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Die straff nach hinten gezogenen, gelifteten Gesichter sehen nicht jünger aus, sie lassen sich nur besser fotografieren.
Am 24.5.
- 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)
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Olympus' Pläne
Olympus hat heute ein ganzes Bündel neuer Digitalkameras vorgestellt und damit seine Kompaktkameralinie komplett neu aufgestellt. Im Zuge der Präsentation ließ Olympus auch ein wenig von den Zukunftsplänen des Unternehmens verlauten. Und ja, wir wissen auch etwas zur E-1-Nachfolgerin
Olympus hat heute für die FE-Reihe (FE = fun and easy; einfach Spaß haben) ebenso wie für die µ-Reihe viele neue Modelle vorgestellt und damit diese beiden Reihen gründlich renoviert. Obzwar es sich im Wesentlichen um Modifikationen (Megapixel rauf) handelt, findet sich doch auch die ein oder andere Neuerung - hier ist vor allem die optische Bildstabilisierung der µ 750 zu nennen. Im Bereich digitaler Kompaktkameras ist Olympus damit gut aufgestellt.
Olympus ist ganz und gar nicht der Meinung, dass der Markt für (kompakte) Digitalkameras seine besten Zeiten hinter sich hat, sondern ist zuversichtlich, dass es auch in Zukunft aufwärts geht (und bezieht sich dabei auf Zahlen der GfK und der CIPA). Betrachtet man sich allerdings die hübschen Grafiken in Die Fotobranche - blühende Landschaften allerorten? (oder auch andere Quellen), dann kann man zumindest den Schluss ziehen, dass digitale Kompaktkameras nicht mehr die Wachstumsraten der Vorjahre haben; digitale Spiegelreflexkameras hingegen boomen. Nichtsdestotrotz will Olympus in den kommenden Jahren auch im Kompaktkamerabereich deutlich mehr verkaufen.
Der Anteil an digitalen Spiegelreflexkameras soll mittelfristig auf 20 Prozent des Olympus-Umsatzes anwachsen (was schon nicht mehr ganz so ehrgeizig - um nicht zu sagen: unrealistisch - ist wie die noch Anfang des Jahres formulierten Ziele (siehe Absatz Olympus), den DSLR-Anteil von drei auf 30 Prozent zu katapultieren.

Olympus will hoch hinaus
Und wenn wir die gezeigten Balkengrafiken richtig interpretiert haben, dann will Olympus seine Kameraverkäufe in den kommenden Jahren insgesamt in etwa verdoppeln. Sehr ambitioniert.
Was nun die von manchen sehnlichst erwartete E-1-Nachfolgerin angeht, reagierte Olympus darauf erstmal mit einem Zitat: If you cant do it right, dont do it at all! (Wenn Du es nicht richtig machen kannst, lass es ganz sein), was auch Madonnas wichtigstes Lebensmotto sein soll.
Das Unternehmen will sich dem aber glücklicherweise dann doch nicht komplett anschließen: Ganz sein lassen will Olympus die Profikameras eben doch nicht, meint aber, dass die Kunden extrem hohe Erwartungen an das Nachfolgemodell stellen würden und will dem auf jeden Fall gerecht werden - was eben seine Zeit braucht (die E-1 wurde im Herbst 2003 vorgestellt).
Den Äußerungen auf der gestrigen Pressekonferenz kann man entnehmen, dass zur photokina 2006 mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch kein E-1-Nachfolger gezeigt werden wird. Aber Olympus wird dann wohl weitere Informationen parat halten, um die Wartezeit ein wenig interessanter zu gestalten. Jedenfalls deuten alle Anzeichen darauf hin, dass wir vor Anfang des Jahres 2007 nichts Konkretes von einer E-3, oder wie immer die neue Profikamera dann heißen mag, sehen werden. Prototyp zur PMA 2007; Auslieferung im Frühsommer 2007?
(thoMas)
Zum Thema:
- Weihnachtliche Schreibtischhintergründe ...
- Olympus macht es spannend
- Olympus: Guter Jahresabschluss, ambitionierte Ziele
- Firmware v1.4 für Olympus E-3
- photokina 2010: Olympus' ambitionierte Digitalkompakte
- Olympus-Profi-DSLR: Sie kommt demnächst!
- Firmware v1.2 für Olympus FE-370 & µ [mju] 1060
- Firmware v1.2 für Olympus E-3
- Erste Eindrücke von der Olympus E-400 (aktualisiert)
- Four Thirds System - Aussichten und Einsichten
- Olympus-Digitalkameras drucken direkt besser
- Olympus will (viel) mehr Spiegelreflexkameras verkaufen (aktualisiert)





Nach Lage der Dinge kann Oly
Nach Lage der Dinge kann Oly seine Pläne nur erreichen, wenn größere Chips als bislang eingestzt werden. 20% SLR-Anteil mit Third-Four ist wohl kaum ernsthaft vorstellbar. Und das All-in-one-Konzept war schon zu analogen Zeiten nicht durchschlagend. Also Oly demnächt mit einer "richtigen" zweiten SLR-Linie neben 3/4? Wer will das glauben? Aber ich lass mich gern überraschen! Ein digitale OM-4Ti - das hätte schon was...
So long,
Olong
Die sollten sich von Panasoni
Die sollten sich von Panasonic kaufen lassen und Ruhe ist. Dann kommen einige Leica-Gene in den angestaubten Laden.
...das war ja fast zu erwarte
...das war ja fast zu erwarten. Jetzt bin ich mal auf die weiteren Modell gespannt. Es steht zu befürchten, daß es weitere Nischenmodelle gibt, die in einigen Belangen doch wieder hinterherhinken werden...
also ich bin recht zuversicht
also ich bin recht zuversichtlich, dass sich heute und in naher Zukunft mit dem 4/3" Sensor weitaus mehr Marktanteil erreichen lässt als mit einem Sensor im Kleinbildformat.
Die Zukunft der Marktanteile liegt bei den DSLR < 500€.
Sensorgröße
Wieso sollte Olympus größere Sensoren verbauen? Mit zunehmendem technischen Fortschritt in Sachen Rauschfreiheit - man sehe sich die Leistungsfähigkeit aktueller Kompakter mit ihren Miniatursensoren bis ISO 800 und 1600 an - wird sich der Vorteil des FourThirds-Formats erst so richtig herauskristallisieren, das lichtstarke, hochleistungsfähige und dennoch kompakte und wandertaugliche Teleobjektive wie etwa das 2,8-3,5/50-200 (100-400 KB-äquiv.) überhaupt erst möglich macht. Sollte es Olympus gelingen, den E-1-Nachfolger mit dahingehend signifikant weiterentwickelter Sensortechnik auszustatten - was freilich abzuwarten bleibt -, dann hätte das FourThirds-System endlich auch nochmal die Chance, seine Vorteile Berufsfotografen schmackhaft zu machen. Extreme Hochleistungsobjektive sind ja schon einige vorhanden.
Grüße
Robert
Wie gesagt: Nach Lage der Din
Wie gesagt: Nach Lage der Dinge! Es ist nicht absehbar, wann (und ob überhaupt) fingernagelgroße Sensoren eine bessere Bildquali erzeugen werden als die bislang üblichen APS-C, von FF ganz zu schweigen. Der einzige Lichtblick bei den Kompakten ist bislang Fujis SuperCCD in der F30, wo das Rauschverhalten bei hohen ISO mit der Nikon D50 vergleichbar ist.
Kann gut sein, dass 3/4 noch etwas zulegt. Aber der Fortschritt bei den kleinen Sensoren wird sich auch auf die größeren übertragen - und der Abstand somit in etwas gleich bleiben. Alles andere ist für die nächsten 5 bis 10 Jahre Spekulation. Vermutlich will aber Olympus die 20% SLR-Marktanteil nicht erst in 20 Jahren erreichen.
Wenn man sich bei Oly schon derart weit aus dem Fenster lehnt, muss zumindest die Frage nach dem WIE schon mal gestattet sein.
So long,
Olong
E-1 Nachfolger
Ich kann nur für mich sprechen aber ich freue mich schon heute auf das (die) neue Gehäuse von Oly. Der 4/3 Standard hat mich sehr überzeugt und die Oly Optiken sind Canon und Co. um Längen überlegen.
Oly (und neu Panasonic) baut als einziger Hersteller Digital SLR die von Grund auf für diesen Zweck entwickelt wurden. Bei den anderen SLR Herstellern ist dies nicht der Fall und dies sah auch ein Laie wie ich beim Vergleichen ohne Probleme. Meine damalige EOS 1D MK2 mit 24-70 2.8L verkaufte ich anschliessend mit grosser Freude.
Auch "Olong" kann ich einen solchen Vergleich wärmstens empfehlen!
:-)
Beste Grüsse
Bruno
@Robert
WANDERTAUGLICHE Teles? Was ist das denn? Haben wir jetzt eine neue Zielgruppe im Bereich Foto? Wandernde Knipser, knipsende Wanderer? 4/3 für mobile Bürger, das wäre doch ein neues Argument für Olympus/ Panasonic. Mehr bezahlen, weniger schleppen....oder so. 4/3 für Wandervögel!
....wenn ...
Wenn man Reportagefotografen als wandernde Knipser bezeichnen will ... ich bin für die hochwertigen kompakten Teles aus dem Hause Olympus mehr als dankbar ...
FourThirds Standard !!!
Olympus baut gute Kameras und gute Objektive aber der FourThirds Standard ist für Profianwendung in einer technologischen Sackgasse. Es wird zur Zeit nicht möglich sein Auflösungen von 10M und größer mit akzeptablem Signal-Rausch-Verhältnis zu fertigen. Auch Fuji könnte da keine Wunder vollbringen. Das die Entwicklung in ca. 5 Jahren soweit sein wird steht außer Frage, das ist jedoch im Zeitmaß der Digitalfotografieentwicklung Lichtjahre entfernt. Olympus-Fans werden das nicht gerne hören, aber die Zukunft wird es zeigen.
Nach 30 Jahren Mittelformat(analog) habe ich mir vor 3 Wochen eine neue Fuji S3 gekauft (für nur 960,-EUR!!!) und bin sehr zufrieden. Sie ist wesendlich schneller als meine Hasselblad 503 und 201. ;-)
Reportagefotografen werden wohl schon allein
aufgrund der vernachlässigbaren Tiefenschärfe und wegen des komischen (aber nicht lustig komischen) Suchers nie zu Olympus greifen. Viele bekannte Reportagefotografen halten bislang auch noch an Film fest - werden also ideologisch eher eine Leica M8 als eine E1.1 einpacken. Es bleibt also bei wandernden Knipsern - erfahrungsgemäss auch die einzige Spezies, die ich bisher mit diesen Kameras gesehen habe. Oder 4.klassige Hochzeitsknipser. Wer trotzdem viel Geld in Nichts investieren will, dem schlage ich "Nebentätigkeit durch Kugelschreiber zuhause zusammenbauen" vor.
Der schauerliche Rod.
Wandervogel...
... Turnhallenknipser und all die anderen sonderbaren Spezies, die es da in Fauna und FLora noch so gibt!!!
Ich halte es für ziemlich derbe, Leute, die DSLR von Olympus benutzen, dermaßen abzuqualifizieren. Zumal es "Profis" geben soll, die Olympus nutzen ;)
Es gibt Dinge, die sind bei Canon gut, es gibt welche, die sind bei Nikon gut, und es gibt Dinge, die sind bei Olympus gut.
Apropos Chipgröße: wie groß ist denn der Unterschied zwischen APS und FT?
Ein Hobby-Knipser mit E-500
Richtig...
...jedes System hat seine Bewandnis. Ich selbst habe keine diesbezüglichen Vorlieben. Doch was mich stört, dass die Olympus-Anhänger jeden offensichtlichen Nachteil in einen Vorteil verkehren: z.B. bedeutet kleiner Chip nicht unmittelbar kleines Gehäuse, vor allem nicht zukünftig. 4/3 ist ein schöner Standard für Wechselobjektivkameras, nur eben nicht für SLR-Systeme. Alles andere ist Vergewaltigung der Physik.
Für mich persönlich kommt hinzu, dass rein subjektiv das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gerade attraktiv ist.
Der schreckliche Rod
Ist doch hier schon x-mal ges
Ist doch hier schon x-mal gesagt worden: Alle ursprünglichen 4/3 Versprechungen sind bislang nicht eingetroffen. Das System ist weder kleiner noch leichter, noch besser (Bildquali.) - und billiger ist es erst recht nicht.
Die Jungs von dpreview.com haben die E-330 einem ausführlichen Test unterzogen. Schlußfolgerung u.a.:
"...Image quality is a mixed bag, you can get some excellent results by shooting RAW and converting, unfortunately the camera's internal processor appears to be the same as the E-300 / E-500 (with a little tweaking) which means a more 'consumer like' appearance to JPEG images and pretty unsophisticated noise reduction, ISO 1600 is so soft as to render many of those 7.4 megapixels unused. Color was good, tonal response was good and dynamic range just where we expected it to be. We just expected more...
...come on Olympus you can (and will have to) do better than this!"
(http://www.dpreview.com/reviews/olympuse330/page27.asp)
Mann nenne mir einen vernünftigen Grund, warum ich als Ein- oder Aufsteiger ausgerechnet zu einer Oly E statt zu Canon, Nikon, Sony oder Pentax greifen sollte! Ob sich das die Oly-Strategen schon mal gefragt haben?
Sp long,
Olong
: : :
Als Oly-Fotograf bin ich trotzdem der Meinung, daß diese Firma über kurz oder lang vom Markt verschwinden wird: zu geringe Verkaufszahlen und kaum Inovationen. Und wen etwas Neues kommt, geht es in der Ausführung dann an den Wünschen der Kunden vorbei. Siehe E-330: Umschaltung von Live-View auf Fotogarfieren eine volle Sekunde!!! Ist bei der neuen Panasonic ähnlich, wenn auch hier auf eine halbe Sekunde reduziert.
Oly war gut mit der Serie 2020 bis 8080
ohjeee....
ähh, hab ich da was falsch verstanden? Kamera mit Wechseloptik ist was anderes ale eine SLR??? Bitte um Aufklärung!
Außerdem: die Aussage, daß alles von Olympus ist, schlecht ist, halte ich doch für etwas zu allgemein und daß alles von Canon, Nikon, Pentax gut ist, halte ich für etwas noch allzu gemeiner (brr, sorry für das Deutsch. Ich kann jede Menge aufzählen, was an Canon, Nikon, Olympus, Pentax gut ist, und ich kann genau so viele Dinge aufzählen, die an Canon, Nikon, Olympus, Pentax schlecht sind. Es kann mir keiner erzählen, daß es die 100% Kamera gibt. Jeder muss für seinen Anwendungszweck und seine Wünsche das Optimale finden. Und die Aussagen: teures System, viel zu kleiner Sensor, kleine Optiken, Bodies etc. muss man schon ein Stück weit in Relationen sehen: Zeige mir eine 400mm Optik (analog Kleinbild) mit Anfangsöffnung von 3,5, die kleiner ist als das 50-200 von Olympus. Auch Tester sollen sich angeblich manchmal nicht irren, die Optiken von Olympus kommen i.d.R. hervorragend in den Tests weg!
Viel Spaß mit Eurer CANIOLPE
Olympus E-System: Requiescat in Pace
Wenn das, was in diesem Beitrag steht, auch nur ansatzweise richtig ist, dann gehört das Management von Olympus endgültig auf den Mond geschossen, und zwar ohne Rückfahrkarte.
Olympus hat 2003 das E-System vorgestellt und zwar explizit mit dem Anspruch, ein professionelles Kamerasystem mit der Kernzielgruppe Berufsfotografen zu bedienen. Seitdem wurde zwar ein Haufen toller Objektive präsentiert, aber die ursprüngliche Klientel wartet bis heute vergebens darauf, dass das mittlerweile prachtvolle Gebäude "E-System" ein dringend benötigtes tragfähiges Fundament in Form eines wettbewerbsfähigen Profi-Bodies bekommt. Natürlich ist es wichtig, gute Objektive zu haben. Noch wichtiger ist es jedoch, dass man auch über ein Kameragehäuse verfügt, das deren Leistung umsetzen kann. Fotos macht man immer noch mit dem Gehäuse und nicht mit der Optik - das Bild einer 16-MP-Kamera mit einer billigen Glasscherbe vorn drauf ist zuallererst mal ein 16-MP-Bild und nichts anderes. Das Foto einer 4,9-MP-Kamera ist und bleibt bei 4,9 MP, ganz gleich, mit was für einem Superobjektiv geschossen.
Um die Zusammenhänge deutlicher zu machen: Berufsfotografen benötigen ein solides Handwerkszeug, das sie bei jedem Wetter einsetzen können und das auch mal ein paar derbe Stöße verträgt. In diesem Sinne wäre die E-1 absolut perfekt, wenn sie nicht von ihren technischen Daten her komplett überholt wäre. Für Fotografen, die Daten verkaufen und nicht nur Abzüge (und das dürfte heute die Mehrzahl sein), sind 4,9 MP definitiv inakzeptabel - und das schon seit einigen Jahren.
Berufsfotografen kaufen ein Kamerasystem, nicht nur eine Kamera - im Vertrauen darauf, dass dessen Hersteller es up-to-date hält. Das besonders perfide an der Olympus-Produktpolitik für diese Zielgruppe besteht darin, dass sie sie mit eigenen Geräten rechts überholt haben. Technische Neuerungen werden bei Olympus - im Gegensatz zum Wettbewerb - zuerst in die Billig-Klasse eingebaut, die Profis, an denen man anscheinend zu wenig verdient, können sehen, wo sie bleiben. Das ginge ja noch an, wenn Olympus nach der E-1 nur einen oder zwei "Low-Cost-Bodies" auf den Markt gebracht hätten, die das Spitzenmodell technisch überholen - und Olympus dann sofort einen E-1-Nachfolger präsentierte hätte (und sei es nur eine modifizierte E-1), der wenigstens halbwegs mit den eigenen Low-Cost-Geräten hätte gleichziehen können.
Nichts dergleichen. Stattdessen werden die Dummköpfe unter den Berufsfotografen, die sich seit 2003 ins E-System eingekauft haben, Jahr für Jahr erneut verarscht. Zuerst mit der E-300, dann kam die E-500, schließlich die E-330 (*zähneknirsch*). Wenn man den Gerüchten glauben darf, dann werden bis zur mittlerweile überflüssigen Präsentation des E-1-Nachfolgers weitere ein bis zwei Gehäuse der Klassen unterhalb auf den Markt kommen, ehe Olympus sich dazu bequemt, sich seiner ursprünglichen Zielgruppe zu erinnern. In der Zwischenzeit sind dann vier bis fünf (!!!) Bodies erschienen, die technologisch die E-1 weit hinter sich lassen, deren Eignung für Berufsfotografen allein aufgrund ihrer mechanischen Qualität jedoch höchst zweifelhaft ist.
Als besonders starkes Stück mutet es dabei an, dass Olympus (siehe Beitrag oben) diese "Geschäftspolitik" damit rechtfertigt, "dass die Kunden extrem hohe Erwartungen an das Nachfolgemodell stellen würden und man dem auf jeden Fall gerecht werden will - was eben seine Zeit braucht“. Das lässt die Frage aufkommen, ob sich das Management von Olympus jemals dazu herabgelassen hat, auch nur einmal mit seiner Zielgruppe zu reden. Die brüllt nämlich schon seit Jahren: "Gebt uns eine E-1a, die genauso aussieht wie die E-1, die genauso robust, handlich und sauber verarbeitet ist - aber wenigstens mit den Ausstattungsmerkmalen wie eure eigenen (!!!) Amateurmodelle! Diese Rufe verschallen ungehört in den tauben Ohren von Olympus. Stattdessen glaubt man, selbst besser zu wissen, was die Kunden brauchen und hütet dieses "Wissen" seit Jahren wie ein Staatsgeheimnis.
Nun, Kunden für den E-1-Nachfolger dürfte es wohl kaum noch geben. Die ursprüngliche Zielgruppe des E-Systems - Leute, die mit der Fotografie ihre täglichen Brötchen verdienen - haben das System zum größten Teil verlassen und sind reumütig zum Wettbewerb zurückgekehrt. Denn dort kann man sich darauf verlassen, dass wenigstens Systempflege im Profi-Segment betrieben wird - bei Olympus ein Fremdwort. Und weil Olympus seit Jahren permanent beweist, wie unwichtig es diese Zielgruppe nimmt, kann der E-1-Nachfolger - so er denn tatsächlich irgendwann noch kommen wird - so gut sein wie er will, unter den Berufsfotografen ist Olympus (Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel) definitiv gestorben. Denn Olympus bietet kein System, das einem Fotografen die Sicherheit vermittelt, dass er bei einer Investition von heute auch morgen noch up-to-date bleiben kann.
Das bedeutet für ihn: Im E-System muss er damit rechnen, dass er selbst irgendwann nicht mehr konkurrenzfähig ist, weil dessen Hersteller es für wichtiger hält, mit Innovationen Millionen Knipser zuerst zu bedienen. Da diese Situation für ihn eine existenzielle Bedrohung darstellt, die er erfahrungsgemäß bei anderen Anbietern nicht in diesem Maß zu fürchten hat, kann ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der E-1-Nachfolger auch nur ansatzweise ein Erfolg wird - egal, mit welchen tollen Gimmicks Olympus die Profis noch beglücken zu müssen glaubt.
Liebe Olympioniken, bitte baut weiterhin tolle Kameras für Milliarden von Hobbyfotografen und verdient euch eine goldene Nase damit. Aber bietet bitte niemals mehr ein Kamerasystem für Berufsfotografen an, denn nach dem Systemgedanken beurteilt wäre dies eine glatte Lüge - q.e.d.
Ich kann nur hoffen, dass die Pressekonferenz so wie oben dargestellt nicht stattgefunden hat und wir hier einer Finte aufgesessen sind. Wenn doch, käme das für mich einer endgültigen Bankrotterklärung des E-Systems in Bezug auf dessen ursprüngliche Zielgruppe gleich.
P.S, zur Klärung: Ich bin Besitzer einer E-System-Ausrüstung und bin mit dieser vollauf zufrieden. Denn, obwohl ich früher Berufsfotograf (mit Ausbildung) war, verdiene ich meine Brötchen heute nicht mehr mit dem Verkauf meiner Fotos, sondern mit dem Schreiben über Digitalfotografie und digitale Bildbearbeitung. Müsste ich heute noch davon leben, meine Fotos zu verkaufen, wäre ich schon längst zur Konkurrenz gewechselt.
Marius König
Olympus im Profisegment
Man könnte ähnliches aber auch zu Nikon schreiben. Die D2H war (ist) mit ihren 4 MP auch nicht ganz konkurenzfähig, auch vom Rauschen her, bis zur D2X ist doch einiges an Zeit vergangen. Trotzdem sieht man noch genug Nikon-Kameras bei der Presse.
Eine E-1a mit dem 8 MP CCD der E-300 wäre eine willkommene Zwischenlösung gewesen, kein Zweifel. Andererseits schreibt Olympus rote Zahlen im Kamerasektor, da überlegt man sich sowas 2mal.
Ich warte derweil auf die erste Sucherkamera mit 4/3s Bajonett.
"Olympus im Profisegment", hahaha
Nikon ist der Platzhirsch, der sich sowas ein bisschen eher erlauben kann als ein Newcomer. Außerdem: Nikon hat mittlerweile eine umfangreiche und gut durchdachte Profi-Produktpalette, Olympus nicht. Immer noch nicht. Und wenn man dem Bericht hier glauben schenken darf, auch auf längere Zeit noch nicht. „If you can’t do it right, don’t do it at all!” Olympus can't do it right, so don't do it at all, please...
Wundert es dich, dass Olympus rote Zahlen schreibt? Das ist doch die logische Konsequenz, wenn man seine Kunden so behandelt. Die E-1-Restbestände mussten weit unter Herstellungspreis billigst verramscht werden, ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Eine gute Methode, eine Firma und eine Marke kaputtzumachen.
4/3-Sucherkameras wird es niemals geben, höchstens solche mit EVF. Das E-330-Spielzeug ging ja schon in die Richtung. Jetzt nur noch den sowieso beschissenen SLR-Sucher einfach weglassen und fertig ist das neue Olympus-Profimodell... ;-)
Wo ist denn bitte Nikon Platzhirsch...
...bei Waldmeister?! Nikon geht den selben Weg. Ramsch für die Massen und Profigehäuse die ausser Serienbildfrequenz nichts können. Nikon geht in dieselbe Richtung wie Pentax, Oly, Min, etc. Canon scheint als einziger Hersteller dem Markt gewachsen zu sein - Nicht dass ich darüber froh bin, aber leider sieht es momentan so aus...
Der schauderliche Rod
...
Es gibt keinen Hersteller, bei dem alles rund liefe. Da nimmt sich Canon nicht aus. Z.B. Anti-Dust in der neuen 400D: Kommt Canon als Marktführer mit diesem Feature nun schon hinterhergekleckert, bauen sie diese Innovation auch noch ausgerechnet im untersten Amateurgerät ein! Oder die 5D: Eine FF-Kamera zum Profipreis von 2 1/2 Tsd. Teuronen mit unabgedichtetem "klapprigen" Amateurgehäuse...*kopfschüttel*
Aber wie schon oben von anderen gesagt: Canon und Nikon haben wenigstens eine richtige Profilinie. Sony wird wohl bald mit einer FF nachrücken - die Zeiss-Optiken dazu sind schon da. Pentax ist hingegen ein "Sonderfall": Die hatten schon zu seeligen Analogzeiten kein echtes KB-Profimodell. Wer damals mehr wollte, mußte ins Mittelformat aufsteigen. Diese Philosophie hat Pentax auch bei Digital beibehalten. Zwar ist die 645D schon längst überfällig, aber es spricht momentan nichts dagegen, dass Pentax das digitale MF nicht durchzieht.
Für Olympus hingegen ist das Profigeschäft im Prinzip Neuland. Trotzdem hätten sie wahrscheinlich ihre Chancen gehabt. Kaum ein anderer Hersteller ist Ende der 90er derart konsequent auf Digital umgeschwenkt. Und gute Kameras und Objektive konnte Oly schon immer bauen. Um so unverständlicher, warum man sich mit 4/3 selbst den Weg nach "oben" kräftig verbaut hat. Bei Leica schwant mir ähnliches. Die M8 mit 4/3 wäre der ultimative Alptraum...
So long,
Olong
Oh, Gott,...
Leute, was ist denn das für eine Diskusion ???
Schaut doch bitte mal auf die Fakten:
Wann hat es die letzte echte Innovation von Canon gegeben ? D-350 ? Oder D-400 jetzt...???
Dafür haben sie nun endlich so eine "Art" Staubschutz drin, den Sie drei Jahre lang als "nicht nötig" verpönt hatten, obwohl die Foren voll sind von dem Thema...
Meint Ihr nicht, daß Leute wie die Oly's irgendwo auch was richtig gemacht haben, wenn all das, was den FT ausmacht, obwohl vor vier Jahren noch von Canon und Nikon weit von sich gewiesen, sich heute in den Produkten der anderen wiederfindet? Staubschutz, digital gerechnete Linsen etc etc.
Niemand hat das pefekte System - die Oly's nicht, aber eben auch keiner der anderen. Mir ist auf jeden Fall lieber, da spielt jemand mit offenen Karten als wenn es da so eine ewige Verzögerungstaktik gibt. Denkt doch mal zurück an die Einführung der Pentax und eine der letzten Nikons...kommt Photokina, kommt PMA, kommt.... und zwei Jahre später war sie erst da...
Das das Profiteil erst so spät kommt, ist grad für die Profis natürlich Mist. Allerdings kommt es doch ganz am Ende nicht auf Pixel an sondern auf glasscharfe, rauschfreie Bildinformationen im Bild. Lieber 5 Mega echte Bildinformation aus einer digitalen Linse als 10 Megapixel gefüttert aus einer matschigen Optik, die für 50-Linien/mm-Standards der Filmindustrie gerechnet waren...
Kommt runter und laßt sie leben. Die Oly's, die Canon's und die Nikons (und meinetwegen noch ein paar mehr...)
Tom
Oh, Gott . . .
Klar haben die Oly - Leute fast alles richtig gemacht: vom Pionier und Marktführer auf Platz 5? Und nächstes Jahr vielleicht von Panasonic aufgekauft. Die Verkaufszahlen sprechen für sich.
Ich möchte Robert aus dem Beitrag in "Kristallkugel" zitieren: "Die Industrie will verkaufen und verwendet die Energie um ihre Produkte zu bewerben statt gleich etwas brauchbares zu liefern!"
Es geht nur um Gewinn und nicht darum, ob irgendwelche Kamerabesitzer und Fotografen glücklich sind.
"... Olympus hat 2003 das E-S
"... Olympus hat 2003 das E-System vorgestellt und zwar explizit mit dem Anspruch, ein professionelles Kamerasystem mit der Kernzielgruppe Berufsfotografen zu bedienen. Seitdem wurde zwar ein Haufen toller Objektive präsentiert, aber die ursprüngliche Klientel wartet bis heute vergebens darauf, dass das mittlerweile prachtvolle Gebäude "E-System" ein dringend benötigtes tragfähiges Fundament in Form eines wettbewerbsfähigen Profi-Bodies bekommt. Natürlich ist es wichtig, gute Objektive zu haben. Noch wichtiger ist es jedoch, dass man auch über ein Kameragehäuse verfügt, das deren Leistung umsetzen kann. Fotos macht man immer noch mit dem Gehäuse und nicht mit der Optik - das Bild einer 16-MP-Kamera mit einer billigen Glasscherbe vorn drauf ist zuallererst mal ein 16-MP-Bild und nichts anderes. Das Foto einer 4,9-MP-Kamera ist und bleibt bei 4,9 MP, ganz gleich, mit was für einem Superobjektiv geschossen. ..."
...genau richtig. Man hat damals Versprechungen gemacht, die man bislang schuldig geblieben ist. Ein Armutszeugnis, daß die E-1 nach professionellen Maßstäben heute noch die beste Kamera im Olympus Programm ist. Die Optiken hätten besseres verdient.
Krümel
Aktuelle Zahlen
Japan Digital SLR Market Share by Unit Sales
Vendor -----July -----June
============================
Canon -----33.3% -----51.6%
Nikon -----27.4% -----32.6%
Sony -----21.6% -----2.3%
Pentax -----14.0% -----7.6%
Olympus -----2.8% -----4.8%
Matsushita -----0.8% -----0.1%
(http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601101&sid=a1tNArNUlcUU)
Nicht daß Oly im August noch in den Minusbereich abrutscht...;-)
So long,
Olong
"Das Gehäuse hält den Film"
So war das früher - gute Photos wurden mit Linsen, Film und den technischen/haptischen Vorraussetzungen (Sucher, Blende, Zeit) gemacht. Heute ist das anders aber ähnlich: Gute Photos werden mit Linse, SENSOR, Blende und Zeit gemacht. Der Sensor steht auf Platz 2! Das ordnet die Rangfolge der Hersteller zwangsweise. Canon-Sony-Nikon-...und nur die ersten beiden haben hier ihre Kernkompetenz. Der ganze Schnickschnack mit schnellerem Autofokus, Serienbildfrequenz, DoppelLiveView, 1000-Feld-Mehrfeldmessung, Motivautomatik, Staubschüttler, etc. sind Gimmiks, aber keine strategischen Faktoren.
Wetterdichtung und Systemeinbindung machen Sinn - dass Canon dies der 5D nicht spendiert hat ist logisch - was würde dann die 1Ds noch so wahnsinnig hervorheben?
Leute so schrecklich es ist - die Zukunft wird Sony und Canon gehören, denn die bauen ihre Sensoren selbst. Jetzt da Sony im Geschäft ist, wird Nikon bald keine mehr zu vernünftigen Konditionen kaufen können - was glaubt ihr denn auf wessen Kosten Sony seine Marktanteile erreichen will?
Allenfalls ein Paar Nischenhersteller werden überleben, die sich sehr deutlich in Produkt und Philosophie abheben und ihre Kunden bei der künstlerischen Photografie haben oder bei verrückten Sammlern. Hierzu würde ich Leica mit ihrem kleinen und schnuckligen M-System zählen und einige Mittelformatler. Fachkamerabauer wie Sinar, etc. warscheinlich auch.
Olympus ist so tot wie Elvis, allenfalls in den Köpfen lebt es weiter - Genügend andere werden folgen. Der Markt ist zu brutal für die aktuelle Vielfalt.
Rod
Prognose
Stimme Rod zu - der Marktdruck ist wie er ist!
In den nächsten Monaten dürften Canon (wegen 400D) und Nikon (wegen D80) wieder zulegen. Und Pentax auch, wenn sie zur Photokina mit einer ordenlichen K10 kommen. Bei Sony wird einiges davon abhängen, was wird, wenn technisch der Minolta-Bonus aufgebraucht ist. Wahrscheinlich sind mit der A100 nur die versackten Dynax5D/7D-Marktanteile wieder auferstanden. Im Kompaktbereich hat sich Sony bislang auch nicht unbedingt überschlagen.
Bei Nikon würde ich für die Zukunft nicht ganz so schwarz sehen. 35 Mio. existierende Objektive wollen bedient werden. Da greifen noch viele zur Nikon, auch wenn sie lieber 'ne Canon hätten. Welchen Alleinnutzungs-Deal Nikon mit Sony wegen der Chips gemacht hat, ist für den Außenstehenden nicht zu durchschauen - und auch nicht, welchen Anteil Nikon bei der Chip-Entwicklung tatsächlich hat (siehe 12mp CMOS in der D2X).
Oly hat vermutlich die ganze Knete für E und 4/3 verpulvert. Die hätte aber wohl auch gut für eine anständige SLR mit APS-C gereicht. Dumm gelaufen!
So long,
Olong
Viel Dampfplauderei
Natürlich haben die Kritiker zum Teil recht. Das meiste ist aber hohles Geschwafel. Glaubt ihr wirklich eine Firma wie Panasonic (die übrigens ihre Chips selbst produziert - ebenso wie Canon und Sony) steigt in ein totes System ein? Der Schritt ist wohl durchdacht. Der E-1 Nachfolger wird erst kommen, wenn Pana den neuen Chip fertig hat. Der wird dann auch nächstens in die neue Panaleica eingebaut. Ich bin überzeugt, die 4/3 Linie wird noch einige Überraschungen bieten und Bestand am Markt haben. G.W.
zweierlei Maß ?
"...Aber wie schon oben von anderen gesagt: Canon und Nikon haben wenigstens eine richtige Profilinie. Sony wird wohl bald mit einer FF nachrücken - die Zeiss-Optiken dazu sind schon da..."
Also das ist jetzt schon etwas komsich.
Olympus HAT bereits ein "Profimodell", auch wenn die E-1 bzgl der Elektronik nicht mehr up to date war und eine bestimmte Zielgruppe (hohe Geschwindigkeit) auch nie angesprochen hat.
Sony hat...? Eine Alpha 100, die auf einem Einsteigermodell von Minolta basiert.
Olympus hat eine "Profi"-Objektivlinie, demnächst durchgängig von 7mm bis 250mm + 300mm, lichtstark, abgedichtet, sehr hohe optsiche Leistung...
Zeiss baut für Sony ein 85/1,4 und ein 135/1,8. Sicherlich prima Optiken, aber zwei Festbrennweiten sind doch schwerlich ein Indiz für ein "Profisystem", so wie argumentiert wurde.
Olympus will auf der Photokina etwas zum Nachfolger "erzählen", eine Profikamera von Sony ist derzeit in absolut keiner Weise irgendetwas offizielles, eine solche Kamera mit einem Kleinbildsensor ist noch viel unwahrscheinlicher.
Wird da also nicht mit zweierlei Maß gemessen?
Sind nicht die größten Kritiker die, die überhaupt keine Olympus Kamera nutzen? Was juckt es denn die, ob und wann eine "E-3" kommt?
Ja, das ganz dauert etwas länger als vermutlich gewollt, es ist nun mal so. Aber noch ist die E-1 keine 3 Jahre alt.
Wie lange hat Nikon gleich wieder gebraucht, um von der D1x zur D2x zu kommen? Da gabs -haargenau- dasselbe Geschrei.
Eine "E-3" wird immer gekauft werden, egal ob 2005 oder 2006 oder 2007 oder 2008, einzige Voraussetzung ist, dass sie zum diesem Zeitpunkt auch gut genug ist.
Zu den genannten Verkaufszahlen. Was soll denn bitte der Marktanteil im Juli in Japan schon groß aussagen? Dass Pentax 5 mal soviele Kameras verkauft als Olympus (naja, die haben ja auch gerade ein neues Modell gebracht).
Im Finanzjahr 2005 hat pentax weltweit 100.000 DSLRs verkauft, Olympus 250.000, Olympus plnat für das Finanzjahr 2006 mit 400.000 verkauften DSLRs, die Pläne für Pentax kenne ich nicht.
Das halte ich für deutlich aussagekräftiger als so ein kurzer Schnappschuss mitten im Jahr.
Die imaging Sparte bei Olympus weist übrigens Gewinne auf, genauso wie der Gesamtkonzenrn, nachzulesen in den Quartalsberichten.
Lasst uns doch mal abwarten,
Lasst uns doch mal abwarten, was Olympus am 14. September fürs E-System an Neuigkeiten vorstellen will und was sie dann auf der Photokina zum künftigen Profimodell mitteilen werden.
Dann hat man weit mehr Grundlagen zur Diskussion und Spekulation.
Fourthirds wird seit dem Bestehen, also seit 2002 tot geredet und hat sich dennoch ganz gut entwickelt, immerhin war man im letzten Finanzjahr die Nummer 3 bei den verkauften DSLRs und aufgrund des noch kleinen Gebrauchtmarktes scheinen sich ja auch Objketive und sonstiges Zubehör ganz gut verkaufen zu lassen.
Anders lassen sich die teilweisen Lieferengpässe bei Optiken und Zubehör ja kaum erklären.
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Olympus trägt seine Fourthirds Leiche noch ein wenig vorm Friedhof hin- und her bis sie endgültig beerdigt wird.
Welcher Profi nutzt Fourthirds?
Tja, mächtig was los!
Wenn man den Kommentatoren so zuhört, einigermaßen Frust. Wollte mir vor ca. 1 1/2 Jahren eine w8080 kaufen. Fand die Sache mit dem APS-C und dem WW-Objektiv schon gut. Was ich allerdings überhaupt nicht leiden konnte, war die Zoomwippe und der grottenschlechte EVT. Gutes Konzept, schlechte Umsetzung. Die Bilder, die ich so zu sehen bekam, waren eigentlich sehr gut. Naja, ist nix geworden.
Die Sache mit der E-1 habe überhaupt nicht verstanden. Wie kann man eine "Profisystem" mit 5 Mpx anbieten (und wie kann man sowas kaufen)? Auch wenns handwerklich sauber ausgeführt ist? Völlig unbegreiflich.
Die anderen Prosumer-Kameras sind für meine Begriffe sowohl von der Technik her, als auch von der Konzeption völlig von Nonsen und Gimmiks überfrachtet.
Das 4/3 System ist ein Nischensystem, das (wie in der Computerwelt) versuchte, sich zum "Standard" aufzuschwingen. Blöd gelaufen. Die Sache wird wohl auf APS-F (größer als APS-C und näher am KB-Seitenverhältnis) für die nächste Zeit und für die Mehrzahl der höher positionierten Kameras raus laufen. Nische heißt kleine Stückzahl, hoher Preis bei geringerer, bis extrem minimierter Verkaufschance. Das kann man dann nur über den Preis regeln. In der Regel steht dann da "Profi" drauf, das steigert die Absatzchancen bei denen, die angeblich oder tatsächlich professionell arbeiten. Am Bildergebnis rein grundsätzlich ändert das eher weniger. Für bestimmte Ausgabengrößen braucht man einfach Pixel, Pixel, Pixel. . . Und das siehts bei der Prozessorgröße eher Essig aus. Da hilft dann auch das Geschwätze von den angeblich besseren Sensoren mit weniger Pixel auch nichts.
Im Prinzip ist es so, dass sich Kameranutzer in der Zukunft darauf einrichten müssen, dass man in den nächsten 15 Jahren halt immer mal wieder zum Geldbeutel greifen muß. In dieser Übergangszeit Kameras zu kaufen, die quasi für die Ewigkeit gebaut sind, ist schlicht blanker Blödsinn. Und das war auch früher schon so. Wer fotografiert noch mit einer Anfangsleica? Den alten Schrott aus der analogen Zeit kann man, mit krass wenigen Ausnahmen, dem Sondermüll übereignen, so weh einem das wohl tut.
Jetzt bin ich supergespannt, was SIGMA (ja, die gibts noch) raus bringt? Vielleicht muss dann so mancher nochmal völlig neu nachdenken. Und Produktstrategen ihre wunderbaren Entwicklungscharts zu Fenster raus werfen.
Ist es nicht wunderbar, man darf immer wieder gespannt sein.
Gut Klick!
Innerhalb der untergegangenen ANALOG-Ära
machte Olympus mit der OM-1ser-Serie (1-4) bei den Kleinbildsystemen (mit) die beste Figur, was auch für die Objektive galt, die man (fast) durchgängig auch mit Lichtstärke (2,0) bekam. Mit der Kreation des x-ten 'Standards', für den offensichtlich nur mühsam Partner und Userfreaks gewonnen werden können, machte sich Olympus selbst vom König zum Bettler. Eine Wende ist nicht in Sicht (und wahrscheinlich von Olympus allein auch nicht mehr zu stemmen).
Wenn es heute noch Fotografen gibt, die mit uralt Analogkameras (z.B. Nikon F) fotografieren, so nur deshalb, weil alternative Digital-Systeme zu teuer oder zu windig sind. Der Berufsfotograf, der seinen Lebensunterhalt mit Fotografieren verdienen muss (und ggf. will) braucht verlässliche Arbeitsgeräte (bis hin zum exzellenten und schnellen Service).
Alle vier Wochen neues Equipment ist finanziell schon ausgeschlossen; dazu kommt, dass man sich mit jeder neuen Kamera(kombination) erst einarbeiten muss und meist erst austesten muss, wie die Endergebnisse sind; bei jeder anderen Vorgehensweise läuft der jeweilige Fotograf Gefahr, sich mehr mit der Technik als mit seinem eigentlichen Auftrag herumschlagen zu müssen.
Das ist ja auch der Grund, weshalb Fotografen ihrem vertrauten Equipment äusserst lange die Treue halten und weshalb Berufsfotografen als ständig zu melkender User für die Industrie ausfallen. Dazu kommt, dass kein Unternehmen von dieser Gruppe am Leben erhalten werden kann.
Panasonic/Olympus/Leica haben mit dem 'Standard' aufs falsche Pferd gesetzt. Bei der Sony Alpha 100 rauscht's ab 400 wie die Blätter im Wald (die Minolta-Connection wartet am besten auf das nächste Modell oder muss mit 100 zufrieden sein). Canon kann sich offensichtlich noch im Schaukelstuhl gemütlich hin- und herbewegen, auch wenn sich die Welt nicht gleich in die andere Richtung dreht, nur weil eine 400D auftauchte.
Samsung/Pentax bieten grobe Hausmannskost, wobei die Auslöseverzögerung bei der neuen Pentax viel zu lang ist. Bleibt in der Tat nur noch die Hoffnung auf Sigma - und sei es auch nur, dass aus dieser Ecke eine Lösung für die offensichtlich noch lang anhaltende Durststrecke in Sachen Digital komme.
Positiv: Bei den REISSERN der diesjährigen photokina kann man die Messe so in cirka vier Stunden abhaken. So long, BB
Wenn ich mich recht entsinne...
...sollten die Vorzüge des FT-Systems in vergleichsweise kompakten Gehäusen und Objektiven zu finden sein. Wenn man die Abmessungen und Gewichte von Kamera mit Standardzoom zwischen FT, APS-C und VF vergleicht, ist das nur unzureichend gelungen.
Die Nachteile von FT sind:
Das Höhen-Seitenverhältnis von 4:3 (kann man drüber streiten).
Die verminderte Gestaltungsmöglichkeit durch gezieltes Einsetzen von geringer Schärfentiefe.
Das deutliche Rauschen bei höheren ISO-Werten.
Der miserable Sucher (schon APS-C ist da oft eine Zumutung).
Der Vorteil von FT ist:
Die größere Schärfentiefe bei Makro-Aufnahmen.
Wenn man also nicht gerade auf Makros spezialisiert ist, bleibt nicht gerade viel, was für FT spricht und der Markt spiegelt das auch entsprechend wider. :-(
Gruß
1958
Pixel...Pixel...Pixel...Rauschen...
Aus der Praxis weiß man: Diejenigen, die der Rausch- und Pixelmanie am meisten verfallen sind, produzieren häufig die schlechtesten Bilder. 5 MP sind oftmals für viele dieser Theoretiker schon überflüssig viel Aufwand, da das Ergebnis ohnehin schwach ist. Mehr als 8 MP benötigen wirklich nur sehr wenige Fotografen, und beileibe auch nicht alle Profis. Klar, gute Agentur-, Kalender-, Werbefotografen etc. müssen größere Dateien produzieren, aber wieviel Prozent sind das? Ich behaupte mal, das bewegt sich im homöopathischen Bereich. Alle anderen reden zu viel und fotografieren zu wenig, und da ist die Marke egal. G.W.
@Pixel...Pixel...Pixel...Rauschen...
Tja nu, Pixel allein sind sicher nicht das Thema. Aber doch auch. Für eine entsprechende Wiedergabe bei einer 2/1 Anzeige brauche ich schon Futter. Vor allem wenn jede Menge EBV dabei ist. Wenns ein 18/1 Plakat oder CLB werden soll, verbietet sich jede weitere Diskussion, es sei denn, man macht so einen auf unscharf gestellten Farbmatsch, der ja immer mal wieder ganz beliebt ist. Man weiß in der Regel nicht unbedingt, was man alles liefern muss und für was es noch alles eingesetzt werden soll. Schon allein auf die Aussicht eines größeren Messepanels als Digiprint macht da einigermaßen klare Vorgaben. Aus meiner Praxis, und da bin ich mir mit meinem Peprintspezialisten, die auch selber fotografieren, einig, dass für die Mehrzahl der Fälle ca. 11 Mpx in entsprechender Farbtiefe und damit Scalierungsreserve ausreichen. Für Großvergrößerungen sind 22 Mpx oder mehr unerlässlich und werden deshalb von den meisten Spezialisten als Mindestauflösung per Digiback eingesetzt. Wenn man nicht genügend Reserven hat, gibts hoffnungslos Ärger. Und den will kein professioneller Fotograf.
Gut Klick!