Es gibt mehr fotografisch sinnvolle Techniken zwischen Himmel und Erde, als man in einer Sekunde mit 14 Bildern erhaschen kann.

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Fujifilm kündigt Super-Tele Fujinon XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR an

Fujifilm bringt nicht nur neue Kameras der X-Serie, mit dem Fujinon XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR kommt auch ein neues Super-Tele für die X-Familie. Es deckt bezogen auf Kleinbild einen Brennweitenbereich von rund 150 bis 600 Millimeter ab, ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgerüstet und wettergeschützt. Ein Twin-Linearmotor soll für schnellen und leisen Autofokus sorgen. Das Super-Tele soll ab Mitte Februar für ca. 1.900 Euro erhältlich sein.

FUJINON XF100-400mmF4.5-5.6 R  LM OIS WR

 

Pressemitteilung der FUJIFILM Electronic Imaging Europe GmbH:

Fokussiert – Das neue Super-Teleobjektiv FUJINON XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR von FUJIFILM

Kleve, 15. Januar 2016. Das neue „FUJINON XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR“ von FUJIFILM ist ein wettergeschütztes Super-Teleobjektiv für die spiegellosen Systemkameras der X-Serie.

Das Zoomobjektiv FUJINON XF100-400mm deckt einen Brennweitenbereich von 152-609 mm (äquivalent zu KB) ab. Um die höchstmögliche Bildqualität zu erzielen, besteht das FUJINON XF100-400mm aus 21 Elementen in 14 Gruppen inklusive fünf ED-Linsen und einer Super ED Linse. Das neue XF-Tele-Zoomobjektiv liefert exzellente und scharfe Bilder über den gesamten Zoombereich hinweg, hochauflösend von der Bildmitte bis zu den Rändern.

Aufgrund der effektiven Bildstabilisierung des Objektivs, mit der man bis zu fünf Blendenstufen gewinnt, um Bewegungen der Kamera auszugleichen und unscharfe Aufnahmen zu vermeiden, und des vergleichsweise geringen Gewichtes von weniger als 1,4 kg ist das FUJINON XF100-400mm auch bei Aufnahmen aus freier Hand hervorragend einsetzbar. Die Kombination aus FUJINON XF100-400mm und FUJIFILM X-T1 wiegt nicht mal 2 Kilogramm und ist zudem sehr gut ausbalanciert.

Schneller und leiser Autofokus

Das FUJINON XF100-400mm verwendet einen Twin-Linearmotor, um einen schnellen Autofokus zu ermöglichen. Die Motoren arbeiten außerdem sehr leise, so dass das Objektiv ideal beim Fotografieren von Konzerten oder Theateraufführungen eingesetzt werden kann. 

Schnelles Fokussieren ist zudem durch die Fokusbegrenzungsfunktion, die den Fokusbereich auf 5 m – ∞ begrenzt, möglich.

Wettergeschützt

Das XF100-400mm verfügt an 12 Stellen über insgesamt 13 Abdichtungen gegen Spritzwasser und Staub. Außerdem ist es bis zu einer Temperatur von minus zehn Grad kälteresistent. Damit ist es auch bei schlechtem Wetter oder schwierigen klimatischen Bedingungen problemlos einsetzbar. 

Die Fluorvergütung am vorderen Objektivelement ist wasserabweisend, weniger anfällig für Verschmutzungen und kann leicht gereinigt werden.

Gegenlichtblende mit Polarisationsfilter-Öffnung und Verriegelungsmechanismus

Die Gegenlichtblende des XF100-400m verfügt über ein Schiebefenster, so dass ein Polarisationsfilter auch noch verwendet werden kann, wenn die Gegenlichtblende bereits am Objektiv befestigt ist.

Außerdem sorgt ein Verriegelungsmechanismus dafür, dass die Gegenlichtblende immer sicher am Objektiv hält.

Kompatibel mit Telekonverter XF1.4X TC WR

Das XF100-400 ist mit dem Telekonverter XF1.4X TC WR kompatibel. In Verbindung mit dem Telekonverter wird die Brennweite des Objektivs auf 140-560 mm (F6.3.-8) oder 213-853 (äquivalent zu KB) erweitert. Der Phasendetektions-Autofokus bleibt erhalten – auch bei Blende F8.

Optionales Zubehör

Die Objektivplatte MLP-75XF (kompatibel zum ARCA SWISS System) ist als optionales Zubehör erhältlich. Diese Objektivplatte ist auch mit dem Teleobjektiv FUJINON XF50-140mmF2.8 R LM OIS WR kompatibel.

FUJINON XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR
UVP: 1.899,- Euro
Verfügbar: ab Mitte Februar 2016

Optionales Zubehör:

MLP-75XF
UVP: 49,- Euro
Verfügbar: ab Mitte Februar 2016

Technische Daten

Objektiv FUJINON XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR
Optischer Aufbau 21 Elemente in 14 Gruppen (5 ED Linsen und 1 Super ED Linse)
Brennweite f=100-400 mm (äquivalent zu KB: 152-609 mm)
Bildwinkel 16.2°~4.1°
Größte Blende F4.5-F5.6
Kleinste Blende F22
Anzahl der Blendenlamellen: Blendenstufen: 9 (annähernd runde Blendenöffnung) 1/3 EV (15 Stufen)
Fokusbereich Normal: 1,75 m~∞
Maximaler Abbildungsmaßstab 0.19x (Tele)
Maximaler Durchmesser x Länge Φ 94,8 x 210,5 mm (Weitwinkel)/270 mm (Tele) 
Gewicht (ohne Objektivdeckel und Sonnenblende) 1.375 g
Filterdurchmesser φ77 mm

 

(Redaktion photoscala)
 

Wuchtbrumme und dennoch nur Halbformat

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2016 - 12:50

noch etwas größer als das optisch exzellente Canon 100-400 II, etwas leichter und vor allem fast ebenso teuer. Aber ausschließlich APS-C / Halbformat-tauglich. Wahnsinn. Bei Canon oder Nikon würde niemand sowas als EF-S bzw. DX-Objektiv kaufen. Fuji-Kunden müssen wohl leidensfähig sein ...

Inzwischen wissen wir

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2016 - 13:02

bei Teleobjektiven bestimmen allein Brennweite und Lichtstärke die Dimensionen, nicht das Format.

Vergleich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2016 - 13:38
Gast schrieb:

noch etwas größer als das optisch exzellente Canon 100-400 II, etwas leichter und vor allem fast ebenso teuer. Aber ausschließlich APS-C / Halbformat-tauglich. Wahnsinn. Bei Canon oder Nikon würde niemand sowas als EF-S bzw. DX-Objektiv kaufen. Fuji-Kunden müssen wohl leidensfähig sein ...

Das Canon-Objektiv hat zudem die bessere Naheinstellgrenze von lediglich 0,98m im Vergleich zum Fuji mit 1,75m. Damit gehört es fast schon in die Kathegorie "Makro-Objektiv".

Nähe

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2016 - 15:13
Gast][quote=Gast schrieb:

Das Canon-Objektiv hat zudem die bessere Naheinstellgrenze von lediglich 0,98m im Vergleich zum Fuji mit 1,75m. Damit gehört es fast schon in die Kathegorie "Makro-Objektiv".

Die Naheinstellgrenze ist ja nicht entscheidend - aber Canon schafft als einziger 1:31 Abbildungsmaßstab und Fuji hat zu konservativ gerechnet und schafft nur 1: 5.3.
Außerdem ist es allenfalls sinnvoll an der X-T1 nutzbar und vielleicht noch an der X-T10 - leichte Kameras ohne Griff sind kaum ein guter Partner für so ein Objektiv - es sei denn man Pakt das Dreibein-Stativ wieder aus und schleppt es mit.

Pakt.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 02:09
Gast schrieb:

man Pakt das Dreibein-Stativ wieder aus

Wer bei einem 600mm Äquivalent meint, keinen Pakt mit dem Dreibein schließen zu müssen, sollte vielleicht doch eher beim iPhone bleiben. Bei dieser Brennweite und dieser Angriffsfläche genügt ein etwas lebhafterer Wind und die Aufnahmen werden mit den meisten Stativen, welche leidensfähige Ehefrauen ihren Herren und Meistern noch nachzuschleppen bereit sind, nicht mehr sicher scharf werden. Schon gar nicht im Freihandbetrieb, wenn man noch an die Entenhausener Formel "Eins durch Brennweite" glaubt und da noch vier Blenden "Stabigewinn" drauf schlägt.

Stative

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 15:19
Gast schrieb:
Gast schrieb:

man Pakt das Dreibein-Stativ wieder aus

Wer bei einem 600mm Äquivalent meint, keinen Pakt mit dem Dreibein schließen zu müssen, sollte vielleicht doch eher beim iPhone bleiben. Bei dieser Brennweite und dieser Angriffsfläche genügt ein etwas lebhafterer Wind und die Aufnahmen werden mit den meisten Stativen, welche leidensfähige Ehefrauen ihren Herren und Meistern noch nachzuschleppen bereit sind, nicht mehr sicher scharf werden. Schon gar nicht im Freihandbetrieb, wenn man noch an die Entenhausener Formel "Eins durch Brennweite" glaubt und da noch vier Blenden "Stabigewinn" drauf schlägt.

Erst ausprobieren, dann unken...
denn icht selten verursachen gerade 3 Bein-Stative bei Zeiten von 1/15 bis 1/125 Sekunde schlechtere Ergebnisse als Freihandaufnahmen mit Stabilisator.
Eine druckfähig scharfe Aufnahme mit einem 100-400 mm an einer APS-C Kamera also 600 mm Ausschnitt zu bekommen ist keineswegs Hexenwerk - sondern eher solides Handwerk - gewußt wie eben.
Die 600 mm Ausschnitt können bei geübten Fotografen ohne Stativ noch bei 1/125 einwandfrei umverwackelt sein und sonst gibt es genau zu dem Zweck ein hervorragendes Monostat oder Sirui-Einbein-Stativ.
Selbst 900 mm Ausschnitt sind freihand bei kurzen Zeiten keine Hexerei.
Ein Dreibein ist weiter sehr gut zur Konzentration, zum Warten auf das Motiv, zur Beruhigung.

Wie wahr

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 17:52
Gast schrieb:
Gast schrieb:

man Pakt das Dreibein-Stativ wieder aus

Wer bei einem 600mm Äquivalent meint, keinen Pakt mit dem Dreibein schließen zu müssen, sollte vielleicht doch eher beim iPhone bleiben. Bei dieser Brennweite und dieser Angriffsfläche genügt ein etwas lebhafterer Wind und die Aufnahmen werden mit den meisten Stativen, welche leidensfähige Ehefrauen ihren Herren und Meistern noch nachzuschleppen bereit sind, nicht mehr sicher scharf werden. Schon gar nicht im Freihandbetrieb, wenn man noch an die Entenhausener Formel "Eins durch Brennweite" glaubt und da noch vier Blenden "Stabigewinn" drauf schlägt.

Ich kenne auch nur die Lippenbekenntnisse großmäuliger Amateure, die auch noch derartige Brennweiten freihand beherrschen. Für Leute wie Tierfotografen, die etwas von derartigen Extrembrennweiten verstehen, stellt sich die Frage "Stativ - ja oder nein" komischerweise nicht. Warum wohl?

Fuji 100-400 mm aus der Hand? Blödsinn!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 17:39

[quote=Gast][quote=Gast][quote=Gast]

Das Canon-Objektiv hat zudem die bessere Naheinstellgrenze von lediglich 0,98m im Vergleich zum Fuji mit 1,75m. Damit gehört es fast schon in die Kathegorie "Makro-Objektiv".[/quote]

Die Naheinstellgrenze ist ja nicht entscheidend - aber Canon schafft als einziger 1:31 Abbildungsmaßstab und Fuji hat zu konservativ gerechnet und schafft nur 1: 5.3.
Außerdem ist es allenfalls sinnvoll an der X-T1 nutzbar und vielleicht noch an der X-T10 - leichte Kameras ohne Griff sind kaum ein guter Partner für so ein Objektiv - es sei denn man Pakt das Dreibein-Stativ wieder aus und schleppt es mit.[/quote]

Nur [...] (entf. d. Red.) Amateure versuchen ein 200-800 mm (KB-Äquivalenz) freihand einzusetzen. NATÜRLICH ist auch bei diesem Objektiv ein Stativ Pflicht, will man mehr als nur einen Zufallstreffer bei Bildkomposition und Schärfe landen. Ob dann an dem aufs Eibein- oder Dreibeinstativ montierten Zoom eine X-T1 sitzt oder ein weniger griffige X-E2, ist nebensächlich. Mit "spiegellos" verbinden wohl einige Ahnungslose, dass Stative damit überflüssig sind - woher auch immer diese brillante Erkenntnis kommt.

Nicht außergewöhnlicher

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 18:07

ein KB-äquivalentes 150-600er (!) an einer APS freihand zu benutzen, als ein richtiges 150-600er an einer KB ... alternativ am Einbein, aber auch nur der Bequemlichkeit halber.

Fragt sich, wer leiden muss

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 18:03
Gast schrieb:

noch etwas größer als das optisch exzellente Canon 100-400 II, etwas leichter und vor allem fast ebenso teuer. Aber ausschließlich APS-C / Halbformat-tauglich. Wahnsinn. Bei Canon oder Nikon würde niemand sowas als EF-S bzw. DX-Objektiv kaufen. Fuji-Kunden müssen wohl leidensfähig sein ...

Fujifilm lässt bereits bei der Offenblendenqualität nicht weniger seiner Objektive - Zooms und v. a. Festbrennweiten - dafür auch Canon und Nikon deutlich hinter sich. In dieser Beziehung müssen die Canon- und Nikon-Fanboys leidensfähiger sein - oder einfach die optische Überlegenheit diese komischen Fuji-Halbformatobjektive für sich einfach ausblenden, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf.

Märchen und Mythen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 18:12

mit denen sich gewiss manche Marken-Leben frustfreier gestalten lassen.

Mit dieser Neuvorstellung

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2016 - 15:20

ist spätestens jetzt sonnenklar, das das Fuji X-System nicht besonders gut für die Tele-Fotografie ausgelegt ist.
Es gibt keine wirklichen Vorteile mehr vor Objektiven für Vollformat oder APS-C.

Fuji ist perfekt bis 90 mm und fast unschlagbar mit den Festbrennweiten.
Doch im Telebereich müssen sich Fuji (und vermutlich auch Sony, Leica und Samsung) vor mFT und vor allem vor Canon geschlagen geben. Keiner macht bei modernen Teleobjektiven Canon etwas vor und selbst Nikon müht sich schwer um an die konstruktive und optische Klasse von Canon heran zu kommen.

Weder das 2.8/50-140 mm nicht das 5.6/100-400 mm finde ich besonders reizvoll im X-System.
Zumal der AF bei Bewegung bisher auch nicht mit PhasenAF konkurrieren kann.

Gast schrieb: ist

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 15. Januar 2016 - 23:21
Gast schrieb:

ist spätestens jetzt sonnenklar, das das Fuji X-System nicht besonders gut für die Tele-Fotografie ausgelegt ist.
Fuji ist perfekt bis 90 mm und fast unschlagbar mit den Festbrennweiten.

Papperlapapp. Viele der Fuji XF (nicht die XC) Linsen sind optisch ganz ordentlich. Aber in der Praxis um nichts besser als z.B. das winzigkompakte und spottbillige Canon EF-M 22/2.0 pancake. Die Fuji Linsen sind für ein APS-C spiegelloses System deutlich zu groß, zu schwer und vor allem viel zu teuer. Obwohl mir die XT-1 funktional ganz gut gefällt (nicht das retro-Design) würde ich sie wegen der überteuerten und zu großen Fuji Linsen nie im leben kaufen. Entweder "klein und billig", oder "groß, teuer und volles KB-Format".

Auf Blendenringe an Linsen ist sowieso gepfiffen, und auf manuelle Scharfstellerei ebenfalls. Das hatten wir alles bis wir 1987 endlich mit dem AF davon erlöst wurden, händisch die Schärfenebene einstellen zu müssen. Ich hätte deshlab schon lange gerne reine AF-Objektive, mechanisch möglichst einfach, möglichst keine beweglichen Teile, kein Fokus-Ring und schon gar kein Blendenring. Aber Fuji ist ja der Retro-Vorreiter, für alle diejenigen, die nicht in der Lage sind, die Vorteile der digitalen Fotografie zu erkennen und zu nutzen.

Für mich sollen bitte alle Kontrollelemente an die Kamera, nicht an die Linsen. Ein multifunktionaler "Blenden"-Ring rund ums Bajonett, 2 multifunktionale Kontroll-Rädchen, eines vorne, eines hinten, ein paar wenige Knöpfe oben und hinten, ein übersichtliches Menü (so wie bei Canon, nicht wie bei Fuji!) - fertig und aus.

Ist heute der Tag der Clowns?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 18:22
Gast schrieb:
Gast schrieb:

ist spätestens jetzt sonnenklar, das das Fuji X-System nicht besonders gut für die Tele-Fotografie ausgelegt ist.
Fuji ist perfekt bis 90 mm und fast unschlagbar mit den Festbrennweiten.

Papperlapapp. Viele der Fuji XF (nicht die XC) Linsen sind optisch ganz ordentlich. Aber in der Praxis um nichts besser als z.B. das winzigkompakte und spottbillige Canon EF-M 22/2.0 pancake. Die Fuji Linsen sind für ein APS-C spiegelloses System deutlich zu groß, zu schwer und vor allem viel zu teuer. Obwohl mir die XT-1 funktional ganz gut gefällt (nicht das retro-Design) würde ich sie wegen der überteuerten und zu großen Fuji Linsen nie im leben kaufen. Entweder "klein und billig", oder "groß, teuer und volles KB-Format".

Auf Blendenringe an Linsen ist sowieso gepfiffen, und auf manuelle Scharfstellerei ebenfalls. Das hatten wir alles bis wir 1987 endlich mit dem AF davon erlöst wurden, händisch die Schärfenebene einstellen zu müssen. Ich hätte deshlab schon lange gerne reine AF-Objektive, mechanisch möglichst einfach, möglichst keine beweglichen Teile, kein Fokus-Ring und schon gar kein Blendenring. Aber Fuji ist ja der Retro-Vorreiter, für alle diejenigen, die nicht in der Lage sind, die Vorteile der digitalen Fotografie zu erkennen und zu nutzen.

Für mich sollen bitte alle Kontrollelemente an die Kamera, nicht an die Linsen. Ein multifunktionaler "Blenden"-Ring rund ums Bajonett, 2 multifunktionale Kontroll-Rädchen, eines vorne, eines hinten, ein paar wenige Knöpfe oben und hinten, ein übersichtliches Menü (so wie bei Canon, nicht wie bei Fuji!) - fertig und aus.

Nett von Ihnen, dass Sie den Fuji-Objektiven eine "ganz ordentliche" optische Leistung attestieren. Wie auch immer Sie als Nicht-Besitzer des Systems zu dieser ungemein fundierten Einschätzung kommen. Über den Rest Ihrer nicht minder profunden Analyse decke ich den Mantel des mildtätigen Schweigens.

Heute?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 20:51

Hier immer! :-)))

Heute ist nicht aller Tage

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 21:05

die kommen immer wieder, keine Frage. :-)))

Drum

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 20:53

kauft man ja auch beim Schmied, und nicht beim Schmiedl.

Es spricht der Linsenpapst

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 16. Januar 2016 - 18:13
Gast schrieb:

ist spätestens jetzt sonnenklar, das das Fuji X-System nicht besonders gut für die Tele-Fotografie ausgelegt ist. ...
Weder das 2.8/50-140 mm nicht das 5.6/100-400 mm finde ich besonders reizvoll im X-System.
Zumal der AF bei Bewegung bisher auch nicht mit PhasenAF konkurrieren kann.

Na, wenn SIE diese Zooms nicht "reizvoll" finden, dann ist das natürlich eine zutiefst überzeugende Argumentation und fundierte Analyse, weshalb das System "nicht besonders gut für die Tele-Fotografie ausgelegt ist..." Und reichlich Erfahrung mit den diversen Systemen scheinen Sie ja auch zu haben.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Geniale Nahgrenze!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Januar 2016 - 10:41

Ein Fokussierbereich von Unendlich bis 1,75 mm wäre schon toll, ist aber nur ein Tippfehler. ;-)

Danke für den Hinweis ...

Bild von Martin Vieten
Eingetragen von
Martin Vieten
(Chefredakteur)
am Freitag, 22. Januar 2016 - 10:50

... Tippfehler ist korrigiert.

Größenvorteil von APS-C

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Januar 2016 - 20:51

Wenn ich die technischen Daten mit denen des sehr guten Sigma 5,6-6/150-600 mm Sport vergleiche, dann sind die Größen- und Gewichtsvorteile (neben der Lichtstärke) des Fuji-Zooms schon signifikant. Optisch muss sich das neue Fuji garantiert auch nicht verstecken, sieht man sich mal die bisherigen Fuji-Zooms an. Dieses Zoom macht neugierig.
:-)

Sinnvoll

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Januar 2016 - 07:02

vergleicht man es aber z.B. mit dem 100-400 von Canon, das sich nicht allein auf KB, sondern sehr wohl auch an APS verwenden läßt. Ein Vergleich, der dann doch sehr sicher macht.

Macht sicher? Nö.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Januar 2016 - 12:06
Gast schrieb:

vergleicht man es aber z.B. mit dem 100-400 von Canon, das sich nicht allein auf KB, sondern sehr wohl auch an APS verwenden läßt. Ein Vergleich, der dann doch sehr sicher macht.

Das feine Canon hat lediglich drei Handicaps: 300 Gramm schwerer (dafür minimal kürzer), lässt sich zusammen mit dem 1,4fach-Konverter mit AF nur an den teuersten, allerneuesten Canon-Bodies verwenden und selbst der Sensor der EOS 7D MkII kommt nicht an den Fuji-Sensor heran.

Wer

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Januar 2016 - 14:45

verwendet an einer solchen Optik ernsthaft einen Extender (um mit Blende 8 oder gar 11 auf Motivjagd zu gehen)?
Allein die Naheinstellgrenze und das Handling am DSLR-Body macht alles andere nebensächlich.
Und über Sensorquslitäten läßt sich ohnehin streiten.

Was für Fragen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Januar 2016 - 19:43
Gast schrieb:

verwendet an einer solchen Optik ernsthaft einen Extender (um mit Blende 8 oder gar 11 auf Motivjagd zu gehen)?
Allein die Naheinstellgrenze und das Handling am DSLR-Body macht alles andere nebensächlich.
Und über Sensorquslitäten läßt sich ohnehin streiten.

Derjenige, der mehr Reichwerte braucht, verwendet einen Extender - in der Regel Tierfotografen. Auch an Zooms. Die Motive von Tierfotografen, aber auch die von Sport- und Motorsportfotografen sind zumeist so weit weg, dass selbst die "schlechtere" Nahgrenze des Fuji-Zooms niemals auch nur annähernd Irgendeine Bedeutung hat. Die "Makrofähigkeit" eines derartigen Zooms taugt allenfalls, um im Quartett-Spiel der Technikdaten-Studierer einen Stich zu machen. Zum Handling: Schon mal mit einer Fuji X-T1 mit Handgriff oder Batteriehandgriff fotografiert? Offensichtlich nicht, sonst käme so eine Nonsensaussage nicht auf.

Tierfotografen,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Januar 2016 - 22:13

ernsthafte Tierfotografen, verwenden was snderes - dann auch gern mit Extender.

Die Nahgrenze

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Januar 2016 - 10:07

lernt man ja auch erst in der (von mir gepflegten) Praxis schätzen, wohl weniger aus einer theoretisierenden Rethorik heraus ...