Selbe.
Die mit Fotografie beschäftigten Angestellten von Samsung haben anscheinend selbst noch nie ernsthaft ein Bild gemacht. Vielleicht mit einer Kompakten herumgeknippst und fleißig gelächelt. Mein Verdacht ist das die Kaufleute vorher mit Reis gehandelt haben. Da kann man wenn gar nichts mehr geht immer noch die B - Ware nehmen.
Und das sie die eigenen Hosen gestrichen voll haben sieht man daran das in den Geschäften so wenig Ware ist. Von den versprochenen Objektiven mal abgesehen.
Für ca 520,- Euro bekommt man hingegen eine kleine leistungsfähige Pentax Kx mit 18-55 Objektiv. Sucher ist ok und man kann alles was ein K- Bajonett hat an die Kamera anschließen. Kann statt dessen auch eine Nikon, Canon, Sony sein, auch da sind nette Einsteiger Kameras zu haben.
Aber nächstens kommt bestimmt die NX-20, ab dann wird alles besser.
Gibt es bereits Infos zur
Gibt es bereits Infos zur Displayauflösung? (Anstatt Hobbymarketing...)
Gast schrieb: ...einiges...
...einiges... Die mit Fotografie beschäftigten Angestellten von Samsung haben anscheinend selbst noch nie ernsthaft ein Bild gemacht. Vielleicht mit einer Kompakten herumgeknippst und fleißig gelächelt. Mein Verdacht ist das die Kaufleute vorher mit Reis gehandelt haben. Da kann man wenn gar nichts mehr geht immer noch die B - Ware nehmen.
Polemik. Schon mal eine NX10 in der Hand gehabt, geschweige denn benutzt?
Und das sie die eigenen Hosen gestrichen voll haben sieht man daran das in den Geschäften so wenig Ware ist. Von den versprochenen Objektiven mal abgesehen.
Das deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen -zumindest nicht hier in Norddeutschland, wo ich unterwegs bin.
Für ca 520,- Euro bekommt man hingegen eine kleine leistungsfähige Pentax Kx mit 18-55 Objektiv. Sucher ist ok und man kann alles was ein K- Bajonett hat an die Kamera anschließen. Kann statt dessen auch eine Nikon, Canon, Sony sein, auch da sind nette Einsteiger Kameras zu haben.
Aber nächstens kommt bestimmt die NX-20, ab dann wird alles besser.
Offenbar wurde hier einiges nicht verstanden. EVIL-Kameras stellen eine neue Geräteklasse dar, die gerade erst im Entstehen begriffen ist. Wäre es anders, würden weder Sony noch Nikon -als Anbieter auch von Einsteiger-DSLRs- auf diesen Zug aufspringen. Mittelfristig ist abzusehen, dass EVILs die Einsteiger-SLRs ablösen werden, einfach, weil sie die Bedürfnisse der Zielgruppe besser befriedigen können als klassische SLRs. Samsung hat offenbar diese Entwicklung früh erkannt, und sich als von Traditionen wenig belasteter Hersteller rechtzeitig gut positioniert. Es sind tatsächlich noch weitere Gehäuse in der NX-Serie angekündigt (ob sie nun NX 20 heissen werden oder nicht), und natürlich eine Reihe von Optiken, inklusive zweier weiterer Festbrennweiten. Der Systemausbau (drei Optiken, zwei Blitze, Fernauslöser, Filter, Taschen)ist für die kurze Präsenz im Markt nicht schlecht, und wer´s braucht (ich zum Beispiel), kann per Adapterauch an eine NX alles anschliessen, was ein K-Bajonett hat -oder ein F-Bajonett, oder ein M42-Gewinde, oder MD oder FD...
Vielleicht einfach mal die Baskenmütze absetzen und Luft an den Kopf lassen.
Goil!
Voll goil, volle 100 Euro billiger und dann noch 300X220 Pixel statt 640x480 als EVF und ein TFT statt OLED als Display, im Sucher nix erkennen aber es gibt Wechselobjektive, wenn auch nur 2. Da fallen dann die 98% Sichtfeld statt der 100 gar nichtmehr ins Gewicht!
Samsung hat den Markt erkannt, das Ding wird ganz bestimmt der Renner!
Jetzt weiß ich auch, warum ich es nie in den Vorstand solcher Firmen bringen werde, ich hätte da als "Billigversion" eher an eine 8MP statt 15MP bei gleichem Sucher und Display gedacht, dafür so richtig rauschfreie Bildquali!
Eigentlich hätte ich aber an gar keine kastrierte NX10 denken wollen, sondern eher an irgendwas zwischen PEN und NEX: Klappdisplay, EVF, griffig und trotzdem mini, denn wen kratzen schon 100 Euro bei diesem Ding die dann Straße vermutlich zu 70 werden?
Hach ja, wenn kratzt schon an was ich gedacht hätte?
Go Samsung, go, wohin auch immer....
Es nicht weit bringen
Jetzt weiß ich auch, warum ich es nie in den Vorstand solcher Firmen bringen werde.
Ihr Auftreten dürfte dazu aber ebenfalls erheblich beitragen. Wenn Sie im realen Leben genauso rüberkommen wie hier, würde ich Sie in keinen Vorstand wählen. Egal, ob bei Samsung oder sonstwo.
Ich hätte da als "Billigversion" eher an eine 8MP statt 15MP bei gleichem Sucher und Display gedacht, dafür so richtig rauschfreie Bildquali!
Und so eine Kamera wäre dann billiger geworden?
Machen Sie sich doch mal 30 Sekunden Gedanken, wo denn die Sensoren herkommen sollen und was denn möglicherweise die Kosten einer Systemkamera ausmacht. Meinen Sie, Samsung entwickelt für seine NX5 einen neuen 8-Megapixel-Sensor? Meinen Sie, die Kamera würde mit einer solchen Neuentwicklung günstiger als mit dem Sensor aus der laufenden Serienproduktion? Warum wohl haben sich die Hersteller mehr oder weniger auf einige wenige Sensorformate geeinigt? Warum wohl findet man ähnliche Sensoren in den verschiedensten Kameras immer wieder?
Und wer sagt denn, dass Samsung sich gegen die kompakte NX - irgenwas zwischen PEN und NEX - entschieden hätte?
Warum sonst wohl
sollte man Hersteller und deren Vorstände würgen, als wenn man sieht, wie einheitlich sie auf's falsche Pferd setzen - weil halt alle drauf setzen ...
gutgläubig
Und so eine Kamera wäre dann billiger geworden?
Glauben sie ernsthaft dass ein gröberer EVF mit nur 98% und TFT statt OLED mehr als 6 Euro bei der Produktion einspart?
Darum geht es denen doch gar nicht!
Ernsthaft
Glauben sie ernsthaft dass ein gröberer EVF mit nur 98% und TFT statt OLED mehr als 6 Euro bei der Produktion einspart?
Darum geht es denen doch gar nicht!
Was in der Produktion 6 Euro sind, sind beim Verkaufspreis ganz schnell ganz viel mehr (Zoll, Steuern, Handelsmargen ...)
Wobei ich die "98%" eher für eine "Abgrenzungsangabe" halte, damit ein wenig mehr Unterschied bleibt: Denn rein technisch spricht ja wohl gar nichts dagegen, das volle Sensorbild abzugreifen und anzuzeigen - so machens ja selbst die Kompakten.
der besucher
Sucherbildfeld 98%
Ein digitaler Sucher zeigt was man ihm liefert bzw. was auf dem Sensor landet (=100%). Das Samsung das "Bildfeld" im Sucher nun künstlich beschneidet um das Schwestermodell zur NX10 "billiger" zu machen, ist nur noch Kundenverarschung. Was soll das?
Vielleicht sollten langsam auch mal interessantere Optiken kommen, denn 08/15 Zooms bietet nun jedes andere System ebenfalls und die Marktführer hauen ein Billigmodell nach dem anderen raus. Da kann Samsung über den Preis überhaupt nicht konkurrieren. Und so viel kleiner ist die NX gegenüber den Low-End Modellen von Canon / Nikon auch nicht.
Wenn da nicht bald was passiert - zum Beispiel die Kooperation mit Schneider-Kreuznach und die "rumorten" lichtstarken Optiken - ist das Ganze echt flopverdächtig.
Interessant übrigens auch die Tatsache, das Samsung das NX System in Japan überhaupt NICHT vermarktet. Es ist dort nicht erhältlich und wird natürlich auch nicht beworben.
Dass das Sucherfeld
"nur" 98 % herzeigt, hat vermutlich eher was mit dem eingesetzten Produkt, dem Grafikcontroller und weniger mit der effektiv realisierbaren Auflösung zu tun. Der EVF ist eber um einiges billiger, als der von der NX10. Aber für die Mehrzahl der privaten Knipser (ich meine das jetzt nicht abfällig) reicht das dicke in Kombination mit dem rückseitigen Display, das wohl in der Mehrzahl der Fälle zum Einsatz kommt. Wichtiger ist in dem Fall, dass das Endprodukt, das digitale Bild, sehr gut kommt. Und wie man auf depreview feststellen kann, sind die Bildergebnisse sehr gut. Die halten locker mit denen aus gleichartigen Geräten von Canon/Nikon mit, bzw. im Fall von Canon würde ich persönlich schlicht sagen: sind besser. Aber, das ist auch eine Geschmacksfrage. Da ist wohl der Chiphersteller Samsung dabei, sich einen guten Platz in der Topklasse der Sensorhersteller zu erobern.
Butterbrotfotografie oder Plakatwände?
Alles ist relativ.Ich fotografiere Hochzeiten ,Babys,Paßbilder,Architektur.Die erste gute Digi war die Pana FZ 50.Viel besser gefiel mir dann die Fuji S 100 FS,trotz kleiner Schwächen.Nun nehme ich auch die Sam NX 10 (Pancake)mit "auf Reisen". Also die beiden zuletzt aufgeführten Kameras.Die Kameras sind großartig und die Kunden sind voll zufrieden.Was gibt es eigentlich zu meckern?Aber Austauschen kann man sich ja.