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Microdrive wird fünf
Dieser Tage feiert der Microdrive seinen fünften Geburtstag und bislang wurden fünf Millionen dieser Mini-Festplatten verkauft. Doch Hitachi steckt sich hohe Ziele: Allein im kommenden Jahr 2005 will die Firma wenigstens weitere fünf Millionen Einheiten verkaufen
Hitachi informiert: SAN JOSE, Kalifornien, 13. Dezember 2004 - Hitachi Global Storage Technologies feiert den fünften Geburtstag der beliebten 1-Zoll-Festplatte Microdrive mit einer Produktionsausweitung. Als erfahrenstes Unternehmen mit Mini-Festplatten kann Hitachi GST dann mehr Kunden die Vorteile des Microdrives anbieten: hohe Speicherkapazität, den kleinen Formfaktor und große Zuverlässigkeit. Beginnend mit diesem Quartal wird Hitachi mit der Produktion von mehreren Millionen Einheiten pro Quartal beginnen. Hitachi rechnet damit, dass sich die Nachfrage nach Microdrives in 2005 erheblich steigert und mit fünf Millionen die Gesamtzahl aller seit 1999 verkauften Einheiten übertrifft.
"Der weitverbreitete Gebrauch in MP3-Playern wurde 2004 zum Wendepunkt für 1-Zoll-Festplatten. Wir arbeiten unter Hochdruck, um der Nachfrage gerecht zu werden", sagt Bill Healy, Senior Vice President, Marketing und Strategie, Hitachi Global Storage Technologies. "Unsere zusätzlichen Lieferungen werden die Akzeptanz von Microdrives im breiten Feld der Unterhaltungselektronik im Pocket-Format weiter erhöhen." Fünf Jahre nach Markteinführung ist das Microdrive vor allem im Bereich der Endverbrauchergeräte sehr gefragt, beispielsweise in Digital- und Videokameras und MP3-Playern.
Zur Geschichte des Microdrives
Zur Markteinführung 1999 stellte das Microdrive ein revolutionäres Produkt und ein Wunderwerk der Speicherminiaturisierung dar. Die Entwicklungsarbeit begann 1991, als sich Forscher mit der Anwendung von elektronischen und mechanischen Mikro Systemen (MEMS) beschäftigten, um Festplatten zu verbessern. Chefentwickler Tim Reiley war der Annahme, dass eine kleine Speicherplatte ein gutes Testobjekt für die mikromechanische Forschung sei.
Im Verlauf des Projekts gelang es Reileys Team, sehr kleine und funktionale Speicherplatten zu entwickeln, die jedoch "nur" Verkleinerungen bereits existierender Komponenten waren, weniger mikromechanischen Erfindungen. "Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, dass man einen gewissen Grad an Reife und Disziplin an den Tag legen muss, um eine Idee zu entwickeln und diese umzusetzen," erinnert sich Tim Reiley. "Wir mussten zehn Jahre lang forschen, um zu erkennen in welche Richtung sich die Technologie entwickelt".
"Pocket PCs und mehr Bilder- und Datenbewegungen werden wir bestimmt häufiger in der Zukunft sehen. Mit der Produktionsausweitung geht vermutlich auch eine Preissenkung einher, was uns den Markt der Festplatten-Handys öffnen wird", erwartet Tim Reiley in den nächsten Jahren. Im nächsten Halbjahr wird sich Hitachi GST auf die Anwendung in Mobiltelefonen und externen Speichern konzentrieren.
Ergänzend ist zur Geschichte anzumerken, dass der Microdrive ursprünglich von IBM entwickelt und verkauft wurde. Im Zuge der Übernahme der kompletten Festplattensparte von IBM fiel Hitachi im Januar 2003 auch der Microdrive zu.
Weitere Informationen bei Hitachi GST.
Seit kurzem bietet übrigens auch Sony (Hitachis) Microdrives unter eigenem Label an: Sony Microdrive 2 GB / 4 GB. (thoMas)
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