Ihr sollt nach und nach lernen, nicht mit der Kamera, sondern mit dem Herzen zu fotografieren.

— Johannes Martin Kunder

BENUTZERANMELDUNG

„Schnellere“ Firmware für Olympus Pen E-P1, E-P2 & E-PL1

Olympus stellt für die Micro-Four-Thirds-Kameras Pen E-P1, Pen E-P2 und Pen E-PL1 jeweils neue Firmware-Versionen online, die v.a. den Autofokus beim Fotografieren und Filmen beschleunigen wollen. Weiter stellt Olympus ein Digital Camera Updater Tool bereit und für den Mai 2010 den Olympus Viewer 2 in Aussicht; beide kostenlos:

Foto der Pen E-P1 von Olympus Laut Olympus optimiert das Firmware-Update den Autofokus aller Pen-Modelle (E-P1, E-P2 und E-PL1); bei den Modellen E-P1 und E-P2 werde zusätzlich das kontinuierliche AF-Tracking im Videomodus verbessert (und sei nun genauso schnell und akkurat wie bei der E-PL1). Olympus USA spricht von 15 %, die der Film-AF schneller geworden sein soll.

Und nach dem Update können die Modelle E-P2 und E-PL1 das Kamera-Menü und die aufgenommenen Bilder auch dann auf dem Monitor anzeigen, wenn der elektronische Sucher VF-2 an der Kamera angeschlossen ist.

Olympus empfiehlt, das Update für Kamera und Objektive gleichzeitig mit dem Firmware-Updater-Tool durchzuführen: Tool herunterladen und installieren, die Kamera via USB mit dem Computer verbinden und den Anweisungen folgen.

Das Digital Camera Tool zur Firmware-Installation sowie die neue Firmware sollen ab dem 22. April, 3:00 Uhr MEZ, als Download unter dieser Adresse bereitstehen, verspricht Olympus:

Olympus - Downloads.

Die Beschreibungen zu allen aktuellen Firmware- und Software-Versionen von Olympus finden sich auch hier:

Joint update service for OLYMPUS E-SYSTEM.

Mit dem Olympus Viewer 2 kündigt Olympus zudem ein Programm zur Bearbeitung sowie Verwaltung von Bildern und Videos an, das ab Anfang Mai als kostenloser Download bereitstehen soll und sich an die Besitzer von E-System- und PEN-Kameras richtet. Der Nachfolger von Olympus Master 2 und Studio 2 bietet laut Olympus u. a. die Möglichkeit, RAW-Dateien zu verarbeiten, und dabei alle Art-Filter-Effekte der Kamera zu nutzen. Die Software ist mit den neuesten Betriebssystemen kompatibel, einschließlich Windows 7 und Mac OS X Snow Leopard und wir auf der Olympus-Website zur Verfügung gestellt werden.

(thoMas)
 

Warum bloß so kompliziert?

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Rumpelstilzken
(Ehrengast)
am Donnerstag, 22. April 2010 - 15:16

Warum macht Olympus das Update-Prozedere bloß so unnötig kompliziert mit extra Software, die auf dem Computer installiert sein und Kamera, die mit dem PC verbunden sein muss???
Da lob' ich mir die anderen, bei denen ich einfach das Update auf die Speicherkarte im Lesegerät, das eh immer am Rechner hängt, laden und von dort dann schnell und einfach in die Kamera überspielen kann.


"I love my job, it's the work, I hate."

Umgekehrt wird auch nen Schuh draus.

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Gast
am Donnerstag, 22. April 2010 - 17:12

Was für den einen kompliziert ist, ist es für den anderen nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für einen Anfänger einfacher ist, die Kamera mit dem Computer zu verbinden und die Software den Rest erledigen zu lassen, als sich mit solchen Dingern wie Entpacken von komprimierten Dateien, Formatieren von Speicherkarten, Kopieren von Firmware-Dateien ins Root-Verzeichnis der Speicherkarte etc. zu befassen! Ausserdem müsste man noch manchen Anfängern erklären, dass sie sich extra ein Kartenlesegerät kaufen müssen; da ist das Firmware-Update per Software die idiotensichere Lösung!!!

Ist hier sonst noch jemand unterwegs, ...

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Rumpelstilzken
(Ehrengast)
am Donnerstag, 22. April 2010 - 21:46

... der keinen Kartenleser hat oder dessen intellektuellen Horizont die Handhabung solch eines Gerätes übersteigt?

Ich habe einfach keine Lust, mir wegen jeder neuen Digi-Knipse den Rechner mit neuer Software zuzumüllen. GraficConverter (kostenlos bzw. Shareware), Gimp oder Photoshop ggfs. für die filigranere Arbeit reichen völlig.

Die Kamera-Hersteller sollten sich auf's Kamerabauen konzentrieren und den Usern weniger Bananen-Firmware (die alle naselang "upgedated" werden muss) liefern, dafür die Bildbearbeitungs-Software den Spezialisten überlassen, die ihnen auch nicht ins Kamerabauen reinreden und bei der Bildbearbeitung über den Kamerafirmen-beschränkten Tellerrand blicken. (vom Stichwort RAW gar nicht zu reden, wo jeder Kamerahersteller seine eigene beleidigte Leberwurst brät.)



"I love my job, it's the work, I hate."

So schlecht ist die Oly-Software nicht!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. April 2010 - 22:17
Rumpelstilzken schrieb:

Ich habe einfach keine Lust, mir wegen jeder neuen Digi-Knipse den Rechner mit neuer Software zuzumüllen. GraficConverter (kostenlos bzw. Shareware), Gimp oder Photoshop ggfs. für die filigranere Arbeit reichen völlig.

Die Olympus-Software ist zwar grottenlangsam, aber die Ergebnisse der RAW-Entwicklung sind klasse und die Möglichkeit, die Kamerasettings (incl. der "Artfilter, wer unbedingt will) nachträglich zu simulieren ist sinnvoll.
Außerdem kommt ja jetzt das "standalone"-Updateprogramm ohne weitere EBV-Funktion, die schont Deine offenbar knapp bemessene Festplatte...

Gruß
C.

Kompetenzen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. April 2010 - 01:16
Rumpelstilzken schrieb:

Die Kamera-Hersteller sollten sich auf's Kamerabauen konzentrieren und den Usern weniger Bananen-Firmware (die alle naselang "upgedated" werden muss) liefern, dafür die Bildbearbeitungs-Software den Spezialisten überlassen.

Die muss ja nicht. Die Olympus macht ja auch ohne Firmware-Updates Fotos.
Und die Bildbearbeitungssoftware brauchst du ja auch nicht einzusetzen. Nur wenn du noch keine Photoshp-Bridge oder kein Lightroom hast (beides teuer), kriegst du halt mit dem Viewer eine kleine Bildsichtungs-, verwaltungs- und Bearbeitungssoftware geschenkt. Was die Firmware-Updates anbelangt, hört Olympus ja jetzt auf dich: Es reicht die (schlankere) Update-Software. Und ich finde das Update mit einem USB-Kabel viel einfacher als das Hin- und Herkopieren auf die Speicherkarten (braucht man bei Nikon da immernoch zwei getrennte Update-Dateien?), das Rumdrücken auf der Kamera zum Starten des Updates etc. Und das, sofern Updates auch für Objektive angeboten werden, für jedes Objektiv einzeln. Kamera anstöpseln, Objektiv aufsetzen, auf „Update“ klicken, fertig.

Ich brauch zum Download der Firmware ja ohnehin eine PC. Warum soll ich die Firmware von diesem nicht gleich auf die Kamera spielen?

Überhebliche Freaks

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. April 2010 - 15:09
Rumpelstilzken schrieb:

Ist hier sonst noch jemand unterwegs, der keinen Kartenleser hat oder dessen intellektuellen Horizont die Handhabung solch eines Gerätes übersteigt? Ich habe einfach keine Lust, mir wegen jeder neuen Digi-Knipse den Rechner mit neuer Software zuzumüllen.

Worauf Sie keine Lust haben und was allgemein die Photoscala-Leser denken, ist absolut irrelevant! Die Photoscala-Leser stellen – auf die gesamte Kundschaft der jeweiligen Kamerahersteller gesehen – eine absolut unrepräsentative Minorität dar. Im Klartext: Die Photoscala-Leser sollten sich nicht wichtiger nehmen, als sie in Wirklichkeit sind.

Tatsache ist, dass nicht gerade wenige Kunden (wenn nicht sogar die Mehrzahl der Kunden) keine Freaks sind, die per schnellem externen Kartenleser die Bilder direkt in Lightroom/Aperture reinziehen, ihren Bildschirm regelmässig kalibrieren etc.! Die meisten Kamerabesitzer sind einfache Leute, die u.U. nicht mal von der Existenz von Photoscala, DPreview & Co. wissen, sich eigentlich auch nicht dafür interessieren, was in der Fotowelt so geschieht und einfach nur gerne Bilder machen möchten. Die wollen gar nicht wissen, wie man eine Datei entpackt, was ein Hauptverzeichnis ist und wie man die Firmware-Datei auf die Speicherkarte aufspielt, sondern möchten nur dass ihre Kamera funktioniert. Und das tut die Kamera in der Regel nach einem Firmware-Update besser. Also wollen sie schon eine neue Firmware drauf haben, aber nicht mit solchen Dingen wie Entpacken, Formatieren, ins Hauptverzeichnis kopieren etc. belästigt werden! Wenn ich mit dem Auto für eine Inspektion zur Werkstatt fahre, will ich mich analog ja auch nicht vorher mit solchen Dingen wie Drehmoment, Federweg, Verdichtung usw. auseinander setzen...

Also maulen Sie hier nicht so überheblich rum, sondern versuchen Sie sich in die Lage eines Otto-Normalverbrauchers zu versetzen. Sie mögen ja der große Experte sein, der es nicht nötig hat, sich mit Ihrem Fachwissen unwürdiger Software zuzumüllen, aber Sie sind ja auch nicht repräsentativ für den Großteil der Kundschaft von welchem Kamerahersteller auch immer!!!!

Einfacher durch Installation sonst unnötiger Software?

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Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Donnerstag, 22. April 2010 - 22:05

Wieso sollte jemand ausgerechnet für ein Firmware-Update einen Kartenleser kaufen? Wenn eine Kamera denn tatsächlich am PC hängt, sollte die sowieso vernünftigerweise direkt als Laufwerk erscheinen. Schon deshalb brauchts keine extra Software am PC für das Update.
Praktischer ist natürlich im allgemeinen der Kartenleser zur Datenübertragung. Die Vorteile dürften aber eher beim Übertragen der Bilder (nach einer ausgiebiegen Tour...) auffallen. Meist sind Kartenleser doch schneller und man spart Akkustrom bzw. ein extra Netzteil für die Kamera.
Kameras an den PC anzuschliessen finde ich sowieso nur zur direkten Steuerung der Kamera per PC wirklich sinnvoll. Ich persönlich nutze z.B. die Anschlüsse meiner Kameras (ausser Fernauslöseranschluß) nicht und könnte gut und gerne darauf verzichten. Gegenüber etwas mehr Ausstattung (in der Kamerasoftware) treiben die nur unnütz die laufenden Fertigungskosten in die Höhe...

bei Olympus doch

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Eingetragen von
Rumpelstilzken
(Ehrengast)
am Freitag, 23. April 2010 - 00:42
fotoni schrieb:

Wenn eine Kamera denn tatsächlich am PC hängt, sollte die sowieso vernünftigerweise direkt als Laufwerk erscheinen. Schon deshalb brauchts keine extra Software am PC für das Update.

bei Olympus doch.
Erscheinen als Laufwerk reicht nicht. Und genau das nervt mich.


"I love my job, it's the work, I hate."

Missverständnis

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Samstag, 24. April 2010 - 00:03

Ich meinte, es bräuchte im Prinzip keine extra Updatesoftware. Weil es eben nicht wirklich leichter ist, zuerst eine Software auf dem PC zu installieren, um dann ein einfaches Update der Kamera durchzuführen, zu dem sonst jeder fähig wäre, der einen vernünftig geladenen Akku bereithalten und lesen kann...
So eine PC-Software sollte höchstens als Ergänzung zum eigentlichen Update angeboten werden. Wer sich selbst überhaupt nicht darum kümmern aber die Kamera sowieso zur Übertragung der Bilder an den PC stöpseln will, könnte davon profitieren. Die meisten Anwender, die sich tatsächlich um solche Sachen Gedanken machen, werden kaum einen Vorteil darin sehen...
Bei einer Kamera, die einzigartige Vorteile bietet, wird man es wohl akzeptieren.