Erzähl mir nicht von deinen verpassten Fotos. Zeig mir einfach die guten, die du gemacht hast.

— Edward K. Thompson

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Mittelformatscanner MF5000 von reflecta

Foto vom MF5000 von reflectaDie reflecta GmbH hat mit dem MF5000 einen Scanner für Kleinbild- und Mittelformat-Durchsichtvorlagen vorgestellt, der ab Mitte nächsten Jahres lieferbar sein soll und „hervorragende Bildqualität“ gewährleisten will:

Laut der reflecta GmbH nimmt der MF5000 neben Kleinbild-Durchsichtvorlagen auch Vorlagen der Formate 120 / 220 mm, 4,5x6, 6x6, 6x7, 6x8 und 6x9 auf und digitalisiert sie mit 3200 dpi. Der 3-Zeilen-CCD-Sensor mit „Magic-Touch-Funktion“ (= Staub- und Kratzerentfernung mittels Infrarotsensor) soll dabei eine hervorragende Bildqualität zeigen.
 

Foto vom MF5000 von reflecta

 
Der MF5000 soll ab Juni 2011 lieferbar sein und zu einem Endverkaufspreis von unter 1500 Euro angeboten werden.
 
 

Spezifikationen Mittelformatscanner MF5000
Filmtyp Negativ und Positiv als Streifen (35 mm) oder Dia (5x5 cm), 6x4,5 cm, 6x6 cm, 6x7 cm, 6x8 cm, 6x9 cm
Optische Auflösung 3200 dpi
Farbtiefe 48 Bit
Dichteumfang >3,6 Dmax
Bildsensor 3-Zeilen-CCD-Sensor
Lampe weiße LEDs und Infrarot-LEDs
Scanbereich max.: 24,3 x 36,5 mm / 118 x 56,9 mm
Anschluss USB 2.0
Software Cyberview
Maße 320x165x160 mm (LxBxH)
Zubehör Filmhalter für 4 gerahmte Dias bis 3,2 mm Stärke, Filmhalter für Filmstreifen mit bis zu 6 Bildern; 1 x Mittelformathalter für 1-2 Dias 6x4,5 cm, 1-2 Dias 6x6 cm, 1 Dia 6x7 cm / 6x8 cm / 6x9 cm
Systemanforderungen PC: XP, Vista und 7; Mac: OS X 10.4+

 
(thoMas)
 

.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. September 2010 - 13:33

Acht Monate Vorankündigung soll doch wohl ein Witz sein, oder?
1500 Euro sind wohl auch ein "Traumpreis".
Die Standard-Elektronik eines 300-Euro-Filmscanners, offenbar ohne motorischen Transportschlitten, dazu halt ein größeres Objektiv von der (Industrie-)Stange und eine längere CCD-Zeile - mehr als 1000 Euro wird da der Markt nicht hergeben.
Für 1500 kriegt man heute immerhin schon fast 300 Flextight-Rohscans vom Mittelformat.

Dichtewert...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. September 2010 - 15:13

von 3,6, da bin ich aber mal verspannt!
Aber warum soll man über ungelegte Eier nachdenken ! h.

Na ja

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. September 2010 - 16:08

D 3,6 entspricht 12 Blendenstufen - klingt nicht so utopisch ...

Es ist nicht zu fassen...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. September 2010 - 16:14

1.500 Euro für einen kastrierten Dmax-Wert von 3.6...

Geht's noch?

Der Spanier. Viva!

Ooops...

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Mittwoch, 29. September 2010 - 18:35

Der wievielte Scanner von Reflecta, den man nicht kauft, ist das jetzt eigentlich schon? 37823.?

Naja, abgesehen davon ist am anderen Ende der Welt mal wieder ein Sack Reis umgefallen...

Alternativen?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 29. September 2010 - 19:42

Welche Alternativen gibt es denn in noch?

Flachbettscanner? Keiner von denen kommt real auch nur annähernd an die Auflösung von einfachen DIA.-/Negativscannern ran. Nicht mal an die von Reflecta.
Hasselblad Flextight X1/X5? Dagegen ist der Reflecta wirklich extrem "arm" aber er kostet auch nur 10-15% von diesen.
Weitere Alternativen??? Keine!

Und wer hier meint das ein D max von 3,6 wenig ist sollte sich im klaren sein das nur sehr wenige Vorlagen mehr benötigen. Auch erhebt Reflecta nicht den Anspruch darauf ein Highend-Produkt wie Hasselblad herzustellen.

Wer etwas besseres will kann sich ja gerne einen X1/X5 kaufen denn Alternativen gibt es neu keine mehr.

Gruss

Patrick

Doch.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 09:31

Doch. Es gibt immer noch den Nikon Coolscan LS 9000. In den USA wurde grade eine neue Charge ausgeliefert und ist jetzt bei den Händlern angekommen. Nikon produziert nicht mehr kontinuierlich, legt jedoch jedes Quartal eine neue Serie auf.

Der Spanier. Viva!

Gast schrieb: Doch. Es gibt

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 11:06
Gast schrieb:

Doch. Es gibt immer noch den Nikon Coolscan LS 9000. In den USA wurde grade eine neue Charge ausgeliefert und ist jetzt bei den Händlern angekommen. Nikon produziert nicht mehr kontinuierlich, legt jedoch jedes Quartal eine neue Serie auf.

Der Spanier. Viva!

Dann sollte Nikon dem (semi-)professionellen Anspruch gerecht werden und seine Treiber an aktuelle 64bit-Betriebssysteme anpassen.

Wenn das heute so heisst...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 15:38
Gast schrieb:

dem (semi-)professionellen Anspruch

Früher hätte man sowas als krank oder gestört bezeichnet, in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts als "Freak".

Im Hobby liegen die Ansprüche ja immer wesentlich höher als im Beruf. Aber wenn man sich "semi-professionnell" nennt, lässt das tief blicken: Man wäre ja sooo gerne ein Professioneller, es reicht aber nur zum Hobby -- egal wieviel Geld man in sein Hobby steckt. Es wird einfach kein Profi draus, egal um wieviel teurer die Hobbyausrüstung war...

Altenrative Coolscan? Nicht wirklich,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 21:39
Gast schrieb:

Doch. Es gibt immer noch den Nikon Coolscan LS 9000.

Das Problem mit den Treibern wurde schon angesprochen. Bei dem Preis des Coolscan 9000 würde man erwarten, daß Nikon sich auch um die Software kümmert, nachdem es nun schin seit Jahren entsprechende Probleme mit 64bit Systemen gibt. Es gibt einen Workaround, aber Nikon selbst bietet offiziell keine Lösung. Ziemlich traurig.

Ich find es erfreulich, daß andere Hersteller neue Filmscanner auf den Markt bringen, während Nikon offensichtlich nichts mehr an Entwicklungsarbeit in die Scanner investiert.

Gast schrieb: Doch. Es gibt

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Oktober 2010 - 09:14
Gast schrieb:

Doch. Es gibt immer noch den Nikon Coolscan LS 9000. In den USA wurde grade eine neue Charge ausgeliefert und ist jetzt bei den Händlern angekommen. Nikon produziert nicht mehr kontinuierlich, legt jedoch jedes Quartal eine neue Serie auf.

Der Spanier. Viva!

Haben Sie das auch irgendwo schriftlich oder sollen wir das einfach mal so "Viva!" glauben... ???

Das ist ja das Problem!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 09:34

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dafür keinen Markt gibt! Nachdem Nikon seine Scanner-Produktion eingestellt hat, ist wirklich Ebbe. Refelcta baut schon seit vielen Jahren Scanner, aber bis heute habe ich noch nicht vernommen, dass auch nur einer enpfehlenswert war. Und jetzt bringen sie so einen Schrott, zum Preis von 1500 Euro.

Doch.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 11:53

Je mehr ich drüber nachdenke, desto weniger Leute fallen mir ein, die sowas kaufen sollten.

  • Der Massenmarkt hat seine Urlaubsfotos längst in Alben eingeklebt. Es gibt keinen Grund, die Negative jetzt nochmal einzuscannen und sie dann als Fotobuch auszudrucken.
  • Die paar Hansels, die aus Überzeugung Dias gemacht haben, haben immer noch ihren Projektor und lassen sich auch die Freude der hochauflösenden 2x3 m Projektion nicht nehmen (also nix da VGA Beamer).
  • Bleiben die paar Diafans, die nun älter geworden sind, und keinen Bock mehr auf Leinwand aufbauen haben und sich die Bilder jetzt auf dem Compi oder Fernseher angucken wollen, bzw. in ein Fotobuch "einkleben" wollen. Da reichen 2MP dicke. Und da hat Reflekta ja einiges für einen bezahlbaren Preis im Angebot.
  • Die Berufsfotographen nehmen eh die Dienste der Fachlabore in Anspruch. (Oder will hier irgend jemand, der mit Bildern seinen Lebensunterhalt verdient, ernsthaft behaupten, dass er die Zeit hat, sich hinzusetzen und die Bilder einzeln in den Scanner zu schieben?)
  • Bleiben die paar Liebhaber (also Typen wie wir hier), die ihre Schätze aus vordigitalen Tagen jetzt in höchster Qualität auf dem Rechner haben wollen (und für die Zeit nicht Geld ist). Aber wenn der Preis von 4000 Euros fällt, die Nikon braucht, um was g'scheites für einen so kleinen Kundenkreis zu bauen, schrecken auch viele von uns zurück, was den potentiellen Kundenkreis nochmals dezimiert. (Und weinen sich dann hier auf photoscala aus, dass es nichts g'scheites geben würde... ;-) )
  • Was übrig bleibt, lohnt wohl nicht, eine Fertigungsstrasse aufzubauen....

Uns bleibt also nur die Wahl, die Dienste eines Fachlabors in Anspruch zu nehmen (5-6 MP (mehr gibt's da nämlich auch nicht) für 1-2 €/Bild), 4000 Euros für den Nikonscanner auf den Tisch zu legen, oder überlegen, ob es ein Reflekta-Scanner nicht auch tut...

...

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Donnerstag, 30. September 2010 - 15:34
Gast schrieb:

Je mehr ich drüber nachdenke, desto weniger Leute fallen mir ein, die sowas kaufen sollten.

Uns bleibt also nur die Wahl, die Dienste eines Fachlabors in Anspruch zu nehmen (5-6 MP (mehr gibt's da nämlich auch nicht) für 1-2 €/Bild), 4000 Euros für den Nikonscanner auf den Tisch zu legen, oder überlegen, ob es ein Reflekta-Scanner nicht auch tut...

Ich hatte schon weiter unten ein anregendes Gespräch mit "Gast" - hier möchte ich, weil es in dieselbe Kerbe haut, auch noch meinen Senf zugeben:
Würde ein Bergsteiger, der fast auf dem Gipfel angekommen ist, 500 Meter absteigen, weil er vergaß, seine Trinkflasche einzustecken? Ich denke: nein. Er würde den anderen Weg wählen.

"Uns" bleibt also nur, das teure Ding zu kaufen, zu mieten oder ins sogenannte Fachlabor zu gehen. Oder wir kaufen uns bei Ebay einen kleineren Bruder des 9000er im Gebrauchtzustand.
Geht man realistischerweise davon aus, dass die Top-Shots an wenigen Händen abzuzählen sind, ist die Angelegenheit auch kein teures Abenteuer mehr. Allein die Tatsache, dass man dem Fachlabor vielleicht zu private oder brisante Bilddaten zuspielt, kann für Magendrücken sorgen.

Apropos "Berufsfotografen", "Liebhaber" und ähnliche Marketingkonstrukte verbaler Art (Weil Sie das hier ernsthaft als Kontext einbeziehen...):

Ein Bild ist nicht per se schlecht oder gut, wenn es aus der Kamera eines Berufenen oder eines Liebenden kommt. Aber wenn man sich brav selbst da einordnet, wo einen die Industrie und das Marketing hin haben wollen, dann darf man sich gern als ferngesteuerter, kreativ- resp. intelligenzreduzierter "Kunde" bezeichnen und in voreiligem Gehorsam das tun, was andere - fern jeder Individualität - erwarten.

NACHTRAG:

Waren Sie je in einem "Fachlabor"? Ich zweifle sehr daran. Ihre Darstellung dessen, was den Kunden dort wohl erwartet, liegt mehr als daneben.

Meine letzten Scans kosteten pro Stück über 8 Euro. Die Pixel habe ich nicht gezählt. Viel interessanter waren die "professionellen" Details: 16 Bit, ICC-Farbraumprofil und Dateigröße... (Dass die Auflösung adäquat ist, versteht sich hier ganz von selbst. Es geht eben nicht um das, was SIE meinen: Billig-Scans im Massenlabor um die Ecke.)

Nix Marketing

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 15:27
no_photo_please schrieb:

Apropos "Berufsfotografen", "Liebhaber" und ähnliche Marketingkonstrukte verbaler Art (Weil Sie das hier ernsthaft als Kontext einbeziehen...):

Jepp. Meinte ich ernst und hat nichts mit Marketingsprech oder Qualität der Bilder zu tun. Es gibt einen saftigen Unterschied zwischen Amateuren (dt: Liebhabern) und Professionellen (dt: Berufsfotografen). Der Berufsfotograf muss effizient sein. Zeit ist Geld. Dateigrösse ist Festplattenplatz ist Geld. Für den Liebhaber spielt Geld keine Rolle. Geld verdient man anderswo. Hier geht's nur um den Kick.

Als ich meine ersten Dias über einen Berufsfotographen ins Fachlabor schicken liess und ich die höchste Auflösung (6 MP) und geringste Kompression (8 MB/Datei) haben wollte, hat er mich für verrückt erklärt. Habe dann was gefaselt von wegen, dass ich Leica-Knipser sei und das beste und teureste für mich grade gut genug sei. Danach hatte er keinerlei Fragen mehr.

Für 6 Megapixel bin ich von jemanden, der von Megapixels lebt, für verrückt erklärt worden. Für 6! Und was verkaufen die Firmen heute den Aufsteigern aus dem Kompakknipsensegment? Mindestens 14. Besser noch 18. Und Mit KB Format läuft unter 20 schon mal gar nichts. Die a900 und D3X hat gar 24! Wieviel Berufsfotographen brauchen das? Wenn Du ein Pixel 1 cm² gross machst, kriegst Du einen Ausdruck von 40x60 m². Die Fassade musste erstmal finden, auf die der Ausdruck passt. Wieviele Berufsfotographen machen wie oft Fassadenfotos? Richtig. Aber der Amateur braucht sowas natürlich täglich...

(Natürlich haben 24 MP in der Kamera nebem dem Kick der riesigen Auflösung auch den praktischen Nutzen, dass man jede Menge Ausschnittsreserven hat. Mein soziales Umfeld kriegt von den einst 24 MP dann nur 2048-mal-Irgendwas zu sehen, so dass die Bilder formatfüllend auf einem HDTV (1920x1080) dargestellt werden können.)

Gast schrieb:

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Donnerstag, 30. September 2010 - 17:17
Gast schrieb:
no_photo_please schrieb:

Apropos "Berufsfotografen", "Liebhaber" und ähnliche Marketingkonstrukte verbaler Art (Weil Sie das hier ernsthaft als Kontext einbeziehen...):

Jepp. Meinte ich ernst und hat nichts mit Marketingsprech oder Qualität der Bilder zu tun. Es gibt einen saftigen Unterschied zwischen Amateuren (dt: Liebhabern) und Professionellen (dt: Berufsfotografen). Der Berufsfotograf muss effizient sein. Zeit ist Geld. Dateigrösse ist Festplattenplatz ist Geld. Für den Liebhaber spielt Geld keine Rolle. Geld verdient man anderswo. Hier geht's nur um den Kick.

Als ich meine ersten Dias über einen Berufsfotographen ins Fachlabor schicken liess und ich die höchste Auflösung (6 MP) und geringste Kompression (8 MB/Datei) haben wollte, hat er mich für verrückt erklärt. Habe dann was gefaselt von wegen, dass ich Leica-Knipser sei und das beste und teureste für mich grade gut genug sei. Danach hatte er keinerlei Fragen mehr.

Für 6 Megapixel bin ich von jemanden, der von Megapixels lebt, für verrückt erklärt worden. Für 6! Und was verkaufen die Firmen heute den Aufsteigern aus dem Kompakknipsensegment? Mindestens 14. Besser noch 18. Und Mit KB Format läuft unter 20 schon mal gar nichts. Die a900 und D3X hat gar 24! Wieviel Berufsfotographen brauchen das? Wenn Du ein Pixel 1 cm² gross machst, kriegst Du einen Ausdruck von 40x60 m². Die Fassade musste erstmal finden, auf die der Ausdruck passt. Wieviele Berufsfotographen machen wie oft Fassadenfotos? Richtig. Aber der Amateur braucht sowas natürlich täglich...

(Natürlich haben 24 MP in der Kamera nebem dem Kick der riesigen Auflösung auch den praktischen Nutzen, dass man jede Menge Ausschnittsreserven hat. Mein soziales Umfeld kriegt von den einst 24 MP dann nur 2048-mal-Irgendwas zu sehen, so dass die Bilder formatfüllend auf einem HDTV (1920x1080) dargestellt werden können.)

Ich will Ihnen Ihre Meinung keinesfalls nehmen. Nur ist es mir immer wieder ein Bedürfnis, auf die Grundproblematik hinzuweisen: Die permanente Gehirnwäsche des Marketings führt dazu, dass Menschen zu Konsumenten werden und anfangen, Sprüche aufzusagen, die ihnen vorgegeben wurden. Dieses Problem der Meinungsmache und Massenmanipulation wird insbesondere über öffentliche Internetforen und letztlich auch über dieses Meinungsäußerungsportal am Leben erhalten.
Da kommen dann Leute daher, die genau wissen wollen, wie andere Menschen wohl arbeiten und denken, ja, man kennt sich sogar über Berufsgruppen aus... Erstaunlich.
Ich will mich nicht freimachen davon, dass auch ich dazu neige, in bestimmten Kategorien zu denken, aber ich will auch nicht verschweigen, dass ich vorsichtig geworden bin und darum missfallen mir Äußerungen wie: "Berufsfotograf X braucht dies und jenes und Anfänger Z braucht etwas Anderes."
Stellen Sie sich mal vor, was für ein Potential der Absurditäten dahinter steckt. Und stellen Sie sich bitte andererseits vor, was das für ein gefundenes Fressen für eine Firma ist: "Der sich selbst konfektionierende Kunde." Verstehen Sie, was ich damit meine?

Ihre Aussagen zu Ihren Erfahrungen mit dem "Berufsfotografen" sind sehr aufschlussreich. Sie demonstrieren damit einen Menschen, der der Lage absolut nicht Herr war und anschliessend, nach der Reflexion durch einen Berufsfotografen, auch noch die falschen Schlüsse gezogen hat.
Sehen Sie, ich habe von Grund auf alles selbst gemacht und gelernt - ich habe niemanden vorgeschickt oder Arbeiten weitergebeben. Darum wusste und weiss ich auch noch so gut Bescheid. Lassen Sie mich diesen Satz mit einem Anflug von Ironie sagen.

Eine gute Qualität zu erkennen, mit einer guten Qualität zu arbeiten oder über eine gute Qualität zu debattieren, ist keine Domäne einer Berufsgruppe, genausowenig wie auch ein Mensch, der täglich in den Wald geht, trotzdem kein Förster sein muss.
Ich empfinde es als geradezu abenteuerlich, was Sie da für Konstruktionen aus zeitgemässen Technik-Phrasen und ernst-sein-wollenden Menschengruppenbetrachtungen zusammenzimmern.

Was andere benötigen, wissen Sie nicht. Sie können es nur ansatzweise ahnen. Es sei denn, Sie sind persönlich dagewesen, Sie haben mitgearbeitet, Einblick gewonnen und können die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.

Gast schrieb: Wenn Du ein

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Oktober 2010 - 09:20
Gast schrieb:

Wenn Du ein Pixel 1 cm² gross machst, kriegst Du einen Ausdruck von 40x60 m².

Geniale Rechnung. Und wenn der Pixel 1km² groß ist kann man damit den Mond bekleben.

Zurück zur Realität: 24 MP sind schon in Ordnung für eine Magazin-Doppelseite in Hochglanz. Die D700 etwa mit (soweit ich mich erinnere) 12 MP stößt da an ihre Grenzen. Ich mach das beruflich, also nicht bloß "Hörensagen"...

Gruß

An alle Photografen und Fotographen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 12. Oktober 2010 - 20:55
Gast schrieb:

Berufsfotographen

Ich will ja nicht kleinlich sein, aber wenn man seitenweise über Fotografie (oder meinetwegen auch Photographie) labert, ist das ja gut und schön, aber "Fotographen" und "Photografen" sollte man sich abgewöhnen.
Das ist unschön und vermittelt den Eindruck, man sei ein bisschen blöd.

Bei soviel

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. Oktober 2010 - 05:56

an blöd, was einem heutzutage von der Pfoto-Industrie verkauft wird, ist "ein bisschen blöd" zu sein ein lässlicher Kollateralschaden ... 8-)

Schlaumeier.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 16:32
no_photo_please schrieb:

Meine letzten Scans kosteten pro Stück über 8 Euro.

Uuuiiii, da haben sie sich aber ordentlich über den Tisch ziehen lassen... Hab selber mal im Fotolabor gearbeitet, ich kenne die Preisgestaltung und Spielregeln...

no_photo_please schrieb:

Die Pixel habe ich nicht gezählt.

Wie? Nicht?

no_photo_please schrieb:

Viel interessanter waren die "professionellen" Details:

Aha. Dann lass ma rauschen.

no_photo_please schrieb:

16 Bit,

Das nennst Du ein professionelles Detail? Erstens habe ich dir erst kürzlich erklärt, das 16 bit keinen Sinn ergeben weil das 4,8 optische Dichten wären, zweitens hat Deine JPEG Datei auch nur 8 Bit pro Farbkanal. Ach so, Du lässt dir die Bilder in 16-Bit TIFF einscannen. Ja, dann ist das klar, warum das 8 Euros kosten sollte. Für jedes Bild geht ja ne CD bei drauf.

no_photo_please schrieb:

ICC-Farbraumprofil

Wow! Ich hab mir neulich auch ein professionelles Auto gekauft: Es hat einen Motor eingebaut!

no_photo_please schrieb:

und Dateigröße...

Richtig, grosse Dateien sind wichtig. Drum verkaufen die Händler und Labors die Scans auch in Megabyte Dateigrösse und nicht Pixelanzahl. Bei letzerem würde ja keiner einen Scan kaufen, weil das im Extremfall ja grade mal 6 Megapixel sind. Da kann ja meine Kompaktknipse mehr. Aber 8 Megabyte grosse Dateien, ja, die haben was, die krieg ich mit meiner Kompaktknispe nicht hin.

no_photo_please schrieb:

(Dass die Auflösung adäquat ist, versteht sich hier ganz von selbst.)

Eben. 4-6 Megapixel im Fachlabor ist XXL Format. Beim Händler um die Ecke mit Minilab: 1024x786 Bildpunke.

no_photo_please schrieb:

Es geht eben nicht um das, was SIE meinen: Billig-Scans im Massenlabor um die Ecke.

Uuuiii... und das von Dir! Dir, der Du so vehement gegen den bösen, bösen Kapitalismus wetterst. Junge, die Preise sind Kapitalismus pur. Den Preis macht der Händler, nicht das Labor. Sprich: Den selben Scan, für den Du 8 Euro bezahlt hast, kriegst Du beim Drogeriemarkt um die Ecke für 20 Cent. Das läuft alles durch dieselbe (!) Maschine. Nur: Als extra Service für Berufsfotographen, gibt es dann noch die "Facharbeit", was soviel bedeutet, wie dass sich jemand im Labor das Bild anguckt und ggf. mit veränderten Parametern nochmal durch die Maschine schickt.

Gast schrieb: Uuuiii... und

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Donnerstag, 30. September 2010 - 23:03
Gast schrieb:

Uuuiii... und das von Dir! Dir, der Du so vehement gegen den bösen, bösen Kapitalismus wetterst. Junge, die Preise sind Kapitalismus pur. Den Preis macht der Händler, nicht das Labor. Sprich: Den selben Scan, für den Du 8 Euro bezahlt hast, kriegst Du beim Drogeriemarkt um die Ecke für 20 Cent. Das läuft alles durch dieselbe (!) Maschine. Nur: Als extra Service für Berufsfotographen, gibt es dann noch die "Facharbeit", was soviel bedeutet, wie dass sich jemand im Labor das Bild anguckt und ggf. mit veränderten Parametern nochmal durch die Maschine schickt.

Für soviel Unsinn verschwende ich nicht meine Zeit. Sprechen Sie mal mit Ihrem Therapeuten darüber.

Gut gebellt....

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 09. Juli 2011 - 14:42
Gast schrieb:
no_photo_please schrieb:

Meine letzten Scans kosteten pro Stück über 8 Euro.

Uuuiiii, da haben sie sich aber ordentlich über den Tisch ziehen lassen... Hab selber mal im Fotolabor gearbeitet, ich kenne die Preisgestaltung und Spielregeln...

no_photo_please schrieb:

Die Pixel habe ich nicht gezählt.

Wie? Nicht?

no_photo_please schrieb:

Viel interessanter waren die "professionellen" Details:

Aha. Dann lass ma rauschen.

no_photo_please schrieb:

16 Bit,

Das nennst Du ein professionelles Detail? Erstens habe ich dir erst kürzlich erklärt, das 16 bit keinen Sinn ergeben weil das 4,8 optische Dichten wären, zweitens hat Deine JPEG Datei auch nur 8 Bit pro Farbkanal. Ach so, Du lässt dir die Bilder in 16-Bit TIFF einscannen. Ja, dann ist das klar, warum das 8 Euros kosten sollte. Für jedes Bild geht ja ne CD bei drauf.

no_photo_please schrieb:

ICC-Farbraumprofil

Wow! Ich hab mir neulich auch ein professionelles Auto gekauft: Es hat einen Motor eingebaut!

no_photo_please schrieb:

und Dateigröße...

Richtig, grosse Dateien sind wichtig. Drum verkaufen die Händler und Labors die Scans auch in Megabyte Dateigrösse und nicht Pixelanzahl. Bei letzerem würde ja keiner einen Scan kaufen, weil das im Extremfall ja grade mal 6 Megapixel sind. Da kann ja meine Kompaktknipse mehr. Aber 8 Megabyte grosse Dateien, ja, die haben was, die krieg ich mit meiner Kompaktknispe nicht hin.

no_photo_please schrieb:

(Dass die Auflösung adäquat ist, versteht sich hier ganz von selbst.)

Eben. 4-6 Megapixel im Fachlabor ist XXL Format. Beim Händler um die Ecke mit Minilab: 1024x786 Bildpunke.

no_photo_please schrieb:

Es geht eben nicht um das, was SIE meinen: Billig-Scans im Massenlabor um die Ecke.

Uuuiii... und das von Dir! Dir, der Du so vehement gegen den bösen, bösen Kapitalismus wetterst. Junge, die Preise sind Kapitalismus pur. Den Preis macht der Händler, nicht das Labor. Sprich: Den selben Scan, für den Du 8 Euro bezahlt hast, kriegst Du beim Drogeriemarkt um die Ecke für 20 Cent. Das läuft alles durch dieselbe (!) Maschine. Nur: Als extra Service für Berufsfotographen, gibt es dann noch die "Facharbeit", was soviel bedeutet, wie dass sich jemand im Labor das Bild anguckt und ggf. mit veränderten Parametern nochmal durch die Maschine schickt.

Da hustet jemand, der sich auf sein 17 Zoll Monitor beschränkt, oder 10 x 15 Bildchen vom Supermarkt als das Größte ansieht, was die Welt hervorgebracht hat.
Spaßfrage, wie füllen Sie ein Panorama, so 3000 x 1000 mm , Ansichtsabstand ca 1 Meter mit Pixeln aus, ohne das die Qualität der Aufnahme sinkt? Mit 6 Megapixeln, oder einem Scan von 8 MP?
Machen Sie sich nicht lächerlich.
Und noch etwas, normale Fotolabore scannen die Bilder bei weitem nicht auf der selben Technik wie spezielle Fachlabore. Die wären für die Masse viel zu langsam!
Kapitalismus pur - ich muß trotdem schmunzeln, entschuldige...

Epson F-3200

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 10:42

Also mein Epson F-3200 hat so 750 EUR gekostet und kann bis 10x15 alles. Negativ, Mittelformat und Aufsicht.
Für mich reicht der, aber ich bin auch kein Profi.

Aber den gibts nicht mehr und der Relfekta wird wohl auch kein Verkaufsschlager werden.

Denkmuster

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Donnerstag, 30. September 2010 - 10:45
Gast schrieb:

Welche Alternativen gibt es denn in noch?

Flachbettscanner? Keiner von denen kommt real auch nur annähernd an die Auflösung von einfachen DIA.-/Negativscannern ran. Nicht mal an die von Reflecta.
Hasselblad Flextight X1/X5? Dagegen ist der Reflecta wirklich extrem "arm" aber er kostet auch nur 10-15% von diesen.
Weitere Alternativen??? Keine!

Und wer hier meint das ein D max von 3,6 wenig ist sollte sich im klaren sein das nur sehr wenige Vorlagen mehr benötigen. Auch erhebt Reflecta nicht den Anspruch darauf ein Highend-Produkt wie Hasselblad herzustellen.

Wer etwas besseres will kann sich ja gerne einen X1/X5 kaufen denn Alternativen gibt es neu keine mehr.

Gruss

Patrick

Ich kann mir ein Paar Schuhe für 250 Euro kaufen - oder ein Paar, bei dem die Sohlen zu dünn sind - "dafür kosten die auch nur 30 Euro"...

Das Problem ist das irrationale Denkmuster, das so konsumententypisch, aber eben nicht menschlich-intelligent ist.
Es geht doch nicht um den Preis - es geht um den Nutzfaktor.

no_photo_please schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 30. September 2010 - 11:48
no_photo_please schrieb:

.....
Ich kann mir ein Paar Schuhe für 250 Euro kaufen - oder ein Paar, bei dem die Sohlen zu dünn sind - "dafür kosten die auch nur 30 Euro"...

Das Problem ist das irrationale Denkmuster, das so konsumententypisch, aber eben nicht menschlich-intelligent ist.
Es geht doch nicht um den Preis - es geht um den Nutzfaktor.

hmm, nach ihrer Logik wäre die Alternative zu einem Hasselblad Flextight X1/X5 barfuss laufen ?

Gast schrieb:

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Donnerstag, 30. September 2010 - 14:30
Gast schrieb:
no_photo_please schrieb:

.....
Ich kann mir ein Paar Schuhe für 250 Euro kaufen - oder ein Paar, bei dem die Sohlen zu dünn sind - "dafür kosten die auch nur 30 Euro"...

Das Problem ist das irrationale Denkmuster, das so konsumententypisch, aber eben nicht menschlich-intelligent ist.
Es geht doch nicht um den Preis - es geht um den Nutzfaktor.

hmm, nach ihrer Logik wäre die Alternative zu einem Hasselblad Flextight X1/X5 barfuss laufen ?

Eine interessante Suggestion...

Okay, machen wir es also althergebracht im offen ausgesprochenen Kontext:
Die Ausbeute eines Scans sehen qualitätsbewusste Anwender, die über ein geschultes visuelles Betrachtungsvermögen verfügen, im Kontext qualitativ hochwertiger Endergebnisse. Dies lässt sich zwar - Natur der Sache - nicht ganz genau verorten, jedoch kann man die Bandbreite ganz gut bestimmen. Diese macht sich bspw. auch an technischen Details fest, über die man sich dann nicht mehr streitet, sondern die man, unabhängig jeglicher Geschmacksfrage, als Grenzwert betrachtet.
Im konkreten Fall laufe ich also nicht barfuß: Ich scanne dann eben nicht. Dies ist einfacher zu ertragen, als barfuß zu laufen. Obendrein spare ich mein Geld für bessere Lösungen, denn es ist noch nicht aller Tage Abend.

Guten Tag

no_photo_please schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Oktober 2010 - 19:44
no_photo_please schrieb:

Ich scanne dann eben nicht. Dies ist einfacher zu ertragen, als barfuß zu laufen. Obendrein spare ich mein Geld für bessere Lösungen, denn es ist noch nicht aller Tage Abend.

Wenn ich Sie richtig verstehe, dann erwarten Sie für die Zukunft eine Lösung, die bessere Ergebnisse liefert als ein Flextight allerdings weniger kostet.

Für diese Vorstellung, muss ich Ihnen sagen, ist sehr wahrscheinlich "aller Tage abend".

Gedankenübertragung

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Oktober 2010 - 14:06

Yippie
Hab gerade daran gedacht dass ich genau sowas bräuchte und schon ist es da. besser gehts nicht^^.
Ich hab jetzt schon mehr als 200 euro für schlechte labor scans ausgegeben.(5,60 das bild fuji frontier)(die einzigen guten scans kamen vom trommelscanner für 20 € das bild) Meine Pentax 67 rollen würden sich über einen erschwinglichen scanner freuen.
So schlecht sind die Produkte von Reflecta nicht. Das können sie auf Filmscanner .de sehen. Die tesberichte erscheinen mir ernsthaft.(Wobei ich warten würde bis auch dieser scanner getestet wurde).
Was ich nicht verstehe ist wiso sich die Digitaleros hier so aufregen. Hier geht es um etwas für Freunde des analogen mittelformats. Wiso regen sich die Leute auf, dass es manchen Spass macht mit solchen kameras zu fotografieren??? Ob Digital oder Analog sollte jedermanns freie entscheidung sein. Ich finde es pervers wenn manche meinen ich müsste jetzt unbedingt digital fotografieren. Noch schlimmer. Wenn ich es täte (tatsächlich tue ich das auch). So wollen sie dann noch die Marke bestimmen welche ich da benütze. Achso und die Objektive müssen von Tamron oder Sigma seien (unbedingt weil preiswert und gut usw.).
Ich bitte sie inständig: lassen sie mal ihren Marken Fundamentalismus fahren. Es gibt Gründe warum die einen das machen was sie machen. Oscar Wilde sagte schon dass man kaum einen vernünftigen Menschen fände der genau gleicher meinung sei wie man selbst, da dies nur von seiner Dummheit zeuge .
Die Alternativen:
Der betagte epson 750 : gut alt und langsam
sprintscan 120 f: wird nimmer hergestellt
Nikon 9000: eine super kiste welche nichtmehr upgedatet wir und welche mit 4000 euro ordentlich was kostet.
flextight: über 10k!!! super ding aber der preis
privatertrommelscanner: eine illusion
ein mittelformat scanner für um die 1000 euro erscheint mir erstrebenswert. im test wird sich zeigen ob er auch was leistet.
Ich wünsche ihnen allen viel Spass beim fotografieren denn darum sollte es doch gehen

ihr M aus M

Das ist doch mal ne Info.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Oktober 2010 - 15:14

Danke für den Link. Lautet übrigens richtig filmscanner.info

Mag ja sein, dass der Nikon 9000 wesentlich besser ist, aber nach dem zu urteilen, was ich auf der o.g. Seite gesehen habe, reichen die besseren Reflekta-Scanner zusammen mit SilverFast für den Hausgebrauch vollkommen aus. Das würde mich doch glatt wieder motivieren, was mit Film zu machen...

Der MF 5000

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Oktober 2010 - 18:11

wird nicht von Silverfast unterstützt. Bis jetzt nicht. Wobei es noch die große Preisfrage ist, ob man die überhaupt braucht. Vuescan wäre da auch eine gute Sache, hat aber momentan nicht die entsprechenden Treiber im Angebot. Kommt aber sicher noch, wenn die Hersteller das Marktpotential von dem Scanner entdecken.
Ansonsten würde es mich nicht wundern, wenn unter der Haube im Prinzip die gleiche Technik steckt, wie beim Nikon LS 9000. Bei einigen anderen Reflectascannern steckt auch die gleiche "Nikontechnik" drin, wie ich mir sagen habe lassen. Wobei man gegenüber dem Nikonscanner sagen kann, dass der Reflecta einen zusätzlichen Schacht für Kleinbild hat. Man muss mal sehen, ob das Gerät wirklich einigermaßen das hält, was es verspricht.

Der Nikon ist einfach für den Normalgebrauch zu teuer, deshalb hat er sich auch nicht verkauft. Ein Profi wird seine Scans immer im Lithostudio mit entsprechenden Gerätschaften machen lassen, ein Amateur gibt bei aller Liebe das Geld nicht aus. Der MF 5000 könnte gerade so noch in Budget passen, auch wenns knirscht. Unter der Voraussetzung, dass die Resultate so einigermaßen den gehobenen Ansprüchenden entsprechen.

Alternativen ?

Bild von ExStudent
Eingetragen von
ExStudent
(Neuankömmling)
am Samstag, 02. Oktober 2010 - 18:59
Gast schrieb:

Uns bleibt also nur die Wahl, die Dienste eines Fachlabors in Anspruch zu nehmen (5-6 MP (mehr gibt's da nämlich auch nicht) für 1-2 €/Bild), 4000 Euros für den Nikonscanner auf den Tisch zu legen, oder überlegen, ob es ein Reflekta-Scanner nicht auch tut...

Mit den Alternativen sieht's traurig aus und geht ständig bergab.
Der Nikon war mal nicht wirklich schlecht, aber auch nie wirklich gut. Er war für gehobene Billig-Scandienste die Alternative um etwas im Mittelformatbereich machen zu können. Heute ist er schlichtweg tot.
Der Refelcta mag ganz nett sein für Aufnahmen mit einer Yashica oder Kiew oder mit der leicht angetrübten Vorkriegs-Rollei.
Für eine von der Objektivseite und Mechanik her einigermaßen aktuelle Rollfilmkammera wird er wohl kein angemessener Partner sein...

Für mich ganz persönlich habe ich mir letzte Woche den Luxus geleistet und einen Hasselblad Flextight X1 bestellt.
Meine Dias sind bis zu 57 mm breit und 225 mm lang (Fotoman 624) und mit dem besten aufgenommen, was deutsche Objektivbauer zu Stande bringen. Alles unterhalb eines Flextight würde bedeuten Perlen von den Säuen zertrampeln zu lassen.
Um das gute Stück zu finanzieren werde ich in ein paar Wochen auch anfangen für andere zu scannen. Nicht um Geld zu verdienen, sondern um mir das Teil rechtfertigen zu können und die Gemeinde der Filmverwender mit am Leben zu erhalten...
Wer Interesse hat, möge sich melden.
.
P.S.: Ich stehe zu dem Schrott, den ich schreibe.
PeterEmmerich.de
.

Panorama-Streifen?

Eingetragen von
3DREAL
(Neuankömmling)
am Freitag, 08. Oktober 2010 - 10:23

Wenn der Panorama-Streifentauglich ist(auch für ganz lange) warum nicht? Aber vermutlich wieder das ewige Elend mit dem Filmeinschub. Das gerät ist sicher aus werkzeugen des nikon coolscan 9000 entstanden.

Werde vermutlich nicht umhin kommen und eine sigma s1-scan-station bauen. Die foveon-kamera hat vermutlich schärfequalitäten welche die D3X alt aussehen. Von den farben und auflösung her sowieso. 70x100cm-prints dürften drin liegen bei MF viel mehr.
Wie man es machen könnte hatte kodak mit dem RS3570(von 35 bis 70mm) bewiesen(extrem teuer, extrem schlecht). Die filme werden senkrecht reingezogen. Nichts behindert das Bildfenster.
Ich hab vor jahren dieses elend mit plustek besprochen. die sind nur an massenware interessiert.

www.3dreal.ch
zzt in renovation
alles dreidimensional
foto-panorama-video
flug-marspanoramen...

3DREAL schrieb: ... sigma

Bild von ExStudent
Eingetragen von
ExStudent
(Neuankömmling)
am Sonntag, 10. Oktober 2010 - 13:32
3DREAL schrieb:

... sigma s1-scan-station bauen. Die foveon-kamera hat vermutlich schärfequalitäten welche die D3X alt aussehen. Von den farben und auflösung her sowieso. 70x100cm-prints dürften drin liegen bei MF viel mehr. ...

Hallo Herr Kollege,
ich verstehe da was nicht an Ihrer Argumentation:
Auflösungs- und somit Vergrößerungsbegrenzend ist doch der Sensor der Kamera. Ganz gleich was Sie ablichten, solange der Kamerasensor "nur" ein Bild von 4800 x 3200 Pixeln liefert, bringt, das Ablichten oder "Kopieren" eines Mittelformatdias oder auch eines 4x5" Dias auch nicht mehr als das Ablichten eines Kleinbilddias.
Bei einer Druckauflösung von 300 dpi sind das 16"x11", also 40 cm x 28 cm, bzw. auf Grund des anderen Seitenverhältnisses noch weniger.
Lohnt der Aufwand dafür???

ExStudent schrieb:

Für mich ganz persönlich habe ich mir letzte Woche den Luxus geleistet und einen Hasselblad Flextight X1 bestellt.
Meine Dias sind bis zu 57 mm breit und 225 mm lang (Fotoman 624) und mit dem besten aufgenommen, was deutsche Objektivbauer zu Stande bringen. Alles unterhalb eines Flextight würde bedeuten Perlen von den Säuen zertrampeln zu lassen.
Um das gute Stück zu finanzieren werde ich in ein paar Wochen auch anfangen für andere zu scannen. Nicht um Geld zu verdienen, sondern um mir das Teil rechtfertigen zu können und die Gemeinde der Filmverwender mit am Leben zu erhalten...
Wer Interesse hat, möge sich melden.

Freundliche Grüße aus dem Hessenland
.
P.S.: Ich stehe zu dem Schrott, den ich schreibe.
PeterEmmerich.de

analoge zukunft

Eingetragen von
Auslöser
(Neuankömmling)
am Samstag, 16. Oktober 2010 - 20:29

Die Ankündigung dieses Scanners hat mich gefreut. Dies, obschon ich erst vor kurzer Zeit einen Epson V750 für meine Mittelformat kaufte.
Da Scanner ja in die "digitale Kette" gehören ist's für die Heimanwender wichtig, dass diese kompatibel mit bestehendem PC und dessen Software ist. Der beste Scanner nützt wenig, wenn man ihn nicht mehr ansteuern kann. Gerade Solche welche auf hohe Qualität Wert legen, aber ihre Investitionen in Grenzen halten müssen, ist unkopmlizierte Kompatiblität besonders wichtig.

Offenbar begreifft der Markt allmählich, wie es um die analoge Fotografie steht. Das brauchte seine Zeit und man kann den Herstllern kaum einen Vorwurf machen.
Mitlerweile tauchen wieder die vergessensten Mittelformatkameras aus den dunklen Verliessen auf und moderne Mittelformatkameras im Basis-Set sind für weniger Geld zu kriegen als hochwertige Kompakt-Digitale.

Nicht mehr das "Ach, jetzt gibt's ein analoges Produkt weniger - ich geb's auf!", sondern das "Jetzt erst recht!"
Zudem wächst eine Generation heran für die das "digital vs. analog" nicht mehr gilt, sondern beide Systeme die jeweilige Alternative der anderen darstellt.

Was Viele von analog abhält ist nichts anderes als der "Weg in's Internet". Dort, wo heute die Bilder anderen gezeigt werden. Eben dazu benötigt es das scannen in ansehlicher Qualität.
So gesehen kommt dieser Scanner gerade richtig.

Auch wenn dieser Reflekta-Scanner nicht an den 9000er von Nikon herakommt - das muss er ja auch gar nicht. Dass dieser Scanner den Markt bereichert, steht ausser Frage.

Mit Verlaub

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Oktober 2010 - 21:22

aber diese Schizophrenie, analog zu fotografieren und digital zu "entwickeln", die bleibt mir wohl auf ewig verschlossen.
Entweder ist Analog der digitalen Technik so überlegen, dass scannen eigentlich nur Verluste bringen kann; oder der Digital-Workflow ist irgendwie doch zu präferieren, was dann die Frage nach der Sinnhaftigkeit des analogen Zwischenschritts aufwirft ...

Ich gestehe

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Oktober 2010 - 14:52
Gast schrieb:

diese Schizophrenie, analog zu fotografieren und digital zu "entwickeln", die bleibt mir wohl auf ewig verschlossen.

dass ich auch am liebäugeln bin, meine analogen Kameras wieder zu benutzen. Sicher, klingt das schizophren, aber mit einer rein mechanischen Kamera sieht man die Welt nunmal anders, als mit einer Ballermaschine mit zigtausend Automatiken. Auch die Farben, die Film abliefert, unterscheiden sich grundlegend von denen, was die Digiknipse so produziert. Sicherlich kann man alles mit ICC Profilen simulieren, aber irgendwie ist es doch was anderes.

Auf der anderen Seite findet heute Archivierung auf der Festplatte statt, Präsentation und Vertrieb (sei es um damit Geld zu verdienen, sei es um Großmama die neuesten Familienbildchen zu zeigen) im Internet. Der 10x15 Abzug von einst ist der Monitor (oder Fernseher) von heute.

Allein, es fehlt eine qualitativ hochwertige und bezahlbare Brücke von der Analogen zur Digitalen Welt.

Zigtausend Automatiken

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Oktober 2010 - 17:08

Da berühren Sie zwar einen wunden Punkt bei mir - mir sind die Dinger viel zu sehr überladen mit tatasächlich überflüssiger Technik -, aber dem arbeite ich durch konsequent manuelle Handhabung des Geräts wirkungsvoll dagegen ... und, nein, technisch - also was Auflösung, Schärfe, Kontrast, aber auch Farbwiedergabe betrifft - bringt mich nix mehr zum Film. ;-)

Reflecta MF5000 Filmscanner

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. März 2011 - 16:08

Das Gerät kommt im Juni 2011 auf den Markt und wird jetzt schon verrissen!

Welche kranke Hirne braucht es, um alles gleich schlecht und runter zumachen! Da kommt mir nur das Kotzen!

Des Pudels Kern...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 05. September 2011 - 11:52

Hallo zusammen,

es würde mich nicht einmal wundern, wenn der technische Kern des Reflecta mit dem Nikon 9000 verwandt wäre...

Man stelle sich vor, der stamme von einem Zulieferer und Nikon nähme nur noch kleine Chargen ab. Oder Nikon selbst, falls doch Hersteller des (kompletten) Teils, wäre als Premiumanbieter nicht in der Lage, günstiger anzubieten und der eine oder andere sucht so nach einer kostendeckenden Zweitvermarktung.

Liegen die Daten nicht recht nah beieinander, mit etwas reduzierter dMax?

Viele Grüße

TF