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Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte, brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen.
Am 24.5.
- 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)
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Revolution in Sicht

Ein Blick auf bzw. durch den cinemizer von Carl Zeiss, der ca. 370 Euro kostet und (nicht nur) den iPod zur virtuellen Großbildleinwand macht:
Mit der Video-Fähigkeit der aktuellen iPods kam das Dilemma des zwar guten, aber doch für längere Videos viel zu kleinen Displays. Ein größeres Display für die Wiedergabe scheiterte schnell an der Stromversorgung. Video blieb da bald eine nicht genutzte Option. Eine kompakte Videobrille soll diese Lücke füllen.
Was vor wenigen Wochen noch ein unerfüllbarer Wunsch zu sein schien, realisierte sich vergangene Woche mit dem cinemizer von Carl Zeiss, den es aktuell nur bei Gravis für 368,90 Euro gibt. Zeiss sucht derzeit auch „Lead User“, die den cinemizer 14 Tage lang testen möchten.

Geliefert in einer geräumigen Transportbox, die auch genügend Platz für einen iPod bietet, lag die Brille mit dem über Kabel fest verbundenen Akku-Pack vor mir. Auf den ersten Blick mit der Anmutung einer verspiegelten Sonnenbrille vom Format Glasbaustein, ist die Brille selbst dann erstaunlich leicht und sitzt sofort, ohne zu kneifen oder zu drücken. Die eingebauten Mini-Lautsprecher lassen sich einfach und präzise vor den Ohren platzieren.
Um die Brille in Betrieb zu nehmen, muss das Akku-Pack mittels eines Modell-spezifischen Adapters am iPod befestigt werden. Jetzt steigt die Spannung. Kann die Brille inzwischen auch Farbe? Sie kann und das sogar überraschend gut. Die Videos vom letzten Kindergeburtstag wirken so lebendig wie die Originale. Keine Spur von Pixelwüsten, wie sie andere Videobrillen schon geboten haben. Auch der Ton der selbst gedrehten Videos wird erstaunlich gut wiedergeben.
Vor jedem Auge ein eigenes Display. Das schreit geradezu nach 3D-Videos. Der Effekt ist verblüffend und die Begeisterung für die Brille steigt. Bislang gut geschlagen und für den geforderten Preis gelungen.
Der erste Wermutstropfen kommt mit dem ersten Musik-Video. Mit einem PortaPro von Koss an einem externen Corda2Move-Verstärker war ich da von meinem iPod doch einen ganz anderen Klang gewohnt. Bässe sind für die kleinen eingebauten Schallwandler des cinemizers fremdes Gelände. Hochwertige Musikvideos gehören definitiv nicht zu den Stärken des ersten cinemizers. Die Akustik sollte spätesten mit der nächsten Generation verbessert werden.
Ich gebe es ja zu: wenn etwas fast perfekt ist, kommen die kleinen Wünsche. So sollte in Zukunft auch noch eine ordentliche Kabeldurchführung am Ende des Brillengestells drin sein. Und vielleicht ein wenig mehr Akkukapazität oder ein Anschluss für eine externe Stromversorgung. Und wie wäre es mit einem kleinen Netzteil anstelle des USB-Kabels?
Für meinen cinemizer habe ich inzwischen das Netzteilproblem gelöst. In der Transportbox lassen sich noch zwei kleine USB-TinyPlugs (zum gleichzeitigen Laden von iPod- und cinemizer-Akku) im Format eines Euro-Steckers einschließlich der Verbindungskabel unterbringen.
Optisch ist die Revolution gelungen. Videos machen jetzt auch unterwegs wieder Spaß und für meinen cinemizer muss das Handgepäck jetzt halt etwas zusammenrücken.
(CJ)
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Spezifikationen cinemizer |
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Lieferumfang |
Videobrille inklusive Fernbedienung, Akku-Box, iPod Connector, 6 iPod Clips, 2 Nasenpolster, USB-Kabel, (iPod ist nicht im Lieferumfang enthalten) |
| Auflösung | 2 Displays, je 640x480 Pixel |
| Seheindruck | entspricht dem Bild eines 1,15 m großen Displays (Diagonale) in 2 m Entfernung vom Betrachter |
| Dioptrieneinstellung | +3,5 bis 3,5, beidseitig getrennt einstellbar |
| Spannungsversorgung | interne Batterie (wieder aufladbar, Lithium-Ionen Typ), Ladespannung: Versorgungs-Spannung aus USB-Anschluss oder externem Netzteil, Zuführung über mitgeliefertes USB Kabel (Stecker Typ A auf Stecker Typ Mini-B) |
| Spannung | Typ. 5 V, (Max 6 V), Stromaufnahme: Typ. 450 mA (Max. 500 mA) |
| Lichtquelle | LED-Klasse 1 |
| Akkulaufzeit | mindestens 4 Stunden, bei voll geladenem Akku |
| Ladezeit | Typ. 2,5 Std. |
| Gehäuse | Material: TR90 (Polyarylamid), Schutzklasse IP40 |
| Gewicht | Akku-Box ca. 80 g, Brille ca. 115 g, inkl. Verpackung und Zubehör ca. 900 g |
| Anschlüsse | USB Buchse Typ Mini zum Laden des Akkus, AV Klinke 3,5 mm, 4-polig, zum Anschluss externer Videoquellen |
| Externe Videoquellen | Anschluss mit handelsüblichem Klinkenstecker AV Plug 3,5 mm, 4-polig, eventuell entsprechendes Adapterkabel z. B. für den TV-Ausgang der Grafikkarte |
| Umgebungsbedingungen | Betrieb bei 5 °C bis 35 °C, Lagerung und Transport bei 20 °C bis 45 °C, Luftfeuchtigkeit 1090 %, nicht kondensierend |
Zum Thema:
- Ultron 2/28 mm für Leica-M-Bajonett
- Scannerkamera Scando icoss X von Kaiser Fototechnik
- Rangliste „Grüne Elektronik“ von Greenpeace
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...was bitte muß ich mir
...was bitte muß ich mir noch alles kaufen um fotografisch endlich wieder klar sehen zu können. Ein Verkaufsspiel ohne Ende, Umsatz, Umsatz...... Mittlerweile "arscht" einen das wirklich an. Sorry... für meine Entgleisung.
Sie müssen gar nichts kaufen,
es ist nur ein Angebot, keine Verpflichtung. Zumindest habe ich den Text so verstanden. Offenbar wird tatsächlich niemand zu etwas gezwungen. Also im Prinzip so wie immer.
SONY...?
Gab es sowas (ähnliches) nicht schon mal vor vielen Jahren von SONY?!
Und Olympus?
Gab es sowas (ähnliches) nicht schon mal vor vielen Jahren von SONY?!
K.T.
stimmt,
hab ich auch in Erínnerung, kann sein, vor 10 Jahren oder so..., "Revolutionen" wiederholen sich halt, vielleicht wird die Brille ja diesmal besser verkauft.
Gab es sowas (ähnliches) nicht schon mal vor vielen Jahren von SONY?!
"entspricht dem Bild eines
"entspricht dem Bild eines 1,15 m großen Displays (Diagonale) in 2 m Entfernung vom Betrachter"
Es werden also 640 Pixel auf anderthalb Metern dargestellt. 2,3 mm grosse Pixel sind da aber klar einzeln abzuzählen.
Randfrage: weiss jemand wann mit kleinen aber hochauflösenden Displays zu einem massentauglichen Preis zu rechnen ist? Es ist an der Zeit den Spiegel aus der SLR obsolet zu machen...
?!?
1,15m sind zunächst keine "anderthalb" Meter...
Und Ihre Augen möchte ich haben, wenn Sie auf "anderthalb" Meter noch Pixel mit knapp 2mm Kantenlänge unterscheiden können. Das kann sonst höchstens der Rabe, der üblicherweise auf meiner Fernsehantenne sitzt... Auf barisch: Sie san scho a Hund!
Rod
Kaufen Sie sich eine (neue) Brille!
Ich sitze hier gerade 1,5 Meter vom Wandkalender entfernt und kann Texte lesen, deren Buchstabenhöhe 2,5 mm beträgt. Die Auflösung meiner Augen muß also wesentlich höher sein. Punkte mit 0,5 mm sind ohne Probleme zu erkennen, einen Punkt, der 0,25 mm klein ist sehe ich auch. Und das bei nicht optimal korrigierten -5,5 Dioptrien.
Ein VGA-Display ist auf jeden Fall viel zu wenig! HDTV muß es schon sein.
OhWeh
klein, hochauflösend, zu einem massentauglichen Preis
Wenn Sie eine entsprechende Masse an Displays abnehmen und mit einer reduzierten Lebenserwartung der Displays einverstanden sind, sollten Sie bald zugreifen können.
Revolution...
Ich frage mich, wer zu so unsinnigen Kommentaren fähig ist!
"Der 3D-Effekt ist verblüffend und die Begeisterung für die Brille steigt...". Auf deutsch heißt das: Unser Spunti hat nochn niemals eine dreidimensionale Bilddarstellung gesehen und berauscht sich an selbiger (die Brille ist letztendlich Mittel zum Zweck).
Frage: Wieviel Wissen muß einem fehlen,um Produktbeurteilungen in Photoscala vornehmen zu dürfen?