[Ich habe] auch kein Foto mit Blitzaufhellung gemacht, und sei es nur aus Respekt vor dem herrschenden Licht - sogar wenn da gar keins ist.

— Henri Cartier-Bresson

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Nix wie raus - die Impossible-Auktionen

Foto vom Polaroid 600SE Bundeswehr SetImpossible hat seinen Online-Shop um einen Auktionsbereich erweitert, in welchem zahlreiche gesuchte, aber auch durchaus skurrile Raritäten aus der Welt des Sofortbilds unter den Hammer kommen. Dazu zählen Prototypen und andere seltene Kameras, längst aus der Produktion gegangene Filme und Gimmicks zur Nach-Nutzung von Polapulse-Batterien:

In der ersten Auktionsrunde werden seltene Stücke aus der privaten Sammlung des Impossible-Gründers Florian Kaps angeboten, darunter Polaroid-SX-70-Filme, seltene Kameras sowie die seit vielen Jahren nicht mehr produzierten 35-mm-Filme und der gesuchte 665-Film. Jeder Auktionsgegenstand wird mit einem Ausrufpreis von 1 Euro für 7 Tage ausgeschrieben.
 

Foto vom Prototyp einer Type-80-Kamera    Foto vom Polaroid Safety Flasher

Prototyp einer Type-80-Kamera / Polaroid Safety Flasher
 
 
Foto vom Polaroid 600SE Bundeswehr Set

Polaroid 600SE Bundeswehr Set

 
Zu den seltenen Stücken zählt ein Polaroid Safety Flasher mit dem man eine Polapulse-Batterie aus den SX-70er- und den 600er-Filmpacks, die ja über eine weit überdimensionierte Kapazität verfügte, als Signallampe weiter nutzen konnte. Zu den gesuchteren Stücken dürfte auch das „Polaroid 600SE Bundeswehr Set“ zählen, das neben dem 600er-Gehäuse alle drei Objektive (75 mm, 127 mm, 150 mm) und den den 75-mm-Sucher, verpackt in einem stabilen Koffer, enthält. Daneben finden sich aktuellere Stücke wie der Prototyp einer Type-80-Kamera, der vom Impossible-Team in Enschede entwickelt wurde.
 

Foto vom Polaroid 600 One Picknick Set

 
Ein Beispiel der vielfach eher bizarren Marketingideen ist das originalverpackte „Polaroid 600 One Picknick Set“ mit dem Motto „Nix wie raus“, das aus einem Rucksack mit Picknick-Utensilien für vier Personen einschließlich einer Polaroid-600-One-Kamera besteht.

(CJ)
 

Wenigstens

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 09:07

auf diesem Weg sollte Geld in die Kassen kommen.

Die 600er

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Dienstag, 01. November 2011 - 09:19

ist ne geile Kamera. Die Verfügbarkeit der Filme war/ist das Problem.

Habe immer schon ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 10:03

... im Studio die Fuji FP-100 Filme benutzt, sind immer sofort zu bekommen. Und waren auch immer schon sofort zu bekommen. Außerdem günstiger und nicht schlechter als das Polaroid-Material ...

Eher

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 13:28

besser sogar.

Packfilm...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 10:24

...für die ("große") 600er, die 190/180er und die "Automatic" Polaroid Kameras (sowie diverse Rückteile) gibts nach wie vor von Fuji.

Plaubel schrieb: Die 600

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 11:08
Plaubel schrieb:

Die 600 ist ne geile Kamera. Die Verfügbarkeit der Filme war/ist das Problem.

Falls die 600SE Packfilmkamera gemeint ist: Dafür gibt es überhaupt kein Problem mit der Filmversorgung, weil der Typ 100 Packfilm von Fuji weiterhin produziert wird, z.B. als ISO 100 Farbfilm unter der Bezeichnung FP100C.

Gast schrieb: Plaubel

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Dienstag, 01. November 2011 - 12:00
Gast schrieb:
Plaubel schrieb:

Die 600 ist ne geile Kamera. Die Verfügbarkeit der Filme war/ist das Problem.

Falls die 600SE Packfilmkamera gemeint ist: Dafür gibt es überhaupt kein Problem mit der Filmversorgung, weil der Typ 100 Packfilm von Fuji weiterhin produziert wird, z.B. als ISO 100 Farbfilm unter der Bezeichnung FP100C.

Thx!

Kluge Entscheidung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 18:12

Die Bundeswehr kaufte die 600SE? Eine japanische Mamiya-Kamera? Dafür gab es bestimmt gute Gründe. Vielleicht hatten die vorher Testreihen durchgeführt. Die Mamiya-Sekore sind jedenfalls besser, als die Angulone und Planare.

Plaubel schrieb:

ist ne geile Kamera. Die Verfügbarkeit der Filme war/ist das Problem.

Wollen wir lieber

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 19:00

Bundeswehr-Entscheidungen nicht so sehr auf Plausibilität untersuchen ...

Wenn das die Sekore

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 19:14
Gast schrieb:

Die Mamiya-Sekore sind jedenfalls besser, als die Angulone und Planare.

Plaubel schrieb:

ist ne geile Kamera. Die Verfügbarkeit der Filme war/ist das Problem.

für die Mamiya 6x9 sind, dann hinkt Ihre Einschätzung der Realität aber mächtig hinterher. Diese Sekore sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie brillant und hochauflösend sind.

Mamiya - Spitzenleistungen in der Objektivherstellung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 12:55

Ich erinnere mich noch an ein Foto, veröffentlicht in der Frauenzeitschrift BRIGITTE (gutes Bild übrigens), das Claudia Schiffer im Studio zeigte, in der Hand die Mamiya-Polaroid 600SE mit 127 mm und Polaroidansatz. Mamiya baute diese sogenannten "Press-Kameras" ab 1962, ab 1967 kamen die modernere "Super 23" und "Universal" dazu. Die außergewöhnlichen guten Bildergebnisse (vor allem auch mit den Teleobjektiven 2,8/100 und 5/250 mm) führten dazu, dass sich viele Portrait- und Hochzeitsfotografen ab 1970 die vielseitige RB67 in das Studio stellten. Was sollten sie auch sonst kaufen? Optisch gab es nichts Besseres.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Die Mamiya-Sekore sind jedenfalls besser, als die Angulone und Planare.

Plaubel schrieb:

ist ne geile Kamera. Die Verfügbarkeit der Filme war/ist das Problem.

für die Mamiya 6x9 sind, dann hinkt Ihre Einschätzung der Realität aber mächtig hinterher. Diese Sekore sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie brillant und hochauflösend sind.

Gast schrieb: Die

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 18:56
Gast schrieb:

Die Bundeswehr kaufte die 600SE? Eine japanische Mamiya-Kamera? Dafür gab es bestimmt gute Gründe.

Es gab wenig Auswahl an Sofortbild-Systemkameras aus deutscher Produktion ....

Geld alle?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 01:53

"In der ersten Auktionsrunde werden seltene Stücke aus der privaten Sammlung des Impossible-Gründers Florian Kaps angeboten"

Oh, hat Papa ihm jetzt das Taschengeld für seine Spielfirma gestrichen?

Nicht impossibel

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 07:27
Gast schrieb:

"In der ersten Auktionsrunde werden seltene Stücke aus der privaten Sammlung des Impossible-Gründers Florian Kaps angeboten"

Oh, hat Papa ihm jetzt das Taschengeld für seine Spielfirma gestrichen?

diese Vermutung.