Fremdenverkehr besteht darin, dass die Touristen die Einheimischen fotografieren und die Einheimischen die Touristen.

— Jacques Tati

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Leica: 1000+x

Leicas Sucherkamera „M“ und die digitalen Kompaktkameras des Unternehmens verkaufen sich gut und das Unternehmen erwartet unverändert ein leicht positives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2007/2008. Die Mitarbeiterzahl stieg leicht auf jetzt über 1000:


Presseinformation von Leica:

Solms, den 11. Februar 2008

Zwischenmitteilung zum 31. Dezember 2007: 3. Quartal Geschäftsjahr 2007/2008

Der Leica Camera Konzern (ISIN DE000A0EPU98) schloss das dritte Quartal mit einem Umsatz in Höhe von T€ 38.181 (Vorjahr T€ 45.438) ab. Der im Vorjahresquartal vergleichbar höhere Umsatz war beeinflusst durch die erfolgreiche Teilnahme an der Messe photokina 2006. Kumuliert wurde zum 31. Dezember 2007 ein Umsatz von T€ 127.017 (Vorjahr T€ 97.324) erwirtschaftet. Diese Umsatzsteigerung ergibt sich insbesondere durch die Absatzstärke des M-Systems und der digitalen Kompaktkameras.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt für den Mitteilungszeitraum aufgrund des geringeren Umsatzes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum T€ 1.803 (Vorjahr T€ 3.605). Im dritten Quartal des Geschäftsjahres sind Entwicklungsaufwendungen in Höhe von T€ 3.798 (Vorjahr T€ 2.367) angefallen.

Der Leica Camera Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2007/2008 unverändert mit einem leicht positiven operativen Ergebnis. Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2007 hat sich um 1,8 % im Vergleich zum 31. März 2007 erhöht. Veränderungen gab es auf der Aktivseite durch Anstieg der Vorräte um 20,9 %, Verminderung der Forderungen um 27,1 % und Erhöhung der Liquidität um 29,5 %. Auf der Passivseite gab es im Mitteilungszeitraum keine wesentlichen Veränderungen. Die Eigenkapitalquote hat sich durch das positive Ergebnis der ersten neun Monate des Geschäftsjahres von 16,5 % zum 31. März 2007 auf 23,1 % zum 31. Dezember 2007 erhöht.

Die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern hat sich aufgrund der Ausweitung der Geschäftstätigkeit von 940 auf 1.003 erhöht.

(thoMas)

Keine Wegwerfware

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Februar 2008 - 15:47

Sondern Qualitätsware.

Während Canon für den Dauerpatienten EOS 1D Mk III die nächste OP vorbereitet arbeiten Leica-Kunden mit einer zuverlässigen Kamera.

Wie war das nochmals aus dem Munde sich klar als Canon Vollformat Fanatikern präsentierenden Sektierern.

Hochmut fällt tief, s. Canon.

Und Unternehmen welche Ihr höchstes Kapital (Feinwerktechniker) auch in schlechten Zeiten gut behüten werden eben belohnt, s. Leica bzw. Leitz Camera.

Feinwerktechnik

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 14. Februar 2008 - 19:18

Feinwerktechnik von Panasonic? Und wo kommt die "digitale Feinwerktechnik" der M8 her? Jessas, noch einer der wenigen Leica- Blinden.

Und wo kommt die Kofferaumklappe ihres VW/Opel/Toyota her?!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Februar 2008 - 08:43

Große Marken sind immer große Logistiker...Wenn Ihnen das nicht passt, dann dürfen Sie nichts mehr kaufen. Da ist die Eigenfertigungstiefe eine M8 vermutlich noch sehr hoch!

Aber zum Artikel: Gratulation und viel Glück! Bin gespannt auf die hoffentlich kommende digitale R. Wenn die dann gescheit abgedichtet ist, ein Zeitenrad und ein Blendenrad besitzt, dazu noch ein en Hebel zum Umschalten der Messmethode, eine shiftbare Programmautomatik und einen halbwegs angemessenen Preis, dann fliegt das Canongerümpel aus dem Fenster!

Rod

die hat...,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Februar 2008 - 19:41

mal abgesehen vom wasserdichtem Gehäuse, Leica mit der Digilux 3 eigentlich schon im Programm.

Gast schrieb:

Große Marken sind immer große Logistiker...Wenn Ihnen das nicht passt, dann dürfen Sie nichts mehr kaufen. Da ist die Eigenfertigungstiefe eine M8 vermutlich noch sehr hoch!

Aber zum Artikel: Gratulation und viel Glück! Bin gespannt auf die hoffentlich kommende digitale R. Wenn die dann gescheit abgedichtet ist, ein Zeitenrad und ein Blendenrad besitzt, dazu noch ein en Hebel zum Umschalten der Messmethode, eine shiftbare Programmautomatik und einen halbwegs angemessenen Preis, dann fliegt das Canongerümpel aus dem Fenster!

Rod

Sensor-Modul und Signalverarbeitung kommt von...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Februar 2008 - 13:41

...Jenoptik aus Deutschland.

Die Feinwerktechnik im Sinne digitaler Feinwerktechnik würde Ihnen einer der fachlich sattelfest ist und mit der in diesem Gebiet genutzen Terminologie umgehen kann erstmal verbal ordentlich um die Ohren hauen.
Die Feinwerktechnik-Expertise von Leica-Spezialisten wird bei der Gehäusekonstruktion z.B. bzgl. thermischer Eigenschaften von Materialien erweitert sobald Leica die Sensor-Module tatsächlich einfachst austauschbar gestaltet.
An dieser Expertise ist nichts digitales, denn selbst eine Komponente einer analogen Kamera, welche ähnliche Anforderungen stellen würde fordert dieselben Expertisen.
Wer sein Handwerk als Feinwerktechniker versteht anstatt nur mit Anteil am zusammenschrauben von Wegwerf-Ware hat kann seine Expertise auch im digitalen Zeitalter der Fotografie weiter wirkungsvoll in ein Unternehmen wie Leica mit einbringen. Dies erfordert aber auch eine Fokusierung bzw. Bewahren traditioneller Eigenschaften der Produkte bzw. einer typ. Leitz Camera/eben einer Leica.

Sorry aber was stellt eine Nikon D3, Canon 1Ds Mk III, etc. dar außer Testsieger zu sein. Was die Bewertung in den untersch. Disziplinen anbelang ist einem ernstzunehmenden Leica-User schlichtweg Banane, soweit Leica jenseits der M8 auch eine R10 auf den Markt bringt die man als Leica akzeptiert.
Das Angebot/Signal von Leica eine M8 und auch weitere Modelle in deren Lebensphase mit verbesserten Komponenten auffrischen zu können ist ein klares Signal, dass Leica aus einer Digitalen Kamera mehr macht als bisher sich anderen namhafte Hesteller befähigt fanden.
Andere wollen Gewinn und lancieren "Weiterentwicklungen(?)" aus dieser Betrachtungswarte als "Wegwerfware", während sich Leica um Produktpflege und Lebensphase einer neuen Technologie-Plattform auf hohem Niveau kümmert.

Dem Profi der sein Werkzeug durch Aufträge finanziert mag das egal sein ob er ständig nur im Austausch lebt. Dies aber eben im digitalen Zeitalter nur kurz- und mittelfristig egal, denn während Leica seine Technik verfeinert und nach Baukasten-Prinzip weitaus vielfältigere und attraktivere Derivate ausgestalten kann verausgaben sich andere Hersteller Ihre Technik-Monster zum Laufen zu bekommen, weil ständig alles als optimierte, gewinnmaximierende Wegwerf-Ware ausgestaltet werden muß.

Leica verdient an einer Leica M8 mit austauschbaren Modulen während Ihrer Lebensphase mehrfach ganz ohne Reparatur sondern eben Techischer Aufwertung durch neuen Verschluß oder Sensor-Modul. Andere Hersteller bieten zusammen mit mehr Megapixel, fps, ISO, etc. auch eine entsprechend proportionale zunehmende Fehlerzahl im Serienprodukt an.

Andere Technologie-Sparte. Wernher von Brau und sein Team betrachteten sich nicht wie die NASA und die Russen als Halbgötter der Raumfahrt sondern waren sich im klaren, dass der Weg zum Erfolg nur auf einem Baukasten-Prinzip und Modellpflege erfolgen kann anstatt einfach vor sich hinzubasteln oder ständig neue Konzepte versuchen miteinander zu kombinieren.
Wie sieht es heute aus? Welche Lösungen bringen die Menschheit wieder zum Mond bzw. jenseits eines Orbits um die Erde?
Die im Testlabor auf der Erde von dem Meßwerten bevorteilte Antriebstechnik der US-amerikanischen Raumfahrindustrie oder die über Jahrzehnte Leistungsmässig ausgereizte Raketenmotoren-Technik der Russen?
Alles Banane, denn selbst die Chinesen setzen für die Raumfahrt auf die Wernher von Braun Baukasten-Prinzip-Karte.

Baukasten-Prinzip und Modellpflege ist mittelfristig und va. langfristig klar im Vorteil. Und aus einer EOS 5D eine "EOS 5D i" zu machen ist keine Modellpflege wie im Sinne einer modernisierten Leica M8.

Der Vorteil einer schlanken, hochkompetenten und dementsprechend schlagkräftigen Truppe. Leica.

Anstatt monströs und träge wie va. ein Canon.

Mr. Ft, nach Ihrer logik müsste die Erde quadratisch sein

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Februar 2008 - 22:29

Ich könnte ihnen jetzt im Bezug auf Leica die Fakten schreiben, aber warum soll ich hier schlechte Stimmung verbreiten. Nur soviel: Ich wünsche Leica viel Glück und Kraft und mögen soviele Arbeitsplätze wie möglich erhalten bleiben.

Und Canon?

Sportfotografen: CANON, CANON, CANON...
Paparazzi: CANON, CANON, CANON...
Berufsfotografen: CANON, CANON, NIKON...
Amateurfotografen CANON, CANON, NIKON, Rest...
Hobbyknipser: CANON, CANON, NIKON, Rest...
Durchschnittliche Modefotografen: CANON, CANON, NIKON...
Top-Modefotografen: MAMIYA, HASSELBLATT, NIKON, CANON, Rest...
Magnum-Fotografen: LEICA M, NIKON, MAMYIA, CANON
Ärzte und Jäger: LEICA und NIKON

Alles klar?

Behütende Werkstätten?

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Freitag, 15. Februar 2008 - 08:46
Gast schrieb:

Während Canon für den Dauerpatienten EOS 1D Mk III die nächste OP vorbereitet arbeiten Leica-Kunden mit einer zuverlässigen Kamera.

Welche meinen Sie da, die M6 oder R6.2?

Gast schrieb:

Und Unternehmen welche Ihr höchstes Kapital (Feinwerktechniker) auch in schlechten Zeiten gut behüten werden eben belohnt, s. Leica bzw. Leitz Camera.

Leica als behütende Werkstätten? Das werden die Feinwerktechniker nicht gerne hören, außerdem stimmt es nicht.

Übrigens: im heutigen Kamerabau braucht man mehr Mechatroniker, Analog- und Digital-Elektroingenieure, Softwareentwickler. Feinwerktechniker reparieren eher die alten M3 und Leicaflexen.

Wo es ausschließlich auf beste Mechanik und Optik - ohne Elektronik - ankommt, hat Leica gerade enorme Probleme seine angekündigten Produkte serienreif zu bekommen: Ferngläser und Spektive, da fällt wohl eine gesamte Saison aus für Leica, und die Bird-Watcher kaufen Zeiss, Swarovski und Kowa.

Aber träumen Sie ruhig weiter: Nostalgie ist auch schön.

OhWeh