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Mode zum Anbeißen
Küchenchef Roland Trettl und Fotograf Helge Kirchberger arrangieren Lebensmittel auf blanker Haut:
Medienmitteilung des Museums für Kommunikation Berlin:
FASHION FOOD
Haute Couture trifft Haute Cuisine: Fotoausstellung im Museum für Kommunikation Berlin zeigt „Mode zum Anbeißen“
Ein Schal aus Zuckerwatte, Lauchzwiebeln als Kopfschmuck, ein Kostüm aus Nudelteig oder ein Oktopus als Tunika: „Fashion“ und „Food“ heißen die beiden Zutaten, die der Sternekoch Roland Trettl und der Fotograf Helge Kirchberger zu einer völlig neuen Komposition vereinen. Auf blanker Haut arrangieren sie Lebensmittel zu kulinarischen Kunstwerken. Vom 29. Oktober 2011 bis zum 29. Januar 2012 präsentiert das Museum für Kommunikation rund 50 Fotografien des außergewöhnlichen Projekts FASHION FOOD. In dieser Ausstellung sind neben den bereits in der gleichnamigen Publikation abgedruckten Bildern zahlreiche neue, speziell für Berlin angerfertige Arbeiten im Großformat zu sehen.
Warum nicht mal „Fashion“ völlig neu interpretieren? Und „Food“ zur „Fashion“ drapieren? Das fragten sich der Südtiroler Trettl und der Österreicher Kirchberger und schon war die ungewöhnliche Idee geboren, Lebensmittel in einen völlig neuen und zugleich künstlerischen Kontext zu stellen. „Fashion und Food“, so Trettl, „sind meine beiden großen Leidenschaften hier kann ich sie vereinen.“ Zu Beginn ihrer gemeinsamen Arbeit hatte Trettl noch Unmengen von Lebensmittel-Material dabei. „Ich wusste beim besten Willen nicht, worauf das alles hinauslaufen würde“. Doch schon nach dem ersten Probe-Shooting wusste Kirchberger, dass ihnen da etwas „völlig Neues gelingt.“
Ganzkörperanzug: Dunkle Schokolade, Arm- und Halsband: Silber-Zuckerperlen / Kopfbedeckung: Sepia-Pastateig, Oberteil: Espagueti de mar, Punk: schwarze Spaghetti
© Fashion Food by Helge Kirchberger und Roland Trettl

Hosenanzug: Lardo, Höschen und Umhang: Sepianudelteig, Kopfschmuck: Friséesalat, rote Chili, Daikonkresse / Kopfschmuck: Königskrabbe, Oberteil: Sojabohnenblätter, Ring: Zuckerring
© Fashion Food by Helge Kirchberger und Roland Trettl
Roland Trettl ist Küchenchef des Salzburger Gourmetrestaurants „Ikarus“. Gelernt hat der gebürtige Bozener bei Starkoch Eckart Witzigmann in dessen Münchner In-Lokal „Aubergine“. Die Deutsche Akademie für Kulinaristik verlieh dem Senkrechtstarter Trettl 2005 den „Eckart-Witzigmann-Preis“.
Helge Kirchberger ist Fotograf in Salzburg und Initiator des Projekts. Für einen internationalen Fotowettbewerb mit dem Motto „Alles was Mode ausmacht“ suchte Kirchberger nach einer völlig neuen Idee für seinen „Mode-Schuss“. Mit der Idee, Essen als Mode zu drapieren, trat an Roland Trettl heran und FASHION FOOD war geboren.
Umhang: Schweinenetz, Kopfkranz: Forellenkarkassen und Nudeln
© Fashion Food by Helge Kirchberger und Roland Trettl
Ausstellung:
Fashion Food
29. Oktober 2011 bis 29. Januar 2012
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Dienstag 920 Uhr; Mittwoch bis Freitag 917 Uhr; Samstag, Sonntag und an Feiertagen 1018 Uhr
Bildband:
Fashion Food (bei amazon.de)
176 Seiten, mit einem Vorwort von Vivienne Westwood
Collection Rolf Heyne, München
ISBN-13: 978-3899104172
75 Euro
Siehe auch: Fashion Food
(thoMas)
Zum Thema:
- FASHION FOOD; Mode zum Anbeißen; Berlin
- Visions & Fashion, Bilder der Mode 1980|2010; Berlin
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- Webinar: Ralph Man zur Fashion- und Beautyfotografie
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L’art pour l’art
Toll, nett, klasse, spitze, super.
Jetzt bitte die nächste Show.
MfG
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
Prost
Mahlzeit.
Mode zum Anbeißen
Der Gipfel des guten Geschmacks oder der Untergang des Abendlandes.
Mahlzeit
.
Wohlstandsgesellschaft
Andere hungern
Ja
Andere hungern
und hier sieht man auch abgründig, warum.
wenn man die Köpfe tranchiert ...
... von Koch und Fotograf, sieht man wahrscheinlich nur einen Draht.


Knipst man den durch, fallen die Ohren ab.
"Man kann nicht beides sein,
Realist und dann auch noch beliebt."
Dekadenz
Zu Berlin passt es, unter dem ehemals rot-roten Tarnmäntelchen pure und nackte Dekadenz. Wo bleibt der Aufstand der Gutmenschen?
Genau!
Zu Berlin passt es, unter dem ehemals rot-roten Tarnmäntelchen pure und nackte Dekadenz
So, wie die aussehen habe ich mir typische SPD- und Links-Funktionäre immer vorgestellt. Und der Koch und der Fotograf werden auch vom roten Rathaus bezahlt.


"Man kann nicht beides sein,
Realist und dann auch noch beliebt."
lecker
endlich mal lecken in aller Öffentlichkeit, issja nur Hunger, gelle
Geschmackloser Mist! Der
Geschmackloser Mist!
Der Rolleiflexer
Lecker
An der Schokoladenfrau würde ich gerne mal lecken.