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Leica: Kodak-Pleite tangiert uns nicht
Leicas Versorgung mit Bildsensoren ist durch die Kodak-Pleite nicht in Gefahr, teilt das Unternehmen mit. Die Frage stellte sich, nachdem Leica in der Vergangenheit auch Kodak-Sensoren nutzte:
Wie die Solmser Leica Camera AG uns auf Nachfrage mitteilte, hat die Kodak-Insolvenzanmeldung keine Auswirkungen auf die Sensoren-Versorgung der Leica-Systemkameras: „Obwohl Kodak Insolvenz beantragt hat, können wir bestätigen, dass dies für die Liefersituation bezüglich Sensoren für Leica-Produkte keinerlei Auswirkung hat. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Lieferant für Leica Camera AG nicht Kodak ist, sondern Truesense Imaging Inc., eine Firma, die aus der ehemals zu Kodak gehörenden Sensorsparte hervorgegangen ist. Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Truesense Imaging Inc.“
Bleibt noch anzufügen, dass Leica im Kompaktkamera-Bereich auf Modelle von Panasonic setzt, und Panasonic fertigt seine Sensoren selber.
(thoMas / CJ)
Zum Thema:
- photokina 2008: Kodaks Bildsensoren in Mittelformatkameras
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M9-Sensoren
Ob die Zusammenarbeit Leica AG mit der Truesense Imaging Inc. Früchte tragen wird, wird man erst dann sehen, wenn der KODAK "Schönwetter-Sensor" weiterentwickelt werden kann. Andere Mütter haben ja auch schöne Töchter! Die Stückzahlen halten sich ja auch in überschaubaren Grenzen!
quatsch
Ob die Zusammenarbeit Leica AG mit der Truesense Imaging Inc. Früchte tragen wird, wird man erst dann sehen, wenn der KODAK "Schönwetter-Sensor" weiterentwickelt werden kann. Andere Mütter haben ja auch schöne Töchter! Die Stückzahlen halten sich ja auch in überschaubaren Grenzen!
die meisten Leicakunden wollen wohl eher keine Kohlen im Keller fotografieren, die setzen auf hohe Bildqualität bei niedrigen Iso-Werten.
... und fotografieren
ihr Spiegelbild in der Vitrine vom Stativ aus.
Mist,
jetzt haste mich ertappt... Ist aber schon 21 Jahre her, ehrlich! Das müsste doch so langsam verjährt sein, oder...?
Selbst
wenn's in Strapsen gewesen sein sollte - es sei Dir vergeben, Bruder.
Überschrift im Frühjahr 2013
Kodak: Leica-Pleite tangiert uns nicht.
ihr Spiegelbild in der Vitrine vom Stativ aus.
Jedem das Seine......
Sie verwechseln da etwas. Wer richtig belichten kann hat beste Ergebnisse. Und wo zu wenig Licht ist, da macht der Fotograf Licht oder verwendet ein Stativ. Das was Sie vermeintlich schätzen sind hohe ISO Werte mit glatt gebügelten Rauschen und dafür keine Zeichnung in den Details. Die alte Fotografen Weisheit, wo kein Licht da kein Schatten, da keine korrekten Farben, da kein Kontrast, da kein Schärfeempfinden, der gilt bis heute.
Es leben die neuen Vollformat High ISO Bolide (D4 oder EOS-1D X ) aus dem Hause Nikon / Canon die vermeintlich alle diese Probleme gelöst haben. Wir werden es an den wunderbaren Bildern aus der Paparazzi Welt in den Gazetten bewundern können.
Das hat aber nichts mit tatsächlicher Qualität zu tun. Bildqualität hat etwas mit exaktem reproduzierbaren Arbeiten, mit abgestimmten Handwerkszeug und einer professionellen RAW Verarbeitung zu tun. Mir ist kein digitales Rückteil mit Schlecht Wetter Sensor bekannt. High ISO gehört jedenfalls nicht zu den Voraussetzungen in der Studio Fotografie, ich gestehe aber immerhin meinen Sport- Event Fotografen Kollegen zu, das sie über die elektronischen ISO Möglichkeiten froh sind. Ein nicht ganz perfektes Bild ist besser als gar kein Bild.
Wo viel Blitz
ist auch kein Schatten ... ach du schöne, perfekt ausgeleuchtete Kunstlichtwelt.
Einfach mal nachforschen....
Sie scheinen sich nicht wirklich mit Bildern zu beschäftigen. Hell bedeutet nicht Blitzlicht und Foto. Was gemeint ist ist geführtes bearbeitetes und gesteuertes Licht. Dieses kann sowohl natürlichen als auch technischen Ursprungs sein. Einige Beispiele sind unter http://www.sunbounce.com zu sehen. Licht wird außer das reflektiert oder reduziert wird gezielt in seiner Farbtemperatur gesteuert. Das ermöglicht jederzeit wiederholbare Stimmungen zu produzieren.
Wer das Licht im Griff hat benötigt keinen High-ISO Schlechtwetter Sensor. Weil wenn es in den Lichtern oder in denn Schatten rauscht (ja, auch der Schatten wird gesteuert) dann hat der Fotograf etwas falsch gemacht.
Viel Vergnügen bei Lernen.
Als (auch)
Theaterfotograf ist mir Ihr krampfhaftes Finden von Erklärung wahrlich ein Vergnügen ... 8-)
Physik bleibt Physik....
Ja, da macht doch einer viel Theater um seine Nische. Natürlich glaube ich Ihnen das Sie auf Lichtstarke Objektive und hohe ISO Werte angewiesen sind. Klar sind die momentanen Sensoren viel, viel besser als jedes andere Medium je zuvor war. Klar Sie können nichts an den Gegebenheiten ändern sie müssen alles ausreizen um zu guten Bildern zu kommen. Sie beherrschen den „Denoiser“ perfekt, schließlich leben anscheinend Sie von Ihrer Arbeit. Respekt!
Trotzdem müssen Sie zugeben das normalere ISO Werte zu besseren Ergebnissen führen.
Ja. Und?
Sollen wir hoffen, dass die Reportage-, die Tier- und Natur-, die Sportfotografen nicht auch so ein Theater um ihr Selbstverständnis machen?
Oder sollen wir der Verarmung der Fotografie huldigen, indem wir das Selbstverständliche anbeten und uns dessen Beschränktheit unterwerfen?
Wenn Sie
sowas wie Lebenserfahrung hätten, dann wüßten Sie, dass man abseits vom künstlichen Licht, Licht nicht "im Griff", sondern auf Lichtverhältnisse einzugehen hat ... lernen Sie wohl, und verabschieden Sie sich vom lichttechnischen Hochmut.
Noch mehr Information...
Hochmut kommt zu Fall.... Dummheit aber auch, nur merkt der Dumme das nicht.
Leica hat es unter der Leitung von Dr. Andreas Kaufmann geschafft einen Umsatz von 248 Millionen Euro zu generieren. Das betriebliche Ergebnis liegt bei 41,5 Millionen Euro, das ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 57,2%. Was aber viel wichtiger ist: Der Konzernüberschuss liegt bei 36,3 Millionen Euro. Und nun wird das Werk in Deutschland ausgebaut. Natürlich mit neuen Arbeitsplätzen versehen. Einiges davon fließt auch in die Produktentwicklung.
So viel zu den angeblichen Schönwetter Sensoren und zu den zugekauften Panasonic Artikel. Wenn man mit so schlechten Produkten zu solchen Betriebsergebnissen kommt, warum sinken dann bei den Mitbewerbern die Umsätze und Gewinne wo doch deren Produkte viel besser sind?
Und nun zu Umgang mit Lebenserfahrung/Berufserfahrung. Glauben Sie mir man kann selbst vorhandenes Licht anders nutzen wenn man es verändert. Wahrscheinlich haben Sie noch nie davon gehört. Sie sollten sich vielleicht doch mal mit dem Thema Licht intensiv beschäftigen.
Und was haben
Jubelmeldungen von der Umsatzfront und Umsatz-Vergleiche auf ungleichem Niveau mit dem schlechten Ruf der Leica-Produkte zu tun?
Vielleicht, dass Fotografen andere Prioritäten setzen, als mittelmäßige Jubelperser im Taumel ihrer unverschämten Hochpreispolitik (eine Rechnung, die natürlich und auch gerne jene begleichen dürfen, die dem Evangelium nach Andreas blindlings folgen wollen)?
So steril
Und nun zu Umgang mit Lebenserfahrung/Berufserfahrung. Glauben Sie mir man kann selbst vorhandenes Licht anders nutzen wenn man es verändert. Wahrscheinlich haben Sie noch nie davon gehört. Sie sollten sich vielleicht doch mal mit dem Thema Licht intensiv beschäftigen.
wollen wir unsere Fotografie nun aber auch wieder nicht anlegen ... soviel Demut gegenüber dem vorhandenen Licht darf schon sein. 8-)
Den Unterschied
zwischen vorhandenem und gesteuertem Licht kennt wohl jeder Fotograf - allein der Hochmütige vermeint sich im Besitz auserwählter Erleuchtung - umfasst aber auch recht unterschiedliche, in dem Sinn auch nicht vergleichbare Bereiche der Fotografie. Oder ist es nur ein dümmliches Herabschauen auf jene Kollegen, die aus Überzeugung dem Gegebenen gegenüber dem Gesteuerten den Vorzug geben!?
Offensichtlich
Glauben Sie mir man kann selbst vorhandenes Licht anders nutzen wenn man es verändert. Wahrscheinlich haben Sie noch nie davon gehört. Sie sollten sich vielleicht doch mal mit dem Thema Licht intensiv beschäftigen.
machen Sie nur Werbe-und Hochzeitsaufnahmen, also wo das Motiv auch bei Tages- und "Kunst"licht still hält, bis man seine Reflektoren platziert hat. Also Situationen, wo Sie die Wirklichkeit arrangieren können. Wenn Sie sowas als "Lebens/Berufserfahrung" bezeichnen, mein Beileid.
In den allermeisten Fällen geht das aber nicht: Machen Sie das mal im Theater, im Konzert, in der Sporthalle, in der Kneipe, ... da müssen Sie das Licht so nehmen wie Sie's kriegen. Sie können sich nicht während des Spiels in die Basketballhalle stelle und vor dem Korb Softboxen und Blitzer und Reflektoren stellen und dann den Spieler auffordern, den Ball 10-20 mal einzuwerfen bis Sie das Tor ordentlich im Kasten haben. Wenn Sie das während eines Spiels machen würden, würden Sie sofort Hallenverbot kriegen. Das selbe gilt im Theater, im Konzert, beim Mittelalterlichen Dinner bei Kerzenschein, bei der Kneipenband, beim Kindergeburtstag, etc... Die Leute wollen Bilder vom Ereignis sehen und nicht darauf warten, bis Sie ihre Refelktoren platziert haben...
Nicht so voreilige Schlüsse ziehen......
Ja, es scheint so zu sein das es immer noch Menschen gibt die festen Glaubens sind das die Erde eine Scheibe ist. Oder sie haben einen Tunnelblick was ihre Art der Fotografie betrifft. Man kann aus dem Tageslicht heraus sowohl Infrarot- als auch UV- oder Wärmebildfotografie betreiben. Wissenschaftliche Sperrfilter sind für alle Wellenlängen des Lichtes erhältlich. Und mit denen fotografiere ich unter anderem den Sonnenschein bedingten „Stoffwechsel“ bei Pflanzen.
Und mal ehrlich, in den Hallen leuchtet doch meistens Kunstlicht, haben Sie dieses schon mal technisch ob seiner Eigenschaften ausgemessen? Wahrscheinlich fotografieren Sie einfach drauf los, Hauptsache es ist was auf der Speicherkarte und Sie fliegen nicht aus der Halle. Neugierig bin ich höchstens auf die erzielbaren Honorare wo doch jeder Zuschauer mit seinen elektronisch verstärkten Consumer Superzoom mit anti Wackel ohne Licht und aus der Hand „Astreine“ erstklassige Fotos liefern kann.
Ham's
an Vogel? Oder nur an wissenschaftlich angehauchten Tunnelblick?
Schön für Sie.
Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
Oder wollen Sie einfach nur -- wie eine Frau -- schnell das Thema wechseln, um nicht zugeben zu müssen, dass Ihnen die Argumente ausgegangen sind?
Jede Menge...
Anscheinend sehr viel. Ausgangspunkt war eigentlich der Erfolg von Leica mit den angeblich schlechten Schönwetter Sensoren. Der zweite Punkt bezog sich auf das High ISO Getöse das aber nichts mit der Güte von Bilddateien bei korrekter Belichtung beziehungsweise den jeweiligen Lichtsituationen zu tun hat. Dafür das jemand nur das hinein interpretiert was er gerne möchte kann ich nichts. Mein Kommentar bezieht sich auf den engen Blickwinkel (Sichtweise) mancher Foren Teilnehmer. Mir ist egal mit was die Menschen fotografieren, nur muss man bei den alleinig wissenden Propheten vorsichtig sein.
Ja und bei der Gelegenheit könnte mich sowohl der Theater Fotograf als auch der Sportfotograf über die momentanen Honorar Gepflogenheiten aufklären. Ich möchte schließlich noch mehr über Erfolgsgeschichten wie die von Leica lesen!
Wenn das kein Argument ist, was dann?
Ja, was dann?
Muss man sich für seinen Beruf rechtfertigen, um nicht Ihr Nasenrümpfen zu produzieren? Was haben Honorare mit technischen Gegebenheiten, Möglichkeiten zu tun? Wie ticken so Typen wie Sie eigentlich?
So ein "Superzoom mit anti Wackel"
kann einem schon mal die Birne durchknallen lassen ... und dann ermangelt es schnell der Führung durch das Licht des Verstandes. 8-)
Jetzt ist es aber gut......
Kann es sein das Sie sich von Ihrem Beruf nicht ernähren können weil sie derart gereizt reagieren? Ist ja keine Schande wenn man etwas anderes als seine erlernte Tätigkeit machen muss um seine Familie zu erhalten. Sind denn die erzielbaren Einkünfte aus der Theater-Sportfotografie so schlecht das man nicht einmal darüber sprechen darf ?
Wer von Leica spricht sollte nicht vergessen das zum Beispiel das Digitalmikroskop Leica DVM5000 HD etwas vom Feinsten ist was man für diesen Zweck bekommen kann. Das Jagd Fernglas aus dem Hause ist etwas, was in der Freizeit viel Freude bei der Beobachtung des Wildbestandes macht.
Wenn Leica etwas kann, dann ist es feinmechanische optische Geräte bauen. Egal in welcher Sparte. Einschließlich der Fotoapparate finden anscheinend viele vernünftig denkende Menschen weltweit bei der Leica AG Werkzeuge die sie beruflich oder privat weiterbringen oder einfach nur Freude bereiten. Sonst könnte der Erfolg nicht so überwältigend sein. Wie man sieht scheint sich eine längerfristige Zukunftsorientierte Geschäftspolitik auszuzahlen.
Darum finde ich die Äußerung „Birne durchgeknallt“ für Anwender von Leica Produkten unpassend, sie entspricht eher den in Umgangsformen weniger gebildeten 10% (8-) der Bürger am Rande der Gesellschaft und ist außerdem sehr unflätig.
Danke der Nachfrage
aber ich bin in einem Alter, wo ich schon auf eine mehrere Jahrzehnte umfassende Berufserfahrung zurückblicken kann und auch mein zufrieden stellendes Auskommen habe.
Dass die Rahmenbedingeungen in der Fotobranche vor allem für Selbständige - aber nicht nur dort - eher nicht besser werden, gehört zu den inzwischen allseits bekannten Binsenweisheiten.
Und dass Sie gewisse Äußerungen als unpassend finden, müssen Sie ehemaligen Anwendern von Leica-Produkten einfach nachsehen: Die wurden zu oft und zu lang von Leica schlicht und einfach verarscht.
Dann
müssen Sie sich aber für das Leica-Forum in Grund und Boden genieren ... wobei mich der Gedanke quält, dass dort vielleicht auch kaum Leica-Anwender verkehren ?!? 8-)
8-) hatte recht.
Dir ist wirklich die Birne durchgeknallt.
Die Leica Mikroskope werden von der Firma Leica Microsystems herstellt. Leica Microsystems hat mit der Leica Camera AG soviel gemeinsam wie der Golf von Mexiko mit dem VW Golf -- nämlich den Namenteil Golf bzw. Leica.
Während die Leica Camera AG im (fast 100%) Besitz von Herrn Dr. Andreas Kaufmann, Österreich, ist, ist die Leica Microsystems seit 2005 eine Tochter der Danaher Corporation, USA, die auch im Besitz des Namens "Leica" ist. Die Leica Camera AG verwendet den Namen Leica also nur in Lizenz.
Abgesehen davon haben die Leica Mikroskope in der Wissenschaft einen miesen Ruf... Da greift man lieber zu Olympus...
Und mit den Werkzeugen, von denen Du redest, meinst Du wohl Laser-Tracker und so. Die werden wiederum von einer dritten Firma namens Leica Geosystems, seit 2005 im Beitz des schwedischen Hexagon Konzerns.
Also zusammengefasst,
Leica Camera AG -- Andreas Kaufmann, Österreich
Leica Microsystems -- Danaher Corporation, USA, Eigentümerin des Namens "Leica"
Leica Geosystems -- Hexgon, Schweden
Oh doch.
Aber wenn der Fotograf gechickt ist, fallen die Schatten nicht unangenehm auf.
Mehr
eine Frage der Zahl ...
Sie meinen sicher sowas
wie diese plastiniert wirkenden Models aus der Leica-S-Broschüre!? 8-)
+1
+1 :-))
Gast schrieb: der KODAK
der KODAK "Schönwetter-Sensor"
Gegen schönes Wetter ist nichts einzuwenden.
Was mich aber aufhorchen läßt, ist der Umstand, dass Kodak offenbar Sensoren eines der breiten Masse unbekannten Herstellers mit einem Odeur von Kodachrome veredelt.
Edles Magenta
war dann doch nicht so sehr das Farbproblem des Kodachrome ...
Sie sind sicherlich
war dann doch nicht so sehr das Farbproblem des Kodachrome ...
ein Kapitalanleger, der sein ganzes Vermögen in eine Leica-R-Ausrüstung angelegt hat und dem scheibchenweise eingeschenkt wurde, dass er nur Altglas an seinen ältesten Sohn zu vererben hat. Anderenfalls würde Ihre Mißgunst auf einen schlechten Charakter schließen lassen.
Dein Kommentar
zeigt, dass Dir ein gewisses Hintergrundwissen fehlt, um Deinen eigenen Post und die pointierte Antwort darauf zu verstehen: Mit "Leica" hatte die Antwort nur indirekt und mit "Mißgunst" rein gar nichts zu tun. Ich geb Dir einen Tip: Lies den Artikel noch ganz mal langsam und in Ruhe, vielleicht auch andere Artikel zum Thema Kodak aus dem Herbst letzten Jahres. Vielleicht verstehst Du dann, was Du in Deinem letzten Post geschrieben hast und was der Kollege Dir darauf geantwortet hat....
(Nein, ich werde Dir den Witz jetzt nicht erklären. Da musst Du schon selber drauf kommen...)
Als Mißgünstig
empfinde ich die Dauerbrenner Magenta-Stich, R-System, Vitrinen, Originalverpackung und Zahnarzt. Sonderlich pointiert fand ich hier nichts. Sollte mir hier allerdings die vierzehnte subkutane Meta-Ebene entgangen sein, so bitte ich höflich um Aufklärung.
Vergiß doch mal
Vergiß doch mal die sarkastischen Kommentare der Leica-Geschädigten und halt dich einfach nur an die Fakten: Nein, es ist nicht die vierzehnte sub-kutane Meta-Ebene sondern eine unmittelbare direkte Antwort auf Deinen Post -- die allerdings erst im Kontext der Fakten bzgl. Kodaksensoren, Kodachrome und Deinen Post verständlich wird. Manchmal hilft's halt, erst die photoscala Artikel und ernstgemeinten Posts zu lesen, bevor man seinen Senf dazugibt... ;-)
Du kommst da schon drauf...
Und was die Leica betrifft...
Das schlimme ist doch, dass das alles wahr ist. Die Leica M9 fühlt sich sicher klasse an, und kostet einen Premiumpreis. Sie hat aber auch ganz massive technische Mängel (Magentastich, Nahscharfstellgrenze 70 cm (obwohl das Objektiv bis 30 cm geht), etc, etc, etc), die die Leica-Fanboys nicht sehen wollen, ja (un)bewusst davor die Augen verschließen.
Bis der Leica-Jünger aufwacht und ihm bewusst wird, dass er sehr viel Geld für mängelbehaftete rückständige Technik ausgegeben hat. Dass moderne Kamera-Technik Aufnahmen ermöglicht, die weit jenseits dessen liegen, was mit der Technologie von 1954 möglich ist. Dann hilft einfach nur noch Sarkasmus.
Der "neutrale" Beobachter kann das natürlich nicht nachvollziehen. Für den ist die Leica eine teure Edelkamera, die er sich zwar selber niemals leisten können wird, die er aber angeblich von Herzen demjenigen wünscht, der sie sich leisten kann. Und in seinen Augen ist die Kamera natürlich auf dem aktuellen Stand der Technik, nur perfekter als eine normale Kamera aus asiatischer Produktion. Wie sonst sollte denn der absolute Premiumpreis zustande kommen? Also hält der denjenigen, der mit Leica fertig hat, Neid vor -- übersieht aber (oder will es nicht wahr haben), dass die ehemaligen Leica-Jünger jetzt mindestens ebensoviel Geld in Premiumkameras und Premium-Objektive aus Japanischer Produktion investiert haben. Und dann macht man den direkten Vergleich zwischen Leica und "Japangelumpe" und stellt fest, dass das viermal teurere Leicaglas dem "Japangelumpe" nicht das Wasser reichen kann...
Leicas und Premiumkameras kann man sich nicht "leisten". Sie sind eine Lebenseinstellung. Man braucht sie einfach. Andere Dinge werden dem eben untergeordnet. Während meine Kumpels mit 18 ihr mühsam zusammengespartes, zusammengepumptes, zusammengekratzes, zusammengejobtes Geld für ihr erstes eigenes Auto, Kino und Klamotten ausgaben, war es bei mir die Leica und Filme. Der eine gibt sein Geld für ein Flugticket aus, der andere kauft sich für das Geld ein Objektiv. Alles nur eine Frage der Priorität.
Ich wollte eigentlich nur mitteilen,
dass High-Iso nicht das einzige und für mich auch nicht das ausschlaggebende ist. Die Bildqualität bei Licht ist viel, viel wichtiger. Der Magentastich und die Naheinstellgrenze der Leica-Objektive interessieren mich in dieser Detailgenaugigkeit nicht.
Dass unterschiedlichen Lebenskonzepte mit verschiedenen Kameraherstellern verknüpft sein sollen, halte ich für ein Gerücht. Selbst wenn es so sein sollte: so what.
Man kann für Fotografie viel Geld ausgeben. Die Leicas sind etwas teuerer und auch nicht perfekt, wie so vieles. Ob diese Erkenntnis ein "Aufwachen" darstellt, ist wohl individuell verschieden.
Dass
Kameras mit High-ISO-Tauglichkeit natürlich auch - und so wie alle Kameras, vor allem - bei Normalempfindlichkeit (ihre) Höchstleisung vollbringen, das bleibt im blinden Eifer natürlich ausgeblendet ... ein Kardinalfehler aller Leica-Jünger.
Lieber guter Mann,
zunächst möchte ich mich dahingehend outen, dass ich kein einziges Leica-Produkt besitze. Ich finde Leica schlicht zu teuer.
Dass ein Kamera-Sensor bei niedriger Empflindlichkeit die ihm eigene ("relative") Höchstleistung bringt, sei unbestritten. Dass ein Sensor, bei dessen Design eine Zielvorgabe "High Iso" war, an anderer Stelle Kompromisse machen musste und dass diese Kompromisse gelegentlich auch sichtbar sind, das könnten Sie als meine Lebenslüge bezeichnen, wenn Sie sprachlich etwas gewandter wären. Sie nennen es meinen "Kardinalfehler".
Ihnen möchte ich jedoch empfehlen, Sensorverhalten als Petitesse zu betrachten und sich mit Ihren Kardinalfehlern und Lebenslügen größeren Themen wie der Kunst, Liebe oder Politik zuzuwenden.
Herzlichst Ihr Faröer
Lieber guter Mann,
Du hast Dich bereits geoutet, dass Du vom Thema Leica keine Ahnung hast.
Warum tritts Du dann aber Deine nicht auf Erfahrung basierende Meinung hier breit, und stellst denen, die 30 Jahre eigene Erfahrung mit Leica haben, ihre Meinung in Abrede?
Lieber guter Mann,
meine auf Erfahrung basierende Meinung ist, dass "high Iso" nicht überragend wichtig ist.
Ihre auf Erfahrung basierende Meinung stelle ich nicht in Abrede. Wohl aber deren Bedeutsamkeit als "Kardinalerkenntnis".
Ganz herzlich, Ihr Faröer
Siehste
und gar nicht so wenige, um nicht zu sagen, die überwiegende Mehrzahl aller Fotografen sehen das im Lichte ihrer praktischen Erfahrung ganz anders. Und: Ein "Kardinalfehler" ist nix Schlimmes - nur eine schlimme Missinterpretation der Realität.
Dann
werde ich mich hier, an dieser Stelle, gegen eine angebliche Mehrheit stellen und frei heraus aussprechen, dass es für mich eine ansprechende Farbwiedergabe wichtiger ist, als das Fotografieren in der Dunkelheit. Jeder hat das Recht, das anders zu sehen (ob es eine Mehrheit oder eine Minderheit anders sieht, sollte keine Rolle spielen).
Darin eine Interpretation (oder gar eine Missinterpretion) "der Realität" zu sehen, basiert auf philosophischen Grundannahmen, die ich nicht teile. Aus meiner Sicht ist das eine Sache unterschiedlicher Vorlieben. Vorlieben interpretieren aber nicht die Realität.
Ganz herzlich, Ihr Faröer
Eine "ansprechende"
Eine "ansprechende" Farbwiedergabe (als was höchst Subjektives wohl) steht keineswegs im Widerspruch zum Fotografieren "in der Dunkelheit" ... jedenfalls braucht man dafür nicht zwei verschiedene Kameras. 8-)
Ach Gottchen
immer diese aufgewärmten Mythen und Märchen aus Solmshausen und Umgebung: Dass eine gute Farbwiedergabe einer High-ISO-Fähigkeit entgegen steht - und umgekehrt. Verwunderlich nur, dass das im Nordatlantik auf fruchtbaren Boden fällt.
Was ist schon
die Aufklärung gegenüber dem felsigen Glauben eines Ferörers ... 8-)
Es würde mich wirklich interessieren,
was Ihr so treibt, wenn Ihr nicht im Internet recht habt.
Wir haben
dann halt außerhalb des Internet recht. Und vor allem täglich mit Kameras zu tun. Vermutlich lebenslänglich. 8-)
Es geht nicht darum
Recht zu haben, sondern man darf das Internet durchaus als ein Mittel der Aufklärung - natürlich auch der Gegenaufklärung - begreifen ... ;-)
Der Magenta-Stich
IST ein Dauerbrenner - ein inzwischen zum IR-Spezialistentum veredelter ... ;-)
Nö
nur ein einfacher, den hochgestochenen Leica-Vorzugsusern nicht mehr gewachsener, dafür von Canon adoptierter Durchschnittsfotograf ...
Wen kümmert's - es gibt die
Wen kümmert's - es gibt die Fuji.
Wohl wahr!
Aber bald (endlich?) die Leica? Wann ist Photokina? Wir warten gespannt!
Ganz genau
Und mit den angekündigten erschwinglichen Fuji-Objektiven, kann auch noch der letzte Messsucher-Jünger den Sprung ins 21. Jahrhundert schaffen. Die Fuji hat das Zeug, sich zum M-Killer zu entwickeln.
Gast schrieb: Und mit den
Und mit den angekündigten erschwinglichen Fuji-Objektiven, kann auch noch der letzte Messsucher-Jünger den Sprung ins 21. Jahrhundert schaffen. Die Fuji hat das Zeug, sich zum M-Killer zu entwickeln.
Neid der Besitzlosen.
Warum will immer irgendwer Leica KILLEN???
... wo man doch
auch ganz nobel Harakiri begehen kann ... 8-)
Gast schrieb: Und mit den
Und mit den angekündigten erschwinglichen Fuji-Objektiven, kann auch noch der letzte Messsucher-Jünger den Sprung ins 21. Jahrhundert schaffen. Die Fuji hat das Zeug, sich zum M-Killer zu entwickeln.
Also ich habe bei der X-Pro1 noch keinen Messsucher entdeckt.
Messsucher forever!
It's not a bug
Und mit den angekündigten erschwinglichen Fuji-Objektiven, kann auch noch der letzte Messsucher-Jünger den Sprung ins 21. Jahrhundert schaffen. Die Fuji hat das Zeug, sich zum M-Killer zu entwickeln.
Also ich habe bei der X-Pro1 noch keinen Messsucher entdeckt.
Messsucher forever!
it's a feature ... 8-)
Bitte nicht
So blöd werden die bei Fuji auch nicht sein, ihrer X-Pro die Einstelltechnik der Fünfziger Jahre zu verpassen.
Und mit den angekündigten erschwinglichen Fuji-Objektiven, kann auch noch der letzte Messsucher-Jünger den Sprung ins 21. Jahrhundert schaffen. Die Fuji hat das Zeug, sich zum M-Killer zu entwickeln.
Also ich habe bei der X-Pro1 noch keinen Messsucher entdeckt.
Messsucher forever!
Leica in der Überschrift
Leica in der Überschrift und bis jetzt nur 2 Kommentare :D ?
Junx, ihr entäuscht mich :)
Schade, wäre eine gute
Schade, wäre eine gute Gelegenheit gewesen, auf bessere Sensoren zu wechseln, um der viel beschworenen Leica-Qualität näher zu kommen.
'türlich
würden wir alle gerne Leica kaputt gehen sehen. Ist halt wie beim Schiffsunglück, man schaut gerne immer wieder hin!
?!
Ist halt wie beim Schiffsunglück, man schaut gerne immer wieder hin!
Was bist du denn für ein perverses .....?!
Am schönsten wäre es doch
wenn man den zum Motiv passenden Sensor ganz einfach wechseln könnte.
Das gab es in der Fotografie schon mal.
Diese Tatsache wird aber von den Digitaliban hartnäckig geleugnet. (Siehe nachfolgend)
Wozu?
wenn man den zum Motiv passenden Sensor ganz einfach wechseln könnte.
Das gab es in der Fotografie schon mal.
Die Notwendigkeit ist entfallen, seit man beim Sensor die ISO und SW/Farbe/Farbcharateristik von Bild zu Bild festlegen kann (und nicht nur alle 12-36 Bilder per Filmwechsel).
Manche
schaffen's halt schwer, sich von altem Denken zu lösen ...
Schweigegeld
Die Notwendigkeit ist entfallen, seit man beim Sensor die ISO und SW/Farbe/Farbcharateristik von Bild zu Bild festlegen kann.
Und wir bekloppten Profikunden widerstandslos akzeptiert haben, dass wir alle zwei Jahre 10.000 bis 15.000 Euro für zwei professionelle Kameragehäuse auf den TIsch legen müssen.
Bloss, weil den Herstellern ein paar Pixel mehr oder eine Nuance mehr Empfidlichkeit eingefallen sind.
Dabei könnte mit einem Sensorwechsel jeder genau das bekommen, was er braucht.
Digidumm ist bestimmt lauter, aber noch lange nicht kundenfreundlicher.
Die Kameras
sind auf einem Niveau, wo man keineswegs mehr wechseln muss - was sich auch in längeren Wechselzyklen niederschlägt.
Einfach mal
bei den MF-Herstellern nachschaun, wie "preiswert" so ein Sensortausch kommt ...
Gast schrieb: Und wir
Und wir bekloppten Profikunden widerstandslos akzeptiert haben, dass wir alle zwei Jahre 10.000 bis 15.000 Euro für zwei professionelle Kameragehäuse auf den TIsch legen müssen.
Hmmm ... ist komisch argumentiert. Die Kameras haben dann durchaus noch 30-50% Restwert und den bekomst du auch beim Upgrade angerechnet. Und außerdem haben sie unabhängig vom Sensor auch mechanischen Verschleiß, so daß man sie über kurz oder lang sowieso austauscht.
Gast schrieb: Dabei könnte
Dabei könnte mit einem Sensorwechsel jeder genau das bekommen, was er braucht.
Wenn's nur so einfach wäre. Tatsächlich werden natürlich auch die Größe und Geschwindkeit des Pufferspeichers angepasst, der AF wird moderner und leistungsfähiger usw.
Böse, böse
wenn man den zum Motiv passenden Sensor ganz einfach wechseln könnte.
Das gab es in der Fotografie schon mal.
Diese Tatsache wird aber von den Digitaliban hartnäckig geleugnet. (Siehe nachfolgend)
Auch wenn ich hier binäre Geheimnisse ausplaudere, aber die Digitaliban stehen auch hinter dem hinterhältigen Anschlag auf Kodak ... und auf der Achse der Pixel sowieso. 8-)