Das beste Werkzeug wird zum Tand in eines tumben Toren Hand!

— Sprichwort

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Olympus Zuiko Digital 2,8/25 mm „Pancake“ (2x aktualisiert)

Foto des Olympus Zuiko Digital 2,8/25 mm Pancake

Das so kompakte wie flache, wiewohl nicht sonderlich lichtstarke, Zuiko Digital 2,8/25 mm Pancake („Pfannkuchen“; 299 Euro) von Olympus soll es ab April 2008 geben:

Presseinformation von Olympus:

Ultra-leicht, ultra-lichtstark

Kompaktheit neu definiert: ZUIKO DIGITAL 25 mm 1:2,8 Pancake Objektiv

Hamburg, 05. März 2008 - Nur 23,5 mm lang und 95 g leicht, bietet das neue ZUIKO DIGITAL 25 mm 1:2,8 Pancake Objektiv Mobilität auf höchstem Niveau. In Verbindung mit der E-420 präsentiert Olympus die derzeit kompakteste Kombination aus Kameragehäuse und Objektiv - insgesamt lediglich 76,5 mm tief.

Foto des Olympus Zuiko Digital 2,8/25 mm Pancake

Das Festbrennweitenobjektiv verfügt über eine Lichtstärke von 1:2,8 und einen minimalen Aufnahmeabstand von 20 cm. Mit einer Brennweite entsprechend 50 mm bei einer 35-mm-Kamera bietet es einen Blickwinkel, der dem des menschlichen Auges ähnelt und ist somit ein ideales Standardobjektiv für den täglichen Gebrauch. Basierend auf dem Four Thirds Standard, ist dieses Modell mit allen Kameras des Four Thirds Systems kompatibel. Das ZUIKO DIGITAL 25 mm 1:2,8 Pancake Objektiv wird ab April 2008 für 299 EUR (UVP) erhältlich sein.

Kompakte Abmessungen, ein geringes Gewicht und die Brennweite von 25 mm (entspricht 50 mm bei einer 35-mm-Kamera) machen das lichtstarke Pancake Objektiv von Olympus zu einer idealen Lösung für den mobilen D-SLR-Fotografen.

Beidseitig asphärische Linsenelemente reduzieren chromatische Aberrationen und ermöglichen klare, detailgetreue Ergebnisse bis in die Bildecken. Eine spezielle Beschichtung der Frontlinse verhindert Blendenflecken und Geisterbilder bei Gegenlichtaufnahmen. Die kreisförmige Blendenöffnung erlaubt einen harmonischen Schärfe-/ Unschärfeverlauf.

Das ultra-schlanke und ultra-lichtstarke ZUIKO DIGITAL 25 mm 1:2,8 Pancake Objektiv wird ab April 2008 verfügbar sein.

ZUIKO DIGITAL 25 mm 1:2,8 Objektiv - Hauptmerkmale:

• Ultra-kompaktes Pancake Objektiv
• 25 mm Festbrennweite (entspricht 50 mm bei einer 35-mm-Kamera)
• Lichtstark, Blende 1:2,8
• Lediglich 23,5 mm schlank und 95 g leicht
• Minimaler Aufnahmeabstand nur 20 cm

Grafik der MTF-Kurven des Zuiko Digital 2,8/25 mm „Pancake“

MTF-Kurven des Zuiko Digital 2,8/25 mm „Pancake“


Bleibt anzumerken, dass wir uns unter „ultra-lichtstark“ doch etwas anderes vorstellen. Das Noctilux 1,0/50 mm von Leica etwa fällt in diese Kategorie, kostet aber auch das Zwanzigfache. Gleichwohl ist eine Normalbrennweite mit einer Lichtstärke 2,8 eher bei „lichtschwach“ denn bei „lichtstark“ anzusiedeln.

Technische Daten Zuiko Digital 2,8/25 m

Brennweite

25 mm
Brennweite entsprechend Kleinbild 50 mm
Konstruktion 5 Linsen / 4 Gruppen
Asphärische Glaslinsen 1
Objektiv-Mechanismus Floating Focusing Mechanismus
Bildwinkel 47 °
Minimale Aufnahmeentfernung 0,2 m
Maximale Bildvergrößerung 0,19 x (Four Thirds) / 0,38 x (Kleinbild-Format)
Anzahl der Blendenlamellen 7
Lichtstärke 1:2,8
Kleinste Blende 1:22
Filterdurchmesser 43 mm
Abmessung 64 mm Ø, 23,5 mm
Gewicht 95 g
Kompatibel mit Telekonverter EC-20; Telekonverter EC-14; Extension-Tubus EX-25

(thoMas)

Nachtrag (5.3.2008; 13:18 Uhr): Technische Daten und MTF-Grafik ergänzt.

Nachtrag (7.3.2008): Preisangabe in Einleitung und Pressetext korrigiert. Der beträgt nicht, wie ursprünglich gemeldet, 229 Euro, sondern 299 Euro.

Interessant aber nicht neu

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 08:12

Kompakte Standardobjektive mit Lichtstärke 1:2.8 sind technisch ein alter Hut. Bereits 1932 gab es von Zeiss ein Tessar 1:2,8/ 50 mm für die berühmten Zeiss Ikon Contx Kameras, Leica hat sogar schon ein Jahr eher mit dem 1:2,5/ 50 mm Hektor ein entsprechendes Objektiv für die Schraub-Leica im Programm gehabt. In jüngerer Zeit gab es wiederum von Zeiss das Tessar 1:2,8/ 50 mm für das Contax-System und Nikon hat zusammen mit der FM3A vor einigen Jahren ein Nikkor 1:2,8/ 45 mm Ai-P vorgestellt.

Interessant finde ich das neue Objektiv von Olympus trotzdem, weil es eigentlich nicht in eine Massenmarkt-Strategie passt. Es ist ein Objektiv für Spezialisten, die mit einer im Sinne des Wortes schlanken Ausrüstung unterwegs sein wollen und dabei auf Zoom-Komfort zu verzichten bereits sind. In gewisser Weise schreibt Olympus damit auch die eigene Tradition, kompakte Aufnahmegeräte zu bauen fort. Man hat immer das Gefühl, Olympus meint es mit Four Thirds weiterhin ernst. Das wirkt vertrauensbildend bei Besitzern und potenziellen Käufern.

Das die Lichtstärke mit 1: 2,8 etwas "mickerig" ausfällt, ist allerdings schon zu bedauern. Immerhin fällt bei einer Sensorfläche von 13,5 x 18 mm und Blende 2,8 der Schärfentiefe-Bereich gegenüber dem Kleinbild schon deutlich größer aus. Das schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten ein. Von einer "ultra-lichstarken" Optik zu sprechen, ist jedenfalls maßlos überzogenes Marketing-Blabla. Als Leica vor einigen Monaten die neuen Summarit-Objektive vorgestellt hat, hat man dort von einer bewussten Beschränkung der Lichtstärke zugunsten eines geringeren Preises gesprochen. Wohlgemerkt bei Blende 2,5 für alle vier neu angebotenen Objektive und einem Aufnahmeformat an der M8 von 18 x 27 mm bzw. 24 x 36 mm an der Kleinbild-M. Selbst Blende 2 ist für ein Standardobjektiv noch nicht sonderlich lichtstark, wer sich mit diesem Attribut schmücken will, der sollte schon 1:1,4 bieten.

Lichtstärker?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 11:19

Gibt es doch schon von Panasonic mit Leica-Schriftzug. Wäre also keine wirkliche Lücke zu füllen.
GRS

Einfach mal LEICA 1.4/25 für FT

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 14:44

mit diesem Pancake von der Baugrößen her vergleichen und man erkennt, dass in diesem Objektiv bereits die vor einigen Tagen beschriebene Optik-Technologie von Olympus drin steckt.
Lichtstärker nur wenn es dann kein Pancake mehr ist/sein darf. Mit der Olympus Optik-Technologie wäre es allerdings nicht ein solch riesiger Brummer wie das von Leica made by Panasonic.

Es bleibt dabei. Für die Baugröße "lichtstark" evtl. sogar "ultra-lichtstark". Die Argumentations-Kette fehlt. Wurde vom Marketing gelöscht. Da hammer's mal wieder.

Das Objektiv ist toll, die Presse nicht.

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 05. März 2008 - 09:13

Ein Winz-Objektiv mit 20 cm Naheinstellung, das ist sozusagen ein weiteres Macro mit Normalbrennweite. Über die Abbildungsqualität muß man sich bei Olympus ja keine Gedanken machen. Scheint ein würdiger Nachfolger des legänderen OM-Zuikos 2/40 zu sein. Weiter so! Mehr Festbrennweiten müssen her.

Aber der Pressetext ist natürlich verquer wie so oft bei Olympus. Anstelle auf die Makroeigenschaften näher einzugehen Gefasel von ultralichtstark. Als ob es je ein ultralichtstarkes Pancake gegeben hätte.

OhWeh

Ein weiteres Macro?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 11:32

Über die 20 cm bin ich auch gestolppert. 50 mm Linsen (KB/APSC) erreichen da fast Abbildungsmaßstab 1:1! Ist das so gemeint? Oder geht es um den freien Abstand zwischen Objektivvorderkante und Motiv? Selbst dann wäre es noch ein sehr guter Wert! Ich kann nur hoffen, dass andere auch in diese Richtung denken: Wie wäre es, liebe Sigmarons, mit einem kompakten Macro 2/35 mm?

Makro?

Eingetragen von
ddd
(Liebhaber)
am Mittwoch, 05. März 2008 - 13:19
OhWeh schrieb:

Ein Winz-Objektiv mit 20 cm Naheinstellung, das ist sozusagen ein weiteres Macro mit Normalbrennweite.

Ein Makro mit maximalen Abbildungsmaßstab 1:5,25 (0,19x)?

Das neue Objektiv zeichnet sich durch die kompakten Abmessungen aus, vor eine E-410 oder E-420 geschraubt, ergibt sich eine leichte und kompakte Kombination. Wem es auf 100 Gramm mehr oder weniger und auf 1,5 bis 2 Zentimeter kürzere Objektive ankommt, für den könnte das Neue interessant sein. Aber die Lichtstärke ist eher bescheiden (da sind Olympus-Zooms zum Teil sogar besser, die E-410 und E-420 bieten keinen Bildstabilisator), der maximale Abbildungsmaßstab nicht so besonders, preiswert ist das Kleine auch nicht. Hoffentlich spricht wenigstens die Abbildungsqualität für das Objektiv.

Überfällig weil sinnvoll

Eingetragen von
hp5
(Liebhaber)
am Mittwoch, 05. März 2008 - 12:01

Ultra-lichtstark ist Quatsch, lichtstark gegenüber den doch allgemein akzeptierten Zoom-Lichtstärken aber doch schon. Das nach Pentax (nicht übersehen!) nun auch Olympus sich auf Bewährtes besinnt, ist doch erfreulich. Gewichtige Kolosse mit Ofenrohren sind doch keine Qualität an sich. "Kleinbild" wurde mal anders definiert. Wechselbajonett mit einem "Immerdrauf"-Zoom ist sowieso lächerlich.

Streulichtblende

Eingetragen von
ddd
(Liebhaber)
am Mittwoch, 05. März 2008 - 13:21

Ich finde das Bajonett für die Streulichtblende nicht, und in den technischen Daten steht nix dazu.
Ist die Blende eingebaut und kann ausgezogen werden?

Nicht vorgesehen

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 05. März 2008 - 14:01
ddd schrieb:

Ich finde das Bajonett für die Streulichtblende nicht, und in den technischen Daten steht nix dazu.
Ist die Blende eingebaut und kann ausgezogen werden?

Wie soll man denn bei so einem flachen Dingelchen eine Streulichtblende verkehrt herum (zum Transport) festmachen? Wenn das ginge, dann wäre es nur ein Alibi-Stummelchen ohne Wirkung.

Entweder sie machen es klassisch ohne Sonnenblende, dafür ist das kleine objektiv da (streulichtunempfindlich durch wenig Linsen und außerdem Frontlinse leicht versenkt, wie man sehen kann), oder Sie schrauben eine Blende ins 43mm-Gewinde.

OhWeh

Yes Sir!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 14:19

Filtergewinde, flache Streulichtblende druff und davor noch ein UV-Filter, dann passt das. Das Objektiv kommt im Prinzip auch ohne aus. Aber mit ist besser. Rein grundsätzlich gäbe es da aber schon noch so Dinge wie eine versenkte Schiebeblende. Haben die sich halt gespart. Naja.

Aber sonst ist das Objektiv schon eine gute Sache. Vor allem für Leute, die ein Kamera für immer unterwegs usw. brauchen und denen eine Klippklapp-Kamera mit Winz-Sensor nicht ausreicht. Da war außer Monster-Mega-Kameras mit Rüsseltüten und Mega-Tulpenblenden nix am Markt. Sieht zwar vielleicht supercool aus, ist aber für praktisch veranlagte Gemüter was zum Abgewöhnen.

....

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 14:40

Der erforderliche Schutz gegen Streulicht wird rein konstruktiv gelöst. Wo steckt die Frontlinse? Guck mal schau.

Ergänzung

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 05. März 2008 - 17:18

Zitat aus der Presseinfo:

"Screw-on aluminium lens cap, and lens hood (optional)
The lens cap is made of aluminium and screws onto the lens. This ensures a sleek, streamlined exterior appearance.
Made of sleek, polished aluminium, the optional LH-43 Lens Hood allows you to attach the LC-34 Lens Hood Cap (included in the Lens Hood) or a 34-mm-diameter commercially available filter without spoiling the camera's slim, stylish appearance"

Steht also der Alusonnenblende nichts im Wege - einfach kaufen!

OhWeh

Danke für den Hinweis.

Eingetragen von
ddd
(Liebhaber)
am Mittwoch, 05. März 2008 - 18:39

Danke!
Hier der Link: http://www.olympus-global.com/en/news/2008a/nr080305f28e.cfm.
4500 Yen zzgl. Steuern, steht da. Macht etwa 30 Euro.
In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich, dass Streulichtblenden selbst bei teuren Objektiven nicht zum Lieferumfang gehören? Ich dachte, nur Canon kassiert dafür nochmal extra ab?
Und warum ist die Existenz der LH-43 noch nicht bis zum deutschsprachigen Olympus-Marketing durchgedrungen? Eine englischsprachige Pressemitteilung zu übersetzen, sollte hinzukriegen sein. Kriegt man die LH-43 nicht in Deutschland?

Teuer? Standardreihe!

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 05. März 2008 - 19:56

Normalerweise bin ich auch ein Freund von Komplettangeboten. Aber bei diesem Objektiv will ich gar keine Streulichtblende, denn die muß hier konstruktionsbedingt (geringe Tiefe des Objektives) dann immer richtig herum drauf bleiben oder abgeschraubt in der Jackentasche sein. Das widerspricht meiner Philosophie der immer dabei Kamera mit Pancake zur spontanen Straßenfotografie. Außerdem, wie schon hingewiesen wurde - es braucht sie hier gar nicht.

Teuer? Ein Standardobjektiv, angemessen preisgünstig, würde ich meinen. Bei allen Pro und TopPro Olympus-Objektiven sind die Bajonett-Streulichtblenden dabei soweit ich weiß. (Im Gegensatz zur Canonpolitik).

Für das Geld bekommen Sie hier aber auf jeden Fall eine schöne Aluminiumblende mit zusätzlichem, passendem Objektivdeckel, kein Plastikteil.

OhWeh

Ja, eine Streulichtblende

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 06. März 2008 - 09:06

aus poliertem Aluminium. Das ist ja prima Olympus! Da steht ja wilden Spiegeleien nix mehr im Weg. Fehlen nur noch die Swarovski-Kristalle.
Ansonsten ein nettes Objektiv...

Streulichtblende

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 16:03

wo wir gerade beim Thema sind.

Habe ein Sigma EX 18 50 mit einem Monster an sog "Tulpen"-Blende.

In diesem zusammenhang - Was war an den kleinen faltbaren Gummiblenden fürs Filtergewinde so schlecht? Man sieht die Dinger so gut wie nicht mehr im Einsatz?

Die Frage ist mir durchaus wichtig, denn bei den großen Blenden, die auch noch ober ein Bajonett verfügen, hat man z.B. beim Polfiltereinsatz die A-Karte in Gold.

Grüße

Gast schrieb: Die Frage

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 23:21
Gast schrieb:

Die Frage ist mir durchaus wichtig, denn bei den großen Blenden, die auch noch ober ein Bajonett verfügen, hat man z.B. beim Polfiltereinsatz die A-Karte in Gold.
Grüße

Bei anständigen Objektiven gehen die Geli ins Bajonett/außenrum und die Filter ins Gewinde.
Z.B. bei Canon-FD/Chromring oder -bis heute- Leica.

Damals wie heute mußte man das mit Geld beim Objektivkauf bezahlen.

Macht Euch mal frei davon, daß eine €700,- Knips mit Kit-Scherbe ein tolles Gerät ist. Das ist die damalige DM350,- Einsteigerklasse.

Ebenso bei den Objektiven. Natürlich gibt es auch heute noch bei fast jedem Hersteller (Siechma mag da eine Ausnahme sein) Innengewinde für Filter und Außenbefestigungen für die jeweils zur Festbrennweite passende Streulichtblende. Natürlich gegen Geld. Mittlerweile viel Geld.

Schreien wie die Großen will heute jeder. Beim Können langt es dann heute wie damals meist nur noch zu einem schwachen Furz und dementsprechenden Foren-Beiträgen samt Neid-Debatte durch gleichartige.

Gast schrieb: Bei

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 06. März 2008 - 07:38
Gast schrieb:

Bei anständigen Objektiven gehen die Geli ins Bajonett/außenrum und die Filter ins Gewinde.
Z.B. bei Canon-FD/Chromring oder -bis heute- Leica.

Damals wie heute mußte man das mit Geld beim Objektivkauf bezahlen.

Macht Euch mal frei davon, daß eine €700,- Knips mit Kit-Scherbe ein tolles Gerät ist. Das ist die damalige DM350,- Einsteigerklasse.

Ebenso bei den Objektiven. Natürlich gibt es auch heute noch bei fast jedem Hersteller (Siechma mag da eine Ausnahme sein) Innengewinde für Filter und Außenbefestigungen für die jeweils zur Festbrennweite passende Streulichtblende. Natürlich gegen Geld. Mittlerweile viel Geld.

Aehm, dir ist schon bewusst, dass mit wenigen Ausnahmen (u.a. dieses Pancake) bei Olympus-Objektiven fuer die Geli ein Aussenbajonett vorhanden ist, und eine Geli im Lieferumfang ist? Ja, auch bei den Kit-Scherben :)

Ja, wie schön dass Sie

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 06. März 2008 - 09:46

Ja, wie schön dass Sie wissen worüber Sie reden und mir damit auf sehr abfällige Art und Weise bestätigen, dass ich ein gutes Objektiv habe.

Immerhin kosten Vergleichbare von Canon etc. fast das doppelte.

Und wenn Sie die Blende auf dem Bajonett haben, dann können Sie den Filter dennoch nicht drehen.

Aber offensichtlich können Sie eines auch, schreiben wie die Großen.

Solange stecke ich die mitgelieferte Tulpe auf Bajonett, schaue in dem tiefen Loch auf das Filtergewinde und habe Ahnung worüber ich rede.

Frage aber immer noch nicht Beantwortet.

Fasse zusammen.

Gummiblende ist klein, leicht, faltbar und stell bei der Anwedung von Polfilern kein Problem dar. Und, warum sieht man diese nicht mehr?

Gruss

So albern es klingt,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 06. März 2008 - 10:53

den meisten war das Teil zu popelig. Sieht einfach irgendwie nicht so doll aus. Und man vergisst meistens, das Ding beim Fotografieren auszuklappen, also kein Effekt. Bei Polfilterbetätigung nimmt man halt die Gegenlichtblende ab, da braucht man das Teil sowieso nicht. Wobei feste Gegenlichtblenden immer dick auftragen und bei der Handlichkeit stören. Bei Leica habe ich Gegenlichtblenden gesehen, die da sehr wirksam aussehen, aber nicht tief bauen. Das wäre ein schönes Muster im Kontrast zu den derzeit üblichen Tulpenblenden.

Kein Problem für Olympus...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. März 2008 - 11:15

...aber für den Wettbewerb das mit der Gummiblende.

Gummiabrieb -> Sensor-Problematik. Außer man hat eine Fourthirds-Kamera von Olymus, Leica und Panasonic.

Nachdem die Gummiblenden damit bei Canon und Nikon ausstarben wird sich auch die Firma Olympus erst dann wieder die Gummiblenden leisten wenn es andere auch tun.

?!?!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 08. März 2008 - 18:05

Was ist denn das wieder für ein Blödsinn?!?!?! Erstens haben diverse Sensorwackeltests gezeigt, dass alle Systeme nicht so wahnsinnig wirksam sind und zweitens der Canonwackler auch nicht schlecht ist...
Wie auch immer was hat das jetzt mit der Gummiblende zu tun?! Den meisten Abrieb haben Sie an Ihren Händen und Haaren, oder ziehen Sie sich Gummihandschue und ein Haarnetz beim Knipsen an. Halt, Moment, GUMMIhandschuhe...

Maximale Bildvergrößerung: 0,19 x (Four Thirds) / 0,38 x (KB)

Eingetragen von
ROG
(Stammgast)
am Mittwoch, 05. März 2008 - 14:15

Wie kommt das zustande? Wenn ich z.B. ein Makroobjektiv auf 1:1 einstelle, und dann an verschiedenen Kameras mit dieser Einstellung adaptiere, bleibt der Abbildungsmaßstab oder Bildvergrößerung, wie Olympus schreibt (dabei ist alles unter 1:1 eine Abbildungsverkleinerung) immer gleich, egal wie groß oder klein der Sensor ist.
ROG

Ja schon, ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 15:26
ROG schrieb:

Wie kommt das zustande? Wenn ich z.B. ein Makroobjektiv auf 1:1 einstelle, und dann an verschiedenen Kameras mit dieser Einstellung adaptiere, bleibt der Abbildungsmaßstab oder Bildvergrößerung, wie Olympus schreibt (dabei ist alles unter 1:1 eine Abbildungsverkleinerung) immer gleich, egal wie groß oder klein der Sensor ist.
ROG

... ja, aber bei gleichen Abbildungsmassstab im Vergleich zu 24x36 haben die Fourthirdler nur ca. ein Viertel der Bildfläche auf dem Sensor. Die tun dann so, als wäre diese Bildfeldbeschneidung eine Erhöhung des (effektiven) Abbildungsmassstabs um den Faktor 2. Eigenartige Mathematik...

Gast schrieb: ROG

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. März 2008 - 22:00
Gast schrieb:
ROG schrieb:

Wie kommt das zustande? Wenn ich z.B. ein Makroobjektiv auf 1:1 einstelle, und dann an verschiedenen Kameras mit dieser Einstellung adaptiere, bleibt der Abbildungsmaßstab oder Bildvergrößerung, wie Olympus schreibt (dabei ist alles unter 1:1 eine Abbildungsverkleinerung) immer gleich, egal wie groß oder klein der Sensor ist.
ROG

... ja, aber bei gleichen Abbildungsmassstab im Vergleich zu 24x36 haben die Fourthirdler nur ca. ein Viertel der Bildfläche auf dem Sensor. Die tun dann so, als wäre diese Bildfeldbeschneidung eine Erhöhung des (effektiven) Abbildungsmassstabs um den Faktor 2. Eigenartige Mathematik...

Euch scheint der Unterschied nicht klar zu sein.

Das KB verwendet einen Bildkreis von 43mm, in das eine 24x36mm Bild im Format 2:3 paßt.
Das FT Format hat einen Bildkreis von 21,5mm in das ein Sensor von 17,3x13mm paßt. Das Format selbst hat eine Seitenverhältnis von 4:3; fast quadratisch.
Auf Grund des halben Bildkreises sind alle Optiken die dazu gerechnet sind, halb so groß in der Nennbezeichnung, wie die gleichen Bildwinkel am KB.
Ein 25mm für FT (Bildkreis FT) hat einen Bildwinkel von 45°;
ein auf den doppelten Bildkreis gerechnetes KB Objektiv mit 50mm hat den selben Bildwinkel,jeweils in der Diagonalen.

Daher gibt es eine FT Format, mit halben KB Werten und eine Kleinbildformat.
Kameras, die ihre alten Bajonette aus der KB Zeit übernommen haben, aber einen kleineren Sensor verwenden, sind Crop oder Abschnitts-Formate.
Sie schneiden etwas vom Bildwinkel der zugehörigen Brennweite ab. Das bedeutet, die Nennbrennweite bleibt gleich, da sich ja an der Linse nichts ändert, aber der Bildwinkel wird kleiner, zum Tele hin verschoben. Bei Nikon um 1,5 bei Canon um 1,6. Ein "Normalobjektiv" in KB mit 45° Bildwinkel müßte am Crop der Nikon nur 33mm habe. Man könnte also einfach eine 35mm KB Objektiv nehmen. Dann hat man zwar die passende Nennbrennweite, da aber auch das 35mm Objektiv für einen größeren Bildkreis gerechnet ist, nutzt es nur einen kleineren Teil, den, den der Sensor im Bidkreis nutzt.
Es wird also wieder etwas Abgeschnitten, nämlich der effektive Bildwinkel des gesamten Bilkreises.
Mithin stimmt der Bildwinkel nicht zur Brennweite.
Das mag für den ein oder anderen völlig egal sein, hat aber in Bezug zur gewohnten Sicht, 45°sieht das Auge als "Normal" an erhebliche Folgen. Das Tele komprimiert den Raum, holt nicht nur entferntes näher, sondern stellt den Hintergrund auch näher zum Vordergrund.
Möchte man "charakteristische" und über Jahrzehnte gewohnte Bildwinkel des KB-Formats auch wirklich gleichwertig digital haben, so bleibt nur der Weg Vollformatige Nikon oder Canon Kameras mit den dafür gerechneten KB-Objektiveb zu verwenden, oder das FT-Format mit exakt halber Größe, aber gleichen Proportionen zu verwenden.
Alles Lösungen mit Crop-Faktor, haben je nach verwendeter Brennweite, völlig unterschiedliche Bildwirkungen.
mann kann sie "lernen"und neue Erfahrungen sammeln, diese sind aber immer auf ein bestimmtes Objektiv bezogen. Verwendet man die selben Nennbrennweite, aber an einem anderen Sensor (die Crop-Fraktion hat da je nach Position unterschiedliche Größen, bis hin zum Vollformat) erziehlt man unterschiedliche und durchaus andersartige Ergebnisse.

Die besten Beispiele sind im Zusammenhang mit dem hier in Rede stehenden 25mm2,8 Pancake genannt. Das Sigma 1,4 30mm hat einen Bildkreis, der alle Crop Formate zu läßt.
Einen wirklichen "Normalbrennweiten Charakter" in Bildwinkel und Brennweite, hat es nur am Crop, das den Bildkreis nutzt.
Alle anderen haben eine neue Nennbrennweite.

Daher ist es zu begrüßen, das neben dem Pan/Lei eine preiswerte, nicht so lichtstarke echte Normalbrennweite nun von Olympus zu haben ist.

MfG

Häh?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. März 2008 - 23:45
Gast schrieb:
Gast schrieb:
ROG schrieb:

Wie kommt das zustande? Wenn ich z.B. ein Makroobjektiv auf 1:1 einstelle, und dann an verschiedenen Kameras mit dieser Einstellung adaptiere, bleibt der Abbildungsmaßstab oder Bildvergrößerung, wie Olympus schreibt (dabei ist alles unter 1:1 eine Abbildungsverkleinerung) immer gleich, egal wie groß oder klein der Sensor ist.
ROG

... ja, aber bei gleichen Abbildungsmassstab im Vergleich zu 24x36 haben die Fourthirdler nur ca. ein Viertel der Bildfläche auf dem Sensor. Die tun dann so, als wäre diese Bildfeldbeschneidung eine Erhöhung des (effektiven) Abbildungsmassstabs um den Faktor 2. Eigenartige Mathematik...

Euch scheint der Unterschied nicht klar zu sein.

Den Vorrednern scheint der „Unterschied“ sonnenklar zu sein.
Nur, was von Ihnen dann folgt, ist etwas am Thema vorbei.
Der Abbildungsmaßstab hängt vom Objektiv ab. Es ist Wurscht, ob das Objektiv vor eine Four-Thirds-, vor einer Kleinbild- oder einer Mittelformatkamera sitzt.

Gast schrieb:

Das KB verwendet einen Bildkreis von 43mm, in das eine 24x36mm Bild im Format 2:3 paßt.
Das FT Format hat einen Bildkreis von 21,5mm in das ein Sensor von 17,3x13mm paßt. Das Format selbst hat eine Seitenverhältnis von 4:3; fast quadratisch.

Und?

Gast schrieb:

Auf Grund des halben Bildkreises sind alle Optiken die dazu gerechnet sind, halb so groß in der Nennbezeichnung, wie die gleichen Bildwinkel am KB. Ein 25mm für FT (Bildkreis FT) hat einen Bildwinkel von 45°;
ein auf den doppelten Bildkreis gerechnetes KB Objektiv mit 50mm hat den selben Bildwinkel,jeweils in der Diagonalen.

Und? Was hat das mit obigem Thema zu tun?

Gast schrieb:

Daher gibt es eine FT Format, mit halben KB Werten und eine Kleinbildformat.
Kameras, die ihre alten Bajonette aus der KB Zeit übernommen haben, aber einen kleineren Sensor verwenden, sind Crop oder Abschnitts-Formate.

Genauso wie eine Four-Thirds-Kamera, vor die ich ein OM-Objektiv schraube, eine „Abschnitts-Formate-Kamera“ (was auch immer das sein mag) ist. Genauso wie eine Kleinbildkamera mit Mittelformatobjektiv. Genauso wie eine handelsübliche Mittelformat-D-SLR-Kamera mit 645er-Objektiv.

Gast schrieb:

Sie schneiden etwas vom Bildwinkel der zugehörigen Brennweite ab. Das bedeutet, die Nennbrennweite bleibt gleich, da sich ja an der Linse nichts ändert, aber der Bildwinkel wird kleiner, zum Tele hin verschoben. Bei Nikon um 1,5 bei Canon um 1,6. Ein "Normalobjektiv" in KB mit 45° Bildwinkel müßte am Crop der Nikon nur 33mm habe. Man könnte also einfach eine 35mm KB Objektiv nehmen. Dann hat man zwar die passende Nennbrennweite, da aber auch das 35mm Objektiv für einen größeren Bildkreis gerechnet ist, nutzt es nur einen kleineren Teil, den, den der Sensor im Bidkreis nutzt.

Man könnte auch einfach ein DX-, DT-, DiII- oder DC-Objektiv nehmen (oder wie auch immer der jeweilige Hersteller die auf die kleineren Sensoren abgestimmten Objektive nennen mag. Hat das was mit dem Abbildungsmaßstab des Four-Thirds-Objektivs zu tun?

Gast schrieb:

[...]Möchte man "charakteristische" und über Jahrzehnte gewohnte Bildwinkel des KB-Formats auch wirklich gleichwertig digital haben, so bleibt nur der Weg Vollformatige Nikon oder Canon Kameras mit den dafür gerechneten KB-Objektiveb zu verwenden, oder das FT-Format mit exakt halber Größe, aber gleichen Proportionen zu verwenden.[...]Einen wirklichen "Normalbrennweiten Charakter" in Bildwinkel und Brennweite, hat es nur am Crop, das den Bildkreis nutzt.
Alle anderen haben eine neue Nennbrennweite. Daher ist es zu begrüßen, das neben dem Pan/Lei eine preiswerte, nicht so lichtstarke echte Normalbrennweite nun von Olympus zu haben ist.

Ah ja.

Isch kenne garkeine..

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. März 2008 - 14:38

...Pancake mit 50mm KB-Brennweite und Lichtstärke 1:1.4 ?!

299

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. März 2008 - 15:22

Mit 299 Euro statt 229 relativiert sich das Ganze schon wieder, denn für unter 400 Euro (uvP: 499) bekommt man bei Sigma ein 25er mit Blendenöffnung f1.4, das ist dann richtig lichtstark...

Frage mich, ob Olympus bloß die Reaktionen testen wollte oder Photoscala die Preisempfehlung nicht richtig abschreiben konnte...

Gast schrieb: Mit 299 Euro

Bild von doso
Eingetragen von
doso
(Liebhaber)
am Freitag, 07. März 2008 - 16:59
Gast schrieb:

Mit 299 Euro statt 229 relativiert sich das Ganze schon wieder, denn für unter 400 Euro (uvP: 499) bekommt man bei Sigma ein 25er mit Blendenöffnung f1.4, das ist dann richtig lichtstark...

von sigma gibt es meiner Meinung nach nur ein 1.8 24er und ein 1.4 30er für FT beide für ca. 400€. Von PanaLeica gibt es ein 1.4 25er jedoch für 849€. dieses sind jedoch keine Pancake und haben somit andere Aussmasse.

Eine weitere Oly Festbrennweite finde ich nur begrüssenswert.

an Photoscala

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. März 2008 - 18:35

kann die Fehlinfo nicht liegen, die anderen Fotonews im Web haben auch 229 Euro gepostet. Und zwar bis dato...

Gast schrieb:

Mit 299 Euro statt 229 relativiert sich das Ganze schon wieder, denn für unter 400 Euro (uvP: 499) bekommt man bei Sigma ein 25er mit Blendenöffnung f1.4, das ist dann richtig lichtstark...

Frage mich, ob Olympus bloß die Reaktionen testen wollte oder Photoscala die Preisempfehlung nicht richtig abschreiben konnte...

so vergrault man sich die Kundschaft:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. März 2008 - 18:33

noch ehe die Linse auf dem Markt ist, den Preis um 70 Euros erhöhen!

Tja

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 08. März 2008 - 11:22

that's life. wenn es keine konkurrenz gibt, kann man eben die preise bestimmen.

Gast schrieb:

noch ehe die Linse auf dem Markt ist, den Preis um 70 Euros erhöhen!

Einfach...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 08. März 2008 - 16:29

...unsachlich solche Kommentare.

Dasselbe mit der Lichtstärke der Pancakes.

Nichts kann man einfacher Lichtstark darstellen als Leica M-Bajonett-Objektive.

Und Pancakes in dem Format schaffen gerademal Lichtstärke 1:4.
http://photo.net/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=00K3Lq

Auch gegenüber einem Canon 25/3.5 ist ein Olympus ZUIKO Digital 25/2.8 ein "ultra lichtstarkes" 25mm Pancake.

Sonst gröhlen alle herum, dass 25mm eben 25mm sind und keine 50mm. Und jetzt plötzlich vergleicht JEDER Gröhlhansel ein 50mm Pancake KB-Objektiv mit einem 25mm Pancake Fourthirds-Objektiv.

Ein 25/2.8 Pancake war bisher NICHT darstellbar. Nochmal auf die MTF-Charts gucken, 1x mit den Ohren schlackern und ganz einfach das nächstemal überlegen was man schreibt/abläßt.

Ich denke eher, dass speziell die E-420 in Kombination mit dem 2.8/25 Pancake weg geht wie Warme Semmel. Man hat ganz klar nicht nur Ricoh- und Sigma DP1-Kundschaft im Visier.

D-SLRs sind mir zu groß!

Jetzt nichtmehr und ein sauberes eff. 50mm Objektive ist der Appetizer für weitere Objektive die dann garnicht mehr so groß sein werden wie gedacht.

Darstellbar, nicht Darstellbar...lalala

Eingetragen von
Gast
am Montag, 10. März 2008 - 20:52

Ob bei diesem Pancake obgrund der konstruktiven Winzigkeit noch die Telezentrie eingehalten wird, bezweifle ich.

1+1 = ?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 11. März 2008 - 08:02

Einfach mal nachdenken.

Olympus hat bereits in Objektiven die aktuell bereits auf dem Markt sind seine neue Optik-Technologie eingebracht...man könnte auch dargestellt schreiben/sagen...;-))))

Der Vorteil dieser Neuen Technologie ist, dass man Objektive, welche nahezu telezentrisch konstruiert sind und deshalb entsprechend zu korrigieren sind, in einer vergleichsweise kompakten Bauweise ausführen kann.

Siehe 2.8/25 Pancake.

Akzeptieren Sie es endlich, dass Sie max. nachvollziehen können wie ein Objektiv funktioniert, wenn es Ihnen in einem Buch erklärt wird. Die neue Technologie von Olympus folgt zwar auch den Gesetzen der technischen Optik aber aufgrund der bisherigen Limits in der Herstellung hat man bisher noch in keinem Buch über das geschrieben was Olympus jetzt weltweil als einziger Optiken-Hersteller in Händen hält.

Zumindest für den Consumer-Bereich und der schließt den sog. Profi-D-SLR-Bereich mit ein. Z.B. eine Canon 1Ds Mk III ist und bleibt Consumerware auch wenn man diese als Profi-Kamera bezeichnet.

Für den Consumer-Bereich solche Technologien entwickeln läuft nach dem Prinzip von Grundig. Technik aus dem Professionellen Bereich in den Consumer-Bereich transferieren.

Sowas nennt man dann Technologie-Transfer und wo nix ist kommt auch nix her. Olympus hat eben einen professionellen Optiken-Bereich (Medizintechnik, ...) und andere eben net.

Olympus hat ja auch ein Unterwasserlabor...!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 11. März 2008 - 11:50

Glauben Sie doch nicht immer jeden Mist den Sie glauben wollen. 5/4 aller Marketingblasen sind alter Wein in neuen Schläuchen. Hier ists wie mit der Farbenherstellung: Die Grundsätze sind seit 1800 bekannt und seither kommt nichts revolutionäres mehr. Trotzdem suggeriert einem die Werbung unglaubliche Entwicklungen. Die Optik ist ein ähnlicher Sektor. Was bisher nicht möglich war, war lediglich über den Preis unmöglich.

Das Prinzip ist schon bekannt,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 11. März 2008 - 18:52

aber die Anwendungen sind nicht unbedingt etabliert.

Ich habe erst vor kurzem gelesen (war das hier?), dass es neue Methoden des Glasgiesens und der -abkühlung gibt, die es erlauben, ganz andere Glaskörper herzustellen, als das bisher der Fall war. Optisches Glas muss nach klar beschriebenen Regeln gegossen und abgekühlt werden, die vorher nur innerhalb bestimmter Toleranzgrenzen von der Form her machbar waren. Die neuen Rezepturen und Verfahren erlauben dagegen ganz andere Glaskörper, die wiederum neue Möglichkeiten der Lichtführung und Brechung erlauben. Jedenfalls habe ich das so verstanden.
Olympus ist in seiner Eigenschaft als Optik-Werk nun mal in der Lage, solche Verfahren einzuführen. Wobei ich davon ausgehe, dass das sicher auch noch einige andere können.

Richtig -

Bild von Max Rheub
Eingetragen von
Max Rheub
(Inventar)
am Dienstag, 11. März 2008 - 22:13

Vorweg: Nichts gegen OLYMPUS und nichts gegen die Qualität der Objektive. Aber das Licht hat man da nicht neu erfunden - ich denke, Sie haben das richtig verstanden und es scheint in der Tat so, als hätte Olympus Verfahren eingeführt, um "unübliche" Linsen in industriellem Maßstab und zu vernünftigen Preisen herzustellen.

Das ist aber keineswegs die "optische" Revolution als die uns das unser MrFT verkaufen will sondern allenfalls eine verfahrenstechnische (was sachlich betrachtet alleine schon anerkennenswert wäre, aber manch einer muß so etwas gleich geradezu mystisch überhöhen ...)- alle diese "unüblichen" Linsenformen dürften schon lange bekannt gewesen und vielleicht sogar in Spezialkonstruktionen auch im Einsatz sein, aber dann zu horrenden Preisen und sozusagen "handgeschliffen".

Es ist allerdings davon auszugehen, daß andere Optikhersteller ähnliche Techniken nutzen, z.B. auch bei hochwertigeren Handylinsen: Es gab da zum Beispiel von ZEISS mal eine verdächtige Pressemitteilung zum Thema, und jemand anderes konnte sogar Linsen aus Kunststoff gießen. (dürfte beides bei photoscala zu finden sein, habe aber gerade keine Lust zum Suchen)

Aber diese Anderen scheinen in diesem Forum weniger lautstarke Apologeten zu haben.

Möglicherweise besteht aber die wirklich große Revolution darin, daß die OLYMPUS-Techniker schlicht ihre MARKETING-Abteilung auf den State-of-the-art gebracht haben.

Ja, Verfahren ist mehr

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 13. März 2008 - 12:31

als das finale Ergebnis. Die meisten Produkte wären theoretisch denkbar, aber praktisch nicht durchführbar, wenn es nicht die entsprechenden Verfahrenstechniken gäbe, die es erlauben, ein Produkt zu marktfähigen Preisen herzustellen. Im Prinzip könnte man sagen, dass ein Autobauer kein Autobauer ist, sondern ein Verfahrenstechniker, dessen Endprodukt ein Auto ist. Dementsprechend werden Autofabriken heute geplant.

Ich bin einfach der Meinung, dass man MrFT nicht so wörtlich ernst nehmen muss. Ich weiß auch nicht, was man von den supereuphorischen Ausbrüchen halten soll. Einerseits sind da ja dann wieder ganz interessante Aspekte enthalten, andererseits wird das Ganze durch diese krass ideologisierten Behauptungen entwertet. Schade eigentlich. Aber, wie gesagt, man darf das einfach nicht so genau nehmen.

Das mit Zeiss habe ich auch gelesen. Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe (und es jetzt nicht durcheinander schmeiße), sind diese Linsen(systeme) verformbar. Durch Anlegen einer Spannung wird die Linse innerhalb einer bestimmten Grenze gewölbt, damit das im Effekt einen Zoombereich abdeckt und gleichzeitig fokussiert wird.

Und das Marketing von Olympus macht nur das, wozu es da ist: Mögliche und vorhandene Kunden mit Informationen über Produkte versorgen. Und das sind ja in der Regel nicht unbedingt "Experten", sondern eher normaldenkende Menschen, die man für sein Produkt einnehmen, oder davon überzeugen will, dass die Kaufentscheidung "richtig" war. Ob das immer mit den richtigen Mitteln und Argumenten passiert, ist eine andere Sache. Ein Marketingfachmann/frau ist ja nicht immer ein Technikexperte. Und nahezu alle Techniker, Konstrukteure, Produktmarketer sind in Bezug auf "ihr" Produkt natürlich Enthusiasten. Oder kann man sich das anderes vorstellen? Dass da manches etwas übertrieben dargestellt wird, ist sicher nicht weiter verwunderlich und ganz bestimmt keine spezielle Eigenschaft von Olympus. Da würde ich als Marketingfachmensch eher die Frage nach der Glaubwürdigkeit aufwerfen. Kunden haben ein sehr feines Gespür für nicht ganz richtige, oder sagen wir lieber, nicht ganz glaubhafte Informationen. Wobei das vermutlich auch wiederum eine eher typisch deutsche Mentalität ist, das "Sandkorn in der Suppe". Im Anglo-Raum spielen solche Finessen keine Rolle. Und von daher kommen diese Texte ja auch in der Regel.

Jetzt bin ich aber beruhigt!

Bild von Max Rheub
Eingetragen von
Max Rheub
(Inventar)
am Dienstag, 11. März 2008 - 21:56
Gast schrieb:

Die neue Technologie von Olympus folgt zwar auch den Gesetzen der technischen Optik

Ja, wo kämen wir denn hin, wenn die Objektivkostrukteure den Gesetzen der Optik nicht mehr folgen würden? Die Gesetze einer was auch immer bedeutenden "technischen Optik" sind ja immer noch die der "Optik".

Und wie stellt sich der Gast vor, wie man ein Objektiv baut, das NICHT den Gesetzen der Optik folgt? Einsatz von Überlichtschnellen Photonen? Im intergalaktischen OLYMPUS-Labor unter Schwerelosigkeit gezüchtet?
Oder wie?

Und - viel wichtiger: Wie ist der Strafrahmen für eine Kamera mit ungesetzlicher Optik?

Fragen Fragen, Fragen und immer an die Leser denken!

Sie verwechseln Technik und Technologie mit...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 13. März 2008 - 16:08

...Gesetzen der Physik.

Die 3 seit geraumer Zeit eingesetzten Linsen-Typen die Olympus ua. im 2.8/25 Pancake einsetzt sind von Ihrem Typus nichts Neues jedoch in dieser speziellen Ausführung waren BISHER keine Stückzahlen für den Consumer-Bereich erreichbar.
Wie war das mit dem optisch-optischen CD-Recoder der Deutschen Thomson Brandt? Technik/Technologie für das Labor/den Professionellen Bereich aber bei höheren Stückzahlen wie in der Consumer-Branche erforderlich nicht beherrschbar. Der Technologie-Transfer vom Labor- und Professionellen-Bereich in den Consumer-Bereich hat nicht geklappt. Die Prinzipien dieses optisch-optischen anstatt magentoptischen CD-Recoders waren ebenfalls nichts Neues. Die Deutsche Thomson Brandt traute sich an eine solche Produkt-Entwicklung ran und scheiterte.
Olympus traute sich an die Herstellung spezieller Ausführungen 3-er bekannte Linsen-Typen ran und der Technologie-Transfer vom Labor- bzw. Professionellen-Bereich in den Consumer-Bereich bzw. Massenproduktion der neuen Linsen-Technologie war erfolgreich oder meinen Sie, dass bei den mittlerweile 4 Objektiven (1x E-System und 3x Kompaktklasse) die Objektive "Defekte/Vorschädigung ab Werk" haben?

Es mag auch andere Herstellungsprozesse als die von Olympus entwickelte geben aber es geht um das was am Ende raus kommt. Und da bleibt es so wie es ist.

Für die Massenproduktion 3-er bekannter Linsen-Typen mit der von Olympus gewählten spezifischen Ausprägungen, welche es erst ermöglichen vergleichsweise kompakte, hoch korrigierte, nahezu telezentrische Objektive zu entwickeln, beherrscht aktuell NUR Olympus die Prozesse und Prozess-Kette.

Die ZEISS-Linsen in zB. NOKIA-Smartphones sind weder nahezu telezentrisch, hoch korrigiert oder weisen eine akzeptable Abbildungsschärfe am Bildrand an. Trotzallem sind für die Herstellung so winziger Linsen ebenso anspruchsvolle Prozesse erforderlich.

Olympus sagt eben "Not my Business", hat hier keinen Leidensdruck und entwickelt erstmal für seine eigenen Consumer-Produkte die Linsen-Technologie die er meint Sie sei erforderlich um dem Wettbewerb etwas voraus zu haben bzw. dem Kunden nützliche Vorteile damit anbieten zu können.

Sogar Hersteller von APS-C, APS-H und KB-VF-Systeme könnten im Objektiv-Bereich diese Technologie zum Vorteile des Kunden einsetzen.

Warten wir es ab unter welcher Überschrift insb. Canon diese Ausführungen 3-er bekannter Linsen-Typen tituliert.
Es gibt wahrscheinlich ein paar White Papers in denen Canon sein Erfindertum unter Beweis zu stellen versucht...in welchem er in letzter Zeit stets scheiterte. Vgl. Staubschutz-Vorkehrungen in den versch. D-SLRs. Hier und da scheint sich Canon bei der Beschreibung und Design seiner Lösungen in keinster Weise selbst an die primitivsten physikalischen Gesetze zu orientieren bzw. erinnern was der Lehrer im Physik-Unterricht erzählt hat.

Da simmer ja wieder beruhigt, dass Canon fachlich wie technologisch ähnlich schlecht aufgestellt ist wie seine Fans.

Österreich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 10. März 2008 - 13:39

laut Oly-Österreich (Pressemitteilung) wird die Linse da für 229 Euro angeboten, Oly-Deutschlkand gibt inzwischen keine UVP mehr an...

Gast schrieb:

noch ehe die Linse auf dem Markt ist, den Preis um 70 Euros erhöhen!

Nutzen ??

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 11. März 2008 - 13:00

Kann mir bitte einer den Nutzen eines solchen Pfannkuchens erklären?
Und wenn es um die Größe geht, da hat Pentax vor 30 Jahren schon gezeigt wie klein eine SLR mit diesem Aufnahmeformat sein kann.
Jörg

Die Frage...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 11. März 2008 - 20:22

war jetzt aber nicht ernst gemeint, oder...

Gast schrieb:

Kann mir bitte einer den Nutzen eines solchen Pfannkuchens erklären?
Und wenn es um die Größe geht, da hat Pentax vor 30 Jahren schon gezeigt wie klein eine SLR mit diesem Aufnahmeformat sein kann.
Jörg

Natürlich ist die ernst gemeint !!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 12. März 2008 - 13:35
Gast schrieb:

war jetzt aber nicht ernst gemeint, oder...

Gast schrieb:

Kann mir bitte einer den Nutzen eines solchen Pfannkuchens erklären?
Und wenn es um die Größe geht, da hat Pentax vor 30 Jahren schon gezeigt wie klein eine SLR mit diesem Aufnahmeformat sein kann.
Jörg

Das mit der Pentax natürlich nicht,
aber mir erschließt sich der Sinn und Zweck dieser seltsamen Objektive nicht.
Ich habe's bei Nikon und Contax / Zeiss schon nicht verstanden, aber gerade bei Digitalkameras, die im Verhältnis zum Aufnahmeformat riesig sind erschließt sich mir einfach nich der Nutzen eines so flachen Objektives.
Oder gibt ausser den Abmessungen, der Masse ein Vorteil den ich nicht kenne?

Platzsparend und leichtgewichtig...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 12. März 2008 - 16:36

nennt Olympus das Objektiv. Wenn die Abbildungsleistungen stimmen, sind das doch schon gute Argumente...

Gast schrieb:
Gast schrieb:

war jetzt aber nicht ernst gemeint, oder...

Gast schrieb:

Kann mir bitte einer den Nutzen eines solchen Pfannkuchens erklären?
Und wenn es um die Größe geht, da hat Pentax vor 30 Jahren schon gezeigt wie klein eine SLR mit diesem Aufnahmeformat sein kann.
Jörg

Das mit der Pentax natürlich nicht,
aber mir erschließt sich der Sinn und Zweck dieser seltsamen Objektive nicht.
Ich habe's bei Nikon und Contax / Zeiss schon nicht verstanden, aber gerade bei Digitalkameras, die im Verhältnis zum Aufnahmeformat riesig sind erschließt sich mir einfach nich der Nutzen eines so flachen Objektives.
Oder gibt ausser den Abmessungen, der Masse ein Vorteil den ich nicht kenne?

Für jemanden,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 13. März 2008 - 12:34

ders eh nicht verstehen will, oder nicht kann, oder sonst was, für den spielts eh keine Rolle. Der braucht sowas nicht. Ganz einfach.

Zur Ergründung des Sinn des Pfannkuchens...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. März 2008 - 08:20

hätte ich vielleicht etwas beizutragen:

In den 80ern oder 90ern des letzten Jahrhunderts hat Carl Zeiss mal ein 'billiges' Plastikobjektiv für die Erstbestückung von Contax-SLR-Kameras auf den Markt gebracht. Das Tessar 2,8/45. Wenn ich mich recht erinnere, lag der Neupreis bei unschlagbaren DM 299,-. Innerhalb kurzer Zeit wurde es aber bei Zeiss-Fans sehr beliebt, weil es - bedingt durch seine unaufwendige Konstruktion als vier-Linser - mit kleiner Frontlinse und geringer Lichtstärke von 2,8 - erfreulich scharf zeichnete. Das brachte ihm den Spitznamen 'Zeiss-Adlerauge' ein. Ich habe jahrelang damit an einer dicken Contax RTS fotografiert, weil es so schön unauffällig und nach Understatement aussah. Und man damit natürlich herrliche Bilder machen konnte (und kann).

Genau DIESE Eigenschaften wären jetzt auch meine Hoffnung für das Olympus-Objektiv.
Vielleicht konnte ich Dir ja ein klein wenig weiter helfen...

Liebe Grüße

Ansel's Adam