Es sieht so aus, als könne nur der Fotoapparat das moderne Leben abbilden.

— Alexander Rodtschenko

BENUTZERANMELDUNG

Nikon D610 im FX-Format

Foto Nikon D610Mit der D610 (1949 Euro) stellt Nikon eine preiswerte digitale Kleinbild-Spiegelreflexkamera vor. Die Neue hat u. a. 24 Megapixel, 100-%-Sucher und 39-Punkt-Autofokus zu bieten und wird in wenigen Tagen zu kaufen sein. Gegenüber der ganz ähnlich ausgestatteten Vorgängerin D600 ist die Neue leicht verbessert worden:

Die D610 wird die D600 ablösen und soll schon ab Mitte Oktober 2013 lieferbar sein. Das Staubproblem, unter dem die ersten Chargen der D600 zu leiden hatten (offenbar lösten sich mitunter Partikel der Innenbeschichtung im Übermaß) ist nicht nur im Produktionsprozess für die D600 behoben, sondern, so Nikon, wird auch kein Problem bei der D610 sein.

Ansonsten ist die D610 eine leicht verbesserte D600, die zudem etwas preiswerter geworden ist. Sollte das Gehäuse der D600 vor einem Jahr noch 2149 Euro kosten, so ist die Neue 200 Euro billiger: 1949 Euro verlangt NIkon für das Gehäuse (jeweils UVP). Die Serienbildgeschwindigkeit wurde ein wenig erhöht – von 5,5 auf 6 B/s; neu ist auch die leise Serienaufnahme mit max. 3 B/s.
 

Foto Nikon D610

 
Die Pressemitteilung der Nikon GmbH:

Nikon D610 – der neue Einstieg in die Nikon Vollformat (FX)-Welt

Düsseldorf, 8. Oktober 2013 – Nikon stellt heute das neueste Mitglied seiner beeindruckenden Produktreihe digitaler Spiegelreflexkameras mit Bildsensor im FX-Format (Vollformat) vor – die Nikon D610.

Als interessante Option für all diejenigen, die mit ihren Fotos in neue Dimensionen vorstoßen möchten, erlaubt es diese digitale Spiegelreflexkamera mit einer Auflösung von 24,3 Megapixel begeisterten Hobbyfotografen, ihre Fähigkeiten zu vertiefen, ihre Visionen Wirklichkeit werden zu lassen und ihren eigenen Stil zu finden – mit einer Bildqualität, die nur mit dem FX-Format zu erreichen ist.

Volles Format, volle Details, volle kreative Freiheit: Der 24,3 Megapixel Bildsensor im FX- Format erfasst jedes Detail mit naturgetreuer Schärfe. Die Bildrate bei Serienaufnahmen wurde auf 6 Bilder/s erhöht (im Vergleich zur Vorgängerin Nikon D600). Mit Nikons neuem Modus »Leise Auslösung« für Aufnahmeserien fotografieren Sie nahezu geräuschlos, und dank der robusten und leichten Ausführung können Fotografen die Vorteile des Vollformats in jeder beliebigen Umgebung nutzen. In Kombination mit der optischen Leistungsfähigkeit von NIKKOR-Objektiven ist die Nikon D610 mit einer Bildqualität, wie sie nur das FX-Format bietet, das richtige Werkzeug zur Umsetzung neuer kreativer Ideen.

Stefan Schmitt, Product Manager SLR-System bei der Nikon GmbH: »Wir sind begeistert über die Möglichkeiten der Nikon D610 – vor allem für diejenigen, die den Aufstieg in die Vollformatfotografie beabsichtigen. Schnell, leistungsfähig und leise, wenn es nötig ist – das Gesamtpaket der robusten aber dennoch leichten D610 setzt Maßstäbe in ihrem Segment. Von Weitwinkel- bis zu Superteleaufnahmen ermöglicht sie erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten, die nur das Vollformat bietet.«
 

Foto Nikon D610

 
Die volle Perspektive: Herausragende Tiefenschärfe und nie da gewesener Detailreichtum
All denjenigen, die mit ihren Fotos in neue Dimensionen vorstoßen möchten, eröffnet der CMOS-Bildsensor der D610 mit seinem FX-Format und einer Auflösung von 24,3 Megapixel eine neue Welt in puncto Tiefenschärfe und Detailreichtum. Vom Weitwinkel- bis zum Supertelebereich erfasst der Sensor jedes Element mit naturgetreuer Schärfe und einer Bildrate von bis zu 6 Bildern/s. Die Nikon D610 bietet einen fantastischen Detailreichtum, einen enorm hohen Tonwertumfang und hervorragende Leistung selbst bei schlechten Lichtverhältnissen und kann so durch brillante und scharfe Fotos sowie eine beeindruckende Videoqualität selbst bei hohen ISO-Einstellungen überzeugen. Der ISO- Empfindlichkeitsbereich reicht von ISO 100 bis 6.400 und kann auf Werte entsprechend ISO 25.600 (aufwärts) bzw. ISO 50 (abwärts) erweitert werden. Dies sorgt sowohl beim Fotografieren als auch beim Filmen für maximale Flexibilität bei allen Lichtverhältnissen.

Immer schnell und wenn nötig auch sehr leise
Die Nikon D610 wurde mit dem Ziel entwickelt, die Vorteile des Vollformats in jeder Aufnahmesituation nutzen zu können. Sie erfasst actionreiche Szenen mit Leichtigkeit und arbeitet bei Bedarf nahezu geräuschlos. Schneller als ihre Vorgängerin bietet die Nikon D610 sowohl im FX- als auch im DX-Format eine Bildrate von bis zu 6 Bildern/s, sodass auch sich schnell bewegende Motive kein Problem mehr für den Fotografen darstellen. In Situationen, in denen Stille besonders wichtig ist, kommt die neue Option »leise Serienaufnahme« zum Zug: Das Geräusch des Spiegelschlags wird verringert, sodass auch Aufnahmen von schwer zu erfassenden Motiven, wie z. B. Tieren in der freien Natur, ein Kinderspiel werden. In diesem Modus unterstützt die Kamera eine Bildrate von bis zu 3 Bildern/s.

Professionelle Nikon-Technologie
Trotz ihres leichten Gehäuses verfügt die Nikon D610 über einen umfassenden Funktionsumfang mit vielen Technologien aus Nikons professionellen digitalen Spiegelreflexkameras und ist damit bestens gerüstet, alle Facetten des Lebens in der ganzen Schönheit des Vollformats festzuhalten. Ausgestattet mit der schon im Nikon- Spitzenmodell D4 verwendeten Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 3 und der gleichen hohen AF-Empfindlichkeit überzeugt die Kamera durch eine Geschwindigkeit und Präzision, die ihresgleichen suchen.

 

Foto Nikon D610

 
Hochempfindliches Autofokussystem: Dank des AF-Systems Multi-CAM4800 mit 39 Messfeldern verfügt die Nikon D610 über eine AF-Empfindlichkeit auf dem Niveau des Nikon-Spitzenmodells D4. Damit bietet sie eine hervorragende Motiverfassung unter allen Lichtbedingungen. Die Kamera ist zu Objektiven mit einer effektiven Mindestlichtstärke von bis zu 1:8 kompatibel und dank der Empfindlichkeit bis zu -2 LW (bezogen auf ISO 100 bei 20 °C) genügt dem AF-System selbst Mondlicht zum Fokussieren. Es bietet individuell auswählbare bzw. konfigurierbare Einstellungen (9, 21 oder 39 Messfelder) und AF-Modi. Die dynamische Messfeldsteuerung und 3D-Tracking sorgen dafür, dass auch kleinste Motive im Fokus bleiben, wie unberechenbar sie sich auch bewegen mögen. Die Auswahl der AF- Betriebsarten wie AF-A, AF-S und AF-C wurde besonders ergonomisch umgesetzt und kann vorgenommen werden, während man durch den Sucher blickt.

Erweiterte Motiverkennung mit 2.016-Pixel-RGB-Sensor: Das erweiterte Motiverkennungssystem der Nikon D610 beinhaltet Nikons bewährten 2.016-Pixel-RGB- Messsensor, der alle Motive extrem genau analysiert. Er ermöglicht auch beim Fotografieren mit optischem Sucher eine zuverlässige Gesichtserkennung und erfasst die Farb- und Helligkeitsverteilung im Motiv mit unerreichter Präzision. Dieser Detailgrad bei der Motivanalyse wird auch genutzt, um noch größere Genauigkeit für den Autofokus zu erzielen. Belichtungsautomatik und i-TTL-Blitzbelichtungssteuerung sind optimal an viele unterschiedliche Bildkompositionen und Beleuchtungssituationen angepasst.

Bildverarbeitungs-Engine EXPEED3: Die Nikon D610 verfügt über die gleiche Bildverarbeitungs-Engine wie das Nikon-Spitzenmodell D4. Damit meistert sie auch rechenintensive Aufgaben ohne jegliche Abstriche bei Geschwindigkeit und Qualität. Die 16- Bit-Bildverarbeitung ermöglicht natürlich weiche Abstufungen mit enorm großem Detailreichtum, Tonwert- und Farbumfang über die ganze Skala bis zu reinem Weiß – selbst bei Aufnahmen im JPEG-Modus.

Vollformat-Videos: Filmen in sendefähiger Qualität
Die Nikon D610 nimmt Full-HD-Filme in zwei wählbaren Bildfeldoptionen (FX- oder DX- basiertes Format) auf und ist somit hervorragend gerüstet, um großformatige Filme in bester Qualität aufzunehmen. Dank der Vielzahl von Filmanwendungen, der großen Bandbreite an Bildraten und der praktischen Bedienelemente, die volle Live-View-Kontrolle beim Filmen bieten, können Fotografen problemlos von der Aufnahme beeindruckender Fotos zur Aufzeichnung sendefähiger Videos wechseln.

 

Foto Nikon D610

 
Bildraten: Full-HD-Filme (1080p) können mit 30p, 25p oder 24p aufgenommen werden, bei 720p werden die Optionen 60p, 50p und 25p angeboten. Full-HD-Filmsequenzen können eine Länge von bis zu ca. 29 Minuten und 59 Sekunden haben.

Bildfeldanpassung: Full-HD-Aufnahmen (1080p) sind sowohl im FX- als auch im DX-Format möglich. Dies ermöglicht eine große gestalterische Freiheit.

Hi-Fi-Audioqualität: Mit der Nikon D610 klingen Filmaufnahmen genauso gut, wie sie aussehen. Ein Mikrofonanschluss ermöglicht die Verwendung eines externen Stereomikrofons für hochwertige Audioaufnahmen. Ein Audioausgang für externe Kopfhörer ist ebenfalls verfügbar.

Unkomprimierte HDMI-Ausgabe: Die Nikon D610 bietet die Möglichkeit, einen unkomprimierten Live-View-Stream mit 1080p an externe Aufnahmegeräte zu übertragen. Die Ausgabeauflösung wird automatisch auf 1080i angepasst, wenn ein externer Monitor erkannt wird. Die unkomprimierten Daten werden mit der eingestellten Bildgröße und Bildrate ausgegeben, und zwar ohne die Daten, die auf dem TFT-Monitor der Kamera gleichzeitig eingeblendet werden können.

Foto D610

Kamerainterne Gestaltungstools
Verschiedene praktische in die Kamera integrierte Gestaltungswerkzeuge ermöglichen es dem Fotografen, jedes Motiv auf die bestmögliche Weise einzufangen und die kreativen Möglichkeiten der FX-Vollformatfotografie voll auszuschöpfen. Hierzu zählen:

Zeitrafferaufnahmen: Aufnahme von Zeitrafferaufnahmen mit einfachen Menüoptionen – ohne lange Berechnungen und aufwendige Bearbeitung. Zeitrafferaufnahmen können unmittelbar als Filmdateien gespeichert werden, die langsame Vorgänge in 24- bis 36.000- facher Geschwindigkeit wiedergeben. Mit der Option für Intervallaufnahmen können Fotos in festgelegten Zeitabständen aufgenommen werden.

HDR-Modus (High Dynamic Range): Bei dieser Funktion werden mit einer Betätigung des Auslösers zwei Aufnahmen gemacht (eine über- und eine unterbelichtete) und dann zu einem Bild zusammengefügt. Die Belichtungsdifferenz kann für die perfekte Anpassung an den Motivkontrast bis zu ±3 Lichtwertstufen umfassen. So gelingen ausdrucksstarke Bilder mit voller Farbsättigung und feinen Tonwertabstufungen von den Lichtern bis in die Schatten. Die Glättung des Übergangs zwischen den beiden Belichtungen ist anpassbar, sodass eine natürliche Wirkung erzielt wird.

Picture-Control-Konfigurationen: Das Erscheinungsbild von Fotos und Videos kann durch voreingestellte Konfigurationen gesteuert werden. Die Anpassung einzelner Parameter wie Schärfe, Farbsättigung und Farbton erlaubt darüber hinaus eine Feinabstimmung. Diese Funktion ist über eine eigene Taste direkt zugänglich.

Motivprogramme: 19 Motivprogramme optimieren Einstellungen wie Weißabgleich, Picture Control, Belichtung und ISO-Empfindlichkeit, um bei jeder Aufnahme optimale Ergebnisse zu erzielen. Die Motivprogramme sind ideal, um Motive schnell und einfach in hoher Qualität festzuhalten.

Kamerainterne Bildbearbeitung: Menüs enthalten viele nützliche Funktionen wie Optionen zur Reduzierung des Rote-Augen-Effekts und zur Korrektur des Farbabgleichs sowie Optionen für D-Lighting, RAW-Verarbeitung und das Ändern der Bildgröße. Als Filtereffekte sind u.a. »Skylight«, »Sterneffekt«, »Miniatureffekt«, »Farbkontur«, »Farbzeichnung« und »Selektive Farbe« verfügbar. Optionen zur schnellen Bearbeitung beinhalten u.a. »Verzeichnungskorrektur«, »Perspektivkorrektur«, »Ausrichten« und »Fisheye«. Die Filmbearbeitungsfunktion ermöglicht es, die Start- und Endpunkte von Filmsequenzen nachträglich zu setzen, sodass sie effizienter gespeichert werden können.

Die Flexibilität des Vollformats
Mit der Nikon D610 können Motive aus jedem Winkel naturgetreu erfasst und mit anderen geteilt werden. Der Funkadapter für mobile Geräte ermöglicht die kabellose Bildübertragung. Zwei SD-Speicherkartenfächer bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Aufzeichnen und Speichern großer Dateien. So können z. B. RAW- und JPEG-Daten auf getrennten Karten gespeichert, Daten von einer Karte auf die andere kopiert und während der Videoaufnahme das Fach mit der größten verbleibenden Speicherkapazität ausgewählt werden.

Wi-Fi: Der optionale Nikon-Funkadapter für mobile Geräte WU-1b ermöglicht es, Bilder direkt auf Smartphones oder Tablets zu übertragen sowie die Kamera über das Smartgerät fernzusteuern. Eine tolle Möglichkeit, um auf einfache Weise hochwertige Bilder mit anderen zu teilen, eine Vorschau von Aufnahmen auf einem größeren Bildschirm anzuzeigen oder mit Selbstporträts im Vollformat zu experimentieren.

Effizientes Energie-Management: Das elektronische System wurde überarbeitet, sodass die D610 mit einer Ladung des Lithium-Ionen-Akkus EN-EL15 ca. 9001 Fotos bzw. ca. 60 Minuten Filmmaterial im Live-View-Modus für Filme aufnehmen kann.2
1 Nach CIPA-Standard.

Speichermedien: Zwei Speicherkartenfächer für Highspeed-SD-Karten (SDXC und UHS-I).

Foto vom Magnesiumsgehäuse der D610

Robustheit im Vollformat
Die Nikon D610 trotzt auch harschen Bedingungen. Ober- und Rückseite der Kamera bestehen aus einer robusten Magnesiumlegierung. Zudem ist die Kamera genauso gut gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub geschützt wie die professionelle digitale Nikon-Spiegelreflexkamera D800. Mit kurzen Reaktionszeiten, zuverlässigem Betrieb und praktisch angeordneten Tasten und Bedienelementen bietet die Kamera eine intuitive, komfortable Handhabung und die Flexibilität, auch bei unerwarteten Aufnahmegelegenheiten schnell zu reagieren.

Kurze Reaktionszeiten: Die Einschaltzeit beträgt nur ca. 0,13s3 und die Auslöseverzögerung gerade einmal ca. 0,052 s3. Serienaufnahmen sind mit ca. 6 Bildern/s im FX- und DX-Format möglich.

Hochpräziser, langlebiger Verschluss: Der Verschluss wurde auf 150.000 Auslösevorgänge getestet, um seine Langlebigkeit und Präzision zu gewährleisten. Die Belichtungszeiten liegen zwischen 1/4.000 und 30s. Die Kamera verfügt über eine intelligente Verschlussüberwachung mit Selbstdiagnose sowie über einen Antriebsmechanismus, der nur einen minimalen Stromverbrauch aufweist, während der Verschluss für Live-View, Filmaufnahmen oder Langzeitbelichtungen geöffnet gehalten wird.

Präziser 8cm (3,2 Zoll) großer Monitor mit ca. 921.000 Bildpunkten, großem Betrachtungswinkel und automatischer Steuerung der Monitorhelligkeit: Bietet eine helle und scharfe Bildwiedergabe mit hohem Farbwiedergabevermögen. Die Helligkeit des Monitors wird automatisch ans Umgebungslicht angepasst.

Optischer Sucher mit Glasprisma: Mit ca. 100% Bildfeldabdeckung und 0,7-facher Vergrößerung (bei 50-mm-Objektiv mit Lichtstärke 1:1,4, Fokuseinstellung auf unendlich und –1,0 dpt).

Elektronischer virtueller Horizont mit Doppelachse: Ermöglicht die Kontrolle, ob die Kamera bei der Aufnahme plan ausgerichtet ist. Dabei kann die Kameraposition sowohl auf dem Monitor als auch im Sucher in Bezug auf die horizontale Ebene sowie die Neigung (Drehung nach vorne oder hinten) überprüft werden.

Der NIKKOR-Vorteil
Ganz gleich, wie groß der Ideenreichtum, der Erfahrungsschatz oder die kreative Vision des Fotografen ist – die legendären NIKKOR-Objektive von Nikon sind die einzige echte Option, um das FX-Format voll zur Geltung zu bringen. Die Kombination der Nikon D610 mit einem NIKKOR-Objektiv bietet das erforderliche optische Leistungsvermögen, um das Potenzial des 24,3-Megapixel-Sensors der Kamera voll auszuschöpfen. Der Name NIKKOR ist zum Synonym für Leistungsstärke und unübertroffene Bildqualität geworden. 2013 feiert das NIKKOR-Objektiv sein 80-jähriges Jubiläum, im gleichen Jahr erreicht die Stückzahl der insgesamt produzierten NIKKOR-Objektive die 80-Millionen-Marke. Mit einem aktuellen Angebot von mehr als 80 verschiedenen Objektiven stellt Nikon sicher, dass Fotografen alle Möglichkeiten offen stehen, die herausragenden Eigenschaften des FX-Sensors optimal zu nutzen. Dazu gehört z. B. die beeindruckend geringe Tiefenschärfe, die in Kombination mit einem lichtstarken NIKKOR-Festbrennweitenobjektiv wunderschöne Bokeh-Effekte ermöglicht.
2 Aufnahmen in der Live-View-Betriebsart werden möglicherweise vor Ablauf der 60 Minuten beendet, um Überhitzung zu verhindern.
3 Nach CIPA-Standard.

 

Foto D610

 
Optionales Zubehör

Multifunktionshandgriff MB-D14: Kann wahlweise einen Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN- EL15 oder 6 Mignon-Akkus oder -Batterien (Größe AA; siehe technische Daten) aufnehmen. Der MB-D14 verfügt über einen eigenen Auslöser und Einstellräder, dank derer der Bildausschnitt bei Aufnahmen im Hochformat komfortabler gewählt werden kann.

Nikon Creative Lighting System: Die Nikon D610 ist zum Nikon Creative Lighting System kompatibel und unterstützt leistungsstarke und vielseitig einsetzbare i-TTL-Blitzgeräte wie das professionelle Blitzgerät SB-910 oder das benutzerfreundliche SB-700.

Capture NX 2 – schnelle, leistungsstarke und kreative Bildverarbeitung: Schnelle, leistungsstarke und kreative Bildverarbeitung: Um die hohe Datenmenge von 24,3 Megapixel- Bildern in der Nachbearbeitung zu meistern, ist die neueste Version von Capture NX 2 die optimale Wahl.

Camera Control Pro 2 – vielseitige Fernsteuerung von Kameraeinstellungen: Die Software bietet zahlreiche Verbesserungen, um den Live-View-Betrieb der Nikon D610 absolut reibungslos zu machen. Neben Einstellungen für Belichtungssteuerung, Belichtungszeit und Blende gehören zu den kreativen Funktionen u.a. das Starten und Beenden von Filmaufnahmen und das Umschalten zwischen Live-View für Fotos und für Filme per Fernsteuerung.

Verfügbarkeit:
Die Nikon D610 ist voraussichtlich ab Mitte Oktober 2013 im Handel erhältlich.

Unverbindliche Preisempfehlungen:
D610 Kameragehäuse 1.949,00 €
D610 Kit mit AF-S NIKKOR 24-85 mm 1:3,5-4,5G ED VR 2.499,00 €

 
 

Technische Daten D610
Typ Digitale Spiegelreflexkamera mit Anschluss für Wechselobjektive
Objektivanschluss Nikon-F-Bajonett (mit AF-Kupplung und AF-Kontakten)
Effektiver Bildwinkel Nikon-FX-Format
Effektive Auflösung 24,3 Millionen Pixel
Bildsensor CMOS-Sensor, 35,9 x 24,0 mm (Nikon-FX-Format)
Effektive Auflösung 24,7 Millionen Pixel
Staubreduktionssystem Bildsensor-Reinigung, Referenzbild für Staubentfernung (setzt Capture NX 2 voraus, optional erhältliche Software)
Bildgröße (in Pixel) FX-Format (36 x 24): 6.016 x 4.016 (Groß), 4.512 x 3.008 (Mittel), 3.008 x 2.008 (Klein), DX-Format (24 x 16): 3.936 x 2.624 (Groß), 2.944 x 1.968 (Mittel), 1.968 x 1.312 (Klein), im Live-View-Modus für Filme aufgenommene Fotos im FX-Format: 6.016 x 3.376 (Groß), 4.512 x 2.528 (Mittel), 3.008 x 1.688 (Klein), im Live-View-Modus für Filme aufgenommene Fotos im DX-Format: 3.936 x 2.224 (Groß), 2.944 x 1.664 (Mittel), 1.968 x 1.112 (Klein)
Dateiformat NEF (RAW): 12- oder 14-Bit; verlustfrei komprimiert oder komprimiert; JPEG: JPEG-Baseline-Komprimierung: »Fine« (ca. 1:4), »Normal« (ca. 1:8) oder Basic (ca. 1:16) (Einheitliche Dateigröße); Optimale Bildqualität wählbar; NEF (RAW)+JPEG: Duales Dateiformat (Aufnahmen werden sowohl im NEF-(RAW-)Format als auch im JPEG-Format gespeichert)
Picture-Control-Konfigurationen »Standard«, »Neutral«, »Brillant«, »Monochrom«, »Porträt« und »Landschaft«; Konfigurationen können angepasst werden; Speicher für benutzerdefinierte Picture-Control-Konfigurationen
Speichermedien SD- (Secure Digital) sowie UHS-I-kompatible SDHC- und SDXC- Speicherkarten
Zwei Speicherkartenfächer Die Karte in Fach 2 kann als Reserve oder für Sicherungskopien verwendet werden, sowie zur getrennten Speicherung von Fotos in den Formaten NEF + JPEG. Bilder können von einer auf die andere Speicherkarte kopiert werden.
Dateisystem DCF (Design Rule for Camera File System) 2.0, DPOF (Digital Print Order Format), Exif (Exchangeable Image File Format for Digital Still Cameras) 2.3, PictBridge
Sucher Spiegelreflex-Pentaprismasucher mit fester Position der Austrittspupille
Bildfeldabdeckung FX (36 x 24): ca. 100% horizontal und vertikal; DX (24 x 16): ca. 97 % horizontal und 97 % vertikal
Vergrößerung ca. 0,7-fach (50-mm-Objektiv mit Lichtstärke 1:1,4 bei unendlich, -1,0 dpt)
Abstand der Austrittspupille 21 mm (ab Mitte der Okularlinsenoberfläche bei -1,0 dpt)
Dioptrieeinstellung -3 bis +1 dpt
Einstellscheibe BriteView-Einstellscheibe Typ B (Mark VIII) mit Markierung des AF-Messfeldbereichs und einblendbaren Gitterlinien
Spiegel Schnellrücklaufspiegel
Abblendtaste Die Abblendtaste schließt die Blende bis zur eingestellten Blendenstufe (Tiefenschärfekontrolle). Bei Zeitautomatik (A) oder manueller Belichtungssteuerung (M) wird die Blende manuell vom Benutzer vorgegeben, bei den anderen Arten der Belichtungssteuerung von der Kamera eingestellt.
Blendenöffnung Springblende, elektronisch gesteuert
Geeignete Objektive Kompatibel mit AF-NIKKOR-Objektiven, einschließlich TYP G, E und D (bei PC-Objektiven bestehen Einschränkungen) sowie DX- Objektive (mit DX-Format; 24 x 16 mm; scheinbare 1,5-fache Brennweitenverlängerung), AI-P-NIKKOR-Objektive und AI- Objektive ohne CPU (ausschließlich Belichtungssteuerung A und M). IX-NIKKOR-Objektive, Objektive für die F3AF und Non-AI- Objektive können nicht verwendet werden. Die Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe kann in Verbindung mit Objektiven mit einer Mindestlichtstärke von 1:5,6 verwendet werden (die elektronische Einstellhilfe unterstützt 7 mittlere Messfelder bei Objektiven mit einer Mindestlichtstärke von 1:8 und 33 mittlere Messfelder bei Objektiven mit einer Mindestlichtstärke von 1:6,8).
Verschlusstyp Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss
Belichtungszeit 1/4.000 s bis 30 s (Schrittweite 1/3 oder 1/2 LW), Langzeitbelichtung B, Langzeitbelichtung T (optionaler Infrarot- Fernauslöser ML-L3 erforderlich), X200
Blitzsynchronzeit X=1/200 s; der Blitz wird mit einer Verschlusszeit von 1/250 s oder länger synchronisiert (bei Verschlusszeiten zwischen 1/250 und 1/200 s fällt die Blitzreichweite möglicherweise geringer aus)
Aufnahmebetriebsarten »S« (Einzelbild), »CL« (langsame Serienaufnahme), »CH« (schnelle Serienaufnahme), »Q« (leise Auslösung), »QC« (leise Serienaufnahme), Selbstauslöser, Fernauslösung, Spiegelvorauslösung
Bildrate »CL« (langsame Serienaufnahme): 1-5 Bilder/s »CH« (schnelle Serienaufnahme): 6 Bilder/s »QC« (leise Serienaufnahme): 3 Bilder/s
Selbstauslöser Vorlaufzeit von 2, 5, 10 oder 20 s; 1 bis 9 Bilder im Abstand von 0,5, 1, 2 oder 3 s
Fernauslösung Fernauslöser mit Vorlaufzeit; Fernauslöser mit Direktauslösung, Spiegelfernauslösung
Belichtungsmessung TTL-Belichtungsmessung mit RGB-Sensor mit 2.016 Pixel
Messsystem Matrix: 3D-Color-Matrixmessung II (nur mit Objektiven vom Typ G, E und D) oder Color-Matrixmessung II (mit anderen Objektiven mit CPU); Color-Matrixmessung ist bei Objektiven ohne CPU verfügbar, wenn deren Objektivdaten eingegeben wurden; Mittenbetonte Belichtungsmessung: Messschwerpunkt mit einer Gewichtung von 75% auf mittlerem kreisförmigen Messfeld mit einem Durchmesser von 12 mm. Der Durchmesser kann auf 8, 15 oder 20 mm verändert werden oder es wird der Durchschnitt des gesamten Bildausschnitts bestimmt (12-mm- Kreis bei Objektiven ohne CPU); Spotmessung: Belichtungsmessung in einem Kreisfeld von 4 mm (entspricht einer Bildfeldabdeckung von 1,5 %) in der Mitte des gewählten Fokusmessfelds (zentrales Fokusmessfeld bei Objektiven ohne CPU)
Messbereich (ISO 100, Lichtstärke von 1:1,4, Umgebungstemperatur von 20 °C)° Matrixmessung oder mittenbetonte Belichtungsmessung: 0 bis 20 LW Spotmessung: 2 bis 20 LW
Blendenübertragung Je nach Objektivtyp elektronisch (CPU) oder mechanisch (AI)
Aufnahmeprogramme Automatik, Automatik [Blitz aus], Motivprogramme (»Porträt«, »Landschaft«, »Kinder«, »Sport«, »Nahaufnahme«, »Nachtportrait«, »Nachtaufnahme«, »Innenaufnahme«, »Strand/Schnee«, »Sonnenuntergang«, »Dämmerung«, »Tiere«, »Kerzenlicht«, »Blüten«, »Herbstfarben«, »Food«, »Silhouette«, »High Key«, »Low Key«), Programmautomatik (P) mit Programmverschiebung, Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A), manuelle Belichtungssteuerung (M), U1 (Benutzereinstellungen 1), U2 (Benutzereinstellungen 2)
Belichtungskorrektur –5 bis +5 LW in Schritten von 1/3 oder 1/2 LW; verfügbar mit Belichtungsmodi P,S,A,M
Belichtungsreihen 2 bis 3 Bilder in Schritten von 1/3, 1/2, 2/3, 1, 2 oder 3 LW
Blitzbelichtungsreihen 2 bis 3 Bilder in Schritten von 1/3, 1/2, 2/3, 1, 2 oder 3 LW
Weißabgleichsreihen 2 bis 3 Bilder in Schritten von 1, 2 oder 3
ADL-Belichtungsreihe 2 Bilder mit ausgewählter Einstellung für ein Bild oder 3 Bilder mit voreingestellten Werten für alle Bilder
Belichtungsmesswertspeicher Speichern der gemessenen Belichtung durch Drücken der AE- L/AF-L-Taste
ISO-Empfindlichkeit (Recommended Exposure Index) ISO 100 bis 6.400 in Schritten von 1/3 oder 1/2 LW. Einstellung auf ca. 0,3, 0,5, 0,7 oder 1 LW (entspricht ISO 50) unter ISO 100 oder auf ca. 0,3, 0,5, 0,7, 1 oder 2 LW (entspricht ISO 25.600) über ISO 6.400 möglich; ISO-Automatik einstellbar
Active D-Lighting »Automatisch«, »Extrastark«, »Verstärkt«, »Normal«, »Moderat« oder »Aus«
Autofokus TTL-Phasenerkennung mit Autofokus-Sensormodul Nikon Multi- CAM 4800; 39 Messfelder (einschließlich 9 Kreuzsensoren; bei Lichtstärken zwischen 1:5,6 und 1:8 werden die 33 mittleren Messfelder unterstützt, bei 1:8 die 7 mittleren Messfelder); AF- Hilfslicht (Reichweite ca. 0,5 bis 3 m)
Messbereich -1 bis +19 LW (bezogen auf ISO 100 und eine Umgebungstemperatur von 20 °C):
Fokussiermodi Autofokus (AF): Einzelautofokus (AF-S), kontinuierlicher Autofokus (AF-C), AF-Automatik (AF-A); prädiktive Schärfenachführung reagiert automatisch auf Bewegungen des Motivs; Manuelle Fokussierung (M) Die Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe kann verwendet werden
Fokusmessfeld Kann aus 39 oder 11 Fokusmessfeldern ausgewählt werden
AF-Messfeldsteuerung Einzelfeld-AF, Dynamische Messfeldsteuerung (9, 21 oder 39 Punkte), 3D-Tracking, automatische Messfeldsteuerung
Fokusspeicher Speichern der Entfernung durch Drücken des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt (nur Einzelautofokus) oder der AE-L/AF-L- Taste
Integriertes Blitzgerät Automatik, Porträt, Kinder, Nahaufnahme, Nachtporträt, Innenaufnahme, Tiere: Blitzautomatik (automatisches Aufklappen des Blitzgeräts) bei P, S, A, M, Food: Blitzgerät muss bei Bedarf manuell aufgeklappt werden (Blitztaste)
Leitzahl ca. 12 (m bei ISO 100 und 20 C)°
Blitzsteuerung TTL: i-TTL-Blitzsteuerung mit RGB-Sensor mit 2.016 Pixel wird mit integriertem Blitzgerät sowie den externen Blitzgeräten SB- 910, SB-900, SB-800, SB-700, SB-600, SB-400 oder SB-300 unterstützt; i-TTL-Aufhellblitz für digitale Spiegelreflexkameras wird in Verbindung mit Matrixmessung oder mittenbetonter Belichtungsmessung verwendet, i-TTL-Standardblitz für Spiegelreflexkameras in Verbindung mit Spotmessung
Blitzmodus Automatik, Automatik mit Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Automatik mit Langzeitsynchronisation, Automatik mit Langzeitsynchronisation und Reduzierung des Rote-Augen- Effekts, Aufhellblitz, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Langzeitsynchronisation, Langzeitsynchronisation und Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Langzeitsynchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Blitz aus, Unterstützung für automatische FP-Kurzzeitsynchronisation
Blitzbelichtungskorrektur –3 bis +1 LW in Schritten von 1/3 oder 1/2 LW
Blitzbereitschaftsanzeige Leuchtet, sobald das integrierte Blitzgerät oder ein optionales Blitzgerät vollständig aufgeladen ist; blinkt nach einer Blitzauslösung mit voller Leistung
Zubehörschuh Standard-Normschuh (ISO 518) mit Synchronisations- und Datenkontakten und Sicherungspassloch
Nikon Creative Lighting System (CLS) Advanced Wireless Lighting mit integriertem Blitzgerät, einem SB-910, SB-900, SB-800 oder SB-700 im Mastermodus oder mit Blitzfernsteuerungseinheit SU-800 sowie mit Blitzgeräten SB- 910, SB-900, SB-800, SB-700, SB-600 oder SB-R200 im Slavebetrieb; automatische FP-Kurzzeitsynchronisation und Einstelllicht mit allen CLS-kompatiblen Blitzgeräten außer SB- 400 und SB-300; Farbtemperaturübertragung und Blitzbelichtungsspeicher mit allen CLS-kompatiblen Blitzgeräten
Studioblitzanschluss Mit optionalem Blitzanschlussadapter AS-15
Weißabgleich Automatisch (2 Typen), Kunstlicht, Leuchtstofflampe (7 Typen), Direktes Sonnenlicht, Blitzlicht, Bewölkter Himmel, Schatten, manuelle Voreinstellung (bis zu 4 Werte können gespeichert werden), wählbare Farbtemperatur (zwischen 2.500 und 10.000 Kelvin); Feinabstimmung bei allen Optionen möglich
Live-View-Betriebsarten Aufnahmen im Live-View-Modus (Fotos), Filme im Live-View- Modus (Filmsequenzen)
Fokussiermodi in Live-View Autofokus (AF): Einzelautofokus (AF-S); permanenter Autofokus (AF-F); Manuelle Fokussierung (M)
Live-View – AF-Messfeldsteuerung Porträt-AF, Großes Messfeld, Normal, Motivverfolgung
Live-View – Autofokus Autofokus mit Kontrasterkennung an beliebiger Position im Bildfeld (bei Porträt-AF oder AF mit Motivverfolgung wählt die Kamera das Fokusmessfeld automatisch aus)
Film – Belichtungsmessung TTL-Belichtungsmessung mit Bildsensor
Messsystem Matrix
Bildgröße (in Pixel) und Bildrate 1.920 x 1.080: 30 p (progressiv), 25 p, 24 p 1.280 x 720: 60 p, 50 p, 30 p, 25 p. Tatsächliche Bildraten für 60 p, 50 p, 30 p, 25 p und 24 p: 59,94, 50, 29,97, 25 bzw. 23,976 Bilder/s; alle Optionen unterstützen sowohl hohe als auch normale Bildqualität
Dateiformat MOV
Videokomprimierung H.264/MPEG-4 Advanced Video Coding
Tonaufnahmeformat Lineare PCM
Tonaufnahmegerät Integriertes Mono-Mikrofon oder externes Stereomikrofon; Empfindlichkeit ist einstellbar
Weitere Optionen Indexbildwiedergabe, Zeitraffer-Aufnahmen
Monitor 8 cm (3,2 Zoll) großes Niedertemperatur-Polysilizium-TFT- Display mit ca. 921.000 Bildpunkten (VGA) mit großem Betrachtungswinkel von 170 Grad, ca. 100 % Bildfeldabdeckung und automatischer Steuerung der Monitorhelligkeit durch Umgebungshelligkeitssensor
Wiedergabe Wiedergabe von Einzelbildern und Indexbildern (4, 9 oder 72 Bilder oder nach Datum) mit Ausschnittsvergrößerung, Filmwiedergabe, Diaschau für Fotos und/oder Filme, Histogramm-Anzeige, Lichter, Bildinformationen, GPS- Datenanzeige und automatische Bildausrichtung
USB Hi-Speed-USB
HDMI-Ausgang HDMI-Mini-Anschluss (Typ C)
Zubehöranschluss Anschluss für Kabelfernauslöser MC-DC2 und GPS-Empfänger GP-1/GP-1A (jeweils optionales Zubehör)
Audioeingang Anschluss für Stereomikrofon (3,5-mm-Klinke; mit Spannungsversorgung)
Audioausgang Stereo-Mini-Klinkenbuchse (Durchmesser 3,5 mm)
Unterstützte Sprachen Arabisch, Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch (portugiesisch und brasilianisch), Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Thai, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch
Akku Ein Lithium-Ionen-Akku EN-EL15
Batteriehandgriff Optionaler Multifunktionshandgriff MB-D14, bestückt mit einem Nikon-Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL15 oder mit sechs Mignon-Batterien (Größe AA; Typ Alkaline, NiMH oder Lithium)
Netzadapter Netzadapter EH-5b; erfordert Akkufacheinsatz EP-5B (separat erhältlich)
Stativgewinde 1/4 Zoll (ISO 1222)
Abmessungen (H x B x T) ca. 113 x 141 x 82 mm
Gewicht ca. 850 g mit Akku und Speicherkarte, jedoch ohne Gehäusedeckel; ca. 760 g (nur Kameragehäuse)
Temperatur 0 bis 40 °C
Luftfeuchtigkeit bis 85 % (nicht kondensierend)
Mitgeliefertes Zubehör Zubehörschuhabdeckung BS-1, Gummi-Okularabschluss DK-21, Monitorschutz BM-14, Gehäusedeckel BF-1B, Lithium-Ionen- Akku EN-EL15 (mit Akku-Schutzkappe), Akkuladegerät MH-25, Okularabdeckung DK-5, Trageriemen AN-DC10, USB-Kabel UC- E15, CD-ROM mit ViewNX 2

Soweit nicht anders angegeben gelten alle Werte gemäß CIPA- Richtlinie für eine Kamera mit voll aufgeladenem Akku bei einer Umgebungstemperatur von 23 °C.
Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Oktober 2013
 

(thoMas)
 

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Geht doch!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 07:39

Bis Weihnachten hat sich der Preis auf 1800 eingependelt, das richtige Angebot für Amateure und Profis, die keine Kompromisse eingehen wollen und für die nur eine Vollformat-Kamera in die Auswahl kommt. Sehr schön - geht doch!

Nikon fängt genauso an wie Sigma

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 07:55
Gast schrieb:

Bis Weihnachten hat sich der Preis auf 1800 eingependelt, das richtige Angebot für Amateure und Profis, die keine Kompromisse eingehen wollen und für die nur eine Vollformat-Kamera in die Auswahl kommt. Sehr schön - geht doch!

Wie lange gab es die 600 jetzt?

Also alle, die sich eine 600er gekauft haben, duften einen wesentlichen Preisverfall der Gebrauchtpreise sehen - kein Problem für mich - wohl aber ein potenzielles Problem für alle, die jetzt ihre gebrauchte 600er verkaufen wollen.

Sigma macht auch jedes zweite Jahr ein neues 70-200 - was dazu führt dass drei - vier Jahre alte Linsen quasi verschleudert werden müssen.

Gut so - genauso stelle ich mir den Kamera-Hersteller meiner Wahl vor :-)

(ein bissie ironisch aber leider ein wahrer Kern drinnen)

Schön für diejenigen, die genau dieses Feature Set gesucht haben natürlich - die Welt ist aber nicht eindimensional

Kein Problem.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 13:16
Gast schrieb:

Wie lange gab es die 600 jetzt?

DAS ist jetzt die wahre D600. Das Vorgängermodell war eine unreife Beta Release, welche zu früh den Entwicklungslabors entkommen ist. Somit eine deutliche Besserung bei Nikon. Wenn man denkt, wie lange es gedauert hat, bis das unreife 80-400 VR durch das richtige Ding abgelöst wurde, ist das ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.

Einen wesentlichen Preisverfall der Gebrauchtpreise gab es bei den unzähligen Varianten des 300mm f/2.8 und der anderen langen Teles. Da wurde wirklich Geld waggonweise verbrannt mit tausend linkischen Zwischenschritten 5 bis 10 Jahre hinter Canon. Preisverfall bei Digitalkameras ist so selbstverständlich wie Schimmel auf alter Marmelade. Mag keiner, regt aber auch niemanden ernsthaft auf.

genau!!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 14:56
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Wie lange gab es die 600 jetzt?

DAS ist jetzt die wahre D600. Das Vorgängermodell war eine unreife Beta Release,

genau das würde ich als Kunde gerne hören!

Danke - hatt' ich mir's doch gedacht ;-)

Das mit den 300ren bei Nikon hatte ich beobachtet und mir lieber das 300 f/2,8 L IS USM II geholt (um es in 10 Jahren für den Preis zu vertickern, den ich heute bezahlt habe - so war's zumindest beim 300 f/2,8 L IS USM - das kostet jetzt gebraucht mehr als zur Produkteinführung)

Ist also nicht ganz so wie bei Marmelade und Schimmelkäse - machen Hersteller haben hier (noch) Ihre Kunden im Blick - ändert sich vielleicht hier auch.

Eine > 3 k EUR Kamera würde ich mir angesichts der wirklich kurzen und sehr überschaubaren Produktpolitik nie holen ausser jemand bezahlt es mir

Gast schrieb: ... für die

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 09:01
Gast schrieb:

... für die nur eine Vollformat-Kamera in die Auswahl kommt. Sehr schön - geht doch!

Ja, grossartig wie sie die 8x10 [inch] in so eine kleine Kamera hineingequetscht haben.

Wertvernichtung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 10:36

Da können wir Käufer der D600 ja glücklich sein! Wir dürfen eine Fehler bereinigte "neue" d 610 kaufen nachdem bei der D600 innerhalb nur eines Jahres 1500 Euro vernichtet wurden! Wundervoll, das stärkt das Vertrauen in die Marke nikon !

Ausgezeichnet...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 18:51

...dem ist absolut nichts hinzuzufügen!
Versteht das eigentlich jemand von NIKON, oder macht die Konzernphilosophie die ungeliebt mitdenkenden Mitarbeiter Platt?

Stand der Technik

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 15:15
Gast schrieb:

Bis Weihnachten hat sich der Preis auf 1800 eingependelt, das richtige Angebot für Amateure und Profis, die keine Kompromisse eingehen wollen und für die nur eine Vollformat-Kamera in die Auswahl kommt. Sehr schön - geht doch!

Habe mich schon lange von Nikon verabschiedet, aber die Kamera ist gut. Auch der Preis stimmt. Innovation ist aktuell von kaum einem Hersteller zu erwarten, warum auch? Die Digitaltechnik der drei Großen ist so weit entwickelt, das sie kaum noch wesentliche Unterschiede aufzuweisen hat. Auch die anderen Hersteller haben enorm aufgeholt. MIt dieser Kamera erzielt man garantiert gute Ergebnisse.

Sudel Eddi.

Wissen ist wie eine Laterne. Die Bekloppten halten sich an ihr fest, den Klugen leuchtet sie den Weg.

Keine Kompromisse bei der D610?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 16:49
Gast schrieb:

Bis Weihnachten hat sich der Preis auf 1800 eingependelt, das richtige Angebot für Amateure und Profis, die keine Kompromisse eingehen wollen und für die nur eine Vollformat-Kamera in die Auswahl kommt.

Ja genau. Und deshalb bewirbt Nikon die Kamera ausdrücklich als eine für Hobbyfotografen.

Mit Mwst...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 04:29

...recht günstig für uns CH er. Was meint dann Nikon CH wenn wir sie nicht inländisch kaufen?

Autofokus

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 08:16

Schade, dass die D610 nicht das Autofokus-System der D7100 bekommen hat.

Und das Bajonett...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 08:36

...ist wieder am Kunststoff verschraubt.
Das soll dauerhaft belastbar sein?
Schließlich sind da keine DX-Objektive dran, sondern schöne, grosse, schwere FX-Klötze.

..... ist doch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 11:51

z. b. bei der Canon EOS 6 D auch nicht anders und war bei der Nikon D600 auch so ... und ich hab noch nie davon gehört, dass da jemandem mal was raus- bzw. abgebrochen wäre .....

dauerhaftbelastbar...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 11:57

"dauerhaft", "belastbar" : sind so deeeeehnbare Begriffe. Wie sieht das dem Schreiber vorschwebende Koordinatensystem denn aus, in das er diese Begriffe eingebaut hat? 100x Objektivwechsel in der Dreiviertelstunde, oder wie?

dauerhaft belastbar

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 21:37

Der Bajonettring muß im Laufe des Kameralebens Einiges aushalten (=dauerhaft).
Das Gewicht von größeren Objektiven - und wenn die dann auch noch länger sind, kommt die Hebelwirkung hinzu -
belastet nun mal den Bajonettring, in der Regel mit Hebelwirkung nach unten.
Klar, ein schweres Tele hat man auf'm Stativ, aber wer hat im Eifer des Gefechts nicht schon mal an der Kamera gewuchtet?
Da trau ich einem Bajonettring, der in einem Metallgehäuse verschraubt ist, einfach mehr zu, als einem in Kunststoff verschraubten.

Klar, hat man nur die üblichen Feld-, Wald- und Wiesenobjektive wie 18-55, 18-105 o.s.Ä. dran, wird man wohl nix merken.

Und wer ausgerissene Bajonettringe mal sehen will - einfach den Herrn Google fragen.

Ergänzung

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 14:29

...und gerade die o.g. DX-Objektive wird man wohl NICHT an die D610 flanschen

Haltestelle

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 21:25

Sein Fremdobjektiv ("Geiz ist geil") wird die Kamera aber noch halten können!

Gast schrieb:

"dauerhaft", "belastbar" : sind so deeeeehnbare Begriffe. Wie sieht das dem Schreiber vorschwebende Koordinatensystem denn aus, in das er diese Begriffe eingebaut hat? 100x Objektivwechsel in der Dreiviertelstunde, oder wie?

danebengeschossen...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Oktober 2013 - 08:12

1. Habe keine Nikon
2. Habe keine (D)SLR mit Kunststoffgehäuse
3. Geiz ist geil - vor allem beim Hersteller

Und aus dem Kunststoff herausgerissene/-gebrochene Bajonette
sind keine Erfindung von mir

Schade ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 09:37

... daß die nicht an meine Canon-Objektive passt !

Ich habe mir neulich mal wieder

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 10:53

die F6 angeschaut: sehr schöne Kamera!

Was ich nicht in den Kopf kriege, dass die Nikon-Leute jedesmal so einen untalentierten Klotz aus der Presse treten, wo die doch so schöne Vorlagen haben, die die eigentlich nur weiter entwickeln müssen. Nur der rote Strich am Griff kanns ja wohl nicht sein.

Ansonsten muss man wohl feststellen, dass eine DLSR mit 6 k Auflösung auch nicht so der Riesenhit für das Geld ist. Das kriegt man auch ganz locker mit einer APS-C Kamera hin (s. Pentax) und für doch deutlich weniger Geld. Inwieweit eine FX für diese Auflösung Sinn macht, ist für mich zumindest fraglich. Aber da wissen die KB-Freunde sicher einiges zu sagen.

Das Wort Klappmonitor will ich in dem Zusammenhang erst gar nicht in den Mund nehmen. Macht bei dem Ding ja auch nur im LiveView-Modus Sinn. Dafür kann man allerings einen Schachtsucher hinten dran montieren. Das geht auch ganz gut, vor allem für die Spezialisten mit den Riesentüten.

Naja, aber ansonsten habe ich nicht so den Eindruck, also wollte sich Nikon mit Ruhm und Ehre in Sachen innovativer Lösungen und Technik bekleckern. Business as usal halt :-)

Klappmonitor

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 13:32
Gast schrieb:

(...) Das Wort Klappmonitor will ich in dem Zusammenhang erst gar nicht in den Mund nehmen. Macht bei dem Ding ja auch nur im LiveView-Modus Sinn. Dafür kann man allerings einen Schachtsucher hinten dran montieren. Das geht auch ganz gut, vor allem für die Spezialisten mit den Riesentüten. (...)

DANKE! Als bekennender Nikon-Fanboy sage ich offen, dass Klappmonitor und LiveView-Modus (und Video) für mich eher nicht die Nikon DSLR Welt ist. Wenn ich bewegte Bilder will, geht bei mir bevorzugt die spiegellose alte Sony NEX3 samt 2,6/16 aufs Minischwebestativ, und dann wird beim Gehen aus der Hand gedreht. Wird mit jeder Übung immer besser. Vom festen Dreibein würde ich vielleicht auch mal einen Monitor klappen... Wobei dann aber wieder der Lichtschacht die bessere Wahl ist. Aber vom Stativ dann wieder mit der NEX3 und entsprechenden anderen Objektiven. Und - hört hört - dann auch, wer mag zum Videografieren EMM EFF TEE. Da sehe ich beispielsweise die GH3 vorn, nachdem sich die Leute hier verbal die Köppe einhauen. FollFormat ist alles. Nein mFT. Nein ihr seid blöd, wir haben recht, nein wir.... Man kann tatsächlich beides parallel verwenden: Spiegel und Spiegellos... Mit der Kombi geht dann alles - na fast.

J aus B

Sehr schöne Kamera!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 13:55
Gast schrieb:

Ich habe mir neulich mal wieder die F6 angeschaut: sehr schöne Kamera!

Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Die F6 ist extrem groß und schwer, insbesondere mit dem MB-40. Den braucht man, denn die teuren und schnell leer gelutschten Lithium Exoten sind nicht so der Bringer. Bei Arbeit mit stromfressenden großen VR Objektiven ist nach nicht sehr vielen Filmen der Ofen aus. Die Kamera bleibt dann einfach beim Rückspulen stehen und wenn man's in der Eile nicht merkt, bekommt man beim Öffnen der Kamera Dinge zu sehen, die man nicht sehen möchte. Nämlich den nicht vollständig eingespulten Film. Die einzig sinnvolle Stromversorgungsoption für eine Kamera ohne angewachsenen Griff - EN-EL3/3a/3e - passt nicht nur nicht in die Kamera, sie funktioniert auch nicht im MB-40, obwohl der Batterieeinsatz aus dem MB-D10 perfekt passt und die Kamera mit Spannungen von 6 bis 11 Volt arbeiten könnte. Tut sie aber nicht, weil die Software den EN-EL3 für einen auf 7 Volt entladenen EN-EL4 hält und den Dienst verweigert. Genau so affig ist die Option, EXIF Daten über einen extrem teuren Floppy- oder CF-Kartenadapter mit proprietären Anschluss raus zu kriegen. Wenn man das schon anbietet, wäre wohl eine miniUSB Buchse der Anschluss der Wahl gewesen. Mit der Option, die gescannten Bilder in der Scan- oder Bildbetrachtungssoftware mit den runter geladenen EXIF Daten zu würzen. Außerdem wäre eine USB Buchse eine Option für Firmwareupdates gewesen, um eben derlei Kritikpunkte auszubügeln.

Summa Summarum ist die F6 nicht mehr als ein sentimentales Vitrinenstück. Ein nettes Abschiedsgeschenk von Nikon für langjährige Kunden, aber keine echte Profikamera in der Tradition einer F5, einer F3 oder einer F2. Mehr etwas für Leute, die "mit jeder Kamera gute Bilder machen" können.

Na, ich hoffe,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 16:35

Sie haben mitgekriegt, dass wir uns im digitalen Zeitalter bewegen.
Es geht um eine digitale Umsetzung, die F6 ist eine halbwegs stringente Designvorlage, die sehr straight gezeichnet ist. Im Gegensatz zu den Aufblasnummern neueren Datums.

Die F6

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 16:55

war genau so ergonomisch konzipiert, wie inzwischen alle DSLRs aus dem Hause Nikon, oder auch von Canon.

Halbwegs.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 11:42
Gast schrieb:

Sie haben mitgekriegt, ...

Ja.

Gast schrieb:

die F6 ist eine halbwegs stringente Designvorlage, ...

Die F6 ist eine auf Film rückgebaute D2. Das hat Nikon von vorneherein so bekannt gegeben. Da die D2(X|H) eine DX Kamera war, musste bei der Filmversion natürlich das Prisma vergrößert werden. Durch Weglassen des Hochformathandgriffs und Hinzukommen einer Rückspulkurbel gibt es weitere Abweichungen im Erscheinungsbild, das war's aber dann. Das ist keine "Vorlage", das ist ein eine schnelle Bastellösung aus dem was man gerade rumliegen hat. Sicherlich sehr straight gezeichnet, aber dieses Lob geht an die Mutter D2.

Den Hochformathandgriff wegzulassen, war sicher der richtige Weg, denn nicht alle wollen ein klobiges Monster und nicht alle brauchen 8 B/sec. Dann aber so eine lausige Stromversorgung vorzusehen, dass man erst wieder den - jetzt angeschraubten und weniger ergonomischen - Handgriff braucht, das war nicht das was wir wollten.

Dass es von der D600 jetzt eine Final Release 610 gibt, sehe ich nach wie vor als positiv. Sicher, das hätte besser laufen können und müssen. Nicht jeder freut sich über einen Erlkönig zum Listenpreis, der zwei Jahre später nur mehr nach Gewicht gehandelt wird. Aber besser jetzt die Kehrtwendung als nie. Und wenn wir schon unbedingt in der Asche der F6 rumwühlen müssen, für eine F6s hätte es mehr Verbesserungspotential gegeben.

Ah ja, und für die Jüngeren unter uns: In den 80er Jahren war es Brauch unter den Lohnknipsern, den Hype um ein neues Modell erst mal ein halbes bis ganzes Jahr unter den "engagierten Amateuren" abkühlen zu lassen und dann darauf zu hoffen, dass die nächste Lieferung keine Kinderkrankheiten mehr hatte. Davon hat man sich im letzten Jahrzehnt etwas entwöhnt. Vielleicht sollte man das wieder einführen. Auch wenn man im Einsteigersegment der D6x0 etwas schwieriger zur Zurückhaltung mahnen wird können.

Puh, schön, dass Sie das alles wissen,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 13:34

aber letztendlich interessiert das praktisch niemanden mehr im Detail.

Aber da kann ich Ihnen auf jeden Fall recht geben:

Zitat:

Ah ja, und für die Jüngeren unter uns: In den 80er Jahren war es Brauch unter den Lohnknipsern, den Hype um ein neues Modell erst mal ein halbes bis ganzes Jahr unter den "engagierten Amateuren" abkühlen zu lassen und dann darauf zu hoffen, dass die nächste Lieferung keine Kinderkrankheiten mehr hatte. ... Vielleicht sollte man das wieder einführen.

Ein halbwegs vernünftiger Mensch kauft sich niemals ein superneues Teil gleich nach der Markteinführung. Das kann nur in die Hose gehen. Aber, die Industrie kann sich drauf verlassen, dass es genügend "Enthusiasten" egal welcher Sorte und Zugehörigkeit gibt, die sofort zugreifen. Da kann man nun denken was man will!

Canon kann was...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 05:02

... z.b. Filmvorspulung in der eos 500N. Für Trottel die vorzeitig den Deckel öffnen. Externes Batterie-Handgriffteil inkl. für AA.

Vorzeitig.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 15:19
Gast schrieb:

Canon ... für Trottel ...

Auch andere hatten das. Das ist auch ok so, als Sicherheitsmaßnahme bei unabsichtlichem Öffnen. Hier geht es aber um absichtliches Öffnen. Die Kamera hatte eine Weile gespult und blieb dann stehen. Blöd wie ich war, bin ich damals davon ausgegangen, dass der Film fertig zurück gespult war. Bei allen anderen Kameras war das auch so. Am Sportplatz hatte ich damals keine Zeit, dem blöden Ding ständig den Puls zu fühlen. Nach dieser Lernerfahrung habe ich dann nur mehr die Rückspulkurbel benutzt. Rückbesinnung auf alte Werte.

Gast schrieb:

Externes Batterie-Handgriffteil inkl. für AA.

AA ist ein Kompromiss. Und ich hasse diese blöden Handgriffe, mit denen ich beim Hochformatschwenk ständig irgendwo am Stativ anstoße. Für Hochzeitsfotografen mag das ok gewesen sein. Die sind damals aber nach den ersten Erfahrungen mit der F6 eh zur F5 zurück gekehrt. Falls man den Statements in diversen Foren glauben will. Ich musste damals den teigigen Handgriff zur D200 nehmen, weil der EN-EL3e monatelang im Lieferverzug war und die reichlich vorhandenen EN-EL3 nicht mehr passten. Handgriff zur F6 siehe oben. Und Nikon hat hier keine Ausrede. Es gibt die perfekte Kamera und es gibt den perfekten Hochformathandgriff und Nikon hätte gewusst, wie man's macht. Siehe D700 plus MB-D10.

Aber genug davon, wir weichen vom Thema ab. Hier geht es um Nikon Bashing wegen eines Updates nach nur 2 Jahren. Zur F6 hat es nie ein Update gegeben.

Design

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 12:00

Ich frage mich, was geht in den Kameradesignern vor? Die Kameras sehen teilweise aus wie aufgeblasene Luftballons. Der Batteriegriff wirkt mit seinen überstehenden Kanten wie ein Fremdkörper... . Das sieht an der neuen OM-D besser aus.
Und, wie gesagt, seit Nikon das Canon - Design kopiert, haben die ihre Linie verloren.

Die kopieren nicht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 14:05

Die bauen nach ergonomischen Bedürfnissen.

Das ist kein

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 14:10

Batteriegriff allein, damit man - so wie bei Olympus - die Kamera überhaupt vernünftig halten kann, sondern auch ein Hochformatgriff; wofür die "überstehenden Teile" gedacht sind ...

Ich habe ohnehin das Gefühl,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 16:41

dass Nikon bevorzugt Fotografen im Fokus hat, die eigentlich noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen sind. Denen wird das digital Zeugs einfach nur so untergeschoben, aber sonst muss alles so aussehen wie anno Tobak. Diese Batteriegriffe sind einfach extrem scheußliche Trümmer für Freunde des unkultivierten, elektronischen Geräts. Da kommt doch immer mal wieder mächtig Freude auf :-)

Aufreger sind...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 05:09

.. bei den analogen EOS die teilweise fehlenden Ergonomien bei den Griffen. Selbst bei der 1N. Die SX500(neuere wenn auch nicht neueste digitale kompakt) ist zwar insgesamt klein, aber es ist zumindest ein guter kleiner Griff dran. Bei der uralt-Nikon P50 ist der gummi weg,hält nicht.

Na toll...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 13:16

...damit war die D600 immerhin fast ein ganzes Jahr lang eine aktuelle Kamera !!!
Mal sehen, wie lang es noch dauert, bis die Modelle quartalsweise erneuert werden.
Ist ja auch ein so unwarscheinlicher Fortschritt in dem Ding, daß das unbedingt herausgebracht werden mußte.

Ist wirklich eine traurige Entwicklung der Kameratechnik!
Vor 30 Jahren haben die HiFi-Chaoten diesen Unsinn so lang vorgemacht, bis sich kaum jemand für neue Geräte interessierte.
Heute läuft ein bis dato technisch exclusiver Industriezweig in die gleiche bescheuerte Richtung...

Was ist schlimm daran?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 17:00
Gast schrieb:

...damit war die D600 immerhin fast ein ganzes Jahr lang eine aktuelle Kamera !!!
Mal sehen, wie lang es noch dauert, bis die Modelle quartalsweise erneuert werden.
Ist ja auch ein so unwarscheinlicher Fortschritt in dem Ding, daß das unbedingt herausgebracht werden mußte.

Ist wirklich eine traurige Entwicklung der Kameratechnik!

Und wenn der Hersteller wöchentlich mit neuen Modellen kommt, wo ist das Problem, wenn er die Weiterentwicklung dem Kunden zeitnah zur Verfügung stellt?

Das ist das gleiche Problem

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 14:49

wie beim Geld die Inflation ...

Warum jetzt eine D610 ?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 14:58

Wenn das Öl- und Staubproblem nur die ersten Chargen betraf, ist doch alles gut. Warum bringt jetzt Nikon eine D610? Ich bin sicher, dass bald nach erscheinen der D610 das Spiel im Internet von vorne beginnt . Staub gibt es halt mal in unserer Welt. Wenn Nikon dann wieder so ein unglückliche Öffentlichkeitsarbeit betreibt, können sie die Modellreihe einstellen.

Bei beweglichen Teilen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 16:42

ist Öl im Spiel. Also, weglassen . . .

Es scheint die Probleme mit der D600

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 17:25

sind weit tiefer, ich höre immer wieder von Prozessor-Problemen, von Kameras deren Bilddateien auf keinem Rechner richtig wieder gegeben werden (Klötzchenbrei),
vom Sensor-Schmutz -

wie dieses Modell zeigt, war die D600 ein technischer Flopp und Nikon mußte eine neue Kamera bringen und auch denn Preis wieder hochdrücken.

Es ist jetzt wie bei den Objektiven, Canon ist nicht dolle, aber konsequent und bei Nikon wird zu viel nur Halbherzig gemacht, der Kunde ist der Tester.
Und auch die Nikon 1 fliegt Nikon mächtig um die Ohren, wenn Nikon den AF hin bekommt und einen Sucher findet - kann Nikon mit einer Nikon 2 im APS-C Format wieder neu anfangen...

der Dumme ist der Kunde.

Gast schrieb: Warum bringt

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. Oktober 2013 - 11:06
Gast schrieb:

Warum bringt jetzt Nikon eine D610?

Damit kann man unabhängig von der Frage, ob die D600 Probleme ohnehin inzwischen gelöst sind, deren Ruf ("fehlerhaft") loswerden. Bei der D600 würden immer Käufer verunsichert von den alten Geschichten.

um € 999,- könnte man drüber reden

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 16:50

aber um 2k ... gäääähhn.
Nein, Danke.

Wer will denn diese Kamera kaufen?

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 17:15

Die D800 kostet gerade einmal einen Aufschlag von ca. 150€. Oder wenn man dem Angebot auf dieser Seite trauen will, sogar 100€ weniger.
ROG

DSRL's leben heute nur noch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 19:32

DSRL's leben heute nur noch von Photokina zu Photokina, weil sich digitale Welt sich so rasant schnell, in weniger als zwei Jahren, weiter entwickelt!

Eine

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 20:36

höchst engstirnige Wahrnehmung der Realität.

Kameralebensdauer

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 20:48
Gast schrieb:

DSRL's leben heute nur noch von Photokina zu Photokina, weil sich digitale Welt sich so rasant schnell, in weniger als zwei Jahren, weiter entwickelt!

Ohhh - und andere Kameras?? Überspringen die eine Photokina und "leben" vier Jahre??? Hab' ich was verpasst?

J aus B

ROG schrieb: Die D800

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. Oktober 2013 - 11:03
ROG schrieb:

Die D800 kostet gerade einmal einen Aufschlag von ca. 150€.

Ist allerdings in der Bildfolge deutlich langsamer und vom Gehäuse größer.

EOS-Killer

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 18:21

Also ich beteilige mich ja grundsätzlich nicht an diesen albernen Vergleichskloppereien von Technikfreunden, aber wenn ich mir die 610 mal so oberflächlich anhand ihrer Werte anschaue, sehe ich einen knallharten EOS 6D-Killer. Und ich wünsche es Canon (als "EOS-Fotograf"), dass Käufer die 6D liegen lassen, denn Canon muss einfach "bestraft" werden: Für die überteuerte 5D MKIII und eine 6D mit einem anachronistischen AF-System. Diese kundenfeindliche Politik kann Nikon jetzt ausnutzen, auch wenn in der Geschichte der 610 selbst eine bizarre Nikon-Geschichte steckt. Aber Nikon war so clever, einen Restart durchzuziehen. Sonst hätten sie wohl ein riesiges Desaster mit der 6xx erlebt.

Gut Licht!

Staub von gestern

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. Oktober 2013 - 18:33

Da musste sich Nikon doch was einfallen lassen, denn viele haben das Staubproblem der D600 wohl nicht aus dem Kopf bekommen - es hat viele von Kauf abgehalten.
Das Staubproblem wurde von Nikon nie offensiv angegangen, außer nun mit der D610, ein Schlussstrich. Was sollen das denn bitte für Unterschiede zwischen den beiden 600ern sein. Ich warte lieber noch etwas und kaufe eine gebrauchte D600 :)

Ach Nikon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 06:11

..und alle warten weiter auf eine digitale FM2...

...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 12:43
Gast schrieb:

..und alle warten weiter auf eine digitale FM2...

8-)

Bin dafür...

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Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 17:06

Als Fotograf bin ich auf mein Werkzeug angewiesen. Die 800 ist eine tolle Kamera, für die meisten Aufträge eine Erleichterung. Im Studio würde ich mir aber eine digitale, mechanische 800-M ohne elektronische Spielereien wünschen. Da brauche ich kein Video und auch keine X- Bilder in der Sekunde sondern einen Sensor den ich individuell auf meine Studio Bedingungen einstellen kann. Das würde mir reichen.

Und ewig singen die Wälder.

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Gast
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 17:23
Gast schrieb:

Ach Nikon ... und alle warten weiter auf eine digitale FM2 ...

Wie viele sind "alle"?

Und wie ist das wesentliche Feature der FM2 - nämlich dass sie ohne unzuverlässige Batterien und ohne störanfällige Elektronik /1/ auskommt - bei einer digitalen Kamera umzusetzen?

/1/ Es gibt tatsächlich im Jahr 2013 noch Internetseiten, welche jenes Lied auch heute noch singen, das wir anno 1979 so gerne gehört haben: "Profis" werden niemals auf eine Kamera vertrauen, welche ohne Strom ihren Dienst versagt. Zitat gefällig?

http://www.kamera-geschichte.de/files/verschluss1_d.htm schrieb:

Im Gegensatz zu modernen elektronischen Verschlüssen funktioniert der Zentralverschluss rein mechanisch, ohne Batterie. Das ist in allen Situationen wichtig, in denen man sich nicht auf Batterien verlassen kann: sei es im Winter in eisiger Kälte, wo Batterien schnell aufgeben oder beim professionellen Fotografen der nicht von einer anfälligen Elektronik abhängig sein will. Deshalb sind zum Beispiel Hasselblad Objektive nach wie vor mit Zentralverschluss ohne Elektronik ausgerüstet.

Ich glaube

Bild von chris h
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chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 09. Oktober 2013 - 17:47

diese Präferenz für die FM-2 - die ich übrigens teile - resultiert aus dem unvergleichlich einfachen, schnörkellos perfekten Zugang zum Bild, den sie, mehr als andere, durchaus vergleichbare Kameras, ermöglichte.

Genau daran hatte ich mich auch bei meinem hier präsentierten Kamerakonzept orientiert: Die FM-2 war und ist Maßstab. Auch für eine Zeit, wo ihre grundlegend mechanische Arbeitsweise logischer Weise fehl am Platz ist, hingegen ihre Einfachheit stilbildend auf Kamerakonstrukteure wirken sollte.

D610

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Gast
am Donnerstag, 10. Oktober 2013 - 17:09

Die D610 ist in meinen Augen eine D600 ohne Flecken auf dem Sensor.

Gruß

Patrick

Möge es so sein

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Gast
am Donnerstag, 10. Oktober 2013 - 18:47

Möge die Kraft mit ihr sein ... 8-)

Einfachheit.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Oktober 2013 - 23:57
chris h schrieb:

diese Präferenz für die FM-2 ... resultiert aus dem unvergleichlich einfachen, schnörkellos perfekten Zugang zum Bild, ...

Ich habe darüber nachgedacht.

Das Resultat:
Ich denke, sowas gibt es schon. Heisst M9 und kommt von einem Hersteller, dessen Namen ich nicht nenne, jetzt wo die Hunde gerade schlafen.

Der Weg dorthin:
Ein wesentliches Problem bei Gadgets im 3. Jahrtausend ist, dass die Entwicklungsabteilungen fast aller Hersteller permanent unter Drogen stehen. Mein Plattenspieler konnte Schallplatten abspielen, kam dank Tangentialtonarm mit Start/Stop, 33/45 und Up/Down/L/R aus. Sowas haben damals wenige gekauft. Ich erspare uns jetzt die Knöpfchen aufzuzählen, die eine Discobrüllmaschine damals zwingend haben musste, um Zutritt zum Jugendzimmer zu erhalten. Der erste CP Player konnte CDs abspielen. Sonst nichts und dafür reichten ebenfalls 6 Knöpfe. Der neue BlueRay Player hat WLAN, direkten Zugang zu Facebook, Twitter und Youtube, hat einen Webbrowser, der ohne Tastatur nutzlos ist, kann Äpps nachladen, Spiele spielen, hat u. a. einen Internet TV-Kanal nur für Audi Werbefilme, gibt Aerobic- und Abnehmtips und sendet Benutzerprofile an den Hersteller. Nebst ein paar hundert anderen Gimmicks, die ich gar nicht ausprobieren möchte. CDs und DVDs spielen kann er nicht. Oder doch, kann er schon, aber die Fernbedienung hat mehr Tasten als ein Klavier und so wie beim Piano muss man die richtigen Tasten in der richtigen Reihenfolge drücken, sonst wird das nichts.

Ebenso war die Entwicklung bei den Kameras. Damals Belichtungszeit, Blende, Entfernung, Filmempfindlichkeit. Heute 300 Seiten Handbuch. Und die einstigen Basisparameter kann man bei Billigknipsen gar nicht mehr einstellen. Wie soll man manuell fokussieren auf einem tagblinden Mäusekino in Atari Auflösung? Selbst bei Kameras mit semiprofessionellen Anspruch wie der D200 war manuelle Fokussierung mit gewissen Objektiven ein Glücksspiel mit ungewissem Ausgang. Da mussten Schätzprothesen wie Schnittbildindikatoren das ersetzen, was die Mattscheibe nicht nehr leisten wollte. Mit der D300 ging es übrigens deutlich besser, Nikon ist immer wieder begrenzt lernfähig.

Da kommt natütlich wehmütige Erinnerung hoch an die Zeit, als man noch alle Haare, alle Zähne und täglich Sex hatte. Da hatten die Autos nur 4 Gänge und die Kameras nur 4 Knöpfe und für das eine wie für das andere brauchte man kein Handbuch. Für den Sex sowieso nicht. Ob so eine Zeit wieder kommt? Tja, da wachsen uns eher die Zähne wieder nach. Aber es wäre schon ein kleiner Trost, wenn es wieder Kameras gäbe, mit denen man einfach nur Fotos machen kann. Keine Videos, kein Internetupload, kein Möchtegern Photoshop auf dem Hinterteildisplay und keine Lächelerkennung für Kanarienvögel. Eine FM-4D wirds wohl nicht geben, denn auf eine Reihe sinnvoller Neuerungen wird man nicht ganz verzichten wollen. Da wird die M9 halt in vielen Fällen keine Alternative sein. Nur zwischen einem derart minimalistischen Ansatz und den aktuellen Featuremonstern wäre noch viel Platz für sinnvoll reduzierte Konzepte.

Die M9

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. Oktober 2013 - 07:02

ist mehr als ihre Vorgängerinnen von ursprünglichen Tugenden abgewichen - wobei, zugegeben, Leica hätte es in der Hand gehabt, da Maßstäbe zu setzen. Mehr sogar noch bei der S, wo allerdings eigene Ideen zu Gunsten eines "bewährten" Fremdkonzept offensichtlich keine Chance hatten.

Ja, ja,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. Oktober 2013 - 07:16

die Jugendzeit - sie kommt nie mehr zuürck ...

Das mit der M

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Freitag, 11. Oktober 2013 - 08:33

das war einmal - die M empfinde ich eher als Sündenfall (aus dem blinden Bestreben heraus, aus einer M eine Mirrorless zu machen).
Darüber hinaus fehlt der M immer noch der universelle Anspruch einer SLR (weil, nein, ein R-Adapter allein macht aus einer Pseudo-Mirrorless noch lang keinen Universalisten).

Die Kunst besteht ja auch nicht darin, sich den Möglichkeiten heutiger Fotografie zu versagen, sondern sie so in Kameras zu implementieren, dass sie in sich logisch, "organisch" zu Anwendung gelangen können.

Genau diesen Ansatz hab' ich versucht, in meinem im Sommer vorgestellten Kamerakonzept zu realisieren. Bei aller Polemik, die man über das Gesamtkonzept äußern kann - das Kernstück des Konzepts war und ist die stringente Reduktion der Bedienung auf allein drei Einstellräder. Was unter der Voraussetzung funktioniert, dass man die wesentlichen Funktionen einer Kamera betont und herausarbeitet; und auch erweiterter Funktionalität logisch begegnet.

Nicht die Funktionsvielfalt ist das eigentliche Problem, sondern die irrige Meinung, dass das auch (nur) mit einer Vielzahl an Zugängen zu realisieren sei. Was nicht heißt, dass ich mir solche Ausstattungsmonster auch wünsche - aber es steht einem prinzipiell einfachen Zugang zu einer zeitgemäßen Fotografie zumindest nicht im Weg.

Reduziere ich auch die Ausstattung, dann fördert das sicher den noch bewußteren Umgang mit den primären Gestaltungsparametern; aber einfacher, im Sinn der Reduktion der Einstellelemente, würde es trotzdem nicht werden. Bei mechanischen Kameras war dieser Zusammenhang, Funktionalität und Reduktion, zwangsweise auf den Punkt gebracht. Nur, diese Zeit ist wohl tatsächlich vorbei - existiert nur noch vorrangig als Schaustück in der Vitrine (was, zugegeben, schade ist).

Malen nach Zahlen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. Oktober 2013 - 12:49
Gast schrieb:
chris h schrieb:

diese Präferenz für die FM-2 ... resultiert aus dem unvergleichlich einfachen, schnörkellos perfekten Zugang zum Bild, ...

Ich habe darüber nachgedacht.
...
...
Ebenso war die Entwicklung bei den Kameras. Damals Belichtungszeit, Blende, Entfernung, Filmempfindlichkeit. Heute 300 Seiten Handbuch. Und die einstigen Basisparameter kann man bei Billigknipsen gar nicht mehr einstellen.

...
...

Das ewige Problem:
Wie kann man ein Handwerk, für das die meisten Konsumenten weder Zeit, noch Talent noch Intellekt noch Kunstfertigkeit besitzen, so an den Konsumenten bringen, dass der die Werkzeuge dennoch kauft? Dazu gibt es 3 Wege:

1. Forme ein Werkzeug, das ein Werkzeug bedient und suggeriere, dies wäre einfacher.

2. Suggeriere Werte.

3. Unterhalte den Kunden, lenke ihn (ab).

Gut Licht!

("Malen nach Zahlen" war dagegen nie so erfolgreich auf dem Markt wie "Fotografiere mit einer automatischen Kamera!")

Sony did it: A7 and A7r

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Gast
am Dienstag, 15. Oktober 2013 - 17:16

Wenn Sony in den nächsten Tagen die beiden FX-mirrorless Kameras ankündigt, kann sich Nikon und Canon warm anziehen. Leica wird schon schwitzen. Sollte Fuji noch mit einer Vollformatkamera kommen, wird es richtig spannend und die Preise werden sich auch noch etwas bewegen. Hier der Link zu den neuen Sonys:
http://photorumors.com/2013/10/14/sony-did-it-a7-and-a7r-are-the-first-m...

Und warum

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Gast
am Dienstag, 15. Oktober 2013 - 20:45

müssen die so häßlich sein ?