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Mobile Brennstoffzelle als Universal-Ladegerät
Die amerikanische Firma MTI Micro Fuel Cells will Ende 2009 eine mobile Brennstoffzelle mit wechselbaren Methanol-Kartuschen marktreif haben, mit der sich Kleingeräte wie MP3-Player und Digitalkameras nachladen lassen:
Das US-Unternehmen MTI Micro Fuel Cells hat eine tragbare Brennstoffzelle vorgestellt, die als Universalladegerät für eine Reihe von Kleingeräten dienen soll. Mobion, so der Name des Produkts, lädt Mobiltelefone ebenso auf wie MP3-Player oder Digitalkameras. Das mobile Ladegerät hat in etwa die Größe einer 3,5-Zoll-Festplatte. Als Energiequelle wird Methanol eingesetzt, das in Form von austauschbaren Kartuschen der Brennstoffzelle zugeführt wird. Als Ausgangsstecker ist ein USB-Port verbaut, über den die Kleingeräte mit Energie betankt werden.

Eine Tankfüllung Methanol reicht dem Hersteller zufolge aus, um 25 Stunden lang Strom zu liefern. MTI Micro Fuel Cells hat dies auf die Betriebszeit der Geräte umgerechnet, die damit geladen werden sollen. Eine Füllung reiche demnach, um ein Handy zehn Mal aufzuladen, mit einem portablen Gerät 10.000 Songs anzuhören oder 100 Stunden Video zu sehen. Eine professionelle Digitalkamera kann mit der zur Verfügung stehenden Energie 6.000 Fotos aufnehmen. Die Betriebstemperatur gibt das Unternehmen mit 0 bis 40 Grad Celsius an. Im Labor erreichte das Gerät eine Ausbeute von 62 Milliwatt pro Kubikzentimeter beziehungsweise 1.800 Wattstunden pro Kilogramm Methanol.
Mobion ist derzeit noch ein Prototyp. Der Hersteller hat allerdings bereits angekündigt, das Produkt noch im Laufe des kommenden Jahres auf den Markt zu bringen. Genutzt soll Mobion vor allem in Verbindung mit Geräten werden, die besonders viel Strom brauchen und damit auch häufig auf eine externe Energiequelle angewiesen sind. Darüber hinaus eignet sich das Produkt als Energielieferant in Gegenden, die überhaupt nicht an die Infrastruktur angebunden sind, so MTI Micro Fuel Cells in einer Pressemitteilung. „Bislang verfügbare mobile Aufladegeräte müssen ihrerseits auch über das Stromnetz geladen werden. Durch unser System mit Brennstoffzellentechnik wird erstmals echte Mobilität und Unabhängigkeit erreicht“, sagt Peng Lim, CEO von MTI.
(pte / Andreas List)
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Guter Ansatz
Wenn jetzt auch noch sichergestllt werden kann, dass ich den Brennstoff an der nächsten Tankstelle bekomme und es beim Fliegen im Handgepäck bleiben darf, hat das Produkt durchaus eine Chance. Wenn nicht folgt es allen anderen vergleichbaren Versuchen.
Shitop schrieb: Wenn jetzt
Wenn jetzt auch noch sichergestllt werden kann, dass ich den a) Brennstoff an der nächsten Tankstelle bekomme und b) es beim Fliegen im Handgepäck bleiben darf, hat das Produkt durchaus eine Chance.
zu a) nicht Tankstelle sondern die Apotheke wäre meine erste Anlaufstelle. Den preiswerteren Feinchemikalienhandel (Stickwort Merck &Co..) als Normalbüger zu frequentieren dürfte etwas mühsam werden.
b) was zu bezweifeln wäre.