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Kamera-Modul-System „GXR“ von Ricoh

Foto des Modulsystems GXR von RicohRicoh stellt heute eine Kompaktkamera der gänzlich anderen Art vor: die GXR (459 Euro) kann mit Aufnahmemodulen (ab 370 Euro) bestückt werden. Die Möglichkeiten scheinen schier grenzenlos, erste Teile soll es ab Dezember 2009 geben:

Die Besonderheit der GXR ist, dass Ricoh die Kamera an einer ganz anderen Stelle getrennt hat, als das üblich ist. Wird normalerweise das Objektiv gewechselt (Bajonett), so wechselt das japanische Unternehmen Aufnahmemodule (Schiebe-Anschluss), die aus einem Sensor samt dem passendem Objektiv und Bildprozessor bestehen - das Kameragehäuse beherbergt im Wesentlichen Bildanzeige (Monitor), Energieversorgung (Akku) und die Bildspeicherung (Speicherkartenschacht). Kleiner oder großer Sensor, Hochgeschwindigkeitssensor, Kleinbild-Vollformatsensor ... liegen im Bereich des Möglichen. Ricoh packt jeweils das entsprechend konstruierte Objektiv samt passendem Bildprozessor zum Sensor und gibt sich überzeugt, damit das Beste aus allen Fotowelten vereint zu haben: die Vorteile dieser Konstruktion sollen in der Handlichkeit und einfachen Bedienung bei hoher Bildqualität liegen.
 

Foto GXR + Aufnahmemodul Ricoh-Objektiv 2,5-4,4/24-72 mm VC (S10) + Weitwinkelvorsatz DW-6

GXR + Aufnahmemodul Ricoh-Objektiv 2,5-4,4/24-72 mm VC (S10) + Weitwinkelvorsatz DW-6

 
Die Einführung der GXR ist zum 4. Dezember 2009 geplant, die Preise sind wie folgt veranschlagt:
 

GXR 459 Euro
Aufnahmemodul GR-Objektiv 2,5/50 mm MACRO (A12); APS-C-CMOS-Sensor, 12,3 Megapixel 670 Euro
Aufnahmemodul Ricoh-Objektiv 2,5-4,4/24-72 mm VC (S10); 1/1,7"-CCD-Sensor, 10 Megapixel 370 Euro

 
Wobei Ricoh auch auf die „unzähligen Möglichkeiten“ für einen zukünftigen Systemausbau durch zusätzliche Module verweist; so würden etwa Module für die Speicherung und die Bildausgabe in Betracht gezogen. Auch über ein Sportaufnahme-Modul für Hochgeschwindigkeitsaufnahmen oder ein Modul mit Kleinbild-Vollformatsensor denkt Ricoh nach. Hier nun aber erstmal zu dem, was es bald geben soll:

Foto der GXR von Ricoh

Pressemeldung von Ricoh:

Ricoh kündigt das neue GXR Wechselmodul-Kamerasystem an

Objektiv, Bildsensor und Bildprozessor sind in auswechselbaren Aufnahmemodulen vereint. Die GXR ist die weltweit kleinste und leichteste Wechseloptik-Digitalkamera*.

Düsseldorf, 10. November 2009 - Ricoh präsentiert mit dem neuartigen GXR Wechselmodul-Kamerasystem die kleinste und leichteste Digitalkamera der Welt* mit der Fähigkeit zum Objektivwechsel.

Bei der Ricoh GXR geschieht der Objektivwechsel durch das Austauschen von Aufnahmemodulen, die mittels eines Schiebe-Anschlusses an der Kamerabasis angebracht werden. Objektiv, Bildsensor und Bildverarbeitungsprozessor sind jeweils Bestandteil der Aufnahmemodule. Daher gibt es im Kameragehäuse selbst keinen Bildsensor.

Dank kompakter Abmessungen und geringem Gewicht lässt sich die GXR überallhin leicht mitnehmen. Für Robustheit sorgt das Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung. Durch das Austauschen der Module kann der Fotograf auf verschiedene Motivsituationen reagieren. Problemloser Objektivwechsel, atemberaubende Bildqualität und eine große Anwendungsbreite erfreuen dabei den Benutzer. Unendlich viele Möglichkeiten sind in einer kompakten Kamera verborgen - das revolutionäre GXR-System bringt Bewegung in die Fotowelt.

Foto der Rückseite der GXR von Ricoh

Markante Merkmale des Wechselmodul-Kamerasystems
1. Die Aufnahmemodule beinhalten Objektiv, Bildsensor sowie Bildverarbeitungsprozessor und lassen sich passend zur Aufnahmesituation austauschen.
2. Die weltweit kleinste und leichteste* Digitalkamera mit wechselbaren Objektiven.
3. Großes Potenzial für Systemerweiterungen durch das Prinzip der Wechselmodule.

* Wechseloptik-Digitalkameras mit eingebautem Blitzgerät und montiertem Objektiv.
Stand 10. November 2009, Ricoh Marktforschung.

< Wichtige Features der Ricoh GXR >

1 Das ideale Konzept einer Kamera mit Wechseloptik: Das Wechselmodul-Kamerasystem
•Beim Integrieren von Objektiv, Bildsensor und Bildprozessor in ein Aufnahmemodul können die Komponenten ideal aneinander angepasst und der Platzbedarf minimiert werden. So wurde die Entwicklung einer kompakten Kamera mit Wechseloptik möglich.
• Das neue System bietet sowohl handliche Größe, damit man die Kamera immer dabei haben kann, als auch höchstmögliche Bildqualität für die verschiedensten Aufnahmesituationen und Motive.
• Das Modulprinzip beugt dem Ablagern von Staub und Schmutz auf dem Bildsensor vor, weil dieser - anders als bei anderen Wechseloptik-Kameras - beim Objektivwechsel nicht frei liegt.
• Da sich Bildverarbeitungsprozessoren sowohl im Kameragehäuse wie auch in den Aufnahmemodulen befinden, ließ sich die Bildqualität auf ein Höchstmaß steigern

2. Elegantes Design und ausgezeichnete Handhabung
• Die Außengehäuse werden aus Magnesium-Druckguss gefertigt - dieses Verfahren wurde schon mit Erfolg bei der GR-Serie angewandt. Die strukturierte Oberflächen-Veredelung schützt vor Korrosion. Das Ergebnis sind Kamera- und Modulgehäuse, die sich durch Robustheit, geringes Gewicht und angenehme Haptik auszeichnen.
• Aufbauend auf den Bedienungselementen der GR- und GX-Serie bietet die GXR verschiedene anpassbare Tasten und zusätzlich die neue DIRECT-Taste, mit der sich die wichtigsten Einstellungen auf einen Blick erfassen lassen. Auch diffizile Funktionseinstellungen können schneller denn je erledigt werden.
• Die Richtungstaste, der ADJ.-Schalter, zwei Funktionstasten und drei „My Settings“-Vorgaben tragen zur mühelosen Bedienung der GXR bei.
• Dank der Form des Griffs lässt sich die GXR trotz ihrer Kompaktheit sicher halten. Der sich nachgiebig anpassende Gummibelag auf dem Griff trägt ebenfalls dazu bei, dass die Kamera wie angegossen in die Hand passt.
 

Foto von Systemkomponenten der GXR von Ricoh

 
3. Erweiterte fotografische Möglichkeiten
• Zu den automatischen Belichtungsfunktionen gehören die Programmautomatik mit Shift, die Zeitautomatik mit Blendenvorwahl und die Blendenautomatik mit Zeitvorwahl.
• Die Bildvoreinstellungen lassen sich neunstufig feinanpassen, um das jeweils gewünschte Bildresultat zu erhalten.
• Der Empfindlichkeitsbereich bis ISO 3200 begünstigt das Fotografieren bei geringer Helligkeit.

4. Funktionen machen die GXR schneller und helfen dabei, flüchtige Momente aufs Bild zu bekommen
• Die automatische Vorfokussierung beschleunigt die Scharfeinstellung, indem sie dem Hauptobjekt bereits vor der Aufnahme mit der Schärfe folgt.
• Beim Durchdrücken des Auslösers in einem Zug stellt die Schnappschuss-Funktion die Schärfe blitzschnell auf eine zuvor gewählte Entfernung ein.
• Mit der Auto-Makro-Funktion wechselt die Kamera bei nahen Objekten automatisch auf Makro- Einstellung, sodass sich der Benutzer nicht um die Funktionsumschaltung kümmern muss.

5. Hochauflösender 3"-LCD-Monitor mit 920.000 Anzeigepunkten (VGA)
• Der hochauflösende LCD-Monitor mit Schirmdiagonale 7,6 cm bietet einen weiten Betrachtungswinkel und hohen Kontrast. Die Monitor-Oberfläche besitzt eine Fluor- Beschichtung gegen das Verschmutzen, eine Hartvergütung zur Vermeidung von Kratzern und eine Anti-Reflex-Beschichtung für die bessere Sichtbarkeit der Anzeige auch bei hellem Sonnenlicht.
• Durch den großen Farbraum (100% SRGB) werden die Farben der Bilder wirklichkeitsgetreu und lebhaft wiedergegeben.

Foto des GXR-Gehäuses aus Magnesium-Legierung

6. Eine breite Palette von Funktionen
• Sensorgesteuerte Ausricht-Anzeige („elektronische Wasserwaage“).
• Drei Gitternetztypen können beim Fotografieren zum leichteren Ausrichten des Bildausschnitts eingeblendet werden.
• Markierungsfunktion für das sofortige Anzeigen bestimmter Bilder aus einer großen Menge von aufgenommenen Fotos. Bis zu 20 Bilder lassen sich markieren.
• Die neue DIRECT-Anzeige erlaubt das Anzeigen und unmittelbare Verändern von aktuellen Einstellungen.

7. Wichtige Merkmale des Aufnahmemoduls GR-Objektiv 2,5/50 mm MACRO (A12)
• Das Aufnahmemodul verwendet einen CMOS-Bildsensor 23,6x15,7 mm (APS-C-Größe) mit ca. 12,3 Millionen Pixel. Zusammen mit dem Bildverarbeitungsprozessor GR ENGINE 111 entstehen hervorragende Bilder mit hoher Auflösung, geringem Rauschen und fein abgestuften Tonwerten.
• Das neu entwickelte GR-Objektiv ist aus 9 Linsen in 8 Gruppen aufgebaut, einschließlich einer beidseitig asphärischen Linse. Wie von den erstklassigen Objektiven der GR-Kameras gewohnt, wurden verschiedene Arten von Aberrationen (Abbildungsfehlern) gründlich korrigiert. Trotz der geringen Baugröße handelt es sich um ein vollwertiges Makro-Objektiv mit Floating- Focusing-System. Bei allen Einstellungen von Unendlich bis hin zum größten Abbildungsmaßstab 1:2 (0,5x) erzielt das Objektiv eine exzellente optische Leistung bis in die Bildecken. Ferner tritt nur geringer Randlichtabfall auf, und die Unschärfekreise erscheinen sehr harmonisch (angenehmes Bokeh).
• Der Fokussierring ist ein wichtiges Hilfsmittel für die exakte, manuelle Scharfeinstellung bei Makroaufnahmen. Zudem können am Ring Feineinstellungen von Hand vorgenommen werden, nachdem die automatische Scharfeinstellung abgeschlossen ist.

8. Wichtige Merkmale des Aufnahmemoduls RICOH-Objektiv 2,5-4,4/24-72 mm VC (S10)
• Dieses Aufnahmemodul besitzt einen 1/1,7"-CCD-Sensor mit 10 Millionen Pixel, dessen Lichtempfindlichkeit durch neuartige Verfahren gesteigert wurde. In Kombination mit dem fortschrittlichen Bildprozessor Smooth Imaging Engine IV werden detailreiche, rauscharme Bilder erzielt.
• Das leistungsstarke Zoomobjektiv mit dem dreifachen Brennweitenbereich vom Weitwinkel 24 mm bis zum moderaten Tele 72 mm lässt sich vielseitig einsetzen. Für den Aufbau aus 11 Linsen in 7 Gruppen kommen vier einseitig asphärische Linsen sowie Spezialglas mit geringer Dispersion zum Einsatz, um gleichzeitig die kompakte Bauweise und das optische Leistungsvermögen zu realisieren.
• Eine auf der Verschiebung des Bildsensors basierende Bildstabilisierung reduziert Verwacklungen, die durch unruhige Kamerahaltung verursacht werden.
• Der sich selbst öffnende und schließende Objektivdeckel - ein beliebtes Zubehör zur GX- Serie - wird für die GXR in der neuen Version LC-2 angeboten.

Foto des Suchers VF-2 von Ricoh

9. Neues Zubehör erweitert das Kamerasystem
• Zwei Soft-Taschen, jeweils passend zu den Aufnahmemodulen an der Kamera.
• Das mit der GR DIGITAL III vorgestellte externe Blitzgerät GF-1 kann an der GXR verwendet werden und arbeitet mit einer TTL-Blitzsteuerung mittels Hilfsblitz.
• Der neu entwickelte, hochauflösende elektronische Sucher (LCD) mit etwa 920.000 Punkten (Subpixel) wird auf den Zubehörschuh der Kamera gesteckt und kann bis 90' nach oben geschwenkt werden. Der Blick durchs Okular zeigt 100% Bildinhalt und bietet dem Benutzer ein von Nebenlicht unbeeinträchtigtes Sucherbild mit den gleichen Informationen wie der Kameramonitor.

10. Funktionserweiterung per Firmware-Update
• Weil diese Methode zum Hinzufügen neuer Funktionen bei den GR-Digital-Kameras gut angekommen ist, wird diese Praxis bei der GXR fortgeführt. Durch das Updaten der Firmware kommt der Kamerabesitzer in den Genuss der neuesten Features.

 

< GXR Optional erhältliches Zubehör>
Produkt Modellbezeichnung
Gegenlichtblende und Adapter (1, 4) HA-3
Weitwinkelvorsatz (2, 4) DW-6
Televorsatz (2, 4) TC-1
Externes TTL-Blitzgerät (1) GF-1
Elektronischer Sucher (1) VF-2 (0,37 Zoll; 920.000 Bildpunkte; 100 % sRGB-Farbraum)
Auslösekabel CA-1
Soft-Tasche (1, 4) SC-55S
Soft-Tasche (1, 3) SC-55L
Trageriemen zum Umhängen (1) ST-3
Selbstöffnender Objektivdeckel (1, 4) LC-2
Wiederaufladbarer Akku (1) DB-90
Akku-Ladegerät (1) BJ-9

 
1 neu vorgestelltes Zubehör
2 zur Verwendung des Vorsatzes wird das Set aus Gegenlichtblende und Adapter benötigt
3 Zubehör für Aufnahmemodul GR-Objektiv 2,5/50 mm MACRO (A12)
4 Zubehör für Aufnahmemodul RICOH-Objektiv 2,5-4,4/24-72 mm VC (S10)

* Alle Brennweiten-Angaben in dieser Presse-Information sind umgerechnete Vergleichswerte zum Kleinbildformat.
 
 

Technische Daten GXR
Blitzlichtmodi Auto (Blitz wird ausgelöst, wenn Beleuchtung schwach ist oder das Motiv von hinten beleuchtet ist), rote Augen, ein, Langs. Synchron., manuell, aus
Reichweite (eingebauter Blitz) siehe technische Daten des Aufnahmemoduls
Blitzkorrektur ±2.0 EV in Schritten von 1/2EV oder 1/3EV
Manuelle Blitzstärke Max, 1/1.4, 1/2, 1/2.8, 1/4, 1/5.6, 1/8, 1/11, 1/16, 1/22, 1/32, 1/64
Bildanzeige 3,0 Zoll transparentes LCD-Display; ca. 920.000 Pixel
Aufnahmemodus Auto, Programmschaltmodus, Blendenpriorität, Blendenautomatik, Manuell, Motivprogramm (Video, Porträt, Sport, Landschaft, Nachtszenen, Perspektive-Entzerrung) , „Meine Einstellungen“
Bildqualität Fein, Normal, RAW (DNG) (Gleichzeitig wird auch eine JPEG-Datei aufgezeichnet. Die JPEG-Datei ist möglicherweise eine Datei mit feiner oder normaler Bildqualität und denselben Maßen wie die RAW- oder VGA-Datei. RAW-Dateien verwenden das Standard DNG-Dateiformat von Adobe Systems, Inc.)
Speicher SD/SDHC-Speicherkarte, interner Speicher (ca. 86 MB)
Dateigröße siehe technische Daten des Aufnahmemoduls
Dateiformat Fotos: JPEG (Exif Ver. 2.21), RAW (DNG); Filme: AVI (OpenDML Motion JPEG entsprechend; Audio: PCM 32 kHz, 16 Bit mono); Komprimierung: JPEG Baseline entsprechend (Fotos und Filme)
Serienaufnahme Serie, M-Serie Plus
Selbstauslöser Auslöseverzögerung von ca. 10 Sek. oder 2 Sek., oder benutzerdefinierte Einstellungen
Intervallaufnahme Intervalle von 5 Sek. bis 1 Stunde in Schritten von 5 Sek. (Blitz aus)
Aufnahmeoptoionen Automatische Farbreihe; Schwarzweiß (TE); Auswahl Farbraum; Rauschreduzierung; Anzeige Histogramm; Bildschirmraster; Anzeige Schärfentiefe; Ausrichtanzeige
Zubehörschuh ja
Wiedergabeoptionen Automatisches Drehen des Bildes (wenn Aufnahmemodul angebracht ist); Ansicht mehrerer Bilder; Wiedergabe-Zoom (bis zu 16 x); Skalieren
Schnittstelle USB 2.0 (High-Speed) Mini-B-Stecker; Massenspeicher; AV-Ausgang (PAL / NTSC); HDMI-Anschluss (Mini Typ C)
Videosignalformat NTSC, PAL
Stromquelle Akku DB-90 (3,6 V)
Lebensdauer des Akkus siehe technische Daten des Aufnahmemoduls
Maße (BxHxT) 113,9 mm x 70,2 mm x 28,9 mm (ohne vorstehende Teile)
Gewicht Kameragehäuse (ohne Akku, Speicherkarte, Schulter-Trageriemen und Anschlussabdeckung): 160 g. Akku, Schulter-Trageriemen und Anschlussabdeckung: 66 g
Stativgewinde 1/4-20UNC
Datums-Speicherzeit ca. 1 Woche
 
 
Technische Daten GR-Objektiv 2,5/50 mm MACRO (A12)
Effektive Pixel ca. 12,3 Millionen
Bildsensor 23,6 mm x 15,7 mm CMOS (Gesamtanzahl der Pixel: ca. 12,9 Millionen)
Objektiv Brennweite: 33 mm (Vergleichsbrennweite zum Kleinbildformat: 50 mm)
Blende (f-Zahl) f/2,5 - f/22 (Verwendung von ND-Filter für Blenden von f/22 im Automatik-Aufnahmemodus)
Fokus-Reichweite (vom Objektiv) Normaler Aufnahmebereich: ca. 30 cm - unendlich, Makro- Aufnahmebereich: ca. 7 cm bis Unendlich (größter Abbildungsmaßstab 1:2 = 0,5x)
Objektivaufbau 9 Elemente in 8 Gruppen (eine beidseitig asphärische Linse)
Zoom Digitalzoom (Bilder) x 4,0; Digitalzoom (3,6x für Videos), 5,9 x Zoom mit automatischer Skalierung (VGA)
Fokus-Modus Kontrast-AF-basierter Multi- und Spot-AF; MF; Fixfokus; unendlich (Fokussperre und AF-Hilfe)
Verschlusszeit Fotos: 180 - 1/3200 s (obere und untere Begrenzungswerte variieren je nach Aufnahme- und Blitzmodus); Filme: 1/30 - 1/2000 s
Belichtungsmessung TTL-CCD-Messung in Multi (256 Segmente); Mittenbetonte und Spot-Belichtungsmessung mit AE-Sperre
Belichtungsmodi Programm AE, Blendenprioritätsmodus AE, manuelle Belichtung, Verschlussprioritätsmodus AE, Messfeld-wechseln-Funktion
Belichtungs-Korrektur Manuell (+4,0 bis -4,0 EV in Schritten von 1/3 EV oder 1/2 EV)
Automatische Belichtungsreihe -2 EV bis +2 EV in Schritten von 1/3 EV oder 1/2 EV
ISO-Empfindlichkeit (Standard-Ausgabeempfindlichkeit) Auto, Auto hoch, ISO 200, ISO 400, ISO 800, ISO 1600, ISO 3200
Weißabgleich Auto, Mlt-WA AUTO, Im Freien, Wolkig, Glühlampenlicht, Neonlicht, Manunelle Einstellung, Detail, automatische Weißabgleichreihe
Blitzreichweite (eingebauter Blitz) Ca. 20 cm - 3,0 m (ISO Auto)
Blitzprogramme Auto, Programmschaltmodus, Blendenpriorität, Verschlusspriorität, manuell, Motivprogramm (Film, Porträt, Sport, Landschaft, Nachtmodus, Schräg-Korrektur), „Meine Einstellungen“
Serien-Modus Anzahl der Aufnahmen im Serienmodus (Bildgröße: RAW): Bei deaktivierter oder aktivierter Rauschreduzierung (schwach): 4 Bilder, Bei aktivierter Rauschreduzierung (stark): 3 Bilder. Anzahl der Aufnahmen im Modus M-Serie Plus (1 Set): Schnell (1280x854): 30 Aufnahmen (24 Bilder/Sek.), Langsam (4288x2848) 15 Aufnahmen (3 Bilder/Sek.)
Bildqualitätseinstellung FINE, NORMAL, RAW (DNG)
Bildgröße (Pixel) Fotos: 16:9: 4288x2416, 3456x1944 (16:9) / 4:3:3776x2832, 3072x2304, 2592x1944, 2048x1536, 1280x960, 640x480 / 3:2: 4288x2848, 3456x2304 / 1:1: 2848x2848, 2304x2304 / Filme (24 Bilder pro Sekunde): 1280x720, 640x480, 320x240
Lebensdauer der Batterie basierend auf CIPA-Standard, DB-90: ca. 320 Aufnahmen
Maße (BxHxT) Nur Kameraeinheit: 68,7 mm x 57,9 mm x 71,3 mm (einschließlich Objektivtubus; ohne den Anschluss); auf Kameragehäuse aufgesetzt: 113,9 mm x 70,2 mm x 77,1 mm (einschließlich Objektivtubus)
Gewicht (ca.) Nur Kameraeinheit: 263 g (ausschließlich Objektivdeckel und Anschlussabdeckung); auf Kameragehäuse aufgesetzt: 423 g (ohne Batterie, Speicherkarte, Schulter-Trageriemen, Objektivdeckel und Anschlussabdeckung)
 
 
Technische Daten Aufnahmemodul Ricoh-Objektiv 2,5-4,4/24-72 mm VC (S10)
Effektive Pixel ca. 10,0 Millionen
Bildsensor 1/1,7" CCD (Gesamtanzahl der Pixel: ca. 10,4 Millionen)
Brennweite 5,1 mm bis 15,3 mm (Vergleichsbrennweiten zum Kleinbildformat~ 24-72 mm)
Blende (f-Zahl) f/2,5 - f/4,4 (T) (größte Blendenöffnung)
Fokus-Reichweite (von der Objektiv-Vorderkante) Normalaufnahme: ca. 30 cm bis unendlich; Makroaufnahme: ca. 1 cm bis unendlich (Weitwinkel), ca. 4 cm bis unendlich (Telezoom); ca. 1 cm bis unendlich (Makrozoom)
Objektivaufbau 11 Elemente in 7 Gruppen (vier Linsen mit je einer asphärischen Oberfläche)
Zoom 3,0 x optisches Zoom; 4,0 x Digital-Zoom; ca. 5,7 x Zoom mit automatischer Skalierung (VGA)
Fokus-Modus CCD-basierter Multi- und Spot-AF; MF; Fixfokus; unendlich (Fokussperre und AF-Hilfe)
Bildstabilisierung Verwacklungskompensation durch Verschieben des Bildsensors (Sensor-Shift)
Verschlusszeit Fotos: 180 - 1/2000 s (obere und untere Begrenzungswerte variieren je nach Aufnahme- und Blitzmodus); Filme: 1/30 - 1/2000 s
Belichtungsmessung TTL-CCD-Messung in Multi (256 Segmente), Mittenbetonte und Spot-Belichtungsmessung mit AE-Sperre
Belichtungsmodi Programm AE, Blendenprioritätsmodus AE, manuelle Belichtung, Verschlussprioritätsmodus AE, Messfeld-wechseln-Funktion
Belichtungskorrektur Manuell (+4,0 bis -4,0 EV in Schritten von 1/3 EV oder 1/2 EV)
Automatische Belichtungsreihe -2 EV bis +2 EV in Schritten von 1/3 EV oder 1/2 EV
ISO-Empfindlichkeit (Standard-Ausgabeempfindlichkeit) Auto, Auto hoch, ISO 100, ISO 200, ISO 400, ISO 800, ISO 1600, ISO 3200
Weißabgleich Auto, Mlt-WA AUTO, Im Freien, Wolkig, Glühlampenlicht, Neonlicht, Manuelle Einstellung, Detail, automatische Weißabgleichreihe
Blitz- Reichweite (eingebauter Blitz) ca. 20 cm - 4,5 m (Weitwinkel), ca. 15 cm - 2,7 m (Tele)
Aufnahmemodi Auto, Programmschaltmodus, Blendenpriorität, Verschlusspriorität, manuell, Motivprogramm (Film, Porträt, Sport, Landschaft, Nachtmodus, Schräg-Korrektur, Makrozoom), „Meine Einstellungen“
Serien-Modus Anzahl der Aufnahmen im Serienmodus (Bildgröße: RAW); Bei deaktivierter Rauschreduzierung: 5 Bilder (unter ISO 800), 4 Bilder (ISO 800 und höher); Bei aktivierter Rauschreduzierung (schwach oder stark): 4 Bilder. Anzahl der Aufnahmen im Modus M-Serie Plus (1 Set); Schnell (640x480): 30 Aufnahmen (30 Bilder/ Sek.), Langsam (3648x2736): 15 Aufnahmen (1,6 Bilder/ Sek.)
Bildqualitätseinstellung Fein, Normal, RAW (DNG). (Gleichzeitig wird auch eine JPEG-Datei aufgezeichnet. Die JPEG-Datei ist möglicherweise eine Datei mit feiner oder normaler Bildqualität und denselben Maßen wie die RAW- oder VGA-Datei. RAW-Dateien verwenden das Standard DNG-Dateiformat von Adobe Systems, Inc.)
Bildgröße (Pixel) Fotos: 16:9 3648x2048, 3264x1840; 4:3 3648x2736, 3264x2448, 2592x1944, 2048x1536, 1280x960, 640x480; 3:2 3648x2432, 3648x2176; 1:1 2736x2736, 2448x2448; Filme (30 Bilder pro Sekunde): 640x480, 320x240
Lebensdauer der Batterie basierend auf CIPA-Standard, DB-90: ca. 410 Aufnahmen
Maße (BxHxT) Nur Kameraeinheit: 68,7 mm x 57,9 mm x 38,6 mm (ohne vorstehende Teile); auf Kameragehäuse aufgesetzt: 113,9 mm x 70,2 mm x 44,4 mm (ohne vorstehende Teile)
Gewicht (ca.) Nur Kameraeinheit: 161 g (ausschließlich Objektivdeckel und Anschlussabdeckung); auf Kameragehäuse aufgesetzt: 325 g (ohne Batterie, Speicherkarte, Schulter-Trageriemen, Objektivdeckel und Anschlussabdeckung)

 

(thoMas)
 

Ja, das ist doch schon mal

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 07:47

eine ziemlich erfrischende Sache.

Modularität im Kleinformat. Austauschbare Module vor allem mit einem für das Objektiv 100%ig passenden Sensor. Das ist jetzt wohl auch ein Vorlage für die anderen Hersteller, die uns bis jetzt immer relativ kurzfristig haltbare Wegwerfware anbieten, mit immer mal 2 Mpx mehr pro Jahr. Jedenfalls ist das ein ernst zu nehmendes Konzept für eine kleine, handliche Immerunterwegskamera. Bin mal gespannt, wie die Bildresultate ausfallen.

Da steckt Potential drin

Bild von HENNIGArts
Eingetragen von
HENNIGArts
(Hausfreund)
am Dienstag, 10. November 2009 - 12:29

Ich finde die Idee durchaus überzeugend. Wenn ich es klein haben möchte, dann geht bei großem Sensor nur eine (Pencake-) Festbrenntweite. Soll es ein leistungsfähiges Zoom sein, dann darf der Sensor nicht zu groß werden. Mit Wechselobjektiven alleine kann ich diesen Kompromiss nicht schaffen. Warum nicht auch den Sensor wechseln?

Wenn ich auf Reisen mit einer kompakten Kamera unterwegs sein will, dann habe ich im wesentlichen 4 Anwendungsfälle:
1) Schnappschüße : lichtstarkes leichtes Weitwinkel, rauscharmer Sensor, 6 MPx genügen -> APSC (3:2) mit 1.8 / 24 mm
2) Erinnerungsfotos bei gutem Licht : Zoom, Rauschen nicht so wichtig, 6 MPx genügen -> 1/1.7" (3:2) mit 28-180
3) Landschaftsaufnahmen : Superweitwinkel, sehr hohe Auflösung, Sensor der bei min. ISO nicht rauscht (evtl. kleines Stativ dabei) -> APS (16:9) mit 2.8 / 12 mm, 18 MPx
4) Portraits : leichtes Tele, große Blende, großer Sensor, 8 MPx genügen -> APSC (4:3) mit 1.2 / 60 mm

Manche hier kritisieren die feste Verbindung von Sensor und Objektiv. Ich kann der Argumentation durchaus folgen, dass dies weder für teuere Sensoren, noch für teuere Objektive besonders sinnvoll ist. Ich sehe aber auf der anderen Seite auch nicht, was Ricoh (oder Nikon, Canon, wen auch immer) daran hindern sollte, ein Modul in der Art APSC-Sensor + Bajonett rauszubringen. Das wäre dann das Beste aus drei Welten.

HENNIGArts

Meinen Sie nicht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 12:49

dass Ihre Ansprueche mit einem Sensor, der bei Bedarf gecropt wird, einfacher umsetzbar sind?

Bei Bedarf „croppen“

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 20:49
Gast schrieb:

dass Ihre Ansprueche mit einem Sensor, der bei Bedarf gecropt wird, einfacher umsetzbar sind?

Wie bitte?
Sie wollen einen Halbformatsensor bei Bedarf auf gut ein Sechstel seiner Fläche beschneiden?
Sie bräuchten einen 35-Megapixel-Halbformat-Sensor („APS-C“), damit Sie den dann als 6-Megapixel-1/1,7"-Sensor einsetzen können. Abgesehen davon, dass Wechselobjektive mit derart kleinen Bildkreisen wenig praktikabel wären.

Nein, Ricohs Ansatz ist sinnvoll. (Nicht nur) bei kleinen Sensoren ist es sinnvoll, Sensor und Objektiv aufeinander abzustimmen und fest zu verbinden.

Mit EINEM Sensor,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 21:27

der bei Bedarf gecropt werden kann - natürlich ...

HENNIGArts schrieb: Ich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 18:13
HENNIGArts schrieb:

Ich finde die Idee durchaus überzeugend. Wenn ich es klein haben möchte, dann geht bei großem Sensor nur eine (Pencake-) Festbrenntweite. Soll es ein leistungsfähiges Zoom sein, dann darf der Sensor nicht zu groß werden. Mit Wechselobjektiven alleine kann ich diesen Kompromiss nicht schaffen. Warum nicht auch den Sensor wechseln?

Wenn ich auf Reisen mit einer kompakten Kamera unterwegs sein will, dann habe ich im wesentlichen 4 Anwendungsfälle:
1) Schnappschüße : lichtstarkes leichtes Weitwinkel, rauscharmer Sensor, 6 MPx genügen -> APSC (3:2) mit 1.8 / 24 mm
2) Erinnerungsfotos bei gutem Licht : Zoom, Rauschen nicht so wichtig, 6 MPx genügen -> 1/1.7" (3:2) mit 28-180
3) Landschaftsaufnahmen : Superweitwinkel, sehr hohe Auflösung, Sensor der bei min. ISO nicht rauscht (evtl. kleines Stativ dabei) -> APS (16:9) mit 2.8 / 12 mm, 18 MPx
4) Portraits : leichtes Tele, große Blende, großer Sensor, 8 MPx genügen -> APSC (4:3) mit 1.2 / 60 mm

Manche hier kritisieren die feste Verbindung von Sensor und Objektiv. Ich kann der Argumentation durchaus folgen, dass dies weder für teuere Sensoren, noch für teuere Objektive besonders sinnvoll ist. Ich sehe aber auf der anderen Seite auch nicht, was Ricoh (oder Nikon, Canon, wen auch immer) daran hindern sollte, ein Modul in der Art APSC-Sensor + Bajonett rauszubringen. Das wäre dann das Beste aus drei Welten.

HENNIGArts

Hihi, ja, dann nimm doch deine DSLR mit. Wozu eine Art Batteriegriff mit unterschiedlichen Sensor-Optiken rumschleppen, wenn es auch einfach mit einem Gehäuse und Wechseloptiken geht? Ricohs neue Erfindung ist nach meiner Ansicht ein Schuss in den Nerd-Ofen, mehr nicht...

Die Chance, hier eine Vollformat Basis mit zb M39 Anschluss o.ä. abzuliefern, meinetwegen auch mal mit monochrom Sensor (!) ist vertan. Das wäre echte Innovation und hätte tatsächlich mal neue Möglichkeiten geboten.

Cance vertan?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 20:53
Gast schrieb:

Ja, dann nimm doch deine DSLR mit. Wozu eine Art Batteriegriff mit unterschiedlichen Sensor-Optiken rumschleppen, wenn es auch einfach mit einem Gehäuse und Wechseloptiken geht? Ricohs neue Erfindung ist nach meiner Ansicht ein Schuss in den Nerd-Ofen, mehr nicht...

Schreibt der Nerd?
Schauen Sie mal einfach auf die Gewichtsklasse und die Abmessungen obiger Kamera-Objektiv-Kombinationen! Und vergleichen Sie mit einem D-SLR-System mit entsprechenden Objektiven!

Gast schrieb:

Die Chance, hier eine Vollformat Basis mit zb M39 Anschluss o.ä. abzuliefern, meinetwegen auch mal mit monochrom Sensor (!) ist vertan. Das wäre echte Innovation und hätte tatsächlich mal neue Möglichkeiten geboten.

Ja klar! Zurück in die Steinzeit! Schade, Ricoh, keine „innovative“ Schwarz-Weiß-Kamera mit M39-Anschluss rausgebracht...

Gast schrieb: Schauen Sie

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 21:58
Gast schrieb:

Schauen Sie mal einfach auf die Gewichtsklasse und die Abmessungen obiger Kamera-Objektiv-Kombinationen! Und vergleichen Sie mit einem D-SLR-System mit entsprechenden Objektiven!

Wer sich aus dem großen Angebot keine leichte DSLR mit kompakten Objektiven zusammenkaufen kann ist entweder planlos oder an der Schwelle zur geistigen Behinderung. Sie müssen die Ricoh ja nicht mit einer 1Ds und 300/2.8 vergleichen.

Gast schrieb:

Ja klar! Zurück in die Steinzeit! Schade, Ricoh, keine „innovative“ Schwarz-Weiß-Kamera mit M39-Anschluss rausgebracht...

Das wäre in der Tat ein tolles fotografisches Werkzeug. (Sie haben allerdings "Vollformat" unterschlagen.)

Aber so hat eben jeder andere Bedürfnisse. Ich kann kaum noch nachempfinden was Leute wie Sie im niedrigsten Amateurbereich überhaupt zum Kauf veranlasst. Offenbar reicht schon "irgendwas neues", auch wenn´s der Tausendste Aufguss der selben öden Crop-Kompaktkamera ist...

Wenn jemand die geistige Vollformatseuche

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 22:29

im Kopf hat, dann kommt sowas dabei raus. Kameras dieser Art sind keine Cropkameras, die sind immer auf das volle Format eingestellt, weil sie ja nicht aus Kompatiblitätsgründen Vergrößerungskompromisse eingehen müssen, wie das im MF und bei den meisten APS-C Kameras mit Altobjektiven der Fall ist. KB-VF ist da bestenfalls ein ferner Bezugsmaßstab ohne praktischen Nutzwert.

Als gäbe es nichts anderes, als das, was immer raus kommen soll: eine DSLR. Man kann diesen pentranten Quatsch eigentlich schön langsam nicht mehr hören.

Die GXR ist eben vor allem für Leute gedacht, die eine möglichst kompakte Kamera dabei haben wollen, die aber mal auch in besonderen Fällen ein spezielles Tool wie z. B. das 50 mm Macro einsetzen möchten. Die Mehrzahl der Käufer wird sich wohl ein Modul kaufen, mit der optionalen Möglichkeit, sich später mal das eine oder andere passende Modul dazu zu kaufen.

Das Objekiv-Sensor-Modul ist vor allem deshalb so, weil es in Bezug auf die minimalisierte Technik besser zu machen ist, als ein mehrfach geteiltes Modulsystem. Objektiv und Sensor mit der nachgeschalteten Technik in Form von Bildverrabeitungsprozessor sind sehr genau aufeinander abgestimmt und zu einer möglichst kompakten Einheit verschmolzen (ein Vorteil für die Kompakten schlechthin). Ricoh hat hier das Beste aus der Welt der Kompaktkameras (und nicht aus der DSLR-Welt) in ein Wechselsystem eingebaut um am Ende mit einer minimalisierten Technik trotzdem auf dem Niveau einer DSLR zu landen. Wenn man die Bilder auf dpreview anschaut, darf man das durchaus als gelungen ansehen.

Das ist ja auch vor allem das Problem bei DSLRs, dass bei jedem Upgrade auch der ganze Elektronikteil mit ausgewechselt werden muss, weil erst dann wieder alle Teile aufeinander abgestimmt sind. Ein alter Siganlverarbeitungsprozessor arbeitet halt nicht so einfach mit einem neuen, größeren Sensor zusammen, und das lässt sich auch nicht so ohneweiteres über die Firmware regeln. Noch schlechter wird es, wenn es noch mehr Module gibt, also Sensoreinheit, Rechnereinheit (Body) und Objektiv. Irgendwann passt das alles nicht mehr zusammen, wenn man vor allem Teile aus unterschiedlichen Upgradesituationen zusammenschirrt. In sofern ist das eher die Sorte maximale Selbstübertölpelung.

Bei Ricoh geht das ja weiter: es folgen noch andere Module, die vermutlich sehr genau auf die verschiedenen Bedürfnisse einer Schar von Nutzern angepasst sind. Man darf hoffen, dass da das Eine oder Andere dabei ist, das man gebrauchen kann. Jedenfalls, wenn man das auf eine weltweit existente Nutzergruppe hochrechnet, dürft Ricoh auf eine durchaus breite Käuferschicht schauen, die in den nächsten Jahren einen guten Umsatz verspricht.

Und geistiges Kleinstformat

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 12:54

fuehrt wohl zwangslaeufig zur immer wieder bis zum Erbrechen ausgewalzten falschen Leier: Als ob das Publikum tatsaechlich so dumm ist, wie man es aus krankhafter Selbstgewissheit heraus permanent fuer dumm zu verkaufen versucht.

Dieser oder jemand

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 17:30
Gast schrieb:

Wenn jemand die geistige Vollformatseuche im Kopf hat

So redet jemand, der im Vollformat nichts Konkurrenzfähiges zu bieten hat.

Dann kann man ja immer nochmal versuchen, den anderen als krank (=Seuche) oder als dumm zu bezeichnen. Ein paar Ahnungslose wird man damit schon zum Kauf bewegen. Daß das aber treue Kunden werden, ist nicht anzunehmen.

Und ein geistiges Vollformat ist wahrlich keine Seuche, ganz im Gegenteil. Geistiges Vollformat wäre mal ganz, ganz dringend erforderlich.

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Samstag, 14. November 2009 - 14:00

Ihr Beitrag zeugt von einem begrenzten Denkhorizont. Wahrscheinlich liegt das an einer grossen und teuer erkauften Sammlung Altglas, welches auf ein bestimmtes Aufnahmeformat hin abgestimmt ist. Wer diese Bürde nicht mit sich herumträgt, kann die Sache etwas pragmatischer sehen.

Sie helfen mir bestimmt weiter

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 17:32

wenn ich mich in Bälde von einem sauteuren Haufen deutschen Altglases trennen darf, der auf ein bestimmtes, vom Hersteller etwas vernachlässigtes Aufnahmeformat hin abgestimmt war (un der nur aus falsch verstandenem Stolz und Feigheit vor der Konkurrenz ein höchst unnötiges zusätzliches Kuckucks-Format der Welt ins Nest gelegt hat) ...

Wenn doch wenigstens

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. November 2009 - 09:43

das Kuckucks-Ei quadratisch und modular ausgefallen wäre - dann wären mir ein paar mehr Argumente dazu eingefallen, wie praxisgerecht und weitsichtig doch in Solms gedacht hätte werden können (das Verdrängen des einstigen S1-Formats, nennt sich in dem Zusammenhang dann wohl Kindesweglegung).

KB-VF: Eine Seuche ...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 17:40

... die durchaus ansteckender als die Schweinegrippe sein darf. Ein praktisches Nutzschwein, dass sich wohltuend von den kleinen und großen Marketing-Ferkeleien absetzt ... ;-)

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Samstag, 14. November 2009 - 14:02
Gast schrieb:

Wer sich aus dem großen Angebot keine leichte DSLR mit kompakten Objektiven zusammenkaufen kann ist entweder planlos oder an der Schwelle zur geistigen Behinderung. Sie müssen die Ricoh ja nicht mit einer 1Ds und 300/2.8 vergleichen.

Ich frage mich ernsthaft, wer hier wirklich «an der Schwelle zur geistigen Behinderung» steht…

Gast schrieb:

Aber so hat eben jeder andere Bedürfnisse. Ich kann kaum noch nachempfinden was Leute wie Sie im niedrigsten Amateurbereich überhaupt zum Kauf veranlasst. Offenbar reicht schon "irgendwas neues", auch wenn´s der Tausendste Aufguss der selben öden Crop-Kompaktkamera ist...

Herrlich. Sie wissen also, dass Ihr Vorkommentator der Kaste des «niedrigsten Amateurbereichs» entstammt? Und dann noch der köstliche Widerspruch zu Ihrer vorherigen Ausführung, beklagen Sie sich doch auf einmal über den «tausendsten Aufguss der selben öden Crop-Kompaktkamera». Dabei ist die Kompaktkamera mit Cropsensor eine relativ frische Erscheinung; ihr Segment wurde ja mit der Sigma DP begründet – Sie werden also nur die öden DSLR gemeint haben.

Sie haben es erfaßt!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 21:03

Da steckt nur der Sensor mit dem Objektiv verbacken drin und das Fotolabor, welches RAW erzeugt halten Sie selbst in Ihrer Hand. Die GXR II wäre dann ein modernisiertes Fotolabor, während Sie die Aufnahmen-Einheiten ähnlich wie früher das Zusammenspiel von Film und Objektiv in und auswendig gelernt haben. Film war kaum zickig gegenüber "wechselnden" Objektiven ABER Sensoren lassen sich zuletzt nur auf ein bestimmtes Objektiv hin optimieren. Da dem nur im Falle Kodak und Leica so ist muß man eben ein bestimmtes Objektiv auf einen Massenwaren-Sensor hin optimieren. Wird wohl ein Sony 12MPx-CMOS wie in der Leica X1 sein und der 10MPx-Sony-CCD wie in der Canon G11.

Das hier dürfte HENNIGArts begeistern: http://www.dpreview.com/previews/RicohGXR/page13.asp

Mich Auch!

...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 22:47
Gast schrieb:

Da steckt nur der Sensor mit dem Objektiv verbacken drin und das Fotolabor, welches RAW erzeugt halten Sie selbst in Ihrer Hand. Die GXR II wäre dann ein modernisiertes Fotolabor, während Sie die Aufnahmen-Einheiten ähnlich wie früher das Zusammenspiel von Film und Objektiv in und auswendig gelernt haben. Film war kaum zickig gegenüber "wechselnden" Objektiven ABER Sensoren lassen sich zuletzt nur auf ein bestimmtes Objektiv hin optimieren. Da dem nur im Falle Kodak und Leica so ist muß man eben ein bestimmtes Objektiv auf einen Massenwaren-Sensor hin optimieren. Wird wohl ein Sony 12MPx-CMOS wie in der Leica X1 sein und der 10MPx-Sony-CCD wie in der Canon G11.

Das hier dürfte HENNIGArts begeistern: http://www.dpreview.com/previews/RicohGXR/page13.asp

Mich Auch!

Präkeres Arbeitsverhältnis oder Triebtäter?

Was weiß...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 20:38

...ich was Sie dazu antreibt so meinen Kommentar zu kommentieren?

Neugier?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 11:08

Berufliches Interesse an seelischen Abgruenden? Wer weiss. Ist aber eigentlich auch egal.

Aha!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 20:37

Ein neuGIERIGER Sektierer. Ich dachte es mir doch schon!

Besser immerhin

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 07:57

als eine gierige Sekte diffuser "Wirtschaftsberater".

Re: Neugier?

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Samstag, 14. November 2009 - 14:58

Aha, ein selbsternannter Diagnostiker – ein Hobbypsychiater. Auf solche Freizeitquacker kann die Gesellschaft gerne verzichten. Nur, interessant ist es ja schon: Das Interesse an seelischen Abgründen anderer hat oft eine eigene zur Ursache. Nicht umsonst hält sich das Bonmot, dass sich für ein Psychologiestudium nur jemand entscheiden kann, wer selbst einen Knacks im Oberstübchen hat.

Aber geh, Reisender

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 17:27

genau darum hab' ich das Psycho-Studium erst gar nicht begonnen ... ;-)

"Kleinbild-Vollformat im Bereich des Möglichen"

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 07:56

Träumt schön weiter ... welche Optik wär dann wohl dazu angedacht? Und vor allem: Wo und wie will man dann "das Beste" da raus holen? Sorry, aber das ist ein sehr verfrühter Aprilscherz.

Üblicher Besserwisser...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 09:14
Gast schrieb:

Träumt schön weiter ... welche Optik wär dann wohl dazu angedacht? Und vor allem: Wo und wie will man dann "das Beste" da raus holen? Sorry, aber das ist ein sehr verfrühter Aprilscherz.

Mal wieder ein Besserwisser. Wärst Du bei der Pressekonferenz in München dabei gewesen, würdest nicht so einen "Schmarren" reden...

Manch Vorstellungsvermögen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 10:31

scheint weiterreichender, als es Kummunikationsfuzzis lieb sein kann. Vor allem, wenn ein "System" schon auf's erste Hinschnuppern so nach Pleite riecht.

München wär' für mich auch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 10:39

ein wenig abwegig gewesen. Aber lesen und schauen, das funktioniert auch hier vorzüglich. Und sich eine Meinung bilden, erst recht.

Interessantes Konzept

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 10. November 2009 - 07:58

Ob man aber jedes Mal wo man das Objektiv wechselt, den Sensor gleich mit wechseln und bezahlen will, sei mal dahin gestellt. Wie auch immer: Nachdem Panasonic und Olympus mit dem mFT-System den ersten Impuls für digitale Micro-Systemkameras gegeben haben, kommt immer mehr Bewegung in die Sache. Und das kann ja beileibe nicht schaden (Konkurrenz belebt bekannterweise den Markt). Mal sehen, was Sony, Fujifilm und eventuell noch Kodak uns da vorbereiten; Samsung steht mit dem NX-System auch schon in den Startlöchern... Und wieder einmal übernehmen Canon und Nikon die Rolle der Nachzügler bzw. Trittbrettfahrer (wie schon bei der autom. Sensorreinigung, dem LiveView, den quasi telezentrischen Objektiven etc.)!

Und wieder ein mal nur die halbe Wahrheit!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 08:11
DingDongDilli schrieb:

Und wieder einmal übernehmen Canon und Nikon die Rolle der Nachzügler bzw. Trittbrettfahrer (wie schon bei der autom. Sensorreinigung, dem LiveView, den quasi telezentrischen Objektiven etc.)!

Wobei sie dafür in allen von Ihnen nicht aufgeführten Feldern die Vorreiter sind, bei der Bildqualität zum Teil dramatisch vor der Konkurrenz liegen und zu dem unter allen Anbietern die wirtschaftlich erfolgreichsten sind. Nicht das wir uns falsch verstehen. Ich bewundere den Mut, den z. B. Olympus mit FT gezeigt hat, ich bin mir aber sehr sicher, dass die Entscheidung für ein eigenes System/ Format heute dort so nicht mehr getroffen würde.

Mir persönlich sind keine guten und schlechten, schlaue und doofe, innovative und generell verschlafene Anbieter bekannt. Alle großen Firmen haben ihren Beitrag zur Weiterentwicklung der Fototechnik geleistet und tun es noch. Für Trolltum ist in meinem Denken kein Platz.

Service?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 08:55

Sieht spannend aus
und es wird Zeit das man den Sensor wechseln kann und nicht immer die ganze Kamera wechseln muß!

Nur hat Ricoh in der Vergangenheit im Service-Falle nicht beeindrucken können und ohne guten Service ist ein solches Produkt schlicht inakzeptabel.
Aber das Konzept wäre bei anderen Herstellern sicher sehr willkommen.

Ich habe besten service bei meiner GX-100 bekommen!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 15:30

Bei meiner GX-100 hat der Richo-Service gratis Wüstensand aus der Kamera geputzt. Kann mich nicht beklagen.

Stimmt

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 09:01

ich glaube auch nicht, dass ein potentieller Kunde jedesmal einen Sensor mitkaufen will, wenn er eigentlich nur das Objektiv wechseln möchte. Die Sache würde Sinn machen, wenn an die Sensoreinheit noch unterschiedliche Objektive anbringbar wären. Davon abgesehen ist das Konzept natürlich interessant und bringt Bewegung in das auf VF festgefahrene Einheitsdenken der meisten Fotografen.

1/1,7"-Sensor vs. KB-Sensor ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 10:44

Wem da nicht warm wird ums Herz, passend zum gerade verbreiteten Einheitsgedenken, dem ist aber auch nicht zu helfen ... das bringt auch sicher noch die letzten Mauern des Hausverstands zum Wanken.

Canon und Nikon

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 09:03

übernehmen (bislang) gar nichts. Und wenn's mal soweit ist, dann höchstens Wechseloptiken. Weil, die sind ja nicht blöd ...

DingDongDilli schrieb: Ob

Eingetragen von
panda
(Hausfreund)
am Dienstag, 10. November 2009 - 10:56
DingDongDilli schrieb:

Ob man aber jedes Mal wo man das Objektiv wechselt, den Sensor gleich mit wechseln und bezahlen will, sei mal dahin gestellt. Wie auch immer: Nachdem Panasonic und Olympus mit dem mFT-System den ersten Impuls für digitale Micro-Systemkameras gegeben haben, kommt immer mehr Bewegung in die Sache. Und das kann ja beileibe nicht schaden (Konkurrenz belebt bekannterweise den Markt). Mal sehen, was Sony, Fujifilm und eventuell noch Kodak uns da vorbereiten; ... Samsung steht mit dem NX-System auch schon in den Startlöchern...

Das sehe ich auch so.
Ob das System am Markt erfolgreich wird möchte ich allerdings bezweifeln.
Interessant ist die Idee allemal.
Zumindest für die Herrschaften, die behaupten modularität wäre nicht machbar ein schönes Lehrstück.

Modular

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 12:26

IST definitiv moeglich - kann man bei Sinar un RED fuendig werden. Aber dort schaut das auch definitiv ueberzeugender aus. Warum wohl ...?

Jede

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 13:13

Mittelformat-Kamera kann da mehr an Modularitaet fuer sich in Anspruch nehmen. Na ja, fast alle. Gelle, Leica ...!

Mensch,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 15:27

sei froh, dass dir die Modul-Leica erspart geblieben ist. Erstens hatten wir schon ein DMR (...), zweitens hätte schlimmstenfalls eine Ricoh-Leica draus werden können, und drittens hängt auch noch das X-System für R-Fotografen als Drohung über dem Land. ;-)

Hoppla?!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 20:46

Wissen Sie genaueres über Leica X-System für Leica R-Fotografen? Bitte nicht irgendwie und irgendwohin verlinken sondern kurz und knackig bitte!

"Hängt als Drohung ..."

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 21:29

meint, dass die Gerüchtebörse gerade eine gewaltige Blase bildet - auch hier unter photoscala nachzulesen ...

Sie wissen also nichts Genaueres...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 21:38

...darüber und verreißen das Leica X-System oder antworten Sie als Fremder für jemand anderes?

Nö,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 22:34

ich orientiere mich an den Latrinengerüchten, die quer durch manche Foren stinken. Haben sie ein Problem? Oder fühlen sie sich bemüßigt, dagegen oder auch dafür anzustinken? Und, ja doch, eine eigene Meinung habe ich auch dazu. Kann hier nicht jeder von sich behaupten ...

Nachdem Sie sich nach...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 20:40

...den Gerüchen aus den Latrinen orientieren, scheint es Sie dort magisch hinzutreiben.
Evtl. sitzen Sie ja sogar selbst in einer Latrine und stören sich am neuen, frischen Wind durch bisherige Outsider wie Leica und Ricoh.

Ihre sog. eigene Meinung machen Sie zur Meinung der Masse und damit sogar zur Latrinen-Meinung.

Mehr

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 07:21

frische Winde als frischer Wind.

Pöbel

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 07:24

hier nicht rum, mach dein Häufchen, und zieh weiter.

Abgesehen davon, dass...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 20:43

...Sie sich wie man erkennt seit Monaten mit "...einfach was rausposaunen ohne es zu verargumentieren oder Fakten zu liefern ist wie Häufchen in die Ecke setzen und sich dann verpisseln" beschäftigt halten müßen Sie jedes weitere Häufchen im Kreise Ihrer kleinen Randgruppen jenseits des Themas/der Firma/die Produkte der Firma Ricoh um die es hier geht schon unter sich ausmachen.

Belassen Sie es aber bitte als internes Geschäft des kleinen Kreises!

Und die Monde zogen ins Land

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 07:54

Ich weiß ja nicht, welche Laus ihnen seit Monaten über die Leber läuft. Weil so lange bin ich noch gar nicht da. Aber hüten sie sich und ihren Zungenschlag: Es könnten noch einige Monate verargumentierter - also, in Draufsicht auf die hier von der Rolle gelassenen NLP-Fuzzis, ganz toll verplemperter - Anwesenheitsdienst drangehängt werden ... ;-)

Interessantes Konzept

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 15:34

Es ist gut so, dass Nikon (und auch Canon) nicht gleich jeden Gag mitmachen, sondern erst einmal die Reaktion des Marktes abwarten. Die Käufer im Profibereich stehen nun einmal auf Zuverlässigkeit (sehr wichtig!) bewährte Konzepte und rattenscharfe Objektive, deswegen liegen diese Topkameras auch im Verkauf ganz oben (oder gibt es einen Presse- bzw. Agenturfotografen, der mit Ricoh, Leica oder Olympus fotografiert?) Was sollen die dann damit? Die setzen lieber auf D3, D700 und EOS - und das ist gut so. Ricoh ist ganz witzig im Kompaktbereich, Leica rüstet die Sammler aus und hat das R-System eingestellt, die "preiswerte" S2 ist noch nicht zu haben - und Olympus ist schön und kompakt, aber wirklich nicht geeignet für harte Einsätze. Meine Olympus IS-2000 (Gewinn beim Fotowettbewerb) ging dreimal zur Werkstatt, dann zu ebay. Nebenbei: Das erste Serien-Shiftobjektiv, die ersten Fischaugen, die längsten Zoom-Objektive, die ersten Kameras mit extrem kurzen Verschlusszeiten, die ersten Kameras mit Stabilisator, die schnellste Motorleistung bei einer Spiegelreflex - alles Nikon-Innovationen. Das zählt und zahlt sich aus!

DingDongDilli schrieb:

Ob man aber jedes Mal wo man das Objektiv wechselt, den Sensor gleich mit wechseln und bezahlen will, sei mal dahin gestellt. Wie auch immer: Nachdem Panasonic und Olympus mit dem mFT-System den ersten Impuls für digitale Micro-Systemkameras gegeben haben, kommt immer mehr Bewegung in die Sache. Und das kann ja beileibe nicht schaden (Konkurrenz belebt bekannterweise den Markt). Mal sehen, was Sony, Fujifilm und eventuell noch Kodak uns da vorbereiten; Samsung steht mit dem NX-System auch schon in den Startlöchern... Und wieder einmal übernehmen Canon und Nikon die Rolle der Nachzügler bzw. Trittbrettfahrer (wie schon bei der autom. Sensorreinigung, dem LiveView, den quasi telezentrischen Objektiven etc.)!

Das zählt ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 07:27

... aber nur für Fotografen. Also HIER definitiv nicht. ;-)

Sensor = wechselbar. Sehr innovativ!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 08:01

Im Grunde liefert Ricoh das, was gerade in der Anfangszeit der digitalen Fotografie immer mal wieder gefordert wurde. Eine Kamera, bei der das Herz, die Bildaufzeichnungseinheit, gewechselt und ggf. aufgerüstet werden kann. Das Konzept ist hoch interessant. Ich sehe zwar nicht, dass sich damit eine ernstzunehmende Konkurrenz für DSLR-Systeme ergibt, aber in der traditionellen Messsucherfotografie, in der häufige Objektivwechsel weniger üblich sind, eröffnet Ricohs neues System interessante und relative preiswerte Perspektiven. Mit dem APS-C-Sensor sollte sich auch eine Bildqualität erzielen lassen, die dem eher Kompromiss behafteten Four Thirds bzw. mFT überlegen ist. Ohne Nachteile bei der Handlichkeit.

Schade ist immer nur, dass so etwas nicht von Leica kommt. Da möbelt man lieber die M mit ihrem traditionellen Bedienkonzept (zum Teil gut, wenn man über den fehlenden AF hinweg sieht) und ihrem überholten Sucher (schlecht, generell ungenau und für Brillenträger bereits ab 35 mm eine Tortur, keine LiveView-Option) mit 18 MP Vollformat auf, bleibt aber echte Innovationen schuldig und verlangt dafür 5.300 Euro. Zur Klarstellung: Natürlich ist mir bekannt, dass Leicas Ressourcen sehr beschränkt sind und vieles, was man gerne tun würde nicht machbar ist. Vielleicht gibt es ja bald eine X2 mit Wechselobjektiven ;-)

Egal was der Chefkonstukteur

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 08:06

Egal was der Chefkonstukteur dieses Teils genommen hat - er sollte weniger davon nehmen.
Den Sensor ans Objektiv zu hängen mag gewisse Vorteile bringen, auf die lange Sicht ist die Investition in gute Objektive aber eine Sackgasse: Wenn in ein paar Jahren der Sensor überholt ist, wirft man das gute Glas mit weg.

Endlich einmal

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 09:27

eine innovative Variation der Wegwerfkultur ...

Schwachsinniges Konzept

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 08:13

Nachdem wir uns an digitale Wegwerfkameras gewöhnt haben, die Objektive aber behalten durften, geht Ricoh einen neuen Weg: Wir dürfen im Zuge des technologischen Fortschritts jetzt das Objektiv gleich mit entsorgen!

Da jubelt die Marketing-Abteilung! Und immerhin gibt es also keinen "Staub auf dem Sensor". Das ist ja die größte Panik des modernen "Amateurfotografen".

Is ja witzig,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 08:51

in die Chroniken der Technikgeschichte wird dieses Teil sicher eingehen. Vermutlich allerdings als Flop. Die Schnittstelle zwischen den Modulen an die Stelle des höchsten Datenaufkommens zu legen ist irgendwie dämlich. Bei bestehenden Konzepten ist das eigentlich schon optimal: Speicher <> Body ("komprimierte" Daten) Objektiv <> Body (ein Paar bits)
Die Hoffnung ein zukünftig ausbaufähiges System zu erwerben wird vermutlich nicht erfüllt werden, da alle Teile gleichzeitig veraltet sind.

Rod

Andere Technik andere Hürden die...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 20:43

...gerade bei der Digitaltechnik am schnellsten genommen werden.

Ricoh hat eine Digitalkamera eben wie eine Analogkamera betrachten und erkannt, dass jeder bis dato von einem einzigen Fotolabor für den ersten Signalverarbeitungs-Schritt abhängig ist. Auch im Digitalback-Bereich kommt Sensor incl. Prozessor, welcher eben erstmal RAW erzeugt.

Das war beim Film nicht so. ZB. meine Mutter hat bestimmte Aufnahmen von einem namhaften Hersteller mit Fotolabor in Stuttgart entwickeln lassen. Für Urlaub und sonst war das nächste Fotolabor gut genug. Sie hat auch teure Angebote anderer Labor einfach mal ausprobiert und war immer wieder arg enttäuscht. Gut war früher die fast freie Wahl des Fotolabores. Heute sind Prozessor und Sensor verheiratet.

Ricoh macht damit Schluss, denn RAW wird im Gehäuse erzeugt und nicht im Objektiv-Sensor-Modul.

Man mag sagen, dass es effizienter ist, wenn ein verbesserter Sensor mit einem verbesserten Prozessor angeboten wird anstatt den ollen Sensor mit einem verbesserten Prozessor zu paaren. Wieviel Käufer weinen den 3MPx- bis 5MPx-Kompakten nach und finden die Bilder aus Ihrer neuen 12MPx-Knipse verwaschen?
Ricoh hat einfach gesagt: 12MPx reichen und bietet konsequent das an woran es bei den meisten Upgrades eben happert.

Es wird ein neuer Sensor in ein bestehendes Gehäuse gebaut. Einfaches Beispiel die C-7070WZ mit 7,1MPx-Sensor im Gehäuse der C-5060WZ samt Objektiv der C-5060WZ. Gerade so am Rande der Performance des erstklassigen Objektives der C-5060WZ bewegt sich die C-7070WZ.

Was ergäbe sich für Ricoh bei einem Wechselobjektiv-System nach dem klassischen Prinzip?
Es ist ja nichtmal die Randunschärfe die Probleme bereiten würde. Jeder Sensor fordert einmal dies oder das anders korrigiert oder kompensiert bietet zwar Vorteile an aber fördert Artefakte aus einem bisher astreinen Objektiv.

Hier wurde das "verbacken" was eigentlich bei Digitaltechnik "verbacken" werden sollte. Sensor und Objektiv als Einheit mit max. optimierter OPTISCHER Schnittstelle. Dazu im Angebot ein auswechselbares mit den Jahre aufgrund Erweiterung des System frei wählbares digitales Fotolabor. Das Fotolabor steckt im Grundträger/Body.

Man kann seine Lieblings-Film-Einheit bzw. Lieblings-Aufnahme-Einheit über die Jahre kennenlernen und greift im Übertragenen Sinne mit dem Sensor-Objektiv-Modul erstmal eine Kamera ohne Knöpfe und Bedien-Elemente an. Diese Bedienelemente wurden ins moderne digitale Fotolabor verschoben.

Man könnte sagen: Genialer geht es nicht!

Wer die Schärfentiefe-Sprünge nicht mag dem seih gesagt, dass man mit Zooms bei der kurzen Brennweite eigentlich nicht so lichtstark arbeiten kann wie es Ricoh anbietet. Va. ist der Korrekturgrad bei dieser hohen Lichtstärke bei der kurzen Brennweite zu beachten. Die Verlängerung der Schärfentiefe wird zwar nicht zur Gänze kompensiert aber kreativ arbeiten kann man mit einem 1/1,7"-Sensor definitiv.
Ist sogar größer als der Sensor einer C-5060WZ und spielt in der Liga der Canon G-Modelle und LUMIX DMC-LX3.

Hier sieht man die GXR in Ihren Ausbau-Varianten: http://www.dpreview.com/reviews/specs/Ricoh/

Und die Bilder daraus sehen richtig gut aus: http://www.dpreview.com/previews/RicohGXR/page13.asp

Es ist eine klare Ergänzung zu mFT. Es bietet sich für dieselben Benutzer an, welche sich in der Schnittmenge aufhalten, welche nicht unbedingt auf einen Sensor in D-SLR-Größe, dh. ab FT-Format aufwärts beharren.
Ricoh GXR und mFT wird nicht nur Zweitgehäuse sein sondern vielen, welche bisher preislich zu den Einsteiger-D-SLRs tendieren, die Vorzüge eines kompletten Kreativ-Werkzeuges anstatt einer funktional kastrierten D-SLR anbieten. Was Kreativ-Werkzeug anbelangt wird sich die Ricoh GXR mit den mFT-Boliden von Panasonic, Olympus und Fujifilm messen.

So mancher betroffene Hersteller wird das nicht all zu witzig finden.

Von Pentax kann man etwas vergleichbares erwarten, denn soweit ich mich erinnere hat Pentax sowas schonmal auf einer Messe vorgestellt. Damit wäre auch geklärt wie es zum Gerücht mit den Pentax K-Bajonett kommt obwohl wohl eher eine Schnittstelle zwischen Objektiv(-Einheit) und Body gemeint war.

Ich glaub,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 22:20

ich beharre lieber doch auf einem Sensor größer als FT - die sind einfach in der Summe ihrer Eigenschaften schlicht besser.

Eine mögliche Lösung für Systemkameras, die ggf. den Vorteil

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 09:17

hätte, dass bei zwei/drei Gehäusen, die der professionell arbeitende Fotograf eh braucht, ggf. ein Modulwechsel ganz entfallen könnte, weil die Gehäuse mit einem 20/24 mm, 35 mm, 100 mm Makro (bezogen auf KB bzw. VF) dann komplett einsatzfähig zur Verfügung stünden. Zum Wechseln wird dann noch ein 180 mm/200 mm benötigt.

Das Ricoh-System halte ich ideal für (lichtstarke) Einzelobjektive, zu denen es dann aber auch jeweils einen optischen Aufstecksucher geben sollte.

Ich gehöre zu denen, die einen optischen Sucher einem elektronischen vorziehen, so dass ich der DSLR treu bleibe.

Dass die neue Systemkamerageneration eine Revolution sein soll, sehe ich vorne und hinten nicht, zumal auch deren Preise gesalzen sind: bei der Ricoh zahlt man das nnenleben eines jeden Moduls immer wieder aufs neue. Und wenn Ricoh mal das System ändert oder die Kamera einstellt, kann man die Module wohl nicht anderweitig verwenden. Drum prüfe, wer sich ewig bindet!

Ein Modul zu wenig

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Dienstag, 10. November 2009 - 09:19

Es braucht drei Module:

Objektive

Sensor/Prozessoreinheit (nicht unbedingt verschiedene Größen, aber z.B High-ISO-Low-Res und umgekehrt, ein S/W, etc.

Stromversorgung, Speicher, Sucher, Monitor, etc.

So ist das nicht mehr als ein Gag.

OhWeh

Oh weh,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 09:59

das gibt's doch in Summe schon wesentlich überzeugender in x-beliebige Kameras verpackt.

Eher Nein!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 21:57

Das Bildaufnahme-Medium und das Fotolabor gehört so wie früher getrennt und aufgrund der Sensortechnik sollte man wie hier von Ricoh vorgestellt Sensor und Objektiv in einer Einheit "verbacken".
Aktuell gibt es nur das Ricoh-GXR-Fotolabor incl. Bedienelemente der ersten Generation. Die GXR II und GXR III wird ähnlich wie bisher der Ricoh-Stapellauf war angeboten werden. Man kann sich dann an sein Fotolabor der ersten Generation oder der aktuellsten Generation wenden. Je nachdem was wer mit welchem "Film"/Objektiv-Sensor-Modul besser erledigt oder grad mal für das andere in Reparatur befindliche DIGITALE Fotolabor einspringen kann.

Body reparaturbedürftig weil irgendwas nicht so recht mehr mag bedeutet heute auch Sensor weg/kein Film mehr da. Ricoh repariert dank luftdichtem "Verbacken" wesentlich seltener als andere Hersteller. Streckt ein Body seine Viere von sich ist eine Reparatur wesentlich einfacher, da das digitale Fotolabor weniger komplex baut.

Ist der Sensor hin wird eben das Sensor-Objektiv-Modul repariert. Wie häufig geht ein Sensor im Vergleich zu einem Objektiv hin? Es sind doch eher die Objektive die Macken haben, oder?
Wenn man mit Objektiv A nicht mehr fotografieren kann, weil gerade in Reparatur, dann fotografiert man eben mit den anderen Objektiven. Fallen die Sensor-Module auf den Rücken, dann geht die Kraft auf das Objektiv-Gehäuse über und nicht wie bei normalen Objektiven über Bajonett oder Hinterlinsen-Konstruktion in den empfindlichen Teil des Objektives. So ein Ricoh-GXR-Modul wird seltener gestaucht werden wie ein normales Objektiv.
Man dürfte die Schnittstelle zwischen Gehäuse und Sensor-Objektiv-Modul auch recht gut gegen Spritzwasser und Staub abdichten können.

Es spricht sehr viel für die GXR so wie diese von Ricoh vorgestellt wurde.
Der 10MPx-CCD schein der von Sony zu sein und der 12MPx-CMOS ebenfalls der von Sony wie in der Nikon D300 oder Leica X1 eingesetzt.
Man weiß, dass man sich auf gute Sensoren einläßt soweit die optischen Schnittstelle optimiert wurde und das ist eben bei einer Nikon D300 nicht der Fall. Hier wechseln die Objektive und Objektive die eine D200 noch möchte mag die D300 nicht mehr. Hingegen der Sensor ist gut va. dann wenn man auch noch darauf achten kann, dass auf kompletten Bildkreis die Pixel optimal befüllt werden. Bei D-SLRs incl. mFT achten man oft nur auf die Randstrahlen. Deshalb können zB. C-5060WZ, E-10 und E-20P noch heute begeistern. Hier werden die Pixel besser befüllt als in jeder Kamera mit Wechsel-Objektiv-Bajonett und dass nicht nur hinsichtlich der Randzone bzw. Randstrahlen.

Objektive wechseln man eigentlich so wie es Ricoh zeigt. Zusammen mit dem Bildaufnahme-Medium. Wer ein eff. 24-72 in größere Bauform akzeptiert kann seinen Sensor im APS-C-Size anstatt 1/1,7"-Format erhalten. Kein Problem nur eben wird sich das kompaktere Zoom besser verkaufen.

Jetzt verstehe ich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 09:29

die negativen Zahlen, die Ricoh kommuniziert, gleich viel besser ...

Bildsensor 1/1,7" ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 09:36

Keine weiteren Fragen mehr - schon gar nicht nach der Zukunft von Ricoh. Und für alle Träumer: Stellt euch einfach die vorhandene Kamera mit entsprechend größeren Modulen vor ...

Dann heißt sie

Bild von Max Rheub
Eingetragen von
Max Rheub
(Inventar)
am Dienstag, 10. November 2009 - 10:54
Zitat:

Stellt euch einfach die vorhandene Kamera mit entsprechend größeren Modulen vor ...

SINAR m.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 11:44

.

Na toll

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 14:37
Max Rheub schrieb:
Zitat:

Stellt euch einfach die vorhandene Kamera mit entsprechend größeren Modulen vor ...

SINAR m.

Und Sinar ist ja bekanntermaßen ein Muster an Erfolg....

Äh, ja, auch:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 15:29

Genau. ;-)

Sowas hat bisher nur Pentax...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 20:54

...anhand von 2 Prototypen auf irgendeiner Messe einmal gezeigt.

Im Falle Ricoh erledigt es eben Bildsensor in APS-C-Size oder 1/1,7-Zoll je nach Sensor-Objektiv-Modul.

APS-C ist wesentlich öfters im Einsatz wie APS-H und KB-VF.

Und von einer so lichtstarken kurzen Brennweite bei einem von Verzeichnung recht gut korrigierten Zoom träumen die meisten Fotografen. Wer braucht APS-C bis KB-VF bei eff. 24mm außer er macht gar sonderbare Aufnahmen damit?

Es wird für APS-C-Format das angeboten wonach die Anti-FT-Fraktion bei dem Zoom-übermächtigen Objektiv-Angebot für FT immer schreit. Ricoh wird für die GXR Sensor-Objektiv-Module als Festbrennweiten mit integrierten APS-C-Sensor anbieten. Zoom wird wohl tatsächlich sehr oft ein 1/1,7"-Sensor erledigen.

Es ist wichtig was hinten bzw. dabei raus kommt und das sieht richtig gut aus: http://www.dpreview.com/previews/RicohGXR/page13.asp

Respekt!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 10:50

ich bin beeindruckt, dass ricoh diesen weg geht.
noch bin ich nicht ueberzeugt, aber das kann sich mit weiteren modulen schnell aendern.
mit grd und gx100 bin ich sehr zufrieden, schauen wir, was aus der gxr wird.
viel erfolg!

Wieder mal typisch Deutsch/Fotograf!

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 10. November 2009 - 11:00

Anstatt neue Entwicklungen (samt ihrer Kinderkrankheiten und/oder inhärenten Unzulänglichkeiten) zu begrüßen, wird mal wieder das gesamte Konzept schlecht geredet bzw. verspottet. Und da soll noch jemand sagen, der deutsche Fotograf wäre vom aufgeschlossenen und innovationsliebenden Typ Menschen...

DingDongDilli schrieb: Und

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 11:51
DingDongDilli schrieb:

Und da soll noch jemand sagen, der deutsche Fotograf wäre vom aufgeschlossenen und innovationsliebenden Typ Menschen...

Wieso? Hat das irgendjemand behauptet?

Und nehmen Sie eigentlich Drogen?

Deutsche Fotografen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 12:31

sind vielleicht einfach nicht so unbedarft, wie es der Industrie lieb ist. Die haben vielleicht nur konkretere, praxisbezogenere Vorstellungen zum Thema Qualitaet und Praxisnutzen.

Die Mauer in den Köpfen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 13:21

Ach, bei Ihnen hängen innovative Bilder davon ab, ob Sie die wildeste, freakigste Kamerakonstruktion in den Händen halten?

Das wäre mir zu unbefriedigend. Da würde ich mir ein anderes Hobby/einen anderen Beruf suchen.

Da käme ich mir bloß wie ein orientierungsloser und verblödeter Kaufdepp vor. Genau das Gegenteil des Gefühls, das einem ein kreatives Hobby/Beruf vermitteln kann.

Eruierungsträchtig

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Dienstag, 10. November 2009 - 15:04
Gast schrieb:

Ach, bei Ihnen hängen innovative Bilder davon ab, ob Sie die wildeste, freakigste Kamerakonstruktion in den Händen halten?

Interessante These... Können Sie weiter vertiefen?!?

Den Sucher statt des Bretts vorm Kopf

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 15:39
DingDongDilli schrieb:

Interessante These... Können Sie weiter vertiefen?!?

Keine Zeit, mache gerade gute Fotos.

Definitiv wesentlich schlechtere als diese hier

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 20:57

http://www.dpreview.com/previews/RicohGXR/page13.asp

Fotografisch wie Bildqualitäts-technisch!!!

Im Irrtum sind Sie menschlich,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 22:39

Im Größenwahn übermenschlich.

Deswegen müssen die Kaufdeppen immer stänkern. Weil sie keine Erfolgserlebnisse produzieren können, mit denen sie ihr Ego stabilisieren könnten.

Was ist hier groß und was ist hier klein?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 20:43

Meinen Sie große und kleine Sensoren?
Wenn dem so ist, dann reden Sie über die Größe des Sensors mit dem die guten Fotos ohne Fotobeweiß gemacht wurden, bitte.

Bei der Ricoh GXR ist definitiv klar wie groß oder klein die Sensoren jeweils sind.

Groß oder klein?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 17:23

Davon schrieb niemand etwas.

Man stellt sich halt mal blöd, vielleicht kommt man ja damit durch. Und danach sieht das Kamerakonzept ebenfalls aus.

Definitiv

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 22:42

ein Hellseher!

Naja, ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 20:45

...die Wahrscheinlichkeit eines Treffers war aufgrund des Geschriebenen und der Art und Weise zumindestens größer als 50%.

Warum?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 17:37

Weil Fotografen normalerweise Schwierigkeiten mit der Deutschen Sprache haben, der hier aber nicht?

Wäre ja ein böses Vorurteil.

Iss ja interessant

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 03:29
* schrieb:

Weil Fotografen normalerweise Schwierigkeiten mit der Deutschen Sprache haben, der hier aber nicht?

Wäre ja ein böses Vorurteil.

* schrieb:

Machen sie (Sie) sich nicht größer, als sie (Sie) ohnehin nicht sind.

*) Einer der nicht weiß was er schreibt/geschrieben hat und/oder fotografiert, wenn man Ihn nach seinen guten Fotos fragt.

Und falls er sich in seinem Größenwahn vergallopiert

* schrieb:

...Man stellt sich halt mal blöd (Fa. Ricoh), vielleicht kommt man ja damit durch. Und danach sieht das Kamerakonzept (von Fa. Ricoh) ebenfalls aus.

DingDongDilli schrieb:
* schrieb:

Ach, bei Ihnen hängen innovative Bilder davon ab, ob Sie die wildeste, freakigste Kamerakonstruktion in den Händen halten?

Interessante These... Können Sie weiter vertiefen?!?

findet er stets dieselbe Ausweiche

* schrieb:
DingDongDilli schrieb:

Interessante These... Können Sie weiter vertiefen?!?

Keine Zeit, mache gerade gute Fotos.

Woher's wohl kommt?!

* schrieb:

(über sich selbst)...
Deswegen müssen die Kaufdeppen immer stänkern. Weil sie keine Erfolgserlebnisse produzieren können, mit denen sie ihr Ego stabilisieren könnten.

Gute Fotos wären ein Erfolgserlebnis. Daß (Bei "*": mit EXAKT 50% Wahrscheinlichkeit ein "das") andere mit einem Freak-Board(Brett) vorm Kopf gute Fotos machen und er durch den Sucher seiner makellosen Kamera nicht, destabilisiert Ihn völlig. So muß die Fa. Ricoh mit Ihrem neuesten Freak-Board für Kreative Köpfe auch noch herhalten. Erst ist noch zu klein für Freak-Boards, denn das ist nur für diejenigen, welche schon größere Fortschritte gemacht haben als er mit seinem Sucher.
Vielleicht hat er sogar nur einen Sucher gekauft, weil er im Freak-Board nur ein Brett vor dem Kopf sah (vielleicht war's aber auch nur ein digitaler Bilderrahmen?), der Kaufdepp, und merkt es nicht. Ohne Fotobeweis 100% der Fakt.

Es wär' ja schon angenehm

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 08:52

MEINE Beiträge nicht willkürlich mit denen Anderer zu vermengen - nur um die "Logik" der eigenen Borniertheit (oder des Aberglaubens an Verschwörungen) wortschwallmächtig zu "würdigen". Und nehmen sie's einfach (vielleicht augenscheinlich?) zur Kenntnis, dass es sich hier um eine Schreibwerkstatt handelt, und nicht mal annähernd um ein Bilderforum.

Sie IST exakt 50%

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 17:45

Machen sie sich nicht größer, als sie ohnehin nicht sind.

(Mit)Denkende Fotografen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 15:23

wären eigentlich die Antithese zu Konsumdeppen ...!?

Wenn doch aber

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 22:39

Konsumdeppen so dringend benötigt werden ...

Benötigt von wem?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 03:47

Ein System, das sich gegen die Menschen wendet, wird abgeschafft werden.
Da ist die DDR dem Konsumismus lediglich vorausgegangen.
(Siehe die DDR-Diskussion weiter oben.)

Der künstlerisch-gestalterische Fortschritt in der Fotografie wird sich eines Tages auch wieder von den Mikroschritten der Mikroelektronik unabhängig machen und dem Diskurs zwischen Fotograf und Betrachter folgen, statt dem Gewäsch und den Regeln des viralen Marketings.

...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 08:51
Gast schrieb:

Ein System, das sich gegen die Menschen wendet, wird abgeschafft werden.
Da ist die DDR dem Konsumismus lediglich vorausgegangen.
(Siehe die DDR-Diskussion weiter oben.)

Der künstlerisch-gestalterische Fortschritt in der Fotografie wird sich eines Tages auch wieder von den Mikroschritten der Mikroelektronik unabhängig machen und dem Diskurs zwischen Fotograf und Betrachter folgen, statt dem Gewäsch und den Regeln des viralen Marketings.

Die Botschaft hör' ich wohl ... allein das geht mir viel zu langsam. ;-)

Was ist daran jetzt innovativ?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 13:45

Das ist allenfalls neu bzw. anders und weit entfernt von clever. Vielleicht mögen die Japaner solche Spielereien aber letztendlich ist dieses Teil nichts anderes als eine komplette Kamera im Objektiv mit austauschbarem Speicherkartenslot der noch den Auslöseknopf enthält. Genausotoll wie eine Handygehäuseschale für 1€ bei der sich die Elektronik für 100te€ austauschen lässt.

Große Klasse! Da kauf ich mir doch lieber eine DP1/X1 und dazu noch eine Minisensorkompakte fürs gleiche Geld und habe die Bedienerschnittstelle noch dabei.

Modular

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 21:06
Gast schrieb:

Letztendlich ist dieses Teil nichts anderes als eine komplette Kamera im Objektiv mit austauschbarem Speicherkartenslot der noch den Auslöseknopf enthält.

Nein. Es ist bei vielen Objektiven sinnvoll, sie in die Sensor-Einheit zu integrieren. Also eine Einheit aus Objektiv, Sensor und Bildprozessor zu bilden. Bei den fallenden Elektronikpreisen kann es halt sinnvoll sein, Objektiv gleich samt passendem Sensor zu tauschen.
Teuer ist nach wie vor ein vernünftiges Gehäuse. Hier brauchen Sie nur ein Gehäuse, eine Speicherkarte, einen Handgriff (samt Auslöser und Bedienelementen), ein Display, ein Blitzgerät, einen Blitzschuh, einen Akku, einen HDMI-Anschluss. Statt zwei Kameras mitzunehmen, nimmt man hier nur eine. Und tauscht - wenn man mag - je nach Anwendungsgebiet halt die Sensor-Objektiv-Einheit. Und in Zukunft kann man evt. auch gleich die externe Festplatte in das Gerät stecken, dass dann zum Image-Tank und Bildanzeige-Gerät bzw. zum Anzeigegerät für die Full-HD-Präsentation mutiert. Oder man macht durch das passende Plugin aus der Kamera einen mobilen Drucker, der dann möglicherweise deutlich preiswerter wird, weil er eben keinen eigenen Akku, kein eigenes Display und kein eigenes Bedienfeld mitbringen muss.

Wenn ich so die Preise für ein Set aus Lumix LX-3 und SLR mit Makro-Objektiv oder Sigma DP1s oder Leica X1 anschaue, ist Ricohs Ansatz preislich interessant.

Sehr interessante Idee

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 11:16

ich werde mir so ein Ding kaufen, allein schon aus Sammlergründen. Ein Contax AX und eine Rolleiflex SL2000F sind auch begehrte Sammlerstücke. Die meisten guten und revolutionäreren Ideen enden meist in einem finanziellen Desaster. (Prominente Beispiele: Apple Newton, die DDR usw.)
Ich hoffe für Rico wir erleben die Ausnahme von der Regel.

Das Ruehren

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 12:36

in den Wunden der deutschen Fotoindustrie (Contax zaehl ich mal einfach dazu), macht das Konzept aber auch nicht ueberzeugender ... allenfalls ruehrender.

Bei ständigen...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 20:48

...rührigen Kommentaren nachdem selben Schnittkäse-Schema wird selbiges zum geschüttelten Hüttenkäse was auf keinen gesunden Hausverstand schließen läßt.

Dank für den Beitrag

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 14:12

vom hoffentlich angemessen bezahlten Käseproduzenten aus der PR-Käserei.

Sie wissen wie man erkennt ja nichtmal was...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 20:46

...PR ist!

Schlechte ist definitiv

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 22:03

gut erkennbar: Dummdreist aber ineffektiv.

Sie sagen es!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 02:55
Gast schrieb:

Schlechte (PR) ist definitiv gut erkennbar: Dummdreist aber ineffektiv.

Gast schrieb:

Das Ruehren in den Wunden der deutschen Fotoindustrie (Contax zaehl ich mal einfach dazu), macht das Konzept aber auch nicht ueberzeugender ... allenfalls ruehrender.

1) Gut erkennbar
2) Dummdreist

Nur leider keine

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 08:53

PR. seufz.

Oh ja, vor allem

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 14:12

die DDR fand ich schon immer eine Spitzenidee ...

Ist wie bei Ricoh

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 15:32

Die Idee am Anfang war gar nicht so schlecht.
Bloß was die vielen Würden-, Bedenken- und Waffenträger daraus gemacht haben, war völliger Murks.

Lieber

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 21:35

Marx statt Murks ... gilt das auch für Kameras?

Marxismus...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 21:10

...war es definitiv nicht!

Wohl eher war es ein größerer Murks als heute und Demokratie wie aus den französischen Wurzeln abgeleitet ist eben etwas mit dem geringsten Murks-Anteil. Wußte auch schon Churchill über die sog. Demokratie als Regierungsform zu berichten. Die Demokratie ist noch das geringste Übel von allen und wir haben eben nicht besseres als die Demokratie.

Demokratische Marktwirtschaft ist eben das Gegenteil von Kommunismus und Volksbesitz, welcher zuletzt Staatsbesitz ist.
Die hier kritisierte Demokratische Markwirtschaft hat immer noch große Anteile wie ein Staat mit Volksbesitz der Staatsbesitz ist.
Das eigentliche Übel ist das Geldsystem und das unterscheidet nicht zwischen Demokratie wie in der Demokratischen Marktwirtschaft gelebt und den versch. Formen des Kommunismus.
Weil zB. Lehrer für das Geld was man Ihnen geben wollte nicht mehr arbeiten wollten aber das Schulsystem eben überlebensnotwendig sowohl in einer Demokratie wie im Kommunismus ist mußte man ALLE Lehrer verbeamten.
Sicherer Job aber hinsichtlich des Gehaltes nicht so chancenbehaftet wie ein Job in der Industrie als Angestellter.
Grundversorgungs-Unternehmen mußten verstaatlicht werden, vgl. Deutsche Post die mittlerweile in Deutsche Post und Deutsche Telekom aufgesplittet wurde oder Deutsche Bahn. Bei der Bahn ist es die Beförderungspflicht nicht nur der Kriegsmaschinerie und des Militärs im Verteidigungsfall. Im Falle des Falles benötigte man Beamte, welche nicht einfach streiken können/würden.

Es gibt nicht Schwarz und Weiß sondern Mischungen davon dh. Graustufen. Die Misch-Methode ist wichtig und hier ist eben die von Churchill kritisiert Regierungsform samt Marktwirtschaft die mit dem geringsten Übel.
Wichtig alleine zuletzt sind die Menschen, die Bevölkerung und die Kultur wie Traditionen.

Die Wiedervereinigung ist zuletzt hinsichtlich der Menschen, welchen man für Ihre laute Äußerung Ihrer Meinung und Bedürfnisse danken darf, friedlich verlaufen. Dh. man hat die DDR in Frieden sterben lassen.
Andere Staaten/Staatsformen sind wesentlich blutiger entstanden.

Marx lebt und die DDR ist Vergangenheit. Marx wurde eigentlich nur mißbraucht.

Die DDR...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 20:57

...war keine Idee sondern eine Lösung um ein Demokratie-Vakuum als Zone zwischen den Allierten des Westens und dem früheren Block im Osten zu besitzen.
Wo ist der Unterschied zwischen Nord-Korea und der DDR zumindestens als es die DDR noch gab? Einmal war UdSSR der Verbündete bzw. Ursprung der Idee/Lösung und im Falle Nord-Korea finanziert China das Demokratie-Vakuum.

Das Finanzielle Disaster von Apple Newton war seiner Zeit voraus zu sein. Palm war mit diesem Personal Digital Assistant-Konzept erfolgreich, weil man das Problem der Schrifterkennung auf einfache Weise gelößt hatte. Der Nutzer mußte eine Digitizer-Schrift lernen die zudem einfach zu erlernen war. Der Apple Netwon legte zu hohe Ansprüche an sich selbst und das kann man von der DDR nicht behaupten.

"Überholen ohne einzuholen"

Vielversprechender Anfang

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 12:35

Modularsysteme im Kamerabau sind ja schon länger bekannt.Man hätte allerdings Sensoreinheit und Objektive schon aus Kostengründen voneinander trennen sollen.
Überflieger RED ist da immer noch der Maßstab.
Über den klotzigen Aufstecksucher kann man nur den Kopf schütteln.

Immer diese Skeptiker

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Dienstag, 10. November 2009 - 16:36

"Der neu entwickelte, hochauflösende elektronische Sucher (LCD) mit etwa 920.000 Punkten (Subpixel) wird auf den Zubehörschuh der Kamera gesteckt und kann bis 90' nach oben geschwenkt werden. Der Blick durchs Okular zeigt 100% Bildinhalt und bietet dem Benutzer ein von Nebenlicht unbeeinträchtigtes Sucherbild mit den gleichen Informationen wie der Kameramonitor." Stellen Sie sich vor es gäbe in 1nem Jahr Zulieferer, welche passende Sensor-Objektiveinheiten für die unterschiedlichsten Anforderungen herstellen. So zB. für Infrarotfotografie ec. Und mit entsprechenden Festbrennweiten, welche weit preiswerter hergestellt werden können als Zoomes, die eigentlich selbst als "Wegwerfausführung" schärfer sein würden, könnte fotografieren mal wieder richtig spannend werden. Ich persönlich finde das Konzept ausbaufähig und sehr interessant.

Alter Ego?

Bild von Rumpelstilzken
Eingetragen von
Rumpelstilzken
(Ehrengast)
am Dienstag, 10. November 2009 - 17:21
Hififan schrieb:

Ich persönlich

Was heißt das? Haben Sie ein 2., unpersönliches Ich, das das Konzept weniger interessant und ausbaufähig findet?


"I love my job, it's the work, I hate."

Ja wer weiss

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Dienstag, 10. November 2009 - 17:49

was so in einem schlummert?!

Die RED...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 20:57

...auch die RED Scarlett ist etwas zu groß würde ich behaupten.

Objektive aus Kostengründen trennen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 21:11
Gast schrieb:

Modularsysteme im Kamerabau sind ja schon länger bekannt.Man hätte allerdings Sensoreinheit und Objektive schon aus Kostengründen voneinander trennen sollen.

Sie wollen ein Objektiv von seinem 1/1,7"-Sensor trennen? Und meinen, die dafür benötigte Kamera-Objektiv-Schnittstelle, das dafür zu entwickelnde Objektiv, brächte einen Preisvorteil gegenüber Ricohs Ansatz, das Objektiv gleich mit seinem zugehörigen Sensor auszuliefern?

Ricoh baut die RED für Arme!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 15:25

Wer will schon noch (versuchen), mit der Leica X1 wie Cartier-Bresson zu fotografieren, wenn er stattdessen wie Steven Spielberg filmen kann?

http://www.photoscala.de/Artikel/Kamera-Kracher-RED-DSMC

Na gut, Filmen kann die Ricoh noch nicht. Aber es müssen sich ja auch noch Marketinggründe für zukünftige Module finden lassen.

Und der

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Dienstag, 10. November 2009 - 17:53

Preisunterschied ist auch nicht zu verachten. Ich mag ja auch Qualität, aber High End für die, die es brauchen und sich leisten müssen!

Ich zitiere mal die Ricoh-Homepage...

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Freitag, 13. November 2009 - 11:22

"GR LENS A12 50 mm can shoot HD movies. Image size is 1280×720, aspect ratio 16:9, and frame rate 24 frames/second. Utilizing the high sensitivity (maximum ISO 3200) and the bokeh enabled by the F2.5 aperture and the large image sensor, it is possible to create impressive movies with a different feel than those of standard video cameras. The GXR body has an HDMI connector, and for large-screen viewing of the movies shot, the GXR can be connected to TVs supporting HDMI."

Schon mal gesehen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 11:35

was für Movies mit einer 5D und beliebigen Optiken in Voll-HD with a (very) different feel than those of standard video cameras possible sind ...!?

Ja, habe ich! Und?

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Freitag, 13. November 2009 - 16:39

Die A12-Einheit kann trotzdem filmen. Zwar nicht 1080p, aber immerhin 720p.

Wow

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 22:05
odysseus schrieb:

Die A12-Einheit kann trotzdem filmen. Zwar nicht 1080p, aber immerhin 720p.

Und welche (Consumer)Kamera kann das heutzutage (noch) nicht? - Mit einem eigenen HD-Modul plus 10x-Zoom hätt' ich den Anflug von Euphorie ja noch verstanden ...

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Samstag, 14. November 2009 - 15:09

Ja, mit einem 1/2,5"-Sensor in so einem 10x-Suppenbomber kann man wahrlich ganz tolle Filme drehen. Falls Sie jetzt der Verfasser des von mir vorher beantworteten Beitrags sind, dann widersprechen Sie sich aber gehörig.

Egal in welcher Verfassung ich mich überhaupt befände,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 17:20

aber einen 1/2,5"-Sensor konnte ich, schon allein als Besitzer einer 5D nicht wirklich gemeint haben ... also, wenn schon, dann zumindest FT-Format.

Was hier bei den Kommentaren,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 20:53

egal ob positiv oder (meistens) ablehnend übersehen wird, ist die Frage, warum Ricoh ein Objektiv direkt mit einem Objektiv koppelt.

Widerspricht das doch den scheinbaren Grundsätzlichkeiten, die die Anhänger der DSLRs als Minimalvoraussetzungen für gehobenes Fotografieren ansehen. Und dabei schlicht übersehen, dass gerade die DSLRs unter einem doch schwerwiegenden Manko leiden: die Passgenauigkeit der Komponenten. Also sprich Zentrierung und Toleranzen.

Bei den kleineren Minisensoren ist ein komplett verbautes Objektiv-Sensormodul aufgrund der kleinsten Abmessungen oberstes Gebot. Dazu kommt die Staubdichtigkeit der Einheit. Bei den etwas größeren Sensoren nimmt bei der Schnittstelle Objektiv/Body zwangsläufig die Passgenauigkeit ab. Auch die Objektive in sich sind nicht ganz wackelfrei und bewegen sich in deutlich größeren Toleranzen. Besonders die ausgefahrenen Tubuse sind da schon sehr empfindlich.

Ricoh hat mit einem sehr kleinen Sensor angefangen. Ein Modul mit 10 Mpx und einem Objektiv, das einen (für meine Begriffe) sehr schönen praxisgerechten Zoombereich hat. Leider wäre allerdings für mich die Auflösung, und damit der Sensor, zu klein. Das Macro dagegen ist für vor allem sehr spezielle Aufgaben, die man besonders unterwegs vor die Flinte bekommt, schon sehr gut geeignet. Da stelle ich mir allerdings vor, dass Ricoh dann später noch ein Modul nachschiebt, das einen analogen Zoombereich hat, wie das kleine Modul, aber mit einem deutlich größeren Sensor mit signifikant höherer Auflösung und einem daraus resultierend größerem Objektiv. Sowie man aus der Ankündigung herauslesen kann, kommen da ja noch einige Module, die vor allem dann auch für Filmer interessant werden. Man darf aber in jedem Fall wohl annehmen, dass aufgrund der Bauweise diese Moduleinheiten ein Bildergebnis abliefern, dass mit weniger Kompromissen behaftet ist, als das mit den derzeitigen Wechselobjektivsystemen der Fall ist. Ich bin gespannt auf die ersten Bildergebnisse.

Sie haben nicht alle Kommentare durchgelesen!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 22:16

Und auch die Link zu den ersten Bildergebnissen überlesen: http://www.dpreview.com/previews/RicohGXR/page13.asp

Es ging wohl sowohl um die Paßgenauigkeit, dh. Optimierung der optischen Schnittstelle zwischen Sensor und Objektiv, sowie auswechselbare Fotolabore (Erst im Gehäuse wird RAW erzeugt).

Das Ricoh-System fordert wesentlich radikaleres Umdenken als zB. mFT. Dafür könnte es aber für Leute bei denen es darum geht das Maximal Mögliche aus einem bewährten Sensor (sieht beides nach Sony-Sensor aus (CMOS wie in Nikon D300 und Leica X1; CCD wie in Canon G11) zu holen das Ei des Kolumbus sein.

Gute Idee, verfehlte Umsetzung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 22:36

Klingt alles innovativ, endlich mal ein modulares Konzept, leider aber alles wieder zu kurz gegriffen.

Warum gibt es kein eigenes Sensormodul (also auch Trennung von Objektiv und Sensor), das wäre wirkliche Modularität!

Der 1,7" Sensor ist ein Witz, weshalb hier überhaupt zwei Sensoren angeboten werden ist eigentlich nicht klar.

Es wäre viel sinnvoller gewesen, keinen neuen Standard zu kreieren, sondern ein Modulsystem auf Basis von mFT mit herstellerübergreifender Kompatibilität. Es fährt aber jeder Kamerahersteller wieder seine eigene Suppe. (Auch bei den beiden mFT Herstellern gibt es Inkompatibilitäten).

Das System krankt - trotz des richtigen Ansatzen in Richtung Modularität - wie so oft an der elenden Nichtstandardisierung, die sich die Industrie immer noch glaubt leisten zu müssen.

Das die Kiste auch noch ohne Schwenkmonitor konstruiert wurde, setzt der verfehlten Umsetzung eines an sich sinnvollen Konzeptes noch die Krone auf.

Vielleicht hat der Vorstoß auch sein Gutes, indem auch die großen Zwei auch mal über neue Konzepte nachdenken bzw. diese aus den Schubladen holen.

Viele Grüße

Thomas

Der 1.7" Sensor

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 08:38

ist vor allem dazu da, dass er ein Modul ermöglicht, das ein ausfahrbares, superkleines Objektiv aufnimmt. Also in dem Fall eine Kompakte und dann eben mit einem entsprechenden Objektiv. Ich persönlich brauche sowas nicht, eher ein analoger Zoombereich auf Basis APS-C und einem feststehenden Objektiv, am Besten mit innerer Fokussierung.

Das Modul mit dem 50 mm Objektiv ist da schon ganz anders. Ein Spezialmodul, das man als Marcro-Objekiv, aber auch als leichtes Tele vewenden kann. Wie man auf dpreview sehen kann, eine Spitzensache, jedenfalls im Vergleich zur 7D, auch in hohen ISO-Bereichen. Sehr natürliche Abbildung ohne Rauschminderungsartefakte, ganz im Gegensatz zur EOS 7D, bei der sich förmlich die Glättungsversuche aus dem Bild stülpen (sehr erstaunlich und in meinen Augen ganz bestimmt nicht auf der Höhe der Möglichkeiten).

Wenn das mit der Ricoh so weiter geht, ist das ein echter Tipp für eine Unterwegskamera und hochwertige Digitalbilder.

Volle Zustimmung

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 09:06
Gast schrieb:

Klingt alles innovativ, endlich mal ein modulares Konzept, leider aber alles wieder zu kurz gegriffen.

Warum gibt es kein eigenes Sensormodul (also auch Trennung von Objektiv und Sensor), das wäre wirkliche Modularität!

Der 1,7" Sensor ist ein Witz, weshalb hier überhaupt zwei Sensoren angeboten werden ist eigentlich nicht klar.

Es wäre viel sinnvoller gewesen, keinen neuen Standard zu kreieren, sondern ein Modulsystem auf Basis von mFT mit herstellerübergreifender Kompatibilität. Es fährt aber jeder Kamerahersteller wieder seine eigene Suppe. (Auch bei den beiden mFT Herstellern gibt es Inkompatibilitäten).

Das System krankt - trotz des richtigen Ansatzen in Richtung Modularität - wie so oft an der elenden Nichtstandardisierung, die sich die Industrie immer noch glaubt leisten zu müssen.

Das die Kiste auch noch ohne Schwenkmonitor konstruiert wurde, setzt der verfehlten Umsetzung eines an sich sinnvollen Konzeptes noch die Krone auf.

Vielleicht hat der Vorstoß auch sein Gutes, indem auch die großen Zwei auch mal über neue Konzepte nachdenken bzw. diese aus den Schubladen holen.

Viele Grüße

Thomas

Gast schrieb: Sowie man aus

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 23:54
Gast schrieb:

Sowie man aus der Ankündigung herauslesen kann, kommen da ja noch einige Module

Aber nur wenn sich genug Dumme finden, Ricoh die Entwicklung zu bezahlen... Werden von den heute vorgestellten 08/15 Modulen binnen eines Jahres nicht genug verkauft, dann kommt da auch nicht mehr.

Und nein, Ricoh ist kein gemeinnütziger Verein und die Sharheholder haben sicher kein Verständnis für defizitäre Ausflüge in betriebsferne Geschäftsfelder. Ich glaube auch nicht, das der Vorstand aus Hobbyfotografen besteht...

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Mittwoch, 11. November 2009 - 11:44
Gast][quote=Gast schrieb:

Und nein, Ricoh ist kein gemeinnütziger Verein und die Sharheholder haben sicher kein Verständnis für defizitäre Ausflüge in betriebsferne Geschäftsfelder. Ich glaube auch nicht, das der Vorstand aus Hobbyfotografen besteht...

Jo, die Kirche hat gefälligst im Dorf zu bleiben. Zum Glück funktionieren japanische Unternehmen ein bisschen anders - zumindest die kleineren und wendigeren.

Ja, genau so

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 14:05

wie die kleinen und wendigen deutschen Unternehmen - ablesbar an den Bilanzzahlen ...

Öhöhöhöhöhö…

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Freitag, 13. November 2009 - 16:44

…wie lustig, der Kleine!

Wäre es denn nicht

Eingetragen von
freedomland
(Liebhaber)
am Dienstag, 10. November 2009 - 22:19

Wäre es denn nicht möglich, dass ein Modul entwickelt wird, welches ein Bajonett hat? Einer hat es glaube ich schon gesagt, ein M-Bajonett wäre doch fantastisch. Vielleicht sogar ohne AA-Filter vor dem Sensor?
Die Möglichkeiten wären doch unbegrenzt, aber ich denke nicht das Ricoh sowas machen möchte. Vielleicht, wenn erlaubt, von Fremdherstellern?

Trotzdem eine interessante Idee, die Handhabung und der Erfolg wird sich wohl erst in der Praxis zeigen müssen. Vielleicht ist es ja die Revolution, vielleicht wird es aber falsch verstanden. :)

Die Sensoren die Ricoh...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2009 - 22:47

...hier einsetzen wird werden von den betreffenden Herstellern nicht ohne LowPass-Filter angeboten.

Das sind Sensoren von der Stange. Das eine ist der 10MPx-Sony-CCD wie in der Canon G11 eingesetzt und der andere ist der 12MPx-CMOS wie in der Nikon D300 oder Leica X1 im Einsatz.

Ein Modul mit Bajonett und dann noch M-Bajonett???

Somit ein Leica M-Objektiv von Ricoh, welches auf versch. Bildkreise abbildet jedoch nie auf KB-VF?

Wodurch sehen Sie bestätigt, dass aufgrund von Modularität wie hier diskutiert die Möglichkeiten "überraschenderweise" unbegrenzt sind?
Jeder kann tun und lassen was er will und völlig neu und unabhängig von anderen irgendetwas als Modulbaukasten verstehen, verkaufen und nutzen.

Was in Falle der Ricoh GXR dahintersteckt ist schlichtweg die Optimierung der optischen Schnittstelle zwischen Sensor und Objektiv und das bekommt man nur so hin. Wenn man Sensoren von der Stange nehmen muss, dann geht es eben nur mit LowPass-Filter und nicht ohne.
Man kann bestimmte Artefakte durch ein optimiertes Objektiv reduzieren aber LowPass-Filterlösigkeit fordert eben nach einem anderen Sensor-Typ. Dieser wäre ein FFT CCD wie in Leica M9, Leica S2 und im Bereich des digitalen Mittelformates eingesetzt.

Ein Ricoh GXR-Modul mit einem FFT CCD in APS-C-Size (mit eben über 20MPx)?! Ohne LowPass-Filter! Und De-Moire im GXR-Body! Ich wäre sofort mit dabei!

Warum sollte Ricoh das nicht wollen sollen?

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Dienstag, 10. November 2009 - 23:18

Ricoh hängt nicht vom Fotogeschäft ab und hat auch in der Vergangenheit schon zahlreiche durchaus ausgefallene Lösungen realisiert. So gab es für kueze Zeit ein hervorragendes 28 mm Objektiv mit Anschluss für die Leica M.

Re: Warum sollte Ricoh das nicht wollen sollen?

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Mittwoch, 11. November 2009 - 11:35

Richtig, das GR28/2,8 - steht ganz weit oben auf der Liste des Habenwollens.

GXR Ricoh

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 01:29

Für mich als Fotograf eine großartige Sache.Das System fertig gedacht bedeutet : Tilt und Shift Funktionen, Stitschen, so viele Pixel wie man gerade benötigt, auch wieder einen "6x6" Sensor, oder einen extremen Schwarz Weiß Sensor mit 13 Blenden Dynamikumfang ! Immer die richtige Ausrüstung für den jeweiligen Zweck ! Ist etwas defekt bedeutet das nicht den sofortigen Supergau, den Totalausfall. Mache ich Sport besitze ich den schnellen Sensor, mache Produktaufnahmen kommt der Tilt Schift zum Einsatz, für Mode wird es auch was geben ! Sogar ein manuelles Modul ohne Autofokus, dafür mit Studioblitzanschluß ist denkbar !
Jeder kann sich zusammenstellen was er wirklich benötigt. Toll, die haben, glaube ich, nachgedacht !!

Gast schrieb: Tilt und

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 08:26
Gast schrieb:

Tilt und Shift Funktionen, Stitschen, so viele Pixel wie man gerade benötigt

Tilt und Shift Objektive gibt es auch bei DSLR Systemen und so viele Pixel "wie Sie gerade benötigen" gibt es bei Ricoh nun auch wieder nicht (Tilt-Shift allerdings bis jetzt auch nicht). Oder wollen Sie irgendwann ein 50mm Macro mit 6 Megapixeln, ein 50mm Macro mit 10 Megapixeln und ein 50mm Macro mit 16 Megapixeln kaufen? Lächerlich...

Gast schrieb:

Immer die richtige Ausrüstung für den jeweiligen Zweck !

Da wurde so etwas geniales wie Wechselobjektive gefunden. Die passen an kleine und große Kameras des selben Herstellers! Wow!

Gast schrieb:

Ist etwas defekt bedeutet das nicht den sofortigen Supergau, den Totalausfall.

Völliger Käse. Wenn der Ricoh "Batteriegriff" im Eimer ist, dann haben Sie Ihren Totalausfall. Wenn der Sensor für ihr 50mm Macro im Eimer ist und Sie ansonsten nur ein "Superweitwinkelmodul" haben, dann ist das uU auch eine Art Totalausfall...

Gast schrieb:

Mache ich Sport besitze ich den schnellen Sensor, mache Produktaufnahmen kommt der Tilt Schift zum Einsatz, für Mode wird es auch was geben ! Sogar ein manuelles Modul ohne Autofokus, dafür mit Studioblitzanschluß ist denkbar !

ROFL

Gibts doch alles schon. Nennt sich Spiegelreflex. Sie kaufen sich die Kamera mit den Features, die Sie wollen und dazu eine breite Palette an Objektiven für alle Einsatzzwecke.

Gast schrieb:

Toll, die haben, glaube ich, nachgedacht !!

Ja, Sie ganz besonders!

Geduld, Fremder

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 09:48

die Welt erfindet sich halt alle paar Äonen neu, wenn auch nicht immer besser ... ;-)

Dabei hätte echte Modularität vielleicht auch echte Vorteile (mit allein wechselbaren Sensoren, oder wahlweise optischen oder elektronischen Suchern). Überzeugen müßte man halt. Nur SO überzeugt man halt nicht.

Spiegelreflex ja, die habe ich auch!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 13:05

Ja ich fotografiere mit 21 Mio Sensor, ja manchmal verwende ich ein digitales Rückteil an einer Fachkamera, ja das ist alles schon zum kaufen und man kann es für viel Geld auch besitzen. Alleine meine Vollformatausrüstung bringt mit allen Objektiven ( zwei Tilt Shift und zwei Makroobjektive ) plus Zooms und Systemblitze, Zweitgehäuse und einigen Kleinteilen wie Ersatzakkus, Ladegerät, Filtern und deren Halter aber noch ohne das zwingend notwendige Schlepptop auf der Flughafenwaage 23 Kilo auf die Anzeige !!!!
Ja ich hätte gerne eine bezahlbare, kleine Systemkamera mit zwei Festbrennweiten, die ich in die Jackentasche stecken kann. Für kleinere Aufträge soll sie auch funktionieren. Und wenn man mir das Ding mit dem Messer am Hals enteignet muß ich wegen der Kosten keine Kopfschmerzen bekommen ! Weil die kleine Kamera nicht sichtbar ist wird sowieso nur die zweite Brieftasche aus der Gesäßtasche geklaut! Schaden-50zig Öcken!
Eine Eier legende Wollmilchsau wird die Kamera nie sein ! Aber als praktischen Begleiter für alle Fälle würde ich mir die GXR schon vorstellen können.

Warum sollte der Dieb

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 16:50

"mit dem Messer am Hals" die "bezahlbare, kleine Systemkamera" nehmen, wenn er stattdessen die Reflexausrüstung abgreifen kann? Oder soll letztere jetzt ganz zu Hause bleiben?

Doch Spaß beiseite, eine G10 oder G11 reicht für die "Jackentasche" völlig aus und ist jetzt schon erhältlich.
Wenn deren gute Bildqualität nicht mehr ausreichen sollte, wird ohnehin erst eine M8/M9 wieder sichtbare Vorteile bringen.
Dann ist aber auch der Dieb schon wieder auf Achse.

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 12. November 2009 - 15:19
Gast schrieb:

Doch Spaß beiseite, eine G10 oder G11 reicht für die "Jackentasche" völlig aus und ist jetzt schon erhältlich.
Wenn deren gute Bildqualität nicht mehr ausreichen sollte, wird ohnehin erst eine M8/M9 wieder sichtbare Vorteile bringen.

Weder die G10 noch die G11 sind wirklich jackentaschentauglich. Und die «Bildqualität» der G10 ist zum teil höchst bedenklich – leider konnte Canon auch bei der G11 gewisse Unzulänglichkeiten des verbauten Objektivs nicht ausmerzen. Tja.

Ach ja, Die G10

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 00:11

Hier ein spontaner Link aus meiner Bookmark-Liste:
http://www.luminous-landscape.com/reviews/cameras/pocket-battleships.sht...

Und dann noch dieser (mittlerweile legendäre) Vergleich:
http://www.luminous-landscape.com/reviews/kidding.shtml

G10 vs. LUMIX DMC-LX3

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 12:48

http://www.dpreview.com/reviews/CanonG10/page9.asp

Man beachte den Abschnitt "Flat colour detail".

Einer der Gründe warum die G11 jetzt einen 10MPx-Sensor hat.

Man kann/darf diese beiden Kameras direkt vergleichen. Der Zoom-Bereich ist erstmal egal.

Gast schrieb: Aber als

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 17:11
Gast schrieb:

Aber als praktischen Begleiter für alle Fälle würde ich mir die GXR schon vorstellen können.

Ich verstehe immer noch nicht, warum Sie dafür (zb) keine EOS 500D + EF 35/2 nehmen. Wiegt kaum was, kostet weniger (!) als die GRX und bietet dennoch bessere Bildqualität.

Ach ja: Wenn die 500D in drei, vier Jahren veraltet ist, müssen Sie das EF 35/2 übrigens nicht mit entsorgen. Es wird auch an einer EOS 700D problemlos laufen...

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 12. November 2009 - 15:38

Pardon, aber Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wer die GRX, eine PEN oder meinetwegen die X1 in Betracht zieht, hat wohl einige Gründe gegen den Kauf einer DSLR anzuführen. Da wäre schon mal die nicht vorhandene jackentaschentauglichkeit, dadurch bedingte Unannehmlichkeiten wie spontan ausgesprochenes Fotografierverbot an Anlässen, an besonderen oder innerhalb besonderer Örtlichkeiten wie etwa Museen oder Kirchen. In weniger demokratischen aber beliebten Feriendestinationen ist zum Teil schon das Fotografieren von Brücken oder anderen Infrastruktureinrichtungen mit DSLR verboten. Da kann man sich durch etwas Kleineres und Diskreteres viel Ärger ersparen.

Die Geräuschkulisse beim Auslösen wäre auch so ein Negativpunkt, die der Diskretion beim Fotografieren eher abträglich ist. Denn gerade die Consumermodelle haben neben dem Spiegelklappen auch noch dieses wirklich billig klingende Verschlussgeräusch, auf welches ich noch so gerne verzichte. Und wer sich einmal eine 500D zugelegt hat, der bleibt erfahrungsgemäss nicht in dieser Modellkategorie, sondern nimmt sich das Nächstbessere oder gleich eine FF-DSLR wie die 5D MkII. Aber natürlich wird das 35/2 auch an einer 700D problemlos laufen – doch schon mit der Pixeldichte des in der 500D verbauten Sensors stösst die Scherbe schnell an seine Grenzen. Ergo: Mit der 700D muss auch ein neues 35mm her.

Aber immerhin einen Versuch war es ja wert; nicht wahr, der Herr Canon-Vertreter?

Der Kerle versteht doch nur

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 14:59

Bahnhof, oder besser gesagt DSLR, was aufs Gleiche raus kommt.
Die Sorte Canon-/Nikonversteher ist auf geprägte Lösungen fixiert, wie der berühmte pawlowsche Hund.

Vor allem aber

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 06:00
Gast schrieb:

Bahnhof, oder besser gesagt DSLR, was aufs Gleiche raus kommt.
Die Sorte Canon-/Nikonversteher ist auf geprägte Lösungen fixiert, wie der berühmte pawlowsche Hund.

sind sie auf praktische, technisch überzeugende und dabei bezahlbare System-Lösungen geeicht.

Eben genau das:

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 13:26

unfähig zu erkennen, dass das auch mit anderen Möglichkeiten durchaus auch sehr gut geht. Einmal Käferfahrer, immer Käferfahrer . . .

Einmal Bully-Fahrer ...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 20:52

... warum dann Käfer fahren?

Die Kerle

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 18:55

Pawlow - ist das eine russische Kamera? Ein Nachbau der umständlichen Hasselblad?

Gast schrieb:

Bahnhof, oder besser gesagt DSLR, was aufs Gleiche raus kommt.
Die Sorte Canon-/Nikonversteher ist auf geprägte Lösungen fixiert, wie der berühmte pawlowsche Hund.

Pawlowscher Reflex

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. November 2009 - 12:30

". . . entdeckte das Prinzip der Klassischen Konditionierung . . .

Am bekanntesten dürfte der so genannte Pawlowsche Hund sein: ein Forschungsprojekt, welches unmittelbar aus ... physiologischen Studien hervorging. Bei diesen Studien stellte Pawlow fest, dass die Speichelsekretion eines Hundes nicht erst mit dem Fressvorgang beginnt, sondern bereits beim Anblick der Nahrung. Auch ein anderer Reiz, zum Beispiel ein Klingelton, kann die Sekretion von Speichel und anderen Verdauungssäften auslösen, wenn er regelmäßig der Fütterung vorausgeht... Irgendwann reicht dann bereits der vormals neutrale Reiz aus, um die Speichelsekretion auszulösen. Pawlow bezeichnete dies als konditionierten Reflex." >>Wikipedia<<

Usw.

Bei den meisten Menschen reicht in dem Fall bereits die Artikulation eines Schlüsselbegriffes wie z. B. "DSLR" aus, um klar zu stellen, dass sich ein bestimmter Qualitätsbegriff erfüllt hat. Das funktioniert auch bei anderen Gegenständen, wie bespeispielsweise einer Automarke. Der Begriff "Kult" schöpft in dem Fall aus dem gleichen Reservoir. Markenkommunikation zielt in dieser Weise vor allem auf eine regelrechte Konditionierung der Anwender. Nüchterne Hinterfragung zum Produkt, bzw. des Produktumfeldes, der Einbettung in die persönliche Bedürfnislage, findet nicht mehr statt.

Kein Problem, die

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 22:53

Kein Problem, die Systemkamera mit Festbrennweiten gibt es schon!

Habe derzeit eine Panasonic Lumix GH1 mit 1,7/20mm Pancake (fast) immmer dabei, wenn möglich in der Jackentasche. Mit Sicherheit stabiler als die eher verfehlten Konzepte à la Olympus EP-x und Panasonic GF-1 und des hier vorgestellten Systems mit ihren Aufstecksuchern und nicht schwenkbaren Displays. Das Ganze wiegt 475g ist also nur 100 - 200g schwerer und nicht viel größer.

Schiften und Stitschen…

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Freitag, 13. November 2009 - 16:47

…das nenne ich Äktschen! :-)

innovation

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 08:50

ricoh muss innovativ sein, fehlte ihnen doch als einzigem etablierten hersteller ein wechseloptik-konzept.

unterm tisch fiel hier einiges, was den revolutionären aspekt dieser ankündigung verstärkt:
http://forums.dpreview.com/forums/read.asp?forum=1000&message=33660875

was wiederum bedeutet: canon, nikon, leica und pentax werden über kurz oder lang auf diesen zug aufspringen müssen, der spiegel scheint hier im weg zu sein.
gleichzeitig dürfen sie aber alle alten kunden und objektivbesitzer nicht vor den kopf stoßen und ihnen nur vorsichtig das geld aus der tasche ziehen...

val the wu

Re: Innovation

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Mittwoch, 11. November 2009 - 11:31

Der verlinkte Beitrag zieht den Experten hier sprichwörtlich die Hosen runter - sieht man doch, wie weit ihr Denkhorizont reicht: Da wird stets die mangelnde Innovation beklagt, aber wenn sie dann da ist, wird sie nicht als solche erkannt. Canon wie Nikon werden demnächst auch mit eigenen, jedoch profaneren Ansätzen in diesem Segment aufkommen. Im Zentrum steht ein neues Sensorformat mit einer Diagonale von ca. 17mm, was in etwa einem Beschittfaktor von 2,5 im Vergleich zum KB-Vollformat entspricht. Mal sehen. Mit einem grossen Wurf rechne ich alerdings nicht.

Schade, Leica

Bild von Die Faust
Eingetragen von
Die Faust
(Hausfreund)
am Mittwoch, 11. November 2009 - 12:34

Da muss Leica mit der X-1 für 1.500 Ökken ohne Wechseloptik aber echt nochmal in sich gehen.

Mich freut dieses Ricoh Ding, bin eh Fan seit GRD-Zeiten, freue mich jetzt schon auf das Vollformat-Modul, wenn es denn kommen sollte.

Vielleicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 13:52

hilft ja der Leica-Service aus der Patsche - und wechselt die Optik a la carte, um kaum mehr als den Einstandspreis ... ;-)

Die Faust schrieb: Da muss

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 14:51
Die Faust schrieb:

Da muss Leica mit der X-1 für 1.500 Ökken ohne Wechseloptik aber echt nochmal in sich gehen.

Mich freut dieses Ricoh Ding, bin eh Fan seit GRD-Zeiten, freue mich jetzt schon auf das Vollformat-Modul, wenn es denn kommen sollte.

Haha... Das es jetzt NICHT da ist, sollte Ihnen eigentlich zu denken geben.

Die GRX wird recht schnell wieder in der Versenkung verschwinden. Wetten?

Profane Ansätze

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 13:49

für ein profanes Publikum. Allerorten. So what.

Widerspruch gilt als Sakrileg

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 16:27

Betrachtet man den missionarischen bis fundamentalistischen Blutrausch, mit dem sich manche hier ereifern, dann ist eher "sektirerisch" die angemessene Beschreibung.

Sakrileg

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 10:17

Ist ein schlechter Roman ...

Das ist schon mal ein Fortschritt.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 17:08

Zu Dantes Zeiten war das noch umgekehrt, da galt "der" Kirche ein schlechter Roman als Sakrileg.

Wo waren Sie die letzten zwei Wochen?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 14:25

Muten Sie sich doch mal selbst den Anspruch zu, die erstklassigen Wirtschaftsartikel von "agün" hier auf photoscala zu lesen.

Dann werden Sie in den Quartalsberichten aus den vergangenen zwei Wochen finden, daß mit den Futzelkameras kein Geld zu verdienen ist, sondern praktisch nur im DSLR-Geschäft.

Und die besten Verkaufszahlen weisen daraus wiederum diejenigen Hersteller vor, die große Sensoren anbieten, bis hin zum KB-Vollformat.

"Innovation", bloß um anders zu sein, hat sich noch nie am Fotomarkt durchgesetzt. Geblieben sind immer nur qualitative Verbesserungen. Diese aber kosten Geld und sind deshalb im Billigmarkt kaum durchzusetzen. Auf dem ohnehin teureren DSLR-Markt ist dafür mehr Spielraum. Und die Kunden, welche die DSLR-Preise zahlen, sind tendenziell auch anspruchsvoller, erwarten also auch qualitativen Fortschritt.

Deshalb "treffen" sich Kunde und Hersteller im DSLR-Markt in Sachen Innovation. Im Billigsegment fühlt sich Käufer dagegen schon kurz nach dem Kauf doch wieder über den Tisch gezogen und schielt nach etwas "Besserem".

Zwei Paradebeispiele dafür, wie Fotografen "ticken":

Sie schließen an eine Linhof von 1959 das beste Schneider-/Rodenstock/Linos-Objektiv von 2009 an und haben die beste Bildqualität verfügbar, die Geld kaufen kann.

Sie setzen an eine digitale Leica M9 von 2009 Ihre alten Objektive von 1979, 1989 oder 1999 an und freuen sich, daß die "alten Scherben", die sonst nur noch rumlagen, so gut abbilden.

Obwohl die Beispiele nicht alltäglich sind, ist genau so etwas die Art von Innovation, die Fotografen froh macht und die höhere Investition rechtfertig.

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 12. November 2009 - 10:37

Auf der einen Seite führen Sie gestützt auf agüns profunde Marktbeobachtung an, dass am DSLR kein Weg vorbeiführt, doch aus der Vergangenheit bringen Sie eindrückliche Beispiele, dass es auch ohne Spiegel geht; das Ricoh-Konzept ist jedenfalls innovativ.

Theoretisch wäre es zum Beispiel möglich, dass zum Beispiel Sigma eine Optik-/Kameraeinheit mit dem Foveon-Sensor entwickelt, die am GXR-Gripgehäuse andocken kann. Klar gäbe es erst mal ein Problem mit dem Prozessor. Aber dieses liesse sich lösen, wenn sich die Hersteller auf offene bzw. wenigstens gemeinsam erarbeitete Algorithmen einigen würden. Und so wird es auch kommen. Eines Tages.

Man muss nur mal eine Ecke weiter denken und sehen (wollen), welche Möglichkeiten die Modularität bieten kann. Auch Spiegelreflexen werden nicht um diesen Aspekt umhin kommen. Abgesehen davon wäre Modularität bei SLR nichts Neues: Es war früher eine Selbstverständlichkeit zumindest bei den Top-of-the-Line-Modellen wie Nikon F3, dass man etwa den Sucher gegen einen anderen tauschen konnte.

Und was die Verkaufszahlen anbelangt: Ja, noch verkaufen sich Digitale-SLR sehr gut – aber noch verkaufen sich auch Autos mit Verbrennungsmotoren als einzige Antriebsquelle sehr gut. Doch Hybridantriebe mischen den Markt auf und machen den Konsumenten mit den Vorzügen des elektrischen Antriebs vertraut. Ob die Stromversorgung einst via Brennstoffzelle oder via Superwunder-Akku geschieht, werden wir schon sehen.

Bevor

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 17:10

wir alle mit Hybrid oder mit Brennstoffzelle fahren, ist die Modul-Ricoh längst wieder vergessen.

Würde ich mal nicht meinen!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Freitag, 13. November 2009 - 11:26

...meine hingegen, Ihr Beitrag liest sich wie die Haltung des Leica-Managements in den 90ern, wonach die Digitalfotografie nur ein vorübergehender Trend sein soll.

Inzwischen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 15:17

hat Leica gelernt: Jetzt ist die Digitalfotografie gleich nochmals in Solms erfunden worden ...

Inzwischen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 13:45

Aha! Leitz war ja immer die Speerspitze des Fortschritts?! Leider kamen die ersten Kleinbildkameras aus den USA, der Schweiz und Frankreich (Sico, Homeos, Sept), aber das konnte Leitz Jahre später gut ausgleichen, danach leider die Spiegelreflextechnik komplett verpennt, dann mit Außenmessung nachgeholt, später danach verbreitet: "Eine TTL-Messung funktioniert nicht in einer Spiegelreflex", sich aber in den Siebzigern von Minolta Gehäuse und Objektive "ausgeliehen", ergänzend dazu halfen auch Fuji, Sigma und Panasonic bei der Einführung der Digitalfotografie. "Hinterherlaufen" ist bei Leitz schon sehr innovativ. Trotzdem, möge uns der Fotogott (der Einzige, an den ich glaube) die Firma noch lange erhalten, sie ist besser, als ihre betuchten Fans, die auf Originalverpackungen, Sondergravuren und Goldpinseleien stehen!

Gast schrieb:

hat Leica gelernt: Jetzt ist die Digitalfotografie gleich nochmals in Solms erfunden worden ...

SO ausführlich ...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 14. November 2009 - 20:56

... wollt' ich Leica dann doch nicht runtermachen - leise (bittere) Ironie tut's auch, manchmal ...

odysseus schrieb: Der

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 22:39
odysseus schrieb:

Der verlinkte Beitrag zieht den Experten hier sprichwörtlich die Hosen runter - sieht man doch, wie weit ihr Denkhorizont reicht: Da wird stets die mangelnde Innovation beklagt, aber wenn sie dann da ist, wird sie nicht als solche erkannt. Canon wie Nikon werden demnächst auch mit eigenen, jedoch profaneren Ansätzen in diesem Segment aufkommen. Im Zentrum steht ein neues Sensorformat mit einer Diagonale von ca. 17mm, was in etwa einem Beschittfaktor von 2,5 im Vergleich zum KB-Vollformat entspricht. Mal sehen. Mit einem grossen Wurf rechne ich alerdings nicht.

Nee, bitte nicht noch ein neues Sensorformat, noch dazu kleiner als FT/mFT!

Gruß

Thomas

EIN Modulsystem,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2009 - 14:01

dass meiner Meinung nach Sinn machte, wäre eine Basiskamera mit wechselbaren Sensor-Bajonett-Modulen; für unterschiedliche Formate und (Qualitäts-)Ansprüche; und mit unterschiedlichen Objektivanschlüssen! Plus der Wahl zwischen optischem Sucher oder EVF.

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 12. November 2009 - 10:42

Die verpasste Chance von Kodak und Fujifilm. Und auch die verpasste Chance von Leica und Zeiss. Zumindest mit dem M42-Bajonett wäre eine solche Lösung schon in der Anfangszeit der wirklich brauchbaren Digitalkameras möglich gewesen. Schadeschadeschade.

Sorry, Reisender

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 11:42

Aber M42 war minichten ein Bajonett. Und SO tief brauchte dann noch nicht mal Leica sinken. Bei Zeiss wissen wir ja, dass sie auch ein Herz fuer hoffnungslose Nostalgiker haben ...

Sie wollen uns jetzt doch nicht

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 12:05

das M42 Schraubgewinde (nix Bajonett) als die innovative Lösung für Digitalkameras des 21. Jhds an die Birne schwatzen? Das war ja schon im letzten Jahrhundert die blanke Fehlbesetzung.

Man kann sich inzwischen durchaus viele verschiedene Möglichkeiten, Objektive an Kameras zu flanschen, vorstellen. Schrauben (drehen) ist da nur deshalb die Sache, weil man überflüssiger Maßen alte Objektive kompatibel machen möchte. Mit allen Nachteilen in bezug auf Zentrierung und Passgenauigkeit vor allem bei intensivem und längeren Gebrauch.

Allein schon von der elektronischen Schnittstellenkonzeption wäre ein Objektivmodul, das in eine Fassung einschnappt, die bessere Wahl. Da ließe sich auch eine selbtszentrierendes Fassung produzieren, die am Endpunkt 100%ig sauber sitzt. Das Bajonett ist mit Sicherheit nicht unbedingt die erste Wahl.

Pardon!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 12. November 2009 - 18:27

Ich meinte natürlich das M-Bajonett und nicht das M42-Schraubgewinde. Ob diese Berechtigung sinnvoll ist, bezweifle ich allerdings – insbesondere mit Blick auf die erste Reaktion.

Schön, dass Sies einsehen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 12. November 2009 - 19:42

(auch wenn ich nicht dran glaube). Das Ganze hat schon was monströs Albernes an sich. Kein Wunder, dass sich die arrivierten (DSLR)-Hersteller aus ihrem Technikgetto nicht raus trauen in Anblick von so fortschrittsbegeistereten Anhängern.

Warum legt Leica denn eigentlich das DRM-Modul

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 16:52

mit dem KB-Sensor von Kodak nicht neu auf? Ist das Management unfähig ein deutliches Marktpotenzial und einen sich anbietenden Technik-Weg zu erkennen?

Ich bin zwar kein Leica Fan, aber ich sehe da einen Irrenden ziellos im Tiefenwasser umherpaddeln, obwohl armweit entfernt ein Rettungsring wartet, den er scheinbar nicht merkt.

Sie haben Recht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 22:14

aber sie verstehen definitiv nicht, in welche Zwickmühle sich Leica mit der S2 gebracht hat: Bringen sie eine an sich logische, digitale R10 - bitte kein DMR mehr -, dann können sie die S2 einstampfen, und die angefallenen Kosten in den Wind schreiben. Darum MUSS die S2 ein Erfolg werden, damit sie sich mit diesem, rein kaufmännisch gedachten, Nullsummen-Spiel das mit der S2 geschmähte Kleinbild-Format überhaupt noch leisten können ...

Gast schrieb: Bringen sie

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Gast
(Neuankömmling)
am Mittwoch, 18. November 2009 - 12:21
Gast schrieb:

Bringen sie eine an sich logische, digitale R10 - bitte kein DMR mehr -, dann können sie die S2 einstampfen

Wohl kaum: Eine digitale R10 mit einem Sensor irgendwo zwischen 15 und 20 MP - selbstverständlich manuell fokussierend - ist doch keine Konkurrenz zur S2 mit AF und 37 MP. Eher eine Ergänzung. So wie viele eben eine digitale DSLR vom Schlage einer 1D(s) oder D3 neben einer digitalen MF-Kamera nutzen.

-DL

So phantasielos

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. November 2009 - 17:00

- wie eine R10 beschaffen sein könnte bzw. sollte - kannt' ich nur Stellungnahmen aus dem Zentrum der kleinen Leica-Welt ...
Unterstelle ich allerdings einer potenziellen R10 eine 5-Mikrometer-Pixelarchitektur, das Bedienkonzept der S2, natürlich einen AF, eine Sensorreinigung und vielleicht auch einen Live-View, dann lande ich bei einer 36MP-Kleinbildreflex, die sich auch tatsächlich an ein breites - weil altes, besonders treues - Publikum wendet.

Hmm.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 13. November 2009 - 18:49

Auch 'ne Idee.

Auf jeden Fall zeitgemäßer, als digitale Systeme der Konkurrenz.

Obwohl ich dieses Kamerasystem-Denken in den heutigen schnell-lebigen Zeiten für Quatsch halte, da sowieso alle paar Jahre was "wesentlich" Neues rauskommt, wo man dann eh keinen alten Kram mehr dranstecken kann und will.

Für Berufsfotografen vielleicht noch relevant (insofern die regelmäßig mal dieses oder jenes austauschen und haufenweise Zubehör haben und brauchen)..., aber mal ehrlich: Wer wird sich z.B. an irgendeine EOS 600D oder 60D (oder was auch immer) noch seine alten EF-S-Objektive ohne IS dranstecken wollen? Da wird doch dann auch wieder versucht neu zu kaufen....

Eine aufeinander abgestimmte Komplett-Kit-Lösung a la Panasonic-SLR ist in meinen Augen für den engagierten Hobby-/Amateur-Fotografen das wesentlich sinnvollere, in Zeiten, wo sowieso unklar ist, was die technoligische Weiterentwicklung noch so alles auf den Tisch bringen wird, die nächsten Jahre.

Sich zu einem Zeitpunkt ein sich adequat ergänzendes Kamera-Objektiv-Etc.-Set zuzulegen, das sehr gut aufeinander abgestimmt ist, anstatt irgendwelche (hypothetischen) Systemkompatibilitäten mit in die Kaufentscheidung einfließen zu lassen.
Und dann damit so lange zu fotografieren, wie man mag, und wenn nicht mehr, sich dann eben einfach wieder ein neues Set zuzulegen.

Solange, wie sich die Digitalfotografie noch in der (Aus-)Entwicklung befindet, mit Ziel unabsehbar, hat dieses ganze Systemkompatibilitäts-Spekuliere doch kaum noch Sinn.

Wer weiss den schon, welchen Features und Technologien Objektive oder Blitzgeräte in paar Jahren aufwarten werden, und ob der ganze Spass dann noch zu irgendwas von der heutigen Ausrüstung kompatibel sein wird und will?!