Man stößt überall in der Naturfotografie auf deutliche Grenzen, von denen man allerdings nicht weiß, ob es auch die eigenen sind, oder wo diese liegen.

— Fritz Pölking

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

BENUTZERANMELDUNG

Nikon setzt voll aufs Kleinbildformat

Wie Nikon mitteilt, will man in Zukunft den Fokus auf die „FX-Vollformat-Fotografie“ – aufs Kleinbildformat mithin – richten, seien doch die hoch auflösenden FX-Vollformat-Bildsensoren kleineren Bildsensoren in zwei essentiellen Punkten überlegen:

... beim Dynamikumfang nämlich, und bei der Bildgestaltung.

Die Pressemitteilung der Nikon GmbH dazu:

Volles Format. Alle Möglichkeiten – Nikon mit Fokus auf FX-Vollformat-Fotografie

Düsseldorf, 22. Oktober 2013 – Nikon rückt in Deutschland die Vollformat-Fotografie in den Fokus und konzentriert Handels- und Kommunikationsaktivitäten auf sein starkes Portfolio an leistungsfähigen FX-Kameras. Angetrieben durch die Nachfrage eines immer breiteren Publikums hat sich im Laufe des letzten Jahres der Anteil des FX-Vollformat-Segments im gesamten Markt für digitale Spiegelreflexkameras deutlich erhöht. Das Unternehmen möchte das vorhandene Potential in diesem Wachstumssegment noch stärker ausschöpfen und die Faszination für die Vollformat-Fotografie weiter verstärken.

Susanne Grundmann, Department Manager Marketing Communications & Branding der Nikon GmbH: »Es sind vermehrt die Besitzer von digitalen Spiegelreflexkameras der Mittelklasse, die an Kameras und passendem Equipment für höhere fotografische Ansprüche interessiert sind. Wir wollen dieses Potenzial nutzen und den Konsumenten gemeinsam mit unseren Handelspartnern das Thema FX-Fotografie näher bringen. Wir möchten ihnen zeigen, welche Möglichkeiten sich mit dieser Art der Fotografie bieten und wie viel Spaß das Fotografieren mit einer FX-Kamera bereiten kann.

Nikon verpflichtet sich daher, den Imaging-Markt kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dies erreichen wir durch weitere Produkt-Innovationen und eine noch engere Kooperation mit unseren Partnern im Fotofachhandel.«

Vorteile des FX-Formats
FX steht für das Vollformat von Nikon. Und für die Entscheidung, keine Kompromisse mehr zu machen. Kurzum: für perfekte Bilder in jeder Situation. Konstruktionsbedingt sind die hoch auflösenden FX-Vollformat-Bildsensoren den kleineren Bildsensoren in zwei essentiellen Punkten überlegen: beim Dynamikumfang und bei der Bildgestaltung. Mehr Dynamikumfang bedeutet feinste Bilddetailzeichnung mit hoher Brillanz und Klarheit auch in sehr kontrastreichen Bildern mit vielen Licht- und Schattenpartien sowie extrem geringes Bildrauschen auch beim Einsatz hoher ISO-Empfindlichkeiten. Die Vorteile bei der Bildgestaltung ergeben sich einerseits durch das größer ausfallende Sucherbild und damit einer besseren Kontrolle über das Bildmotiv und andererseits durch eine äußerst präzise Tiefenschärfe-Kontrolle, mit der ein attraktives Absetzen des Motivs vom Bildhintergrund noch gezielter möglich ist. Der Effekt: einfach viel mehr Spaß beim Fotografieren auf einem deutlich höheren Qualitätsniveau.

Das aktuelle FX-Kameraportfolio besteht aus der Nikon D610, der Nikon D800 und ihrem Schwestermodell D800E ohne Tiefpassfilter sowie der Nikon D4.
 

Foto Matthias Hangst

Fotograf: Matthias Hangst

 
FX-Fotografie – Aktivitäten für Endverbraucher und Unterstützung der Handelspartner
Die Konzentration auf FX-Fotografie umfasst umfangreiche Kommunikationsmaßnahmen (in Print und Online) sowie einen starken POS-Auftritt, um den Wiedererkennungswert am Verkaufspunkt zu erhöhen. Darüber hinaus umfassen die Aktivitäten auch spezielle Maßnahmen für den Foto-Fachhandel, den Nikon aufgrund seiner hohen Beratungsqualität als wichtigen Partner betrachtet, um die FX-Vollformat-Fotografie für Konsumenten erlebbarer zu gestalten.

So wird es für insgesamt 7 FX-NIKKOR-Objektive eine CASHBACK-Aktion geben, die den Konsumenten Rabatte von 60 bis 200 Euro gewährt. Um in den Genuss der Rückerstattung zu kommen, müssen die Käufer im Aktionszeitraum 01.11.2013 – 31.01.2014 lediglich den Anweisungen unter www.nikon.de/CASHBACK folgen.

Um sich von der Qualität der Nikon FX-Kameras überzeugen zu können, haben Konsumenten bei teilnehmenden Händlern zudem die Möglichkeit, das Try & Buy-Programm zu nutzen. Für dieses Programm stellt Nikon den teilnehmenden Händlern ein Leih-Set der Nikon D610 sowie der Nikon D800 inklusive passenden Objektiven zur Verfügung, die die Händler für Leihstellungen nutzen und somit ihre Kunden beim Kaufentscheidungsprozess noch stärker unterstützen können.

Zudem können Käufer von FX-Kameras bei teilnehmenden Händlern in den Genuss eines Gutscheins zur kostenlosen Teilnahme an einem FX-Workshop der Nikon School gelangen, um FX-Fotografie und FX-Kamera-Technik noch intensiver zu erfahren.

Detaillierte Informationen zu den Vorteilen der FX-Vollformat-Fotografie, zu Nikons FX-Modellen sowie der CASHBACK-Aktion finden sich ab dem 01.11.2013 auf der speziellen FX-Microsite unter www.Nikon-FX.de. Ebenfalls steht hier dann die Information bereit, welche Händler an dem Try & Buy-Programm teilnehmen.
 

(thoMas)
 

Wow, what a load of marketing bull

Eingetragen von
rschr
(Hausfreund)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 07:13

Warum baut Nikon denn dann überhaupt noch APS-C-Kameras, wenn die so abstinken?

Heißt das für mich als potenziellem Systemwechsler, der APS-C wegen der Vorteile in der Telereichweite und im Makrobereich nun mal bevorzugt, dass ich mich im Zweifelsfall besser woanders umsehe, wenn "DX" bei Nikon also offensichtlich kein Schwerpunkt mehr ist?

Die rudern

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 07:19

nur kräftig zurück, nachdem Sie anfangs das Thema total verschlafen haben. Aber mindere Ansprüche sind da eh nicht tangiert ...

Formatakrobatik

Bild von Sekundogenitur
Eingetragen von
Sekundogenitur
(Hausfreund)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 07:44

Offenbar hat man bei Nikon den Eindruck, dass der Markt für DX-Kameras in Deutschland langsam gesättigt ist. Daher versucht man jetzt, DX-Kunden durch Herausstellen von FX-Format-Vorteilen zum Umstieg zu bewegen. Ich denke dies ist eine reine Marketing-Aktion, welche kaum Rückschlüsse auf das zukünftige Produkt-Portfolio zulässt.

Ach was!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 07:45

Der Markt entscheidet das. Nikon wird seine Brot und Butter Cams nicht einfach so in der Versenkung verschwinden lassen! Und im FX oder FX-Vollformat ist nichts am Himmel was bezahlbar innovativ und Konkurrenz ebenbürtig ist! Ich fotografiere zwar teilweise auch noch mit Nikon, der Objektivpark ist zu groß um es nicht zu tun, aber wirklich Lich am Himmel von Nikon sehe ich im Moment nicht. Ich möchte kein Spiegelgeklapper mehr, die Zeit ist vorbei! Aber es kommt nichts brauchbares von Nikon! Nu kommt mir keiner mit den Krücken die Nikon am europäischen Markt versucht zu platzieren! Die Asiaten scheinen dagegen alles zu kaufen!

Grosses SucherBild, kleiner Sensorausschnitt

Eingetragen von
FabianHaas
(Liebhaber)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 10:06
rschr schrieb:

, der APS-C wegen der Vorteile in der Telereichweite und im Makrobereich nun mal bevorzugt, dass ich mich im Zweifelsfall besser woanders umsehe, wenn "DX" bei Nikon also offensichtlich kein Schwerpunkt mehr ist?

Trotz FX Body mache ich viel in APS-C: Schön grosses Sucherbild und trotzdem nur in den kleinen Ausschnitt photographieren. Ist ein klein wenig wie Digitalzoom. Also FX Kamera ist auch für Tele und Makro sinnvoll.

"auch sinnvoll"

Eingetragen von
rschr
(Hausfreund)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 10:29
FabianHaas schrieb:

Trotz FX Body mache ich viel in APS-C: Schön grosses Sucherbild und trotzdem nur in den kleinen Ausschnitt photographieren. Ist ein klein wenig wie Digitalzoom. Also FX Kamera ist auch für Tele und Makro sinnvoll.

Aber nicht, wenn man dort das Optimum haben will: bei APS-C hat man spätestens mit einem 24-MP-Sensor auch gegenüber einer D800/D800E mit demselben Objektiv noch einen signifikanten Vorteil in der Telereichweite und in der Makro-Detailausbeute, und bei FX-Kameras unterhalb der D800/D800E ist die Sache sowieso eindeutig. Ich kaufe mir ja keine erheblich teurere Kamera, um ausgerechnet in den Motivfeldern, in denen ich meine wichtigsten Schwerpunkte habe, Abstriche machen zu müssen.

Da beißt sich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 10:51

die Schlange, die weise, jedes mal selber in den Schwanz ... auf Kleinbild bekomm ich, im Zweifel, IMMER mehr Pixel unter, als auf kleineren Formaten; was bedeutet, dass ich, wenn ich KB crope, auch wieder auf den Aulösungen lande, die beim kleineren Format Standard sind. Wobei wir uns hier - bei den genannten MPs - sowieso an der Grenze des sinnvoll Machbaren bewegen, wie auch die Praxis ernüchternd zu zeigen vermag.

Hab ich ja richtig entschieden

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 07:40

Wollte mal vor ein paar Jahren das System wechseln zu Nikon, zur D300 ....
Gut, dass ich es ließ, jetzt ist es offiziell: Nikon konzentriert sich auf Kameras für Möchtegernprofis (KB) und Spielzeug (1er). Deshalb auch kein Nachfolger für die D300....

OhWeh

Haben Sie! Ich auch!

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 08:26
OhWeh schrieb:

Wollte mal vor ein paar Jahren das System wechseln zu Nikon, zur D300 ....
Gut, dass ich es ließ, jetzt ist es offiziell: Nikon konzentriert sich auf Kameras für Möchtegernprofis (KB) und Spielzeug (1er). Deshalb auch kein Nachfolger für die D300....

OhWeh

Das ist wirklich eine Lachnummer. Jahrelang hat uns Nikon erzählt, wie gut APS-C ist. Jetzt entdecken sie plötzlich das Vollformat. Was machen jetzt die ganzen weltweiten Profis? Wie ein Schreiber schon bemerkt hat, am Ende steht nur noch eine Marketingaktion...

PS: Auch wenn es schon seit über fünf Jahren eine D700 und eine D3x gibt, ist mir Nikon bisher eher als Vollformatverweigerer bekannt. Der Rest ist offensichtlich von der Gnade Sony's abhängig.

Sudel Eddi.

Wissen ist wie eine Laterne. Die Bekloppten halten sich an ihr fest, den Klugen leuchtet sie den Weg.

Nichts.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:18
Sudel Eddi schrieb:

Was machen jetzt die ganzen weltweiten Profis?

Was sollten sie jetzt auch anders machen? Die haben sich nämlich nicht von dem AchwietollistAPS-CundnochbesserMFT-Marketing-Geschwätz einlullen lassen und nie was anderes als Leica-Format, ähm, FX gemacht...

Genauer gesagt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 16:38

die Profis sind der eigentliche Grund, warum es Kleinbild immer noch, und jetzt wohl wieder verstärkt, gibt: Merk Dir, edler Amateur, der Du eintrittst in die professionelle Welt der Fotografie - lass alle Hoffnung fahren, dass Du's Dir auf Kosten der Qualität billig machen und am Format sparen kannst ... 8-)

So kann man es auch sehen!

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 20:04

Sudel Eddi.

Wissen ist wie eine Laterne. Die Bekloppten halten sich an ihr fest, den Klugen leuchtet sie den Weg.

Na ja, Möchtegernprofis

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:40

Na ja, Möchtegernprofis fotografieren doch auch mit einer D 300s. Weil sie so schön groß it, und deshalb was hermacht. A la Boah ey, guck mal Pappi watt der Mann für`ne Kamera hat, ist garantiert n Profi :o))

Aufmerksamer Beobachter!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Oktober 2013 - 10:35

Qualität kann sogar der Nachwuchs erkennen - leider besitzt Papa nur eine Panasonic-Leica! Dann ist er bestimmt kein Profi!

Gast schrieb:

Na ja, Möchtegernprofis fotografieren doch auch mit einer D 300s. Weil sie so schön groß it, und deshalb was hermacht. A la Boah ey, guck mal Pappi watt der Mann für`ne Kamera hat, ist garantiert n Profi :o))

Ausgerechnet

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 07:44

die Marke, die einst den Branchenführer Canon wegen dem Vollformat ausgelacht hat, muss jetzt klein beigeben. Dies auch noch auf Grund fremdproduzierter Sensoren. Nicht sehr überzeugend.

Ausgelacht???

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 11:14

Nikon hat einst den Branchenführer Canon wegen der Einführung des Vollformats ausgelacht?? Können Sie diese Behauptung auch nur ansatzweise belegen? Wann, wo und bei welcher Gelegenheit soll das gewesen sein? Ein Link auf eine Veröffentlichung in dieser Richtung wäre auch hilfreich! Nikon baute mit Fuji bereits 1994 (in der digitalen Anfangszeit) selber eine Vollformatkamera (die besitze ich noch). Mit Sicherheit wird dieser "Märchenerzähler" hier zu meinen Nachfragen keine weitere Stellungnahme abgeben, vermutlich einfach so daher geplappert.

Gast schrieb:

die Marke, die einst den Branchenführer Canon wegen dem Vollformat ausgelacht hat, muss jetzt klein beigeben. Dies auch noch auf Grund fremdproduzierter Sensoren. Nicht sehr überzeugend.

Lesen Sie bitte hier weiter ...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 15:49

Ich weiß nicht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 16:27

ob man bei Nikon darüber gelacht hat, aber das Thema "Vollformat" wurde zumindest so lang mit Ignoranz belegt, bis aus mir - einem Nikon-Fotografen - ein Canon-Fotograf wurde ...

So nicht!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 26. Oktober 2013 - 18:53

Jetzt rudert er zurück, aber vorher Märchen erzählen...

Gast schrieb:

ob man bei Nikon darüber gelacht hat, aber das Thema "Vollformat" wurde zumindest so lang mit Ignoranz belegt, bis aus mir - einem Nikon-Fotografen - ein Canon-Fotograf wurde ...

Ich bin nicht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 27. Oktober 2013 - 13:16

der ursprüngliche Poster - aber im Grundsatz hatte er Recht.

Nikon und Canon: Nach wie vor unter Profis die richtige Wahl

Eingetragen von
Gast
am Montag, 28. Oktober 2013 - 10:12

Da hatte er nicht Recht, sonst hätte Nikon nicht bereits 1994 eine "Vollformat" auf den Markt gebracht und später die D3 als professionelle Kamera angeboten. Zugegeben, bei Nikon dauert es ab und zu etwas länger, das hat für den Endverbraucher aber nur Vorteile, vor allem für die wichtigsten Kunden, die aus dem Profilager. Einfach eine Kamera heraus bringen, die noch nicht ausgereift ist oder mehrmonatige Dauertestverfahren bestanden hat? Das geht bei anderen Herstellern, aber nicht bei Nikon und dem anderen Profianbieter Canon. Das können die sich einfach nicht leisten. Wenn eine neue, digitale Spitzenkamera auf den Markt kommen soll, verteilen die einige Nikon-Vorserienexemplare an japanische Nachrichtenagenturen. Die nehmen die unter realistischen Reportage-Bedingungen hart ran, dann wird das Ergebnis abgewartet, erst nach der Auswertung kann die Serienproduktion anlaufen.

Nur ein Beispiel: Der aktuelle Vettel-WM-Sieg, da entstanden nach dem Sieg Bildszenen, die um die Welt gingen, die sind nicht wiederholbar. Da kann der Fotograf nicht sagen: "Herr Vettel, könnten Sie das noch einmal bringen, meine Kamera ist leider stehen geblieben?!" Zuverlässigkeit zählt. Die damalige Sony-Vollformat Sony-850 (eine durchaus anerkennenswerte Kamera) hatte unter Profis nur wenig Verbreitung gefunden. Die blieben bei Nikon und Canon. Fazit: Das Teil muß laufen - bei Wind und Regen! Der Rest (sehr gute Objektive) sollte auch stimmen, aber das ist bei Nikon sowieso keine Frage!

Gast schrieb:

der ursprüngliche Poster - aber im Grundsatz hatte er Recht.

Das was

Eingetragen von
Gast
am Montag, 28. Oktober 2013 - 13:34

Nikon und Canon ursprünglich mal in Kooperation mit Kodak und Fuji sündhaft teuer angeboten haben, hat nicht viel mit den breitenwirksamen Produkten beider Hersteller ab etwa den Nuller-Jahren zu tun. Und hier gilt das vom Kollegen und von mir Gesagte: Nikon wollte - bis zum Gesinnungswandel halt - nichts mit Vollformat zu tun haben. Was mich letztlich zum Canon-Fotografen mutieren hat lassen.

Papperlapapp

Eingetragen von
Gast
am Montag, 28. Oktober 2013 - 18:45

Völliger Quatsch!

Gast schrieb:

Nikon und Canon ursprünglich mal in Kooperation mit Kodak und Fuji sündhaft teuer angeboten haben, hat nicht viel mit den breitenwirksamen Produkten beider Hersteller ab etwa den Nuller-Jahren zu tun. Und hier gilt das vom Kollegen und von mir Gesagte: Nikon wollte - bis zum Gesinnungswandel halt - nichts mit Vollformat zu tun haben. Was mich letztlich zum Canon-Fotografen mutieren hat lassen.

Taktisch gesehen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 08:41

könnte das eine Aktion sein, die mit dem Aufkommen der neuen Spiegellosen-Vollformat Kameras -ich denke da an die neue Sony alpha 7- zielt. Strategisch muss sich erst bei Nikon zeigen wie es weitergeht.

Endlich mal

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 08:47

bekennt sich ein Hersteller ausdrücklich zur Qualität - vielleicht auch unter dem Eindruck Sonys, deren Neuheiten ja geradezu euphorische, wenn auch wenig reflektierte Reaktionen ausgelöst haben - und dann ist das auch schon wieder nicht recht ...

spielzeug

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:00

ich habs immer gesagt: alles kleiner als vollformat ist spielzeug.

Gast schrieb: ich habs

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:14
Gast schrieb:

ich habs immer gesagt: alles kleiner als vollformat ist spielzeug.

genau. vollformat. 4x5. ach, was sage ich, 8x10!

FollFormat

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:48
Plaubel schrieb:

genau. vollformat. 4x5. ach, was sage ich, 8x10!

Mindestens 8 x 10 inch!

Besser sind 40 x 50 cm² Glasplatten! Geschliffene natürlich!

OhWeh

Irgendwie

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 11:27

fotografieren wir eh schon längst wieder auf Glasplatten - gut, Metallplättchen - fehlen nur noch die geschliffenen Kristalle zum Speichern ... 8-)

Fachbegriffe

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 16:48
Plaubel schrieb:
Gast schrieb:

ich habs immer gesagt: alles kleiner als vollformat ist spielzeug.

genau. vollformat. 4x5. ach, was sage ich, 8x10!

Sie werden "MikroVierDrittel" nicht dadurch retten können, indem Sie gängige Fachbegriffe wie Vollformat absichtlich fehlinterpretieren. ..

Gängig... oder gängig gemacht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 22:50
Gast schrieb:
Plaubel schrieb:
Gast schrieb:

ich habs immer gesagt: alles kleiner als vollformat ist spielzeug.

genau. vollformat. 4x5. ach, was sage ich, 8x10!

Sie werden "MikroVierDrittel" nicht dadurch retten können, indem Sie gängige Fachbegriffe wie Vollformat absichtlich fehlinterpretieren. ..

Das kommt davon, wenn das Marketing den Kunden die Köpfe verdreht.
Kleinbild mit dem blöden Begriff "Vollformat" zu ersetzen war nur deshalb eine so tolle Idee, weil es sich marketingtechnisch besser aufstellen ließ. Oder?

Gut Licht!

Vollformat: Richtige Formulierung!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 28. Oktober 2013 - 18:51

Den Begriff "Vollformat" für eine digitale Kamera mit dem Aufnahmeformat 24x36 haben fast alle Hersteller übernommen, die Redakteure der meisten Fotozeitschriften auch, der Fotoendverbraucher kann damit etwas anfangen - und das ist auch absolut richtig formuliert! In analogen Zeiten hatten sich ebenfalls die Begriffe "Mittelformat" und "Großformat" etabliert.

Gast schrieb:
Gast schrieb:
Plaubel schrieb:
Gast schrieb:

ich habs immer gesagt: alles kleiner als vollformat ist spielzeug.

genau. vollformat. 4x5. ach, was sage ich, 8x10!

Sie werden "MikroVierDrittel" nicht dadurch retten können, indem Sie gängige Fachbegriffe wie Vollformat absichtlich fehlinterpretieren. ..

Das kommt davon, wenn das Marketing den Kunden die Köpfe verdreht.
Kleinbild mit dem blöden Begriff "Vollformat" zu ersetzen war nur deshalb eine so tolle Idee, weil es sich marketingtechnisch besser aufstellen ließ. Oder?

Gut Licht!

Gewagt ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:10

Ohne eine bezahlbare FX Kamera im Sortiment zu haben, halte ich es auch für eine gewagte Aussage seitens Nikon. ~1900 EUR für eine D610? Ist FX wirklich so viel besser, dass es mir eine Verdoppelung des Preises gegenüber einer D7100 wert wäre? Ich würde diese Frage mit einem klaren 'Nein' beantworten und bin mit meiner kürzlich erworbenen D7100 sehr zufrieden. Aber vielleicht schrumpft der Markt für Spiegelreflex-DX-Kameras ja auch so sehr, da dieses Segment den Spiegellosen über kurz oder lang gehören mag, und deshalb diese Aussage. Ich denke auch eher, viel heiße Luft. Aber Freunde im DX-Lager macht sich Nikon damit wahrscheinlich nicht.

Ich würd's eher anders formulieren

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 21:20

Ist "Vollformat" wirklich schon so weit, dass man es um +/- 1000 Euro anbieten kann?

Cash

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:13

der Grund hierfür dürfte ganz einfach sein. Nikon verdient nicht mehr genug mit APS-C Kameras, die Preise sind im Keller.Also muss FX herhalten.

zu früh

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:16

Offenbar kam Nikons Pressemitteilung für Nikons Werbeagenturen noch zu früh. Die "Microsite" www.nikon-fx.de ist anscheinend noch nicht fertig. Oder hat da schon jemand Inhalte abrufen können?

Es steht doch in der PM

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 20:10

klar und deutlich "ab dem 01.11.2013".

Seit Jahren

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:21

arbeite ich mit Vollformat. Als immer dabei verwende ich eine preiswerte, kleine APSC die in der Umhängetasche verstaut ist. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Es ist wie zu analogen Zeiten oder wie im Motorenbau, Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer durch noch mehr Hubraum. Ich kann mit 1000ccm 140kmh fahren oder mit 3000ccm. Beide fahren die selbe Geschwindigkeit. Aber das WIE macht den Unterschied. Bei den Sensoren ist es ähnlich. Natürlich macht meine „Kleine“ tolle Fotos für den Hausgebrauch. Das Vollformat macht es noch besser, wer aber schon mal mit einem digitalen Rückteil gearbeitet hat weiß was Bildqualität sein kann und möchte gerne Umsteigen.

Deswegen kann ich die Marketing Abteilung bei Nikon verstehen. Die wollen einfach nur Umsatz generieren. Nicht jeder hat das Geld oder ist bereit das Mehrgewicht vom Vollformat zu bewegen. Von den anderen Systembedingten Eigenschaften abgesehen ist der Einsatzzweck ausschlaggebend.

Für die Kinderbilder ist Mutters Smartphone ideal und ausreichend. Am anderen Ende steht in der Produktfotografie das digitale Rückteil. Über die „MITTE“ lässt sich trefflich diskutieren weil jeder seine eigenen Ansprüche hat.

"Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 16:28

durch noch mehr Hubraum"

beachtlicher intellektueller Ansatz, technisch Höchstperformance und vor allem so extrem aktuell: alle Achtung :-)

Beide hinterlegten Links zur

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:21

Beide hinterlegten Links zur jeweiligen Homepage funktionieren nicht.

Hört sich einfach danach an,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:28
Zitat:

»Es sind vermehrt die Besitzer von digitalen Spiegelreflexkameras der Mittelklasse, die an Kameras und passendem Equipment für höhere fotografische Ansprüche interessiert sind. Wir wollen dieses Potenzial nutzen und den Konsumenten gemeinsam mit unseren Handelspartnern das Thema FX-Fotografie näher bringen. Wir möchten ihnen zeigen, welche Möglichkeiten sich mit dieser Art der Fotografie bieten und wie viel Spaß das Fotografieren mit einer FX-Kamera bereiten kann.

Nikon verpflichtet sich daher, den Imaging-Markt kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dies erreichen wir durch weitere Produkt-Innovationen und eine noch engere Kooperation mit unseren Partnern im Fotofachhandel.«

dass Nikon die Zeit für gekommen sieht, die KB-Kameras auch für "Laien" in den Vordergrund zu stellen, was immer das am Ende bedeutet.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, steht eine KB mit MF2-Design in den Startlöchern, mit gewaltigen 16 Mpx Auflösung. Da fragt man sich schon, was das für die Orientierung des Marketings zu bedeuten hat. Entweder ist denen schlicht etwas die Sicht auf die Notwendigkeiten verloren gegangen, oder sonst etwas läuft im Hause Nikon nicht ganz rund. Da kämpfen wohl derzeit die Traditionalisten gegen die Avantgardisten (sprich mirrorless). Schon diese vergeigte Nummer mit der 1 und dem viel zu kurz geratenem 1" Sensor (also nicht wie bei der SONY RX 100) mit gerade mal schwächlichen 14 Mpx, zeigt, dass die Produktlinien bei Nikon derzeit nicht rund laufen. Auch die reichlich unambitionierten, ewig gleich öden SLRs, die aus dem Hause Nikon kommen, machen keine Freude.

Und die Phalanx der Kompakten, bzw. Premiumkompakten können auch nicht mit dem Wettbewerb ernsthaft konkurrieren. Da ist vor allem das Merkmal "unentschieden" recht deutlich im Vordergrund. Die anfänglich Experimentierfreude bei der Digitalisierung der Produktpalette ist einem ängstlichen "bloß nichts falsch machen" gewichen. Schade.

Aufregung?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:45

Ich verstehe eure Aufregung nicht. Es ist doch ganz normal, dass sich eine Firma auf Produkte fokussiert, die noch ordentlich Ertrag abwerfen.
Im Bereich APS-C oder kleiner sind die Margen (vor allem wenn man die Objetive mit einrechnet) deutlich kleiner.
Tom

PS: Ich freue mich, dass es noch Kameras mit optischem Sucher gibt. Das soll jetzt nicht heißen, dass elektronische Sucher per se schlecht sind. Ich mag ein "echtes" Bild einfach lieber :-) (ist wohl eine Geschmckssache)

Na ja,

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 09:50

"Mehr Dynamikumfang bedeutet feinste Bilddetailzeichnung mit hoher Brillanz und Klarheit auch in sehr kontrastreichen Bildern mit vielen Licht- und Schattenpartien "
wenn ich sehe das eine D90, die ja noch hergestellt bzw neu vertrieben wird und bestimmt nicht zum alten Eisen gehört Bildtechnisch bei Tageslichtaufnahmen und speziell bei Gegenlichtaufnahmen und Aufnahmen eben mit vielen feinsten Zeichnungen gegen eine heutige "Billig-Cam" speziell eine NX1000 so was von abstinkt kann ich den Schritt schon nachvollziehen. Aber auch heutige in Nikons verbaute APSC Sensoren sind doch nicht schlecht und noch nicht ausgereizt das Nikon dieselben abschaffen will! Wie schrieb einer, Marketing!

Könnte man das Ganze

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 10:30

nicht einfach als eine Normalisierung, als eine Ausrichtung der Fototechnik auf den bewährten Kleinbild-Standard hin begreifen ...?

Die Argumente pro Kleinbild haben durch die Digitaltechnik nichts an Gültigkeit verloren - eher, durch sichtbare Qualitätssteigerung, sogar gewonnen. Die Breite des Objektivsortiments einerseits, die "Tragbarkeit" des Systems andererseits, sind nach wie vor die überzeugendsten Argumente - die auch von immer mehr "nur" Amateuren wahrgenomen werden, die bislang, mit oft wenig stichhaltigen Argumenten, zum Kauf kleinerer Sensoren getrieben wurden, inzwischen aber, mit wachsender Verbreitung höherwertiger Technik, immer öfter den direkten Vergleich in den Bildergebnissen gewärtigen können.

In Summe betrachte ich die Strategie Nikons als Absage an den weit verbreiteten Kleingeist und Kleinmut, welche nicht selten in unsachlichem bis agressivem Marketing (von den Abgründen des Fanboy-Daseins möcht' ich da noch gar nicht reden) münden. Vereint mit dem diesbezüglichen Vorreiter Canon, dem Sony-Turbo und auch der Leica-Nostalgie, entsteht hier eine tragfähige Basis, die mittel- bis langfristig dem Primat der Qualität wieder mehr Aufmerksamkeit und Geltung verschaffen kann.

P.S.: Sollten sich die Gerüchte über eine demnächst erscheinende Hybrid(sucher)-DSLR von Nikon bewahrheiten, möchte ich nicht ausschließen, dass hier eine alte, verschütt gegangengene Freundschaft wieder aufleben könnte - wenngleich ich einer in mein System passenden Cam noch mehr abgewinnen könnte. ;-)

Nur zur Erinnerung:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:49

KB war ein Standard zu Filmzeiten.

Heute ist das kein Standard mehr, sondern ein Format unter mehreren.

Falsch. 36x24 ist DER Standard und wird noch lange bleiben

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 14:35
Gast schrieb:

KB war ein Standard zu Filmzeiten.
Heute ist das kein Standard mehr, sondern ein Format unter mehreren.

Kleinbild mit 36x24mm und 43,27 mm Bildkreisdurchmesser ist einfach der mit Abstand beste Kompromiss bei der Aufnahmefläche für alle Kameras, die universell und nicht nur für Spezialaufgaben geeignet sein sollen. Es ermöglicht Kameras "in die menschliche Hand" zu bauen und es ermöglicht ein Objektivsortiment, das auch bei höchsten Ansprüchen an die Abbildungsqualität an Bildwinkel-Abdeckung hinweg "noch tragbar" ist. Und wenn man vernünftige Maßstäbe bei der Bildqualität anlegt, auch für normalverdienende Amateurfotografen "gerade noch leistbar" ist. 1913 war es in der chemischen Fotografie so weit, und heute, exakt 100 Jahre später eben bei der digitalen.

Wenn schon bald leistungsfähige, kompakte spiegellose KB-Kameras unter 1000 Euro verfügbar sein werden, ist die Ära der kleiner Aufnahmeformate, welche nur aufgrund ökonomischer Notwenidgkeiten azu beginn der Bildsensor-Produktion zustande kam, endgültig beendet. Systeme mit APS-C, mFT, 1" Sensoren werden noch einige Jahre in den Grabbelkisten beim geilmarkt verramscht werden, aber übrig bleibt nur Kleinbild. Auch die Nische "Mittelformat" wird immer kleiner, weil viele der früheren Aufgaben ebenfalls mit Kleinbildkameras bestens und deutlich günstiger erledigt werden können. Am anderen Ende wird die die gesamte "soziale Knipserei" mit den Bordkameras der mobilen Kommunikationsgeräte (Smartphnes, Tablet) abgewickelt. Und natürlich ist damit auch interessante Foto-Kunst möglich. Nur wer sich - beruflich oder privat - mit Fotografie beschäftigt, wird noch eine Kamera kaufen und herumtragen. Die wird aber einen Kleinbildsensor mit 36x24mm haben. :-)

Amen.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 22:53

Das Kleinbildformat in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.

Frage nicht, was die Kleinbildfotografie für Dich tun kann, frage, was Du für die Kleinbildfotografie tun kannst.

Ein Volk, ein Format, eine Bundeskanzlerin.

Sind wir nicht alle ein bisschen Kleinbildformat?

Ochs und Esel

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 07:20

legen sich heut auch eher für kleinere Formate auf die Schienen ... 8-)

Deswegen wohl

Bild von chris h
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chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 14:43

werden immer noch relevante technischen Angaben, selbst bei Kompaktcams, auf Kleinbild bezogen !?

Wenn sich etwas bewährt hat - und immer noch bewährt - dann gilt es als Standard. Ganz unabhängig von der persönlichen Wahrnehmung und animosen Befindlichkeiten.

Die Digitalfotografie hat uns (zusätzliche) Formatvielfalt beschert, das ist alles. Wenngleich auch nicht SO neu. Insgesamt sind die Formate quer durchs Angebot einfach geschrumpft - was das Kleinbild eher noch aufgewertet hat, als es in Frage zu stellen.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 15:46

Selbst Leica ist sich nicht zu blöd, auf ihre lichtschwache Kompaktzoom die analogen Kleinbildbrennweiten zu gravieren ... und die Solmser stehen schon längst nicht mehr so uneingeschränkt zum Leica-Format. 8-)

Sie sind auch son Solmers, Sohn.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 23:00

Bei meim Microsoft-Word ist auch noch ne Diskette als Symbol zum speichern. Drum bin ich ganz sicher, dass die Floppy-Disk das Medium der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist.

Aber

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 07:16

wie die Bezeichnung Floppy-Disk schon nahelegt, war das eher ein Flop - wohingegen im aktuellen fotografischen Umfeld Kleinbild geradezu nobles Understatement suggeriert ... 8-)

Das ist wohl etwas zu einfach gesehen.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 00:13
chris h schrieb:

Deswegen wohl werden immer noch relevante technischen Angaben, selbst bei Kompaktcams, auf Kleinbild bezogen !? Wenn sich etwas bewährt hat - und immer noch bewährt - dann gilt es als Standard. Ganz unabhängig von der persönlichen Wahrnehmung und animosen Befindlichkeiten.

Kleinbild ist deshalb zum Standard geworden, weil es das kleinste Format war, dass noch akzeptable Bildqualität geboten hat.
Die Kameras und Objektive waren noch gut tragbar und in sofern haben sie sich bewährt.
Aus der daraus folgenden großen Verbreitung, hat sich das KB-Format zum Vergleichsmaßstab bei Brennweiten entwickelt.

chris h schrieb:

Die Digitalfotografie hat uns (zusätzliche) Formatvielfalt beschert, das ist alles.

Genau dieses Problem der Formatvielfalt bestand in noch grösserem Maß in analogen Zeiten. Deshalb war es auch schon damals hilfreich Brennweiten z.B. bei einer Hasselblad oder Großbildkamera in Relation zum KB zu setzen um sich eine Vorstellung vom Bildwinkel zu machen. Bildmäßige Qualitäten haben da keine Rolle gespielt.
ROG

Die Wahrheit

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 07:24

ist immer einfach - nur beim Lügen wird's kompliziert ... 8-)

Naja, ROG

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 19:45

sagts ganz genau so wie es ist. Da ist nix mit "Lügen". Das ist so.

Ich hatte

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 06:33

ROG zugestimmt ... das mit dem Lügen bezog sich auf andere Blitzer hier. 8-)

Ich selbst

Bild von chris h
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chris h
(Inventar)
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 08:07

hab' erst unlängst meine Affinität zum Kleinbild damit begründet, dass ich mobile und flexible Fotografie bevorzuge, und hab' auch das Kleinbild als "das Kleinste der großen, und das Größte der kleinen Formate" bezeichnet. Ein "Standard" definiert sich für mich auch daraus, dass er keinen Extremen huldigt. Und unleugbar ist auch die Tatsache, dass es für kein anderes Format diese Vielfalt an Brennweiten und Lichtstärken im Angebot der Fotoindustrie gab - und gibt.

Auch die Formatvielfalt zu Analogzeiten hab' ich nicht in Abrede gestellt - und genau daher kommt auch noch meine oben wiederholte Definition des Kleinbilds. Es ist aber auch unschwer erkennbar, dass in der heutigen Digitalfotografie das Kleinbild dadurch eine Aufwertung erfahren hat, dass eine Verlagerung der Formatvielfalt hin zu kleineren und kleinsten Aufnahmeformaten stattgefunden hat; womit dem Kleinbild inzwische weniger der Platz im Mittelfeld der Formate zukommt, sondern dieser Platz deutlich oberhalb der Mitte zu verorten ist. Zusammen mit der gegenüber Analog deutlich gesteigerten Bildqualiät ergibt sich daraus ein durchaus erneuerter Standard - der auch von der Industrie und den Medien weitgehend gepflegt und anerkannt wird.

Und noch ergänzend: Nein, das ist keine Absage an andere Formate, auch nicht an die Vielfalt des Angebots, sondern einfach eine nüchterne Bestandsaufnahme. Auch interessieren mich in diesem Zusammenhang (historische) Ursachen und Wirkungen wenig. Und: Andere Formate haben ihre Vorzüge - und Nachteile - so wie das Kleinbild natürlich auch. Das ändert aber nichts am Platz in der "goldenen Mitte", den das Kleinbild nach wie vor für sich in Anspruch nehmen darf - und woraus sich für mich, ich erwähnte es schon, ein Standard definiert.

Es ist einfach so,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 19:54

dass die Fotografie bis ca. 20 Mpx nicht unbedingt auf ein KB-Format angewiesen ist, noch nicht mal bis 24 Mpx. Das geht, wie man inzwischen weiß, ohne wesentliche qualitätsmäßige Abstriche sehr gut von 1" bis APS-C.

Solange KB in diesem Bereich herumdümpelt, stellt sich also eigentlich die Frage, ob man dieses Format braucht, man braucht es bestenfalls bedingt und in einem sehr schmalen Anwendungsband. Entsprechend sehen auch die Verkaufszahlen aus.

Aber, in der nachfolgenden Zukunft werden eben noch ganz andere Auflösungen gefragt sein und dann wird KB sehr wohl wieder deutlicher in den Vordergrund rücken. Zumindest für die, die eben Bedarf an hochauflösenden Fotos haben und bisher sich mit diversen Krücken über den Mangel hinweg helfen mussten.

Nö, ist es nicht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 06:31

Hätt' ich gestern Abend auch schon dem Sudler ins Stammbuch geschrieben: Die Reduzierung eines Bildes auf die Auflösung allein, ist eine unzulässig verkürzte Sichtweise ... meine erste 1Ds mit "nur" 11 MP konnte auch schon überzeugen - weil sie einfach die Fläche (!) hatte, die anderen fehlte. Vom "Hubraum" konnte ich in dem Zusammenhang auch grad hier lesen, richtiger Weise ... 8-)

Nein, so einfach ist es nicht

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 08:32

Die Auflösung eines Sensors ersetzt nicht dessen Fläche. Aber sicher ist auch: Je höher das Auflösungsvermögen, desto besser, dieses auch auf eine größere Fläche zu verteilen.

Von Diffraktion des Lichts und Diversifikation des Angebots...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 11:52

Von Diffraktion des Lichts und Diversifikation des Angebots...

Wer im Physikunterricht aufgepaßt hat, der weiß dies alles - und kennt die Einschränkungen in Sachen Arbeitsblende. Und selbst wer in den entscheidenden Minuten krank zu Hause gesessen hat, wird in der Praxis teilweise schon ab Blende 8 sehen, wie "weich" seine mehr als 20 Millionen Sub-Farbpunkte werden.

Daß es erkennbar (Beispiel APS-C) erst etwas "später" (Blende 11..16) so richtig los geht liegt wohl auch eher an dem Umstand der Bayer-Farbfiltermatrix, die eben keine Vollfarbpixel physisch erfaßt, sondern diese erst auf umständlichem Wege (mit einer wenn auch kleinen, jedoch vorhandenen Fehllerrate) errechnet. Wie ist es sonst möglich, daß die Foveon-Kameras mit weitaus kleinerer "Vollpixel"-Anzahl bei niedrigen ISO im fertigen Bild dann kaum erkennbar weniger stark "auflösen" als die neueste Bayer-Konkurrenz gleichen "Formats"?

In meinen Augen haben die Historiker in diesem Thread absolut recht: Kleinbild ist das, was man noch gerade so sinnvoll mit sich herumtragen kann, ohne "Hacken-Porsche". (Son nennt man hier im Norden die rollenden Gemüsekisten, die vor allem die älteren Hausfrauen - und nicht nur die - beim Einkaufen mit sich führ(t)en)
Die andere logische Erklärung: die erzielbare Sucherbilddarstellung bei echten Spiegelreflexkameras hat bei Kleinbild eine recht angenehme Größe -- und das hierzu notwendige Prisma ist noch nicht zu groß und zu schwer für ein angemehmes Handling.
Das ist auch der Punkt, der spiegellose Systeme mit APS-C und Kleinbild- großen Sensoren für mich auf der einen Seite uninteressant macht, auf der anderen Seite aber möglicherweise das Aus für APS-C Spiegelreflexkameras bringen könnte:

die Spiegellosen mit Sucher sind nicht wesentlich kleiner als ihre APS-C und KB-Spiegelreflex-"Kollegen". Die Objektive schon einmal garnicht, so bald es in den Telebereich geht. Und tagsüber sehe ich in einem Kleinbild-SLR-Sucher besser und streßfreier als in einen EVF - so lange ich nicht einen Haufen Lichtschlucker vor die Linse knalle... ...aha: hier bereits eine Einschränkung! Auf der anderen Seite:

Olympus zeigt mit der OM-D M1 (also mit der neuesten), daß das dargestellte Sucherbild im EVF größer ist als das einer guten(!) APSC-Spiegelreflex.

Wir erinnern uns: Olypus war mit dem Vorgängerformat "four-thirds" aufbauend auf Spiegelreflex-Technik gnadenlos gescheitert: zu kleines Sucherbild (da kleinerer Sensor = ebenfalls kleinere Mattscheibe) ... die erträglichen Top-Gehäuse waren im Endeffekt auch nicht kleiner als die Nahezu-Kleinbild - Konkurrenz und die Weiternutzung des ehemaligen Olympus-KB-Objektivsortiments nicht wirklich praktikabel.

Und jetzt kommt so langsam auch die Auflösung dieser EVFs (elektronischen Sucher-Bildschirme) in "brauchbare" Regionen - auch wenn das alleine noch nicht einen tollen Sucher macht. Nachteil weiterhin: Das System bedient sich eines ständigen "Live-Views" und frißt somit bereits beim Bildvorbereiten Unmengen an Strom. Für mich von Belang, aber für viele andere: Macht nix: die Kamera und die Objektive (also in diesem Fall µ4/3) sparen bereits so viel Platz und Gewicht, daß man gerne 2..3 Ersatzakkus irgendwo in den Taschen mit sich führt. (während bei der Spiegelreflex auch schon mal 1 Akku alleine den Tag bewältigt, zusätzlich einem jedoch das Gewicht der größeren Aparatur die ganze Zeit "am Hals" hängt.

Aus meiner Sicht wird es spannend. Am meisten überzeugt mich die Ansicht und Aussicht, daß µ4/3 das neue "Kleinbild" in der digitalen Welt wird, während sich "Vollformat" für die Spiegelreflex-Liebhaber als aspirativer Premium-Zielhafen "neu" aufstellt.

Ob jedoch das Maketing von Fuji, Samsung und Sony es schafft, das Segment der mechanischen APS-C SLRs zu übernehmen und mein aktuelles System (Pentax APS-C) damit dem wirtschaftlichen Aus (aus Herstellersicht) geweiht ist, bleibt abzuwarten. Ich hoffe natürlich, daß das Pentax APS-C-System im speziellen weiterhin "überlebt", denn ich habe bereits zu viel Geld in Objektive investiert, um damit aufzuhören - und das bisher angeschaffte Zeugs lieb gewonnen. Aber auch Pentax spürt jetzt den Wind im Nacken, oder wie ist es sonst zu erklären, daß auch deren "Einstiegs"-Modelle inzwischen mit zwei Einstellrädchen statt wie sonstwo nur einem sowie einem hellen Glasprisma an Stelle einer günstigeren Mehr-Spiegel-Lösung aufgewertet wurden?

Was das mit Nikon zu tun hat? Nun: Warum denn das Nikon-1 System? Warum jetzt die öffentlichkeitswirksame "Absage" zu APS-C Sesoren in Spiegelreflexkameras? Irgendetwas müssen sich die Oberen da ja denken. Fakt ist: KB-Sensoren sind im Einkauf inzwischen günstiger geworden. So günstig, daß es für Nikon kaum noch Sinn macht den Rest der teuren Kameratechnik mit kleineren Sensoren zu paaren -- so weit meine Spekulation. Man sieht ja auch an den Ojektiven: viel ist da nicht mit dem "DX"-Format. Lediglich Standardzooms in sämtlichen Variationen und ein einzelnes leicht-langes 35mm "Normalobjektiv", sonst tote Hose! Da wäre noch viel mehr nötig, um "DX" für die Nutzer weiterhin als interessant zu erhalten.

Ich hoffe ja nachwievor, daß wenigstens das Pentax- APS-C - System überlebt und weiterhin mit interessanten Objektiven und Kameras versorgt wird. Die neue K-3 ist in dieser Hinischt Hoffnungsbringer und Erwartungsdämpfer zugleich: die Ergnomie früherer Modelle läßt sie leider auf den ersten Blick bereits vermissen. Die Technik, die in ihr steckt, reizt jedoch auch mich. Dennoch: ich sehe die Zeit von sowohl APS-C als auch Kleinbild als "Format der Masse" (wie früher einmal der 135er Kleinbildfilm) für abgelaufen. µ4/3 stellt hier einfach die vielseitigste Lösung dar, denn die erzielbare Qualität ist selbst für den Full-HD Fernseher und das neuste i-pad als Darstellungs-Medium der bereits absolute Overkill! Und es ist der bisher einzige digitale Formatstandard, der wirklich von mehreren Kameraherstellern bedient wird - und somit die Weiternutzung des eigenen Objektivparks sichert, sofern man mal eine Kamera "des anderen" Herstellers anschafft.

Kurzum: wer einfach nur "richtig-gute Bilder" machen will, ist mit µ4/3 inzwischen(!) sehr gut bedient. Das habe auch ich vor 2 Jahren noch sehr viel kritischer gesehen. Aber jetzt gibt es die Objektive, die diesem Segment damals gefehlt haben. Und mit der Panasonic GH-Linie sowie den Olympus OM-Ds als echte "EVIL"-Kameras mit eingebautem(!) Sucher geht auch das Handling in Zukunft in Ordnung. AF-Geschwindigkeit? Wayne: die Kitlinsen der besten DSLRs lassen auch kein schnelleres Handling mehr zu - sind meist sogar deutlich behäbiger als die aktuellen µ4/3 Kits.

What's not to love?
Naja: die Preise werden wohl nicht mehr weiter in den Keller rücken für die traditionellen Systeme, denn sie werden Marktanteile an µ4/3-Hersteller abgeben müssen, falls nicht noch ein Wunder geschieht und die Masse nicht das kauft, was für sie am interessantesten ist. Dumm nur daß ich in Zukunft also wieder mehr Geld ausgeben muß, will ich mir meine liebgewonnenen Prismensucher und Mattscheiben auch demnächst noch "leisten".

Puh, das durch zu lesen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 26. Oktober 2013 - 17:17

war ein Act.

Also, es gibt einen ernsthaften Grund, warum das Pentax APS-C System nicht überleben soll. Was ich schon eher bezweifle, ist das Überleben der SLRs in dem Format, aber in Form der K-01 mit 24 Mpx und einem entsprechenden EVF der modernsten Serie ist das für mich überhaupt keine Frage, vor allem wegen der sehr fein aufgesetzten Objektivserie.

Leider war Pentax bis jetzt eher etwa sehr hin und hergerissen, zwischen Moderne und Tradition. Da merkt man eben, dass die Firma bis vor Kurzem an einem seidenen Faden hing. Da ist Mut eher Fehlanzeige.

Ansonsten kann man eigentlich nur sagen, dass es vor allem bei den kleinformatigeren Kameras inzwischen überhaupt keinen Grund mehr für einen optischen Sucher gibt. Das hat weniger mit dem zu dunklen Sucher aufgrund der kleineren Fläche zu tun, sondern vielmehr damit, weil ein EVF einfach in der optischen Achse ein sehr viel größeres Sucherbild ausgeben kann, als es ein SLR-Sucher jemals können wird. Vor allem dann, wenn man das Mikrodisplay nicht direkt hinter das Okular quetscht, sondern einen etwas längeren Projektionspfad wählt.

Einen Grund sehe ich im Umschwenken von Nikon auf das FX-Format in der Tatsache, dass es in voraussichtlich weniger als 2 Jahren ganz andere Sensoren geben wird. Foliensensoren (organische) sind viel einfacher herzustellen, als CMOS/CCDs und vor allem nicht auf eine Fab angewiesen. Diese momentan gültige Wavergröße samt Ausschuss usw. gehört dann schon wieder der Vergangenheit an. Man kann dann Sensoren ganz anders konvektionieren. Zudem sind die optischen Eigenschaften ganz anders sortiert (Telezentrie beispielsweise), sodass auch u. U. alte optische Schätzchen wieder ins Spiel kommen.

Natürlich werden die Hersteller nicht so schnell ihre alten Baumuster dran geben und diesen Konversionsprozess so lange wie es geht, hinauszögern. Aber die Schatten dieser Entwicklung kann man schon beobachten.

Gut möglich, dass wir irgendwann (wieder) ein wirklich einheitliches Sensorformat haben werden, dass so gut wie zur Gänze alle Eventualitäten abdeckt und nur im ganz Großen und im ganz Kleinen eine zugeschnittene Formatgröße benötigt.

Danke für Ihre Antwort... ...ein paar Fragen noch :D

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 27. Oktober 2013 - 21:00
Gast schrieb:

war ein Act.

Also, es gibt einen ernsthaften Grund, warum das Pentax APS-C System nicht überleben soll. Was ich schon eher bezweifle, ist das Überleben der SLRs in dem Format, aber in Form der K-01 mit 24 Mpx und einem entsprechenden EVF der modernsten Serie ist das für mich überhaupt keine Frage, vor allem wegen der sehr fein aufgesetzten Objektivserie.

Die K-01 krankte genau daran, garkeinen echten Sucher anzubieten, nicht einmal in Form eines Aufsteck-Bauteils. Und die Bedienelemente waren auch auf das Niveau einer Anfänger-Kamera reduziert.
(Praktisch eine zu groß geratene Panasonic GM1 - nur eben von Pentax)

Zitat:

(...) weil ein EVF einfach in der optischen Achse ein sehr viel größeres Sucherbild ausgeben kann, als es ein SLR-Sucher jemals können wird. (...)

da stimme ich Ihnen absolut zu. Nur noch sind die meisten EVFs nicht wirklich so weit, alle Aspekte des optischen Suchers gleichwertig zu ersetzen. Sie können zwar vielfältigere Aufgaben abdecken (Zusatzinfos, Tracking-AF-Anzeige, Fokussierte Bereiche hervorheben... später vielleicht auch individuell konfiguriert);
Jedoch das, was gute Spiegelsucher rein-optisch leisten können sie leider noch nicht (alle) allumfänglich nachbilden. So lange dies so ist, hoffe ich, auch in Zukunft die Auswahl zwischen EVF und OVF beim Kamerakauf zu behalten. Ich hätte übrigens von meiner Grundeinstellung her nichts dagegen, zusätzlich auch eine EVIL-Kamera zu besitzen, gerne auch mit demselben System-Anschluß und mit einer in den Schlüsselbereichen deckungsgleicher Bedienung. "Horses for courses".

Zitat:

Einen Grund sehe ich im Umschwenken von Nikon auf das FX-Format in der Tatsache, dass es in voraussichtlich weniger als 2 Jahren ganz andere Sensoren geben wird. Foliensensoren (organische) sind viel einfacher herzustellen, als CMOS/CCDs und vor allem nicht auf eine Fab angewiesen. Diese momentan gültige Wavergröße samt Ausschuss usw. gehört dann schon wieder der Vergangenheit an. Man kann dann Sensoren ganz anders konvektionieren. Zudem sind die optischen Eigenschaften ganz anders sortiert (Telezentrie beispielsweise), sodass auch u. U. alte optische Schätzchen wieder ins Spiel kommen.

Sehr interessant, was Sie dort schreiben! Fragt sich jetzt, wie lange wir "Kunden" dann noch auf diese Zukunft warten müssen. Hoffentlich geht dann nicht das "Megapixelrennen" von vorne wieder los!
Halten Sie es dann vielleicht für möglich, daß es sich für die Kamerahersteller und Kunden dann wieder lohnt, lediglich kaputte und/oder beschädigte Sensoren auszutauschen an Stelle von ganzen Kameras? Oder ist das Zeitalter der Wegwerf-Elektronik auch dann noch nicht vorbei?

Zitat:

Gut möglich, dass wir irgendwann (wieder) ein wirklich einheitliches Sensorformat haben werden, das so gut wie zur Gänze alle Eventualitäten abdeckt und nur im ganz Großen und im ganz Kleinen eine zugeschnittene Formatgröße benötigt.

Das wäre wirklich wünschenswert. Eine Zeit lang sah es ja fast so aus, als wäre dies das, was bei Nikon "Dx" heißt. Dann bliesen Panasonic und Olympus zum Rückzug nach vorn: von "four-thirds" zu "micro-four-thirds.
Die Strategie von Oly und Pana, zunächst mit einem unvollständigen Objektivangebot sowie mit auf Automatikbedienung ausgelegten Kleinkameras zu starten ging bisher anscheinend auf. Es galt ja zudem: {kleinerer Sensor = exponentiell-günstiger} Daher meine Annahme, daß das µ4/3 - Format wohl erst einmal an Bedeutung gewinnen müsste.

Ihr Hinweis auf den bevorstehenden Technologiewechsel bei den Bildsensoren könnte dies unter Umständen wieder aufmischen. Da frage ich mich jetzt fast schon, ob ich mich nicht doch ein wenig stärker auf dem Objektiv-Gebrauchtmarkt umsehen sollte, um dann zumindest für den weniger actionlastigen Bereich einen kleinen Vorsprung zu haben, wenn denn die entsprechenden Kameras kommen. Dummerweise sagt mir die Glaskukel nicht, welches System und/oder Format sich hier zuerst neu erfinden wird - oder ob die Hersteller dies in "rückwärtskompatibler" Art und Weise überhaupt wahrnehmen. Wissen Sie denn vielleicht, ob es für die neuen Sensoren bereits Lebensdauerprognosen gibt? Organisch hört sich für mich auch immer etwas nach "mit Verfallsdatum" an, was die Stabilität der relevanten Eigenschaften anbelangt. Ich muß mich da mal näher in die Richtung einlesen!

Wenn die Aussichten jedenfalls in Sachen Sensoren so "rosig" sind, dann wird es für die Hersteller vielleicht endlich wieder interessanter die Ergonomie und die Objektive in den Vordergrund (auch des Marketing) zu rücken. Ganz abgesehen davon, daß natürlich erst einmal die "raw-Konverter" startklar gemacht werden müssen, wenn Bayer-Matrix, X-Trans-Matrix und Foveon abermals neuartige Konkurrenz bekommen. Eines steht fest, ich werde mir auch nächstes Jahr wohl nicht "die Kamera(s) fürs Leben" kaufen können :D

Grüße h.

Die Kameras für s Leben

Eingetragen von
Gast
am Montag, 28. Oktober 2013 - 11:02

das wird wohl insgesamt etwas schwierig werden :-)

Noch sind die organischen Sensoren nicht in Sichtweite. Aber das wenige, was man lesen kann, ist doch recht erfreulich.

Im Übrigen scheint es nicht so zu sein, dass es unbedingt ein sehr viel größeres Sensorformat notwendig macht. Eher ist es so, dass diese Sensoren einfach aufgrund ihrer transparenten Struktur so angelegt sind, dass man auf gleicher Fläche sehr hohe Pixelraten mit deutlich höherer Empfindlichkeit auslesen kann.

Die Frage wird allerdings sein, ob das unbedingt notwendig sein wird. Eines der Haupthinderungsgründe für kompakte Objektive bis KB ist die Telezentrie. Deshalb war ja vor allem am Anfang der Digitalisierung das Halbformat so interessant, weil man mit dem vor allem KB-Objektive alter Bauart mit Cropfaktor weiter benutzen konnte, aber dann halt mit eingeschränktem Ausschnitt. Daran hat sich bis jetzt nichts geändert. Eine aufs "volle" Format gerechnete Optik muss an der Hinterlinse das Bild telezentrisch, also wie ein Tele ausgeben, mit möglichst wenig Winkelung des auftreffenden Strahls. Das limitiert.

Die oranischen Sensoren sind da ganz anders. Die reagieren im Prinzip wie früher der Film. In wieweit diese Sensoren haltbar und austauschbar sind, darüber gibt es keine echten Informationen. Aber bei einem etwas größeren Sensor ist es u. U. nicht so entscheidend, ob der in Mikrometer-Genauigkeit eingepasst wird, oder nicht. Da kann man sich schon vorstellen, dass der auch problemlos austauschbar ist.

An der Berechnungsart wird sich nicht so viel ändern. Am Ende liest der Sensor auch nur Reihe und Spalte aus. Wie der Rechner das dann dahinter zusammensetzt, wird das Geheimnis der jeweiligen Entwickler bleiben. Aber, wie man schon heute erkennen kann, wird auch das hervorragend funktionieren, wie bei der Bayer-Matrix oder anderen ähnlichen Verfahren auch. Das wird nicht übermäßig spannend.

Ein letztes Aufbäumen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 10:20

um die Fertigungslinien für mechan. Produktion noch auszureizen.
Und die Aussage den Focus auf FX zu legen widerspricht ja nicht den kommenden Spiegellosen.
Und APSC war bei NIKON leider nie eine echte ergonomische Alternative zu FX, u.a. fehlten völlig die Lichthellen. Und das System 1 war ja, bei vergleichbarer Ergonomie, Gewicht usw. wie z.B. bei MFT, gelindegesagt, lausig.
Und bei der Spiegellosen wird man sich wohl erstmal mit Adaptern begnügen müssen.

Den Spiegellos-Hype

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 10:41

in Verbindung mit Kleinbild kann ich aus ganz sachlchen Gründen nur schwer nachvollziehen: Einerseits wird durch die (nötigen) Objektivabmessungen der primäre Vorteil der Spiegellosen - kompakt(er) zu sein - weitgehend zunichte gemacht. Anderseits verursacht das geringe Auflagemaß in Verbindung mit der großen Sensorfläche mehr Probleme, als verdergründig damit gelöst werden. Hier ist nach wie vor die DSLR mit ihrer systembedingten Bautiefe, und den damit verbundenen Freiheiten bei der Objektivkonstruktion im Vorteil. Und auch wenn der Wunsch nach EVFs der Vater des Spiegellos-Gedankens sein sollte - Entwicklungen in Richtung Hybridsucher (wie von Nikon gerüchteweise in der Pipeline) könnten hier ein mehr als überzeugendes Argument für die alte, ach so überkommene Bauweise liefern (die ich persönlich, abseits technischer Bedenken, auch aus ergonomischen Gesichtpunkten jedenfalls bevorzuge).

chris h schrieb: in

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 11:14
chris h schrieb:

in Verbindung mit Kleinbild kann ich aus ganz sachlchen Gründen nur schwer nachvollziehen... Anderseits verursacht das geringe Auflagemaß in Verbindung mit der großen Sensorfläche mehr Probleme, als verdergründig damit gelöst werden.

Ich scheine tatsächlich technisch etwas den Anschluss verloren zu haben, aber haben kleine Kameras wie z.B. Leica M, Voitländer Bessa, Contax G etc. nicht jahrzehntelang mit kleinem Auflagemaß und großem "Film-Sensor" nicht tadellos funktioniert und zwar mit hervorragenden Ergebnissen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kameras (SLR)immer größer geworden sind. Zunächst konnte man glauben, das läge an den Motoren, die statt des klassischen Spannhebels eingebaut wurden. Dieses Argument zieht aber bei DSLR nicht, weil kein Film transportiert werden muss. OK, bleibt noch der AF-Motor..(wobei die Minolta 9000 nicht größer war als Kameras ohne AF-Motor).Mittlerweile sollen die Kameras möglichst groß sein, damit die lichtstarken, schweren Objektive da besser dran passen. Gleichzeitig sagen alle, das man 36 MPx in einer D800 oder A7 eh nur mit Stativ benutzen kann.

Ich habe die Größe der A7 mal mit der einer "alten" Profikamera verglichen. Eine Nikon F3 oder Canon F1 hatten ganz ähnliche Ausmaße und auch an die hat man lange Tüten, wie lichtstarke 400mm Tele, angesetzt.
Klar, die AF-Motoren brauchen Platz, aber warum ein kleines Gehäuse, wie das der A7 nicht mit einem VF-Sensor hervorragend funktionieren soll, erschließt sich mir nicht. Ich freue mich über kleinere Kamerabodies mit Vollformat, denn mal ehrlich, eine Canon 5d Mark III oder eine Nikon D800 auf einer längeren Wanderung?
Das sich langsam aber sicher, vielleicht mit Ausnahme von mfT-Herstellern, alle wie der dem KB-Format nähern, ist meines Erachtens v.a. dem Marketing und der Tradition zu schulden: hätte Oskar Barnack einen Film im APS-C Format "erfunden", dann hätten wir die heutige Diskussion nicht. (Ja, ich weiß, das OB das Format nicht erfunden hat)

Also erstmal

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:08

Ja, auf Film war und ist das kein ernsthaftes Thema (gewesen) - und, schon, auch digital KANN man das machen. ABER: Von Leica wissen wir zur Genüge, dass das mit nicht geringen Problemen einher geht, was schlicht in der Sensorstruktur und (damit) dem Licht-Einfallswinkel darauf zu tun hat. Und hier ist ein Kleinbildsensor gegenüber einem kleineren einfach im Nachteil (wobei durch die "Regeländerung", die beim Übergang von FT auf mFT stattgefunden hat, diese Probleme, im minderen Maß, auch diese kleineren Formate betreffen).

Stimmt auch, dass unsere DSLRs gegenüber ihren analogen Brüdern an Masse und Gewicht zugelegt haben - einerseits durch den digitalen Aufbau begründet, andererseits einfach als Ergebnis angepasster Ergonomie (ein Thema, dass bei Analog-SLRs nicht selten an Motordrives einschließlich ordentlicher Handgriffe ausgelagert wurde - digital aber integraler Bestandteil der Konstruktion ist).

Zu bedenken ist auch noch: Nein, spiegellos wird eine Kleinbild nicht wirklich kleiner und/oder leichter - tendenziell eher unhandlicher; die Objektive selbst geraten Bildkreis-bedingt ähnlich groß und schwer, wie ihre SLR-Pedants, wobei ihnen dann gerade mal eine abgeschlankte Basis Halt gibt ...

Das Thema Spiegellos ist für mich ein Thema der klein(er)en Formte: Hier kann ich Größe ud Gewicht deutlich unter das DSLR-Niveau bringen - Kamera- wie auch Objektivseitig - und auch optisch sind hier wesentlich geringere Einschränkungen zu gewärtigen. Für mich der perfekte Ersatz dessen, was uns die Industrie bislang als Kompaktkameras verkauft (und als interessanteste Entwicklung möchte ich hier ausdrücklich Sonys neue 1"-Superzoom nennen).

Den "Motordrive"

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:22

wenigstens etwas, das man dafür halten könnte, hat ja Sony auch gleich wiederbelebt ... wahrscheinlich als Eingeständnis mangelhafter Ergonomie. 8-)

Spiegellos

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 20:21
chris h schrieb:

Das Thema Spiegellos ist für mich ein Thema der klein(er)en Formte: Hier kann ich Größe ud Gewicht deutlich unter das DSLR-Niveau bringen.

Komisch. Meine Mamiya-7-Ausrüstung fällt deutlich kleiner aus als meine RZ67-Ausrüstung.
Spiegellos gehts deutlich kompakter - unabhängig von der Sensorgröße.

Bitte nochmals lesen

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 08:15

was ich geschrieben habe ...
Eine Mamiya 7 wär' übrigens grad bei meinem Händler wohlfeil - ist nicht so, dass ich total abgeneigt wäre. ;-)

Messsucher: Zu viele Nachteile

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 08:53

Mamiya ist schon Spitze, die Sekor-Objektive das Beste, was es damals im analogen Mittelformat zu kaufen gab, trotzdem möchte ich noch darauf hinweisen: Eine Messsucherkamera kann durch das fehlende Prisma und den nicht vorhandenen Spiegel immer deutlich kompakter sein, als eine Spiegelreflex. Dafür kommen aber viele und gravierende Nachteile dazu: Ungenaue Scharfstellung durch den Messsucher (für bewegte Motive überhaupt nicht empfehlenswert), stark eingeschränkte Objektivauswahl, sehr schlechter Nahbereich, keine Wechsel-(Polaroid-)Kassetten, bescheidenes Zubehör. So schön die Mamiya-7 aus sein mag, sie ist eigentlich nur eine vergrößerte Leica. Sieht ganz nett aus, aber für wichtige Aufträge völlig ungeeignet, da nehmen wir (analog oder digital) besser eine richtige Kamera, eine Spiegelreflex!

Gast schrieb:
chris h schrieb:

Das Thema Spiegellos ist für mich ein Thema der klein(er)en Formte: Hier kann ich Größe ud Gewicht deutlich unter das DSLR-Niveau bringen.

Komisch. Meine Mamiya-7-Ausrüstung fällt deutlich kleiner aus als meine RZ67-Ausrüstung.
Spiegellos gehts deutlich kompakter - unabhängig von der Sensorgröße.

Der Messsucher

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 15:32

wäre schon recht ok - wenn er wirklich gut gemacht wäre, und auch sinnvolle Verbesserungen erfahren hätte. Immerhin erlaubt er den permanenten Blick auf's Motiv, theoretisch kürzeste Auslösezeiten, und in Verbindung mit den sinnvoll beschränkten Brennweiten, ein hohes Maß an Flexibilität und Mobilität - ideal halt für Reportagen, für die er ja auch vorrangig erfunden und angewandt ward.

Im Sinne seiner Vorzüge ist er auch Vorbild für meinen Wunsch, den Schwingspiegel durch einen starren bzw. durch ein Prisma zu ersetzen: Es ist, neben dem Messsucher, die einzige Möglichkeit, das Motiv auch während des Fotografierens im Auge zu behalten, und maximal schnelles Ansprechverhalten zu erzielen. Erweitert noch durch einen exakten Bildausschnitt, und Brennweiten-Unabhängigkeit, wie das halt dem SLR-Prinzip zu Eigen ist. Ein Anspruch, an dem in Summe auch jeder EVF scheitern muss. Und deswegen auch nicht wirklich verhandelbar, wenns ums öde Entweder-Oder - optisch oder elektronisch - bei der Konstruktion eines Suchers mit hohem Anspruch geht.

Ich freue mich auf spiegellose Kleinbildkameras, weil

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 12:23
chris h schrieb:

... Argument für die alte, ach so überkommene Bauweise liefern (die ich persönlich, abseits technischer Bedenken, auch aus ergonomischen Gesichtpunkten jedenfalls bevorzuge).

überkommene Bauweise trifft es.

Ich freue mich dagegen schon sehr auf die kommenden spiegellosen Kleinbild-Kamerasysteme. Beste Bildqualität, exzellente Leistungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit, wunderbare Ergonomie - in viel kleineren, leichteren und noch dazu deutlich preiswertere Kameras. Dazu kleine, leichte, ebenfalls preiswerte Festbrennweiten, inklusive ultra-kompakte pancake Objektive vom WW bis zum leichten Tele.

Warum freue ich mich?
* weil ich beim Fotografieren die Welt dann endlich so sehe, wie die Kamera mein Bild aufzeichnen wird
* weil ich mit einer kleinen Kamera und ein bis drei winzigen pancake-Objektiven [20/4, 40/2.0, 85/2.8] sehr leicht und unauffällig unterwegs sein kann
* weil ich bei Konzerten, Bühnen, Kirchen und auf der Straße endlich lautlos fotografieren kann
* weil ich weniger mit Vibrationen kämpfen muss und so sehr viel leichter verwacklungsfreie, scharfe, hochauflösende Fotos aufnehmen kann
* weil ich endlich bald 100% mechanikfreie Kameras bekomme, die deutlich robuster, korrosionsbeständiger, praktisch justagefrei, völlig schmiermittelfrei, preisgünstiger im Einkauf und billiger in der Wartung sind
* weil ich endlich bald Kameras ohne mechanischen Schlitzverschluss bekomme, mit Blitz-Synchronisation bis zu 1/8000s und ich damit bei bewegten Motiven Umgebungslicht dämpfen kann, statt es aufwändig "wegblitzen" zu müssen
* weil ich auch an einer kleinen leichten Kamera ganz schwere Objektive bis hin zu einem 800mm/5.6 verwenden kann und dies auch weiterhin mit einem Stativ machen werde

und
* weil ich die blöde Spiegelklatscherei nach 40 Jahren generell und überhaupt endgültig satt habe!

Einige

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:18

der hier vorgebrachten Argumente stimmen einfach nicht - oder zumindest bis auf Weiteres nicht.

Spielzeugladen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 13:05

Lasst ihn sich doch freuen! Männer, die nicht richtig groß geworden sind, brauchen das passende Ego-Spielgerät: Geländewagen, Sportfelgen, das neueste Handy, ein E-Book und jetzt ein spiegelloses Knipsspielzeug. Bleibt anzumerken: Nur das Endprodukt (die Fotografie) zählt!

Gast schrieb:

der hier vorgebrachten Argumente stimmen einfach nicht - oder zumindest bis auf Weiteres nicht.

Ja, so kann man es

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:46

in Summe sagen: genau so ist es!

Ähem

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 14:35

1. Nein, so sehen Sie Ihr Bild im EVF nicht - eher so, wie die Kamera die Rohdaten auf Jpeg interpretiert. Wichtiger noch wäre - es geht beim Sucher gar nicht so sehr darum.

2. Pancake ist möglicher Weise eine persönliche Option - aber kein verbindlicher Standard für die KB-Fotografie. Dann fällt der Zugang gleich ein wenig weniger euphemistisch aus.

3. Schön wärs: Aber Sie haben sich sicher auch schon bezüglich der "Geräuschlosigkeit" der Sony schlau gemacht?

4. Daran könnte was sein - wenn Sie, auch hier, einen Stabilisator oder ein Stativ verwenden, jedenfalls.

5. 100% mechanikfrei ... oh ja, warum nicht. Das spricht aber nicht gegen die optische Auslegung einer Kamera - allein gegen die aktuelle.

6. Wenn Sie bei 1/8000 blitzen, dann blitzen Sie auch weg ... aber, ja, der Global Shutter wär schon gut - wenn er denn mal funktionieren mag.

7. Ja, das können Sie. Ich persönlich bevorzuge aber auch kameraseitig einen gewissen Halt.

Und, Letzteres: Da könnten wir uns auch treffen - wenngleich mit unterschiedlichen Schlussfolgerungen ...

Besten Gruß, Christian Herzenberger

Sucherbild

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 20:25
chris h schrieb:

1. Nein, so sehen Sie Ihr Bild im EVF nicht.

Als wenn ich „mein“ Bild auf der Mattscheibe sehen würde...

Der Sucher

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 08:32

bildet nur einen Rahmen - den die Phantasie, möglichst auch das Können, des Fotografen mit Inhalt zu füllen hat.
Das "fertige Bild" dort zu sehen, das ist öde - oder eine Anmaßung.
Beim Video habe ich's ja schon - aber ja, ich nutze den Liveview meiner SLR sehr wohl; daraus resultiert auch mein Wunsch nach einem Hybridsucher - aber genau so, öde bis anmaßend, wirken Videos auf Dauer auch auf mich (wozu natürlich betont werden muss, dass Videos erst nach dem Schnitt ihre Wirkung richtig entfalten können).

Ein guter Fotograf

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 12:25

kann auch in einem sehr schlecht abbildenden Sucher sein Ergebnis gut abschätzen. Das gehört sozusagen zur Grundausstattung. Das war lange Zeit auch bitter nötig. Ich denke noch mit Grausen an die verkehrt herum sichtbaren, grieseligen, kaum farbigen Mattscheibenbilder der Linhof, mit der ich lange Zeit Architektur- und Modellaufnahmen gemacht habe. Und auch die Lichtschachtbilder der Mamiya Mamiya C33, die ich als Handkamera mit Prismenspiegel in Gebrauch hatte. Das ist nicht gerade das maximale Zuckerschlecken, was Bedienfreundlichkeit und gute Sichtbarkeit der Ausschnitte anbetrifft. Aber gut.

Dass Sucherbilder der wahre Gaumenschmauß sein sollen, erschließt sich mir nicht direkt, auch nicht bei den modernen Suchern. Die schlechte Überschaubarkeit ist da nur ein Teil der Sache. Dass in digitalen Zeiten noch immer Sucher gebaut werden, die selbst digital analoge Sucher imitieren, kaum verständlich. Immer das gleich kleine Sucherloch, als wäre das die maximale Möglichkeit. Dabei machen es die rückwärtigen Displays ja schon vor, wenn man noch einen Lichtschacht mit großer Sucherlupe davor setzt. Das ist bequem überschaubar und i. d. R. reicht eigentlich ein kleineres Display vollkommen aus. Wozu man in Kameras also am Ende zwei Sucher, also einen zum Durchschauen mit max. kleiner Sucherlupe und einen großen hinten an der Kamera braucht, anstatt aus zwei gleich einen vernünftigen zu bauen, wird das Geheimnis der Kamerabauer bleiben.

Die Cine-Hersteller sind da schon wieder einen Schritt weiter: die bauen gleich nur ein kleines Display ein mit Sucherlupe hochklappbar davor, beweglich angehängt, das geht wunderbar.

Die Qualitäten eines Suchers

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 16:35

sind für mich eine ganz pragmatische Frage: Was erwartet man - was bekommt man - was ist man letztlich bereit sich anzutun. Wobei Letzteres auch eine Frage der Selbstachtung ist, dann, wenn schon die Hersteller ein Mindestmaß an Achtung ihren Kunden gegenüber vermissen lassen.

Und was ich von einem Sucher erwarte, ist klar umrissen: Ich möchte ein möglichst großes, unverfälschtes Abbild meines Motivs und der Schärfenlage des Objektivs. Dazu die wenigen, wichtigen Belichtungsinformationen. Punkt.

Und wenn die Aufgabenstellung nach einer elektronischen Sucherausgabe verlangt, wie etwa bei Video, dann liegt hier mein Anspruch eher in der Größenordnung eines iPads, in Verbindung mit der realen Videoauflösung.

Was jetzt ein "Mindestmaß an Achtung"

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 17:56

in der Sache zu suchen hat, ist mir nicht ganz klar. Na gut.

Neulich bin ich in München an einem ziemlich touristischen Punkt vorbei gekommen. Das liefen jede Menge Asiaten rum, alle mit einem riesigen Tablett. Zuerst habe gar nicht genau gecheckt, was die da machen, war aber dann doch gleich klar: die fotografierten. Konventionelle Fotoapparate - Fehlanzeige!

Die machten das gleich so, dass einer das Tablett hochhielt und zwei bis drei andere schauten zu. Sehr gesellige Sache das. Naja, waren auch durchwegs Apple iPads mit offensichtlich Retinadisplays. Die Inhalte waren jedenfalls glasklar zu sehen.

Als "Sucher"

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 19:00

ist das iPad ja auch durchaus brauchbar. Jedenfalls im Vergleich zu dem, was uns sonst so als elektronische Sucher gereicht wird. Dass darüber hinaus viele iUser sich auch mit den Inhalten derart produzierter Bilder zufriedengeben, ist im Hinblick auf die meist damit verbundenen Anwendungen erklärbar; und nachvollziehbar, wenn man die Ergebnisse mit denen aus vielen Kompaktkameras vergleicht.

Ein solches Gerät mit entsprechender Bildschirm-Auflösung zu versehen - optimiert für die elektronische Bild- und Textausgabe - sehe ich durchaus als einen Akt der "Achtung" eines Herstellers gegenüber seinen Kunden. Ganz von Ungefähr kommt er ja auch nicht, der Erfolg Apples.

Trotzdem sollten wir uns vergegenwärtigen, dass wir hier von einer inzwischen breit besetzten, aber trotzdem nur einer Nische des fotografischen Spektrums reden. Und mein Thema ist letztlich immer noch jene Fotografie, wo der Fotograf mit wechselndem Equipment eine funktionale Einheit bildet - bilden muss - um integraler Bestandteil des jeweiligen Geschehens zu sein, dem er seine Aufmerksamkeit als Fotograf widmet.

Aha,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 22:56
Zitat:

Und mein Thema ist letztlich immer noch jene Fotografie, wo der Fotograf mit wechselndem Equipment eine funktionale Einheit bildet - bilden muss - um integraler Bestandteil des jeweiligen Geschehens zu sein, dem er seine Aufmerksamkeit als Fotograf widmet.

...?

Das ist jetzt

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Samstag, 26. Oktober 2013 - 11:32

nicht wirklich so "esoterisch", wie's vielleicht klingt. Ich kann nur nichts mit einem Fotografieverständnis anfangen - und das klingt hier und anderswo in letzter Zeit verstärkt bei Postings durch - wo die Konstruktion von Kameras oder die Herangehensweise an Bilder, Fotograf und Kamera als voneinander möglichst getrennte Entitäten betrachtet, deren Zusammenwirken vorrangig virtueller Natur zu sein hat. Die Ausstattung der Kameras mit elektronischen Suchern und w-Lan, die Anbindung von Phones und Pads, zielt offensichtlich darauf ab, Kameras vorrangig als "Aufnahmedrohnen" in die Wahrnehmung zu rücken, und zu suggerieren, dass diese Entkoppelung vom Individuum eine zukunftsweisende, besonders sinnfällige, jedenfalls dringend andersartige Form der Fotografie wäre. Dies widerspricht nun vollkommen der Erfahrung und dem Anspruch, als Fotograf zumindest in einem persönlichen (Spannungs)Verhältnis zum Objekt oder Subjekt meines fotografischen Interesses zu stehen - worin sich, jedenfalls für mich, gute Fotografie tatsächlich auszeichnet.

Ja, sicher ist heute

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 26. Oktober 2013 - 12:08

eine Kamera, wenn man das auseinander nimmt, das Kameramodul, getrennt von der visuellen Schnittstelle so etwas wie eine Drohne. Das ist anders als früher, durchaus trennbar, was bei einer konventionellen analoogen Kamera niemals funktionieren würde und das halte ich nicht unbedingt in vielen Situationen für einen Vorteil.

Ich kann mich selbst an Bilder und deren Moment der Entstehung sehr genau erinnern, selbst nach über 30 Jahren. Das hängt ganz betimmt auch mit der Intensität des kurzen Moments, in der die Bilder entstehen, zusammen. Da trifft sich die Erlebniswelt der Malerei mit der Fotografie. Auch gestaltende Künslter können sich noch Jahrzehnte nach dem Entstehen eines Bildes genau an den Entstehungsprozess erinnern. Im abstrakten Expressionismus ist der Entstehungsprozess sogar wesentlicher Bestandteil des Kunstwerkes an sich.

Auf der anderen Seite steht die Weiterentwicklung der Technik. Es kommt immer darauf an, wie man diesen Entstehungsprozess angeht. Wenn man beispielsweise Fotomotive "schießt" wie mit einer Schrotflinte oder Maschinenpistole, dann ist der konzentrative Moment eher fraglich. Wenn man aber sehr konzentrativ an ein Motiv herangeht, der "Schuss" mit höchstens 1 bis 3 Klicks am Ende sitzt, dann sieht das sicher anders aus.

Am Ende sehe ich nicht so sehr das technische Modul als entscheidend an, sondern das Verhältnis zu Augenblick und Spannungsaufbau im Moment des Gestaltens eines sich aufbauenden Motivs. Ob ich da durch einen konventionellen Sucher oder auf das Display eines Tablettcomputers schaue, halte ich persönlich für nebensächlich.

wirklich sehr philosophisch!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 26. Oktober 2013 - 12:29

ich glaube der Zwischenruf mit dem Fragezeichen stammt von jemandem, der noch nie Ken Rockwell gelesen hat. Dieser populäre Internetautor und (ich wage es mal, so zu benennen:) (Quereinsteiger-)Fotograf, erinnert auif seinen Internetseiten immer wieder daran, daß die für ihn "beste Kamera" stets solch eine sei, deren Nützlichkeit sich darin beweißt, daß sie sich in ihrer technischen Beschaffenheit und Bedienweise möglichst nicht dem (seinem persönlichen) kreativen Prozess des Fotografierens "aufdrückt" und wohlmöglich dadurch die Bildidee entscheidend beeinflußt. Dies ist jetzt eine sinngemäße Wiedergabe seines Grundtenors:
"The best camera tends to get out of my way of taking real photos"
Sinngemäß mal ins Deutsche übertragen: Ich merke wenn ich eine wirklich gute Kamera benutze genau daran, daß ich mir um diese kaum bis garkeine Gedanken machen muß, weil sie mich idealerweise nicht bei der bewußten Erstellung meiner Fotos behindert bzw. durch ihre Eigenheiten ablenkt und/oder einschränkt

Trotzdem scheinen viele Stimmen - genau diesen Mr. Rockwell - immer wieder nur auf seine teils sarkastischen, teils bestem schwarzen Humor entstiegenen Ergüsse, in denen er als studierter Ingenieur immer wieder seinen Kommentar zu aktuellen Neuheiten zum Besten gibt, zu reduzieren und ihn nicht so recht als Fotografen ernst zu nehmen. Na gut.

Ich denke Chris will hier (vereinfacht gesagt) ausdrücken, daß die Technologie einer Kamera und ihre technische Ausstattung nur insofern von Bedeutung sein sollte, als sie einem nicht in die Quere kommt oder gar zum Selbstzweck des eigenen Interesses an "der Fotografie" mutiert.

Nicht jede (technische) Neuerung ist für alle Fotografen automatisch eine richtungsentscheidende oder gar kreative Herausforderung - manchmal nützt diese schlichtweg wenig bis garnicht oder ist gar schädlich für die individuelle Arbeitsweise, so daß man darauf dann sehr gerne verzichtet.

Ich zum Beispiel verzichte gerne auf elektronische Sucher, solange diese nicht mindestens so gut funktionieren, daß ich streßfrei mit ihnen einen guten(!) SLR-Sucher ersetzen kann. Und selbst dann bleibe ich so lange wie möglich dem Schwingspiegel in Kameras mit APS-großen und Kleinbild-großen Sensoren treu, denn für mich macht ein Schwingspiegel sowohl technisch als auch vom Handling her (u.a. Stromverbrauch, optische Güte bei viel Umgebungslichslicht) in diesen Kameras guten Sinn. So lange wie die Objektive und der Rest der gehäuseseitigen Eigenschaften nicht beim Fotografieren behindern.

Erst jetzt wage ich persönlich bspw. einen zweiten, näheren Blick in Richtung der "spiegellosen" Kameras, denn oft ohne eingebauten Suchter gestartet, erinnern sich die Hersteller so langsam wieder daran, daß Spiegelreflexkameras nicht umsonst so komisch-vollgeballert mit verschiedenen Einstellrädchen und Direkt-Funktionstasten sind. Sondern weil die Fotografen und Benutzer dieser Kameras sich teils sehr bewußt auf bestimmte Konzepte in Bedienung und Ausstattung eingelassen haben und/oder diese in der heute mehrheitlich vorhandenen Form gut eingewöhnt haben.

Ganz ehrlich mir würden dedizierte(!) Räder für jeweils:
Belichtungskorrektur, Blitzbelichtungskorrektur/-Blitzbrennintensität, Empfindlichkeit, Verschlußzeit und Blende reichen. Bietet im Moment in dieser Form keine einzige digitale Kamera im Bereich bis zur Kleinbild(!)-Sensorgröße an. Meine Vermutung: ein ordentlicher Sucher ... und ich kann auf die extra-großen Rückseitendisplays zugunsten besserer Bedienung verzichten. Macht doch den blöden Monitor wieder etwas kleiner, dann gibt's wieder mehr "Platz" für die relevanten Schalter und Knöpfe! Heutige Technologie kann Monitore mit derselben Auflösung auf wesentliche kleinere Baumaße bringen - also für Fotografen mit ordentlicher Sehstärke und/oder guten Seehilfen absolut hilfreich, wenn diese dadurch wieder bessere Ergonomie erhalten.

In meinen Augen ist Pentax meinem o.g. Ideal mit inzwischen mindestens zwei Merhzweck-Einstellrädchen und dem "grünen Druckknopf" schon recht nahe gekommen, deswegen habe ich vor ein paar Jahren mit diesem System "digital" angefangen. Und genauso wie in meinem Fall wird es je nach persönlicher Einstellung für jeden Fotografen oder Foto-Enthusiasten "das individuelle Wunschsystem" oder eben auch nur "den individuell-besten Kompromiß" in der heutigen 'Foto-Gadget-Landschaft' geben.

Und ja: technische Eigenschaften der eigenen Kamera hat nichts -- aber auch garnichts -- mit der bildlichen Sichtweise des Fotografen zu tun! Ken nennt das "Vision", im deutschen sagt man "der Blick" und die "Art zu sehen". Wobei natürlich auch die technische Möglichkeit eines optischen Suchers dadurch besticht, zu sehen wie die Zeichnung des Objektivs die technische Aufnahme beeinflußt und es ist ein klein-wenig schade in meinen Augen, daß viele Menschen, die noch nie durch einen guten Spiegelsucher geschaut haben, garnicht wissen, daß das für viele Aufnahmesituationen auch Vorzüge birgt und einem hier und da bestimmte Arten von Fotos in ihrer Entstehung erleichtert und nebenbei den Blick für Format und Arbeitsblende bereits vor der Aufnahme "schärfen" kann.

Alleine die Tatsache, daß sich hier dem Vernehmen nach wirklich engagierte Fotografen immer wieder in eine Diskussion/ einen sprachlichen Austausch zu Pressemitteilungen und Produktvorstellungen mit den inzwischen überall ebenfalls anzutreffenden technikbegeisterten Fortschritts-Jüngern zusammenfinden, um sich ein Bild über die aktuelle Entwicklung zu machen, sagt mir, daß es die "perfekte Kamera" zu einem bezahlbaren Preis immer noch nicht gibt.

Aber es gibt halt die einen und die anderen Modelle, die diesem persönlichen Ideal halt näher kommen als das jeweils nächste.

Gruß
Heiko

Weiß oder Wissen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 26. Oktober 2013 - 18:50
Gast schrieb:

ich glaube der Zwischenruf mit dem Fragezeichen stammt von jemandem, der noch nie Ken Rockwell gelesen hat. Dieser populäre Internetautor und (ich wage es mal, so zu benennen:) (Quereinsteiger-)Fotograf, erinnert auif seinen Internetseiten immer wieder daran, daß die für ihn "beste Kamera" stets solch eine sei, deren Nützlichkeit sich darin beweißt,...

...
Gruß
Heiko

Hallo Heiko,

wenigstens die automatische Rechtschreibwarnung hätte Ihnen klar machen können, dass "weißen" und "wissen" zwei grundverschiedene Dinge sind.
Nein, ich will hier nicht klugscheissen, ich möchte Ihnen nur klarmachen, dass ein bestimmtes einfaches Wort, absichtlich (aus Unkenntnis) falsch geschrieben, die ganze Reputation zunichte machen kann. In kürzester Zeit. Sie unterschätzen das - glaube ich. Denn: In der Sprache unterscheiden sich die Menschen und erscheinen zugleich - als ernst zu nehmende Gesprächspartner oder doch eher als Hobbyredner. Entsprechend werden sie auch nur von Ihresgleichen wahrgenommen... wenn Sie wissen, was ich meine... :-)

Sie schrieben:

"... sagt mir, dass es die "perfekte Kamera" zu einem bezahlbaren Preis immer noch nicht gibt."

Schön, dass Ihnen das auch schon auffällt. :-) Sie erzählen vielen Leuten nichts Neues, denn die "perfekte Kamera zu einem bezahlbaren Preis" ist gleichzusetzen mit dem "ewig brennenden Streichholz", der "ewig leuchtenden Glühlampe" oder ähnlichen Wunderdingen, die bei Existenz die Weltwirtschaft und damit zugleich die Menschheit in den Untergang treiben würden (so lange die Menschheit vom Wirtschaftsdiktat abhängig ist).

Gut Licht!

Hallo Gast,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 27. Oktober 2013 - 21:02

ich werde mir in Zukunft wohl wieder etwas mehr Zeit nehmen, meine Flüchtigkeitsfehler auszumerzen.

Meinen letzten Beitrag habe ich wirklich etwas zu schnell verfaßt - und zu lang wurde er obendrein! Sorry - und danke trotzdem fürs Lesen!

Zitat:

Gut Licht!

Wünsche ich natürlich auch!

chris h schrieb: Das

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 22:16
chris h schrieb:

Das "fertige Bild" dort zu sehen, das ist öde - oder eine Anmaßung.

nur englischsprachige finden im sucher ein bild.

Wer suchet

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Samstag, 26. Oktober 2013 - 07:54

der findet.

Techtalk

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 23:38
Gast schrieb:
chris h schrieb:

... Argument für die alte, ach so überkommene Bauweise liefern (die ich persönlich, abseits technischer Bedenken, auch aus ergonomischen Gesichtpunkten jedenfalls bevorzuge).

...

Ich freue mich dagegen schon sehr auf die kommenden spiegellosen Kleinbild-Kamerasysteme. ... ... noch dazu deutlich preiswertere Kameras. Dazu kleine, leichte, ebenfalls preiswerte Festbrennweiten, inklusive ultra-kompakte pancake Objektive vom WW bis zum leichten Tele.

Warum freue ich mich?
* weil ich beim Fotografieren die Welt dann endlich so sehe, wie die Kamera mein Bild aufzeichnen wird ...

...

* weil ich die blöde Spiegelklatscherei nach 40 Jahren generell und überhaupt endgültig satt habe!

Sind Sie wirklich so naiv? ;-) "Deutlich preiswertere Kameras"... *lol*

Sie wollen die Welt sehen, wie sie von Ihrer Kamera aufgezeichnet wird.
Es gibt natürlich auch Fotografen, die die Welt als Welt sehen wollen und es sich rein praktisch nicht leisten können, die Welt als TV-Show sehen zu wollen. Das hängt eben vom Arbeitsprozess ab, in dem man sich befindet. Sofern man von Arbeit sprechen darf...

Gut Licht!

Man muss ja nicht unbedingt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 12:29

ein kurzes Auflagenmaß bauen, wie das Pentax beweist.

Aber insgesamt ist es schon schlau, erst mal ein kurzes Auflagenmaß zu nehmen und problemlos einen systemimmanenten Adapter für weitere Auflagen von vorneherein in die Produktstrategie mit einzubauen. Der Gewinn ist die Flexibilität.

Der Spiegel, sorry, ist ein Relikt aus alten Tagen, das wird nix mehr. Spätestens in der nächsten Generation werden die meisten Fotografen damit aufhören, überhaupt noch über das Ding nachzudenken. Die stringente Digitalisierung bei allen Komponenten wird am Ende die glasklare Alternative sein, Spiegel und Prisma eine schöne nostalgische Vergangenheitstechnik. Viel interessanter wird in der Zukunft sein, Sensoren mit Aktuatoren in der Ebene zu neigen und bewegen, also Tilt und Shift mikrometergenau zu steuern.

Und in Bezug auf Ergonomie und Handling kann man eigentlich nur sagen, dass da definitiv kein Unterschied ist oder sein muss zu heute gebauten DLSRs. Die geringen Unterschiede vor allem beim KB, werden wohl kaum groß ins Gewicht fallen, auch wenn sich SONY mit der 7 sehr angestrengt hat, eine kompakte Kamera zu bauen. Viel eher interessant wäre eine weitere Modularisierung der (Profi-)Kameras für unterschiedliche Anwendungsbereiche und Zieleffekte. Die DSLR bietet auf diesem Gebiet und auch sonst absolut kein Entwicklungspotential mehr.

Eh nicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 15:01

und Pentax hatte ja auch irre viel Erfolg damit ... nebstbei ist das ja auch genau das, was wir uns von einer Spiegellosen erwarten. 8-)

Schöne Welt...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 13:30
Gast schrieb:

ein kurzes Auflagenmaß bauen, wie das Pentax beweist.

Aber insgesamt ist es schon schlau, erst mal ein kurzes Auflagenmaß zu nehmen und problemlos einen systemimmanenten Adapter für weitere Auflagen von vorneherein in die Produktstrategie mit einzubauen. Der Gewinn ist die Flexibilität.

Der Spiegel, sorry, ist ein Relikt aus alten Tagen, das wird nix mehr. Spätestens in der nächsten Generation werden die meisten Fotografen damit aufhören, überhaupt noch über das Ding nachzudenken. Die stringente Digitalisierung bei allen Komponenten wird am Ende die glasklare Alternative sein, Spiegel und Prisma eine schöne nostalgische Vergangenheitstechnik. Viel interessanter wird in der Zukunft sein, Sensoren mit Aktuatoren in der Ebene zu neigen und bewegen, also Tilt und Shift mikrometergenau zu steuern.

Und in Bezug auf Ergonomie und Handling kann man eigentlich nur sagen, dass da definitiv kein Unterschied ist oder sein muss zu heute gebauten DLSRs. Die geringen Unterschiede vor allem beim KB, werden wohl kaum groß ins Gewicht fallen, auch wenn sich SONY mit der 7 sehr angestrengt hat, eine kompakte Kamera zu bauen. Viel eher interessant wäre eine weitere Modularisierung der (Profi-)Kameras für unterschiedliche Anwendungsbereiche und Zieleffekte. Die DSLR bietet auf diesem Gebiet und auch sonst absolut kein Entwicklungspotential mehr.

Es ist ja nicht so, dass sich Fotografen (! Vorsicht vor Missbrauch dieses Begriffs...) einen Klappspiegel in der Kamera schon immer gewünscht haben oder wünschen. Fotografen wünschen sich "perfekte" Werkzeuge. Finde ich - ist zumindest bei mir so...

Ihre Visionen sind schön - ich weiss, wie es aber (wie immer) kommen wird: Es handelt sich stets um einen von pompösem Marketinggeklirre begleiteten Auftritt von "revolutionären" Techniken, die in bekannter Hochgeschwindigkeit einer Fotobranche unters Volk gejubelt werden, nicht ohne die ebenso bekannten Begleiterscheinungen wie Salamitaktik und Preiswahnsinn.
Es wird ja auch immer lukrativer resp. irrer: Sobald es keine wesentliche Mechanik mehr gibt, schlägt der digitale Goldesel mit seinen Hufen erst richtig aus. Zu diesem Zeitpunkt wird der Kunde dann auch wieder adäquat dressiert sein.

Geschichte wiederholt sich... :-D

Gut Licht!

Der analoge Goldesel

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 19:42

vorher hat auch schon kräftig zugeschlagen. Da hat sich seit dem nicht viel geändert.

Die Hersteller fahren natürlich eine Produktstrategie, die ihnen auch die Chance zum Geldverdienen gibt, sonst wäre das Ganze vollkommen sinnlos. Altruismus ist sicher eine noble Geste, aber im "Business" nicht die vordergründig geforderte Eigenschaft. Aber: jeder kann sich frei entscheiden, ob er dieses oder jenes Produkt nimmt. Da müssen Entscheidungsgrundlagen erkannt und formuliert werden und deshalb gibt es das Marketing. Werbung ist in dem Fall nur der an forderster Front sichtbare Teil des Prozesses.

Fotografen, wenn sie denn als solches Geld verdienen wollen, sind da genauso gefordert. Die sind allerdings in der Regel auf sich selber gestellt und von einer Unmenge anderer guter Anbieter umzingelt. Das limitiert die Preise ziemlich kräftig. Und Nischen, in denen man noch gut Geld verdienen kann, sind auch noch relativ rar. Ja, das ist in anderen Kreativberufen auch nicht recht viel anders.

Nicht desto Trotz sehe ich die Kameraindustrie schon dabei, dass die uns allen, egal ob Profi oder Amateur oder nur Knipser, viele schöne Eisen hinstellt, mit denen man die Lieblingsbilder machen kann, die man möchte, bzw. die der Kunde beim Profifotografen erwartet. Und die Produkte werden nicht nur in einem schmalen Leistungsband an den Kunden gebracht, sondern in einer doch recht ansehnlich breiten Palette von allen möglichen Eigenschaften. Nicht so wie früher, wo es absolut nur minimale Abweichungen vom immer gleichen, mehr oder minder geklonten Produkten gab. Das nenne ich Fortschritt.

Fortschritt der Wirtschaft

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 21:25
Gast schrieb:

vorher hat auch schon kräftig zugeschlagen. Da hat sich seit dem nicht viel geändert.

Die Hersteller fahren natürlich eine Produktstrategie, die ihnen auch die Chance zum Geldverdienen gibt, sonst wäre das Ganze vollkommen sinnlos. Altruismus ist sicher eine noble Geste, aber im "Business" nicht die vordergründig geforderte Eigenschaft. Aber: jeder kann sich frei entscheiden, ob er dieses oder jenes Produkt nimmt. Da müssen Entscheidungsgrundlagen erkannt und formuliert werden und deshalb gibt es das Marketing. Werbung ist in dem Fall nur der an forderster Front sichtbare Teil des Prozesses.

Fotografen, wenn sie denn als solches Geld verdienen wollen, sind da genauso gefordert. Die sind allerdings in der Regel auf sich selber gestellt und von einer Unmenge anderer guter Anbieter umzingelt. Das limitiert die Preise ziemlich kräftig. Und Nischen, in denen man noch gut Geld verdienen kann, sind auch noch relativ rar. Ja, das ist in anderen Kreativberufen auch nicht recht viel anders.

Nicht desto Trotz sehe ich die Kameraindustrie schon dabei, dass die uns allen, egal ob Profi oder Amateur oder nur Knipser, viele schöne Eisen hinstellt, mit denen man die Lieblingsbilder machen kann, die man möchte, bzw. die der Kunde beim Profifotografen erwartet. Und die Produkte werden nicht nur in einem schmalen Leistungsband an den Kunden gebracht, sondern in einer doch recht ansehnlich breiten Palette von allen möglichen Eigenschaften. Nicht so wie früher, wo es absolut nur minimale Abweichungen vom immer gleichen, mehr oder minder geklonten Produkten gab. Das nenne ich Fortschritt.

Ja, vor allem die Preise schreiten fort. Wie das der Kunde sich dann schönredet, ist natürlich seine Sache. Meine übrigens nicht. Dafür kenne ich das Marketing zu gut.

Gut Licht!

so ist es!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 12:03
Gast schrieb:

um die Fertigungslinien für mechan. Produktion noch auszureizen.

exakt!
APS-C (DX) wird im geiznmarkt verrammelt. D400 oder neue, hochwerige DX-Objektive wird es definitiv nicht mehr geben.
FF DSLRs wird es noch eine Runde geben, inklusive der kommenden Retro-Speckwurst für die paar manuell-Scherben-Grufties.
Danach wird endlich spiegelloses Kleinbild herrschen und alles Kleinsensorige schnell absterben. Wenn es kleiner sein muss als eine Sony-A7/R sein soll, nimmt man das Smartphone. mFT ist selbstverständlich ebenfalls bereits klinisch tot, auch wenn es die Hersteller noch nicht wahrhaben wollen.

Toll,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 15:56
Gast schrieb:

mFT ist selbstverständlich ebenfalls bereits klinisch tot, auch wenn es die Hersteller noch nicht wahrhaben wollen.

ich habe eine Leiche im Keller!
Schleppst du noch oder fotografierst du schon?

Da

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 16:04

sind Sie sicher nicht der Einzige ... aber wir schweigen hier - wie ein Grab. 8-)

Das einzig schlüssige

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 10:35

"Vollformat" kommt von Olympus und heißt Fourthirds....

...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:19

Ja, eh ... :-/

Four Thirds definiert als "digitales" Konzept einen Standard,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 10:49

der die mechanischen, optischen und kommunikativen Anforderungen einer Digitalkamera Hersteller unabhängig festschreibt.

Bei Nikon oder Canon orientierte man sich bisher am Standard für Film SLR's, um die umfangreiche Auswahl an Objektiven und Zubehör zu vermarkten.

Letztlich entscheiden die Anwender (Käufer), welchen Standard sie für ihre Bilderfassung künftig einsetzen möchten ...

[X] VOLL dafür, wenn ich ab heute FX zum Preis von DX bekomme!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 11:28

super Nikon! Also rückt mal raus mit den feinen FX-Teilen. D600 um 500 Euro [= Einsteigermodell statt bisher D3100], D800 um 700 Euro [=Mittelklasse, statt D5300] und D4 um 99,- [statt bisher D7100]. Die Linsen natürlich auch .. .24-70/2.8 zum Preis des 18-55 DX und 70-200 2.8 zum Preis des 55-250. Dann reden wir weiter! :-)

.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:48

w0rd!

Stimmt genau

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 14:17

Ganz meine Meinung!

Gast schrieb: 24-70/2.8 zum

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 16:37
Gast schrieb:

24-70/2.8 zum Preis des 18-55 DX

Wenn wir Äpfel mit Äpfeln vergleichen, dann sind 24-70/2.8 und 17-55/2.8 preislich nicht so weit entfernt.
Das gleiche gilt eine Klasse drunter mit dem 24-85 und seinen DX-Pendants.

Eigentlich logisch

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 12:14

Nikon hat nie ernsthaft Objektive für das DX-Format gebaut, sonst hätten wir doch ein 16 - 45 /2,8 und ein 45 - 135 /2,8; dazu noch ein 10mm /2,8 und schön wärs gewesen. Auch ist der Qualitätsvorteil zwischen APS und MFT zwar da, aber er fällt doch recht bescheiden aus. Dafür dann notgedrungen schwere, für das Vollformat gerechnete Objktive schleppen, ist eher absurd. Für mich zeichnet sich eins ab: Vollformat für diejenigen, die glauben, dies zu brauchen (ich persönlich gehöre nicht dazu), oder den Vorteil von Spiegellosen genießen. Da reicht dann MFT, da dieses System zur Zeit am Besten ausgereift ist. (Die neue Fuji X-E2 hatte ich nicht in der Hand). Spiegelloses Vollformat á la Sony - nun ja, die Objektive werden dadurch nicht leichter oder kleiner. Da bleibe ich eher skeptisch.

Die Objektivgröße machts..

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Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 14:40

Verschiedene Sensorformate haben doch nicht nur verschiedene Empfindlichkeiten/Freistellungsmöglichkeiten/Kameragrößen zur Folge, sondern auch verschiedene Objektivgrößen.

Ein 70-200f2.8 macht an einer griffig kräftigen KB DSLR absolut Sinn. Aber wohl kaum an einer KB-Sony A7 mit elektronischem Sucher, die auf Kompaktheit mit winziger Batterie konstruiert ist. Diese spiegellosen KB Kameras - wie auch die Leica in diesem Segment sind auf kleine Objektive angewiesen, um überhaupt Sinn zu machen. Also vom Superweitwinkel bis zum Portraittele, und nicht zu schwer und lichtstark.

Wirklich taschenfreundlich ist so eine Kamera allenfalls mit einem lichtschwachen Pancake mit leichtem Weitwinkel. Das reduziert aber wirklich die gestalterischen Möglichkeiten. Ok, vielleicht noch als leichte Fototasche mit Superweitwinkel, Normalzoom bis 70 oder 85mm für Bergwandern oder Streetfotografie. Also doch recht spezieller Einsatzzweck. Die Anwendungs-Breite, die eine schöne DSLR im KB abdeckt, kriegen die neuen Konzepte einfach nicht her. Sie stellen allenfalls eine Ergänzung für den engagierten Amateur dar.

Insofern sind die verschiedenen Sensorformat je nach Anwender weiterhin durchaus sinnvoll - lediglich der Kleinstsensorbereich ist jetz tot - gekillt von den Smartphones, und das ist auch gut so, denn ein Telefon hat man ja immer dabei.

Dass Nikon jetzt das volle KB Format propagiert ist sicher der Tatsache geschuldet, dass hier mehr Marge liegt und fast jeder engagierte Amateur jeder schon eine Halbformat KB Kamera daheim hat, und Upgrades irgendwie begründet werden müssen. Peinlich nur, dass zu den Zeiten, als nur Canon das volle KB anbot, Nikon diese mangels passender Sensoren für entbehrlich beworben hat. Aber der dumme Kunde ist ja vergesslich...

Gruss
Possi
www.possi.eu
www.possi.de

Gast schrieb: Nikon hat nie

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Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 16:35
Gast schrieb:

Nikon hat nie ernsthaft Objektive für das DX-Format gebaut

Als langjähriger DX-Anhänger sehe ich das nicht so. Mit 12-24DX und 17-55DX gab es früh die wichtigen Zooms, dazu mit dem 10.5DX Fisheye einen netten Exoten. Die waren alle optisch gut und ich denke, dass Nikon es damit auch sehr ernst meinte. Als der Markt wuchs gab es weitere Objekltive wie 10-24 und 16-85, um die Lücke zwischen Kitobjektiven und den vorgenannten zu füllen. Das war mMm ein schlüssiges Sortiment und mir hat nichts an DX-Objektiven gefehlt.

Ist doch gut so!

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Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 09:17

Das stimmt, sehr guter Kommentar. Nikon hat übrigens - was einige Schreiber hier nicht wissen - zusammen mit Fuji 1994 die erste Spiegelreflex-Vollformatkamera hergestellt. Damals irrsinnig teuer, aber das war schon Spitze, als der Kollege vom Springer-Verlag (die hatten das Geld dafür) seine Bilder direkt vom Termin aus in die Redaktion senden konnten, wir dagegen mussten mit unseren Nikon F4- und F3-Kameras erst zurück und dann noch ins Labor. Nikon hat dann mit der D1 schnell eine vollwertige Alternative zu den "Filmkameras" geschaffen, die verkauften sich sehr gut und veränderten die Presselandschaft, aber sie hatte leider eine Brennweitenverlängerung: Gut für den Sport, schlecht für Weitwinkel. Gut auch, dass Nikon das DX-Format mit sehr guten und speziell dafür berechneten DX-Objektiven pflegten, das optisch hervorragende Nikkor 12-24 mm ist auch heute noch munter im Einsatz, das Fischauge der Beleg, dass Nikon auch an die Liebhaber extremer Brennweiten dachte. War doch OK! Wenn die jetzt das Vollformat stärker in den Mittelpunkt rücken, ist das doch nur eine Reaktion auf die Konkurrenz: Bei Canon kaufen die Kunden auch lieber eine Vollformat, denn der Preisunterschied ist auch nicht mehr so gravierend: Ein äußerst zufriedener D700-Besitzer!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Nikon hat nie ernsthaft Objektive für das DX-Format gebaut

Als langjähriger DX-Anhänger sehe ich das nicht so. Mit 12-24DX und 17-55DX gab es früh die wichtigen Zooms, dazu mit dem 10.5DX Fisheye einen netten Exoten. Die waren alle optisch gut und ich denke, dass Nikon es damit auch sehr ernst meinte. Als der Markt wuchs gab es weitere Objekltive wie 10-24 und 16-85, um die Lücke zwischen Kitobjektiven und den vorgenannten zu füllen. Das war mMm ein schlüssiges Sortiment und mir hat nichts an DX-Objektiven gefehlt.

Widerspruch!

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Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 09:18
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Nikon hat nie ernsthaft Objektive für das DX-Format gebaut

Als langjähriger DX-Anhänger sehe ich das nicht so. Mit 12-24DX und 17-55DX gab es früh die wichtigen Zooms, dazu mit dem 10.5DX Fisheye einen netten Exoten. Die waren alle optisch gut und ich denke, dass Nikon es damit auch sehr ernst meinte. Als der Markt wuchs gab es weitere Objekltive wie 10-24 und 16-85, um die Lücke zwischen Kitobjektiven und den vorgenannten zu füllen. Das war mMm ein schlüssiges Sortiment und mir hat nichts an DX-Objektiven gefehlt.

Entweder waren die Objektive groß und schwer, dazu ohne Bildstabilistor (17-55), oder eher lichtschwach (10-24 endet auf 4,5; 16-85 auf 5,6). Fisheye mit Stangenantrieb. Ja was glauben Sie denn, warum ich meine D7000 mit fast all den von Ihnen genannten Objektiven verkauft habe?

Gast schrieb: Entweder

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Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 14:38
Gast schrieb:

Entweder waren die Objektive groß und schwer

- wie es bei lichtstarken Objektiven eben so ist -

Gast schrieb:

dazu ohne Bildstabilistor (17-55)

- ebenso wie beim FX-Pendant 24-70 -

Gast schrieb:

oder eher lichtschwach (10-24 endet auf 4,5; 16-85 auf 5,6).

Die Lichstärke des 12-24DX entspricht jedenfalls der des FX-Pendants 16-35. So ist es halt mit den starken Weitwinkeln, die sind selten besonders lichtstark. Das 14-24 ist eine Ausnahme (in vielerlei Hinsicht).

Gast schrieb:

Fisheye mit Stangenantrieb. Ja was glauben Sie denn, warum ich meine D7000 mit fast all den von Ihnen genannten Objektiven verkauft habe?

Keine Ahnung. Am Stangenantrieb des 10,5DX wird es nicht gelegen haben, weil der prima mit der D7000 harmoniert.

Simpel gesagt,

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Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 16:50

wenn sich jemand eine DX gekauft hat, weil die eben nun mal günstiger insgesamt war und ist, als eine FX, dann ist das verständlich. In dem Moment aber, wo eine FX nicht unbedingt recht viel teuerer ist, als eine DX, lohnt sich das "kleine" Format eigentlich nicht mehr. Der Größenunterschied von DX zu FX ist nicht so gravierend, dass das ein ernsthafter Grund wäre.

Bei der SONY ist das in sofern anders, weil durch das kurze Auflagemaß die Kamera schon deutlich kompakter baubar ist und auch so gebaut worden ist. Das ist aber nicht zwingend, genauso wenig wie man unbedingt ein kurzes Auflagemaß generell bauen muss. Vor allem bei Nikon mit einem fehlenden Objektivpark mit kurzer Auflage ist das nicht wirklich sinnvoll. Aber im Umkehrschluss muss das nicht unbedingt heißen, dass man keine "Mirrorless" baut. Mit Spiegelvorauslösung und LiveView ist die Kamera ohnehin bereits eine Mirrorless und wird auch zunehmend mit einem Lichtschacht vor dem Display so genutzt. Also wozu überhaupt noch diese antiquierte Technik verbauen, wenn die weitgehend ohnehin nicht mehr genutzt wird. Für die Nostalgiker ist ohnehin bald sehr schönes Eisen von Nikon im Anflug :-)

Gast schrieb: wenn sich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 09:48
Gast schrieb:

wenn sich jemand eine DX gekauft hat, weil die eben nun mal günstiger insgesamt war und ist, als eine FX, dann ist das verständlich. In dem Moment aber, wo eine FX nicht unbedingt recht viel teuerer ist, als eine DX, lohnt sich das "kleine" Format eigentlich nicht mehr. Der Größenunterschied von DX zu FX ist nicht so gravierend, dass das ein ernsthafter Grund wäre.

Dem stimme ich zu. Ich hatte das DX gewählt, weil es damals (D100/D1X/D2H/D2X) bei Nikon alternativlos war. Und lange Zeit hat Nikon im NPS-Blättchen das Lied gesungen, größere Formate wolle man nicht unterstützen, weil sie für den Kunden keinen Vorteil brächten. Mit der D3 war dann plötzlich alles anders. Ich habe noch sehr lange an DX festgehalten, weil mir das 14-24 als FX-WW mangels Filtertauglichkeit (Grauverlauft) und durch seine Baugröße nicht gefiel. Aber seit es mit dem 18-35 nun ein schönes (optisch gutes, kompaktes, filtertaugliches) Pendant zum 12-24DX gibt bin ich nun auch die D800 umgestiegen.

Gast schrieb:

Bei der SONY ist das in sofern anders, weil durch das kurze Auflagemaß die Kamera schon deutlich kompakter baubar ist und auch so gebaut worden ist.

Kurzes Auflagemass ist nur einer von vielen Parametern, wenn man Objektive kompakt bauen möchte.

Gast schrieb:

Aber im Umkehrschluss muss das nicht unbedingt heißen, dass man keine "Mirrorless" baut. Mit Spiegelvorauslösung und LiveView ist die Kamera ohnehin bereits eine Mirrorless und wird auch zunehmend mit einem Lichtschacht vor dem Display so genutzt. Also wozu überhaupt noch diese antiquierte Technik verbauen, wenn die weitgehend ohnehin nicht mehr genutzt wird.

Mal sehen, wo es hingeht. Ich habe neben meinen Nikons auch allerlei Spielelloses benutzt und würde derzeit meinen optischen SRL-Sucher noch nicht eintauschen wollen. Aber die Entwicklung geht weiter.

spiegellose Nikon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 13:26

Der Tritt in den Hintern der Fa. nikon von Sony muss aber gewaltig gewsen sein

Hat Sony

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 15:17

die Stepper-Abhängigkeit überwunden? Weil Nikon bekommt ja immer weniger Sensoren von Sony. Allerdings hat Nikon eh noch nie alle Kameras mit Sony Sensoren ausgerüstet.

Stepper

Bild von Sekundogenitur
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Sekundogenitur
(Hausfreund)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 20:19
Gast schrieb:

die Stepper-Abhängigkeit überwunden? Weil Nikon bekommt ja immer weniger Sensoren von Sony. Allerdings hat Nikon eh noch nie alle Kameras mit Sony Sensoren ausgerüstet.

SONY ist keineswegs von Nikon abhängig, da die Firma ihr Lithographie-Equipment auch von ASML (NL) bezieht. Nikon ist wohl schon eher auf SONY angewiesen was die Lieferung von Sensoren angeht, und SONY wird dies im Vertrag sicher berücksichtigt haben.

Boar, das nenn ich mal ne

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 14:07

Boar, das nenn ich mal ne brillante knallharte Analyse, daß Ihr Nikon des schnöden Marketings verdächtigt! Meint Ihr echt, die machen das alles des Geldes wegen?

Der Rolleiflexer

Begeisterung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 17:38

Etwas Begeisterung dürfte auch bei den Japanern von Nikon dazu gehören, neben Canon die erfolgreichste Kameramarke der Welt zu sein und die besten Objektive herzustellen (und das mit großer Auswahl) - das ist doch eine Leistung, die sich sehen lassen kann.

Gast schrieb:

Boar, das nenn ich mal ne brillante knallharte Analyse, daß Ihr Nikon des schnöden Marketings verdächtigt! Meint Ihr echt, die machen das alles des Geldes wegen?

Der Rolleiflexer

Vollformat ist ein Wachstumsmarkt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 18:10

Kameras verkaufen sich nur durch Innovation. Das war schon immer so. Nachdem der DSLR Markt wohl ziemlich gesättigt ist, bringt eben "FX" die Fotofreunde eher in den Mediamarkt als eine wieder einmal marginal verbesserte DX1000-irgendwas.

Ich schätze, hier wird sich der Fotomarkt in Zukunft auch deutlich spezialisieren: Die Mobiltelefone auf der einen Seite, die hochwertigen Kameras auf der anderen. Etwas dazwischen wird immer weniger angefragt, denn den meisten reichen die Schnappschüsse aus dem iPhone dicke aus.

Neue FX-Kamera im FM2-Outfit

Bild von Sekundogenitur
Eingetragen von
Sekundogenitur
(Hausfreund)
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 20:15

Lt. Nikon Rumors (http://nikonrumors.com/tag/nikon-retro-full-frame-camera/) wird Nikon bald eine neue FX-Kamera im FM2-Outfit vorstellen. Der etwas seltsame Aktionismus von Nikon D soll hier evtl. auch das geeignete Vorgetöse liefern.

Sofortkauf

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 10:48

Waaas, eine digitale Nikon im FX-Format, die der FM-2 ähnelt!? Die kaufe ich sofort. Die FM-2 war der neben der Nikon F2 das Beste unter den mechanischen Kameras, die es damals zu kaufen gab. OK, die Canon F-1 war auch sehr gut, wir wollen ja ehrlich bleiben!

Sekundogenitur schrieb:

Lt. Nikon Rumors (http://nikonrumors.com/tag/nikon-retro-full-frame-camera/) wird Nikon bald eine neue FX-Kamera im FM2-Outfit vorstellen. Der etwas seltsame Aktionismus von Nikon D soll hier evtl. auch das geeignete Vorgetöse liefern.

KB- Historisch

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 22:00

Zwischen 1910 und 1950 war das KB-Format das heutige MFT, von Vielen als nicht angemessen angesehen. Historisch gesehen ging die Tendenz zu kleineren Formaten. Das Zwischenplateau zwischen 1950 und 2000 ist den Problemen der Abbildungskette geschuldet, nicht dem intrinsischen Vorteil des FF. FF wird das alte Mittelformat ablösen, auch die Objektive werden von der Grösse vergleichbar sein.

1910

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 07:31

war ja auch die Fotografie schon ein voll ausgereiftes Medium (zu dieser Zeit gab's ja auch Leute, die meinten, Patentämter sollten geschlossen werden, weil schon alles erfunden worden sei) ... und nach 1950 hatte dann die Leica ihren Höhenflug (die nur von Ochsen und Eseln in ihrem Lauf gestoppt werden konnte). 8-)

Spiegelreflex: Schon damals das bessere System!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Oktober 2013 - 07:42

Der "Höhenflug" von Leica wurde nicht von "Ochs und Esel" gestoppt, sondern von (damals) hochmodernen Spiegelreflexkameras (Nikon F, Minolta SR-T, Canon FTb, Asahi Pentax, Konica-Autoreflex usw.). Diese Kameras erwiesen sich als vielseitiger, deutlich schneller in den Bereichen Scharfstellung und Filmwechsel. Sie verwöhnten durch ein umfangreiches Objektiv- und Zubehörangebot. Die Hersteller erhielten dadurch das, was sie auch "verdienten": Erfolg auf dem Kameramarkt! Und das weltweit!

Gast schrieb:

war ja auch die Fotografie schon ein voll ausgereiftes Medium (zu dieser Zeit gab's ja auch Leute, die meinten, Patentämter sollten geschlossen werden, weil schon alles erfunden worden sei) ... und nach 1950 hatte dann die Leica ihren Höhenflug (die nur von Ochsen und Eseln in ihrem Lauf gestoppt werden konnte). 8-)

Schon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Oktober 2013 - 12:26

von Ochs und Esel ... oder hat der Heilige Geist Leica geflüstert, auf Immer und Ewig dem Messsucher zu huldigen !? 8-)

Digitale Nikon FM

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 15:05

Die wollen ja jetzt eine reduzierte Kamera bauen.

https://www.slrlounge.com/nikon-teases-new-pure-photography-camera-new-v...

Ich nehm' zwei -sobald sie ohne Batterien funktioniert (wie das Original).

Ich schätze,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Oktober 2013 - 16:38

da wird Ihnen der Schnabel sauber bleiben.

Aber vielleicht kann man das Ding mit einem Aufzughebel und piezoelektrischer Aufladung in einen Superkondensator aufladen, ohne weitere Batterien bzw. Akkus. Das wäre mal was Schickes.

Für so reif

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 25. Oktober 2013 - 12:04
Gast schrieb:

da wird Ihnen der Schnabel sauber bleiben.

Aber vielleicht kann man das Ding mit einem Aufzughebel und piezoelektrischer Aufladung in einen Superkondensator aufladen, ohne weitere Batterien bzw. Akkus. Das wäre mal was Schickes.

hält uns die Industrie nicht, eher - und nicht zu Unrecht - für unmündige Bälger ... da lieber noch ein paar zusätzliche Akkudesigns ausprobieren, für die unverzichtbaren Stromfresser der schönen, neuen Kamerawelt. 8-)