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M-Objektivadapter für X-Pro1 von Fujifilm (aktualisiert)
Mit Fujifilms M-Objektivadapter (179 Euro) für die X-Pro1 erweitert sich das Objektivangebot für die Systemkamera deutlich. Die Systemintegration ist soweit gelungen: 100-%-Sucherbild für elektronischen Sucher und Monitor, Motivrahmen für den optischen Sucher, Objektivprofile zur Korrektur von Abbildungsfehlern und halbautomatische Datenübertragung:
Schon bei der Vorstellung der X-Pro1 (siehe auch Ersteindruck und Test) kündigte Fujifilm an, dass es dazu auch Objektivadapter geben werde, und der erste werde ein Adapter für Objektive mit M-Bajonett sein, wie sie von Leica, Zeiss und Voigtländer angeboten werden. Ab Mitte Juni 2012 soll der M-Objektivadapter nun lieferbar sein, wie Fujfilm heute meldet.

Eine Anmerkungen zum Absatz „Der Adapter besteht aus drei Teilen“: Das ist etwas missverständlich formuliert. Es bedeutet nicht, dass der Adapter zerlegbar ist oder dass man jeweils „ein Bajonett aus Edelstahl für das Objektiv“ bräuchte. Fujifilm beschreibt hier lediglich den mechanischen Aufbau des Adapters.
Im Folgenden die Pressemitteilung der Fujifilm Electronic Imaging Europe GmbH:
FUJIFILM führt M-Objektivadapter für die Systemkamera X-Pro1 ein
Kleve, 24. Mai 2012 – Die Einführung der innovativen Systemkamera FUJIFILM X-Pro1 hat Fotofans weltweit begeistert. Nun erweitert FUJIFILM mit der Markteinführung eines M-Objektivadapters die Vielseitigkeit der X-Pro1. Der Adapter ermöglicht es, die X-Pro1 mit Objektiven, die über ein M-Bajonett verfügen oder nach denselben Spezifikationen gebaut wurden, zu verwenden und die bestmögliche Bildqualität im Zusammenspiel von Objektiv und Kamera zu erreichen.
Präzision für perfekte Ergebnisse
So wie die X-Pro1 ist auch der M-Objektivadapter von FUJIFILM nach höchsten Qualitätsmaßstäben entwickelt worden, damit anspruchsvolle Fotografen exzellente Bildergebnisse erzielen können.
Der Adapter besteht aus drei Teilen: Ein Bajonett aus Aluminium für das Kameragehäuse, ein Bajonett aus Edelstahl für das Objektiv und ein Tubus aus Aluminium. Diese Konstruktion ermöglicht einen Abstand von lediglich 27,8 Millimetern vom Objektiv-Bajonett zum Sensor. Dies wiederum ist ein entscheidender Punkt für eine exzellente Bildqualität.
Auf der Kameraseite des M-Objektivadapters befinden sich elektronische Kontakte, über die automatisch eine Datenübertragung (auf Basis von gespeicherten Objektivdaten) zwischen der X-Pro1 und dem M-Objektivadapter erfolgt. Durch das Drücken des Funktionsknopfes an der Seite des Adapters wird das Menü für die Einstellungen des Objektivadapters auf dem LCD der Kamera angezeigt (ab der Firmware-Version 1.10*).
Werden über den M-Objektivadapter entsprechende Objektive verwendet, können die einzigartigen Vorteile des Multi-Hybrid-Optischen-Suchers der X-Pro1 weiterhin genutzt werden. Der elektronische Sucher und das LCD bieten beide eine 100prozentige Bildfeldabdeckung, während der optische Sucher abhängig von der Brennweite eingesetzt werden kann.

Objektivkorrekturen bieten eine optimale Kontrolle
Um zu gewährleisten, dass der FUJIFILM M-Objektivadapter optimale Ergebnisse liefert, kann der Anwender eigenständig Objektivprofile im entsprechenden Menü anlegen oder anpassen. Im Menü können von den X-Pro1 Fotografen bis zu sechs Objektivprofile individuell verwaltet werden.
Die Profile können individuell hinsichtlich der Korrektur von Verzeichnung, Vignettierung und chromatischer Aberration eingestellt werden. Die Verzeichnung kann in drei Abstufungen korrigiert werden, um die tonnenförmige Verzeichnung bei Weitwinkelobjektiven und die kissenförmige Verzeichnung bei Teleobjektiven zu vermindern. Anwender können wählen zwischen „stark“, „mittel“ oder „schwach“ oder einfach jegliche Korrektur ausschalten.
Die Vignettierung beeinflusst die Abschattung in den vier Ecken eines Bildes. Elf Korrekturabstufungen von +5 bis -5 (inkl. 0) können eingestellt werden, um den Anwendern die Möglichkeit zu geben, die Abschattung in den Bildecken einzustellen, um so z.B. ein zentrales Objekt hervorzuheben.
Die Korrektur der chromatischen Aberration ermöglicht es, jede Ecke eines Bildes hinsichtlich der Farbe anzupassen, um jegliche Farbverschiebungen zwischen dem Zentrum und den Rändern des Bildes zu vermeiden. Korrekturen können bei Rot/Cyan und Blau/Gelb in Abstufungen von -9 bis +9 bezogen auf den grünen Farbkanal vorgenommen werden.
Eine Kompatibilitätsliste von Objektiven mit M-Bajonett, die genutzt werden können, wird mit der Markteinführung verfügbar sein.
*Die Firmware 1.10 wird auf der internationalen Webseite von FUJIFILM (www.fujifilm.com) ab Juni 2012 verfügbar sein.
FUJIFILM M-Objektivadapter
UVP: 179,- Euro
Verfügbar: ab Mitte Juni 2012
(thoMas)
Nachtrag (24.5.2012; 16:32 Uhr): Fujifilm Japan hat eine Seite eigens zum M-Adapter online gestellt, die den Adapter und seine Funktionen näher beschreibt (hier die grobe Google-Übersetzung). Die Japaner haben auch schon eine Kompatibilitätsliste erstellt (wobei „x“ bedeutet, dass das Objektiv nicht benutzt werden kann).
Zum Thema:
- Firmware v1.11 für X-Pro1
- Firmware v2.01 für X-Pro1
- Firmware v1.10 für X-Pro1
- X-Pro1 - Preise und Termine
- Firmware v2.03 für X-Pro1
- Firmware v1.01 für Fujifilm X-E1
- Firmware v1.01 für X-Pro1
- Fujifilms Objektivpläne fürs X-System
- Fujifilm X-Pro1 wird viel besser - dank neuer Firmware v2.00 (aktualisiert)
- Novoflex-Objektivadapter für Fujifilm X-Pro 1
- Fujifilms Frühlings-Roadmap für das X-System
- fotoespresso 4/2012





Das wirkt - gerade auch im
Das wirkt - gerade auch im Vergelich zu anderen rein mechanischen Adaptern - sehr durchdacht. Kompliment, Fuji!
Lego für Amateure
175 Euro: Viel Geld für Knipser-Spielzeug!
Gast schrieb: 175 Euro:
175 Euro: Viel Geld für Knipser-Spielzeug!
warum so unfreundlich zu geräten die anderen freude machen?
@Moderation: Nachdem das Post von einem "Gast" stammt, müsst ihr sowas durchlassen? Oder schreibt ihr sowas gar selbst?
Kein Foto Forum/keine Website hat eine so derbe und sinnlose Community. Würdet ihr stärker durchgreifen, wäre es interessanter hier zu posten. Immerhin das beste deutsche Infoportal in Sachen Fotografie.
"Das beste deutsche Infoportal"
Hört! Hört! Genial, wie das die Jungs mit all dem Schwachsinn, den sie da durchlassen (ups, gar selbst verfassen!?) auf die Reihe bringen ... 8-)
???
???
Da sieht man mal wieder, was hier für Hirnschwurbler schreiben.
175 Euro: Viel Geld für Knipser-Spielzeug!
warum so unfreundlich zu geräten die anderen freude machen?
@Moderation: Nachdem das Post von einem "Gast" stammt, müsst ihr sowas durchlassen? Oder schreibt ihr sowas gar selbst?
Kein Foto Forum/keine Website hat eine so derbe und sinnlose Community. Würdet ihr stärker durchgreifen, wäre es interessanter hier zu posten. Immerhin das beste deutsche Infoportal in Sachen Fotografie.
Erst der Moderation mehr Zensur abverlangen und der Redaktion selbstverfasstes andichten. Dann - im Gegensatz dazu - schleimen, dass die Schwarte kracht, und vom besten deutschen Fotoportal rumsülzen. Kehr' erst mal vor Deiner eigenen Tür!
Gast schrieb: 175 Euro:
175 Euro: Viel Geld für Knipser-Spielzeug!
Spielzeug muss teuer sein.
Spielzeuge für "Männer"
Märklin, Leica, Sportfelgen, Geländewagen, Adapter....
175 Euro: Viel Geld für Knipser-Spielzeug!
Spielzeug muss teuer sein.
Spielzeug
Worin liegt der Unterschied beim Spielzeug eine Knaben und eines erwachsenen Mannes! Das Spiezeug wird immer teurer!
"Farbverschiebungen
zwischen dem Zentrum und den Rändern" - das geht ...!?
Danke, Fuji, endlich bekommen wir mal mehr als eine vage Vorstellung davon, wieweit sich die Leicaner ihre Bilder schönrechnen ... 8-)
Gast schrieb: zwischen dem
zwischen dem Zentrum und den Rändern" - das geht ...!?
Na klar geht das. Diese optionale Korrektur wird beispielsweise auch in der Ricoh GXR mit A12 M-Mount Modul angeboten.
Also
ich wär' ja eigentlich davon augegangen, dass die Leica-Objektive perfekt sind - zumindest adäquat zu den Preisen ...
Diverse Korrekturfunktionen
>>Die Profile können individuell hinsichtlich der Korrektur von Verzeichnung, Vignettierung und chromatischer Aberration eingestellt werden.<<
Alle diese Korrekturen hat sich Fuji eventuell von einem höchst innovativen Underdog abgeschaut.
Dort lautet die Bezeichnung Ricoh GXR Mount A12, welches aber auch noch angepasste Microlinsen bietet.
Ohne diese Korrekturoptionen
>>Die Profile können individuell hinsichtlich der Korrektur von Verzeichnung, Vignettierung und chromatischer Aberration eingestellt werden.<<
Alle diese Korrekturen hat sich Fuji eventuell von einem höchst innovativen Underdog abgeschaut.
Dort lautet die Bezeichnung Ricoh GXR Mount A12, welches aber auch noch angepasste Microlinsen bietet.
könnte schnell Ernüchterung eintreten.
Gast schrieb: könnte
könnte schnell Ernüchterung eintreten.
Nö, warum auch???
Wirklich?
Ohne diese Korrekturoptionen könnte schnell Ernüchterung eintreten.
Wirklich? Oft hilft es, wenn man die Dinge kennt, die man kommentiert.
Bei der Ricoh benutze ich die Korrekturoptionen bisher gar nicht, obwohl verfügbar. Theoretisch gäbe eine wegen des kurzen Auflagemasses eine Farbverschiebung durch die IR-Sperre vor dem Sensor, aber praktisch ist der Effekt gering bei dieser Sensorgröße (Crop 1.5x). Wer diesen Fehler dennoch korrigieren will, der hat aber bei Ricoh, M8/M9 und nun auch bei dem Fuji-Adapter die Möglichkeit.
Sonstige Korrekturen: Die Korrektur der Vignettierung ist nicht perfekt, weil die Kamera die eingestellte Blende nicht kennt. Die CA-Korrektur habe ich bei M-Objektiven noch nie benötigt, im Gegensatz zu meinen SLR-Objektiven. Und die Verzeichnung ist im Vergleich zu SLR-Objektiven wie Nikon's 24-70/2.8 ohnehin sehr gering, weit unter den von SLR-Objektiven gewohnten Werten. Fast immer geht's auch bei kritischen Motiven (Architektur) ohne Korrektur. Nur beim 21/1.4 und CV 12/5.6 korrigiere ich die Verzeichnung, je nach Motiv.
Wenn dem so wäre, dann
Wenn dem so wäre, dann wären die Korrekturen dennoch nützlich für die Voigtländer und Zeiss ZM Objektive mit M-Bajonett ...
Die Objektive sind nicht das Problem
ich wär' ja eigentlich davon augegangen, dass die Leica-Objektive perfekt sind - zumindest adäquat zu den Preisen ...
Die modernen Leica-Objektive sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass sie beim Einsatz an MFT- oder APS-C-Sensoren aufgrund der Mikrolinsen-Anordnung vor deren Sensoren nicht ihr Leistungsoptimum bringen. Das M-Modul zur Ricoh GXR enthält deshalb einen Sensor, dessen Mikrolinsen speziell auf die Leica-Objektive zugeschnitten sind. Das ist nicht nur Marketing-Gewäsch, sondern stimmt tatsächlich. An diesem 12-MP-Modul sind die Abbildungsleistungen von allen möglichen M-Objektiven in der Praxis signifikant besser als an vergleichbaren spiegellosen Systemkameras. Ich nutze die von der GXR angebotene Korrekturfunktion für M-Objektive gar nicht, da ich dies nicht für notwendig erachte. Am M-Modul zur GXR funktioniert sogar das extreme Voigtländer 4,5/15 mm einwandfrei, während es an beispielsweise für ein Einsatz an MFT-Kameras nicht zu empfehlen ist.
Was sollte man auch
mit einer so lichtschwachen, umgerechnet, 30mm-Krücke auf FT?
Ja, ja,
mit einer so lichtschwachen, umgerechnet, 30mm-Krücke auf FT?
Schwätzer wie Sie brauchen natürlich mindestens Blende 1,4 für ihre Wald-und-Wiesen-Bildchen.
1 Stufe abblenden
und Sie reduzieren schon erfolgreich die Auflösung - ganz super. :-/
Danke für die Frage.
Bilder machen.
Anspruchslose?
Oder nur beim Werkzeug keinen Anspruch?
Gast schrieb: Oder nur beim
Oder nur beim Werkzeug keinen Anspruch?
Worin besteht denn der Anspruch? Rekordwerte bei Brennweite oder Lichtstärke, ohne Bezug zum fotografsichen Nutzen?
Die Fuji hat Cropfaktor 1.5 und damit ist ein 15mm Objektiv schon ordentlich weitwinkling.
Oben
war von FT die Rede ...
Aber nur als Beispiel für
Aber nur als Beispiel für M-Objektive an Sensoren ohne gekippte Mikrolinsen.
Wie auch immer
Jedenfalls: Schlechtes Beispiel.
Wenn ich das jetzt
richtig verstehe, werden hier technisch einwandfreie Objektive mit Hilfe von (inversen?) Objektivkorrekturen (!) dahingehend angepasst, dass sie auf einem mieselsüchtigen Sensor (Fuji, wollt ihr das so stehen lassen?) einwandfreie (sic!) Ergebnisse liefern ...!? - Ich liebe Euch alle! Ehrlich! 8-)
Gast schrieb: Wen ich das
Wen ich das richtig verstehe
Leider völlig falsch verstanden. Aber zu dem Thema wurde schon so viel geschrieben, da kannst du dich in Ruhe einlesen und es dann nochmal neu bewerten.
Danke
die zugespitzte Altbewertung reicht vollkommen aus. Und außerdem käm' ich ohnehin nicht auf die Idee, Leica-Objektive auf andere Kameras als Leicas - im Vollformat, versteht sich - zu schnallen (nicht, weil das dort anders wäre, sondern weil die bei Leica grad noch so viel Verstand besitzen, den Elektronik-Hokuspokus diskret im Hintergrund ablaufen zu lassen) ... 8-)
Gast schrieb: Und außerdem
Und außerdem käm' ich ohnehin nicht auf die Idee, Leica-Objektive auf andere Kameras als Leicas - im Vollformat, versteht sich - zu schnallen
Da verpasst du was. Ich geniesse neben der M8/M9 auch das Livebild der Ricoh GXR, wo man den tatsächlichen Bildausschnitt und die tatsächliche Schärfe im Sucher sehen kann. Wer sich für Fotografie interessiert und nicht markenblind ist, der findet mit diesen Kameras eine schöne Ergänzung zur Meßsucherkamera, mit der man die vorhandenen M-Objektive sinnvoll nutzen kann.
Daß die kein Vollformat haben ist relativ egal, wenn man die entsprechenden Objektive benutzt. Das VC 12/5.6 ist ein wunderbares Superweitwinkel am Crop-Sensor, das VC 15/4.5 möglicherweise auch (nicht selbst benutzt).
(nicht, weil das dort anders wäre, sondern weil die bei Leica grad noch so viel Verstand besitzen, den Elektronik-Hokuspokus diskret im Hintergrund ablaufen zu lassen) ...
Da hat weniger mit Verstand zu tun als vielmehr mit der Erkennnung codierter Objektive aus einer von leica vorgegebenen Liste. Die ist nett, aber eingeschränkt auf die in der Firmware vorgegebenen Leica-Objektive. Mit VC oder Zeiss wird's gleich umständlicher. Ohne Codierung gibt man den Objektivtyp auch bei Leica im Kameramenü ein und kann - anders als bei Ricoh und Fuji - nur aus dieser List fest programmierter Leica-Objektive wählen, deren Korrekturwerte fest vorgegeben sind. Bequem, aber nicht sehr flexibel.
Soso,
und Ricoh hat es nicht geschafft, das Low-Tech Lochraster zu Reverseengineeren?
Find ich schwach.
Das hat ja selbst Leica beim Hasselbladadapter hingekriegt...
Nur dumpfe Polemik und
Nur dumpfe Polemik und wieder nichts verstanden?
Aber sicher
Haben wir verstanden: Leica-Objektive müssen perfekt sein, wenn schon nicht von Rechts wegen, dann des Geldes wegen.
Ich verpass gar nichts
Leica oder auch Ricoh beschäftigen mich höchstens im Konjunktiv.
Dann wünsche ich weiter
Dann wünsche ich weiter viel Spaß beim Kommentieren von Dingen, die du nicht benutzt und nicht kennst.
Nicht benutzen, ja.
Nicht kennen, nein.
Deswegen nicht nutzen, ja.
8-) hat recht.
Der war richtig gut! Für Leica gilt also die Leica'sche Geometrie, die inkompatibel zum Rest der Welt ist, die die Euklid'sche Geometrie verwendet...
Man lernt doch nie aus....
Gast schrieb: Der war
Der war richtig gut!
Und sachlich auch richtig.
Warum schreiben beim Thema Leica eigentlich so viele Witzbolde irgendwas, ohne die technischen Zusammenhänge zu kennen? Dann wäre vielleicht auch klar, warum die Offset Mikrolinsen tatsächlich verwendet werden. Es lohnt, sich mit dem Thema zu beschäftigen und die Ergebnisse zwischen Sensoren mit und ohne Offset zu vergleichen, bei gleichem Objektiv. Die Unterschiede sind mehr als deutlich, wenn man z.B. Ricoh A12 M-Mount und X-Pro 1 Ergebnisse vergleicht, bei gleichem Objektiv. Beispielbilder gibt's dazu reichlich im Web.
Derr Spott war also unbegründet und zeigt nur, daß du das Thema noch nicht ansatzweise verstanden hast.
OBJEKTIVkorrekturen
sind ganz objektiv dazu da, Objektive zu korrigieren - Vignettierung und CAs sind OBJEKTIVfehler, die halt für unterschiedliche Sensoren unterschiedlich (stark) korrigiert werden müssen.
Was der Hersteller "intern" löst, dafür müssen Fremdhersteller eben individuelle Software-Lösungen anbieten.
Gast schrieb: Vignettierung
Vignettierung und CAs sind OBJEKTIVfehler, die halt für unterschiedliche Sensoren unterschiedlich (stark) korrigiert werden müssen.
Wie du im zweiten Satzteil richtig schreibst, ist es das Zusammenspiel aus Objektiv- und Sensoreigenschaften (Mikrolinsen, IR-Sperre bei schrägem Lichteinfall), das ggf. eine Korrektur erforderlich macht.
Da ich Leica-Objektive
auch aus Analogzeiten noch kenne, und manchen Objektiven schlicht die Physik anhaftet (...), weiß ich gewiss, dass es nicht allein die Sensoreigenschaften sind, die eine Korrektur bedingen.
Mancher macht aus Abbildungsfehlern Bilder
Die, die keine Bilder machen (können, wollen, dürfen), beschäftigen sich mit dem Abbildungsfehler.
Manche machen
aber auch nur Abbildungsfehler, die sie für Bilder halten ... 8-)
Objektivkorrekturen
oder die Abstimmung von Objektiven zu Sensoren, das ist ja an sich nicht so das Problem - mehr eine, vielleicht nicht die Beste, Problemlösung.
Zum Problem wird's dann, wenn man dem Konsumenten mit Hilfe dieser Korrekturen etwas Höherwertigeres vorgaukelt, und damit auch "höherwertigere" Produktpreise rechtfertigt.
Kurz gesag: Es geht um Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit, einfach auch um mehr Realismus in Sachen digitaler Bildverarbeitung.
Nun lass mal die Kirche im
Nun lass mal die Kirche im Dorf. Es geht um optional zuschaltbare Korrekturen, die auch in anderen Kameras und RAW-Konvertern längst üblich sind. Dort sind sie aber standardmässig aktiv und nicht nur optional zuschaltbar. Mit "Vorgaukeln" hat das alles nix zu tun, sondern allefalls mit einem effektiveren Workflow.
Ja, richtig
Das ist anderswo selbstverständlich, um nicht zu sagen, systeminhärent.
Nur Leica behandelt dieses Thema als ein Firmengeheimnis, das tunlichst unter der Decke zu halten ist, um keine kritischen Fragen übervorteilter Kunden aufkommen zu lassen.
Gast schrieb: Nur Leica
Nur Leica behandelt dieses Thema als ein Firmengeheimnis, das tunlichst unter der Decke zu halten is
Nö, das stimmt nun wirklich nicht. Ich verfolge das Thema seit Jahren und es wurde immer offen kommuniziert, was dort wie korrigiert wird.
um keine kritischen Fragen übervorteilter Kunden aufkommen zu lassen.
Du meinst uninformierte Nörgler, die viele Vorurteile und wenig Kenntnisse zum Thema haben?
Dass
magentastichige Sensoren ganz offen mit nachgereichten Filtern korrigiert wurden, ja das hab' ich auch mitgekriegt ...
Also mich
könnten Sie damit nicht meinen: Bin nicht nur bestens informiert, sondern trotzdem "Nörgler" (wenn Sie darunter kritischen Verstand subsummieren) ... 8-)
Korrekt, kann ich
Korrekt, kann ich bestätigen.
Perfekte symmetrische Objektive
ich wär' ja eigentlich davon augegangen, dass die Leica-Objektive perfekt sind - zumindest adäquat zu den Preisen ...
Das sind sie auch (wie auch die Zeiss ZM) weitgehend. Jedenfalls weitergehender als SLR-Weitwinkel. Es hapert aber leider noch immer an den Sensoren, die keine schrägen Lichtstrahlen mögen. Der bessere Weg ist trotzdem, daß sich die Sensoren den Objektiven anpassen sollten und nicht umgekehrt.
Perfektion
Leica? Die waren perfekt bis Anfang der Sechziger Jahre, dann kamen die Japaner: Asahi Pentax, Canon, Fuji, Konica, Nikon, Minolta - die zeigten uns dann, wie gute Objektive gebaut werden! Dabei ist es geblieben!
ich wär' ja eigentlich davon augegangen, dass die Leica-Objektive perfekt sind - zumindest adäquat zu den Preisen ...
Die Mähr von der japanischen Überlegenheit
Leica? Die waren perfekt bis Anfang der Sechziger Jahre, dann kamen die Japaner: Asahi Pentax, Canon, Fuji, Konica, Nikon, Minolta - die zeigten uns dann, wie gute Objektive gebaut werden! Dabei ist es geblieben!
ich wär' ja eigentlich davon augegangen, dass die Leica-Objektive perfekt sind - zumindest adäquat zu den Preisen ...
Umwahrheiten werden auch nicht wahrer, wenn man sie gebetsmühlenartig wiederholt...
LEICA oder LEITZ!
Leica? Die waren perfekt bis Anfang der Sechziger Jahre, dann kamen die Japaner: Asahi Pentax, Canon, Fuji, Konica, Nikon, Minolta - die zeigten uns dann, wie gute Objektive gebaut werden! Dabei ist es geblieben!
ich wär' ja eigentlich davon augegangen, dass die Leica-Objektive perfekt sind - zumindest adäquat zu den Preisen ...
Der beständige Kunde zumeist im vorgerückten Alter, sagt auch heute noch ímmer LEITZ!
Dehsch issa Fähla!
Leica 2012 hat mit Ernst Leitz Wetzlar ungefähr genauso viel zu tun wie Rollei 2012 mit Rollei 1960. Noch nicht mal die Rechte am Namen liegen in Solms.
Perfekt?
ich wär' ja eigentlich davon augegangen, dass die Leica-Objektive perfekt sind - zumindest adäquat zu den Preisen ...
Perfekt gibt es nicht, auch nicht bei LEICA! Da wird auch nur mit Wasser gekocht!
ach ja.........
damit wird nur ein überforderte Sensor angepasst. :-)
Überfordert...
damit wird nur ein überforderte Sensor angepasst. :-)
... ist allenfalls der antiquierte Vollformat-CCD in der M9
:-)
nein
damit wird nur ein überforderte Sensor angepasst. :-)
der Sensor ist nicht überfordert, das System ist eine Fehlkonstruktion. Man kann nicht alles mit allem kombinieren, wie diese Adaptermania suggeriert.
nein
damit wird nur ein überforderte Sensor angepasst. :-)
der Sensor ist nicht überfordert, das System ist eine Fehlkonstruktion. Man kann nicht alles mit allem kombinieren, wie diese Adaptermania suggeriert.
Was heißt hier
"man kann nicht"!? Man tut's halt ganz einfach. Weil allen alles wurscht is. Wolle ma halt auch nicht päpstlicher sein, als die Leica-Päpste ... 8-)