Ich hatte gerade die Leica entdeckt. Sie wurde zur Erweiterung meines Auges und ich war nie mehr von ihr getrennt seit ich sie fand.

— Henri Cartier-Bresson

BENUTZERANMELDUNG

Regina Schmeken unter Spielern

Foto Regina Schmeken, Deutschland-Belgien, 3:1, Düsseldorf, 11.10.2011, Torwart Manuel NeuerSeit März 2011 begleitet die Fotografin Regina Schmeken die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Eine Berliner Ausstellung zeigt ihre Arbeiten, zeigt das Spiel der Männer mit dem Ball:

 
 
 
 
 

Foto Regina Schmeken, Deutschland-Niederlande, 3:0, Hamburg, 15.11.2011, Miroslav Klose (Mitte)

Regina Schmeken, Deutschland-Niederlande, 3:0, Hamburg, 15.11.2011, Miroslav Klose (Mitte)
Technik: Schwarzweißfotografie, Chromtintendruck auf Büttenpapier, kaschiert auf Aludibond, Größe je 109 x 163 cm
© Regina Schmeken

 
Pressemitteilung

Regina Schmeken
Unter Spielern – Die Nationalmannschaft
16. Oktober 2012 bis 6. Januar 2013

Für Regina Schmeken ist die Darstellung von Bewegung ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit. Ihre seriellen Fotografien konzentrieren sich auf den entscheidenden Moment zwischen Stillstand und Aktion in Fußball, Tanz, Stabhochsprung oder Fechten. Die durchtrainierten Körper der Akteure gewinnen durch das Schwarz-Weiß der Aufnahmen eine skulpturale Qualität, die durch eine ungewöhnliche Komposition und Lichtführung verstärkt wird.

Seit 2004 fotografiert Regina Schmeken Fußballer bei Bundesliga- und Länderspielen in deutschen Stadien. Dabei konzentriert sie sich ganz auf die Akteure, auf grafisch klare Zeichen und auf den entscheidenden Moment, der aus den komplexen Handlungsabläufen des Ballspiels isoliert wird.
 

Foto Regina Schmeken, Deutschland-Belgien, 3:1, Düsseldorf, 11.10.2011, Torwart Manuel Neuer

Regina Schmeken, Deutschland-Belgien, 3:1, Düsseldorf, 11.10.2011, Torwart Manuel Neuer
Technik: Schwarzweißfotografie, Chromtintendruck auf Büttenpapier, kaschiert auf Aludibond, Größe je 109 x 163 cm
© Regina Schmeken
 
 
Foto Regina Schmeken, Deutschland-Italien (Europameisterschaft), 1:2, Warschau, 28.6.2012, Marco Reus

Regina Schmeken, Deutschland-Italien (Europameisterschaft), 1:2, Warschau, 28.6.2012, Marco Reus
Technik: Schwarzweißfotografie, Chromtintendruck auf Büttenpapier, kaschiert auf Aludibond, Größe je 109 x 163 cm
© Regina Schmeken

 
Oliver Bierhoff, ehemaliger Nationalspieler und Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, zeigte sich beim Besuch einer Ausstellung der Künstlerin überrascht von diesem anderen Blick auf »seine« Disziplin. So ergab sich ein gemeinsames Projekt: Seit März 2011 begleitet die Fotografin die Nationalmannschaft zu internationalen Spielen, auch zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. Die Ausstellung zeigt die Begegnung und das Spiel der Männer mit dem Ball wie eine Choreografie – gesehen aus einer besonderen Perspektive. Die ausgestellten Fotografien umfassen die Zeitspanne März 2011 bis Juni 2012.

Regina Schmeken fotografiert Schwarz-Weiß seit 1976. Von 1980 an stellt sie ihre Arbeiten regelmäßig aus und erhielt nationale und internationale Preise: Unter anderem 1978 den Prix de la Critique der Rencontres Internationales de la Photographie in Arles, Frankreich, und 1996 den Dr.-Erich-Salomon Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Ihre Fotoarbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, unter anderem in der Bibliothèque Nationale in Paris, im Museum of Modern Art in New York, der Pinakothek der Moderne und dem Lenbachhaus in München, sowie dem Museum für Fotografie in Berlin. Seit 1986 dokumentiert sie das Zeitgeschehen für die Süddeutsche Zeitung.

Katalog: Regina Schmeken. Unter Spielern – Die Nationalmannschaft Vorwort: Oliver Bierhoff. Texte von Axel Hacke, Albert Ostermaier, Willibald Sauerländer. Hatje Cantz Verlag, Preis: 29,80 €, ISBN 978-3-7757-3440-0
 

Foto Regina Schmeken, Deutschland-Niederlande, 3:0, Hamburg, 15.11.2011, Toni Kroos

Regina Schmeken, Deutschland-Niederlande, 3:0, Hamburg, 15.11.2011, Toni Kroos
Technik: Schwarzweißfotografie, Chromtintendruck auf Büttenpapier, kaschiert auf Aludibond, Größe je 109 x 163 cm
© Regina Schmeken

 
Ausstellung:
Regina Schmeken
Unter Spielern – Die Nationalmannschaft
16. Oktober 2012 bis 6. Januar 2013

Ermöglicht durch die DFB-Kulturstiftung Theo Zwanziger und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag 10 – 19 Uhr, Di geschlossen
Eintritt: frei
 

(thoMas)
 

Chromtintendruck...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. Oktober 2012 - 16:11

Toll!

Fussball, Chromtintendruck & Büttenpapier ...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. Oktober 2012 - 16:13

Was hat das – "kaschiert auf Aludibond" – miteinander zu tun?
Ist schon Kunst? Oder DFB- und Regierungs-Kultur?
Ratlos.
Der Amateur.

Noch schöner als Baryt-Abzug

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. Oktober 2012 - 17:49

Ich schätze schon lange die Bilder von Regina Schmeken (ebenso wie die tollen Bilder von Barbara Klemm für die FAZ in früheren Zeiten), aber hinsichtlich der Abzüge verstehe ich es auch nicht bei so "alten Hasen oder Häsinnen", dass sie ihr Bilder nicht als Baryt-Abzug ausbelichtet (Chromtintendrucke sind für Sammler und Liebhaber uninteressant).

Wer

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. Oktober 2012 - 20:07

braucht solche Bilder ???

Niemand

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 30. Oktober 2012 - 09:35
Gast schrieb:

braucht solche Bilder ???

Chromtintendruck

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. Oktober 2012 - 21:15

adelt auch die letzte Liga ... 8-)

Eine der am meisten überschätzten Fotografinnen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. Oktober 2012 - 23:05

Ein stinknormales Sportfoto, wie es sie hunderttausendfach gibt ist nicht
wg. "Chromtintendruck auf Büttenpapier, kaschiert auf Aludibond, Größe je 109 x 163 cm"
automatisch Kunst.

Aber ist gibt nun mal genug Sammler die nach Namen kaufen.

Gast schrieb: Ein

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Mittwoch, 31. Oktober 2012 - 22:01
Gast schrieb:

Ein stinknormales Sportfoto, wie es sie hunderttausendfach gibt ist nicht
wg. "Chromtintendruck auf Büttenpapier, kaschiert auf Aludibond, Größe je 109 x 163 cm"
automatisch Kunst.

Aber ist gibt nun mal genug Sammler die nach Namen kaufen.

Gibt es einen Namen für Deine Krankheit? Neid? Machs' doch einfach besser, Du anonymer Nixus Minimax, von dem man noch nie ein Bild in der Öffentlichkeit gesehen hat.

Der Spaniel. Wau!

Aaaaaaah, Wunst....

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. Oktober 2012 - 23:36

Wie war das doch? Wenn's nicht gut ist, mach's größer ;-))

Bild zwei: abgewandtes Gesicht beim "ballführenden" Spieler...
Bild drei: Fussball ohne Fussball, aber dafür mit ganzen Füssen und abgeschnittenen Händen :-(

Bild eins und vier? Ja, schön groß ;-)

Hab' ich die Kunst nicht verstanden?

JJ

Ich würde sagen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 27. Oktober 2012 - 07:36

Forsch von der (noch so schrägen) Idee zur (Un)Tat geschritten, das ist die Kunst dabei ... oder wie ich schon kürzlich mal bemerkte: Künstler sind Überzeugungstäter. 8-)

Schnarch

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 27. Oktober 2012 - 09:31

Die Schmeken sollte es endlich sein lassen. Die Siebziger Jahre sind lange vorbei.

Gast schrieb:

Wie war das doch? Wenn's nicht gut ist, mach's größer ;-))

Bild zwei: abgewandtes Gesicht beim "ballführenden" Spieler...
Bild drei: Fussball ohne Fussball, aber dafür mit ganzen Füssen und abgeschnittenen Händen :-(

Bild eins und vier? Ja, schön groß ;-)

Hab' ich die Kunst nicht verstanden?

JJ

Ganz eindeutig.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Samstag, 27. Oktober 2012 - 23:19
Gast schrieb:

Hab' ich die Kunst nicht verstanden?

Ja, so ist es. Frag doch den Oliver Bierhoff, der hats wohl verstanden.

Gast schrieb:

Bild zwei: abgewandtes Gesicht beim "ballführenden" Spieler...

Bild drei: Fussball ohne Fussball, aber dafür mit ganzen Füssen und abgeschnittenen Händen :-(

Das ist eben der Unterschied. Für die Bilder im Sportteil der Lokalzeitung darf das nicht sein.
Kunst hat keine derartigen Beschränkungen.
ROG

Nö, hat sie nicht

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 27. Oktober 2012 - 23:56

die darf auch vollkommen beschränkt rüber kommen - und niemand holt den Arzt.

Davon profitieren auch andere.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Sonntag, 28. Oktober 2012 - 13:02
Gast schrieb:

die darf auch vollkommen beschränkt rüber kommen - und niemand holt den Arzt.

Sonst müssten die meisten Photoscala Kommentarschreiber umgehend mit Besuch rechnen.
ROG

Alles

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 28. Oktober 2012 - 14:39
ROG schrieb:
Gast schrieb:

die darf auch vollkommen beschränkt rüber kommen - und niemand holt den Arzt.

Sonst müssten die meisten Photoscala Kommentarschreiber umgehend mit Besuch rechnen.
ROG

freischaffende Künstler ... 8-)

Die Bilder sind ...

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Montag, 29. Oktober 2012 - 08:37

weder nach sportlichem Gesichtspunkten (aber das ist ja sowieso kein Sport sondern Spiele á la Rom für die Masse) noch nach klassischen fotografischen Regeln (z.B. ist oft was abgeschnitten) akzeptabel.

Aber als zeitlose Bilder, die ich immer wieder anschauen kann sind sie beeindruckend.

Frau Schmeken ist einer der noch wenig verbliebenen qualitativ guten Säulen in der ansonsten heruntergewirtschafteten FAZ.

OhWeh

FAZ?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 29. Oktober 2012 - 10:17

Die SZ leistet sich diese Fotografin, die ihre Digitalfotos in Graustufen umwandelt.

http://www.sueddeutsche.de/thema/Regina_Schmeken

OhWeh schrieb:

weder nach sportlichem Gesichtspunkten (aber das ist ja sowieso kein Sport sondern Spiele á la Rom für die Masse) noch nach klassischen fotografischen Regeln (z.B. ist oft was abgeschnitten) akzeptabel.

Aber als zeitlose Bilder, die ich immer wieder anschauen kann sind sie beeindruckend.

Frau Schmeken ist einer der noch wenig verbliebenen qualitativ guten Säulen in der ansonsten heruntergewirtschafteten FAZ.

OhWeh

Danke

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Montag, 29. Oktober 2012 - 23:39

für die Korrektur - Freudscher Verschreiber, weil beide Zeitungen so erbärmlich runtergekommen sind.

OhWeh

Immerhin

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 30. Oktober 2012 - 09:37

Immerhin kann die SZ jetzt Fotos in Farbe drucken. Frau Schmeken kann aber nur in s/w fotografieren...

OhWeh schrieb:

für die Korrektur - Freudscher Verschreiber, weil beide Zeitungen so erbärmlich runtergekommen sind.

OhWeh

Immerhin ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 30. Oktober 2012 - 12:54

Gerade dieses Vermögen hat nicht wenig zum Herunterkommen des Printjournalismus beigetragen.
SW-Fotos verlangen nicht nur nach einem präziseren Gestaltungswillen, sondern lenken in der Regel auch nicht so vordergründig vom Text ab.
Wobei die Ablenkung durch Farbbilder durchaus auch ein gewollter Effekt sein könnte: Auf den Gedanken könnte man kommen, wenn man die journalistischen Inhalte auf ihren Gehalt hin abklopft ...

So ist das eben

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 30. Oktober 2012 - 22:08

mit den Systemmedien... :-((

Gast schrieb:

Gerade dieses Vermögen hat nicht wenig zum Herunterkommen des Printjournalismus beigetragen.
SW-Fotos verlangen nicht nur nach einem präziseren Gestaltungswillen, sondern lenken in der Regel auch nicht so vordergründig vom Text ab.
Wobei die Ablenkung durch Farbbilder durchaus auch ein gewollter Effekt sein könnte: Auf den Gedanken könnte man kommen, wenn man die journalistischen Inhalte auf ihren Gehalt hin abklopft ...

Kann man nicht schön quatschen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 10. November 2012 - 19:23

Regina Schmeken hat in ihrer langen Karriere viele wunderbare Fotos gemacht. Die Fußball-Bilder zählen sicherlich nicht dazu. Bleibt die Frage, warum sich Kritiker nicht trauen, auch bei einer bekannten Fotografin Mist einfach nur Mist zu nennen?

Weil sie sonst

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 11. November 2012 - 20:49

halt kritische Menschen und keine Claqueure wären!?