Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.

— Friedrich von Schiller

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Kontraperfekt: Plastikobjektive von Holga

Foto Plastikobjektive von HolgaHolgas Plastikobjektive für digitale Spiegelreflexkameras – mit Fix- oder Lochblende erhältlich – kosten nur rund 20 Euro und setzen beim Fotografieren auf den Spaßfaktor; der Drang zur absoluten Bildschärfe wird ebenso gebrochen wie Gegenlicht in allen Regenbogenfarben:

 
Pressemeldung der B.I.G. Brenner Import- & Großhandels GmbH:

Holga Fun-Objektive

Den Spaßfaktor beim Fotografieren und den Look von Holga-Bildern gibt es nun auch für digitale Spiegelreflexkameras – dank der Holga Plastikobjektive.

Foto Plastikobjektive von Holga Diese neuen Holga Objektive sind superleicht, sehen aus wie Produkte aus der Toy-Branche und kommen aus Fernost. Aus Gesprächen mit anderen fanatischen „Holgagraphers“ ergeben sich neue Sichtweisen auf Gewöhnliches. Die Kunststofflinsen brechen die Sterilität des digitalen Zeitalters und den einseitigen Drang zur absoluten Bildschärfe und sie brechen bei Gegenlicht die Strahlen in allen Regenbogenfarben.

Selbstverständlich sind diese Produkte nicht mit optischen Spitzenobjektiven zu vergleichen, aber das will auch niemand. Ganz im Gegenteil: Fotografie mit den Holga Objektiven ist eine andere Sache. Hier geht es nicht um absolute Präzision oder um ein Maximum an künstlicher Perfektion. Wer weiche Bilder mit weichen Lichtflüssen bevorzugt, dem sind diese Objektive uneingeschränkt empfohlen.

Die Entfernungseinstellung erfolgt, natürlich ohne Autofocus, über Symbole für 70cm, 2m, 6m und 10m bis unendlich.

Die Blende ist eine einfache, fest eingebaute Lochblende: Blende 8 – die Sonne lacht! Manche Freaks haben sie für höhere Lichtstärke und noch mehr Rand-Unschärfe auch herausgebrochen.

So viel Spaß für so wenig Geld, da kann jeder mal experimentieren, denn jedes Objektiv kostet gerade einmal 19,99 EUR (UVP). Lieferbar als 60mm für Canon EOS, Nikon, Pentax K und Sony alpha sowie als 25mm für Sony NEX und Panasonic G.

Wer mit diesen Objektiven noch mehr Spaß haben möchte, für den gibt es die Holga Fisheye-Vorsätze dazu. Einfach aufstecken und schon wird der Bildwinkel auf bis zu 170° erweitert – Verzerrungen inbegriffen. Den Fisheye-Vorsatz gibt es für die 25mm-Objektive zum Preis von 29,99 EUR (UVP) bzw. für die 60mm Objektive zum Preis von 49,99 EUR (UVP).

Foto Plastikobjektive von Holga Und dann gibt es auch noch die Holga Lochobjektive im gleichen Design. Worum es sich um ein Lochobjektiv handelt muss hier sicher nicht erwähnt wird. Oder doch? Na gut: So ein Lochobjektiv besitzt statt einer Linse lediglich ein winziges Loch, durch welches belichtet wird. Es bricht das Licht ähnlich einer Linse und erzeugt so ein Bild auf dem Sensor. Die einzige Voraussetzung besteht darin, dass der jeweilige Fotoapparat eine Möglichkeit zur Langzeitbelichtung besitzen muss. Ein Stativ ist selbstredend unerlässlich ohne die Aufnahme zu verwackeln. Im Reflexsucher ist bei der Blende f/166 und hellem Licht das Bild noch vage im Reflexsucher betrachten, ansonsten heißt es: anvisieren, eine Kamera mit optischem Sucher oder einen Aufstecksucher verwenden.

Das Holga Lochobjektiv ist erhältlich für Canon EOS, Nikon, Pentax K, Sony alpha, Sony NEX sowie Panasonic G / Olympus PEN zum Spaßpreis von jeweils 19,99 EUR.

Weitere Infos unter: www.big-photo.de

 

(thoMas)
 

Billigeren

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 10:59

Drogenersatz wird's wohl nicht geben, oder ...?

Das passt ja in die heutige Zeit...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 11:11

zurück zu Murks und Schrott. Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln. Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

Wozu forschen wir (...) nach Verbesserungen? ...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 13:25
Gast schrieb:

zurück zu Murks und Schrott. Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln. Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

...damit Spießbürger besser Pixel zählen können und alles feinstens aussieht.
Nur ja keine Krativität und Akzeptanz, geschweige denn noch 'n Spaßfaktor...
Gruß

Nicht die technische Perfektion macht das Bild

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 14:34
Gast schrieb:

Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln. Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

Ganz einfach, weil technische Perfektion für sich alleine nur kalt und steril wirkt. Mit der Zunahme der technischen Perfektion in der Fotografie gibt es auch die Versuche mit Weichzeichnern, Vaseline beschmierten Filtern oder angehauchten Objektiven eine traumhafte Stimmung zu erzeugen. Mal ganz abgesehen von Objektivkonstruktionen die durch gezielte Reduktion der Korrektion eine Verbesserung des Bokehs im Nah- oder Hintergrundbereich erzielen wollen.

Nicht umsonst gibt es Anhängerschaft die statt CD wieder den Klang von Venylplatten bevorzugt.
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mirrorless rules !

Es schlechter machen als alle anderen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 15:22

Wie sagte doch Miroslav Tichy, der Primitiv-Holzkamerabauer und Foto-Voyeur: Wenn du berühmt werden willst musst Du es schlechter machen als alle Anderen.

Schwach...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 09:23
Gast schrieb:

Wie sagte doch Miroslav Tichy, der Primitiv-Holzkamerabauer und Foto-Voyeur: Wenn du berühmt werden willst musst Du es schlechter machen als alle Anderen.

Tichy würde sich im Grab umdrehen wenn er "Ihr Zitat" so aus dem Zusammenhang gerissen lesen würde! Tichy war nämlich genau jemand der erkannt hatte, dass nicht die Perfektion das künstlerische Bild prägt und abseits der Popularität und des "Gern Gesehenen" seinen eigenen Weg ging. Diese Diskussionen hier erinnern mich an den Diskurs der Anhänger des Naturalismus und der Impressionisten vor gut hundert Jahren. Die Einen sahen die Kunst im perfekten Abbild der Natur die Anderen im Versuch Gefühle und Emotionen im Bild festzuhalten.
Ich würde mich verwehren einen Waldmüller als "Nichtkünstler" zu bezeichnen aber wir sind uns wohl einig, dass Monet und Cezanne hervorragende Künstler waren.

Das Problem in der Fotografie ist, im Gegensatz zu Malerei, dass eine technisch korrekte Abbildung der Realität mit heutigen Mitteln ungemein leicht herzustellen ist. Eine Abbildung von Blümchen, Makros von allerlei Getier sowie Ideenlose Portraits überfluten daher nich nur die zahlreichen Fotoforen sondern werden dort von den einzelnen Usern auch noch als aussergewöhnlich und künstlerisch wertvoll dargestellt.

Ich stelle dann immer die Frage: Wie oft sehen sie im Web, Magazinen oder Büchern Aufnahmen wie das Ihre. Falls sie sich eingestehen müssen, dass man ähnliches oft zu sehen bekommt wissen Sie um den aussergewöhnlich künstlerischen Wert Ihrer Arbeit bescheid. Bedeutet aber nicht, dass man als Amateur oder auch Profi nich stolz auf seine Areit sein darf. Und Freude soll das Hobby ja auch noch machen, dafür hat man ja eines.
Betrachtet man aber Tichys Arbeiten im Kontext der Zeit (ganz wichtig), bemerkt man, dass er mit viel Passion - er gab ein Leben in für uns gewohnten sozialen Strukturen bewußt auf - seine Arbeit verfolgte. Damals von vielen als Trash eines Spinners abgetan, wird sie heute tausendfach von Profis und Amateuren bewußt oder unbewußt nachgeahmt.
Wenn ich ein reales Abbild eines Gegenstandes will - gehe ich zum Kopierer. Argumente wie - so scharf wie möglich, so farbecht wie möglich, so korrekt belichtet wie möglich sind Argumente die technische Eigenschaften beschreiben. Daher kam auch der Diskurs der Fotografen und Maler zu beginn des letzten Jahrhunderts auf. Reduziere ich mein Handwerk nur auf das, ist es eben ein Handwerk. Gehe ich darüber hinaus schafft man evtl. auch Kunst - Das macht die Fotografie so spannend und die Diskussionen so zahlreich. Aber bitte bleiben Sie beim Zitieren von Künstlern im Kontext der Aussage die die Künstler treffen wollten.

Danke, schöner Beitrag!

Eingetragen von
aesthet
(Stammgast)
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 23:21

...und allen Viel-, Wenigschreibern oder Nur-Lesern hier: Frohe Weihnachten!

Sehr gut

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 24. Dezember 2011 - 05:37

komentiert.
Aber man muss sich auch hier im Forum immer wieder dran erinnern, die Einen müssen eben technisch perfekt sein bei der Abbildung eines Nudelgerichtes für ein Gourmet-Magazin, um ihre Familie ernähren zu können. Andere können sich, als Ausgleich für einen möglichweise wenig Kreativität zulassenden Job, abends mit der Fotografie etwas auspinnen, und darunter gibt es bestimmt auch welche die Spaß an sowas nicht Perfektem haben.

Ja, das ist eben der Unterschied:

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 25. Dezember 2011 - 13:39

Profis müssen die Vorgaben der Auftraggeber erfüllen. Technische Perfektion inbegriffen. In der Kunst kann das eine Rolle spielen, muss aber ganz bestimmt nicht. Da gilt die besondere Aussage, der besondere Blick. Perfektion ist da eher eine Form der Behingerung. Nichts ist wirklich abgeschlossen, vollendet.

Dagegen haben Amateure, egal wie hoch oder niedrig der Anspruch ist, effektive Narrenfreiheit. Sie dürfen tun, was ihnen Spaß macht. Und dabei ungeheuer interessante Bilder machen, oder einfach Banales und Alltägliches, der Urlaub, die Kinder oder, oder . . .

Viele engagierte Fotografen, die durchaus einen künstlerischen Anspruch haben, können und wollen aber nicht unbedingt von dieser Kunst, von der Fotografie leben. Setzt das doch den Arbeiten bereits wieder enge Grenzen, bedingt wie so oft eine Masche, muss eine bestimmte Form der Ausprägung immer und immer wieder durchgenudelt werden, damit das geneigte Publikum den Immerwährenden erkennt. Usw.

Ich persönlich würde sagen, dass "echte" Fotografen, die von ihrer Arbeit leben müssen, nicht unbedingt total beneidenswerte Menschen sind. Das Metier bedingt seine Abhängigkeiten. Deshalb bin ich froh, dass ich ein engagierter Amateur sein darf, der unbehelligt von äußeren Einflüssen seine Bilder machen darf. Die werden dann zwar nur einem begrenztem Publikum zugänglich, aber was solls.

Der Unterschied ist der

Eingetragen von
Gast
am Montag, 26. Dezember 2011 - 08:46

Technisch verschlechtern, verfremden, kann ich, mit entsprechendem Zubehör, jede Aufnahme. Technisch verbessern nur verzweifelt schwer ...

Statler schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 15:57
Statler schrieb:
Gast schrieb:

Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln. Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

Ganz einfach, weil technische Perfektion für sich alleine nur kalt und steril wirkt. Mit der Zunahme der technischen Perfektion in der Fotografie gibt es auch die Versuche mit Weichzeichnern, Vaseline beschmierten Filtern oder angehauchten Objektiven eine traumhafte Stimmung zu erzeugen. Mal ganz abgesehen von Objektivkonstruktionen die durch gezielte Reduktion der Korrektion eine Verbesserung des Bokehs im Nah- oder Hintergrundbereich erzielen wollen.

Nicht umsonst gibt es Anhängerschaft die statt CD wieder den Klang von Venylplatten bevorzugt.
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mirrorless rules !

Naja, wenn es danach geht, ich höre auch noch gerne LPs, aber die sind so gepflegt, dass kaum knistern zu hören ist. Das ist in meinen Augen auch nicht vergleichbar mit den Argumenten, die ich oben genannt habe. Da geht es um absichtliche Qualitätsminderungen, aus mir nicht nachzuvollziehenden Gründen.
Gruß,
Michael/SH

Zitat: Da geht es um

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 23:26
Zitat:

Da geht es um absichtliche Qualitätsminderungen, aus mir nicht nachzuvollziehenden Gründen.
Gruß,
Michael/SH

Das wär' dann der Grund. Leute wie DU sollen es nicht nachvollziehen können.

Weil

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 14:25

könnte man's nachvollziehen, würde man's nicht kaufen.
Aber wahrscheinlich kann's eh jeder nachvollziehen, schaltet aber irgendwie seinen Verstand aus, um (für sich) einen Kauf rechtfertigen zu können.

Wie lange muss man Holga quirlen,damit es Sahne wird?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 16:10
Statler schrieb:
Gast schrieb:

Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln. Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

Ganz einfach, weil technische Perfektion für sich alleine nur kalt und steril wirkt. Mit der Zunahme der technischen Perfektion in der Fotografie gibt es auch die Versuche mit Weichzeichnern, Vaseline beschmierten Filtern oder angehauchten Objektiven eine traumhafte Stimmung zu erzeugen. Mal ganz abgesehen von Objektivkonstruktionen die durch gezielte Reduktion der Korrektion eine Verbesserung des Bokehs im Nah- oder Hintergrundbereich erzielen wollen.

Nicht umsonst gibt es Anhängerschaft die statt CD wieder den Klang von Venylplatten bevorzugt.
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mirrorless rules !

Die Resultate dieser Junk-Optiken lassen sich mit jedem Bildbearbeitungsprogramm (z.B mit dem kostenlosen Picasa mit nur einem Mausklick)simulieren.
Das ganze Geschwafel erinnert mich an den Lomo Hype der 80ziger.
Die Schallplatten waren übrigens aus Vinyl.Ist halt schon lange her.

Interessant!

Eingetragen von
Grüßender
(Stammgast)
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 01:26

Lomo-Hype der 80er? Also DIE Lomo hat ja keine 80 mm. In den 80ern gab‘s auch noch keinen Lomo-Hype. Nun, was meint der gute Schreiberling? War er seiner Zeit vorraus? Sicher nicht. Freuen wir uns, dass er (oder sie?) wenigstens die deutsche Rechtschreibung beherrscht!

Beherrsche er also diese weiter, schweige aber sont bitte!

Bonusfrage: Na? Wieviele Fehler habe ich hier eingebaut?

Richtiger

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 16:12

Venyl statt MP3 ... CD gegen LP, das war die Schlacht von vorgestern.

Guter Vorsatz

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 30. Dezember 2011 - 09:23

Fremdworte sollte nur benutzen, wer sie auch fehlerfrei wiedergeben kann. Für Statler ein guter Vorsatz für das neue Jahr. Vinyl ist die Abkürzung von Polyvinylchlorid, der Grundstoff, aus dem seit Ende der Vierziger Jahre Schallplatten gepresst werden. Noch einmal ganz langsam für sich vorlesen und dann zehnmal auf Papier schreiben: Vinyl, Vinyl, Vi.....

Statler schrieb:
Gast schrieb:

Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln. Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

Ganz einfach, weil technische Perfektion für sich alleine nur kalt und steril wirkt. Mit der Zunahme der technischen Perfektion in der Fotografie gibt es auch die Versuche mit Weichzeichnern, Vaseline beschmierten Filtern oder angehauchten Objektiven eine traumhafte Stimmung zu erzeugen. Mal ganz abgesehen von Objektivkonstruktionen die durch gezielte Reduktion der Korrektion eine Verbesserung des Bokehs im Nah- oder Hintergrundbereich erzielen wollen.

Nicht umsonst gibt es Anhängerschaft die statt CD wieder den Klang von Venylplatten bevorzugt.
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Schrott?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 14:42
Gast schrieb:

zurück zu Murks und Schrott. Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln.
Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

Die perfekte Plastikwelt der 1980er ist out. Authentizität und Retro sind in, und dazu gehören Vignetten, Filmrauschen und Bildfehler. Wir Menschen sind ja auch nicht perfekt.
Dieser "Schrott" macht Fotos individuell. Viele wollen sich mit Ihren Fotos ausdrücken, nicht nur abbilden.

Übrigens, Rauschen und Knistern werden schon lange als Stilmittel bei Musikproduktionen eingesetzt.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 09:59
Gast schrieb:
Gast schrieb:

zurück zu Murks und Schrott. Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln.
Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

Die perfekte Plastikwelt der 1980er ist out. Authentizität und Retro sind in, und dazu gehören Vignetten, Filmrauschen und Bildfehler. Wir Menschen sind ja auch nicht perfekt.
Dieser "Schrott" macht Fotos individuell. Viele wollen sich mit Ihren Fotos ausdrücken, nicht nur abbilden.

Übrigens, Rauschen und Knistern werden schon lange als Stilmittel bei Musikproduktionen eingesetzt.

Bei mir ist Retro, wenn ich mein Zeiss Planar 1,4/85 an meine digitale Canon EOS adaptiere. Das ist Retro-Qualität der 80er Jahre und nicht Plastik. Wer glaubt, dass man mit Schrott, welcher auch noch Geld gekostet hat, meint hochwertige und künstlerisch beachtenswerte Fotos machen kann, lebt in einer verkehrten Welt, oder hat sich durch Werbung verwirren lassen. Der Zeitgeist ist heute, mit Schrott viel Geld zu machen.

Gast schrieb: Gast

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Samstag, 24. Dezember 2011 - 15:12
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Gast schrieb:

zurück zu Murks und Schrott. Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln.
Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

Die perfekte Plastikwelt der 1980er ist out. Authentizität und Retro sind in, und dazu gehören Vignetten, Filmrauschen und Bildfehler. Wir Menschen sind ja auch nicht perfekt.
Dieser "Schrott" macht Fotos individuell. Viele wollen sich mit Ihren Fotos ausdrücken, nicht nur abbilden.

Übrigens, Rauschen und Knistern werden schon lange als Stilmittel bei Musikproduktionen eingesetzt.

Bei mir ist Retro, wenn ich mein Zeiss Planar 1,4/85 an meine digitale Canon EOS adaptiere. Das ist Retro-Qualität der 80er Jahre und nicht Plastik. Wer glaubt, dass man mit Schrott, welcher auch noch Geld gekostet hat, meint hochwertige und künstlerisch beachtenswerte Fotos machen kann, lebt in einer verkehrten Welt, oder hat sich durch Werbung verwirren lassen. Der Zeitgeist ist heute, mit Schrott viel Geld zu machen.

Guter Witz! Die Stelle mit der verkehrten Welt war besonders lustig! Vielen Dank für soviel Spaß!

Der Spaniel. Wau!

Gast schrieb: zurück zu

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 19:18
Gast schrieb:

zurück zu Murks und Schrott. Billig, aber die Bilder sehen aus wie von einer 60er-Jahre Instamatik. Da passen die iPhone-Apps, die die Fotos in Polaroid-Qualität verschandeln. Demnächst wird Musik wieder mit knistern und rauschen versetzt. Wozu forschen wir eigentlich noch nach Verbesserungen?

Heul doch!

Der Spaniel. Wau!

Viele Megapixel und Holga-Optik - Das passt doch nicht zusammen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 13:58

Eine schrabbelige Leica III mit Summar 2,0/50 mm Optik gibt ebenfalls "kontraperfekte" Resultate, ist aber viel stilsicherer.

Nur 19,99 Euro?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 16:06

Also mal ehrlich, der Preis ist ok. Bei den sonst so üblichen Fantasiepreisen in der Branche hätte ich jetzt mehr 99,99 UVP erwartet.

Lochkamera zum kleinen Preis

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 17:00

Lochkamera zum kleinen Preis - prima! Da lohnt sich der Selbstbau kaum.

Oha,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Dezember 2011 - 19:50

heilige Kühe massenweise in den Bach geschubst. Das reinste Killingfield für die eingefärbten Optikexperten hier! Spaß haben wollen? Mit Plastikobjektiven? Eingebauter Unschärfe, fringing objects in Serie, alles Plastik und manch einer bricht sich auch noch die Lochblende raus, das reinste Barbarentum. Der reinste Hochverrat an gediegener Optiktechnik!

Sowas gehört verboten! Macht die Grenzen dicht, Holga darf nicht mehr auf den Kontinent.

Schon

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 17:52

aber als deklarierter Plastikmüll mit Entsorgungszertifikat.

Ich finds witzig

Bild von Vargsang
Eingetragen von
Vargsang
(Liebhaber)
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 09:04

Daher werd ich mir auch so ein Teil zu legen. Mal was zum rum probieren. Man sollte die Fotografie nicht immer so ernst nehmen. Die darf auch durchaus einfach mal nur Spaß machen. ;-)

Mit der Argumentation

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 13:58

können Sie sich auch ein Präservativ über die Optik ziehen ...

Gast schrieb: können Sie

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 27. Dezember 2011 - 20:30
Gast schrieb:

können Sie sich auch ein Präservativ über die Optik ziehen ...

Wenn dadurch ein interessantes Bild entsteht; Warum nicht. ;-)

Wo ist denn hier der

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 15:08

Wo ist denn hier der "gefällt mir!" button?

Danke und Gruß

Aus Spaß

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 17:18

wurde Freud. Aber der ist auch schon lang tot. 8-)

Man darf das alles nicht so verbissen sehen

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Freitag, 23. Dezember 2011 - 17:57
Gast schrieb:

Aus Spaß wurde Freud. Aber der ist auch schon lang tot. 8-)

Das geht anders:
Aus Spaß wurde Ernst
und Ernst lernt jetzt laufen.
------------------
Ein frohes Fest euch allen und euren Familien
Und der Redaktion natürlich auch!

Schönes Zeug.....

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 10:53

Es ist doch schön wenn ein Spieltrieb förderndes Plastikteil solche Emotionen hervorrufen kann. Für mich bedeuten Bilder, egal wie sie entstanden sind, erst mal Entspannung beim Betrachten.

Wenn die Teile dann auch noch preiswert sind, seeehr schööön. Wenn Aufnahmen aussehen wie die eines Fünfjährigen der in den 70igern Papas Polaroid erwischt hat finde ich das toll. Würde man sich ein Plugin kaufen käme dieses teurer als die Effekte die man mit den Holga Dingern schon bei der Aufnahme erzeugen kann.

Schön das es immer wieder solches Zeug gibt.

Bei einem Fünfjährigen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 15:52

darf das auch als toll durchgehen ... bei einem Fünfzigjährigen zeugt es bestenfalls von wenig Reife.

Hui...

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Donnerstag, 29. Dezember 2011 - 23:08
Gast schrieb:

darf das auch als toll durchgehen ... bei einem Fünfzigjährigen zeugt es bestenfalls von wenig Reife.

...da kennt sich aber richtig jemand aus und sagt uns was sich gehört!

Bist Du der Photoscala-Psychologe?

Bestenfalls kann Fotografie auch was mit Spaß zu tun haben, lieber "Bestenfalls".

Der Spaniel. Wau!

Auf Hunde

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 30. Dezember 2011 - 07:40

ist das natürlich auch nicht anwendbar ... die laufen zeitlebens jedem Stöckchen hinterher, das man ihnen wirft.

Gast schrieb: ist das

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Freitag, 30. Dezember 2011 - 12:50
Gast schrieb:

ist das natürlich auch nicht anwendbar ... die laufen zeitlebens jedem Stöckchen hinterher, das man ihnen wirft.

Na, auch getroffene anonyme WEB2.0 Nixus Minimaxe wie Du bellen!

Lustig.

Jetzt erkläre uns bitte nochmal, was an Holga-Objektiven ungehörig ist, aber bitte so richtig mit pyschologischem Tiefgang, Du verkappter Hundefanatiker!

Der Spaniel. Wau!