Die heutige Kameratechnik macht oft was sie will, nicht unbedingt immer das, was man von ihr erwartet.

— Unbekannt

Am 29.6.

  • 1844: William Henry Fox Talbot veröffentlicht „The Pencil of Nature“, das erste Buch mit Fotografien

BENUTZERANMELDUNG

Neuvorstellung: Sony Alpha 6300 (aktualisiert)

Sony kĂŒndigt heute mit der Alpha 6300 (a6300) eine neue Systemkamera mit APS-C-Sensor an. Sie ergĂ€nzt die Alpha 6000, deren GehĂ€use sie weitgehend ĂŒbernimmt. Von ihr unterscheidet sich die Alpha 6300 vor allem durch einen neu entwickelten 24-Megapixel-Sensor, 425 Phasen-AF-Sensoren auf dem Bildwandler sowie eine hohe Serienbildrate ohne Unterbrechung der Sucheranzeige. Die Alpha 6300 soll fĂŒr rund 1250 Euro (ohne Objektiv) im MĂ€rz 2016 auf den Markt kommen.

Bereits die Alpha 6000 galt als eine der schnellsten Kameras ihrer Klasse, jetzt legt Sony mit der Alpha 6300 noch eine Schippe nach. Zwar bleibt es bei einer Serienbildrate von 11 Bilder/s (fps), dabei will Sony allerdings den NachfĂŒhr-AF deutlich verbessert haben. 425 Phasen-AF-Sensoren auf dem Bildwandler sollen dafĂŒr sorgen, dass der Autofokus auch sich schnell bewegenden Motiven folgen kann und sie stets im Fokus hĂ€lt. Dabei wird den Actionfotografen freuen, dass die Alpha 6300 bis zu einer Bildrate von 8 Bilder/s das aktuelle Sucherbild anzeigt (und nicht die letzte Aufnahme).

Sony Alpha 6300

 

Die Sensorauflösung der Alpha 6300 Ă€ndert sich gegenĂŒber ihren kleinen Schwester nicht, es bleibt bei 24 Megapixel. Allerdings fĂŒhr Sony diesen Sensor komplett in Kupfer aus, was Bildrauschen bei höheren ISO-Empfindlichkeiten minimiert. Bei der Alpha 6300 lĂ€sst sich die ISO-Zahl auf 51.200 hochschrauben (ISO 25.600 im Videomodus).

Videos zeichnet die Alpha 6300 mit bis zu 4K-Auflösung auf. Dabei arbeitet sie im „Super 35mm“-Format ohne Pixelbinning, es wird also der komplette Sensor (rund 20 Megapixel bei 16:9) ausgelesen. Dieses 2,4fache Oversampling verspricht eine sehr gute VideoqualitĂ€t. UnterstĂŒtzt werden die Video-Ambitionen der Alpha 6300 durch eine Reihe von Funktionen, die Sony mit der Alpha 7S eingefĂŒhrt hat, wie zum Beispiel dem S-Log-Profil.

Die Alpha 6300 ist ohne Zweifel eine kleine Überraschung, mit der insbesondere Videographen zum jetzigen Zeitpunkt kaum gerechnet haben dĂŒrften. Sie werden sich auch am empfohlenen Verkaufspreis von rund 1250 Euro kaum stören. FĂŒr Fotografen dĂŒrfte dieser Preis dagegen eine hohe HĂŒrde darstellen, die zu nehmen sich wohl nur dann lohnt, wenn hohe Serienbildraten und ein entsprechend leistungsfĂ€higer AF gefordert sind. Da ist es nur zu begrĂŒĂŸen, dass die Alpha 6000 zum derzeitigen Straßenpreis von unter 600 Euro weiterhin im Programm bleibt.

Sony Alpha 6300

 

Pressemitteilung von Sony Deutschland:

Alpha 6300 von Sony: Die schnellste Kamera der Welt

Die neue Alpha 6000 von Sony bricht neue Rekorde: Sie hat den schnellsten Autofokus aller Systemkameras mit APS-C Sensor, die derzeit meisten Autofokuspunkte verglichen mit anderen APS-C Sensor Kameras mit Wechselobjektiven und lĂ€sst auch in Sachen BildqualitĂ€t keine WĂŒnsche offen. Der neu entwickelte 24,2 Megapixel Exmor Sensor im APS-C Format nimmt auch Videos mit 4K Auflösung auf.

Berlin, 3. Februar 2016. Die Alpha 6000 von Sony bekommt VerstĂ€rkung: KĂŒnftig fĂŒllt die Alpha 6300 den freien Platz neben ihr in der Fototasche. Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Schwestern: Die neue Alpha 6300 kann dank „4D FOCUS“ System jedes Objekt vor der Kamera in einer Rekordzeit von 0,05 Sekunden erfassen. Schneller schafft das keine vergleichbare APS-C Kamera. Zudem können sich Fotograf und Kamera auf 425 Phasen-Autofokus-Punkte verlassen, die kĂŒnftig die gesamte SensoroberflĂ€che bedecken werden. Auch hier gilt: Keine vergleichbare Kamera kann auf Informationen von so vielen Autofokus-Helfern zurĂŒckgreifen. Mit elf Bildern pro Sekunde fĂŒhrt die Alpha 6300 zudem bei sich bewegenden Objekten die SchĂ€rfe nach und justiert die Belichtung kontinuierlich. Auch das sind Spitzenwerte auf dem Kameramarkt.

Besser unterwegs ist die neue Alpha 6300 auch in Sachen Sensor und Sucher. Der neue 24,2 Megapixel Exmor APS-C Sensor liest extraschnell Bilddaten aus. Das ermöglicht ein kontinuierliches Live Bild im digitalen Sucher oder auf dem LCD Bildschirm mit bis zu acht Bildern pro Sekunde. Ohne Zeitverzögerung kann es der Sucher der Alpha 6300 hier spielend mit klassischen optischen Suchern aufnehmen. Beim neuen Sensor setzt Sony auf neue KupferdrĂ€hte. Das erhöht die Effizienz des Sensors bei der Lichtaufnahme und erhöht die Geschwindigkeit des Datentransports. Der BIONZ X Prozessor verfĂŒgt ĂŒber neue Algorithmen zur Bildverarbeitung und kitzelt so alle Detailinformationen aus dem Sensor. Gemeinsam halten Sensor und Prozessor das Bildrauschen auf konstant niedrigem Niveau. Auch Details bleiben gerade bei den mittleren ISO Empfindlichkeitsstufen erhalten. Deshalb stehen Sensor und Prozessor fĂŒr beste Bildergebnisse zwischen ISO 100 und 51.200 im Fotomodus. Im Videomodus ist bei 25.600 Schluss.

Sony Alpha 6300

 

Genau wie ihr Schwestermodell Alpha 6000 steht die Alpha 6300 allerdings in erster Linie fĂŒr einen erstklassigen Autofokus. Bei beiden Modellen ist „4D FOCUS“ das Stichwort. Die perfekte Mischung zwischen ultraschnellem Phasenautofokus- und extrem genauen Kontrastautofokuspunkten macht das Erfolgsgeheimnis des schnellen Hybridautofokussystems aus. In 0,05 Sekunden erfasst die Kamera jedes sich bewegende Objekt vor der Linse – und lĂ€sst es nicht mehr aus den Augen. Schließlich decken die 425 Phasen-Autofokuspunkte nahezu den gesamten Sucher ab.

Erstmals integriert Sony eine neue AF Tracking Technologie in eine Kamera. Selbst kleine Objekte werden aufgrund der hohen Dichte der AF-Punkte deshalb schneller und zuverlĂ€ssiger erkannt und bleiben stets im Fokus. Sind Hund, Athlet oder Vogel von der Kamera erfasst, aktiviert sie verschiedene Autofokuspunkte in der NĂ€he des Objekts und kann so auch schnellen Bewegungen besser folgen. Gerade im Zusammenhang mit Serienbildaufnahmen von elf Fotos in der Sekunde oder acht Bildern im ununterbrochenen „Live View“ Modus liegt die SchĂ€rfe immer zu 100% an der gewĂŒnschten Stelle.

Die 425 Phasen-Autofokuspunkte mit verbesserter Nachverfolgung und Genauigkeit stehen ĂŒbrigens auch uneingeschrĂ€nkt zur VerfĂŒgung, wenn die Alpha 6300 gemeinsam mit SAM oder SSM A-Mount Objektiven via LA-EA3 Adapter genutzt wird. Keine andere APS-C Kamera von Sony verfĂŒgt bisher ĂŒber diese FĂ€higkeit.

Der bei verschiedenen Alpha 7 Kameras geschĂ€tzte „Silent Shooting“ Modus, der die Alpha 6300 komplett lautlos arbeiten lĂ€sst, ein AF VergrĂ¶ĂŸerungs-Modus sowie diverse Autofokus-Modi („expanded flexible spot AF“, „Augen AF“ im AF-C Modus etc.) runden die FlexibilitĂ€t der Kamera in Sachen Autofokusleistung ab.

Auch in Sachen Video legt die Alpha 6300 einen digitalen Zahn zu. Aufnahmen in 4K mit voller Pixelauslesung ohne „Pixel Binning“ im Super 35mm Format sind ab sofort Standard. Rund 20 Megapixel Information werden im 4K Modus ausgelesen – das entspricht rund 2,4-mal so vielen Pixeln wie fĂŒr 4K UHD normalerweise benötigt wird. Die Masse an Daten wird dann dank Oversampling zu einem detailreichen 4K UHD Video zusammengefĂŒhrt. Mit einer Bitrate von bis zu 100 Mbit/s zeichnet die Alpha 6300 im XAVC S Codec 4K Videos auf. UHS Class 3 Speicherkarten sind bei 100 Mbit/s Pflicht. Klar, dass der Autofokus auch im Videomodus rund doppelt so schnell arbeitet wie bei der Alpha 6000. Auf Wunsch lassen sich Autofokus Geschwindigkeit und Nachverfolgung manuell anpassen. So bleibt auch im Videomodus maximale KreativitĂ€t erhalten.

Zum ersten Mal kann die Alpha 6300 zudem Full HD mit 120 Bildern pro Sekunde und 100 Mbit/s aufzeichnen. Das gab es so bei einer APS-C Kamera mit Wechselobjektiven noch nicht. Damit werden zukĂŒnftig auch Videos in vier bis fĂŒnffacher Zeitlupe in Full HD (24p oder 30p) möglich. Profis oder solche, die es werden wollen, können mit der Alpha 6300 auch im S-Log Gamma Profil aufzeichnen. Mit 14 Blendenstufen ist der Dynamikumfang hier atemberaubend. S-Gamut schließlich erweitert den Farbraum bei der Videoaufzeichnung. Beides eröffnet neue Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung der Videos. Und damit neben einem erstklassigen Bild auch der Ton nicht zu kurz kommt, verfĂŒgt die Alpha 6300 ĂŒber einen separaten Mikrofon-Eingang, der sich sowohl mit klassischen Mikrofonen als auch mit dem XLR Adapter von Sony bestens versteht. Die „Gamma Display Hilfe“ Funktion erlaubt es dem Nutzer, schon wĂ€hrend der S-Log Aufnahme die QualitĂ€t des Videos zu ĂŒberprĂŒfen. Die „Zebra“ Kontrolle hat allzeit die Belichtungseinstellungen im Blick. Verschiedene Bildprofile, Time Code / User Bit und vieles mehr lassen sich auf Wunsch zuschalten. Auch das erhöht den Komfort bei der Aufnahme sowie der Nachbearbeitung.

Damit nicht nur dem Autofokus, sondern auch dem Nutzer kein Detail entgeht, glĂ€nzt die Alpha 6300 mit einem hoch auflösenden, kontrastreichen XGA OLED „Tru-Finder“ Sucher mit rund 2,4 Millionen Bildpunkten. In einem neuen Modus kann der Sucher sogar 120 Bilder pro Sekunde zeigen. Selbst schnellste Bewegungen werden so perfekt dargestellt. Gerade bei Serienbildern ist das Gold wert.

Die Alpha 6300 liegt dank ihres robusten MagnesiumgehĂ€uses fest in der Hand. Neun Bedienknöpfe warten darauf, von ihrem Nutzer individuell mit Funktionen belegt zu werden. Insgesamt stehen 64 Funktionen zur Auswahl. Auf Wunsch lĂ€sst sich im Sucher und auf dem Monitor eine digitale Wasserwage einblenden. Auch ein Staub- und Feuchtigkeitsschutz sowie ein verstĂ€rktes Bajonett wurde fĂŒr die neue Alpha 6300 umgesetzt. Der verbesserte Auslöseknopf und das Moduswahlrad erhöhen den Bedienkomfort.

Wie es sich fĂŒr eine Kamera von Sony gehört, sind WiFi und NFC genauso an Bord wie Sony PlayMemories Camera Apps. Wer mag, kann die Kamera mit PlayMemories Mobile, verfĂŒgbar fĂŒr Android und iOS, fernsteuern oder Bilder ĂŒbertragen. Per QR Code lassen sich auch Smartphones ohne NFC spielend leicht mit der Kamera verbinden.

Ab MĂ€rz 2016 wird die Alpha 6300 in Deutschland erhĂ€ltlich sein. Der Preis liegt bei 1249 Euro fĂŒr den Body. Im Kit ist die Kamera mit dem SELP1650 Standardobjektiv fĂŒr 1399 Euro zu haben, oder mit dem SEL1670Z fĂŒr 2250 Euro.

Aktualisiert (04.02.2016, 12:07 Uhr):

Technische Daten:

General Camera type Interchangeable-lens digital camera
Lens mount E-mount
Image sensor Type APS-C type (23.5 x 15.6mm) Exmor CMOS sensor
Number of pixels (effective) Approx. 24.2 megapixels
Number of pixels (total) Approx. 25.0 megapixels
Image sensor aspect ratio 3:2
Anti-dust system Charge protection coating on Optical Filter and ultrasonic vibration mechanism
Recording system (still images) Recording format JPEG (DCF Ver. 2.0, Exif Ver.2.3, MPF Baseline compliant), RAW (Sony ARW 2.3 format)
Image size (pixels) [3:2 aspect ratio] L: 6000 x 4000(24M), M: 4240 x 2832(12M), S: 3008 x 2000(6.0M)
[16:9 aspect ratio]L: 6000 x 3376(20M), M: 4240 x 2400(10M), S: 3008 x 1688(5.1M)
[Sweep Panorama] Wide: horizontal 12,416 x 1,856 (23M), vertical 5,536 x 2,160 (12M), Standard: horizontal 8,192 x 1,856 (15M), vertical 3,872 x 2,160 (8.4M)
Image quality modes RAW, RAW & JPEG, JPEG Extra fine, JPEG Fine, JPEG Standard
RAW output 14 bit
Picture Effect 13 modes: Posterization (Color, B/W), Pop Color, Retro Photo, Partial Color (R, G, B, Y), High Contrast Monochrome, Toy Camera, Soft High-key, Soft Focus, HDR Painting, Rich-tone Monochrome, Miniature, Watercolor, Illustration
Creative Style Standard, Vivid, Neutral, Clear, Deep, Light, Portrait, Landscape, Sunset, Night Scene, Autumn Leaves, Black & White, Sepia (Contrast -3 to +3 steps, Saturation -3 to +3 steps, Sharpness -3 to +3 steps) (Style Box 1-6 also provided)
Dynamic range functions Off, Dynamic Range Optimizer (Auto/Level (1-5)), Auto High Dynamic Range: Auto Exposure Difference, Exposure Difference Level (1.0-6.0 EV, 1.0 EV step)
Color space sRGB standard (with sYCC gamut) and Adobe RGB standard compatible with TRILUMINOS Color
Recording system (movies) Recording format XAVC S / AVCHD format Ver. 2.0 compliant / MP4
Video compression XAVC S: MPEG-4 AVC/H.264
AVCHD: MPEG-4 AVC/H.264
MP4: MPEG-4 AVC/H.264
Audio recording format XAVC S: LPCM 2ch
AVCHD: Dolby Digital (AC-3) 2ch, Dolby Digital Stereo Creator
MP4: MPEG-4 AAC-LC 2ch
Image size (pixels) [NTSC] XAVC S 4K: 3840 x 2160 (30p/100Mbps, 30p/60Mbps, 24p/100Mbps, 24p/60Mbps)
XAVC S HD: 1920 x 1080 (60p/50Mbps, 30p/50Mbps, 24p/50Mbps, 120p/100Mbps, 120p/60Mbps)
AVCHD: 1920 x 1080 (60p/28Mbps/PS, 60i/24Mbps/FX, 60i/17Mbps/FH, 24p/24Mbps/FX, 24p/17Mbps/FH)
MP4: 1920 x 1080 (60p/28Mbps, 30p/16Mbps), 1280 x 720 (30p/6Mbps)
[PAL] XAVC S 4K: 3840 x 2160 (25p/100Mbps, 25p/60Mbps)
XAVC S HD: 1920 x 1080 (50p/50Mbps, 25p/50Mbps, 100p/100Mbps, 100p/60Mbps)
AVCHD: 1920 x 1080 (50p/28Mbps/PS, 50i/24Mbps/FX, 50i/17Mbps/FH, 25p/24Mbps/FX, 25p/17Mbps/FH)
MP4: 1920 x 1080 (50p/28Mbps, 25p/16Mbps), 1280 x 720 (25p/6Mbps)
High Frame Rate Recording [NTSC] 1920 x 1080 (24p/12Mbps, 30p/16Mbps)
[PAL] 1920 x 1080 (25p/16Mbps)
Picture Profile Yes (Off / PP1-PP9) Parameters: Black level, Gamma (Movie, Still, Cine1-4, ITU709, ITU709 [800%], S-Log2, S-Log3), Black Gamma, Knee, Color Mode (Movie, Still, Cinema, Pro, ITU709 Matrix, White&Black, S-Gamut, S-Gamut3.Cine, S-Gamut3), Saturation, Color Phase, Color Depth, Detail, Copy, Reset
Movie functions Audio Level Display, Audio Rec Level, AF Tracking Sensitivity, AF Drive Speed, Auto Slow Shutter, HDMI info. Display (On/Off selectable), Time Code/User Bit, Picture Profile, Creative Style, Picture Effect, Rec Control, Dual Video Rec, Marker Setting, PAL/NTSC Selector, Gamma Display Assist
Color space xvYCC standard (x.v.Color when connected via HDMI cable) compatible with TRILUMINOS Color
Clean HDMI output   [NTSC] 3840 x 2160 (30p/24p) / 1920 x 1080 (60p/24p) / 1920 x 1080 (60i),YCbCr 4:2:2 8bit/ RGB 8bit
[PAL] 3840 x 2160 (25p) / 1920 x 1080 (50p) / 1920 x 1080 (50i),YCbCr 4:2:2 8bit/ RGB 8bit
Media Media Memory Stick PRO Duo,Memory Stick PRO-HG Duo,Memory Stick Micro (M2),SD memory card, SDHC memory card (UHS-I compliant), SDXC memory card (UHS-I compliant), microSD memory card, microSDHC memory card, microSDXC memory card
Slot Multi slot for Memory Stick Duo/ SD memory card
Noise reduction Noise reduction Long exposure NR: On/Off, available at shutter speeds longer than 1 sec., High ISO NR: Normal/Low/Off selectable
Multi Frame NR Auto/ ISO 100 to 51200
White balance Modes Auto WB / Daylight / Shade / Cloudy / Incandescent / Fluorescent (Warm White / Cool White / Day White / Daylight) / Flash / Color Temperature (2500 to 9900K) & Color Filter (G7 to M7: 57 steps, A7 to B7: 29 steps) / Custom / Underwater
AWB micro adjustment G7 to M7 (57 steps), A7 to B7 (29 steps)
Bracketing 3 frames, H/L selectable
Focus system Type Fast Hybrid AF(phase-detection AF/contrast-detection AF)
Focus point 425 points (phase-detection AF) / 169 points (contrast-detection AF)
Sensitivity range EV-1 to EV20 (ISO100 equivalent with F2.0 lens attached)
AF modes Automatic AF (AF-A), Single-shot AF (AF-S), Continuous AF (AF-C), Direct Manual Focus (DMF), Manual Focus
Focus area Wide (425 points (phase-detection AF), 169 points(contrast-detection AF)) / Zone / Center / Flexible Spot (S/M/L) / Expand Flexible Spot / Lock-on AF ( Wide / Zone / Center / Flexible Spot (S/M/L) / Expand Flexible Spot)
Focus type with LA-EA3 (sold separately) Phase-detection/contrast-detection selectable
Other features Lock-on AF, Eye AF, Predictive control, Focus lock; Eye-Start AF and AF micro adjustment (both only available with optional LA-EA2 or LA-EA4 attached), AF illuminator (built-in, LED type, range: Approx. 0.30-3m), AF ON
Exposure control Metering type 1200-zone evaluative metering
Metering sensor Exmor CMOS sensor
Metering sensitivity EV-2 to EV20 (at ISO100 equivalent with F2.0 lens attached)
Metering modes Multi-segment, Center-weighted, Spot
Exposure modes Auto (iAuto, Superior Auto), Programmed AE (P), Aperture priority (A), Shutter-speed priority (S), Manual (M), Scene Selection, Sweep Panorama, Movie/High Frame Rate (Programmed AE (P) / Aperture priority (A) / Shutter-speed priority (S) / Manual (M))
Scene Selection Portrait, Landscape, Macro, Sports Action, Sunset, Night Portrait, Night Scene, Hand-held Twilight, Anti Motion Blur
Exposure compensation +/-5.0 EV (in 1/3 EV or 1/2 EV steps)
AE bracketing Bracket: Single/Bracket: Cont., 3/5/9 frames selectable. With 3 or 5 frames, in 1/3, 1/2, 2/3, 1.0, 2.0 or 3.0 EV increments, with 9 frames, in 1/3, 1/2, 2/3 or 1.0 EV increments.
AE lock Available with AE lock button. Locked when shutter button is pressed halfway. Can be disabled from the Menu.
ISO sensitivity (Recommended Exposure Index) Still images: ISO 100-25600 (expandable to 51200), AUTO (ISO 100-6400, selectable lower limit and upper limit), Movies: ISO 100-25600 equivalent, AUTO (ISO 100-6400 equivalent, selectable lower limit and upper limit)
Viewfinder Type XGA OLED, 1.0cm (0.39 type) electronic viewfinder (color)
Total number of dots 2,359,296 dots
Brightness control Auto/Manual (5 steps between -2 and +2)
Color temperature control Manual (5 steps)
Field coverage 100%
Magnification Approx. 1.07x (35mm camera equivalent: Approx. 0.70x) with 50mm lens at infinity, -1m-1)
Diopter adjustment -4.0 to +3.0m-1
Eye point Approx. 23mm from the eyepiece lens, 21.4mm from the eyepiece frame at -1m-1(CIPA standard)
Display Graphic Display / Display All Info. / No Disp. Info. / Histogram / Digital Level Gauge
Real-time image-adjustment display On/Off
Finder Frame Rate selection Yes (1x, 2x)
LCD screen Type 7.5cm (3.0-type) wide type TFT
Total number of dots 921,600 dots
Brightness control Manual (5 steps between -2 and +2), Sunny Weather mode
Adjustable angle Up approx. 90 degrees, down approx. 45 degrees
Display selecter (Finder/LCD) Auto/Manual
Display Graphic Display / Display All Info. / No Disp. Info. / Histogram / Digital Level Gauge / Shooting information for viewfinder mode
Real-time image-adjustment display On/Off
Focus magnifier 5.9x, 11.7x
Zebra Yes (selectable level + range or lower limit as custom setting)
Peaking MF Yes (Level setting: High/Mid/Low/Off, Color: White/Red/Yellow)
Other features Face detection On / On (Regist. Faces) / Off, Face registration, Face selection (Max. number of detectable faces: 8)
Auto Object Framing Yes
Clear Image Zoom Still / Movie: Approx. 2x
Digital zoom Smart zoom (still images) M: Approx. 1.4x, S: Approx. 2.0x
Digital zoom (still images) L: Approx. 4x, M: Approx. 5.7x, S: Approx. 8x
Digital zoom (movies) Approx. 4x
PlayMemories Camera Apps Yes
Lens compensation Peripheral shading, chromatic aberration, distortion
Zoom Ring Rotate Yes
Others ISO Auto Minimum Shutter Speed, Bright Monitoring, Copyright Info, Set File Name
Shutter Type Electronically controlled, vertical-traverse, focal-plane type
Shutter speed Still images: 1/4000 to 30 sec., Bulb
Movies: 1/4000 to 1/4 (1/3 step)
NTSC: Up to 1/60 in AUTO mode (up to 1/30 in Auto Slow Shutter mode)
PAL: Up to 1/50 in AUTO mode (up to 1/25 in Auto Slow Shutter mode)
Flash sync. speed 1/160 sec.
Electronic front curtain shutter Yes, On/Off
Silent Shooting Yes, On/Off
SteadyShot INSIDE (image stabilization) Type Not supported (image stabilization supplied by lens)
Flash Control Control Built-in flash
Guide No. 6 (in meters at ISO100)
Flash coverage 16mm (focal-length printed on the lens body)
Control Pre-flash TTL
Flash compensation +/-3.0 EV (switchable between 1/3 and 1/2 EV steps)
Flash bracketing 3/5/9 frames selectable. With 3 or 5 frames, in 1/3, 1/2, 2/3, 1.0, 2.0, 3.0 EV increments, with 9 frames, in 1/3, 1/2, 2/3, 1.0 EV increments.
Flash modes Flash off, Autoflash, Fill-flash, Rear Sync., Slow Sync., Red-eye reduction (On/Off selectable), Hi-speed sync*1, Wireless*1
Recycling time Approx. 4sec.
External flash Sony α System Flash compatible with Multi Interface Shoe. Attach the shoe adaptor for flash compatible with Auto-lock Accessory Shoe.
FE level lock Yes
Wireless control Yes (wireless flash with lightning ratio control)
Drive Drive modes Single shooting, Continuous shooting (Hi+/Hi/Mid/Lo selectable), Self-timer, Self-timer (Cont.), Bracketing (Cont., Single, White Balance, DRO)
Self-timer 10 sec. delay/5 sec. delay/2 sec. delay/Continuous self-timer (3 frames after 10 sec. delay/5 frames after 10 sec. delay/3 frames after 5 sec. delay/5 frames after 5 sec. delay/3 frames after 2 sec. delay/5 frames after 2 sec. delay)/Bracketing self-timer (Off/2 sec. delay/5 sec. delay/10 sec. delay)
Speed (approx., max.)*2 Continuous mode: 11fps (Hi+), 8fps (Hi), 6fps (Mid), 3fps (Lo)
No. of recordable frames*2 (approx.) 44 frames (JPEG Extra fine L), 47 frames (JPEG Fine L), 55 frames (JPEG Standard L), 21 frames (RAW), 21 frames (RAW&JPEG)
Playback Modes Single (with or without shooting information, Y RGB histogram & highlight/shadow warning), 12/30-frame index view, Enlarged display mode (Maximum magnification L: 16.7x, M: 11.8x, S: 8.3x), Auto Review (10/5/2 sec, off), Image orientation (Auto/Manual/Off selectable), Slideshow, Panorama scrolling, Folder selection (Still / Date / MP4 / AVCHD / XAVC S HD / XAVC S 4K), Forward/Rewind (Movie), Delete, Protect
Interface PC interface Mass-storage, MTP, PC remote
Multi / Micro USB Terminal Yes*3
Wireless LAN (built-in) Wi-Fi Compatible, IEEE802.11b/g/n (2.4GHz band)*4 Playback of still images and movies on smartphones, PCs and TVs
NFCℱ Yes (NFC Forum Type 3 Tag compatible, One-touch remote, One-touch sharing)
HD output HDMI micro connector (Type-D), BRAVIA Sync (link menu), PhotoTV HD, 4K movie output, 4K still image playback
Multi Interface Shoe Yes
Others Microphone terminal (3.5mm Stereo minijack)
Audio Microphone Built-in stereo microphone or XLR-K2M / XLR-K1M / ECM-XYST1M (sold separately)
Speaker Built-in, monaural
Print Compatible standards Exif Print, Print Image Matching III, DPOF setting
Custom function Type Custom key settings, Programmable setting
Memory function Yes (2 sets)
Power Battery Rechargeable battery pack NP-FW50
Still images Approx. 350 shots (viewfinder) / Approx. 400 shots (LCD screen) (CIPA standard)
Movies Actual*5*6: Approx. 70 min. (viewfinder) / Approx. 75 min. (LCD screen) (CIPA standard)
Continuous*5*7: Approx. 115 min. (viewfinder) / Approx. 115 min. (LCD screen) (CIPA standard)
External power AC Adaptor AC-PW20 (sold separately)
Operating temperature Range 32°-104°F / 0-40°C
Size & Weight Dimensions (W x H x D)* Approx. 120.0mm x 66.9mm x 48.8mm (approx. 4 3/4 x 2 3/4 x 1 15/16 in.)
Weight Approx. 404g (approx. 14.3 oz.) (With battery and Memory Stick PRO Duo) Approx. 361g (approx. 12.8 oz.) (Body only)

Specifications and features are subject to change without notice.

*1 With compatible external flash.
*2 Approximate. may vary depending on shooting conditions and media.
*3 Supports Micro USB compatible device.
*4 Configuration method/Access method: WPS or manually/infrastructure mode. When connecting to smartphones, the camera can always work as a base without a wireless access point. (Security: WEP/WPA-PSK/WPA2-PSK)
*5 Continuous movie recording is possible for approximately 29 minutes (limited by product specifications).
*6 Indicated recording time is defined by repeating the following cycle: Power on, start recording, zoom, stand-by and power off.
*7 Indicated recording time is defined by repeating the following cycle: Pressing the MOVIE button. No other operations such as zoom are performed.

(Martin Vieten)
 

wo sind die Objektive von Sony fĂŒr APS-C ?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 18:13

Sony lĂ€sst eine Kamera auf die nĂ€chste folgen, aber es gibt kaum vernĂŒnftige Objektive. Wie man so etwas seriös macht, kann sich Sony beim APS-C Sensor bei Fujifilm ansehen. Die haben in kurzer Zeit eine relativ große Menge von hervorragenden Objektiven vorgestellt, dass baut Vertrauen auf, das man bei Sony nicht hat.

Auch den sog. Vollformatsensor in ein Bajonett zu quetschen, der ursprĂŒnglich nur fĂŒr APS-C gedacht war, schafft kein Vertrauen, sondern nur Zweifel an der SeriositĂ€t dieser Firma. Da nĂŒtzt auch das ganze Marketing bla-bla nichts.

Sony ? Nein, danke.

E-Mount ursprĂŒnglich ...

Bild von Martin Vieten
Eingetragen von
Martin Vieten
(Chefredakteur)
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 18:51

... nur fĂŒr APS-C gedacht? Eine interessante Information, ĂŒber die photoscala gerne ausfĂŒhrlich berichten wĂŒrde. Gibt es eine belastbare Quelle dafĂŒr? Dann bitte ich um entsprechende Links/Kontakte.

ich bilde mir ein, dass es Interviews hochrangiger Sony-Fritzen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 19:16

gab, wonach E-Mount "fĂŒr KB-Sensor nicht tauglich" sei. Muss mal sehen, ob ich es ausgraben kann.

Auf die Schnelle finde aus 2012 das hier http://photorumors.com/2012/10/16/sony-full-frame-e-mount-interchangeabl...
das war 2012, als Sony ĂŒberlegt hat, ob sie auf basis des verdammt kleinen E-Lochs wirklich KB-Objektive bauen können.
Ich gehe davon aus, dass man 2010, 2011 Interviews finden kann, in denen sie das (zumindest öffentlich) nicht fĂŒr möglich gehalten haben.

Es ist absolut EVIDENT, dass das E-Mount ausschliesslich fĂŒr APS-C designed und gedacht war. Sonst hĂ€tten sie das blöde Loch nĂ€mlich um lĂ€ppische 1-2 mm grĂ¶ĂŸer gemacht und danach viel weniger Probleme dabei gehabt, auch kleine, leichte, preisgĂŒnstige und vor allem *gute* Objektive fĂŒr APS-C und KB zu machen. Die GehĂ€use wĂ€ren deshalb nicht wirklich grĂ¶ĂŸer geworden.

Canon sitzt mit EF-M ĂŒbrigens im selben Dilemma. Von Anfang an nur fĂŒr APS-C gedacht, weil sie noch 2010 geglaubt haben, sie könnten ihre Kunden noch mindestens 30 Jahre lang mit fetten, teuren, antiquierten Spiegelklatschern abfertigen, wenn KB gewĂŒnscht ist. Jetzt mĂŒssen sie zusehen, ob mit EF-M so wie bei Sony auch FF-Linsen möglich sind. Ich nehme an, es geht technisch auch [EF-M ist minimal weiter Sony E, wenn man bei Canon die elektrischen kontakte irgedwie anders anordnet/zur Seite hin bringt. Aber "klein/leicht/gut und preisgĂŒnstig" wird es nicht werden. Das hat Canon bei KB aber sowieso nicht vor.

In dem verlinkten Beitrag

Bild von Martin Vieten
Eingetragen von
Martin Vieten
(Chefredakteur)
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 22:47

In dem verlinkten Beitrag lese ich so rein gar nichts darĂŒber, dass ein »Sony-Fritze« (diese nicht gerade nette Bezeichnung fĂŒr Phil Molyneux hat mich einen Moment zögern lassen, ob ich diesen Kommentar ĂŒberhaupt veröffentlichen soll) ĂŒberlegt hat, dass »E-Mount-Loch« fĂŒr Kleinbild zu klein sein könnte.
Ich warte also weiter auf belastbare Quellen (die sollten schon mehr als nur EVIDENT sein).

Das Belastbarste

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 07:48

dĂŒrften die physikalischen Fakten zum Bajonett und die konstruktiven Nöte, die sich daraus ableiten, sein.

FĂŒr die physikalischen Fakten

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 10:32

machen die real existierenden Kameras mit diesem Mount doch recht unglaublich gute Fotos/Videos.

Ein Hoch auf die Physikexperten auf Photoscala :-)

Mit viel

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 12:08

(elektronischem) Aufwand geht alles ... da fliegen heutzutag sogar Flugzeuge, deren FĂ€higkeit zu fliegen eindeutig nicht auf Aerodynamik beruht. :-)))

Physikalische Fakten

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 01:50
Gast schrieb:

machen die real existierenden Kameras mit diesem Mount doch recht unglaublich gute Fotos/Videos.

Ein Hoch auf die Physikexperten auf Photoscala :-)

Welche physikalischen Fakten?
Wird der Strahlengang gestört?

Jetzt aber mal Butter bei die Fische !

MfG
Die Laiin

Physikalische Fakten

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 12:51
Gast schrieb:

dĂŒrften die physikalischen Fakten zum Bajonett sein.

Und die beweisen, dass Sony alles richtig gemacht hat.

Evident

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 18:02
Martin Vieten schrieb:

belastbare Quellen (die sollten schon mehr als nur EVIDENT sein).

Kurze Zusammenfassung: Der Vorteil der Spiegellosen liegt im Weglassen des Spiegels. Dadurch kann die Bildweite bei kurzen Brennweiten kleiner werden, sie können also symmetrisch gebaut werden statt in asymmetrischer Retrofokusbauweise (mit lĂ€ngerer rĂŒckwĂ€rtiger Brenn- und damit Bildweite). Man hat aber nur was davon wenn (a) die Bildweite auch entsprechend klein und (b) konstruktiv die Austrittslinse auch nah genug an den Sensor montiert bekommt. DafĂŒr braucht man Platz -- fĂŒr den Durchmesser der Austrittslinse (die so groß wird wie der Sensor selber) plus deren Fassung. Wie das in der Praxis aussehen kann, kann man sich z.B. am Fujinon XF 2,0/18 mm ansehen, wo die Austrittslinse weit hinter dem Bajonett direkt vor dem Sensor sitzt. Wenn der Sensor aber so groß ist wie das Bajonett, dann muss die optische Konstruktion aus PlatzgrĂŒnden VOR dem Bajonett enden, die Bildweite ist diesmal durch das aneckende Bajonett nach unten limitiert. Als Konsequenz muss man doch wieder auf Retrofokuskonstruktionen zurĂŒckgreifen -- grade so, als ob da ein Spiegel im Strahlengang stehen wĂŒrde. Mit anderen Worten: Man hat durch das Weglassen den Spiegels kaum was gewonnen: Lediglich das 35 mm Objektiv kann bei Sonys EF-Mount kleiner als bei A-Mount gebaut werden. Ab 50 mm ist es egal ob da ein Spiegel im Weg steht oder nicht: Der Platz fĂŒr den Spiegel ist durch die Bildweite eh gegeben. Und unter 35 mm -- tja, da steht bei EF-Mount das Bajonett konstruktiv im Weg.

Wenn Sie diesen einfachen Zusammenhang lieber vom Chef von Sigma lesen wollen, bitte: http://www.dslrmagazine.com/digital/tecnicas-de-fotografia-digital/encue...

Symmetrie

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 18:25

bringt aber digital genau gar nix (außer mehr elektronischen Aufwand). Weswegen die besseren Optiken fĂŒr die Spiegellosen vor allem deutlich lĂ€nger ausfallen ...

Zumindest

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 21:26

hat man die Chance symmetrisch zu bauen... ;-)

Trotzdem: Je mehr Platz zwischen Bajonett und Sensor desto besser -- erlaubt es doch Konstruktionen, die bis kurz vor den Sensor reichen, d.h. die Lichtstrahlen bis kurz vor den Sensor zu kontrollieren. Nicht umsonst ist das mFT-Bajonett als doppelte Sensordiagonale dimensioniert.

PS

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 21:40

Wie ROG weiter unten erklĂ€rt, ist der Sensor bei Sony FE sogar grĂ¶ĂŸer als das Bajonett -- d.h. die Lichtstrahlen mĂŒssen hinter das Bajonett gelangen, also quasi um die Ecke gehen. Die Lichtsrahlen können also niemals senkrecht auf den Sensor treffen -- egal wieviel MĂŒhe sich die Optikdesigner auch geben.

Senkrecht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 02:33
Gast schrieb:

Wie ROG weiter unten erklĂ€rt, ist der Sensor bei Sony FE sogar grĂ¶ĂŸer als das Bajonett -- d.h. die Lichtstrahlen mĂŒssen hinter das Bajonett gelangen, also quasi um die Ecke gehen. Die Lichtsrahlen können also niemals senkrecht auf den Sensor treffen -- egal wieviel MĂŒhe sich die Optikdesigner auch geben.

Die gehen nirgends senkrecht auf den Sensor. Sie mĂŒssen sich nur die Austrittspupille an den Objektive anschauen.

MfG
Die Laiin

lÀnger

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 02:30
Gast schrieb:

bringt aber digital genau gar nix (außer mehr elektronischen Aufwand). Weswegen die besseren Optiken fĂŒr die Spiegellosen vor allem deutlich lĂ€nger ausfallen ...

Die fallen deutlich lÀnger aus? Wie das?

Schauen Sie

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 10:43
Gast schrieb:
Gast schrieb:

bringt aber digital genau gar nix (außer mehr elektronischen Aufwand). Weswegen die besseren Optiken fĂŒr die Spiegellosen vor allem deutlich lĂ€nger ausfallen ...

Die fallen deutlich lÀnger aus? Wie das?

und staunen Sie. Aber lesen hilft auch.

Es wird viel geredet, manchmal auch von COEs

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 02:28
Gast schrieb:
Martin Vieten schrieb:

belastbare Quellen (die sollten schon mehr als nur EVIDENT sein).

Kurze Zusammenfassung: Der Vorteil der Spiegellosen liegt im Weglassen des Spiegels. Dadurch kann die Bildweite bei kurzen Brennweiten kleiner werden, sie können also symmetrisch gebaut werden statt in asymmetrischer Retrofokusbauweise (mit lĂ€ngerer rĂŒckwĂ€rtiger Brenn- und damit Bildweite). Man hat aber nur was davon wenn (a) die Bildweite auch entsprechend klein und (b) konstruktiv die Austrittslinse auch nah genug an den Sensor montiert bekommt. DafĂŒr braucht man Platz -- fĂŒr den Durchmesser der Austrittslinse (die so groß wird wie der Sensor selber) plus deren Fassung. Wie das in der Praxis aussehen kann, kann man sich z.B. am Fujinon XF 2,0/18 mm ansehen, wo die Austrittslinse weit hinter dem Bajonett direkt vor dem Sensor sitzt. Wenn der Sensor aber so groß ist wie das Bajonett, dann muss die optische Konstruktion aus PlatzgrĂŒnden VOR dem Bajonett enden, die Bildweite ist diesmal durch das aneckende Bajonett nach unten limitiert. Als Konsequenz muss man doch wieder auf Retrofokuskonstruktionen zurĂŒckgreifen -- grade so, als ob da ein Spiegel im Strahlengang stehen wĂŒrde. Mit anderen Worten: Man hat durch das Weglassen den Spiegels kaum was gewonnen: Lediglich das 35 mm Objektiv kann bei Sonys EF-Mount kleiner als bei A-Mount gebaut werden. Ab 50 mm ist es egal ob da ein Spiegel im Weg steht oder nicht: Der Platz fĂŒr den Spiegel ist durch die Bildweite eh gegeben. Und unter 35 mm -- tja, da steht bei EF-Mount das Bajonett konstruktiv im Weg.

Wenn Sie diesen einfachen Zusammenhang lieber vom Chef von Sigma lesen wollen, bitte: http://www.dslrmagazine.com/digital/tecnicas-de-fotografia-digital/encuentro-con-mr.-kazuto-yamaki-ceo-de-sigma.html

Evidenzunbelastet folgendes:

Retrofokus setzt man dort ein, wo der Abstand zum Sensor - z.B. weil Platz fĂŒr den (Verwackel-Spiegelschlag-)Spiegel benötigt wird - so dass der Abstand zwischen Hauptebene und Bildebene grĂ¶ĂŸer wird als die Brennweite - also bei Weitwinkelobjektven - und gerade nicht bei Teleobjektiven und erst recht nicht bei Spiegellosen Kameras mit ihrem geringen Auflagenmaß
https://de.wikipedia.org/wiki/Retrofokus#Motivation

MfG
Die Laiin

Evidenzunbelastet

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 10:56

deute ich bei Ihnen mal als Euphemismus ...
Evident hingegen ist z.B. die Herangehensweise von Zeiss, einstige Planar-Brennweiten als Distagone neu zu designen. Möge die Google mit Ihnen sein ...

Schon spannend

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 13:34

wie manche ihr nicht vorhandenes Grundlagenwissen als evidenzunbelastetes Expertenwissen verstehen.

Selektiv.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 23:22
Martin Vieten schrieb:

... hat mich einen Moment zögern lassen, ob ich diesen Kommentar ĂŒberhaupt veröffentlichen soll ...

Eine durchaus selektive Hemmung, wie ich meine. Flapsige Bemerkungen, welche zugegebenermaßen in einem gut benoteten Deutschaufsatz keinen Platz haben sollten, auch wenn sie sich in der Allgemeinsprache lĂ€ngst breit gemacht haben, bleiben im Einlaufrechen hĂ€ngen. Persönliche Beleidigungen und Untergriffe, wie etwa unverlangte psychiatrische Gutachten aus Laienhand, sehen da weit eher das Licht der Öffentlichkeit.

Wieso

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 10:50

zwingend aus Laienhand? Denken Sie mal nach.
Es sind ja eher die Laien hier, die uns die Fotografie zu erklĂ€ren mĂŒhen. DafĂŒr brĂ€ucht's dann noch nicht mal die Profession, das psychologisch zu deuten.

Evidenz in der Technik

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 01:47
Gast schrieb:

gab, wonach E-Mount "fĂŒr KB-Sensor nicht tauglich" sei. Muss mal sehen, ob ich es ausgraben kann.

Auf die Schnelle finde aus 2012 das hier http://photorumors.com/2012/10/16/sony-full-frame-e-mount-interchangeabl...
das war 2012, als Sony ĂŒberlegt hat, ob sie auf basis des verdammt kleinen E-Lochs wirklich KB-Objektive bauen können.
Ich gehe davon aus, dass man 2010, 2011 Interviews finden kann, in denen sie das (zumindest öffentlich) nicht fĂŒr möglich gehalten haben.

Es ist absolut EVIDENT, dass das E-Mount ausschliesslich fĂŒr APS-C designed und gedacht war. Sonst hĂ€tten sie das blöde Loch nĂ€mlich um lĂ€ppische 1-2 mm grĂ¶ĂŸer gemacht und danach viel weniger Probleme dabei gehabt, auch kleine, leichte, preisgĂŒnstige und vor allem *gute* Objektive fĂŒr APS-C und KB zu machen. Die GehĂ€use wĂ€ren deshalb nicht wirklich grĂ¶ĂŸer geworden.

Canon sitzt mit EF-M ĂŒbrigens im selben Dilemma. Von Anfang an nur fĂŒr APS-C gedacht, weil sie noch 2010 geglaubt haben, sie könnten ihre Kunden noch mindestens 30 Jahre lang mit fetten, teuren, antiquierten Spiegelklatschern abfertigen, wenn KB gewĂŒnscht ist. Jetzt mĂŒssen sie zusehen, ob mit EF-M so wie bei Sony auch FF-Linsen möglich sind. Ich nehme an, es geht technisch auch [EF-M ist minimal weiter Sony E, wenn man bei Canon die elektrischen kontakte irgedwie anders anordnet/zur Seite hin bringt. Aber "klein/leicht/gut und preisgĂŒnstig" wird es nicht werden. Das hat Canon bei KB aber sowieso nicht vor.

Evidenz hat man in der Medizin eingefĂŒhrt, um Kritik an wissenschaftlich nicht geprĂŒften Behandlungen abzuwĂŒrgen. In der richtigen Wissenschaft wird mit diesem Begriff nicht gearbeitet.

Zum Beispiel Evidenzstufe 5:
Meinung von Experten ohne explitzite klinische Bewertung (???), physiologische Modelle, Vergleiche, GrundsÀtze
http://www.stuedeli.net/reto/medizin/kdb/content/EBM/Evidenzstufen.html

Damit ist in der Medizin faktisch alles evident.
In der Technik kann man sich damit höchstens blamieren.

MfG
Die Laiin

....

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 19:42

Einfach mal in den alten Kommentaren stöbern.

Ich denke viel mehr als ein

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 22:37

Ich denke viel mehr als ein GerĂŒcht ist das nicht, Sony weiß schon wie man ein Bajonett dimensioniert.

Man man kann es auch nachrechnen, zeichne usw. ob das Sony E Bajonett das KB-Format vignettierungsfrei ausleuchtet, dazu ist die Labe der Austrittpupille, freier Bajonettdurchmesser und as Auflagemaß nötig um das abzuschĂ€tzen.

Das Canon EF Bajonett hat ĂŒbrigens auch so seine Probleme, zwar fĂŒr Objektive mit einer LichtstĂ€rke von 1:1.0 entwickelt, gibt es bei allen Objektiven die eine LichtstĂ€rke grĂ¶ĂŸer als 1:1,4 haben Vignettierung im Spiegelkasten, wie die angeschnittenen unscharfen Spitzlichter zeigen: http://journal.bryansoderlind.com/uncategorized/f1.html

Schwachsinn pur!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 10:32
Gast schrieb:

Ich denke viel mehr als ein GerĂŒcht ist das nicht, Sony weiß schon wie man ein Bajonett dimensioniert.

Man man kann es auch nachrechnen, zeichne usw. ob das Sony E Bajonett das KB-Format vignettierungsfrei ausleuchtet, dazu ist die Labe der Austrittpupille, freier Bajonettdurchmesser und as Auflagemaß nötig um das abzuschĂ€tzen.

Das Canon EF Bajonett hat ĂŒbrigens auch so seine Probleme, zwar fĂŒr Objektive mit einer LichtstĂ€rke von 1:1.0 entwickelt, gibt es bei allen Objektiven die eine LichtstĂ€rke grĂ¶ĂŸer als 1:1,4 haben Vignettierung im Spiegelkasten, wie die angeschnittenen unscharfen Spitzlichter zeigen: http://journal.bryansoderlind.com/uncategorized/f1.html

Diesen Bericht kann man nur als puren Schwachsinn bezeichnen! Jedes(!) Objektiv vignettiert sich selbst in den Ecken. Das ist Physik, und hat mit der Auslegung des Bajonetts rein gar nichts zu tun.

Erst mal ...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 13:33

... geometrische Optik verstehen und dann anderen Schwachsinn unterstellen.

Eine Abschattung des Bildfeldes durch das Bajonett oder den Spiegelkasten ist nichts was ich mir aus den Hut gezaubert habe, das ist simple geometrische Optik. Wenn zB. ein lichtstarkes astronomisches Teleskop an einer DSLR benutzt wird sorgt der Spiegelkasten gerne fĂŒr zusĂ€tzliche Abschattung des Bildfeld, das liegt einfach daran dass die Lage der Austrittspupille viel weiter entfernt (mehr als ~ 150 mm) ist als bei den Objektiven des Kamerahersteller (typisch zwischen 50 - 150 mm). Die Maßnahmen dagegen etwas zu unternehmen sind mitunter radikal: http://www.markshelley.co.uk/Astronomy/Projects/Mirrorless/canon550mirro...

Und noch mal zurĂŒck zum Canon EF 1/50 L USM, wo ist denn da etwas im Strahlengang des Objektivs das diesen mit einer schönen Ecke an stelle eine Kreissegments beschneidet?

Zu E-Mount ursprĂŒnglich nur APS-C.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 23:20

Auch ich habe schon in frĂŒheren Kommentaren darauf hingewiesen, dass das Bajonett fĂŒr KB zu eng und nur fĂŒr APS-C gedacht war.
Es dĂŒrfte aber schwer fallen fĂŒr diese Behauptung belastbare Quellen zu finden. Die einzigen die dies zweifelsfrei bestĂ€tigen könnten sind Sony und das darf man wohl kaum ersthaft erwarten.
Bevor man aber diese Aussage in den Bereich der gÀngigen Internet Paranoia verweist, kann man ja auch mal den eigenen Verstand benutzen.
Es gibt eine ganze Reihe Indizien, die diesen Verdacht untermauern.
Zu dem simpelsten gehört ein Blick in das Bajonett einer A7 Kamera. Der Sensor klemmt darin wie in ein Korsett gezwĂ€ngt (und sosehr ich IBIS begrĂŒĂŸe, verschlechtert das die Situation noch weiter).
Misst man den Bajonettdurchmesser und macht eine kleine Kalkulation, dann ergibt dies: Sensordiagonale KB = 43,266mm,
Innendurchmesser des Bajonetts abzĂŒglich der Verrieglungslamellen und MaterialstĂ€rke der Objektivfassung = 41,5 mm. (an 2 Objektiven und einem Adapter ĂŒberprĂŒft).
Es gibt (ausser bei Sony) kein einziges neues Bajonett auf dem Markt, dessen nutzbarer Innedurchmesser kleiner als der verwendete Sensor ist.
Als Leica sein T-Bajonett in Verbindung mit einer APS-C Kamera vorgestellt hat, ist mir gleich dessen GrĂ¶ĂŸe aufgefallen, deutlich grĂ¶ĂŸer als das M-Bajonett und ich habe die Vermutung angestellt, dass hier auch ein KB Sensor geplant ist. Die Leica SL hat diese Vermutung bestĂ€tigt.
Es gibt allerdings noch einen Hersteller der ein Ă€hnlich enges Bajonett fĂŒr KB Kameras verwendet (immerhin etwas grĂ¶ĂŸer und ziemlich genau die Sensordiagonale).
Das ist Nikon. Da gibt es aber zwei wesentliche Unterschiede. Erstens wurde dieses Bajonett entwickelt, als die Anforderungen digitaler Sensoren noch nicht mal in den Köpfen von Science-Fiction Autoren existierten und zweitens ist der Abstand zum Sensor 46 mm und nicht 18 mm.
Zur Problematik des Nikon-Bajonetts (und dies betrifft auch Sony E), gibt es zumindest eine "belastbare" Quelle:
Interview dpreview mit Kazuto Yamaki, CEO von Sigma / CP+ 2014
When making lenses for multiple DSLR brands, are there technical differences between the different mounts?
There aren’t many significant differences but Nikon is a little difficult because the aperture is narrow, so when we’re designing very fast lenses accommodating the Nikon mount makes things a bit difficult.

Quelle: http://www.dpreview.com/articles/2466682090/cp-2014-sigma-interview-we-h...
Wenn schon das (grĂ¶ĂŸere) Nikon Bajonett mit seinem sehr viel lĂ€ngeren Auflagenmaß die Objektivkonstruktion erschwert, dĂŒrfte das Sony E-Bajonett da noch eins drauflegen.
Was sind das fĂŒr Konstrukteure, die so etwas Essentielles missachten, zumal es sich ja um eine Neuentwicklung handelte?
Wenn man aber annimmt, dass ursprĂŒnglich nur APS-C geplant war, wird ein Schuh draus.
Ich hege auch die Vermutung, dass die hohen Preise guter FE-Objektive eine Folge der erschwerten Objektivkonstruktion sind.
ROG

Austrittspupille

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 03:11
ROG schrieb:

Es gibt allerdings noch einen Hersteller der ein Ă€hnlich enges Bajonett fĂŒr KB Kameras verwendet (immerhin etwas grĂ¶ĂŸer und ziemlich genau die Sensordiagonale).
Das ist Nikon. Da gibt es aber zwei wesentliche Unterschiede. Erstens wurde dieses Bajonett entwickelt, als die Anforderungen digitaler Sensoren noch nicht mal in den Köpfen von Science-Fiction Autoren existierten und zweitens ist der Abstand zum Sensor 46 mm und nicht 18 mm.

1. Hier zunÀchst mal ein Blick in die Sony Kleinbildkameras:
http://www.sony.de/electronics/produkte-wechselobjektivkameras/t/wechsel...

Man sieht, dass die Öffnung des Bajonetts nur minimal kleiner ist, als die Sensordiagonale.

2. Die Strahlen treffen in der Regel nicht senkrecht auf den Sensor

"Je weiter die Austrittspupille vom Sensor entfernt ist, desto steiler trifft das Licht auch noch an dessen Rand auf."
http://www.fotomagazin.de/technik/wo-ist-die-blende

Und genau das haben Sie nĂ€mlich geschrieben, dass bei DSLM durch das kĂŒrzere Auflagenmaß die Austrittspupille viel nĂ€her am Sensor ist.
Folglich stört das kleine Bajonett eben nicht, weil die Strahlen an dessen Grenzen vorbei gehen.

Mich wundert schon, was manche hier so schreiben. Wie kommen die plötzlich auf symmetrische Objektiv-Kontruktionen? Warum sollte Sony fĂŒr sein E-Mount-Bajonett nicht geeignete Ojektivkonstruktionen in der Objektiv-Entwicklung verwenden? Welchen Nutzen sollte das haben?

MfG
Die Laiin

Sony E-Bajonett

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Freitag, 05. Februar 2016 - 19:44
Gast schrieb:

1. Hier zunÀchst mal ein Blick in die Sony Kleinbildkameras:
http://www.sony.de/electronics/produkte-wechselobjektivkameras/t/wechsel...
Man sieht, dass die Öffnung des Bajonetts nur minimal kleiner ist, als die Sensordiagonale.

Danke fĂŒr den Link, auch wenn ich ihn nicht benötige, da ich selbst eine A7 habe, die ich nach Herzenslust ansehen und auch ausmessen kann.
Doch auch hier gilt: Der Teufel steckt im Detail. Denn ĂŒblicherweise verwenden (konservative) Fotografen auch noch ein Objektiv. Das hat dann ebenfalls ein Bajonett, sinnigerweise mit geringerem Durchmesser als das der Kamera. Sonst passt es nĂ€mlich nicht. Ganz so minimal kleiner als die Sensordiagonale ist das im Endergebnis dann doch nicht.

Gast schrieb:

Und genau das haben Sie nĂ€mlich geschrieben, dass bei DSLM durch das kĂŒrzere Auflagenmaß die Austrittspupille viel nĂ€her am Sensor ist.
Folglich stört das kleine Bajonett eben nicht, weil die Strahlen an dessen Grenzen vorbei gehen.

Da ich die Austrittspupille ĂŒberhaupt nicht erwĂ€hnt habe kann ich auch nichts ĂŒber deren Lage geschrieben haben.
Aber das kann ja nachgeholt werden.
Erst einmal ist die Lage der Austrittspupille abhÀngig von der Objektivkonstruktion und somit variabel.
DSLM erlauben wegen ihrem kĂŒrzeren Auflagenmaß Objektivkonstruktionen deren Austrittspupille nĂ€her am Sensor liegt als DSLRs.
Im klassischen Fall wĂ€re das dann der Typ des symmetrischen Objektivs ĂŒber dessen ErwĂ€hnung in den Kommentaren Sie sich so wundern.
Die lassen sich in der Regel sehr viel kompakter bauen als Retrofocus Konstruktionen. Das kann man gut an den beiden Zeiss Objektiven Biogon 2,8/21 ZM und Distagon 2,8/21 ZF/ZE sehen.
Zeiss deshalb, weil beide Objektive die gleiche Brennweite, LichtstÀrke und Bildkreis haben. Das Distagon (Retrofocus) hat etwa das vierfache Volumen wie das Biogon (Symmetrisch) und ist doppelt so schwer.
Leider hat aber der Sensor hier auch noch ein Wort mitzusprechen, denn eine weit hinten liegende Austrittspupille bedingt ein schrĂ€ges Auftreffen der Lichtstrahlen am Rand, was zu schlechterer Abbildungsleistung bei den aktuellen Sensoren fĂŒhrt.
Dieser Weg ist Sony also verbaut. (Neuere Sensorentwicklungen könnten hier die Karten neu mischen. Aber noch gibt es sie nicht.)
Objektivkonstruktionen die die Austrittspupille weit nach vorne verschieben sind unter dem Begriff "telezentrisch" bekannt. Hier treffen die Lichtstrahlen optimal unter einem geringen Neigungswinkel auf den Sensor. Telezentrische Objektive erfordern aber große Bajonettdurchmesser. Somit hat Sony auch hier schlechte Karten.
Das heißt natĂŒrlich nicht, dass es da keine Lösung gĂ€be. Die FE Objektivpalette von Sony ist ja RealitĂ€t. Es bedeutet aber auch, dass hier mit Kompromissen gearbeitet werden muss, die bei einem grösseren Bajonett nicht nötig wĂ€ren.
ROG

Wobei

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 20:20

natĂŒrlich hinter der Austrittspupille auch noch die Austrittslinse kommt, die incl. Fassung zwischen Austrittspupille und Sensor Platz haben muss... Und wenn die -- wie bei FE-Mount -- nicht ins Bajonett passt, muss sie zwangsweise vor dem Bajonett liegen, was eine kĂŒnstliche EinschrĂ€nkung bei der Objektivkonstruktion darstellt. Eine EinschrĂ€nkung, die man durch das Weglassen des Spiegels eigentlich ĂŒberwunden hat.

da braucht es keine seriöse Quelle,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 09:39
Martin Vieten schrieb:

... nur fĂŒr APS-C gedacht? Eine interessante Information, ĂŒber die photoscala gerne ausfĂŒhrlich berichten wĂŒrde. Gibt es eine belastbare Quelle dafĂŒr? Dann bitte ich um entsprechende Links/Kontakte.

denn so dĂ€mlich kann gar keine Firma sein, dass sie solch ein enges Bajonett neu vorstellen wĂŒrde, wenn es fĂŒr Vollformat gedacht gewesen wĂ€re.

Nein, es ist so gelaufen wie bei Nikon und Leica. Beide Firmen hatten ursprĂŒnglich nur APS-C fĂŒr ihr Bajonett vorgesehen, aber der Kunde schrie nach dem alles selig machenden "Vollformat" und dann haben sie es eben aus kommerziellen GrĂŒnden eingebaut. Sowohl Nikon und Leica hatten zuvor definitiv erklĂ€rt, dass APS-C die bessere Lösung ist und es ursprĂŒnglich abgelehnt einen Kleinbildsensor einzubauen.

Man muss doch nur mal ins offene Bajonett von Sony Vollformat reinschauen, dann sieht man sofort, dass die Ecken des Sonsors fast schon ĂŒber das Bajonett hinausragen.

So etwas ist technisch gesehen Schwachsinn ! Ergo, Finger weg von Sony-Vollformat.

Komisch?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 13:04
Gast schrieb:
Martin Vieten schrieb:

... nur fĂŒr APS-C gedacht? Eine interessante Information, ĂŒber die photoscala gerne ausfĂŒhrlich berichten wĂŒrde. Gibt es eine belastbare Quelle dafĂŒr? Dann bitte ich um entsprechende Links/Kontakte.

denn so dĂ€mlich kann gar keine Firma sein, dass sie solch ein enges Bajonett neu vorstellen wĂŒrde, wenn es fĂŒr Vollformat gedacht gewesen wĂ€re.

Nein, es ist so gelaufen wie bei Nikon und Leica. Beide Firmen hatten ursprĂŒnglich nur APS-C fĂŒr ihr Bajonett vorgesehen, aber der Kunde schrie nach dem alles selig machenden "Vollformat" und dann haben sie es eben aus kommerziellen GrĂŒnden eingebaut. Sowohl Nikon und Leica hatten zuvor definitiv erklĂ€rt, dass APS-C die bessere Lösung ist und es ursprĂŒnglich abgelehnt einen Kleinbildsensor einzubauen.

Man muss doch nur mal ins offene Bajonett von Sony Vollformat reinschauen, dann sieht man sofort, dass die Ecken des Sonsors fast schon ĂŒber das Bajonett hinausragen.

So etwas ist technisch gesehen Schwachsinn ! Ergo, Finger weg von Sony-Vollformat.

Dem Schwachsinn und der DĂ€mlichkeit zum Trotz, sind die Bilder immer 1A!

Grenzenloses Wunder:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 15:23

es kann theoretisch nicht funktionieren, aber praktisch funktioniert es einwandfrei. Sowas aber auch!

Das sind die Traumexperten auf Photoscala mit Hang zur Abneigung auf alles, was SONY heißt.

Mal ganz nebenbei: wenn man sich den Mount der ILC 6000 anschaut als Beispiel, dann sieht man, dass zwischen Sensorschacht und Bajonettauflage jede Menge Platz ist. Also Raumökonomisch ist das nicht unbedingt sinnvoll, es sei denn, man hat ganz bewusst den Raum so groß gelassen, weil eben auch noch ein anderes Format gut rein passen soll. Aufgrund des geringen Auflagemaßes reicht es eben, den Vollformatschacht so groß auszufĂŒhren. Am Ende wird man immer von einer Seite gekillt: entweder bei Spiegelschacht bei den WW-Objektiven, oder bei Spiegellos bei den langen Brennweiten. Die Kunst ist eben beim Objektivbau, den Strahlengang und die Hinterlinse so zu gestalten, dass die den Sensor sauber ausleuchtet und die Winkelung des Strahlengangs noch sensorvertrĂ€glich ist. Das kann man bisher als vollstĂ€ndig gelungen ansehen.

Aber rein grundsĂ€tzlich könnte man den Schacht auch immer noch mit dem Auflagemaß wie beim Spiegelkasten ausfĂŒhren, um die direkte KompatiblitĂ€t zu Objektiven, die fĂŒr Spiegelschacht gerechnet wurden, zu gewĂ€hrleisten. Man muss nicht zwanghaft ein kurzes Auflagemaß bauen, nur um modern auszusehen, es sei denn, man möchte den Freiheitsgrad bei der Adaptierung von unterschiedlichen Bajonetten und Auflagenmaßen deutlich erhöhen. Aber was inzwischen grundsĂ€tzlich obsolet ist, ist der Spiegel und das Prisma an sich. Den Raum kann man auch fĂŒr eine effektiv funktionierende Sensorabschottung durch einen Folienrahmen gegen Staub verwenden, das wĂ€re ein lohnendes Ziel.

Am Ende bestimmt immer in erster Linie die Bauhöhe der Aktuatoren fĂŒr den AE das Maß des Mount. Wenn man den zu groß baut, muss man auch entsprechend große TĂŒten dran basteln und das erscheint heute auch nicht mehr so prickelnd.

bei der Leica M 8

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 15:35
Gast schrieb:
Martin Vieten schrieb:

... nur fĂŒr APS-C gedacht? Eine interessante Information, ĂŒber die photoscala gerne ausfĂŒhrlich berichten wĂŒrde. Gibt es eine belastbare Quelle dafĂŒr? Dann bitte ich um entsprechende Links/Kontakte.

denn so dĂ€mlich kann gar keine Firma sein, dass sie solch ein enges Bajonett neu vorstellen wĂŒrde, wenn es fĂŒr Vollformat gedacht gewesen wĂ€re.

Nein, es ist so gelaufen wie bei Nikon und Leica. Beide Firmen hatten ursprĂŒnglich nur APS-C fĂŒr ihr Bajonett vorgesehen, aber der Kunde schrie nach dem alles selig machenden "Vollformat" und dann haben sie es eben aus kommerziellen GrĂŒnden eingebaut. Sowohl Nikon und Leica hatten zuvor definitiv erklĂ€rt, dass APS-C die bessere Lösung ist und es ursprĂŒnglich abgelehnt einen Kleinbildsensor einzubauen.

Man muss doch nur mal ins offene Bajonett von Sony Vollformat reinschauen, dann sieht man sofort, dass die Ecken des Sonsors fast schon ĂŒber das Bajonett hinausragen.

So etwas ist technisch gesehen Schwachsinn ! Ergo, Finger weg von Sony-Vollformat.

war es nicht APS-C sondern APS-H, das hatte ich falsch in Erinnerung. Aber die BegrĂŒndung war, dass es mit dem Vollformatsensor aus technsichen GrĂŒnden aufgrund des engen Bajonets zu Schwierigkeiten im Randbereich kommen wĂŒrde. D. h. dieselbe BegrĂŒndung die damals Nikon gab. Da beide aber ein altes Bajonett benutzen und Sony ein neues vorstellte, hĂ€tte es fĂŒr Kleinbildformat deutlich breiter ausfallen sollen, denn es hat etwa den selben Durchmesser wie das alte Nikon F Bajonett.

Leica T bzw. SL ist deutlich breiter und daher auch gut fĂŒr Kleinbild geeignet. D. h. sie haben es, im Gegensatz zu Sony, richtig gemacht.

HĂ€tt Leica

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 18:38

kein "Leica-Format" in der M, dann wÀr M inzwischen mausetot ... und Leica wohl auch. :-)))

Falsche Erinnerung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 23:00
Gast schrieb:

bei der Leica M 8 war es nicht APS-C sondern APS-H, das hatte ich falsch in Erinnerung. Aber die BegrĂŒndung war, dass es mit dem Vollformatsensor aus technsichen GrĂŒnden aufgrund des engen Bajonets zu Schwierigkeiten im Randbereich kommen wĂŒrde.

Die Leics M8 verwendet des M-Bajonett, das Leitz bereits 1954 (!) mit der M3 einfgefĂŒhrt hat. Und ja, der Sensor ("Film") war damals im sogenannten "Leica-Format" -- heute u.a. bekannt als "Vollformat".

Was wahr ist, muss wahr bleiben.

Dass der Sensor in der M8 kleiner als Leica-Format war, lag im wesentlichen daran, dass die Lichtstahlen möglichst senkrecht auf den Sensor fallen mĂŒssen -- und je kleiner der Sensor desto einfacher ist das Problem, welches sich bei Film nicht ergibt: Da können die Lichtstrahlen (in den Ecken) beliebig schrĂ€g auf die lichtempfindliche Schicht fallen.

Also lautet der Beschluss

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 23:13

dass sich am Sensor was Àndern muss.

UrsprĂŒnglich.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 16:18
Gast schrieb:

Nein, es ist so gelaufen wie bei Nikon und Leica. Beide Firmen hatten ursprĂŒnglich nur APS-C fĂŒr ihr Bajonett vorgesehen, aber der Kunde schrie nach dem alles selig machenden "Vollformat".

Das selig machende Vollformat ist 100 Jahre alt. Nikon hat seine erste Vollformatspiegelreflexkamera im Jahr 1959 vorgestellt, das APS Format stammt hingegen aus einer Zeit, als die Filmindustrie sich ein letztes Mal aufbĂ€umen wollte, um gegen die aufkommende digitale GötterdĂ€mmerung anzukĂ€mpfen. Ein jĂ€mmerlicher Versuch, wie wir wissen. Das einzige, was vom APS Film blieb, ist dass er unfreiwillig zum Taufpaten fĂŒr APS-C wurde, dem heute dominierenden Format fĂŒr digitale Systemkameras.

Und dieses APS-C Format wiederum entpricht nicht der Not, sondern der Vernunft. Und die ist nicht technisch motiviert, sondern rein kaufmĂ€nnisch. Die Herstellung eines suppentellergroßen Wafers mit Vollformatchips kostet etwa gleich viel wie die Herstellung eines gleich großen Wafers mit APS-C Chips, MFT-Chips usw.. Nur schneidet man aus dieser Siliziumscheibe anschließend doppelt so viele APS-C Chips wie Vollformater. Und wenn sich ein Defekt einschleicht, ist mit einem Vollformatchip doppelt so viel FlĂ€che ausgefallen wie bei der APS-C Produktion. FĂŒr den Hersteller ist also eine APS-C Kamera der optimale Kompromiss zwischen Herstellungskosten und Kundenzufriedenheit. Dass das Bajonett bei APS-C nicht zwickt, ist eine angenehme Zugabe.

Die Nikon Konstrukteure haben die Entscheidung ihrer VorvĂ€ter sicher schon in den 70er Jahren verflucht. Das enge Nikon Bajonett fĂŒhrt auch bei Superteles mit annĂ€hernd parallelem Strahlengang zu Platznot im Bajonett. Wurde zwar auch gelöst, hĂ€tte aber einfacher sein können, wenn man schon bei der Festlegung der Parameter in den 50er Jahren solche Objektive ins Auge gefasst hĂ€tte.

Nicht ganz.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 23:12
Gast schrieb:

APS Format stammt hingegen aus einer Zeit, als die Filmindustrie sich ein letztes Mal aufbÀumen wollte, um gegen die aufkommende digitale GötterdÀmmerung anzukÀmpfen. [...]
Und dieses APS-C Format wiederum entpricht nicht der Not, sondern der Vernunft. Und die ist nicht technisch motiviert, sondern rein kaufmÀnnisch.

Das Advanced Photo System APS war der verzweifelte Versuch im gesĂ€ttigten Kameramarkt wieder Kameras verkaufen zu können. DafĂŒr gab's ne Menge Glöckchen und Pfeifchen, die auf Kosten der BildqualitĂ€t gingen.

Heute ergibt APS-C in Verbindung mit den Spiegelosen Sinn, als APS-C es gegenĂŒber dem Leica-Format erlaubt, den durch den Wegfall des Spiegels freigewordenen Platz auch zu nutzen: Die Bildweite und damit die Brennweite und damit die BaugrĂ¶ĂŸe der Objektive können bei gleichen Bildwinkel kleiner werden. Anders formuliert: Erst durch APS-C (und kleiner) ergibt Spiegellos Sinn. Aber wenn's zu klein wird (z.B. mFT, 1", etc), fĂ€llt der Gestaltungsspielraum bei der SchĂ€rfentiefe weg.

Vorteil.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 10:36
Gast schrieb:

Anders formuliert: Erst durch APS-C (und kleiner) ergibt Spiegellos Sinn.

Da gibt es viel FĂŒr und Wider, aber keine endgĂŒltige Antwort. In Summe ist sicher die Kombination APS-C plus spiegellos das ideale Paket. Beides fĂŒr sich alleine hat aber auch seine positiven Seiten.

Die Systemkameras (mit Wechselobjektiven) der APS-Film Ära waren meiner dunklen Erinnerung nach alle SLRs. Auch die konnten den Vorteil der kleineren Objektive nutzen. Kameras wie die Nikon Pronea hatten zwar das gleiche Bajonett und Auflagemaß wie die Kleinbild-SLRs, aber die Objektive waren in die Kamera hinein gebaut, sodass die Kombi Kamera-Objektiv in Summe vom Formatvorteil profitierte. Nachteil: Wer heute fĂŒr 5 Euro ein Pronea Objektiv am Flohmarkt erbeutet, sollte sich tunlichst hĂŒten, es an eine andere Nikon (D)SLR ohne Spiegelverriegelung anzusetzen.

Auf der anderen Seite kann auch ein spiegelloses System im Kleinbildformat die Vorteile des kurzen Auflagemaßes nutzen. Die Leica macht es wie gesagt seit einem Jahrhundert vor. Nicht einmal die Leica Hasser stellen in Abrede, dass die Objektive fĂŒr die M Serie kompakter sind als vergleichbare Objektive fĂŒr SLRs, auch wenn man sie mit 70er Jahre Objektiven ohne AF und IS vergleicht.

Soll uns aber jetzt nicht weiter beschĂ€ftigen. Mir ging es in meinem obigen Beitrag nur darum, die junge Kollegin aufzuklĂ€ren, dass die Bajonette von Nikon und Leica nicht fĂŒr digitale APS-C Kameras entwickelt wurden. Die gab es schon etwas lĂ€nger.

Die Konkurrenz hat was gefunden

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 03:17
Gast schrieb:
Martin Vieten schrieb:

... nur fĂŒr APS-C gedacht? Eine interessante Information, ĂŒber die photoscala gerne ausfĂŒhrlich berichten wĂŒrde. Gibt es eine belastbare Quelle dafĂŒr? Dann bitte ich um entsprechende Links/Kontakte.

denn so dĂ€mlich kann gar keine Firma sein, dass sie solch ein enges Bajonett neu vorstellen wĂŒrde, wenn es fĂŒr Vollformat gedacht gewesen wĂ€re.

Nein, es ist so gelaufen wie bei Nikon und Leica. Beide Firmen hatten ursprĂŒnglich nur APS-C fĂŒr ihr Bajonett vorgesehen, aber der Kunde schrie nach dem alles selig machenden "Vollformat" und dann haben sie es eben aus kommerziellen GrĂŒnden eingebaut. Sowohl Nikon und Leica hatten zuvor definitiv erklĂ€rt, dass APS-C die bessere Lösung ist und es ursprĂŒnglich abgelehnt einen Kleinbildsensor einzubauen.

Man muss doch nur mal ins offene Bajonett von Sony Vollformat reinschauen, dann sieht man sofort, dass die Ecken des Sonsors fast schon ĂŒber das Bajonett hinausragen.

So etwas ist technisch gesehen Schwachsinn ! Ergo, Finger weg von Sony-Vollformat.

Ich wĂŒrde eher mal sagen, Finger weg von Canon und Nikon, schon wegen dem Phasenautofokus. Der ist ungenau, langsam und nicht mehr Stand der Technik.

Finger weg von Canon und Nikon wegen dem Fehlen eines elektronischen Suchers. Dann besser Leica, wenn es unbedingt teuer sein muss.

Finger weg von Canon und Nikon wegen dem Spiegelklatscheffekt

Finger weg von Canon und Nikon wegen dem großen Auflagenmaß

Das erschĂŒttert jetzt

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 11:34

die professionelle Welt von Ost bis West und von Nord bis SĂŒd so fundamental, wie sie sonst nur die Landung der kleinen, grĂŒnen MĂ€nnchen erschĂŒttern könnte .. :-)))

Richtig

Bild von HENNIGArts
Eingetragen von
HENNIGArts
(Hausfreund)
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 21:03
Gast schrieb:

Sony lĂ€sst eine Kamera auf die nĂ€chste folgen, aber es gibt kaum vernĂŒnftige Objektive.

Das ist in der Tat das Problem bei Sony APS-C - war es schon von Anfang an. Wie halbherzig Sony das Halbformat weiterverfolgt sieht man auch daran, dass sie in den zwei Jahren seit der 6000 am GehĂ€usedesign nichts ĂŒberarbeitet haben. FĂŒr Vollformat sieht es mit den Objektiven besser aus, gerade heute wieder drei neue. Ich finde das zeigt deutlich, in welcher Richtung es bei Sony weitergeht.

HENNIGArts

Bedarfsgerecht!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 08:29
HENNIGArts schrieb:
Gast schrieb:

Sony lĂ€sst eine Kamera auf die nĂ€chste folgen, aber es gibt kaum vernĂŒnftige Objektive.

... Wie halbherzig Sony das Halbformat weiterverfolgt sieht man auch ....

FĂŒr Vollformat sieht es mit den Objektiven besser aus, gerade heute wieder drei neue. Ich finde das zeigt deutlich, in welcher Richtung es bei Sony weitergeht.

Na ist doch ganz einfach: Da das Bajonett dasselbe ist, wird sich kein Sony-User außer Pfannkuchen und kompakten WW-Zooms ein hochwertiges Halbformat-Objektiv kaufen, da hĂ€lt man sich bei grĂ¶ĂŸeren Investitionen den Weg um Upgrade schön offen.

Von daher findet diese "BeschrĂ€nkung" eigentlich nur im Katalog statt (und natĂŒrlich in Internetforen, wo standardmĂ€ĂŸig das Fehlen von Objektiven bejault wird, die man sich ohnehin nie kaufen wĂŒrde), denn das wesentliche gibbet ja fĂŒrs Halbformat: Plaste-Zooms, Suppenzoom, 16-80 Zeiss und eine kompakte WW-Festbrennweite.

Hier beginnt...

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 12:22

...die fachlich, sachliche "Sony-ist-blöd" Expertenexpertise.

Sudel Eddi.

Gibt ein Kluger nach, stÀrkt er die Bekloppten.

Sudel Eddi schrieb: ...die

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 12:33
Sudel Eddi schrieb:

...die fachlich, sachliche "Sony-ist-blöd" Expertenexpertise.

Sudel Eddi.

Gibt ein Kluger nach, stÀrkt er die Bekloppten.

Ja Eddi, soviel Schwachsinn wie hier geschrieben wird, lernt man an keiner deutschen Schule!

Zweifel an der SeriösitÀt

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 12:49
Gast schrieb:

Auch den sog. Vollformatsensor in ein Bajonett zu quetschen, der ursprĂŒnglich nur fĂŒr APS-C gedacht war, schafft kein Vertrauen, sondern nur Zweifel an der SeriositĂ€t dieser Firma.

Mit Verlaub, aber solche Aussagen sind doch Humbug.
Mit Erscheinen der alpha Nex-3 und alpha Nex 5 hatte alle Welt diskutiert, warum denn der Bajonettdurchmesser so groß sei.
Es war nie ein Problem, eine Kleinbildkamera mit E-Bajonett zu bauen, und das E-Bajonett war von Anfang an fĂŒr Kleinbildkameras mit Steady-Shot-Inside konzipiert.

Von der Konkurrenz ?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 01:39
Gast schrieb:

Sony lĂ€sst eine Kamera auf die nĂ€chste folgen, aber es gibt kaum vernĂŒnftige Objektive. Wie man so etwas seriös macht, kann sich Sony beim APS-C Sensor bei Fujifilm ansehen. Die haben in kurzer Zeit eine relativ große Menge von hervorragenden Objektiven vorgestellt, dass baut Vertrauen auf, das man bei Sony nicht hat.

Auch den sog. Vollformatsensor in ein Bajonett zu quetschen, der ursprĂŒnglich nur fĂŒr APS-C gedacht war, schafft kein Vertrauen, sondern nur Zweifel an der SeriositĂ€t dieser Firma. Da nĂŒtzt auch das ganze Marketing bla-bla nichts.

Sony ? Nein, danke.

Besitzen Sie die A6000 oder eine Àhnliche Kamera von Sony ?

Ich ja seit ein paar Tagen und habe mal ein paar Sachen fotografiert mit A6000 und Nikon D5100. Dabei fiel mir nicht nur auf, dass weit entfernte Sachen bei der Nikon vergleichsweise unscharf sind sowohl mit Nikkoren als auch mit Sigmas, was dafĂŒr spricht, dass die Nikon vor dem anvisierten Fokuspunkt fokussiert, was man wohl Frontfokus nennt. Es fiel auch auf, dass die Auflösung (einschließlich der RĂ€nder) der A6000 mit dem Kitobjektiv 16-50 deutlich besser ist - mehr als man auf die grĂ¶ĂŸere Sensorauflösung zurĂŒckfĂŒhren wĂŒrde - als bei der Nikon mit dem 18-55er VR Nikkor Kitobjektiv, obwohl das Nikkor laut DXOmark eine bessere Auflösung bringt.

In der Praxis sieht es mitunter etwas anders aus, als man es in irgendwelchen Testberichten liest.

Da schon das Sony-Kit-Objektiv vergleichsweise gut ist, gehe ich nicht davon aus, dass die teureren Objektive von Sony schlechter sind.

Dass die Fuji-Objektive, zum Beispiel 10-24 und 18-55 besser sind, als die Sony 10-18 und 16-50 bezweifle ich mal.

--------------------

Was bei dem 16-50er Sony auffĂ€llt, sind starke chromatische Abberationen am kurzen Ende. Lightroom kann aber recht gut mit den Sony-RAWs umgehen. DXO liefert bei den Sony-RAWs einen Rot-Magente-Farbstich. Bei Nikon-RAWs bin ich meist mit DXO Optics Pro zufriedener. Da kommt wiederum Lightroom nicht wirklich damit zurecht, liefert z.B. Überbelichtungen in der Automatik.

Noch nie was von Tests und Benutzerbewertungen gehört?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 16:43
Gast schrieb:

Dass die Fuji-Objektive, zum Beispiel 10-24 und 18-55 besser sind, als die Sony 10-18 und 16-50 bezweifle ich mal.

Mit dieser EinschÀtzung liegen Sie aber nachweislich so was von daneben...
Wo und wie informieren Sie sich eigentlich?!?
Im APS-C-Segment hat Fujifilm derzeit die mit Abstand besten Zooms und Festbrennweiten. Nicht umsonst heimsen die nicht billigen, aber hervorragend gemachten Fuji-Objektive in den ernstzunehmenden Tests seit Jahren Bestnoten ein, wĂ€hrend Sony hier bestenfalls Mittelmaß ist. Selbst Sony-User meckern ĂŒber die QualitĂ€t in Foren und Kaufbewertungen.

Pssst

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 18:23

Sowas macht man nicht, KindheitstrÀume zu zerstören. Er wird es eh nicht glauben, dass es Leute gibt, die nur wegen der Objektive zu Fuji gewechselt sind...

Pssst

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 19:21

ich verrat Ihnen was: Ich glaub hier ohnehin sehr wenig. Zumindest hoff ich, dass das alles nicht wirklich wahr ist.

Vergebt ihm.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. Februar 2016 - 00:03
Gast schrieb:

Dass die Fuji-Objektive, zum Beispiel 10-24 und 18-55 besser sind, als die Sony 10-18 und 16-50 bezweifle ich mal.

Denn er weiß nicht, was er redet.

Das weiß hier

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. Februar 2016 - 07:13

sowieso kaum einer.

Gast schrieb: Sony lÀsst

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 11:22
Gast schrieb:

Sony lĂ€sst eine Kamera auf die nĂ€chste folgen, aber es gibt kaum vernĂŒnftige Objektive. Wie man so etwas seriös macht, kann sich Sony beim APS-C Sensor bei Fujifilm ansehen. Die haben in kurzer Zeit eine relativ große Menge von hervorragenden Objektiven vorgestellt, dass baut Vertrauen auf, das man bei Sony nicht hat.

Auch den sog. Vollformatsensor in ein Bajonett zu quetschen, der ursprĂŒnglich nur fĂŒr APS-C gedacht war, schafft kein Vertrauen, sondern nur Zweifel an der SeriositĂ€t dieser Firma. Da nĂŒtzt auch das ganze Marketing bla-bla nichts.

Sony ? Nein, danke.

Da kennt jemand das altbewÀhrte NIKON Bajonett noch nicht!

Das Problem

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 11:54

ist nicht allein der Bajonettdurchmesser, sondern der in Kombination mit dem Auflagemaß.

Schmarrn...

Bild von possi
Eingetragen von
possi
(Hausfreund)
am Dienstag, 16. Februar 2016 - 07:32
Gast schrieb:

...sondern nur Zweifel an der SeriositĂ€t dieser Firma. Da nĂŒtzt auch das ganze Marketing bla-bla nichts.

Sony ? Nein, danke.

Kompletter Blödsinn.
Ich verwende diese APS-C Kameras an meinen Koptern, weil sie mit ABSTAND das beste Gewichts-zu-Leistungs VerhÀltnis aufweisen. Da habe ich inzwischen zu diesem Zwecke alle Hersteller durch. Wenn Sony so weiter macht, jedes Jahr echte Innovationen zu bringen (nicht wie die Anderen ein paar kleinen Features Àndern), dann kann sich die schlafende Konkurrenz - vor allem die die keine Sonys Sensoren verbauen oder von deren Lieferung abhÀngig sind - warm anziehen.

Nichts desto trotz wĂ€ren Neurechnungen einiger wichtiger APS-C Optiken fĂŒr dieses System anzuraten um der Sensorentwicklung zu folgen.
Gruss
Possi
------------------------------------------------------------------------
FineArt:
http://www.possi.eu/
------------------------------------------------------------------------

KEIN Retro, sooo wohltuend

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 18:24

sondern einfach ein zeitgemĂ€ss, unauffĂ€llig-funktionales ArbeitsgerĂ€t! Statt der Pen F und ihren affigen 100 RĂ€dchen ĂŒberall oder die Fuji X-Pro2, die in etwa denselben Sensor bietet und dazu grottenlangsame AF/Speed um einen haufen mehr Geld.

Wenn es von Sony derart kleine, optisch gute und noch dazu spottbillige Objektive gĂ€be wie die Canon EF-M, dann wĂŒrde ich JETZT umsteigen. Diese Kamera mit Canon User Interface und EF-M Bajonett vorne dran ... das wĂ€r's ... aber leider!

Gast schrieb: sondern

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 20:17
Gast schrieb:

sondern einfach ein zeitgemĂ€ss, unauffĂ€llig-funktionales ArbeitsgerĂ€t! Statt der Pen F und ihren affigen 100 RĂ€dchen ĂŒberall oder die Fuji X-Pro2, die in etwa denselben Sensor bietet und dazu grottenlangsame AF/Speed um einen haufen mehr Geld.

Wenn es von Sony derart kleine, optisch gute und noch dazu spottbillige Objektive gĂ€be wie die Canon EF-M, dann wĂŒrde ich JETZT umsteigen. Diese Kamera mit Canon User Interface und EF-M Bajonett vorne dran ... das wĂ€r's ... aber leider!

Tja, schade. Bleibt der Welt ein weiterer Meister vorenthalten.

Kacke, Sony.

Der Spaniel. Wau!

Haben Sie die X-Pro 2 ĂŒberhaupt schon mal in der Hand gehabt?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 09:39

Der AF der X-Pro2 ist nÀmlich wirklich richtig flott.
VG tbx

EF-M

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 13:03
Gast schrieb:

WDiese Kamera mit Canon User Interface und EF-M Bajonett vorne dran ... das wÀr's ...

Ausgerechnet das Canon-Objektivsortiment zur EF-Mini sollte jetzt fĂŒr den Kauf einer Canon sprechen?

30% Endrabatt einkalkuliert


Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 18:27

Der Endpreis dĂŒrfte sich bis Herbst unter 1000€ normalisiert haben.
Genau so, wie bei der Olympus PEN-F ein realistischer Endrabatt von 30% bereits einkalkuliert scheint. Mit neuer Kamera und neuen Objektiven mag Sony eine Weile wÀhrungsbedingte PreisaufschlÀge, mit denen Nikon derzeit Negativschlagzeilen macht, vermeiden oder minimieren. Dann ist Herbst, Photokina, und wir werden alle schlauer sein...

Wow, ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 18:29

... kaum ist die Kamera doppelt so teuer wie eine alpha 6000, schon gibt es wieder eine Wasserwaage wie bei der NEX-6.

wie zu erwarten...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 18:46

macht Sony jetzt einfach mit 24 MP weiter - jetzt ist Kupfer das neue Zauberwort.
Und wenn die 6000 schon die schnellste war - warum dann eine 6300 mit wesentlich schnellerem NachfĂŒhr-AF?

Ganz einfach, weil der NachfĂŒhr-AF bisher einfach schlecht war und es nicht mit einer GH4, NX1, E-M1, SL1 oder auch nur mit einer X-T1 aufnehmen konnte.
Außerdem werden die wirklichen Unterschiede erst im Tele-Bereich wirklich entscheidend und da kann Sony ja noch gar nichts liefern.

Diese Kamera ist genauso ĂŒberflĂŒssig, wie alle anderen Sony Alpha Kameras - so lange es keine Teleobjektive und nicht mehr angepasste lichtstarke Festbrennweiten und Pro-Zooms gibt.
Diese Kamera ohne neue Objektive vorzustellen ist wieder eine Frechheit.
Das 1650mm taugt nicht einmal als Briefbeschwerer, das 1670 fÀllt bei allen verwöhnten Fotografen durch.
Ich habe nur 1.8/24 mm und 1.8/55 mm behalten und warte auf eine ausgereifte Kamera dafĂŒr.
Dass Sony nicht den Mut hat eine 7100 oder 8000 mit echten Verbesserungen zu bringen...

Gast schrieb: Diese Kamera

Bild von Martin Vieten
Eingetragen von
Martin Vieten
(Chefredakteur)
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 19:06
Gast schrieb:

Diese Kamera ist genauso ĂŒberflĂŒssig, wie alle anderen Sony Alpha Kameras - so lange es keine Teleobjektive und nicht mehr angepasste lichtstarke Festbrennweiten und Pro-Zooms gibt.

Bitte sehr: http://photoscala.de/Artikel/Lichtstark-Sony-bringt-zwei-neue-Zooms-und-...

die fetten G-Master sind gut und schön, aber das sind

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 19:20

von Bildkreis, Gewicht GrĂ¶ĂŸe und vor allem Preis her KB-Linsen. SelbstverstĂ€ndlich kann man sie auch an einer APS-C Alpha wie der A6300 nutzen. ABER, was Leute wie ich wirklich wollen, bevor wir ernsthaft daran denken, zu Sony zu wechseln, sind gute, kompakte und leistbare E-Mount APS-C Objektive. Ja, das fĂ€ngt beim Kitobjektiv an - das 16-50 ist der Ă€rgste Scherben. Und geht weiter zu einem 11-22 so wie bei Canon EF-M oder einem 22/2.0 wie bei Canon EF-M oder ein wirklich brauchbares, wenn auch dunkles 50-200 ... wie das Canon E-M. Genau das alles gibt es bei Sony nicht und das schrĂ€nkt die Absatzchancen der A6300 deutlich ein. Zu Recht!

Gast schrieb: (...)ABER,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 16:29
Gast schrieb:

(...)ABER, was Leute wie ich wirklich wollen, bevor wir ernsthaft daran denken, zu Sony zu wechseln, sind gute, kompakte und leistbare E-Mount APS-C Objektive. Ja, das fÀngt beim Kitobjektiv an - das 16-50 ist der Àrgste Scherben. Und geht weiter zu einem 11-22 so wie bei Canon EF-M oder einem 22/2.0 wie bei Canon EF-M oder ein wirklich brauchbares, wenn auch dunkles 50-200 ... wie das Canon E-M. Genau das alles gibt es bei Sony nicht und das schrÀnkt die Absatzchancen der A6300 deutlich ein. Zu Recht!

Nimmst du 4/16-70, 4/10-18 1,8/24 1,8/50, 1,8/35, 4/70-200 (KB_tauglich) 
. gute GlÀser, das meiste auch noch stabilisiert.

Das stÀrkt die Absatzchancen der A6300 
 (wenn man an dieser Stelle vernachlÀssigt, dass eine Mehrheit (s. a6000) sich meist mit einem 16-50 zufrieden gibt)

„11-22 
. oder einem 22/2.0“
wenn Canon da nur eine vernĂŒnftige Kamera hĂ€tte die man vorschrauben könnte 
. wĂŒrde wahrscheinlich deren Absatzchancen erhöhen ...

A.G

Gast schrieb: „11-22 
.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. Februar 2016 - 02:37
Gast schrieb:

„11-22 
. oder einem 22/2.0“
wenn Canon da nur eine vernĂŒnftige Kamera hĂ€tte die man vorschrauben könnte 
. wĂŒrde wahrscheinlich deren Absatzchancen erhöhen ...
A.G

DAS stimmt allerdings auch 100%ig ;-)

Kritisch bleiben

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 21:03
Martin Vieten schrieb:
Gast schrieb:

Diese Kamera ist genauso ĂŒberflĂŒssig, wie alle anderen Sony Alpha Kameras - so lange es keine Teleobjektive und nicht mehr angepasste lichtstarke Festbrennweiten und Pro-Zooms gibt.

Bitte sehr: http://photoscala.de/Artikel/Lichtstark-Sony-bringt-zwei-neue-Zooms-und-ein-Portr%C3%A4tobjektiv-f%C3%BCr-E-Mount

Aber Herr Vieten, sie werden dem kritischen deutschen Foto-Freund doch nicht ernsthaft (genauso wie das von Amazon gekaufte dpreview) schon zu SONY Alpha raten wollen?
Als Konkurrent und Beschleuniger ist Sony prima.

Wenn Canon und Nikon ernsthaft mirrorless prÀsentieren und Fujifilm so weiter macht, ist Sony wieder unter ferner liefen.
Ich habe die Sony Nex 7 bis hin zur Alpha 6000 gehabt und die 7RII ausgiebig ausprobiert und den Geissler-Service auch schon immer wieder mal genießen dĂŒrfen (schlimmeren Service gibt es in Deutschland nicht).
Das ist nettes Spielzeug fĂŒr ein paar Strassenscenen und zum Üben und fĂŒr den schnellen jĂ€hrlichen Kamerawechsel, aber mehr auch nicht.

Bitte weiterhin Abstand zu Sony und immer kritisch bleiben und sich nicht zu sehr von Marketing-Reisen und dem Namen Zeiss beeindrucken lassen. Wenn Sony mal langfristig beste QualitÀt, höchste ZuverlÀssigkeit und einwandfreien Service bietet, werden wir das alle merken und honorieren.

Sind Sie Experte fĂŒr Kameraweitwerfen,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 11:48

nur um dann hinterher den Reparaturservice testen zu können?

Ihre Einlassungen in Sachen SONY haben wir hier endlos zur Kenntnis nehmen dĂŒrfen, ihre abtrĂ€glichen Kommentare in Sachen SONY sind inzwischen Legende. Überzeugen muss das aber trotzdem nicht.

Ohne SONY wĂŒrde CaNikon ganz bestimmt keine Anstrengungen unternehmen, modernere Kamerakonzepte auch nur in Augenschein zu nehmen. In so fern: Weiter so SONY!

Sind Sie Experte fĂŒr Kammeraweitwerfen...

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 12:46

Den Kommentaren nach wÀren viele hier schon froh, wenn sie wenigstens das Motiv treffen könnten.

Sudel Eddi.

Gibt ein Kluger nach, stÀrkt er die Bekloppten.

Gast schrieb: nur um dann

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 13:09
Gast schrieb:

nur um dann hinterher den Reparaturservice testen zu können?

Ihre Einlassungen in Sachen SONY haben wir hier endlos zur Kenntnis nehmen dĂŒrfen, ihre abtrĂ€glichen Kommentare in Sachen SONY sind inzwischen Legende. Überzeugen muss das aber trotzdem nicht.

Ohne SONY wĂŒrde CaNikon ganz bestimmt keine Anstrengungen unternehmen, modernere Kamerakonzepte auch nur in Augenschein zu nehmen. In so fern: Weiter so SONY!

Sony sollte seine Sensoren mit einer festen Obsoleszens fĂŒr Nikon-Kameras versehen. Dann hĂ€tten wir Millionen von Hohlkörpern, nicht mehr nur hinter der Kamera...

Wer zu spÀt kommt den bestraft der elektronische Sucher

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 04:16
Gast schrieb:
Martin Vieten schrieb:
Gast schrieb:

Diese Kamera ist genauso ĂŒberflĂŒssig, wie alle anderen Sony Alpha Kameras - so lange es keine Teleobjektive und nicht mehr angepasste lichtstarke Festbrennweiten und Pro-Zooms gibt.

Bitte sehr: http://photoscala.de/Artikel/Lichtstark-Sony-bringt-zwei-neue-Zooms-und-ein-Portr%C3%A4tobjektiv-f%C3%BCr-E-Mount

Wenn Canon und Nikon ernsthaft mirrorless prÀsentieren...

Sind die Leute lÀngst zu Sony, Olympus, Panasonic und manche auch zu Fuji gewechselt.

Das ist

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 10:41

Strafe genug. :-)))

Obkektive zur Alpha 6300

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 14:51
Martin Vieten schrieb:
Gast schrieb:

Diese Kamera ist genauso ĂŒberflĂŒssig, wie alle anderen Sony Alpha Kameras - so lange es keine Teleobjektive und nicht mehr angepasste lichtstarke Festbrennweiten und Pro-Zooms gibt.

Bitte sehr: http://photoscala.de/Artikel/Lichtstark-Sony-bringt-zwei-neue-Zooms-und-ein-Portr%C3%A4tobjektiv-f%C3%BCr-E-Mount

Wie bitte? Sie verweisen doch auf schwere, große und teure Vollformatobjektive. die "gehören" eigentlich nicht an solch kleine Kameras/Sensoren, allein schon nicht wegen des VerlĂ€ngerungsfaktors von 1,5. Vorteil des APS-C Formats wĂ€re, zusammen mit eigens fĂŒr den kleineren Bildkreis gerechneten Linsen, die bei gleicher Leistung wie die neu vorgestellten Objektive sicherlich preiswerter und handlicher herzustellen wĂ€ren, ja vor allem auch die von vielen gewĂŒnschte Kompaktheit dieses Systems, verglichen mit dem voluminöseren Vollformat. Die kann ich mit den neuen Brennweiten nun wirklich nicht erkennen - 70-200=1,5 kg, 20 cm; 24-70 fast 900g, rd. 14 cm.
Irgendwie habe ich das GefĂŒhl, dass Sony den APS-C Sektor nurmehr "mitschleppt" und keine System-Zukunft fĂŒr ihn parat hĂ€lt.

Dicke Blenden

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 04:28
Gast schrieb:
Martin Vieten schrieb:
Gast schrieb:

Diese Kamera ist genauso ĂŒberflĂŒssig, wie alle anderen Sony Alpha Kameras - so lange es keine Teleobjektive und nicht mehr angepasste lichtstarke Festbrennweiten und Pro-Zooms gibt.

Bitte sehr: http://photoscala.de/Artikel/Lichtstark-Sony-bringt-zwei-neue-Zooms-und-ein-Portr%C3%A4tobjektiv-f%C3%BCr-E-Mount

Wie bitte? Sie verweisen doch auf schwere, große und teure Vollformatobjektive. die "gehören" eigentlich nicht an solch kleine Kameras/Sensoren, allein schon nicht wegen des VerlĂ€ngerungsfaktors von 1,5. Vorteil des APS-C Formats wĂ€re, zusammen mit eigens fĂŒr den kleineren Bildkreis gerechneten Linsen, die bei gleicher Leistung wie die neu vorgestellten Objektive sicherlich preiswerter und handlicher herzustellen wĂ€ren, ja vor allem auch die von vielen gewĂŒnschte Kompaktheit dieses Systems, verglichen mit dem voluminöseren Vollformat. Die kann ich mit den neuen Brennweiten nun wirklich nicht erkennen - 70-200=1,5 kg, 20 cm; 24-70 fast 900g, rd. 14 cm.
Irgendwie habe ich das GefĂŒhl, dass Sony den APS-C Sektor nurmehr "mitschleppt" und keine System-Zukunft fĂŒr ihn parat hĂ€lt.

jain.

"Die Blende wird als Blendenzahl angegeben. Sie ergibt sich aus dem VerhĂ€ltnis von Brennweite zu Öffnungsweite der Optik"
https://de.wikipedia.org/wiki/Fotografische_Blende#Blendenzahl_und_Blend...

Anders ausgedrĂŒckt:
Die Objektive wĂŒrden bei gleichem Bildwinkel zwar etwas kleiner ausfallen, aber nicht bei gleicher Brennweite - wegen der Blende.

NatĂŒrlich braucht bei APS-C kein Mensch solche kleinen Anfangsblenden - es sei denn, er will freistellen. Andernfalls macht es das Objektiv nur dick, schwer und (viel zu) teuer.

MfG
Die Laiin

Richtig, aber...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 16:52
Gast schrieb:
Martin Vieten schrieb:
Gast schrieb:

Diese Kamera ist genauso ĂŒberflĂŒssig, wie alle anderen Sony Alpha Kameras - so lange es keine Teleobjektive und nicht mehr angepasste lichtstarke Festbrennweiten und Pro-Zooms gibt.

Bitte sehr: http://photoscala.de/Artikel/Lichtstark-Sony-bringt-zwei-neue-Zooms-und-ein-Portr%C3%A4tobjektiv-f%C3%BCr-E-Mount

Wie bitte? Sie verweisen doch auf schwere, große und teure Vollformatobjektive. die "gehören" eigentlich nicht an solch kleine Kameras/Sensoren, allein schon nicht wegen des VerlĂ€ngerungsfaktors von 1,5. Vorteil des APS-C Formats wĂ€re, zusammen mit eigens fĂŒr den kleineren Bildkreis gerechneten Linsen, die bei gleicher Leistung wie die neu vorgestellten Objektive sicherlich preiswerter und handlicher herzustellen wĂ€ren, ja vor allem auch die von vielen gewĂŒnschte Kompaktheit dieses Systems, verglichen mit dem voluminöseren Vollformat. Die kann ich mit den neuen Brennweiten nun wirklich nicht erkennen - 70-200=1,5 kg, 20 cm; 24-70 fast 900g, rd. 14 cm.
Irgendwie habe ich das GefĂŒhl, dass Sony den APS-C Sektor nurmehr "mitschleppt" und keine System-Zukunft fĂŒr ihn parat hĂ€lt.

Sony folgt bei seinem APS-C-System schon seit Jahren der genialen Leica-Philosophie von der "BeschrĂ€nkung auf das Wesentliche". FĂŒr AF-Fotografen gibt es schließlich seit langer Zeit das wunderbare 1,8/32 mm und das 2,8/12 mm von Zeiss. Reicht doch. Oder etwa nicht?
;-)

Gast schrieb: macht Sony

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 20:19
Gast schrieb:

macht Sony jetzt einfach mit 24 MP weiter - jetzt ist Kupfer das neue Zauberwort.
Und wenn die 6000 schon die schnellste war - warum dann eine 6300 mit wesentlich schnellerem NachfĂŒhr-AF?

Ganz einfach, weil der NachfĂŒhr-AF bisher einfach schlecht war und es nicht mit einer GH4, NX1, E-M1, SL1 oder auch nur mit einer X-T1 aufnehmen konnte.
Außerdem werden die wirklichen Unterschiede erst im Tele-Bereich wirklich entscheidend und da kann Sony ja noch gar nichts liefern.

Diese Kamera ist genauso ĂŒberflĂŒssig, wie alle anderen Sony Alpha Kameras - so lange es keine Teleobjektive und nicht mehr angepasste lichtstarke Festbrennweiten und Pro-Zooms gibt.
Diese Kamera ohne neue Objektive vorzustellen ist wieder eine Frechheit.
Das 1650mm taugt nicht einmal als Briefbeschwerer, das 1670 fÀllt bei allen verwöhnten Fotografen durch.
Ich habe nur 1.8/24 mm und 1.8/55 mm behalten und warte auf eine ausgereifte Kamera dafĂŒr.
Dass Sony nicht den Mut hat eine 7100 oder 8000 mit echten Verbesserungen zu bringen...

HĂ€tten Die blos mal Dich gefragt....

Die lernen es aber auch nicht.

Nur Deppen die Sonys!

Der Spaniel. Wau!

Miau

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 21:10
Der Spaniel schrieb:

HĂ€tten Die blos mal Dich gefragt....

Die lernen es aber auch nicht.

Nur Deppen die Sonys!

Der Spaniel. Wau!

Gut erkannt - bis jetzt verhalten sich die Entwickler, Marketing, und Service genau so - sie halten uns fĂŒr komplette Volltrottel.
Warum sollte man fĂŒr ein neues System so viel Geld ausgeben, wenn man ĂŒber ein professionelles System verfĂŒgt?

Jammer jammer...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 09:23
Zitat:

bis jetzt verhalten sich die Entwickler, Marketing, und Service genau so - sie halten uns fĂŒr komplette Volltrottel.

Nur Sie, mich nicht...das wĂŒrde mir zu denken geben.

Zitat:

...ein professionelles System....

Sie GlĂŒcklicher - haben ein System, das fĂŒr Sie Geld verdient

Aber es ist wie immer (sogar bei Leica) - niemand wird zum Kauf gezwungen.

Sie passen eben nicht zur Kamera

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 04:02
Gast schrieb:

Außerdem werden die wirklichen Unterschiede erst im Tele-Bereich wirklich entscheidend und da kann Sony ja noch gar nichts liefern.

Der Witz ist gut. Seit wann kauft man sich einen großen Sensor fĂŒr Tele?
Und wer fotografiert Architektur im Tele?

Gast schrieb:

Diese Kamera ist genauso ĂŒberflĂŒssig, wie alle anderen Sony Alpha Kameras - so lange es keine Teleobjektive und nicht mehr angepasste lichtstarke Festbrennweiten und Pro-Zooms gibt. Diese Kamera ohne neue Objektive vorzustellen ist wieder eine Frechheit.

Wenn Sie meinen, dass andere Hersteller im Telebereich besser aufgestellt sind, dann gehen Sie doch dorthin. Ich bin doch auch zu Sony gegangen, weil ich der Meinung war, dass bei meiner bisherigen Marke nichts mehr kommt.

Gast schrieb:

Das 1650mm taugt nicht einmal als Briefbeschwerer, das 1670 fÀllt bei allen verwöhnten Fotografen durch.

Ich hab das 1650 und das ist gerade bei weit entfernten Teilen des Motivs ausgesprochen klar und scharf - jedenfalls verglichen mit Phasenautofokus-Aufnahmen.

Gast schrieb:

Ich habe nur 1.8/24 mm und 1.8/55 mm behalten und warte auf eine ausgereifte Kamera dafĂŒr.

Da haben Sie ja, wenn Sie sich den optimalen Kamera-Standort fĂŒr Ihr Motiv ermarbeitet haben, immer die passende Brennweite. Da sind dann die Fotos besonders scharf - wenn man mit der 50er Brennweite nicht mehr alles aufs Bild bekommt und auf die 24er ausweichen muss. Da haben Sie dann wirklich sehr viel Spielraum fĂŒr die optimale Bildkompostion. Man muss im Masochismus immer das Positive sehen.

Oder Sie gehören zu den Turnschuhzoomern, die dann etwas weiter weg gehen vom Architekurmotiv, so dass dann die vom GebÀude vorher verdeckte Wellblechbaracke zum Stilmittel wird.

Und wenn es mal ein wenig dunkler wird, haben Sie in diesen Zeiss Festbrennern noch nicht mal Bildstabilisierung.
http://www.sony.de/electronics/kamera-objektive/sel24f18z
http://www.sony.de/electronics/kamera-objektive/sel55f18z

Macht nichts, da wird eben statt mit ISO 200 mit ISO 6400 fotografiert. Da wird das Rauschen besonders scharf abgebildet. Dass fĂ€llt dann ebenso wie die viel zu geringe SchĂ€rfentiefe bei großer Blende unter die Rubrik "Spielraum fĂŒr kreatives Gestalten".

----

Und das ist wirklich eine gravierende SchwĂ€che der A6000, der fehlende Bildstabilisator. Bei dem aufgerufenen Preis der A63000 hĂ€tte eine Bildstabilisierung im GehĂ€use dabei sein dĂŒrfen. Aber es wird schon Nachfolgemodelle geben - bei irgendeinem Hersteller.

MfG
Die Laiin

Sehr schön, aber...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 20:42

Sicherlich eine nochmals verbesserte Version der in puncto BildqualitĂ€t ohnehin tollen Alpha 6000, aber auch ich meine, dass das Sony-Objektivsortiment fĂŒr eine so hochklassige APS-C quantitativ und qualitativ mickrig ist. Was nĂŒtzt die tollste SensorqualitĂ€t, wenn die Objektive sie kaum/nicht ausnutzen? Da sind die Fuji- und MFT-Fotografen ganz klar im Vorteil.

Es ist leider so, die

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 23:09

Es ist leider so, die Objektive sind nicht toll. Das 55-210 geht ja gerade noch, aber das 16-50 liefert sich mit dem alten Samyang 4-4,5/18-28, das ich aus nostalgischen GrĂŒnden habe, einen Kampf um das schlechteste Objektiv im Fotoschrank.

Das 16-50 ist

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 10:53

durchaus ein sehr gutes Objektiv. Vielleicht sollten Sie mal ihr Objektiv ĂŒberprĂŒfen lassen...

Dass jedes Objektiv mehr

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 23:54

Dass jedes Objektiv mehr oder weniger einzigartig ist, ist mir bekannt.

Allerdings war mein 16-50 (es ĂŒberlebte einen Sturz nicht, und ja, bei sowas kann ein Objektiv kaputt gehen) genau so unteres Mittelmaß wie andere 16-50 im Bekanntenkreis. Gegen Sonys 16-50 ist ein Canon 18-55 schon eine Offenbarung. Leider, denn der Brennweitenbereich des 16-50 ist bei StadtrundgĂ€ngen etc. schon sehr angenehm. Aber dass man bis mindestens f/8 abblenden muss um bei 16 mm eine akzeptable, aber noch keine gute RandschĂ€rfe hinzubekommen, ist schlicht nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ.

Förderliche Blende

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 04:33
Gast schrieb:

Es ist leider so, die Objektive sind nicht toll. Das 55-210 geht ja gerade noch, aber das 16-50 liefert sich mit dem alten Samyang 4-4,5/18-28, das ich aus nostalgischen GrĂŒnden habe, einen Kampf um das schlechteste Objektiv im Fotoschrank.

Dass die förderliche Blende bei 24 Mpx an APS-C bei 6,4 liegt, haben Sie beim Fotografieren beachtet?
Fotografieren Sie nÀmlich mit kleineren Blenden, kommen Sie in die BeugungsunschÀrfe. Fotografiert man mit Offenblende, hat man RandunschÀrfen, die aber bei diesem Sony 16-50 vergleichsweise (Nikkor 18-55) gering ausfallen.

So schlecht ist das Objektivangebot nun auch nicht.

Bild von Bernie 2.0
Eingetragen von
Bernie 2.0
(Hausfreund)
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 01:39

Zum Einen gibt es ein paar recht ordentliche Sigma-Objektive und wer will und kann, fĂŒr den gibt es ja auch ein paar Zeiss-Linsen fĂŒr APS-C.

Im direkten Vergleich zu einer Fuji X-T1 schneidet die A6000 nicht so schlecht ab (auch mit den beiden Kitobjektiven 16-50/18-55) und liefert in mehr Situationen unkompliziert die besseren Bilder.

NatĂŒrlich hat Fuji das bessere Objektivangebot. Das ist aber fĂŒr viele Anwendungen nicht so notwendig.

Bei den meisten Anwendungen nehmen sich die Ergebnisse ausgedruckt mit einer A6000, X-T1, E-P5 nichts wirklich. Exemplarisch kann ich das fĂŒr Hochzeitsfotografie, Landschaften und Technische Dokumentation von FertigungsqualitĂ€t im Schienenfahrzeugbau sagen (Ausdrucke A3+).

Alle 3 Hersteller haben gerade teure KameragehĂ€use neu angekĂŒndigt. Hier soll offenbar der Deckungsbeitrag pro verkauftem GehĂ€use maximiert werden.

Die A6300 hat ein komplett neuentwickeltes GehĂ€use (Metall statt Kunststoff). Der Preisunterschied zur A6000 ist aus Fotografensicht eher kaufverhindernd. Ähnliches gilt fĂŒr die PEN F und die X Pro 2. Bei letzterer sehe ich da noch eher erhebliche Verbesserungen zum VorgĂ€nger.

Also wartet man 2 Jahre lĂ€nger, bis es eines der heute neuen GehĂ€use gibt und freut sich ĂŒber den gesunkenen Preis dann (bei der NEX-7 waren es etwa 50% nach 2 Jahren). Bis dahin erfreuen die vorhandenen GehĂ€use eben weiter...

Tja Sony, die Kamera ist zu

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. Februar 2016 - 21:46

Tja Sony, die Kamera ist zu gross, zu dick, zu schwer.

Finden Sie...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 09:34

...ich finde sie wie immer viel zu klein um sie vernĂŒnftig halten zu können. Was soll dieser Fummelkram, wenn man richtige echte MĂ€nnerhĂ€nde hat - da hilft nur eine Einstellige von den ProfiausrĂŒstern Nikon oder Canon. Alternativ ein "professionelles System"...

...Ihre Ironie in Ehren, aber die Persiflage auf die Persiflage...

"Echte MÀnnerhÀnde"

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 10:54

... der war gut!

De echten Kritik-Punkte wurden nicht behandelt

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 09:29

1.) Kein Sensor-Stabi
2.) Kein Touch-Screen
3.) Keine Allwetter-Tauglichkeit
4.) Keine APS-C 2,8er Zooms

Statt dessen jede Menge Marketing Gedöns von wegen schnellster AF der Welt - schon wieder? :-D
Danke, ich kaufe NICHT!

Und hier hört sie zwischenzeitlich auf!

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 12:17

Sudel Eddi.

Gibt ein Kluger nach, stÀrkt er die Bekloppten.

Die Kamera ist eher was fĂŒr

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 10:51

Videografen, die 4K-Auflösung erscheint fĂŒr einen Normalfotografen eher ĂŒberflĂŒssig. Die Weiterentwicklung ist konsequent, aber fĂŒr jemanden, der i. d. R. nur fotografiert, geht auch die ILC 6000 nach wie vor hervorragend.

Die Kamera kommt insgesamt etwas unscheinbar daher, ist aber ein fotografisches Sahneschnittchen, wenn man nicht Wert drauf legt, mit einer Kamera unbedingt auffallen zu mĂŒssen. Vor allem mit dem kompakten 15-50-Objektiv eine Kamera, die man gut ĂŒberall mitnehmen kann, trĂ€gt nicht auf und ist nicht stĂ€ndig im Weg. Was SONY mit anbieten sollte, wĂ€re eine kompakte Gegenlichtblende aus Alu, die es leider nur im Zubehörhandel gibt.

Der neue Sensor ist in Bezug auf geringeres Rauschen schon noch eine krĂ€ftige Weiterentwicklung, weniger wegen der höheren ISOs an sich. Das wird sich auch noch mal deutlich auf die Linienauflösung bei den Standard-ISOs auswirken. Mit der derzeitigen Auflösung von 24 Mpx ist sie am unteren Rand der Möglichkeiten der Skalierbarkeit auf jeden Fall auch fĂŒr große Prints gut geeignet und sichert deshalb genĂŒgend Reserven bei der Verwertbarkeit des Bildmaterials.

Kamera fĂŒr Videographen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 13:53

Ich finde nach wie vor die Full HD Auflösung im Video-Modus völlig ausreichend. Meine erste Sony
E-Mount war speziell fĂŒr Video-Aufnahmen die NEX 10 , weil auch durch das vorhandene Mikro ver-
nĂŒnftige Tonaufnahmen möglich sind. Die von mir als GebrauchtgehĂ€use gekaufte NEX 5N hatte zwar einen
Touchscreen war aber vor allem wegen des fehlenden elektronischen Suchers wenig ĂŒberzeugend.
Erst die NEX 6 kann mich als immerdabei Kamera ĂŒberzeugen. Die Sony E-Mount Optiken finde ich
durchaus befriedigend, angefangen beim 16 er Pancacke, den beiden Kit-Objektiven als Normalzoom,
dem 35 er Makro, dem 18-200 er Telezoom und zum Spass den Fisheyevorsatz fĂŒrs 16 er.
Will ich mehr kann ich auch adaptieren, manuell fokussieren geht recht gut nur der Autofocus
mit Canon EF-Ojektiven ist sehr lahm. Ich finde Sony entwickelt das APS C System sinnvoll weiter,
und fĂŒr den der warten kann werden aich die Preise fallen.

Allerweltsaussage

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 18:41
Gast schrieb:

Videografen, die 4K-Auflösung erscheint fĂŒr einen Normalfotografen eher ĂŒberflĂŒssig. Die Weiterentwicklung ist konsequent, aber fĂŒr jemanden, der i. d. R. nur fotografiert, geht auch die ILC 6000 nach wie vor hervorragend.

Die Kamera kommt insgesamt etwas unscheinbar daher, ist aber ein fotografisches Sahneschnittchen, wenn man nicht Wert drauf legt, mit einer Kamera unbedingt auffallen zu mĂŒssen. Vor allem mit dem kompakten 15-50-Objektiv eine Kamera, die man gut ĂŒberall mitnehmen kann, trĂ€gt nicht auf und ist nicht stĂ€ndig im Weg. Was SONY mit anbieten sollte, wĂ€re eine kompakte Gegenlichtblende aus Alu, die es leider nur im Zubehörhandel gibt.

Der neue Sensor ist in Bezug auf geringeres Rauschen schon noch eine krĂ€ftige Weiterentwicklung, weniger wegen der höheren ISOs an sich. Das wird sich auch noch mal deutlich auf die Linienauflösung bei den Standard-ISOs auswirken. Mit der derzeitigen Auflösung von 24 Mpx ist sie am unteren Rand der Möglichkeiten der Skalierbarkeit auf jeden Fall auch fĂŒr große Prints gut geeignet und sichert deshalb genĂŒgend Reserven bei der Verwertbarkeit des Bildmaterials.

"Mit der derzeitigen Auflösung von 24 Mpx ist sie am unteren Rand der Möglichkeiten der Skalierbarkeit auf jeden Fall auch fĂŒr große Prints gut geeignet und sichert deshalb genĂŒgend Reserven bei der Verwertbarkeit des Bildmaterials."

QualitÀt hat nur bedingt etwas mit Auflösung zu tun - ein Satz, so alt wie brauchbare Auflösungen selbst.

Die "Verwertbarkeit" des Bildmaterials setzt sich zusammen aus technischen Aspekten und visuellen Aspekten, in Einklang mit erfĂŒllten Anforderungen.

Der Begriff "Reserven" ist sehr dehnbar und stark vom Projekt abhÀngig.
24 MP sind 24 MP - die sagen ansonsten nichts weiter aus. Und einen nicht aussagefÀhigen Gegenstand herzunehmen und aus ihm "Reserven" ziehen zu wollen ist grober rhetorischer Unfug oder eine Erweiterung professionellen Marketings mit anderen Mitteln: also bspw. als Beeinflussung von potentiellen Konsumenten in einem "Fotografie-Forum".

GrĂŒĂŸe

Nun gibt es mehr Infos zur G-Master Series

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 22:51

http://www.imaging-resource.com/news/2016/02/04/sony-raises-the-bar-we-t...

http://www.dpreview.com/articles/4410376132/sony-engineer-interview-g-ma...

Interviews mit dem Chef-Entwickler Motoyuki Ohtake.

WĂŒrden die Herrschaften, die sich hier so selbstherrlich ĂŒber die neuen Objektive hergemacht haben (natĂŒrlich ohne je eines davon auch nur behĂ€ndigt zu haben), sich bitte auch darĂŒber informieren, wozu man diese bei Sony konzipiert hat?

Was man sich so dabei gedacht hat? Was an Neuem drinsteckt?

Man kann Sony höchstens vorwerfen, sie hĂ€tten nicht zwei unterschiedliche Launch-Events veranstaltet. Vielleicht ein Marketing-Fehler (mir aber wegen der Ökonomie sympathisch).

Wenn die Herrschaften genau lesen, gibt es auch eine Aussage zu APS-C Optiken:
We also asked Ohtake about Sony's APS-C lenses for E-mount. His team likes designing APS-C lenses, he says: ‘The focus elements are light, so it’s easier to design. We have all these focus motor technologies in-house and we’d like to try them in APS-C lenses if that’s what the Product Planning team says is required.’

Zwischen den Zeilen?

Vielen Dank ...

Bild von Martin Vieten
Eingetragen von
Martin Vieten
(Chefredakteur)
am Donnerstag, 04. Februar 2016 - 23:15

... fĂŒr die Links auf die Hintergrundinformationen. Den Beitrag auf Imaging Ressource habe ich gerade gelesen und kann die LektĂŒre allen Interessierten nur wĂ€rmstens weiterempfehlen.

Techie-Blabla at its best

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 17:56
Martin Vieten schrieb:

... fĂŒr die Links auf die Hintergrundinformationen. Den Beitrag auf Imaging Ressource habe ich gerade gelesen und kann die LektĂŒre allen Interessierten nur wĂ€rmstens weiterempfehlen.

Wer hĂ€tte das gedacht, dass sich die Objektivdesigner von Sony MĂŒhe gegeben haben, als sie die Objektivneuheiten entwickelt haben!? Und dass sie dabei auch noch die Kosten im Blick hatten? Das hat mich richtig ĂŒberrascht, wie wohl viele Leser...
Pardon, diese Objektive sind riesengroß, elend schwer und kosten ein Schweinegeld. Da kann man SpitzenqualitĂ€t erwarten! Das ist nun wirklich kein Hexenwerk. Nebenbei: Noch haben wir nur das Wort des Sony-Werbers mit Entwickler-Hintergrund; was die Neuheiten taugen - auch im Vergleich zum Wettbewerb, mĂŒssen sie erst noch beweisen.
Manchmal wĂ€re weniger vorschnelles "Hurra!" Und mehr ZurĂŒckhaltung bei der Berichterstattung besser.

Vielen Dank auch von mir

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Freitag, 05. Februar 2016 - 10:08

OhWeh

Gast schrieb: Wenn die

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 14:23
Gast schrieb:

Wenn die Herrschaften genau lesen, gibt es auch eine Aussage zu APS-C Optiken:
We also asked Ohtake about Sony's APS-C lenses for E-mount. His team likes designing APS-C lenses, he says: ‘The focus elements are light, so it’s easier to design. We have all these focus motor technologies in-house and we’d like to try them in APS-C lenses if that’s what the Product Planning team says is required.’

Zwischen den Zeilen?

Ist doch ganz klar: GegenwĂ€rtig scheint "Product Planning" gar kein Interesse an APS-C zu haben. Wozu auch? Sollen die Kunden halt die ĂŒberteuerten Vollformat-Objektive kaufen. Macht doch Nikon + Co genau so.

Analyse..

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Februar 2016 - 13:47

Bei der Vorstellung der Sony Alpha ILCE-7R M2 habe ich mir gedacht, das Ding muss her! Danach habe ich mir das System nÀher angesehen, unter anderem auch die Meinungen zum Sony Service abgefragt.

FĂŒr mich als nicht Sony Experte war erst mal die Suche nach guten Festbrennweiten sehr verwirrend (Bajonett Vielfalt) Adapter usw.. Die geforderten Preise fĂŒr die von mir ausgesuchten Objektive fĂŒhrten zur Erkenntnis das der Sprung zum Mittelformat finanziell nicht mehr sehr groß ist, besonders wenn ein „schwedisches“ 6x6 System vorhanden ist.

Zur aktuell vorgestellten Sony Alpha 6300 mit APSC Sensor fĂ€llt mir momentan nur die geschickte „Werbetrommel“ auf. Ob der „schnellste“ Autofokus oder die „phantastischen“ Videofunktionen fĂŒr den normalen Nutzer unbedingt ein Kaufentscheid sind?

FĂŒr meinen Teil benutze ich zum Bilder oder Video fertigen lieber hochwertige getrennte GerĂ€te, weil ich feststellen musste „alles in einem“ ist immer auch mit Nachteilen fĂŒr beide Anwendungen verbunden.

Sonys „Marketing Experten“ werfen den ambitionierten Fotografen / Filmemacher mit der 6300 in den gemeinsamen Topf. Eigentlich eine richtige Entscheidung fĂŒr die angestrebte KĂ€ufergruppe. Nur das die dafĂŒr geforderten Preise eher am oberen Ende der Zielgruppe angesiedelt sind.

FĂŒr mich sollte es zwei Varianten, nĂ€mlich eine 6300 „nur Foto“ und eine 6300 „alles in einem“ im Verkauf geben. Das KĂ€uferverhalten könnte interessante Ergebnisse liefern. Ich gebe zu bedenken das Sony mit seinen Smartphones bereits sehr gute, preiswertere Produkte im Foto und Videomarkt positioniert hat. Außerdem kann der Konzern im professionellen Videomarkt mit richtig tollen Kameras punkten. Im professionellen Mittelformat ist Sony mit seinem Sensor ebenfalls bestens vertreten.

Mal sehen wie sich die Situation entwickelt.

A6300 und A6300S wÀre wirklich gut

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. Februar 2016 - 02:54

genau wie bei der A7-Serie. Einmal "video-optimiert", einmal "Standbild-optimiert" und etwas preisgĂŒnstiger. Mir geht die stĂ€ndige, kostenpflichtige ZwangsbeglĂŒckung mit Video ebenfalls schon lange auf den Zeiger - bei allen Herstellern. Die Dreiteilung der Modelle bei der A7 (I+II) finde ich exzellent. Man kauft nur das und bezahlt auch nur das, was man auch braucht. Ich nehme keine Videos auf, weil ich es weder kann noch lernen möchte noch die Zeit fĂŒr die Nachbearbeitung hĂ€tte. Mir reichen schon die Standbild-RAWsvollauf.

Gast]
FĂŒr mich sollte es zwei Varianten, nĂ€mlich eine 6300 „nur Foto“ und eine 6300 „alles in einem“ im Verkauf geben. Das KĂ€uferverhalten könnte interessante Ergebnisse liefern. Ich gebe zu bedenken das Sony mit seinen Smartphones bereits sehr gute, preiswertere Produkte im Foto und Videomarkt positioniert hat. [/quote]

Wahrscheinlich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. Februar 2016 - 12:32

kÀme es dem Hersteller teurer, die Videofunktion zu explementieren, als sie implementiert zu lassen ...

Wer darauf spekuliert

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Sonntag, 07. Februar 2016 - 00:32

dass eine Kamera ohne Videofunktion billiger wÀre, der irrt sich.
Der einfachste Weg wĂ€re noch, die Taster und Schalter die Video zugeordnet sind funktionslos zu schalten. Im MenĂŒ werden die Videoeinstellungen einfach ausgegraut, und im Handbuch ein Verweis auf die unterschiedlichen Modelle eingefĂŒgt. Alles in allem ist der Aufwand dafĂŒr relativ gering.
Warum aber sollte der Hersteller sie dann billiger verkaufen als das Modell mit Video? Ein zusÀtzlicher Aufwand und ein billigerer Preis widerspricht sich.
Richtig teuer wird es aber, wenn ein Bildprozessor ohne Videokomponente eingebaut und die Kamera auch im ĂŒbrigen darauf angepasst wird. Zum einen muss der extra entwickelt werden und zum anderen sinkt bei elektronischen Bauteilen der Herstellungs- / Einkaufs-Preis je höher die StĂŒckzahlen sind. Wird das aufgesplittet steigen die Kosten fĂŒr beide Varianten. Auch den Handel macht das nicht glĂŒcklich, denn er muss beide Modelle auf Lager legen.
Im Endeffekt mĂŒsste dadurch der Preis fĂŒr beide Modelle höher sein als wenn nur ein Modell mit Video gefertigt wird.
Ein höherer Preis verdrießt wiederum den WutkĂ€ufer, dem die stĂ€ndige, kostenpflichtige ZwangsbeglĂŒckung mit Video schon lange auf den Zeiger geht und aus Trotz kauft er bei der Konkurrenz. Zwar mit Video, aber billiger.
Die Hersteller kennen natĂŒrlich ihre Klientel, deshalb bieten sie so was erst gar nicht an.
ROG
P.S. Die A7 Serie ist ein schlechtes Beispiel, die enthĂ€lt durchgĂ€ngig die von Ihnen unerwĂŒnschte Videofunktion und unterscheidet sich hauptsĂ€chlich durch die jeweilige Sensor-Auflösung und High-ISO FĂ€higkeit.
P.P.S. Wenigstens hat die Alpha 6300 hiermit ihren hundertsten Kommentar erreicht. Ist doch auch was.

Das ist auch die falsche Option:

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. Februar 2016 - 13:59

die ILC 6000 ist fĂŒr Fotografen vollkommen ausreichend.
Die ILC 6300 ist fĂŒr Videografen, die unbedingt mit 4K filmen wollen, gedacht. Der Durchsatz an Daten steigt exponentiell, entsprechend mĂŒssen die Komponenten gebaut sein, damit die i. d. Lage sind, das durchzuschleusen. Einzig, der Sensor ist im VerhĂ€ltnis zur 6000er einfach noch einen Tucken besser, weil der eben auf Kupfer basiert und die Dioden noch deutlich besser, weil empfindlicher sind und gleichzeitig gegen Überlauf noch besser isoliert sind. Die Sensortechnologie macht gerade bei SONY echte SprĂŒnge, die nicht nur sich in ein paar Pixel mehr bemerkbar macht.

Aber: rein grundsĂ€tzlich macht es nur wenig Sinn bei einem derartigen Zwitter, zwischen einer eher video- oder fotografischen Kamera zu unterscheiden. Die "richtigen" Videokameras sind allein von der Aufzeichnung des verwendeten digitalen Formats zu den Zwittern weit auseinander und auch die Verwendung von entsprechenden Objektiven, sowie anderen Komponenten unterscheiden sich recht deutlich. Ein echter Videograf nimmt so einen Zwitter nur in besonderen FĂ€llen, aber ganz bestimmt nicht fĂŒr eine echte Videoproduktion.