Fotografieren ist wie schreiben mit Licht, wie musizieren mit Farbtönen, wie malen mit Zeit und sehen mit Liebe.

— Almut Adler

BENUTZERANMELDUNG

Hasselblad bringt 3 Sondermodelle der Stellar

Foto Stellar SondermodellHasselblads re-designte Kompaktkamera gibt es jetzt auch in schwarz, weiß und orange. Ab gut 2800 Euro ist man dabei:

Die auf der Sony RX100 fußende und quasi ummantelte Stellar ist jetzt in neuen Gestaltungsvarianten erhältlich, wie Hasselblad mitteilt:

Kopenhagen, 1. November 2013

Hasselblad stellt drei neue Sondermodelle der Stellar Kompaktkamera vor

Nachdem Stellar im Sommer eingeführt wurde – die zweite Kamera, die sich an Amateure und Fotoliebhaber richtet –, stellt Hasselblad nun drei neue Sondermodelle der Stellar vor - die „Stellar Special Edition“.

Die jüngsten Stellar-Modelle bieten Fotografen die Wahl zwischen drei neuen Gehäusefarben: Schwarz, Weiß und Orange. Die Kameras werden in einer maßgefertigten Tasche aus schwarzem oder weißem Leder mit aufgesticktem Logo sowie Schulter- und Handgelenkgurten ausgeliefert.
Luca Alessandrini, New Business Development Director bei Hasselblad, erläutert: „Die Einführung unserer Marke Stellar im Juli war ein großer Erfolg. Jetzt bieten wir unseren anspruchsvollen Kunden neue Modelloptionen dieser herausragenden Kompaktkamera. Die Modelle der Stellar Special Edition sind mit Griffen aus Karbon, Padouk oder Wenge ausgestattet und werden mit einer exklusiven Ledertasche ausgeliefert, die speziell in unserem Design-Center in Italien entworfen wurde. Die aktuellen Modelle kosten € 2.375 (zzgl. MwSt.).“

 

Foto Stellar Sondermodell
 
 
Foto Stellar Sondermodell

 
 
Foto Stellar Sondermodell
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Stellar-Kompaktkameras vereinen die fortschrittliche Bildtechnologie von Hasselblad mit Carl Zeiss-Objektiven, Full HD Video und einem 3,6-fachen optischen Zoom. Der große ISO-Empfindlichkeitsbereich der Kamera ermöglicht gelungene Aufnahmen in fast jeder Lichtsituation.
Die Stellar ist die zweite von Hasselblad angebotene Kamera, die auf den Markt der Amateurfotografie abzielt. Die erste, die Lunar, feierte im Frühling Weltpremiere – zum ersten Mal wurde den Kunden eine Kamera präsentiert, bei der die traditionell dem neuesten Stand der Technik entsprechende Aufnahmequalität von Hasselblad mit herausragendem italienischem Design kombiniert wurde.

Weitere Informationen zur Stellar und zur Lunar finden Sie unter:
www.hasselblad-stellar.com
www.hasselblad-lunar.com

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(thoMas)
 

Ich nehm' sie alle drei! LOL!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 07:27

Ich nehm' sie alle drei! LOL!

Ich schmeiß mich wech!

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Sonntag, 03. November 2013 - 12:12

Eine Kamera für "anspruchsvolle Kunden". Mir gefällt besonders der schwarze "Bordell Bolzen". Gut das es Haselblöd gibt, sonst hätten wir nicht so viel zum Lachen...

Sudel Eddi.

Wissen ist wie eine Laterne. Die Bekloppten halten sich an ihr fest, den Klugen leuchtet sie den Weg.

Nichts zu Lachen?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. November 2013 - 14:43
Sudel Eddi schrieb:

sonst hätten wir nicht so viel zum Lachen...

Oh. Mein Beileid.

Ist doch lustig!

Bild von Sudel Eddi
Eingetragen von
Sudel Eddi
(Inventar)
am Sonntag, 03. November 2013 - 20:16

"Stellar-Kompaktkameras vereinen die fortschrittliche Bildtechnologie von Hasselblad mit Carl Zeiss-Objektiven, Full HD Video und einem 3,6-fachen optischen Zoom."

Das ist doch eine RX 100 von Sony. Was macht Hasselblad da an der Bildqualität?

"Die erste, die Lunar, feierte im Frühling Weltpremiere – zum ersten Mal wurde den Kunden eine Kamera präsentiert, bei der die traditionell dem neuesten Stand der Technik entsprechende Aufnahmequalität von Hasselblad mit herausragendem italienischem Design kombiniert wurde."

Guten Morgen! Inzwischen gibt es die RX 100 M2. Die kostet gut 1700 Euro weniger! Über das Design sollte man den Mantel des Schweigens hüllen...

Sudel Eddi.

Wissen ist wie eine Laterne. Die Bekloppten halten sich an ihr fest, den Klugen leuchtet sie den Weg.

Gast schrieb: Ich nehm' sie

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 21:28
Gast schrieb:

Ich nehm' sie alle drei! LOL!

Die wären doch sicher auch ein prima Geschenk für Tebartz-van Elst.
(Nein, bei solchen Kameras kann wirklich nur Satire helfen.)

Die sichtbaren unschönen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 07:31

Die sichtbaren unschönen Befestigungsschrauben in den Handgriffen passen überhaupt nicht zum italienischen Design der "schwedischen" Kameras!

Für diese

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 09:34

Befestigung hätt' ich Ikea präferiert - mit beiliegendem Imbusschlüssel ... 8-)

Beginnt eine Traditionsfirma ...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 07:37

... fremde Produkte zu verkaufen, ist der Niedergang meist nicht mehr weit.

Anmerkung

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 11:05

Leica existiert aber noch (Danke an Panasonic)!

Gast schrieb:

... fremde Produkte zu verkaufen, ist der Niedergang meist nicht mehr weit.

Leica entwickelt und

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 11:30

Leica entwickelt und produziert aber vor allem eigene Kameras.

... allenfalls

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 14:30

nach Umsatz - no na, bei den Preisen - mengenmäßig wohl nicht.

das spielt ja keine Rolle.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 16:37

das spielt ja keine Rolle. Hauptsache das fantastische M System besteht fort.

Echt lustig

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 16:11

Ha-ha, der Witz war gut!

Gast schrieb:

Leica entwickelt und produziert aber vor allem eigene Kameras.

Danke

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 12:27
Gast schrieb:

Leica existiert aber noch (Danke an Panasonic)!

Gast schrieb:

... fremde Produkte zu verkaufen, ist der Niedergang meist nicht mehr weit.

an die Church ...!

Sorry Hasselblad

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 08:05

in die Vitrine kommt die neue Nikon rein und jetzt ist kein Platz mehr.

Immer das Gleiche

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 10:55
Gast schrieb:

in die Vitrine kommt die neue Nikon rein und jetzt ist kein Platz mehr.

Das ist immer das Gleiche bei Leuten die nicht fotografieren können, die stellen dann halt ihre Kameras in die Vitrine !

Warten auf das erste Foto

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. November 2013 - 10:31

Ach, da kennt ein Schreiber bereits die neue Nikon, wie wäre es denn schon vorab mit einem Foto. Damit ich weiß, womit ich in ein paar Wochen die Vitrinen befüllen kann? Jetzt aber keine Ausreden! Das Bild her, aber schnell!

Gast schrieb:

in die Vitrine kommt die neue Nikon rein und jetzt ist kein Platz mehr.

Weihnachtsmodell Bashing

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 08:18

OK wenn es dem Umsatz nützt ;-)

Auch

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 08:54

aller schlechten Dinge sind drei ... 8-)

3x würg. 3x kotz.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 09:57

Muss man eigentlich wirklich über derartige Produktneuheiten berichten?
Oder könnte man solche Neureichen-Geldbörsen-Entsafter in Zukunft bitte einfach ignorieren?

Für mich sind das nur noch

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 10:03

Für mich sind das nur noch sehr teure Scherzartikel, das kann ich einfach nicht mehr ernst nehmen.

Für jemanden der nicht

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 10:17

Für jemanden der nicht fotografiert und auch sonst keine Ahnung von Fotografie hat genau das richtige Produkt.
Ich frage mich was mag in den köpfen der Verantwortlichen bei Hasselblad vorgegangen sein.Die bauen doch sonst richtig gute Kameras.
Will hier jemand mit Absicht ein Unternehmen an die Wand fahren.Diese kamera halte ich für die Firma Hasselblad für Imageschädlich.

Ich hasse

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 02. November 2013 - 10:17

Leute, die mehr Geld haben als ich. Ich hasse die Produkte, die Leute kaufen, die mehr Geld haben als ich. Ich hasse sogar Leute, die die Produkte verteidigen, die Leute kaufen, die mehr Geld haben als ich. Ich könnte Stunden im Internet verbringen, um mich über die Leute, die Produkte und die Verteidiger aufzuregen. Ich habe auch gar keine anderen Interessen mehr. Ich verbringe Stunden und Tage im Internet, um mich in Rage zu bringen und mich dann -unter Pseudonym- auszukotzen. Das Internet ist toll!!

Der Faröer schrieb: Leute,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 10:45
Der Faröer schrieb:

Leute, die mehr Geld haben als ich. Ich hasse die Produkte, die Leute kaufen, die mehr Geld haben als ich. Ich hasse sogar Leute, die die Produkte verteidigen, die Leute kaufen, die mehr Geld haben als ich. Ich könnte Stunden im Internet verbringen, um mich über die Leute, die Produkte und die Verteidiger aufzuregen. Ich habe auch gar keine anderen Interessen mehr. Ich verbringe Stunden und Tage im Internet, um mich in Rage zu bringen und mich dann -unter Pseudonym- auszukotzen. Das Internet ist toll!!

Das gefällt mir ganz gut. Aber stell Dir vor die Leute mit dem Scheiß viel Geld würde noch etwas vernünftiges mit dem Scheiß viel Geld anfangen,da ist es doch so viel besser.
Ein Produkt das sich an Leute mit Scheiß viel Geld und wenig Geschmack und Verstand wendet.
Ein Produkt für menschen die sich am Ende befinden.

Na siehste,

Bild von hungarumlaut
Eingetragen von
hungarumlaut
(Hausfreund)
am Samstag, 02. November 2013 - 10:58

Du Hammel, ist doch alles ok. Mich würde mal interessieren, wie viele von den durch den Holzgriff sensationell aufgewerteten SONY-Kameras Hasselblöd bisher überhaupt verkaufen konnte.

Griff

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 13:08

Wie sagte man früher ... mit Griff zum Wegschmeißen.
Für wie dumm wird der Konsument gehalten nur durch einen Holzgriff eine Hasselblad in der Hand zu halten ?
Schade um das Edelholz !

Das sind die Gleichen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 22:04

die eine Panasonic in die Hand nehmen, die Augen zu machen, und dabei an Leica denken ... 8-)

Na da hoffe ich aber

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 11:00

dass Faröer kein Klarname ist ... bei so viel Hass wär' das kontraproduktiv. 8-)

Nö, aber im Ernst: Das hier ist die wohl billigste Schiene, sich über den Wahn der Industrie und deren inferioren Produkte lustig zu machen. Da braucht man keine Hass-Keule zu schwingen (und auch Neid-Hammel braucht man keine durchs globale Dorf treiben).

Boar, der Faröer haßt sie

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 13:31

Boar, der Faröer haßt sie ja faßt alle...
Dagegen fühle ich mich direkt mal als Gutmensch - denn ich hasse nur Leute, die sich eine Stellar kaufen, anstatt eine RX100. LOL

Der Rolleiflexer

Ja, der Geist, der hier

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 15:11

von manchen Forenteilnehmern weht, ist mit Händen zu greifen. Gute Beschreibung!

Danke...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. November 2013 - 13:07

Wenigstens einer hier im Forum mit Hirn...

Ein Ungutes Gefühl

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 10:47

beschleicht mich wenn ich an die Einstellung der 500er Serie denke. Fuji baut die Neue, Sony Kameras werden zugekauft. In der Formel 1 zeigt momentan RedBull das das mit Komponenten verschiedener Hersteller sehr gut funktionieren kann. Aber die müssen keine Autos verkaufen, Hasselblad dagegen lebt vom Verkauf seiner Kameras. Nikon macht das doch ebenso erfolgreich mit seinen zugekauften Sensoren.

Jetzt kommt einer der Lieferanten von Hasselblad mit Macht und knabbert mit einem neuen Spiegellosen System (Sony 7R) von unten am Mittelformat. Hat Hasselblad keine eigenen Ingenieure in der Firma? Es kann doch nicht so schwer sein eine bezahlbare Mittelformat Kamera für den beruflichen oder ambitionierten Fotografen zu bauen.

Wenn Hasselblad sowieso schon bauen lässt dann könnte man sich doch mit den Mitbewerbern (Pentax, Mamiya, PhaseOne) auf „Gleichteile“ (in der Automobil Industrie üblich) einigen, dadurch billiger produzieren und trotzdem Eigenständigkeit beweisen.

Sonst wird es nicht mehr lange dauern bis der Mythos endgültig der Vergangenheit angehört.

Doch, es ist unmöglich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 20:34

eine bezahlbare Mittelformatkamera zu bauen. Das Problem hierbei ist, dass die Chips nicht nur pro Fläche kosten, sondern aufgrund der gewaltig steigenden Wahrscheinlichkeit für Fehler überproportional teurer werden. Stell Dir vor, im Durchschnitt ist auf einem Wafer mit neun kleinen Sensoren einer kaputt. Die Ausbeute beträgt dann im Schnitt 8 Sensoren, selten alle neun, selten nur sieben. Jetzt stell Dir vor, auf demselben Wafer würde ein Chip für Mittelformat hergestellt werden. Das hieße, im Durchschnitt auf _jedem_ Sensor ein Fehler. Wenn man Glück hat, kein Fehler, das kann man dann einbauen.

Außerdem zahlt man weiter für die Fläche etc., und die kleinen Stückzahlen.

Daher hat Leica einen kleineren Sensor für die S2 verwendet, der übrigens genauso groß ist wie derjenige der einzig bezahlbaren "Mittelformat"-Kamera, der Pentax.

Und ich glaube übrigens nicht, dass Hasselblad noch eigene Ingenieure in der Firma hat, bei insgesamt nur noch 70 Angestellten.

Keiner der Mitgewerber hat großes Interesse an Gleichteilstrategie, da alle hoffen, dass noch mindestens ein Konkurrent ins Gras beißt.

Thyl

Ob das mit dem Sensor

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. November 2013 - 12:38

so sein muss, kann man sich fragen. Ich gehe da eher davon aus, dass die Hersteller einfach daran gewöhnt sind, für diese Sorte Gerät Mondpreise zu verlangen und erst gar keine anderen Optionen prüfen. Die wissen im Gegenzug, dass die Verkäufe auf der Ecke eben minimal sind. Da muss man sich drauf einstellen.

Im Umkehrschluss fährt Hasseblad eine ähnliche Strategie, wie Leica mit Panasonic. Die haben eben den Zug in Richtung digital so richtig verpennt. Wenn man sich die Seite von Hasselblad so anschaut, kann man eigentlich nicht so richt raus lesen, was die Geräte effektiv können, außer, dass die Sensoren aus der H-Serie bei 7,3 k anfangen und bei 9 k aufhören. Dazwischen muss man glauben, dass die Kameras das Beste vom Feinsten darstellen. Ob die über LiveView oder so kleine Spezialitäten wie NFC oder WiFi verfügen, damit man die Kamera auch fernsteuern kann - keine Ahnung. Bei dem Riesenspiegel wäre auf jeden Fall LiveView angeraten. Alles was unterhalb von 1/60 s liegt, braucht man sonst aus der Hand gar nicht ausprobieren. Wie überhaupt diese Art Kamera einen unentschiedenen Typ nicht richtig Handkamera, aber auch nicht richtig flexible Studiokamera darstellt.

Da kommen die kleinen Lunar und Stellar usw. gerade recht, einmal eine etwas andere Schiene auszuprobieren. Der Vorteil: das Innenleben und die Optik werden geliefert. Was man dazu gibt, ist ein anderes Gehäuse + Griff und vor allem schicke Accesoires. Und das ist auf jeden Fall schon mal gelungen, wenn man sich die Teile anschaut. Es will halt nicht jeder mit mehr oder minder schwarz eingefärbten Plumpatschgerät in der Landschaft herum traben. Dass Hasselblad sich hinter den derzeit innovativsten Massenhersteller gesteckt hat und dessen Produkte "veredelt" und in einer eigenen Produktlinie heraus gibt, muss nicht die schlechteste Strategie sein. Dass es da nur begrenzte Auflagen gibt, ist eingepreist. Aber das gehört mit zur Gesamtstrategie.

Dass eingefleischte Fotofreaks sowas als "affig" emfpinden, interessiert in dem Zusammenhang ganz bestimmt nicht.

Kann doch nicht schwer sein

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. November 2013 - 14:45
Gast schrieb:

Es kann doch nicht so schwer sein eine bezahlbare Mittelformat Kamera für den beruflichen oder ambitionierten Fotografen zu bauen.

Deine Chance! Worauf wartest du? Es winken Ruhm, Reichtum und ewige Jugend.

Kreativ

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 17:20
Gast schrieb:

beschleicht mich wenn ich an die Einstellung der 500er Serie denke. Fuji baut die Neue, Sony Kameras werden zugekauft. In der Formel 1 zeigt momentan RedBull das das mit Komponenten verschiedener Hersteller sehr gut funktionieren kann. Aber die müssen keine Autos verkaufen, Hasselblad dagegen lebt vom Verkauf seiner Kameras. Nikon macht das doch ebenso erfolgreich mit seinen zugekauften Sensoren.

Jetzt kommt einer der Lieferanten von Hasselblad mit Macht und knabbert mit einem neuen Spiegellosen System (Sony 7R) von unten am Mittelformat. Hat Hasselblad keine eigenen Ingenieure in der Firma? Es kann doch nicht so schwer sein eine bezahlbare Mittelformat Kamera für den beruflichen oder ambitionierten Fotografen zu bauen.

Wenn Hasselblad sowieso schon bauen lässt dann könnte man sich doch mit den Mitbewerbern (Pentax, Mamiya, PhaseOne) auf „Gleichteile“ (in der Automobil Industrie üblich) einigen, dadurch billiger produzieren und trotzdem Eigenständigkeit beweisen.

Sonst wird es nicht mehr lange dauern bis der Mythos endgültig der Vergangenheit angehört.

Was ist denn ein beruflicher Fotograf?

Schrauben

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 10:53

Die Schrauben finde ich gut. Da kann man sich alle drei Kameras kaufen und die Griffe so austauschen wie es gerade zum jeweiligen Fahrzeug passt.

Hasselblatt du Häßliche

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 11:03

Vom Design gefällt sie mir gar nicht.

Was ist das?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 12:00

Gewollt und nicht gekonnt ;-( So kann man ja das Geld verdienen ;-))Ein großes Minus für Hasselblad

Sony RX100 -H

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 13:01

Das H steht für "Halloween Edition" -so sehen sie auch aus!

Wie sieht die..

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 13:21

Kamera eingeltich ohne Griff aus. Evtl besser?

Hässlich, hässlicher, Hasselblad

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 15:04

In puncto Design-Geschmacklosigkeit schließen sich diese erlesenen Scheußlichkeiten nahtlos an die Gold-Leicas mit Krokolederbezug vergangener Zeiten an. Na, ob darauf die chinesischen Neureichen und die russischen Zuhälter anspringen? Oder wen hat Hasselblad mit diesem Spielzeug zum Mondpreis als Zielgruppe im Visier?

Mit dieser billigen Belederung

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. November 2013 - 22:13

kaufe ich sie nicht!

Ich will Eidechsenpenisleder. Dann zahle ich auch 5000,- €.

Hat jemand eine Vorstellung,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. November 2013 - 08:43

Hat jemand eine Vorstellung, wie groß diese traditionelle Firma in Göteborg noch ist? Die Mitarbeiter dort passen alle an einen Tisch!

Das wird wohl nichts

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. November 2013 - 20:52
Gast schrieb:

kaufe ich sie nicht!

Ich will Eidechsenpenisleder. Dann zahle ich auch 5000,- €.

Eidechsen haben keinen Penis.

Das

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 15:29
Gast schrieb:
Gast schrieb:

kaufe ich sie nicht!

Ich will Eidechsenpenisleder. Dann zahle ich auch 5000,- €.

Eidechsen haben keinen Penis.

muss man potenziellen Käufern ja nicht verraten ... 8-)

Und potenten Käufern

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 09:38
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Gast schrieb:

kaufe ich sie nicht!

Ich will Eidechsenpenisleder. Dann zahle ich auch 5000,- €.

Eidechsen haben keinen Penis.

muss man potenziellen Käufern ja nicht verraten ... 8-)

schon gar nicht ... :-)))

Bei der nächsten Hausmesse

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. November 2013 - 11:33

unbedingt den Hasselbladvertreter darauf ansprechen, dass es die Stellar doch von Sony als RX100 für nur 500,-€ gibt und dass ausserdem bereits ein Nachfolgemodell, die RX100II auf dem Markt ist.

Er reagiert so herrlich genervt! ;-))

Leica X VARIO

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 10:37

... und alle hatten an dieser Stelle schon über die Leica X VARIO gespottet, jetzt sieht man, Leica hat nicht nur eine 500,- Euro Kamera mit Holzgriff und Leder versehen und den 5-fachen Preis ausgerufen, sondern Eigenständigkeit bewiesen. Das hat mit schwedischer Kameramanufakturskunst nicht zu tun, ist ja auch Design "Made in Italy" - auch nicht wirklich, oder? Schade und Adé Hasselblad.

Wie kleingeistig muss man sein

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 10:40

um auf der Hausmesse den Vertreter auf die günstigere und/oder bessere Konkurrenz hinzuweisen. Der kennt seinen Markt und kann halt nur das Verkaufen, was aus seinem Laden kommt. Bieten Sie doch bitte direkt denen bei Hasselbad die Stirn, mit Ihrer Kritik, die das Kamerakonzept der Stellar zu verantworten haben.

Welche Konkurrenz

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 13:22

In dem Fall ist Hasselblad ganz Sony ... oder Sony spielt Hasselblad, wie's beliebt. 8-)

Ich habe Dinge gesehen...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 11:35

Ich habe Dinge gesehen, die würdet Ihr nicht glauben!

Ich sah Kugelschreiber für über 1.000 Euro, mit derselben 2-Euro-Miene darin, wie ein 5-Euro-Kugelschreiber von Parker.

Ich sah Brillen für über 1.000 Euro, mit denselben Gläsern darin, wie sie oft auch in ein 20-Euro-Gestell von Fielmann kommen.

Ich sah teuren Champagner, der genauso besoffen machte wie der billigste Perlwein von Aldi.

Ich sah Funkarmbanduren für 29,95 beim Discounter, die die Zeit genauer zeigten als die teuerste Rolex

...und ich sah Menschen, die diese Dinge kauften, obwohl sie um ihr Innenleben wussten, einfach so, weil sie es konnten...

Aber wie eingangs schon erwähnt: Ihr würdet es nicht glauben wollen, sonst würde ich Euch auch noch von Bildern berichten, aufgenommen mit einem Handy, die 1000mal besser waren als 95% was ich von sündteuren Profi-DSLR zu sehen bekam, zumindest wenn man die Güte dieser Bilder daran bewertet wie sehr sie einen ansprechen und wie lange und oft man sie ansehen mag, statt nach Abbildungsfehlern der Optik und Pixelschärfe zu suchen um sie nach den heute üblichen Kriterien eines guten Bildes einzustufen.

Was sagt uns das jetzt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 13:32

über Menschen, die sich höchst irrational verhalten, nur weil sie es können ...? Entweder, dass man sich höchst plem-plem verhalten kann, wenn man sich mit einer großspurigen Kreditkarte ausweisen kann; oder dass die Industrie ihre Fähigkeiten gleich einer Hure zu Markte trägt; oder beides ... 8-)

Wie intolerant

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 20:03
Gast schrieb:

Was sagt uns das jetzt über Menschen, die sich höchst irrational verhalten, nur weil sie es können ...? Entweder, dass man sich höchst plem-plem verhalten kann, wenn man sich mit einer großspurigen Kreditkarte ausweisen kann; oder dass die Industrie ihre Fähigkeiten gleich einer Hure zu Markte trägt; oder beides ... 8-)

Das sagt uns ganz einfach, dass es Leute gibt, die eine Stellar schöner finden als eine original Sony, ebenso wie einen Mont-Blanc schöner als einen Plastik-Parker und eine Glashütte schöner als eine Funk-Aldi. Unstrittig gibt es Protz-süchtige, die unbedingt zur Schau stellen müssen was sie haben, aber ebenso einfach auch Zeitgenossen, für die ein paar Tausender nur Kleingeld sind und die sich dann eben einfach das für sie gefälligere Produkt kaufen.

Geld im Überfluss zu haben finde ich weder verwerflich noch "Plem-Plem" und dasselbe gilt für die Industrie, wenn nunmal ein Markt dafür existiert, ihn nicht zu bedienen! Ich jedenfalls finde es verwerflicher von Kinder-Sklaven in Bangladesch eine Jeans für die soziale Unterschicht in Deutschland zu produzieren (damit denen dann vom Hartz IV genügend für den neuen 55-Zoll-TV übrig bleibt) als in Göteborg eine Sony zur Hasselblad für Superreiche "zu tunen".

Die Goldcard

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 21:55

als Idiotenausweis - ja, so seh ich das auch ... 8-)

Wer keinen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 22:15

Zusammenhang zwischen Sklaventum zum Abspeisen der Unterschicht, und haltloser Raffgier zur Befriedigung abartigen Luxuswahns wahrzunehmen vermag, der vermag wohl auch schwerlich kompetent zu argumentieren.

Stimmt

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 07:41
Gast schrieb:

Zusammenhang zwischen Sklaventum zum Abspeisen der Unterschicht, und haltloser Raffgier zur Befriedigung abartigen Luxuswahns wahrzunehmen vermag, der vermag wohl auch schwerlich kompetent zu argumentieren.

Ist ja nicht so, dass es auf dieser Welt, die so verzweifelt nach lukrativen Anlagemöglichkeiten heischt, nicht genügend zu investieren gäbe ... abgesehen von den hinausgeschmissenen Millionen und Milliarden zur Selbstbefriedigung des eigenen Egos; oder zur uferlosen Aufrüstung gegen die selbst heraufbeschworenen Dämonen ...8-)

Kompetenz, Neid oder Kleingeist?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 08:26
Gast schrieb:

Zusammenhang zwischen Sklaventum zum Abspeisen der Unterschicht, und haltloser Raffgier zur Befriedigung abartigen Luxuswahns wahrzunehmen vermag, der vermag wohl auch schwerlich kompetent zu argumentieren.

Auch ich bin der Meinung, dass wir es womöglich noch erleben, wenn der Pöbel für die raffgierigen Finanzgeier und Vorstände die des Mammons wegen über Leichen gehen, ein paar hübsche Bäume suchen geht. Unvermeidlich wird dies vermutlich schon dadurch, dass genannte Klientel immer noch rücksichtsloser abgreift und keine Grenzen mehr kennt, solange dies nicht geschieht.

Es gibt aber durchaus auch Schwer-Reiche, die sich mit harter Arbeit nach oben geschuftet haben ohne andere auszubeuten, die einfach eine geniale Erfindung gemacht haben, im Lotto gewonnen, geerbt, hart für sportlichen Erfolg trainiert oder einfach zur richtigen Zeit das richtige ge- und wieder verkauft haben. Manche davon spenden sogar über die Hälfte ihres Vermögens an wohltätige Zwecke und haben immer noch so viel, nicht darüber nachdenken zu müssen wieviel Aufpreis Hasselbad für sein RX100-Tuning verlangt.

Dumm ist daher weder die goldene Kreditkarte noch ein Luxus-Artikel, sondern dumm ist derjenige, der schon den Besitzstand verteufelt, egal wie dieser zustande kam.

Die "guten" Reichen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 08:51

sind aber in der Regel auch nicht diejenigen, die man mit diesem abartigen Schnickschnack aus ihren Villen locken wird - verantwortungsvoller Reichtum paart sich meist auch mit Geschmack und Anstand -, sondern es sind die inzwischen zahlreichen wie auch immer zu Geld Gekommenen, deren haltlose Gier und ausgeprägte Asozialität auch noch von stumpfsinniger Geschmacklosigkeit gekrönt wird. Und die muss man abwatschen, wie und wo immer man die Möglichkeit dazu hat. Allein schon aus Selbstachtung. Diese und andere Geschmacklosigkeiten der (Kamera)Industrie sind, für sich betrachtet, nicht der Rede wert. Aber als Indikatoren dafür, dass und was alles schief läuft in diesem, unserem einzig und wahren Wirtschafts- und Gesellschaftsgefüge, taugen sie, zum Leidwesen von Ästheten, allemal.

Bei allem Wohlwollen

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Dienstag, 05. November 2013 - 09:25

das ich verantwortungsvollem Reichtum gegenüber hege (und wer wollte schon ernsthaft Einwände gegen segensreiche Einrichtungen wie eine Bill-Gates-Foundation vorbringen), bin ich aus sehr prinzipiellen Überlegungen heraus gegen eine Politik, eine Wirtschaft, eine Gesellschaft, deren bestimmendes Moment das Almosen ist. Der Reichtum der Einen ist die Armut der Anderen: Ein Befund, der heute leider mehr Gültigkeit beansprucht, als es eine verantwortungsvolle Politik, eine vernunftbegabte Wirtschaft zulassen sollte oder fördern dürfte. Selbst der redlichst erworbene Reichtum ist in der Regel kein Werk eines Einzelnen, sondern das Ergebnis einer guten Idee, einer perfekten Organisation und, nicht zuletzt, vieler werktätiger Hände ...

Korrekt, ABER...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 11:45
chris h schrieb:

Der Reichtum der Einen ist die Armut der Anderen: Ein Befund, der heute leider mehr Gültigkeit beansprucht, als es eine verantwortungsvolle Politik, eine vernunftbegabte Wirtschaft zulassen sollte oder fördern dürfte. Selbst der redlichst erworbene Reichtum ist in der Regel kein Werk eines Einzelnen, sondern das Ergebnis einer guten Idee, einer perfekten Organisation und, nicht zuletzt, vieler werktätiger Hände ...

So kann man das stehen lassen, nur das muss auch so sein, denn dass der Kommunismus nicht funktioniert weil nunmal auch "Otto Eisenbieger" weder seine Gier unterdrücken kann, noch bereit ist, zum Wohl der Anderen zu arbeiten, das hat die Welt schon mehrfach bewiesen!

Es ist ja nunmal meist gerade der "Arme" in diesem unserem Lande, der mit seinem Konsumverhalten die Kinderarbeit und Sklavenhaltung fordert und seine "Armut" dafür als Rechtfertigung benutzt, die wiederum für eben die Leute, die er damit ausbeutet, einen urreichbaren Reichtum darstellt. Es wäre extrem naiv zu glauben, dass wenn der Chef dieses Armen Deutschen auf seinen Wohlstand verzichtet und ihm dafür 200 Euro mehr pro Monat auszahlt, er nur noch Trigema und fair-Trade kauft.

Das soll nicht darüber hinweg täuschen, dass unsere Gesellschaft in dieser Gier auf einen ganz bösen Abgrund zusteuert und es soll auch nicht verteidigen, wenn für eine noch höhere Dividende der Aktionäre bei Rekordgewinnen Arbeitsplätze und Sozialleistungen gestrichen werden, aber es ist einfach zu billig (und auch dumm), dafür jeden Reichen anzuprangern.

Mal überlegt, wie die alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern, die jeden Cent 4-Mal umdrehen muss oder gar der ausgebeutete Inder, der trotz 80 Stunden schwerster Arbeit pro Woche noch hungert, es sehen wird, wenn ein Hobby-Fotograf aus reinem Spieltrieb 5.000 Euro in eine DSLR und Objektive steckt um damit Dinge zu fotografieren, die er auch mit einer 80-Euro-Knipse fotografieren könnte?
Der Inder schuftet dafür, dass die Klamotten so billig sind, dass man sich diese DSLR leisten kann, die alleinerziehende Mutter zieht an der Armutsgrenze die Kinder groß, die diesem Hobbyfotografen später die Rente zahlen sollen.
Dieses Geld ließe sich auch sozialverträglicher anlegen als in einem Hobby-Artikel eines japanischen Unternehmens, der von Billig-Löhnern in China, Vietnam oder auf den Philipinen zusammengeschraubt wird.

DAS ist die Realität!

Es gibt aber auch

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Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 12:45

den recht sinnfälligen Spruch vom Fisch, der am Kopf zu stinken anfängt ... die Frage, wer mehr von ausgelagerten, sklavischen Arbeitsverhältnissen profitiert, würd' ich dann doch nicht vorrangig am Hartz-IV-Empfänger festmachen wollen, dessen individuelle "Gier" darin besteht, wenigstens dem Schein nach an den fragwürdigen Errungenschaften unserer westlichen Wirtschaftsordnung zu partizipieren. 8-)

Ich tu mir etwas schwer

Bild von chris h
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chris h
(Inventar)
am Dienstag, 05. November 2013 - 13:50

die Schuld an fragwürdigen Zuständen, hierzulande oder weit fernab von uns, bei jenen zu verorten, die in ihrer Ohnmacht (sic!) wenig Wahl zwischen Pest und Cholera vorfinden. Die Verantwortung für den Zustand unserer Welt liegt bei jenen, die die Macht, das Geld, den Einfluss haben, diese - keineswegs gottgewollten - Unordnungen (Mehrzahl!) in den Griff zu bekommen, und mit gezielten Maßnahmen Abhilfe zu schaffen. Wozu auch (nicht kommunistische) Verteilungsgerechtigkeit gehört. Erst diese erlaubt ein moralisch bewertbares Verhalten auch dort, wo man heute weniger von Leben als mehr vom Existieren sprechen muss. Und bei Arbeitslosenraten, auch in Europa, von bis zu 50% ist das Versagen in vielerlei Hinsicht auch nicht mehr individualisierbar, sondern ein systemimmantes.

Nachdem heute gerade der Vorschlag in den Raum gestellt wurde, die Eurokrise mit einer 10%-Abgabe auf alle Spareinlagen in den Griff zu bekommen: Da möcht' ich doch gleich noch einen Schritt weiter gehen, und alle Vermögenden mit einer 50%-Abgabe "beglücken", um den Staaten und Gesellschaften wieder jenen (finanziellen) Handlungsspielraum zu verschaffen, dessen Fehlen in der Krise gefangen hält. Was ich natürlich als Provokation meine - auch im Wissen, dass sich systemisch nichts ändern würde - aber keineswegs so utopisch, wie das auf den ersten Blick vielleicht klingen mag: Oder glaubt jemand, dass sich dann an den Vermögensverhältnissen insgesamt, ernsthaft etwas ändern würde? Außer, dass vom Überfluss dann individuell nur noch halb so viel zur Verfügung stünde ...

meint eigentlich hier jemand…

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Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 15:45

...dass man etwas zum positiven der menschlichen Natur und des menschlichen Carakters
verbessern kann, oder habt ihr im Grunde genommen schon aufgegeben und nehmt die
"allgemeinen Zustände" hin als "Gott gewollt" wie sie euch von "Mächtigen" diktiert werden?

Damit ihr nach eurem Belieben fortfahren könnt mit genau dem was ihr hier anprangert,
weiterhin billige Klamotten günstigen Kaffee e.t.c bei Billigheimern auf Kosten Anderer
zu konsumieren?
h.

Nein

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Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 15:59

Ich bin der Meinung, dass man mit vollen Hosen gut stinken kann, weswegen ich mir einen gewissen Luxus leisten kann ... auch den, korrekt zu sein. 8-)

Bingo!

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Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 16:45
Gast schrieb:

Damit ihr nach eurem Belieben fortfahren könnt mit genau dem was ihr hier anprangert,
weiterhin billige Klamotten günstigen Kaffee e.t.c bei Billigheimern auf Kosten Anderer
zu konsumieren?
h.

Ganz genau so isses!
Würden nämlich die armen ausgebeuteten Deutschen keine Jeans um 8,99 kaufen, sondern "Made in EU" oder "fair trade", dann würde zumindest für diese Jeans in Bangladesh auch kein Kind ausgebeutet. Da aber ja nur die bösen Wohlhabenden daran schuld sind, wird diese Jeans um 8,99 mit gutem Gewissen gekauft, man ist ja nur Opfer des Systems!

Eine soziale Stufe höher legt man sein Geld aber auch nicht in explizit sozialverträglichen Anlageformen an (die gibt es nämlich durchaus!), sondern in den Fonds, Versicherungen und Festgeldern, die die höchsten Zinsen versprechen und wie können sie diese wohl bieten? - Rischtieeesch, indem genau die es dann sind, die als Investoren und Aktionäre von den Vorständen trotz Rekordgewinnen noch höhere Rendite verlangen, durch Ausbeutung der Mitarbeiter, Stellenkürzungen und Sozialabbau. Aber auch da ist man natürlich wieder nur Opfer des Systems und schuld sind wieder die, die diese Zinsen anbieten, nicht die, die danach ihre Anlageentscheidung treffen.

Diese elende Verlogenheit in Kombination mit der Gier, lässt den Fisch dann aber am Schwanz genauso stinken wie am Kopf, das ist das Spiel mit der Henne und dem Ei! Die Konsumenten nehmen ja nur mit, was die Manager ihnen anbieten und die Manager bieten nur an, was die Konsumenten wollen, so hat keiner die Schuld bzw. immer jeweils der andere.

Die eigene DSLR samt Objektiven für 5K, gefertigt auf den Philippinen, sich zum reinen Zeitvertreib (= purer Luxus) zuzulegen, anstatt das Geld Bedürftigen zu spenden, da ist man nur Opfer des Systems, wenn aber jemand die Hälfte davon in ein in Schweden "getuntes" oder gar aus Solms stammendes Luxus-Spielzeug investiert, weil er mit Geld nicht groß rechnen muss, dann gehört der sofort am nächsten Baum aufgeknöpft!

Die Jeans

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Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 17:22

made in EU dürften so zahlreich verfügbar sein, dass wir nur den Zusatzbedarf aus China importieren müssen ... und da red' ich als Privilegierter, der sich seine Jeans quasi in der Nachbarschaft um 80 Euro maßfertigen lassen kann. 8-)

Der Kunde bestimmt

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Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 00:05
Gast schrieb:

made in EU dürften so zahlreich verfügbar sein, dass wir nur den Zusatzbedarf aus China importieren müssen ...

Ich bin jetzt in der Modebranche nicht soooo bewandert, aber zumindest Mustang und Joker produzieren noch teilweise in Deutschland und wenn ich als Kunde Wert darauf lege und diese kaufe, produzieren auch alle anderen Marken ganz schnell wieder hier, denn die wollen meinen Zaster und nichts anderes!
Im "global Market" finde ich den Produktionsstandort Deutschland für SOLCHE Waren zwar gar nicht so extrem wichtig, wenn ich in Asien aber die Versklavung von Kindern anders nicht verhindern kann (z.B. Addidas, die ja nicht gerade zum billig-Sektor gehören), dann gehe ich eben diesen Weg um zu wissen, dass für meine Jeans keine Kinder in giftigen Dämpfen 80 Stunden pro Woche für eine Schüssel Reis schuften mussten. Ich finde das effektiver als über die pöhsen Manager und Investoren zu lamentieren die schuld daran sind, dass für meine 8,99-Jeans Kinder ausgebeutet werden, sowie die pöhsen Politiker die schuld daran sind, dass ich mir die 8,99 Jeans kaufen muss.

Ja eh

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Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 17:25

Geld nach Solms überweisen, damit es gut in der Karibik veranlagt werden kann ...

Wie immer relativ

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 23:53
Gast schrieb:

Geld nach Solms überweisen, damit es gut in der Karibik veranlagt werden kann ...

Immerhin bleibt mehr davon in der EU hängen (Arbeitsplätze in Solms und Portugal), als bei einer japanischen Kamera die auf den Philippinen produziert wird.

Bevor hier jedoch ein falscher Eindruck....

Ich habe keine Leica und träume auch nicht davon, ich habe eine philippinische (oder war's China?) Japse-Knipse, der Unterschied ist nur, dass ich mir nicht das Maul zerreiße über Leute die ihr Geld nach Solms oder Göteborg tragen, weil sie es können, sondern im Gegenteil, ich finde es gut, dass auch diese Firmen ihre Nische finden, in der sie gegen in Billig-Lohn-Ländern gefertigte und von japanischen 60-Stunden-Woche-Firmen vertriebene Produkte bestehen können!
Aber gut, ich suche auch keine Ausreden auf wen ich die Schuld schieben kann wenn ich mir Jeans aus Bangladesh kaufe, sondern lege ein paar Euro mehr auf den Tisch um sie aus Deutscheland oder zumindest EU zu erwerben.

Der Kunde bestimmt gar nix

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 07:31

Er wird bestimmt. Das ist die Voraussetzung für's Funktionieren des Kapitalismus. Und die EU-Jeansfertigung rentiert sich nur noch für den (Pseudo)Luxusmarkt.

Kapitalismus ist die Herrschaft des Geldes!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 13:38
Gast schrieb:

Der Kunde bestimmt gar nix, Er wird bestimmt. Das ist die Voraussetzung für's Funktionieren des Kapitalismus. Und die EU-Jeansfertigung rentiert sich nur noch für den (Pseudo)Luxusmarkt.

Wohl Staatskunde-Lehrer in der DDR gewesen?

Kapitalismus ist die Herrschaft des Geldes! Wenn keiner kauft was die pöhsen Kapitalisten den armen ausgebeuteten Kunden aufdoktrinieren wollen, werden die anbieten was der arme Kunde zu kaufen bereit ist, nicht weil sie ihn so sehr lieb haben, sondern weil sie dessen Zaster wollen, so einfach ist das!

Im Wege steht dem Ganzen wiedermal die Gier, hier aber nicht die der "Mächtigen" oder "Superreichen", sondern die des Konsumenten, weil er nämlich trotzdem kauft wenn's doch so schön billig oder bunt ist und um sein Gewissen zu bereinigen die Schuld dann "den oberen" in die Tasche schiebt!

Ich selbst war früher erzkonservativer 100%iger Kapitalist, mittlerweile stufe auch ich mich eher "linksgerichtet" ein, jedoch nicht weil sich meine Sichtweise oder Einstellung verändert hätte, sondern weil mich der real existierende Turbo-Kapitalismus mittlerweile rechts überholt hat und meiner Ansicht nach in grenzenloser Gier blind auf einen Abgrund zurast! Und ja, bei so manchem Politiker und Wirtschaftsboss würde ich mich euphorisch am Aussuchen schöner Bäume beteiligen.
Dennoch bin ich weder so verblödet, noch so verblendet, die wahren Zusammenhänge zu ignorieren oder gar zu negieren! So sehr "die Mächtigen" auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, von Politikern die nur daran denken, ihre Amtszeit bequem und einträglich zu verbringen, egal welche Ruinen sie dabei dem Volk hinterlassen, bis zu Wirtschaftsbossen die nur fette Prämien und Gehälter für die nächsten paar Jahre im Visier haben, egal wie sie damit längerfristig die Firma und die ganze Wirtschaft vor die Wand fahren. So sehr "die Mächtigen" auch so handeln, ohne jede Rücksicht auf die Menschen, die dabei auf der Strecke bleiben, so können sie dies nur, indem sie die Gier des Wählers und Konsumenten für ihre Zwecke benutzen und auch diesem die persönliche Gier wichtiger ist, als Nachhaltigkeit und Ausbeutung von Menschen.

Im Prinzip macht also der Pöbel ganz genau das Selbe, was er den Mächtigen vorwirft: Auch er giert nur nach seinem ganz persönlichen Wohlstand, ohne Rücksicht auf Verluste und ohne Gedanke an Nachhaltigkeit!

Kapitalismus

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 16:36

ist die Herrschaft der Geld Habenden, der Geld Schöpfenden, der Geld Vermehrenden. Alles Funktionäre einer Werteordnung, die am Sinn des Geldes konsequent vorbei wirtschaftet. Und, nein, die DDR war die Persiflage des Kapitalismus.

Bei der

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Mittwoch, 06. November 2013 - 17:46

Herrschaft des Geldes sind wir uns ja gar nicht so uneinig - mehr bei den Schlussfogerungen daraus. Also vor allem darin, wie's um die Verteilung von Macht und Ohnmacht in dieser Diktatur des Geldes - wäre meine Deutung eines Systems, in dem die Funktion des Geldes pervertiert wurde und wird - bestellt ist. Und wenn wir von Herrschaft sprechen, dann sprechen wir auch von Verantwortung. Nur in freien, gleichberechtigten Gesellschaftsordnungen kann, darf und muss man die Verantwortung jedes Einzelnen einfordern. Dort wo klar definierte, auch beharrende Hirarchien eine Gesellschaft, ein Wirtschaftsgefüge beherrschen, dort wird die Forderung an den Einzelnen, gar den Geringsten, nach einer subjektiven Verantwortung, die er objektiv nicht tragen kann, weil ihm dazu wörtlich die Mittel fehlen, zur Farce. Und die Entschlagung von der Verantwortung, durch jene, deren Anspruch es ist, sie zu tragen - und dafür ein privilegiertes Leben in Anspruch nehmen (dürfen) - zur bodenlosen Gemeinheit, zumindest.

Machen Sie sich mal schlau

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 07:35

was an einer Leica tatsächlich noch 'Made in EU' ist - dann könnten Sie vielleicht ein Gefühl dafür bekommen, warum diese Marke nur noch als überteuert wahrgenommen wird. Und warum die Eigentümer der Solmser (die nicht wirklich dort sitzen) die übermäßigen Gewinne lieber auf den Caymans veranlagen ...

Interessant

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 17:34

dass manche Zeitgenossen immer noch lieber die Gier dort verorten, wo's oft allein um's Durchkommen geht. Die echte und grausliche Gier derjenigen, die was zu verlieren hätten, und sei 's nur ein Bruchteil ihres Vermögens, die blendet man devot aus - oder versucht sie gegen den (Über)Lebenskampf der Habenichtse aufzurechnen. Ich weiß momentan nicht, was schäbiger ist ...

Ich mach mir die Welt, wiedewiede wie sie mir gefällt...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. November 2013 - 23:41
Gast schrieb:

dass manche Zeitgenossen immer noch lieber die Gier dort verorten, wo's oft allein um's Durchkommen geht. Die echte und grausliche Gier derjenigen, die was zu verlieren hätten, und sei 's nur ein Bruchteil ihres Vermögens, die blendet man devot aus - oder versucht sie gegen den (Über)Lebenskampf der Habenichtse aufzurechnen. Ich weiß momentan nicht, was schäbiger ist ...

So hab ich das nie geschrieben, man kann sich das aber natürlich so hinbiegen, dass man selbst wieder nicht in der Pflicht ist, sondern wie immer nur alle anderen die Pöhsen, Pöhsen, sind!

...und ja, die meisten HartzIV-Empfänger die ich persönlich kenenlernen durfte, hatten den 55-Zoll-LED-TV an der Wand plus die neuesten Spielekonsolen und 150 Euro pro Monat für Tabak übrig, womit dann im täglichen Überlebenskampf natürlich nichts mehr bleibt für eine Jeans, die nicht von Kindersklaven gefertigt wurde. Trotzdem ging es darum hier gar nicht, sondern das meiste was sich hier rum treibt und hier dumme Kommentare abgibt, hat einige Tausender übrig um seine Bilder mit DSLR statt Kompaktknipse zu machen, verteufelt aber alles was noch mehr für unsinnigen Luxus übrig hat statt es den Armen zu geben und das mit Verlaub ist nichts anderes, als sich die Realität so zu verbiegen wie man es selbst gerne hätte, frei nach dem Motto: "alles unter mir sind arme Schweine, alles über mir sind rücksichtslose, habgierige Kapitalistenschweine, ich aber bin der einzig legitime Wohlstand".

Soviel dann zu dem, was "schäbig" ist!

Wie tief muss man sinken

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 07:46

um sich am Elend von Hartz-IV-Empfängern schadlos zu halten. Soziale Verwerfungen sind nur zu einem Teil selbstverschuldet - überwiegend werden sie gemacht. Von einer Polit- und Wirtschaftselite, die solche Zustände - Hartz IV oder Lohndumping auf Kosten der Rest-EU, um nur zwei Beispiele exemplarisch herauszugreifen - zum Wohle der Gewinnmargen und zur Befriedigung des Shareholder value, abgesegnet und gefördert hat.

Übrigens: Heutzutage Leuten, die faktisch schon enteignet sind, um überhaupt in den "Genuss" (sic!) von Hartz IV zu kommen, den ach so tollen Flat-TV unter die Nase zu reiben, zeugt von wenig sozialem Verständnis; und wenig Ahnung davon, dass Fernsehen (müssen - weil zwangsweise mit viel Tagesfreizeit "gesegnet") in Zeiten von Trash-TV ganz sicher kein Privileg ist, um das man irgendjemanden beneiden muss (die TV-Geräte-Preise fallen nicht zuletzt deswegen so in den Keller, um die Überschussproduktion überhaupt noch an die von Ihnen angeprangerte Kernzielgruppe verscherbeln zu können).

Das Feindbild

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 09:25

einer (w)irren Welt: Pippi Langstrumpf, die sozialschmarotzierende Hartz-IV-Empfängerin ... was es aber auch nicht trifft, wenn man an ihre Schatzkiste mit den Goldstücken denkt. 8-)

Nicht das Wort verdrehen bitte!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 12:00
Gast schrieb:

einer (w)irren Welt: Pippi Langstrumpf, die sozialschmarotzierende Hartz-IV-Empfängerin ... was es aber auch nicht trifft, wenn man an ihre Schatzkiste mit den Goldstücken denkt. 8-)

Moooooooooment!!!

Von "Sozialschmarotzern" habe ich nichts, aber auch gar nichts geschrieben!
Ich schrieb lediglich, dass ein Großteil der HartzIV-Empfänger sich immer noch einen ziemlich großen Flat-TV leisten kann. Auch das habe ich noch nichteinmal verurteilt (es gibt schließlich auch HartzIV-Empfänger, die 40 Jahre lang für diese Gesellschaft geschuftet haben und es noch weiterhin gerne würden, wenn sie es gesundheitlich könnten oder mit Ende 50 noch einen Job bekämen). Ich habe damit lediglich der dumpfen Ausrede widersprochen, dass in diesem unserem Lande viele ja gezwungen wären eine durch Kindersklaverei produzierte Jeans um 8,99 zu kaufen, denn schließlich kann man auch auf einer alten Röhre oder einem 32-Zoll TV sehr gut fernseh-schauen, bis vor ein paar Jahren konnte das sogar die "Oberschicht" auf solchen Geräten. Ich will auch das gar niemand vorschreiben, nur die Frage der persönlichen Prioritäten hat nichts damit zu tun, in Armut gezwungen zu sein!
Zu guter Letzt gibt es durchaus auch noch die alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern, die sich vielleicht wirklich nichts anderes leisten kann ohne ihre Kinder in Mangelernährung zu treiben, aber die macht sicher kein ganzes Prozent aller verkauften 8,99 Jeans aus, also lächerlich sich auf diese zu berufen.

Dass

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 12:34

solche Jeans erstens angeboten werden, und zweitens wohl auch in den angebotenen Mengen gekauft werden, läßt zweierlei Schlüsse zu: Es gibt zu viele Leute, die darauf angewiesen sind - Jeans sind ja nicht der einzige Ausgabeposten, Flat-TVs eher auch nicht -, und es gibt offensichtlich einige wenige Leute, die daran immer noch prächtig verdienen (nicht zuletzt, weil im Kapitalismus Kosten zu sozialisieren, Gewinne hingegen zu privatisieren sind - also, Auslagerung der Arbeit in Billiglohnländer, daheim dann die Hartz-IV-Bezieher vor der Klotze). Geiz ist ja geil, und wir sind ja allesamt nicht blöd. Immer nur die anderen. Amen. 8-)

Neben der

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. November 2013 - 13:26

Billigjean und dem Flat-TV sollten Sie sich tatsächlich mehr noch um die offen sichtliche Mangelernährung Unmündiger Gedanken machen: Der Billigfraß aus dem Supermarkt ist nämlich auch eher weit von ernährungswissenschaftlichen Standards entfernt, ohne dass Mindestlohnbezieher da echt die Wahl hätten, ob sie da jetzt mehr der eingeforderten Vernunft oder der normativen Kraft des faktisch leeren Geldbeutels folgen sollen. Und da's auf dieser Basis bis zum eingeforderten "bewussten Konsumenten" doch eher länger braucht, brauchen auch die Profiteure dieses wirtschaftlichen Unfugs auch wohl länger noch wenig um ihre Profite bangen.

Jaja

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 19:55

Ich sah auch schon Menschen, die von Eidechsenpenisleder traeumten...

Der "Hasselbladgriff"...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 12:45

...sieht ja wirklich handlich aus, nur ist er etwas überteuert! die Kamera hält sich bestimmt gut damit. Ein so geformter Griff aus Kunststoff/Gummi o.ä. und bezahlbar wäre im zubehörhandel der RX100 bestimmt der Hit!

Unter

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. November 2013 - 13:14

"Hasselbladgriff" versteht unsereiner noch was ganz anderes ... 8-)

Das verlangt

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Dienstag, 05. November 2013 - 07:45
Gast schrieb:

"Hasselbladgriff" versteht unsereiner noch was ganz anderes ... 8-)

nach Erklärung - für die ganz Jungen: Unter dem Hasselbladgriff verstand man jene spezifische Kamerahaltung, die sich aus dem Umstand ergab, dass die Hasselblad mal ein (genialer) Kamerawürfel war ... ;-)

2800 Euro

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. November 2013 - 11:49

Wie rechtfertigt Hasselblad diesen unfassbaren Preis?

-O

Gar nicht

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. November 2013 - 12:04
Gast schrieb:

Wie rechtfertigt Hasselblad diesen unfassbaren Preis?

-O

Da könnt' ja jeder kommen, und dumme Fragen stellen ... 8-)

Gast schrieb: Wie

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 13. November 2013 - 23:47
Gast schrieb:

Wie rechtfertigt Hasselblad diesen unfassbaren Preis?

-O

Es ist ein Luxusprodukt. Die Käufer sind eine wohlhabende Klientel, die sich nicht mal dafür interessiert, das in der Hasselblad eine stinknormale Sony steckt.

Die Zahl der Millionäre steigt in Deutschland kontinuierlich. Die Zahl der Armen auf der anderen Seite auch.