Die Welt ist dabei, in Stücke zu gehen, und Leute wie Adams und Weston fotografieren Felsen!

— Henri Cartier-Bresson

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Scannerkamera Scando icoss X von Kaiser Fototechnik

Detailfoto der Scando icoss X von Kaiser FototechnikKaiser Fototechnik hat die Scannerkamera Scando icoss X (ab 14.000 Euro) ins Programm genommen, die sich für die Repro- und 3D-Fotografie mit extrem hoher Auflösung (69-100 MP) empfiehlt:

Die Scannerkamera „Scando icoss X“ mit trilinearer CCD-Sensorzeile liefert laut Kaiser Fototechnik digitale Aufnahmen mit extrem hoher Auflösung, die zur Verwendung als Druckvorlage, zur quantitativen und qualitativen Detailanalyse in der Kriminaltechnik, im industriellen Mess- und Prüfwesen und in der Forschung, sowie zur zukunftssicheren Dokumentation und Archivierung geeignet sind.
 

Foto der Scando icoss X von Kaiser Fototechnik

 
Aufgrund des Prinzips - die Sensorzeile tastet das Motiv zeilenweise ab - kann die Kamera nur für unbewegte Objekte eingesetzt werden.
 

  Scando icoss X/6 Scando icoss X/6 AF Scando icoss X/8
Typ

Digitale Scannerkamera mit Spiegelreflextechnik

Sucher

Spiegelreflexsucher mit Schnittbildindikator und Mikroprismenraster

Objektivanschluss

Nikon-Bajonett Nikon-Bajonett Fokussierschnecke mit M 39x1
Scharfeinstellung manuell Autofokus / manuell manuell
CCD-Sensor; Trilineare Zeile 3 x 9450 Pixel 3 x 9450 Pixel 3 x 10000 Pixel
Scanfläche 29x38 mm 29x38 mm 40x40 mm
Bildpunkte (Pixel) 7350x9450 7350x9450 10000x10000
Kameraauflösung 69 Mio. Pixel 69 Mio. Pixel 100 Mio. Pixel
Max. Dateigröße
8-Bit-Verarbeitung 200 MB 200 MB 286 MB
16-Bit-Verarbeitung 400 MB 400 MB 572 MB
Farbtiefe 3x12 bit (3x14 bit)* 3x12 bit (3x14 bit)* 3x12 bit (3x14 bit)*
Max. Dichte 3,3 (3,9)* 3,3 (3,9)* 3,3 (3,9)*
Aufnahmeauflösung von DIN A4 (optisch) max. 800 dpi max. 800 dpi max. 847 dpi
Ausgabegröße bei 300 lpi 62x80 cm 62x80 cm 85x85 cm
Kontrastumfang

11 (13)* Blendenstufen

Schnittstelle

USB 2.0

Software-Ausstattung

SilverFast mit Photoshop Plug-In und Twain-Schnittstelle

Beigefügtes Zubehör

Alu-Transportkoffer, USB-Kabel/Netzgerät, IT8-Targets für Auflicht und Durchlicht

Betriebssystem

Windows 2000, Windows XP, Windows Vista

System-Voraussetzungen

Pentium 4 ab 3 GHz, RAM: ab 2 GB, HD: ab 200 GB

 
* Mit Multi-Exposure-Funktion. Diese ermöglicht bei Durchlichtvorlagen (Röntgenfilmen, Dias, Glasnegativen) einen höheren Dynamikumfang
 

(thoMas)
 

wer soll diese Leistung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. November 2008 - 21:08

wer soll diese Leistung auflösen. Welche Optiken ??

Blöde Frage das kan nur

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. November 2008 - 21:08

Blöde Frage

das kan nur Zeiss mit Nikon

Keine blöde Frage !

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. November 2008 - 09:43

Der Sensor hat 40 mm Breite und 10.000 Pixel. Das macht nach Adam Riese 4 Mikrometer Pixelpitch. Um ein Linienpaar zu trennen brauche ich 2 Pixel davon, also 8 Mikrometer. Das sind nach Adam Riese 125 Linien / mm.

Gängige MTF-Kurven für "Digital"-Objektive lösen aber höchstens 60 Linien mit einem Restkontrast von 20% auf (Schneider-Kreuznach). Darüberhinaus gibt nur noch grauen Nebel! Auch wenn man 5000 Euro für ein Obkjektiv anlegt, kann man getrost den Sensor 2 Stufen weniger auflösen lassen und verschenkt nichts.

Zeiss-Objektive mit Nikon-Fassung haben sogar noch geringere Auflösungen, maximal 40 Linien mit 20% Kontrast.

Objektive die den Sensor ausreizen gibt es nur zur Mikrochip-Herstellung. Die sind für UV-Licht gebaut und 3Meter hoch, Durchmesser ca. 1Meter. Kosten ca. 3Mill. Euro. Da fällt dann der Sensor auch nicht mehr auf.

Mit schönem Gruß von einem alten Reprofotografen.

Das macht doppelt Sinn ...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Juli 2009 - 17:54

... nämlich einerseits rein rechnerisch, für mich persönlich auch von der generellen Konzeption dieser Art Kameras. Ich habe schon von einem solchen Ding geträumt, als die damals glaube ich 600 x 600 Pixel ähnlich kosteten wie heute diese überflüssigen 10000 x ... und für einen, der's nicht unbedingt braucht, unbezahlbar waren, und halt weiter Filme und Reprokamera und Vergrösserer und Chemie benutzt ... Was mir nicht einleuchtet, ist, dass (meines Wissens) niemand auf die Idee kommt, dieses Prinzip für günstiges Geld auf einem viel tieferen Auflösungsniveau zu verwenden, als Alternative zu ganz normalen Scannern - mit der Möglichkeit, über die A4-Grenze Vorlagen zu reproduzieren. Mein altes Schneider-Objektiv von einem Kleinbildvergrösserer (Kosten heute wären wohl rund 150.-) wäre scharf und verzerrungsfrei genug, und ein heute gängiger 10 MP Sensor aus einer DSLR würde völlig ausreichen. Warum ich das nicht selbst so zusammenstelle? Weil es verdammt nochmal ohne LifeView o.ä. oder diesen rechtwinkligen Suchereinblick, wie ihn diese Kamera hat, extrem unkomfortabel ist, damit zu arbeiten, und mit LifeView oder schwenkbarem Display bin ich gleich wieder bei einigen Tausendern für die DSLR, obwohl ich auf ihre ganzen Restleistungen verzichten könnte. Und die Hama-Suchereinblick-Projektionslampe, die ich früher verwendete (noch mit Filmen in der Kamera), finde ich auch nicht mehr ... weder in meinem alten Zeug noch bei Hama. Bin ich wirklich der einzige, dem das so geht, oder wäre eine echt günstige Version in dieser Art vielleicht doch eine Marktnische, für die zu produzieren sich lohnen könnte? (Serienscans, Bücher scannen etc. etc. wären so viel komfortabler, also sollte man doch Abnehmer finden!)

Bei Pentacon in Dresden

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Dienstag, 25. November 2008 - 19:36

nennt sich der Bruder PENTACON Scan 6000