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Handgreifliches Kamerakonzept: Snima Iris (aktualisiert)
Eine kompakte Kamera mit hoher Bildqualität, handlich und logisch zu bedienen, und mit möglichst vielen griffigen Einstellelementen, das war die Grundidee bei „Snima Iris“, einem Kameraentwurf, in den viele gute Ideen eingeflossen sind:
Vladimir Markov hat mit „Snima Iris“ ein Kamerakonzept entwickelt, bei dem der Schwerpunkt auf der möglichst handgreiflichen Bedienung lag. So nach dem Motto: „Wie viele Knöpfe verträgt eine möglichst handliche Kamera, ohne zur ergonomischen Katastrophe auszuarten?“

Er geht dabei aus meiner Sicht völlig zu Recht davon aus, dass die Bildqualität heute kein größeres Problem mehr ist. Technisch sehr gute Fotos machen sie alle, angefangen mit den ambitionierten Kompaktkameras bis hin zu den Systemkameras mit und ohne Spiegel.
Gar nicht gefallen hat ihm aber die Handhabung der Kameras es missfiel ihm, dass er sich auch für grundlegende Funktionen durch Menüs wühlen musste. Also entwarf er eine kompakte Kamera mit möglichst vielen handgreiflichen Einstellelementen, die dabei möglichst griffig und logisch platziert sind.
Griffige Einstellelemente allüberall – inklusive Entfernungs- und Blendenring am Objektiv


Die Eckdaten könnten so aussehen: Kleinbildsensor 24x36 mm, wettergeschütztes Metallgehäuse mit zwei Stativgewinden, elektronischer Sucher mit 3,6 Mio. dots, abnehmbares Schwenkdisplay, integrierter Bildstabilisator, zwei konfigurierbare Einstellräder mit LEDs

Pfiffig: LED-Räder lassen sich frei mit Funktionen belegen und beschriften
Wiewohl er sich viele Gedanken um die Gestaltung gemacht hat, geht Vladimir Markov nicht davon aus, dass sein Entwurf perfekt ist. Und so bittet er um konstruktive Kritik. Siehe auch: Snima Iris concept camera.
Mit Dank an WR für den Tipp.
(thoMas)
Nachtrag (28.3.2012; 21:12 Uhr): Wie uns Vladimir Markov ergänzend mitteilte, ist „Snima“ bulgarisch und bedeutet „Fotografieren“, und „Iris“ meint die Iris – die Blende des Auges.
Zum Thema:
- Neue Bildbearbeitung für den Mac: Iris 1.0
- Land der Wölfe (aktualisiert)
- Fotografien von Iris Friedrich; Hamburg
- European Photography Guide 8
- Update für Portrait Professional 9
- Iris-Scanner für Mobiltelefone
- Sony World Photography Awards 2009 in Cannes
- Olympus-Kameras machen Portraitfotos schöner
- Sony erfindet eine neue Kameraklasse
- Nikon ruft einige Akkus des Typs EN-EL15 zurück
- PMDA verleiht Visionary Award an Nash & Holbert
- Software gleicht Phantombilder mit Verbrecherkartei ab





Guten Morgen, gut geschlafen?
Mit Dank an WR für den Tipp.
Was heißt hier Tip? Ihr braucht doch nur euer eigenes Forum zu lesen.
Interessante Studie. Auch wenn der Vladimir Markov schreibt, dass er sich um eine technische Umsetzbarkeit nicht immer gekümmert hat, sieht es doch aus als könnte es fast machbar sein.
Nur woher einen 3,6 Mio. Pixel elektronischen Sucher nehmen? Den kann man derzeit wohl nicht mal stehlen.
Außerdem warte ich noch immer auf eine Info zur Preisentwicklung der Nikon D800 in Europa.
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Ja, die Forums-Bemerkung
Ja, die Forums-Bemerkung habe ich glatt übersehen. Dafür gibt's jetzt u.a. schöne bunte Bildchen ... ist doch auch was, hoffe ich.
Was die Preise der D800 angeht: bislang betrifft die Preiserhöhung (£200 für D800, £500 für D4) nur England und Irland (MWSt falsch kalkuliert?). Nikon D konnte oder wollte dazu auf Anfrage (noch) nichts sagen. Insofern gilt: die hier genannten Preise gelten. Und somit ist das erstmal keine Meldung, denn nach aktuellem Stand der Dinge ändert sich bei uns nichts.
(thoMas)
Danke!
..., denn nach aktuellem Stand der Dinge ändert sich bei uns nichts.
Ist doch schon mal interessant.
BTW: Ist das Forum überhaupt noch sinnvoll?
------------------
Lebenslanges Lernen! - ! - ! - !
BTW: Ist das Forum überhaupt noch sinnvoll?
DAS fragt ausgerechnet Statler? Der Forenzyniker mit dem soliden Halbwissen, an dem er niemals rütteln läßt?
Magazin und Forum
DAS fragt ausgerechnet Statler?
Warst du überhaupt schon mal im Forum oder hast du dort etwas gepostet?
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Der Forenzyniker mit dem soliden Halbwissen
Bedenklicher
finde ich die Daten der jeweils letzten Einträge ...
Eine wirkliche Reduktion
der Knöpfe und Räder vermag ich (leider) nicht zu erkennen.
Meine eigene Vision geht nach wie vor von allein (!) DREI Einstellrädern aus. Dazu noch einen Auslöser und einen eigenen Knopf für die Fokussierung.
Menschen mit CAD-Kenntnissen wären mir übrigens herzlich willkommen - dann könnt' ich meine Überlegungen auch visuell vermitteln ...
Gast schrieb: Reduktion der Knöpfe
Reduktion der Knöpfe und Räder vermag ich (leider) nicht zu erkennen.
"mit möglichst vielen griffigen Einstellelementen" - mit vielen (!). Nicht die Reduktion stand im Pflichtenheft, ganz im Gegenteil: Ich sehe und begreife.
Darin
unterscheidet sie sich von der tatsächlich "begreifbaren" Konkurrenz nur marginal. Was sie keineswegs interessanter erscheinen läßt.
Zu viele
Reduktion der Knöpfe und Räder vermag ich (leider) nicht zu erkennen.
"mit möglichst vielen griffigen Einstellelementen" - mit vielen (!). Nicht die Reduktion stand im Pflichtenheft, ganz im Gegenteil: Ich sehe und begreife.
Einstellelemente und/oder Menüfunktionen - daran kranken heute alle Kameras ...
Gast schrieb: Gast
Reduktion der Knöpfe und Räder vermag ich (leider) nicht zu erkennen.
"mit möglichst vielen griffigen Einstellelementen" - mit vielen (!). Nicht die Reduktion stand im Pflichtenheft, ganz im Gegenteil: Ich sehe und begreife.
Einstellelemente und/oder Menüfunktionen - daran kranken heute alle Kameras ...
Nö, die meisten Kameras (außer DSLR) kranken daran, dass es zu wenige Einstellelemente gibt und die Einstellmöglichkeiten ins Menü verlagert werden.
"Möglichst viele griffige Einstellelemente"
und ein kompaktes, übersichtliches Design schließen einander definitiv aus ... q.e.d. 8-)
Mal was Neues....
Was eigentlich noch fehlt ist eine Tilt/Shift Funktion im Gehäuse, ansonsten könnte es morgen losgehen.
Der Ansatz wichtige Funktionen mechanisch zugänglich zu machen ist nicht neu macht aber für Fotografen Sinn. Für den Consumer der die Eier legende Wollmilchsau sucht ist das Gerät ungeeignet.
Als „Produzent“ würde ich eine „Anwender freundliche“ mit dem ganzen heute möglichen elektronischen Firlefanz bestückte Kamera bauen die nichts anderes machen soll als den Bau der Fotografen Kamera zu ermöglichen. Und eine zweite Baureihe die konsequent die Individualisten unter den Fotografen bedient.
Also eine Snima Iris concept A camera und eine Snima Iris concept A+ camera für den Profi.
Wünschen wir den Leuten alles Gute, von Design verstehen sie jedenfalls etwas.
design snima iris
das ganze läuft doch frei nach
Dimitrij Lokomov - Der Erste, der eine Lokomotive aus einem Stück feilte.
Haben will!!!!!!!!!
Haben will!!!!!!!!
Gast schrieb: Haben
Haben will!!!!!!!!
Zum Glück sind Deine Kommentare angenehm kurz und lustig.
Was ist hier lustig?
Das ist ernst! Ein Traum von Bedienbarkeit würde wahr!!! Nun gut, vielleicht nur für mich, aber das reicht mir doch! Natürlich muss auch die Bildqualität meinen Ansprüchen genügen. Aber solch einem Konzept unterstelle ich den Anspruch des praxisgerechtem Machbaren! Lass uns träumen, das tun wir so selten!
Oh, echt?
Das ist ernst! Ein Traum von Bedienbarkeit würde wahr!!! Nun gut, vielleicht nur für mich, aber das reicht mir doch! Natürlich muss auch die Bildqualität meinen Ansprüchen genügen. Aber solch einem Konzept unterstelle ich den Anspruch des praxisgerechtem Machbaren! Lass uns träumen, das tun wir so selten!
Gut, wenn es denn tatsächlich ernst ist. Mir gefällt diese Designstudie auch sehr. Bleibt wirklich vorerst der Traum, daß dieser auch recht bald in Erfüllung gehen möge.
Ja, wir träumen zu selten so schön, weil wir meist von Alpträumen gepeinigt aufschrecken.
Grüßchen vom D7000er
Hochformat
Auf Grund der Anordnung der Bedienelemente stelle ich es mir nicht so sehr bequem vor die Kamera im Hochformat zu bedienen. Ansonsten ist der Ansatz nicht schlecht sich mal Gedanken über das Gehäuse-Design zu machen. Kamerahersteller tun das ja anscheinend nicht so sehr, habe ich den Eindruck ! Als Beispiel wäre da die Canon G1x zu nennen, die zwar eine hervorragende Bildqualität hat, aber ein Gehäuse welches mehr als verbesserungsbedürftig ist.
Einen Schwachpunkt sehe ich gerade noch an diesem Konzept hier, die Befestigung für den Trageriemen ist schon merkwürdig.
Das Seitliche Stativgewinde
Das Seitliche Stativgewinde scheint mir recht überflüssig und bei benutzung doch eher Störend bei der bedienung der Stellräder, zumindest das obere hat eine look-funktion, was eine Nutzung des Stellrades auf dem stativ unmöglich macht mindest aber sehr erschwert.
Hässlich
Hässlich und interessiert in Japan keine Sau. Sonst hätten sie schon längst selbst so eine Kamera gebaut.
Hässlich allein
wär' an sich kein Kriterium - siehe Pentax. Aber ich seh' keine wirklichen Vorteile gegenüber bestehenden Konzepten.
Eine Andersverteilung der Bedienelemente macht kein revolutionäres Design. Und die technischen Rahmendaten fanden bislang allein in der M9 eine annähernd vergleichbare Basis.
Nee, ...
... Sauen interessiert das bestimmt nicht! Japanische oder gar, was mir persönlich viel lieber wäre, deutsche Kamera-Ingenieure wohl eher.
Und: Über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten.
Grüßchen
Deutsche Kameraingenieure
waren da schon mal weiter - wenn ich mich an einschlägige Rolleis erinnere ... 8-)
Rollei
waren da schon mal weiter - wenn ich mich an einschlägige Rolleis erinnere ... 8-)
Nur aber ist das leider schon sehr, sehr lange her. (Das meine ich wirklich so /z.B. Rollei 3003, etc)
Es ist eher zum Heulen, wenn man sieht, was davon übrig geblieben ist.
Leider war Rolleis Niedergang, wie ich vor einiger Zeit gelesen habe, jedoch schon in den 1960ern absehbar. Bereits da stand denen das Wasser bis zum Hals...
Schriftzug
Was soll nur dieser Schriftzug bedeuten? Cremetta?
Snima kann man da doch auf keinen Fall draus lesen, oder?
Tja, wer kyrillische Schrift
Tja, wer kyrillische Schrift deuten kann, der ist nicht nur hier klar im Vorteil...
Eben DW.
Wahnsinn was für schlaue Kommentatoren es hier gibt!
Tja, wer kyrillische Schrift deuten kann, der ist nicht nur hier klar im Vorteil...
Eben DW.
Nein der ist immer im Vorteil! Genauso wie der, der den Dialekt einer afghanischen Region spricht...
Und Iris ist auch kyrillische Schrift? Wer schreibt denn auf ein internationale verbreitetes
Produktdesign den Produktnamen in kyrillischer Schreibschrift? Ein Marketing-Genie wahrscheinlich.
Ich finde es löblich mit manuellen Rädern zu arbeiten. Die kantigen Ecken sind etwas unpassend
für menschliche Hände. Die Räder oben verwirren mit den vielen Informationen. Grundsätzlich
ein bisschen ähnlich zum RED Design.
Afghanisch???
Tja, wer kyrillische Schrift deuten kann, der ist nicht nur hier klar im Vorteil...
Eben DW.
Nein der ist immer im Vorteil! Genauso wie der, der den Dialekt einer afghanischen Region spricht...
Und Iris ist auch kyrillische Schrift? Wer schreibt denn auf ein internationale verbreitetes
Produktdesign den Produktnamen in kyrillischer Schreibschrift? Ein Marketing-Genie wahrscheinlich.
Ich finde es löblich mit manuellen Rädern zu arbeiten. Die kantigen Ecken sind etwas unpassend
für menschliche Hände. Die Räder oben verwirren mit den vielen Informationen. Grundsätzlich
ein bisschen ähnlich zum RED Design.
Vermutlich hast Du einen gewaltigen Afghanen geraucht, sonst hättest Du bemerkt, daß der Schriftzug "IRIS" gar nicht auf dem Gehäuse zu finden ist, Schlaumeier!
DW, eben...
Hm...
Tja, wer kyrillische Schrift deuten kann, der ist nicht nur hier klar im Vorteil...
Eben DW.
Nein der ist immer im Vorteil! Genauso wie der, der den Dialekt einer afghanischen Region spricht...
Und Iris ist auch kyrillische Schrift? Wer schreibt denn auf ein internationale verbreitetes
Produktdesign den Produktnamen in kyrillischer Schreibschrift? Ein Marketing-Genie wahrscheinlich.
Ich finde es löblich mit manuellen Rädern zu arbeiten. Die kantigen Ecken sind etwas unpassend
für menschliche Hände. Die Räder oben verwirren mit den vielen Informationen. Grundsätzlich
ein bisschen ähnlich zum RED Design.
Englisch ist für sehr, sehr viele Erdenbewohner nun aber auch nicht DIE Sprache der Sprachen.
Wenn das Designbüro mal eben im osteuropäischen Raum ansässig ist, weshalb sollte es NICHT per eigenen, kyrillischen Schriftzug darauf aufmeksam machen? Anders geht doch in der breiten Masse unter, woher DIESER Designentwurf kommt.
Im deutschen Lande ist man es ja gewohnt, daß die Muttersprache bis zur Unkenntlichkeit verhackstippelt wird, was jedoch zum Glück nicht auf jedes Land zutrifft.
Nicht nur eingleisig denken, dann kommt man auch etwas weiter mit der Sichtweise.
Einen angenehmen Tag noch beim Nachdenken
Osteuropäische Kameraindustrie
Nicht nur eingleisig denken, dann kommt man auch etwas weiter mit der Sichtweise.
Einen angenehmen Tag noch beim Nachdenken
Ist klar, die osteuropäische Fotoindustrie geniesst in den finanzstarken Ländern der Welt ja auch den besten Ruf...
Ein neues Produkt oder eine neue Marke sollte vom potentiellen Käufer auch zu entziffern sein, das steigert den
Marken- und Wiedererkennungswert immens. Aber egal, die Marke gibt´s ja gar nicht und wird es auch nie geben.
Denken SIE mal etwas professionell.
Meine letzte Anmerkung zum Thema:
Ist klar, die osteuropäische Fotoindustrie geniesst in den finanzstarken Ländern der Welt ja auch den besten Ruf...
Wie auch? Bei DER Arroganz finazstarker Länder, wie Du sie selbst zum Besten gibst.
Ein neues Produkt oder eine neue Marke sollte vom potentiellen Käufer auch zu entziffern sein, das steigert den
Marken- und Wiedererkennungswert immens....
Das sollte MIT diesem Schriftzug schon oder gerade deswegen gut funktionieren... Marken- und Wiederekennungswert wollen erst erarbeitet sein. Wer sollte diese Marke bereits jetzt wiedererkennen? Ist diese doch gerade erst kreiertt worden.
Aber egal, die Marke gibt´s ja gar nicht...
Zum ersten Teil dieser professionellen Aussage: Oh, was habe ich denn daim Beitrag gelesen und worüber orakeln hier alle so fleißig?
...und wird es auch nie geben.
Zum zweiten Teil: Weshalb so pessimistisch? Gönnst Du aufstrebenden osteuropäischen Firmen den eventuellen Erfolg schon im Vorfeld nicht?
Denken SIE mal etwas professionell.
Ja, diese Bemerkung solltest Du durchaus mal ernsthaft überdenken!
Engstirnigkeit hat noch nie zu etwas getaugt.
Gruß und Schluß
In finanzstarken Ländern
schreibt man ja auch nicht in lateinischen Buchstaben, und teilweise sogar von rechts nach links.Da wäre ein Großteil der Kommentatoren hier völlig aufgeschmissen.
Russische Schreibschrift
Was soll nur dieser Schriftzug bedeuten? Cremetta?
Snima kann man da doch auf keinen Fall draus lesen, oder?
Schau'n Sie Sich einmal die russische Schreibschrift an (google hilft). Sehr schön - fast schon orientalisch.
Also ich würde eine solche Kamera mit 24x36mm Sensor sofort kaufen.
Doch, kann man.
Andere Länder, andere Schriften.
Da sind die Experten
auf einmal ziemlich ruhig.
Dieser Kameraentwurf scheint mir ein großer Wurf zu sein.
Vor allem erst einmal weit weg von den üblichen Trampelpfaden derzeitiger Kameras. Eine KB-Kamera, also mit einem ausreichend großem Sensor für hohe Auflösungen, eine Optik, die sich eher an sehr alte, aber durchaus bewährte Objektivkonstruktionen hält.
Die Kamera bietet dem Prinzip nach beides an: vollständige Automatik und aber gleichzeitig 2-Wegeabgleich Blende/Zeit und Handfokussierung. Die Scharfstellung erfolgt mit elektronischem Abgleich, aber händisch ohne AE. Wenn man jetzt nicht gerade People- oder Sportfotograf ist, ist das für meine Begriffe immer noch die Idealkonfiguration. Der AE zieht mit seiner motorischen Steuerung nur Energie aus dem Batteriepack, die Hand kann das sehr schön feinfühlig selber einstellen.
Bei dem avisierten EVF mit 3,6 Mpx dürfte keine Fragen mehr offen bleiben. Die Beurteilung und Scharfstellung des Motivs über den EVF oder Display mit gleicher Auflösung, mit eingeblendeten AE-Marken, werden wohl für die meisten Siutationen unterwegs gut zu gebrauchen sein. Ob sich die LED-Räder so umsetzen lassen, weiß ich nicht, aber die Idee an sich, voreingestellte Presets für verschiedene Situationen zu realisieren, ist ja nicht neu.
Der Body mit der Titanoberfläche scheint mir persönlich weit idealer, als die derzeit üblichen schwarzen Bodys mit lackierter Oberfläche. Der kastenförmige Korpus kommt mir gegenüber diesen rundgelutschten Kameras heutiger Provenienz als deutlich bessere haptische Alternative vor. Dass diese üblichen "Handschmeichler" in der Praxis eher kontraproduktiv sind, hat sich in diversen Useability-Labors schon heraus gestellt. Trotzdem werden die Kameras immer noch so gebaut. Mal abgesehen davon, dass so eine Form einfach einen Charakter darstellt.
Also rein insgesamt macht mir das Kamerakonzept einen sehr wertigen und praktischen Eindruck. Es wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis solche Ideen in ein dann kaufbares Kameraobjekt einfließen. Leider sind die Kamerahersteller, vor allem die Japaner, immer noch selber drum bemüht, das Design im Hause zu machen. Mit wenig befriedigenden Ergebnissen, muss man sagen. Da sind die Koreaner schon deutlich cleverer, die lassen sich ein schickes Design von einem international operierenden Designstudio kreieren und bringen ihre Kompetenz vor allem bei der Technik und Produktion ein. Mit guten Erfolgen.
Gast schrieb: auf einmal
auf einmal ziemlich ruhig.
Dieser Kameraentwurf scheint mir ein großer Wurf zu sein.
Vor allem erst einmal weit weg von den üblichen Trampelpfaden derzeitiger Kameras. Eine KB-Kamera, also mit einem ausreichend großem Sensor für hohe Auflösungen
Meine Fresse, behaupten kann ich erst mal alles. Und ich entwerfe jetzt einen Mittelformat-Sensor im Gehäuse einer Nikon F3 zum Preis von 499 Euro. Großer Wurf, oder?
Aber immer!!!
auf einmal ziemlich ruhig.
Dieser Kameraentwurf scheint mir ein großer Wurf zu sein.
Vor allem erst einmal weit weg von den üblichen Trampelpfaden derzeitiger Kameras. Eine KB-Kamera, also mit einem ausreichend großem Sensor für hohe Auflösungen
Meine Fresse, behaupten kann ich erst mal alles. Und ich entwerfe jetzt einen Mittelformat-Sensor im Gehäuse einer Nikon F3 zum Preis von 499 Euro. Großer Wurf, oder?
Mittelformatsensor in Nikons F3-Gehäuse, daß wäre doch wirklich 'n großer Wurf! Bedienung schlicht und einfach, ohne Schnörkel und ein beinahe unkapputbares Gehäuse, dazu das riesige Angebot erstklassiger Nikkore (Made in Japan), und die Neuentwicklungen dazu. Dann wären da ja noch die wechselbaren Sucheraufsätze, die nach Belieben einsetzbar sind...
Gut, für 499, 00 € ist das wohl nicht zu machen. Aber für 1499,00 € könnte das schon werden.
Grüßchen
Na gut
Mittelformatsensor in Nikons F3-Gehäuse, daß wäre doch wirklich 'n großer Wurf! Bedienung schlicht und einfach, ohne Schnörkel und ein beinahe unkapputbares Gehäuse, dazu das riesige Angebot erstklassiger Nikkore (Made in Japan), und die Neuentwicklungen dazu. Dann wären da ja noch die wechselbaren Sucheraufsätze, die nach Belieben einsetzbar sind...
Gut, für 499, 00 € ist das wohl nicht zu machen. Aber für 1499,00 € könnte das schon werden.
Grüßchen
jetzt weiß man Ihre Sachkenntnisse doch gleich ein bisschen besser einzuschätzen ...
Ach, ja?
Mittelformatsensor in Nikons F3-Gehäuse, daß wäre doch wirklich 'n großer Wurf! Bedienung schlicht und einfach, ohne Schnörkel und ein beinahe unkapputbares Gehäuse, dazu das riesige Angebot erstklassiger Nikkore (Made in Japan), und die Neuentwicklungen dazu. Dann wären da ja noch die wechselbaren Sucheraufsätze, die nach Belieben einsetzbar sind...
Gut, für 499, 00 € ist das wohl nicht zu machen. Aber für 1499,00 € könnte das schon werden.
Grüßchen
jetzt weiß man Ihre Sachkenntnisse doch gleich ein bisschen besser einzuschätzen ...
Oh, Du kannst meine Sachkenntnisse einschätzen??? Woher diese Weisheit, ich möchte auch paar Löffelchen davon.
Schöööne Zeiten
Die Gehäusebasis ist doch schon ein guter Anfang, die Nikon F3, trotz einiger (weniger) Schwächen eine der erfolgreichsten Profikameras der Welt, deswegen kam sie auf eine sehr lange Produktionszeit, dazu die exzellenten Nikkor-Objektive und das umfangreiche Zubehör....waren schöne Zeiten Anfang der Achtziger. Die F3 Titan als Vollformat-Wiederauflage, mit auswechselbaren Suchern, einer schnelleren Synchrozeit und besser ablesbaren Sucherinformationen, das könnte ein Renner werden.
auf einmal ziemlich ruhig.
Dieser Kameraentwurf scheint mir ein großer Wurf zu sein.
Vor allem erst einmal weit weg von den üblichen Trampelpfaden derzeitiger Kameras. Eine KB-Kamera, also mit einem ausreichend großem Sensor für hohe Auflösungen
Meine Fresse, behaupten kann ich erst mal alles. Und ich entwerfe jetzt einen Mittelformat-Sensor im Gehäuse einer Nikon F3 zum Preis von 499 Euro. Großer Wurf, oder?
Bei Expertisen
wie der Ihren kann man nur ergriffen schweigen ... 8-)
Welche...
wie der Ihren kann man nur ergriffen schweigen ... 8-)
Welche Expertise meinen Sie, die über die F3? Nun, die sollte man durchaus überdenken, jedoch ncht sooo verbissen sehen. Ist mir im Grunde doch aber gelungen, oder? Gleichzeitig meine ich mit dem unkaputtbaren Gehäuse im übertragenen Sinne auch die Wertbeständigkeit früherer Kameras. ;-)
Grüßchen
Ich meinte
die ausführliche Blindexpertise über die hier vorgestellte Cam ... 8-)
Na,
...das könnte ja mal interessant werden. Diese Entwicklung lohnt es zu verfolgen, glaube ich.
Grüßchen
Ergonomisch!?!
Ich habe Zweifel daran, dass das Programmwahlrad an der Kameraseite so richtig ergonomisch ist. Da muss man immer "um die Ecke" gucken, um mal kurz zu prüfen in welchem Belichtungsprogramm man sich gerade befindet...
Ergonomie
Ich habe Zweifel daran, dass das Programmwahlrad an der Kameraseite so richtig ergonomisch ist. Da muss man immer "um die Ecke" gucken, um mal kurz zu prüfen in welchem Belichtungsprogramm man sich gerade befindet...
Es ist doch aber einfacher, mal eben kurz um die Ecke zu gucken, als lange im Kameramenü suchen zu müssen. Und selbst wenn Du obendrauf schauen mußt, schaust Du doch auch irgendwie um die Ecke, oder?
Grüßchen
Ist nicht
Ihr Ernst ...
Gast schrieb: Es ist doch
Es ist doch aber einfacher, mal eben kurz um die Ecke zu gucken, als lange im Kameramenü suchen zu müssen.
Bei einer vernünftig zu bedienenden Kamera hat die Programmwahl auch nichts im Kameramenü verloren.
Und selbst wenn Du obendrauf schauen mußt, schaust Du doch auch irgendwie um die Ecke, oder?
Es ist was anderes, als wenn man nur kurz den Kopf heben muss um auf das Programmwahlrad auf der Kameraoberseite zu blicken oder man die Kamera leicht drehen bzw. anwinkeln muss, um einen Blick auf ein Programmwahlrad zu werfen, das auf der Kameraseite platziert ist...
So...
Es ist doch aber einfacher, mal eben kurz um die Ecke zu gucken, als lange im Kameramenü suchen zu müssen.
Bei einer vernünftig zu bedienenden Kamera hat die Programmwahl auch nichts im Kameramenü verloren.
Und selbst wenn Du obendrauf schauen mußt, schaust Du doch auch irgendwie um die Ecke, oder?
Es ist was anderes, als wenn man nur kurz den Kopf heben muss um auf das Programmwahlrad auf der Kameraoberseite zu blicken oder man die Kamera leicht drehen bzw. anwinkeln muss, um einen Blick auf ein Programmwahlrad zu werfen, das auf der Kameraseite platziert ist...
...sei es denn! Nur keinen Schrittchen vom längst ausgelatschten Pfad weichen!
Wenn Pfade
ausgelatscht sind, weist das unter Umständen darauf hin, dass es sich um recht gangbare Pfade handelt; während ein Weg durchs Unterholz ... 8-)
Ja, warum denn....
ausgelatscht sind, weist das unter Umständen darauf hin, dass es sich um recht gangbare Pfade handelt; während ein Weg durchs Unterholz ... 8-)
...der plötzliche Abbruch??? Pfade durchs Unterholz führen häufig zu völlig neuen, weit besser gangbaren Straßen. Du scheinst wirklich keinen Blick von Deinem ausgelatschten Pfad heben zu wollen. Immer schön brav der Masse nachrennen. Ach, dann renn doch, was soll's? Und wundere Dich nicht, wenn es am Ende ziemlich trist und öde ist. Viel Spaß. 8-D
Siehste ...
wollte einfach Assoziationen freien Lauf lassen ... bin übrigens stänsdig im Unterholz unterwegs (was aber nicht grundsätzlich gegen eine funktionierende Infrastruktur spricht). 8-)
Na jedenfalls
sind das keine Knöpfe, die man ständig bedienen muss. An der Ecke sind die jedenfalls besser für Daumen und Zeigefinger platziert, als auf dem Kameradeckel, weil die Finger da ohnehin schon sind und die Griffmulden beidseitig machen die Sache auch besser bedienbar. Wenn man das alles auf dem Kameradeckel unterbringen muss, wirds da ziemlich knäppich.
Und wie
rechtfertigen Sie das Gefummel, wenn sich die Cam im Hochformat am Stativ wiederfindet ...?
Ich fürchte, dieses Design verdankt sich vorrangig dem Zwang, furchtbar orginell sein zu müssen, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden ...
Adapter!
rechtfertigen Sie das Gefummel, wenn sich die Cam im Hochformat am Stativ wiederfindet ...?
Ich fürchte, dieses Design verdankt sich vorrangig dem Zwang, furchtbar orginell sein zu müssen, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden ...
Stativadapter sind lange bekannt.
DAS
würde dann überhaupt lustig: Eingequetscht zwischen Adapter und Design fristen die Bedienungselemente ihr unwürdiges Dasein ... 8-)
Konzept
... erinnert an frühere Leica/Panasonic-Tugenden à la Leica Digilux 2 und 3 bzw. Lumix LC1 und L1.
Ja, das ist schade,
dass die da nicht weiter gemacht haben. Dieses geradlinige, schnörkellose Design mit allen Komponenten, die der Fotograf zum Einstellen braucht, war eigentlich schon zeitlos gültig. Naja, vielleicht kommts ja wieder.
Aha?
Steht „WR“ für „donmoritzo“ aus dem Forum hier?
Ich fand es immer sehr angenehm, auf photoscala gerade keine gewagten Progmosen zu Produktneuheiten irgendwelcher Firmen zu finden. Gab‘s für heute etwa leider keine Neuigkeiten, die mitteilenswert gewesen wären? Wenn nicht, hätte ich‘s akzeptiert, aber hier erwähntes steht doch längst im Forum?
WR
ist mein Namenskürzel, wenns recht ist und ich habe ThoMas auf diese Arbeit aufmerksam gemacht. ThoMas hat die englichssprachige Seite des Designers sehr schön aufbereitet und verständlich gemacht. Ich gebe zu, dass ich nicht ins Forum schaue, weil ich den Newsticker hier für mich als ausreichend ansehe.
Außerdem bin ich der Meinung, dass es noch mitteilenswerte Nachrichten jenseits von CanNikon und Konsorten gibt. Davon haben wir mehr als sattsam. Und der Blick über den Gartenzaun tut ab und zu ganz gut.
Designer machen sich Gedanke über konstruktive Möglichkeiten. Wenn wir immer nur alles gleichförmig serviert bekommen, was wäre das für eine Welt? Dieser ewige Konformitätszwang, dem offensichtlich nicht wenige Menschen (sprich auch Fotografen) erliegen, ist schon reichlich seltsam.
Da geht es doch eigentlich um Werkzeug für Kreative. Und Kreative sind ständig am Experimentieren. Wo gibt es erfrischende neue Wege, überraschend neue Lösungen usw. In sofern kann man in diesem Forum schon auf die Idee kommen, dass die Mehrzahl der Schreibenden hier ganz offensichtlich keine Kreativen sind, sondern in erster Linie Technikfreaks, die sich anhand von Waschzettelzahlen aufrichten. Das krasse Gegenteil von "kreativ".
Moment mal
Och WR, Mensch. Dieses Konzept hier wurde kurz und knapp „diskutiert“ im Forum. Es hat die Aufmerksamkeit erfahren, die ihm gebührt, nämlich keine. Wenn Du tolle, super kreative Kamerakonzepte willst, mit elektronischen Suchern jenseits von (ich nenne es mal) „HD“, ich erfinde sie Dir gerne und ich visualisiere sie Dir auch. Kein Problem! Meine Kamera könnte sogar als Toaster genutzt werden!
Kurz und gut: Danke, Thomas, für den vorgezogenen Aprilscherz. Nun aber zurück zu richtigen Kameras, ja? Über Hirngespinste kann man vortrefflich diskutieren und gewinnt nichts.
Nix für ungut und beste Grüße
Grüßender
ps: für tolle superduper Konzepte von früher empfehle ich Silicon Film! Super kreativ und superduper!
Lieber WR
ein Entwurf, der nicht mehr leistet, als die Bedienungselemente möglichst kreativ neu zu verteilen, der kann bei Praktikern nur auf eingeschränkte Zustimmung stoßen - sind wir doch diesbezüglich gebrannte Kinder; ergehen sich doch sämtliche Kamerakonzepte inzwischen darin, ihr Überangebot an Funktionen in den vielfältigsten Anordnungen von Tasten und Rädern an den Kunden zu bringen.
Wissen Sie, was tatsächlich eine Innovation wäre? Wenn Sie ein Design liefern, das uns die Funktionen einer Digitalkamera im einfachen Gewand einer mechanischen Kamera servierte. Damit könnten Sie sich dann auch beim Handling der Kamera freier entfalten, und wenigstens mit meinem Applaus rechnen.
mfg
Sollte man noch ergänzen
Dafür wäre aber auch eine genaue Kenntnis unbedingt erforderlicher fotografischer Parameter nötig - und daran scheitern heute selbst die Kamerahersteller kläglich ... 8-)
Gut, aber wer braucht die
Gut, aber wer braucht die noch? Es gibt ja nun bald die neue Fuji x1. Bis auf das Schwenkdisplay hat sie alles, was man sich ausserhalb der Sportfotografie wünschen kann. Für den Rest gibt es genug gute Alternativen von Canon, Nikon & Co.
x
Gut, aber wer braucht die noch? Es gibt ja nun bald die neue Fuji x1. Bis auf das Schwenkdisplay hat sie alles, was man sich ausserhalb der Sportfotografie wünschen kann. Für den Rest gibt es genug gute Alternativen von Canon, Nikon & Co.
Du meinst Fuji ist DAS Maß der der Dinge???
Lieber Gott, bewahre mich vor Feuer, Sturm und Wind! Erst recht bewahre mich vor Kameras, die von FUJI sind.
Grüßchen
Genau richtig
Genau richtig formuliert. Denken Sie aber auch an die vielen Kamerastreichler, die ihre Lieblinge vor Wind und Wetter in der staubdichten Vitrine ansammeln. Für die existiert auch noch eine bestimmte Kameramarke, darf ruhig mit "Sondergravur" sein.
Gut, aber wer braucht die noch? Es gibt ja nun bald die neue Fuji x1. Bis auf das Schwenkdisplay hat sie alles, was man sich ausserhalb der Sportfotografie wünschen kann. Für den Rest gibt es genug gute Alternativen von Canon, Nikon & Co.
Ohne langes Diskutieren
Coole, spannende Idee. Jetzt noch superleise und mit einem großen und hellen Sucher... ... *g*
MfG
__________________________________
Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]