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Hasselblad: 39 Megapixel allüberall
Hasselblad führt mit den Modellen H2D-39, CFH-39, CF-39 und CF-39MS die weltweit ersten digitalen Rückteile / Spiegelreflexkameras mit einer Auflösung von 39 Megapixeln ein und verspricht farbtreuere, schärfere und moiréfreie Fotos dank NCS und DAC:
Die digitale Spiegelreflexkamera und die drei digitalen Rückteile mit je 39 Megapixeln Auflösung, die Hasselblad noch im 1. Quartal 2006 ausliefern will, basieren auf demselben Sensor und dank Technologien wie Digital APO Correction und Natural Color Solution sowie unerreichter Schärfe, Auflösung und minimalen Moiréeffekten sollen sie beste Ergebnisse zeigen.
Mit der Digital APO Correction (DAC) verheißt Hasselblad eine völlig neue Stufe der Farbwiedergabe. Farbfehler werden dabei, basierend auf Metadaten der einzelnen Objektive, automatisch korrigiert und so sollen sich feinste Abstufungen, wie sie das Objektiv aufzeichnet, auch im Foto wiederfinden.
Mit der Natural Color Solution wiederum sollen sich ohne weitere Umstände akkurate Farben auch bei Hauttönen, Verläufen, usw. erzielen lassen. Die Wahl spezieller Eingabeprofile für unterschiedliche Aufgaben soll damit hinfällig werden. Dazu nutzt Hasselblad eine neues RAW-Dateiformat 3F RAW (3FR) mit verlustloser Bildkomprimierung (33% weniger Platzbedarf). 3FR-Dateien können ohne Weiteres in DNG-Dateien umgewandelt werden.
Das Autofokusmodell Hasselblad H2D-39 basiert auf der Hasselblad H2 und ist mit allen H- wie V-Objektiven kompatibel.
Die Rückteile Hasselblad CFH-39, CF-39 und CF-39MS sind unterschiedliche Ausformungen für unterschiedliche Anforderungen und Adaptionen:
Das CFH-39 passt an verstellbare Kameras; die Adapterplatte des H-Systems sorgt für die mechanische Anbindung, via Blitzkontakt wird die Digitalaufnahme ausgelöst.
Das CF-39 wird mittels i-Adapter mit der Kamera verbunden und unter Studiobedingungen kann die Auflösung mittels des optionalen Multi-Shot-Moduls nochmals erhöht werden. Laut Hasselblad sind dann einzigartige Farbauflösung und völlig moiréfreie Fotos möglich.
Das CF-39MS ist ein bereits mit dem Multi-Shot-Modul ausgestattetes CF-39.
Die neuen Modelle sollen noch im 1. Quartal 2006 weltweit erhältlich sein.
Technische Daten
Auflösung: 39 Megapixel
Sensorabmessungen: 36,7 x 49,0 mm
Bildgröße (8/16 bit RGB): RAW 78 MB, verlustfrei komprimiert 50 MB (durchschnittlich)
Aufnahmen: Einzelaufnahme, Multi-Shot (CF-39MS)
Farbtiefe: 16 Bit Farbe
Empfindlichkeit: ISO 50, 100, 200, 400
Längste Verschlusszeit: 32 s
Farbmanagement: Hasselblad HB RGB
Bildspeicher: CF Type II
Serien: 35 Aufnahmen/Minute
Farbdisplay: 2,2 inch OLED, 24 Bit Farbe
IR-Filter: Vor Sensor montiert
Histogramm: ja
Software: Flexcolor, Hasselblad DNG converter
Dateiformat: Verlustfrei komprimierendes Hasselblad 3F RAW
Systemanforderungen: Macintosh: OS X. PC: NT, 2000, XP
Computeranbindung: FireWire 800 (IEEE1394b)
Link: Hasselblad.
(thoMas)
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ROLLEI SCANFILM CN 400 PRO
Für ALLE Mittelformat-Fotografen, die von einem Digi-Back träumen und es sich meistens nicht leisten können, oder auch wollen, kommt offiziell im April 2007, der unmaskierte C41 ROLLEI SCANFILM CN 400 PRO,als KB und Rollfilm 120, mit dem man sowohl Farbe und SW (normal) machen kann und die Negative aufgrund seiner fehlenden Maskierung, auch hervorragend einscannen kann.
Preisfrage: was kostet der Spaß?
ergänzend hier die Meldung aus CoFo 1/06:
Kodak-Sensor für Profis
Mit 39 Megapixel für den professionellen Einsatz liefert Kodaks neuer Sensor KAF-39000 fast die doppelte Auflösung des bisherigen Top-Sensors mit 22 Megapixel. Die Pixelgröße beträgt nur noch 6,8 µm. Bei höchster Auflösung von 7216 x 5412 Pixel werden die einzelnen Bilddateien über 100 MB groß. Wem 33.000 US-$ für ein Rückteil mit dem 39M-Sensor doch etwas zuviel sind, findet in dem neuen KAF-31600 eine Alternative mit 31,6 Megapixel für 20.000 US-$.
Vollkommen wurscht, ob
so ein Rückteil 20.000 oder 33.000 Mäuse kostet: Dazu kommt noch die Kamera, der Sucher und mindestens zwei Objektive. Summa summarum kommt ein Betrag zusammen, den selbst der Berufsfotograf nicht mehr von seiner Hausbank bekommt, weil er sowieso schon seit geraumer Zeit Klimmzüge am Brotkasten macht und schlaflose Nächte erlebt, weil er nicht weiss, ob nach Erledigung des Auftrages der Auftraggeber noch in der Lage sein wird, den selben zu honorieren. Ach so, für die Masse ist das alles auch nicht gedacht ... 'tschuldigung! Endlich ein Kamerasystem, das für den exklusiven Kreis der Aldi-Multimilliardäre gedacht ist. Endlich bekommen die Leicas in den goldenen Vitrinen Besuch. Bin mal gespannt, wo die Preise bei der kommenden Mamiya ZD und dem digitalen 645-Rückteil liegen. So long, BB
??!??!!!?
Was eine verdummte Aussage. Wer kein gutes Equipment hat der kann auch keine Guten Fotos an den Kunden liefern.
Und schwitzen tuen gute Fotografen auch nicht, wenn sie Stammkunden haben die ihr gutes Equipment schätzen!
die Mamiya ZD wird so bei 120
die Mamiya ZD wird so bei 12000 Euro liegen. Habe mal bei Maniya München nachgefragt. Geht eigentlich noch vom Preis-Leistungsverhältnis.
12.000 € ...
sind grob überschlagen 24.000 DM - für eine Digitalkamera, bei der man mit bekannten Gefahren rechnen muss, dass man ggf. nach Investition der Summe nach vier Wochen gesagt bekommt, die Produktion wird mangels Nachfrage eingestellt, nach sechs Wochen erfährt man, man gehe eine Kooperative mit X ein, nach acht Wochen kommt die Nachricht, man steige aus dem Geschäft aus und mit Reparaturen schlage sich, wenn überhaupt, ein Nachfolger herum, der widerum mitteilt, dass er nicht mehr auf dieses Modell setzt (und im übrigen von Anfang an nur Interesse hatte, seinen eigenen Schrott unters Volks zu bringen). Bedenkt man dann noch, dass ggf. ein Ersatzgehäuse und mehrere Objektive anzuschaffen sind, kommt ein Endbetrag zusammen, der bei Hasselblad, Mamiya, Sinar u.a. überirdische und vor allem realitätsferne Ausmasse annimmt. Bin gespannt, wer als letzter das Licht ausmacht. So long, BB
Hasselblad H2D 39
Die Vorteile digitaler Fototechnik liegen vorzugsweise darin, dass Aufnahmen unmittelbar mittels PC bearbeitet, ausgewertet und archiviert werden können. Die Vorteile sind also im wesentlichen ökonomischer Art. Bei einem Anschaffungspreis von mehr als 12.000 € wird aber aus ökonomischer Sicht vielfach ein guter Film plus Mittelformat-Kamera weiterhin das Mittel der Wahl bleiben. Daher sind geringe Stückzahlen zu erwarten, die für den Käufer unangemessen hohen Kosten sowie Folgeproblemen erwarten lassen.
Das Positive: Da andere Hersteller aus markttaktischen Gründen gerne unter ihren technischen Möglichkeiten bleiben, d.h. ihr Produkt nur bröckchenweise verbessern, wird durch den neu gesetzten Maßstab für die ambitionierte Fotografie eine Schubwirkung zu erwarten sein!
MF: Analog vs. Digital (aus Ökonomischer sicht)
Auch wenn's schon etwas lang her ist.
[...] aus ökonomischer Sicht vielfach ein guter Film plus Mittelformat-Kamera weiterhin das Mittel der Wahl bleiben. [...]
dem würde ich nicht ganz zustimmen. Du zahlst pro Bild (6x4,5) ab 0,20 € Filmkosten. Dazu kommt dann nochmal der gleiche Preis für entwicklung etc. dazu. Und dann noch Scankosten. Also sind wir sagen wir mal bei 0,50 € pro Bild. Wenn ein Profiberufsfotograf 100 Bilder pro Tag (5 Werktage) macht. Kommt er schon auf 1.000 € pro Monat. Bei 200 Bilder pro Tag (5 Werktage) sind es schon 2.000 € usw.
Gehäuse und Objektive sind irrelevant da sowohl für Analog als auch für Digital gebraucht (entweder Filmmagazin oder Digiback)
Was kosten aktuelle Digibacks? zwischen 8.000 und 30.000 €.
Also bei 200 Bilder am Tag hat man 4 Monatigem Besitz eines Digibacks die analogen Zusatzkosten wieder drin.
Bei den High-End-Digibacks bräuchte man da schon 15 Monate, zugegeben, aber die die sich sowas leisten (können) bekommen für ihre Aufträge soviel, das ihnen das egal ist. Und da sind eben die weiteren Vorteile der Digitalen Fotografie (Mobilität, Flexibilität,...) ausschlaggebend.
mfg fuchsi