Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Gesehenen!

— Blaise Pascal

BENUTZERANMELDUNG

PMA 2008: Sony-Vollformatkamera wird kommen (3x aktualisiert)

Wie Sony anlässlich einer Pressekonferenz auf der PMA bekanntgab, waren die neuen Einsteiger- bzw. Mittelklassemodelle bei weitem noch nicht alles: Dieses Jahr wird es auch noch eine Profi-Spiegelreflex geben; mit Vollformatsensor mit 24 Megapixeln

Den passenden Sensor hat Sony ja kürzlich bereits vorgestellt. Nun zeigt Sony auch den Prototypen einer Pro-DSLR auf dem Messestand der PMA. Ein genauer Termin wurde noch nicht genannt, doch die photokina im September 2008 empfiehlt sich sehr für die Vorstellung.

Theano Nikitas ist für uns vor Ort und wir hoffen, dass wir bald weitere Informationen und ein paar Fotos nachreichen können - da die Dame aber immer erst abends vom Hotel aus Mails versenden kann, mag das noch ein paar Stunden dauern. Hoffen wir das Schnellste.

(thoMas)


Nachtrag (31.1.2008; 23:20 Uhr): Nein, noch keine Fotos, aber ein paar weitere Infos: Das Profimodell - mögliche Typenbezeichnung alpha 900 - wird einen Bildstabilisator (Sensorshift) haben und es wird einen optionalen Handgriff dazu geben.

Zudem plant Sony die Entwicklung folgender Objektive: ein lichtstarkes Weitwinkelzoom, ein Super-Telezoom sowie folgende Festbrennweiten: ein Weitwinkel, ein lichtstarkes Weitwinkel, ein Tele, ein Supertele. Dürre Informationen, aber mehr wissen wir augenblicklich nicht. Außer der Tatsache, dass auch das ein Indiz für Sonys zunehmendes Engagement im Spiegelreflexbereich ist.


Nachtrag (31.1.2008; 23:45 Uhr): Die Fotos vom Flaggschiff sind da!

Foto des Sony-Vollformat-Protoypen auf der PMA 2008 Foto des Sony-Vollformat-Protoypen auf der PMA 2008 Foto des Sony-Vollformat-Protoypen auf der PMA 2008 Foto des Sony-Vollformat-Protoypen auf der PMA 2008

Fotos: Theano Nikitas


Nachtrag #3 (1.2.2008): Hier noch Sonys schöngezeichnete Varianten des Flagschiffmodells einst und jetzt:

Entwurf von Sonys Pro DSLR in der Version PMA 2007

So sah Sony das neue Flaggschiff einst bei der Erstankündung vor rund einem Jahr

Entwurf von Sonys Pro DSLR in der Version PMA 2008

Und so sieht Sonys Flaggschiff-Entwurf zur PMA 2008 aus

... ein Monster von Motor

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Februar 2008 - 07:47

au weia, der Motor der alpa 900 schaut designmäßig wie ein Fremdkörper aus. Ansonsten kann man sich aus Fotografensicht über dieses weitere Vollformatmodell nur freuen - denn steigende Konkurrenz ist aus deren Sicht gut für die Preisentwicklung in diesem Sektor. Zudem hoffe ich, dass Zeiss als Objektivklieferant seinem Namen alle Ehre macht.
LG knipser

Nix Film durchziehen!

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Freitag, 01. Februar 2008 - 12:19
Gast schrieb:

au weia, der Motor der alpa 900 schaut designmäßig wie ein Fremdkörper aus.

Das ist eine Digitalkamera, die braucht keinen Motor!

Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, nix für ungut.

OhWeh

WoW!!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Februar 2008 - 08:05

da kommen mit ja schon die kätzerischen Gedanken Nikon hinter mir zu lassen!

Kompliment SONY - so heizt man Phototräume an!!

Den Erwerb des 14-24G lasse ich dann wohl erst mal bleiben und warte auf das, wei bei Sony kommt - scheint fast so als hätten die Jungs von Minolta einen wirklich rasanten Technologietransfer zu SONY vollzogen - Respekt!!

Die Art der Makteinführung erinnert mich ein bisschen an die Vorgehensweise von EPSON bei der Einführung der HTPS Full HD LCD Panels mit einer Pressenotiz Ende 2004. Das hielt mich zum grossen Glück davon ab einen wahrscheinlich jetzt unverkäuflichen HD Ready Projektor minder Qualität zu Hause zu haben.

So begeistert man Menschen, die gerne lieber mal abwarten und mit dem bestehenden Equipment noch etwas Freude haben bevor eine Entscheidung übrs Knie geborchen wird nur um bei den early adopters zu sein - für mich beginnt der Einstig in die digitale Spiegelreflexwelt definitiv nur mit einem Vollformat Sensor. Bisher lebe mit dem "echten" Vollformat gut und gescannte 10 MPixel oder bei Bedarf gescannte 40 MPixel sind für 40 x 60 cm Vergrösserungen mehr als ausreichend in perfekter Qualität.

Von einem digitalen Pendant erwarte ich mir deutlich mehr als das was ich heut schon habe!

SONY präsentiert hier zwar nur eine Idee - doch kann man getrost davon ausgehen, dass hinter den Kulissen sehr intensiv gearbeitet wird. Ich werde also definitiv die Photokina in diesem Jahr besuchen!!

Schön, dass die digitale Photographie dort angekommen ist, wo für mich persönlich der ainnvolle Anfang der digitalen Photographie ist.

Im vergangnen Jahr habe ich über 5000 Dias gescannt und in Lightroom verschlagwortet - weitere ca. 12000 Dias warten noch auf die Digitalisierung und ich kann sehr gut verstehen warum die Zukunft digital seind wird. Vergleiche ich jeodoch die reine Bildqualität der Ausdrucke einer 12 MPixel Nikon D300 mit den Ergebnissen der Grossformat-Ausdrucke meiner gescannten Dias, so regt sich bei mir kaum der Wunsch Geld auszugeben. Einzig der Aufwand des Digitalisierens stört und hier scheint SONY Abhilfe zu schaffen.

Gut so - in bin begeistert - die Hoffnung, dass nun auch NIKON so ein Model vorstellen wird bleibt - doch wenn SONY seine Preispolitik fortsetzt sollte selbst der Neueinstieg in dieses System in finanziell überschaubaren Grenzen sein.

Der Wettbewerb hat gerade an Schärfe zugelegt! Sehr gut für uns Konsumenten - drei Firmen machen den konsequeten Schritt in Richtung Qualität!

Kleiner Nebeneffekt bei diesem neuen Sensor - die Pixelfläche ist ca. 20 % grösser als bei einer D300 - somit sollte das Rauschverhältnis nochmals besser sein und nicht zu lasten der Bildqualität gehen.

NIKON => ich würde gerne bei Euch bleiben - haltet dagegen - mein Geld wartet darauf ausgegeben zu werden - seit mehreren Jahren ;-)

Gruss jo-1

Ich kann Ihre Begeisterung nicht verstehen!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Februar 2008 - 14:21

Den Sensor wird es sicherlich auch bei Nikon in einer D3x geben. Das war bislang bei jedem Sony Sensor so, wobei Nikon immer noch ein bisschen mehr an Qualität herausgeholt hat.

Ein 24-70 und ein 14-24 gibt es von Nikon schon heute zu kaufen, beide übrigens qualitativ allererste Sahne. Da müssen die als "Carl Zeiss" gelabelten Cosina Objektive erstmal hinkommen.

Also einfach mal abwarten, was die nächsten Monate so bringen. Ich sehe jedenfalls keinen Grund, warum man von Nikon oder Canon zu einer Sony wechseln sollte.

Gast schrieb: Da müssen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Februar 2008 - 15:03
Gast schrieb:

Da müssen die als "Carl Zeiss" gelabelten Cosina Objektive erstmal hinkommen.

Woher nehmen Sie die Zuversicht, Cosina könnte seine Finger im Spiel haben? Mit etwas gutem Willen lassen sich die ZA-Objektive vielleicht als „Carl-Zeiss-gelabelte Sony-Objektive“ bezeichnen.
Dass Zeiss mit Cosina und mit Sony zusammenarbeitet, sagt noch lange nichts über eine Zusammenarbeit mit Sony aus.

Allererste Sahne?

Bild von ahkkuhn
Eingetragen von
ahkkuhn
(Neuankömmling)
am Freitag, 01. Februar 2008 - 17:22
Gast schrieb:

Ein 24-70 und ein 14-24 gibt es von Nikon schon heute zu kaufen, beide übrigens qualitativ allererste Sahne.

Wenn es denn nur mal so wäre, hier hat ein Test - und ich bräuchte das 14-24 aufgabenbedingt wirklich dringend - mit 3 (drei) 14-24er leider folgendes ergeben: zwei der Objektive waren im Nahbereich bescheiden, dafür ferndistant sehr gut, eines war nahdistant ein echter Kracher, extrem gute Leistung, ferndistant allerdings nicht gut.

Die Aufnahmen wurden vom Stativ aus mit D2X gemacht (Gitzo Carbon 1348 mit KG 1377M), Spiegelvorauslösung und Selbstauslöser mit 5 Sekunden Vorlauf, ISO 100, Blende 5,6 bzw. 8, RAW-Files mit C1 verarbeitet. Nicht das ich falsch verstanden werde, mir ist das vollkommen egal ob ich mit Canon/Nikon oder was auch immer fotografiere, ich brauche schlicht eine bestimmte Leistung. Ich freue mich auch schon auf eine D3X (?), aber die ganzen Pixel nutzen nur dann was, wenn die Objektive entsprechende Auflösung und Kontrastübertragung realisieren.

Die Diskussionen in anderen Foren zeigen übrigens eine extrem variable Situation - da sind Glückliche dabei, bei denen "passen" die Kamera-Objektiv-Kombiantionen wohl sehr gut, bei anderen nur oder zumindest viel Frust. Nochmal: ich verdiene mein Geld weder bei Canon/Nikon noch bei einem anderen Kamerahersteller, ich brauche Fotos in sehr guter Qualität zu einem bezahlbaren Preis und habe garnix gegen eine hohe Auflösung (weil sie hier gebraucht wird und ich zwar PhotoZoomPro2 richtig gut finde aber nicht so häufig benutzen möchte).

Bleibt festzuhalten, die Bereiche in denen die 3 Objektive hier scharfzeichneten/hochauflösten waren wirklich sehr gut, nur leider nicht über den gesamten Zoombereich und deshalb leider nicht allererste Sahne. Achso, das 24-70 hatte ich unter den gleichen Bedingungen getestet. Das hier genutzte hatte einen deutlich wahrnehmbaren Auflösungsabfall in den Ecken und chromatische Aberrationen nahe des Zentrumsbereiches.

Beste Grüße

Andreas Kuhn

wer hat denn vom beschlossenen Umstieg gesprochen?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Februar 2008 - 09:40
Gast schrieb:

. . . Ich sehe jedenfalls keinen Grund, warum man von Nikon oder Canon zu einer Sony wechseln sollte.

Das hatte ich auch nicht zwingend vor ;-)

Abgerechnet wird immer zum Schluss.

Was mich an dem Konzept er Sony reizt lässt sich in ein paar wenigen Stichpunkten zusammenfassen:

1.) Abnehmares Batterieteil und damit kleines und voraussichtlich vergleichsweise leichtes Gehäuse.
2.) Zugriff auf die exisitierende Minolta Objektivpalette
3.) Halbleiterhersteller gepaart mt Kameraerfahrung => meiner Ansicht nach ideale Kombination
4.) Eigene Fabriken und damit hervorragende Qualitätskontrolle möglich
5.) last but not least - Grosser Konsumer Hersteller, der es sich nicht erlauben kann Firmware updates zur Nachbesserung auszusitzen

Meine Playstation 3 (wird ausschliesslich zum HD BluRay Film gucken benutzt) hat seit Oktober drei grössere (und sinnvolle) updates bekommen. Ich will jetzt gar nicht Sinn - oder Unsinn von FIrmware updates diskutiern - Fakt ist - keines der heutigen Elektronikprodukte ist im Lieferzustand ausgereift -da tut es gut einen grossen Partner zu haben der auch noch nach zwei drei Jahren die Produkte pflegt.

Mir gibt das die Option zwischen drei Vollformat Herstellern zu wählen. Mein Herz hing immer an Nikon - die Vorstellung der D3 hat mich mehr als enttäuscht - dieses Geld floss in andere Hobbies. Wenn Nikon eine D3x für 5 k EUR bringen sollte und Sony für 3 k EUR eine α900 ist es schlicht ein Rechenexempel was mehr Sinn macht - man sollte ich von alten Ideen trennen! Die Firma NIKON von vor 10 Jahren gibt es nicht mehr! Das sind heute Weltkonzerne mit hoher Mitarbeiterfluktuation und "modernem" Marketing und Management - ich arbeite in so einem Grosskonzern und ich glaube nicht mehr an Kundenorientierung sondern nur noch daran dass Firmen Gewinnmaximierung betreiben. Die Idealisten sind leider nur noch in Manufakturen.

Einzig der Makrtdruck veranlasst Grosskonzerne nachzupflegen bei groben Patzern - bei Sony klapt das gut und vielleicht auch bei Nikon - bei Canon hätte ich da meine Zweifel => siehe Scharfstellprobleme bei den Profimodellen - dort wurde monatelang nicht nachgebessert - denke das ist mehr als offensichtlich.

Gruss jo-1

P.S. Die Zeit der qualitätsorientierten Grosskonzerne ist laaange vorbei - share holder value ist das was zählt - das Vollformat wird sicher nicht eingeführt weil es besser ist - sondren weil die Gewinnmarge höher ist in dieser Niesche, da es nur zwei Konkurenten gibt - bei Crop Sensoren ist es schon anders. Streng nach dem Motto: Man nehme ein gutes Gehäuse und Tausche den Crop Sensor gegen passende Elektronik mit grossem Sensor und verkaufe es für das 2 1/2 fache mit einem Herstellungskosten Unterschied von vielleicht + 30 % => mir soll es Recht sein - ich habe bisher auf eine DSLR mit diesen Daten gewartet da kann ich mich jetzt entspannt zurück legen - meine restlichen Dias scannen und der Dinge die da kommen harren - mich freut der Dritte im Bunde!! (damit wird diese Niesche wettbewerblicher)

Sony und die Kundenorientiertheit

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Februar 2008 - 17:02

So dolle ist das mit Sony und deren Kundenorientiertheit nun auch nicht. Wie war das noch mit den von Minolta verbauten Sony Sensoren in den Dimage 7 u. 7Hi Modellen. Die Sony Sensoren fielen wegen eines Serienfehlers reihenweise aus. Die Kamera war unbenutzbar. Zu dieser besagten Zeit hat Sony gerade die Kamerasparte von Konica Minolta übernommen. Also stapelten sich dann tausende defekte Kameras in den Servicewerkstätten. Bei der Abgabe der Kamera wurde gesagt, das sich die Reparatur bis zu einem Monat hinziehen könnte. Aus diesem Monat wurden 4 Monate und länger. Minolta gab es nicht mehr, Sony wollte keine neuen alte Sensoren mehr bauen. Sony als neuer Eigentümer wollte den Geschädigten keine Minolta Ersatzkameras mehr Ausliefern. (Minolta hatte das nach 2 Wochen Reparaturwartezeit noch gemacht). Von Sony kam Monate nichts. Nach 5 (fünf) Monate und etlichen Anrufen, Mails und Briefen kam dann eine Reaktion von Sony, das sie den Kaufpreis erstatten würden. Zwar Eine sehr gute Entscheidung für den Kunden, aber viel zu spät. Sony hat mir fast ein halbes Jahr meine Kamera vorenthalten. Ich habe mich glatt enteignet gefühlt. Was für ein Verantwortungsgefühl haben die bei Sony. Den ihr Sensor ist da schließlich in die Binsen gegangen.
So, die neuen Kameras von Sony sind ja eine schöne Sache, aber ob ich mir eine Sony kaufen würde, bei diesen Erfahrungen ... Ich wünsche allen Sony Kunden einen Verbesserten Service. Vielleicht haben die ja gelernt.

Gruß
FW

Gast schrieb: . . . So,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Februar 2008 - 07:15
Gast schrieb:

. . . So, die neuen Kameras von Sony sind ja eine schöne Sache, aber ob ich mir eine Sony kaufen würde, bei diesen Erfahrungen ... Ich wünsche allen Sony Kunden einen Verbesserten Service. Vielleicht haben die ja gelernt . . .

leider lernen solche Grosskonzerne (meiner Erfahrung nach) nie! Nikon, Canon und selbst Zeiss oder Leica und spezielle Hasselblad sind hier kein bisschen anders. Erst sperrt man mal Kunden beim neuen Blitzsystem aus, dann erfindet man kurzer Hand ein neues Crop-Format in Ermangelung guter vernünftiger Sensoren, schliesslich wechselt der Besitzer und der tauscht mal eben das gesamte mittlere Management aus, zu guter Letzt macht man die Digitalrücktele nur mit den neuesten Gehäusen kompatibel und sperrt Fremdhersteller gänzlich aus . . .

Ich sehe da leider keinen Unterschied in der Kundenorientierung - leider - das sind alles Volumenlieferanten, die Hochtechnologie mehr oder minder bezahlbar machen. Allen gemein ist jedoch dass Kulanzlösungen auf keiner >>One-Page-Strategie<< zu finden sind. Geschweige denn eine echte Umsetzung von Kundenwünschen.

Nein - nein - ich für meinen Teil habe meinen "Glauben" an den Wert und das Image der Makren in den letzten Jahren verloren. Vielleicht kommt das ja wieder - Nikon hat jedenfalls mit der Vorstellung der D3 eindrucksvoll beweisen was sie nicht können. Stattdessen wird das Crop Format der D300 ohne Zukunftsaussichten weiterhin verkauft obwohl man sich offensichtlich intern für einen gänzlich anderen Weg entschieden haben dürfte.
Das Pocket-Filmformat (ziemlich ähnlich der Grösse der DX Sensoren) war nett und ermöglichte günstige kleine Kameras. Ähnlich sieht es mit den DX Sensoren aus. Je grösser der Sensor, desto besser die Möglichkeit Licht zu sammeln.

Der optimale Lichtsammler hat dabei ein Optimum aus Baugrösse, Sensorgrösse und Gewicht. Für mich ist und bleibt das das Kleinbildformat - auch in digitalen Zeiten. Sony hat hier nach meiner Ansicht den Puls der Zeit erkannt und bietet (zumindest auf dem Papier) mehr als alle anderen Mitbewunderer!

Verpackt Sony das jetzt noch in ein attraktives Preisgefüge, so dürfte der Druck auf anderen Marktbegleiter massiv steigen - genau das wünsche ich mir.

Aus freien Stücken gibt es keine Kulanz oder Entgegenkommen mehr. Im Spannungsverhältis Share-Holder-Value und Kunden bleibt nur eines - der Markdruck!!

Somit ist für mich ein Sony keinesfalls schlechter oder besser als ein Nikon oder Canon als Hersteller. Die sind alle mehr oder minder identisch in ihrer Kundenstrategie - sie wollen alle unser Bestes ;-)

Deshlab ist für mich die Vorstellung einer Vollformat-Sensor Sony gleichwertig mit dem Leistungsniveau einer Canon 1Ds MK III und erheblich besser als das was Nikon zu bieten hat. Es bleibt zum Glück abzuwarten wie Canon und Nikon darauf reagieren. Schön, dass ein so grosser Konzern zum "Angriff" bläst - das uss auch ein Nikon ernst nehmen!!

Wie wäre es z.B. mit einer Vollformat Nikon im D300 Format? Quasi eine D300x mit 24 MPixeln? Und das - sagen wir mal für 3 k EUR. Das wäre mal eine wirklich kundenorientierte Lösung - nicht wahr?

Gruss jo-1

Ich mag ja Sony eingentlich nicht, aber:

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Freitag, 01. Februar 2008 - 09:01

Eine Profikamera:

-mit Gehäuse-Stabi
-mit OPTIONALEM Batteriegriff

da hat jemand nachgedacht wie er sich differenzieren kann. Sozusagen eine große E-3. Gut, dass ich keinen KB-Sensor brauche, sonst müsste ich mich doch noch mit Sony anfreunden. ;-)

OhWeh

OhWeh schrieb: sonst

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Februar 2008 - 12:47
OhWeh schrieb:

sonst müsste ich mich doch noch mit Sony anfreunden. ;-)

OhWeh

Mit einem 1.4/85mm und einem 2,8/25-70mm, jeweils von Zeiss, sollte einem das nicht schwrr fallen!

OhWeh schrieb: . . . Gut,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Februar 2008 - 11:42
OhWeh schrieb:

. . . Gut, dass ich keinen KB-Sensor brauche, sonst müsste ich mich doch noch mit Sony anfreunden . . .

Gut, dass ich keinen Sportwagen brauche, sonst müsste ich mich mit Vorstellung anfreunden einen Porsche zu kaufen :-)

Man - man - Mann!!

Ich greife gern etwas höher ins Regal wenn es finanziell geht. Brauchen täte ich ne DSLR gar nicht, denn ich verdiene meine Brötchen nicht damit sonder spiele damit - ähnlich wie mit meinem Sportwagen (den ich schon habe) und ich hab Spaß daran den Familien TDIs die heissen Auspuffrohre zu zeigen - etwas mehr Qualität in den Bildern hat noch nie geschadet - etwas mehr PS auch nicht - und dabei belasse ich es.

20 bis 30 MPixel bei vernünftigem Rauschverhältnis sollten im KB Format das Non-Plus Ultra sein. Sollte jemand dann in drei vier Jahren einen Sensor mit >> 30 MPixeln vorstellen lässt mich das wohl ziemlich kalt die vielleicht 10 % oder 20 % mehr an linearer Auflösung sind kaum ein Anreiz. Der 70%ige Zugewinn an linearer Auflösung bei gleichzeitig 45 % Flächenzuwachs pro Pixel gegenüber einer E3 machen aus meiner Sicht sehr wohl Sinn - nur mal so am Rande.

Mehr lineare Auflösung und grössere Pixel - das ist in jeder Hinsicht eine Überlegung wert. Wenn dann irgend wann in der Zukunft noch mehr Pixel kommen ist die Frage berechtigt, ob eine Verkelinerung durch einen besseren Sensor ausgeglichen wreden kann. Ich bin da offen und sehe mir erst mal das Ergebnis an!

Gruss jo-1

Voll unterstützte Zeiss-Objektive

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Februar 2008 - 13:11

an einem Vollformatsensor. Ein Traum wird wahr!

Als Rückblick:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Februar 2008 - 22:22

Eine Minolta 9xi oder Dynax 9 war ja von den technischen Daten auch nicht so schlecht; und wer hat sie gekauft? Eine Handvoll Profis mit Objektivpark aus der 7000AF-Zeit, und ein paar fotografierende Zahnärzte. Warum sollte das bei einer neuen Sonynolta-"Profi"-Kamera anders sein?

Gast schrieb: Eine Minolta

Eingetragen von
Der Wal
(Stammgast)
am Samstag, 02. Februar 2008 - 15:49
Gast schrieb:

Eine Minolta 9xi oder Dynax 9 war ja von den technischen Daten auch nicht so schlecht; und wer hat sie gekauft? Eine Handvoll Profis mit Objektivpark aus der 7000AF-Zeit, und ein paar fotografierende Zahnärzte. Warum sollte das bei einer neuen Sonynolta-"Profi"-Kamera anders sein?

Was hat der Fotohandel damals den Kunden reingedrückt. Eine Nikon F90 oder eine Canon EOS 5. Technisch völlig unbedeutende Kameras und in jeder Hinsicht weit hinter einer Dynax 9xi. Das Problem war der Fotohandel. Dort sitzen zu 90% Nikon Sektenmitglieder, die mit gigantischen Scheuklappen bewaffnet, diese äußerst durchschnittlichen Kameras bevorzugt verkauft haben.

In den großen Elekronikmärkten sitzen die Regalbetreuer Idioten und die haben Canon verkauft, weil man die ohne technisches Fachwissen zu besitzen jeden übern Preis verkaufen konnte, der danach gefragt hat. Minolta war der Underdog, den beiden anderen Marken technisch weit vorraus, aber vom Fotohandel absichtlich klein gehalten wurde. Mit der Dynax 7xi hat sich Minolta selbst geschadet. Die Kamera war einfach nicht gut und was noch schlimmer war, extrem häßlich. DIe 9xi war dann der Höhepunkt, da hat man fast alles richtig gemacht.

Danach kam der Umschwung von High Tech zu konservativen Werte und die dämlichen Einstellräder und der konservative Look setzte sich durch. Innovativ und ein Design von gestern, das passt nicht zusammen. Die Fusion mit Konica war dann der Todestoß. Einer Firma, die nur durch schrottige Kompakt Kameras unangenehm aufgefallen ist und ein innovatives Unternehmen, das kann nicht gutgehen. Das Ende von Minolta, war mir schon damals klar. Das kann nicht funktionieren und ich hatte recht, leider.

Der Wal schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Februar 2008 - 00:52
Der Wal schrieb:
Gast schrieb:

Eine Minolta 9xi oder Dynax 9 war ja von den technischen Daten auch nicht so schlecht; und wer hat sie gekauft? Eine Handvoll Profis mit Objektivpark aus der 7000AF-Zeit, und ein paar fotografierende Zahnärzte. Warum sollte das bei einer neuen Sonynolta-"Profi"-Kamera anders sein?

Was hat der Fotohandel damals den Kunden reingedrückt. Eine Nikon F90 oder eine Canon EOS 5. Technisch völlig unbedeutende Kameras und in jeder Hinsicht weit hinter einer Dynax 9xi. Das Problem war der Fotohandel. Dort sitzen zu 90% Nikon Sektenmitglieder, die mit gigantischen Scheuklappen bewaffnet, diese äußerst durchschnittlichen Kameras bevorzugt verkauft haben.

In den großen Elekronikmärkten sitzen die Regalbetreuer Idioten und die haben Canon verkauft, weil man die ohne technisches Fachwissen zu besitzen jeden übern Preis verkaufen konnte, der danach gefragt hat. Minolta war der Underdog, den beiden anderen Marken technisch weit vorraus, aber vom Fotohandel absichtlich klein gehalten wurde. Mit der Dynax 7xi hat sich Minolta selbst geschadet. Die Kamera war einfach nicht gut und was noch schlimmer war, extrem häßlich. DIe 9xi war dann der Höhepunkt, da hat man fast alles richtig gemacht.

Danach kam der Umschwung von High Tech zu konservativen Werte und die dämlichen Einstellräder und der konservative Look setzte sich durch. Innovativ und ein Design von gestern, das passt nicht zusammen. Die Fusion mit Konica war dann der Todestoß. Einer Firma, die nur durch schrottige Kompakt Kameras unangenehm aufgefallen ist und ein innovatives Unternehmen, das kann nicht gutgehen. Das Ende von Minolta, war mir schon damals klar. Das kann nicht funktionieren und ich hatte recht, leider.

Habe eigentlich nichts weiteres diesem Kommentar hinzuzufügen. Hervorragend!
Hätte ich auch so schreiben wollen!
Ich bin seit 1969 begeisterter "Minoltabenutzer".
Fast alle Modelle besitze ich und benutze diese auch.
Nach der Dynax 7 D, hat Sony die Erbschaft von Minolta angetreten und macht dem, was Minolta nicht weiter führen wollte, oder konnte, alle Minolta-Ehre.
Mein Respekt vor Sonys Mut, sich in diesem Digital-SLR-Markt erfolgreich einbringen zu wollen und die Nummer 2 werden zu wollen!

Eine typische Die-Anderen-Sind-Schuld-Ausrede

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Februar 2008 - 16:46

Minolta war wirklich eine gute Firma, mit ansehlichen Produkten, aber hier eine Verklärung in klassischer Mr.FT-Manier zu betreiben, finde ich nicht angebracht. Ich glaube, dass es viel eher ein Schareholder-Problem war, der zur Liquidierung des Unternehmens führte, ein Problem, dass viele Traditionsfirmen mit den modernen Marktgesetzen der globalisierten Welt heutzutage haben.
Möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit, wenn Firmen nur noch auf diese Funktion reduziert werden, werden sie zum Zockerkasten der Großbanken. Unter der Gewinnmanie leiden die Produkte, die Kunden und letztlich auch die Firmen selbst.

SONY-Vollformatkamera und PMA

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Februar 2008 - 12:12

Herzlichen Glückwunsch zu SONYs gelungenem Auftritt auf der PMA.
Ein Paukenschlag, der die bisherige Fotowelt gründlich durcheinander wirbeln wird.
Es ist die späte Absolution für die Minoltaner, deren Ingenieure schon immer den technischen Fortschritt in der Fotowelt maßgeblich mitgestalteten, aber letztendlich hatte MINOLTA nicht mehr die Kraft, mitzuhalten.
Nun führt der Elektronikgigant SONY diese Ideenwelt offensichtlich sehr erfolgreich und mit den notwendigen Ressourcen weiter.
Nur die Aussage von SONY selbst, mittelfristig wolle man Platz 2 im Kamerasegment einnehmen, passt noch nicht ganz zum Auftritt. Seit denn, SONY will NIKONs Premiummarkennamen durch eigene Elektronik auf Platz 1 setzen und die eigenen Kameras darunter platzieren. Dann wäre aber quasi NIKON auch schon SONY (was heut zu Tage auch nicht verwundern würde).
CANON bekommt diese Entwicklung sicherlich auch ganz gut; so wird Überheblichkeit automatisch abgebaut.
Bliebe noch das Mittelformat: Eine Allianz von SONY mit MAMIYA könnte hier den Preis eines Mittelklassewagens für eine Hasselblad relativieren und die hervorragende optische Qualität dieser Systeme und das proffesionelle Handling erhalten. Voraussetzung dafür ist allerdings, das der kleine Fotoladen "um die Ecke" sich die Technik überhaupt leisten kann.