BENUTZERANMELDUNG

Leica, das sind Freunde

Die S2 ist da, die R10 kommt, Leica geht nach Wetzlar - und hat einen langen Atem. Stichpunkte aus einer Rede von Leica-Chef Dr. Andreas Kaufmann anlässlich der S2-Vorstellung - Codename „AFRika“:

Hier die Rede von Dr. Andreas Kaufmann, dem Skript entnommen, das fast wörtlich so auch gehalten wurde; gekürzt um einen kurzen Abschluss, in dem es um Organisatorisches zum Abend und zur photokina ging:

Köln, 22. September 2008

Statement

Dr. Andreas Kaufmann
Vorsitzender des Vorstands
Leica Camera AG

(Es gilt das gesprochene Wort)

Verehrte Gäste, Freunde von Leica,

zunächst möchte ich mich für dieses sehr persönliche Bekenntnis zu Leica herzlich bedanken! Lieber Wim Wenders, treffender hätte man das Erlebnis Leica nicht in Wort und Bild fassen können. Und ich freue mich, dass Sie den Wert des guten Bildes – und dafür steht Leica wie keine andere Marke – gerade im so schnelllebigen digitalen Zeitalter hochhalten. Wie Sie möchten auch wir die Zukunft der Erinnerung sichern. Das Motto der diesjährigen photokina, die morgen beginnt, könnte nicht besser passen. Wir wollten diese Zukunft für Sie schon heute Abend beginnen lassen – losgelöst vom Messetrubel und unter Freunden. Zu diesen Freunden zähle ich hier übrigens ausdrücklich auch Renate Gruber, die Frau des photokina- Gründers Prof. Dr. Fritz Gruber. Liebe Frau Gruber, ich begrüße Sie herzlich!

Porträt Dr. Andreas Kaufmann Wim Wenders und ich haben etwas gemeinsam: die Liebe zur Leica-Kamera, diese Begeisterung für eine Marke, die mehr als nur Marke ist. Sie ist Mythos. Meine Familie und mich hat das Potenzial spontan begeistert. Als wir mit der ACM 2004 bei Leica einstiegen, war uns allen klar: Das ist nicht irgendeine Firmenbeteiligung. Erst recht keine, die schnelle Renditen verspricht. Nein, das ist eine Investition in die Zukunft! Wir haben nicht gezögert, als sich die Chance bot, die Mehrheit an der Leica Camera AG zu übernehmen. Weil wir langfristig denken. Und weil Leica wieder das ausstrahlen muss, was es im Kern ist: eine der besten Marken der Welt.

Heute stehe ich nach schwierigen Tagen auch an der Spitze des Vorstands. Ich sage Ihnen, warum: Leica ist für mich Passion und Mission zugleich. Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen und den Mitarbeitern will ich dieses Unternehmen dorthin führen, wohin auch seine Produkte gehören: an die Spitze. Nie wieder soll Leica, dieses an Innovationskraft und Know-how so reiche Unternehmen, unter mangelnder Kraft oder strategischen Fehlentscheidungen leiden! Dafür steht die ACM, meine Familie. Dafür stehe ich selbst. Und nicht zuletzt steht dafür das Management der Leica Camera AG.

Es hat sich in den vergangenen Monaten gezeigt, dass Leica auch in Krisenzeiten auf das erstklassige Know-how und die hohe Motivation der Belegschaft zurückgreifen kann. Deswegen lassen Sie mich gleich an dieser Stelle etwas zu den Mitarbeitern sagen: Dank Ihrer Begeisterung, Ihrer Erfahrung und Ihrem Ehrgeiz geht es wieder aufwärts mit Leica. Meine Vorstandskollegen, Herr Lobejäger und Herr Trippe, haben gemeinsam mit mir in den vergangenen Monaten die Weichen auf Erfolg gestellt. Wir haben mit professioneller Hilfe und gemeinsam mit den Kollegen aus Fertigung und Management unsere Strukturen verbessert. Wir sind schlanker geworden. Innovativer. Wir sind besser und schneller geworden. In den vergangenen zwei Jahren haben wir mehrere Sanierungsrunden erfolgreich durchgeführt, Fehlentwicklungen im Unternehmen gestoppt und Leica konsequent auf Konsolidierungskurs gebracht. Die Sanierung schreitet weiter gut voran. Die neue Ära bei Leica, sie hat begonnen!

Eine Durststrecke liegt noch vor uns. Aber wir haben einen langen Atem. Weil wir wissen, dass Leica bald aus eigener Kraft florieren wird. Unsere Strategien müssen auch die Zeit erhalten, aufzugehen. Deswegen denken wir über Quartalsberichte hinaus und schielen nicht auf kurzfristige Bilanzen. Wir investieren langfristig und auf breiter Front in neue Produkte. Die morgen beginnende photokina ist für uns eine wichtige Momentaufnahme. Wir haben noch weitere Überraschungen im Köcher. Das Feuerwerk beginnt gerade erst. Was wir Ihnen heute Abend zeigen, ist gewissermaßen die Initialzündung. Doch einen Augenblick will ich Sie noch auf die Folter spannen.

Es klang in Wim Wenders’ Film mit unserer M8 schon an: Leica geht den Weg weiter in die digitale Zukunft – beherzt und auf höchstem Niveau, wie Sie sehen werden. Aber ohne Kompromisse an die Grundwerte unserer Marke. In ihrer wechselvollen Geschichte hat diese Firma stets darauf geachtet, dass ihre Produkte in Güte, Präzision und Praxistauglichkeit unerreichbar bleiben. Denn Leica – das ist bei allem technologischen Fortschritt immer noch Auslese, Handarbeit und Präzision. Wir müssen nicht um jeden Preis die ersten sein, mit Sicherheit aber die besten.

Knapp 100 Jahre Fotografie-Geschichte bei Leica bedeutet: Generationen von Wissenschaftlern und Ingenieuren, die sich nie zufrieden gaben mit Ergebnissen, die nur passabel waren. Es mussten die besten Ergebnisse sein. Die Entwicklungsarbeit dieser Pioniere und Tüftler, das gesammelte Know-how eines ganzen Jahrhunderts, der Ehrgeiz unserer Mitarbeiter – alles nur für einen Knopfdruck, einen Augenblick, eingefangen im perfekten Bild.

Die erste erfolgreiche Kleinbildkamera überhaupt, die Ur-Leica, ist heute die teuerste Kleinbildkamera der Welt. Oft kopiert, ist sie die Mutter aller Kleinbildkameras. Oskar Barnack erfand sie in den Wetzlarer Ernst Leitz Werken kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Diese Erfindung revolutionierte die Fotografie, den Journalismus, ja unser Weltbild. Manche mit Leica-Kameras geschossene Bilder wurden selbst Legende. Daran muss ich immer denken, wenn ich die Che Guevara Aufdrucke auf den T-Shirts sehe. Das Bild hat Alberto Korda 1960 geschossen. Mit einer Leica. Es ging um die Welt.

Solche Leica-Bilder waren Ikonen für ganze Generationen. Sie prägten das Lebensgefühl ihrer Zeit. Leica wurde zu einer der führenden deutschen Marken, zum Inbegriff deutscher Ingenieurskunst und zum Botschafter des „Made in Germany“. Leica-Kameras avancierten zu begehrten Sammler-Objekten und Status-Symbolen. Namhafte Fotografen wie Henri Cartier-Bresson oder Robert Capa fotografierten mit einer Leica. Auch Foto-Künstler von heute tun es – wie Alex Webb, Anton Corbijn, Jim Rakete und René Burri.

Politiker, Schauspieler, Künstler, Models könnte ich aufzählen: etwa die Queen, Brad Pitt, Dennis Hopper, Eric Clapton, Seal, Bryan Adams, Giselle Bündchen. Sie sehen: Von ihrer Anziehungskraft und ihrem Nimbus hat die Leica bis heute nichts eingebüßt.

Dieser historische gewachsene und auf die Wertigkeit unserer Produkte gründende Mythos hat seine Wurzeln in Wetzlar. Diese Stadt ist wie kaum eine andere in Deutschland mit der fotooptischen Industrie verbunden. Es ist ein Bekenntnis zu Wetzlar, aber auch zu unseren eigenen Ursprüngen, wenn wir in rund zwei Jahren an die Wiege der Ur-Leica zurückkehren. 2010 werden Produktion, Logistik, Forschung, Entwicklung und Verwaltung nach Wetzlar ziehen, in unser neues Firmengebäude im Leitz-Park. Dort wird zurzeit kräftig gebaut. Die Fortschritte können Sie täglich auf dem Schanzenfeld beobachten. Auch hier setzen wir ein deutliches Signal für den Neuanfang. Der Leitz-Park geht auf die Initiative unserer ACM zurück und soll neben anderen fotooptischen Betrieben auch Leica ein dauerhaftes Zuhause bieten. Die Zukunft der Erinnerung sichern – das war uns auch hier eine Herzensangelegenheit!

Wir haben gerne Besuch. Schon heute führen wir tagtäglich Gäste durch unsere Fertigung. Im Leitz-Park Wetzlar soll daher auch ein Leica Camera Museum entstehen. In der Leica Galerie planen wir Ausstellungen bekannter Leica-Fotografen und Fotoamateure, die wir an unserer Leica Akademie schon seit Jahren erfolgreich aus- und weiterbilden. Die faszinierende Geschichte und Produktwelt der Leica, das Erlebnis Leica, sollen alle spüren, die zu uns kommen.

Dieser Mythos, der unsere Marke umgibt, fehlt vielen unserer Mitbewerber. Ich weiß natürlich, wie die Marktverhältnisse sind. Auch in Asien werden gute Kameras gebaut. Und von unseren Freunden in Japan haben wir viel gelernt. Teilweise kooperieren wir sogar mit ihnen. Aber Masse kann Klasse nicht ersetzen. Und auch neue Technologien müssen erst reifen. Ich möchte bei dieser Gelegenheit mit einem Vorurteil aufräumen: Leica hat den digitalen Trend keineswegs verschlafen. Doch war die Pixel-Technik anfangs nicht weit genug, um unseren hohen Qualitätsansprüchen zu genügen. Wir verfolgten stets die Devise: keine Kompromisse an das optimale Bildergebnis.

Mit der S1 haben wir dann vor zwölf Jahren eine digitale Hochleistungs-Scannerkamera entwickelt, die bezüglich Auflösung, Dynamikumfang, Farbtiefe und Schnelligkeit Ihresgleichen suchte. Leider fehlten die Kapazitäten und das notwendige Geld, die Entwicklung voranzutreiben. Wir haben uns schrittweise bewegt. Wir haben uns Kooperationspartner gesucht. Während Andere die „Digitale Revolution“ ausriefen und mit mehr oder minder ausgereiften Produkten in den Markt stolperten, gingen wir den Weg der „Digitalen Evolution“, um die sich rasant entwickelnde Technologie behutsam an unsere Ansprüche und Markenwerte heranzuführen. Das waren wir unseren Kunden schuldig. Denken Sie doch nur an die in aller Welt hoch geschätzten Leica-Präzisions-Objektive, für die unsere Konstrukteure viel Lob erhalten haben. Allesamt Handarbeit. Die ließen sich nicht einfach vor irgendeinen Chip spannen. Wir wollten das Motiv nicht nur durch unsere Hochleistungsobjektive bündeln, sondern auch in der gewonnenen Schärfe und Brillanz verlustfrei festhalten.

Je flüchtiger die Welt im digitalen Zeitalter wird, je leichter Eindrücke und Erinnerungen per Mausklick gelöscht werden können, desto wichtiger ist es, die wertvollen Augenblicke in ihrer ganzen Schönheit und Tiefe zu konservieren. Wir wollen nichts Geringeres als die Zukunft der Erinnerung erhalten. Dafür hat sich Leica seit Erfindung der Ur-Leica stark gemacht. Dafür haben wir uns in den vergangenen Monaten völlig neu aufgestellt. Dafür haben wir in jahrelanger Entwicklungsarbeit ein Produkt entwickelt, das heute wohl das bestgehütete Geheimnis von Leica überhaupt ist. Intern haben wir das Projekt mit dem Namen „Afrika“ getarnt. Das hat nichts mit dem Schwarzen Kontinent zu tun, sondern kommt von der Abkürzung Autofokus und Spiegel-Reflex. A F R.

Und mit unserer „Afrika“ stellen wir Ihnen heute das erste Ergebnis der neuen Ära bei Leica vor: unser Flaggschiff, eine Autofokus-Spiegelreflex-Kamera, wie sie keiner von Leica erwartet hat. Eine Kamera für den Profi-Bereich, die als Technologie-Träger auch künftigen Produkten in anderen Segmenten den Weg weisen wird. Deswegen ist diese Kamera unser Leuchtturm, der gewissermaßen abstrahlt auf die ganze Leica-Produktpalette.

Erinnerung und Zukunft gehen bei Leica Hand in Hand. Bitte heißen Sie daher mit mir das älteste und das jüngste Leica-Produkt willkommen, die Ur-Leica von 1914 und die kleinste digitale High-End-Profi-Kamera der Welt: die „Afrika“ alias LEICA S2.

Das ist die LEICA S2. Von Grund auf bei Leica entwickelt. In Deutschland konstruiert und gebaut. Kleiner und leichter als alle vergleichbaren Mittelformatkameras der Mitbewerber. Wir reden daher von einem ganz neuen Format: dem Leica Proformat. Dank modernster Prozessortechnologie ist die S2 auch doppelt so schnell. Der Leica Maestro Bildprozessor ist eine Weltneuheit im digitalen Markt. Höchste Bildqualität. Ultraschneller Zugriff. Minimaler Energieverbrauch. Und dazu kommen unsere neuen Leica S-Objektive, die lichtstärksten Profi-Objektive auf dem Markt, mit hochpräzisem Autofokus, den Leica selbst entwickelt hat, und einen extrem schnellen Zentralverschluss für äußerst kurze Verschlusszeiten. Auch diese einzigartigen S-Objektive können Sie hier heute begutachten.

Über technische Einzelheiten will ich mich hier nicht weiter auslassen. Im Laufe des Abends ergibt sich dafür noch viel Gelegenheit. Unsere Produktmanager stehen Ihnen gerne Rede und Antwort. Nur soviel noch zu unseren Zielen: Als „State of the art“ greift die S2 im digitalen Profi-Segment an. Für uns ist das Neuland. Eine neue Zielgruppe, die wir von Anfang an sehr ernst nehmen. Deswegen haben wir schon bei der Entwicklung der S2 die Bedürfnisse, Wünsche und Erfahrungen der Profi-Fotografen mit einfließen lassen. Leica will und wird sich hier dauerhaft in vorderster Reihe etablieren. Wir haben viel Zeit und Geld investiert, um effiziente Vertriebswege aufzubauen und einen professionellen Kundendienst anzubieten. Wir haben heute auch eine strategische Allianz mit Phase One vereinbart. Wir wollen eng bei der technischen Entwicklung und bei der Vermarktung unserer Profi-Produkte zusammenarbeiten.

Leica und Phase One passen aufgrund ihrer Kultur, ihrer außergewöhnlichen Innovationskraft und ihrer höchsten Qualitätsansprüche hervorragend zueinander. Wir ergänzen uns sehr gut, vor allem im Vertriebsbereich. Gemeinsam mit Phase One werden wir für die Profis schon bald neue Produkte und Services anbieten.

Verehrte Gäste, Leica geht einer spannenden Zukunft der Erinnerung entgegen. Die S2 ist das Aufbruchsignal und gleichzeitig erst die digitale Spitze des Eisbergs. Erwarten Sie von uns in den kommenden Monaten weitere gute Nachrichten und exzellente High-End-Produkte in allen Segmenten. Ich möchte auch für alle Kunden der R-Reihe betonen, dass wir mit Hochdruck und viel Enthusiasmus an einer R10 arbeiten. Nageln Sie mich bitte nicht auf einen Zeitpunkt fest. Aber die R10 kommt.

 
 
Dr. Andreas Kaufmann beschloss die Rede mit einem Zitat von Sebastiao Salgado: „Leica, das sind Freunde.“
 

(thoMas)
 

Eine enthusiastische Rede

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 17:09

Das nenne ich eine enthusiastische Rede! Hier wird nicht nur Geld verdient, sondern auch versucht eine Historie aufrechtzuerhalten...und das ohne Finanzspritzen vom Staat. Ein paar Banker aus den USA, aber auch in Deutschland sollten sich daran mal ein Beispiel nehmen.

Ich druecke Leica die Daumen!

Gruß L.

R10...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 17:19

bin mal gespannt in welche preislichen und technischen Dimensionen die R10 zu den Mitbewerbern Nikon, Canon, Olympus & Co. angesiedelt wird. Seit Jahren weiß ich, dass in Punkto Bildqualität es keiner Leica bedarf.

Das ganze erinnert mich auch an die Erfolgsstory von Apple. Nun muss die R10 im Massenmarkt Fuss fassen sonst wirds net.

Hoffentlich kann ich mein Geld in Deutschland lassen.

Gast schrieb: Das ganze

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 18:32
Gast schrieb:

Das ganze erinnert mich auch an die Erfolgsstory von Apple. Nun muss die R10 im Massenmarkt Fuss fassen sonst wirds net.

Das ganze erinnert ueberhaupt nicht an Apple! Denn Apple hat den Massenmarkt und Mainstream-Consumer entdeckt. Auf dem Auge ist Leica/Hr Kaufman extrem sehschwach bis ganz blind.

Sowas nennt man den konservativen Ansatz!

Gruß L.

genau lesen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 20:18

In der Rede sagt er: "...exzellente High-End-Produkte in allen Segmenten ..."

Daraus könnte man schließen, dass z.B. auch weitere 4/3 und m4/3 Produkte kommen werden - vielleicht sogar eigenkonstruktionen und nicht nur Pana-Plagiate mit rotem Punkt drauf und etwas anderer Firmware. Mal schauen ...

Ich freu mich auf jeden Fall - obwohl ich noch nie eine Leica besessen habe - dass es wieder ein deutsches Unternehmen mehr gibt, was ernsthaft vorne mitspielen will und aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Ich hab mir in diesem Jahr z.B. auch einen Loewe TV gekauft. Klar, der hat ca. das 2 bis 3 fache dessen gekostet, was ein von der Größe vergleichbares Gerät aus Fernost gekostet hätte, dafür bietet er Features und Qualität, die sonst kein Unternehmen am Markt z.Zt. hat. Da muss Leica auch wieder hin.

so long
Turner

Apple...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 20:22

...iPod der ersten Generation war seitens der Hardware 1-zu-1 eine PDA-Konkurrenz-Produkt von HP zu den PalmOS-Plattformen mit Media-Player-Funktionalität. HP hatte das Produkt fertig und sah aufgrund der Erweiterung von Windows Mobile um Multimadia zum Zeitpunkt als man fertig war keinen Platz im eigenen Porfolio. Mit Apple fand man quasi einen Käufer der des HP-PDA mit Media-Player-Funktion.
Als nächsten war natürlich die Erweiterung des iPods logisch incl. iTouch und iPhone. Ohne iPod kein iPhone. MacBook Air zählen wir hoffentlich nicht zu den Apple-Produkten um die es hier geht. Cooler Gag. Man bringes es dann mit Centrino Duo Core heraus, wenn zu Weihnachten bereits das MacBook Air Centrino 2 Duo Core verfügbar ist. Die Kundschaft von Apple ist eher Nikon D200, D300, D700, Canon EOS 300D, 400D, 450D, 1000D, 10D, 20D, 30D, 40D, 50D. 5D, 5D Mk II, 1Ds Mk II, 1Ds Mk III, Sony A700, Sony A900, Pentax K10D, Pentax K20D, ... Kundschaft.
Man könnte genauso iPod Gen 1, Gen 2, Gen 3, Gen 4, iPhone GSM, iPhone 3G, MacBook Air Centrino Duo, MacBook Air Centrino 2 Duo, ... hinschreiben. Sowenig es bei den Nikon, Canon, etc. Kunden um Fotografie geht geht es bei Apple Kunden um Klangqualität und Arbeiten am Computer eher Herumspielen, die Zeit vertreiben und Spaß haben solange das Neue eben einen Anreiz bietet genutzt zu werden kaum gibt es buntes statt nur Schwarz-Weiß, mehr MHz, mehr MPx und höhere ISO-Werte, LiveVie, helleres und größeres Diplay wird wie bei einer Droge der Konsum erhöht.
Leica stellt das Motiv in den Mittelpunkt und hat somit nie daran etwas verändert für was das rote Marken-Emblem steht.
Apple könnte genauso einen Kühlschrank oder Radiowecker verkaufen im Mittelpunkt steht bei Apple nur Apple der Inhalt kann ausgetauscht werden das Rezept Apple zu sein ist einfach. Bei der Benutzerschnittstelle neue Wege gehen und hier ergibt sich zwar ein fast spielend leichter Umgang aber das Arbeitsergebnis verändert sich dadurch nicht. Apple hält sich fern von Produkten wie Kühlschränken oder Kameras mit Anspruch an hohe Bildqualität. Ein Apple-Kühlschrank müßte quasi von außen wie ein Apple aussehen und innen auch wie ein Apple. Das mit dem Inhalt ist schonmal bei Apple das Problem. Bei einer Kamera ist es eben so, daß der Mensch nur glaubt was er sieht und er würde eben sehen, daß eine Apple-Kamera nur dann so gute Bilder wie eine Leica liefert, wenn man sich zutraut auf das Objektiv der Apple-Kamera das Leica Label zu setzen (dh. man kauft in Wetzlar ein und nicht bei Panasonic) und auch den Inhalt bei Leica entwickeln läßt oder kauft. Was dann dabei rauskommt, wenn man das alles wie heute das iPhone 3G von HTC fertigen läßt wird dann tatsächlich Apple-Niveau sein. Guter Zutaten was das Innere und das Objektiv anbelangt aber vom Gehäuse her einer Leica um Jahrzehnte hinterher. Apple kann sich meinetwegen ein Sensor-Modul mit LiveView bei Leica entwickeln lassen und die HMI vom iPhone auf die Trans-Leica mit Apple-Label transferieren. Zuwas sowas führt wäre ganz klar, daß der Mythos Apple platzt wie eine Schaumblase.
Apple hat bis auf MacOS und Lösungen für Design und Bildbearbeitung noch kein wirkliches Handwerkszeug auf den Markt gebracht was einer Leica bzgl. deren Handwerkzeug-Klasse nichtmal im Ansatz das Wasser reichen kann.
Apple ist so gesehen wesentlich schmalspuriger aufgestellt wie Leica.
Leica macht zwar quasi nur Fotoapparate (neben Meßsystemen für Fotoapparate-Komponenten-Entwicklung und -Herstellung) hier aber anstatt Spielerreien das was der Kunden wünscht oder ihn erstmal positiv überrascht und dann sehr bald höchst beglückt zufrienden stellt.
Eine Leica M wird von vielen Profis auch als technisch einfach gehaltene aber eben höchst zuverlässige und einfach zu bedienenden Kamera bezeichnet. So gesehen ist Leica Apple um Jahrzehnte voraus und dabei wenn man die Einfachheit eines iPods betrachtet um keine Spur technisch sparsamer. Trotzallem ist es bei Leica die Konzentration auf das Wesentliche während es bei Apple Gewinnmaximierung ist. On-Top kommt dann noch dazu, daß dank der Objektive die Qualität einer Leica die Referenz ist während Apple-Produkte hier eher dem Mittelmaß entsprechen, wenn man die Klangqualität eine iPods betrachtet.
Sicherlich ist handgefertigte Gravur so gesehen eine Spielerrei aber man muß beachten, daß der Schriftzug die jede Leica auf dem Prismendach oder an anderer Stelle am Gehäuse trägt mit den von nicht wenigen Kunden gewünschten individuellen Gravur mit Namen oder Hinweisen zum Anlaß eines Geschenkes übereinstimmen muß in Stil und Qualität.
Leica könnte genauso eine Konica Hexar RF nachbauen jedoch für eine Gravur wie bei dem Exemplar das ich selbst besitze und nutze in der Presse schläge erhalten und zwar so, daß man bei Leica wieder auf Handgravur umstellt.
Apple operiert weit unterhalb der Qualität einer Konica Hexar RF was die Gehäuse-Qualität anbelangt.
Es ist schlichtweg ein schlechter Scherz eine in Deutschland gefertigte Leica sammt Objektiv mit einem Apple-Produkt zu vergleichen. Würde Leica in Thailand mit angelernten Arbeitskräfte die Produktion starten würde man bei den ersten Exemplaren verstehen warum Leica ein in Deutschland operierendes Traditionsunternehmen ist. Man hat nicht wie andere Firmen die Mitarbeiter entlassen und Produkte aus Asien gelabelt sondern war wenn auch kleiner Partner der Partner im Gespann der für die Fotografie als solches das wichtigere Know-How anbieten konnten: Handerwerk-Kunst und das cutting-edge!

Da stimmt so einiges nicht!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 22:20

Der iPod hat nichts mit HP zu tun – aber HP hat mal den iPod 3G (3G für dritte Generation) unter dem HP-Label angeboten. Der war aber ein Flop, so dass HP die Kooperation bald einmal beendet hat. Das iPhone wiederum wird von Foxconn gefertigt und nicht von HTC. HTC ist ein Konkurrent.

Dann meinst Du, dass Apple die Centrino-Plattform verwende. Auch das ist falsch: Alleine schon, weil der WiFI-Chip (Airport) eine Eigenkonstruktion von Apple ist, verwendet Apple keinen Centrino-Chipsatz. Es ist vielmehr so, dass Apple von Intel angepasste Boards entwickelt bekommt.

In Zukunft wird Apple Chipsätze für ihre Computer wieder selbst entwickeln. Das nöchste iPhone wird einnen eigens entwickelten Prozessor von PA Semi haben, den Apple vor kurzem übernommen hat.

Ich arbeite täglich mit einer High-End-Maschine namens Mac Pro. Wir haben hier diese Monster seit bald zwei Jahren im Einsatz und es sind die zuverlässigsten Rechner, die wir je hatten. Die teuren Anschaffungskosten haben sich inzwischen mehr als ausbezahlt. Die Gehäusequalität ist übrigens tadellos.

Auch das ist Apple: Eine ernstzunehmende Grösse im Profibereich. Video zum Beispiel ist nach der Übernahme von Macromedias Final Cut praktisch voll in Apple-Hand. Und nicht zuletzt ist da OSX, ein zertifiziertes Unix-OS der weit mehr Möglichkeiten bietet, als jeder Apple-Heimanwender sich erträumen kann.

Aber auch ich finde, dass man Apple nur bedingt mit Leica vergleichen kann. Und es ist wahr, dass vor allem das MacBook in Sachen Verarbeitungsqualität und dem ziemlich billigen Panel ein Jammer ist. Das würde ich definitiv nicht kaufen.

Englisch

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 22:40

Also wenn Sie schom in Denglish brillieren wollen:
CRAFTMANS´WORK und .....

R10...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 10:07
Gast schrieb:

bin mal gespannt in welche preislichen und technischen Dimensionen die R10 zu den Mitbewerbern Nikon, Canon, Olympus & Co. angesiedelt wird. Seit Jahren weiß ich, dass in Punkto Bildqualität es keiner Leica bedarf.

Das ganze erinnert mich auch an die Erfolgsstory von Apple. Nun muss die R10 im Massenmarkt Fuss fassen sonst wirds net.

Hoffentlich kann ich mein Geld in Deutschland lassen.

Der Herr Kaufmann kann noch so viele Ankündigungen machen wie er will,
die R10 D kommt definitiv zu spät ! Vielleicht 2010 ?
Wird sie nur die Hälfte kosten wie die S, wird Herr Kaufmann nicht viele bauen müssen!
Bei der S fehlt der LIVEVIEW, mit KLAPPFUNKTION siehe Leaf, und vor allem ein WECHSELSUCHER,
wie es für "Profisysteme (ROLLEI) üblich ist. So was hatte schon eine Nikon F2 vor 30 ? Jahren!!!
Einzig die schnellen Verschlusszeiten sind sehr gut, aber keine 20000 Euro wert !!!
Die kauft dann nur die "Mode", oder wirklich nur Scheichs für die Vitrine.
Alles in allem, sehr enttäuschend.
Ach ja, mit Apple hat das nun wirklich nicht eine Birne zu tun!!! h.

Wechselsucher und anderes

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 10:56
Gast schrieb:
Gast schrieb:

bin mal gespannt in welche preislichen und technischen Dimensionen die R10 zu den Mitbewerbern Nikon, Canon, Olympus & Co. angesiedelt wird. Seit Jahren weiß ich, dass in Punkto Bildqualität es keiner Leica bedarf.

Das ganze erinnert mich auch an die Erfolgsstory von Apple. Nun muss die R10 im Massenmarkt Fuss fassen sonst wirds net.

Hoffentlich kann ich mein Geld in Deutschland lassen.

Der Herr Kaufmann kann noch so viele Ankündigungen machen wie er will,
die R10 D kommt definitiv zu spät ! Vielleicht 2010 ?

Warum, weil Sie es sagen?
Diejenigen die bisher auf die R10 gewartet haben werden bestimmt bereit sein ein weiteres Jahr zu warten.

Gast schrieb:

Wird sie nur die Hälfte kosten wie die S, wird Herr Kaufmann nicht viele bauen müssen!
Bei der S fehlt der LIVEVIEW, mit KLAPPFUNKTION siehe Leaf, und vor allem ein WECHSELSUCHER,
wie es für "Profisysteme (ROLLEI) üblich ist. So was hatte schon eine Nikon F2 vor 30 ? Jahren!!!

Und welche Nikon / Canon hat jetzt noch einen Wechselsucher?
Wieviele MF Kameras gibt es mitlerweile ohne Wechselsucher?
Alles Hobbyknipsen?

Gast schrieb:

Einzig die schnellen Verschlusszeiten sind sehr gut, aber keine 20000 Euro wert !!!
Die kauft dann nur die "Mode", oder wirklich nur Scheichs für die Vitrine.
Alles in allem, sehr enttäuschend.
Ach ja, mit Apple hat das nun wirklich nicht eine Birne zu tun!!! h.

Man wird sehen,

Jörg

Ja dann sehen Sie mal, und fröhliches warten !

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. September 2008 - 10:05
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Gast schrieb:

bin mal gespannt in welche preislichen und technischen Dimensionen die R10 zu den Mitbewerbern Nikon, Canon, Olympus & Co. angesiedelt wird. Seit Jahren weiß ich, dass in Punkto Bildqualität es keiner Leica bedarf.

Das ganze erinnert mich auch an die Erfolgsstory von Apple. Nun muss die R10 im Massenmarkt Fuss fassen sonst wirds net.

Hoffentlich kann ich mein Geld in Deutschland lassen.

Der Herr Kaufmann kann noch so viele Ankündigungen machen wie er will,
die R10 D kommt definitiv zu spät ! Vielleicht 2010 ?

Warum, weil Sie es sagen?
Diejenigen die bisher auf die R10 gewartet haben werden bestimmt bereit sein ein weiteres Jahr zu warten.

Wenn man 15, oder 16 Jahre alt ist, kann mann sicher noch Zehn Jahre warten !!!
Die Anderen werden, oder haben sich schon für ein anderes System entschieden.
Aus diesen Gründen kommt sie zu spät.

Gast schrieb:

Wird sie nur die Hälfte kosten wie die S, wird Herr Kaufmann nicht viele bauen müssen!
Bei der S fehlt der LIVEVIEW, mit KLAPPFUNKTION siehe Leaf, und vor allem ein WECHSELSUCHER,
wie es für "Profisysteme (ROLLEI) üblich ist. So was hatte schon eine Nikon F2 vor 30 ? Jahren!!!

Und welche Nikon / Canon hat jetzt noch einen Wechselsucher?
Wieviele MF Kameras gibt es mitlerweile ohne Wechselsucher?
Alles Hobbyknipsen?

Nun, es gibt glücklicherweise noch MF mit gut durchdachten Systemen,
so das es nicht zwingend ist eins zu wählen, was keinen Wechselsucher hat.
Wie weit soll das noch gehen, bis die "Profiknipsen" keine Wechlesobjektive mehr haben?
Vielfalt hat noch nie geschadet ! Einfalt kann auch Mamyia!

Gast schrieb:

Einzig die schnellen Verschlusszeiten sind sehr gut, aber keine 20000 Euro wert !!!
Die kauft dann nur die "Mode", oder wirklich nur Scheichs für die Vitrine.
Alles in allem, sehr enttäuschend.
Ach ja, mit Apple hat das nun wirklich nicht eine Birne zu tun!!! h.

Man wird sehen,

Ja dann sehen Sie mal, und fröhliches warten !
Mit welchem System arbeiten Sie denn zur Zeit?
Leica R Objektive auf DMR, oder auf Canon?!
Oder nutzen Sie bis zur Sereienreife einer R10D den guten alten Film?
h.

Jörg

Zwischen den Zeilen liest man...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 18:49

...dass Leica selbst die Leica M8 überwiegend als Kamera betrachtet um den Mythos in das digitale Zeitalter zu überführen. Dieselbe Bedeutung kann man dem Digitalback für R8 und R9 zukommen lassen.

Die Japaner wollten schnell hohe MPx und hohe Empfindlichkeiten bei niedrigen Rauschen erreichen (HighISO) und habe hier auf eine Technik gesetzt mit der grundsätzlich hohe Auflösungen bei hoher ISO ganz passabel aussehen. FFT CCD bzw. CCD ist heute kann man sagen soweit auch im HighISO-Bereich klare Signale zu setzen. Die Japaner haben so gesehen aufs falsche Pferd gesetzt und bzgl. dem Sensor mit der höchsten Packungsdichte vernachlässig das die Sensor-Technologie als solche höhere Ansprüche an die externe Elektronik und die Signalverarbeitung stellt.
Die Leica S2 setzt Signale und man setzt hier auf die Argumente des direkten Wettbewerbs. Megapixel!
Die Bildqualität als solche werden viele die FFT CCD oder CCD nicht zu beurteilen verstehen als "Postkarten-Farb-Präsentation" abtun. Aber es ist nunmal so, dass die Signal von CCD va. FFT CCD höchster Güte sind und keiner Nachbesserung durch zB. "Canon Picture Styles" benötigen.
Diejenigen die FFT CCD bzw. CCD zu schätzen würdigen werden froh sein, dass Leica sich für FFT CCD entschieden hat. Die anderen werden sich denken, dass man eben die Sättigung in der Kamera oder am PC/Workstation herunterdreht und dann ähnlich synthetisch aussehende Bildpräsentation erhält wie Nikon D3, Canon 1Ds Mk III, Sony A900, etc.. Runterschrauben kann man das was ein CCD befähigt ist zu liefern immer!
Was zählt sind die Megapixel! Ist leider so. Die Leica S2 ist trotzallem nicht das neue Zugpferd des Megapixel-Wahnsinns sondern liefert Bildmaterial mit Fleisch und trotz bei radikalem Beschnitt einer Aufnahme noch eine extrem hohe Auflösung. Die Kamera ist kompakt genug um als Reportage-Kamera dienen zu können. Sie ist jedoch ein Allrounder und dazu noch regenwetter- und staubgeschutzt. No Limits!
Anstatt ein Flaggschiff zu positionieren das mit unnützen Megapixeln wirbt erhält man bei der Leica S2 saubere 37MPx genauso wie bisher bei einer Hasselblad oder einem Sinarback. Der FFT CCD von Kodak ist bezogen auf die Vorgänger-Generation kein unbekannter und die die neue Hasselblad gibt bereits einen ersten Eindruck was mit der neuen FFT CCD Generation von Kodak möglich ist. Der KAF-37500 ist quasi der etwas kleinere Bruder des KAF-50100, welcher in der neuen Hasselblad verbaut wird. Diese Sensortechnologie hat würde man ähnlich wie dpreview messen einen Dynamic Umfang von ca. 12EV. Das ist überhalb jeglicher Sensoren im KB-VF-Bereich soweit man sich auf Echzeit-Signalverarbeitung ohne Interpolation wie beim SuperCCD von Fujifilm bezieht, welcher zudem ein APS-C-Sensor ist.
Die Leica S2 ist das was die Contax N digital sein hätte können, wenn man anstatt eines Glanzschiffes das schnell auf dem Markt sollte eine Kamera konsequent zu Ende entwickelt. Sicherlich war die FFT CCD-Technik im Jahr 2003 auch noch nicht soweit wie heute und ein auf ISO50 kalibrierter Sensor im Vergleich zum FFT CCD im PhaseOne P30+ alles andere als geeignet. Die Leica S2 ist doppelt so schnell wie vergleichbare Digitalbacks. Der AF wird von Leute die mit der Leica S2 bereits arbeiten durften/konnten als schnell und präzise bewertet. Die Situation wie bei der Contax N digital, dass ein Objektiv bereits das Motiv verlassen hat bevor die Kamera fokusieren konnte ist somit nicht gegeben. Man beachte auch den Auflösungs-Unterschied skaliert auf KB-VF. Die Leica S2 hat auf KB-VF bezogen eine Auflösung von 24MPx. Die Contax N digital hatte 6MPx.
Die Leica S2 erledigt letztendlich die ermüdende Diskussion über 6MPx.
Das Leica S-Objektiv-Programm ist konsequent 100% digital, nahezu telezentrisch wo erforderlich und hoch korrigiert wo erforderlich. Das hat kein anderes System bei Groß-Sensoren im Angebot. Man mag Linos (Rodenstock) und Schneider-Kreuznach aufführen und hier falsch liegen, denn oft sind es symmetrische Entwürfe, welche auf den Bajonetts mit langem Auflagemaß noch funktionieren und va. sichtbar besser funktionieren wenn für digital optimiert. Hier werden aber bestenfalls die Randstrahlen weniger flach geführt aber es handelt sich nicht um eine neue Rechnung. Kleine Veränderungen an der Sensor-Oberfläche und man würde Abschattungen erleben.
Leica S ist etwas völlig neues in diesem Segment und Nikon ist akuell auf dem Weg seine Objektiv-Palette mit nahezu telezentrisch gerechneten AF-S G Objektiven auf Vordermann zu bringen. Viele Klassiker sind jedoch immer noch auf alten Rechnungen unterwegs und sobald man von CCD (D200) auf CMOS (D300 und D3) wechselt erlebt man, dass die optischen Eigenschaften des Sensors einen maßgeblichen Anteil am Aufnahmeergebnis haben.

Leica präsentiert mit Leica S ein Komplett-System das für den Anfang die Wünsche und Anforderungen auf einer großen Bandbreite erfüllt.
1Q/2009 kann sich Leica mit dem komplettesten und am konsequentesten entwickelten Profi-System auf dem Markt etablieren.
Es geht nicht darum wieviel Leica S2 Systeme verkauft werden sondern, dass soviele Leica S2-Systeme verkauft werden, dass in den Fachgeschäften dem Leica S-Sortiment der Beachtung dieses System entsprechend Präsentationsfläche gewährt wird. Dies wird automatisch durch das Interesse von Profis an diesem System geschehen, denn es ist aktuell das System D-SLR-System mit Anspruch auf kompromislose Bildqualität schlechthin.

Zeitversetzt kommt basierend auf der Leica R10 das kleinere Leica-System auf den Markt und wird dem bereits hell leuchtenden und populären etwas größeren Bruder zu Seite gestellt.
Egal wie die Entscheidung fällt wer eine Leica R10 oder eine Leica S2 kauft wird sich als kompakte Kamera für einen Anlaß wie eine Theater-Auführung, Oper, Musical, etc. eine Leica Mx oder Leica D-lux 4 kaufen.

Leica wird Erst- und Zweit-Kameras an Kunden verkaufen.

PhaseOne wird hier nicht irgendwie von Leica hochgezogen sondern Leica wird hier in einem Segment jenseits von PhaseOne operieren jedoch die Technologien bei Leica R und Leica S werden auch bei PhaseOne und umgekehrt zu finden sein.

Die asiatischen Massenhersteller haben sich zu sehr vom dem abgewendet um was es bei der Fotografie eigentlich geht. Das Motiv und dem Motiv ist es egal ob die Kamera einen Sensor, Film, AF, Belichtungsmesser, etc. hat. In erster Linien bestimmt das Objektiv die Bildqualität.
Leica S muß jedoch dem Anspruch genügen das Motiv zu machen bzw. den Moment abzulichten wenn es sich ergibt. Leica S ist konsequent dafür entwickelt worden. Anstatt unnötige Größe konkurrenzlose Kompaktheit und das sogar auf das kleiner KB-VF-Format bezogen. Weniger MPx und kleinerer Sensor bedeutet bei FFT CCD-Technologie bis auf weiteres höhere Framerate bei geringerem Rauschen. Die R10 wird hier aufgrund AF-Technik der S2 mit ähnlichen Qualitäten aufwarten.

Es ist wie bei Autos. Wenn man die Komponenten und deren Leistung kennt ist das was im Ganze dann erlebbar ist meist sogar besser als erwartet.

Das was aktuell durch Leica kommuniziert wird ist unterhalb von dem was die Kamera und deren Technologie-Ableger anbieten wird und jeder der damit gearbeitet hat wird es bestätigen.

Es wurde zulang Consumer-Electronics entwickelt. Das ist nicht auf Leica bezogen. Die Leica S2 ist ein Umbruch. Es ist evtl. sogar die erste richtige Profi D-SLR (abgesehen von PhaseOne, Sinar, Hasselblad, etc.) anstatt Consumer-Electronics Kamera mit Profiqualitäten (100% Luftfeuchtigkeit, Framerat, MPx, ... und sonst eben Consumer-Ware).
Es gab bereits vor der Ur-Leica Fotoapparate mit denen man fotografieren konnte.
Auf den heutigen Stand der Technik bezogen und die durchaus als schwer zu durchdringende Komplexität der Kameras von heute bezogen kann man die Leica S2 als moderne Nachfolgerin der Ur-Leica bezeichnen.

Der Wettbewerb hatte wirklich fast ein Jahrzehnt Zeit diese Kamera zu bringen und zwar erstmal mit niedrigerer Auflösung und höherer Framerate. Der Wettbewerb hat schon zu AF-Kamera-Zeiten Leica mit Elektronik versucht zu schlagen und es ist im auf den ersten Blick gelungen. Man hat dabei aber die eigentliche Basis der Fotografie immer weiter verlassen. Fotografie beginnt mit dem Motiv und nicht der Technik.
Man darf nicht die Technik einsetzen um basierend auf Sensor-Signalen die man nicht herzeigen kann diese schönrechnen und diese passabel aussehen lassen.
Jede Komponente muß bereits bei der Aufnahme den Anforderungen des Motives sorgen tragen anstatt dessen Eigenschaften für Technik-Tricks zu nutze machen. CMOS-Kameras von heute funktionieren quasi unter den Bedingungen auf der Erde wären jedoch für anderen Hemnisphären mit neuen Problemen konfrontiert.
Genauso wie Leica seine Objektive lange Zeit von AF bewahrte wird man bis auf weiteres Komponenten wie FFT CCD einsetzen der heute und bis auf weiteres der Sensor mit den besten Bildsignalen im belichteten Pixel ist. Active Pixel Sensoren zeichnen weitaus mehr Störladungen mit auf werden NUR durch Tricks auf dem Sensor schöngerechnet. Auf dem Sensor eine primitive Subtraktion durch eine Transistor-Schaltung und im Prozessor eine Matrizen-Operation um das Pixel-Cross-Talking herauszufiltern. Das war definitiv der falsche Weg und die Leica S2 wird genauso wie Ihre Farben sowohl durch die Objektive wie den FFT CCD leuchten. Unübersehbar.
Preis spielt hier keine Rollen, denn bei Four Thirds erlebt man es. Das was zählt ist ein Flagschiff mit maximal MPx. Dieses Flagschiff zieht die ganze Produktpalette in den Fokus der Konsumenten.
Die Leica S2 wird für die meisten ein Traum bleiben. Das Sie jedoch kompakter als andere KB-VF-Kameras ist wird man Leica nicht den Vogel zeigen sonder laut applaudieren.
Die Leica R10 wird bereits erschwinglicher sein und Konsumer die bei Preis der R10 incl. einem gut selektrierten Objektiv-Equipement traurig Ihren Kontostand angucken werden sich dann eben in eine D-Lux 4 verlieben.

Leica S2 und R10 sind Gewinner, weil es die einzigen Kameras für Jahre sein werden bei denen das Motiv und nicht die Technik im Mittelpunkt stehen. Die von Leica beherrschte HighTech ist nur Mittel zum Zweck anstatt dank MPx und HighISO die Droge für den "blinden" Konsumente.
Leica kann es sich aus Tradition erlauben einem Konsumente eine Kamera anzubieten, welche er nicht nach 2 Jahren durch eine Nachfolge-Kamera ersetzen sollte so dass das Unternehmen genügen Absatz hat.
Das interessante bei einer solchen Firma mit Kunden mit einem solchen Kaufverhalten ist, dass die Marktdurchdringung und -präsenz weitaus höher ist als bei anderen Absatz-starken Herstellern.

Ähnlich wie bei Citroen bei dem es heute noch ein Traum ist und zwar, dass Kind das anstatt "Mein erstes Auto sagen wird mein erster citroen" wird es bei Leica wieder lauten "Meine erste Leica". Das mag eine Leica D-Lux 4 sein aber es ist eben eine Leica.

Eine Leica und hier setzt die Leica S2 unübersehbar klare Signale und Zeichen. Eine Leica ist nicht irgendeine Kamera und va. stellt sich eine Leica keinem Vergleich oder Wettbewerb. Eine Leica ist "Die Referenz" und der Mythos als Begleitmusik erklärt sich eben durch die Konzentration auf das Motiv. Ein Maler konzentriert sich auf das Motiv. Künstler habe schon früher eher zur Leica gegriffen und Architekten, welche auf Linien und Geometrien achten eben zum Adlerauge von ZEISS.

Fotografie mit einer Leica macht nicht wegen der Leica-Technik Spaß sondern eine Leica schaltet die Technik nicht zwischen Motiv und Fotografen sondern bringt den Fotografen und das Motiv zusammen so wie ein Maler im direkten Blickkontakt und Kontakt mit dem Motiv steht.

Das was Leica weltweit durch seine Mitarbeiter darstellt ist einzigartig und kann NICHT durch Forschungs-Milliarden aufgewogen werden. Handwerkskunst kann man mit keinem Geld der Welt bezahlen. Die Firma Leica hat zu lange an Traditionen festgehalten und seine Errungenschaften verfeinert.
Die Trümpfe im heutigen Wettbewerb wenn man davon sprechen mag ist nicht die HighTech sonder das hohe Niveau des Handwerk-Verständnisses. Das mit einem ordentlichen Entwicklungsetat mit HighTech kombiniert ergibt die Leica S2.
Ein leuchtendes Produkt und dabei nur der Anfang eines neuen Kapitels der Firmengeschichte von Leica.

Die Leica S2 ist Einband und Einleitung zugleich. Man wird zu diesem Buch greifen und dabei entdecken, dass Leica für jeden Geldbeutel und jeden Anspruch etwas anzubieten hat. Eine Eigenschaft bieten alle Produkte an. Das Motiv steht im Mittelpunkt und HighTech wird den Kontakt zwischen Motiv und Fotografen nie negativ beeinflussen sowie des Motiv und dessen Eigenschaften nicht zur Bildinformations-Manipulation durch HighTech mißbraucht wird. Man fotografiert für das Geld was man investiert im Vergleich zum Wettbewerb am nähesten zum Motiv und am nähesten am Original. Das Objektiv macht das Bild und auf den Objektiven steht auch dann Leica zu Recht, wenn Leica-Systeme die Herstellung und Qualitätssicherung die Produktion begleitet und gesichert haben.
Leica ist im Vergleich zur Größe bereits eine "Marke", welche sich im technischen Bereich der Entwicklung und Herstellung von Fotoapparate-Komponenten vergleichsweise stärker etabliert hat als Wettbewerber.
Leica hat so nie den Anschluß an die Technik von heute verloren. Es lag so wie Dr. Kaufmann aussagt nur daran was die Fotoapparate und die Objetive anbelangt das richtige zu tun bzw. den richtigen Zeitpunkt abzuwarten.

Es ist soweit und es ist angerichtet!

Für mich wird die Leica S2 bis auf weiteres ein Traum bleiben. Denjenigen die sich eine Leica S2 samt Objektive leisten wünsche ich entsprechend viel Spaß!

Werde jedoch nicht nein sagen, wenn man mir mal eine Leica S2 samt einiger Primes und Zooms für einen Tag zum Arbeiten anbieten wird.

Motivklingel?!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 19:34

Die Gestaltung und das entsprechende Bild (Motiv) zur rechten Zeit am rechten Ort zu komponieren steht hinter der Kamera. Es ist völlig wurscht, welche Cam der Marke XY in den Händen hält.

Selbst eine Leica XY wird keine Motivklingel haben. Tja!

Jedes Auto mit vier Rädern fährt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 21:11

Jede Kamera mit Film/Sensor, Verschluß (egal wie technisch gelöst) und Objektiv ist jedem Fotografen gut genug um ein Motiv so zu gestalten, daß man seine Handschrift erkennt oder wenn es sich einen Scherz erlaubt den beabsichtigten Effekt erkennt und dementsprechend reagiert.
Geht man nun von der Einweg-Kamera Richtung Kameras mit größerem Preis-Etiket, dann trennen sich irgendwann die Wege.
Den Unterschied wird nur derjenige merken der nicht übersieht wie das Werkzeug in der Hand die Motive und deren Gestaltung bestimmt.
Eine Leica ist so einfach zu bedienen wie ein Fahrrad. Unterschiedliche technische Lösungen und durch neue Techniken kommt man eben zu besseren Ergebnissen oder zu schnelleren Ergebnisse.
Beim Wettbewerb wird das Rad neu erfunden und dieses Rad führt auf genau die Wege die eben als Nebeneffekt in der neuen Technik mit drin stecken. Weil sich dann auf diesen Wegen neue bisher noch nicht vorhandene Herausforderungen ergeben wird die Technik auf immer höhere Performance getrieben. Vorteil für die Hersteller alle 6 Monate ist man eine Performance-Stufe weiter.
Leica hingegen bietet das Fahrrad das auf dem Weg wie bisher bessere Ergebnisse liefert und zu schnelleren Ergebnissen führt das was man bisher nur mit Mühen erreicht hat oder erreichen wollte wird zur neuen Herausforderung.
Bei einer Leica spielt man dann immer wieder so mit dem Motiv als hätte sich die Technik komplett zurückgezogen. Bei anderen Kameras spielt man mit der Technik und die Hersteller spielen über die Technik mit dem Konsumenten. Immer höher und weil jeder meint, daß höhere Leistung auch einen weiter bringt kauft man regelmäßig sich Neues mit höherer Leistung. Da das Produkt jedoch kein ganzheitlichen Ansatz wie bei Leica darstellt und eher ein Elektronikgrab ist anstatt einem über Eletronik verbesserten und beschleunigten in der Präzision optimierten Werzeug in den für Fotografie wichtigsten Aspekten entspricht kommt man was die Fotografie anblenagt nicht weiter.
Mit einer Leica macht man die perfekte Momentaufnahme und mit den Kameras der Wettbewerber macht man beim Nachfolger des Vorgängermodells irgendein Motiv über dessen Sinn und Zweck man als fremder Betrachter nur drei Fragezeichen haben wird und dabei va. eines erkennt. Höhere Auflösung und weniger sichtbares Rauschen in Schatten. Man fotografiert Motive und erhält dabei Bildmaterial für Meßsysteme. Die Benutzer dieser Kameras bewerten bereits wie diese Meßsysteme.
Sicherlich führt identische Bildgestaltung zum identischen Motiv aber das passiert eben in der Praxis nicht, daß sich ein Nutzer eine anderen Kamera als eine Leica genauso entwickelt wie der Nutzer einer Leica.
Maler fotografieren überwiegend mit Leica. Architekten überwiegend mit ZEISS. Ohne Elektronik konnten die Japaner sich gegen Leica und ZEISS nicht durchsetzen. Vor einige Jahren schient die Regel noch anders zu lauten und jetzt wo Leica wieder erleuchtet spricht man darüber, daß der hinter der Kamera wichtiger ist als die Kamera und va. die Art und Weise wie man neue Technik für das Werkzeug nutzt.
Ihr wißt doch weder was Ihr wollt noch wißt Ihr irgendwas. Ihr laßt Euch von den Firmen die nur durch großen Absatz überleben können die Worte in den Mund legen. Gekauft wird dann trotzallem Produkte für Megapixel- und HighISO-Wahnsinnige.
Leica schlägt den Wettbewerb mit seinen eigenen Mitteln jedoch stiehlt sich ins Produkt ganz unbemerkt etwas was man nicht kopieren kann wie zB. 21MPx und mehr, bis ISO800 so gut wie unauffälliges Bildrauschen oder 40+ AF-Sensorfelder die mangels lichtstarker Sportoptiken im Supertelebereich sich auf einen einzigen Kreuzsensor reduzieren oder schlimmstenfalls sogar nur durch die Langs-Sensor des letzten Mohikaners überleben.
Die Leica S2 ist wie die Ur-Leica. Man hat auch mit einer Holzkiste mit Vorhang für den Fotografen Fotos machen können aber die berühmtesten Motive wurden einige Jahre später mit einer Leica gemacht. Warum? Weil die Leica nicht wie ein olles Rad mit Holzspeichen daher kam oder ein Hochrad aus Metall sondern die Technik eben so eingesetzt wurde, daß man mit dem Rad sogar dorthin kam wo man vorher nicht hinkam. Die Motive sind nicht im Studio und vor der Haustür alleine.
Eine Leica war stets das Kompakteste in Ihrer Klasse. Das trifft sogar noch auf Leica M6 TTL im Vergleich zur Konica Hexar RF zu.
Der Wettbewerb hat bisher schwere klobige Kameras im KB-VF-Bereich angeboten und Leica kommt mit quasi einem MTB unter den D-SLRs kompakter trotz einer großformatigeren Schlüsselkomponente, welche die Geländetauglichkeit auf ein neues Niveau hebt. Es gibt Leute die lassen sich eben nur dann ablichten, wenn es die Leica S2 ist. Anderen denen es wurst ist was für eine Kamera es ist werden jedoch auch in Zukunft häfiger wieder eine Leica sehen, weil eben die Leica-Modelle heute und in Zukunft die kompaktesten und zuverlässigsten sind. Geht die Reise nach Sibirien kann heute nur Leica eine fabrikfrische Kamera anbieten. Leica MP. Wer nun als Non-Leica-User und Non-Voigtländer-User quasi zum Erhalt des Rufes von Nikon, Canon und Co. zur hybriden Voigtländer Bessa R4M greift der möge dann genaus die vorliegenden Situation betrachten.
Leica wird an den Konsumenten die Erst- und Zweit-Kamera für gemäßigte und für Li-Ion-Akkus geeigneten Hemispheren anbieten und auch ein komplettes System anbieten dessen Objektive wie Kamera vollmechanisch sind. Leica ist aktuell der einzige Komplett-Sortiment-Anbieter weltweit!!!! Bei Leica M kann & darf es aber auch ein Digital-Body sein!!

Nanu Mr. FT, ein neuer Rekord?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 19:41

n.t.

Gast schrieb: Es ist

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 19:47
Gast schrieb:

Es ist soweit und es ist angerichtet!

Ihr Herzklopfen in Ehren, aber, mit Verlaub, daß ist reines Gewäsch. Sie haben sich vollkommen einlullen lassen, so wie die Zuhörer dieser Rede. Sicher, Leica kann Kameras bauen. Aber hier wird nur ein Mythos transportiert. Es tut mit leid: aber es sind letztlich nur Fotoapparate! Und wenn Sie behaupten, daß Leica Motiv und Fotografen zusammenbringt, daß machen 100% aller anderen Kameras auch. Es interessiert niemanden, nein, es sieht auch niemand, wenn er ein Bild betrachtet, daß es mit eine Leica, Pentax, Canon, Nikon, etc. gemacht wurde. So etwas interessiert nur Markenfetischisten, Pixelpeeper und Leute, die halbjährlich ihre Kameramarke wechseln, immer auf der Suche nach dem heiligen Gral.

Sie schliesen von sich auf andere

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 21:53

Die Ur-Leica hat die Fotografie und die Motive verändert. Viele Motive wären nie ohne Kameras die sich an der Ur-Leica orientiert haben entstanden. Ich gebe Ihnen Recht wenn seitdem alle Kameras Klone bestimmter Technik-Generationen sind und sich seit der Ur-Leica nicht viel geändert hat.
Die Leica S2 ist ein völlig neues Produkt. Sieht wenn man es mit einem Gleichnis bei Autos umschreibt wie jedes andere Auto aus. Zurück zur Kamera. Die Leica S2 sieht so aus, daß man durch den Sucher guckt um das Motiv zu sehen und auf einen Auslöser drückt um die Aufnahme zu machen. Man wird auch wenn die Kamera auf einem Stativ steht nicht unterscheiden können ob den Auslöser ein Mensch oder Affe gedrückt hat. Hat der Affe kapiert um was es geht wird er auch selbst Fotos machen. Wie es bei Tieren eben oft so ist auch wenn Sie dümmer zu sein scheinen als wir Menschen wird auch ein Affe das fotografieren lernen. Ist eine Leica auf die Intelligenz und die Kreativität des Menschen getuned? Sicherlich nicht!
Der Affe hat im Gegensatz zu Ihnen Glück soweit er nicht wie Sie unter Einfluß von Marketing und Werbung aufgewachsen ist. Sie sind davon überzeugt, daß zB. mein Großvater bei Firma Diehl auch mit anderen Werkzeugen zum selben Ergebnis gekommen wäre. Werkzeugmacher-Meister ist ein Handwerk um Werzeuge nicht nur entwickeln und herstellen zu können sondern auch diese bewerten zu können. Ich überlasse es lieber einem Experten wie meinem Großvater die Qualität und Eignung eines Werkzeuges zu beurteilen als selbsternannten Experten wie Ihnen. Sie sehen von dern Werkzeugeigenschaften nur einige Prozent. Sie nutzen auch nur einige Prozent. Diese einigen Prozent haben die Japaner in den letzten Jahrzehnten verfeinert und das restliche wurde nicht weiterentwickelt. Leica hat das was Basis der Werkzeuge ist modernisiert ohne, daß der von Elektronik beherrschte Fotograf erstmal etwas bemerkt.
Diesem HighTech-Werkzeug wird jetzt HighTech-Elektonik aufgesetzt.
Seien Sie überrascht wie die Leica S2 abgeht!
Die neue Dimension der Fotografie und Leica übertrifft sich hierbei nur rein zufällig mit einer Kamera die einen Sensor hat. Mit Film hätte es genauso passieren können. Nur eben ist durch den längeren Irrweg der mit Elektronik über Jahrzehnte triumphierenden Japanern der Abstand zu Leica S2 umso größer.
Mit der Leica S2 resetet Leica die Irrwege in der Technik, bringt etwas was damit noch unerwarteter ist als es bereits auf den ersten Blick bereits erkennbar ist, es scheint, daß selbst die R8 und R9, welche zuletzt was die Vorgänger anbelangt auf einer Minolta-SLR basiert, in Teilen einen Irrweg darstellt und schlägt trotzallem den kompletten Wettbewerb mit den eigenen Rezepten. 37MPx und Hochleistungs-Prozessor sind die Schlagworte. Mit der Ur-Leica konform geht bereits die Kompaktheit im Vergleich zu den Gehäusen des Wettbewerbs mit kleinerem Bildformat. Arbeitet man mit der Kamera wird man wenn man nicht so wie mein Großvater befähigt ist ein HightTech-Werkzeug bewerten zu können nicht festmachen können warum die Leica S2 eben so arbeitet wie Sie arbeitet, nämlicht so wie ein Werkzeug arbeitet das man nicht kopieren kann und auf quasi eine geheimnisvolle Art und Weise dem Wettbewerb zeigt was ein Werkzeug können muß und va. wie es das können muß.
Geheimnisvolles definiert eine Mythos und somit gebe ich Ihnen Recht, daß bei Leica alles nur durch den Mythos das Geheimnisvolle das nicht entschlüsselbare alles ausmacht.
Auch mein Großvater der nicht mehr unter uns weil sind solche Mythos-behaftete Produkte nicht fremd. Handwerk-Kunst war und ist auch bei Diehl hoch angesehen und wird traditionell gepflegt und auf hohem Niveau erhalten. Viele Diehl-Produkten konnten nicht einfach kopiert werden obwohl Diehl letztendlich auf den ersten Blick dieselben Komponenten verbaute.
Den Japanern fehlt aktuell die Optimale Kombination von Handwerks-Kunst und HighTech-Elektronik. Das wird Jahre dauern bis etwas kommt was sich an die Leica S2 herantastet.
Während sich die Japaner und Koreaner an der Leica S2 die Zähne ausbeisen und ähnlich wie die Russen und Amerikaner einst die A4 - besser bekannt als die V2 - zerlegen und nachbauen, fehlt den Japanern und Koreanern die Leica-Experten. Die sind so arg diffamiert worden in der Presse die wollen selbst fürs beste Gehalt der Welt bei keiner anderen Firma wie Leica arbeiten, weil eben nur eine Leica wie eine Leica ist.
Aus dem Mikro-Kosmos Leica AG entrissen fallen diese Handwerk-Künstler in ein Vacuum bei den anderen Firmen. Das Management bei Nikon, Canon, etc. tickt ganz anders und dementsprechend sind auch die Produkte mit einer Leica nicht vergleichbar.
Eine Leica ist zuletzt so einfach und präzise wie Hammer und Meisel. Der Künstler und das Motiv sind im direkten Kontakt.
Bei Nikon, Canon und Co. hat man Pneumatik-Meisel entwickelt die va. eines können die Testmotive im Testlabor schönmeiseln.
Die Praxis fordert aber einen Hammer und Meisel der hält was er verspricht egal was für ein Motiv die Anforderungen stellt.
Man wird dadurch seinen eigene Handschrift im Motiv hinterlassen und die Motivsprache auch weiterentwickeln. Durch gezielten Einsatz des Werkzeuges wird man weitaus besser betonen können was man ausrücken will. Die anderen mit den Pneumatik-Meiseln werden von Artefakten überrascht und finden keinen eigenen Stil sondern meiseln entlang der in die Kamera hineingetunten für den Labortest wichtigen Eigenschaften. Was die Japaner hinbekommen ist Kopie/Nachahmung der S2 unter Laborbedingungen. Mehr nicht!

Also, jetzt mal ganz langsam:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 20:59

Das mit der Überkamera Leica S2 ist ja nun eine nette Story, aber nicht unbedingt die volle Weisheit.

Erst einmal ist die S2 sicher das, was man aus der konservativen Sicht eine SLR in einer neuen Klasse bezeichnen könnte. Und zwar eine Klasse, die nicht mehr auf die Altlasten eingeht, sondern ein neues Beziehungssystem zwischen Objektiven und Sensor begründet. Soweit sehr gut.

Was man allerdings auch feststellen muss ist, dass es eben eine klassische SLR geworden ist. Also Spiegelkasten, Dachkantprisma, Sucher. Sicher auch alles sehr gut, aber, wie bekannt, in seiner Verwendung für viele Fotografen doch eher von der Benutzung eingeschränkt. Vonr Größe und Gewicht will ich erst mal gar nicht reden.

Was aus der Sicht der Digitalprotagonisten allerdings sehr mangelhaft ist, ist die Tatsache, dass die S2 nun wieder eine SLR anstatt einer konsequent nach digitalen Kriterien gestaltete Kamera geworden ist. Also eine vollständig modulare Kamera mit Modulen Body (Sytemträger, Logik, Systembus und -Dock, Batterien), Sensormodul (nach Fortschritt und vor allem nach Bedarf anpassbar), Objektivsockel (Flansch für Systemobjektive, auch Fremdobjektive und Systembus) und final das Suchersystem aus hochauflösendem EVF und/oder Farbdisplay (6" OLED, multiflexibel) mit Anbindung an den Rechner (Lan/WLan).

Für die Verfechter der konservativen SLR-Linie ist diese Kamera sicher ein Meilenstein insofern, weil sie jetzt mit einem hoch auflösenden Sensor auf längere Frist voll und die weitere Technik sowieso den höchsten Ansprüchen genügt. Ein Investment also, das nicht nach 3 Jahren schon wieder verfällt. Mit dem kompetenten Partner auf der Softwareseite ist Leica nun wohl der für konventionelle Kamerabauer schwierigste Sprung in Richtung digital gelungen.

Für die Verfechter des konsequent volldigitalen Kamerabaus ist das, was jetzt in Form der S2 aufscheint, nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss. Da lohnt es sich sicher, noch zu warten. Mal sehen, ob ALPA sich eines Tages aufrafft und ein stringent digitales System in Leben ruft, das den Namen auch verdient.

Ein FFT CCD ist nicht LiveView-fähig!!!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 22:38

Ich unnötiges Geschwafel kann man mit ein paar prägnanten Sätzen irrelevant machen.

Ein FFT CCD, der heute ultimative Imager-Sensor ist im Gegensatz zu
- Interline-Transfer CCD
- Active Pixel Sensor (CMOS, NMOS(LiveMOS))

NICHT LIVEVIEW-fähig !!!

LiveView-fähig deshalb nicht weil es keine technische Lösung für einen elektronischen Verschluß auch electronic shutter genannt gibt. Bei FFT CCD wenn die Ladung zum Abtransport steht dann wäre diese ohne mechnischen Verschluß dem Licht ausgesetzt. Bei Active Pixel Sensor verschwindet die direkt am Pixel ausgelesene/gelöschte Ladung als Spannungwert bereits den Pixel-Bereich. Beim Interline-Transfer CCD (alle CCD von Kompakt-Kameras haben einen solchen CCD sonst gäbe es kein Bild auf dem Display zu sehen) wird die abzutransportierenden Ladung auf die sog. Interlines geschoben, welche durch Metallisierungschichten vor dem Licht geschützt sind. Diese Ladungsverschiebung in einen auf dem Sensor durch Metallisierung-Schichten ausmaskierten Bereich ist einer der Arbeitstakte des sog . electronic shutter.

Der FFT CCD wird auch durch den besten Physiker und Mikroelektroniker nie einen "electronic shutter" implantiert bekommen.
Weshalb wohl hat das Leica S-System für schnellere Blitzsynchron-Zeiten einen Zentralverschluß in den Objektiven, wenn man einen electronic shutter zudem von jeglicher Massenträgheit befreiten electronic shutter nach Ihrem Expertenwissen und Praxis-Fremder Theorie gem. Ihrer Logik folgend sogar eine Aldi-Kamera implantieren kann. Wa soll ich sagen. So gesehen hätten Sie Recht, daß eine Aldi Digiknipse der Leica S2 technologisch um Lichtjahre voraus ist, denn die Aldi-Kamera hat einen electronic shutter und die ihn Ihren Augen veraltete Technik und Konzeption der Leica S2 nicht.
Also mit Ihnen in einem Experten-Team kann man mit Garantie davon ausgehen, daß alles in einer Katastrophe endet, wenn es sich um ein Verkehrsmittel handelt das entwickelt werden soll. Sie haben von der Technik von heute null Ahnung.

Die Leica S2 kann nicht auf einen mechanischen Verschluß verzichten. Auch ein Teilerprisma wie in der Olympus E-10/E-20P verändert die Situation nicht. Ein Schwingspiegel muß her um quasi ein optische projeziertes Live-Bild sehen zu können. Daß ein Dachkanten-Prisma wesentlich besser ist als eine Porro-Spiegelkasten als Olympus Pen oder Olympus E-300/E-330 sollte einleuchten, oder?!

Die Zukunft der Fotografie hat viele Facetten. Die Spiegelkasten-freie Kamera wie im Falle der micro Four Thirds Modelle von Panasonic und Olymus sind nur eine Facette davon. Systeme wie Leica S sind die Speerspitzen-Plattform von Leica und hier verkauft man noch vor einer Leica R10 bzw. Leice R1x den neuesten Technologie-Träger der Marke Leica.
FFT CCD ist im Profi-Segment kein bewährtes Rezept sonder das einzig zulässige. Der Sensor liefert ohne technische Tricks die mit Signalauslöschung im belichteten Pixel bereits aufgezeichneter Bildinformation zu tun haben die mit Abstand saubersten Bildsignale. Auch der LiveMOS arbeitet ohne dieses sog. CDS-Verfahren was bei den CMOS von Canon, Sony, Nikon und Samsung eingesetzt wird und schon hier schöngerechnete aber verfälschte Bildsignale liefert.
Die Zukunft der Fotografie so betrachtet werden ua. auch durch die Sensoren der Zukunft definiert. Der LiveMOS im Format 30x45mm wird bei identischen Pixelpitch zwar mehr leisten als CMOS-Sensoren aber nicht die Leistungs-Werte des FFT CCD erreichen. Der LiveMOS wird am Vorbild CCD bzw. FFT CCD optimiert erreicht diesen aber noch nicht.
CMOS ala Nikon D300 oder D3 benötigen neu gerechnete AF-S G Objektive. Am offensichtlichsten zeigt das Schnittbild des AF-S 2.8/60 Nano G Micro den wundersamen Wandel von Nikon hin zur nahezu telezentrischen Rechnun ala Four Thirds, sprich Olympus ZUIKO Digital oder Leica D.
Würde man einen CMOS in der Leica S einsetzen würden Leica S Objektive welche dank FFT CCD nicht unbedingt streng telezentrisch zu rechnen sind dann noch größer und nocht teurer werden und was die Abbildungsleistung anbelangt durch den erhöhten Korrekturbedarf mit zunehmender Telezentrie einbrechen. Man kann bei einer solche HighPerformance-Kamera nichtmal einen Interline-Transfer CCD einsetzen und der LiveMOS der in den Vignettierungs-gefährdeten micro Four Thirds Kameras eingesetzt wird stellt heute Generation 1 dar während Kodakn bereits jetzt in der Generation 4 seiner FFT CCD steckt, wenn es darum geht sogar für symmetrisch gerechnete Objetkive bei langem Auflagemaß des Systems mehr als nur passable Ergebnisse zu liefern.
Es sind nicht nur die besseren Sensorsignale bei direkter Belichtung sondern eben die praxisrelevanten Eigenschaften die bei einer HighPerformance-Kamera unumgänglich sind und dazu führen, daß kein Weg vorbei am FFT CCD führt. Das führt zu mechanischen Verschluß, Schwingspiegel und Spiegelkasten wie Dachkanten-Prisma.
Nichts was Leica von Nikon, Canon und Co. abkupfern müßte. Eher umgekehrt!

Die Kluft zwischen den CMOS-Kameras von Nikon, Canon und Co. ist zu ungunsten von selbigen riesig. Das wohl auch dank Four Thirds, denn die betroffenen Hersteller haben versucht den kleinen Sensor in den feinen Kameras mit CMOS zu übertrumpfen. Canon hätte nie ohne den Paukenschlag der ebenfalls mit FFT CCD ausgestatteten Olympus E-1 und E-500 Rückendeckung durch Nikon, Sony und Samsung/Pentax bekommen was CMOS-Sensoren bei D-SLRs anbelangt.
Die Überlegenheit der Leica S2 ist größer als bisher erkennbar. Kurskorrektur bei Nikon, Canon und Co. für eine Kopie unumgänglich!!!

Schön, wenn man sich so

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 08:50

verausgabt. Der Sensor ist nur eine Seite der Medaille. Und wenn die Anforderungen auf LiveView stehen, weil Kunden einfach direkt sehen wollen, was vor der Linse passiert, wird LiveView erfüllt. Auch ohne ewige Anschmachttexe auf FFT-CCD / E1 / E500.

Die Sinar m gibt es bereits!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 14:30
Gast schrieb:

...
Was aus der Sicht der Digitalprotagonisten allerdings sehr mangelhaft ist, ist die Tatsache, dass die S2 nun wieder eine SLR anstatt einer konsequent nach digitalen Kriterien gestaltete Kamera geworden ist. Also eine vollständig modulare Kamera mit Modulen Body (Sytemträger, Logik, Systembus und -Dock, Batterien), Sensormodul (nach Fortschritt und vor allem nach Bedarf anpassbar), Objektivsockel (Flansch für Systemobjektive, auch Fremdobjektive und Systembus) und final das Suchersystem aus hochauflösendem EVF und/oder Farbdisplay (6" OLED, multiflexibel) mit Anbindung an den Rechner (Lan/WLan).
...

Wer eine aufgemotzte Sinar m benötigt kann sich an Sinar wenden. Das Kundenklientel Sinar m entspricht dem Segment von heute und in der Zukunft auch wenn man die Sinar m aufmotzt.

Geld verdienen!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. September 2008 - 21:33
Gast schrieb:

Für mich wird die Leica S2 bis auf weiteres ein Traum bleiben.

MrFT, Sie dauern mich!
Würden Sie Ihr Schreiben zu Geld machen oder vielleicht arbeiten statt so lange Tete zu schreiben ...

Sie würden sich freuen,
LEICA würde sich über einen weiteren Kunden freuen,
und viele photoscala-Leser würden sich erst Recht freuen!

Leica wird

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 07:45

es schwer haben. Mit dem DMR haben sie ein Teil ihrer Kundschaft abgedeckt, Neukäufer kamen kaum dazu. Mangels Nachfrage. Wie es mit der M8 aussieht, weiss ich mangels Zahlen nicht. Jedenfalls wäre die Nachfrage bei einem Vollformatmodell wohl grösser. Aber auch mit der M8 stiess Leica auf ein beackertes Feld, da die M-Objektive weitverbreitet sind. Mit der S2 wird das nicht der Fall sein. Einige Liebhaber und "das Beste haben wollende" Gutverdiener werden die Kamera kaufen. Bei den Profis bin ich mir nicht so sicher. Bei Hasselblad kaufe dich den Body und kann bei einer technischen Weiterentwicklung ein neues Rückteil kaufen. Bei Leica muss ich die ganze Kamera austauschen. Meines Errachtens ein schwerwiegender Nachteil. Eine Modulbauweise wäre gescheiter gewesen.

Modulare Bauweise

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 10:29
Gast schrieb:

Bei Hasselblad kaufe dich den Body und kann bei einer technischen Weiterentwicklung ein neues Rückteil kaufen. Bei Leica muss ich die ganze Kamera austauschen.

Sind Sie sicher, dass Sie die Rückteile der H3DII auch einzeln kriegen? Und dass Hasselblad Ihnen dann auch bestätigt, dass die mit Ihrer Kamera zusammenarbeiten? Hasselblad vermarktet seine H3DII als geschlossenes, keines Falls als modulares System.

Hassi

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 11:04
Gast schrieb:

Bei Hasselblad kaufe dich den Body und kann bei einer technischen Weiterentwicklung ein neues Rückteil kaufen. Bei Leica muss ich die ganze Kamera austauschen. Meines Errachtens ein schwerwiegender Nachteil. Eine Modulbauweise wäre gescheiter gewesen.

Da verwechseln Sie Hasselblad mit F&H.
Bei einer Hy6 können Sie einfach das Rückteil wechseln, bei der Hassi müssen beide (Gehäuse und Rückteil) in die Werkstatt zum anpassen.

Jörg

Was zählt, ist die MÖGLICHKEIT des Rückteilwechsels

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 12:16
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Bei Hasselblad kaufe dich den Body und kann bei einer technischen Weiterentwicklung ein neues Rückteil kaufen. Bei Leica muss ich die ganze Kamera austauschen. Meines Errachtens ein schwerwiegender Nachteil. Eine Modulbauweise wäre gescheiter gewesen.

Da verwechseln Sie Hasselblad mit F&H.
Bei einer Hy6 können Sie einfach das Rückteil wechseln, bei der Hassi müssen beide (Gehäuse und Rückteil) in die Werkstatt zum anpassen.

Jörg

Na und? Nicht so komfortabel wie der einfache Wechsel durch den Benutzer, aber man kommt so vielleicht nach zwei Jahren - sofern der Wunsch oder die Notwendigkeit besteht - wenigstens zu einem aktuellen Rückteil und spart sich den Kauf der Kamera. In dieser Preisklasse durchaus ein nicht unerheblicher Vorteil.

Nee, stimmt auch nicht!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 02. Oktober 2008 - 11:12

Hasselblad will mit jedem Rückteil ein neues Body verkaufen, damit der Fotograf – so Hasselblad – vollumfänglich vom technischen Fortschritt profitieren kann. Obwohl das ein ziemlich fieser PR-Spruch ist, hat Hasselblad auch ein wenig Recht: Eine Digitalkamera ist ein Computer – und die Halbwertszeit eines Computers ist beträchtlich kürzer als die einer puren mechanischen Lösung. Übrigens kann man auf die H3D inzwischen nicht einmal mehr ein Filmmagazin anflanschen.

Weil es für Dich ein Problem darstellt, dass die S2 keine klassische Body-Rückteil-Lösung ist – nicht vergessen, die Kamera ist so gross wie eine Nikon D700 –, heisst das aber auch nicht, dass das für andere auch ein Problem sein muss. Im Gegenteil: Schon zu Analogzeiten waren Mittelformatkameras, die möglichst kompakt und so zu handhaben waren wie Kleibildkameras sehr gefragt. Das sieht man an entsprechenden Lösungen von Fuji, Mamyia oder Pentax.

Mit de, Sensor der S2 ist man problemlos für bis zu fünf Jahre sehr gut ausgerüstet. In dieser Zeit möchte ich mit diesem Instrument fotografieren und Geld verdienen, und mich nicht mit unerheblichen technischen Belangen herumschlagen. Und nach etwa vier bis fünf Jahren ist mir ein ganz neues Gehäuse lieber, denn ich gehöre nicht zu denen, die ihre Kamera einmal auf das Stativ schrauben und sie dort dann gelegentlich abstauben – ich schone das Material nicht.

Gefangen in der 1-Modell-Luxus-Nische

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 12:10
Gast schrieb:

es schwer haben. Mit dem DMR haben sie ein Teil ihrer Kundschaft abgedeckt, Neukäufer kamen kaum dazu. Mangels Nachfrage. Wie es mit der M8 aussieht, weiss ich mangels Zahlen nicht. Jedenfalls wäre die Nachfrage bei einem Vollformatmodell wohl grösser. Aber auch mit der M8 stiess Leica auf ein beackertes Feld, da die M-Objektive weitverbreitet sind. Mit der S2 wird das nicht der Fall sein. Einige Liebhaber und "das Beste haben wollende" Gutverdiener werden die Kamera kaufen. Bei den Profis bin ich mir nicht so sicher. Bei Hasselblad kaufe dich den Body und kann bei einer technischen Weiterentwicklung ein neues Rückteil kaufen. Bei Leica muss ich die ganze Kamera austauschen. Meines Errachtens ein schwerwiegender Nachteil. Eine Modulbauweise wäre gescheiter gewesen.

Stimmt. Leica hat zudem das Problem, jeweils nur mit einer Kamera im jeweiligen Segment vertreten zu sein. Bei Canon oder Nikon habe ich im DSLR-Segment die Wahl zwischen Einsteiger-, Mittelklasse-, Semiprofi- oder Profikamera - was sich natürlich auch in der Preisgestaltung wiederspiegelt. Wer etwa gestern noch mit einer Nikon D80 fotografiert hat, leistet sich bei einem Wunsch nach mehr morgen etwa eine (bezahlbare!) D300. Und bei Leica? Hier kostete eine vergleichsweise spartanisch R9 mit DMR soviel wie ein Flaggschiff aus dem Hause Canon oder Nikon. Dies wird bei der R10 garantiert nicht anders werden. Und bei Letztgenannter wird der Käufer wohl auch noch in neue, extrem teure AF-Objektive investieren müssen. Alles ein denkbar schlechter Ausgangspunkt um NEUE Kundenkreise zu erschließen. Mit den paar alten (und wegsterbenden) Kunden kann sich das Unternehmen nicht halten.

Realitätsfremd und Mediengetrieben

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 14:12
Gast schrieb:

...Mit den paar alten (und wegsterbenden) Kunden kann sich das Unternehmen nicht halten.

Bratt Pit als bekennder Leica-Kund alterte bisher nur im Film innerhalb von Minuten und starb auch nur im Film. In Realität ist er so frisch wie Giselle Bünchen und Wim Wenders.
Ich wünsche dem nicht ganz so frischen Wim Wenders ein längeres Leben als Sie prognostizieren.
Künstler und Ästheten arbeiten mit Werkzeugen die das Motiv in den Mittelpunkt stellen. Das geheimnisvolle der Leica AG ist, daß der Mythos erhalten blieb obwohl sich die Zutaten änderten. Damit nutzt man neue Techniken anstatt, daß man etwas einbaut und damit teilweise bis umfangreich dem Werkzeug die Basis entzieht. Das führt zu Clones und dem Kampf mit MPx und HighISO. Das Motiv rückt immer weiter in dern Hintergrund. Das Motiv wie die Technik wird zu Opfer des Zeitvertreibs mit der Technik.
Ein Leica-Fotograf sieht erstmal das künstlerische und ästhetische im Motiv und erwartet von Leica ein kompaktes Werkzeug. Nix Bastelei mit Digitalback, Bajonett-Modulen, etc. auch keine All-In-One in den zentralen Produktreihen sondern das was die erste Serie Leica M zeigt. Wechselobjektiv-8ajonett. Stück Glas vorne und hinten einen Metall-Quader. Einfach, banal, zuverlässig, responsiv, etc..
HighPerformance-Kameras sind keine Raumstationen sondern die Trägeraketen um das Ziel zu erreichen. HighTech ala Ariane 5. Wenige Komponenten die aber max. flexibel.
Sternenstädtchen der D-SLRs ist Wetzlar/Solms. Die Leica AG ist Erster auf der Türschwelle zu Zukunft der Fotografie im HighPerfomance-Segment. Japan wurde von "good old Europe" über Nacht überholt.

Realitätsfremd? Mediengetrieben? Eine ziemlich verzerrte Sicht

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 17:27
Gast schrieb:
Gast schrieb:

...Mit den paar alten (und wegsterbenden) Kunden kann sich das Unternehmen nicht halten.

Bratt Pit als bekennder Leica-Kund alterte bisher nur im Film innerhalb von Minuten und starb auch nur im Film. In Realität ist er so frisch wie Giselle Bünchen und Wim Wenders.
Ich wünsche dem nicht ganz so frischen Wim Wenders ein längeres Leben als Sie prognostizieren.
Künstler und Ästheten arbeiten mit Werkzeugen die das Motiv in den Mittelpunkt stellen. Das geheimnisvolle der Leica AG ist, daß der Mythos erhalten blieb obwohl sich die Zutaten änderten. Damit nutzt man neue Techniken anstatt, daß man etwas einbaut und damit teilweise bis umfangreich dem Werkzeug die Basis entzieht. Das führt zu Clones und dem Kampf mit MPx und HighISO. Das Motiv rückt immer weiter in dern Hintergrund. Das Motiv wie die Technik wird zu Opfer des Zeitvertreibs mit der Technik.
Ein Leica-Fotograf sieht erstmal das künstlerische und ästhetische im Motiv und erwartet von Leica ein kompaktes Werkzeug. Nix Bastelei mit Digitalback, Bajonett-Modulen, etc. auch keine All-In-One in den zentralen Produktreihen sondern das was die erste Serie Leica M zeigt. Wechselobjektiv-8ajonett. Stück Glas vorne und hinten einen Metall-Quader. Einfach, banal, zuverlässig, responsiv, etc..
HighPerformance-Kameras sind keine Raumstationen sondern die Trägeraketen um das Ziel zu erreichen. HighTech ala Ariane 5. Wenige Komponenten die aber max. flexibel.
Sternenstädtchen der D-SLRs ist Wetzlar/Solms. Die Leica AG ist Erster auf der Türschwelle zu Zukunft der Fotografie im HighPerfomance-Segment. Japan wurde von "good old Europe" über Nacht überholt.

Pardon, das ist schönstes Leica-Marketing-Blabla! Das erinnert mich an die Zeit, als Leica noch keine Zeitautomatik in einer M anbot. Bevor die M7 auf den Markt kam, sabbelten die Leica-Werbestrategen von der "Konzentration auf das Wesentliche", um das Fehlen in der M6 schön zu reden. Als die M7 dann endlich kam, hieß es, sie würde die kreativen Möglichkeiten erweitern und den schnellen Schnappschuss erleichtern... (Ach nee!)

BTW, eine Handvoll Aushängeschild-Promis - egal, wie jung oder alt - rettet Leica nicht. Das tun nur viele Kunden - ohne klingenden Namen, aber dafür mit gut gefüllter Brieftasche. Leicas Preispolitik und der im Hause übliche Kamerastandard sorgten zumindest bislang dafür, dass sich vor allem gut betuchte Liebhaber von Leica-Produkten einer gewissen Altersklasse in Solms eindeckten. Ganz offensichtlich zu wenige, wenn man mal nachzählt, wie häufig Leica schon am wirtschaftlichen Abgrund stand.
Die Mehrzahl derjenigen, die nicht mit HCBs Aufsatz über den entscheidenden Augenblick ins Bett gehen und von der guten alten Zeit träumen (die auch Kaufmann wieder in seiner Rede ausgiebig bemüht), sondern primär auf Leistung (und Preis-Leistung) achten, sind längst abgewandert. Ob die wieder zurückkommen? Das völlig haltlose "Überholen"-Statement muss nicht weiter kommentiert werden...

Skepsis

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 11:45

So hart es für mich als Besitzer und Fan des M-Systems ist: Wann immer ich ein im Vergleich zu Leica-Linsen fast "billig" zu bezeichnendes ZM-Objektiv ausprobiere, bin ich über dessen mechanischen Qualität und Abbildungsleistung höchst erstaunt. Die Kooperation zwischen Zeiss und Cosina ist genial. Bei den superlichtstarken M-Linsen hat Leica zwar eine Alleinstellung, aber bei den Linsen von f.2 oder f.2,8 existiert eine absolut ebenbürtige Konkurrenz - und das auf einem ganz anderen Preisniveau (vgl. z.B. das 2,8/21, 2,8/28, 2,35, 2,8/35 oder 2/50). Preismäßig hat Leica durch seine Objektivfertigung in Deutschland dem nichts, aber auch rein gar nichts entgegenzusetzen. Mal sehen, ob die vergleichsweise wenigen Leica-Kunden auch weiterhin bereit sind, für die Gravur "Made in Germany" regelmäßig steigende Phantasiepreise zu bezahlen. Ich bin skeptisch.

aus consumer good, wird ein investement good hersteller....

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 18:28
Gast schrieb:

So hart es für mich als Besitzer und Fan des M-Systems ist: Wann immer ich ein im Vergleich zu Leica-Linsen fast "billig" zu bezeichnendes ZM-Objektiv ausprobiere, bin ich über dessen mechanischen Qualität und Abbildungsleistung höchst erstaunt. Die Kooperation zwischen Zeiss und Cosina ist genial. Bei den superlichtstarken M-Linsen hat Leica zwar eine Alleinstellung, aber bei den Linsen von f.2 oder f.2,8 existiert eine absolut ebenbürtige Konkurrenz - und das auf einem ganz anderen Preisniveau (vgl. z.B. das 2,8/21, 2,8/28, 2,35, 2,8/35 oder 2/50). Preismäßig hat Leica durch seine Objektivfertigung in Deutschland dem nichts, aber auch rein gar nichts entgegenzusetzen. Mal sehen, ob die vergleichsweise wenigen Leica-Kunden auch weiterhin bereit sind, für die Gravur "Made in Germany" regelmäßig steigende Phantasiepreise zu bezahlen. Ich bin skeptisch.

Lieber Gast,

ich stimme Ihnen zu! Zeiss Ikon und Leica sind in bestimmten Bereichen ebenbuertig. Vielleicht ist das ja deswegen ein Grund, warum Hr Kaufmann langsam ein anderes Klientel suchen muss. Daher greift er nach einer Zielgruppe, die eine Leica S2 nicht kaufen werden, um diese schnell wieder in die hauseigene Vitrine zu stelen (Arzte & Anwaelte, die ihr Geld woanders verdienen). Diese Gruppe scheint wohl langsam auszusterben. Vielmehr sind die Klienten interessant, die mit den Bildern auch richtig Geld verdienen muessen. Eine Leica S2 ist dann kein Consumer Good, sondern ein INVESTMENT GOOD!

Gruß L.

Ebenfalls Zustimmung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 22:52
kinabalu schrieb:
Gast schrieb:

So hart es für mich als Besitzer und Fan des M-Systems ist: Wann immer ich ein im Vergleich zu Leica-Linsen fast "billig" zu bezeichnendes ZM-Objektiv ausprobiere, bin ich über dessen mechanischen Qualität und Abbildungsleistung höchst erstaunt. Die Kooperation zwischen Zeiss und Cosina ist genial. Bei den superlichtstarken M-Linsen hat Leica zwar eine Alleinstellung, aber bei den Linsen von f.2 oder f.2,8 existiert eine absolut ebenbürtige Konkurrenz - und das auf einem ganz anderen Preisniveau (vgl. z.B. das 2,8/21, 2,8/28, 2,35, 2,8/35 oder 2/50). Preismäßig hat Leica durch seine Objektivfertigung in Deutschland dem nichts, aber auch rein gar nichts entgegenzusetzen. Mal sehen, ob die vergleichsweise wenigen Leica-Kunden auch weiterhin bereit sind, für die Gravur "Made in Germany" regelmäßig steigende Phantasiepreise zu bezahlen. Ich bin skeptisch.

Lieber Gast,

ich stimme Ihnen zu! Zeiss Ikon und Leica sind in bestimmten Bereichen ebenbuertig. Vielleicht ist das ja deswegen ein Grund, warum Hr Kaufmann langsam ein anderes Klientel suchen muss. Daher greift er nach einer Zielgruppe, die eine Leica S2 nicht kaufen werden, um diese schnell wieder in die hauseigene Vitrine zu stelen (Arzte & Anwaelte, die ihr Geld woanders verdienen). Diese Gruppe scheint wohl langsam auszusterben. Vielmehr sind die Klienten interessant, die mit den Bildern auch richtig Geld verdienen muessen. Eine Leica S2 ist dann kein Consumer Good, sondern ein INVESTMENT GOOD!

Gruß L.

Hier wiederum stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu! Die S2 hat den Profi im Visier. Mal sehen, ob es Leica gelingt, vom Kuchen der bisherigen "Mittelformat-Digitalisierer" sich eine ausreichend große Scheibe abzuschneiden. Ob das allerdings mit einer ganzen Kamera statt dem üblichen Rückteil klappt?

:-)

"Leica Maestro"-Processor by Fujitsu?!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 14:45

http://www.fujitsu.com/ch/news/pr/fme_20080924.html

Fujitsu Microelectronics spielt hier mit Technologien und Prozessor-Plattformen in einer Premium-Liga. Namhafte Zulieferer von BMW und Mercedes vertrauten auf die Lösungen für Multimedia, Graphik und Processing von Fujitsu Microelectronics. Fujitsu Microelectronics ist dadurch einer der erfahrensten Chip-Hersteller, wenn es um Automotive Anforderungen geht und die sind ähnlich hart wie die Anforderungen von Leica für eine Leica S2.
Feine Kamera mit feinster Selektion der Schlüsselkomponenten und -Technologien.

four thirds

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 21:23

damit sagt leica dem four thirds system wohl good bye!

Nö, wieso?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. September 2008 - 22:59
Gast schrieb:

damit sagt leica dem four thirds system wohl good bye!

Wieso? Die S2 markiert den Einstieg ins Profisegment, die versprochene R10 bedient weiterhin die betuchten Amateure, die eine Leica-DSLR-Eigenentwicklung haben wollen und FourThirds bedient die preissensibleren Amateure, die eine umgelabelte Panasonic haben wollen, auf der ein roter Punkt klebt. FourThirds im Kamerabau dürfte bei Leica kaum Entwicklungskapazitäten binden, nur der Leica-Designer ist für die äüßere Erscheinung gefragt. Na, und mit Leica-Objektiventwicklungen für Panasonic lässt sich bestimmt Geld verdienen. Weshalb sich also aus dem FourThirds-Markt verabschieden?

Leica R

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 02. Oktober 2008 - 10:45

An einer Leica R hätten auch Profis ihre Freude – wenn die Kamera nicht nur vom Gehäusedesign zeitgemäss bzw. zukunftsweisend wäre. Das ist das Problem. Das gleiche Problem hat auch die M: Sie hätte konsequenter weiterentwickelt und auf die Aspekte der Digitalfotografie abgestimmt werden müssen. Aber genau hier sehe ich eine Chance für eine hochwertige mFT-Sucherkamera von Leica.

Leica-Neuigkeiten

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 26. September 2008 - 12:08

Es ist schön, dass Leica etwas neues bringt, vor allem im digitalen Bereich. Nur ist es schade, dass viele teuer erworbene R-Objektive brach liegen, nicht einmal eine günstige digitale R-Kamera mit manueller Entfernungseinstellung ist in Sicht. Der 4/3-Adapter für die Digilux 3 ist eher ein Witz.
Hoffentlich geht Leica nicht den Weg, den Olympus schon zweimal gegangen ist: Sowohl das Pen- als auch das OM-System wurden kurzerhand eingestellt, alle Investitionen waren wertlos.
Vorteil für Sammler: die Preise brechen ein, besonders die für R-Objektive. Aber das ist kein gutes Signal!

Wie wertlos?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 27. September 2008 - 10:38
Gast schrieb:

Es ist schön, dass Leica etwas neues bringt, vor allem im digitalen Bereich. Nur ist es schade, dass viele teuer erworbene R-Objektive brach liegen, nicht einmal eine günstige digitale R-Kamera mit manueller Entfernungseinstellung ist in Sicht. Der 4/3-Adapter für die Digilux 3 ist eher ein Witz.
Hoffentlich geht Leica nicht den Weg, den Olympus schon zweimal gegangen ist: Sowohl das Pen- als auch das OM-System wurden kurzerhand eingestellt, alle Investitionen waren wertlos.
Vorteil für Sammler: die Preise brechen ein, besonders die für R-Objektive. Aber das ist kein gutes Signal!

Konnten Sie keine Fotos mehr mit der OM machen nachdem Olympus das System eingestellt hat oder wie konnte das System wertlos werden?

Kopschüttelnde Grüße

Jörg

Es gibt Leute,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 27. September 2008 - 13:46

die sich in strategische Blödsinnsoptionen einsuhlen, wie nix.
Dass ein System selbst nach Jahrzehnten wie das Pen- oder OM-System noch supergute Bilder macht, nehmen diese Leute nicht zur Kenntnis. Dass da halt einfach nur nichts mehr hinterher kommt, macht diese Leute ratlos. Die permanente Selbstbestätigung durch immer wieder nachgelieferte Ware (die man doch nicht braucht und nicht kauft), wird dadurch unterbrochen. Hat man am Ende doch was falsch gemacht?

Wer sich eine komplette Ausrüstung auf einmal leisten kann,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 29. September 2008 - 07:29

für den ist es natürlich kein Problem, dass das entsprechende System eingestellt wird. Ich gratuliere Ihnen zu Ihren finanziellem Möglichkeiten!
Natürlich kann man mit Pen (benutze ich ab und zu, kann aber nicht mehr repariert werden) noch fotografieren! Keine Frage! Aber das, was Leica bisher ausgemacht hat, auch noch nach Jahren das System erweitern zu können, das sehe ich in Frage gestellt!
Auch meine Leica IIIg oder eine Rolleicord Vb macht sehr gute Bilder. Aber ich würde mein 'altes' analoges System gerne in 'digitaler' Zukunft auch erweitern und nutzen können.
Bitte jetzt keine theoretischen Überlegungen von Strahleneingang, dass für analoge Fotografie gerechnete Objektive nicht optimal für digitale Fotografie sind etc.. Ich fotografiere Natur, Menschen und keine Messtafeln.

Über eines hat man hier noch gar nicht diskutiert.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 02. Oktober 2008 - 15:52

Wenn Leica im Zuge der R10 auch Autofokuslinsen mit vollelektronischer Steuerung bringen wird, dann werden sie diese bestimmt auch mit Canon / Nikon Bajonett anbieten. Allerdings im Gegensatz zu Zeiss mit AF. Das bisschen Software und Konstruktionsmehraufwand rechnet sich garantiert. Damit bräuchte Leica gar kein Einsteigergehäuse mehr anbieten. Dafür tuts auch eine 5DMKII.... ;-)

Das könnte mir gefallen!!

Rod