Wenn man beginnt, seinem Passfoto ähnlich zu sehen, sollte man in Urlaub fahren.

— Ephraim Kishon

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Panasonic koppelt MFT-Kameras + Leica-Bajonette (aktualisiert)

Micro-Four-Thirds-Adapter fürs M-Bajonett sind nichts völlig Neues. Neu ist, dass Panasonic neben einem M-Bajonettadapter DMW-MA2M nun auch einen R-Bajonettadapter DMW-MA3R ankündigt:

Panasonic will Leica-Linsen einer neuen Bestimmung unter Micro Four Thirds zuführen. Nach Novoflexens MFT-Adapter und Cosinas MFT-Adapter (beide für Leica-M-Bajonett), kündigt nun auch Panasonic MFT-Adapter an: M Mount Adaptor DMW-MA2M and R Mount Adaptor DMW-MA3R.
 

Foto der beiden Adapter DMW-MA2M und DMW-MA3R von Panasonic

Die beiden Adapter DMW-MA2M (links) und DMW-MA3R

 
Die Modelle DMW-MA2M und DMW-MA3R erlauben es, Objektive mit Leica-M- und Leica-R-Bajonett an Micro-Four-Thirds-Kameras zu nutzen. Laut Panasonic wurden die Adapter mit Unterstützung von Leica entwickelt; wann sie zu welchem Preis erhältlich sein werden, sagt Panasonic noch nicht. Auch zur Kompatibiltät macht Panasonic noch keine Angaben, man kann aber davon ausgehen, dass manuelle Belichtungseinstellung und Zeitautomatik bei Arbeitsblende unterstützt werden, will heißen, Blende und Entfernung werden manuell eingestellt, die Belichtungszeit wahlweise manuell oder automatisch. Unter Compatibility Information will Panasonic bald auflisten, welche Objektive geeignet sind.

(thoMas)
 

Nachtrag (13.6.2009): Wie Panasonic Japan mitteilt, sollen die beiden Adapter ab 10. Juli 2009 ausgeliefert werden; monatlich werden je 300 Stück produziert. Preise nennt Panasonic noch nicht; japanischen Medien zufolge sollen die Adapter 21.000 bzw. 23.000 Yen kosten, was auf sehr gut 150 Euro hinausläuft.
 

Womit

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 12:39

wir wieder an der Stelle wären, daß Leica zur Abwechslung mal richtig Geld verdienen könnte, wenn sie ihre hervorragenden Objektive für die Anschlüsse anderer Hersteller anböten, statt bloß für ihre eigenen, mediokren Kameras.

Aber gute Objektive bewirken ja leider noch keine kaufmännische Weitsicht.

Gast schrieb: wir wieder

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Mai 2009 - 10:03
Gast schrieb:

wir wieder an der Stelle wären, daß Leica zur Abwechslung mal richtig Geld verdienen könnte, wenn sie ihre hervorragenden Objektive für die Anschlüsse anderer Hersteller anböten, statt bloß für ihre eigenen, mediokren Kameras.

Aber gute Objektive bewirken ja leider noch keine kaufmännische Weitsicht.

Womit wir mal wieder an der Stelle SIND,
das es von Leica wohl KEINE R10 geben wird.
Denn auf diese Weise kann man die ollen Altuser bequem loswerden,
spart sich eine Menge Investition in ein (R)Auslaufmodell,
kann sich ganz dem Markt hingeben und eine Leica S durchsetzen,
die nur von einer Handvoll Leute gekauft werden,
was auch gut zum Produktionsvolumen dieser kleinen Firma passt.
Ausserdem wurde ja vor kurzem von Leica mitgeteilt,
das die alten R_Scherben nicht mehr produziert werden.
Mit solchem Adapter kann man das Altglas wenigstens noch Arbeitsblendenmässig verheizen.

Und richtig Geld verdienen können die mit keinem System mehr,
da sie am Markt nicht konkurenzfähig sind und die Kameras im Vergleich zu Canon Nikon e.t.c.
ohnehin weit überteuert sind. Dann müsste schon viel mehr Produktion nach China gehen.

Der Adapter würde schon Sinn machen, wenn die Belichtungskorrektur richtig funktionieren würde,
geht aber wegen der Mechanik nicht. Und die Adaption an eine FT Kamera lockt mich nicht im Geringsten.
Womit wir wieder bei Schrupfsensoren wären, die alle sammt eingestampft gehören.

Das Leica sich darauf einlassen und für andere Hersteller
Objektive anpassen würde, können wir auch vergessen.
Das hat ja schon bei Zeiss balt Zehn Jahre gebraucht,
bis die aufgewacht sind und nun sehr halbherzig Objektive adaptieren.
Die Leica Leute sind da wohl noch eine Spur weltfremder
und im auffinden neuer Märkte eher so was wie
Schneewitchen und die Zwerge hinter dem großen Berge. h.

Betrachten Sie doch bitte einmal folgendes.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Mai 2009 - 18:58
Gast schrieb:

...
Der Adapter würde schon Sinn machen, wenn die Belichtungskorrektur richtig funktionieren würde,
geht aber wegen der Mechanik nicht. Und die Adaption an eine FT Kamera lockt mich nicht im Geringsten...

Bei D-SLRs im klassischen D-SLR-Modus mit eingeschwenktem Spiegel mißt ein Sensor der idR. im Prismendach sitzt und dessen Informationen werden vom Prozessor incl. der Objektiv-Informationen ausgewertet.

Adaptiert können Sie so und so nur Objektive nutzen, welche mech. einstellbare Blenden haben, soweit die Objektive systemfremd, dh. non-FT und non-mFT sind.

mFT mißt stets im LiveView-Modus, weil es gar nichts anderes mehr gibt. Dh. das Objektiv belichtet den kompletten Sensor so aus wie bei geöffnetem Verschluss bei einer D-SLR. Der Sensor wird zyklisch wie ein LiveView/Video-Cam-Sensor ausgelesen und die dabei ermittelbaren Belichtungswerte können vom Belichtungsprogramm wesentlich besser ausgewertet werden.
Als Basis gibt es nichts exakteres als Belichtungsmessung über die Bildaufnahme-Ebene bzw. Bild-Sensor. Alles andere ist Meßpunkte-/Meßzonen-Konzept und Processing-Power. Eine GH1 sollte wg. dynamischer Belichtungskorrektur im Video-Modus mehr als genügend Power haben.

In Anbetracht der Pro-Argumente für bestimmte D-SLRs hinsichtlich deren komplexen und durchaus als hochpräzise und sicher zu bezeichnenden Belichtungsmessungs-Sensorik werden diese D-SLRs praktisch von mFT getunnelt. Das bisher sicherlich wirksame Argument wird von mFT ausgehebelt.

mFT ist von einigem was für nicht wenige unwesentlich ist, wie ein Spiegelkasten incl. Schwingspiegel und optischen Sucher, erleichtert worden. Man kann konzentriert auf alles was mit dem LiveView zu tun hat investieren. Das ist nicht nur Kontrast-AF sondern auch die Belichtungsmessung.

Blitz-TTL-Messung sollte so funktionieren wie bei sehr guten Kompakt-Kameras die das sehr, sehr exakt können, zB. Olympus C-5060WZ.

Ich hatte heute bei den

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Mai 2009 - 21:02

Ich hatte heute bei den Naturfototagen in FFB wieder mal Gelegenheit eín paar FT Kameras von Olympus in die Hand zu nehmen und fragte mich dabei wirklich, was deren Kamerakonzept angesichts von mFT noch soll. FT und mFT haben die gleiche Sensorgröße und hinsichtlich Auflösung sind beide Systeme ähnlich. Blickt man durch die Sucher der aktuellen DSLR-Modelle von Olympus (E-3, E-30, E-620 und E-450), so fällt auf, dass nur der von der E-3 wirklich Freude macht. Der E-30 Sucher reicht von der Größe gerade noch, doch sind die Sucheranzeigen viel zu klein. Alle anderen Modelle haben nach wie vor kleine, dunkle Tunnelsucher, die ein exaktes Arbeiten kaum noch ermöglichen.

Im Vergleich zu den kleinen Olympus-Modellen ist der EVF der Panasonic Lumix G1 um Längen besser und mit der E-30 in etwa gleichzusetzen. Die höherwertigeren Olympusse sind aber so groß und schwer wie APS-C Kamera, so dass ein Vorteil des Systems (kleine Größe) weg ist.

Daher meine ich, dass der wahre FT-Konkurrent mFT ist, und dass Olympus höllisch aufpassen muss, sollte es bei der aktuellen Modellpolitik bleiben. Die in der G-Serie von Panasonic vorliegende Technik wird garantiert noch besser werden (insbesondere Systemgeschwindigkeit) und zum ernsthaften Konkurrenten werden. Olympus hat es seit Jahren nicht geschafft, die kleineren Modelle mit größeren Suchern auszustatten, das wird irgendwann nach hinten losgehen. Olympus sollte schleunigst in eine mFT Objektivlinie investieren, welche die bekannte Zuiko-Qualität hat und in ein mFT Gehäuse im Stile der G-Modelle von Panasonic.

Die Tatsache, dass es nun schon recht viele Objektivadapter für mFT gibt, zeigt den künftigen Trend im Bereich der kleinen Kamerasysteme mit Wechselbajonett, die wohl gleichberechtigt neben APS-C und VF ein Marktsegment bilden werden.

Grüße

Thomas

mFT vs. FT

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Mai 2009 - 09:46

Jedes Wechselobjektiv-System hat klare Vorteile im Bereich des Auflagemaßes/Schnittweite.

mFT hat Vorteile im Bereich 20mm und kürzer, FT im Bereich 38,85mm und kürzer und die für D-SLRs wiederverwendeten SLR-Bajonetts im Bereich 42...47mm und kürzer. Diese Vorteile gelten stets im Bezug auf das jeweilige System mit dem größeren Auflagemaß.

Soweit erstmal zur eingesetzten Brennweite ohne das Bildformat zu berücksichtigen.

Der FT-Sensor hat ja bekanntlich einen Brennweiten-Verlängerungsfaktor von ca. 2. Betrachtet man einen zu Kleinbild-Film äquivalenten Bildwinkel und vergleicht FT-Sensor-basierte Systeme mit KB-VF-Systemen, dann ergibt sich folgendes.

mFT hat Vorteile bei Bildwinkeln, welche einer Kleinbild-Film-Brennweiten von 40mm und kürzer entsprechen. 25mm also eff. 50mm wäre bereits eine leichte Telekonstuktion, zwar einfach aufgebaut aber kein potentielles Pancake mehr.
KB-VF hat generell den Vorteil, dass 50mm Festbrennweiten einfach konstrierbar sind.
FT hat den Vorteil, dass man im Bereich von Bildwinkeln, welche ca. einem 70...75mm auf KB-VF entsprechen mit recht kompakten und einfach konstruierten Objektiven arbeiten kann. Beispiel das 35-er Makro von FT.

mFT wird im Bereich der kurzen Brennweiten dominieren und man wird für die kompakten Kameras bei Zooms wohl bei 150...210mm Brennweiten einen Schlußstrich ziehen.
FT wird weiterhin auf Objektive wie
- 2/35-100
- 2.8-3.5/50-200
- 2/150
- 2.8/90-250
- 2.8/300
angeschlossen werden, dh. alles was länger als 35mm ist und ein lichtstarkes Zoom ist dominieren.

Der Portrait-, Architektur- und Produkt-Fotografie-Fotograf wird wohl eher mit mFT arbeiten, während der Sport- und Tier-Fotograf zu FT greift.
Trotzallem wird es sich lohnen um Objektive wie ein ZUIKO Digital FT 4/7-14 nutzen zu können in FT zu investieren. Das lange Auflagemaß hat definitiv Vorteile, denn die Strahlen fallen steiler auf den Sensor als bei mFT.
Zuletzt hat man bei FT ja nicht gerade wenige Gehäuse-Komponenten eigentlich unabhängig vom Bildformat entwickelt. Und exakt darin liegt das Potential von FT. Je geringer die Anforderungen der Sensoren bzgl. Telezentrie werden umso größer kann/darf der Sensor werden. mFT ist ein klares Signal, dass mit mFT-tauglichen LiveMOS-Sensoren bereits ein Schritt hin zu einem größeren E-System-Sensor gegangen werden könnte, soweit die Objektive auf einen größeren Bildkreis abbilden würden.
Die Befehle die über den FT-Bajonett-Anschluss ausgetauscht werden sind unabhängig vom Bildsensor und der Größe des Bildkreises auf welchen die Objektive abbilden.
Man kann es so betrachten 2004-2008 waren die Jahre von FT, ab 2009 bis 2012 wird es FT+mFT sein und ab 2013 kann man ein System erwarten, welches das FT-Bajonett einsetzt aber im Gehäuse ein größerer Sensor verbaut sein wird. Dann wird gelten, dass wer auf Lichtstärke von 1:2 bei Zooms verzichten kann, mehr Pixelwerte benötigt und eine lichtstarke Normal-Festbrennweite sucht der wird zum neuen Groß-Sensor-Format greifen.
Mit 1 System kann man nicht alles optimal erschlagen auch nicht mit 2 Systemen sondern es werden stets 3 Systeme sein. Man wird ein 1.4/50 was für FT-Bajonett mit Groß-Sensor entwickelt wurde auch auf FT und mFT nutzen können. Das incl. Austausch von Objektiv-Informationen und auch Phase-Detection- und Kontrast-AF.
mFT wird die D-SLR-Einstiegsklasse für diejenigen sein die eigentlich nur am D-SLR-Sensor interessiert sind und FT für diejenigen die durch einen optischen Sucher schauen möchten um zumindest den Motivbeschnitt besser abschätzen zu können. Schnittmengenbildung der Anforderungen und Erwartungen an mFT wie FT ergeben sich durch LiveView incl. Kontrast-AF. Das was aufgrund des kleineren Sensor nicht erfüllt werden kann wie ein großer optischer Sucher wird dann in gewisser Weise auf konventionellen Weg durch einen Groß-Sensor erledigt. Es ist ein logischer Schritt und das Auflagemaß von 38,85mm bei FT hat eben seine Gründe.

Gute Nachricht...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 13:05

Jetzt fehlt nur noch eine vernünftige, bessere Kamera als die G1, vielleicht ja im Stil der L1...

Gast schrieb: Jetzt fehlt

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Mai 2009 - 00:28
Gast schrieb:

Jetzt fehlt nur noch eine vernünftige, bessere Kamera als die G1, vielleicht ja im Stil der L1...

Hmm, was ist an der G1 auszusetzen? Die Ergonomie ist mit Sicherheit besser als das, was eine L1 mit mFT-Bajonett bieten würde. Die G1 besticht gerade durch das SLR-nahe Konzept. Lediglich der Handgriff könnte etwas handfreundlicher sein.

Grüße

Thomas

...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Mai 2009 - 17:37

das machte die Kamera aber um rund 1000 Euro teurer...

Gast schrieb:

Jetzt fehlt nur noch eine vernünftige, bessere Kamera als die G1, vielleicht ja im Stil der L1...

Und dann...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Mai 2009 - 20:39

dürfte sie auch Leica Digilux 4 heißen, nehme ich mal an?!

Gast schrieb:

das machte die Kamera aber um rund 1000 Euro teurer...

Gast schrieb:

Jetzt fehlt nur noch eine vernünftige, bessere Kamera als die G1, vielleicht ja im Stil der L1...

Eigentlich klar um was es hier geht.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 13:27

Es wird in Zukunft irgendwann 4 Bajonetts geben...

1. Leica R / mech. kompatibel zur R10 für 100% digitales KB-VF.
2. FT
3. mFT
4. Leica M (welches sich bereits durchgesetzt hat)

...wenn es nach den Vorstellungen von Panasonic geht.

Sowas nennt man Konsolidierung des Marktes, denn die größten Hürden ergaben sich durch die unzähligen vielen versch. Bajonett-Anschlüsse.
Das wird mit alles anderem als geringer Wahrscheinlichkeit so ausgehen wie bei der SD-Card. Ein Speichermedium das von Panasonic zusammen mit Sandisk entwickelt wurde. Das am besten durchdacht setzt sich durch. Bei solchen Produkten wie Kameras anstelle von Speichermedien dauert es eben etwas länger und dank des 2-ten Schrittes, welcher hierbei in mFT liegt, bringt man alles erst richtig in die Gänge. Man bietet das an was der Kunde bisher suchte: eine Hybrid-Kamera.

Die drei großen F

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 14:57

Bei den drei großen Bajonetten der Fotografie wird kein "T" im Namen stehen, denn es sind:
F, EF und FD.

Das sollte wohl das

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 15:28

"T*" sein und alleine stehen. Ja ZEISS mit seiner T*-Vergütung haben wir vergessen. Der sitzt schon auf Leica M.

Eine Neue Digitale Contax wird sicherlich nicht auf F oder EF sitzen.
Man wird denselben Weg wie bei Contax N gehen und das bedeutet anstatt Alleingang etwas mit jemanden anderem. So dumm wie früher wird sich ZEISS dabei nicht anstellen. S. Contax G was ein sehr gutes System war aber sich gegen Leica M nicht durchsetzen konnte.

Leica wird wohl auf das R- und S-Bajonett keinen rauf lassen aber das FT-Bajonett wäre jetzt dank neuer Sensoren reif für einen größeren Sensor. Dh. ZEISS sollte sich anschicken mit seiner Contax, denn Leica spielt weiterhin "Made in Germany" und ZEISS muß sich eher gegen einen Japaner als Leica stemmen.

Es wird wohl Sony werden und damit fehlt ein Bajonett dann doch. Aber es ging ja um die Sichtweise von Panasonic.

Wär' mir recht,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 15:35

glaube ich aber nicht dran.

Gast schrieb:

Es wird in Zukunft irgendwann 4 Bajonetts geben...

1. Leica R / mech. kompatibel zur R10 für 100% digitales KB-VF.
2. FT
3. mFT
4. Leica M (welches sich bereits durchgesetzt hat)

...wenn es nach den Vorstellungen von Panasonic geht.

Sowas nennt man Konsolidierung des Marktes, denn die größten Hürden ergaben sich durch die unzähligen vielen versch. Bajonett-Anschlüsse.
Das wird mit alles anderem als geringer Wahrscheinlichkeit so ausgehen wie bei der SD-Card. Ein Speichermedium das von Panasonic zusammen mit Sandisk entwickelt wurde. Das am besten durchdacht setzt sich durch. Bei solchen Produkten wie Kameras anstelle von Speichermedien dauert es eben etwas länger und dank des 2-ten Schrittes, welcher hierbei in mFT liegt, bringt man alles erst richtig in die Gänge. Man bietet das an was der Kunde bisher suchte: eine Hybrid-Kamera.

Aba...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 14:33

...hir bishä one abilt-Dung forgesteld

Babel-Fish ins Chinesische und zurück ergibt wieder

Aber hier bisher ohne Abbildung vorgestellt.

Was lernen wir daraus? Babel Fish arbeitet symmetrisch und nicht telezentrisch...;-)

Doch keine Leica R ???

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 14:08

Na, das lässt ja wieder Raum zum Spekulieren.
Nämlich, ob Leica jetzt doch keine R rausbringen wird !!!
Wie sollen die das auch schaffen; sind ja schon voll mit der S überfordert ;-(

Panasonic und Leica R bzw. eine Leica R10???

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 15:20

Die Leica D-System-Komponenten werden von Panasonic für Leica entwickelt und hergestellt. Leica R ist Developed and Made in Germany by Leica.
Dieser Artikel kann demnach nichts über einen digitale Leica R10 berichten.

Die Leica S2 funktioniert bereits seit geraumer Zeit: http://www.podcast.de/episode/868881/%23097_-_Photokina_2008_-_Leica_S2

Das ist erstmal bis auf weiteres die neue Meßlatte: http://1.1.1.4/bmi/www.s.leica-camera.com/assets/galleries/robert-grisch...

Ich schlage vor,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 19:18

wir nennen sie die "Leica-Beißerin".

Oder könnte man das so mißverstehen, daß Leica gebissen würde?

Ich bitte um weitere Vorschläge.

So wie Sie sich lesen...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 20:08

...schlagen Sie mind. das 2-te mal in kürzester Zeit auf den Namen Leica an.
Hat da wohl jemand seinem kleinen Wadenbeißer den Maulkorb nicht angelegt?

Ab ins Körbchen mit Dir!

Dann mal her mit den süßen Bräuten!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Mai 2009 - 21:00
Gast schrieb:

Die Leica S2 funktioniert bereits seit geraumer Zeit: http:...

Das ist erstmal bis auf weiteres die neue Meßlatte: http://...

Wenn die S2 so toll funktioniert, warum ist sie dann noch nicht bei den Kunden?

Nach den ersten 10.000 verkauften Exemplaren werden wir wissen, was dran ist.

Bis dahin ist das alles heiße Luft, Schätzchen.

Nur Geduld! S2 kommt!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Mai 2009 - 02:00
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Die Leica S2 funktioniert bereits seit geraumer Zeit: http:...

Das ist erstmal bis auf weiteres die neue Meßlatte: http://...

Wenn die S2 so toll funktioniert, warum ist sie dann noch nicht bei den Kunden?

Nach den ersten 10.000 verkauften Exemplaren werden wir wissen, was dran ist.

Bis dahin ist das alles heiße Luft, Schätzchen.

Hallo! Schon mal auf den Seiten von Leica vorbei geschaut? Sollte man machen, bevor man hier postet! Die S2 wurde zur Fotokina 2008 präsentiert mit Prototypen und soll dieses Jahr im SOMMER erscheinen. Nun empfiehlt sich der Blick auf den Kalender und - aha: wann beginnt der Sommer? Und wie lange geht er? Na bitte! D.h. es kann auch Spätsommer werden :-)

Übrigens ist die S2 recht hochpreisig, mit dem Leica Pro-Format will (und wird man auch) den typischen Profi ansprechen, der aktuell noch eine Hasselblad herumschleppt und draussen außerhalb des Studios eine Canon EOS 1Ds als "Notlösung" verwenden muss. Wer mehr von der S2 erfahren will sollte mal bei Youtube die diversen Präsentationsvideos anschauen. Ist schon ein nettes Gerät. Natürlich teuer - aber angesichts der Bildqualität dafür (den) Preis-Wert!

Wer mal die Auflösung der S2 live gesehen hat (Leica Tag in Wetzlar, Beamer-Präsentation) wird wissen, dass da etwas sehr gutes auf uns zu kommt. Mit den Optiken ist man an die Grenze des technisch machbaren zum noch bezahlbaren Preis gegangen. Man kann davon ausgehen, dass diese Optiken der S2 die Weltbesten sein werden. Und: die S2 ist das Vorbild für eine R10, die für anspruchsvolle Amateure und Semi-Profis entwickelt wird (ja, genau: gerade im Moment auch entwickelt wird). Die alten R-Linsen wird man natürlich weiter verwenden können. In sofern sollte man seine R-Objektive nicht zu früh bei ebay versteigern!

Dass Leica nun mit Panasonic auf den µFT Zug setzt ist nur gut, denn damit verdient man dann in Solms auch gutes Geld.
Das bedeutet: R- und M-Optiken an G1 anzuflanschen ist möglich, das freut den Anwender mit schmalem Geldbeutel (ich würde aber lieber auf die Olympus µFT-Kamera warten, die hat ein meiner Ansicht nach schöneres Design als die G1), und das alles steht NICHT im Gegensatz zu der S2 und R101

10.000 verkaufte Exemplare wollen wir sehen.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Mai 2009 - 17:21

Nicht YouTube, nicht PowerPoint und nicht HeißLuft!

10.001x Leica S2 und keine einzige für Dich!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Mai 2009 - 23:05

Dir bleibt:
- PowerPoint
- YouTube
und
- Heiße Luft

Null x Leica S2 ist die traurige Wahrheit.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Mai 2009 - 08:50

Niemand bekommt die S2 beim Händler, weil es sie als Produkt noch gar nicht gibt. Leica kann einfach noch eine ganze Weile nicht liefern.

Null Information

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 26. Mai 2009 - 18:43
Gast schrieb:

Niemand bekommt die S2 beim Händler, weil es sie als Produkt noch gar nicht gibt. Leica kann einfach noch eine ganze Weile nicht liefern.

Konkretisieren Sie Ihre Aussage!

Erst redet man hier von etwas was NIE kommt und nun will man sich mit der Tatsache begnügen, dass die Kamera noch nicht beim Händler ist. Die GH1 von Panasonic ist auch noch nicht beim Händler.

Wenn Sie eine kaufen sind es nur noch 9999

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Mai 2009 - 23:57
Gast schrieb:

Nicht YouTube, nicht PowerPoint und nicht HeißLuft!

warum eigentlich dieses verkrampfen auf 10000 verkaufte Exemplare? Ist doch auch nur eine Zahl! Wie ich schon schrieb, IN PROFIKREISEN LEAST MAN AUCH KAMERAS! MAN KAUFT NICHT NUR! Jetzt klar? Hoffen wir´s :-)

Ich denke aber auch Sie werden nicht zufrieden sein wenn 100.000 verkaufte Exemplare abgesetzt sind :-(

Danke

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Mai 2009 - 09:31

Aber ich bleibe dabei: 10.000 verkaufte Exemplare sind eine gute Zahl, um die Kamera außerhalb des Marketingnebels zu bewerten.

Dann wird sie ihre Kinderkrankheiten offenbart haben, wir werden gesehen haben, ob Leica darauf flexibel ragiert haben wird, auch von Leica nicht gekaufte Fotografen werden Zeit gehabt haben festzustellen, ob der Kauf sich gelohnt und ihnen Vorteile verschafft hat.

Ich vertraue meinen Kollegen einfach mehr als YouTube und PowerPoint. Vielleicht auch, weil sich darunter keine hormonell fehlgeleiteten Blender befinden?

Bei Rent-Kameras kann man sich eigentlich nie darauf verlassen, daß die Geräte 100% in Ordnung sieht. Deshalb will ich eventuell schlechte Erfahrungen daraus gar nicht Leica anlasten.

Wenn Leica aber noch lange wartet mit dem Verkaufsstart, sprich Monate, dann wird Canon uns wohl vorher mit einem 30 oder 40 Megapixel-Gehäuse beglückt haben.
Und dann halte ich nennenswerte Verkaufszahlen der S2 tatsächlich für nicht mehr realistisch.

Geringe Verkaufszahlen werden aber den Aufbau des S-Systems zu professionellem Niveau noch weiter verzögern, was die Mehrzahl der potentiellen Kunden vom Kauf abhalten dürfte.

Leica hat unter Profis leider nicht mehr das gleiche Renomee wie etwa Alpa, Linhof oder Arca Swiss, die trotz geringer Stückzahlen mit jeder verkauften Kamera einen fachlich überzeugten und wiederkehrenden Kunden gewinnen - ganz ohne Marketinggerassel.

Deshalb wird Leica in kurzer Zeit viele Käufer überzeugen müssen. Und da wären 10.000 Nutzer schon eine brauchbare Anzahl, um aus ihren Erfahrungen zuverlässige Rückschlüsse auf die Kamera zu ziehen.

Späßle gmacht?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Mai 2009 - 12:48

Auch geleaste Kameras sind "Verkauft" - sie wurden halt an eine Leasinggesellschaft verkauft.
Also ... bleiben wir ruhig mal bei den 10.000. Von mir aus auch geleasten.
Ist einfach eine Hausnummer.
Eine andere Hausnummer konnte bisher nieman nennen, also nehmen wir halt die 10.000 als Diskussionsgrundlage.

Beamer-Präsentation

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Mai 2009 - 12:51
Gast schrieb:

Wer mal die Auflösung der S2 live gesehen hat (Leica Tag in Wetzlar, Beamer-Präsentation)

Ich kenne keinen Beamer, der mir die Qualität einer Kamera beweisen könnte.
Insbesondere dürfte der Beamer recht ungeeignet sein, die "Auflösung" zu demonstrieren ...

Projektor

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 26. Mai 2009 - 15:35
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Wer mal die Auflösung der S2 live gesehen hat (Leica Tag in Wetzlar, Beamer-Präsentation)

Ich kenne keinen Beamer, der mir die Qualität einer Kamera beweisen könnte.
Insbesondere dürfte der Beamer recht ungeeignet sein, die "Auflösung" zu demonstrieren ...

Genauso, wie es keinen Bildschirm gibt, der die Qualität einer Kamera zeigen kann?
Was eine Ausschnittsvergrößerung ist, wissen Sie schon?

Fehlbelichtungen?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 16:45

Ich vermute mal, dass auch diese Adapter der Kamera nicht "erzählen", dass und wie sie bei Blende 1,4 und 2 bzw. ab Blende 5,6 die Belichtungszeiten korregiert, damit es nicht - wie bei den FT-Kameras - zu Fehlbelichtungen bei der Nutzung von MF-Objektiven in diesen Blendenbereichen kommt.
Leider haben ja die Lumixe auch keinen eingebauten Stabi.
Und um vernünftig scharf stellen zu können bedarf es - jedenfalls bei den FT-Kameras (mit Ausnahme vielleicht bei der E-3) - eines Schnittbild-Entfernungsmessers. Eine Mattscheibe, die man auswechseln könnte, haben die G-Modelle ja offenbar sowieso nicht. Oder man konstruiert sowas wie die Contax AX - dürfte ja einfacher sein einen kleinen Chip zu bewegen als gleich das gesamte Innenleben der Kamera.

Aber als hartgesottener M-Leicianer ... Da fehlt dann nur noch ein Aufstecksucher mit Schnittbildentfernungsmesser! Und wenn die R10 doch nicht kommt - wg Insolvenz oder so -, dann müssen sich die R-Leicianer halt an das M-Leica-Feeling gewöhnen (oder nennt man so was neuerdings "Contax-Feeling"?). Ansonsten gibt es ja noch Schnittbild-Mattscheiben zum auswechseln für FT-Kameras.

Nachdem...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 18:56

...der Belichtungsmesser nicht im Prismendach sitzt sondern der Bild-Sensor selbst ist sollte die Belichtungsmessung sich weniger täuschen lassen.
Olympus hat ja bereits verlautbaren lassen, dass der Bildstabi der E-620 ursprünglich für die erste mFT-Kamera entwickelt wurde. Demnach setzt man Leica M per Adapter eben auf Olympus mFT und längere Brennweiten kann man dann auch sehr gut stabilsieren. Ich werde exakt das nicht nur mit meinen Leica M-Objektiven sondern auch Manuell Fokus-Objektiven aus der SLR-Zeit machen. Da sind Brennweiten dabei da freut man sich als Fotograf darauf, dass man die auch mal stabilisiert anstatt nur auf einem Stativ fixiert nutzen kann.

Was wieder mal zeigt,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 16:58

dass Panasonic, Olympus, Leica usw. dabei sind, ihren Systempfad nach und nach mit sinnvollen Elementen auszubauen. Dass mFT/FT ein System darstellt, das am Ende nicht mehr weiter geht, ist nur der seltsame Traum von einigen Leuten. Der Herbst wird wohl einige Neuheiten bringen, der diesen Systempfad mit schönen, funktionellen Kameras und Optiken anreichern wird. Dann, und das ist das Entscheidende, mit stringenten elektronisch/optischen Elementen. Und, soweit erkennbar, mit einem erfrischend neuen Design, dass dazu passt, anstatt den alten, immer wiedergekäuten Baumustern aus analogen Zeiten.

Das riecht nach der modernen...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 20:26

...Variante von Olympus Pen und OM nur eben vernetzen hier 3 Hersteller
- 3x FT
- 2x mFT
- 1x Leica M (mit folgenden Varianten: mind. Voigtländer M/VM, ZEISS Leica M/ZM und Leica M)
- 1x Leica R
miteinander.
Weder Olympus Pen noch OM, soweit man die System-Ausbau-Möglichkeiten betrachtet, war für den Main-Stream gedacht sondern eher für Spezialisten und Fans von hochwertigen Objektiven.
mFT und die kompakten Modelle von FT definieren die kompakte Einsteiger-Kamera neu. Man baut das System bzw. die Systeme konform des Bedarfes auf und wie gut mFT bereits läuft erkennt man auch an den bereits verfügbaren Adaptern auf Leica M von 3 versch. Herstellern. Für Firmen wie Ringfoto/Cosina/Voigtländer sicherlich ein glückliches Zusatzgeschäft bei Adapter wie Objektiven. Der Anreiz ist da die VM-Objektive auch mal auf dem Orig.-Bildkreis zu nutzen. Somit bringt das Hybrid-Kamera-System mFT auch den Anreiz mit ein analog-/digitales hybrides Equipement zu nutzen. Kann bzw. ist definitiv nicht verkehrt, denn damit lernt man fotografieren hinsichtlich des Umgagens mit Licht und dem Werkzeug noch besser.
Ich würde mFT als Basis eines hervorragenden Foto-Schulen-Systems bezeichnen. Sicherlich alles andere als preiswert aber zumindestens wesentlich preiswerter als KB-VF. Beim mFT-Body sieht man wie durch eine D-SLR und beim Leica M-Body arbeitet man zu Abwechslung mit einer Rangefinder mit ordentlich Fleisch im Viewfinder.
Das ist der Kreativ-Baukasten schlechthin.
Das ist auch was für Rentner und Pensionäre bei denen es nicht gleich eine Leica S2 sein muß bzw. nicht immer eine Leica.

Soweit...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 20:37
Gast schrieb:

... Und, soweit erkennbar, mit einem erfrischend neuen Design, dass dazu passt, anstatt den alten, immer wiedergekäuten Baumustern aus analogen Zeiten.

...Sie den/die aktuellen Teaser von Olympus meinen kann man tatsächlich eine neue Form erkennen. Daß Olympus D-SLRs bauen kann hat man bewiesen und jetzt kommt eben ein revolutionäres Konzept dran.
Sowas in der aktuellen Zeit ist genau das Richtigen. Es kann durchaus sein, daß in relativ kurzer Zeit die mFT von Olympus absolut in ist und nicht wenige auch eine solche Kamera haben möchten.
Man muß definitiv weg vom Wunsch eine D-SLR mit D-SLR-Sensor nutzen zu wollen sondern es muß ein 2-tes Segment neben der typ. D-SLR entstehen. Die Leute wollen definitiv NICHT unbedingt einen optischen Sucher, dh. eine klassiche D-SLR, die wollen eigentlich nur dasselbe wie bei der Kompakten nur mit D-SLR-Sensor. Wechsel-Objektiv-Bajonett wirkt attraktiver als ein festverbautes Objektiv.

Ja,

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Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 22:38

"Die Leute wollen definitiv NICHT unbedingt einen optischen Sucher, dh. eine klassiche D-SLR, die wollen eigentlich nur dasselbe wie bei der Kompakten nur mit D-SLR-Sensor."

das ist es schon: man möchte eine Kamera, die das Prinzip der Kompakten, also leicht, vielseitig einsetzbar, simpel vom Handling, in sich tragen und gleichzeitig die "ernsthafte" Ausstattung einer DSLR. Quasi eine Symbiose aus beiden Welten. Und natürlich den Qualitätsanspruch, den DSLRs anbieten, aber auch die Leichtigkeit der Kompakten. Und man hat den Vorteil, dass man nicht auf ein "Zwangs-"Objektiv wie ein Superzoom angewiesen ist, obwohl man lieber ein gemäßigtes mit höherer Abbildungsleistung haben möchte. Das erleichtert die Wahl.

Nun ist es ja so, dass die Digitalisierung auch gleichzeitig die Miniaturisierung in sich trägt. Ein Sensor ist kein Film. Und die Mikrostrukturen eines Sensors bedeuten etwas völlig anderes, als die Farbschichten eines Films. In sofern war die Kreuzung aus beiden Welten auf Grund der versuchten Kompatiblität nicht unbedingt eine geglückte Sache. Und am Ende wird das auch nicht funktionieren.

mFT ist der konsequente Weg raus aus dieser Mischmaschgasse. Und erlaubt eben eine brauchbare Miniaturisierung, ohne auf die Qualität zu verzichten. Bei vollständiger Auslegung aller Komponenten, also Wechseloptik, hervorragendes (digitales) Sucherkonzept und Display. Auf kleinem, konzentrierten Raum ein hohes Maß an hervorragender Technik. Wobei es ja am Ende nicht wichtig ist, welches Format der Sensor am Ende hat, sondern nur der möglichst hochstehende Kompromiss von Größe im Verhältnis zum technisch realisierbaren Ertrag in Form von hochqualitativen Bildergebnissen. Und da ist mFT momentan einfach einen konsequenten Schritt nach vorne gelaufen. Aber, man darf gespannt sein, mit welchen parallelen Konzepten die anderen Anbieter da nachziehen.

Das steht und fällt letztendlich...

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Gast
am Samstag, 23. Mai 2009 - 11:40
Gast schrieb:

...Aber, man darf gespannt sein, mit welchen parallelen Konzepten die anderen Anbieter da nachziehen.

...mit den Eigenschaften des/der Sensor(s/ren). Sigma hat einen wesentlich kleineren Sensor als Samsung/Pentax, Nikon und Sony. Man erkennt bereits an der Sigma DP1, daß trotz des kleinsten APS-C-Sensors auf dem Martk sich keine hohen Lichtstärken erreichen lassen. Das obwohl es Foveon X3 ein Direktsensor mit vergleichsweise niedrigen Anforderungen an die Telezentrie ist.
Wie es ausgeht, wenn ein bzgl. Telezentrie vergleichsweise anspruchsloser CMOS-Sensor verbaut ist sieht man bei der Sony R1. Im Vergleich zu anderen Kameras mit CMOS im APS-C-Format rauscht die R1 recht kräftig. Das Objektiv kann man durchaus als riesen Prügel bezeichnen. Hinsichtlich des Volumes stellt die Sony R1 das dar was man im APS-C-Bereich bestenfalls erwarten kann. Mit den rauschärmeren neuen CMOS-Sensoren wächst das Objektiv nochmals etwas.
Es gibt 2 Möglichkeiten. Einen alles andere als modernen LiveView dank Interline Transfer CCD und damit Vertical Blooming bei Spitzlichtern sowie hierbei grauenhaft versagenden Kontrast AF. Oder eben einen APS-C-Sensor der so aufgebaut ist wie der LiveMOS von Panasonic/Olympus und es kann durchaus sein, daß NMOS wie von Panasonic/Olympus eingesetzt dafür die geeigneste Basis ist. NMOS hat von Natur aus als Active Pixel Sensor einen gigantischen allerdings auch schmutzigen Dynamik-Bereich. Für LiveMOS geht man andere Wege als die Wettbewerber bei CMOS um das Rauschverhalten zu verbessern. Die neueren CMOS stellen höhere Anforderungen an die Telezentrie und mit abnehmenden Auflagemaß bzw. Schnittweite, vgl. mFT, nehmen die Probleme zu.
Das wird noch einige Zeit dauern bis man Hybrid-Kameras mit APS-C und so kritischen Objektiven wie ein eff. 4/14-28mm oder ein 1.7/40mm kaufen kann. Logischerweise ähnlich kompakt anstatt riesige Glas-Töpfe.
Man war im APS-C bis KB-VF-Lager zu lange und starr auf der HighISO-Welle unterwegs. Für Hybrid-Kamera-Systeme muß man eine Umkehr/Revolution eingehen. Das dürfte um die Qualität heutiger LiveMOS-Sensoren zu erreichen ca. 4 Jahre dauern. Schneller geht es wenn man sich einen LiveMOS in Größe APS-C, APS-H und KB-VF entwickeln und produzieren liese. Das aber wird definitiv nicht passieren, nehme ich an.
Die D-SLR wird trotzallem erforderlich sein, denn SLR- und D-SLR-Fotografen die wie gewohnt mit einem optischen Sucher arbeiten wollen müssen auch weiterhin mit neuen Ideen und Lösungen bedient werden.
Es wird bunter, interessanter und alles andere als langweilig.

Die DSLR

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Gast
am Samstag, 23. Mai 2009 - 20:19

in der klassischen Form wird sicher nicht verschwinden. Warum auch? Viele Fotografen schätzen diese Art Kamera.

Die Frage war bisher nur, warum muss der Rest das so gut finden, obwohl es da nicht wenige gibt, die sich da etwas anderes wünschen. Und es sieht ziemlich stark danach aus, dass sich schon sehr viele Fotografen ein kleines, aber qualitativ hochwertiges Fotosystem wünschen, das die Gene aus beiden Welten symbiotisch enthält. Die Fotoindustrie bewegt sich erst, wenn sie einen Markt erkennen kann. Und das wird auch durch die eher beharrende Meinung der Marktmacher bestimmt.

In sofern muss man dem Management von Panasonic schon dankbar sein, dass die mit ihrer Entwicklungsabteilung einen konsequent neuen Weg eingeschlagen haben. Vermutlich braucht es immer einen Markteintreter, der mit frischen Gedanken auf die Sache schaut und mit neuen Ideen versucht, den Markt neu zu formieren.

Nicht nur Panasonic setzt neue Trends

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Mai 2009 - 02:11
Gast schrieb:

in der klassischen Form wird sicher nicht verschwinden. Warum auch? Viele Fotografen schätzen diese Art Kamera.

Die Frage war bisher nur, warum muss der Rest das so gut finden, obwohl es da nicht wenige gibt, die sich da etwas anderes wünschen. Und es sieht ziemlich stark danach aus, dass sich schon sehr viele Fotografen ein kleines, aber qualitativ hochwertiges Fotosystem wünschen, das die Gene aus beiden Welten symbiotisch enthält. Die Fotoindustrie bewegt sich erst, wenn sie einen Markt erkennen kann. Und das wird auch durch die eher beharrende Meinung der Marktmacher bestimmt.

In sofern muss man dem Management von Panasonic schon dankbar sein, dass die mit ihrer Entwicklungsabteilung einen konsequent neuen Weg eingeschlagen haben. Vermutlich braucht es immer einen Markteintreter, der mit frischen Gedanken auf die Sache schaut und mit neuen Ideen versucht, den Markt neu zu formieren.

Langfristig hat meiner Ansicht nach im Amateurbereich eine SLR nicht zwangsläufig eine Existenzberechtigung. Wenn ein elektronischer Sucher 1,4 Mio Bildpunkte hat und man selbst in der Dämmerung noch was erkennen kann, werde ich eine SLR sofort in die Ecke legen. Die wenigen Nachteile eines eSuchers nehme ich gerne in Kauf. In sofern ist die µFt-Geschichte zwar eine aktuell parallel laufende Entwicklung. Langfristig soll sie aber im Amateurbereich die SLR wohl ersetzen. Ist auch gut, denn was die ganze Spiegelmechanik kostet bei Einsteigermodellen kann man dann in gute Setoptiken investieren, daran hapert es ja aktuell immer preislich (Lichtstärke, opt. Fehler etc.).

Momentan wird es so sein, dass wir aber auch mehrere Systeme bekommen an Kameras mit Wechseloptiken ohne Spiegelsystem: Samsung plant z.B. ein eigenes Format, was wohl noch 2009 herauskommen wird. Ich denke andere Hersteller werden nicht lange warten. Dann hat man im Spiegellosen Wechselopik-Kamerasegment also wieder wie beim SLR-System auch mehrere Auflagemaße, Systeme, Komponenten. Manche Dinge ändern sich leider nie. In 10 Jahren dürfte hingegen die SLR wie wir sie kennen bis in den Semiprofibereich (vielleicht sogar generell) Geschichte sein. Warum auch nicht.

Es sei denn, es gibt einen Markt für ein solches -dann- Nischenprodukt. Ich denke hier an die Messsucherkameras, die ja auch noch ihre feste Klientel haben.

Preise

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Dienstag, 26. Mai 2009 - 13:28

In der Schweiz soll jeder Adapter CHF 379 kosten (http://www.fotointern.ch/archiv/2009/05/26/leica-objektive-an-panasonic-...)
Das wären das etwa 250 Euro pro Adapter.

Nicht grad günstig...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 26. Mai 2009 - 14:49

verglichen mit den M-Adaptern von Novoflex und Voigtländer für Four Thirds.

Shitop schrieb:

In der Schweiz soll jeder Adapter CHF 379 kosten (http://www.fotointern.ch/archiv/2009/05/26/leica-objektive-an-panasonic-...)
Das wären das etwa 250 Euro pro Adapter.