Suchen
Was nützt große Schärfentiefe, wenn da keine entsprechende Gefühlstiefe ist?
TOP-MELDUNGEN
BENUTZERANMELDUNG
AKTUELLE FORENTHEMEN
WEITERE MELDUNGEN
- Kostenloses Video zu den Neuheiten von Photoshop CC
- Deutschland: Systemkameras legen zu
- Photoshop CC (aktualisiert)
- Adobe stellt Creative Suite ein und auf Creative Cloud um (aktualisiert)
- TIPA-Awards 2013 - die Preisträger
- Firmware v1.02 für X100S
- Firmware v1.01 für FinePix F900EXR
- Firmware v1.01 für FinePix HS50EXR
- Foto-Frisch. Neues von der Fotokunst. #05-13
- Fotos für die Pressefreiheit 2013
- Video-Training zu den Neuheiten von Lightroom 5 (Beta)
- Nikon-Kamera kaufen, Geld zurück bekommen
- Canon-Cash-Back für EOS 700D, 60D und 7D und mehr
- Samsung NX2000 (aka NX2020 und NX2030)
- Firmware v1.2.1 für EOS 5D Mark III
- Hasselblad gibt Analogkameras auf
- Kameramarkt schrumpft weiter
- SWPA 2013 - Das große Finale
- Weltweiter Tag der Lochkamera-Fotografie 2013
- Kommt bald: Cashback-Aktion bei Pentax
„Ich interessiere mich für Menschen.“
Herlinde Koelbl ist ein Dauerbrenner der deutschen Fotografie-Szene. Nach einer Retrospektive in Berlin ist jetzt im Münchner Stadtmuseum eine große Schau zu sehen, die Bilder aus allen Werkgruppen vorstellt:
„Männer“, das war der Anfang. Das 1984 erstmals erschienene Foto-Buch, das im Jahr 2000 neu aufgelegt wurde, ist heute ein Klassiker und machte die in Lindau geborene, in München lebende Herlinde Koelbl schlagartig bekannt. Der weibliche Blick auf den nackten, verletzlichen, männlichen Körper, alles im strengen Schwarzweiß, das war in den achtziger Jahren mehr als ungewöhnlich. Es folgten weitere Bücher, mit denen die Fotografin immer wieder zu polarisieren wusste. „Feine Leute“, „Jüdische Porträts“, „Spuren der Macht“, „Im Schreiben Zuhause“ und „Starke Frauen“ sind die Bekanntesten.
Starke Frauen, Susan, Cincinnati 1993
© Herlinde Koelbl
Auch leuchtete Koelbl die im Jahr 2001 mit dem renommierten Dr. Erich-Salomon-Preis geehrt wurde für ihr Buch „Schlafzimmer“ fremde Schlafstätten fotografisch aus, wagte Blicke in die privatesten Lebensräume sehr unterschiedlicher Menschen. Besuchte jene Orte, wo Menschen die Masken ablegen, nackt sind, wo Verletzlichkeit ins Spiel kommt. „Jedes Photo ist zunächst ein flaches Stück Papier“ sagt Herlinde Koelbl. „Doch wenn ein Photo gut ist, nimmt es plötzlich Gestalt an, bekommt eine physische Wirkung auf den Betrachter.“
Und Koelbls Fotografien sind gut, sehr gut, wirken auf den Betrachter, wie auch ihre Fotoserie „Haare“ zeigte, zu der ein Foto-Buch bei Hatje Cantz erschienen ist. Mehrere Jahre hat Koelbl mit ihrer Hasselblad 6 x 6 an der Serie gearbeitet. Lange Produktionsprozesse, erzählt die Fotografin im Gespräch, ermöglichen einen kritischen Abstand zu den eigenen Bildern und führen zu einem präziseren Blick auf das eigene Tun. „Ich interessiere mich für Menschen“, so resümiert Koelbl ihr Schaffen. „Aber es muss weitergehen als unter die Oberfläche. Das ist das ganze Geheimnis.“
Portrait, Georges Tabori, München 1986 – Sein und Schein, Louise Bourgeois, New York 2001
© Herlinde Koelbl
All diese Bilder sind nun in der Ausstellung „Herlinde Koelbl Mein Blick“ zu sehen, die den Untertitel „Eine Werkschau 1976 2010“ trägt. Schwerpunkte der Schau sind die seit 1980 entstandene Serie „Das deutsche Wohnzimmer“, die 2002 entstandene Arbeit „Schlafzimmer“, die „Männer“-Serie und ihre Bildreihe „Starke Frauen“. Gezeigt werden auch Arbeiten aus der 1986 entstandenen Serie „Feine Leute“, ein ungeschöntes Sittenbild der High Society, ihre „Jüdischen Porträts“ und die sehr bekannte Bildfolge „Spuren der Macht“, für die Herlinde Koelbl Politiker wie Angela Merkel, Gerhard Schröder und Joschka Fischer über einen Zeitraum von acht Jahren fotografiert hat.
(Marc Peschke)
Abstrakt, Hunde in der Nacht, Tel Aviv 2005
© Herlinde Koelbl
Buch:
Begleitend zur Ausstellung ist die Publikation „Herlinde Koelbl Mein Blick“ im Steidl Verlag erschienen.
Ausstellung:
Herlinde Koelbl Mein Blick. Eine Werkschau 1976 - 2010
Bis 10. April 2011
Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

Weitere Ausstellungen mit Arbeiten von Herlinde Koelbl:
27. März 2010 - 02. Januar 2011
Deutsches Hygiene Museum Dresden
Was ist schön?
10. Juni 2010 - 30. April 2011
Krakau, Wroclaw, Lublin, Szczecin, Tarnobrzeg, Olsztyn, Opole, Warschau (Goethe-Institute in Polen)
Im Schreiben zu Haus
16. September 2010 - 09. Januar 2011
Wallraf-Richartz-Museum, Köln
Auf Leben und Tod
30. September 2010 - 28. Februar 2011
TwentseWelle Museum, Enschede, Niederlande
Besser als Gott
06. Oktober 2010 - 06. März 2011
Jüdisches Museum München
Typisch! Klischees von Juden und Anderen
14. Dezember 2010 - 30. Januar 2011
Galerie Westlicht, Wien
Nude Visions
Siehe auch unseren Erstbericht zur Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau: „... es muss weiter gehen als unter die Oberfläche ...“
© Herlinde Koelbl
Zum Thema:
- Herlinde Koelbl – Mein Blick. Eine Werkschau 1976 - 2010; München
- Herlinde Koelbl - Fotografien, Berlin
- „... es muss weiter gehen als unter die Oberfläche ...“
- Herlinde Koelbl - Fotografien; Lindau
- Glanz und Elend der Gattung Mensch
- Aktuelle Fotobuch-Tipps / Juni '12
- Von der Kunst des Erzählens
- Aufklärung, Anregung und Schaulust (aktualisiert)
- Angela Fechter - She’s not there; Burghausen
- Surreale Glanzlichter aus Japan
- Erin Mulvehill - Underwater; München
- Nude Visions. 150 Jahre Körperbilder in der Fotografie; Hamburg





Ja,
großartig, einzigartig . . .
Herlinde Koelbl ist eine Ausnahmeerscheinung in der fotografischen Welt.
wollt ihr
das ich Augenkrebs bekomme? Unter Lebenslinien verstehe ich etwas anderes.
Hoffentlich träume ich nicht davon...
Bitte Niveau anheben
Solche Kommentare schlagen lediglich auf Sie zurück. Auch von einem sehr jungen Menschen, wie sie es offenbar sind, kann eine gewisse Reife abverlangt werden. Sicher sind manche Fotos gewöhnungsbedürftig. Aber so ist das Leben, wir können hinschauen oder es bleiben lassen. Herlinde Koelbl schaut hin.
..
Solche Kommentare schlagen lediglich auf Sie zurück. Auch von einem sehr jungen Menschen, wie sie es offenbar sind, kann eine gewisse Reife abverlangt werden. Sicher sind manche Fotos gewöhnungsbedürftig. Aber so ist das Leben, wir können hinschauen oder es bleiben lassen. Herlinde Koelbl schaut hin.
Immer diese Vorurteile. Da mag einer keine Fotos von alten Knackern und schon wird er als sehr jung und unerfahren abgestempelt. Dat geht ja mal garnicht. Ein wenig mehr Niveau bitte. und nein... nicht die Hautcreme.
Leider ist München doch etwas weiter entfernt, um mal kurz für ne Foto-Ausstellung vorbeizuschauen.
Schönen Sonntag noch!
Wieso Vorurteil?
Sie wissen offenbar nicht, wer Tabori ist. Ihr Nivea-Witz ist auch nicht gut. Jung und unerfahren würde das vielleicht entschuldigen.
Voller Pathos
Nicht alles was man fotografieren kann,muss auch fotografiert werden.
Der "Augenkrebs Kommentar" hat die Sache - wenn auch etwas drastisch - auf den Punkt gebracht.
Frau Koelbl schaut hin.Ich schaue weg.
Gast schrieb: .Ich schaue
.Ich schaue weg.
Wie sieht das denn in Ihrer fotografischen Praxis aus? Sie können hier auch Bilder einstellen. Ich bin gespannt darauf.
Ab dafür...
das ich Augenkrebs bekomme? Unter Lebenslinien verstehe ich etwas anderes.
Hoffentlich träume ich nicht davon...
Hallo, hast Du dich verlaufen, brauchst Du Hilfe? Hier ist nicht der MediaMarkt!
Hilfe,Hilfe
das ich Augenkrebs bekomme? Unter Lebenslinien verstehe ich etwas anderes.
Hoffentlich träume ich nicht davon...
Hallo, hast Du dich verlaufen, brauchst Du Hilfe? Hier ist nicht der MediaMarkt!
Was hat denn ein renommierter Elektrofachmarkt mit diesem fotografischen Emetikum zu tun?
Gast schrieb: das ich
das ich Augenkrebs bekomme? Unter Lebenslinien verstehe ich etwas anderes.
Hoffentlich träume ich nicht davon...
Es steht Ihnen frei solche Bilder innerlich abzulehen, die Bemerkung jedoch mit dem Augenkrebs finde ich unangebracht.
Die Bilder der Fotografien regen zu mehr an, als nur zu billigen Bemerkungen.
Einen schönen 3. Advent.
Warum
Herlinde Koelbl eine der berühmtesten deutschen Fotografinnen ist, sieht man meines Empfindens nicht an den fünf hier ausgewählten Bildern.
Trotzdem ist der Kommentar eine Unverschämtheit, die auch nicht durch ein jugendliches Alter zu entschuldigen wäre. Ich tippe hier auf Gemütskrebs.
Volle Zustimmung
das ich Augenkrebs bekomme? Unter Lebenslinien verstehe ich etwas anderes.
Hoffentlich träume ich nicht davon...
Beim Anblick des Schrumpelapfels konnte ich nur knapp einem epileptischen Anfall entgehen.
Man möcht`rufen:"Kinder macht die Augen zu"
Schrumpelapfels
Lieber so ein Bild, als die dummen Hochlanzbilder von zu "Tode" retuschierten Frauen!
Vermutlich hat sich die Gesellschaft schon daran gewöhnt und erschreckt dann in der Realität!
das ich Augenkrebs bekomme? Unter Lebenslinien verstehe ich etwas anderes.
Hoffentlich träume ich nicht davon...
Beim Anblick des Schrumpelapfels konnte ich nur knapp einem epileptischen Anfall entgehen.
Man möcht`rufen:"Kinder macht die Augen zu"
Robert Kalb
www.robertkalb.at
biobert schrieb: Lieber so
Lieber so ein Bild, als die dummen Hochlanzbilder von zu "Tode" retuschierten Frauen!
Vermutlich hat sich die Gesellschaft schon daran gewöhnt und erschreckt dann in der Realität!
das ich Augenkrebs bekomme? Unter Lebenslinien verstehe ich etwas anderes.
Hoffentlich träume ich nicht davon...
-----------------------------------------------
Beim Anblick des Schrumpelapfels konnte ich nur knapp einem epileptischen Anfall entgehen.
Herr Kalb, da kann ich ihnen nur recht geben.
Und den anderen Postern kann ich nur den Rat geben "Sterben sie früh" sonst werden sie in hohem Alter ähnlich aussehen.
Unsere Gesellschaft hat sich daran gewöhnt alte Menschen wie Abfall in Heimen zu entsorgen. Denn wer will schon so einen unappetitlichen Ablick am Mittagstisch ertragen müssen.
Die alten Griechen hatten einen immer noch aktuellen Spruch: "Wen die Götter lieben, den lassen sie früh sterben". Ich könnte noch zynisch hinzufügen: "wenn schon sterben dann am besten auf dem Höhepunkt eines starken Orgasmus".
Und wieder ein neues Bildchen.
------------------------------
Sind Sie
ein Digicam-Aficionado, der heute mal off-topic postet? Oder haben Sie den Namen Koelbl vorher schon einmal gehört?
Ich kenne die Fotografin und
Ich kenne die Fotografin und Ihre Bilder schon lange!
Robert Kalb
www.robertkalb.at
Verzeihen Sie,
Sie meinte ich gar nicht, ich meinte Ihren Vorredner, der sich so unqualifiziert geäußert hatte.
Hm
Leute, es laufen z.Zt. in Deutschland eine Menge wirklich spannender Ausstellungen.
Aber Koelbl??? Solide Reportagefotografie und Werbung. Früher mal 'gesellschaftskritisch', dann zunehmend kommerziell. Allerdings niemals innovativ, keinerlei Weiterentwicklung der Fotografie. Für eine vierfache Mutter, die spät zur Fotografie kam, ganz sicher eine tolle Lebensleistung. Dennoch fotografisch zweitklassig, weil reproduktiv statt eigenständig, ohne eigenen Stil. Ich finde, Photoscala könnte mal ein bischen aus dem Quark des Allzubekannten herauskommen, und auch auf NEUE Arbeiten weniger bekannter Fotografen verweisen.
Ich bin wirklich dankbar
dass ich meiner Arbeit in Ruhe und ohne Berühmtheit nachgehen darf ... 8-)
Sehr interessanter Kommentar!
Wer verdient es denn, bekannter zu werden?
z.B.
Tobias Zielony und Enver Hirsch (beide hier schon mal erwähnt). Aber auch Maziar Moradi oder
Catrin Altenbrandt (nix gefunden hier)
Nur mal als Beispiele. Kategorie: hat schon auf sich aufmerksam gemacht, eventuell einen Preis gewonnen. Scheint eine eigene Sprache gefunden zu haben oder zu entwickeln.
Tus doch endlich
Wenn Du so unendlich klug bist , warum machst Du dann nicht Deine eigene Internetseite auf, dann kannst Du das alles präsentieren, von dem Du meinst , das es besser ist als das vermeintlich zweitklassige.
Selten so einen Quark gelesen.
Quark?
Von dem Quark braucht's hier mehr. Ich gebe dem Herrn zwar nicht recht, aber er begründet seine Meinung und er schreibt anständig, anstatt sich nur über der Tastatur zu erbrechen.
Ich weiß nicht, ob der Herr "unendlich klug" ist, aber viel, viel schlauer als Sie kommt er allemal rüber.
Die Ausstellung lohnt sich
Es fällt auf, dass Frau Koelbl fototechnisch keine Meisterin ist. Ihre Stärke ist das Herangehen an Menschen, ihre Respektlosigkeit gegenüber Personen (bei manchen Bildern von "kleinen" Leuten empfand ich die Bilder respektlos im negativen Sinn).
Die Zeitreihen mit Politikern (Schröder, Fischer, Merkel) eher banal. Akte mit Männern sind nicht unbedingt ihre Stärke, Frauen liegen ihr da mehr.
Insgesamt aber wirklich sehenswert.
OhWeh