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Mit Fotos der Welt ein wenig helfen
Photocircle – ein Online-Handelsplatz für Fotografen, Fotografien und Fotodrucke – setzt auf soziale und nachhaltige Fotografie. Wer über Photocircle Fotos verkauft oder kauft oder drucken lässt, spendet damit auch einen Teil des Betrages für soziale Projekte:
Photocircle informiert:
Fotos kaufen, der Welt helfen
Photocircle setzt auf nachhaltige Fotografie im Internet.
Berlin, den 11. Oktober 2012 – In ferne Länder reisen und im Anschluss mit außergewöhnlichen Bildern zu Hause Geld verdienen: ein normales Vorgehen für viele Fotografen. Die Motive – Menschen, Situationen und Landschaften – profitieren dabei nur selten am Verkaufserlös. Dieses Missverhältnis will das im Juli 2012 gestartete Berliner Startup Photocircle ändern und eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten schaffen.
„Die Idee entstand auf einer Weltreise. Ich fühlte mich schuldig, Menschen in ihren alltäglichen Lebenssituationen aufzunehmen, meist sogar ohne deren Kenntnisnahme. Zu Hause erntete ich Zuspruch für die Bilder und hätte sie sogar verkaufen können. Das fühlte sich falsch an, da die Motive nicht daran partizipierten, obwohl sie der Grund für das gelungene Foto waren.“, erzählt Thomas Heinrich, Gründer von Photocircle. Auf der Onlineplattform bekommen Fotografen und Käufer die Chance, den Motiven ihrer Fotos etwas zurückzugeben. Ein Teil des Erlöses wird dafür an ein soziales Projekt in der Region gespendet, in der das Foto aufgenommen wurde.
Photocircle-Gründer Thomas Heinrich (2. v. l.) und Team
Kunden können sowohl eigene Bilder auf Leinwand, Alu-Dibond oder Acrylglas drucken lassen als auch Bilder talentierter und renommierter Fotografen kaufen. Direkt im Kaufprozess kann dann ein passendes soziales Projekt ausgewählt werden. Bislang arbeitet Photocircle mit der UNO, Plan International, CARE und BOS Deutschland zusammen. Zudem können auch regionale Initiativen wie die Schülerpaten Berlin unterstützt werden. Ausstellende Fotografen verzichten auf mindestens 30% ihres Gewinns zugunsten sozialer Projekte. Zusätzlich gibt auch Photocircle bei jedem Kauf 6% des Grundpreises an das jeweilige Projekt ab. Alle Produkte werden nach strengen ökologischen Standards und in hochwertiger Druckqualität produziert und darüber hinaus ausschließlich in Deutschland hergestellt.
Ziel der Online-Fotoplattform ist es, eine Win-Win-Situation herzustellen: Photocircle bietet den Fotografen eine Plattform, um Ihren Umsatz und ihre Sichtbarkeit zu steigern und lässt den Motiven in den jeweiligen Regionen eine monetäre Unterstützung über Partnerorganisationen zukommen. Der Kreis schließt sich – Photocircle.
Über Photocircle
Das Berliner Unternehmen Photocircle setzt auf eine Online Fotoplattform für Fine Art Fotografie mit sozialem Ansatz. Über die Zusammenarbeit mit internationalen und regionalen Partnerorganisationen wie der UNO, CARE oder Plan international fließen bei jedem Kauf Teile des Erlöses an ein soziales Projekt in der Region, in der das Foto gemacht wurde. Auf www.photocircle.net können sowohl eigene Bilder auf Leinwand, Alu-Dibond oder Acrylglas gedruckt als auch Fotos renommierter Fotografen gekauft werden.
(thoMas)
Zum Thema:
- Fotos vermarkten mit PantherMedia
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- tvype vermarktet topaktuelle Fotos
- Fotolia bietet Fotos umsonst an - Fotografen sollen dennoch verdienen
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- Handelsplatz für Sportfotografen: riderPiX.com
- Foto-Bildwände auf Leinwand
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- Freelens Foundation will Fotografen fördern





Statt Ablasshandel
Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann.
Scheinheiliger
Kommerz. „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.“ (Mt 19,21)
Gut gemeint
ist schon lang nicht mehr gut ... der von Plaubel so genannte "Ablasshandel", gegen die ganz offensichtlichen Ungerechtigkeiten dieser Welt, muss endlich einem fundamentalen Wandel im Wertegefüge unserer Wirtschaft und unserer ach so hoch zivilisierten Gesellschaft weichen.
Praise the Lord...
... give me YOUR money. Das uralte (amerikanische?) Sektenprinzip. Man kann es ja von Zeit zu Zeit mal damit versuchen :-( Ob sich genug Dumme finden...
JJ
Ich verrate
Ihnen das Geheimnis meines Reichtums - Sie brauchen mir nur 100 Dollar überweisen ... ;-)
Die Beruhigung eines schlechten Gewissens
als Geschäftsmodell ist schon eine perfide Idee. Ich gehe davon aus, dass die etablierten Großkirchen darin eine ganz gefährliche Form der Blasphämie sehen werden.
Deutsch
als Geschäftsmodell ist schon eine perfide Idee. Ich gehe davon aus, dass die etablierten Großkirchen darin eine ganz gefährliche Form der Blasphämie sehen werden.
Dat Dingenskirchen da heisst "Blasphemie".
Partizipierende Motive
"„Die Idee entstand auf einer Weltreise. Ich fühlte mich schuldig, Menschen in ihren alltäglichen Lebenssituationen aufzunehmen, meist sogar ohne deren Kenntnisnahme. Zu Hause erntete ich Zuspruch für die Bilder und hätte sie sogar verkaufen können. Das fühlte sich falsch an, da die Motive nicht daran partizipierten, obwohl sie der Grund für das gelungene Foto waren."
Ein schlechtes Gewissen ist ein guter Anfang, doch leider reisst der Kollege mit dem Arsch ein, was er mit den Händen aufgebaut hat - siehe letzter Satz. Das ist eine Freudsche Fehlleistung und entlarvt die Denkweise.
Motive können nicht partizipieren - Menschen schon.
Mit dem Arsch enreißen? :-)
Wir wissen nicht genau, was Du damit meinst. Zeil unseres Projektes ist es nicht nur viele soziale Projekte zu unterstützen sondern auch eine bewusstere Auseinandersetzung mit dem Motiv zu fördern. Leider ist es unmöglich umzusetzen, dass das Geld immer direkt dem Motiv zugute kommt, wie es eigentlich ja sein sollte. Daher versuchen wir zumindest der Region etwas zurückzugeben. Auch der Begriff der Region ist anfangs noch weit gefasst. Wir versuchen aber mehr und mehr Projekte hinzuzugewinnen. Wir haben auch schon einiges an Projektunterstützung generieren können.
Wir sind kein profitmaximierendes Business sondern ein Sozialunternehmen. Das müsste deutlich werden, wenn Du einen Preisverlgleich mit anderen Anbietern vornimmst. Wir verzichten somit auf einen Großteil der Marge, wollen langrfristig aber auch von unserer Arbeit leben. Ist das verwerflich?
Schöne Grüße aus Berlin,
Kristin von Photocircle
Finde ich total überfällig!
Was sich heute alles Street-Photographer nennt, fällt für mich zumeist unter Visual-Rape, und selbst wenn so ein Projekt nur ein Ablaßhandel sein sollte, steckt da schon wieder mehr Respekt vor der Normalität drin.