Suchen
Nur die Dunkelheit ist real, das Licht scheint nur so ...
Am 24.5.
- 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)
TOP-MELDUNGEN
BENUTZERANMELDUNG
AKTUELLE FORENTHEMEN
WEITERE MELDUNGEN
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil II (Bildqualität)
- Firmware v1.30 für FinePix X100
- Firmware v1.2 für Nikon Coolpix L23
- Firmware v1.0.3.3 für Leica S2
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil I (Ausstattung und Leistung) [aktualisiert]
- Eisverkäufer im Winter: CeWe Color im 1. Quartal 2012
- Samsung stellt Fabrik auf spiegellose Systemkameras um
- Panasonic mit Rekordverlust
- Digitalprojektor Acer K520 mit LED-Laser-Hybrid-Lichtquelle
- Vorserien-Leica bringt mehr als 2 Mio. Euro
- Firmware v1.06 / v1.01 für Sigma SD1 / Merill
- Fotos aus der Mülltonne
- Nikon überwindet die Flut
- Graustufen sind ihr alles: Leica M Monochrom
- Leica X2 „Made in Germany“
- Referenzobjektiv: APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH.
- Kommen im Herbst: Fünf Leica-S-Objektive mit Zentralverschluss
- Leica S-Adapter H (H wie Hasselblad)
- Leica V-Lux 40
- Sammlerstücke: Leica M9-P „Edition Hermès“
Leica auf dem Weg zum Vollformat
Schon seit geraumer Zeit sendet Leica immer mehr, mehr oder minder deutliche, Signale aus, letztlich gehe die Entwicklung in Richtung „Vollformat 24x36“ - sogar das Aufrüsten einer M8 auf Vollformatsensor könnte demnächst möglich sein:
Laut Amateur Photographer hat Leica-Chef Steven K. Lee jetzt mehr als nur angedeutet, dass im Hause Leica Pläne bestehen, eine digitale Vollformat-Sucherkamera vorzustellen. Und da Lee auch erwähnte, dass diese Option durchaus auch ins Upgrade-Programm für die M8 aufgenommen werden könnte, ist davon auszugehen, dass Leicas Vollformat-Sucherkamera dann eine M8.1 - eine M8 (links im Bild) mit Vollformatsensor - sein wird.
Vorgestellt werden könnte die neue Leica-Sucherkamera mit dem Aufnahmeformat 24x36 mm zur photokina im September 2008. Spätestens dann sollte auch eine Renovierung der R-Reihe fällig sein, ist doch seit einem Jahr das Digital-Modul-R ausverkauft .
(thoMas)
Zum Thema:
- Leica M bleibt, Leica R kommt
- Leica R10 digital in der Pipeline
- Leica: Digital-Modul-R ist ausverkauft; digitale R könnte (später) kommen
- Firmware v1.3 für Leicas Digital-Modul-R
- Firmware v1.0.2.0 für Leica S2
- Leica Digital-Modul-R für Mitte Juni avisiert
- Firmware v1.176 für Leica M9
- Firmware v1.107 für Leica M8
- Leica World News 02/2006
- Firmware v2.014 für Leica M8
- Firmware v1.2 für Leica Digital-Modul-R
- Sonderaktion Leica Digital-Modul-R





M9 und R10
Ist definitiv so, es wird eine M9 und eine R10 mit Vollsensor geben und sowie Einsteiger-M8
Ich sagte ja schon mal, Photokina 2008 wird sehr "überraschend" und interessant werden!
Glaskar und folgerichtig!
Was bisher gar nicht so richtig verständlich war ist, was eigentlich bei der Mehrzahl der "teueren" Kameras möglich sein sollte: Sensor-Upgrading.
Kaum zu glauben, dass die Kamerahersteller die Bodies nicht so bauen, dass man das Sensormodul einfach mal austauscht, damit man auch die neuere Sensorgenderation mit nehmen kann. Die erwarten von den Fotografen, dass die dann jedes Mal den Rest gleich mit dazu kaufen. Obwohl da ja, zumindest bei den "professionellen" Bodies kaum was direkt Neueres dazu kommt. Und Firmware kann man ja schließlich aufspielen. Damits funktioniert, kann man ja den Service in Anspruch nehmen.
Ansonsten sehe ich bei der M8 jetzt beim Sensor der neueren Generation, ich vermute, ein SONY-Sensor, die nötige Reife bei der Auflösung, die das viele Geld auch tatsächlich rechtfertigt. Was fehlt, ist dann immer noch ein Klappdisplay, das man einfach bei diffizilen Situationen und im Nahbereich (die Blümchenfotografen bitteschön!) besser einsetzen kann.
Aber sonst - hervorragend!
Sensor allein genügt nicht!
1, Der Verschluß muß der Sensorgröße angepasst sein (vielleicht ist er das ja schon).
2, Die Prozessoren müssen die Daten verarbeiten können, spätestens bei doppelter Auflösung braucht man da zwei ASICs oder eine Neukonstruktion. Und die individuelle Anpassung muß auch entweder vom schon eingebauten Microprozessor geschafft werden (Software) oder in das alte FPGA passen, oder soll die ganze Elektronik auch getauscht werden, dann bleibt nur noch das Gehäuse, dazu Punkt 5 und 6.
3, Die Abwärme des neuen (größeren und leistungsfähigeren) Chips muß angepasst abgeleitet werden, sonst rauscht das am Ende mehr, als der kleine
4, Stromversorgung?
5, Live-View? Wenn ja, dann braucht man eigentlich eine Bedientaste mehr, oder hangelt sich mühsam durchs Menü
6, Body-IS, wenn ja, dann siehe Punkt 4 und 5
Eine DSLR ist kein Konglomerat von Einzelbauteilen, sondern muß aufeinander abgestimmt sein, sonst wird das nichts. Da sehe ich schwarz für das Leica-Konzept.
OhWeh
Die "alte" Leica M8
ist da sicher nicht dafür geeignet.
Der Sensor, der da jetzt drin steckt, ist mit Sicherheit so gesockelt, dass da nix anderes rein passt. Pech für den, der sowas gekauft hat.
Momentan sind alle Kameras, die als singuläre Version gebaut wurden, nicht dafür geeignet, ein Sensorupgrade zu verdauen. Da muss man schon ein wenig nach vorne schauen. Der nachgelagerte Chipsatz muss natürlich auf kommende Sensoren vorbereitet sein. Wobei die Chipgröße bei einem MX oder sonstigem "Vollformat"-Sensor beim jeweiligen Hersteller dann schon als u. U. fixe Größe angesehen werden kann. Wobei die Neigung der Hersteller, heute bei dem und morgen bei einem anderen Sensorhersteller einzukaufen, das schon recht deutlich relativiert. Da kommt es dann auf das Die und die Sockelfassung an, das der gerade als machbar ansieht. Von kompatibler Komponentenbauweise scheint die Kameraindustrie noch recht weit weg zu sein.
Leica genügt er vielleicht schon
Wer sagt denn, daß ein neuer Sensor mit der Zeit geht? Will heißen, daß er eine höhere Auflösung oder größere Farbtiefe verarbeitet?
Das kann auch ein Bauteil mit altbekannten 10 Megapixel werden, wobei Leica dann völlig gleichgültig wäre, daß das vielen Profis nicht reichen würde.
Für eine niedrige Auflösung spräche, daß sich dann das Problem der kurzen Objektivschnittweiten mit "großen" Sensorlinsen auffangen ließe. Die Lichtempfindlichkeit stiege an, was dem Heimvorteil der Leica entgegenkäme.
Sollte Leica andererseits mit einer zeitgemäßen Auflösung und Bildqualität daherkommen, würde ich einen Gehäusepreis jenseits der 10.000 Euro erwarten. Zu groß können sie den Preis zur digitalen Hasselblad-Ausrüstung schon aus "stilistischen" Gründen nicht werden lassen.
Die spannende Frage ist dann, ob Leica auch eine angepaßte Objektivserie auf den Markt(?) bringt und die Film-Konstruktionen auslaufen läßt, auf diesem Wege die alte Stammkundschaft zu vergraulen droht, und nur deshalb die Summarit-Serie aufgelegt hat.
Andererseits würde sich ein vollwertiger Umstieg auf digital für den alten Leica-Kämpen auch steuerlich wieder lohnen. Das könnte den sinkenden Anteil der Berufsfotografen im Leica-Kundena(lte)nteil wieder ein wenig erhöhen.
Und wenn es eine vorgealterte Sonderversion im vergammelten M3-Look gäbe - natürlich gegen Aufpreis -, könnte es sogar wieder Sozialreportagen geben, bei denen der Reporter das Slum MIT Kamera und lebend verläßt. Das sollte ihm dann den kleinen Mehrbetrag aber wirklich wert sein.
Ja, mit einer vollformatigen Leica würde sich so vieles verbessern. Deutschland würde wieder zur führenden Industrienation. Die Globalisierung würde gestoppt, Kopierschutz und Abmahnanwälte würden abgeschafft.
Agfa würde Rodinagon-Objektive bauen für preiswerte Kodak D-76-Sensoren, die mit Brunnenwasser aus Coca-Cola-Flaschen gereinigt werden könnten.
Microsoft brächte Mac OS XII heraus, während Apple weiße Mobiltelephone ohne Tasten und ohne Display verkaufen würde, deren Kontakteinträge nach dem Zufallsprinzip angerufen würden.
Nikon würde Canon-Kameras und -Objektive für Linkshänder bauen, während sämtliche Canon-, Hasselblad- und Phase-One-Patente zu OpenSource erklärt würden. Four Third hieße endlich wieder "Pocketformat" und wenn wir morgens aufwachten, hätten wir noch fünfeinhalb Wochen Sommerferien vor uns.
Danke Leica!
Leica genügt
Welchen "sinkenden Anteil von Berufsfotografen" mit Leica meinen Sie? Es gibt im Pressebereich keine Profis, die sich eine digitale Leica antun. Da muss schnell das Motiv im Kasten sein und dann senden oder ins Lesegerät, da bleibt keine Zeit für eine grottenlangsame Kamera mit einem Fünfziger-Jahre-Entfernungsmesser. Außer Nikon und Canon bemerke ich auf Presseterminen keine anderen Marken, vielleicht sieht das bei den Sommerfesten der Rechtsanwälte und Zahnärzte anders aus?
Digilux 4
Ob Leica auch das Fourthirds-System weiterbauen wird...?
4/3
hat leica das fourthirds-system jemals (selbst) gebaut? ;)
was hat
Leica eigentlich selbst gebaut? Die waren klug genug, Objektive (Apo's) und Gehäuse von Minolta bauen zu lassen..., und jetzt von Panasonic...
hat leica das fourthirds-system jemals (selbst) gebaut? ;)
Gast schrieb: Leica
Leica eigentlich selbst gebaut? Die waren klug genug, Objektive (Apo's) und Gehäuse von Minolta bauen zu lassen..., und jetzt von Panasonic...
Die Frage stellt sich eigentlich nur, wenn man die ganze Geschichte des Unternehmens nicht so ganz gelesen hat, sie ist aber nicht ganz unberechtigt.
Leitz (äh, Leica, für mich ist das irgendwie immer noch Leitz) hat von Anfang an alles an Kameras un Objektiven selbst gebaut, aber zu lange an Meßsucher festgehalten als alle Welt SLRs haben wollte (und viele ehemalige Leica/Contax-Kopisten auf SLRs umstiegen, wie zB Nikon und auch Canon). Der Versuch, mit dem SLR-Markt mitzuhalten ging in die Hose (SL und SL2), daher suchte man nach Partnern mit entsprechendem Knowhow und fand diesen in Minolta im Jahre 1976.
Während die M-Serie komplett von Leitz/Leica gefertigt wurde (und auch immer noch wird, ebenso die Objektive), gab es seit der Kooperation mit Minolta die ersten Ausnahmen, zB die ersten R-Leicas. Die R3 kam fast komplett von Minolta (XE-1), wurde aber in Wetzlar gefertigt (die ersten 2000 Exemplare, dann in Portugal), die R4 war dagegen wieder mehr Eigenbau mit dem modifizierten Innenleben der Minolta XD-7, ebenso die Nachfolger davon, bis zur R8 im Jahre 1996 (in diesem Jahr endete die Zusammenarbeit der beiden Firmen).
Nur die Leica CL wurde komplett von Minolta gebaut, die war eine Gemeinschaftsentwicklung, ebenso deren reine Minolta-Nachfolgerin CLE.
Bei den Objektiven gab es einen Austausch, aber daß die Objektive komplett von Minolta kamen stimmt so nicht. Es gab einige Objektive die von Leitz stammten und von beiden verkauft wurden, ebenso umgekehrt. Eins der 90er von Leitz war zB ein Minolta, welches genau weiß ich nimmer exakt, das kann man aber in den Büchern von Osterloh und auch Anderen nachlesen.
Es gab auch ein Zoom-Objektiv, das von Sigma für Leica gebaut wurde. Ansonsten baut die Leica Camera AG inwzischen sowohl die Kameras als auch die Obejktive für die R und M-Serie komplett selbst, wenn auch nicht alles in Solms, auch die M8 und das DMR.
Alles sonstige Digitale und dazugehörige Objektive stammen aus anderen Quellen und tragen lediglich das Leica-Label, im Rahmen der Kooperation mit Panasonic.
Die aktuellen Digis sind Panasonics (das ist bekannt), die ersten Leica-Digis dagegen stammten noch von Fuji (was man auch deutlich sehen konnte).
Apropos Fuji: Wenn Leica eine eigene DSLR und eine Vollformat M rausbringen sollte würde ich mir da einen Fuji-Sensor drin wünschen, am Liebsten den derzeit noch in Entwicklung Befindlichen mit organischem Film zur Lichtaufnahme. Leider gibt es da derzeit Entwicklungstechnische Detailprobleme (Durchkontaktierung der Schichten) die zu lösen sind, daher wird das noch etwas dauern bis dieser Sensor wirklich serienreif ist. Wird also Traum bleiben, selbst wenn Realität dann erstmal auch nicht wirklich bezahlbar.
ciao,
gromit
FT
auf der gerade aktulisierten Website von Leica ist neben der M8 die Digilux 3 besonders präsent. Gibt eigentlich ja auch keinen Grund für ein Nachfolgemodell.
Ob Leica auch das Fourthirds-System weiterbauen wird...?
Es gibt 2 interessante Ankündigungen für 2008
1. ein Leica FT-Modell basierend auf der Olympus E-3.
2. ua. ein Olympus FT-Modell mit Metallgehäuse und abgespeckter Ausstattung und folglich eine Semi-Pro. Da es Semi-Pro schon einmal gab und hier die C-8080WZ rangierte wird diese "abgespeckte" E-3 auch als C-8080WZ-Nachfolgerin benannt. Dies auch bedingt durch das Klappdisplay und LiveView. Allerdings wie zu erwarten ohne elektronischen Sucher. Nachdem die C-8080WZ wie auch die C-5060/7070WZ kein abgedichtetes Gehäuse hatten ist zu erwarten, dass dies auch für die C-8080WZ-Nachfolgerin zutrifft. Klar ist der Sensor von 2/3 auf 4/3" gewachsen aber rein von den Gehäuse-Eigenschaften darf sich endlich die Canon EOS 40D mit einer neueren FT-D-SLR vergleichen. Preislich dürfte dann klar werden was ein abgedichtetes Gehäuse wert ist.
Sony zeigt, dass es nur Geld bedarf um Vollformat zu schaffen. Nikon wieder auf Platz 1 in Japan. Und im APS-C-Bereich prescht Pentax nach vorne und Olympus lässt nicht locker und Panasonic und Leica stärken dabei den Rücken.
Wer auf hohem Roß wie Canon sitzt fällt tief und hart.
Good Night Canon.
unwahrscheinlich...,
damit würde sich Leica seine Kundschaft vergrauelen, die Gefallen am "analogen Bedienkonzept" der Digilux 3 Gefallen finden. Und Olympus würde sich bedanken, wenn sein Gehäuse E3 unter anderem Label vermarktet würde, die sind ja schon froh, wenn sie es selber verkauft bekommen...
1. ein Leica FT-Modell basierend auf der Olympus E-3.
2. ua. ein Olympus FT-Modell mit Metallgehäuse und abgespeckter Ausstattung und folglich eine Semi-Pro. Da es Semi-Pro schon einmal gab und hier die C-8080WZ rangierte wird diese "abgespeckte" E-3 auch als C-8080WZ-Nachfolgerin benannt. Dies auch bedingt durch das Klappdisplay und LiveView. Allerdings wie zu erwarten ohne elektronischen Sucher. Nachdem die C-8080WZ wie auch die C-5060/7070WZ kein abgedichtetes Gehäuse hatten ist zu erwarten, dass dies auch für die C-8080WZ-Nachfolgerin zutrifft. Klar ist der Sensor von 2/3 auf 4/3" gewachsen aber rein von den Gehäuse-Eigenschaften darf sich endlich die Canon EOS 40D mit einer neueren FT-D-SLR vergleichen. Preislich dürfte dann klar werden was ein abgedichtetes Gehäuse wert ist.
Sony zeigt, dass es nur Geld bedarf um Vollformat zu schaffen. Nikon wieder auf Platz 1 in Japan. Und im APS-C-Bereich prescht Pentax nach vorne und Olympus lässt nicht locker und Panasonic und Leica stärken dabei den Rücken.
Wer auf hohem Roß wie Canon sitzt fällt tief und hart.
Good Night Canon.
Das sind ja wahnsinnig interessante Neuigkeiten:
Eine umgelabelte Kiste unter dem roten Punkt und eine Olympus mit abgespeckter Ausstattung. Da kann ja nichts gewaltigeres mehr kommen. Darüber kann man ja die neuen wirklich sehr interessanten Pentaxen und und die Sonyrevolution glatt vergessen. Ich spüre auch in meinem großen Zeh, dass der Trine-FF-Prozess kurz vor dem Durchbruch steht.
Rod
Schön schön, aber
wäre eine VF-Leica überhaupt bezahlbar?
Leica bezahlbar?
wäre eine VF-Leica überhaupt bezahlbar?
Für wen von uns sind denn das Digital-Modul R samt R9, die M8 und die zugehörigen Objektive bezahlbar?
Marktnische ?
Das wird dann die Standard-Kamera für Zahnärzte, Steuerberater und Rechtsanwälte ...
würde analoge M-Ausrüstungen wieder aufwerten
Das wird dann die Standard-Kamera für Zahnärzte, Steuerberater und Rechtsanwälte ...
. . . aber auch für jeden, der bereits eine komplette analoge M-Ausrüstung hat, die derzeit aber zumeist im Schrank vor sich hindümpelt - aber mit einer 24x36-M-Leica wieder zum Leben erweckt würde.
Leica
Leica behauptet übrigens, dass trotz M8 mehr analoge M's (im Vgl. vor Markteinführung der M8) verkauft würden...
Das wird dann die Standard-Kamera für Zahnärzte, Steuerberater und Rechtsanwälte ...
. . . aber auch für jeden, der bereits eine komplette analoge M-Ausrüstung hat, die derzeit aber zumeist im Schrank vor sich hindümpelt - aber mit einer 24x36-M-Leica wieder zum Leben erweckt würde.
Einfach Erklärung
Das Leica auch wieder mehr Film-Ms verkauft, liegt auch daran, dass die Interessenten wieder Vertrauen in den Fortbestand des Unternehmens haben. Wer viele tausend Euro in eine Kamera investiert, der möchte die Gewähr haben, dass das Kamerasystem bzw. der Hersteller zumindest die Garantiefrist überlebt. Von einer reißenden Nachfrage kann aber nicht die Rede sein. Es ist wohl eher so, dass bis vor etwa zwei Jahren praktisch gar keine analogen Ms mehr verkauft wurden. Die Absatzzahlen waren jedenfalls sehr gering. Jetzt gehen ab und an wieder welche über den Ladentisch. Der Umsatz- und Ergebnissprung bei Leica ist aber im Wesentlichen auf die M8 und die damit parallel gestiegene Nachfrage nach Objektiven zurückzuführen, nicht auf ein Wiederaufleben der Film-Fotografie.
Die zur Photokina erwartete digitale R10 dürfte einen weiteren Impuls setzen. Viele R-Freunde sind in den letzten Jahren auf andere Marken umgeschwenkt, sind aber mit der vergleichsweise mäßigen optischen Leistung der Objektive dieser Anbieter nicht wirklich zufrieden.
Alles ist relativ
Sicher, Leica ist nicht billig, nur, wenn man schon einige Objektive von seiner M6 her hat, muss man "nur" noch das Gehäuse bezahlen. Die M8 ist mir zu teuer wegen des Faktors 1,33; da wird aus meinem 21mm ein eher banales 28mm-Objektiv. Kaufte man das 16-18-21 hinzu, liegt man bei über 9000 Euro - zu teuer! Jetzt hoffe ich, dass eine mögliche Vollformat-M unter dem Strich billiger sein könnte. Im übrigen hat eine Leica in den 30-er Jahren ca. 250 RM gekostet - das Gehalt eines Arztes! Leica ist nie teurer geworden, nur haben sich unsere Maßstäbe verschoben. Und wers nicht glaubt: Benzin in den 50-er Jahren für 50 Pf war teuer als jetzt!
Ich bin da skeptisch,
dass sich M6-Objektive wirklich in analog guter Weise an einer digitalen M8.1 mit VF-Sensor verwenden lassen. Es wird gehen. Allerdings mit Abstrichen, weil die Objektivkonstruktion eben auf Film ausgelegt ist. Da ist allein die Tatsache, dass es bei nicht wenigen Objektiven um eine Gaußvariante handelt, die mit den Anforderungen eines Sensors, egal ob Halbformat oder Vollformat, nicht verträglich ist. Die Hinterlinsenkonstruktion der Weitwinkel wird ein wirklich hervorragendes Bild vermutlich nicht zulassen. In sofern, schätze ich, wird das eher ein Wunschtraum bleiben. Wobei die M ja beispielsweise mit dem Zoom in Rasterstellung der Fokuslängen für meine Begriffe eine wirklich lohnende Investition ist, wenn man sich schon so eine teuere Kamera kauft. Gespannt bin ich, ob die Kamera dann auch LiveView hat. Dann kann man sich jede Menge Kunstgriffe sparen, wenn man beispielsweise im Nahbereich fotografieren will. Man wird sehen, wie weit sich die Solmser der digitalen Wirklichkeit nähern, bzw. die derzeit verfügbare Technik einfach auch mal wieder übertreffen, anstatt mit chromglänzender Vergangenheitstechnik zu brillieren.
Preis und Wert
Den Preis muss man erstmal abwarten. Liegt er in astronomischen Regionen, wird 's am Ende ein Werkzeug für eine sehr kleine Minderheit sein. Allerdings ist das ja bei bei Canons EOS 1 Ds Mk III grundsätzlich nicht anders. 8.200 Euro sind sicherlich deutlich jenseits dessen, was ein durchschnittlicher Hobby-Fotograf für eine Kamera ausgeben will und kann.
Leica in die Ecke der High-Society-Spielzeuge zu schieben und ihr die Zielgruppe Steuerberater, Zahnärzte und Rechtsanwälte "umzuhängen", läuft mir aber doch zu sehr und zu offenkundig auf die alte Besitzneid-Psychose hinaus. Auch früher schon haben sich ambitionierte Amateurfotografen (Amateur kommt übrigens von Liebhaberei) eine Kameraausrüstung von Hasselblad, Rollei oder eben Leica geleistet. Manche haben sogar zur Fachkamera gegriffen und noch dazu die passende, i. d. R. sehr teure Laborausstattung angeschafft. Und das waren beileibe nicht nur Steuerberater, Zahnärzte und Rechtsanwälte.
Das Konsum auch immer Einkommen erfordert, ist nicht von der Hand zu weisen. Dabei sollte man allerdings nicht vergessen, dass z. B. eine Canon EOS 5D, die viele hier sicher für eine sehr gute Kamera halten, immer noch und ohne Objektiv 2.100 Euro kostet. Und damit dürfte sie ebenso wie eine Leica außerhalb der finanziellen Reichweite vieler Arbeitnehmer hierzulande liegen.
Man muss eben doch vorsichtig sein und sollte sich davor hüten, das eigene Einkommen und die eigenen finanziellen Möglichkeiten zum Massstab und zur Grenze zwischen arm und reich zu erheben. Es gibt immer auch noch ein Darunter! Und von der Option, eigenes Einkommen oberhalb des Existenzminimums an Bedürftige zu spenden, machen meines Wissen nach nur sehr wenige Bundesbürger gebrauch.
Bei diesem sich öffentlich in Pose werfen, wenn es um angeblich zu hohe Preise geht, fällt mir auch ganz aktuell die Diskussion um Nokia und "deutsch kaufen" ein. In einer Umfrage haben jüngst weit über 50 Prozent der Befragten kundgetan, dass sie zukünftig verstärkt deutsche Produkte bevorzugen wollen. Ich bin mal gespannt, ob der ehrenwerte Vorsatz an der Ladenkasse bestand haben wird. Wohl eher nicht ...
Leica baut die Kameras und Objektive zu einem sehr hohen Anteil im Inland. Das erklärt die Kosten, sichert aber auch Arbeitsplätze. Verstanden wissen möchte ich diesen Hinweis allerdings nicht als Aufruf oder Bestärkung der "Deutsch-Kaufen-Fraktion". Ich halte solche Stammtisch-Parolen für eher dümmlich und das Zeugnis fehlenden volkswirtschaftlichen Sachverstandes.
Fazit: Was ihm eine Sache wert ist, muss schon jeder selbst bestimmen und selbst bestimmen dürfen. Wert ist keine absolute Größe!
Preis und Wert
Warum werden hier immer die Leute vergessen, die mit ihrer Kamera ihr Brot verdienen?
Die Kosten für ein 8.000-EUR Body schmelzen dahin zur Bedeutungslosigkeit, wenn mit einem Pkw zum Termin gefahren wird, der das 4-oder 5-fache kostet, aber das Geld letztlich doch von der Kameraausrüstung verdient wird.
Leica auf dem Weg ins Abseits?
Wenn ich mir den neuen Internet-Auftritt* von Leica ansehe mit all dem Flash-Player-Schnickschnack, "Lifestyle"-Bildchen und Text voll adjektivlastiger Autapotheose, scheint mir das eine Verzweiflungstat zu sein, in der Hoffnung, neue Zielgruppen zu erschließen. Fragt sich bloß, welche.

Die klassische Zielgruppe dürfte sich mit Grausen abwenden und lieber weiter vom Vollformatsensor träumen.
(Lifestyle-Polizei)
*) unter

http://de.leica-camera.com/news/publications/
wird dort noch die längst beerdigte "Leica World" zum Abo angeboten. Neue Form scheint wichtiger zu sein als neue Inhalte.
Rumpelstilzken schrieb:
Wenn ich mir den neuen Internet-Auftritt* von Leica ansehe mit all dem Flash-Player-Schnickschnack, "Lifestyle"-Bildchen und Text voll adjektivlastiger Autapotheose, scheint mir das eine Verzweiflungstat zu sein, in der Hoffnung, neue Zielgruppen zu erschließen. Fragt sich bloß, welche.

Die klassische Zielgruppe dürfte sich mit Grausen abwenden und lieber weiter vom Vollformatsensor träumen.
(Lifestyle-Polizei)
*) unter

http://de.leica-camera.com/news/publications/
wird dort noch die längst beerdigte "Leica World" zum Abo angeboten. Neue Form scheint wichtiger zu sein als neue Inhalte.
Die gute Seele im Forum. Ohne deine Kommentare wär' es wirklich langweilig hier. Irgendwann wirst du noch mal zur Inge Meisel der photoscala befördert. Weitermachen!
Inge Meisel?
Wer ist Inge Meisel? Jedenfalls nicht meine Welt, aber allemal besser als Jopi Heesters.

(IM)
Das war ganz früher ...
... wie man so sagt.
Jopi und Inge haben noch auf Plattenkameras gelernt. Wenn die M-Leica endlich 24x36 hat, wäre das das nächste anzustrebende Ziel. Sensoren im Format 9 x 13 (cm) mit ordentlichen Satzobjektiven vorne dran. Dann klappt es auch mit der Zielgruppe. Und rauschen würde es nur noch auf Jopis alten Schellack-Schätzchen.
Sie sprechen goldene Worte
Sensoren in Grossformat-Grösse (Mr FT kriegt jetzt bestimmt einen Wutanfall), das müsste doch bestimmt machbar sein, und wäre garnichtmal so schlecht. Ich meine: Silikonglas nehmen beschichten, das Zeiss-Lithoobjektiv etwas zurückfahren, belichten, und voila- fertig ist der erste Grossformatsensor der Welt.
Müsste doch gehen, oder heisst es bei den Ingeneuren wieder "bleh, zu teuer, nicht möglich, klappt nicht... (etc)"
Ingenieure sind Bremser
Ja, die Ingenieure sind immer die Bremser. Wenn es nach den Anwendern ginge, dann gäbe es längst den 24-Trillionen-Mega-CMOS-CCD-Super-Sensor im King-Size-Format bildstabilisiert und mit einer Staub-Schüttel-Automatik, die ganze Bauklötze erdbebengleich vom Chip fegen kann.
Aber würde das wirklich dazu führen, dass nicht wieder ein Rudel mehr oder weniger talentierter Hobby-Fotografen sich in Foren wie diesem zu Wort meldet und das Haar in der Suppe sucht? Und Leica - um wieder zum Thema zu kommen - bietet sich gerade den vielen Möchtegerns als Projektionsfläche ihres Frusts an. Da kann man immer über ein Kamera die man selber weder hat noch kennt und den viel zu hohen Preis lamentieren. Und - angenehmer Nebeneffekt - man muss sich nicht mit Fotografie beschäftigen und (vielleicht?) den eigenen kreativen Defiziten.
Hat Leica noch Ingenieure?
Dann trügt also der starke Eindruck, dort arbeiteten hauptsächlich Marketingler und Upgrade-Zertifizierer?
Wie kommt dann der "Quantensprung" des neuen Verschlußgeräusches so kurz nach der Erstvorstellung der M8 zustande? Ist der betreffende Ingenieur aus dem Urlaub zurückgekommen oder hat dem Marketing endlich jemand erklärt, daß eMails mit Kundenwünschen kein Spam sind?
Aber würde das wirklich dazu führen, dass nicht wieder ein Rudel mehr oder weniger talentierter Hobby-Fotografen sich in Foren wie diesem zu Wort meldet und das Haar in der Suppe sucht?
Das sind halt die letzten, die noch Leica benutzen. Berufliche Anwender, die Kameras zum Arbeiten brauchen, haben sich doch schon lange von Leica abgewandt.
man muss sich nicht mit Fotografie beschäftigen und (vielleicht?) den eigenen kreativen Defiziten.
So kreativ wie das Leica-Marketing sind jedenfalls nur die wenigsten. Auch die Leica-Ingenieure nicht, wie es scheint.
Nach wie vor warten wir auf den Freudentaumel der Benutzer.
Was macht Leica eigentlich,
wenn Nikon oder Zeiss auf die Idee kämen, eine vollformatige digitale Meßsucherkamera mit M-Bajonett anzubieten?
Jetzt, wo große Sensoren verfügbar werden, muß denen doch der Angstschweiß auf der Stirn stehen.
Es gibt Hinweise, dass Nikon...
...bei TI in den USA einen ASIC in Auftrag gegeben haben, der für eine digitale Messucherkamera bestimmt ist. Ich kann mirs zwar nicht vorstellen, aber man hat schon Pferde...
Rod
Bei den Stückzahlen ein ASIC?
Da kann man doch billiger ein FPGA verwenden, für die paar Tausend.
OhWeh
Zahl und Wert
Vertu Dich mal nicht. Für eine wirklich ausgereifte "M" mit hochauflösendem Vollformatsensor, sicherer Mehrfeldmessung, extrem leisem Verschluß und schnellstmöglichem Dateitransfer sehe ich einen erheblichen Markt.
Klein, leise, scharf ist angesichts der 1D- und D3-Monstren ein Thema bei den Beruflichen.
Die Technikverliebten würden sich über die Abbildungsgüte von Objektiven mit kurzer Schnittweite freuen. Vorausgesetzt, man löst vorher die Fragen der Sensorvignettierung.
Und die echten Liebhaber würden gerne wieder mit weniger als einem Kombikofferraum voll Ausrüstung losziehen und trotzdem scharfe Bilder nach Hause bringen. Die ehemalige Dia- und heutige Orthopan-Fraktion hat ja durchaus Geld zum Ausgeben.
Diese drei Gruppen können den Ruf einer guten "M" schon neu begründen. Egal, ob sie nun von Nikon oder von Leica kommt.
Natürlich wird einen solchen Entwicklungsaufwand weniger ein Startup stemmen können und wollen, als vielmehr ein Konzern, der einen bestimmten und guten Ruf für weitere Kundenkreise braucht.
D'accord!
Wenn man bedenkt, wie schnell die Neuauflage der S-Sucherkamera vergriffen war. Da wird sich auch eine S-Digital so schnell verkaufen, daß die es gar nicht bis Europa schafft.
(Und das Tolle: Da ist der Sensor fast schon egal , die wird eh für die Vitrine gekauft.)
Wie gesagt,
deshalb auch der Hinweis mit den kotzenden Pferden...
Kann mir auch nicht vorstellen, dass Nikon seine Ressourcen in diesem Nischenmark vertandeln will, für den Sie auch noch eine aktuelle Objektivpalette auflegen müssten...
Rod
Elektronischer sucher nicht Meßsucher!
deshalb auch der Hinweis mit den kotzenden Pferden...
Kann mir auch nicht vorstellen, dass Nikon seine Ressourcen in diesem Nischenmark vertandeln will, für den Sie auch noch eine aktuelle Objektivpalette auflegen müssten...
Rod
Das dachte ich mir auch schon: ein Gehäuse allein ist es nicht, dazu gehören auch Objektive bester Qualität und mit Autofokus. Das wäre richtig aufwendig.
Da warten die DSLR-Hersteller lieber noch 5 Jahre und bringen dann Systemkameras mit elektronischem Sucher (und damit ohne Klappspiegel) raus. Durch den (LiveView mit Aufhellung) sieht man auch noch was wenn man mit den ISO 51200 fotografiert. ;-)
OhWeh
Exakt!
Das Thema ist nicht mehr Messsucher (bei aller Liebe ein Anachronismus) sondern eine elektronisch organisierte optische Schnittstelle: MultiView oder kurz MV (kreiere ich jetzt mal so). Also ein schönes, über viele Achsen einsehbares größeres TFT-/OLED-Display in transflektiver Ausführung und einen über ein (möglichst großes) Oklar abgeschotteten elektronischen Sucher. Da tun sich ja immer mehr Sachen. Vor kurzem war ich bei Zeiss auf der Webseite: Cinemizer. Eine 2D/3D Videobrille. Genau die Technik, nur noch ein wenig höhere Auflösung als VGA und die Technik wie beschrieben, mit entprechender Vergrößerung, damit auch Leute mit Brillen, sprich Seheinschränkungen das sehr gut einsehen können. Entscheidend ist ja, dass man den Ausschnitt und das Grundsätzliche einer Bildkomposition erkennen kann und das möglichst so, dass man in der Lage ist zu beurteilen, wie das am Ende kommt. Und das ist bei vielen, wenn nicht bei praktisch allen analogen Suchersystemen eher fragwürdig. Die Industrie baut diese Teile für meine Begriffe vor allem deshalb ein, weil einfach noch viele Fotografen denken, dass das das Nonplusultra wäre. Oder noch einfacher: weils irgendwie "professionell" wäre.
Wobei gegen eine Nikon mit analogem Sucher + Klappdisplay mit MX-Sensor im Prinzip auch nicht viel zu sagen ist. 24 Mpx in diesem Zusammenhang, mit einem weit aus kleinerem Kamerasystem als diesen Riesenviechern bei den DSLRs wäre das Geld schon wert. Das Schnittbildsystem kann ja auch für meine Begriffe sogar deutlich einfacher optoelektronisch gesteuert werden, im Gegensatz zu den rein feinmechanischen Ansätzen bei der Leica. Auch bei Wechselojektiven oder sogar einem Zoom. Im Nahbereich, eine Schwachstelle des optischen Suchers, kann man ja sowieso das Display verwenden und damit die Nahgrenze durch den Paralaxenausgleich elegant umgehen. Ja, liebe Nikons, denkt nach. . .
Bitte nicht!
Zeitparallaxe des Sucherbildes gegenüber dem Motiv. Miese Auflösung gegenüber dem Meßsucher. Miserable Farbwiedergabe. Mangelnde Präzision für die Fokusbeurteilung bei Reduktion des Scharfstellens auf die Sucherauflösung. (Meßsucherkameras leben vom Überblick über die Szene. Da zoomt man kein Sucherbild zum Scharfstellen auf einen Ausschnitt.) Noch höherer Energieverbrauch, der einen relativ größeren Akku erfordert, der wiederum eine kompakte Konstruktion erschwert. Jede elektronische Komponente vergrößert die Kälteanfälligkeit, was wiederum dem Konzept der candid camera zugegenläuft.
Bitte zu einem Satz Spitzenobjektive auch einen Spitzensucher. Und das heißt nicht Elektronik, sondern Optik, Optik, Optik!
Und wenn sie nicht gestorben sind,
dann leben sie noch heute und gucken durch den Optik-Sucher :-)))
Naja, ein Optiksucher in Zusammenhang mit einem TFT-Display ergibt immerhin auch ein gutes Gespann: Ganz sicher! Aber die pure Zukunft ist das sicher nicht.
Frisch und lebendig
dann leben sie noch heute und gucken durch den Optik-Sucher :-)))
[...]Aber die pure Zukunft ist das sicher nicht.
Ich möchte aber keine Kamera, die erst in Zukunft gut ist. Ich möchte eine, die heute perfekt funktioniert. Und da ist ein elektronischer einem optischen weit unterlegen, jedenfalls im Einsatzgebiet einer Meßsucherkamera.
Es ist ja nicht so,
dass das alles in weiter, ferner Zukunft liegt. Alles da. Braucht man nur entspreched kombinieren und vor allem einbauen. Die Branche hat sich allerdings darauf spezialisiert, erst mal alles, was vordergründig ist, den Leuten an die Backe zu kleben. Umsatz ohne Risiko. Erst wenn der Markt ausgeschöpft ist, kommt was Neues. Kein Wunder bei dem Beharrungsvermögen, das so mancher Enthusiast für Althergekommenes an den Tag legt. Gabs da nicht vor kurzem noch Leute hier, die eine Auflösung bei DSLRs über 6 Mpx für absolutes (kein Zweifel möglich) Teufelszeug gehalten haben. Jetzt nähern wir uns rasant den 24 Mpx. So schnell kanns gehen.
Das wird das Ganze an sich allerdings auf Dauer auch nicht aufhalten. Und warum auch? Es wird beides in friedlicher Koexistenz geben. Ausschließlichkeitsansprüche passen heute bestimmt nicht mehr in die industrielle Landschaft. Und eine Kombi aus analogen und digitalen Schnittstellen ist sicher nicht die schlechteste Wahl.
Schnell und gut
Jetzt nähern wir uns rasant den 24 Mpx. So schnell kanns gehen.
Perfekt! Für mich bitte 24Mpx und einen optischen Meßsucher. Das Beste vom Besten aus jedem Bereich.
Da haben Sie recht!
Ich möchte aber keine Kamera, die erst in Zukunft gut ist. Ich möchte eine, die heute perfekt funktioniert. Und da ist ein elektronischer einem optischen weit unterlegen, jedenfalls im Einsatzgebiet einer Meßsucherkamera.
Volle Zustimmung. Aber in 5 Jahren(?) stimmt das nicht mehr, und das ist zu kurz, um ein neues System zu amortisieren. Deshalb wird meiner Meinung nach Nikon keine Meßsucherkamera bauen.
OhWeh
Über lang oder kurz
Nun sollte sich für einen Fotografen eine Kamera nach fünf Jahren amortisiert haben, sprich, er sollte sich das Folgemodell leisten können, welches dann vielleicht mit einer dann tatsächlich überlegenen neuen Technik punkten könnte.
Wenn ein Hersteller aus Furcht vor dem besseren nächsten Modell keine Kameras mehr bauen würde, würden wir alle noch mit Cameras Obscuras (jo, ich weiß: camerae obscurae) herumlaufen.
Für Meßsucherkameras in professioneller Qualität gibt es aber einen Markt. Wer sich dort einen guten Namen machen will, muß vom Start weg überzeugen. Das geht heute nicht einem elektronischen Sucher im Vergleich zum optischen. Nicht zu vergessen auch, daß Meßsucherkameras davon "leben", vom Motiv mehr als nur das bloße Bildfeld anzuzeigen. Ein elektronischer Sucher, der nur den späteren Bildausschnitt wiedergibt, hätte, vergleichbar den Spiegelreflexkameras, den größten und dauerhaften Vorteil des Meßsuchers schon verschenkt.
Schaut man sich andererseits an, mit wie wenigen, dafür aber technisch ausgereiften Features man die Meßsucher-Kunden begeistern kann, ist ein elektronischer Meßsucher kein schlagendes Verkaufsargument mehr.
Natürlich ist ein optischer Meßsucher wesentlich aufwendiger in der Herstellung, aber Geld ist in diesem Kundenkreis, wie oben schon erwähnt wurde, ja durchaus vorhanden.
O.K. kann sein
dass ein Sucher, der mehr herzeigt, als das eigentliche Bildfeld, für manche Leute das Richtige ist. Wobei ich das schon in sofern nicht erkennen kann, weil ein Fotograf, der schnelle Szenierien überschauen will, heutzutage eh gleich das Display nimmt. Da kann man entspannt den Motivausschnitt im Auge behalten und gleichzeitig frei schauen.
Der optische Sucher hat dagegen auch elementare Nachteile. Bei Optikwechsel muss der Rahmen für die jeweilige Brennweite eingespiegelt werden. Bei 80 mm (KB) hat man dann ein überdimiensionales Sucherfeld und ein kleines Objektfeld. Beim Weitwinkel ist genau umgekehrt. Oder man muss sogar noch einen zusätzlichen Sucher drauf stecken. Die Wirkweise der Optik wird dabei überhaupt nicht dargestellt. Ein Zoom gibt es erst, seit Leica ein Objektiv mit Rasteinstellungen für die Fokuslängen gebaut hat. Naja, ist ja schon mal was. Und die verschiedenen Masken für die Fokuslängen kann man auch durchaus einfacher via Elektronik einspiegeln und man kann sogar damit noch einen Autofokus ansteuern (Hexar).
Das Ganze riecht nach Umstandskramerei ohne Ende, jedenfalls in meinen Augen. Aber, es gibt ja eine Menge Leute, die vor allem am liebsten irgendwo rumschrauben. Für die ist das haarscharf richtig.
Da haben...
Sie aber falsche Vorstellungen, Fotografen, die Ihr Einkommen mit einem Fotoapparat bestreiten müssen (Presse, Event, Hochzeit u.ä.) benutzen in aller Regel keine Leica M...
Nun sollte sich für einen Fotografen eine Kamera nach fünf Jahren amortisiert haben, sprich, er sollte sich das Folgemodell leisten können, welches dann vielleicht mit einer dann tatsächlich überlegenen neuen Technik punkten könnte.
Wenn ein Hersteller aus Furcht vor dem besseren nächsten Modell keine Kameras mehr bauen würde, würden wir alle noch mit Cameras Obscuras (jo, ich weiß: camerae obscurae) herumlaufen.
Für Meßsucherkameras in professioneller Qualität gibt es aber einen Markt. Wer sich dort einen guten Namen machen will, muß vom Start weg überzeugen. Das geht heute nicht einem elektronischen Sucher im Vergleich zum optischen. Nicht zu vergessen auch, daß Meßsucherkameras davon "leben", vom Motiv mehr als nur das bloße Bildfeld anzuzeigen. Ein elektronischer Sucher, der nur den späteren Bildausschnitt wiedergibt, hätte, vergleichbar den Spiegelreflexkameras, den größten und dauerhaften Vorteil des Meßsuchers schon verschenkt.
Schaut man sich andererseits an, mit wie wenigen, dafür aber technisch ausgereiften Features man die Meßsucher-Kunden begeistern kann, ist ein elektronischer Meßsucher kein schlagendes Verkaufsargument mehr.
Natürlich ist ein optischer Meßsucher wesentlich aufwendiger in der Herstellung, aber Geld ist in diesem Kundenkreis, wie oben schon erwähnt wurde, ja durchaus vorhanden.
Kein Wunder
Für Hochzeit und Event wäre eine Leica M auch die falsche Kamera. Für Presse(konferenzen) ebenfalls.
Die Presse(konferenz)kunden arbeiten inzwischen komplett digital. Dort wird Leica also zur Zeit auch nicht häufig eingesetzt. Wozu auch? Für das 200er Tele ist sie nicht gemacht.
Ganz anders sähe es im "richtigen" Journalismus aus, wo ein Motiv aus der Nähe begleitet wird. Die Domäne des dynamischen Weitwinkels. Dort wäre echter Bedarf, nur bietet Leica dank Crop nichts passendes an.
Was mich eigentlich stört, ist der Ausdruck
Fotografen, die ihr Einkommen mit einem Fotoapparat bestreiten müssen
Wenn man die Einstellung hat, das zu müssen und nicht, es zu wollen, dann wird da auch nichts draus. Dann ist Taxifahren oder Kellnern leichter zu ertragen.
Von den Kollegen, die nicht nur tatsächlich Fotografieren, sondern es auch wollen, haben in meiner Umgebung mindestens fünfzig Prozent eine Leica M. Beruflich benutzt sie aber zur Zeit keiner davon. Zum einen, weil sie nicht digital Vollformat ist, zum anderen weil manche mit dem Service unzufrieden sind. Und auch zu rein analogen Zeiten kannte ich niemanden, der ausschließlich mit der M gearbeitet hätte.
Trotzdem war sie auf Grund ihrer speziellen Meßsuchereigenschaften für viele unverzichtbar.
Das ist mal wieder ein völlig logischer Zusammenhang:
"Und auch zu rein analogen Zeiten kannte ich niemanden, der ausschließlich mit der M gearbeitet hätte. Trotzdem war sie auf Grund ihrer speziellen Meßsuchereigenschaften für viele unverzichtbar."
???
Will sagen, der Profi, der sich seinen Lebensunterhalt mit einer XY-Kamera, passend zum Sujet der Arbeit verdient, kauft sich für seine Idealwelt, also für den privaten Gebrauch die Idealkamera, oder was er dafür hält. Und ab und zu kann man ja auch ein Bild aus dieser Welt verkaufen. Oder wie?
Umgekehrt
Der reale Profi arbeitet zur Zeit nicht mit einer Leica M. Weder analog, noch digital. Es gäbe aber für eine entsprechende Leica M echte, professionelle Anwendungen, die nicht wahrgenommen werden, weil eine solche Kamera nicht zur Verfügung steht.
Ein Fotograf lebt im Gegenteil einer idealen Welt. Er muß unter widrigen Umständen ein klares Bild in einer unklaren Welt produzieren. Dafür gibt es besser und schlechter geeignete Werkzeuge. Eine zeitgemäße "M", vom wem auch immer gebaut, wäre für viele ein besser geeignetes Werkzeug. Wenn es im Journalismus einen Kameratyp gibt, der seine besondere Eignung mehr nicht mehr stärker unter Beweis stellen kann, als er das in den vergangenen Jahrzehnten schon getan hat, dann ist das ja wohl die "M". Nur bitte zeitgemäß.
Das besagt nichts gegen eine schnelle Nikon mit zehn Bildern in der Sekunde oder gegen eine Alpa mit einem Bild in zehn Minuten, die für ihren jeweiligen Zwecke optimal sein mögen.
Es bedeutet auch nicht, daß man mit einer Plastik-Urlaubs-Canon kein gutes Bild machen könnte.
Es heißt lediglich, daß es für ein bestimmtes professionelles Arbeitsfeld zur Zeit keine angemessene Kamera gibt, während für Sport, Pressekonferenzen und Hochzeit mehr Kameratypen angeboten werden, als überhaupt noch Hochzeiten stattfinden.
genau das meinte ich...
"der richtige Jouranlismus" mit der Leica M?! Das ist eben die falsche Vorstellung..., der verklärte Blick auf den Beruf des "Profi"-Fotografen. Zu Zeiten von Robert Capa oder Bresson mochte der zutreffen, aber heute??
Für Hochzeit und Event wäre eine Leica M auch die falsche Kamera. Für Presse(konferenzen) ebenfalls.
Die Presse(konferenz)kunden arbeiten inzwischen komplett digital. Dort wird Leica also zur Zeit auch nicht häufig eingesetzt. Wozu auch? Für das 200er Tele ist sie nicht gemacht.
Ganz anders sähe es im "richtigen" Journalismus aus, wo ein Motiv aus der Nähe begleitet wird. Die Domäne des dynamischen Weitwinkels. Dort wäre echter Bedarf, nur bietet Leica dank Crop nichts passendes an.
Was mich eigentlich stört, ist der Ausdruck
Fotografen, die ihr Einkommen mit einem Fotoapparat bestreiten müssen
Wenn man die Einstellung hat, das zu müssen und nicht, es zu wollen, dann wird da auch nichts draus. Dann ist Taxifahren oder Kellnern leichter zu ertragen.
Von den Kollegen, die nicht nur tatsächlich Fotografieren, sondern es auch wollen, haben in meiner Umgebung mindestens fünfzig Prozent eine Leica M. Beruflich benutzt sie aber zur Zeit keiner davon. Zum einen, weil sie nicht digital Vollformat ist, zum anderen weil manche mit dem Service unzufrieden sind. Und auch zu rein analogen Zeiten kannte ich niemanden, der ausschließlich mit der M gearbeitet hätte.
Trotzdem war sie auf Grund ihrer speziellen Meßsuchereigenschaften für viele unverzichtbar.
Der richtige Journalismus
war und ist nicht an einen bestimmten Kameratyp gebunden. Viele gute Journalisten haben trotzdem ganz bestimmte Kameratypen (Mehrzahl) bevorzugt. Der Umkehrschluß, daß eine Kamera etwas über die Qualität des Journalisten aussagt, ist völlig falsch. Auch in tief analogen Zeiten haben mäßige Journalisten versucht, mangelnde Begabung, Gelegenheit oder Einsatz durch den Kauf repräsentabler Kameras zu kompensieren.
Wenn das in den Publikationen vorherrschende Mittelmaß aber dazu führte, oder ihre Anhänger gar dazu aufriefen, daß "bessere" Kameras gar nicht erst gebaut würden, dann könnte das auch bedeuten, die Anhänger wollten dem besseren Journalisten vielleicht gar keine Chance lassen?
Ich kann mich nicht erinnern, wann unter den Preisträgern des Press Photo Contest das letzte Mal ein Bild aus einer Pressekonferenz unter den Siegern war. Den dort gezeigten Stil oder Anspruch der Fotografie gibt es aber eben auch.
Wollen Sie das "verbieten"?
Leider
muss ich Ihnen, nach über 30 Jahre Arbeit als Fotojournalist in Deutschland, Afrika und Lateinamerika zustimmen. Die "klassische" Arbeit ist vorbei, alles muss schnell gehen, da ist die Leica M nicht die richige Kamera für.
Die wenigen, die mit einer solchen fotographieren, Pascal Meunier zB., verdienen mit diesem Gerät nicht ihre Brötchen, sondern arbeiten auf Basis von Stipendien von Leica u.a. Veröffentlicht werden seine Fotos aber auch nicht in Zeitungen und Zeitschriften...
Gute Fotos kann man aber auch mit EOS und D's machen...
"der richtige Jouranlismus" mit der Leica M?! Das ist eben die falsche Vorstellung..., der verklärte Blick auf den Beruf des "Profi"-Fotografen. Zu Zeiten von Robert Capa oder Bresson mochte der zutreffen, aber heute??
Für Hochzeit und Event wäre eine Leica M auch die falsche Kamera. Für Presse(konferenzen) ebenfalls.
Die Presse(konferenz)kunden arbeiten inzwischen komplett digital. Dort wird Leica also zur Zeit auch nicht häufig eingesetzt. Wozu auch? Für das 200er Tele ist sie nicht gemacht.
Ganz anders sähe es im "richtigen" Journalismus aus, wo ein Motiv aus der Nähe begleitet wird. Die Domäne des dynamischen Weitwinkels. Dort wäre echter Bedarf, nur bietet Leica dank Crop nichts passendes an.
Was mich eigentlich stört, ist der Ausdruck
Fotografen, die ihr Einkommen mit einem Fotoapparat bestreiten müssen
Wenn man die Einstellung hat, das zu müssen und nicht, es zu wollen, dann wird da auch nichts draus. Dann ist Taxifahren oder Kellnern leichter zu ertragen.
Von den Kollegen, die nicht nur tatsächlich Fotografieren, sondern es auch wollen, haben in meiner Umgebung mindestens fünfzig Prozent eine Leica M. Beruflich benutzt sie aber zur Zeit keiner davon. Zum einen, weil sie nicht digital Vollformat ist, zum anderen weil manche mit dem Service unzufrieden sind. Und auch zu rein analogen Zeiten kannte ich niemanden, der ausschließlich mit der M gearbeitet hätte.
Trotzdem war sie auf Grund ihrer speziellen Meßsuchereigenschaften für viele unverzichtbar.
Die M war mal die Schnellste aller Kameras
Alles muss schnell gehen, da ist die Leica M nicht die richige Kamera für.
[...]
Gute Fotos kann man aber auch mit EOS und D's machen...
Ich bin ungefähr ebenso lang in dem Geschäft und kenne immer noch keine Kamera, mit der ich schneller arbeiten könnte, als mit einer M. Für mich besteht der Haken darin, daß wir die Zeit zum Filmwechseln und -Entwickeln nicht mehr haben. Da muß also ein großer Sensor her. Auch die Belichtungsmessung muß weiterentwickelt werden, weil in der heutigen synthetischen Umgebung z. B. flackernde Neonröhren ganz selbstverständlich ins Bild kommen. Auf einen Autofokus könnte ich andererseits gut verzichten.
Wenn Leica oder Nikon bei der (Weiter-) Entwicklung nicht nur auf die Schärfe ihrer Objektive achten, sondern ebenso den gesamten Arbeitsablauf berücksichtigen würden, dann würde eine Meßsucherkamera, die dabei förderlich statt hinderlich wäre, sofort den Weg in meine Kameratasche finden.
Gast schrieb: ...bei TI in
...bei TI in den USA einen ASIC in Auftrag gegeben haben, der für eine digitale Messucherkamera bestimmt ist. Ich kann mirs zwar nicht vorstellen, aber man hat schon Pferde...
Rod
Die Gerüchte verdichten sich. Im Rangefinderforum gingen da auch schon Sachen über eine eventuelle Nikon-FF-Meßsucher (Basis S2 oder SP) rum.
Warum die das Ding aber bei TI in Auftrag geben statt Konzernmutter Mitsubishi anzuzapfen, die da auch genug Knowhow haben, will mir nicht so recht in den Sinn.
ciao,
gromit