Das Zonensystem ist nicht das Zen-System.

— Alan Ross

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Profi-Vollformater im Praxistest: Canon EOS-1Ds Mk III

EOS-1Ds Mark IIIDie EOS-1Ds Mk III ist eine insgesamt hervorragende, besonders robust konstruierte Kamera, mit der das Fotografieren vor allem Spaß macht. Ein paar Anmerkungen haben wir zu Canons Weitwinkelobjektiven, zur Spiegelvorauslösung, zu ... doch sehen Sie selbst:

Nein, dem offenbar allgemein verbreiteten Trend zur Miniaturisierung ist man bei Canons Topmodell nicht gefolgt. Die EOS-1Ds Mark III ist ziemlich genau so groß wie die Vorgängerinnen - allerdings immerhin rund 100 Gramm leichter. Die Kamera bringt damit inklusive Akku und Speicherkarten rund 1,4 Kilogramm auf die Waage - nicht wesentlich weniger als meine betagte Mamiya RB 67. Die EOS liegt allerdings deutlich besser in der Hand und lässt sich schneller und insgesamt angenehm einfach bedienen.

EOS-1Ds Mark III mit 1,4/50

Beschränkte sich der Unterschied zwischen der EOS-1Ds und der 1Ds Mark II im Wesentlichen auf den höher auflösenden Sensor, so handelt es sich bei der 1Ds Mark III um eine gründlich überarbeitete Kamera mit deutlich optimiertem Bedienkonzept, bei der die höhere Sensorauflösung vielleicht das augenfälligste, sicher aber nicht das einzige interessante Merkmal ist. Technisch und hinsichtlich des Gehäuses sind sich die 1Ds Mark III und die mit einem 10 MP-Sensor ausgestattete, dafür aber doppelt so schnelle 1D Mark III - abgesehen von Auflösung und Serienbildgeschwindigkeit - sehr ähnlich. Das robuste, gegen Schmutz und Feuchtigkeit versiegelte Gehäuse, die Anordnung der Bedienelemente und vor allem auch der Autofokus sind praktisch identisch.

Dass die 1Ds Mark III wirklich eine gegenüber der Vorgängerin weitgehend neu entwickelte Kamera ist, verdeutlicht die lange Liste neuer Eigenschaften wie das neue AF-Modul, die höhere Serienbildfrequenz, die 14 Bit-Datenverarbeitung, Live View, die Sensorreinigung, der enorm verbesserte Akku, die übersichtliche Menüstruktur (u.a. kein doppeltes Knöpfchendrücken mehr, um Funktionen zu bestätigen) und der neue Sucher, um nur die aus meiner Sicht wichtigsten zu nennen. Wie sich diese Neuerungen auf die fotografische Praxis auswirken, davon soll nachfolgend die Rede sein.

Großes Kino
Der Sucher zeigt - standesgemäß - 100 Prozent des Bildausschnitts. Gegenüber der 1Ds Mark II wurde die Suchervergrößerung allerdings von 0,7- auf 0,76fach gesteigert und das macht sich äußerst positiv bemerkbar. Der Sucher erscheint dadurch noch größer und manuelles Scharfstellen - für mich sehr wichtig - wird so zur leichten Übung. Durch rund ein Dutzend unterschiedliche austauschbare Einstellscheiben kann man den Suchereinblick auch sehr speziellen Bedürfnissen anpassen. Schön auch, dass jetzt endlich die ISO-Einstellung im Sucher zu sehen ist, und zwar permanent. Zusammen mit dem nun rechts neben dem Auslöser platzierten ISO-Einstellknopf kann man dadurch sehr schnell die Empfindlichkeitseinstellung anpassen, ohne dazu die Kamera vom Auge nehmen zu müssen.

Auch das rückwärtige Display ist gewachsen. Es misst nun 3 Zoll in der Diagonale und nimmt einen bedeutenden Teil der Kamerarückseite ein. Die Auflösung allerdings bleibt mit 230.000 Bildpunkten auf Vorgängerniveau. Entsprechend grob ist die Darstellung, insbesondere, wenn man die gleich großen, aber höher auflösenden, Displays der Ober- und Mittelklasse-DSLRs von Nikon zum Vergleich heranzieht.

Nach wie vor für kritikwürdig halte ich in diesem Zusammenhang die Darstellung des Histogramms (gilt auch für die anderen Canon-DSLRs). Zwar zeigt die Kamera nun auf Wunsch neben den Farbkanälen auch das Luminanz-Histogramm an, was auf dem großen Display eigentlich auch gut erkennbar ist. Sobald man aber Innenräume verlässt und draußen und bei Tage seine Bilder macht, kann man die Begrenzungen der Histogramm-Grafik nicht mehr erkennen. Es lässt sich daher nie mit Sicherheit sagen, wie viel Spielraum noch im Lichter- oder Schattenbereich verbleibt - sehr schlecht für Fotografen, die die Belichtung bevorzugt auf Basis des Histogramms korrigieren. Die Grafiken werden nämlich vor dunkelgrauem Hintergrund dargestellt, während der Rest des Displays schwarz erscheint. Schon bei mittlerer Umgebungshelligkeit aber erscheint alles eintönig schwarz. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es sehr schwierig ist, die Grafiken mit einem dünnen weißen Rahmen zu versehen, dann wäre das Problem elegant gelöst.

Live-Übertragung
Neu gegenüber dem Vorgängermodell ist die Live View-Funktion, die allerdings aufgrund der in diesem Modus gänzlich fehlenden AF-Funktion nur eingeschränkten Nutzen hat. Hilfreich ist sie zum Beispiel bei statischen Makroaufnahmen vom Stativ oder als immer verfügbarer Winkelsucherersatz bei bodennahen Weitwinkelaufnahmen. In dem Zusammenhang wäre allerdings ein ausklappbares Display nicht von Nachteil. Auch als alternativer und relativ direkter Weg zur ansonsten immer noch in einer Custom-Funktion verborgenen Spiegelvorauslösung (C.Fn III-15 - irgendwann lernt man's) ist Live View ganz praktisch. Aufgrund des fehlenden AF ist auch die potenziell spannende Remote-Steuerung mit Hilfe der Canon-Software und dem Wireless File Transmitter (WFT-E2A) oder - weniger elegant - mit einem USB-Kabel, nicht ganz perfekt. Für die Fotografie scheuer oder gefährlicher Tiere beispielsweise ergeben sich so grundsätzlich höchst interessante Möglichkeiten, die sich aber durch einen funktionierenden AF noch bedeutend erweitern ließen. Ein funktionelles Highlight der Kamera ist Live View also insgesamt nicht gerade.

Der WFT-E2A, dass soll nicht unerwähnt bleiben, hat aber noch andere Vorzüge. Mit ihm lassen sich per USB angeschlossene Festplatten als externe Bildspeicher einsetzen, was die Speicherkapazität praktisch unendlich erweitert.

Fast sauberer Sensor
Das Sensorreinigungssystem wird den meisten Fotografen eine Menge nachträglicher Arbeit abnehmen. Es funktioniert zwar nicht 100-prozentig, sorgte in den knapp zwei Monaten, die ich mit der Kamera fotografieren konnte, aber für weitgehend saubere Bilder. Wenn sich doch mal ein Staubkrümel auf dem Sensor halten konnte, so war er spätestens nach zwei bis dreimaligem Ein- und wieder Ausschalten verschwunden. Es empfiehlt sich daher, die Kamera immer mal wieder ein- und auszuschalten, um so in kürzeren Abständen die Sensorreinigung zu aktivieren. Tut man das, so lässt es sich nach meiner Erfahrung auch bei häufigem Objektivwechsel unter eher unfreundlichen äußeren Bedingungen recht sorgen- und vor allem staubfrei fotografieren - ein Riesenfortschritt gegenüber den Vorgängermodellen.

Reichlich Power
Deutlich verbessert zeigte sich auch der Akku. Nicht nur dass der neue Lithium-Ionen-Akku rund 100 Gramm leichter als das antiquierte NMH-Kraftwerk der alten 1Ds Mark II ist. Er überzeugt auch durch wirklich lange Laufzeiten. Canon gibt einen Durchschnitt von 1.800 Bildern pro Ladung an. Bei meinem meist spärlichen AF-Einsatz und sehr zurückhaltender Nutzung des Displays konnte ich ganz locker 2.500 Bilder mit einer Ladung machen. Als er dann zur Sicherheit ins Ladegerät ging, war er immer noch nicht erschöpft und hätte vermutlich mindestens noch weitere 500 Bilder durchgestanden. Der Akku verfügt über ein „intelligentes“ Energiemanagement. Im Menüpunkt „Akkuladung“ lässt sich sehr genau die Restkapazität anzeigen sowie die Anzahl der mit der aktuellen Akkuladung gemachten Aufnahmen. Damit dies besonders verlässlich geschieht, kann man den Akku am Ladegerät kalibrieren.
 

Foto Hans-Peter Schaub

 
Bilderflut
Stattliche 5 Bilder lassen sich mit der 1Ds Mark III pro Sekunde schießen. Angesichts der Sensorauflösung von 21 MP und den entsprechend zu bewegenden Datenmengen (ca. 25 MB pro Raw-Datei) ist das eine reife Leistung. Diese Bildfrequenz dürfte in den meisten Fällen auch Action-süchtigen Tier- und Reportagefotografen genügen, die sich dann über dynamische Bilder in beachtlicher Auflösung freuen können. Es gelang mir mit der Sandisk Extreme IV-CF-Karte, zwischen 10 und 12 Raw-Bilder in Folge zu schießen, also rund zwei Sekunden Dauerfeuer, was für meine Arbeitsweise in der Regel völlig ausreicht. Auch danach ist man nicht zum Pausieren verdammt, sondern kann mit niedriger Frequenz weiter schießen, bis der interne Puffer auf die Speicherkarte ausgelesen ist. Schnelle Karten sind daher natürlich empfehlenswert.

Foto Hans-Peter Schaub

Die Bilddaten werden zudem mit 14 Bit Farbtiefe registriert. Das macht in den meisten Fällen keinen keinen nennenswerten Unterschied. Aber im Zusammenhang mit der neuen Highlight-Prioritätsfunktion (ab ISO 200 verfügbar), mit der sich in kritischen Situationen die Durchzeichnung der Lichter verbessern lässt, macht die höhere Farbtiefe durchaus Sinn, denn Bilder werden in diesem Modus eigentlich knapp belichtet, um die Lichterzeichnung zu erhalten, und die Schatten werden dann durch Anwendung geeigneter Kurven aufgehellt, was bei höherer Farbtiefe ohne signifikanten Qualitätsverlust möglich ist.

Neben JPG und Raw kann man die Bilder auch im so genannten sRaw-Format aufzeichnen. Die Dateien sind dann „nur“ rund 13,5 MB groß, bieten dafür aber auch lediglich eine Auflösung von gut 5 Megapixeln. Laut Prospekt freuen sich besonders Hochzeitfotografen über die kleinen Raws, die dieselben Bearbeitungsoptionen wie die großen bieten, aber halt bei einem Viertel der Auflösung immerhin auch nur halb so groß sind. Da ich selten Hochzeiten fotografiere - was gut ist, denn keine der Trauungen, die ich bislang fotografiert habe, war von Dauer - kann ich den Nutzen dieses Formats für dieses speziellen Gebiet sicher nicht einschätzen. Ich würde mich aber schon ziemlich ärgern, wenn ich das Riesenteil nebst reichlich Glas durch die Gegend schleppe, mir viel Mühe beim Gestalten der Bilder gebe und zu Hause feststelle, dass ich aus Versehen sRaw eingestellt habe. Angesichts der Erschwinglichkeit von Speicherkarten, Festplatten und PCs mit Mehrkernprozessoren denke ich nicht mal drüber nach, JPGs oder sRaws zu fotografieren. Meine Idealkamera würde nur Raw-Daten aufzeichnen und sonst gar nix. Aber das ist mein ganz persönlicher Spleen und schließlich muss jeder selbst wissen, was für den eigenen Bedarf ausreicht.

À propos Bilddaten: Die 1Ds Mark III besitzt zwei Kartenfächer. Das ist erst mal gut. Man kann so, wenn man möchte, auf einer Karte JPGs, auf der anderen Raws speichern, oder auch identische Bilddaten auf beide Karten spielen, oder den Speicherplatz vergrößern, indem zunächst die eine, dann die andere Karte gefüllt wird. Nicht gut finde ich, dass man sich bei Canons nicht dazu durchringen konnte, zwei identische Kartenfächer einzubauen, sprich zwei CF-Slots. Stattdessen gibt's ein CF- und ein SD/SDHC-Fach und man muss, möchte man beide Fächer nutzen, mit zwei verschiedenen Kartentypen hantieren. Wer sich zum Beispiel einen schönen, schnellen FireWire-CF-Kartenleser zugelegt hat, kann sich da schon ein wenig ärgern, denn auch schnelle SD-Karten-Lesegeräte sind zumeist deutlich langsamer. Man verliert unter Umständen wertvolle Zeit und muss entweder zwei Lesegeräte einsetzen oder beide Karten mit einem langsameren USB-Leser transferieren.

(Im Gegensatz zur 1Ds Mark II hat die Neue übrigens leider keine FireWire-Schnittstelle mehr, sondern nur USB 2 - aber das nur nebenbei).

Foto Hans-Peter Schaub

Schnell fokussieren
Die 1Ds Mark III verfügt über das gleiche AF-Modul wie die 1D Mark III. Bei letzterer gab es aufgrund eines defekten Bauteils und wohl auch aufgrund der nicht optimalen Firmware-Abstimmung bei einigen Chargen erhebliche Probleme vor allem mit dem AI-Servo-Modus. Das Problem scheint allerdings nun behoben und bei der 1 Ds Mark III nicht in Erscheinung zu treten. Bei der mir zur Verfügung stehenden 1Ds Mk III funktionierten alle AF-Modi problemlos. Der AF reagiert schnell und zuverlässig.

Am schnellsten und präzisesten reagiert der Autofokus mit hochlichtstarken Objektiven ab Blende 2,8. Dann stehen alle 19 Kreuzsensoren (senkrechte und waagerechte Linien werden erkannt) zur präzisen Fokussierung zur Verfügung. Bei Verwendung von Objektiven mit Blenden von über 2,8 bis 4 reagiert nur der zentrale Sensor als Kreuzsensor, die übrigen 44 Messefelder reagieren lediglich auf waagerechte Linien. Bis Blende 5,6 schließlich reagieren alle Sensoren ausschließlich auf waagerechte Linien. Bis Blende 8 steht dann nur das dann allein auf horizontale Linien reagierende zentrale AF-Feld zur Verfügung. Was sich erst mal ziemlich ernüchternd anhört, funktioniert in der Praxis doch recht gut. Auch bei wenig Licht und mit Objektiven vergleichsweise geringer Lichtstärke (zum Beispiel 4/500 mm mit 1,4fach-Konverter oder selbst mit einem 5-6,3/150-500 mm Sigma-Zoom) gab es hinsichtlich der Geschwindigkeit und Präzision keinen Anlass zur Kritik - weder in AI-Servo noch Single Shot-Einstellung. Anfliegende Vögel wie Möwen oder Greife oder auch rennende Kinder stellten selbst das lichtschwache Zoom nicht vor Probleme. Aber natürlich wird man das ganze Potenzial des AF nur mit hochlichtstarken Brennweiten wirklich ausreizen können.

Der AF lässt sich sehr präzise an die unterschiedlichsten Situationen anpassen. So kann zum Beispiel auch die Nachführgeschwindigkeit des Servo-AF eingestellt werden. Allerdings können nicht wie bei der 1Ds Mark II alle AF-Felder einzeln angewählt werden, sondern nur die 19 mit Kreuzsensorfunktion. Die lassen sich zudem in zwei Gruppen - innerer und äußerer Ring - unterteilen. Über Customfunktionen kann man oft benutzte AF-Felder abspeichern und dann recht schnell wieder aufrufen. Offen gestanden ist mir das insgesamt alles ein wenig zu kompliziert. Für die Situationen, in denen ich den AF benötige, komme ich in der Regel ohne intensiveres Studium der einzelnen Funktionen und Abwägen von Vor- und Nachteilen klar. Andere Fotografen setzen da sicher andere Prioritäten und freuen sich über diese präzisen Anpassungsoptionen.

Anpassen lässt sich übrigens auch die Präzision des AF. Über die Custom Funktion III-7 kann man im Falle von auftretenden Fokussierfehlern den AF für bis zu 20 verschiedene Objektive präzise justieren. Man sollte dabei aber wirklich wissen, was man tut, um nicht Probleme zu erzeugen, wo vorher keine waren.

Viele Pixel - gute Bilder?
21 Millionen Pixel klingt auf den ersten Blick extrem eindrucksvoll. Effektiv aber liegt die Auflösung der 1Ds Mk III nur rund 13 Prozent über der des Vorgängermodells. Dafür nahm die Pixelgröße von 7,2 auf 6,4 µ ab. Ein optimiertes Design soll allerdings, wie bei der 1D Mark III, für eine bessere Lichtausbeute sorgen und damit die potenzielle Zunahme des Bildrauschens verhindern. Im Vergleich zu Aufnahmen mit der 1Ds Mark II, die unter ungefähr vergleichbaren Bedingungen entstanden sind, habe ich den Eindruck, dass das gut gelungen ist.
 

Foto Hans-Peter Schaub

Aufnahme mit ISO 800; Ausschnittvergrößerung aus dem Foto oben links.

 
Insgesamt bleibt das Bildrauschen auf dem vom Vorgängermodell gewohnten, niedrigen Niveau. Bis ISO 800 tritt es eigentlich nur in Erscheinung, wenn man gezwungen ist, Schatten aufzuhellen. Bei ISO 1.600 wird es sichtbar, bleibt aber auch da aufgrund der samtigen, filmkornähnlichen Struktur dezent. Langzeitbelichtungen habe ich bei ISO 100 bis 30 Sekunden gemacht und konnte keinen Anstieg des Bildrauschens feststellen.

Weitwinkelproblem
Was schon bei der 1Ds zutage trat, das setzt sich auch bei der 1Ds Mark III fort: Die Verwendung extremer Weitwinkelobjektive an den vollformatigen Canon DSLRs ist meines Erachtens problematisch. Mir stand das neue 2,8/14 mm L USM II zur Verfügung, das teilweise wirklich sehr gut ist. Es verzeichnet für ein Objektiv dieser Brennweite nur gering und auch die Vignettierung ist - abgesehen von den äußersten Ecken - bereits bei mäßigem Abblenden auf ein bei den meisten Motiven nicht relevantes Minimum reduziert. Schärfe und Brillanz sind in der Bildmitte prächtig, in den Ecken allerdings bis Blende 8 inakzeptabel. Ein befreundeter Fotograf, der das 2,8/16-35 mm L USM II an der 1Ds Mark III einsetzt, berichtete mir von ähnlichen Erfahrungen mit diesem Zoom. Blendet man auf 11 ab, werden die Ergebnisse brauchbar. Ich fand den besten Kompromiss zwischen Randschärfe und noch unsichtbarer Beugungsunschärfe bei Blenden zwischen 14 und 16. Bei Naturmotiven mag man die Toleranzschwelle eventuell noch ein wenig niedriger ansetzen, spätestens wenn Architektur im Bild ist, wird's aber kritisch.
 

Foto Hans-Peter Schaub

2,8/14 mm L USM II bei Blende 9

Hier ein Ausschnitt der Bildmitte:

Foto Hans-Peter Schaub

Und hier der Bildrand:

Foto Hans-Peter Schaub

 
Natürlich muss man sich, wenn man sich die Bilddaten in 100 Prozentdarstellung anschaut, darüber im Klaren sein, dass man eine sehr große 21 MP-Datei vor Augen hat und der Fehler selbst bei hochwertigem, ganzseitigen Druck in einem Magazin deutlich weniger dramatisch in Erscheinung tritt als es auf dem Monitor in 1:1-Ansicht den Anschein hat. Andererseits sollte man aber, wenn's gewünscht wird, eben auch das ganze Potenzial der großen Dateien nutzen können, ohne einen nicht unerheblichen Teil des Bildes verschämt abschneiden zu müssen.

Dass Randunschärfen bei Weitwinkelobjektiven nicht zwangsläufig Begleiterscheinung der Vollformatsensoren sein müssen, zeigte sich bei Verwendung eines 2,8/25 mm Zeiss Distagon. Das lieferte schon bei Blenden von 5,6 bis 8 gute Schärfe in den Ecken und man darf gespannt sein, wie sich das kürzlich vorgestellte Distagon 3,5/18 mm von Zeiss mit den Vollformatsensoren von Canon oder auch an der demnächst zu erwartenden neuen Nikon schlägt.

Zum Schluss
Die EOS-1Ds Mk III ist eine insgesamt hervorragende, besonders robust konstruierte Kamera, mit der das Fotografieren vor allem Spaß macht. Angesichts des Preises von knapp 7000 Euro wäre alles andere auch erstaunlich. Gegenüber dem Vorgängermodell bietet sie eine ganze Reihe von Verbesserungen, die der Handhabung merklich zugute kommen. Die trotz hoher Auflösung enorme Geschwindigkeit macht sie zum - freilich nicht ganz billigen - Allroundwerkzeug sowohl für Makro- und Landschafts- wie auch für dynamische Reportage- oder Actionmotive.

Die hohe Sensorauflösung verlangt den verwendeten Objektiven allerdings einiges ab. Insbesondere im extremen Weitwinkelbereich offenbaren weniger gelungene Konstruktionen ihre Mängel gnadenlos. Schafft man es, dank guter Optiken und sorgfältigem Arbeiten, das Potenzial der Kamera auszureizen, beschert einem dies Bilder, die in ihrem Detailreichtum allenfalls von guten und deutlich teureren Mittelformatrückteilen überboten werden.

(Hans-Peter Schaub)

Produktfotos von Canon, Beispielfotos von Hans-Peter Schaub.
 

Ich warte !

Bild von Aberischhabegarkeinfotoapparat
Eingetragen von
Aberischhabegarkeinfotoapparat
(Liebhaber)
am Freitag, 15. August 2008 - 13:41

Auf unseren Freund, der uns erklärt, daß man mit dieser Kamera nicts, aber auch überhaupt gar nichts anfangen kann. Insbesondere nicht fotografieren.

Ansonsten: Mal wieder Danke für einen interessanten persönlichen Erfahrungsbericht.

Aberischhabegarkeinfotoapparat

Ich frage mich,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 14:40

was das soll. Ein Test der anerkannt besten FF-Kamera auf dem Markt dadurch zu verwässern, dass irgendeine Problemzone überproportional dargestellt wird. "Ein Freund hat erzählt"; solche Formulierungen mögen in einem Forum angebracht sein, in einem "Test" sind sie schlicht und ergreifend fehl am Platz. Aber man kennt ja die bevorzugte Marke von Photoscala. Mit jener Marke wäre bestimmt irgendeine Sahnelinse beigezogen worden.

So ein dummes Zeug.

Bild von Rumpelstilzken
Eingetragen von
Rumpelstilzken
(Ehrengast)
am Freitag, 15. August 2008 - 15:08
Gast schrieb:

Aber man kennt ja die bevorzugte Marke von Photoscala.

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Sahnelinse?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 15:33
Gast schrieb:

Mit jener Marke wäre bestimmt irgendeine Sahnelinse beigezogen worden.

Also wenn das nagelneue "2,8/14 mm L USM II" für 2200 Euro ne Scherbe ist, dann taugt die ganze Kamera nüscht, denn was soll ich mit nem Body ohne Objektive?

Oder hätte man den Test mit dem 2,8/300 machen sollen, damit da ja keine Randunschärfe auftritt?

Für 7000 Euro erwarte ich eigentlich schon eine Kamera, mit der ich auch weitwinkel bis ultraweitwinkel foten kann. Scheint bislang noch ein Problem des Vollformats zu sein, o.k., deswegen bietet die 1DsMkIII ja dennoch viele Einsatzgebiete in denen sie einfach das absolute Topmodell ist, nur verschweigen oder schönreden sollte man das trotzdem nicht!

Vielleicht...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. Juni 2009 - 22:24

...haben die meisten Leute nicht ganz soviel Ahnung von den physikalischen Vorraussetzungen in der Digitalfotografie.
Das Beispiel oben sagt (und zeigt) alles völlig richtig.
Schräg auf den Bildsensor einfallende Lichtstrahlen KÖNNEN nicht exakt abgebildet werden! Warum das so ist? Bitte lest einmal auf den einschlägigen Webseiten nach.
Warum wohl schreibt Canon explizit un überall, dass KEINE rein digital gerechneten Objektive angeboten werden.
Es gibt momentan nur zwei Firmen, die das mit Erfolg tun: Olympus und Nikon. Deren Abbildungsleistungen bestehen diese Tests übrigens ohne jede Anstrengung.

Ich fotografiere auch mit der D1s MarkIII - noch...

Schade, dass sich hier soviel Halbwissen ergiesst!

Gast schrieb: was das

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 15:39
Gast schrieb:

was das soll. Ein Test der anerkannt besten FF-Kamera auf dem Markt [...] Mit jener Marke wäre bestimmt irgendeine Sahnelinse beigezogen worden.

Wer hat wo anerkannt, dass es eine "beste" Kamera gibt?

Das 14mm L II dürfte wohl die technisch aufwendigste und teuerste Linse für diese Brennweite sein.

Nicht jammern

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 15:44

Im UWW-bis-WW-Bereich gibt es von keinem Hersteller eine Sahnelinse die auf KB-VF akzaptabel funktioniert.
Die geringer verzeichnenden Canon EF L Objektive vignettieren und zeigen Randunschärfe, während die/das FX-Zoom Nikkore nahezu telezentrisch aber schlecht korrigiert ist/sind.
Es werden nach den letzten mir bekannten Daten 10x mehr Zooms verkauft wie Festbrennweiten. Also vergleichen wir Zooms.
Es gibt keine Sahne-Zooms für KB-VF im UWW-bis-WW-Bereich.
Ein 1.4/35 AiS ist die erste FESTBRENNWEITE die auf KB-VF offen Ergebnisse anbietet so wie man diese erwarten kann.
Sahne gibt es bei KB-VF ab 35mm. Allerdings auch nur Festbrennweite und kein Zoom.
Das Nikkore 2.8/24-70 müßte ein 2/24-70 sein um mit dem Aller-Erste-Sahne-Zoom dem ZUIKO Digital 2/14-35 schonmal von der Lichtstärke her ebenbürtig zu sein. Auch hier unten rum beim Nikkore Tonnen-Verzeichnung während das ZUIKO Digital hervorragend korrigiert ist.
ZUIKO Digital legt die Referenz für das was "Sahne" ist.
Das ideale Licht für den Sensor liefert das Objektiv. Den Rest macht heute bei KB-VF in immer größerem Umfang die Software in der Kamera, was maximal kurzsichtig ist, denn bei niedrigen ISO liefert heute bereits der optisch optimierte Sensor, welcher aktuell sich im Four Thirds Metier tummelt, das besser Bildmaterial. Ist ein ideales Objektiv auf dem Bajonett kann man noch soviel für ein auf KB-VF gerechnetes hinblättern. Was nicht geht geht eben nicht.
Erst wenn das ZUIKO Digital 2/150 enttrohnt wurde kann man von vergleichbar performanten Objektiven für KB-VF im kompletten Brennweiten-Bereich sprechen. Das wird so bleiben wie es heute ist. Nur micro FT hat gewisse Potentiale im Brennweitenbereich unterhalb ca. 28...38mm.

Lichtstarke Zuiko-Objektive?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 19:17

Sorry, ein Zuiko 2/14-35 macht Bilder wie ein 4/28-70 an KB-VF (gleiche Tiefenschärfe, gleiche Lichteintrittsöffnung!). Das Canon 24-70 ist mit Blende 2,8 also 1 ganze Stufe lichtstärker! Man muss die KB-VF-Kamera nur auf ISO 400 stellen, um in den Genuss kürzerer Verschlusszeiten zu kommen, als eine Kamera mit halber KB-Diagonale bei ISO 100 und mit Blende 2 - Optik. Allerdings können zu viele Pixel den Vorteil des KB-VF (große Pixel ermöglichen hohe ISO-Werte ohne Qualitätsverlust) wieder verspielen. Für Lichtstärke-Freunde ist daher eine Nikon D3 / D700 mit Blende 2,8 - Objektiven erste Wahl, aber wohl kaum eine Olympus mit Blende 2 - Linsen.

Lichtstärke vs. Fotografische Blende

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 20:28

Durch den kleineren Bildkreis wirkt ein Four Thirds 2/14-35 was die Schärfentiefe anbelangt wie ein 4/28-70 KB-Filmobjektiv. Das fotografische KB-Film-Äquivalent bzgl. Schärfentiefe/Arbeitsblende des ZUIKO 2/14-35 ist bei offener Blende sprich nominell 2 dementsprechend 4.
Die Lichtstärke ergibt sich aus Linsenöffnungs- zu Arbeitsblenden-Verhältnis, ist demnach vom Bildkreis unabhängig, und bei Verhältnis 1:2 ist man gegenüber 1:2.8 "fotografisch"um 1 Blende im Lichtstärken-Vorteil. Zudem können Sie das ZUIKO Digital offen nutzen während man KB-VF abblenden muß um sich von unten an die Abbildungsleistung des ZUIKOs anzunähern ohne die bei beliebigen Blendenwerten zu erreichen.
Arbeiten Sie mit einer E-3 bei ISO400 ergibt sich ISO800 bei offener Blende und typ. ISO1600 bei verbesserter Abbildungsleistung bei KB-VF.
Daß im Lastenheft der KB-VF-Sensoren der HighISO-Performance eine hohe Priorität zugeteilt bekommt hat seine Gründe. Zwar sehen ISO1600 aus KB-VF recht schick aus aber so gut nachbearbeiten wie ISO400-Material aus einen E-3 läßt es sich definitiv nicht mehr. Die LiveMOS-Sensoren werden immer besser, während die KB-VF-Objektive zwar immer teurer werden die Versprechen aber nicht erfüllt werden können.
So einfach ist das und war es aus Sicht von Olympus bereits vor ca. 10 Jahren. Der kleinere bzw. kleinste D-SLR-Sensor ist heute die Basis für das einzige 100% digitale System, denn es funktioniert 100% auch ohne Trickserrei mit AF- und Bildnachbearbeitungs-Einstellungen.

das uralte 1.4/35mm soll auf FX gut sein?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. August 2008 - 12:03

Das Nikkor AI-S 1.4/35mm war schon auf Film das schlechteste Objektiv das ich jemals hatte, und am DX Sensor ist es schlicht unbrauchbar. Warum es auf einmal am FX Sensor bruachbar sein soll ist mir ein völliges Rätsel. sie sind der erste der das behauptet. ja vielleicht abgeblendet.

Die beste FF-Kamera des Marktes ...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 15:57
Gast schrieb:

Ein Test der anerkannt besten FF-Kamera auf dem Markt dadurch zu verwässern, dass ...

Die beste FF-Kamera des Marktes ist die EOS 1Ds Mark III? Komisch, dass die Berufsfotografen derzeit massenhaft ins Nikon-Lager wechseln und lieber mit der zweitbesten Kamera des Marktes arbeiten.
Nichts gegen die EOS. An Herrn Schaub schätze ich, dass er die Kamera nicht nur zum Knipsen im Stadtpark vor der Redaktionsadresse nutzt (die Testergebnisse kommen andernorts ja aus dem Testlabor), sondern uns seine fundierten Erfahrungen aus der Praxis mitteilt.
Für Sie scheint das Testergebnis ja schon vor dem Test festzustehen. Glücklicherweise ist das bei Herrn Schaub nicht so.

Ja

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 16:26

Herrn Schaub als sog. "System-Tester" betrachtet muß man als Experten betrachten, welcher sich mehr bemüht als viele andere.
Es macht auch mehr Sinn die hochwertig korrigierte Festbrennweite das EF L 14 zu bewerten als weitaus weniger gut korrigierte Zooms die bzgl. Vignettierung und Randabdunklung nicht durchschlagend besser abschneiden.
Die Referenz von heute ist ja sogar ein nahezu telezentrisch gerechnetes UWW-2x-fach Zoom und keine Festbrennweite, welches hervorragend korrigiert ist und das bei eff. 14mm Brennweite. Wenn man jetzt die KB-VF-Fans beim Wort nimmt wäre es ja sogar nur 7mm Brennweite.

KB-VF ab 35mm und damit is juht. Alles andere lieber wieder auf eine SLR stecken oder in die Glasvitrine stellen.

Gast schrieb: was das

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 16:07
Gast schrieb:

was das soll. Ein Test der anerkannt besten FF-Kamera auf dem Markt dadurch zu verwässern, dass irgendeine Problemzone überproportional dargestellt wird. "Ein Freund hat erzählt"; solche Formulierungen mögen in einem Forum angebracht sein, in einem "Test" sind sie schlicht und ergreifend fehl am Platz. Aber man kennt ja die bevorzugte Marke von Photoscala. Mit jener Marke wäre bestimmt irgendeine Sahnelinse beigezogen worden.

Ich finde es völlig in Ordnung auch an einer so "hoch gelobten Kamera" Kritik zu üben, wenn welche vorhanden ist, denn nur so kann man besser werden!

Meine Erfahrungen haben etwas ähnliches gezeigt bei Verwendung
einer Canon 1D MKII und einem 24-35mm Zoom LUSM im Vergleich mit einem 28mm Zeiss c/y. Das 24-35 hat keine Chance was die Schärfe angeht, nicht mal wenn man es abblendet und nicht mal in der Mitte des Bildes! Auch die Festbrennweiten 24mm und 28mm von Canon sind dagegen "Weicheier"!h.

„Man“ kennt sie?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 16:33
Gast schrieb:

Aber man kennt ja die bevorzugte Marke von Photoscala. Mit jener Marke wäre bestimmt irgendeine Sahnelinse beigezogen worden.

Helfen Sie mir! Welches ist „jene Marke“?
Und was sind Sahne-Linsen, wenn nicht Canons L(uxery)-Objektive? Soll Herr Schaub ausschließlich seine Leica- oder Zeiss-Objektive draufschrauben?

Ich warte!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 15:28

Auf unseren Freund der mehrfach unterstrich, daß sowohl EF L UWW-Festbrennweite wie WW-Zoom ab f4 bzw. f5.6 für
ARCHITEKTUR-Aufnahmen
nutzbar wäre und die hohe Auflösung seiner Voll-Format-D-SLR so zu vollen Geltung kommen.

Objektive die erst ab f8 oder sogar f14 nutzbar sind muß man als untauglich bezeichnen. f4 bei einem Objektiv mit Lichtstärke 1:2 oder 1:2.8 wäre akzeptabel aber bei solchen Arbeitsblenden muß man wenn die Sonne alles andere als reinknallt überhalb von ISO1600 arbeiten oder ein Stativ verwenden.
Vollformat ab ca. 10mm unterhalb der Schnittweite aufwärts und das sind hier ca. 35mm Brennweite.
Wird es telezentrischer wie im Falle der FX-Zooms von Nikon hat man nicht genügend Restvolumen(Baugröße)-Spieraum um für Architektur geeignete hochwertig korrgierte Objektive anzubieten.
Unterm strich nicht jammern wenn es eben so ist wie es ist. Das einzig taugliche UWW-Zoom auf dem Markt ist und bleibt das ZUIKO Digital 4/7-14.
Wem es gefällt, daß Felsstrukturen in den Dolomiten anstatt in der Linie wie von der Natur geschaffen eben dank Tonnenverzeichnung krumm verlaufen der kann dann wieder mit einem EF L abblenden und das Abendglühen das Rosengarten entweder mit Stativ oder bei ISO3200 aufnehmen.
Die schönere und von der technischen Bildqualität bessere Aufnahme würde man sogar mit einer Olympus C-8080WZ hin bekommen.
Wie Nikon immer wieder unterstreicht: "Für bestimmte Aufgaben muß es Vollformat sein"

Architektur dank neuer Tilt&Shift-Objektive ja aber nicht Volformat in Kombination mit UWW für Architektur und es ist va. nicht für ALLES besser.

Vollformat bleibt eine Nische, denn während 8 oder 21MPx auf 10x15cm nicht zu unterscheiden ist sieht man Vignettierung und va. Verzeichnung. Pixelmatsch am Bildrand sieht man ebenfalls auch bei 10x15cm (Sandstrand, Pflastersteine, Kies, etc.). Aufgrund der besseren Telezentrie dann anderswo unübersehbare Tonnenverzeichnung. Das muß nicht sein und va. das darf bei dem Preis für diese Objektive nicht sein.

Vollformat bleibt eine Nische

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 22:03

Vermutlich wird Olympus froh sein, wenn sie in ihrer neu aufgetanen Micro FT Nische genauso viel Umsatz machen wie die Top Player in ihrer Vollformatnische.

Die Neue - und das neue Super-Weitwinkel an Canon FF

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 16:22

Danke für den guten Praxisbericht über diese geniale Kamera.

Ich arbeite mit der EOS 1Ds3 seit etwa 8 Monaten - eine der ersten in Deutschland - und kann das Beschriebene im wesentlichen bestätigen. Im Vergleich zu den RAWs aus den neuen Nikons liefert die Canon bei den entscheidenden niedrigen ISO einfach die wesentlich bessere und sauberere Tiefen, Auflösung und Nachbearbeitbarkeit. Selbst heftigere Korrekturen beim Umwandeln der RAWs in Bilder sehen noch sehr gut aus. Das ist auch der Grund, warum ich nicht die Nikon bevorzuge, die mir von der Bedienung und Haptik sonst eher zusagen würden.

Wiedersprechen möchte ich den Erfahrungen mit dem EF14mm II. Dieses Objektiv ist im Gegensatz zum Vorgänger zu krassen Schärfeleistungen fähig - weit besser als auf dem Beispiel oben.

Das Objektiv hat eine leichte Wölbung der Ebene der optimalen Schärfe, die aber bei der extremen Tiefenschärfe der Brennweite eigentlich relativ unkritisch ist. Nun stellt die Automatik meist auf die Bildmitte - beispielsweise unendlich - scharf (wenn der Sensor dort ein vernünftiges Signal liefert). Das hat zur Folge, dass die die Schärfe im Randbereich in diesem Beispiel bei etwa 4 m liegt und daher nicht optimal ist. Justiert man die Schärfe im Individualmenü auf +10 bis +12 (zumindest bei meinen beiden Exemplaren, die ich getestet habe), dann stellt der AF die Schärfe in der Mitte etwas hinter unendlich, dann ergibt sich am Rand irgendwas bei 10 m, recht gut in der Mitte der Tiefenschärfezone. Die Bilder werden dann bei f5.6 oder besser 8, maximal 11 knackscharf bis in die Ecken. Weiteres Abblenden führt dann zu breiteren Zerstreunungsscheibschen und reduziert die Schärfe homogen wieder. Das abgebildete Foto mit dem Randausschnitt wurde auch nicht CA korrigiert. Mit einer individuellen Einstellung RC-6/BG+31 in ACR verschwinden sie völlig.

Dazu kommt, dass die Wölbung der Schärfeebene des 14mm II Objektiv auch leicht temperaturabhängig ist und ab 25° weitestgehend verschwindet. Problematisch ist die riesige, enorm gekrümmte Frontlinse vor allem bei Temperaturspannungen, z.B. im Winter, wenn man gerade aus dem warmen Auto kommt und die Temperaturverteilung noch nicht gleichmässig ist (eigene Beobachtung).

Ich habe auch 'ne Weile gebraucht um das Problem zu analysieren und habe daher mein erstes 14mm II zunächst frustriert zurückgegeben und ein Anderes bestellt. Mit der individuellen Fokuskorrektur ist das Problem aber behoben, von gelegentliche Ausreissern abgesehen.

Der neue AF der 1Ds3 ist übrigens nach meiner Erfahrung nicht ganz so problemlos wie oben dargestellt. Man muss schon genau hinsehen, worauf die Kamera scharfstellt, da die Sensoren z.T. ziemlich weit peripher liegen. Schnell ist mal irgend ein Ast im Vordergrund scharfgestellt - der AF bevorzugt immer den nahegelegensten Punkt für den Fokus, wenn irgendwas mal deutlich näher ist als der Rest. Natürlich kann man aufs Zentrum umschalten, aber die letzte Präzision an Treffsicherheit nimmt mit der Anzahl der gemittelten AF Sensoren deutlich ab, vor allem bei Verwendung von Objektiven mit Lichtstärken schwächer als f2.8.

Mir war das AF-Sensor-Layout bei der 1Ds2 lieber, es gab da auch weniger Ausreisser. Klar, mit der höheren Auflösung und den wachsenden Ansprüchen fallen einem heute auf einem kalibriertem 30 Zoll-Monitor Sachen auf, die hätte man früher überhaupt nicht nicht beachtet. Insgesamt ist das nach einer Eingewöhnungs- und Optimierungsphase mit der 1Ds3 eigentlich kein wirkliches Thema mehr. Die ganzen anderen Verbesserungen zum Vorgänger den ich 3 Jahre hatte - vor allem die neue Akkutechnik, das neue Menulayout, der ISO Knopf am Auslöser und die Möglichkeit mit dem Liveview den Spiegel mit einer Taste vorauszulösen - waren lange überfällig und sind hochwillkommen.

Dazu kommt, dass definitiv jedes Objektiv kalibriert werden muss, um das Optimum rauszuholen (ich habe für 6 Objektive hierzu etwa 1200 Aufnahmen machen müssen). Man kann dazu (schneller und auch unterwegs möglich) LiveView verwenden, oder man macht 41 Aufnahmen eines planen Objekts mit vielen Strukturen (z.B. einer Fassade) von Korrektur -20 bis +20 unter genau konstanten Bedingungen vom Stativ und schärft sie stark nach und speichert das Ganze dann in mittlerer Qualität als JPG. Man kann dann an der Dateigrösse genau erkennen, welches Bild die meisten Informationen enthält (am besten als Grafik auftragen, da die Kurve auch schwankt und Aussreisser haben wird). Das einzige Objektiv, das absolut ohne (+-0) Korrektur auskommt, ist mein EF4/500, das Teil ist unglaublich perfekt.

Wen es interessiert, in meinem Newsblog stehen auch noch ein paar andere Sachen zur 1Ds3 drin, dazu natürlich Fotos.
Gruss
Possi
www.possi.de

Schön, mal ein paar qualifizierte Sachen hier zu lesen, …

Bild von Rumpelstilzken
Eingetragen von
Rumpelstilzken
(Ehrengast)
am Freitag, 15. August 2008 - 17:18

… und das von jemand, der auch noch gute Fotos machen kann.
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Widerspruch - Klarheit

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 20:08

Die Aussagen und Erläuterungen va. bzgl. Temperaturspannungen der Frontlinse sind klar und nachvollziehbar.
Widersprechen jedoch Aussagen aus anderem Munde, daß speziell KB-VF im Gegensatz zu Four Thirds stabilere Schärfeergebnisse zuläßt und speziell Four Thirds wegen dem kleinsten Sensor nur unter idealsten Laborbedingungen die bekannten (oder auch nicht bekannten) Schärfeergebnisse anbieten könnten.
Wenn man nun so AF und Bildbearbeitung in der Kamera auf jedes Objektiv kalibrieren muß um sich zB in einem Falle den Ergebnissen einer 250,- Euro ZUIKO Digital Kitlens (14-42) anzunähern, dann muß man sich schon die Frage stellen was passiert wenn das EF L auf einer anderen Kamera (zB. EOS 5D) landet während man mit der preiswerten Kitlens auf jeder Four Thirds-Kamera sogar eine von Panasonic ohne Kalibrierung stabile und was Randunschärfe anbelangt bessere Ergebnisse erhält.
Man kann durch Kontrastnachbearbeitung und gezielten De-Focusing tatsächlich viel korrigieren. Bei 6MPx erkannte man bestimmten APS-C-Zooms auch noch nicht so sehr an, daß hier ein Randunschärfe-Problem ensteht.
Da das Kamera-interne Nachschärfen bei Canon EOS 5D, 1D Mk III und Co. so und so solche Unschärfeverläufe kaschieren soll tut es dies dann auch zunehmend besser wenn man in der Bildmitte einen geeigneten De-Focus eingestellt hat. Man sollte eher einmal das typische Nachschärfen an feinen Texturen vermessen bzw. visuell bewerten.
Die Auflösungsreserve der 1Ds Mk III ist schlichtweg das Potential um hier die Problematik mit der Optik zu kaschieren.
Bei einer Leica M8 ergeben sich ebenfalls bei bestimmten Objektiven quasi eine gewölbte Schärfe-Ebene. Vom Abstand zu Bildmitte untersch. Kontrastanhebung kann das für das ungeübte Auge gut ausgehen. Das geübte übersieht das Überbetonen von bestimmten Details nicht.
Kleine Sensoren oder Sensoren mit weniger Auflösung haben nicht diesselben Reserven wie eine 1Ds Mk III. Man muß jedoch beachten, daß va. jede inhomogene Kontrastanhebung nicht darüber hinweg täuschen kann, daß das betreffende System weder
- optisch stabil ist noch
- der Sensor bzw. das Pixel das erhält was es eigentlich erhalten muß, daß man von einer hervorragenden Bildqualität sprechen kann, nämlich das "ideale Licht" und das fällt eben homogen und nahezu telezentrisch auf die Pixel und dies auf möglichst kurzem Weg. Und über den Big Mac bzw. Doppel-Whoper XXL unter den Sensoren dem 4T/5T-CMOS sind wir noch garnicht zu sehr eingegangen, denn er fordert eigentlich eine strengere Telezentrie als die der in den aktuellen Four Thirds Kameras verbauten Sensoren, welche das Licht auf einem wesentlich kürzeren und demnach auch weniger Verlust-/Störungsbehafteten Weg zum Pixel vordringen lassen.
Den Unterschied der hieraus herrührt sieht man nämlich auch bei quasi bestens kalibrierten Systemen und/oder bestmöglicher Nachbearbeitung am PC. Hier geht es weniger um die Tonwertverfälschungen von Pixel zu Pixel durch Temperaturgang der Frontlinse oder sonstwas hier geht etwas auf dem optischen Weg verloren sowie Störungen hinzu. Da dann in der Kamera ein mathematisches Wunderwerk ausgepackt wird, welches man im Kamera-Menü nicht beeinflussen kann geht alles immer erkennbar synthetisch aus was die Bildpräsentation anbelangt. Das mathematische Wunderwerk nennt sich Pixel-Cross-Talking Compensation und hier unterscheidet sich eine Canon nicht im geringsten von einer D2X/D2Xs oder D3.
Sony kämpft am von hinten belichteten Sensor hat diesen aber genausowenig wie alle anderen bisher zur Serienreife gebracht. Ist das Problem beseitigt bleibt trotzallem das Thema mit der Kalibrierung.
Aus meiner Sicht ist es ein mühsehliges werkeln, ständige Versprechen nunmehr digital optimierte Objektive auf Niveau von ZUIKO Digital anzubieten um zu erkennen, daß man genauso schlau ist wie Olympus vor ca. 10 Jahren.
Nichts bestimmt das Ergebnis mehr in dem Maße wie die Optik es bestimmen vermag und hier stimmt es eben bei KB-VF nicht.
Nikon bearbeitet das Material in der Kamera intensiver. Deshalb kann man es am PC schlechter bearbeiten.
Bearbeiten Sie mal RAW-Material aus eine Four Thirds Kamera. Das ist ein Genuß. Hier sind 10Mpx jedes dafür benötigtes kByte Filegröße wert. Hier und da ist es Vorteil von KB-VF die schwächeren Modulationswerte bei bestimmten Ortsfrquenzen anzubieten, denn dann werden Schriften und Details zwar flau aber feiner durchzeichnet. Bei Motiven bei denen natürliche Texturen jedoch klar durchzeichnet werden sollen bietet diese Flauheit jedoch klare Nachteile für die Bildpräsentation. Canon versucht dies durch Picture Styles entgegenzuwirken. Da man jedoch versucht das "ideal Licht" das der Sensor bzw. das Pixel nicht abbekommen hat durch Softwar künstlich nachzuahmen geht es ebenso künstlich wie synthetisch aus.
Für Reportage sind Kameras die synthetische Aufnahmen machen man kann fast sagen perfekt, denn das was in Zeitungen abgedruckt wird ist entweder nicht tauglich um ein Motiv plastisch wirken zu lassen oder so retuschiert, daß die Retusche so und so einen synthetischen Bildeindruck vermittelt.
Für Otto-Normal-Verbraucher und Leute denen es um echte Bildqualität geht sind solche Pixel-Rechner und -Verbieger-Kamera nur solange etwas bis Sie einmal mit etwas gearbeitet haben was echte Bildqualität liefert. Im KB-VF 100% Fehlanzeige.

Ein System das man kalibrieren muß ist bzgl. rein auf die Optik betrachtet kein wirklich taugliches System für Profis. Anderer Sensor, anderer AF, andere Mätzchen. So einfach ist das.

Nun stellt sich dann schon die Frage

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 21:45

Zuwas benötigt diese Kamera ein AF-System?
Wenn nun die Kompensation aufgrund der Kalibrierung nicht wirkt weil der AF daneben liegt und zwar so, daß er eigentlich das was die Kompenation ausmacht egalisiert was denkt man sich eigentlich dann wenn nach tagenlangem Kalibrieren dort angekommen ist wo man angefangen hat?
Sorry aber Ihr Beitrag verleitet zwar zu guten Aufnahmen in einer Größe zu der eine 3MPx-Kamera ausreicht aber definitiv zeigt, daß die KB-VF-Technik von Canon bestenfalls Laborreife aber keine Serienreife hat. Dank Ihres Vergleiches mit dem Material aus eine Nikon D3 erliegt das KB-VF dem Untergang für Fotografen die fotografieren anstatt kalibrieren wollen um dann tolle Motive abzulichten die eine 3MPx-Kamera auch ohne Kalibrierung geschafft hätte und das vor ca. 7 Jahren.
Nicht von ungefähr wurde die Olympus zur fortschrittlichsten Kamera Europas gewählt. Die Nikon D300 deshalb zur besten Kamera, weil es schlichtweg aktuell nichts besseres gibt um das zu erhalten was Sie nach tagelangem Kalibrieren nur in den optimalsten Fällen erhalten. Ihr De-Focus erreicht nämlich das Äquivalent der 12MPx der D300 und D3. Mehr ist in KB-VF auch jenseits der Labores nicht drin während es bei Four Thirds aktuell nur am vorgegebenen Preisrahmen für den Sensor und den Prozessor scheitert, denn 14MPx und mehr wollen schnell verarbeitet werden und das am besten schneller als eine D300, K20D oder Alpha 350.
Warum die EOs 5D wohl nur ca. 12MPx hat? ...und trotzdem die Kalibrierung der Objektiver erforderlich macht?!

Olympus, Kamera des Jahres

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 22:16
Gast schrieb:

Zuwas benötigt diese Kamera ein AF-System?
Wenn nun die Kompensation aufgrund der Kalibrierung nicht wirkt weil der AF daneben liegt und zwar so, daß er eigentlich das was die Kompenation ausmacht egalisiert was denkt man sich eigentlich dann wenn nach tagenlangem Kalibrieren dort angekommen ist wo man angefangen hat?

Haben Sie verstanden, was oben beschrieben war?

Gast schrieb:

Nicht von ungefähr wurde die Olympus zur fortschrittlichsten Kamera Europas gewählt.

Vielleicht liegt es auch daran, dass es weder zur „besten Kamera des Jahres“, noch zur „besten Profikamera des Jahres“ oder zur „besten Amateurkamera des Jahres“ gereicht hat, und auch die so tollen Four-Thirds-Objektive leer ausgehen mussten, man Olympus aber nicht ganz vergessen durfte. Irgendwie müssen die an der EISA beteiligten Redaktionen ja auch Leser wie den Four-Thirds-Missionar bei Laune halten.
Für alle außenstehenden: Anscheinend geht es um die EISA-Awards 2008/2009. Zumindest bisher:

Gast schrieb:

Die Nikon D300 deshalb zur besten Kamera, weil es schlichtweg aktuell nichts besseres gibt um das zu erhalten was Sie nach tagelangem Kalibrieren nur in den optimalsten Fällen erhalten.

Hier scheint er sich nicht mehr auf den aktuellen EISA-Award zu beziehen, denn ausgezeichnet wurde die D3, nicht die D300.

Er liest öfter ungenau

Bild von Aberischhabegarkeinfotoapparat
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Aberischhabegarkeinfotoapparat
(Liebhaber)
am Freitag, 15. August 2008 - 22:51

bzw. wirft Dinge durcheinander.
Das sind halt die Nebenwirkungen.

Aberischhabegarkeinfotoapparat

Die Nebenwirkungen

Bild von Aberischhabegarkeinfotoapparat
Eingetragen von
Aberischhabegarkeinfotoapparat
(Liebhaber)
am Freitag, 15. August 2008 - 22:52

solch anstrengender journalistischer Tätigkeiten.
Nicht daß mich jemand falsch versteht, gelle.

Aberischhabegarkeinfotoapparat

Alle Jahre wieder?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. August 2008 - 12:15
Gast schrieb:

... und auch die so tollen Four-Thirds-Objektive leer ausgehen mussten, ...

Nachdem mehrmals die komplette Palette der Profi-Objektive des E-Systems von Olympus ausgezeichnet wurde darf eben auch einmal jemand anderes drankommen.

Ansonsten, im Gegensatz zur 1000D von Canon ist die E-3 lange genug auf dem Markt um sich als fortschrittlich etablieren zu können. Die E-3 auf Platz 1 der Profikameras wäre ein Schlag ins Gesicht für den gesamten Wettbewerb.
Eine Kamera für ca. 1.700 Euro gewinnt gegen Kameras im Range von ca. 4.800...8.000 Euro.
Nachdem die E-3 zu Recht einen Preis erhalten hat mußte nach 2x Olympus und 1x Panasonic eben auch noch Canon einen Preis abbekommen.

Ich denke eher Sie haben das Beispiel oben nicht verstanden. Ansonsten wären Sie quasi auf den direkten Weg darauf gekommen warum man das heute beim D-SLRs benötigt während man es früher beim Film definitiv nicht übersah sondern das Problem nicht vorlag. Gewölbte Schärfeebene?! CA-Korrektur dann sind alles Details wieder da?! Scheinbar bezahlt man 8.000 Euro um das alles als Feature mitzubekommen, während die EOS SLR-Modell mit ein und denselben Objektiven keines von beiden zeigten, wobei das eine Problem nicht CA ist sondern schlichtweg Randabdunklung und Randunschärfe.
Das Problem liegt ja nicht nur im UWW-/WW-Bereich vor. Es gibt auch Tele-Zooms die bei bestimmten Brennweiten-Bereichen eigentlich unbrauchbar sind und dann auch noch bei einigen Brennweiten/Blendenkomibnationen eine unsägliche Performance zeigen. Das sind zwar tatsächlich die Eigenschaften des Objektives aber eben in Bezug auf das Aufnahme-Medium Sensor und hierbei ist es sogar egal ob die Kamera/der Sensor 10MPx oder 21MPx hat.
Es taugt hinten und vorne nicht und es gibt bei den Objektiven nur einige Ausnahmen die man ebenfalls nicht "Sahneobjektiv" nennen kann.

Mich persönlich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. August 2008 - 17:36

interessiert das nicht die Bohne, ob jetzt irgend ein EISA oder sonstwas ein Objetkiv oder System prämiert.

Aus eigener Anschauung kann ich sagen, dass das Kitobjektiv 14-42 an einer E410 schon recht beachtliche Leistungen über die volle Bildfläche und bis in die Ecken, ohne große Verzeichnungen über den ganzen Zoombereich liefert. Da gehe ich davon aus, dass das erst recht bei den teureren Linsen der Fall ist.

Das reicht dicke und zwar fürs meiste, was einem Fotografen über den Weg läuft.

Performance im UWW-Bereich

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. August 2008 - 11:16

Bisher wird ja nur durch ein TopPro-Objektiv der UWW-Bereich abgedeckt.
Beim neuen 9-18 kann man sich ziemlich sicher sein, daß es die erwartete Performance bietet. Dh. auf den Preis bezogen besser als das 14-42 in seinem BW-Bereich. Das 9-18 paßt auch besser zu einer E-410 als das großer 4/7-14.

So ist er halt unser Mr. FT.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. August 2008 - 10:01

Immer so wies ihm gerade passt. Kürt die EISA Eine CaNi, dann sind das alles korrupte Funktionäre und JDPowers ist das Maß aller Dinge. Nun stürzt bei JDPower (was ja mehr eine Marktstudie ist) Olympus kräftig ab und auf einmal findet er Gefallen an diesem in vielen Augen völlig verqueren EISA Award.

Was interessiert mich was solche Award-Knallchargen erzählen?! Ich kann eine Kamera schon selbst in die Hand nehmen und beurteilen ob sie meinen persönlichen Ansprüchen genügt. Und technisch sind die Herren mitnichten fitter. Solche Bapperl sind doch nur für Vollprollos die mit der "schönsten/leichtesten/fortschrittlichsten Kamera" auf Dicke Hose machen wollen...

Rod

Sie sind einfach

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. August 2008 - 20:01

LÄCHERLICHER als es garnicht mehr lächerlicher geht. Sie stricken sich Konstrukte zusammen die sich jenseits der Realität abspielen.
Wann und wo kann so eine depperte Aussage von MR. FT?!

Gast schrieb:

Immer so wies ihm gerade passt. Kürt die EISA Eine CaNi, dann sind das alles korrupte Funktionäre ...

Rod

Doch. Gibt es!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 16:35
Zitat:

Im UWW-bis-WW-Bereich gibt es von keinem Hersteller eine Sahnelinse die auf KB-VF akzaptabel funktioniert.

Doch, gibt es: Zeiss Hologon 8.0/15mm. 100% verzeichnungsfrei. Gibt es aber glücklicherweise nur für echte Kameras wie die Contax G2 (dort liegt der Preis bei ca. 3.000 Euro) und die Leica M3 bis M7 (dort liegt der Preis bei 10.000 Euro).

Kann ich nur empfehlen. Spart viel Fummelei am PC um die Pixel später grade zu rücken, ehrlich.

Aber Pixelpuper sind ja unglücklich, wenn sie nicht an jedem Mist-Knips-Bildchen mit ihrer PhotoSoup herumfummeln können. Dazu zählen natürlich auch die FT-Spezls hier.

Hach ja.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 17:08
Gast schrieb:
Zitat:

Im UWW-bis-WW-Bereich gibt es von keinem Hersteller eine Sahnelinse die auf KB-VF akzaptabel funktioniert.

Doch, gibt es: Zeiss Hologon 8.0/15mm. 100% verzeichnungsfrei. Gibt es aber glücklicherweise nur für echte Kameras wie die Contax G2 (dort liegt der Preis bei ca. 3.000 Euro) und die Leica M3 bis M7 (dort liegt der Preis bei 10.000 Euro).

Kann ich nur empfehlen. Spart viel Fummelei am PC um die Pixel später grade zu rücken, ehrlich.

Aber Pixelpuper sind ja unglücklich, wenn sie nicht an jedem Mist-Knips-Bildchen mit ihrer PhotoSoup herumfummeln können. Dazu zählen natürlich auch die FT-Spezls hier.

Diesen ganzen Technikmumpitz kann man sich doch auch sparen, oder? Ob der geneigte Fotograf jetzt 1.000€ oder 30.000€ ausgibt, mit Kit-Objektiv oder Noctilux knipst, who cares, wird seine Fotografie dadurch besser? Ich glaube nein. Es kommt mir in letzter Zeit immer öfter der Gedanke: Es ist wie mit billigen und teuren Armbanduhren: beide können letztlich nur die selbe Uhrzeit anzeigen. Dem Foto und dem Betrachter ist es doch schnurzpiepegal, mit welcher Linse, Body, etc. das Bild aufgenommen wurde. Wenn nur nicht immer so viele Leute auf diesen ganzen Marketingtinneff hereinfallen würden...

Digital KB-VF nicht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 22:06

Analog KB-Film!
Das Hologon ist meines Wissens symmetrisch und funktioniert demnach auf digital so gut wie garnicht.
Sind wir doch einmal ehrlich. Was war das wichtigste beim Negativ-/Dia-Film und ist es heute noch? Das Objektiv!
Der erste Schritt weg von aus dem Vorstellungsvermögen des Fotografen enstandenen Sport-Foto des Jahres war der Auto-Fokus. 1985 war es noch Nelson Piquet aus der Vogelperspektive fotografiert auf der Hautpgeraden am Hockenheim-Ring in seinem Brahbam-BMW Turbo F1. Nach und nach waren es knackscharf aufgenommene Sportunfälle die man selbst mit einer Novoflex-Tüte nicht so hinbekommen hätte. Dementsprechend gibt es auch zunehmend Reitsport-Aufnahmen wo das Pferd nicht mehr mittig über dem Hindernis schwebt sondern irgendwo davor oder danach. Mit Manuell Fokus passiert sowas nicht.
Im Digitalen schreien alle nach Megapixel verschmähen Kameras mit weniger als 10 MPx um dann einem darzustellen, daß bei De-Fokus von mind. Faktor 1,4 in allen Dimensionen dh. Halbierung der Auflösung dank Nachschärfen in der Kamera die Bildergebnisse trotzdem klar für die 21MPx-Kamera sprechen.
Demnach kann man auch Fakto 1,4 aus einer 5MPx-Kamera holen und die dann auf 10MPx aufpumpen. Man wird merken, daß 5MPx aus einer hervorragenden Kamera mehr wert sind als 10MPx aus einer KB-VF-Kamera, welche ähnliche Probleme mit WW-Objektiven hat wie die 21MPx-Variante.
Man fragt sich schon warum plötzlich seitdem ein Sensor verbaut ist die Schärfe-Ebene "gewölbt" sein soll. Hätte man das nicht schon mit einem Fujifilm ISO50 oder Kodakchrome ISO25 merken müssen?!
Man hat es nicht, da hier nichts gekrümmt ist außer die Winkelabweichung der Zentralen Lichtstrahlen aus dem Lot und alles was nicht Zentralet Lichtstrahl ist umso mehr.
FANTASIE-GESCHICHTEN aus dem Lager das sich bisher auf dem Boden kugelte wenn Olympus von Telezentrie sprach.
Auf Film benötigt man keine Telezentrie va. deshalb nicht weil solche Objektive teuer und schwer zu korrigieren sind, va. auf den großen Bildkreis des KB-Filmes.
ZEISS Hologon wie gesagt meines Wissens "symmetrisch" aufgebaut und damit Gift für Sensoren.

Oooooch, wie süüüüüüß!!!

Eingetragen von
Der Wal
(Hausfreund)
am Freitag, 15. August 2008 - 17:24

Canon und Nikon sind wie Microsoft. Technisch überhaupt nicht überzeugend, völlig überteuert und überhaupt nicht innovativ. Nikon äfft seit Jahrzehnten alle technischen Meilensteine nach, prinzipiell immer nach der Konkurrenz, denn eigene Ideen haben die noch nie gehabt. Canon langweilt die Fotowelt mit immer noch langweiligeren Produkten, die vielleicht bei verklemmten Spießer eine Reaktion hervorruft, aber sonst gegen jeden lauwarmen Darmwind den Kürzeren zieht.

Noch schlimmer sind 90% der Fototgrafen hinter den Canon und Nikon Kameras. Können nichts, die einzige Bildung, die sie besitzen ist die Einbildung. Wie Microsoft Loser, bilden sie sich ein, technologisch an der Spitze zu stehen, wenn man sich die Software an der Kamera und am Rechner anschaut, weiß man, wo sie hingehören ... ganz weit nach hinten.
Am schlimmsten sind die Wettberwerbsfotografen, da kann einem echt das kotzen kommen, oberflächlich und leer und aufdringlich wie eine Nutte einfach nur grauslich. Ein belangloser Pixelhaufen, wenn man einen gesehen hat, kennt man alle anderen auch.

Wird Zeit, daß Sony mit mit dem Flagship und besten Minolta Genen bewaffnet, die arroganten Schnösel vom Canon/Nikon Selbstbeweiräucherungsverein in ihrem kleinen Fischteich versenkt und diese Berufsangeber auf Grund schickt, wo sie hingehören.

Neee-Leute

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 17:51

gar nicht erst ignorieren. Dann hörts von alleine auf.

"Der Wal" vs "MrFT"

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 18:24

Das wird spaßig!
Freut Euch drauf.

Boykottieren Sie nicht …

Bild von Dr. Mabuse
Eingetragen von
Dr. Mabuse
(Liebhaber)
am Freitag, 15. August 2008 - 19:44

… meine Experimente mit niederen Intelligenzen. Habe den Wal gerade erst von IQ -13 auf 0 gebracht und ihm zur Belohnung Freigang gegeben. Vielleicht erreicht er noch Zimmertemperatur.

da habe ich mich wohl im falschen Forum verlaufen - mögen die Nu

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 20:03
Der Wal schrieb:

... langweilt die Fotowelt mit immer noch langweiligeren Produkten, die vielleicht bei verklemmten Spießer eine Reaktion hervorruft, aber sonst gegen jeden lauwarmen Darmwind den Kürzeren zieht.

Noch schlimmer sind 90% der Fototgrafen hinter den Canon und Nikon Kameras. Können nichts, die einzige Bildung, die sie besitzen ist die Einbildung. Wie Microsoft Loser, bilden sie sich ein, technologisch an der Spitze zu stehen, wenn man sich die Software an der Kamera und am Rechner anschaut, weiß man, wo sie hingehören ... ganz weit nach hinten....

da habe ich mich wohl im falschen Forum verlaufen mit meinem Beitrag - scheinbar stören Leute, die gern fotografieren, hier nur. Auch wenn sie nicht Microsoft User sind ...
Gibts auf Photoscala eigentlich keinen Moderator, oder ist ein Mindest-Niveau hier nicht gefragt?
Auf Wiedersehen
Possi
www.possi.de

Bleiben Sie bloß hier!

Bild von Max Rheub
Eingetragen von
Max Rheub
(Inventar)
am Freitag, 15. August 2008 - 20:39

Ich hab mir gerade Ihre Schottland-Fotos angesehen. Haben mir gefallen - wunderbare Lichtstimmungen eingefangen! Ich hab dadurch so richtig Lust auf einen 15jährigen Aberlour bekommen.

Wir brauchen hier im Forum Menschen, die noch Fotos machen. Und die noch auf das Bildergebnis Wert legen.
Nicht nur Pixelmetaphysiker und Allesschlechtredner.

Sowas wie "Der Wal" wird sich recht schnell erledigen, der will doch nur provozieren und dummes Zeug loslassen.

Speaker's corner

Eingetragen von
mts
(Inventar)
am Freitag, 15. August 2008 - 20:42

Wie schrieb noch der Betreiber dieses Fotomagazins im November letzten Jahres?

thomas schrieb:

In dem Sinne: Rednerbühne frei für die Skurrilen, die Bedachten, die Berühmten. Jeder mache sich so öffentlich und so lächerlich wie ihm das beliebt.

Nachzulesen hier.

possi schrieb:
Der Wal schrieb:

... langweilt die Fotowelt mit immer noch langweiligeren Produkten, die vielleicht bei verklemmten Spießer eine Reaktion hervorruft, aber sonst gegen jeden lauwarmen Darmwind den Kürzeren zieht.

Noch schlimmer sind 90% der Fototgrafen hinter den Canon und Nikon Kameras. Können nichts, die einzige Bildung, die sie besitzen ist die Einbildung. Wie Microsoft Loser, bilden sie sich ein, technologisch an der Spitze zu stehen, wenn man sich die Software an der Kamera und am Rechner anschaut, weiß man, wo sie hingehören ... ganz weit nach hinten....

da habe ich mich wohl im falschen Forum verlaufen mit meinem Beitrag.

Ich hoffe nicht.

possi schrieb:

Gibts auf Photoscala eigentlich keinen Moderator, oder ist ein Mindest-Niveau hier nicht gefragt?

Wo fangen Sie an, wo hören Sie auf?
Es stimmt, auf einige Beiträge der Skurrilen, der Bedachten oder Berühmten kann auch ich gut und gerne verzichten.
Clowns wie der obige kommen aber auch auf anderen Plattformen zu Wort, wo sich die Moderatoren weniger zurückhalten.

possi schrieb:

Auf Wiedersehen

Ich hoffe, Sie hier wiederzusehen.

possi...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 20:46

...ist zumindest für mich hier kein Unbekannter.

Der kommt wieder. Keine Frage.

Etwas Abwechslung...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 20:42

...Kontrast zu extrem fokusierten System-Kalibrierern tut schon gut.
Dem ein oder anderen hilft es zu erkennen, daß eine Kamera bereits beim ersten Knopfdruck 100% arbeiten muß und nicht erst nach dem 10.000 Kalibrierungs-Schritt. Eine andere neue Kamera und das ganze darf von vorne beginnen. Viel Spaß aber nicht für jeden und bei den meisten ein

Nein Danke!

Oder wie Ikea

Kalibrierst Du noch oder Fotografierst Du schon?!

Bleiben Sie bloß hier,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. August 2008 - 09:33

das ist ein Befehl! ;-) Dass Leute wie der "FT-Spinner" und "der Hai" einfachster Logik nicht zugänglich sind, damit muss man sich eben abfinden. Ich denke der Großteil der Leser hier ist trotzdem froh um Ihren fundierten Kommentar!

Rod

Menschen/Typen einfachster Logik

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. August 2008 - 20:07

Wooow was für ein Konstrukt!

Ich schraub dieses EF L 2.8/14 USM II auf eine olle Canon SLR mit dem feinkörnigsten SW-Film drin den ich finde (800lp/mm gibts...Das sind unschlagbare 34.400lp/Bilddiagonale, während die Canon 1Ds Mk III bestenfalls 3200lp/Bilddiagonale erreicht). On-Top dann noch ein Test mit einem der feinkörnigste Farb-Film den es gibt.
Mit einem solchen Aufnahme-Medium müßten die Probleme eigentlich noch deutlicher sein. Ist dem aber so nicht.
Das Problem ist die mangelnde Telezentrie auf Seiten des Objektives und auf der anderen Seite der optisch nicht optimale Sensor.

So einen Quatsch gemischt mit Begriffen wie Tiefenschärfe anstatt Schärfentiefe etc. findet man im Internet nur selten und in Fachkreise eigentlich garnicht.

Klar muß man bei nicht optimierten Systemen mit der Fokalebene, Kontrastanhebung/Nachschärfen, CA-Korrektur etc. herumspielen um das Ergebnis zwar zu verbesser bzw. etwas zu kaschieren - man wird aber am Ende nicht dasselbe sehr gute Ergebnis eines auf Sensoren optimierten Systemes erreichen.

Kalibrierst Du noch oder fotografierst du schon?!

Habe ich irgendwo geschrieben Canon Hurra?!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. August 2008 - 10:08

Es ging schlicht um den fachlich fundierten Kommentar von Possi. Wenn ein System falsch fokussiert ist das so oder so ein Konstruktionsfehler, aber das hat mit Possis Kommentar rein gar nichts zu tun. Er hat hier nur sachlich und mit Substanz einen möglichen Lösungsweg vorgestellt! Zudem macht er noch gute Fotos.

Und jetzt lieber Mr. FT halten Sie doch einfach ihr XY wenn Sie absolut nichts zu sagen haben.

Rod

Noch Alles im Griff

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. August 2008 - 20:04

Mr. Werks-Student?

Canon ist ja vielleicht noch Microsoft . . .

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. August 2008 - 14:38
Der Wal schrieb:

Canon und Nikon sind wie Microsoft. Technisch überhaupt nicht überzeugend, völlig überteuert und überhaupt nicht innovativ. Nikon äfft seit Jahrzehnten alle technischen Meilensteine nach, prinzipiell immer nach der Konkurrenz, denn eigene Ideen haben die noch nie gehabt. Canon langweilt die Fotowelt mit immer noch langweiligeren Produkten, die vielleicht bei verklemmten Spießer eine Reaktion hervorruft, aber sonst gegen jeden lauwarmen Darmwind den Kürzeren zieht . . .

Ich weiss ja nicht mit welchem Equipment Du Deine Website oder Postings machst aber 90 % der Nutzer machen das weltweit mit einem Redmonder Betriebssystem. Das reicht auch in den meisten Fällen dicke aus. In meiner neuen Firma sind viele hochbegabte Ingenieure aber die sind alle mit dem Durchschnittsbrei zufrieden - machen aber sehr gute Produkte trotz dem miesen MS Brei den ich mir privat nie zulegen würde.

Der Preis hat da überhaupts nichts verloren. Die Beste Lösung ist weder die güntigste noch die preiswerteste sonder genau jene welche mein Lastenheft erfüllt.

Armlehnenphotographen werden das nicht verstehen und Couchefussballer auch nicht. Gute Produkte haben ein klares Konzept. Das fehlt meiner Erfahrung nach den Canon Produkten - leider, denn die 1Ds III hätte ich mir gerne gekauft. Jetzt muss ich eben warten bis Nikon den Sony Vollformat-Sensor einbaut. Den prognostizierbaren Aufpreis auf die Sony zahle ich gerne. Bedienkonzept und Qualität der Nikons sind überzeugend.
Ich bin weder ein Nikon Fan noch ein Canon Hasser - ich such schlicht das aus, was meine Aufgaben erfüllt.

Da passt weder so ein 3/4 Zeugs rein noch DX Sensoren - am Liebsten hätte ich so ein Phase One Mittelformat Rückteil mit guten Linos und/oder Schneider-Kreuznach Linsen auf ner optischen Bank - dazu reicht es aber für dieses Hobby leider nicht aus :-(

Eine hochauflösende Vollformat Nikon mit exquisiten Shift Linsen und ein gutes Dreibein sorgen für meine Bedürfnisse für das was ich machen will grade aus und liegen im Budget - das heisst nicht, dass es nichts besseres gäbe. So eine Alpa oder eine Horseman oder eine Linhof wären da eher nach meinem Gusto - das scheidet bis zum nächsten grossen Lottogewinn leider aus.

Man kann sehr gut nachrechnen welche Blende bei welchem Format welchen Streukreisdurchmesser und welche theoretische Auflösung liefert - dabei gewinnt immer der grössere Sensor - die real existirenden Linsen können in jedem Format sehr gut sein - da hilft eben nur eines: AUSPROBIEREN!!!

Es geht eben nichts über Praxis - ausser noch mehr Praxis und das Budget - mache Lösungen sind eben zu teuer - macht aber auch nicht wirklich das Photographieren madig - bald gibt es Vollfomat Kameras mit dem optisch Machbaren und dann kann man zuschlagen - eine D900 (oder auch D3x oder Alpha 900) wird wohl jede weitere Diskussion überflüssig machen - Sony sei Dank ;-)

Gruss jo-1

P.S: Vollformat ist eben nur knapp über die Hälfte von Mittelformat - aber kostet eben nur einen Bruchteil - meine persönliche Begeisterung am Vollformat ist die Tatsache dass es gegenüber dem digitalen Mittelformat für mich bezahlbar ist - 10 k EUR => geht für Kamera und zwei Linsen - 50 k EUR für Digitalrückteil, zwei Linsen und eine optische Bank von Linhof sind ausserhalb meiner persönlichen Beweglichkeit - leider

Um was geht es hier eigentlich?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. August 2008 - 20:00

Um das einzige Werkzeug um Aufnahme-Aufträge mit sehr komplexer Ausleuchtung zu meistern oder die Werkzeuge die das Erbe der SLRs und Rangefinders antreten sollen?
Digitales Mittelformat dringt unverhinderbar in die Nicht-Domäne des digitalen KB-VF vor. Von unten kommen Klein-Sensoren und ein durch und durch konsequent entworfenes System ist und bleibt nunmal Four Thirds und dessen neueste Erweiterun micro Four Thirds.
Es gibt keinerlei Argumente für digitales KB-VF ausßer, daß man bestimmte Objektive in Ihrem orig. Arbeitsbereich nutzen will oder muß. HighISO ist kein Unique Selling Point von KB-VF sondern ein Kompromisß gegen optimale Qualität bei LowISO und Bevorzugung der Optimierung auf HighISO. Wäre bei digitalem Mittelformat technisch genauso möglich, symmetrische Objektive kann man dann aber in der Glasvitrine stehen lassen, nur eben kann man dann mit CMOS-Sensoren bestückte Digitalbacks niemanden locken.
Bitte keine Diskussion über Analog. Analog ist analog mit all seinen Vor- und Nachteilen. Der Sensor kennt kein Filmkorn. Wer es begrüßt möchte mit nichts anderem mehr arbeiten.
Wer hochwertige Aufnahme machen möchte wäre oft mir eine Panasonic LUMIX DMC-FZ50 besser bedient als mit einer Canon 1D Mk III oder 1Ds Mk III, denn kalibrieren muß man bei der LUMIX deshalb nicht weil hier die Optik zum Sensor paßt und umgekehrt.
Wem das nicht genügend Auflösung ist der kann sich bereits eine PhaseOne Starter Kit für 9.999 Euro mit 80-er Festbrennweite und 21MPx-Digitalbakc kaufen. Das reicht dicke, denn es sind im Vergleich zur 1Ds Mk III hochwertigere und weniger verwaschene 21MPx.

Gast schrieb: . . . um

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. August 2008 - 10:38
Gast schrieb:

. . . um Aufnahme-Aufträge mit sehr komplexer Ausleuchtung zu meistern oder . . . genügend Auflösung . . . Das reicht dicke, denn es sind im Vergleich zur 1Ds Mk III hochwertigere und weniger verwaschene 21MPx.

zzz zzz zzz

zu den oft zitierten extrem lichtscshwachen Olympus Objektiven kommt der super kleine Sensor hinzu. Mir ist 3/4 einfach völlig egal - und wenn es wirklich so gut ist sollen es bitte viele kaufen - ich will einen möglichst grossen Sensor - weil grössere Sensoren weniger Vergrösserung brauchen. Da gibt es viele lesenswerte Beiträge im Internet - wirklich ;-)

Wer unbedingt miniaturisiereren will soll das machen - >>bigger is better<< und wenn die Schnittweite wirklich ein Kompromiss ist - meinetwegen - andere Faktoren wie Vergrösserbarkeit sind mir da wichtiger - um wieviel war das 35 mm Format nochmal grösser als des 3/4?? waren es linear zwei oder gar dreimal??

Egal - >>bigger is better<< - deshalb photographiere ich heute noch gerne mit meiner 13 x 18 cm Plaubel.

Optische Gesetze beruhen eben auch auf geometrischen Grössenverhältnissen und wer sich mal das 14-24er von Nikon angesehen hat wird feststellen wie gut ein Super-Weitwinkel an der 21 MPixel von Canon sein kann. Hier nachzulesen: http://www.16-9.net/lens_tests/nikon_14_24mm_1/nikon14_24mm_a.html

Das ständige wiederholen des 3/4 Taktes bringt ausser in der Musik eher keinen Reiz - ich will es mal harscher formulieren - wäre das 3/4 Format in einer Nikon / Canon mit einem grossen Sensor und alle meine Objektive würden daran funktioniern - so würde ich es gerne nutzen :-)

Anders herum - theoretisch 2 % mehr optische Leistung durch krürzere Schnittweite bringen mir weniger als gute Bilder mit dem was es gibt ;-)

Ich brauch für meine Art der Photographie in erster Linie eines - hohe Anfangsöffnung und super wenig Tiefenscshärfe - sorry - ich kenne kein einziges 3/4 Objektiv, das Lichtstärke 0,8 hat - wohl aber tonnen von 50 mm Objektiven mit 1,4 (äquivalent zu 0,7 bis 0,8 bei 3/4 Sensoren - oder täusche ich mich da?? - glauber eher nicht - gelle)

Mal die Kirche schön im Dorf lassen - jedes System hat seine Vorteile und ich gönne jedem sein auserwähltes System.

Worum geht es eigentlich?
1.) Hinreichend kompaktes Gehäuse mit hochwertigem Sensor.
2.) Ausreichende Auflösung für das Ausgabeformat (bei mir immer > 600 x 400 mm)
3.) Genügend Schärfe für das Ausgabeformat - kann man schnell mal nachrechen - da bleibt bei nem winzigen Sensor mal schnell eben nur noch Blende 2 oder 1,4 übrig um den Streukreisdurchmesser nicht zu gross werden zu lassen
4.) Genügend ISO (50 sind für mich bisher immer o.k. gewesen - ich arbeite jetzt nur mit dem 100er Velvia)
5.) Genügend sinnvolles Systemzubehör und Objektivauswahl

Letztlich muss auch der Preis stimmen - aber 10 k EUR für ein Starterpack mit einer Linse sind einfach zu viel - ehrlich! Da kauf ich mir lieber drei Nikons mit Vollformat in der Zwischenzeit und lebe mit dem Zweitbesten System :-)

Wir reden hier nicht über sichtbare Unterschiede im > 40 x 60 cm Audruck sonder wir reden über Prinzipien und das ist dumm angesichts der guten Qualität des 14-24ers an der 21 MPixel Canon - diese Linse wird an einer preiswerten D900 ihren Dienst um Längen besser machen als alles was es im Bereich 3/4 bisher gibt. Kleiner Tip noch dieser Test: http://www.photozone.de/nikon--nikkor-aps-c-lens-tests/361-nikkor-af-s-1...

schöne Grüsse <=> jo-1

P.S. hätte ich heute nicht noch Zeit vor dem Frühstücken gehabt wäre mir der Beitrag wurst gewesen - ich kaufe sowieso eine Vollformat Kamera - für mich sind die realen Bilder, die ich von der Kombination 14-24er mit der Canon 1Ds MK III gesehen habe so überzeugend, dass ich mir nichts besseres wünschen würde - das reicht mit vollkommen aus - und ich würde ich als Perfektionist einstufen wollen

Eher ein UWW-Spezialist anstelle eines...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. August 2008 - 20:45

...Perfektionisten.

Einfach den Beitrag nochmals durchlesen. Es bleibt ein einziges Objektiv übrig. Es geht um Lichtstärke eines UWW-Objektives welches Tonnenverzeichnung zeigt und demnach korrigiert bei der Baugröße nicht die Lichtstärke des ZUIKO Digital 4/7-14 erreicht hätte.

Soviel zum Thema "Die Kirche im Dorf lassen".

Zudem wird Lichtstärke und Schärfentiefe durcheinander geschmissen. Wie größere Formate Miitelformat und Großformat hier jemanden befriedigen können und dann mal wieder nicht. Dies im Rhythmus eines Absatzes ist schon nicht mehr verwunderlich sondern typisch.
Genauso typisch wie der Mythos der Vergrößerung bei Sensorformaten.
Man bezieht sich was Vergrößerung anbelangt am Belichterprozeß und hier war das Aufnahmemedium ein Film der ein Filmkorn besitzt. Diese Filmkorn maskiert Details inbesondere in Schattenbereichen eines Motives.
Sensoren kennen kein Fimkorn sondern wenn es gilt, daß ein kleiner Sensor bei der minimal gemessenen Auflösung - meist auf der Bilddiagonalen - auf identischem Niveau mit einem größeren Sensor liegt, dann bleibt bei der Vergrößerung das Auflösungs-Niveau auf identischem Vergleichs-Niveau erhalten.
Das 4T-CMOS-Sensoren eine niedrigere Farbauflösung als 3T-CMOS/NMOS und va. CCD besitzen muß ein 4T-CMOS eine höhere nominale Auflösung besitzen um was die allgm. Detailsdurchzeichnung anbelangt auf demselben Niveau zu performieren.
Das was Sie sehen ist das Ergebnis der internen Signalverarbeitung der Canon.
Vgl. Sie mal eine Sony mit 14MPx und eine Pentax mit 14MPx. An der K200D und der K20D sieht man bereits den Unterschied, wenn eine Amateur-D-SLR darauf getrimmt ist mehr Kontrast und Linienschärfe zu liefern. Die K20D ist zwar nicht so weich wie die Sony A350 aber nicht so synthetisch definiert wirkend wie die K200D.
Sie haben nur die aufwendige Signalverschönerung unterstrichen.

Ein Scale auf 60x80cm mache ich mit dem Material einer 5MPx Kamera so, daß man bei der typischen Ausgabe eines sehr guten Photoprint-Prozesses die 5MPx nicht sieht aber eben den Unterschied zu einem System dessen Objektiv weniger optimal mit dem Sensor kooperiert.
Annahme auf dem Motiv wäre eine Tageszeitungsbox an einer Straßenecken meinetwegen in New York Manhattan zu sehen, dann machen Sie die Bilqualität dann noch daran fest, daß man sogar sehen kann was auf der ersten Seite als Überschrift steht während die Gebäudelinien so krumm (Tonnenverzeichnung) sind, daß man das Foto schlichtweg so nicht verkaufen kann.
Gerade in Ihrer Spezial-Disziplin im Bereich 14-24mm Brennweite gilt was Nikon sagt: "Für manche Aufgabe benötigt man eben Vollformat".
Schauen Sie sich mal die Motive auf den Nikon-Seiten an. Kein einziges Architektur-Motiv bei dem die krummen Linien stören könnten bzw. somit die Tonnenverzeichnung zu sehen wäre.
Canon scheint schön blöd gewesen zu sein va. seine UWW-Brennweiten aufwendig korrigiert und damit immens voluminöser und teurer gemacht zu haben.
Die Lichtstärke des 14-24 Zooms ist nicht das Anspruchsvolle sondern die fehlende Korrektur der unverzeihliche Mangel. Ein D-SLR-System ohne Architektur-Zoom sondern NUR Tilt&Shift-Festbrennweiten die keine 14mm anbieten, weil deren Bildkreis bekanntlich noch größer sein muß.
Gerade im Kundenbereich von Architekten mit großem Geldbeutel kann weder Nikon noch Canon punkten.
Im Profi-Bereich kann man eine so perfekte Korrektur wie beim ZD 4/7-14 erwarten. Eben genauso wie es im UWW-Bereich beim Mittelformat angeboten wird.
Das Nikkore-Zoom hat Anfangsöffnung 1:2.8 wegen der fotografischen Blende sprich Freistellen bei bestimmten Aufgaben. Und die sind und bleiben sehr, sehr spezifisch. Siehe Motive auf Nikon-Websites.
System-Bajonett zu Bildkreis - hier bieten aktuell nur digitales Mittelformat und FT alle für ein ernstzunehmendes komplettes D-SLR-System erforderlichen Freiheitsgrade an. Alles andere ist für Spezielle Aufgabe geeignet und muß hier kalibriert (Canon EF L 2.8/14) werden oder man muß auf eine Korrektur (14-24 Nikkore) des Objektives verzichten.
Die digitale Vollformat-Systeme reduzieren sich auf das technisch mögliche und das ist bei KB-VF zu knapp bemessen.

sorry

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. August 2008 - 22:05

. . . gähn . . .

Du diskutierst nicht sondern erschlägst mit langweiligem Halbwissen.

An alle nicht-Trolle

Vollformat hat seine Vorteile und seine Nachteile - der 3/4 System auch - f/4,0 7-14 wäre bei Nikon f/8,0 14 - 28!!

Muss ich mehr schreiben??

:-)

Gruss jo-1

P.S. Tiefenschärfe und Öffnung kann ich zuordnen - Du auch? Ich glaube fast nicht

Falsch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. August 2008 - 11:19

Gerade auf KB-Film-Bildkreis ist und bleibt ein 4/7-14 ein 4/7-14. Auf dem kleinen Bildkreis ist es bezogen auf die Lichtstärke ein 4/14-28 und auf die fotografische Blende/Schärfentiefe ein 8/14-28, wenn man es äquivalent zu einem KB-Film-Objektiv auf KB-Film-Bildkreis betrachtet. Bezogen auf Mittelformat ergäben sich andere Äquivalente bzgl. Wirkung der fotografischen Blende/Schärfentiefe und Bildwinkel/Äquv.Brennweite. Die Lichtstärke bleibt denn durch Verhältnis Objektiv-Öffnung/Blendenöffnung ergibt sich ein relatives Verhältnis bei dem sich der Bildkreis als Bezugsgröße/Basis herauskürzt.

Wer Tiefenschärfe anstatt Schärfentiefe schreibt schreibt einfach ab und blabbert idR. naßforsch nach was andere predigen.

Das Vollformat hat aktuell NUR 2 Objektive (2 neue FX-Zooms) und 1 Body (Nikon D700) die so arbeiten wie einst ein SLR-System. Nur was man nicht geschafft hat ist die Objektive bei UWW/WW so zu korrigieren, daß man von einem Profi-Zoom sprechen kann.
Bester Beweis für den größten Nachteil des digitalen KB-VF.
Es ist ein großer Rückschritt.
Gäbe es auch die fortschrittlichsten Objektive Europas dürfte klarer werden wie man "Die Beste/Das Beste..." bewerten darf.
Ein netter Versuch. Man hat sich bemüht und das wird mit einem Titel belohnt.
Fortschritt ist immer besser als Rückschritt oder Stillstand.

Ja, die Kamera

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. August 2008 - 21:01

ist schon mal der Ausblick auf das, was im Prinzip kommt.
Wenn auch noch im alten Gewande.

Bilderstellung und Sensor sind mit Sicherheit erste Klasse von dem, was derzeit verfügbar ist. Dass das nicht mit allen Extremobjektiven bis in die letzte Ecke klappt, naja, das gabs auch schon vorher für viel Geld zu haben, nur haben es da die wenigsten bemerkt und schon gleich gar nicht zugegeben. Aber sonst . . .

Was mich an der Sache stört, aber das ist mein ganz persönliches Ding, ist die Kameragröße. Ein regelrechtes Monster. Keine Kamera, die man unauffällig einsetzen kann. Was bei dem Preis der Kamera auch nicht so die tolle Nummer ist, ist, dass da kein hervorragendes, klappbares Display dran ist. Und auch kein AE bei LiveView. Neee, sorry, ist ja bei Oly auch noch nicht ideal gelöst, aber gar nicht? Ich denke, dass bei einer Kamera, die so einen Haufen Geld kostet, da schon noch ein paar Punkte mehr gelöst sein müssen, als nur ein hoch auflösender Sensor. Da erwarte ich trotz allem schon noch ein paar Dinge mehr. Also, die Gesamtsumme wäre für mich nicht stimmig. Mal sehen was Nikon bringt (außer 24 Mpx).

Canon und Rauschen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. August 2008 - 09:57

Fakt ist eine Nikon D3 oder eine Canon EOS 5D rauscht weniger als jede Canon 1Ds Mark III.
21 MP mit ca. 6 Mikrometer, bei so wenig Lichtausbeute frage ich mich wie sinnvoll, das KB_Format sein wird bei immer kleiner werdenden Pixeldioden! Hoffentlich sind Canon Sony und Kodak bereits an der Entwicklugn neuartiger Sensoren... Den das Rauschen wird sich sonst bei jeder MP-Wahn Vergrößerung wahrscheinlich exponentiell vergrößern, aufgrund immer kleiner werdender Pixeldioden.

Im WW-Bereich ist es nun mal so, dass man häufig Verzeichnung und randunschärfe bemerkt, selbst bei den teuersten Linsen. Zwar haben die Japanischen Linsenhersteller allesamt über 50 jahre Erfahrung in Sachen Optik. Aber deutsche Firmen a la Carl Zeiss haben über 100 Jahre Erfahrungen, im Artikel steht selbst, dass mit einen Zeiss Distagon bessere Ergebnisse erzeilt worden sind, nicht zu Unrecht ist manchmal eine Zeiss Linse auch teurer als die Konkurrenz.

Ich hoffe das hier im Forum nicht einer wieder denkt, da redet ein Zeiss-Snobist. Falls einer das meinen sollte: Dann sollte er die damals exorbitant teuersten Zeiss Linsen iM Contax-System mit dennen anderer Systeme vergleichen udn die testberichte in diversen Fachzeitschriften damals lesen. Da ist eindeutig, dass Zeiss ein Linsenprimus früher bis auch heute teilweise noch ist. Aber da der Mainstream immer auf Kamerhersteller gelabelte Optiken aus ist... Anstatt richtig Geld in gute Linsen aus Traditionsfirmen zu investieren...

Nun es sei jeden selbst überlassen. Aber es ist unsinnig zu meinen ein Canon-Objektiv Nikon-Objektiv oder ein Sony bzw. Pentax oder ein Olympus-Objektiv etc. sei besser als jedes teueres qualitativ höherwertiges Zeiss oder Leica

Dass das Rauschen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. August 2008 - 17:25

da sehr viel mehr ausmacht, als bei anderen Kameras, ich kanns nicht wirklich beurteilen. Aber ganz ehrlich, glaube ich kaum. Natürlich ist wie bei jedem Fortschritt in der Technik erst mal einiges auf der Strecke geblieben. Im Übrigen sehe ich die "Rauscherei" eher unter einem echten Fragezeichen. Wer mir erzählt, dass er bei ISO 800 und noch was drüber, rauschfreie Bilder erhalten will, den würde ich für soviel abwegiges Erwarten gratulieren. Ist sicher machbar, aber halt mit den üblichen Umständen (Mosaikmalerei usw.). Unter den normalüblichen Bedingungen kann man mit der Kamera jedenfalls schon beachtliche Bildergenisse erzielen, die in der Verwendung (Skalierung) Spielraum offen lassen (und das ist für "ernsthafte" Fotografen auf jeden Fall ein echtes Kriterium.

Ansonsten kann man eigentlich nur feststellen, dass die japanischen Hersteller bei den Objektiven (i.d.R) einen sehr sorgsamen Weg zwischen Bezahlbarkeit und optimaler technischer Umsetzung gehen. Nicht jede grenzwertige technische Möglichkeit macht bei der Mehrzahl der Anwendungen wirklich Sinn. Ein Hersteller wie Zeiss muss (oder will) nicht unbedingt auf einen für eine breitere Nutzergruppe gangbare Technik achten. Wobei ich persönlich feststellen kann, dass die Objektive, die aus japanischen Werkstätten kommen, schon sehr, sehr gut sind. Und dass die Japaner vom Know-how her nicht auf gleicher Höhe laufen, kann man getrost ins Reich der Mythen tun. Sorry!

@Gast xy

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. August 2008 - 12:21
Gast schrieb:

da sehr viel mehr ausmacht, als bei anderen Kameras, ich kanns nicht wirklich beurteilen. Aber ganz ehrlich, glaube ich kaum. Natürlich ist wie bei jedem Fortschritt in der Technik erst mal einiges auf der Strecke geblieben. Im Übrigen sehe ich die "Rauscherei" eher unter einem echten Fragezeichen. Wer mir erzählt, dass er bei ISO 800 und noch was drüber, rauschfreie Bilder erhalten will, den würde ich für soviel abwegiges Erwarten gratulieren. Ist sicher machbar, aber halt mit den üblichen Umständen (Mosaikmalerei usw.). Unter den normalüblichen Bedingungen kann man mit der Kamera jedenfalls schon beachtliche Bildergenisse erzielen, die in der Verwendung (Skalierung) Spielraum offen lassen (und das ist für "ernsthafte" Fotografen auf jeden Fall ein echtes Kriterium.

Ansonsten kann man eigentlich nur feststellen, dass die japanischen Hersteller bei den Objektiven (i.d.R) einen sehr sorgsamen Weg zwischen Bezahlbarkeit und optimaler technischer Umsetzung gehen. Nicht jede grenzwertige technische Möglichkeit macht bei der Mehrzahl der Anwendungen wirklich Sinn. Ein Hersteller wie Zeiss muss (oder will) nicht unbedingt auf einen für eine breitere Nutzergruppe gangbare Technik achten. Wobei ich persönlich feststellen kann, dass die Objektive, die aus japanischen Werkstätten kommen, schon sehr, sehr gut sind. Und dass die Japaner vom Know-how her nicht auf gleicher Höhe laufen, kann man getrost ins Reich der Mythen tun. Sorry!

Sie haben woll nicht viel verstanden, auch nicht viel über das Rauschen wie es zustande kommt etc.

Jawoll!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. August 2008 - 19:34

Danke für die Einschätzung.

Der arme Praktikant,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. August 2008 - 11:02

der die zwei Kilo schultern muss...

display_farbdarstellung

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. August 2008 - 23:48

danke fuer den praxistest. wenn jemand eine objektiv, festbrennweite sucht die wirklich gut ist:
das 2.5mm 50mm macro
kann ich empfehlen.
was nicht erwaehnt wurde und wo ich unsicher bin, ob es die kamera ist oder
ob ich eine besser einstellung im menue finden kann:
zur der farbdarstellung im display ist mir aufgefallen, dass die farben oft weit
von der realitaet abweichen. auf dem grossen monitor zu hause mit canons dpp angeschaut und entwickelt
ist dann wieder alles ok. frage: habe ich an der kamera etwas falsche eingestellt? denn bei der mk2 waren
die farben auf dem display viel naeher am endresultat.
danke +gruesse
fb