Suchen
Es ist ebensowenig ein Zufall, dass der Fotograf Fotograf wird, wie es ein Zufall ist, dass ein Löwenbändiger Löwenbändiger wird.
TOP-MELDUNGEN
BENUTZERANMELDUNG
AKTUELLE FORENTHEMEN
WEITERE MELDUNGEN
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil II (Bildqualität)
- Firmware v1.30 für FinePix X100
- Firmware v1.2 für Nikon Coolpix L23
- Firmware v1.0.3.3 für Leica S2
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil I (Ausstattung und Leistung) [aktualisiert]
- Eisverkäufer im Winter: CeWe Color im 1. Quartal 2012
- Samsung stellt Fabrik auf spiegellose Systemkameras um
- Panasonic mit Rekordverlust
- Digitalprojektor Acer K520 mit LED-Laser-Hybrid-Lichtquelle
- Vorserien-Leica bringt mehr als 2 Mio. Euro
- Firmware v1.06 / v1.01 für Sigma SD1 / Merill
- Fotos aus der Mülltonne
- Nikon überwindet die Flut
- Graustufen sind ihr alles: Leica M Monochrom
- Leica X2 „Made in Germany“
- Referenzobjektiv: APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH.
- Kommen im Herbst: Fünf Leica-S-Objektive mit Zentralverschluss
- Leica S-Adapter H (H wie Hasselblad)
- Leica V-Lux 40
- Sammlerstücke: Leica M9-P „Edition Hermès“
Hoffnungsschimmer für AgfaPhoto-Mitarbeiter
AgfaPhoto wird abgewickelt, die Mitarbeiter sind entlassen. AgfaPhoto (und auch Agfa-Gevaert) waren damit rund 1800 Mitarbeiter schnell und ohne große Kosten los. Ein eleganter Ausstieg. Doch es könnte sein, dass Agfa-Gevaert jetzt in die Pflicht genommen wird
Wie die Financial Times Deutschland (FTD) heute berichtet (Agfa-Photo-Pleite holt Gevaert ein), hat der Solinger Arbeitsrichter Thomas Maercks in zunächst neun Fällen entschieden, dass der Übergang des Arbeitsverhältnisses von Agfa-Gevaert auf AgfaPhoto rechtlich nicht haltbar sei (Az.: 3Ca 2004/05 Lev und weitere).
Hat das Urteil - gegebenenfalls nach Berufung der Agfa-Gevaert - auch über die Instanzen Bestand, müssten alle klagenden ehemaligen Agfa-Mitarbeiter von der Agfa-Gevaert rückwirkend wieder als eigene Beschäftigte eingestellt werden - inklusive einer Nachzahlung der Löhne seit der Insolvenz im Mai 2005.
Hauptgrund für das ergangene Urteil ist laut FTD ein Schreiben vom 22. Oktober 2004 (das war kurz vor Gründung der AgfaPhoto GmbH im November 2004), das dem Solinger Gericht vorliegt und in dem Agfa Gevaert und AgfaPhoto die Beschäftigen zum Wechsel des Arbeitsverhältnisses animieren, ohne auf die Haftung des früheren Arbeitgebers hinzuweisen. Der Richter geht zudem davon aus, dass Agfa-Gevaert und AgfaPhoto die Mitarbeiter mit Angst unter Druck gesetzt hätten: Danach droht das Schreiben vom Oktober bei Widerspruch gegen den Wechsel mit Verlust des Arbeitsplatzes ohne jede finanzielle Leistung und bei Jobverlust mit Einbußen beim Arbeitslosengeld.
Dank an L.S. für den Hinweis.
Zur ganzen traurigen Geschichte siehe:
Dämmerstunde der klassischen Fotoindustrie
Agfa-Gevaert hat Fotosparte verkauft: AgfaPhoto startet
AgfaPhoto stellt Antrag auf Insolvenzverfahren
AgfaPhotos plötzliche Pleite
AgfaPhoto bekommt Gnadenfrist
AgfaPhotos Führungsriege auf dem Prüfstand
AgfaPhoto produziert über den 1. August 2005 hinaus
AgfaPhoto wird im Insolvenzverfahren fortgeführt
AgfaPhoto GmbH: Insolvenzverfahren ist eröffnet
Agfa-Gevaert stellt erhebliche Forderungen an AgfaPhoto
AgfaPhoto steht kurz vor Verkauf
AgfaPhoto lehnt Kaufangebot von PMI ab
AgfaPhoto ist zerschlagen
AgfaPhoto - das Ende einer Ära
AgfaPhoto GmbH wird abgewickelt
(thoMas)
Zum Thema:
- Agfa Gevaert muss für AgfaPhoto einstehen
- Agfa-Gevaert stellt erhebliche Forderungen an AgfaPhoto
- AgfaPhotos Resterampe (aktualisiert)
- AgfaPhoto - das Ende einer Ära
- AgfaPhoto-Arbeiter: Agfa-Gevaert soll zahlen
- Teilverkauf der AgfaPhoto-Filmproduktion
- Agfa-Gevaert: Verkauf der Fotosparte war in Ordnung
- Holt die AgfaPhoto-Pleite Agfa-Gevaert ein? (aktualisiert)
- AgfaPhoto produziert über den 1. August 2005 hinaus
- AgfaPhoto lehnt Kaufangebot von PMI ab
- AgfaPhoto-Gläubiger: Agfa-Gevaert soll zahlen
- AgfaPhoto steht kurz vor Verkauf (aktualisiert)





ja !
ups...falsche Taste erwischt :-(
das wäre nicht mehr als Recht wenn man auf diesem Weg die Sozialschmarotzern, hier in der Form von gutverdienenden Managern bei Agfa Gevaert, das Handwerk legen könnte.
Sich so seiner langjährigen Mitarbeiter auf Kosten des deutschen Sozialsystems zu entledigen ist mehr als unmoralisch.
Für mich ist das eine Art von Betrug !
M.f.G
Björn
Vielleicht gibt es manchmal ja doch noch sowas wie Gerechtigkeit
Drücken wir den Agfa-Ex-Beschäftigten die Daumen!