Ich hatte gerade die Leica entdeckt. Sie wurde zur Erweiterung meines Auges und ich war nie mehr von ihr getrennt seit ich sie fand.

— Henri Cartier-Bresson

BENUTZERANMELDUNG

Panasonic LUMIX GX8: Brandneu und schon ausprobiert

Foto: Lumix GX8Panasonic kündigt heute die spiegellose Systemkamera Lumix GX8 an. Sie ist die erste Micro-FourThirds-Kamera mit 20-Megapixel-Sensor, schnellem 4-Kern-Bildprozessor und Dual-Bildstabilisator. Gegenüber der Vorgängerin GX7 hat Panasonic unter anderem die Serienbildrate erhöht, den elektronischen Sucher verbessert und den Autofokus beschleunigt. Ich hatte bereits die Gelegenheit, ein Vorserienmodell kurz auszuprobieren.

Foto: Panasonic Lumix GX8

Die Lumix GX8 (es gibt sie auch in einer rein-schwarzen Ausführung) ist die erste
Micro-FourThirds-Kamera, deren Bildsensor rund 20 Megapixel auflöst.

 

Mit der Lumix GX8 will Panasonic im Vergleich zur Vorgängerin GX7 vieles besser machen. Geblieben ist es bei der bekannten Gehäuseform, die spiegellose Systemkamera ist so gerade noch handlich. Auf den ersten Blick nicht erkennbar ist, dass das Gehäuse der GX8 jetzt gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist. Unter der Haube hat Panasonic dagegen kräftig Hand angelegt. Da ist zunächst einmal ein brandneuer Bildsensor, der jetzt 20,3 Megapixel auflöst – so viel, wie derzeit kein anderer FourThirds-Sensor. Ihm zur Seite steht ein „Venus Engine“-Bildprozessor mit erstmals vier Kernen. Er soll trotz der gesteigerten Pixeldichte für eine sichtbar gesteigerte Bildqualität sorgen, vor allem auch bei hohen ISO-Werten. Ebenfalls neu ist der Dual-I.S. getaufte Bildstabilisator. Wie schon die GX7 ist auch die Lumix GX 8 mit einem Stabilisator per Sensorshift ausgestattet. Trat der bislang jedoch ausschließlich bei nicht-stabilisierten Objektiven in Aktion, kombiniert Dual-I.S. den internen Bildstabilisator mit dem optischen eines Objektivs. So will Panasonic den Verwacklungsschutz nochmals erweitern. Den doppelten Verwacklungsschutz gibt’s allerdings nur, wenn die Objektive mit einer entsprechenden Firmware ausgestattet sind. Panasonic will entsprechende Updates für die eigenen Linsen in den kommenden Wochen nachreichen.

Foto: Panasonic Lumix GX8 mit Objektiv

Die GX8 kombiniert erstmals ihren internen Bildstabilisator mit dem optischen eines angesetzten Objektivs.
 

Für Videofilmer gibt es jetzt die Möglichkeit zur Aufnahme im 4K-Format, aus der sich auch Vorteile für den Fotografen ergeben sollen: Die GX 8 kann nämlich aus dem Videostream mit 30 Bildern/Sekunde Fotos extrahieren, die rund acht Megapixel hoch aufgelöst sind. Die Videoaufzeichnung lässt sich aber auch für die „Post Fokus“-Funktion verwenden. Dabei entstehen Bilder, auf denen sich nachträglich der Fokuspunkt ändern lässt. Diese Funktion wird Panasonic aber erst mit einem Firmware-Update voraussichtlich Ende des Jahres nachliefern.

Deutlich nachgelegt hat Panasonic auch beim elektronischen Sucher (EVF). Er besteht im Kern aus einem OLED-Display mit einer sehr hohen Auflösung von 2,36 Millionen Subpixeln. Bezogen auf das Kleinbildformat zeigt er das Sucherbild mit 0,77facher Vergrößerung an. Damit ist er fast ebenso groß wie der EVF der kürzlich vorgestellten Sony Alpha 7R II. Mein erster Blick in diesen Sucher hat mir jedenfalls viel Freude bereitet. Das Sucherbild ist wirklich angenehm groß, sehr detailliert und ließ sich auch im hellen Sonnenschein noch ordentlich erkennen.

Foto: Panasonic Lumix GX8 mit Objektiv

Der elektronische Sucher löst mit 2,36 Millionen Subpixel sehr hoch auf und ist wie gehabt nach oben klappbar.
 

Auch den Autofokus will Panasonic bei der Lumix GX8 verbessert haben. Er verspricht jetzt noch schneller scharf zu stellen (laut Panaosnic innerhalb von 0,07 Sekunden), insbesondere auch wenn der Fokus nachgeführt wrid. Dabei hilft die neue „Depth From Defocus“-Technologie, die zunächst mit nur zwei Entfernungsmessungen grob die Richtung bestimmt und erst dann feinjustiert. Die zeitraubenden Itterationen der Kontrastmessungen werden so drastisch reduziert. Wie schnell der Autofokus wirklich ist, konnte ich natürlich nicht messen. Aber gefühlt geht er tatsächlich ausgesprochen fix zu Werke, sicherlich nicht langsamer als der AF einer hochwertigen Mittelklasse-DSLR.

Lumix GX8: Beispielbild

Ein Beispielbild aufgenommen mit einem Vorserienmodell (und deswegen
auch hier nicht in voller Auflösung) der Lumix GX8 bei ISO 1600.
Auf den ersten Blick weiß die Bildqualität zu gefallen.

 

Die Lumix G8 soll im August auf den Markt kommen. Es wird sie in reinem Schwarz sowie in einer schwarz-silbernen Ausführung geben. Ein Preis steht zurzeit noch nicht fest.

Hochauflösende Produktabbildungen

 

Pressemitteilung von Panasonic Deutschland:

LUMIX GX8: DSLM-Kamera der neuen Generation mit 20 MP, Dual-Bildstabilisator und 4K-Foto/Video

Neues Micro-FourThirds-Top-Modell mit Spritzwasserschutz und vielen neuen Funktionen.

Hamburg, Juli 2015 – In der LUMIX GX8, der ersten Micro-FourThirds-Kamera mit 20-Megapixel-Sensor, schnellem 4-Kern-Bildprozessor und Dual-Bildstabilisator, hat Panasonic gleich an drei Stellschrauben für mehr Bildqualität gedreht.

Der neue 20,3-Megapixel Digital-Live-MOS-Sensor bringt neue Bestwerte bei Reaktion, Empfindlichkeit und Dynamik, während der Venus Engine 4-Kern-Bildprozessor für Highspeed-Signalverarbeitung sorgt. Das führt zu einer insgesamt in Empfindlichkeit, Auflösung, Farbwiedergabe und Kontrast sichtbar verbesserten Bildqualität.

Der Dual-I.S. (Bildstabilisator) kombiniert erstmals die Funktionen von Bildstabilisierung im Objektiv und Sensor-Shift, um Verwacklungen durch unruhige Kamerahaltung noch besser zu auszugleichen. Konnte in der GX7 entweder Sensor-IS oder Objektiv-IS verwendet werden, arbeiten jetzt beide Systeme in der GX8 noch effektiver zusammen. So wird der Verwacklungsspielraum um bis zu 3,5x im Weitwinkel-Bereich* (1,5x im Telebereich) erweitert und liefert damit beste Voraussetzung für Street Photography und Aufnahmen bei wenig Licht.
* GX8 mit H-FS14140 im Vergleich zu LUMIX G Kameras mit OIS

Die GX8 erlaubt jetzt auch hochwertige 4K-Videoaufnahmen mit größtem Detailreichtum. Für Fotografen bietet die 4K-Technologie einen ganz speziellen Vorteil: Sie erlaubt es, aus einer 4K-Foto-Serie mit 30B/s schnell bewegte Motive und den Höhepunkt von Actionszenen als Foto in 8-Megapixel-Auflösung zu speichern.

Als weitere 4K Funktion ermöglicht die neue Anwendung „Post Focus” die Fokusbestimmung nach der Aufnahme. Unter Verwendung der 4K-Technologie können damit nicht nur Fehlfokussierungen vermieden werden, sondern es eröffnen sich auch weitere fotografische Freiheiten. So kann etwa bei Makroaufnahmen oder schwierig zu fokussierenden Motiven im Nachhinein entschieden werden, wo eine oder mehrere Fokusebenen im Bild liegen sollen. Die neue Funktion soll per Update voraussichtlich ab Ende 2015 für die GX8 zur Verfügung stehen.*
* Weitere Informationen zur „Post Focus“-Funktion finden sich in einer gesonderten Pressemitteilung.

Neu bei der LUMIX GX8 sind große, helle OLED (Organic Light-Emitting Diode)-Displays sowohl im Sucher als auch im 7,5cm-Monitor auf der Rückseite. Der um 90 Grad hochklappbare Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten zeigt erstmals bei LUMIX G Kameras eine Vergrößerung von 1,54x (0,77x KB). Der Monitor mit 1,04 Millionen Bildpunkten ist dreh- und schwenkbar. Die OLED-Displays von Sucher und Monitor zeichnen sich aus durch ein maximales Kontrastverhältnis von 10.000:1, durch eine hervorragende Farbwiedergabe sowie durch eine scharfe Bewegungsdarstellung dank einer schnellen Reaktionszeit von weniger als 0,01 Sekunden.

Der Hybrid-Kontrast-Autofokus mit seiner DFD(Depth From Defocus)-Technologie arbeitet präzise und blitzschnell mit nur zirka 0,07 Sekunden Reaktionszeit. Mit weiter entwickelten AF-Funktionen wie Augenerkennungs-AF und Low Light-AF vereinfacht die GX8 das Fotografieren auch in kritischen Situationen.

Über das integrierte WiFi-Modul mit NFC-Funktion kommuniziert die GX8 mit Smartphones oder Tablets jetzt sogar ohne Passworteingabe kabellos. Benutzer können so Bilder übertragen und Smartphone oder Tablet als multifunktionellen Fernauslöser und Monitor verwenden.

Diese Vielfalt an Funktionen bietet die GX8 in einem robusten, staub- & spritzwassergeschützten Druckgussgehäuse aus Magnesiumlegierung mit praktischen, gut erreichbaren Bedienungselementen.

Schon vor Einführung der Kamera bekam der renommierte Fotojournalist und diesjährige Pulizer-Preis-Gewinner Daniel Berehulak die Gelegenheit, sich von den Möglichkeiten der LUMIX GX8 auf seiner Reise nach Kuba zu überzeugen. Das Resultat sind atemberaubende Fotos, die unter anderem auf der Produktseite der GX8 zu finden sind: (link folgt)

 

Die GX8 im Detail

1. Höchste Bildqualität aller LUMIX-Kameras

Der neu entwickelte Digital Live MOS-Sensor mit 20 Megapixel in der LUMIX DMC-GX8 bringt die höchste Bildqualität in der Geschichte aller LUMIX G Digitalkameras. Durch die Steigerung der Auflösung im Vergleich zum Vorgängermodell GX7 von 16 auf 20 Megapixel wird eine weiter verbesserte Detailzeichnung erreicht. Die schnellere Signalauslesung ermöglicht kürzere Bildfolgezeiten und schnellere Bildserien. Der Dynamikumfang der GX8 fällt um rund 26 Prozent größer aus als bei der GX7. So ist eine bessere Lichter- und Schattendurchzeichnung bei kontrastreichen Motiven gewährleistet. Ergebnis der Kombination von Digital Live MOS-Sensor und Venus Engine-4-Kern-Bildprozessor ist eine saubere Bildwiedergabe bei minimalem Rauschen selbst unter schlechten Lichtverhältnissen und eine insgesamt hervorragende, natürliche Bildqualität.

Der Bildprozessor Venus Engine mit Quad-Core-CPU bringt eine neue Stufe der Highspeed-Signalverarbeitung. Neben der Verbesserung der Auflösung sorgt die erweiterte Multi-Prozess-NR (Noise Reduction) für eine noch effektivere Rauschunterdrückung in den Flächen und bessere Detailzeichnung bei feinsten Kanten. Ein neu hinzugefügter Zufalls-Filter sorgt für einen analogen Charakter des Farbrauschens und erzeugt damit einen entsprechend natürlichen Bildeindruck. So sind Empfindlichkeiten bis maximal ISO 25.600 möglich. Der neue Bildprozessor verbessert die Farbwiedergabe dank sauberer Differenzierung der Farben nicht nur im Ton sondern auch in ihrer Sättigung und Helligkeit.

2. Dual-IS: Innovative Bildstabilisierung durch Kombination zweier Systeme

Die LUMIX GX8 arbeitet mit dem Dual I.S.(Image Stabilizer)-System*, um Verwacklungen durch unruhige Kamerahaltung noch wirkungsvoller zu unterdrücken. Meist steht ohnehin nur die Bildstabilisierung per Sensor-Shift in der Kamera oder mit Linsen-Shift im Objektiv zur Verfügung. In der GX7 konnten erstmals beide Systeme alternativ benutzt werden. Der Dual-IS der LUMIX GX8 arbeitet jetzt mit dem kombinierten Einsatz beider Systeme und verbindet so deren spezifische Vorteile. Mit einem erweiterten Korrekturwinkel von bis zu 3,5x im Weitwinkel-Bereich bietet die GX8 jetzt beste Voraussetzungen für das Fotografieren bei wenig Licht, etwa in der Street Photography.

Der Dual-IS der GX8 funktioniert mit den meisten der vielen LUMIX G OIS-Objektive, einige davon nach einem Firmware-Update. Beim Fotografieren mit Objektiven ohne eigenen OIS schützt der Sensor-Shift-Bildstabilisator im Gehäuse vor verwackelten Bildern. Das gilt für Micro-FourThirds-Objektive ohne Bildstabilisierung wie auch Objektive von Fremdherstellern, selbst wenn sie über Adapter angeschlossen werden.

Bei Video-Aufnahmen arbeitet die GX8 – für ruhige Bilder auch aus komplexerer Kamerabewegung heraus – mit 5-Achsen-Hybrid-OIS+. (Optical Image Stabilizer Plus) **, einer Panasonic-Entwicklung aus dem Bereich professioneller Videokameras.
* bei Foto
** bei Videoaufzeichnung außer 4K

3. Neue 4K Foto- und Video-Funktion

Wie schon andere LUMIX G Kameras ermöglicht jetzt auch die GX8 flüssige 4K-Videoaufzeichnung mit 3.840 x 2.160 Pixeln bei 25p oder 24p zusätzlich zum Full HD-Modus mit 1.920 x 1.080 Pixeln und 50p – jeweils mit kontinuierlicher Autofokussierung. Eine Spezialität von Panasonic ist die „4K Foto”-Option. Sie erlaubt es Fotografen, schnell bewegte oder unvorhersehbare Szenen einfach mit einer 4K-Serie bei 30B/s aufzunehmen, um daraus später das optimale Standbild vom entscheidenden Augenblick als 8-Megapixel-Foto zu speichern.

Dabei helfen drei neue 4K-Modi: 4K-Pre-burst, 4K-Serie und 4K-Serie (Start/Stopp). Der 4K-Pre-burst Modus nimmt automatisch 60 Bilder auf – 30 Bilder vor und 30 Bilder nach dem Auslösen. Die 4K-Serie erfasst kontinuierlich* 30B/s, wie bei einer Serienbildaufnahme mit voller Auflösung. Der 4K-Serien-Modus (Start/Stopp) startet die Aufnahme beim Druck auf den Auslöser und stoppt bei erneutem Drücken.

So hilft die 4K-Foto-Funktion dem Fotografen, den richtigen Moment einzufangen, um den Höhepunkt der Action in einem 8-Megapixel-Foto nicht zu verpassen. Mit dieser Auflösung sind etwa 20 x 30cm große Bilder in 300dpi-Fotoqualität möglich.

Auch bei Videoaufnahmen stehen der ganze Zoombereich mit weicher 5-Stufen-Zoom-Funktion und der effektive 5-Achsen-Hybrid-OIS+ zur Verfügung**. Bei Aufnahmen aus freier Hand gleicht er Verwacklungen in praktisch alle Richtungen aus.
* Videos und 4K Foto können maximal 29 Minuten und 59 Sekunden pro Aufnahme aufzeichnen.
** nicht bei 4K-Aufzeichnung

4. Komfortable, sichere Bildkontrolle mit variabler Perspektive

Im elektronischen Sucher der LUMIX GX8 wie auch beim rückseitigen Touchscreen-Monitor kommen kontrastreiche und reaktionsschnelle OLED-Displays zum Einsatz. Sie geben Kontraste bis 10.000:1 wieder. Dank ihrer Reaktionszeit von 0,01 Sekunden liefern sie saubere Bilder auch bei bewegten Motiven und Schwenks. Der integrierte Live-View-Sucher mit 16:9-Bild ist um 90 Grad nach oben klappbar. Er bietet eine hohe Auflösung von 2.360.000 Bildpunkten. Die effektive Suchervergrößerung von 0,77x (entsprechend 35mm KB), 21mm Austrittspupille und eine verbesserte Gummi-Augenmuschel am Okular erlauben eine entspannte Betrachtung von 100 Prozent des Bildes – auch für Brillenträger.

Der 7,5cm große, Touchscreen-OLED-Monitor mit 1,04 Millionen Bildpunkten zeigt circa 100 Prozent des Motivs und ist für Aufnahmen aus den unterschiedlichsten Perspektiven um bis zu 250 Grad klapp- und 180 Grad drehbar. Optional können Bilder zur besseren Kontrastbeurteilung auch schwarzweiß dargestellt werden. Die scharfen Kanten werden beim Fokus-Peaking für die exakte Scharfstellung aber weiter farbig markiert.

Ein Augensensor sorgt für automatische Umschaltung zwischen Sucher- und Monitorbild. Um unbeabsichtigtes Umschalten bei Bedienung der Kamera über den Touchscreen-Monitor zu vermeiden, lässt sich der Sensor auch abschalten.

5. Robuste Gehäuse-Konstruktion und individuelle Direkt-Einstellungen

Das stabile Druckgussgehäuse der DMC-GX8 mit Front- und Rück-Chassis aus Magnesium-Legierung ist für den Einsatz unter schwierigen Wetterbedingungen geeignet und kompromisslos auf Zweckmäßigkeit und Zuverlässigkeit ausgelegt. Alle Nahtstellen, Einstellräder und Tasten sind gegen Eindringen von Spritzwasser und Staub abgedichtet.

Mit den beiden Einstellrädern vorne und hinten an der GX8 können etwa Zeit und Blende, Weißabgleich oder ISO-Wert schnell gewählt werden. Dank eines Umschalters lässt sich zudem schnell zwischen verschiedenen Funktionsvorgaben für diese Räder wechseln. Zudem ist die LUMIX GX8 mit einem separaten, großen Einstellrad für die schnelle Belichtungskorrektur um bis zu ±5EV ausgestattet. Zahlreiche Funktions-Tasten (Fn 1-13) kann der Nutzer individuell programmieren. Die Wahl von AFs-AFF/AFC und MF erfolgt über einen eigenen Hebel.

6. Herausragende Autofokus-Leistung

Der Autofokus der GX8 ist mit der DFD (Depth From Defocus)-Technologie* ausgestattet. Diese reduziert die Fokussierzeit, indem sie den Abstand zum Motiv durch Auswertung der unterschiedlichen Schärfeebenen von zwei defokussierten Bildern ermittelt unter gleichzeitiger Berücksichtigung der optischen Eigenschaften des Objektivs. Mithilfe dieser Informationen fährt die Fokussierung direkt in den ermittelten Fokusbereich und muss nur noch über den Kontrast feinjustieren. Der dadurch erzielbare Geschwindigkeitsvorteil macht sich bei längeren Brennweiten besonders bemerkbar.

Die kürzeste AF-Zeit der GX8 liegt bei 0,07 Sekunden**, das ist noch schneller als bei der GX7. Die Serienbildaufnahme in voller Auflösung macht die GX8 mit maximal 8B/s bei Vorfokussierung oder mit 6B/s bei kontinuierlichem Autofokus.

Der Low Light-Autofokus funktioniert in extrem lichtarmen Situationen bis -4EV, inklusive einer Verkleinerung der AF-Felder für die Kontrasterkennung auch von kleineren Details.

Der Mehrfeld-AF nutzt jetzt 49 Felder. Zusätzlich zum normalen Gesichtserkennungs-AF hat die GX8 einen neuen Augenerkennungs-AF der automatisch auf Auge fokussiert. Mit einem neuen AF-Tracking-Algorithmus werden nicht nur die Farbe, sondern auch die Größe und Bewegung des Motivs erkannt. Das sorgt durch eine Verdopplung*** der AF-Tracking-Leistung für noch mehr Treffsicherheit.

* Kontrast-AF mit DFD-Technologie ist nur kompatibel mit Panasonic Micro-FourThirds Objektiven.
** mit AFS, mit LUMIX G VARIO 14-140mm / F3.5-5.6 ASPH. / POWER O.I.S. (H-FS14140)
*** Panasonic-interner Vergleich

7. Einfache Verbindung, Bildübertragung und Fernbedienung via WiFi/NFC

Die GX8 ist mit WiFi-Modul (IEEE 802.11b/g/n) und NFC (Near Field Communication)-Technologie ausgestattet. Damit ergeben sich bei Aufnahme und Wiedergabe neue Möglichkeiten. Um diese Aufnahme-, Betrachtungs- und Austausch-Funktionen mit der LUMIX GX8 nutzen zu können, muss nur die kostenlose Panasonic Anwendungssoftware »Image App« für iOS- oder Android Smartphones oder Tablets auf dem jeweiligen Mobilgerät installiert sein.

Mit einem Smartphone oder Tablet-PC ist bei Foto- und Videoaufnahmen auch die Kamerafernbedienung und die Bildkontrolle über das Geräte-Display möglich. So kann die Einstellung von Blende, Verschlusszeit, Fokussierung, Belichtungskorrektur, Zoom-Brennweite und anderen Vorgaben per Smartphone/Tablet vorgenommen werden.

8. Weitere wichtige Details der LUMIX GX8

  • Schnelle Verschlusszeiten 1/16.000 Sekunden mit elektronischem Verschluss, 1/8.000 Sekunden mit mechanischem Verschluss
  • Focus-Peaking-Anzeige
  • Stummschaltung
  • Zeitraffer-Aufnahmen

Die LUMIX GX8 kommt ab August in den Farben Schwarz oder Schwarz-Silber in den Handel. Ein Preis steht zurzeit noch nicht fest.

Technische Daten Lumix DMC-GX8:

KAMERA
Kamera-Typ Digitale kompakt-Systemkamera im Micro-FourThirds-Standard
Objektivanschluss Micro-FourThirds-Bajonett
Speichermedien SDXC-, SDHC-, SD-Karten
BILDSENSOR
Typ Live-MOS-Sensor, 17,3x13,0mm
Pixel brutto/netto 21,77 / 20,30 Megapixel
Farbfilter RGB-Primär-Farbfilter
Staubschutz-System Ultraschall-Vibrationssystem
AUFZEICHNUNGSSYSTEM
Dateiformate Foto: JPEG fein/standard (Exif 2.3), RAW, RAW+JPEG, MPO (mit 3D-Objektiv)
Video: AVCHD-progressive / MP4
Farbraum sRGB, Adobe RGB
Seitenverhältnisse 4:3, 3:2, 16:9, 1:1
Bildgrößen Foto 4:3 Format: max. 5.184 x 3.888 Pixel (1.824 x 1.368 mit 3D-Objektiv)
3:2 Format: max. 5.184 x 3.456 Pixel (1.824 x 1.216 mit 3D-Objektiv)
16:9 Format: max. 5.184 x 2.920 Pixel (1.824 x 1.024 mit 3D-Objektiv)
1:1 Format: max. 3.888 x 3.888 Pixel (1.712 x 1.712 mit 3D-Objektiv)
Bildgrößen Video *MP4
4K: 3.840 x 2.160 Pixel
Full-HD: 1.920 × 1.080 Pixel
*AVCHD
Full-HD
1.920 × 1.080 Pixel, 50p (Sensor-Output 50p, 28Mb/s)
*max 29 Min, 59 s oder 4 GB, SD-Karte „Class 4“ oder höher
Flicker-Reduktion [1/50] / [1/60] / [1/100] / [1/120] / AUS
AUTOFOKUS
Typ Hybrid-AF mit DFD-Technologie, Hilfslicht
Fokussierung AF-S (Einzel) / AF-F (Flexibel) / AF-C (Kontinuierlich) / MF (Manuell)
Messarten 49-Feld-AF / Mehrfeld variabel / 1-Bereichs-AF / 1-Punkt-AF / AF-Verfolgung/ Gesichts-/Augenerkennung, Low-Light-Modus, Starlight-AF (verkleinerte 49-Feld-Matrix),
Sonstiges: Einzel-AF, Augensensor-AF, Quick-AF, Touch-AF/AE, Touch-Pad AF, Touch-Auslösung, AF+MF, MF mit Schnell-AF-Taste, Touch-MF-Hilfe, MF-Hilfe, kontinuierlicher AF bei Video, Fokus-Peaking
Fokusspeicher AF/AE-Lock-Taste, Antippen des Auslösers oder programmierbarer Fn-Taste
AF-Messbereich EV -4 bis 18 (ISO 100)
BELICHTUNG  
Messung Variable Mehrfeld-Messung in 1.728-Feldern / mittenbetont / Spot
Messbereich EV 0-18 (f/2, ISO 100)
Belichtungsarten Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, manuell, Motivprogramme (Auswahl manuell oder automatisch)
Motivprogramme u.a. Porträt / Schöne Haut / Weiches Gegenlicht
ISO-Empfindlichkeiten Auto / Intelligent ISO / 100 (erweitert) / 200 / 400 / 800 / 1.600 / 3.200 / 6.400 / 12.800 / 25.600, in 1- oder 1/3-Stufen (bis ISO 6400 bei Video)
Weitere Modi Lautlos-Modus
Panorama (normal 8.176 x 1.920 / breit 8.176 x 960)
Belichtungskorrektur ±5EV in 1/3-EV-Stufen
Belichtungsspeicher AF/AE-Lock-Taste, Antippen des Auslösers oder programmierbarer Fn-Taste
Belichtungsreihen 3, 5 oder 7 Bilder, ±3 EV in 1/3-, 2/3- oder 1-EV-Stufen
Bild-Stile Standard / Lebhaft / Natürlich / Monochrom / Landschaft / Porträt / Benutzerdefiniert / Cinelike D* / Cinelike V*
*im Creativ-Video-Modus
BELICHTUNG  
Kreativ-Modi Expressiv, Retro, Historisch (Old Days), High Key, Low Key, Sepia, Monochrom, Monochrom dynamisch, Monochrom grob*, Monochrom fein*, Impressiv, Hohe Dynamik, Cross Prozess, Spielzeugkamera, Spielzeugkamera Pop, Bleach Bypass, Miniatur-Effekt, Soft Focus*, Fantasie, Stern-Filter*, SW mit einer Farbe, Sonnenschein*
Effekte variabel
*nur bei Foto
Bild-Stile Standard / Lebhaft / Natürlich / Monochrom / Landschaft / Porträt / Benutzerdefiniert
WEISSABGLEICH/FARBEN
Einstellungen Auto / Tageslicht / bewölkt / Schatten / Glühlicht / Blitz / manueller Weißabgleich (4 Speicher) / Kelvin-Wert
Feinabstimmung Blau-Gelb / Magenta-Grün
Farbtemperaturbereich 2.500-10.000K in 100K-Stufen
Belichtungsreihen 3 Fotos mit Blau-Gelb- oder Magenta-Grün-Verschiebung
VERSCHLUSS
Typ elektronisch und Schlitzverschluss
Verschlusszeiten FOTO:
elektronisch 1/16.000 – 1 s, mechanisch 1/8.000 – 60 s, B (max 30 Min.), kürzeste X-Synchronzeit 1/250 s
VIDEO: 1/16.000 - 1/25s (PAL)
Selbstauslöser-Vorlaufzeit 2s / 10s / 10s (3 Fotos)
SERIEN-BELICHTUNG
Bildfrequenz Mech. Verschluss
AFS: H 8B/s, M 5,5B/s (Live-View), L 2B/s (Live-View)
AFC: H 6B/s, M 6B/s (Live-View), L 2B/s (Live-View)
elektr. Verschluss
AFS: H 10B/s, M 6B/s (Live-View), L 2B/s (Live-View)
AFC: H 6B/s, M 6B/s (Live-View), L 2B/s (Live-View)
Bilder in Folge maximal RAW: über 30 Bilder
(abhängig von Speicherkarte, Auflösung, Komprimierung, Akku)
SERIEN-BELICHTUNG
4K-Fotofunktion 4K Burst: 30B/s (max. 29 Min. 59 Sek.)
4K Burst (S/S): 30B/s (max. 29 Min. 59 Sek.), Markierung/Schleife möglich
4K Pre-Burst: 30B/s, (ca. 2 Sek.)
(abhängig von Speicherkarte, Akku)
Panorama Standard/Breit
BLITZ
extern optional, Systemblitzschuh
Blitz-Modi Auto, Tageslicht-Aufhellblitz, Langzeitsynchro, alle wahlweise mit Rotaugen-Reduzierung, Blitz aus
Blitz-Belichtungskorrektur ±3EV (nur Blitz/Blitz + Dauerl.)
X-Synchronzeiten 1/250s
Synchronisation 1. oder 2. Vorhang
MONITOR/BILDKONTROLLE
LCD-Monitor statischer Touchscreen-OLED, 7,5cm (3,0”), 3:2-Format, 1.040.000 Bildpunkte, klapp- und drehbar, weiter Betrachtungswinkel, Helligkeit/Kontrast-/Sättigung/Farbe justierbar
Sucher elektronisch integriert, OLED, 2.360.000 Bildpunkte, klappbar +90° Bildfeld 100%, Vergrößerung 1,54x/0,77x (35mm äquiv.), Austrittpupille 21 mm, -4/+3 dpt., Augensensor (2 Empfindlichkeiten)
Live-View-Anzeigen Gitternetz (3 Varianten), Echtzeit-Histogramm, Lichter-Warnung, Fokus-Peak-Anzeige, elektronische Wasserwaage
Extra-Tele-Zoom: max. 2x / max. 2,7x (FHD-Video); Digital-Zoom 2x, 4x
Wiedergabe-Modi Vollbild / 12 oder 30 Miniaturbilder / Kalender-Modus, Zoom (16x max.), Diashow (Standzeit/Effekte variabel, auch manuell steuerbar)
MONITOR/BILDKONTROLLE
Wiedergabe-Funktionen alle, Fotos, Videos, 4K-Fotos, 3D-Fotos, Kategorien, Favoriten, Ortsdaten, Retusche, Titel-Bearbeitung, Text-Einbelichtung, Videoschnitt / Stop-Motion-Video, Zeitraffer-Video, Bildgröße (variable Pixelzahl), Beschneidung, Formatänderung, Drehung, Display-Drehung, Favoriten, Löschschutz, Gesichtsidentifizierung; Hoch-Querformat-Erkennung, RAW-Entwicklung, Orts-Zuordnung, Standbilder aus Video
Menüsprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Niederländisch, Türkisch, Portugiesisch, Japanisch, Schwedisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch
SCHUTZ/ LÖSCHEN/DRUCK
Schutz Einzel- / Multi-Bild, aufhebbar
Löschen Einzel- / Multi-Bild / Alle / außer Favoriten
Druck Direktdruck, PictBridge, Printgröße, Layout, Datum wählbar
SONSTIGES/ANSCHLÜSSE
WiFi/NFC IEEE 802.11b/g/n, 2.412MHz – 2.462MHz (11ch), WiFi / WPA / WPA2, Infrastrukturmodus, NFC (IOS/IEC 18092, NF.-F Passiv-Modus), QR-Code, Passwortfreie Verbindung (an/aus)
Funktionstasten Fn1 bis Fn13 (programmierbar, Schnellzugriff auf 13 bevorzugte Funktionen aus 52)
Speicher SD/SDHC/SDXC-Karten
PC/Drucker USB 2.0 (High-speed)
SONSTIGES/ANSCHLÜSSE
TV/Video digital mini-HDMI Typ C / Viera-Link
Video: Auto / 4K / 1.080p / 720p / 576p (PAL)
Audioausgang Stereo (über HDMI), mono/PAL
Mikrofon integriert, Stereo, Windfilter,
extern anschließbar 2,5 mm Ø Klinkenbuchse
Lautsprecher integriert, Mono
Fernbedienung 2,5mm Ø Klinkenbuchse, DMW-RSL1 (optional)
STROM-VERSORGUNG
Akku Li-Ion Akku (7,2V, 1.200mAh)
Akku-Kapazität (gem. CIPA) max. ca. 310-340 Aufnahmen* (objektivabhängig)
GRÖSSE/ GEWICHT
Abmessungen (B x H x T) ca. 133,2 x 77,9 x 63,1mm (nur Gehäuse, ohne vorstehende Teile)
Gewicht ca. 435g (nur Gehäuse), ca. 487g (mit SD-Karte, Akku)
Arbeitsumgebung Betriebstemperatur 0˚C bis 40˚C, Luftfeuchte 10% bis 80%
STANDARD-ZUBEHÖR
Software PHOTOfunSTUDIO 9.7 PE (Windows), SILKYPIX® Developer Studio 4.3 SE (Mac & Windows), LoiloScope (Demo-Version, Windows)
Serienmäßig mitgeliefert Akku, Ladegerät 110-240V mit Netzkabel, USB-Kabel, Trageriemen, DVD, Gehäusedeckel, Blitzschuhkappe

 

(Martin Vieten)
 

Kein eingebauter Blitz

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 07:23

Schade, dass der eingebaute Blitz der GX7 dem besseren Sucher der GX8 zum Opfer gefallen ist! Vor allem als Steuerblitz fürs entfesselte Blitzen hätte er zumindest meiner Ansicht nach seine Daseinsberechtigung behalten. Wäre ja auch kein Problem gewesen, den Bordblitz weg zu rationalisieren... wenn man denn als Steuerblitz-Alternative ein kleines Funkmodul (nimmt bestimmt weniger Platz in der Kamera ein als ein Pop-Up-Blitz) fürs drahtlose TTL-Blitzen per Funk (so wie bei Canons RT-Technologie) eingebaut hätte!

Also ein besserer Sucher ist allemal besser als die

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 07:31
DingDongDilli schrieb:

Schade, dass der eingebaute Blitz der GX7 dem besseren Sucher der GX8 zum Opfer gefallen ist! Vor allem als Steuerblitz fürs entfesselte Blitzen hätte er zumindest meiner Ansicht nach seine Daseinsberechtigung behalten. Wäre ja auch kein Problem gewesen, den Bordblitz weg zu rationalisieren... wenn man denn als Steuerblitz-Alternative ein kleines Funkmodul (nimmt bestimmt weniger Platz in der Kamera ein als ein Pop-Up-Blitz) fürs drahtlose TTL-Blitzen per Funk (so wie bei Canons RT-Technologie) eingebaut hätte!

integrierten Fuzzy-Klappblitze mit absolut geringst möglicher Leistung. Wer mit Licht malen will, benötigt vor allem eins nicht: einen integrierten Blitz. Dafür ist ein Anschluss (Synchronbuchse) für ein Studioblitzgerät unentbehrlich. Und Stabblitzgeräte sollten wieder reanimiert werden; sie bleiben die beste Möglichkeit, eine Kamera mit einem externen Blitzgerat zu verbinden.

Unentbehrlich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 08:20

wäre eine integrierte Funkfernsteuerung für System- und Studioblitze. Alles andere ist tatsächlich entbehrliches Spielzeug.

Unentbehrlich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 08:23

wäre eine integrierte Funkfernsteuerung für System- und Studioblitze. Alles andere ist tatsächlich entbehrliches Spielzeug.

Stabblitze... Grauenhaft!

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Freitag, 17. Juli 2015 - 06:11
Gast schrieb:

Und Stabblitzgeräte sollten wieder reanimiert werden; sie bleiben die beste Möglichkeit, eine Kamera mit einem externen Blitzgerat zu verbinden.

Dem kann ich nicht beistimmen! Stabblitze sind in meinen Augen eine Aberration der Fotogeschichte und völlig zu Recht von der Bildfläche verschwunden. Unpraktisch, sperrig, schwer, stromhungrig (nur in Verbindung mit einem externen Powerpack wirklich brauchbar) und nur im indirekten Betrieb für schönes Licht sorgend (weil sie sonst außerhalb der optischen Achse liegen und hässliche Schlagschatten werfen). Der Leistungsvorteil ist auch nicht mehr gegeben; moderne Aufsteckblitzgeräte kommen heutzutage auf ähnlich hohe Leitzahlen.

Die beste Möglichkeit, eine Kamera mit einem externen Blitzgerät zu verbinden, ist drahtlos. Idealerweise per Funk. Die Blitzgeräte/-einheiten können frei platziert werden (bei Funksteuerung sogar ohne Sichtkontakt zwischen Kamera und Blitzgerät) und das bei modernen Wireless-TTL-Systemen sogar in Gruppen mit unterschiedlichen Leistungseinstellungen. Kein Spiralkabel mehr das stört; keine Schiene auf die das Blitzgerät montiert werden muss. Und wer sein Blitzgerät seitlich neben der Kamera befestigt haben möchte, kann immer noch das Blitzgerät auf eine Schiene montieren und es entweder drahtlos oder per Kabel mit der Kamera verbinden...

Korrektur

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 07:59

Im Satz "Damit ist er fast ebenso groß wie der EVF der kürzlich vorgestellten Sony Alpha 7R II hier den Link zum photoscala-Artikel einfügen."

Ist noch der Textbaustein "hier den Link zum photoscala-Artikel einfügen." übergeblieben. Sollte vermutlich gelöscht werden.

20 Megapixel?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 08:34

Bei der hohen Pixeldichte wird auch für Nutzer einer MFT-Kamera der Pixelpitch interessant. Das heißt, ein Objektiv über Blende 5.6 hinaus abzublenden, dürfte nicht sinnvoll sein, wenn man die volle Auflösung im Foto erhalten will. Bei lichtschwächeren Objektiven gibt's beim Abblenden um zwei Stufen schon sichtbare Defizite.

Defizite

Eingetragen von
rschr
(Hausfreund)
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 20:16

Der Effekt wird überschätzt. Zum einen kann die Detailwiedergabe bei einem Megapixelzuwachs durchaus auch dann noch besser sein, wenn Beugungseffekte eingesetzt haben und nicht mehr die Bestleistung erreicht wird. Zum anderen bedeuten 20 gegenüber 16 MP gerade mal 12% mehr Linienauflösung, der Unterschied ist also geringer, als mancher Beugungsparanoiker wähnt, aber auch, als manche Megapixelfreaks sich erhoffen. Drittens ergäbe sich, selbst wenn der Effekt signifikant wäre, immer noch kein Nachteil gegenüber der niedrigeren Auflösung.

Ich gehe übrigens mit meinen 16 MP MFT, vor allem im Nahbereich, regelmäßig mit tadellosen Ergebnissen bis Blende 16, und ich bin sicher, dass sich bei 20 MP daran nicht viel ändern würde.

Absolut:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 09:35

das Thema hatten wir schon vor einiger Zeit durch, wird aber immer wieder von den FF-Freaks gerne und ausdauernd intoniert. Vielleicht sind die auch nur nicht in der Lage, eine den Erkenntnissen angepaaste neue Platte aufzulegen - wer weiß?

Bildern

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 10:23

die bevorzugt auf der Festplatte abgelegt, und am Bildschirm angeschaut werden, vermag selbst Blende 64 wenig anzuhaben ... 8-)

bin mal gespannt

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 17:29
Gast schrieb:

das Thema hatten wir schon vor einiger Zeit durch, wird aber immer wieder von den FF-Freaks gerne und ausdauernd intoniert. Vielleicht sind die auch nur nicht in der Lage, eine den Erkenntnissen angepaaste neue Platte aufzulegen - wer weiß?

wann die Beugung bei der neuen Canon 50 plus einsetzt, ich schätze mal so bei Blende 4, denn bei der Nikon 800 geht es schon bei 5,6 los.

Was die Kleinbildfans gerne vergessen ist, dass man z. T. z. B. bei Makro gerne viel Schärfentiefe hat.

Jedenfalls sind bei der Canon schon ganz leichte Fehler in der Fokusierung, aufgrund der hohen Megapickelzahl, sofort sichtbar.

Wenn man dann abbelnden will um mehr Schärfenteife zu haben, geht die Auflösung in den Keller und die Gefahr des Verwacklung steigt.

Da braucht man dann mehr Iso oder ein Stativ.

Allgemein ist sowohl bei mFt, als auch bei anderen Formaten für meinen Geschmack bei 16, 24, 36 MPX sinnvoll Schluss.

Sehn Sie

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 21:20

und darum hat die Canon auch nix in den Händen blutiger Amateure verloren ... 8-)

Blende bei 50 MPx an KB-Format

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 00:55

Die Beugung besteht an allen Kanten, also auch bei Offenblende.

Siehe Physik-Unterricht in der Schule - Beugung an Kanten.

Bei der Beugung an der Blende entstehen durch Interferenzen (Überlagerungen) Zerstreuungskreise. Wenn diese durch Verkleinerung der Blende kleiner werden als der Pixelpitch, liefert das Objektiv weniger Auflösung als der Sensor - so im groben formuliert.

Die sogenannte förderliche Blende ist die kleinste Blende, bei der man noch in etwa die volle Sensor-Auflösung bekommt. Die wählt man dann dort, wo man die maximale Tiefenschärfe haben will, also bei Architektur- und Landschaftsfotografie.

Erst dann, wenn die Auflösung des Sensors durch zu hohe ISOs sinkt, ist es sinnvoll die Blende unter Verlust der Tiefenschärfe zu vergrößern.

Die 50,6 MPx der Canon EOS 5DS entsprechen in etwa 19 MPx an APS-C. Für die Canon EOS 650D wird im InterNetz eine Förderliche Blende von 7 angegeben. Wenn man also mit Blendenzahl 6,3 (die dann die nächste einstellbare ist) fotografiert, erhält man die volle Auflösung von 50,6 MPx. Die Tiefenschärfe ist dann aber bei Vollformat schon mitunter Fokus-Stacking-reif - erfordert also bewusste Wahl der Fokusentfernung für die gewünschte Schärfentiefe.
Und wehe dem der nicht mit einem hochwertigen Objektiv fotografiert. Der darf sich an Kleinbildformat bei Blendenzahl 6,3 über deutliche Randunschärfen freuen.

http://www.photoscala.de/Artikel/Megapixel-Monster-Canon-EOS-5Ds-und-5Ds...

mfG
Die Laiin

Tja

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 08:05

Laiinnen seh'n das wohl so.

also sprach Zahnarzt Thustra

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 10:56
Gast schrieb:

Die Beugung besteht an allen Kanten, also auch bei Offenblende.

Siehe Physik-Unterricht in der Schule - Beugung an Kanten.

Bei der Beugung an der Blende entstehen durch Interferenzen (Überlagerungen) Zerstreuungskreise. Wenn diese durch Verkleinerung der Blende kleiner werden als der Pixelpitch, liefert das Objektiv weniger Auflösung als der Sensor - so im groben formuliert.

Die sogenannte förderliche Blende ist die kleinste Blende, bei der man noch in etwa die volle Sensor-Auflösung bekommt. Die wählt man dann dort, wo man die maximale Tiefenschärfe haben will, also bei Architektur- und Landschaftsfotografie.

Erst dann, wenn die Auflösung des Sensors durch zu hohe ISOs sinkt, ist es sinnvoll die Blende unter Verlust der Tiefenschärfe zu vergrößern.

Die 50,6 MPx der Canon EOS 5DS entsprechen in etwa 19 MPx an APS-C. Für die Canon EOS 650D wird im InterNetz eine Förderliche Blende von 7 angegeben. Wenn man also mit Blendenzahl 6,3 (die dann die nächste einstellbare ist) fotografiert, erhält man die volle Auflösung von 50,6 MPx. Die Tiefenschärfe ist dann aber bei Vollformat schon mitunter Fokus-Stacking-reif - erfordert also bewusste Wahl der Fokusentfernung für die gewünschte Schärfentiefe.
Und wehe dem der nicht mit einem hochwertigen Objektiv fotografiert. Der darf sich an Kleinbildformat bei Blendenzahl 6,3 über deutliche Randunschärfen freuen.

http://www.photoscala.de/Artikel/Megapixel-Monster-Canon-EOS-5Ds-und-5Ds...

mfG
Die Laiin

19 mal zwei ist doch wohl bei Ihnen auch 38 - oder ?

APS-C versus KB

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 20:00

Das KB Format ist aber mehr doppelt so groß wie APS-C !

Außerdem muss es Schärfentiefe heißen und nicht Tiefenschärfe. Bitte um Nachsicht.

mfG
Die Laiin

Gast schrieb: Die

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 09:48
Gast schrieb:

Die sogenannte förderliche Blende ist die kleinste Blende, bei der man noch in etwa die volle Sensor-Auflösung bekommt. Die wählt man dann dort, wo man die maximale Tiefenschärfe haben will, also bei Architektur- und Landschaftsfotografie.

Erst dann, wenn die Auflösung des Sensors durch zu hohe ISOs sinkt, ist es sinnvoll die Blende unter Verlust der Tiefenschärfe zu vergrößern.

Guten Morgen liebe Laiin,

das ist Interessant! Ihre Priorität ist offensichtlich, abbildungstechnisch optimale Bilder zu erzeugen und innerhalb der hierdurch gesetzten Grenzen treffen Sie gestalterische Entscheidungen. Ich würde ihnen raten, zunächst die gestalterischen Entscheidungen zu treffen und sich dann zu fragen, ob die technische Bildqualität ausreichend ist für ... den Abzug/Ausdruck/Betrachtung am Bildschirm etc. Nur wenn letzteres nicht der Fall ist, würde ich gestalterische Entscheidungen hinter "technische" Erfordernisse zurückstellen.

Herzliche Grüße, Ihr Faröer

Priorität

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 13:17

Sie irren.

Die Priorität ist die gestalterische Entscheidung. Und dazu ist das Maximale aus der Technik herauszuholen.

Es gibt aber Leute, die können mit der Technik nicht umgehen und versuchen dies dann im Nachhinein als ihre gestalterische Entscheidung auszugeben.

Für den Bildschirm mit seinen 2 bis 4 MPx reicht übrigens eine 6 MPx Kamera - also eine Handykamera - mehr als aus, wenn man sonst keine Ansprüche hat. Da braucht man sich wie zu Analogzeiten auch über die Förderliche Blende keine Gedanken zu machen.

mfG
Die Laiin

kann ich nicht bestätigen,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 17:36
rschr schrieb:

Der Effekt wird überschätzt. Zum einen kann die Detailwiedergabe bei einem Megapixelzuwachs durchaus auch dann noch besser sein, wenn Beugungseffekte eingesetzt haben und nicht mehr die Bestleistung erreicht wird. Zum anderen bedeuten 20 gegenüber 16 MP gerade mal 12% mehr Linienauflösung, der Unterschied ist also geringer, als mancher Beugungsparanoiker wähnt, aber auch, als manche Megapixelfreaks sich erhoffen. Drittens ergäbe sich, selbst wenn der Effekt signifikant wäre, immer noch kein Nachteil gegenüber der niedrigeren Auflösung.

Ich gehe übrigens mit meinen 16 MP MFT, vor allem im Nahbereich, regelmäßig mit tadellosen Ergebnissen bis Blende 16, und ich bin sicher, dass sich bei 20 MP daran nicht viel ändern würde.

was nach direkten Vergleichen bei Fotos mit identischem Motiv bei unterschiedlichen Blenden geht ist maximal Bl. 11, was ja Kleinbildäquivalent schon Bl. 22 entspricht, also viel Holz ist.

Eine ganz leichte Unschärfe ist schon bei Bl. 8 zu sehen.

Zustimmung mft - Blende 11

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Freitag, 17. Juli 2015 - 22:33

Bei einer Testreihe mit der E-M1 (16 MP) und dem 2,8/60 Makro stellte ich auch fest: Blende 11 danach wird es zunehmend schwammig. Bedeutet bei 20 MP wohl Blende 8. Wie sie schon anmerkten, entspricht das Blende 22 bzw. 16 bei KB-Format (bei derselbe Pickelzahl). Da alle meine Olympus-Obis schon bei Blende 2 bis 2,8 die optimale Leistung bringen ist das kein Problem.

OhWeh

Förderliche Blende OM-D E-M1

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 01:39

die liegt bei f6,2. Also fotografiert man mit 5,6, wenn man die volle Auflösung haben will.

Bei 20 MPx schätze ich, dürfte man mit 5,6 ebenfalls noch nicht die förderliche Blende unterschreiten.

Blende 11 an OM-D E-M1 - da dürften Häuserwände alle ziemlich glatt aussehen, weil die rauhe Textur im Foto fehlt.

Die förderliche Blende

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Samstag, 18. Juli 2015 - 08:09

...kenne ich auch. Ich fotografiere außerhalb des Makrobereichs (bzw. wenn ich sonst mal extreme Schärfentiefe brauche) sowieso mit 2 - 2,8 - 4 (- 5,6), denn die Objektive sind so gut, dass sie bei einer Blende abgeblendet ihr Optimum erreichen. Aber die Praxis sagt mir: bis Blende 11 geht es ohne sichtbaren Detailverlust. Die gemessene Qualität in Tests nimmt ab 8 sichtbar ab, was man bei realen Bildern jedoch nicht merkt.

OhWeh

Blende und Textur

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 00:13

Das, was bei kleineren Blenden verschwindet, sind nicht die starken Konturen. Die bleiben messerscharf, insbesondere, wenn die Kamera entsprechend nachschärft.

Verschwinden tun die feinen Strukturen. Wenn man beispielsweise mal ein einfarbiges Leinen-Bettlaken aus 1 m Entfernung fotografiert, dann kann man üblicherweise die feine Web-Struktur erkennen. schließt man die Blende weiter als die förderliche Blende, verschindet diese Feine Textur auf dem Foto. Die fehlt dann einfach.

In der Praxis wirken Fotos, die mit zu kleiner Blende aufgenommen wurden, glattgebügelt. Beispielsweise fehlt beim Putz an Gebäuden jede Struktur.

Und bei MFT kann man ohnehin weiter aufblenden als bei APS-C, da der gleiche Bildausschnitt mit kürzerer Brennweite aufgenommen wird, man also auch bei größerer Blende eine gute Tiefenschärfe bekommt. Außerdem kompensiert man damit das etwas höhere Rauschen des MFT-Sensors.

Die Daten der hier vorgestellten Kamera überzeugen mich allerdings nicht.

mfG
Die Laiin

Im Nahbereich.....

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 09:36
rschr schrieb:

Der Effekt wird überschätzt. Zum einen kann die Detailwiedergabe bei einem Megapixelzuwachs durchaus auch dann noch besser sein, wenn Beugungseffekte eingesetzt haben und nicht mehr die Bestleistung erreicht wird. Zum anderen bedeuten 20 gegenüber 16 MP gerade mal 12% mehr Linienauflösung, der Unterschied ist also geringer, als mancher Beugungsparanoiker wähnt, aber auch, als manche Megapixelfreaks sich erhoffen. Drittens ergäbe sich, selbst wenn der Effekt signifikant wäre, immer noch kein Nachteil gegenüber der niedrigeren Auflösung.

Ich gehe übrigens mit meinen 16 MP MFT, vor allem im Nahbereich, regelmäßig mit tadellosen Ergebnissen bis Blende 16, und ich bin sicher, dass sich bei 20 MP daran nicht viel ändern würde.

... haben Details sowieso meist keine scharfen Kanten....

Was für ein nichtssagendes...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 08:38

...Beweisbild.

Wieso?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 09:03

Der Beweis ist erbracht: Man kann damit fotografieren ... 8-)

487g ???

Eingetragen von
Daddeldü
(Hausfreund)
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 10:22

Nein Danke!
Schwenk/Klappdisplay, Klappsucher und 4K brauche ich nicht, auch kein drittes, viertes, fünftes Einstellrad.....
Verbesserter High-ISO Bereich? Und was hat sich bei LOW-ISO getan?

Es kann ja sein,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 09:47

dass ein Daddeldü sowas alles nicht braucht, ich würde das auf jeden Fall brauchen und auch benützen. Oder anderes gesagt, ich würde eine Kamera heutiger Proventienz nicht kaufen, wenn das nicht an Bord wäre, jedenfalls nicht bei einer Kamera dieser Art.

Aber immerhin ist der FT-Sensor jetzt bei 20 Mpx und zieht damit mit den 1" Sensoren gleich. 24 Mpx wären ein brauchbares Auflösungsziel, das mit dieser Art Sensoren in höchster Qualität machbar wäre. Was immer noch fehlt, ist ein rückwärts belichteter Sensor. Da haben die Fabs wohl noch nicht den Prozess umgestellt. Schade, FT ist in der Sache technologisch immer noch im Hintertreffen, die Kameras an sich ein solides Stück technischer Lösungen.

Sehn Sie

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 11:04

Sie sind mit ein Grund, warum es den ganzen Technikkrempel überhaupt gibt ... der richtigen Fotografen die Arbeit eher verleidet. 8-)

In der Sache

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 11:08

wird FT immer im Hintertreffen sein, gegenüber größeren sowieso, gar rückwärts belichteten Sensoren, jedenfalls.

Beweisbild ist Beweis genug!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 17:46

Das Beweisbild beweist, dass die Bildergebnisse dieser Kamera etwa auf dem Niveau einer Canon PowerShot G12 mit 1/1,7"-Sensörchen aus dem Jahre 2010 liegen. Das sind genau die Erfahrungen die ich beim gelegentlichen Testen von Kameras dieses Systems auch gemacht habe. mFT ist ein schrulliges Spielzeug für Zeitgenossen, die unbedingt etwas Alternatives haben müssen. Ausser den ohne Zweifel verlockenden Gehäuse-Dimensionen insbesondere der Olympus OM-D Modelle gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, auf mFT zu setzen. Die angeblich hochwertigen Optiken sind allesamt so softwareoptimiert dass sich die Balken biegen, folglich sind die «tollen» Ergebnisse Folge entsprechender Eingriffe mittels Algorithmen. Und das Rauschen eines mFT-Sensors bei Grundempfindlichkeit entspricht dem, was ich mit meiner angejahrten EOS 5D MkII bei ISO1600 erziele. Welch Zufall, enspricht die Sensorfläche genau einem VIertei der Fläche eines KB-Vollformatsensors. DIe vier Blendenstufen Differenz korrelieren wunderbar mit diesem Umstand.

Also Ihren Kommentar

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 19:21

kann ich nicht gut finden. Mir bleibt nichts mehr hinzuzufügen, ich kann Ihnen nur zustimmen. - Freude übers KB-Vollformat!

Das Beweisbild beweist,

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 22:13
odysseus schrieb:

Das Beweisbild beweist, dass die Bildergebnisse dieser Kamera etwa auf dem Niveau einer Canon PowerShot G12 mit 1/1,7"-Sensörchen aus dem Jahre 2010 liegen.

ja, was eigentlich?
Letztlich nur, dass die Kamera ein Bild aufnehmen und abspeichern kann. Mehr nicht.
Wer auf der Basis eines niedrig aufgelösten WEB-Bildchens Rückschlüsse auf die Bildqualität einer Kamera zieht (egal welche), beweist nur, dass er noch viel lernen muss.

odysseus schrieb:

Die angeblich hochwertigen Optiken sind allesamt so softwareoptimiert dass sich die Balken biegen, folglich sind die «tollen» Ergebnisse Folge entsprechender Eingriffe mittels Algorithmen

Oh, ein Purist!
Da bin ich ganz schmerzfrei. Wenn mir ein Objektiv eine sehr gute Bildqualität liefert, ist es mir völlig egal, ob das Ergebnis ausschliesslich durch die verwendeten Linsen oder mit kräftiger Softwareunterstützung erreicht wird. Entscheidend ist das Endergebnis, und nur das.
Auf den Rest will ich nicht weiter eingehen.
Bei Leuten die gelegentlich mal eine Kamera testen, stellt sich oft genug heraus, dass sie an einer Messetheke mal mit einer Kamera herumspielen und dann daraus einen tiefen Erkenntnisgewinn schöpften.
ROG

Allein das Bildergebnis zählt.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 07:28
ROG schrieb:

... Entscheidend ist das Endergebnis, und nur das....

Möglichst eines, das mit dem wenigsten Aufwand entstand.
Was dazu ggf. bei einer Kamera/einem Objektiv im Hintergrund dazu abläuft, kann dem Fotografen wurscht sein.
Die technisch vollgestopften Kameras behindern das Handling mit denen und das Fotografieren generell. Hier muss man sich fragen, wie es Fotografen anno dunnemals überhaupt schafften, Spitzenfotos zu generieren mit Kameras, bei denen Blende, Verschlusszeit und Entfernung manuell ein zu stellen waren und die Belichtung mit einem externen Gerät gemessen werden musste.
Nichts gegen den Fortschritt: Meilensteine waren sicher die in die Kamera integrierte Offenblenden-Belichtungsmessung, die automatische Wahl der Blende oder der Verschlusszeit nach Vorgabe der Blende (Verschlusszeitenautomatik) oder der Verschlusszeit (Blendenautomatik)sowie einiges andere mehr.
Aber wenn ich heutzutage eine 200seitige Bedienungsanleitung mitschleppen muss, um achtfach belegte Knöppsgen ihre korrekte Funktion zu zu weisen, ist zumindest das bewegte Objekt weg, bevor die Kamera auch nur auslöst.
Und wenn man in modernen Zeiten erst mal irgendwas fotografiert, um dann am Computer das Bild zu kreieren und die Schärfentiefe dahin zu legen, wo sie ggf. passt, hat das mit Fotografieren nur noch wenig zu tun.

Naja, ist doch ganz einfach:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 09:39

wenn Ihnen der ganze Klapperatismus zu aufwändig und zu kompliziert ist, dann lassens das halt einfach. Oder nehmen Sie ein Smartphone, die sind inzwischen so gut, dass man damit hervorragende Bilder machen kann. Fotografieren als wärs eine analogen Kamera, ist halt in Zeiten der digitalen Fotos nicht mehr so wie früher und wird es auch nicht mehr.

Es ist eben nicht so einfach, auch wenn Sie offensichtlich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 10:36
Gast schrieb:

wenn Ihnen der ganze Klapperatismus zu aufwändig und zu kompliziert ist, dann lassens das halt einfach. Oder nehmen Sie ein Smartphone, die sind inzwischen so gut, dass man damit hervorragende Bilder machen kann. Fotografieren als wärs eine analogen Kamera, ist halt in Zeiten der digitalen Fotos nicht mehr so wie früher und wird es auch nicht mehr.

einfach gestrickt sind. Friss oder stirb auf der einen Seite, etwas ganz fallen lassen auf der anderen dient keinem - am wenigsten der (hier:) Fotoindustrie.

Veränderungen werden ausschliesslich von Unzufriedenen angeschoben, denn der Zufriedene sonnt sich ja in seinem Glück. Also wird hier mit Wünschen und Vorschlägen gepostet, damit sich etwas verändert. Verändert sich nichts (oder es wird noch schlimmer) geht's wie mit der Fotobranche: Bestenfalls kann hier von Stagnation, schlechtestenfalls von einem Abwärtstrend gesprochen werden.

Wenn dann Schlaumeier daher kommen und posten, man solle es lassen, tut es die Masse auch: Sie gibt sich hinfort mit fotografierenden Handys zufrieden (was den Kompakt-/Sucherkameras schon den Garaus gemacht hat). Da gibt es dann plötzlich auch keine Aufsteiger mehr. Und die Geldsäcke, die sich Kompakt-/Sucherkameras so ab 800,00 Euronen zulegen, sind ja schnell abgemolken.

Wäre tragisch

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 12:13

wen soch die Digitalfotografie nicht über ihre Kinderschuhe hinaus entwickelte ... 8-)

Wer das Alte ganz wegwirft, wird das Neue nicht lange

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 16:17
Gast schrieb:

wenn sich die Digitalfotografie nicht über ihre Kinderschuhe hinaus entwickelte ... 8-)

behalten. Die Digitalfotografie wird sich ohne Zweifel über ihre Kinderschuhe hinaus entwickeln. Aber die Fotoindustrie ist mit Fleiss dabei, einem jegliche Lust an der Fotografie aus zu treiben. Die Gründe sind hier und auf vielen Seiten von photoscala ja ausreichend dargelegt.

Mein Opa - Eigentümer der GX7 - schrieb mir zu dem neuen Modell:

"Schon beachtlich diese neue Kamera, aber wer kann diesen Innovationsschüben denn so folgen?
Alte Kamera noch top ok und ich habe noch nicht mal alle Befehle in den Menues verstanden / ausprobiert! Noch ist immer wieder neues zu entdecken - und dann fängt man mit der neuen Kamera wieder bei null an, oder ob die so nutzerorientiert ist, die alten Menues beizubehalten?"

Mit ihrer Vorgehensweise - wird diese nicht drastisch geändert - gräbt sich die Fotoindustrie ihr Grab, in der Nische ist sie ja schon.

Kompakt-/Sucherkameras: tot, angesagt ist das fotografierende Handy. Systemkameras: stark rückläufig. DSLR-Kameras: Stagnation. Mittelformat: tot, die Fotografen, bei denen sich die Anschaffung in kurzer Zeit amortisiert, kann man an den Fingern einer Hand abzählen. Die Produktneuheiten überholen sich selbst, die Kameras sind technisch überladen, die aufgerufenen Preise sind überzogen, die Bedienung umständlich, oftmals die Bildergebnisse grotte, Kundenservice wird kleingeschrieben (oder ist wie bei Sony gar nicht vorhanden) und so weiter und so fort.

Was heute nicht gesäht wird, kann morgen nicht geerntet werden. Und wer heute Erbsen anbaut, kann morgen keine Kürbisse erwarten.

Naja, ich würde Ihnen beim Weinen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 17:47

sekundieren, allerdings hält sich mein Bedauern in Anblick der üblichen Weinerei von diversen Digitalalmöhies doch in recht engen Grenzen. Die wollen einfach nicht zur Kenntnis nehmen, dass sich die Welt um ein paar Grade gedreht hat.

Man kann heute mit diversen (nicht allen) Smartphonekameras sehr gute Fotos machen. Aber selbst da muss man ein wenig üben, vor allem dann, wenn die Situation etwas diffizil ist. Aber so ist es nun mal.

Der neueste Dreh ist ja jetzt Instantkamera: da wird auf Film fotografiert und anschließend geht die Kamera zurück, man bekommt vergrößerte Fotos + CD und fertig. Reicht locker :-))

Da hat sich die Welt

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 18:25

doch glatt um 360 Grad gedreht ... und ist wieder dort angekommen, wo sie beim Verröcheln der Analogfotografie längst angekommen war. Eine Glanzleistung ... 8-)

Das Leiden der KB-Fotografen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 20:08
Gast schrieb:

die Fotografen, bei denen sich die Anschaffung in kurzer Zeit amortisiert, kann man an den Fingern einer Hand abzählen. (...) die Bedienung umständlich, oftmals die Bildergebnisse grotte, Kundenservice wird kleingeschrieben (...)

Was heute nicht gesäht wird, kann morgen nicht geerntet werden. Und wer heute Erbsen anbaut, kann morgen keine Kürbisse erwarten.

Lassen Sie mich raten:
Sie fotografieren mit Kleinbildkameras.

mfG
Die Laiin

Das Missverständnis der Laiin

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 08:07

KB-Fotografen leiden nicht, sie genießen ... nur so ein ganzer Genuss läßt sich schlecht mit Laiinnen teilen. Aber die genießen eh ihre halben und viertel Portionen, so ganz unter sich ... 8-)

Doch, doch

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 17:09

Doch die leiden, sofern die keine Freistellungs-/Portraitfotografen sind.

Die leiden unter mangelnder Schärfentiefe, Randunschärfe, allgemein vergleichsweise geringe Schärfe der KB-Objektive, nicht wirklich befriedigender Bildqualität, schweren Stativen, schweren Rucksäcken, viel Platzbedarf für den Krempel.

Die stehen permanent unter Druck, sich einreden zu müssen, dass sie die beste Technik haben und die Bilder nicht besser zu machen sind. Ansonsten müssten die sich ja eingestehen, dass das viele Geld für die Katz hinausgeworfen wurde.

mfG
Die Laiin

Und Sie

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 22:50

phantasieren ... jedenfalls verfügen Sie nicht über eine 40-jährige Erfahrung mit der Kleinbildfotografie. Und offensichtlich auch über keine mit modener Aufnahmetechnik und hochwertigen Objektiven ... 8-)

Gute Frau

Eingetragen von
Gast
am Montag, 20. Juli 2015 - 06:56

Es sei Ihnen unbenommen, sich vom lästigen Ballast der Fotografie zu befreien. Befreien Sie sich aber auch noch von Ihren Vorurteilen, mit deren mäßiger Hilfe Sie sich Ihre Befreiung von der Technik schönzuschreiben hoffen.
Und, noch als kleine Lektion in angewandter Fotografie, glauben Sie mir: Die "Probleme" der Kleinbildfotografen sind nichts im Vergleich zu denen, wo gerade für die Landschaftsfotografie selbst das Kleinbild, nomen est omen, eher viel zu klein ist.

falsch,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 21. Juli 2015 - 23:00
Gast schrieb:

Doch die leiden, sofern die keine Freistellungs-/Portraitfotografen sind.

Die leiden unter mangelnder Schärfentiefe, Randunschärfe, allgemein vergleichsweise geringe Schärfe der KB-Objektive, nicht wirklich befriedigender Bildqualität, schweren Stativen, schweren Rucksäcken, viel Platzbedarf für den Krempel.

Die stehen permanent unter Druck, sich einreden zu müssen, dass sie die beste Technik haben und die Bilder nicht besser zu machen sind. Ansonsten müssten die sich ja eingestehen, dass das viele Geld für die Katz hinausgeworfen wurde.

mfG
Die Laiin

er leidet am resistenten Kleinbild-Virus und da hilt halt kein noch so gutes Mittel mehr, ein typisch moribundes Symptom. Bald ist Exitus.

Das wünsch ich Ihnen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 22. Juli 2015 - 06:08

keinesfalls, Sie armer ... 8-)

Man kann es auch anders sehen

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Freitag, 17. Juli 2015 - 19:29
Gast schrieb:

Die technisch vollgestopften Kameras behindern das Handling mit denen und das Fotografieren generell.

Nein, das tun sie nicht. Jedenfalls nicht, wenn es um die reinen Basisfunktionen geht. Also das was eine nicht "technisch vollgestopften" Kamera bietet.
Jede halbwegs brauchbare Systemkamera lässt sich auf einfachste Weise so einstellen, dass sie Manuell oder als Zeit- / Blendenautomat funktioniert. Fast all haben auch eine ausgewiesene ISO-Taste. Dann noch den Autofokus auf zentrales Messfeld eingestellt, und einem unbeschwerten fotografieren steht nichts mehr im Wege.

Gast schrieb:

Hier muss man sich fragen, wie es Fotografen anno dunnemals überhaupt schafften, Spitzenfotos zu generieren mit Kameras, bei denen Blende, Verschlusszeit und Entfernung manuell ein zu stellen waren und die Belichtung mit einem externen Gerät gemessen werden musste.

Die haben Spitzenfotos generiert, weil sie mit ihren Kameras bestens vertraut waren (etwas was heute anscheinend zu den Ausnahmen zählt) und genau wussten wo die Grenzen der Kamera und des jeweils verwendeten Films lagen. Davon abgesehen dürfte der Anteil von (technisch bedingten) Fehlschüssen weit höher als heute gewesen sein.

Gast schrieb:

Aber wenn ich heutzutage eine 200seitige Bedienungsanleitung mitschleppen muss, um achtfach belegte Knöppsgen ihre korrekte Funktion zu zu weisen, ist zumindest das bewegte Objekt weg, bevor die Kamera auch nur auslöst.

Die 200seitige Bedienungsanleitung hat in der Fototasche nichts verloren. Man sollte sein Werkzeug kennen, bevor man es benutzt. (Das gilt nicht nur für Kameras).
Das erfordert einen deutlich höheren Zeitaufwand als ihn die Fotografen mit den Kameras von "anno dunnemals" aufbringen mussten. Da hat es eine 10seitige Anleitung getan. Allerdings mussten die Fotografen sich damals mit den technischen Grundlagen der Fotografie weit intensiver beschäftigen, als es heute nötig ist, um überhaupt eine brauchbare Aufnahme zu generieren. Ein Aufwand, der den einer 200seitige Bedienungsanleitung um einiges übersteigt.
Ich will damit nicht sagen, dass bei den heutigen Kameramenüs alles prima ist. Aber es sind nicht die vielfältigen Funktionen, die Probleme bereiten, sondern die Art und Weise wie sie in den Menüs zur Verfügung gestellt werden.
Welche Kamera hat z.B. einen eigen Menüpunkt für Video? Ich kenne keine, stattdessen sind die einzelnen Einstellung querbeet gestreut. Custom-Menüs, so sie überhaupt vorhanden sind, beschränken sich auf die Funktionen, von denen der Hersteller meint, dass sie wichtig sind, statt es dem Anwender zu überlassen, was er dort sehen will und was nicht. Auch eine sinnvolle Strukturierung zusammenhängender Funktionen scheint kein Hersteller zustande zu bringen.
Eine konfigurierbare ISO-Automatik, basierend auf 1/ Brennweite + einem Shift-Faktor nach oben und unten sowie selbstverständlich Belichtungskompensation auch im manuellen Modus findet man auch nach 15 Jahren digitaler Kameras nur vereinzelt. Diese Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen, denn es sind natürlich nur Punkte, die mir aufgefallen sind.
Im Menüdurcheinander liegt meiner Meinung nach der Hund begraben und nicht in der Funktionsvielfalt.

Gast schrieb:

Und wenn man in modernen Zeiten erst mal irgendwas fotografiert, um dann am Computer das Bild zu kreieren und die Schärfentiefe dahin zu legen, wo sie ggf. passt, hat das mit Fotografieren nur noch wenig zu tun.

Das kann man so sehen. Für das raw Format, bei dem Farbabstimmung und Belichtung in weitem Rahmen nachträglich festgelegt werden können gilt das dann aber genauso. Ich könnte mir vorstellen, dass eine grosse Anzahl von Fotografen keineswegs der Meinung sind, dass die dabei erzielten Bildergebnisse mit Fotografie nichts mehr zu tun haben.
ROG

Für die Sony alpha 7

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 19:35

hatt ich eine halbe Stunde gebraucht, bis sie in etwa so "formatiert" war, dass man sie leidlich gebrauchen konnte ... 8-)

Heutzutsge

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 19:39

kann niemand mehr mit seinen Kameras vertraut sein, ohne den Bachelor in verqierem Denken abgelegt zu haben ... 8-)

Das Menüdurcheinander

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 19:44

ist natürliche Folge der Überladenheit der Kameras ... 8-)

RAW-Dateien

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 19:51

bedürfen genau jener Korrekturen, hauptsächlich Belichtung und Kontrast, zu der sich Kamerahersteller, noch nicht mal der Logik folgend, außer Stande sehen. ... 8-)

Die Kameramenüs

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 20:33

folgen der Unlogik jener Entwickler, deren Produkte unter Verstopfung leiden ... 8-)

Die Vertrautheit mit den Kameras

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 20:36

sinkt proportional zu den akademischen Anforderungen an ihren Gebrauch ... 8-)

Es gibt keine einzige moderne System-/DSLR-Kamera,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 07:10
ROG schrieb:

... Jedenfalls nicht, wenn es um die reinen Basisfunktionen geht. Also das was eine nicht "technisch vollgestopften" Kamera bietet.
Jede halbwegs brauchbare Systemkamera lässt sich auf einfachste Weise so einstellen, dass sie Manuell oder als Zeit- / Blendenautomat funktioniert. ...
... Die haben Spitzenfotos generiert, weil sie mit ihren Kameras bestens vertraut waren (etwas was heute anscheinend zu den Ausnahmen zählt) und genau wussten wo die Grenzen der Kamera und des jeweils verwendeten Films lagen. ...
... Allerdings mussten die Fotografen sich damals mit den technischen Grundlagen der Fotografie weit intensiver beschäftigen, als es heute nötig ist, um überhaupt eine brauchbare Aufnahme zu generieren. ...
Ich will damit nicht sagen, dass bei den heutigen Kameramenüs alles prima ist. Aber es sind nicht die vielfältigen Funktionen, die Probleme bereiten, sondern die Art und Weise wie sie in den Menüs zur Verfügung gestellt werden. ...
Eine konfigurierbare ISO-Automatik, basierend auf 1/ Brennweite + einem Shift-Faktor nach oben und unten sowie selbstverständlich Belichtungskompensation auch im manuellen Modus findet man auch nach 15 Jahren digitaler Kameras nur vereinzelt. Diese Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen, denn es sind natürlich nur Punkte, die mir aufgefallen sind. ... ROG

deren Basisfunktionen intuitiv einstellbar sind: Man muss auf jeden Fall die dicke Bedienungsanleitung konsultieren. Wer seine Kamera dann nnicht ständig in Betrieb hat, kommt um die Mitführung der Bedienungsanleitung nicht herum. Da kann man jeden geposteten Satz zerfleddern: Es bleibt die Tatsache, dass moderne Kameras einem das Fotografieren mehr verleiden als fördern.

Wer aussergewöhnliche Fotos bzw. technisch sehr gute Aufnahmen machen will, kommt um das Grundwissen der Fotografie nicht herum. Wer das alles nicht will, ist ja - wie gesagt - mit einem fotografierenden Handy bestens bedient.

Die Funktionsvielfalt ist wie eine überladene Speisekarte. 95% der Restaurantbesucher werfen einen Blick auch in die umfangreichste. Bestellen aber dann immer das, was sie immer bestellen, genau wie sie dort sitzen, wo sie immer sitzen. Die Crux ist, dass der Restaurantbesitzer die offerierten Speisen bevorraten muss. Je umfangreicher eine Speisekarte, umso mehr landet später im Müll. Ganz schlimm bei der High-End-Gastronomie, wo die Bevorratung extrem teuer ist. Kein Wunder, dass es da zu horrenden Preisen nur Portionen in homoöphatischen Dosen gibt, dass man sich nach dem Essen wünscht, eine Currywurstbude zu finden, an der man satt wird. Auch bei einer Kamera will die Fotoindustrie ihre Technik gut bezahlt wissen. Und vieles wird nur eingebaut, weil man Angst hat, dass der Mitbewerber eine Kamera mehr verkauft als man selbst, wurde das Ausstattungsmerkmal fehlen. Und dann die Angst vor den Neuheiten- und Ausstattungsfetischisten, die aufschreien, wenn ein von ihnen gewünschtes Gimmick fehlt. Und zuletzt auch die Fotojournalisten, bei denen eine Kamera immer zu schwer, zu dick, zu dünn, zu gross, zu klein und was auch immer ist. Allein die Bildqualität zählt, die bei Kameratest vaber erst im letzten Absatz behandelt wird, nachdem man sich vorher seitenlang über das Handling mit dem Gerät auseinander gelabert hat.

Das Komponieren von Fotos am Computer hat nichts mit Fotografie zu tun, sehr viel aber mit Collagentechnik, deren hohe Zeit ich beispielsweise in den ersten beiden Jahren der Grundschule (damals noch Volksschule) hatte.

Mag sein,

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Samstag, 18. Juli 2015 - 21:31
Gast schrieb:

Es gibt keine einzige moderne System-/DSLR-Kamera,deren Basisfunktionen intuitiv einstellbar sind: Man muss auf jeden Fall die dicke Bedienungsanleitung konsultieren.

sicherlich nicht intuitiv (mit Ausnahme vielleicht der Sigma Merrill Kameras), auf jeden Fall verkürzt ein Blick in die Bedienungsanleitung den Zeitaufwand, die Kamera so zu konfigurieren, dass sie den eigenen Anforderungen entspricht.

Gast schrieb:

Wer seine Kamera dann nnicht ständig in Betrieb hat, kommt um die Mitführung der Bedienungsanleitung nicht herum.

Auch wenn die Kamera erst nach 3 Monaten wieder eingeschaltet wird, ist sie in genau dem Zustand den man vorher konfiguriert hat. Wer bis dahin vergessen hat wo sich der Auslöser befindet, fotografiert entschieden zu wenig.
Wozu wollen Sie dann noch eine Bedienungsanleitung mitführen? Die ist doch völlig überflüssig. Die benötigen Sie doch nur, um Funktionen zu nutzen, die Sie gerade eben noch als unnötig bezeichnet haben. Eine auf fotografische Grundfunktionen reduzierte Kamera würde das, was Sie unterwegs in der Bedienungsanleitung suchen, ohnehin nicht bieten.
Ich komme nicht umhin bei einigen eine gewisse Schizophrenie festzustellen. Einerseits lehnen sie die Vielzahl an Funktionen ab, andererseits schleppen sie die Bedienungsanleitung mit sich herum, um dann genau diese Funktionen zu suchen.

Gast schrieb:

Die Funktionsvielfalt ist wie eine überladene Speisekarte. 95% der Restaurantbesucher werfen einen Blick auch in die umfangreichste. Bestellen aber dann immer das, was sie immer bestellen...

Diese Behauptung mag stimmen, hat aber wenig Aussagewert. Entscheidend ist nicht, ob 95% der Restaurantbesucher das gleiche wie das letzte mal bestellen, sondern was sie bestellen. Wenn sich von 100 Gästen 95 so verhalten und sich auf die Auswahl von sagen wir 5 Gerichte beschränken, dann kann der Restaurantbesitzer seine Speisekarte radikal zusammenstreichen. Anders sieht es aus, wenn diese 95 Gäste zwar das gleiche wie das letzte mal bestellen, aber jeder was anderes. Dann muss er seine umfangreiche Speisekarte beibehalten oder er verliert den Grossteil seiner Gäste.
So sehen es auch die Kamerahersteller und bieten eine Vielzahl von Funktionen an. Letztlich sind es alles Optionen. Man kann sie nutzen muss aber nicht.

Gast schrieb:

Das Komponieren von Fotos am Computer hat nichts mit Fotografie zu tun, sehr viel aber mit Collagentechnik, deren hohe Zeit ich beispielsweise in den ersten beiden Jahren der Grundschule (damals noch Volksschule) hatte.

Der Kritiker hat gesprochen.
Nichts gegen Ihre Erlebnisse in der Grundschule, viel weiter scheinen Sie auf diesem Gebiet aber auch nicht gekommen zu sein.
ROG

Sie gehören offensichtlich zu den nervenden Personen,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 07:32
ROG schrieb:

...(mit Ausnahme vielleicht der Sigma Merrill Kameras)ROG

die sich einbilden, Ihren ROGuefort-Käse auch zu jedem Satz absondern zu müssen. Dass Sie Sigma Merrill Kameras ist ja bekannt, denn Sie sind ja wohl der einzige, der sich rühmt, alle drei depp-Kameras zu haben und um auf eine weitere 0er zu warten. Ihre Kamerawahl zeigt auf, was mit Ihnen in Sachen Fotografie los ist.

Die Überladenheit

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 10:31

der Kameras allgemein, der Menüs im Besonderen, resultiert erstens daraus, dass Hersteller offenbar meinen, bestimmten Funktionen und Einstellungen multiple Wege eröffnen zu müssen; zweitens, Wahlfreiheiten dort eröffnen zu müssen, wo es eigentlich keiner umfassenden Wahl, sondern allein sinnfälliger Funktion, allenfalls auch Information bedarf; und drittens, nicht davor zurückzuschrecken, von diversem "Kreativ"-Firlefanz bis hin zur Onboard-Bildbearbeitung, Funktionen zu verbauen, die in einer Kamera eigentlich nichts verloren haben - hier auch keineswegs die "besseren" Bilder befördern, so wenig, wie diese einer sachgerechten Entwicklung zuzuführen. Streicht man all diese Lästigkeiten, die dem Umgang mit der Kamera lähmend im Weg stehen, müssen diese Kameras keineswegs die Vielfalt ihrer sinnvollen Ausstattung verlieren - allerdings könnten sich dann Bedienungspfade eröffnen, denen mehr einfache Logik als wirre Oppulenz innewohnte.

Sie bringen es - im Gegensatz zu ROGs ewiger Satzfledderei -

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 09:16
chris h schrieb:

der Kameras allgemein, der Menüs im Besonderen, resultiert erstens daraus, dass Hersteller offenbar meinen, bestimmten Funktionen und Einstellungen multiple Wege eröffnen zu müssen; zweitens, Wahlfreiheiten dort eröffnen zu müssen, wo es eigentlich keiner umfassenden Wahl, sondern allein sinnfälliger Funktion, allenfalls auch Information bedarf; und drittens, nicht davor zurückzuschrecken, von diversem "Kreativ"-Firlefanz bis hin zur Onboard-Bildbearbeitung, Funktionen zu verbauen, die in einer Kamera eigentlich nichts verloren haben - hier auch keineswegs die "besseren" Bilder befördern, so wenig, wie diese einer sachgerechten Entwicklung zuzuführen. Streicht man all diese Lästigkeitem, die dem Umgang mit der Kamera lähmend im Weg stehen, müssen diese Kameras keineswegs die Vielfalt ihrer sinnvollen Ausstattung verlieren - allerdings können sich dann Bedienungspfade eröffnen, denen mehr einfache Logik als wirre Oppulenz innewohnt.

auf den Punkt. Aber ROG mit seiner Vorliebe für Sigma-Kameras, die auf dem Markt so gut wie keine Bedeutung haben, labert sich sein Miniuniversum selbst zusammen. Die schweigende Mehrheit jedoch hat von technisch überladenen Kameras die Schnauze voll: Da tut es dann für die Masse das fotografierende Handy (wie vormals die Instant-, Pocket-, APS- und andere schrottige Kameras). Die Systemkameras sind mehr als rückläufig und DSLR stagniert auf hohem Niveau. Die beratungsresistente Fotoindustrie kann ja so weiter machen. Grosse Umsätze sind so nicht mehr zu generieren.

Nur mal zur Erinnerung:

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 19:30
Gast schrieb:

Sie bringen es - im Gegensatz zu ROGs ewiger Satzfledderei...

Photoscala ist ein Diskussionsforum für Fotografen. Da kann es nicht ausbleiben, dass Themen kontrovers diskutiert werden. Wenn Sie das stört, dann denken Sie vorher daran, bevor sie Beiträge schreiben, die zur Kommentierung einladen.

Gast schrieb:

Aber ROG mit seiner Vorliebe für Sigma-Kameras, die auf dem Markt so gut wie keine Bedeutung haben, labert sich sein Miniuniversum selbst zusammen.

Was geht es Sie an, ob ich Sigma Kameras kaufe. Niemand anderes muss da auch nur einen Cent von seinem Geld beisteuern. Wenn Sie für so was nichts ausgeben wollen, dann lassen sie es halt. Zwingt Sie ja niemand.
Allerdings brauche ich auch niemanden, der mir sagt, was richtig und was falsch ist, am allerwenigsten einen jammernden Gastschreiber der mit wenig Sachkenntnis dafür aber fest gefügten Grundsätzen daherkommt.

Gast schrieb:

Die schweigende Mehrheit jedoch hat von technisch überladenen Kameras die Schnauze voll:

Wer hat Sie zum Anwalt der schweigenden Mehrheit berufen? Wahrscheinlich haben Sie eher selbst so Ihre Probleme mit modernen Kameras. Da wird dann die schweigende Mehrheit vorgeschoben.
Dabei sind diese komplexen Menüs allenfalls lästig. Jeder halbwegs intelligente Mensch kann sie mit entsprechendem Zeitaufwand meistern. Wem das zuviel ist, der sei daran erinnert, dass die einfachen Analog-Kameras weit mehr Vorleistung erforderten, um überhaupt was Brauchbares zustande zu bringen. Auch damals gab es diese bequeme Erwartungshaltung, aber dieser Typus ist sehr schnell wieder aus der Fotografen-Scene verschwunden.
Im übrigen, die schweigende Mehrheit kauft nach Feature-Liste. Die Feinheiten der Kamerakonfiguration nutzen sie ohnehin nicht. Die verwenden die Scenen-Modi und wenn das nicht klappt die iA (Idiot-Automatik). Sie kaufen deshalb weniger Kameras (und hier trifft es vorwiegend die Einsteiger DSLRs von CaNikon) weil die Kamera, die sie vor 2 bis 3 Jahren gekauft haben schlicht gut genug ist. Gut genug jedenfalls für die Gelegenheiten wo sie zum Einsatz kommt.

Gast schrieb:

Die Systemkameras sind mehr als rückläufig und DSLR stagniert auf hohem Niveau.

Wer Tabellen lesen kann weiss, es ist umgekehrt. DSLRs sind rückläufig und die spiegelfreien Systemkameras stagnieren. Auch wenn Ihnen das nicht gefällt, so ist es nun mal.
ROG

Für die Idioten-Automatik

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 19:44

ist das Angebot jedenfalls zu komplex, und aus Herstellersicht eigentlich kontraproduktiv ... da war die analoge Kodak-Box eindeutig näher an den wahren Bedürfnissen. 8-)

Warum denn das Kind mit dem Bad ausschütten.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Sonntag, 19. Juli 2015 - 19:19
chris h schrieb:

Die Überladenheit der Kameras allgemein, der Menüs im Besonderen...

Ein Phänomen, dass mit einem simplen Firmware Update zu einem guten Teil zu lösen wäre:
Neben dem Hersteller-Menü wird einfach noch ein gleichwertiges Custom Menü eingeführt, das zum Hauptmenü bestimmt werden kann. In dieses Menü werden alle die Funktionen kopiert, die einem wichtig sind. Sind dort überflüssige Unterfunktionen, so können diese gelöscht werden. Gelöscht, nicht ausgegraut. Ihr Platz wird von der nachfolgenden Funktion eingenommen. Trotzdem können sie bei Bedarf jederzeit wieder aus dem Hersteller-Menü geholt werden. Das Ergebnis ist ein sehr übersichtliches Hauptmenü, dass alle für den jeweiligen Anwender wichtigen Funktionen bereithält und nur diese. Aus den üblicherweise vorhandenen Quick-Menüs wird ein frei konfigurierbares Schnell-Menü. Im Hauptmenü gelöschte Funktionen sind dort selbstverständlich ebenfalls ausgeblendet wie auch im Sucher. Ihr Platz kann nach eigenen Wünschen belegt werden. Funktionstasten die nicht benötigt werden, können funktionslos geschaltet werden.
Was bleibt, ist eine Kamera die einem nur das zur Verfügung stellt, was man ihr vorgegeben hat, dazu ein paar überflüssige Tasten. Aber da die nichts auslösen, stören sie auch nicht besonders.

chris h schrieb:

Streicht man all diese Lästigkeiten, die dem Umgang mit der Kamera lähmend im Weg stehen, müssen diese Kameras keineswegs die Vielfalt ihrer sinnvollen Ausstattung verlieren..

Keine Frage, es gibt sicher viele, die sich eine Kamera mit sinnvoller Ausstattung wünschen. Darüber was sinnvoll ist dürfte aber so schnell keine Einigung zu erzielen sein..
Der Fotograf, der viel mit Blitz arbeitet, möchte diese Funktion in hohem Maße berücksichtigt wissen. Die Kamera eines bif Fotografen wird wahrscheinlich während ihrer ganzen Lebensdauer nie mit einem Blitz in Berührung kommen. Dieser Fotograf wird gesteigerten Wert auf eine erweiterte Autofokuskonfigurierung legen. Für den HDR-Fan ist Autofokus nebensächlich, die Kamera wird ohnehin manuell fokusiert. Die vielen Parameter die HDR erleichtern wird er aber auf jeden Fall wollen. Dann gibt es die Fotografen, die Video für eine prima Sache halten, ohne sich deswegen gleich eine dezidierte Videokamera kaufen zu müssen. Und wieder ein anderer, für den Time Lapse Recording im Vordergrund steht. Wie sieht es mit JPG aus? Wenn es nach mir ginge, würde ich diese Funktion ersatzlos streichen. Die meisten Kameras die ich besitze müllen mir Sucher und Display mit deren Parameter zu, obwohl ich JPG überhaupt nicht nutze. Ich bin mir aber sicher, das andere darauf gesteigerten Wert legen würden. Diese Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzen. Um für viele attraktiv zu sein (nötig für die Stückzahlen und damit den Verkaufspreis) würde im Endeffekt vermutlich ein bestenfalls um 1/3 der Funktionen abgespecktes Modell stehen.
Ein eigenes Haupt-Menü würde dagegen all diese Probleme lösen. Ein einzelnes Kameramodell könnte eine Vielzahl von Nutzerwünschen berücksichtigen und dabei ausgesprochenen übersichtlich bleiben.
Da es sich nur um Software handelt, sollte das auch kostengünstig zu realisieren sein.

Ganz abgesehen von den Menüs, würde ich mir auch wünschen, dass den Herstellern mal dämmert, dass diese antiquierte DOS-Konvention, die sie in ihren Dateinamen verwenden (8 Zeichen + Extension) inzwischen reichlich überholt ist. Wer glaubt denn ersthaft, dass heute noch jemand vor einem DOS Rechner sitzt, um seine Bilder zu bearbeiten.
ROG

Ich fürchte

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Montag, 20. Juli 2015 - 05:32

allein auf Software-Ebene ist dem Problem nicht beizukommen - wenngleich hier sicher schon mal eine brauchbare Basis gegeben wäre. Ansatzweise ist Konfigurierbarkeit ja auch Realität. Wie auch deaktivierbare Funktionstasten durchaus Standard sind

Analysiert man die einzelnen Modelle der Hersteller etwas tiefer, realisiert man, dass sich die Ausstattung in einer mehr oder minder brauchbaren Ansammlung an Hard- und Software manifestiert, deren Funktionalität sich meist wechselseitig erschließt, also eng miteinander in Beziehung steht, ja voneinander abhängig ist.

Dazu kommt eine oft beliebig verteilte Zuweisung von Funktionen, die sinnvoll miteinander in Beziehung stünden, demnach auch gemeinsam zur Verfügung stehen sollten; hingegen Funktionen, die keinen unmittelbaren Zusammenhang haben, Prioritäten und Verbindungen zugewiesen bekommen, die sie eben nicht haben.

Aus diesen Erkenntnissen heraus bin ich ja schon froh, Menüfunktionen per Touchscreen abrufen und bedienen zu können. Nicht, dass dadurch alles viel besser und logischer würde, aber der unmittelbare Zugriff erspart einem wenigstens das elende Gefummel mit Tasten, Rädchen und Schaltern.

Ach ja, und JPGs halt ich durchaus auch für entbehrlich. Nicht nur, weil ihre möglichen Konfigurierungen einen Gutteil der Menü-Einstellungen beansprucht, sondern weil ich sie in dieser Form einfach für ungeeignet halte, die Informationen des Kamerasensors adäquat aufbereitet wiederzugeben. Den Wunsch nach einem erweiterten, direkt verwendbaren Ausgabeformat hätt ich ja schon mal deponiert - aber dazu wär' wohl mehr nötig, als logisch aufbereitete Menüs und Kameradesigns.

Gibt es wieder gedruckte....

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 09:48
ROG schrieb:
Gast schrieb:

Die technisch vollgestopften Kameras behindern das Handling mit denen und das Fotografieren generell.

Nein, das tun sie nicht. Jedenfalls nicht, wenn es um die reinen Basisfunktionen geht. Also das was eine nicht "technisch vollgestopften" Kamera bietet.
Jede halbwegs brauchbare Systemkamera lässt sich auf einfachste Weise so einstellen, dass sie Manuell oder als Zeit- / Blendenautomat funktioniert. Fast all haben auch eine ausgewiesene ISO-Taste. Dann noch den Autofokus auf zentrales Messfeld eingestellt, und einem unbeschwerten fotografieren steht nichts mehr im Wege.

Gast schrieb:

Hier muss man sich fragen, wie es Fotografen anno dunnemals überhaupt schafften, Spitzenfotos zu generieren mit Kameras, bei denen Blende, Verschlusszeit und Entfernung manuell ein zu stellen waren und die Belichtung mit einem externen Gerät gemessen werden musste.

Die haben Spitzenfotos generiert, weil sie mit ihren Kameras bestens vertraut waren (etwas was heute anscheinend zu den Ausnahmen zählt) und genau wussten wo die Grenzen der Kamera und des jeweils verwendeten Films lagen. Davon abgesehen dürfte der Anteil von (technisch bedingten) Fehlschüssen weit höher als heute gewesen sein.

Gast schrieb:

Aber wenn ich heutzutage eine 200seitige Bedienungsanleitung mitschleppen muss, um achtfach belegte Knöppsgen ihre korrekte Funktion zu zu weisen, ist zumindest das bewegte Objekt weg, bevor die Kamera auch nur auslöst.

Die 200seitige Bedienungsanleitung hat in der Fototasche nichts verloren. Man sollte sein Werkzeug kennen, bevor man es benutzt. (Das gilt nicht nur für Kameras).
Das erfordert einen deutlich höheren Zeitaufwand als ihn die Fotografen mit den Kameras von "anno dunnemals" aufbringen mussten. Da hat es eine 10seitige Anleitung getan. Allerdings mussten die Fotografen sich damals mit den technischen Grundlagen der Fotografie weit intensiver beschäftigen, als es heute nötig ist, um überhaupt eine brauchbare Aufnahme zu generieren. Ein Aufwand, der den einer 200seitige Bedienungsanleitung um einiges übersteigt.
Ich will damit nicht sagen, dass bei den heutigen Kameramenüs alles prima ist. Aber es sind nicht die vielfältigen Funktionen, die Probleme bereiten, sondern die Art und Weise wie sie in den Menüs zur Verfügung gestellt werden.
Welche Kamera hat z.B. einen eigen Menüpunkt für Video? Ich kenne keine, stattdessen sind die einzelnen Einstellung querbeet gestreut. Custom-Menüs, so sie überhaupt vorhanden sind, beschränken sich auf die Funktionen, von denen der Hersteller meint, dass sie wichtig sind, statt es dem Anwender zu überlassen, was er dort sehen will und was nicht. Auch eine sinnvolle Strukturierung zusammenhängender Funktionen scheint kein Hersteller zustande zu bringen.
Eine konfigurierbare ISO-Automatik, basierend auf 1/ Brennweite + einem Shift-Faktor nach oben und unten sowie selbstverständlich Belichtungskompensation auch im manuellen Modus findet man auch nach 15 Jahren digitaler Kameras nur vereinzelt. Diese Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen, denn es sind natürlich nur Punkte, die mir aufgefallen sind.
Im Menüdurcheinander liegt meiner Meinung nach der Hund begraben und nicht in der Funktionsvielfalt.

Gast schrieb:

Und wenn man in modernen Zeiten erst mal irgendwas fotografiert, um dann am Computer das Bild zu kreieren und die Schärfentiefe dahin zu legen, wo sie ggf. passt, hat das mit Fotografieren nur noch wenig zu tun.

Das kann man so sehen. Für das raw Format, bei dem Farbabstimmung und Belichtung in weitem Rahmen nachträglich festgelegt werden können gilt das dann aber genauso. Ich könnte mir vorstellen, dass eine grosse Anzahl von Fotografen keineswegs der Meinung sind, dass die dabei erzielten Bildergebnisse mit Fotografie nichts mehr zu tun haben.
ROG

...Anleitungen....?

Auf besonderen Wunsch ja - kostenlos

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Samstag, 18. Juli 2015 - 10:52

Die der E-M1 hat 186 Seiten. (Inzwischen wohl mehr da Firmware 3.1)

Um mit Zeitautomatik Bilder zu machen braucht man allerdings keine Anleitung. Dafür reicht die intuitive Bedienung. Unter den gefühlt 1000 Einstellungen gibt es etwa 20 für mich sinnvolle, die ich einmal (!) eingestellt habe, um die Kamera nach meinem Geschmack zu konfigurieren.

OhWeh

ja, Kleinbild bleibt Kleinbild

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 17:12
odysseus schrieb:

Das Beweisbild beweist, dass die Bildergebnisse dieser Kamera etwa auf dem Niveau einer Canon PowerShot G12 mit 1/1,7"-Sensörchen aus dem Jahre 2010 liegen. Das sind genau die Erfahrungen die ich beim gelegentlichen Testen von Kameras dieses Systems auch gemacht habe. mFT ist ein schrulliges Spielzeug für Zeitgenossen, die unbedingt etwas Alternatives haben müssen. Ausser den ohne Zweifel verlockenden Gehäuse-Dimensionen insbesondere der Olympus OM-D Modelle gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, auf mFT zu setzen. Die angeblich hochwertigen Optiken sind allesamt so softwareoptimiert dass sich die Balken biegen, folglich sind die «tollen» Ergebnisse Folge entsprechender Eingriffe mittels Algorithmen. Und das Rauschen eines mFT-Sensors bei Grundempfindlichkeit entspricht dem, was ich mit meiner angejahrten EOS 5D MkII bei ISO1600 erziele. Welch Zufall, enspricht die Sensorfläche genau einem VIertei der Fläche eines KB-Vollformatsensors. DIe vier Blendenstufen Differenz korrelieren wunderbar mit diesem Umstand.

Notabene

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 20:37

... 8-)

Viertelformat-Sensor im Vollformat-Gehäuse

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 10:12

das Ding ist etwas niedriger, aber breiter und vor allem fetter als eine Sony A7R II. Innen drin ein 20 Mega-Winzigpixel mFT Sensor, so dass Diffraktionsverluste wahrscheinlich schon ab f/4 sichtbar werden. Dazu eine Menge elektronischer Firlefanz. Statt 4k Video wäre mir ein EVF und Haupt-LCD mit 4k Auflösung erheblich lieber. Wenn möglich nicht als OLED - wegen der fraglichen Alterungsbeständigkeit - sondern als IPS Panel.
Der Preis für das Ding wird sicher auch noch "lustig".

Unglaublich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 10:28

Da wird eine neue Kamera vorgestellt, und es gibt keinen Preis dazu. Wie blöd ist das denn ?

Gast schrieb: Da wird eine

Eingetragen von
Daddeldü
(Hausfreund)
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 11:12
Gast schrieb:

Da wird eine neue Kamera vorgestellt, und es gibt keinen Preis dazu. Wie blöd ist das denn ?

Sie werden ahnen, das dann viele gleich wieder weg klicken....

Preise sind jetzt beu Andorama und BHphoto USA gelistet

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 18:14

so um die 1200 US Dollar, nur das Gehäuse. Mal sehen was es dann in DE kostet, (der Wahrungskurs und Steuersatz (Wolfgangs Taschengeld) sind da zu berücksichtigen

tja, Panasonic wird immer besser

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 19:04

Hut ab !

diese Kamera zielt eindeutig

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 21:42
Gast schrieb:

Hut ab !

auf die Olympus EM 5 II als Konkurrenzmodell. Ich hatte die Oly mal für einen Tag ausgeliehen und ausprobiert. Schöne Kamera, aber zu klein und fummelig.

Die GX 8 Konstrukteure haben dies erkannt. MFt muss weg von den zu kleinen Kameras. Da kann man große Objektive, die ja nun schrittweise eingeführt werden, nicht sinnvoll halten. Auch habe ich nicht das geringste Interesse für viel Geld einen zusätzlichen Handgriff zu kaufen, wie für die EM 5 II.

Das etwas höhere Gewicht bei größeren Kameras ist völlig unerheblich, denn es zählt das Gesamtgewicht von Kamera und Objektiv und da ist mFt unschlagbar.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Daddeldü
(Hausfreund)
am Freitag, 17. Juli 2015 - 09:59
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Hut ab !

Das etwas höhere Gewicht bei größeren Kameras ist völlig unerheblich, denn es zählt das Gesamtgewicht von Kamera und Objektiv und da ist mFt unschlagbar.

"Das etwas höhere Gewicht"??? Mal zur Info: Eine Nikon DSLR D3300 460g, Canon DSLR 100D 410g, Sony A6000 344g und diese 3 Beispiele besitzen einen deutlich größeren APS-C Sensor.
Und auch im Gesamtgewicht ist eine Sony A6000 mit Kitlinse immer noch deutlich leichter als es die GX8 mit Kitlinse sein wird?
Wer natürlich viele Objektive mitschleppen will, kann bei MFT leichter unterwegs sein, aber wer macht das schon?

Und es geht noch besser!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Freitag, 17. Juli 2015 - 14:30

Die robuste Fujifilm X-T1 ist betriebsbereit 440g leicht, und da ist kein Spielzeugsensor sondern ein richtig guter APS-C Sensor drin!

da muss er aber

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 17:07
odysseus schrieb:

Die robuste Fujifilm X-T1 ist betriebsbereit 440g leicht, und da ist kein Spielzeugsensor sondern ein richtig guter APS-C Sensor drin!

Vollformat kaufen, denn sonst ist in APS-C nur ein Spielzeugsensor drinn und wenn man Vollformat hat, muss man aber Mittelformat kaufen, denn sonst ist da auch nur ein Spielzeugsensor drinn. Merkrt Er was ???

mir ist zu Ohren gekommen,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 17:03
Daddeldü schrieb:
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Hut ab !

Das etwas höhere Gewicht bei größeren Kameras ist völlig unerheblich, denn es zählt das Gesamtgewicht von Kamera und Objektiv und da ist mFt unschlagbar.

"Das etwas höhere Gewicht"??? Mal zur Info: Eine Nikon DSLR D3300 460g, Canon DSLR 100D 410g, Sony A6000 344g und diese 3 Beispiele besitzen einen deutlich größeren APS-C Sensor.
Und auch im Gesamtgewicht ist eine Sony A6000 mit Kitlinse immer noch deutlich leichter als es die GX8 mit Kitlinse sein wird?
Wer natürlich viele Objektive mitschleppen will, kann bei MFT leichter unterwegs sein, aber wer macht das schon?

dass es noch andere Objektive als Kitlinsen gibt. Ob die dann bei mFt immer noch schwerer sind als bei APS-C ?

mal zur Info

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 17:14
Daddeldü schrieb:
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Hut ab !

Das etwas höhere Gewicht bei größeren Kameras ist völlig unerheblich, denn es zählt das Gesamtgewicht von Kamera und Objektiv und da ist mFt unschlagbar.

"Das etwas höhere Gewicht"??? Mal zur Info: Eine Nikon DSLR D3300 460g, Canon DSLR 100D 410g, Sony A6000 344g und diese 3 Beispiele besitzen einen deutlich größeren APS-C Sensor.
Und auch im Gesamtgewicht ist eine Sony A6000 mit Kitlinse immer noch deutlich leichter als es die GX8 mit Kitlinse sein wird?
Wer natürlich viele Objektive mitschleppen will, kann bei MFT leichter unterwegs sein, aber wer macht das schon?

ihre angeführten Kameras sind aus Plaste, die GX8 aus Magnesium.

Mit Magnesium

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 01:20

bekommt man natürlich bessere Bilder.

Vor allem stört dann das Regenwasser nicht mehr auf der Frontlinse des Ultraweitwinkelobjektivs.

Attraktive Kamera

Eingetragen von
rschr
(Hausfreund)
am Donnerstag, 16. Juli 2015 - 20:34

Hätte sie die FT-Kompatibilität der Olympus E-M1, wäre das meine neue Lieblingskamera am Markt. Speziell für Makro und Supertele (zumal ja dann absehbar ein konverterfähiges 300mm f/4 und ein 100-400mm f/4-6.3 ins Haus stehen, die beide berechtigt Hoffnung auf gute Abbildungsleistung machen) hat das kleine Format ja doch unbestreitbar seine Vorteile.

also sprach Zahnarzt Thustra

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Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 17:50
rschr schrieb:

Hätte sie die FT-Kompatibilität der Olympus E-M1, wäre das meine neue Lieblingskamera am Markt. Speziell für Makro und Supertele (zumal ja dann absehbar ein konverterfähiges 300mm f/4 und ein 100-400mm f/4-6.3 ins Haus stehen, die beide berechtigt Hoffnung auf gute Abbildungsleistung machen) hat das kleine Format ja doch unbestreitbar seine Vorteile.

ich besitze die GX 7 und die EM-1 , sowie die GH 4 und kann aufgrund meiner Erfahrungen sagen, dass diese Kameras alle unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Das ist so mit jeder Kamera, mit jedem System.

Was meine Fotografie betrifft ist es z. B. so: Die GX7 ist schön klein und leicht und daher gut für immer dabei. Die Em- 1 hat den schnellen Autofokus für alte FT Objektive und die GH4 hat u. a. ein drehbares Display und ist schlichtweg gut für fast alles, sie ist fast die Eier legende Wollmilchsau.

Ach ja, damit keiner denkt ich bin etwas einseitig auf mFT fixiert, ich habe noch eine D 800, die ist gut für den Schrank, da staubt sie langsam ein und wartet darauf gegen ein neues mFT Objektiv eingetauscht zu werden, z. Bleistift das neue 100-400 Panasonic.

Der letzte Satz ist aber böse

Bild von OhWeh
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OhWeh
(Ehrengast)
am Freitag, 17. Juli 2015 - 22:41

Ich kenne ja inzwischen einige, die von der 5Dxy oder der D8xy zu mFT gewechselt sind. Erst als Zweitsystem und dann voll. Aber das dürfen Sie doch den VollFormat-Profis nicht so direkt um die Ohren hauen. ;-)

OhWeh

Inzwischen kennen wir Zahnärzte

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Gast
am Freitag, 17. Juli 2015 - 22:51

die direkt von Leica ins Garnix gewechselt haben ... das ist bitter. 8-)

Ganz böse

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Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 01:07

Es stellt sich die Frage, ob Vollformat-Knipser überhaupt Profis sind.

Entweder Knipser

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Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 08:08

oder Profis. Eine Frage auch des Geldbeutels.

man muss glasklar sehen,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 11:21
Gast schrieb:

Es stellt sich die Frage, ob Vollformat-Knipser überhaupt Profis sind.

dass für viele Vollformatkäufer es nicht darum geht, oder nicht nur, zu fotografieren, sondern auch zu protzen.

Da sind die sogenannten Vollformtkameras, früher hießen sie ja Kleinbildkameras, natürlich bestens geeignet.

Aber mit der Verbilligung dieser Kameras geht auch das, sagen wir mal, Prestige in den Keller.

Demnächst muss es dann eben eine Mittelformatkamera sein.

es ist nichtmal so,

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Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 11:12
OhWeh schrieb:

Ich kenne ja inzwischen einige, die von der 5Dxy oder der D8xy zu mFT gewechselt sind. Erst als Zweitsystem und dann voll. Aber das dürfen Sie doch den VollFormat-Profis nicht so direkt um die Ohren hauen. ;-)

OhWeh

ich habe aufgrund von Neugier die D 800 gekauft, da hatte ich schon seit 10 Jahren FT und mFt und habe beide Systeme verglichen.

Ich bin von der D 800 sehr entäuscht, praktisch völlig überflüssig. Ich will das Ding nicht mal in die Hand nehmen, fühlt sich an wie ein Backstein. Auch der Auflösungsvorsprung ist nur bei 100 Prozentbetrachtung am Monitor sichtbar, im Druck bis A 2 ist er nicht mehr sichtbar.

Auch der vielgerühmte hohe Dynamikumfang bei niedrigem ISO ist bei jeder nachträglichen Kontrastanhebung sofort weg.

Selbst die hohe Freistellungsmöglichkeit kann ich durch die Brennweitenverlängerung *2 mehr als ausgleichen.

Es bleibt einfach kein Argument für diese Kamera, außer natürlich man fotografiert gewerblich und will mit der dicken Nikon Kunden beeindrucken.

Aber auch nur

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Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 15:25

wenn man nicht über so intelligente Kunden verfügt, sondern nur solche, die sich halt leicht beeindrucken lassen ... 8-)

Markenbindung

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Juli 2015 - 00:00
Artikel schrieb:

Wie schon die GX7 ist auch die Lumix GX 8 mit einem Stabilisator per Sensorshift ausgestattet. Trat der bislang jedoch ausschließlich bei nicht-stabilisierten Objektiven in Aktion, kombiniert Dual-I.S. den internen Bildstabilisator mit dem optischen eines Objektivs. So will Panasonic den Verwacklungsschutz nochmals erweitern.

Den doppelten Verwacklungsschutz gibt’s allerdings nur, wenn die Objektive mit einer entsprechenden Firmware ausgestattet sind.

Markenbindung für Objektive.

Man könnte auch sagen:
Kauf ich mir gleich eine Kamera eines anderen Herstellers, die es auch so bringt.

Interessante Neuheit

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Gast
am Freitag, 24. Juli 2015 - 21:24

Ist bestimmt wieder eine tolle Kamera, bei der es sich lohnt, etwas genauer hinzusehen. Andererseits fühle ich mich mit meiner deutlich kleineren GX7 und dem Tandem Lumix 1,7/42,5 und Olympus 2/12 mm gerade auf Reisen dermaßen gut bedient, dass ich so schnell kein Upgrade vornehmen werde. Ich warte mal, bis sich der Preis in eine vernünftige Region bewegt und denke dann nochmal darüber nach. Toll, dass Panasonic die Kamera im Messsucher-Style weiterpflegt. Die sind mir lieber als die Pseudo- SLR mit zentralem Sucherbuckel.

Kompatibel mit FT-Objektiven ???

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. März 2016 - 13:40

Haben Sie Erfahrung, bezüglich Zusammenspiel von GX8 - Adapter - FT-Objektiven? (zB. Zuiko Digital ED SWD 12-60 oder 50-200)
Besten Dank für die Rückmeldung