Erfahrung, nicht lesen und hören ist die Sache. Es ist nicht einerlei ob eine Idee durch das Auge oder das Ohr in die Seele kommt.

— Georg Christoph Lichtenberg

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Leica-Service bietet was

Der Kundendienst der Leica Camera AG in Solms bietet ab sofort zwei neue Serviceleistungen an: Einen Datenrettungsservice für Speicherkarten und eine optionale Anschlussgarantie für die Leica M9-P:

Der Datenrettungsservice unternimmt den Versuch, gelöschte Daten auf Speicherkarten der Typen SD-Card,  XD-Picture Card, mini SD Card, Smart-Media-Card und CompactFlash Card wiederzubeschaffen. Die Kosten sind wie folgt gestaffelt:

Speicherkarte 2 GB oder kleiner: 49 Euro
Speicherkarte 4 GB / 8 GB: 79 Euro
Speicherkarte 16 GB / 32 GB: 99 Euro

Sollte eine Datenrettung nicht möglich sein, wird die Dienstleistung nicht berechnet.

Foto der M9-P von Leica Weitere Informationen finden Sie bei Leica unter www.leica-camera.com in der Rubrik „Service“.
 
Mit der optionalen Anschlussgarantie für die M9-P lässt sich die Kamera über die 24-monatige Werksgarantie hinaus um das darauffolgende Jahr absichern. Im Garantiefall wird die Kamera innerhalb Deutschlands kostenlos abgeholt und neben der Instandsetzung auch einer Gesamtfunktionsprüfung, Reinigung und Justage unterzogen. Kostenpunkt: 299 Euro.

Für die M-9 wird die Anschlussgarantie gleichfalls angeboten, für 290 Euro.

Weitere Informationen finden Sie bei Leica unter www.leica-camera.com in der Rubrik „Service M-System“.

(thoMas)
 

Freudentaumel

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 18:09

Die Freude über diesen Service ist unbeschreiblich, auch die Preisgestaltung dazu - aber was sollen wir mit einer M9?

Gast schrieb: - aber was

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. September 2012 - 09:19
Gast schrieb:

- aber was sollen wir mit einer M9?

Ja, das dachte ich auch stets. Mein alter Vater ist in einem Wanderverein. Ich war da mal mit. Die ehemaligen Honoratioren der Stadt treffen sich da. Einige tragen eine Leica wie eine Auszeichnung um den Hals.

Schützenkönigskette

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. September 2012 - 16:16

...mit der Einschränkung, dass sie mit ihren Leica-Bildern noch nie eine Auszeichnung erhalten haben.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

- aber was sollen wir mit einer M9?

Ja, das dachte ich auch stets. Mein alter Vater ist in einem Wanderverein. Ich war da mal mit. Die ehemaligen Honoratioren der Stadt treffen sich da. Einige tragen eine Leica wie eine Auszeichnung um den Hals.

Gast schrieb: ...mit der

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 13:40
Gast schrieb:

...mit der Einschränkung, dass sie mit ihren Leica-Bildern noch nie eine Auszeichnung erhalten haben.

Brauchen die auch nicht. Dass sie eine kaufen konnten zeichnet sie in wissenden Augen aus. Sie machen - soweit ich sehen konnte- auch kaum Bilder. Sie (diese Kamera) muss einfach nur da sein. Man kennt sich - man erkennt sich. Es ist doch so: Wäre man nicht erfolgreich gewesen, hätte man sie sich doch gar nicht leisten können! Da hat sich niemand etwas vom Munde abgespart. Die Kamera dokumentiert finanziellen und gesellschaftlichen Erfolg. Die Anschaffung ist der ganze Sinn - man muss nichts durch Bilder rechtfertigen. Bilder vergleichen ist da doch ein völlig unsinniger Gedanke.

Ja mei so ist das halt...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 08:02

Jeder sieht halt so was er will. Ich sehe wenn ich unterwegs bin meistens dicke Rentner mit Nikon oder Canon und langen Tüten um den Hals - damit wird dann direkt aus dem Schutz der Reisegruppe raus auf Einheimische geschossen oder im Zoodas Tierfoto des Jahres. Den einzigen wirklich engagierten Amateurfotografen den ich je gesehen haben war tatsächlich mit einer Leica unterwegs - auf einem Pferderennen. Der Typ hat sich wirklich jeden Jockey nach dem Rennen gegriffen und skurril inszeniert.

Und nein, ich nutze keine der genannten Marken, bin einfach nur ein "Knipser".

Gast schrieb: Der Typ hat

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 13:43
Gast schrieb:

Der Typ hat sich wirklich jeden Jockey nach dem Rennen gegriffen und skurril inszeniert.

Sie wurden sicher Zeuge von einem Kunstschöpfungsprozess ...

Freue mich...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 18:33

...jetzt schon auf die Kommentare hier.

Freue mich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 20:42

schon auf die Kommentare der Leica Ambassadoren hier. Kommt zwar nur Blödsinn - ist aber schon in der beschränkten, immergleichen Wortwahl ein grosser Genuß.

Datenrettungsprogramme

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 18:46

im Internet gibt's gratis.

Das war

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 20:45

ein zweckdienlicher Hinweis für das Klientel reich & dämlich ... 8-)

Gut für Leica

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. September 2012 - 08:21

rechtzeitig auf die richtigen Pferde gesetzt zu haben ... ;-)

Anscheinend

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 23:26

sind die Mitarbeiter im CS so günstig, dass es sich lohnt ihnen mit kostenlosen Internettools Speicherkarten wiederherstellen zu lassen...

Gast schrieb:

im Internet gibt's gratis.

Fehler im System

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 20:42

Gibt es Sonderpreise für verloren gegangene Fotos aufgrund der fehlerhaften Firmware der M9?

Oder lässt sich der LEICA User auch hier gerne melken, voller Stolz eine Kamera "Made in Germany" mit rotem Punkt zu besitzen?

Lieber eine gute Kamera

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 20:45

als eine Anschlussgarantie für 299,- €.

Meine Nikons sind jetzt alle bereits 4 - 5 Jahre alt und ich habe noch nie den Service bemühen müssen.

Anschlussgarantie

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. September 2012 - 09:00
Gast schrieb:

als eine Anschlussgarantie für 299,- €.

Meine Nikons sind jetzt alle bereits 4 - 5 Jahre alt und ich habe noch nie den Service bemühen müssen.

Meine Leica (Baujahr 1963 - also älter als ich) funktioniert auch noch immer bestens und war seit ich sie besitze auch noch nie beim Service. Die aktuellen Objektive funktionieren und ich mache regelmäßig Fotos damit. Was will man mehr?

Früher war alles besser

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. September 2012 - 13:26

Auch die LEICAs!

Vergessen Sie nicht: Die Anschlussgarantie wird nur für digitale M-Kameras angeboten (und das nicht ohne Grund...).

Gast schrieb:
Gast schrieb:

als eine Anschlussgarantie für 299,- €.

Meine Nikons sind jetzt alle bereits 4 - 5 Jahre alt und ich habe noch nie den Service bemühen müssen.

Meine Leica (Baujahr 1963 - also älter als ich) funktioniert auch noch immer bestens und war seit ich sie besitze auch noch nie beim Service. Die aktuellen Objektive funktionieren und ich mache regelmäßig Fotos damit. Was will man mehr?

Normaler Betrieb

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. September 2012 - 09:06

Das ist doch bei Nikon normal, obwohl das keine Vitrinenkameras sind! Meine drei F, F2AS und F-3 laufen seit über dreissig Jahren klaglos. Lieber eine gute Kamera, als eine teure "Garantie!"

Gast schrieb:

als eine Anschlussgarantie für 299,- €.

Meine Nikons sind jetzt alle bereits 4 - 5 Jahre alt und ich habe noch nie den Service bemühen müssen.

Gast schrieb: Das ist doch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 06. September 2012 - 16:00
Gast schrieb:

Das ist doch bei Nikon normal, obwohl das keine Vitrinenkameras sind! Meine drei F, F2AS und F-3 laufen seit über dreissig Jahren klaglos. Lieber eine gute Kamera, als eine teure "Garantie!"

Dann hoffen wir, dass es so bleibt. Die Werkstätten, die eine F2 reparieren können, sind selten geworden und Ersatzteile auch. Bei Nikon Düsseldorf wurde ich mit einer F2SB schon vor 20 Jahren weggeschickt.

In dem Punkt hat Leica tatsächlich einen Vorteil, was Ersatzteile und Service für uralte Modelle angeht. Meine M3 von 1956 hat kürzlich einen Service bekommen (den ersten nach über 50 Jahren) und das war in einer freien Werkstatt nicht mal teuer. Beim Leica-Service in Solms geht alles, wenn auch teuer. Anders bei Nikon: Bei meiner F2A gibt's einen Fehler im Belichtungsmesser (Poti für Blendenabtastung) und dafür ist mit keine Werkstatt bekannt, die das reparieren kann.

Gast schrieb: Bei meiner

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Donnerstag, 06. September 2012 - 20:34
Gast schrieb:

Bei meiner F2A gibt's einen Fehler im Belichtungsmesser (Poti für Blendenabtastung) und dafür ist mit keine Werkstatt bekannt, die das reparieren kann.

Aber mir - nämlich Stephen Gandy
siehe http://www.cameraquest.com/frames/NPhotomicRepairs.htm

Ich werd's dort versuchen.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 15:26

Ich werd's dort versuchen. Danke!

Auch

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 21:08

eine Methode, auch noch Speicherkartenprobleme zu versilbern ...

Die einen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. September 2012 - 00:40

versuchen´s mit geplanter Obsoleszenz, die anderen bauen Speicherkartenprobleme ein um dann einen Datenrettungsservice anzubieten.

Gast schrieb:

eine Methode, auch noch Speicherkartenprobleme zu versilbern ...

Ja,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 31. August 2012 - 21:24

überall lauert ein Geschäft. Trifft sich gut das Leicas gern mal Probleme mit der Speicherkarte haben.

Aaah

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Samstag, 01. September 2012 - 09:43

eine Variante der Leermedienabgabe.
Da muss der Kaufmann selbst ein wenig schmunzeln.

Kommt das.....

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. September 2012 - 15:13

....mit Leica-Kameras öfters vor, dass die Dateien der Speicherkarten in den Kameras ins Nirwana abwandern, dass man diesen Geburtshilfe-Service anbieten muss?

In

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Samstag, 01. September 2012 - 18:01

meine Leicaflex lege ich regelmäßig neue Speicher ein. Sie ist aus dem Jahr 1966. Funktioniert klaglos. Ok, damals war ja auch der Kaufmann noch nicht erfunden. Und sie ist noch von Leitz, nicht Leica.

Stimmt

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. September 2012 - 14:33

damals gab's nur ordentliche Kaufleute.

???

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 02. September 2012 - 19:06

...und das Schöne an der Leicaflex: Der schnelle Motor und die auswechselbaren Sucher und Mattscheiben....oder hatte ich jetzt auch die Kamera mit einem anderen Hersteller verwechselt?!?

Plaubel schrieb:

meine Leicaflex lege ich regelmäßig neue Speicher ein. Sie ist aus dem Jahr 1966. Funktioniert klaglos. Ok, damals war ja auch der Kaufmann noch nicht erfunden. Und sie ist noch von Leitz, nicht Leica.

Gast schrieb: ...und das

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Mittwoch, 05. September 2012 - 13:57
Gast schrieb:

...und das Schöne an der Leicaflex: Der schnelle Motor und die auswechselbaren Sucher und Mattscheiben....oder hatte ich jetzt auch die Kamera mit einem anderen Hersteller verwechselt?!?

Das Schöne an ihr ist, dass sie nicht nur ohne Updates und Datenrettungsservice funktioniert, sondern -anders als eine Nikon und Canon von 1966 einen überragenden Sucher besitzt.
Aber vor allem wird sie -falls doch einmal nötig- auch immer noch repariert. Bei gleich alten Nikon und Canon Kameras erklären sich die lieben Hersteller im Ernstfall leider für unzuständig.

Im Prinzip ja.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 14:29
Plaubel schrieb:

Aber vor allem wird sie -falls doch einmal nötig- auch immer noch repariert.

Aber nachdem CS die Knipse in die Hände gekriegt hat, funktioniert erfahrungsgemäß irgendwas anderes nicht mehr, was bis dahin funktioniert hat....

Das ist

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 17:15

der schiere Überlebenstrieb beim CS - obgleich sie es besser wissen könnten ... 8-)

Ja.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 01. September 2012 - 17:57

Weiss doch mittlerweile jeder (ausser Leica-Fanboys natürlich)...

Leider ja!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 04. September 2012 - 07:39
Gast schrieb:

....mit Leica-Kameras öfters vor, dass die Dateien der Speicherkarten in den Kameras ins Nirwana abwandern, dass man diesen Geburtshilfe-Service anbieten muss?

Speziell die M9 kommt mit aktuellen SD-Karten häufig nicht gut klar. Besonders betroffen sind schnelle SDHC-Cards. Die Leica M9 hat z. B. mit den SanDisk Extrem-Karten oft ziemliche Probleme. Die Kamera kann mit diesen SD-Karten einfrieren und dabei können auch Daten verloren gehen. Leica behauptet zwar, dass die Kamera dem SD-Card-Standard entspricht und unterstellt damit, dass die Karten das Problem wären, das ist aber wohl eher der Versuch Unvermögen anderen in die Schuhe zu schieben.

Das Problem mit der M9 ist, dass die verbaute Elektronik weitgehend aus der M8 stammt und bereits diese Kamera bei ihrem Erscheinen technologisch weit hinter dem damals üblichen Standard lag. Die Ms haben z. B. keinen "richtigen" Bildprozessor, sondern einen mehr oder weniger zweckentfremdeten Blackfin DSP von Analog Devices an Bord. Der kann zwar auch Bilder verarbeiten, ist aber eher als Allround-Chip für alle möglichen Geräte konzipiert. Er funktioniert in der M zwar irgendwie aber eben nie richtig gut. Auch die interne Speicherausstattung wird dem 19 MP-Sensor der Kamera nicht gerecht, was die Probleme evtl. noch einmal verschärft. Kein Vergleich zu den Prozessoren und dem Arbeitsspeicher in den Kameras von Canon, Nikon usw. Gemerkt hat Leica das auch ziemlich schnell - in der S2 ist nicht ohne Grund ein vernünftiger Fujitsu-Bildprozessor drin. Darüber hinaus kommen wohl auch sonst nicht eben State-of-Art-Baugruppen in der M9 (und M8) zum Einsatz. Im Falle der M9 darf man wohl vermuten, dass man bei der unzulänglichen Elektronik geblieben ist, weil man schnell eine Vollformat-Kamera auf den Markt bringen wollte und keine Zeit hatte, die Kamera von Grund auf neu zu konstruieren. Ein typischer Schnellschuss!

Leica kann hervorragende Objektive bauen - ausgereifte Kameras (bisher) hingegen nicht.

Von Grund auf neu konstruieren

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 04. September 2012 - 13:09

ist hier schon mal ein absolut empfehlenswerter Gedanke ...

Was mich wieder

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 04. September 2012 - 13:42

zu einem alten Thema bringt: Leica als Fremdobjektiv-Hersteller ... was aber am Hochmut und den nicht annähernd erzielbaren Margen, wie beim inzwischen hofierten, dafür qualitätsblinden Edel-Publikum, scheitern dürfte.

Zitat: Das Problem mit der

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Dienstag, 04. September 2012 - 17:25
Zitat:

Das Problem mit der M9 ist, dass die verbaute Elektronik weitgehend aus der M8 stammt und bereits diese Kamera bei ihrem Erscheinen technologisch weit hinter dem damals üblichen Standard lag. Die Ms haben z. B. keinen "richtigen" Bildprozessor, sondern einen mehr oder weniger zweckentfremdeten Blackfin DSP von Analog Devices an Bord.

Die M8 hat den Blackfin an Bord. In den frühen M8 die 0.3 Version mit insgesamt 97 Bugs um die 'herumprogrammiert' werden musste [Vermutlich einer der Gründe, weshalb sich die frühen M8 häufig 'aufhängten' und nur durch Herausnahme der Batterie wieder in Betrieb setzen liessen]. Neuere Versionen des Chips wie sie in späteren Versionen der Kamera verbaut wurden haben etwas weniger Fehler. Das Problem: Da bei Firmwareupdates sichergestellt sein musste, dass die Updates auch auf den alten Kameras laufen, musste auch in der neuen Firmware auf die Fehler der alten Chips Rücksicht genommen werden.
Im Gegensatz zur M8 werkelt in der M9 ein Jenoptik Prozessor (auch der ist bei Serienbildern überfordert).

Datenrettung für die M9 leider nicht Sinn frei!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. September 2012 - 08:07

Sieht auf den ersten Blick schon etwas seltsam aus. Warum biete Leica Datenrettung als Dienstleistung an?

Bedauerlicherweise gibt es dafür eine gute Erklärung: Die M9 verträgt sich mit neueren, schnellen SD-Karten überhaupt nicht gut. Zwar soll es mit dem letzten Firmware-Update besser geworden sein, in der Vergangenheit konnten Benutzer einer Hochleistungs-SD-Card aber ein gar nicht so schönes Verhalten der Kamera erleben. Die Kamera froh nämlich gelegentlich einfach ein und wenn man Pech hatte, war die Speicherkarte anschließend nicht mehr lesbar.

Besonders betroffen davon waren SDHC-Karten von namhaften Markenherstellern. Mir ist es z. B. mit Karten der Firma SanDisk so ergangen (SanDisk Extrem, SanDisk Extrem Pro). Retten konnte ich die Daten dann tatsächlich unter Verwendung eines entsprechenden Programms selber. Die Kamera hat ihren Dienst erst wieder aufgenommen, nach dem ich die betroffene Karte entfernt und durch eine andere (ältere, langsamere) ersetzt habe. Über dieses Verhalten gibt es in den bekannten Foren übrigens eine Menge Beiträge.

Es sieht wohl so aus, dass die ziemlich veraltete Elektronik in den aktuellen Digital-Ms mit schnellen Karten nicht klar kommt. Angesichts des Preises für eine M eigentlich ein Hammer! Man sollte bei Leica erwarten dürfen, für den extrem hohen Preis wirklich nur das Beste zu bekommen. Dem ist aber nicht so. Leica doktert an dem Problem schon länger herum und versucht, per Firmware das Problem aus der Welt zu schaffen. Der erste Anlauf hat die Situation wohl leicht verbessert aber nicht endgültig gelöst (Herbst 2011). Die Firmware von Juli diesen Jahres soll eine weitere Verbesserung bringen.

Wenn man das alles weiss, dann wird klar, weshalb Leica so einen Service anbietet :)

Jedem Leica-M-Nutzer ist aber bis auf weiteres zu empfehlen, nur ältere Karten in der Kamera zu benutzen. Einen Nachteil bringt das auch nicht, denn die Schreibgeschwindigkeit der M8/ M9 ist so oder so quälend langsam.

Ihr Beitrag bringt's auf den Punkt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. September 2012 - 11:38

warum u.a. auch einst gestandene Leicaner einen großen Bogen um die Produkte aus Solms machen. Vor allem in diesem Licht kommt auch die inzwischen inflationäre Preisgestaltung noch unerträglicher rüber.

Wir sind uns aber schon einig

Eingetragen von
Gast
am Montag, 03. September 2012 - 16:47

dass Produktmängel nicht durch kostenpflichtige Services "behoben" werden sollten ?

Natürlich nicht OK!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 04. September 2012 - 19:36
Gast schrieb:

dass Produktmängel nicht durch kostenpflichtige Services "behoben" werden sollten ?

Es ist natürlich nicht OK. Ich persönlich habe mich von Leica endgültig verabschiedet. Letztlich wird Leica seinem Versprechen ja auch nicht mehr gerecht, dass eine M eine Investition ist, die man viel länger als andere Kameras nutzen kann. Wer garantiert mir denn, dass ich auch in ein paar Jahren noch (langsame) Speicherkarten kaufen kann, die schon heute als veraltet gelten. Zumal Leica ja auch nicht klipp und klar sagt, welche Karten geeignet sind und welche nicht.

Wenn Leica nun einen Service bietet, Bilder von nicht lesbaren Karten zu retten, ist das erstmal nicht zu beanstanden. Wenn man als Hersteller zumindest teilweise an Speicherfehlern eine Mitschuld trägt, dann wird es schon sehr bedenklich... Ganz generell frage ich mich aber auch, für wen Leica seine Kameras wirklich baut - losgelöst vom "Fotowerkzeug-der-Könner"-Marketing-Geschwätz. Man scheint ja davon auszugehen, dass ein Teil der M-Käufer keine Lust und auch kein Wissen (Können) hat, um sich für ein paar Euro eine Recovery-Software zu kaufen und anzuwenden. Sind die Käufer wirklich noch Könner an der Kamera oder...?

Und das Vertrauen in die Marke steigt natürlich auch nicht. Wer weiss schon, welche Böcke Leica in eine zukünftige M10 eingebaut hat. Ich habe damals bei der M8 das heftige Banding-Problem und den "Farbmist" aufgrund der (viel zu) hohen IR-Empfindlichkeit mitgemacht und dann mit der M9 den Speicherkarten-Zirkus. Irgendwann hat man dann genug. Mir tut es zwar leid - aber schlussendlich hat doch die Vernunft bei mir gesiegt. Man bekommt bei anderen bekannten Herstellern - egal welcher Marke - einfach mehr Bild und Qualität fürs Geld.

M9 ist out....

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 04. September 2012 - 08:44

es lebe die neue Leica M10, natürlich nur gegen Aufpreis!

Warum überhaupt schnelle Speicherkarten

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 04. September 2012 - 14:25

für eine M-Kamera verwenden??
Vom der Konzeption her ist eine Messsucherkamera ob digital oder analog keine schnelle Kamera. Sie ist nicht für Sportaufnahmen geeignet, was sich schon aus der verfügbaren Objektivpalette erklärt /bis 135mm.
Mit einer M zu fotografieren ist enschieden Anders. Mit ihr fotografiert man diskret (lautlos da kein Spiegelschlag sondern nur Verschlussvorhang). Es würde hier den Platz sprengen weitere Vorteile aufzuzählen. Neulinge sollten mal zum Fachhändler gehen und sich von einem Fachverkäufer - gibts die noch? - die M näher erkären lassen, damit sie wissen was ich meine.
Wie aus meinen Obigen Ausführungen hervorgeht, ist es also nicht nötig schnelle Specherkarten
zu verwenden. Wer es dennoch tut, machts entweder aus Prestige oder es hat sich ihm das fotografische Prinzip einer Messsucherkamera noch nicht erschlossen.

Darum schnelle Speicherkarten

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 07:58

Weil die Speicherkarten-Technologie, im Gegensatz zur M, voranschreitet, und eine veraltete M letztlich auf der Strecke bleibt - im schlechtesten Fall, in wenigen Jahren nicht mehr benutzbar ist.

So einfach ist das nicht!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 08:01
Gast schrieb:

Wie aus meinen Obigen Ausführungen hervorgeht, ist es also nicht nötig schnelle Specherkarten zu verwenden. Wer es dennoch tut, machts entweder aus Prestige oder es hat sich ihm das fotografische Prinzip einer Messsucherkamera noch nicht erschlossen.

Muss man in der Tat nicht, die M9 benötigt für das Speichern eines einzigen Fotos so oder so mehrere Sekunden. Allerdings geht es darum nicht! Mit Prestige hat das auch nichts zu tun; wie bei allen anderen Kameras auch kann kein Mensch erkennen, was für eine Karte in der M9 steckt.

Worum es geht ist, dass ich nicht einfach ins Geschäft gehen und irgendeine aktuelle Marken-Speicherkarte kaufen kann und dann sicher bin, dass sie auch zuverlässig in der M9 funktioniert. Da heute praktisch alle lieferbaren Kameras mit SDHC-Karten umgehen können, soweit sie denn SD unterstützen, bieten auch die Kartenhersteller überwiegend diese Karten an. Da liegt das Problem! Deine Argumentation verlagert einen Missstand der Kamera, den der Hersteller zu verantworten hat, auf den Käufer, der gefälligst schauen soll, ob er eine Speicherkarte findet, die der M9 genehm ist. Leica kann das so machen, dann sollten sie aber in ihre Prospekte und auf den Karton schön groß drauf schreiben, dass die M9 nicht voll zum SD- bzw. SDHC-Standard kompatibel ist und die Verwendung von hochwertigen Marken-SD-Karten zu Bildverlusten führen kann. Nochmal: Wir reden hier nicht über irgendwelche exotischen SD-Karten von Noname-Herstellern, mit der die M9 nicht umgehen kann. Sie kommt mit den Top-Produkten z. B. von SanDisk nicht zuverlässig klar!

Lautlos und diskret? Du hast

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 09:08

Lautlos und diskret? Du hast noch nie eine M8 ausgelöst, nicht wahr?! Wenn die mal nicht gerade wieder beim Kundendienst halbtod auf dem Tisch liegt, ist die lauter als viele Plastik-DSlRs.
Leica hats technisch einfach nicht mehr drauf. Nur das Marketing ist spitze, das eine treue, leidensfähige Fangemeinde erschaffen hat, die für veralteten, und trotzdem unausgereiften und reparaturanfälligen Kram fast jeden Preis zu zahlen bereit ist.

Der Rolleiflexer

Ich war ja eher

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 14:25

stets einer, der den manuellen Verschlussaufzug, vielleicht noch gekoppelt mit 'nem integrierten Sensorwischer, dem motorischen Aufzug in der digitalen M vorgezogen hätte - allein schon des innovativen Unterhaltungswertes wegen ... 8-)

Gast schrieb: Lautlos und

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 15:29
Gast schrieb:

Lautlos und diskret? Du hast noch nie eine M8 ausgelöst, nicht wahr?! Wenn die mal nicht gerade wieder beim Kundendienst halbtod auf dem Tisch liegt, ist die lauter als viele Plastik-DSlRs

Nö, das stimmt so nicht.
Sie ist zwar nicht leise, so laut nun auch wieder nicht.

Lautlos?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 10:32

Das wär mir neu. Das war mal bei der M6 so, ja, aber die M8 und M9...? Was man so hört und liest gehören letztere zu den lauteren Kameras...

Winsel-Winder

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 16:20

Das stimmt. Ich gerate mit der M9 in "diskreten" Fotosituationen immer wieder in Schwierigkeiten, wo ich mit meiner guten alten M6 einfach weiterarbeiten kann und sich niemand daran stört.

Der Verschluß der M9 ist markant lauter als der jeder Film-M. Aber das eigentlich erbärmliche Geräusch ist der Aufzugsmotor! Das ist nicht nur laut, sondern auch winselnd, sodaß jeder in der Nähe sich genervt umdreht.
Ich kenne mehrere (berufliche - ja sowas gibt es) M9-Fotografen, die sich eine M9 mit manuellem Transporthebel wünschen. Ich gehöre selbst dazu.

Dabei wäre ein leiser Motor technisch überhaupt kein Problem: Die 1DsIII kann den Spiegel auch nach der Aufnahme oben halten und hat dann im Leise-Modus ein Transportgeräusch, so ruhig und dezent, daß M9-Benutzer davon nur träumen können.

Es gibt tatsächlich ein paar wenige Situationen, in denen die digitale M eine gute, wenn nicht sogar die beste Wahl ist. Aber "Diskretion" oder "Lautlosigkeit" gehören sicher nicht dazu.

Winsel-Winder

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 18:07

in der M fallen bei Leica wohl unter die gleiche Kategorie wie Zentralverschlüsse für die S: Das Rad neu erfinden zu wollen - um daran kläglich zu scheitern.
Aber dafür sind sie beim Kaschieren ihrer Unzulänglichkeiten unangefochtene Meister: Mache die Produkte so teuer, dass keiner mehr auf den Inhalt achtet, dafür vom Preis dauerhaft verblendet ist.

Winder?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 18:11

Ich verstehe dauernd "Winder".... Winder ist für mich ein Backstein, den man unter eine Spiegelreflex schrauben konnte und der den Film dann laut heulend im Schneckentempo weitertransportiert hat. Jeder Schnellspannhebel war schneller und geräuschloser.... Ich meine, Leica ist ja alles zuzutrauen, aber was, bitte, hat ein Winder bei einer Digiknipse zu suchen...?

Offiziell

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 19:56

ist's ein integrierter Verschlussspannmotor - leistungsmäßig entspricht er einem Winder vergangener Zeiten, was ja auch irgendwie M-gemäß ist.

Kein Wunder...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 19:04

Die leiseste Sucherkamera hatte die Konica Hexar. Die M6 dagegen machte sich auch durch das Auslösegeräusch bemerkbar. Dafür nahmen die Leica-Benutzer viele Nachteile in Kauf: Kein Metallverschluss, nur ein primitiver Tuchverschluß, eine katastrophal schlechte Blitzsynchronzeit und eine Scharfstellung, die in der Schnelligkeit von jeder Billig-Reflex geschlagen wird, dazu das extrem bescheuerte Filmeinlegesystem. Kein Wunder, dass diese Dinger nur noch in den Vitrinen landen...

Gast schrieb:

Das wär mir neu. Das war mal bei der M6 so, ja, aber die M8 und M9...? Was man so hört und liest gehören letztere zu den lauteren Kameras...

Darf ich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. September 2012 - 14:23
Gast schrieb:

es hat sich ihm das fotografische Prinzip einer Messsucherkamera noch nicht erschlossen.

Deine Ausführungen so verstehen, dass es zum "fotografischen Prinzip einer Messsucherkamera" gehört, dass man sich nach jedem Auslösen erstmal zurücklehen muss und eine Kaffee- oder Zigarettenpause machen muss, bevor man wieder auslösen darf? Und dass die M den Photographen nur zwingt, alles richtig machen zu müssen?

Gast schrieb: Deine

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 06. September 2012 - 16:05
Gast schrieb:

Deine Ausführungen so verstehen, dass es zum "fotografischen Prinzip einer Messsucherkamera" gehört, dass man sich nach jedem Auslösen erstmal zurücklehen muss und eine Kaffee- oder Zigarettenpause machen muss, bevor man wieder auslösen darf?

Wenn ich mich einmischen darf: meine M8 und M9 haben einen (wenn auch kleinen) Pufferspeicher und Bildfolgen sind möglich, unabhängig von der langsamen Schreibgeschwindigkeit der Karte. Kaffeepause ist also möglich, aber nicht nötig.

Prinzip Messsucher = Speicher-Lotto?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 06:52
Gast schrieb:

Wer es dennoch tut, machts entweder aus Prestige oder es hat sich ihm das fotografische Prinzip einer Messsucherkamera noch nicht erschlossen.

Das klingt jetzt so, als wenn Leica die Karteninkompatibilität eingebaut hätte, um bewusstes Gestalten zu fördern. Nichts für ungut aber das ist nun wirklich kein zweckdienlicher Beitrag zum Problem!

So abwegig ist es doch nicht, sich zu einer sehr teueren Kamera auch sehr hochwertige Speicherkarten zu kaufen! Sie sollten auch nicht jedem, der mit der Situation nicht zufrieden ist, dass die M9 keine volle Kompatibilität zum SD-/ SDHC-Standard besitzt unterstellen, dass er entweder das Prinzip Messsucherfotografie nicht verstanden hat oder auf Prestige aus ist. Hinterher nicht zu wissen, ob man nachher ein auslesbares Foto auf der Karte hat, ist jedenfalls für keine Form der Fotografie und keine Marke akzeptabel. Nicht für irgendeine 100-Euro-Knipse und schon gar nicht für Kameras von Leica. Und zu Prestige-Geschichte: Wollen Sie mir weiss machen, dass sich einer eine M-Leica kauft und dann glaubt, sein "Prestige" dadurch steigern zu können, dass er eine SanDisk, Lexar oder Transcend SDHC-Karte in seinen dunklen Kartenschacht schiebt anstatt einer billigen Kellermarken-Karte?

Man muss nicht alles schönschreiben, nur weil es von Leica kommt!

Oh ja

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 11:20

Leica MUSS man schön reden ... 8-)

Hihi

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 11:12
Gast schrieb:

Wer es dennoch tut, machts entweder aus Prestige...

Irgendwie hat das ja eine intellektuelle Komik: Eine hochwertige Speicherkarte aus Prestigegründen in einer minderwertigen Prestigekamera zu verstecken -- die dann nicht zusammenarbeiten können.

Oder: Prestigekamera funktioniert nur mit minderwertiger Speicherkarte.

Oder: Prestigekamera funktioniert nicht mit vermeintlicher Prestigekarte

Damit der Geldbeutel für die Käufer der Prestigekamera geschont wird?

Oder ist das die eingebaute Obsolenszenz einer Kamera, die angeblich für die Ewigkeit gebaut wird? Ich meine, wenn's keine passenden Speicherkarten mehr gibt, kann man das doch nicht der Kamera anlasten, dass man Upgraden muss....

*Kann nicht mehr*

Leica -die Sehnsucht nach

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Freitag, 07. September 2012 - 14:01

Überschaubarkeit statt Reizüberflutung wird für immer mehr Menschen wichtig. Heute entscheiden sich viele ganz bewusst für Askese und Rückzug. Für die Verwendung weniger, aber erlesener und teurer Dinge. Denn das einfache Leben bemisst sich nicht nach dem Fehlen materieller, sondern nach der Anwesenheit der essentiellen und wichtigen Dinge. Es fokussiert sich auf das Wesentliche.
Leica möchte seine Kunden bei der Konzentration auf das Wesentliche unterstützen. Beispielsweise mit der neuen Leica M Monochrom mit der man gleichzeitig auf Farbe und herkömmliches Schwarzweiss verzichten kann. Sie ist gleichsam der Startpunkt, von dem aus man sein Leben weiterentwickeln, Ziele und Leitbilder definieren kann. Bereits die manuelle Bedienung der Objektive führt zu einer Entschleunigung des eigenen Lebens und dem Gewinn von wertvoller Lebenszeit. Leica führt das Konzept der “Voluntary Simplicity” auch in anderen Funktionen weiter. So in der bewussten Entscheidung für einfache Speicherkarten. Gerade weil sie niemand sieht, ist die einfache Speicherkarte eine moderne Erscheinungsform neuer Askese.

Ja, mei

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 13:43

die langen, aufgewickelten, im Leica-Speicherformat, die wären's ... quasi der Ur-Leica-Meter der Speichertechnologie. 8-)

Vor allem

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 14:43

unterstützt Leica den Sinn-des-Lebens-in-der-Askese-Suchenden im Verzicht auf viele Taler, die er sonst in einem schwachen Moment der Versuchung sinnlos dem schnöden Konsum opfern würde. Insbesondere die M Monochrom mit dem Summilux 1,4/50 ist in dieser Hinsicht ein sehr zweckdienlicher Freund, der den Sinnsucher in vielerlei Hinsicht in seinen Exerzitien unterstützt. Was gleichzeitig zu einer Win-Win-Situtaion mit einem gewissen Kaufmann führt, dessen Streben im Besitz von vielen Talern liegt.

Eine Win-Win-

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 16:17

Situation wär's dann, wenn die Leica-Qualität adäquat zu den Preisen, oder die Preise adäquat zur Qualität wären. Dann gönnte ich dem Kaufmann den schnöden Mammon von Herzen.

Win-win

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Freitag, 07. September 2012 - 19:23

Mit dem neuen „Leica Mentoring Program“ wird die Leica Camera AG ab sofort junge Fotografietalente auf ihrem künstlerischen Weg unterstützen und begleiten. Als Einstieg in das Programm hat Leica 7 arbeits,- und perspektivlose französische Vorstadt-Jugendliche aus Toulouse in das Programm aufgenommen die zuvor durch ihre Fotos von den Aufständen in der Banlieue in örtlichen Fanzines aufgefallen waren. Der Großteil der Jugendlichen weist einen Migrationshintergrund auf. Karin Rehn-Kaufmann, Leiterin der Leica Galerie Salzburg sagte dazu im Interview: "Die Marke Leica steht nicht nur für große Namen aus der Geschichte der Fotografie. Leica steht auch für die Fotografie der Zukunft. Daher möchten wir junge Menschen fördern und begleiten, die eine außergewöhnliche Begabung für Fotografie mit sich bringen und in ihren Bildern zeigen."

Die Zukunft Leicas

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 19:31

liegt in den Vorstädten von Paris - trollig. Aber was tut man nicht alles, um mit falschem Mitgefühl aufzufallen.
Hoffentlich wissen die Kids, dass man Leica und Paris längst nicht mehr mit Bresson, sondern mit Hermes assoziiert ...

Upps,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 19:40

das war mir neu, dass Leica jetzt auch mit Eifohn dahingeknipste, ähm, gestaltete Kunstwerke der modernen Avantgarde ausstellt. Kriegen die zur Belohnung dann eine M Monochrom, die sie nicht verkaufen dürfen?

Die Schwarzmarktpreise

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 07. September 2012 - 21:08

dürften ein Verkaufsverbot kaum rechtfertigen ... 8-)

Was heißt Aufpreis?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 04. September 2012 - 20:51
Gast schrieb:

es lebe die neue Leica M10, natürlich nur gegen Aufpreis!

An die üblichen Verdächtigen zugeteilt, wird sie wohl, die M10 ... hier bestimmt nicht die Qualität, sondern die Verknappung den Preis. 8-)