Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur.

— Albert Einstein

Am 30.8.

  • 1820: * Gustave Le Gray (+ 1884): Pionier der künstlerischen Fotografie

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Photography Playground (aktualisiert)

Shan BlumeOlympus inszeniert in Berlin: der Olympus OM-D: Photography Playground will eine vielseitige, spannende, ungewöhnliche und unterhaltsame Kunstpräsentation sein, die erstaunt und zum Experimentieren und Nachdenken anregt. Die Berliner Ausstellung läuft ab heute, rund vier Wochen lang:

Presseinformation der Olympus Deutschland GmbH:

Create Your Own World

Der Countdown läuft: Olympus OM-D: Photography Playground eröffnet am 26. April 2013 in Berlin

Hamburg, 19.04.2013 - Vom 26. April bis zum 24. Mai 2013 verwandeln sich die Opernwerkstätten Berlin in den „Olympus OM-D Photography Playground“. Mehr als 12 aufstrebende internationale Künstler präsentieren hier auf 7.000 m2 ihre Installationen zum Thema „Raum und Kunst“ und machen das imposante historische Gebäude damit vier Wochen lang zum kreativen Hotspot für Künstler und Besucher gleichermaßen. Die Opernwerkstätten Berlin befinden sich in der Zinnowitzer Straße 9, die Ausstellung ist täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Alle Exponate wurden explizit für den OM-D: Photography Playground konzipiert. „Was ist Raum?“, „Wie nehmen wir Raum wahr?“, „Wie verändert sich (Stadt-)raum?“ oder „Wie beeinflusst die Wahrnehmung von Raum das menschliche Verhalten?“ sind Fragestellungen, die den inhaltlichen Rahmen für die Ausstellung bilden. Dabei ist die Herangehensweise der Künstler sehr unterschiedlich, kann grafisch, skulptural, architektonisch, szenografisch oder auch inszenatorisch sein. Abstrakte und theoretische Arbeiten sind genauso zu finden wie angewandte, die sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Aspekten zum Thema auseinandersetzen.

Die Systemkamera OM-D von Olympus eröffnet darüber hinaus weitere, vielfältige Dimensionen der Kunstbetrachtung. Sie kann am Eingang für den Ausstellungsrundgang kostenlos ausgeliehen werden. Mit dem Blick durch die Kamera können die Besucher gewohnte Sichtweisen und Perspektiven hinterfragen, für das bloße Auge unsichtbare Ebenen entdecken oder das Verhältnis zwischen Realität und künstlerischer Verfremdung untersuchen. Die Auseinandersetzung mit der Fotografie und ihren essentiellen Elementen wie Lichtgebung, Bildsprache, Blickpunkt, Belichtungszeit etc. erfolgt dabei spielerisch und kann vor Ort in den einzelnen Kunsträumen erprobt werden.

Die Koreanerin Jeongmoon Choi präsentiert ihre mit UV-Licht illuminierte, raumgreifende Arbeit „Drawing in Space“. Was zunächst wie eine farbige, filigrane dreidimensionale Zeichnung aussieht, ist ein komplexes System aus feingesponnenen einzelnen Fäden. Der britische Künstler und Choreograph Martin Butler schickt die Besucher der Installation „Alice through the keyhole“ in Anlehnung an Lewis Carrolls berühmten Roman in ein eigenes, sinnestäuschendes Wunderland, das die Wahrnehmung auf den Kopf stellt. SPEECH Tchoban & Kuznetsov zeigen mit „towninbox“ eine Abwandlung der Installation „i-City“, die bereits 2012 im russischen Pavillon auf der Biennale in Venedig für Aufmerksamkeit sorgte. Julian Charrières Werk „Undefined Horizons“ gibt Einblick in eine lebendig wachsende Mikrolandschaft aus aktiven Schimmel- und Bakterienkulturen, die in den Opernwerkstätten gesammelt wurden. Zimoun inszeniert ein imposantes Zusammenspiel von Karton und präparierten DC-Motoren. Die räumliche Anordnung von „318 prepared dc-motors, cork balls, cardboard boxes, 100x100x100cm“ lädt die Betrachter ein, individuelle Erkundungen in der filigranen Klangarchitektur zu machen. Shan Blumes Laserinstallation „OT_L_Space_01“ ist ein magisches Hybrid aus begehbarer Architektur und Skulptur, das mit der optischen Täuschung eines Raumes im Raum spielt. Das Londoner Kunst- und Designbüro United Visual Artists realisiert mit „Vanishing Point“ ein Konzept, in dem Licht als aktiv gestaltendes Element der Architektur und Raumbildung kunstvoll inszeniert wird. Numen / For Use verwebt in „NET Berlin“ mehrere Schichten flexibler Netze in der Luft und lädt Besucher dazu ein, diese „schwebende Landschaft“ zu erkunden. Sven Meyer & Kim Pörksen erforschen mit ihrem Kymatik-Labor „Sonic Water“ Wasser-Klang-Bilder und verleihen Schall visuelle Gestalt. Mit der Inszenierung „Was war gestern“ nimmt Tim John Bezug auf die Geschichte der alten Opernwerkstätten und inszeniert ein spektakuläres Bühnenbild. Das Berliner Fashiondesign-Duo Starstyling widmet sich der Mode. Sie laden die Besucher in das professionelle Fotostudio „Settings“ ein, in dem sie Model, Fotograf oder beides zugleich sein können. Schließlich bieten vier Studenten der Universität der Künste Berlin (Mira Thoenessen, Rike Horb, Johanna Stock und Johannes Bansmann) im Projektraum „Create Your Own World“ Besuchern die Möglichkeit, sich und ihre bautechnischen Fähigkeiten auszutesten, selbst den Raum zu verändern, in dem sie sich befinden.
 

Shan Blume

Shan Blume: „OT_Tunnel 01_04“
© Malte Ludwigs

 
 
Installation „Sonic Water“

Die Installation „Sonic Water“ erzeugt Wasserklangbilder, 2013
© Sven Meyer

 
 
Julian Charrière

ulian Charrière: Detail aus „Undefined Horizons“, Lebende Mikrolandschaft aus Bakterien- und Pilzkulturen, Acrylcontainer, heizbares Glas, Temperaturregler
© Julian Charrière

 
 
Rike Horb, „Decameron reloaded“

Rike Horb, „Decameron reloaded“
© Copyright Friederike Horbrügger

 
 
Papiertheater von Tim John

Ein Papiertheater von Tim John
© Tim John

 
 
Martin Butler

Einblick in die begehbare Installation „Alice through the key hole“, 2013
© Martin Butler

 
 
Numen / For Use

Das NET Z33 lud 2011 in Belgien Besucher auf eine Entdeckungsreise ein
© Numen / For Use

 
 
United Visual Artists

Y3 © James Medcraft für United Visual Artists; für den OM-D Photography Playground realisieren UVA die Installation „Vanishing Point“.
 
 
SPEECH

Blick in die Installation „i-City“ im Russischen Pavillon auf der Biennale in Venedig, 2012
© SPEECH; auf dem OM-D: Photography Playground zeigt SPEECH „towninbox“, eine Abwandlung von „i-City“.

 
 
Zimoun

Blick in die Ausstellung im Contemporary Art Museum MNAC Bukarest: „200 prepared dc-motors, 2000 cardboard elements 70x70cm“; Zimoun in Zusammenarbeit mit dem Architekten Hannes Zweifel, 2011
© Zimoun

 
 
Starstyling: „Settings“, 2013

Starstyling: „Settings“, 2013. Besucher können auf dem OM-D: Photography Playground Model, Fotograf oder beides zugleich sein
© Starstyling

 
 
Jeongmoon Choi

Jeongmoon Choi: „Drawing in Space - Folding Surface 6.9“, 2013, Wollfäden, Leuchtschnur, UV Licht, Größe variabel. Einzelausstellung „Dialogue lineaire“, Galerie laurent müller, Paris
© Jeongmoon Choi

 
Olympus OM-D: Photography Playground
26. April bis 24. Mai 2013
Opernwerkstätten Berlin
Zinnowitzer Str. 9
10115 Berlin

Öffnungszeiten: tägl. 11 bis 19h, der Eintritt ist frei

Besucher können sich kostenlos die Systemkamera OM-D von Olympus ausleihen, um damit den Spielplatz zu erkunden.
Kuratorin: Jenny Falckenberg
Künstlerische Leitung: Leigh Sachwitz
 

(thoMas)
 

Nachtrag (26.4.2013; 12:15 Uhr): Olympus verleiht nicht nur die OM-D, sondern verschenkt auch (geschätzt) 50.000 Speicherkarten: jeder Besucher, der sich eine Kamera ausleiht, bekommt eine Speicherkarte dazu, der er dann behalten kann.
 

OM-d-Tour

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. April 2013 - 11:11

du kriegst eine OM-D in die Hand und gibst sie nach einer Stunde wieder ab. War es das dann?

OM-D-Tour

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. April 2013 - 13:41
Gast schrieb:

du kriegst eine OM-D in die Hand und gibst sie nach einer Stunde wieder ab. War es das dann?

Hauptsache miesmachen. Typisch für die Nörglertruppe hier.

Ja und

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. April 2013 - 19:58

Willste noch 'ne berliner Currywurst dazu ??

Klasse!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. April 2013 - 11:48

Olympus als Kunstpromotor. Das kommt gut und daran könnten sich andere auch eine Scheibe abschneiden. Danke!

(Leider nicht in München, obwohl es da auch eine ähnliche Werkstatt, die Werkstätten der Bayerischen Staatsoper gibt, oder den Mahlersaal des Residenztheaters München im Marstallgebäude unterm Dach - nur mal so als Anregung.)

Sehr gute Aktion

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. April 2013 - 23:40

Gefällt mir viel besser als Werbung mit Fotografen, die die jeweilige Kamera benutzen (oder dafür bezahlt werden dass sie so tun als ob).