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Am 24.5.
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Fotografien einer Tanzbewegung
Eine Salzburger Ausstellung widmet sich einerseits der Merce Cunningham Dance Company im Foto-Dokument und präsentiert andererseits drei individuelle fotografische Positionen dazu:
James Klosty, Merce Cunningham, Westbeth, Januar 1972
© James Klosty
Das Das Museum der Moderne Salzburg informiert:
Merce Cunningham Dance Company. Fotografien einer Tanzbewegung
Ausstellung im MdM RUPERTINUM
28.7. 11.11.2012
Parallel zur großen John Cage-Ausstellung im MdM MÖNCHSBERG zeigt das MdM SALZBURG im MdM RUPERTINUM die erste Foto-Ausstellung zu seinem Weggefährten und Lebenspartner Merce Cunningham und dessen Dance Company.
Kaum ein Künstler hat den internationalen Tanz so verändert wie der amerikanische Tänzer und Choreograf Merce Cunningham (1919-2009) mit seiner Dance Company. In enger Verbindung mit bildenden Künstlern, Komponisten, Philosophen und Literaten entwickelte er eine Gesamtsicht auf den Menschen und sein Bewegungsvokabular, das nicht mehr die virtuose Einzelleistung in den Fokus seiner Produktionen stellte, sondern die Dezentralisierung der Bewegung im Raum und die Abstraktion von erzählerischen Inhalten.
James Klosty, Merce Cunningham in: How to pass, kick, fall and run, 1970
© James Klosty
Seine Dance Company (gegründet 1953) entwickelte Merce Cunningham aus der Idee heraus, Tänzer zur Verfügung haben zu wollen, die nicht (nur) die klassische Ballettausbildung absolviert haben. Er offerierte seinen Tänzern und Tänzerinnen, besonders in den frühen Produktionen durch sein eigenes Mitwirken als Tänzer, eine neue Welt und ein neues Verständnis von körperlicher Bewegung, jenseits des klischeehaften Tanztheaterrepertoires. Auch das Verhältnis von Musik zu Performance, Bewegung und Interpretation wurde neu definiert: fast ausschließlich zu neuen, zeitgenössischen Musikstücken, oft in Zusammenarbeit mit seinem Freund und Partner John Cage, wurde der Tanz als eine parallel ablaufende und nur punktuell an die begleitende Musik geknüpfte Kunstform gesehen. Daraus entwickelten sich eine Schule und eine Auffassung, die sich in einem immens aktiven Tourneebetrieb wie auch in dem stimmungsvollen Stammhaus der Company, dem Westbeth-Gebäude im Meatpacking District in Lower Manhattan manifestierte.
Die Ausstellung zeigt anhand von rund 100 fotografischen Werken einerseits ein Panorama der tänzerischen Produktion der Merce Cunningham Dance Company in einer Art Bild-Mosaik mit Leihgaben aus dem Deutschen Tanzarchiv der SK-Stiftung in Köln. Andererseits werden drei individuelle fotografische Positionen präsentiert:
James Klosty, Merce Cunningham Dance Company in: Walkaround Time, Paris 1970
© James Klosty
James Klosty begleitete als Partner von Merce Cunninghams Tanzprotagonistin Carolyn Brown die Company in den Jahren 1968 bis 1972. Ein ganz individueller Stil prägt das fotografische Arbeiten von James Klosty, der gleichsam eine „Sicht von innen“ wiedergibt: kaum eine Performance wird gezeigt, fast ausschließlich Probensituationen, zufällige Positionen, Arbeitsatmosphären und immer wieder zahlreiche stimmungsvolle Porträts, Einzelfotos von Merce, seine Silhouette auf der Bühne, Merce als nachdenklicher Beobachter, Merce bei der Arbeit in Westbeth und auf Tournee. Klosty arbeitet fast ausschließlich in einer prononcierten schwarz- weiß-Technik, die ihm alle Möglichkeiten, explizit mit Licht und Schatten zu arbeiten, an die Hand gibt. Er agiert wie ein Magier, der Helles aus dem Dunkel des Bühnenraumes hervorholt oder der tiefste Schwärze im Gegenlicht zu einer unverwechselbaren Kontur zusammenfasst.
Der weltberühmte Tänzer und Choreograf Mikhail Baryshnikov fotografierte 2006/2007 einige der aktuellen Cunningham-Performances. Elf großformatige Prints seiner farbigen Bewegungsaufnahmen sind in der Ausstellung zu sehen. Diese fotografische Position zeigt einen emotionalen Zugang zu den Bewegungen der Tänzer. Baryshnikov ist nicht daran interessiert, Tanzpositionen oder Charakteristika der Choreografie zu schildern, sondern ein situatives Stimmungsbild mit barocker Farbgebung und heftig verwischten Bewegungslinien zu übermitteln. Hier ist es die Sprache des Tänzers, die den aktiven Körpern, den raschen Abläufen mit der Kamera nachspürt.
Anna Finke, Melissa Toogood, Brandon Collwes and Dylan Crossman in: Nearly 902, September 24, 2009
© Anna Fink

Anna Finke, Jennifer Goggans and John Hinrichs in: Duets, February 4, 2011
© Anna Finke
Anna Finke arbeitete als junge Fotografin in der Kostümabteilung der Company und fotografierte die letzten Produktionen von 2007 bis zum Ende der Company im Jahr 2011. Die 1981 geborene Anna Finke bemüht sich um eine distanzierte Sicht auf das Geschehen rund um die Company. Sie folgt einer eher dokumentarischen Rhetorik, die das Spezifische der physischen Präsenz in der jeweiligen Raum-Situation thematisiert. Ihr brillantes Kolorit moduliert diese Dualität von Körper und Ambiente bei gleichzeitiger asketischer Sparsamkeit der Mittel.
Anders sind die Fotografien von zahlreichen fotografischen Autoren aus dem Bestand des Deutschen Tanzarchivs Köln einzustufen: die Fotografen wurden im Laufe vieler Jahre für die jeweilige Produktion von der Company beauftragt. Sie lieferten Fotos, die für die Dokumentation, die Archivierung, für Marketing und Promotion, für Presse und Ankündigung der Tanzproduktionen gedacht waren. Vielfach sind hier spezielle Situationen und Ausschnitte aus dem jeweiligen Tanz für die Kamera inszeniert worden, oft sind die einzelnen Tänzerpersönlichkeiten geradezu Träger dieser Information; sie werden individuell gezeigt und genannt, die besonders symptomatische Pose, das kennzeichnende Kostüm, der imponierende Sprung werden in perfekter Beleuchtung und in kalkulierter Perspektive wiedergegeben. Die Vielzahl der fotografischen Stile und die unterschiedlichen Intentionen ergeben ein breites Spektrum an Tanzfotografie, wie es dem abwechslungsreichen und differenzierten Erscheinungsbild der Company entspricht.
Eine ganz einzigartige Stellung nehmen die drei Porträts von Imogen Cunningham ein, die diese bei einer Begegnung mit Merce anfertigte: die große Porträtistin und Fotografin von Stillleben widmet sich ihrem Gegenüber wie einem Objekt, dem sie feinsinnig nachspürt, es gleichsam umkreist.
In dieser Ausstellung wird die Vielschichtigkeit des Phänomens „Merce“ und seiner Dance Company aus den verschiedensten Blickwinkeln ansichtig ein Phänomen, das schwer in Bildern zu fassen ist, aber unendlich reich in seiner Bildhaftigkeit erscheint.
Kuratorinnen: Margit Zuckriegl und Katja Mittendorfer-Oppolzer
Ausstellung:
Merce Cunningham Dance Company. Fotografien einer Tanzbewegung
28.7. 11.11.2012
Museum der Moderne Rupertinum
Wiener Philharmoniker Gasse 9
5020 Salzburg
(thoMas)
Zum Thema:
- Merce Cunningham Dance Company. Fotografien einer Tanzbewegung; Salzburg
- Imogen Cunningham; Madrid
- Ausstellungseröffnung „Russel James“; Berlin
- Dennis Hopper - The Lost Album; Berlin
- James Dean: A Different Icon; Berlin
- Russel James - V2; Berlin
- Margaret Bourke-White: Fotografien 1930 - 1945; Berlin
- Dennis Hopper - The Lost Album
- Hollywood-Ikone James Dean
- Attersee schön wie seine Bilder; Salzburg
- Hyper Real – Kunst und Amerika um 1970; Aachen
- Attersee schön wie seine Bilder





Die wohl
größte Herausforderung in der Bühnenfotografie - immer wieder sehenswert, wenn gut gemacht.
dem schliess ich mich an ...
größte Herausforderung in der Bühnenfotografie - immer wieder sehenswert, wenn gut gemacht.
... für das zweite bild würde sich bei mir glatt ein platz finden lassen
Bühne
Ja, man sollte das Stück kennen und die Bühne schon mal gesehen haben - insbesondere die besten Aufnahmeplätze kennen. Denn es gibt nicht viele und diese sind dann auch noch jeweils anderen Blickwinkeln vorbehalten. Der Rest ist kreative Auslegung und Entscheidung für die Momente.
Gern wird in der Bühnenfotografie aber auch extra fürs Foto arrangiert - Licht, Szenen, Aufnahmewinkel.
Lustig finde ich das hier (Zitat aus dem Text oben):
"Anna Finke bemüht sich um eine distanzierte Sicht auf das Geschehen rund um die Company. Sie folgt einer eher dokumentarischen Rhetorik, die das Spezifische der physischen Präsenz in der jeweiligen Raum-Situation thematisiert. Ihr brillantes Kolorit moduliert diese Dualität von Körper und Ambiente bei gleichzeitiger asketischer Sparsamkeit der Mittel."
Ich übersetze mal:
Anna Finke knipst gelegentlich ein paar Szenen für die Company - für's Archiv.
Ihre Motive sind Aufnahmen aus Proben (Veranstaltungen) der Künstler, mal im Ensemble und mal solistisch.
Sie hat ein gutes Auge für Motive, die an sich einer darstellerischen Reduktion bedürfen.
Mahlzeit
_______________________________________
Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
no_photo_please schrieb:
Ja, man sollte das Stück kennen und die Bühne schon mal gesehen haben - insbesondere die besten Aufnahmeplätze kennen. Denn es gibt nicht viele und diese sind dann auch noch jeweils anderen Blickwinkeln vorbehalten. Der Rest ist kreative Auslegung und Entscheidung für die Momente.
Gern wird in der Bühnenfotografie aber auch extra fürs Foto arrangiert - Licht, Szenen, Aufnahmewinkel.
Lustig finde ich das hier (Zitat aus dem Text oben):
"Anna Finke bemüht sich um eine distanzierte Sicht auf das Geschehen rund um die Company. Sie folgt einer eher dokumentarischen Rhetorik, die das Spezifische der physischen Präsenz in der jeweiligen Raum-Situation thematisiert. Ihr brillantes Kolorit moduliert diese Dualität von Körper und Ambiente bei gleichzeitiger asketischer Sparsamkeit der Mittel."
Ich übersetze mal:
Anna Finke knipst gelegentlich ein paar Szenen für die Company - für's Archiv.
Ihre Motive sind Aufnahmen aus Proben (Veranstaltungen) der Künstler, mal im Ensemble und mal solistisch.
Sie hat ein gutes Auge für Motive, die an sich einer darstellerischen Reduktion bedürfen.
Mahlzeit
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
Da ist aber einer neidisch. Dabei bist Du doch der größte Bühnenpfotigraf aller Zeiten, gelle?
Der Spaniel. Wau!
spaniel kritik
Das Niveau des Spaniels ist: "Nicht stubenrein"
Deshalb: Nicht mehr in die Stube rein. Es tut nur noch weh.
In der richtigen Welt würde dieses Viech nur noch Dresche kriegen.
Wuff.
W A U
So sadomaso wie der Köter drauf is, dürfte ihm das kein Problem sein ... 8-)
Gast schrieb: Das Niveau
Das Niveau des Spaniels ist: "Nicht stubenrein"
Deshalb: Nicht mehr in die Stube rein. Es tut nur noch weh.
In der richtigen Welt würde dieses Viech nur noch Dresche kriegen.
Wuff.
Wenn es nur noch weh tut, geh bitte zum Arzt.
"Dresche", "Viech" - und du sprichst hier von Niveau?
Oder bist Du etwa auch ein weltbester Bühnenpfotigraf, den keiner kennt, welcher aber einen unverarbeiteten Dauerkomplex hat?
Der Spaniel. Wau!
Wortlaut
Der Wortlaut lässt doch eindeutig erkennen wer es geschrieben hat. Echt ne armselige Masche. Da kann man nur Mitleid haben.
Patient im Netz
Das Problem geistig gestörter Menschen ist es, dass sie es selbst nicht merken bzw. wahrhaben wollen und in ihrem spezifischen Wahrnehmungsvermögen die Realitäten permanent ins Gegenteil verkehren.
Auf diese Art funktionieren auch Straftäter, die aus dieser Kategorie stammen. Darum müssen sie ja auch wegen Gemeingefährlichkeit weggeschlossen werden.
MfG
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
Redest Du
von Dir selber?
no_photo_please schrieb:
Das Problem geistig gestörter Menschen ist es, dass sie es selbst nicht merken bzw. wahrhaben wollen und in ihrem spezifischen Wahrnehmungsvermögen die Realitäten permanent ins Gegenteil verkehren.
Auf diese Art funktionieren auch Straftäter, die aus dieser Kategorie stammen. Darum müssen sie ja auch wegen Gemeingefährlichkeit weggeschlossen werden.
MfG
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
Da beschreiben Sie sich selbst aber ziemlich gut!
Leider fehlt Ihnen die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung. Was wollen Sie eigentlich? Wenn Ihnen jemand mal notwendigerweise die Meinung sagt, sofort wegschließen? Sie armer Tropf!
Sumpf
Das Problem geistig gestörter Menschen ist es, dass sie es selbst nicht merken bzw. wahrhaben wollen und in ihrem spezifischen Wahrnehmungsvermögen die Realitäten permanent ins Gegenteil verkehren.
Auf diese Art funktionieren auch Straftäter, die aus dieser Kategorie stammen. Darum müssen sie ja auch wegen Gemeingefährlichkeit weggeschlossen werden.
MfG
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
Da beschreiben Sie sich selbst aber ziemlich gut!
Leider fehlt Ihnen die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung. Was wollen Sie eigentlich? Wenn Ihnen jemand mal notwendigerweise die Meinung sagt, sofort wegschließen? Sie armer Tropf!
Meinung sagen... :-D Wissen Sie, es gibt viele Menschen, die im Leben gescheitert sind, aber deswegen müssen die sich nicht im Netz an seriösen Mitgliedern einer Community rächen, denn hier geht es dann doch schon um verbale Amoktaten.
Sie sind wohl auch so ein Gescheiterter, der die Zeit hat, hier auf der Lauer zu liegen und zu jammern und zu jaulen, damit Sie sich den Rest des Tages noch wohlfühlen können... Ich nenne sowas Sozialschmarotzertum.
MfG
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
War Francis Bacon etwa geisteskrank? Ist das alles seriös?
Das Problem geistig gestörter Menschen ist es, dass sie es selbst nicht merken bzw. wahrhaben wollen und in ihrem spezifischen Wahrnehmungsvermögen die Realitäten permanent ins Gegenteil verkehren.
Auf diese Art funktionieren auch Straftäter, die aus dieser Kategorie stammen. Darum müssen sie ja auch wegen Gemeingefährlichkeit weggeschlossen werden.
MfG
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
Da beschreiben Sie sich selbst aber ziemlich gut!
Leider fehlt Ihnen die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung. Was wollen Sie eigentlich? Wenn Ihnen jemand mal notwendigerweise die Meinung sagt, sofort wegschließen? Sie armer Tropf!
Meinung sagen... :-D Wissen Sie, es gibt viele Menschen, die im Leben gescheitert sind, aber deswegen müssen die sich nicht im Netz an seriösen Mitgliedern einer Community rächen, denn hier geht es dann doch schon um verbale Amoktaten.
Sie sind wohl auch so ein Gescheiterter, der die Zeit hat, hier auf der Lauer zu liegen und zu jammern und zu jaulen, damit Sie sich den Rest des Tages noch wohlfühlen können... Ich nenne sowas Sozialschmarotzertum.
MfG
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Wissen ist Macht.
[Francis Bacon, 1561 - 1626]
"Amoktaten", "Sozialschmarotzertum", "Gescheiterter" - schlecht drauf?
Komm, ich erzähle dir mal einen Witz, damit Du auch etwas zu lachen hast:
Kennst Du den schon:
Ein Autofahrer hört aus dem Radio: "Ein Geisterfahrer auf der A7!"
Sagt Francis Bacon: "Was? Einer? Hundert!"
Der Spaniel. Wau!
P.S.: Du hast doch bestimmt ein Auto, oder ist das für dich neokapitalistisches Teufelszeug?