Ich habe nie die Fotos gemacht, die ich wollte. Sie waren immer besser oder schlechter.

— Diane Arbus

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Kuwait: Fotografie-Verbot ist Zeitungs-Ente (2x aktualisiert)

Ein Bericht der kuwaitischen Presse, wonach digitale Spiegelreflexkameras in der Öffentlichkeit verboten sind, ist eine veritable Zeitungsente:

Nachtrag (28.11.2010): Nicht nur das Auswärtige Amt (siehe unser Nachtrag unten), auch die kuwaitischen Ministerien wissen nichts von dem von der Kuwait Times gemeldeten Kameraverbot. Die Information war schlicht falsch, musste die Kuwait Times jetzt einräumen: So ein Verbot existiert nicht. Wir haben Überschrift („Kuwait: Fotografie suspekt“) und Einleitung entsprechend aktualisiert; hier im Folgenden nochmal die ursprüngliche Einleitung samt Text; nun in kursiv:

Gleich drei kuwaitische Ministerien sind einem Bericht der lokalen Presse zufolge zu dem Ergebnis gelangt, dass digitale Spiegelreflexkameras in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben – außer bei Journalisten:

Wie die Kuwait Times berichtet, sind die drei Ministerien für Information, für Soziales und für Finanzen kürzlich übereinstimmend zu dem Schluss gelangt, dass im Emirat Kuwait „die Fotografie Journalisten vorbehalten sein sollte“. Im Resultat sei es verboten worden, digitale Spiegelreflexkameras (DSLRs) in der Öffentlichkeit, auf Straßen und in Einkaufszentren zu benutzen.

Das wiederum frustiere die Künstler und es wunderten sich einige, so die Kuwait Times weiter, wie man zu so einer Einschätzung gelangen könne, böten doch auch Kompaktkameras und Fotohandys dieselben Möglichkeiten.

Andererseits könnten sich Vorübergehende angesichts einer DSLR schon fragen, ob sie nicht für die falschen Dinge benutzt würde, sei doch das Fotografie-Verständnis gemeinhin, angesichts des beschränkten Zugangs des Landes zur Kunst, etwas „irregeleitet“. Und so eine große, schwarze Kamera erschrecke die Menschen schon des Öfteren.

Amateurfotograf Mohammed Al-Eisa, der seit mehr als 10 Jahren fotografiert, jedenfalls hat sich der Kuwait Times zufolge entschlossen, nurmehr Tiere und Stilleben zu fotografieren: die bekümmere das Fotografiertwerden nicht.

(thoMas)
 

Nachtrag (25.11.2010): Nach Auskunft des Auswärtigen Amtes ist kein Gesetz in Kuwait bekannt, das Spiegelreflexkameras in der Öffentlichkeit verbietet. Auch Recherchen auf unsere Anfrage hin brachten keinen Hinweis auf ein solches Gesetz. Es könne allenfalls sein, dass so ein Gesetz in Planung, aber noch nicht rechtskräftig sei (unsere Anfrage diesbezüglich an die Kuwaitische Botschaft läuft). Diesen Themenbereich berühre allerdings ein Gesetz aus dem Jahre 2001, das missbräuchlichen Umgang mit Telekommunkationseinrichtungen unter Strafe stelle (Ordnungsstrafe, in schweren Fällen Haftstrafe), was im Speziellen bedeute, dass es nicht erlaubt sei, Personen ohne deren Einwilligung zu fotografieren.
 

So Gott will

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Mittwoch, 24. November 2010 - 22:11

"Diejenigen, die am Tag der Auferstehung von Allah am härtesten bestraft werden, werden die Bildermacher sein." (Überliefert bei al-Bukhaarii, siehe al-Fath, 10/382).

Ente!

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Samstag, 27. November 2010 - 18:32

Die Meldung wurde zurückgezogen.

Plaubel schrieb:

"Diejenigen, die am Tag der Auferstehung von Allah am härtesten bestraft werden, werden die Bildermacher sein." (Überliefert bei al-Bukhaarii, siehe al-Fath, 10/382).

in Einkaufszentren

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Mittwoch, 24. November 2010 - 22:26

besteht nicht nur in Kuweit meist Fotografierverbot. Un dies betrifft nicht nur DSLR-Kameras, sondern alles was Bilder produziert einschließlich. Handy und analoge Kameras.

kleiner aber feiner Unterschied

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 07:49
Shitop schrieb:

besteht nicht nur in Kuweit meist Fotografierverbot. Un dies betrifft nicht nur DSLR-Kameras, sondern alles was Bilder produziert einschließlich. Handy und analoge Kameras.

es ist aber ein Unterschied ob jemand von seinem Hausrecht Gebrauch macht oder ob es von Staatswegen verboten ist !
abgesehen davon dass man meist problemlos beim jeweiligen Shoopingcenter Management eine Aufnahmegenehmigung bekommt wenn man freundlich frägt

zu den Kuwaitis: verbohrte Betonschädel mit reichlich wenig Ahnung

Aha,

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Donnerstag, 25. November 2010 - 17:59
Gast schrieb:

zu den Kuwaitis: verbohrte Betonschädel mit reichlich wenig Ahnung

Gast schrieb:

Bei diesen zurückgebliebenen Molukkenstaaten wundert mich eigentlich überhaupt nichts.

Gast schrieb:

Willkommen in der "schönen neuen Welt", in der es nur noch gestylte Hochglanzfotos von machthabenden Obertanen und unterworfenen, hirnlos-glücklich-lächelnden Untertanen geben darf und gibt.

Daß immer und alles fotografierbar sein muß, scheint ein neues Grundrecht zu sein.
Ich rate zur Verschwörungstheorie.

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Sonntag, 28. November 2010 - 01:56
Plaubel schrieb:

Daß immer und alles fotografierbar sein muß, scheint ein neues Grundrecht zu sein.

Dabei böten sich den vielen Amateurfritzen doch so viele andere Hobbys an. Zum Beispiel Briefmarkensammeln oder Modelleisenbahnern.

oder

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Sonntag, 28. November 2010 - 12:20

Google-verpixelte Häuser abzeichnen.

filmeghost

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. November 2010 - 23:03

Gut dass wenigstens noch die Journalisten dürfen. Denn ohne Fotos, würde es da Geschichte geben?

Am islamischen Wesen soll die Welt genesen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 01:00

Bei diesen zurückgebliebenen Molukkenstaaten wundert mich eigentlich überhaupt nichts. Nur weiter so.

In Europa

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 07:48

besteht in zunehmend mehr Museen und selbst in vielen Kirchen ein generelles Photographieverbot (auch ohne Blitz), welches sich rasant verbreitet hat. Seit je her scheinen gewisse Menschen Angst vor dem BLICK der anderen zu haben, ganz besonders wenn sich dieser photographisch 'einfrieren' lässt. Auch das Urheberrecht an Bildern hat hier seinen Ursprung. Klassischerweise handelt es sich hier ja um Zwangsneurotiker, die die Macht eines anderen nicht ertragen können und jede Form von Abhängigkeit, Ausgesetzsein und Begehren zerstören wollen.

Nicht in Kirchen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 09:07

Ein Fotografieverbot mag auch damit zusammenhängen,dass viele Kamera-/Handy-Besitzer nicht wissen, wie man den Blitz ausstellt. Oder denen es einfach egal ist - Hauptsache, sie haben ihr Bild. Diese Einstellung nimmt ja auch immer mehr zu.

In Kirchen bestehen diese

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 09:12

In Kirchen bestehen diese Verbote noch viel zu wenig, die leider notwendig geworden sind, weil viele nicht mehr wissen, wo sie sich befinden.
Kirchen sind Orte, die Menschen gebaut haben, um Gottesdienste zu feiern, Andacht zu halten, zur Ruhe zu kommen oder auch zu beten...
Leider reagieren viele FotografInnen darauf nicht, wenn sie IHR Bild haben wollen.
Eigentlich sollten Verbote unnötig sein und nötiger Respekt vor den Gläubigen ausreichend sein. So ist es aber leider nicht.
Der das schreibt fotografiert seit Jahren sehr engagiert und hat schon öfter einfach nur auf den Moment gewartet oder hat den Ort, den er fotografieren wollte ein weiteres Mal aufgesucht bzw. auf ein Bild verzichtet.
Dabei hat er auch gelernt, wie heilsam es sein kann, wenn man sich auf die Situation der Menschen einläßt, die innehalten, und selbst zur Ruhe zu kommen.

Leute

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 08:17

das soll doch nur den Absatz von Systemkameras ankurbeln ... 8-)

Die Gesichts-Acht

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 16:07

lallt.

Alle Acht-ung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 17:04

Also, entweder fahr' ich hinkünftig als Journalist (also als ich selbst) nach Little Irak, oder ganz privat (8-)) - mit einer Systemkamera, aller fotografischen Logik nach ... 8-)

Kaufen die dort

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 17:11

Überhaupt was anderes als den Systemkameraklassiker Leica M ?
So gesehen ist es vielleich ja auch eine Lex Leica ! ;-)

Und wieder

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 28. November 2010 - 16:23

keine Exklusivstellung für die M ... 8-)

Macht nix.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 28. November 2010 - 21:33

Dafür haben die aber bereits den exklusiven Preis der exclusivsten Kamera der Exklusivkategorie Exclusiv- äähm "Beste Prestigekamera" gewonnen.

Und deren Ambassadoren sind auch exclusiv...

Nicht anders als woanders

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 28. November 2010 - 23:21

Die reichen Jungs kaufen alles was glänzt, Hauptsache teuer und schööön in der Schatulle verpackt, aber die Vertreter der dortigen Presse fotografieren mit dem, was die Hauptberuflichen auch bei uns verwenden, um gute Bilder für ihre Zeitungen und Zeitschriften abzuliefern: Sie verwenden die Topkameras von Nikon und Canon, denn auch auf der arabischen Halbinsel ist druckreife Bildqualität gefragt.

Gast schrieb:

Überhaupt was anderes als den Systemkameraklassiker Leica M ?
So gesehen ist es vielleich ja auch eine Lex Leica ! ;-)

Du sollst Dir kein Bild(nis) machen!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 09:41

Die "westliche Welt" braucht in dem Punkt überhaupt nicht das Maul aufzureissen!

Gerade in Deutschland (!) nutzen es die Machthaber für ihre eigenen Zwecke [Bilder-/Image-Hoheit] aus, dass eine laute Minderheit ständig nach dem (vermeintlichen) "Recht am eigenen Bild" schreit, sobald im öffentlichen Raum eine Kamera, die nicht nach Fotohandy oder Überwachungskamera aussieht, auf jemanden gerichtet wird! Charakteristisch dafür ist ja auch das Geplärre, das zuverlässig jedes Mal in jedem Foto-Portal im Internet losgeht, sobald "Street"-Fotos gezeigt werden, auf denen Menschen im öffentlichen Raum sichtbar sind, die weder bekannte Politschranzen, noch sonstige A/B/C Promis sind.

Deutschland ist mittlerweile ja sogar auf dem besten Weg, das "Menschen-in-der-Öffentlichkeit-Fotografierverbot" mit Hilfe erzkonservativer Richter rechtlich zu implementieren!

Da braucht man also gar nicht bis ins despotische Morgenland schauen.
Willkommen in der "schönen neuen Welt", in der es nur noch gestylte Hochglanzfotos von machthabenden Obertanen und unterworfenen, hirnlos-glücklich-lächelnden Untertanen geben darf und gibt.

"Du darfst Dir kein Bild machen!" - war schon immer eine der Grundregeln der Be-Herrscher und Macht-Haber ... egal ob weltlicher oder religiöser Ausprägung!

Die Macht der Wenigen...

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Donnerstag, 25. November 2010 - 14:01
Gast schrieb:

... ...
Willkommen in der "schönen neuen Welt", in der es nur noch gestylte Hochglanzfotos von machthabenden Obertanen und unterworfenen, hirnlos-glücklich-lächelnden Untertanen geben darf und gibt.

"Er rührte an den Schlaf der Welt..." ;-)

Der Mammon ist die Macht - und jene Hexenmeister, die dem Mammon dienen, gebieten darüber, was richtig und was falsch ist...

...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 15:29
no_photo_please schrieb:
Gast schrieb:

... ...
Willkommen in der "schönen neuen Welt", in der es nur noch gestylte Hochglanzfotos von machthabenden Obertanen und unterworfenen, hirnlos-glücklich-lächelnden Untertanen geben darf und gibt.

"Er rührte an den Schlaf der Welt..." ;-)

Der Mammon ist die Macht - und jene Hexenmeister, die dem Mammon dienen, gebieten darüber, was richtig und was falsch ist...

Abziehbilder vom echten Menschen - Götzen ihrer selbst. Dafür braucht' es auch gar keiner Bilderverbote, es sei denn aus irrationalem Selbstverständnis heraus ...

Deutsche Paranoia.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 17:52
Gast schrieb:

Deutschland ist mittlerweile ja sogar auf dem besten Weg, das "Menschen-in-der-Öffentlichkeit-Fotografierverbot" mit Hilfe erzkonservativer Richter rechtlich zu implementieren!

Hat nichts nur mit erzkonservativen Richtern zu tun. Geh doch nur mal mit ner DSLR über'n Weihnachtsmarkt und versuch da ein Bild von einer Bude zu machen. Sofort geht das Geschrei los: "Keine Photos!" Man könnte ja den Kitsch nachbauen. Dann richte die Knipse mal auf den klampfespielenden Sechsjährigen. Sofort spricht spricht dich die Mutter an, dass sie von dem Bild bitte Tantiemen möchte. Klar, der Rotzbengel ist ja auch ein Top-Model mit 'ner Gage von Claudia Schiffer... Und dann das unsägliche Geplärre um Google-Street-View in Deutschland. Wenn die Leute nicht wollen, dass man ihre Fassade sieht, dann sollen sie sie doch mit Bettlaken o.ä. zuhängen. Cristo können sie dafür ja nicht engageieren: Sonst steht sofort die versammelte Presse vor der Fassade...

Mal so gefragt…

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Sonntag, 28. November 2010 - 01:08

Welcher vernünftige Mensch treibt sich heute noch auf Weihnachtsmärkten rum? Hinter dem verklärten Budenzauber stehen doch meistens gierige Eventagenturen als Organisatoren; die angeblichen Standbetreiber sind in Wahrheit Angestellte von grösseren Händlern, die billigen Sino-Tand unters Volk bringen müssen.

Aber ja, was erfreuen wir uns doch nicht an all den handgefärbten Saris, den Traumfängern, oder etwa den «natürlichen» Duftölen und Ökosalben. Die sind auch deshalb natürlich, weil Erdöl ja ein Naturprodukt ist. Glühwein indes heisst in Frankreich nicht umsonst Chateau Migraine. Also wer‘s braucht…

Du,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 28. November 2010 - 10:41

da gibt es Unterschiede. Hier, wo ich in Frankreich wohne, hat eine deutsche Gruppe den Weihnachtsmarkt initiert. Motto: So ohne Glühwein ist Weihnachten nix. Also haben sie in der Vergangenheit den guten Aldi-Glühwein verkauft (immer noch besser als gar nichts). Die franz. Nachahmer dagegen nehmen die billigste Brühe, die sie finden können, kippen noch ordentlich Zucker rein und verkaufen das dann als "Vin Chaud". Aber die Plörre kriegt man echt nicht runter.

Und den Sino-Tand wirst Du auch ganz schnell wieder sooo romantisch finden, wenn du drei Weihnachten in Barcelona zugebracht hast und du mit dem Moos-und-Kackenden-Baumstamm-Markt vor der Kathedrale vorlieb nehmen musstest..

Ich fordere...

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Donnerstag, 25. November 2010 - 11:00

... amerikanische Luftunterstützung an! Jungs und Mädels, bombardiert diese Ministerien mit schweren DSLRs!
Wer sich auf dem Klo versteckt, muss mit bunkerbrechenden Hasselblads rechnen.

Viel Geschrei um nichts

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. November 2010 - 12:14

Wer oder was ist denn Kuwait?

Warm und trocken?

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Donnerstag, 25. November 2010 - 14:04
Gast schrieb:

Wer oder was ist denn Kuwait?

O.K. ist natürlich eine provokante Scherzfrage.
Aber wer in einem geheizten Raum sitzt und dazu noch den Komfort einer elektrischen Beleuchtung in Anspruch nimmt, sollte einen wichtigen Öllieranten wie Kuwait nicht ignorieren.
So lange wie wir von diesen Lieferungen abhängig sind, bleibt wohl nichts übrig als die Marotten solcher Staaten zu ertragen.
Schimpfen schon, aber bitte leise! ;-))
---------------
Könnte Ironie ...

Marotten ertragen?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 28. November 2010 - 17:47
Statler schrieb:
Gast schrieb:

Wer oder was ist denn Kuwait?

O.K. ist natürlich eine provokante Scherzfrage.
Aber wer in einem geheizten Raum sitzt und dazu noch den Komfort einer elektrischen Beleuchtung in Anspruch nimmt, sollte einen wichtigen Öllieranten wie Kuwait nicht ignorieren.
So lange wie wir von diesen Lieferungen abhängig sind, bleibt wohl nichts übrig als die Marotten solcher Staaten zu ertragen.
Schimpfen schon, aber bitte leise! ;-))
---------------
Könnte Ironie ...

Die einen nennen es "Marotten ertragen",die anderen "unangebrachter vorauseilender Gehorsam"

Das ach so unentbehrliche Erdöl ist in wenigen Jahren aufgebraucht.
Die Herren sollten sich bewusst werden,dass bei uns das Wasser vom Himmel fällt.Die einen nennen es Niederschlag,die anderen Goldregen.

Das Barrel Wasser wird den Erdölpreis deutlich übersteigen.

(Enthält keine Ironie)

Merkmal aller Diktaturen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 28. November 2010 - 19:00

Undurchsichtige Willkür-Gesetze, die je nach aktueller Interessenlage so oder so ausgelegt werden. Und jetzt allah u akbar ihr Ungläubigen.

Fotografie-Verbot ist Zeitungsente?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 28. November 2010 - 19:40

Komisch ... da haben wir vom Kuwaitischen Konsulat in Bern eine andere Auskunft erhalten. Dieses hält den Artikel der Kuwait Times für glaubwürdig und empfiehlt Reisenden sich beim Fotografieren unauffällig zu verhalten und keine staatlichen Gebäude zu fotografieren. Zur Zeit steht noch eine weitere Antwort aus - eventuell greifen wir das Thema nochmals auf, falls sich eine relevante Erkenntnis ergibt. Urs Tilmanns Fotointern.ch

Gast schrieb: ... Dieses

Bild von Redaktion photoscala
Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Montag, 29. November 2010 - 05:07
Gast schrieb:

... Dieses hält den Artikel der Kuwait Times für glaubwürdig und empfiehlt Reisenden sich beim Fotografieren unauffällig zu verhalten und keine staatlichen Gebäude zu fotografieren. ... Urs Tilmanns Fotointern.ch

Die Kuwait Times musste zurückrudern: "The article wrongly stated that a ban on DSLR cameras was implemented by the Ministries of Information, Social Affairs and Finance. This information is false." - Die Information ist falsch.

(thoMas)