Kunst ist, wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist's keine Kunst.

— Johann Nepomuk Nestroy

BENUTZERANMELDUNG

Rollei Starter-Kit Schwarzweißfilm

Das Rollei b&w Starter Kit Film (19,90 Euro) von Maco enthält vier Rollei-Retro-Filme, dazu Rodinal und Agefix zur Entwicklung, und will den Einstieg in die analoge Schwarzweißfotografie schmackhaft machen:

Pressemeldung von Maco Photo Products:

ROLLEI präsentiert das neue Rollei b&w Starter Kit Film

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach Produkten, die den Einstieg in die analoge SW – Fotografie erleichtern, hat MACO PHOTO PRODUCTS das Rollei b&w Starter Kit Film konzipiert. Dies ist der Anfang einer ganzen Serie zur Schwarzweiß-Photographie unter dem Motto:

Altbewährtes Neu – Kennenlernen

Ein Rollei b&w Starter Kit Film besteht aus 2 Rollei Retro 100 ISO und 2 Rollei Retro 400 ISO Filmen. Dazu wird original AGFA Chemie, bestehend aus 125 ml Rodinal, mit dem man bis zu 24 Filme entwickeln könnte und 125 ml Agefix, geliefert. Die Entwicklungszeiten können der beiliegenden Technischen Anleitung entnommen werden.

Dieses Kit wird bereits in der neuen hochwertigen Rollei Box geliefert, die mittlerweile auch Sammler anspricht. Neu ist das leichte Pappelholz und der edle Mahagoni – Look.

Das Rollei Art Kit ist ab sofort unter der Artikelnummer RR80K zum Kennenlern-Preis von 19,90 € inklusive MWSt. bei MACO PHOTO PRODUCTS verfügbar.

Lieferumfang:
1 x Rollei Box, 2 x Rollei Retro 100 135-36, 2 x Rollei Retro 400 135-36, 1 x 125 ml Agfa Rodinal, 1 x 125 ml Agfa Agefix, Technische Anleitung.

Weitere Produktinformationen und interessante Angebote finden Sie unter www.mahn.net.


(thoMas)

Niedlich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Mai 2007 - 17:54

Der niedlichste (Sammler-) Abschied von der Fotochemie den es bis dato gab! Daneben in der Vitrine eine M7...da geht einem das nostalgische Herz auf.

"Retro-Filme" ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Mai 2007 - 21:19

... welch hübscher Abgesang.

in nicht mehr so weiter Zukunft...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Mai 2007 - 22:04

wird man sich gegen Sonderpreis von einem Fotografen im "Retro-Outfit" mit einer "Retro-Kamera" analog im "Retro-Studio" ablichten lassen können. Dann darf man ihm in der Dunkelkammer zusehen. So als musealer "Retro-Gag"... Ihr werdet sehen...

Gruss

"Homo Photographicus"

Retro

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Mai 2007 - 22:33

Retro ist wohl der unpassendste Namen, den man den Filmen hätte geben können.

Ich finde aber das Produkt gut, da auch der Preis ok ist.

Obwohl ich mit "digital" angefangen habe, so sind meine schönsten Bilder inzwischen "analog" entstanden.

Lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich denke, insbesondere im Bereich SW hat das digitale noch nicht das analoge Niveau erreicht.

Auf der Zeiss-Hompage sind unter der Übeschrift"Kleinbildfotos mit faszinierender Schärfe" zwei nette Beispiele zu finden.

Muss ja nicht gleich Zeiss oder Leica sein, ne kleine MINOX 35 bei der Bucht erstanden und mal einen SW-Testfilm (nicht rollei-retro sonder z.B. Fomapan) reinlegen und sich über die ergebnisse freuen.

LG

Alex

Ja...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Mai 2007 - 22:59
Gast schrieb:

Obwohl ich mit "digital" angefangen habe, so sind meine schönsten Bilder inzwischen "analog" entstanden.

Lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich denke, insbesondere im Bereich SW hat das digitale noch nicht das analoge Niveau erreicht.

LG

Alex

dein Gefühl trügt dich nicht. Im Bereich SW hat "digital" noch nicht das "analoge" Niveau erreicht. SW-Fotos kommen digital immer etwas "geschleckt" daher, auch fehlt die "Tiefe". Bin jedoch sicher, dass in 2-3 Jahren kein Unterschied mehr bestehen wird.

Bei den Farbbildern jedoch ist schon jetzt beinahe eine Egalisierung in Sachen Qualität festzustellen.

Sonst gibt es noch die Möglichkeit, analog zu fotografieren und die Dias professionell "einscannen" zu lassen. Eher aufwändig und teuer, aber das Ergebnis ist natürlich top!

Aber eines ist sicher, die digitale Fotografie wird sich qualitätsmässig (Kameras, Drucker, Bildbearbeitung) in den nächsten Jahren noch gewaltig verbessern. Die analoge Fotografie dürfte dann im "kleinen Kreis" der Liebhaber weiter gepflegt werden...

Gruss

"Homo Photographicus"

Fortschritte auch im analogen Bereich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 10:54
Gast schrieb:

...Im Bereich SW hat "digital" noch nicht das "analoge" Niveau erreicht. SW-Fotos kommen digital immer etwas "geschleckt" daher, auch fehlt die "Tiefe". Bin jedoch sicher, dass in 2-3 Jahren kein Unterschied mehr bestehen wird.
...

Aber eines ist sicher, die digitale Fotografie wird sich qualitätsmässig (Kameras, Drucker, Bildbearbeitung) in den nächsten Jahren noch gewaltig verbessern.

Gruss

"Homo Photographicus"

Zu 1.: Dass in zwei bis drei Jahren kein Unterschied mehr bestehen wird, höre ich nun auch schon seit fünf Jahren, aber eingetroffen ist es nicht. Im Gegenteil, durch den Pixelwahn ist die Qualität (insbesondere das Rauschverhalten) bei vielen Kameras eher schlechter geworden. Eben mehr Marketing als wirklicher technischer Fortschritt.

Zu 2.: Was gern vergessen wird ist, dass sich die analoge Fotografie technisch ebenfalls weiterentwickelt. Die Fortschritte in der Filmtechnologie in den letzten drei Jahren sind vielfach sogar größer als der Fortschritt bei den Sensoren. Filme wie z.B. die Fuji PRO Serie, der Spur Orthopan UR/Adox CMS 20, Rollei Ortho 25, die neuen Kodak Portras und die neuen Fuji T64 und Provia 400X haben einen enormen Leistungsgewinn bewirkt. Die qualitativen Verbesserungen sind hierbei wesentlich signifikanter als z.B. eine Erhöhung der MP Zahl von 8 auf 10 MP bei den DSLRs, die meistens kaum etwas gebracht hat und im Bild nicht oder nur schwer erkennbar ist.
Nur da ausschließlich digital arbeitende Fotografen diese neuen Filmmaterialien nicht kennen, bleiben ihnen diese Fortschritte verborgen. Ein (auch) analog arbeitender Fotograf kann beispielsweise diese qualitativen Verbesserungen aber auch mit seiner 30 Jahre alten Kamera nutzen, ohne sich eine neue Kamera kaufen zu müssen.

Genau so ist es

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 13:20
Gast schrieb:

Zu 2.: Was gern vergessen wird ist, dass sich die analoge Fotografie technisch ebenfalls weiterentwickelt. Die Fortschritte in der Filmtechnologie in den letzten drei Jahren sind vielfach sogar größer als der Fortschritt bei den Sensoren. Filme wie z.B. die Fuji PRO Serie, der Spur Orthopan UR/Adox CMS 20, Rollei Ortho 25, die neuen Kodak Portras und die neuen Fuji T64 und Provia 400X haben einen enormen Leistungsgewinn bewirkt. Die qualitativen Verbesserungen sind hierbei wesentlich signifikanter als z.B. eine Erhöhung der MP Zahl von 8 auf 10 MP bei den DSLRs, die meistens kaum etwas gebracht hat und im Bild nicht oder nur schwer erkennbar ist.
Nur da ausschließlich digital arbeitende Fotografen diese neuen Filmmaterialien nicht kennen, bleiben ihnen diese Fortschritte verborgen. Ein (auch) analog arbeitender Fotograf kann beispielsweise diese qualitativen Verbesserungen aber auch mit seiner 30 Jahre alten Kamera nutzen, ohne sich eine neue Kamera kaufen zu müssen.

Und das ist ja alles nicht schlimm. Schlimm finde ich dagegen, dass dem Verbraucher permanent durch das Marketing eingeredet wird dass mit dem nächsten Modell "alles besser" würde.
Tatsächlich entwickelt sich die allgemeine Bildqualität digitaler Kameras derzeit rückwärts. Aufwand und Kosten steigen. Seit Jahren bekannte Mängel (z.B. Geschwindigkeit, Schärfentiefe, Dynamik...) werden von einer Generation Digitalkameras zur anderen geschleppt.

Liebe Freunde der analogen Fotografie....

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 17:07
Gast][quote=Gast schrieb:

Tatsächlich entwickelt sich die allgemeine Bildqualität digitaler Kameras derzeit rückwärts. Aufwand und Kosten steigen. Seit Jahren bekannte Mängel (z.B. Geschwindigkeit, Schärfentiefe, Dynamik...) werden von einer Generation Digitalkameras zur anderen geschleppt.

Nur vorweg, als professioneller Fotograf arbeite ich seit Jahrzehnten (!) mit den verschiedensten Formaten, SW und Color. Ich erlaube mir also hier vom "professionellen Bereich" zu reden. Und da stimmt die obige Behauptung leider nicht ganz. Gerade in Mittel- und Grossformaten eröffnen die neuen Digibacks z.B. von Hasselblad, Leaf, Phase One oder Sinar dem Profi eine neue Dimension. Die Filmtechnologie in Ehren, aber als Profi muss ich heute die dreifache Menge an Bildern 10x schneller abliefern. Ein Fotoreporter z.B. ohne digitale Ausrüstung steht auf verlorenem Posten. Wo zumindest der Zeitfaktor (z.B. Kunst) keine Rolle spielt, ja, da fotografiere auch ich gerne "analog". Gerade im SW-Bereich haben die Drucker (Profigeräte!!) mächtig zugelegt. Und auch eine semi-professionelle Kamera wie die Nikon D200 liefert hervorragende Fotos. Es mag sein, dass "Spielzeugkameras" und sonstiger Mainstream derzeit in Sachen Bildqualität stehenbleiben. Aber sicher nicht im semi- und vollprofessionellen Bereich!

Gruss

Homo Photographicus

Analogvorsprung bleibt wohl auch vorerst

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 09:22
Gast schrieb:

Lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich denke, insbesondere im Bereich SW hat das digitale noch nicht das analoge Niveau erreicht.

Vor allem sind es wohl drei Eigenschaften, die der Digitalfotografie noch fehlen um zur analogen aufzuschliessen: einfach, gut und preiswert.

einfach, gut und preiswert ?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 17:23
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich denke, insbesondere im Bereich SW hat das digitale noch nicht das analoge Niveau erreicht.

Vor allem sind es wohl drei Eigenschaften, die der Digitalfotografie noch fehlen um zur analogen aufzuschliessen: einfach, gut und preiswert.

Nur vorweg, als professioneller Fotograf arbeite ich seit Jahrzehnten (!) mit den verschiedensten Formaten, SW und Color. Ich erlaube mir also hier vom "professionellen Bereich" zu reden. Und da stimmt die obige Behauptung leider nicht ganz. Gerade in Mittel- und Grossformaten eröffnen die neuen Digibacks z.B. von Hasselblad, Leaf, Phase One oder Sinar dem Profi eine neue Dimension. Die Filmtechnologie in Ehren, aber als Profi muss ich heute die dreifache Menge an Bildern 10x schneller abliefern. Ein Fotoreporter z.B. ohne digitale Ausrüstung steht auf verlorenem Posten. Wo zumindest der Zeitfaktor (z.B. Kunst) keine Rolle spielt, ja, da fotografiere auch ich gerne "analog". Gerade im SW-Bereich haben die Drucker (Profigeräte!!) mächtig zugelegt. Und auch eine semi-professionelle Kamera wie die Nikon D200 liefert hervorragende Fotos. Es mag sein, dass "Spielzeugkameras" und sonstiger Mainstream derzeit in Sachen Bildqualität stehenbleiben. Aber sicher nicht im semi- und vollprofessionellen Bereich!
Analog preiswerter als digital? Und was ist bei Foto-Shootings mit über 500 Bildern, was bei Serien-Aufnahmen, was, wenn die Fotos nachträglich bearbeitet werden? Wo richte ich eine Dunkelkammer ein (z.B. Reisen)? Wer entwickelt mir in schnellster Zeit und bester Qualität die Filme? Wie erhalte ich die entwickelten Bilder? Per Post, Kurier oder Brieftaube?
Also, ihr seht, im Profi-Geschäft hat das digitale Zeitaler schon längst Einzug gehalten. Ob's gefällt oder nicht.....

Gruss

Homo Photographicus

Teure digitale Investitionen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 22:00
Gast schrieb:

Gerade in Mittel- und Grossformaten eröffnen die neuen Digibacks z.B. von Hasselblad, Leaf, Phase One oder Sinar dem Profi eine neue Dimension. Bereich!....
Analog preiswerter als digital? Und was ist bei Foto-Shootings mit über 500 Bildern, was bei Serien-Aufnahmen, was, wenn die Fotos nachträglich bearbeitet werden? ....

Gruss

Homo Photographicus

Ich hatte mir auch überlegt, für mein Studio ein Digiback mit der entsprechenden Peripherie anzuschaffen. Kostenpunkt wären insgesamt über 30.000 Euro gewesen. Dafür hätte ich mich hoch verschulden müssen, und um die Investition wieder hereinzubekommen und die Kreditzinsen und Tilgung zu bezahlen, hätte ich den Kunden gegenüber die Preise erhöhen müssen, was aber derzeit am Markt nicht durchsetzbar ist.
Ferner sind die derzeitigen Digibacks nur eingeschränkt nutzbar. Bei höheren Empfindlichkeiten ist aufgrund der starken Wärmeentwicklung das Rauschen relativ stark, und bei hohen Objektumfängen, Mischlicht und Langzeitbelichtungen lässt die Leistung ebenfalls erheblich zu Wünschen übrig. In diesen Bereichen ist die Leistungsfähigkeit des Films deutlich besser, insbesondere mit den jetzt neu verfügbaren Filmemulsionen.
Für einige Kollegen macht ein Digiback Sinn, aber für mich und viele andere Fotografen ist das Kosten-Leistungsverhältnis einfach zu ungünstig und Film die bessere Wahl.

Stimmt...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 22:27

So teure Anschaffungen sind meistens nur in "Studio-Gemeinschaft" möglich. Wie Sie sagen, kann manchmal auch der Film die bessere Wahl sein. Schauen wir, was die Zukunft uns noch bringen wird....

Gruss

Homo Photographicus

einfach, gut und preiswert

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Mai 2007 - 08:01
Gast schrieb:

Analog preiswerter als digital? Und was ist bei Foto-Shootings mit über 500 Bildern, was bei Serien-Aufnahmen, was, wenn die Fotos nachträglich bearbeitet werden? Wo richte ich eine Dunkelkammer ein (z.B. Reisen)? Wer entwickelt mir in schnellster Zeit und bester Qualität die Filme? Wie erhalte ich die entwickelten Bilder? Per Post, Kurier oder Brieftaube?

Im Massenmarkt der Privatanwender geht es genau andersrum. Fimrolle hin - Bilder her. Einfach, gut und preiswert. Digital braucht es einen Computer und oft auch Nachbearbeitung.
Die Bilder sind teurer, Gefummel mit nichtmal daumennagelgrossen Speicherkarten, keine Langzeitstabilität...
Es geht ja nicht darum der Digitalfotografie ihre Existenzberechtigung abzureden.
Natürlich gibt es sinnvolle Einsatzbereiche.

gute sache...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 01:19

... denn analog ist noch lange nicht so tot wie es manche meinen mögen

Analog ist nicht tot...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 17:28
Gast schrieb:

... denn analog ist noch lange nicht so tot wie es manche meinen mögen

und wird auch nie sterben. Aber die analoge Fotografie wird mit grosser Wahrscheinlichkeit in Zukunft in der kommerziellen Profi-Fotografie keine grosse Rolle mehr spielen. Aber das muss sie ja auch nicht. Ein kleiner Markt für "Fans" und "Liebhaber" ist doch auch schön...

Gruss

Homo Photographicus

Viele Profis arbeiten auch weiterhin mit Film

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 21:01
Gast schrieb:

und wird auch nie sterben. Aber die analoge Fotografie wird mit grosser Wahrscheinlichkeit in Zukunft in der kommerziellen Profi-Fotografie keine grosse Rolle mehr spielen.
Gruss

Homo Photographicus

Und warum arbeiten dann internationale Spitzenfotografen wie Gabo, Demarchelier, Lindbergh etc. immer noch sehr gerne mit Film? Im letzten Herbst zur Photokina haben sowhl der deutsche Photoindustrieverband als auch Kodak ihre Befragungen und Marktforschungen zur Zukunft des Films in der professionellen Fotografie veröffentlicht. Ergebnis: Über 50 % aller Profis beabsichtigen, auch in Zukunft mit dem Medium Film zu arbeiten. Nicht ausschließlich, aber eben auch mit Film. In einigen Bereichen ist sogar ein Trend zurück zum Film zu beobachten.

Trend zurück zum Film?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 22:10
Gast schrieb:
Gast schrieb:

und wird auch nie sterben. Aber die analoge Fotografie wird mit grosser Wahrscheinlichkeit in Zukunft in der kommerziellen Profi-Fotografie keine grosse Rolle mehr spielen.
Gruss

Homo Photographicus

Und warum arbeiten dann internationale Spitzenfotografen wie Gabo, Demarchelier, Lindbergh etc. immer noch sehr gerne mit Film? Im letzten Herbst zur Photokina haben sowhl der deutsche Photoindustrieverband als auch Kodak ihre Befragungen und Marktforschungen zur Zukunft des Films in der professionellen Fotografie veröffentlicht. Ergebnis: Über 50 % aller Profis beabsichtigen, auch in Zukunft mit dem Medium Film zu arbeiten. Nicht ausschließlich, aber eben auch mit Film. In einigen Bereichen ist sogar ein Trend zurück zum Film zu beobachten.

1. Man kann das Befragunsergebnis auch so interpretieren, dass beinahe 50% der Berufsfotografen digital fotografieren.
2. Die digitale Fotografie ist noch nicht sooooooo alt. Wenn man bedenkt: vor knapp 5 Jahren gab's (für viel Geld) die
ersten einigermassen brauchbaren Kameras.
3. Man braucht kein Prophet zu sein um zu erahnen, wie das Umfrageergebnis in 5, bzw. 10 Jahren sein wird.
4. Der "normale" Profi ist heute in ein System eingebunden, wo, vom Foto über die Bearbeitung bis zum Druck digital gearbeitet wird. Von der Uebermittlung reden wir gar nicht.....
5. Ich kann ebensoviele "Superstars" aufzählen, welche ausschliesslich digital arbeiten. Man beachte die aktuelle Kunstszene!

Aber auch ich "liebe" die analoge Fotografie (und besonders die Kameras). Sie wird immer etwas "Spezielles" bleiben und ihre Anwendung in Liebhaber- und Fachkreisen haben. Jedoch sprechen wir hier von einem relativ kleinem Markt.
Und das wird der analogen Fotografie einen "exklusiven" Hauch geben und schliesslich ihr das Ueberleben garantieren. Es wird aber schon noch einige Jährchen dauern.

Liebe Grüsse

Homo Photographicus

Film bleibt auch für Profis wichtig

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Mai 2007 - 13:33
Gast schrieb:

1. Man kann das Befragunsergebnis auch so interpretieren, dass beinahe 50% der Berufsfotografen digital fotografieren.

Homo Photographicus

Werter Homo Ph., ihre ursprüngliche Aussage war, dass die analoge Fotografie im professionellen Bereich angeblich keine grosse Rolle mehr spielen wird. Wenn jedoch über 50 % der Profis auch in Zukunft Film verwenden wollen, dann trifft ihre Aussage so einfach nicht zu. Nur darum ging es. Dass die digitale Arbeitsweise mittlerweile einen breiten Raum einnimmt ist unstrittig.

ROLLEI Film-Kit

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 12. Mai 2007 - 11:51
Gast schrieb:

... denn analog ist noch lange nicht so tot wie es manche meinen mögen

Vielleicht haben es viele noch nicht bemerkt, HYBRID ist DIE akzeptable Lösung! Gerade im Mittelformat, muss man seine wertvollen Anschaffungen noch lange nicht in der "Bucht" zu Dumping-Preisen verhökern!

innovativ!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 10:47

"Neu ist das leichte Pappelholz und der edle Mahagoni – Look"

Das ist innovativ! Hat Rollei das wirklich nötig?

?-!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 12:21
Gast schrieb:

"Neu ist das leichte Pappelholz und der edle Mahagoni – Look"

Das ist innovativ! Hat Rollei das wirklich nötig?

Bei einem solchen Produkt schon.

Wieso Rollei?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Mai 2007 - 20:35

Ist doch nicht ein einziger Part des Produktes aus Rolleifertigung. Die gelten hier mal wieder nur als Namensspender.

ROLLEI Film Kit

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 12. Mai 2007 - 11:53
Gast schrieb:

"Neu ist das leichte Pappelholz und der edle Mahagoni – Look"

Das ist innovativ! Hat Rollei das wirklich nötig?

Der Fachmann weiss das: Pappelholz ist leicht und senkt die Frachtkosten ganz erheblich! Der Mahagoni-Touch, ist nur eine nette Zugabe.