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Es ist bloß gut, dass die Fotos nicht noch schlechter werden können, als es die optischen Gesetze erlauben!
Am 4.2.
- 1902: * Manuel Álvarez Bravo (+ 2002); mexikanischer Fotograf
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Gesammelte Gerüchte; #32-09
+++ Leica +++ Panasonic +++ Sony +++ Canon +++ Olympus +++ Samsung +++
Leica: Chasseur dImage, ein französisches Fotomagazin, das mitunter mehr weiß als andere und in der Regel recht zuverlässige Quellen anzapft, will in seiner Sommerausgabe etwas von einer M9 wissen; während amateurPhotographer berichtet, dass Leica eine M9 weder bestätigen noch dementieren wollte. Die Vorstellung könnte eventuell am 9.9.09 erfolgen, erwartet wird eine Messsucherkamera mit Kleinbild-Vollformat-Sensor mit um die 18 Megapixel bei einem Preis knapp an die 6000 Euro (was angesichts der Preise der Nikon- und Canon-Profi-Vollformater ja fast als Schnäppchen gewertet werden könnte).
Leica nochmal: Eine R10 wird es - ganz im Gegensatz zum Versprechen von Andreas Kaufmann anlässlich der S2-Vorstellung auf der photokina 2008 (siehe Leica, das sind Freunde) und trotz langjähriger Leica-Signale just zu einer „digitalen R10“ - nun wohl doch nicht geben, weiß das L-Camera Forum aus erster Hand. Aber es soll „eine adäquate Lösung geben, wie man R-Objektive digital nutzen kann“. Da kann man nun trefflich spekulieren, was das wohl sein könnte.
Panasonic: 1001 Noisy Cameras berichtet von einer Lumix GF1 - einer Micro-Four-Thirds-Kamera von Panasonic, deren Formfaktor ähnlich dem der E-P1 von Olympus erscheint: Eher wie eine Sucherkamera aussehend denn wie eine Spiegelreflex. Die ursprüngliche Nachricht in einem chinesischen Forum, aus dem auch die Produktabbildungen von 1001 Noisy Cameras stammen, wurde mittlerweile gelöscht.
Sony hatten wir ja kürzlich: die alpha 850, Sonys zweite Vollformat-Spiegelreflexkamera, steht ins Haus. Die IFA Anfang September wäre ein guter Zeitpunkt für die Vorstellung. Auch die Mittelklasse-Modelle alpha 500 und alpha 550 mit Halbformatsensor werden erwartet: erste Lecks - diesmal bei Sony Canada - datieren vom Mai 2009.
Canon: Da ist es recht ruhig, aber man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass neue Digitalkompakte und auch die ein oder andere digitale Spiegelreflex in Bälde zu erwarten sind. Eine EOS 7D etwa wird immer wieder mal gehandelt. Die dänische Seite Zoom will nun wissen, dass Canon am 19. August 2009 neue PowerShot-Modelle, darunter möglicherweise eine PowerShot G11 als Nachfolgerin der PowerShot G10 und in absehbarer Zeit auch eine EOS 60D in Nachfolge der EOS 50D vorstellen wird. Erwartet wird auch eine Nachfolgerin der Einsteiger-DSLR EOS 1000D - die EOS 2000D. Film-Fähigkeiten (HD-Video 720p) gelten bei etlichen der Neuen als ausgemacht.
Olympus: Kaum ist die E-P1 draußen, geistern schon erste Gerüchte zu einer E-P2 durch die Online-Landschaften. Die soll dann einen elektronischen Sucher haben und Ende des Jahres kommen, so wird gemunkelt.
Samsung macht es spannend: „Am 13. August öffnet sich das Tor in eine völlig neue Welt der digitalen Fotografie“ - Tap it. Take it. Love it. Die schemenhaften Abbildungen deuten auf eine digitale Kompaktkamera hin; der Anreißertext „tap it“ auf ein Berühr-Display. Nicht zu vergessen das NX-System, dessen erste reale Kamera(s) wohl zur IFA in Berlin Anfang September vorgestellt werden.
Ihnen ein schönes Wochenende
(thoMas)
Zum Thema:
- Leica liebt das L-Camera Forum (wieder)
- Gesammelte Gerüchte; #44-09 (aktualisiert)
- PMA 2006: Leica schließt sich Four Thirds an; Panasonic zeigt DSLR DMC-L1
- Leica auf dem Weg zum Vollformat
- Nikon hat spiegellose Pläne
- Pentax und Samsung: Vollformatsensor ist wahrscheinlich
- Erste Charge der Leica M8 kämpft mit Problemen ...
- 2008 - 2009
- Die Pläne der Kamerahersteller fürs Jahr 2011 (aktualisiert)
- Micro Four Thirds - das System
- Leica R10 digital in der Pipeline
- Tamron, Tokina und Astrodesign treten MicroFourThirds bei





Die Leica-Lösung
Aber es soll „eine adäquate Lösung geben, wie man R-Objektive digital nutzen kann“. Da kann man nun trefflich spekulieren, was das wohl sein könnte.
Vielleicht ein Leica-eigener Adapter für Canon- und Nikon-Bajonett mit voller Blendensteuerung? ;-)
Schönes Wochenende!
Leica R an Nikon…
…bleibt wohl ein Wunsch: Ich halte es wegen des unterschiedlichen Auflagenmasses für kaum möglich, ein R-Objektiv so nahe an die Aufnahmefläche heranzuführen, dass ein uneingeschränktes Nutzen des gesamten Fokussierbereichs möglich wäre – EF-Objektive auf F-Bajonett geht schliesslich auch nicht. Das Gleiche gilt dann auch für das hier in einem andern Thread erwähnte Szenario eines M42-Adapters für R-Objektive.
Leica R an...
…bleibt wohl ein Wunsch: Ich halte es wegen des unterschiedlichen Auflagenmasses für kaum möglich, ein R-Objektiv so nahe an die Aufnahmefläche heranzuführen, dass ein uneingeschränktes Nutzen des gesamten Fokussierbereichs möglich wäre.
Sagen wir so: Das Auflagemaß ist nicht unterschiedlich genug. Leica R: 47 Millimeter. Nikon F: 46,5 mm. Canon EF: 44 mm. Den Adapter für die EOS gibt es schon (genauso wie den für Four-Thirds, Micro-Four-Thirds oder Leica M), Nikons Auflagemaß ist zu lang und der Durchmesser des Bajonetts zu klein, als dass sich da Leica-Objektive anschließen lassen könnten.
„Unsere Lösung für die R-Objektiv-Besitzer wird keine Spiegelreflexkamera, also keine R10 sein“, heißt es derzeit aus Leica-Kreisen. Durch die Abkehr vom Spiegelreflexkamerakonzept ergäben sich völlig neue Möglichkeiten. Einen ersten Vorgeschmack bieten die Micro-Four-Thirds-Kameras, auch wenn die Kleinbildobjektive mit den kleinen Four-Thirds-Sensoren nicht wirklich Spaß machen. Heutzutage lassen sich wieder Systemkameras bauen, die ohne Offenblendmessung auskommen können und dank Bildlupe präzises, sensorbasiertes Fokussieren ermöglichen. Ich weiß nicht, was Leica vorhat. Aber ein Zwitter aus Leica S2 und Lumix GH1, gleichermaßen geeignet für R-, M-, S2- und ganz neue AF-Kleinbildobjektive, das hätte was.
Jetzt kommts:
Das Auflagemaß ist nicht unterschiedlich genug. Leica R: 47 Millimeter. Nikon F: 46,5 mm.
Leica ersetzt an den eigenen(!) Objektiven das R-Bajonett unmittelbar, ohne Adapter, durch das Nikon-Bajonett. Inklusive voller Blendensteuerung.
Dä! Guckstu!
Nicht vergessen:
Zum Auflagenmass gehört auch noch der Durchmesser des Bajonetts!
Vergisses!
OK, ich geb' mich geschlagen - lachend - Leica R-Objektive haben keine Zukunft, man kann sie nicht an die Wünsche zeitgenössischer anpassen. Biste nu zufrieden?
Haste jetzt davon!
Tolle Gerüchte
M9 im Vollformat für 6000 Euro? Huch, angesichts dieser Konkurrenz müssen sich Canon, Nikon und Sony aber ganz warm anziehen, wenn plötzlich die Kunden scharenweise nach Solms abwandern...
Dass Panasonic demnächst eine EP1-Konkurrenz bringt, ist mehr als nur ein Gerücht von Noisy Dingsda.
Schätze, die Leica-Forum-R-Knipser werden mit einem schicken 4/3-Adapter aus Titan verwöhnt, der mit edlen Saphirglaskügelchen "gesandstrahlt" wurde. Dafür lassen sich dann locker 1100 Euro abgreifen.
;-)
Nö, den 4/3-Adapter könnte Novoflex auch liefern.
Ich glaube eher, man wird den Besitzern anbieten, ihre veraltete und praktisch unverkäufliche R-Ausrüstung in weiß umzulackieren.
Eher umgekehrt!
Ich kenne keinen meiner Profikollegen, die von ihrer Nikon oder Canon auf Leica umsteigen würden! Nicht mal für gutes Geld! Also wird sich eher letztere Firma warm anziehen müssen. Schließlich gehört sie zu den Unternehmen, die seit Jahrzehnten das Fotovolk abzockt und veräppelt! In den frühen 80-ern gab es solche "Umsteiger" - z.B., als dpa-Fotografen nur mit Leica R4 arbeiten MUSSTEN! Diese Kameras waren dann in schöner Regelmöäßigkeit defekt und ihre Nutzer in ebenso schöner Regelmäßigkeit stinksauer. Und heute? Ich habe auf der Leica-Pressekonferenz 2008 das Versprechen mit eigenen Ohren vernommen, dass es eine R10 geben wird. Und wer seine Versprechen nicht einhält, veräppelt seine Kunden genauso, wie es Politiker mit ihren Wählern tun. Kunden wie Wähler sollten also ein derartiges (Fehl-)Verhalten mit Kamera- bzw. Wahlwechsel abstrafen! Yes, we can! Schönes Grüße von einem ehemaligen Leica-User (lang lang ist's her)!
Leica und Hasselblad
Die Leica-R-User sind die Deppen. Erst mit dem DMR hingehalten, mit Versprechungen warm gehalten und dann kalt abserviert. Die D-Kunden durften sich auch nur 2 Jahre freuen. Hasselblad dagegen bietet Ihren Altkunden (500er System) eine Integration mit jetzt 39MPx Back!
Fazit: wer eine wirklich zukunftsfähige Kamera möchte und von der Vergangenheit auf die Zukunft schliesst, kauft keine Leica. Falls jemand nur ein System für kurze Zeit braucht, mag die S2 gut sein, ansonsten lieber Hasselblad. Hier zählt Tradition noch(!) etwas.
und dann kalt abserviert
Die Leica-R-User sind die Deppen. Erst mit dem DMR hingehalten, mit Versprechungen warm gehalten und dann kalt abserviert. Die D-Kunden durften sich auch nur 2 Jahre freuen. Hasselblad dagegen bietet Ihren Altkunden (500er System) eine Integration mit jetzt 39MPx Back!
Fazit: wer eine wirklich zukunftsfähige Kamera möchte und von der Vergangenheit auf die Zukunft schliesst, kauft keine Leica. Falls jemand nur ein System für kurze Zeit braucht, mag die S2 gut sein, ansonsten lieber Hasselblad. Hier zählt Tradition noch(!) etwas.
Von Leica kalt abserviert stimmt !!
Aber die Antiquarische Hasselblad 500 gehört genauso in`s Museum,
wie das noch gar nicht so alte Leica-DMR.
Leica S2 ist aber auch keine Alternative zu einer Systemkamera,
da viel zu starr, was Sucher und Digital Back angeht, und viel zu teuer
um damit als Normalsterblicher Geld zu verdienen.
Da kauf ich mir lieber ein Haus mit Garten und See
und geh` fischen. h.
Viel zu schade fürs Museum!
Deshalb benutze ich sie privat inzwischen sehr rege; sie ist dabei, meine fette, schwere Nikon-DSLR abzulösen. Übrigens: Im SZ-Magazin oder im Magazin der Zeit werden in schöner Regelmässigkeit Strecken veröffentlicht, die genau mit solchen «antiquarischen» Teilen geschossen wurden. Und nicht nur da. ;))
Ttechnischer Overkill
Deshalb benutze ich sie privat inzwischen sehr rege; sie ist dabei, meine fette, schwere Nikon-DSLR abzulösen. Übrigens: Im SZ-Magazin oder im Magazin der Zeit werden in schöner Regelmässigkeit Strecken veröffentlicht, die genau mit solchen «antiquarischen» Teilen geschossen wurden. Und nicht nur da. ;))
Für die Bildgröße in Magazinen braucht es gar keine S2 und auch keine antiquarische Hasselblad mit 39 Megapixeln. Da sind selbst die 20-Megapixler von Canon und Nikon eigentlich völlig überdimensioniert.
Ich meinte natürlich…
…analog fotografierte Strecken in der SZ, Zeit und anderswo! ;))
Hasselblad und Leica
Wobei Hasselblads Bekenntnis zum V-System, das CFV-39, ja arg lang auf sich warten ließ.
Unabhängig davon: Warum hat Hasselblad eigentlich - ohne Not - das Bajonett gewechselt?
Leica bot seinen Kunden mit dem Modul R die vielfach geforderte Hybridlösung an: Die SLR-Kamera, die ich sowohl mit Film als auch digital einsetzen lässt. Dagegen sperrt Hasselblad sich ja: Die aktuelle H2F lässt sich nur noch mit Film, die H3D nur noch mit zugehörigem Digitalrückteil liefern. Es gibt genug Kunden, bei denen genau diese Modellpolitik schlecht ankommt, so sinnvoll sie sein mag.
Und da Sie schon den Bogen schlagen: Dem Vernehmen nach lag es ja an Imacon, also Hasselblad, dass das Modul R verhältnismäßig schnell eingestellt und nicht weiterentwickelt wurde. Die Leica-Tradition scheint für Hasselbad also nicht zu zählen. Und der Kunde Leica für Hasselblad auch nicht.
Weiternutzen
Die Leica-R-User sind die Deppen.
Leica will den Besitzern der R-Objektive ja demnächst eine adäquate Lösung bieten, auch wenn dies nach dem derzeitigen Stand ja keine Spiegelreflexkamera, also keine R10, sein wird. Was mache ich mit meinen alten Hasselblad-Zeiss-Objektiven? Kriege ich die an die aktuelle H3D oder H2F?
Mit einem Adapter…
…ja.
ja...
mit Adapter, oder digitales Rückteil mit bis zu 39Mpx für alte 500er Bodys! Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Leica will, möchte ....kann aber nicht, und Hasselblad liefert :)
Hasselblad ? Nur ein Name!
Was ist noch an Hasselblad - Hasselblad? Doch wohl nur der Name, oder?
Body - wo gefertigt?
Objektive, wo sind die Zeiss und gab oder gibt es es eine Möglichkeit sie zu nutzen?
Tausende von Hasselblad-Besitzer haben auf ein Rückteil mit großem Chip, zu einem
vernünftigen Preis, gewartet. Nicht´s. Jetzt endlich, aber dann doch lieber PhaseOne,
oder? Mitlerweile sind die Canons und Nikons den Backs doch sowieso überlegen.
Mal ganz Ehrlich, wann benötigen wir 39 Mio und mehr, äußerst selten, und die immer so gerühmte Pixelqualität, ich kann sie leider nicht entdecken. Die SLRs bescheren uns so viele Vorteile, gegenüber den Hasselblad´s: Handling,hohe Empfindlichkeit und die Robustheit. Dies alles zu einem vernünftigen Preis. Die nächste Generation wird bestimmt toll. Ja, und wer etwas zum Angeben braucht der kauft sich Hasselblad, sorry nicht nur die Angeber, auch die, die gelegentlich mal die Mio´s an Auflösung benötigen. Aber da gibt ja auch noch die Rent-Möglichkeit. Oder die gute alte Analoge-Hasselblad mit den unschlagbaren Zeiss-Optiken.
Wer hat den nun wieder einmal die Zeit verpennt?
Leica, Leica ist doch sowieso nur etwas für die, denen es weniger um Photographie,
sondern um Prestige geht. Fans die glücklicherweise nicht ihr Geld damit verdienen müssen.
Dieses ist meine ganz persönliche Meinung.
Ein schönes Wochenende.
Robert Reis
www.reis-art.de
Re: Hasselblad ? Nur ein Name!
Wenn Sie die Deppenapostrophen wegmachen und geloben, in Ihren zukünftigen Beiträgen hier auf die Verwendung solcher zu verzichten, nehme ich mich Ihrer Ausführungen gerne an! ;-)
Aber im Ernst, und zum eigentlichen Thema:
CF-Linsen werden nach wie vor produziert, und zwar wie gehabt von Zeiss in Oberkochen. Mit dem CF-Adapter passen diese an eine jede Hasselblad H. Und als hätte die ganze Welt gedacht, Zeiss und Hasselblad seien sich mit der Zeit abspenstig geworden, so waren aufmerksame Beobachter der Industrie schon etwas verblüfft, als Hasselblad im vergangenen Jahr zum Dank für die nun mehr als 60 Jahre dauernde Kooperation (!) eine limitierte Sonderserie der ebenfalls nach wie vor in Göteborg produzierten 503CW aufgelegt hatte. Also nicht, dass ich ein Freund von limitierten Sonderserien wäre, aber immerhin scheint es da den Zwist zwischen Hasselblad und Zeiss nicht (mehr) zu geben. Man erinnere sich: Kyocera hatte beschlossen, eine AF-Mittelformat zu entwickeln, und Zeiss sollte für die Contax 645 genannte Kamera die Optiken liefern – Hasselbald blieb nichts anderes als ein neuer Kooperationspartner: Fujifilm.
Es liegt ja letztendlich an den Kunden, mit dem Kaufverhalten und dem Feedback die Produktausrichtung vorzuspuren. Und Fakt ist dabei, dass im Zuge der Digitalisierung das Interesse am legendären Würfel erlahmt ist in den vergangenen Jahren. Auch die SWC, auf die man in Oberkochen ganz stolz ist, wollte niemand mehr kaufen. Inzwischen aber erwacht wieder die Neugier an den alten Produkten. Und der Infrastruktur: Falls mal irgendwo ein SW-Labor aufgelöst wird, wie an unserer Hochschule, dann läuft das Telefon heiss, sprechen Leute persönlich vor und bitten inständig, die Gerätschaften vor der Verschrottung zu bewahren. Auffällig ist, dass es immer junge Leute sind; es sind auch junge Leute, die im Ebay die Kameras ersteigern und sich im Laden mit Film und Papier eindecken. Vielleicht ist es eine Rebellion gegen die Alten, die sich mit einer schier unglaublichen Naivität auf die «neue Technologie» stürzen.
Nun, würde Hasselblad die SWC – und sei es zwecks einer Jubiläumsfeier – wieder auflegen, ich würde sie sofort kaufen. Aber lieber wäre mir zugegebenermassen, Zeiss würde Alpa, Linhof und Co. beliefern. Und nicht nur in homöopathischen Dosen, wie einst mit dem 38mm Biogon für Alpa – die dann innerhalb von Stunden ausverkauft war.
4/3-Adapter aus Titan
M9 im Vollformat für 6000 Euro? Huch, angesichts dieser Konkurrenz müssen sich Canon, Nikon und Sony aber ganz warm anziehen, wenn plötzlich die Kunden scharenweise nach Solms abwandern...
Dass Panasonic demnächst eine EP1-Konkurrenz bringt, ist mehr als nur ein Gerücht von Noisy Dingsda.
Schätze, die Leica-Forum-R-Knipser werden mit einem schicken 4/3-Adapter aus Titan verwöhnt, der mit edlen Saphirglaskügelchen "gesandstrahlt" wurde. Dafür lassen sich dann locker 1100 Euro abgreifen.
;-)
Lieber einen Adapter aus Titan, als einen aus Reis Made in China !
Der einzige R Adapter, den ich akzeptieren würde,
wäre einer der alle Belichtungsfunktionen und
Offenblendenmessung auf Canon, Nikon, Sony.
unterstützen würde.
Und wenn`s sich nicht vermeiden lässt von mir
aus auch auf Leica M,
Alles Andere haben wir schon.
h.
Panasonic GF1
…kann ich kaum erwarten. Gefällt mir richtig gut – ich mag’s nicht so retromässig à la E-P1. Aber was wichtiger ist: Panasonic hat das Rauschen besser im Griff – siehe G1/GH1 –; die Bildverarbeitungsengine scheint überhaupt besser zu sein als die von Olympus verwendete Lösung.
Aber die GF1 ist häßlich
Aber die GF1 ist häßlich wie die Nacht. Eine Seifendose mit oben draufgeschraubtem Wählrad und keinerlei Handgriff links für den Daumen, wenn geblitzt wird. Wirr verteilte Knöpfchen und winzige Beschriftung beruhen auf Vorstellung aus der Frühzeit der Ergonomie. Was für ein designerisches Verbrechen!
Hä?
... offensichtlich ist Design Geschmacksache!
Aber die GF1 ist häßlich wie die Nacht. Eine Seifendose mit oben draufgeschraubtem Wählrad und keinerlei Handgriff links für den Daumen, wenn geblitzt wird. Wirr verteilte Knöpfchen und winzige Beschriftung beruhen auf Vorstellung aus der Frühzeit der Ergonomie. Was für ein designerisches Verbrechen!
Hässliche GF1
Aber die GF1 ist häßlich wie die Nacht.
Komisch. Die GF1 ist eine Kamera, die mir spontan gefällt. Eine Kamera, die nicht so zwanghaft wie die G1 und GH1 an eine Spiegelreflexkamera erinnern muss. Die die Vorteile des Micro-Four-Thirds-Standards - kompakte Kamera mit großem Sensor und Wechselobjektiven - nutzen könnte. So eine Art LX3 mit MFT-Bajonett.
Eine Seifendose mit oben draufgeschraubtem Wählrad und keinerlei Handgriff links für den Daumen, wenn geblitzt wird.
Ein „Handgriff links für den Daumen“? Sowas habe ich bisher nie vermisst. Auch nicht bei deutlich schwereren Kameras und großen Blitzgeräten. Die Linke Hand passt prima unters Objektiv.
Wirr verteilte Knöpfchen und winzige Beschriftung beruhen auf Vorstellung aus der Frühzeit der Ergonomie.
Da könnte vielleicht was dran sein. Wirklich wirr sind die Knöpfe nicht verteilt. Aber bisher unternehmen die Hersteller leider relativ wenige Versuche, die bewährten Bedienkonzepte der besseren Spiegelreflexkameras auf die Kompakten zu übertragen (statt dessen verläuft es leider vermehrt umgegehrt). Was auch am Platzmangel liegt. Auf so eine Kamera passt leider nur eine begrenzte Anzahl Knöpfe, was dann dazu führt, dass die Auswahltasten mit der ISO-Wert, Weißabgleich, der AF-Funktion und der "Funktionstaste" sowie dem Menüaufruf eine unmotivierte Doppelbelegung erfahren.
Warum sollte Leica
auch zusätzlich zur S2 noch eine Kamera mit Prisma anbieten,
es ist doch viel schlauer die M-Serie aufzuwerten und Adapter für die R-Objektive anzubieten.
Ich sehe da kein Problem.
Spiegelreflex mit Prisma und Spiegelklapperatismus wird noch weiter Marktanteile verlieren, das Hoch ist vorrüber, der Markt satt
und mal ehrlich weit mehr als 90% aller Menschen wechselt ohnehin nie das Objektiv und die allerwenigsten leisten sich eine lichtstarke Festbrennweite - bei 1000 Euro Gesamtpreis hört doch für beinahe jeden der Fotospaß auf...
Und digitale Kameras mit goßem Sensor und Bajonett machen ja keine schlechteren Aufnahmen und sind den allermeisten Anforderungen gewachsen, von 14-400 mm ist alles einfach möglich, klein und kompakt und noch bezahlbar.
Und Spiegelreflex bleibt vorerst Standard für Macro und ganz lange Telefotografie - für einige Wenige.
Und in der Panasonic GF1 wiederholt die Firma offensichtlich ihre seltsame Knipserbedienung - alles verstellt sich leicht von selbst, das ist, wie schon in den Kompaktkameras und der G1-Serie kaum für bewußte Fotografen gemacht...
da müssen die noch viel lernen. Hässlich finde ich sie nicht, das Bajonett dominiert, aber die Bedienung ist wieder grausam. Sie scheint noch 50g leichter als die Olympus und bietet wohl eine andere Materialanmutung - aber wenigstens steigt Leica wieder bei den Objektiven ein, ein 2,8/45 mm Macro ist ja eine nette Zugabe, zumal von Leica - aber etwas altmodisch, ein 2,0/45 mm Macro hätte es schon sein dürfen
denn Macro ist ja nicht nur maximale Schärfentiefe - sondern auch Begrenzung aufs Geringste...
Bei Sony ist eigentlich egal, was die bringen, das führt für mich nirgendwo hin.
Und wenn sich Canon nicht endlich an neue Gehäuseformen und bessere AF-Technik für die Basiskameras traut
und mal insgesamt mutiger wird - dann kauft ihnen Nikon auch noch den restlichen Schneid ab!
Aber so lange alle brav die Kisten kaufen - ändert sich nichts!
Mal sehn was dem Grosskonzern Samsung tatsächlich bei der NX-Serie einfällt.
GF1-schon getestet?
auch zusätzlich zur S2 noch eine Kamera mit Prisma anbieten,
es ist doch viel schlauer die M-Serie aufzuwerten und Adapter für die R-Objektive anzubieten.
Ich sehe da kein Problem.
Spiegelreflex mit Prisma und Spiegelklapperatismus wird noch weiter Marktanteile verlieren, das Hoch ist vorrüber, der Markt satt
und mal ehrlich weit mehr als 90% aller Menschen wechselt ohnehin nie das Objektiv und die allerwenigsten leisten sich eine lichtstarke Festbrennweite - bei 1000 Euro Gesamtpreis hört doch für beinahe jeden der Fotospaß auf...
Und digitale Kameras mit goßem Sensor und Bajonett machen ja keine schlechteren Aufnahmen und sind den allermeisten Anforderungen gewachsen, von 14-400 mm ist alles einfach möglich, klein und kompakt und noch bezahlbar.
Und Spiegelreflex bleibt vorerst Standard für Macro und ganz lange Telefotografie - für einige Wenige.
Und in der Panasonic GF1 wiederholt die Firma offensichtlich ihre seltsame Knipserbedienung - alles verstellt sich leicht von selbst, das ist, wie schon in den Kompaktkameras und der G1-Serie kaum für bewußte Fotografen gemacht...
da müssen die noch viel lernen. Hässlich finde ich sie nicht, das Bajonett dominiert, aber die Bedienung ist wieder grausam. Sie scheint noch 50g leichter als die Olympus und bietet wohl eine andere Materialanmutung - aber wenigstens steigt Leica wieder bei den Objektiven ein, ein 2,8/45 mm Macro ist ja eine nette Zugabe, zumal von Leica - aber etwas altmodisch, ein 2,0/45 mm Macro hätte es schon sein dürfen
denn Macro ist ja nicht nur maximale Schärfentiefe - sondern auch Begrenzung aufs Geringste...
Bei Sony ist eigentlich egal, was die bringen, das führt für mich nirgendwo hin.
Und wenn sich Canon nicht endlich an neue Gehäuseformen und bessere AF-Technik für die Basiskameras traut
und mal insgesamt mutiger wird - dann kauft ihnen Nikon auch noch den restlichen Schneid ab!
Aber so lange alle brav die Kisten kaufen - ändert sich nichts!
Mal sehn was dem Grosskonzern Samsung tatsächlich bei der NX-Serie einfällt.
sie scheinen die gf1 bereits getestet zu haben. eine kamera die gar noch nicht auf dem markt ist?
M9
Ein Vollformatsensor für die M macht angesichts der vielen Extrem-Weitwinkel, die Leica im Programm hat, eigentlich gar keinen Sinn...
Re: M9
Du meinst wohl, es hat keinen Sinn. Also, in meinen Augen schon: Die überteuerten (Extrem-)Weitwinkel werden obsolet. Oder vielleicht kommt Leica noch auf die Idee, eine sucherlose SW-Version ihrer M zu lancieren, wie es eine solche vom Konkurrenten Zeiss schon gibt?
SW? Nee, lieber nicht
Du meinst wohl, es hat keinen Sinn. Also, in meinen Augen schon: Die überteuerten (Extrem-)Weitwinkel werden obsolet. Oder vielleicht kommt Leica noch auf die Idee, eine sucherlose SW-Version ihrer M zu lancieren, wie es eine solche vom Konkurrenten Zeiss schon gibt?
Um Gottes Willen, bloß nicht noch so eine SW-Krücke. Der Mehrpreis zur Zeiss Ikon mit Messsucher ist vergleichsweise bescheiden, der Praxisnutzen der ZI gegenüber der SW jedoch dramatisch höher.
Leica-Vollformat für 6000 Mäuse
6000 Euro ein Schnäppchen? Für ca. 2.000 Euro bekam ich meine Nikon D700: Perfekte Blitztechnik, Super-Qualität (aber nur mit Nikkor-Objektiven), rasant zupackender Autofokus und gleichauf extrem schneller Filmtransport. Für den Gehäusepreis der "M9" erhalte ich noch zusätzlich das Top-Nikkor 2,8/14 mm, ein Zwanziger, ein Standard-Zoom und das neue 2,8/70-200 mm. Mit dieser Ausrüstung lässt sich noch Geld verdienen!
...
Träumen Sie weiter...
(ob man mit Fotos Geld verdient, hängt nicht mit der Ausrüstung zusammen)
6000 Euro ein Schnäppchen? Für ca. 2.000 Euro bekam ich meine Nikon D700: Perfekte Blitztechnik, Super-Qualität (aber nur mit Nikkor-Objektiven), rasant zupackender Autofokus und gleichauf extrem schneller Filmtransport. Für den Gehäusepreis der "M9" erhalte ich noch zusätzlich das Top-Nikkor 2,8/14 mm, ein Zwanziger, ein Standard-Zoom und das neue 2,8/70-200 mm. Mit dieser Ausrüstung lässt sich noch Geld verdienen!
Die R-Lösung: LEITAX
http://www.leitax.com/
objektive umadaptieren(kein adapter,anschluss ändern)für:
Pentax, Nikon, Sigma, Canon and Sony Kameras
Träumen Sie weiter
Schlaumeier! Natürlich ist langjährige Erfahrung wichtig und eine schnelle fotografische Situationserfassung, aber sehr wichtig ist auch eine optimale Ausrüstung. Noch am Samstag Prominente bei einer Filmpremiere fotografiert. Da sind Sie ohne eine schnelle AF-Kamera (Nikon D700 mit Zusatz-Batterieteil), Nikon-Blitz mit Zusatz-Batterieteil (SD-8) und Top-Objektiven zwischen 20 mm und 400 mm verloren. Das geht so schnell ab, wenn Sie das Motiv sehen, muß es fast gleichzeitig "im Kasten sein". Wiederholung läuft da nicht - außerdem sind Sie noch von Konkurrenz-Fotografen und TV-Leuten "umzingelt", die auch alle Geld verdienen wollen. Da möchte ich mal einen Leica-Besitzer mit M8 und manueller Einstellung sehen, dazu nur einen Telebereich bis 90 mm. Die Kamera können Sie am Wochenende an den See mitnehmen oder Portraits ablichten, dafür reicht es.
Träumen Sie weiter...
(ob man mit Fotos Geld verdient, hängt nicht mit der Ausrüstung zusammen)
6000 Euro ein Schnäppchen? Für ca. 2.000 Euro bekam ich meine Nikon D700: Perfekte Blitztechnik, Super-Qualität (aber nur mit Nikkor-Objektiven), rasant zupackender Autofokus und gleichauf extrem schneller Filmtransport. Für den Gehäusepreis der "M9" erhalte ich noch zusätzlich das Top-Nikkor 2,8/14 mm, ein Zwanziger, ein Standard-Zoom und das neue 2,8/70-200 mm. Mit dieser Ausrüstung lässt sich noch Geld verdienen!
Hahaha...
... das ist ja zu lustig..., sogar mit Zusatzbatterieteil?! Ich lach' mich schlapp.
Schlaumeier! Natürlich ist langjährige Erfahrung wichtig und eine schnelle fotografische Situationserfassung, aber sehr wichtig ist auch eine optimale Ausrüstung. Noch am Samstag Prominente bei einer Filmpremiere fotografiert. Da sind Sie ohne eine schnelle AF-Kamera (Nikon D700 mit Zusatz-Batterieteil), Nikon-Blitz mit Zusatz-Batterieteil (SD-8) und Top-Objektiven zwischen 20 mm und 400 mm verloren. Das geht so schnell ab, wenn Sie das Motiv sehen, muß es fast gleichzeitig "im Kasten sein". Wiederholung läuft da nicht - außerdem sind Sie noch von Konkurrenz-Fotografen und TV-Leuten "umzingelt", die auch alle Geld verdienen wollen. Da möchte ich mal einen Leica-Besitzer mit M8 und manueller Einstellung sehen, dazu nur einen Telebereich bis 90 mm. Die Kamera können Sie am Wochenende an den See mitnehmen oder Portraits ablichten, dafür reicht es.
Träumen Sie weiter...
(ob man mit Fotos Geld verdient, hängt nicht mit der Ausrüstung zusammen)
6000 Euro ein Schnäppchen? Für ca. 2.000 Euro bekam ich meine Nikon D700: Perfekte Blitztechnik, Super-Qualität (aber nur mit Nikkor-Objektiven), rasant zupackender Autofokus und gleichauf extrem schneller Filmtransport. Für den Gehäusepreis der "M9" erhalte ich noch zusätzlich das Top-Nikkor 2,8/14 mm, ein Zwanziger, ein Standard-Zoom und das neue 2,8/70-200 mm. Mit dieser Ausrüstung lässt sich noch Geld verdienen!
Und außerdem
sind Makrofotos mit der M-Kamera auch ganz schwierig. Also, was für eine blöde Kamera!
Als Buchstütze ist sie, anders als eine Nikon mit dem 400er, auch nicht geeignet!
Wofür soll so eine Kamera überhaupt noch gut sein?! - Bei all der Erfahrung mit den Prominenten auf den Filmpremieren! (Jaja, die "Gala" war schon immer die Leistungsschau deutscher Spitzenfotografie.)
Und womit hast Du die Stars während der Filmvorführung fotografiert?
- Ach so, "verboten"? Ja, deswegen war das Gedrängel der konkurrierenden Kollegen wohl auch nicht so groß. Müßte man halt voher mit dem Veranstalter reden.
Aber man möchte ja schließlich beim nächsten Mal wieder im Pulk stehen, mit all der Erfahrung.
Wer sich nicht abhebt, lernt auch nicht fliegen.
Tja, und...
wer braucht schon Makrofotos von "Prominenten" (dem Schützenkönig oder der Weinkönigin?!)? Weg mit der Leica M, es gibt ja die Nikon D700...
sind Makrofotos mit der M-Kamera auch ganz schwierig. Also, was für eine blöde Kamera!
Als Buchstütze ist sie, anders als eine Nikon mit dem 400er, auch nicht geeignet!
Wofür soll so eine Kamera überhaupt noch gut sein?! - Bei all der Erfahrung mit den Prominenten auf den Filmpremieren! (Jaja, die "Gala" war schon immer die Leistungsschau deutscher Spitzenfotografie.)
Und womit hast Du die Stars während der Filmvorführung fotografiert?
- Ach so, "verboten"? Ja, deswegen war das Gedrängel der konkurrierenden Kollegen wohl auch nicht so groß. Müßte man halt voher mit dem Veranstalter reden.
Aber man möchte ja schließlich beim nächsten Mal wieder im Pulk stehen, mit all der Erfahrung.
Wer sich nicht abhebt, lernt auch nicht fliegen.
Vorsprung durch Technik???
aber sehr wichtig ist auch eine optimale Ausrüstung. Noch am Samstag Prominente bei einer Filmpremiere fotografiert. Da sind Sie ohne eine schnelle AF-Kamera (Nikon D700 mit Zusatz-Batterieteil), Nikon-Blitz mit Zusatz-Batterieteil (SD-8) und Top-Objektiven zwischen 20 mm und 400 mm verloren.
Wenn man Ihre Äusserungen liest, müsste man sich echt die Frage stellen, wie es – vor der Erfindung des Autofokus und der Mehrfeldmessung – Generationen von Fotografen fertig gebracht haben, von den unterschiedlichsten Ereignissen (von der Filmpremiere bis hin zu den Olympischen Spielen) brauchbare Bilder zurück in ihre Redaktionen zu bringen...
Es ist unbestreitbar, dass die fortschreitende Kameratechnik im Laufe der Jahre vieles einfacher/bequemer bzw. eine neue Art der Fotografie möglich gemacht hat. Aber im Umkehrschluss bedeutet das nicht, dass man ohne "optimale" Ausrüstung verloren ist! Wer sein ganzes Geschick vom technischen Stand seiner Ausrüstung abhängig macht, sollte sich mal überlegen, ob er/sie nicht den falschen Beruf gewählt hat. Denn ein Fotograf ist in erster Linie immer noch ein Handwerker und/oder Künstler; und ein Handwerker/Künstler der etwas auf sich hält, weiss zwar die neuen Bequemlichkeiten zu schätzen, die ihm der technische Fortschritt bringt, ist aber auch in der Lage, jederzeit darauf zu verzichten!!!! Ein guter Fotograf wird jedenfalls genauso mit einer D700 als auch mit einer alten Nikon F oder gar einer uralten Speedgraphic noch brauchbare Bilder abliefern können – genauso wie andere Handwerker auch nicht verloren sind, wenn ihr funkelnagelneuer Metabo-Schlagbohrer mit elektronischer Drehzahlanpassung und/oder ihre Laser-Wasserwaage mal den Geist aufgibt...
Ist doch
die alte Tour der Ellenbogengang:
Ohne die Nikon F-(beliebige Zahl) bzw. D-(beliebige Zahl) und das neueste (beliebige Zahl)mm bist Du verloren/aufgeschmissen/nimmt keiner deine Bilder/kannst Du einpacken/wird aus dir nichts/siehst du alt aus/geht sie nie mit dir ins Bett.
Seit dem Photomic immer dieselbe Masche, unsicheren Knaben das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Passend dazu…
…bin ich grade darüber gestolpert:
http://www.flickr.com/photos/cueless/274755673/
Der Herr, der dieses Bild gemacht hat, verdient sein Geld mit Autofotografie. Nichts Spezielles, allerdings ist ein Blick auf die verwendete Ausrüstung bemerkenswert: Er benutzte eine Canon AE-1. Eine Kamera, die man heute schon umsonst nachgeschmissen bekommt, weil man ja ohne das Grösste, Dickste und Neuste gar kein Profi sein kann…
Schon mal was von Mario Testino oder Martin Parr gehört?
Diese Herren gehen schon mal mit einer Kompaktknipse an solche Anlässe – und trotzdem kriegen sie bessere Bilder hin, als die schäbig gekleideten Agenturknechte mit ihren CaNikons und dem gesamten Objektivrange im Schlepp. Es geht eben nicht drum, immer und überall zu sein und «alles im Kasten» zu haben, sondern darum, eine eigene Bildsprache zu kultivieren – und sicher auch einen Draht zu jenen Leuten zu haben, die man ablichtet.
Schon mal was..
Aha, da bekommen die Herren mit der Kompaktknipse im Gegensatz zu den "schäbig gekleideten Agenturknechten" (peinliche Formulierung) bessere Bilder hin, weil die Profis eben "ihre Bildsprache nicht kultivieren?". Da haben wir doch wieder dazu gelernt!
Diese Herren gehen schon mal mit einer Kompaktknipse an solche Anlässe – und trotzdem kriegen sie bessere Bilder hin, als die schäbig gekleideten Agenturknechte mit ihren CaNikons und dem gesamten Objektivrange im Schlepp. Es geht eben nicht drum, immer und überall zu sein und «alles im Kasten» zu haben, sondern darum, eine eigene Bildsprache zu kultivieren – und sicher auch einen Draht zu jenen Leuten zu haben, die man ablichtet.
Der Vorkommentator wollte Sie…
…vielleicht drauf aufmerksam machen, dass es auch unter Berufsfotografen verschiedene Ansätze fotografischer Herangehensweise gibt und ein Fotograf nicht immer zwingend die abgetragene beige Weste anhaben und schweren Klunker um den Hals hängen haben muss – und auch mit primitivem Material imstande ist, einen Anlass oder eine andere Situation fotografisch überzeugend festzuhalten. Vielleicht sogar über überzeugender als jeder Agenturfotograf, der technisch sicher die richtige Arbeitsweise anwendet und gut verwertbares Material abliefert, jedoch eine persönliche, also subjektive, auch wertende Sichtweise in seinen Bildern vermissen lässt. Die zwei Erwähnten sind übrigens ziemlich bekannt; Martin Parr ist Mitglied der Agentur Magnum, Mario Testino ein sehr bekannter Mode- und Werbefotograf, also zweifelsfrei Profis.
Nikon??
Canon, Leica und Oly sind viel besser als Nikon. Gönnen Sie sich mal was Gescheites, vielleicht können Sie damit ja Geld verdienen.
6000 Euro ein Schnäppchen? Für ca. 2.000 Euro bekam ich meine Nikon D700: Perfekte Blitztechnik, Super-Qualität (aber nur mit Nikkor-Objektiven), rasant zupackender Autofokus und gleichauf extrem schneller Filmtransport. Für den Gehäusepreis der "M9" erhalte ich noch zusätzlich das Top-Nikkor 2,8/14 mm, ein Zwanziger, ein Standard-Zoom und das neue 2,8/70-200 mm. Mit dieser Ausrüstung lässt sich noch Geld verdienen!
Interessante Behauptung!
Können Sie das mit Fakten untermauern? Wäre sehr interessiert!
Interessante Behauptung
Mit Fakten auch - aber eigentlich eher mit den passenden Bildern. Die sind dafür gedacht, dass es in den Zeitungen und Zeitschriften nicht nur Texte oder weiße Seiten zu sehen gibt -außerdem verdient ein Fotograf damit seine Mäuse, um Wohnung, Auto, Benzin, Handy, Essen, Trinken, die Stromrechnung, Computer, Internetanschluß, Klamotten, Urlaub und seine Ausrüstung zu bezahlen. Bei Nikon ist das Geld übrigens sehr gut angelegt!
Können Sie das mit Fakten untermauern? Wäre sehr interessiert!
Re: Nikon??
Yep, auch ich wäre interessiert zu lesen, auf welche Fakten Sie Ihre Ansicht abstützen!
Nikon??
Jetzt ganz realistisch, ohne Ironie und Arroganz. Nehmen wir `mal an, Sie müssten Ihr Geld mit Fotografie verdienen - und da liegt das Geld auch nicht mehr auf der Straße - was bleibt da übrig von den vielen Angeboten? Egal, in welchem Bereich: Reportage, Sport, Politik, Lokales, da sind mehr als 90 Prozent der Hauptberuflichen mittlerweile auf zwei Marken festgelegt: Nikon und Canon. Das hat gute Gründe, dahinter steht ein Riesen-Objektivprogramm für alle Aufgabenbereiche, Topkameras mit allen Finessen und Zubehör für alle Aufgaben. Da müssen wir uns doch nicht über Leica unterhalten? Schöne Kameras, in der Tat, aber mehr gedacht für "ruhige Aufgaben". Nehme ich schon einmal mit auf eine Radtour, aber eine Leica M begrenzt sich im Weitwinkelbereich bei 80 Zentimeter Mindestabstand, Gegenlichtbeurteilung ist im Sucher reine Glückssache und einen schnellen Filmtransport kann sie auch nicht vorweisen. Das ist, trotz der schönen und sauber gefertigten Objektive, die Realität. Da von "besser" zu sorechen, erübrigt sich!
Canon, Leica und Oly sind viel besser als Nikon. Gönnen Sie sich mal was Gescheites, vielleicht können Sie damit ja Geld verdienen.
6000 Euro ein Schnäppchen? Für ca. 2.000 Euro bekam ich meine Nikon D700: Perfekte Blitztechnik, Super-Qualität (aber nur mit Nikkor-Objektiven), rasant zupackender Autofokus und gleichauf extrem schneller Filmtransport. Für den Gehäusepreis der "M9" erhalte ich noch zusätzlich das Top-Nikkor 2,8/14 mm, ein Zwanziger, ein Standard-Zoom und das neue 2,8/70-200 mm. Mit dieser Ausrüstung lässt sich noch Geld verdienen!
Ah ja,...
6000 Euro ein Schnäppchen? Für ca. 2.000 Euro bekam ich meine Nikon D700: ... gleichauf extrem schneller Filmtransport.
Also, ich habe auch eine D700. Aber wie bekommt man eine Filmpatrone in diese Kamera?
Ah - ja
Einfach die Bedienungsanleitung durchgehen, denn Lesen bildet!
6000 Euro ein Schnäppchen? Für ca. 2.000 Euro bekam ich meine Nikon D700: ... gleichauf extrem schneller Filmtransport.
Also, ich habe auch eine D700. Aber wie bekommt man eine Filmpatrone in diese Kamera?
Schneller Filmtransport....
bei der d700??? Haben sie ein USB-analog Anstöpsel Laufwerk für Filme dran?
M9 für € 6'000?
Eine gebrauchte M6 gibt es schon für € 500.– (mit Patina) bis € 1'000.– (ungenutzte Vitrinenmodelle). Man rechne noch eine Zeiss- oder eine Voigtländer-Linse dazu, und man hat immer noch ein üppiges Budget von mehr als € 4'000 für Film und Entwicklung über. Ist doch klar, welche Lösung ich bevorzugen würde. Erst recht, weil mir das Konzept des digitalen Rangefinders eh nicht ganz geheuer ist; das ist weder Fisch noch Fleisch. Dann lieber gleich eine Kamera à la GF1 oder PEN.
Tolle Ausrüstung!? Leica M6
Tolle Ausrüstung!? Leica M6 (mit Film), alternativ eine Pen oder GF1. Das ist für die Wochenendknipserei ganz in Ordnung, aber im Printbereich gelten andere Zielsetzungen, wie wollen Sie den Redakteuren erklären, dass Sie bei einem Termin fast alle wichtigen Situationenverpasst haben, weil Sie versucht haben, das mit den lahmen Kameras von Leica, Olympus oder Irgendwas einzufangen. Da ist ihre Profikarriere ganz schnell beendet!
Eine gebrauchte M6 gibt es schon für € 500.– (mit Patina) bis € 1'000.– (ungenutzte Vitrinenmodelle). Man rechne noch eine Zeiss- oder eine Voigtländer-Linse dazu, und man hat immer noch ein üppiges Budget von mehr als € 4'000 für Film und Entwicklung über. Ist doch klar, welche Lösung ich bevorzugen würde. Erst recht, weil mir das Konzept des digitalen Rangefinders eh nicht ganz geheuer ist; das ist weder Fisch noch Fleisch. Dann lieber gleich eine Kamera à la GF1 oder PEN.
Oho...
der Superkommentar kommt wohl von unserem Profifotografen mit der Profi-Ausrüstung Nikon D700 mit Batterieteil...
Tolle Ausrüstung!? Leica M6 (mit Film), alternativ eine Pen oder GF1. Das ist für die Wochenendknipserei ganz in Ordnung, aber im Printbereich gelten andere Zielsetzungen, wie wollen Sie den Redakteuren erklären, dass Sie bei einem Termin fast alle wichtigen Situationenverpasst haben, weil Sie versucht haben, das mit den lahmen Kameras von Leica, Olympus oder Irgendwas einzufangen. Da ist ihre Profikarriere ganz schnell beendet!
Eine gebrauchte M6 gibt es schon für € 500.– (mit Patina) bis € 1'000.– (ungenutzte Vitrinenmodelle). Man rechne noch eine Zeiss- oder eine Voigtländer-Linse dazu, und man hat immer noch ein üppiges Budget von mehr als € 4'000 für Film und Entwicklung über. Ist doch klar, welche Lösung ich bevorzugen würde. Erst recht, weil mir das Konzept des digitalen Rangefinders eh nicht ganz geheuer ist; das ist weder Fisch noch Fleisch. Dann lieber gleich eine Kamera à la GF1 oder PEN.
Mmh, aber klar doch!
Wer sagt denn, dass professionelle Fotografen zwingend in der redaktionellen Fotografie, wohl etwa nur in der schnelllebigen Newspresse tätig sein müssen? Für einen Profi scheinen Sie die Vielfalt der Betätigungsfelder Ihres Berufes ja verdammt schlecht zu kennen. Und natürlich kann man auch mit einer Leica M und allen anderen Messsucherkameras sehr gute Eventreportage machen. Habe ich schon hinter mir - sei es nun Filmfestival in Locarno oder Mondial de l'Autombile in Paris. Wenn Sie dazu nicht imstande sind, ist das nicht mein Problem. Sie dürfen ja gerne weiterhin Promis mit Ihren 400er VR-Teles knipsen. Sei es nun, weil Sie die Securitys nicht näher lassen (Stichwort schäbige Kleidung und andere Merkmale eines Bilderbuch-Agenturknipsers), oder weil Sie Bammel haben, mit all den VIPs auf Tuchfüllung zu gehen. Was in Ihnen beim Anblick von einer Hübschen in Abendrobe und hohen Absätzen vor sich geht, das möchte ich gar nicht wissen. Aber eine allzu dezidierte Aufgeregtheit kann Ihrer Karriere hinderlicher sein, als ein gekonnter Umgang mit einer Messsucher und dem Mut zu einer eigenen fotografischen Sichtweise. Immerhin haben Ihre Nikkore alle VR drinnen, so können Sie biologisch bedingte Begleiterscheinungen kaschieren, und die Blamage vor den Redakteuren bleibt Ihnen erspart.
Mh - aber klar doch
Ich muß den "Leica-Profi" doch tief getroffen haben, dass er sich in hässliche Umsachlichkeiten flüchten muß. Wenn einem die Argumente ausgehen... Nebenbei, der "schäbige Agentur-Knipser" kommt auch mit seinem Nikon-AF-Zwanziger ganz nah `ran, das braucht er auch für Gruppenaufnahmen im Foyer, aber er ist ja glücklicherweise immer akkreditiert und darf sich dann auch mit den Gästen über das üppige Abendessen freuen (kein Alkohol, bitte). Das 400er-VR kommt nur bei Bühnenaufnahmen in Verbindung mit der D700 (zwischen 1600 und 6400 ISO) zum Einsatz, denn bei den Aufführungen ist Diskretion angesagt. 90 mm wäre auch wirklich zu kurz! Noch etwas: Bei bestimmten Anlässen zwängen wir uns selbstverständlich in den Smoking, wenn der auch nicht besonders bequem ist, natürlich tragen wir den nicht auf dem Fußballplatz, das möchte ich an dieser Stelle auch dem Leser dieser Zeilen verraten.
Wer sagt denn, dass professionelle Fotografen zwingend in der redaktionellen Fotografie, wohl etwa nur in der schnelllebigen Newspresse tätig sein müssen? Für einen Profi scheinen Sie die Vielfalt der Betätigungsfelder Ihres Berufes ja verdammt schlecht zu kennen. Und natürlich kann man auch mit einer Leica M und allen anderen Messsucherkameras sehr gute Eventreportage machen. Habe ich schon hinter mir - sei es nun Filmfestival in Locarno oder Mondial de l'Autombile in Paris. Wenn Sie dazu nicht imstande sind, ist das nicht mein Problem. Sie dürfen ja gerne weiterhin Promis mit Ihren 400er VR-Teles knipsen. Sei es nun, weil Sie die Securitys nicht näher lassen (Stichwort schäbige Kleidung und andere Merkmale eines Bilderbuch-Agenturknipsers), oder weil Sie Bammel haben, mit all den VIPs auf Tuchfüllung zu gehen. Was in Ihnen beim Anblick von einer Hübschen in Abendrobe und hohen Absätzen vor sich geht, das möchte ich gar nicht wissen. Aber eine allzu dezidierte Aufgeregtheit kann Ihrer Karriere hinderlicher sein, als ein gekonnter Umgang mit einer Messsucher und dem Mut zu einer eigenen fotografischen Sichtweise. Immerhin haben Ihre Nikkore alle VR drinnen, so können Sie biologisch bedingte Begleiterscheinungen kaschieren, und die Blamage vor den Redakteuren bleibt Ihnen erspart.
Sie träumen ja immer noch!
Ich muß den "Leica-Profi" doch tief getroffen haben, dass er sich in hässliche Umsachlichkeiten flüchten muß. Wenn einem die Argumente ausgehen... Nebenbei, der "schäbige Agentur-Knipser" kommt auch mit seinem Nikon-AF-Zwanziger ganz nah `ran, das braucht er auch für Gruppenaufnahmen im Foyer, aber er ist ja glücklicherweise immer akkreditiert und darf sich dann auch mit den Gästen über das üppige Abendessen freuen (kein Alkohol, bitte). Das 400er-VR kommt nur bei Bühnenaufnahmen in Verbindung mit der D700 (zwischen 1600 und 6400 ISO) zum Einsatz, denn bei den Aufführungen ist Diskretion angesagt. 90 mm wäre auch wirklich zu kurz! Noch etwas: Bei bestimmten Anlässen zwängen wir uns selbstverständlich in den Smoking, wenn der auch nicht besonders bequem ist, natürlich tragen wir den nicht auf dem Fußballplatz, das möchte ich an dieser Stelle auch dem Leser dieser Zeilen verraten.
Wer sagt denn, dass professionelle Fotografen zwingend in der redaktionellen Fotografie, wohl etwa nur in der schnelllebigen Newspresse tätig sein müssen? Für einen Profi scheinen Sie die Vielfalt der Betätigungsfelder Ihres Berufes ja verdammt schlecht zu kennen. Und natürlich kann man auch mit einer Leica M und allen anderen Messsucherkameras sehr gute Eventreportage machen. Habe ich schon hinter mir - sei es nun Filmfestival in Locarno oder Mondial de l'Autombile in Paris. Wenn Sie dazu nicht imstande sind, ist das nicht mein Problem. Sie dürfen ja gerne weiterhin Promis mit Ihren 400er VR-Teles knipsen. Sei es nun, weil Sie die Securitys nicht näher lassen (Stichwort schäbige Kleidung und andere Merkmale eines Bilderbuch-Agenturknipsers), oder weil Sie Bammel haben, mit all den VIPs auf Tuchfüllung zu gehen. Was in Ihnen beim Anblick von einer Hübschen in Abendrobe und hohen Absätzen vor sich geht, das möchte ich gar nicht wissen. Aber eine allzu dezidierte Aufgeregtheit kann Ihrer Karriere hinderlicher sein, als ein gekonnter Umgang mit einer Messsucher und dem Mut zu einer eigenen fotografischen Sichtweise. Immerhin haben Ihre Nikkore alle VR drinnen, so können Sie biologisch bedingte Begleiterscheinungen kaschieren, und die Blamage vor den Redakteuren bleibt Ihnen erspart.
Profi-Knipser
Tolle Ausrüstung!? Leica M6 (mit Film), alternativ eine Pen oder GF1. Das ist für die Wochenendknipserei ganz in Ordnung, aber im Printbereich gelten andere Zielsetzungen, wie wollen Sie den Redakteuren erklären, dass Sie bei einem Termin fast alle wichtigen Situationenverpasst haben, weil Sie versucht haben, das mit den lahmen Kameras von Leica, Olympus oder Irgendwas einzufangen. Da ist ihre Profikarriere ganz schnell beendet!
Es gibt keine zu lahmen Kameras, es gibt nur zu "lahme" (im Sinne von unbeholfen) Fotografen! Mal davon abgesehen, dass Sie noch gar nicht wissen können, wie "lahm" eine GF1 ist (da noch niemand die Kamera in der Hand hatte), weiß ein guter Fotograf den entscheidenden Moment vorauszusehen und so auch mit einer Kamera ohne schnellen AF und/oder ohne schnellen Serienbildmodus seinen Auftrag zur vollsten Zufriedenheit seines Chefredakteurs/Kunden/Agenturchefs zu erfüllen.
Solche "Fotografen", die sich darauf verlassen, dass der Autofokus ihrer Kamera im entscheidenden Moment schnell genug sowie zielsicher scharf stellt und wie die Blöden "draufhalten" (d.h. im Highspeed-Serienbildmodus drauf los schießen) in der Hoffnung, dass sie in der ganzen Bilderflut ein paar brauchbare Glückstreffer finden, sind nur professionelle Knipser. Wer hingegen sein Metier beherrscht, kriegt selbst mit der "lahmsten" Kamera gute Bilder hin (Stichwort: Vorfokussierung bzw. antizipative Fotografiertechnik); der braucht dann auch keine faulen Ausreden à la "Ich brauche eine schnellere Kamera", um sich bei seinem Chefredakteur für das eigene Versagen zu entschuldigen! Denn wie hat mal ein berühmten Chefredakteur/Agenturchef gesagt: "Wir drucken keine Entschuldigungen... wir drucken Bilder!".
....ich habe 18 Jahre lang
....ich habe 18 Jahre lang mit einer "lahmen" Nikon F2SB mit und ohne Motor fotografiert (übrigens: absolute Topkamera), trotzdem nicht immer einfach, vor allem im Sportbereich. Da ist die Ausbeute mit einer guten AF-Kamera (D2x, D700, D3) deutlich höher - und das ist gut so. Am Anfang meiner Karriere als "schäbiger Profifotograf" versuchte ich mich auch an einer schwarzen Leica M4, die ging dann sehr schnell in die "Gebrauchtecke" eines befreundeten Fotohändlers, dafür erhielt ich ein manuelles Nikkor 2,8/180 mm (Klasse-Optik). Das benutze ich immer noch auf Urlaubsreisen. Kollegen versuchten sich auch an einer Canon F-1 (sehr gut), Minolta XM-Motor (Spitze) und Leicaflex SL2 (auch schön, bis auf den viel zu großen Motor - und zehnmal besser, als eine M-Kiste). Allein in die M-Leica einen Film unter Zeitdruck reinzufummeln, ist nicht zumutbar. Aber das haben die "semiprofessionellen Leica-Besitzer ja immer voll im Griff!" Noch eine Anmerkung: Das "Film- bzw. Karteneinlegen" bei der M-Serie ist jetzt deutlich verbessert. Leider zu spät, denn Leica bei wichtigen Veranstaltungen? Das ist Geschichte! Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, mir noch eine schöne Konica Hexar RF oder eine japanische Zeiss-Ikon anzuschaffen. Die würden dann gut zu meinem verbliebenen Summicron 2/35 mm passen.
Tolle Ausrüstung!? Leica M6 (mit Film), alternativ eine Pen oder GF1. Das ist für die Wochenendknipserei ganz in Ordnung, aber im Printbereich gelten andere Zielsetzungen, wie wollen Sie den Redakteuren erklären, dass Sie bei einem Termin fast alle wichtigen Situationenverpasst haben, weil Sie versucht haben, das mit den lahmen Kameras von Leica, Olympus oder Irgendwas einzufangen. Da ist ihre Profikarriere ganz schnell beendet!
Es gibt keine zu lahmen Kameras, es gibt nur zu "lahme" (im Sinne von unbeholfen) Fotografen! Mal davon abgesehen, dass Sie noch gar nicht wissen können, wie "lahm" eine GF1 ist (da noch niemand die Kamera in der Hand hatte), weiß ein guter Fotograf den entscheidenden Moment vorauszusehen und so auch mit einer Kamera ohne schnellen AF und/oder ohne schnellen Serienbildmodus seinen Auftrag zur vollsten Zufriedenheit seines Chefredakteurs/Kunden/Agenturchefs zu erfüllen.
Solche "Fotografen", die sich darauf verlassen, dass der Autofokus ihrer Kamera im entscheidenden Moment schnell genug sowie zielsicher scharf stellt und wie die Blöden "draufhalten" (d.h. im Highspeed-Serienbildmodus drauf los schießen) in der Hoffnung, dass sie in der ganzen Bilderflut ein paar brauchbare Glückstreffer finden, sind nur professionelle Knipser. Wer hingegen sein Metier beherrscht, kriegt selbst mit der "lahmsten" Kamera gute Bilder hin (Stichwort: Vorfokussierung bzw. antizipative Fotografiertechnik); der braucht dann auch keine faulen Ausreden à la "Ich brauche eine schnellere Kamera", um sich bei seinem Chefredakteur für das eigene Versagen zu entschuldigen! Denn wie hat mal ein berühmten Chefredakteur/Agenturchef gesagt: "Wir drucken keine Entschuldigungen... wir drucken Bilder!".
"schäbiger Profifotograf"
"der braucht dann auch keine faulen Ausreden à la "Ich brauche eine schnellere Kamera", um sich bei seinem Chefredakteur für das eigene Versagen zu entschuldigen! Denn wie hat mal ein berühmten Chefredakteur/Agenturchef gesagt: "Wir drucken keine Entschuldigungen... wir drucken Bilder!".
Selte soviel Blödsinn gelesen, Agenturen drucken gar nichts, die verkaufen nur Bilder, und mit welcher Kamera diese aufgenommen wurden, ist völlig egal! Träumen Sie nur weiter, Sie werden nie ein Profifotograf, nicht einmal ein schäbiger...
....ich habe 18 Jahre lang mit einer "lahmen" Nikon F2SB mit und ohne Motor fotografiert (übrigens: absolute Topkamera), trotzdem nicht immer einfach, vor allem im Sportbereich. Da ist die Ausbeute mit einer guten AF-Kamera (D2x, D700, D3) deutlich höher - und das ist gut so. Am Anfang meiner Karriere als "schäbiger Profifotograf" versuchte ich mich auch an einer schwarzen Leica M4, die ging dann sehr schnell in die "Gebrauchtecke" eines befreundeten Fotohändlers, dafür erhielt ich ein manuelles Nikkor 2,8/180 mm (Klasse-Optik). Das benutze ich immer noch auf Urlaubsreisen. Kollegen versuchten sich auch an einer Canon F-1 (sehr gut), Minolta XM-Motor (Spitze) und Leicaflex SL2 (auch schön, bis auf den viel zu großen Motor - und zehnmal besser, als eine M-Kiste). Allein in die M-Leica einen Film unter Zeitdruck reinzufummeln, ist nicht zumutbar. Aber das haben die "semiprofessionellen Leica-Besitzer ja immer voll im Griff!" Noch eine Anmerkung: Das "Film- bzw. Karteneinlegen" bei der M-Serie ist jetzt deutlich verbessert. Leider zu spät, denn Leica bei wichtigen Veranstaltungen? Das ist Geschichte! Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, mir noch eine schöne Konica Hexar RF oder eine japanische Zeiss-Ikon anzuschaffen. Die würden dann gut zu meinem verbliebenen Summicron 2/35 mm passen.
Tolle Ausrüstung!? Leica M6 (mit Film), alternativ eine Pen oder GF1. Das ist für die Wochenendknipserei ganz in Ordnung, aber im Printbereich gelten andere Zielsetzungen, wie wollen Sie den Redakteuren erklären, dass Sie bei einem Termin fast alle wichtigen Situationenverpasst haben, weil Sie versucht haben, das mit den lahmen Kameras von Leica, Olympus oder Irgendwas einzufangen. Da ist ihre Profikarriere ganz schnell beendet!
Es gibt keine zu lahmen Kameras, es gibt nur zu "lahme" (im Sinne von unbeholfen) Fotografen! Mal davon abgesehen, dass Sie noch gar nicht wissen können, wie "lahm" eine GF1 ist (da noch niemand die Kamera in der Hand hatte), weiß ein guter Fotograf den entscheidenden Moment vorauszusehen und so auch mit einer Kamera ohne schnellen AF und/oder ohne schnellen Serienbildmodus seinen Auftrag zur vollsten Zufriedenheit seines Chefredakteurs/Kunden/Agenturchefs zu erfüllen.
Solche "Fotografen", die sich darauf verlassen, dass der Autofokus ihrer Kamera im entscheidenden Moment schnell genug sowie zielsicher scharf stellt und wie die Blöden "draufhalten" (d.h. im Highspeed-Serienbildmodus drauf los schießen) in der Hoffnung, dass sie in der ganzen Bilderflut ein paar brauchbare Glückstreffer finden, sind nur professionelle Knipser. Wer hingegen sein Metier beherrscht, kriegt selbst mit der "lahmsten" Kamera gute Bilder hin (Stichwort: Vorfokussierung bzw. antizipative Fotografiertechnik); der braucht dann auch keine faulen Ausreden à la "Ich brauche eine schnellere Kamera", um sich bei seinem Chefredakteur für das eigene Versagen zu entschuldigen! Denn wie hat mal ein berühmten Chefredakteur/Agenturchef gesagt: "Wir drucken keine Entschuldigungen... wir drucken Bilder!".
im Prinzip...
... haben Sie recht.
Eine gebrauchte M6 gibt es schon für € 500.– (mit Patina) bis € 1'000.– (ungenutzte Vitrinenmodelle). Man rechne noch eine Zeiss- oder eine Voigtländer-Linse dazu, und man hat immer noch ein üppiges Budget von mehr als € 4'000 für Film und Entwicklung über. Ist doch klar, welche Lösung ich bevorzugen würde. Erst recht, weil mir das Konzept des digitalen Rangefinders eh nicht ganz geheuer ist; das ist weder Fisch noch Fleisch. Dann lieber gleich eine Kamera à la GF1 oder PEN.
Samsung ST1000 kommt:
http://www.samsunghub.com/2009/08/10/samsung-st1000-pictures-and-details...
die will ich haben!
http://www.samsunghub.com/2009/08/10/samsung-st1000-pictures-and-details-leaked/st1000-live-2/
mein Gott, was ein Geschwafel...
... hier im Forum.
Keine Sachlichkeit, ein ständiges Hick-hack unter den Glaubenskriegern. Nikonlager gegen Canonlager, beide gegen Leikalager und die wieder gegen den Rest der Welt. Was soll man davon halten?
Fakt ist, dass alle Bananenprodukte auf den Markt bringen, die reifen nämlich erst bei den Anwendern. Und die Kunden geben einen Haufen Geld für halbgare Produkte aus. Es ist eine Schande, wie die Qualitätsprozesse versagen. Bei Canon oft "err 99" was meist ein shutter-problem ist. Andere Hersteller sind da nicht viel besser. Nur hat es der Kunde, der nicht unbedingt in Geld schwimmt, schwer, das System zu wechseln, wenn bereits einige Objektive angeschafft wurden.
Es ist doch so, dass die guten Schnitzel nicht in der besten Pfanne entstehen, sondern vom Können des Kochs abhängen. So ist es auch in der Fotografie. Der Fotograf macht die Bilder, nicht das Equipment. Man muss ein Auge für die Situation haben. Klar werden dann bestimmte Bilder mit einer besseren Ausrüstung noch besser. Aber lasst doch die Kirche im Dorf. Soll doch jeder seinen Spaß haben mit dem System seiner Wahl.