Das schwierigste am Fotografendasein: Du musst fotografieren.

— Doug Bartlow

Am 25.8.

  • 1970: * Claudia Schiffer; deutsches Fotomodell

BENUTZERANMELDUNG

Foto + Film: Nikon D90 (2x aktualisiert)

Foto der Nikon D90Nikons D90 ist eine APS-C-Digitalkamera, die rund 970 Euro kosten soll, und die neben Fotos mit 12 Megapixeln (bei max. 4,5 B/s) erstmals auch HD-Videos in 720p (1280x720 Pixel) aufnimmt:

 
 

Foto der Front- und Rückseite der Nikon D90

 
Hier die wichtigsten Daten bzw. Unterschiede im Vergleich zur Vorgängerin Nikon D80, die vor ziemlich genau zwei Jahren vorgestellt wurde:

  D80 D90
Sensor 10,2 Megapixel CCD; DX-Format 12,3 Megapixel CMOS; DX-Format
Filmaufzeichnung - 1280x720; 24 B/s
Autofokus 11 Felder 11 Felder
Serienaufnahme 3 B/s 4,5 B/s
LCD-Monitor 2,5 Zoll; 230.000 Bildpunkte 3 Zoll; 900.000 Bildpunkte
Live View - ja
Drahtlose Blitzsteuerung ja erweitert
Empfindlichkeit 100-1.600 plus Hi (max. 3.200) ISO 200-3.200 plus Lo1 (100) und Hi (max. 6.400)
Preis Gehäuse (UVP bei Einführung) 969 Euro 969 Euro

 
Weitere Informationen folgen in Kürze hier an dieser Stelle.

(thoMas)
 

Nachtrag (27.8.2008; 6:55 Uhr): Und hier die Pressemeldung von Nikon samt der Technischen Daten:

Nikon D90 – die erste D-SLR der Mittelklasse mit Movie-Funktion

Düsseldorf, 27. August 2008 – Nikon präsentiert heute mit der Nikon D90 ein neues Highlight im Segment digitaler Spiegelreflexkameras der Mittelklasse. Die D90 wartet mit einer echten Innovation auf: Sie ist die weltweit erste digitale Spiegelreflexkamera der Mittelklasse mit Filmsequenzfunktion (D-Movie) in HD-Auflösung und eröffnet damit erstmals die Möglichkeit des kreativen Filmens mit einer D-SLR - und das in herausragender Foto der Nikon D90 mit Handgriff
Bildqualität. Zudem verfügt die D90 über innovative, leistungsstarke Funktionen, die sie von der D300, dem Nikon-DX-Spitzenmodell der aktuellen Generation, übernommen hat und eröffnet damit sowohl erfahrenen Hobbyfotografen als auch Anfängern ganz neue Möglichkeiten. Der neu entwickelte CMOS-Bildsensor im DX-Format mit einer effektiven Auflösung von 12,3 Megapixel und das Bildverarbeitungssystem EXPEED von Nikon sind Garanten für die erstklassige Bildqualität der D90. Erweiterte Funktionen wie Live-View, Motiverkennung, Aktives D-Lighting, Picture Control und ein Empfindlichkeitsbereich von ISO 200 bis 3.200 (erweiterbar auf ISO 100 bis ISO 6.400) erlauben in nahezu jeder Umgebung kreatives Fotografieren. Damit all diese Funktionen auch einfach und komfortabel zu bedienen sind, wurden sie in einem ergonomisch geformten Gehäuse mit intuitiv angeordneten Bedienelementen untergebracht.

Nikon Technologien für Spitzen Bildqualität

Der verbesserte CMOS-Bildsensor im DX-Format mit einer effektiven Auflösung von 12,3 Megapixel sorgt dafür, dass die D90 Bilder von außergewöhnlicher Detailschärfe erzeugt und viel Spielraum für Vergrößerungen lässt. Mit einem Empfindlichkeitsbereich von ISO 200 bis 3.200 (sowie ISO-6.400-Entsprechung »Hi 1« und ISO-100-Entsprechung »Lo 1«) übertreffen die rauscharmen und dabei fein aufgelösten und tonwertreichen Bilder der Kamera Ihre Erwartungen.
Das EXPEED-Bildverarbeitungssystem wurde für die D90 weiter optimiert und steht nach wie vor für höchste Bildqualität und Verarbeitungsgeschwindigkeit, für die professionelle digitale Spiegelreflexkameras von Nikon schon lange bekannt sind. EXPEED verbessert zudem die Leistung anderer nützlicher Funktionen wie Live-View und des neuen Gesichtserkennungssystems. Letzteres ermöglicht die Aufnahme von Gesichtern mit einer nie da gewesenen Schärfe und Genauigkeit. Die Funktion »Active D-Lighting« verhindert einen Verlust von Detailzeichung in Lichter- und Schattenpartien auch bei starken Motivkontrasten durch eine lokale Tonwertanpassung schon im Moment der Aufnahme. Die Bildoptimierungsoption »Picture Control« stellt ein weiteres Plus in Sachen Kreativität dar, denn mit dieser Funktion können Sie das Erscheinungsbild und die Stimmung Ihrer Bilder anpassen. Hierzu stehen sechs vorkonfigurierte Einstellungen zur Wahl, darunter die neuen Konfigurationen »Porträt« und »Landschaft«.

Foto der Nikon D90

Eine helfende Hand

Die D90 ist mit dem Motiverkennungssystem ausgestattet, das erstmals in den Nikon-Spitzenkameras D3 und D300 zum Einsatz kam. Das System analysiert mithilfe eines 420-Pixel-RGB-Sensors Motiv- und Farbinformationen im Bildfeld und erkennt so schon vor der Aufnahme, was fotografiert werden soll. Anhand der Ergebnisse optimiert die Kamera unmittelbar vor der Aufnahme Fokussierung, Belichtung und Weißabgleich. Die D90 verfügt über eine automatische Gesichtserkennung, die bis zu fünf Gesichter im Bildfeld erkennt und mit deren Hilfe die Autofokussteuerung und die Hauttonwiedergabe optimiert werden. Des Weiteren ist die D90 mit elf Autofokusmessfeldern ausgestattet, die im Zusammenspiel mit der Motiverkennung anhand der Farb- und Helligkeitsinformationen für eine sichere Schärfenachführung im Falle bewegter Motive sorgt.

Nach der Aufnahme stehen Ihnen in der D90 verschiedene Bildbearbeitungsfunktionen zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Bilder schon in der Kamera mühelos verbessern können. Es wurden mehrere neue Bearbeitungsoptionen eingeführt: Mit der Option »Verzeichnungskorrektur« werden Weitwinkelaufnahmen entzerrt, die Option »Ausrichten« korrigiert schiefe Bilder und die Option »Fisheye« erzeugt optische Effekte ähnlich denen eines Fisheye-Objektivs. Zudem stehen zahlreiche Möglichkeiten für die Anzeige und Auswahl der richtigen Aufnahme zur Verfügung, einschließlich Wiedergabe als Bildindex mit 72 Bildern, Anzeige nach Datum und Histogrammanzeige für vergrößerte Bildbereiche.

Einzigartige Movie-Funktion

Die D90 bietet als erste digitale Spiegelreflexkamera der Mittelklasse eine Filmsequenzfunktion (D-Movie), mit der Sie kreative Kurzfilme in HD-Auflösung im Motion-JPEG-Format aufnehmen können. Der Bildsensor der D90 ist weitaus größer als der Sensor eines typischen Camcorders und bietet daher bessere Bildqualität, geringe Tiefenschärfe und höhere Empfindlichkeit bei Aufnahmen mit unzureichendem Umgebungslicht. Durch das große und vielseitige Angebot an NIKKOR-Objektiven, das von Fisheye- über Weitwinkel- bis hin zu Supertele-Objektiven reicht, gewinnen Ihre Filmaufnahmen eine kreative und emotionale Wirkung. Neben der Wiedergabe eines D-Movie auf einem Computer, Fernseher oder HDTV-Bildschirm kann dies mit Ton auch auf dem Monitor der Kamera erfolgen

Foto der Oberseite der Nikon D90

Die D90 ist mit einem Pentaprismensucher ausgestattet, der eine Bildfeldabdeckung von nahezu 96% bietet. In Situationen, in denen der Blick durch den Sucher nicht weiterhilft, drücken Sie einfach auf die Live-View-Taste der D90, und schon steht Ihnen Live-View zur Verfügung. Der 3-Zoll-LCD-Monitor sorgt mit seinen ca. 920.000 Bildpunkten und einem Betrachtungswinkel von 170 Grad für eine klare und deutliche Wiedergabe des Livebilds. Es stehen drei verschiedene Arten des Autofokus mit Kontrasterkennung zur Verfügung: »Porträt-AF«, »Weitwinkel« und »Normal«. Wenn Sie sich bezüglich der richtigen Kameraeinstellungen nicht sicher sind, probieren Sie doch die erweiterten Aufnahmeoptionen wie Aktives D-Lighting und Picture Control aus, mit denen Sie stets schöne und scharfe Bilder erzielen.

Nie wieder verpasste Aufnahmen

Kaum etwas ist ärgerlicher als ein leerer Akku, wenn man gerade das absolute Traumfoto schießen möchte. Nikon hat daher bei der Entwicklung der D90 besonders auf Energieeffizienz geachtet, sodass Sie mit einem vollständig aufgeladenen Kameraakku ungefähr 850 Bilder aufnehmen können. Voraussetzung für eine genaue Belichtung ist ein präzise arbeitender Verschluss. Der elektronisch gesteuerte Verschlussmechanismus der D90 wurde speziell für Funktionsgenauigkeit und eine lange Lebensdauer entwickelt und zu diesem Zweck einem Härtetest mit 100.000 Auslösungen unterzogen. Mit einer Einschaltzeit von beeindruckenden 0,15 Sekunden, einer Auslöseverzögerung von 65 Millisekunden und einer Bildrate von 4,5 Bildern/s sind Sie stets aufnahmebereit und verpassen somit keinen wichtigen Augenblick mehr. Ein Bildindex mit Anzeige von bis zu 72 Bildern, Pictmotion-Diashows mit musikalischer Untermalung, Speichern von Geotags für Bilder bei Verwendung des optionalen GPS-Empfängers, sofortiger Upload zum Onlinedienst »my Picturetown« und HDMI-Kompatibilität – dank all dieser Funktionen sind die Organisation von Bildern und die Weitergabe an andere einfacher als jemals zuvor.

Verfügbarkeit:
Die Nikon D90 ist voraussichtlich ab Ende September 2008 im Handel erhältlich.

Unverbindliche Preisempfehlung:
D90 Kameragehäuse: 969,00 €
D90 Kit mit AF-S DX 18-105mm/3.5-5.6G ED VR: 1.189,00 €
Auch andere Kits werden zur Verfügung stehen.

 
 

Technische Daten D90

Typ

Typ Digitale Spiegelreflexkamera für Wechselobjektive
Objektivanschluss Nikon-F-Bajonett (mit AF-Kupplung und AF-Kontakten)
Bildwinkel entspricht ca. der 1,5-fachen Brennweite bei Kleinbild (Nikon-DX-Format)
Effektive Auflösung
Effektive Auflösung 12,3 Millionen Pixel
Bildsensor
Bildsensor CMOS-Sensor, 23,6x15,8 mm
Gesamtpixelanzahl 12,9 Millionen
Staubreduktionssystem Bildsensor-Reinigung, Referenzbild für Staubentfernung (setzt Capture NX 2 voraus, optional erhältlich)
Datenspeicherung
Bildgrößen (in Pixel) 4.288x2.848 [L], 3.216x2.136 [M], 2.144x1.424 [S]
Dateiformate NEF (RAW); JPEG: JPEG-Baseline-Komprimierung; Qualitätsstufen: „JPEG Fine“ (ca. 1:4), „JPEG; Normal“ (ca. 1:8) und „JPEG Basic“ (ca. 1:16); NEF (RAW) + JPEG: Duales Dateiformat (Aufnahmen werden sowohl im NEF (RAW)-Format als auch im JPEG-Format gespeichert)
Bildoptimierungssystem Picture Control „Standard“, „Neutral“, „Brillant“, „Monochrom“, „Porträt“ und „Landschaft“; bis zu 9 benutzerdefinierte Picture-Control-Konfigurationen
Speichermedien SD-Speicherkarten, SDHC-kompatibel
Dateisystem DCF 2.0 (Design Rule for Camera File System), DPOF (Digital Print Order Format), Exif 2.21 (Exchangeable Image File Format for Digital Still Cameras), PictBridge
Sucher
Sucher Spiegelreflex-Pentaprismensucher
Bildfeldabdeckung ca. 96% (vertikal und horizontal)
Sucherbildvergrößerung ca. 0,94-fach (bei 50-mm-Objektiv mit Lichtstärke 1:1,4, Fokuseinstellung auf unendlich und -1,0 dpt)
Lage der Austrittspupille 19,5 mm (-1 dpt)
Dioptrieneinstellung -2 bis +1 dpt
Einstellscheibe BriteView-Einstellscheibe B (Mark II) mit Markierung des AF-Messfeldbereichs und einblendbaren Gitterlinien
Spiegel Schnellrücklauf-Schwingspiegel
Abblendtaste Die Abblendtaste schließt die Blende bis zur eingestellten Blendenstufe (Tiefenschärfekontrolle). Bei Zeitautomatik (A) oder manueller Belichtungssteuerung (M) wird die Blende manuell vom Benutzer vorgegeben, bei den anderen Arten der Belichtungssteuerungen von der Kamera eingestellt.
Blende Elektronisch gesteuerte Springblende
Objektiv
Geeignete Objektive DX-AF-NIKKORE: Es werden alle Kamerafunktionen unterstützt. G- und D-AF-NIKKORE: Es werden alle Kamerafunktionen unterstützt (beim PC Micro-NIKKOR bestehen Einschränkungen). IX-NIKKORE werden nicht unterstützt. Andere AF-NIKKORE: Es werden alle Kamerafunktionen mit Ausnahme der 3D-Color-Matrixmessung II unterstützt. Objektive für die F3AF werden nicht unterstützt. AI-P-NIKKOR: Es werden alle Kamerafunktionen mit Ausnahme des Autofokus und der 3D-Color-Matrixmessung II unterstützt. Objektive ohne CPU: Der Autofokus wird nicht unterstützt. Andere Objektivtypen können mit manueller Belichtungssteuerung (M) verwendet werden, das Belichtungsmesssystem der Kamera ist jedoch deaktiviert. Die elektronische Einstellhilfe kann mit Objektiven ab einer Mindestlichtstärke von 1:5,6 verwendet werden.
Verschluss
Typ Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss
Verschlusszeiten 1/4.000 s bis 30 s (Schrittweite: 1/3 oder 1/2 LW), Langzeitbelichtung (Bulb)
Blitzsynchronzeit X=1/200 s; synchron mit Verschluss ab 1/200 s oder länger.
Auslösepriorität
Aufnahmebetriebsarten Einzelbild, langsame Serienaufnahme, schnelle Serienaufnahme, Selbstauslöser, Fernauslöser, Fernauslöser mit Vorlaufzeit
Bildrate „Serienaufnahme schnell“ bis zu 4,5 Bilder/s; „Serienaufnahme langsam“: 1 bis 4 Bilder/s
Selbstauslöser Vorlaufzeit von 2, 5, 10 oder 20 s wählbar
Belichtung
Belichtungsmessung TTL-Messung mit 420-Pixel-RGB-Sensor
Messsystem Matrixmessung: 3D-Color-Matrixmessung II (Objektive vom Typ G und D); Color-Matrixmessung II (andere Objektive mit CPU); Mittenbetonte Messung: Messschwerpunkt mit Gewichtung von 75% auf mittlerem Messfeld, Durchmesser 6, 8 oder 10 mm; Spotmessung: im Zentrum des ausgewählten Fokusmessfelds (Messfeld-Durchmesser: 3,5 mm; entspricht einer Bildfelddeckung von ca. 2%)
Messbereich (bezogen auf ISO 100, eine Objektivlichtstärke von 1:1,4 und eine Umgebungstemperatur von 20 °C) Matrixmessung oder mittenbetonte Messung: 0 bis 20 LW; Spotmessung: 0 bis 20 LW
Blendensteuerung Prozessor
Aufnahmebetriebsarten Automatik, Automatik (Blitz aus), Erweiterte Motivprogramme (Porträt, Landschaft, Sport, Nahaufnahme, Nachtporträt), Programmautomatik (P) mit Programmverschiebung, Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A) und manuelle Belichtungssteuerung (M)
Belichtungskorrektur -5 bis +5 LW, Schrittweite: 1/3 oder ? LW
Belichtungsreihen 2 oder 3 Bilder, Schrittweite: 1/3, 1/2, 2/3, 1 oder 2 LW
Messwertspeicher Speichern der gemessenen Belichtung durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste
ISO-Empfindlichkeit (Recommended Exposure Index) ISO 200 bis 3.200 in Schritten von 1/3 LW mit Einstellungen auf ca. 0,3, 0,5, 0,7 oder 1 LW (entspricht ISO 100) unter ISO 200 oder auf ca. 0,3, 0,5, 0,7 oder 1 LW (entspricht ISO 6.400) über ISO 3.200 möglich; Empfindlichkeitsautomatik einstellbar
Active D-Lighting »Automatisch«, »Extrastark«, »Verstärkt«, »Normal«, »Moderat« oder »Aus«
Active-D-Lighting-Belichtungsreihe 2 Bilder
Schärfeeinstellung
Autofokus Autofokusmodul Nikon Multi-CAM 1000 mit TTL-Phasenerkennung, 11 Fokusmessfeldern (einschließlich eines Kreuzsensors), AF-Hilfslicht (Reichweite ca. 0,5 bis 3 m)
Messbereich -1 bis + 19 LW (bezogen auf ISO 100 und eine Umgebungstemperatur von 20 °C)
Objektiv-Servosteuerung Autofokus: Einzelautofokus (AF-S), kontinuierlicher Autofokus (ÀF-C), automatische Aktivierung der prädiktiven Schärfenachführung bei bewegten Motiven (AF-A); Manuell (M): mit elektronischer Einstellhilfe
Fokusmessfeld 11 Messfelder, mit Messfeldvorwahl
AF-Messfeldsteuerung Einzelfeldmessung, dynamische Messfeldsteuerung, automatische Messfeldgruppierung, 3D-Tracking (11 Messfelder)
Messwertspeicher Speichern der Entfernung durch Drücken des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt (nur Einzelautofokus) oder der AE-L/AF-L-Taste
Blitz
Integriertes Blitzgerät Automatik, Porträt, Nahaufnahme, Nachtporträt: Blitzautomatik (Blitzgerät klappt bei Bedarf automatisch auf); P, S, A, M: Blitzgerät muss bei Bedarf manuell aufgeklappt werden (Blitztaste).
Leitzahl (m, bei 20 °C) Bei ISO 200: ca. 17 (volle Leistung im manuellen Modus: 18); • Bei ISO 100: ca. 12 (volle Leistung im manuellen Modus: 13)
Blitzsteuerung TTL: i-TTL-Aufhellblitz und Standard-i-TTL-Blitzautomatik für digitale Spiegelreflexkameras; Blitzsteuerung mit 420-Pixel-RGB-Sensor (steht für das integrierte Blitzgerät und für die externen Blitzgeräte SB-900, SB-800, SB-600 und SB-400 zur Verfügung); AA-Blitzautomatik: Mit SB-900, SB-800; setzt ein Objektiv mit CPU voraus; Automatik (ohne TTL): Mit SB-900, SB-800, SB-28, SB-27 oder SB-22s; Manuell mit Distanzvorgabe: Mit SB-900, SB-800
Blitzeinstellungen Synchronisation auf den ersten Verschlussvorhang, Langzeitsynchronisation, Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Langzeitsynchronisation mit Reduzierung des Rote-Augen-Effekts
Blitzbelichtungskorrektur -3 bis +1 LW, Schrittweite: 1/3 oder ? LW
Blitzbelichtungsreihen 2 oder 3 Bilder, Schrittweite: 1/3, 1/2, 2/3, 1 oder 2 LW
Blitzbereitschaftsanzeige Leuchtet konstant, sobald das integrierte Blitzgerät oder ein angeschlossenes SB-900, SB-800, SB-600, SB-400, SB-80DX, SB-28DX oder SB-50DX vollständig aufgeladen ist; blinkt 3 Sekunden lang nach einer Blitzauslösung mit voller Leistung bei i-TTL-Blitzsteuerung und AA-Blitzautomatik
Zubehörschuh Standard-ISO 518-Normschuh, mit Sicherungspassloch
Nikon Creative Lighting System (CLS) Advanced Wireless Lighting wird durch das integrierte Blitzgerät und die externen Blitzgeräte SB-900, SB-800 oder SU-800 im Master-Steuerungsbetrieb und vom SB-900, SB-800, SB-600 und SB-R200 im Slave-Betrieb unterstützt. Automatische FP-Kurzzeitsynchronisation und Einstelllicht mit allen CLS-kompatiblen Blitzgeräten mit Ausnahme des SB-400, Farbtemperatur-Übertragung und Blitzbelichtungs-Messwertspeicher mit allen CLS-kompatiblen Blitzgeräten
Weißabgleich
Weißabgleich Automatik (TTL-Weißabgleich mit Bildsensor und 420-Pixel-RGB-Sensor); 12 Weißabgleichseinstellungen mit Feinabstimmung; Farbtemperatur wählbar; Weißabgleichs-Messwertspeicher
Weißabgleichsreihe 2 oder 3 Bilder, Schrittweite: 1, 2 oder 3
Live-View
AF-Betriebsarten Porträt-AF, Weitwinkel, Normal
Schärfeeinstellung Autofokus mit Kontrasterkennung an beliebiger Position im Bildfeld (bei Porträt-AF wählt die Kamera das Fokusmessfeld automatisch aus)
Filmsequenz
Bildgrößen (in Pixel) 1.280x720/24 Bilder/s, 640x424/24 Bilder/s, 320x216/24 Bilder/s
Dateiformat AVI
Komprimierung Motion-JPEG, Tonspur in Mono
Monitor
Monitor Niedertemperatur-Polysilizium-TFT-LCD-Display mit ca. 920.000 Bildpunkten (VGA), einer Bilddiagonalen von 3 Zoll, großem Betrachtungswinkel von 170°, ca. 100% Bildfeldabdeckung und Helligkeitsregelung
Wiedergabe
Anzeigefunktion Einzelbildwiedergabe, Bildindex (4, 9, 72 Bilder oder Anzeige nach Datum), Ausschnittvergrößerung, Wiedergabe einer Filmsequenz, Pictmotion, Diashow, Histogramm, Spitzlichter, automatische Bildorientierung, Bildkommentar (bis zu 36 Zeichen)
Digitale Schnittstelle
USB Hi-Speed-USB
Audio-/Videoausgang NTSC oder PAL wählbar, gleichzeitige Wiedergabe über den Audio-/Videoausgang auf einem Fernseher und dem Kameramonitor
HDMI-Ausgang HDMI-Anschluss Typ C, der Monitor der Kamera schaltet sich automatisch aus, wenn ein HDMI-Kabel angeschlossen wird
Optionales Zubehör Kabelfernauslöser MC-DC2; • GPS-Empfänger GP-1
Unterstützte Sprachen
Unterstützte Sprachen Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Norwegisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch
Stromversorgung
Akku ein Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL3e
Multifunktionshandgriff Multifunktionshandgriff MB-D80 (optionales Zubehör) mit einem oder zwei Lithium-Ionen-Akkus vom Typ EN-EL3e bzw. sechs Mignon-Batterien oder -Akkus der Größe AA (R6) vom Typ Alkaline, Nickel-Metallhydrid, Lithium oder Nickel-Mangan (bei Verwendung von Mignon-Batterien/-Akkus ist der Batteriehalter MS-D200 erforderlich)
Netzadapter optionaler Netzadapter EH-5a
Stativgewinde
Stativgewinde 1/4-Zoll-Gewinde (ISO 1222)
Abmessungen und Gewicht
Abmessungen (HxBxT) ca. 103x132x77 mm
Gewicht ca. 620 g (ohne Akku, Speicherkarte, Gehäusedeckel und Monitorabdeckung)
Betriebsbedingungen
Umgebungstemperatur 0 bis 40 °C
Luftfeuchtigkeit unter 85% (nicht kondensierend)
Zubehör
Mitgeliefertes Zubehör (der Lieferumfang kann je nach Auslieferungsland unterschiedlich ausfallen) Lithium-Ionen-Akku EN-EL3e, Schnellladegerät MH-18a, Okularabdeckung DK-5, Gummi-Augenmuschel DK-21, USB-Kabel UC-E4, Audio-/Videokabel EG-D2, Trageriemen AN-DC1, Monitorabdeckung BM-10, Gehäusedeckel, Abdeckung für Zubehörschuh BS-1, Software-Suite (auf CD)

 

Nachtrag (27.8.2008; 7:30 Uhr):

Hier ein paar Links zu weiteren Informationsquellen:

Nikon D90 Microsite
Beispielfilme
Beispielfotos
Verkaufshilfe (PDF englisch, 2 Seiten)
Produktbroschüre (PDF englisch, 16 Seiten)
 

Beispielfotos

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 07:09

Sieht man sich die

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 10:28

Sieht man sich die Beispielbilder der D90 im Vergleich zu den gestern präsentierten Beispielbildern der 50D an, kam man ruhigen Gewissens sagen:
Canon aoll die 50D vom Produktionsband direkt zum Sondermüll fahren ohne Umwege über den Handel :-)

Gast schrieb: Sieht man

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 11:23
Gast schrieb:

Sieht man sich die Beispielbilder der D90 im Vergleich zu den gestern präsentierten Beispielbildern der 50D an, kam man ruhigen Gewissens sagen:
Canon aoll die 50D vom Produktionsband direkt zum Sondermüll fahren ohne Umwege über den Handel :-)

Ich kann den Bildern nichts besonderes abgewinnen. Gleich das erste Foto (Mädchen im Auto) könnte auch aus jeder billigen Kompakten stammen. Ich frage mich ernsthaft - und da macht kein Hersteller eine Ausnahme - warum die Beispielfotos immer nur Schrott sind.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 13:52
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Sieht man sich die Beispielbilder der D90 im Vergleich zu den gestern präsentierten Beispielbildern der 50D an, kam man ruhigen Gewissens sagen:
Canon aoll die 50D vom Produktionsband direkt zum Sondermüll fahren ohne Umwege über den Handel :-)

Ich kann den Bildern nichts besonderes abgewinnen. Gleich das erste Foto (Mädchen im Auto) könnte auch aus jeder billigen Kompakten stammen. Ich frage mich ernsthaft - und da macht kein Hersteller eine Ausnahme - warum die Beispielfotos immer nur Schrott sind.

Stimmt, nur das man bei einer billigen Kompakten nicht sagen könnte ob es ein Mädchen oder Mann ist :-) Außerdem würde das Fahrzeuginnere (die Schatten/Tiefen) bei ISO 400 wie ein Sternenhimmel rauschen.

Aber zumindest das letztere schafft ja jetzt die 50D auch problemlos, dank ihrer 15 MPix ... :-)

Pixelwahn

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 03. September 2008 - 19:48

15 Mpix ?? Na und ?? Eine 40D 10Mpix oder D300 ist dennoch einer Sony mit 14 Mpix überlegen. Aber ich laß Dich in dem Glauben das 15 Mpix automatisch besser sind.
Der Photograf macht das Bild, denk mal darüber nach.

Gast schrieb: 15 Mpix ??

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Mai 2009 - 23:57
Gast schrieb:

15 Mpix ?? Na und ?? Eine 40D 10Mpix oder D300 ist dennoch einer Sony mit 14 Mpix überlegen. Aber ich laß Dich in dem Glauben das 15 Mpix automatisch besser sind.
Der Photograf macht das Bild, denk mal darüber nach.

Autsch tut das weh... erst lesen dann schreiben! Genau was du jetzt sagst wurde mit der vorangegangenen Aussage auch gesagt...

Nikon klont ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 07:16

immer mehr Canon. CMOS-Sensor (wie das noch vor kurzem bei Nikon?), Gesichtserkennung (schluck) und weiteres. Ach ja, Videofunktion als Erstanbieter bei DSLR. Die nächsten Nikons haben bestimmt noch eine Handyfunktionen. Ein Spielzeug halt.

Spielzeug!?!

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Mittwoch, 27. August 2008 - 07:46
Gast schrieb:

immer mehr Canon. CMOS-Sensor (wie das noch vor kurzem bei Nikon?), Gesichtserkennung (schluck) und weiteres. Ach ja, Videofunktion als Erstanbieter bei DSLR. Die nächsten Nikons haben bestimmt noch eine Handyfunktionen. Ein Spielzeug halt.

Genau! Echte Fotografenkerle brauchen keine Gesichtserkennung und keine Videofunktion, gell?!?

Mag ja sein, dass diese neuen Funktionen für den Fotografen nicht "lebensnotwendig" sind, aber Spielzeug sind sie auch nicht! So ist eine Videofunktion sehr nützlich, wenn man irgendeinen Bewegungsablauf dokumentieren will (besser jede Mehrfachbelichtung, Intervallaufnahme oder Bildserie). Und die Gesichtserkennung tut nur das, was die meisten Fotografen auch tun würden: nämlich bei Personenaufnahmen gezielt aufs Gesicht bzw. die Augen scharf stellen. Nur eben automatisch. Bei der Gesichtserkennung kann man wirklich von einem Fortschritt reden. Denn hat ein Mehrpunkt-Autofokus bisher immer nur ganz "dumm" auf das Bildteil scharf gestellt das sozusageb als erstes dem AF-Sensor in die Quere gekommen ist (unabhängig davon, ob das ein bildrelevantes Teil ist oder nicht), ist die Gesichtserkennung wirklich in der Lage, eine Person von einem Gegenstand zu unterscheiden und auf die Person scharf zu stellen. Um es noch weiter zu verdeutlichen: Bei einer Szene mit einer Person rechts hinter einem Laternenpfahl (kein ungewöhnliches/seltenes Motiv) hätte der Mehrpunkt-AF auf den Laternenpfahl scharf gestellt, während die Gesichtserkennung schon richtig auf die Person scharf stellt. Die einzigen noch zuverlässigeren Methode zur gezielten Scharfstellung sind die manuelle Scharfstellung oder die Benutzung des Schärfespeichers, aber wenn es automatisch gehen muss, ist die Gesichtserkennung bei Personenaufnahmen definitiv dem Mehrpunkt-AF vorzuziehen! Also nix Spielzeug!

Noch kein FT'ler dabei?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 08:57

Bin gespannt, wann und wie viele Four Thirds Lobhudel-Kommentare nun bei diesem Artikel auftauchen. Die FT-Anhänger sitzen bestimmt schon in den Startlöchern und schreiben sich die Finger wund ;-).

Zur Video-Funktion: wenn's funktioniert sicher sehr praktisch. Insbesondere für AV-Show Produzenten, die ihre Präsentation mit kurzen Videosequenzen anreichern wollen, möglicherweise eine interessante Option. Wird's wahrscheinlich in Zukunft auch mit Stereoton geben.

Sehr positiv finde ich auch das GPS für den Blitzschuh - hoffentlich hat der Konkurrent mit C auch bald so etwas im Programm.

Grüße

Thomas

In Anbetracht der Tatsache, daß...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 11:09

...nur die besten Objektive und damit auf KB-VF gerechneten Objektive bei Nikon DX überzeugen können verstärkt dieses Feature den Wunsch nach kompakteren und leichteren Objektiven.
Nikon hat zwar etwas aus einem CMOS-Sensor gemacht der auch Videos aufzeichenen kann, was bei CMOS im Vergleich zu CCD wesentlich einfacher basierend auf einen für Fotografie ausgelegten Sensor ist, ABER wie auch bei der Fotografie mangelt es am Systemkonzept. Gerade für Videoaufnahmen sind die Objektive zu schwer und zu groß. Während man mit einem ZUIKO Digital 40-150 auf einer mFT-Kamera das locker aus der Hand macht hohlt man sich mit einem Nikkore 70-210 einen Muskelkrampf oder benötigt ein Stativ und das bedeutet so gut wie 0 Mobilität. Dazu kommt noch, dass die 70-210 Objektive alles andere als vergleichbar in der Leistung sind.
Die D700 hat auch einen CMOS, die Signalverarbeitung könnte genauso das tun was eine D90 tun wird. Nikon könnte es gratis anbieten aber dadurch wird der Mangel an Mobilität im System noch deutlicher.
Daß die D90 Video anbietet zeigt nur, dass sich die Anstrengungen von Panasonic und Olympus in der Branche bereits vor Monaten herumgesprochen hat und Nikon eben etwas anbieten muß, weil man selbst in den nächsten 1 bis 2 Jahren kein Micro-System mit Video-Funktion anbieten können wird.

Mobilität ist auf der IFA 2008 der Megatrend. UMTS-Handys verkaufen sich besser als GSM-Handy, die Smartphones werden als mobile Computing-Plattform genutzt. Funktionale Produkte wie das iPhone sind nicht nur wegen dem Namen der Renner. Es ist ein Mini-Computer mit höchsten Grad an Mobilität. Geht wie geschnittenes Brot!

Im Vergleich zu Panasonic's und Olympus's µFT-Kameras werden APS-C-Kameras mit Videofunktion diesbezüglich Ladenhüter bleiben. On-Top kommt dann noch der Mangel an Mobilität für den Fotobetrieb dazu. FT und µFT wird sich in 5 Jahren wie geschnittenes Brot verkaufen! Im Telebereich wird man bei µFT va. aufgrund neuer Linsentechnologie und Berechnung gerademal einen Volumenvorteil von 30% erreichen. Im UWW- und WW-Bereich dominiert µFT aufgrund des geringeren Auflagemaßes. Jemand der Videos aufnehmen wird kann FT-Objektive für den Tele- bis Supertelebereich per Adapter auf einer µFT-Kamera nutzen oder genauso auf einer FT-Kamera mit Video-Funktion. Der Mobilitäts-Vorteil schlägt sich bei µFT bei kurzen Festbrennweiten und Zooms durch dessen kurze Brennweite kleiner als 20mm bzw. 35mm ist.

1 bis 2 Jahre Vorsprung durch Technologie ist im Consumer-Bereich eine Umkehrung der Kräfte auf dem Markt. Im Consumer-Bereich sind das bis zu 4 Produkt-Generationen!

Ach der FT-Jünger ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 13:55

... gibt uns doch noch die Ehre mit seinem Sermon!

Zu "Mobilität ist auf der IFA 2008 der Megatrend." kann ich nur sagen
zeig uns das du mobil bist, oder anders gesagt: Mach die Fliege!

Quasi ein Flug-Mobil anstatt...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 19:27

Auto-Mobil.

Mobilitäts-Mangel und geistige Unbeweglichkeit bei FT-Basher nicht von ungefähr ein Erkennungsmerkmal.

Die alten Griechen hast erwischt, die alten Römer hats erwischt und als Eos (Sonnengott)-Anbeter sollte man aufpaßen ansonsten ist das Euqipement auf eBay nichts mehr wert.

Mal angenommen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 09:18

dass die Videofunktion dieser Spiegelreflexkamera ein echtes feature wäre. Hat sich Nikon dann einfach (mal wieder) nicht getraut, dem Ding auch Stereoton und Mikrofonanschluss zu verpassen?
So bleibts jedenfalls Spielzeug.

Stereo kein Muß

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Mittwoch, 27. August 2008 - 09:38
Gast schrieb:

dass die Videofunktion dieser Spiegelreflexkamera ein echtes feature wäre. Hat sich Nikon dann einfach (mal wieder) nicht getraut, dem Ding auch Stereoton und Mikrofonanschluss zu verpassen?
So bleibts jedenfalls Spielzeug.

Man muss nicht unbedingt Stereo-Ton haben, um irgendetwas zu dokumentieren. Aber vermutlich hat das auch was mit den Einfuhrbestimmungen der EU zu tun. Würde die D90 zu sehr auf Videokamera machen, müsste sie wohl auch wie eine solche besteuert werden...

DingDongDilli schrieb: Man

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 09:47
DingDongDilli schrieb:

Man muss nicht unbedingt Stereo-Ton haben, um irgendetwas zu dokumentieren.

Eben. Zum Dokumentieren reicht z.B. eine einfache Casio-Taschenknipse.
Die allerdings mit Stereoton.
Und so etwas braucht man ja sowieso als Belichtungsmesser zu den kleinen Nikons - sofern man ältere oder manuelle Objektive verwenden will...

Ältere Objektive

Eingetragen von
DingDongDilli
(Ehrengast)
am Mittwoch, 27. August 2008 - 11:05
Gast schrieb:

Und so etwas braucht man ja sowieso als Belichtungsmesser zu den kleinen Nikons - sofern man ältere oder manuelle Objektive verwenden will...

Zumindest kann man bei Nikon (ähnlich wie bei Pentax sowie im Gegensatz zu KM/Sony und Canon) ältere oder manuelle Objektive verwenden! Oder man denke da an die Murkslösungen wie der FD/EF-Adapter von Canon... *schauder*

Zeitautomatik wäre möglich

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Mittwoch, 27. August 2008 - 11:09

Verwenden ohne Belichtungsmesser ist aber mehr als doof. Wo ist das Problem einer funktionierenden Zeitautomatik mit Arbeitsblendenmessung? Das schafft ja z.b. auch Olympus mit über Adapter angeflanschten Nikon-Objektiven (oder Olympus-OM, oder Leica, ...)

OhWeh

Woran man erkennt,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 11:45

daß die Nikon-Fangemeinde doch recht klein ist. Die D90 erkennt bloß fünf Gesichter, ein kleiner Stammtisch halt.

Die immerhin einen Tag ältere Canon 50D erkennt 35 Gesichter, viele Fans also. Oder eine Schulklasse mit allen Lehrern. Das ist professionell.

35 Gesichter auf einem Bild oder Wiedererkennung der Gesichter?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 12:55
Gast schrieb:

daß die Nikon-Fangemeinde doch recht klein ist. Die D90 erkennt bloß fünf Gesichter, ein kleiner Stammtisch halt.

Die immerhin einen Tag ältere Canon 50D erkennt 35 Gesichter, viele Fans also. Oder eine Schulklasse mit allen Lehrern. Das ist professionell.

Daran laß ich Sie mal arbeiten. Denn viele neue Kameras haben 2 Zahlwerte. Einer für Anzahl der Gesichter auf dem Motiv und die andere Zahl sind abgespeicherte Gesichtspattern. Dh. In einer Menschenmenge sucht sich der AF das gewünschte Gesicht, welches als Pattern bereits abgespeichert ist. Hierzu benötigt man mind. 1 Aufnahme der Person.

Und stattdessen von Hand Scharfstellen geht nicht?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 11:38

Man muß erst das Gesichtspattern im Menü auswählen? Wie praktisch!

WAS...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 08:29

was soll denn hier bitte geklont sein...nur weil der sensor nun eine ähnliche technologie verwendet...immerhin gibt es hier zwei neuerungen die bisher sonst noch keiner hat...canon hingegen werändert seit jahren nur noch den sensor und sonst passiert rein gar nichts mehr...

Was hätt' sie denn ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 09:28

... können sollen die D90? Kaffee kochen? Rührei machen? O-Saft pressen?
Ich denke sie ist ein gelungener Nachfolger der D80, soweit ich das als
Canon Benutzer beurteilen kann.

Das Funktionen wie Face Detection den Einzug in eine DSLR finden ist nicht
verwunderlich(und erspart die Frage "Meine kleine Kamera kann sowas, warum
kanns die große Kamera nicht?"), und wenn ich mich nicht irre keineswegs neu,
die Fujifilm FinePix S5 pro konnte das auch schon. Und die Pixel die bei Live
View rausfallen durch einen Prozessor zu jagen und abzuspeichern ist auch
nicht so abgefahren wie es auf den ersten Blick wirkt.

Wer das nicht braucht, muss es nicht benutzen.

CMOS-Sensoren werden bei photoscala.de üblicherweise von einem Geisterfahrer
aus der FT-Ecke auf seitenlangen fehlerhaften Geschwafel verteufelt, sind
aber drauf und dran auch bei wissenschaftlichen Anwendungen CCDs abzulösen.

Von Fehlern Reden aber selber Böcke schießen!!!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 12:49
Gast schrieb:

...CMOS-Sensoren werden bei photoscala.de üblicherweise von einem Geisterfahrer
aus der FT-Ecke auf seitenlangen fehlerhaften Geschwafel verteufelt, sind
aber drauf und dran auch bei wissenschaftlichen Anwendungen CCDs abzulösen.

HAMAMATSU setzt seit Jahren Active Pixel Sensoren für medizinische/wissenschaftliche Anwendungen an. Der Erfinder des CMOS-Active Pixel Sensors hatte wissenschaftliche Ziele und zwar Raumfahrt! Den 3T-CMOS hat die NASA erfunden!
CMOS dringt aus der Wissenschaft in die Fotografie vor nicht umgekehrt. In der Fotografie sind die Limits immer noch diesselbe wie damals als die NASA den ersten 3T-CMOS entwickelt hat.

Ihre Feherdichte ist so hoch da benötigt man keine Seite sondern einen Satz um Sie als Möchte-Gern-Experten zu entlarven.

Anwendungen in der Industrie zB. zur Farbkontrolle in der Produktions- und Qualitätskontrolle-Schritten ist etwas anderes als "wissenschaftliche" Anwendungen. Hier kann man definitiv NICHT auf einen 4T- oder 5T-CMOS zurückgreifen sondern muß mit dem megamäßig verrauschten 3T-CMOS leben. Der Unterschied in der Farbsättigung zwischen einem billigen CCD und einem aufwendig hingebogenen CMOS ist so groß, dass CCD in diesem Bereich immer noch dominant ist.

HAMAMATSU bietet NMOS-Kameras zB. für Histologie an. Hier geht es in bestimmten Bereiche um max. Dynamic Range während das Bild eine Monochrom-Aufnahme ist. Und hier kann man bzgl. für diese wissenschafltichen Untersuchungen und die Daten, welche man damit aufzeichnen will auf einen riesige Dynamic Range zurückgreifen, welcher jedoch im weitem Umfang sehr stark verrauscht ist. Zumindest verrauscht im Sinne für Fotografie alles andere als tauglich.
Exakt das ist der Anspruch des LiveMOS, denn er ist ein Verwandter der 3T-NMOS-Sensoren von HAMAMATSU.
Panasonic und Olympus arbeiten daran und das mit Erfolg immer mehr EV des riesigen Dynamic Range eines NMOS-Sensors für die Fotografie nutzbar zu machen.
HAMAMATSU-Sensoren haben heute einen DR von 16...20EV. Da kann selbst der FFT CCD mit seinen Rekordverdächtigen 14...16EV einpacken.

Dynamikumfang

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 16:40
Gast schrieb:
Gast schrieb:

...CMOS-Sensoren werden bei photoscala.de üblicherweise von einem Geisterfahrer
aus der FT-Ecke auf seitenlangen fehlerhaften Geschwafel verteufelt, sind
aber drauf und dran auch bei wissenschaftlichen Anwendungen CCDs abzulösen.

HAMAMATSU setzt seit Jahren Active Pixel Sensoren für medizinische/wissenschaftliche Anwendungen an. Der Erfinder des CMOS-Active Pixel Sensors hatte wissenschaftliche Ziele und zwar Raumfahrt! Den 3T-CMOS hat die NASA erfunden!
CMOS dringt aus der Wissenschaft in die Fotografie vor nicht umgekehrt. In der Fotografie sind die Limits immer noch diesselbe wie damals als die NASA den ersten 3T-CMOS entwickelt hat.

Ihre Feherdichte ist so hoch da benötigt man keine Seite sondern einen Satz um Sie als Möchte-Gern-Experten zu entlarven.

Anwendungen in der Industrie zB. zur Farbkontrolle in der Produktions- und Qualitätskontrolle-Schritten ist etwas anderes als "wissenschaftliche" Anwendungen. Hier kann man definitiv NICHT auf einen 4T- oder 5T-CMOS zurückgreifen sondern muß mit dem megamäßig verrauschten 3T-CMOS leben. Der Unterschied in der Farbsättigung zwischen einem billigen CCD und einem aufwendig hingebogenen CMOS ist so groß, dass CCD in diesem Bereich immer noch dominant ist.

HAMAMATSU bietet NMOS-Kameras zB. für Histologie an. Hier geht es in bestimmten Bereiche um max. Dynamic Range während das Bild eine Monochrom-Aufnahme ist. Und hier kann man bzgl. für diese wissenschafltichen Untersuchungen und die Daten, welche man damit aufzeichnen will auf einen riesige Dynamic Range zurückgreifen, welcher jedoch im weitem Umfang sehr stark verrauscht ist. Zumindest verrauscht im Sinne für Fotografie alles andere als tauglich.
Exakt das ist der Anspruch des LiveMOS, denn er ist ein Verwandter der 3T-NMOS-Sensoren von HAMAMATSU.
Panasonic und Olympus arbeiten daran und das mit Erfolg immer mehr EV des riesigen Dynamic Range eines NMOS-Sensors für die Fotografie nutzbar zu machen.
HAMAMATSU-Sensoren haben heute einen DR von 16...20EV. Da kann selbst der FFT CCD mit seinen Rekordverdächtigen 14...16EV einpacken.

Die Internetseite Diwalabs.com gibt für die Nikon D700 und für die D3 bei 100 Asa einen Dynamikumfang von 9,7 und 9,5 an. Für die Oly E3 einen von 10,3. Bei 200 und 400 Asa sind die Nikons nur 0,5 bis 0,1 Blenden besser. Die Oly E3 ist bis Asa 800 besser als die D 300.

Scheinbar haben die Oly-Leute gute Arbeit gemacht und dies obwohl der Sensor viel kleiner ist als bei den Nikons.

Blödsinn!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 09:39

CMOS-Sensoren gibt es bei Nikon schon lange: Die D2X hatte über die ganze Zeit einen CMOS-Sensor von Sony verbaut, die übrigens Stepper von Nikon verwendet. Den Vollformat hatte Nikon seit einigen Jahren als Ass im Ärmel, hatte aber aus strategischen Gründen mit der Lancierung bis ein Jahr vor der Olympiade zugewartet. Vollformat ist übrigens auch keine Canon-Erfindung: Kodak war der Erste – und die Contax N hatte zum Beispiel auch einen Vollformat-Sensor.

Abgesehen davon: Die Matrixmessung der Nikons ist seit jeher Canons Belichtungsmessung überlegen, Autofokus ist präziser, die Bedienung ist auch besser – aus meiner Sicht, aber dies bescheinigen mir auch immer wieder Agenturfotografen, die in der letzten Zeit fast alle von Canon zu Nikon zurückgeswitcht sind –, und für das Design der Kameras ist noch ein richtiger Designer aus Norditalien zuständig: Giorgio Giugiaro.

Da kopiert Nikon gar nichts. So etwas kann auch nur behaupten, wer noch nie mit einer Nikon gearbeitet hat. Was ich aber feststelle: Canon-Jünger, die in der letzten Zeit einen regelrechten Hass auf Nikon haben, weil diese Marke die Dreistigkeit hat, Canon die Position als Nr. 1 streitig zu machen. Da kann ich nur einen Tipp geben: Nimm die Kamera und geh fotografieren!

Nikon hat den Vollfomat-

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 11:15
Gast schrieb:

CMOS-Sensoren gibt es bei Nikon schon lange: Die D2X hatte über die ganze Zeit einen CMOS-Sensor von Sony verbaut, die übrigens Stepper von Nikon verwendet. Den Vollformat hatte Nikon seit einigen Jahren als Ass im Ärmel, hatte aber aus strategischen Gründen mit der Lancierung bis ein Jahr vor der Olympiade zugewartet. Vollformat ist übrigens auch keine Canon-Erfindung: Kodak war der Erste – und die Contax N hatte zum Beispiel auch einen Vollformat-Sensor.

Abgesehen davon: Die Matrixmessung der Nikons ist seit jeher Canons Belichtungsmessung überlegen, Autofokus ist präziser, die Bedienung ist auch besser – aus meiner Sicht, aber dies bescheinigen mir auch immer wieder Agenturfotografen, die in der letzten Zeit fast alle von Canon zu Nikon zurückgeswitcht sind –, und für das Design der Kameras ist noch ein richtiger Designer aus Norditalien zuständig: Giorgio Giugiaro.

Da kopiert Nikon gar nichts. So etwas kann auch nur behaupten, wer noch nie mit einer Nikon gearbeitet hat. Was ich aber feststelle: Canon-Jünger, die in der letzten Zeit einen regelrechten Hass auf Nikon haben, weil diese Marke die Dreistigkeit hat, Canon die Position als Nr. 1 streitig zu machen. Da kann ich nur einen Tipp geben: Nimm die Kamera und geh fotografieren!

sensor schon lange, ihn aber aus strategischen Gründen nicht eingesetzt. Was für eine absurde Argumentation. Exakt in diesen Jahren hat Nikon viel an Markanteil verloren. Wenn dem so wäre, wie du behauptest, müsste der Nikon Vorstand von den Aktionären sofort eingeklagt werden. Ist aber nicht so, wie auch der Rest deiner Rechtfertigung den typischen Nikon-Behauptungen entspricht.
Seit ihr Nikonianer mittlerweile so frustriert, dass ihr auf jedes Papp eines Canonisten wie die Rakete hochgeht? Kopfschüttel.

Nöö…

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 13:14

…wie eine Rakete bin ich nicht hochgegangen – im Gegenteil. Aber zum Sensor: Wenn der fertig entwickelt ist, gibt es da immer noch eine Peripherie, die auch funktionieren muss. Produktepalette und Strategien werden Jahre im Voraus festgelegt. Und ansonsten ist es nun wirklich nichts unübliches, wenn man die Lancierung eines Produkts zu einem bestimmten Zeitpunkt festlegt. Passiert in der Autoindustrie die ganze Zeit. Jedenfalls, letztes Jahr war für Nikon in zweierlei Hinsicht ideal: Nikon hatte Jubiläum, und es war das Jahr vor der Olympiade und der Fussball-EM. Und mit der D3 hatte es Nikon genau auf die Sportfotografen abgesehen.

Abschalten!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 11:35

Solange man diese Funktionen abschalten kann und es keine negativen Auswirkungen für die Qualität der Basisfunktionen gibt, stört mich solcher Spielkram nicht.

Endlich ist sie da

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 07:45

ich freu mich!

Gast schrieb: ich freu

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 09:38
Gast schrieb:

ich freu mich!

ehrliche Sichtweise!

Genau das vermisse ich in Foren wie diesem - nicht Besserwisserei sondern wenn schon persönliche Sichtweise, dann auch mal was positives bitte :-))

Für mich sieht das so aus würden die Nikons und Canons dieser Welt endlich am Finetuning angelangt sein. Eine D300 zum Halben Preis mit mehr Featrures (ausser der Serienbildfolge) - eine klare Innovation und absolut kein Spielzeug - ausser in dem Sinne, dass das "Spielen" damit wirklich Spaß machen wird.

Jetzt fehlt mir nur noch die D3x zu meinem persönlichen Glück - dann wäre diese Photokina für mich persönlich >>Der Druchbruch in Sachen Digitalphotographie<<

Gruss jo-1

Eben !

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 08:27
Gast schrieb:

ich freu mich!

Ich auch.
Sind die Alltime-Miesmacher eigentlich die Enkel derer,die damals Programmautomatik und Autofokus an einer Spiegelreflexkamera für Teufelswerk hielten und das Ende der "kreativen Fotografie"(allein der Begriff ist schon Unsinn)herbei beschworen.
LiveView und Movie Funktion werden im DSLR Bereich innerhalb kurzer Zeit Standard sein.

Movie Funktion?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 09:10

Nun denn, man muss halt immer etwas neues einbauen, um den Kunden zu locken.
Schaden kann es ja nicht, höchstens, dass deswegen ein Grund gefunden wird, um
den Preis stabil (hoch) zu halten.

Gruß L.

In Zeiten als man noch Filme ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 09:34

... in die Kamera einlegen musste musste man wieviel Geld ausgeben
um eine Kamera in Händen zu halten die 4,5 Bilder/s belichten konnte?

Sehr schön!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 10:45

…dass das mal hier erwähnt wird! Es ist leider das Übel unserer Zeit, dass sehr viele Menschen das Gefühl für den angemessenen Preis eines Produkts verloren haben. Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Fotografie ist noch nie so günstig gewesen wie heute. Aber man muss ja als Erstes gleich am Preis rummeckern – selbst dann, wenn es ganz vernünftig ist. :-/

bin kein FTler

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 10:20

Wenn ich mich so informiere was Canon und Nikon u Co. so an Neuem bringen, das ist ja Alles ganz nett aber die große Begeisterung kommt da bei mir nicht auf. Bei FT gibt es wenigstens eine Anzahl noch bezahlbarer Objektive mit vergleichsweise hoher Lichtstärke und einer guten Fertigungsqualität. Was bei Canonikpentasams nicht gerade üblich ist.

Nein Mr. FT, Sie sind kein FTler, sie sind der

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 14:31

OberFTler

:-)

Na denn

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 09:26

Andere Objektivtypen können mit manueller Belichtungssteuerung (M) verwendet werden, das Belichtungsmesssystem der Kamera ist jedoch deaktiviert

viel Spass liebe Nikonianer. Lasst Euch auch im fünften Jahr nach der Einführung der D70 ordentlich weiter verklapsen!

AF-S

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 10:54

...ja die haben wir. Es ist Ihnen entgangen, das Nikon den sog. "Stangenantrieb" bzw. den Blendenmitnehmer nur ab der "Semiprof. - Klasse" anbietet. Also ich kann noch mit manuellen AI-Objektiven aus den 70gern fotografieren. Kan man das mit anderen Marken?

Gast schrieb: ...ja die

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 18:26
Gast schrieb:

...ja die haben wir. Es ist Ihnen entgangen, das Nikon den sog. "Stangenantrieb" bzw. den Blendenmitnehmer nur ab der "Semiprof. - Klasse" anbietet. Also ich kann noch mit manuellen AI-Objektiven aus den 70gern fotografieren. Kan man das mit anderen Marken?

Wer lesen kann ist mal wieder klar im Vorteil. Das Stichwort war Belichtungsmessung.
Im übrigen kann man mit Systemen anderer Hersteller, wenn man möchte, sogar mit Vorkriegsobjektiven, Balgengeräten, Mittelformatobjektiven und allem anderen erdenlichen Zubehör fotografieren.
Mit Belichtungsmessung. Selbst mit dem kleinsten und preiswertesten Kameragehäuse.
Ein Blick über den Nikontellerrand lohnt!

Der Vollständigkeit halber…

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 10:57

…könntest Du aber erwähnen, dass sich dieser Punkt auf Objektive ohne CPU bezieht!

Endlich ein Hersteller…

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 10:05

der den Mp – Hype nicht mitmacht.

Bis auf die erwartende D3x, die wahrscheinlich aus strategischen Gründen so „aufgebohrt“ werden muss, hat sich Nikon nicht auf Megapixel – Jagd gemacht, sondern er verbessert kontinuierlich die Bildqualität.

Was die Videofunktion betrifft: So what! - man hat so was dann halt.

Z. B. habe ich bei der D300 die Sensorreinigung abgeschaltet und bis jetzt noch nicht gebraucht. Sollte der Sensor irgendwann die Reinigung brauchen, so schalte ich sie ein. Schön sie zu haben.

So wird es auch mit Videofunktion gehen. Wenn man sie brauchen wird, ist sie vorhanden

viel Spass liebe Nikonianer. Lasst Euch auch im fünften Jahr nac

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 12:25

wie soll ein nicht profi diesen satz verstehen!

D 90

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 12:57

als pressefotograf begrüße ich die d 90. sie gibt mir die möglichkeit nicht nur fotos sondern auch videos zu vermarkten und das sozusagen aus einem gerät.
ich muss nicht mehr meinen schweren camcorder ( canon xm 2 ) mitschleifen, das geht jetzt hoffentlich alles mit der D90.
warten wir mal ab.

ps...weiß jemand ob der batteriegriff der D 80 passt ?

Horst / pb press

Hauptsache man kann meckern

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 12:35

Ich weiß ja nicht warum hier manche Leute sich so aufregen, ist doch schick wenn die Kamera eine Videofunktion hat und wenn es euch nicht passt, dann behaltet es für euch. Warum ist ein zusätzliches Feature negativ?

Wenn alle Menschen so denken würden, gäbe es keine Digitalkameras, kein Autofokus, keine Belichtungsmessung etc pp also liebe Trolle wenn es euch nicht passt kauft euch eine Holga und behaltet eure Gehirnejakulate für euch!

Movie ohne AF??????????

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 13:06

Dass es die Möglichkeit, hochauflösende Videosequenzen aufzunehmen, gibt, finde ich als Hobbyfotograf, der auch gerne ab und zu seine laufenden und spielenden Kleinkinder filmen und keine weitere Tasche mit technischer Ausrüstung mitnehmen will, äußerst interessant. NUR: Diese Kamera hat drei unterschiedliche Formen des Autofokus mit Kontrasterkennung bei Livebildern, aber KEINEN Autofokus bei Filmaufnahmen - dabei wirbt Nikon mit der geringeren Schärfentiefe durch den größeren Sensor bei Filmaufnahmen. Aber was soll ich dann filmen - Vasen, Bäume und andere unbewegte Objekte?

Typisch Nikon ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 16:19

Alles was funktioniert und Sinn macht, wurde nicht selbst erfunden sondern von der Konkurrenz geklaut, alles was selber entwickelt wurde, ist nicht zu Ende gedacht.

Useless Comment!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 17:34

Na klar hat Nikon alles bei der Konkurrenz geklaut. Durch ewige Wiederholung wird diese Behauptung aber auch nicht wahrer. Ist es schon so erdrückend dieser Tage ein Canon-User zu sein? Tsss...

Mit 12 Mpx

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 17:59

halte ich das Ding inzwischen für so überlüssig wie einen Kropf. 16 Mpx hätte ich mir eingehen lassen, aber so? Schade, dass Nikon da jetzt so schön herumtrödelt, wie einst Olympus.

Aber, im Ernst, irgendwie muss man feststellen, bei aller Geneigtheit, den Riesensturm der Begeisterung löst das Teil noch nicht mal mehr bei den "Fanboys" aus. Irgendwie ist da die Musik raus. Sieht alles irgendwie nach Vergangenheit und Patina aus. Von Design würde ich bei dem Ding auch nicht unbedingt sprechen. Halt so DSLR mit immer dem gleichen Formenverhau, damits ausschaut wie eine DSLR. Da hatte zwischenzeitlich Nikon schon mal mehr drauf.

Nix für Ungut.

Wozu sollten es ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 20:42

... 16 MPixel sein? Weil mehr besser ist?

Ist bei ihnen jedes Bild ein Meisterwerk dass in Postergröße
an die Wand muß?

Dazu kann ich nur sagen gehen sie mal in eine Ausstellung bei
der auch mal angegeben ist mit welcher Kamera die Aufnahme gemacht
wurde(Wildlife Photographer of the Year, etc.). Da werden sie
feststellen das der Unterschied zwischen 6, 8, 10 oder mehr
Megapixel bei normalem Betrachtungsabstand kaum erkennbar ist.

Nicht nur,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 16:12

nicht ausschließlich.

Aber, wenn ein gutes Bild dabei ist, und es soll eben Postergröße haben, ja dann. . .

Für Leute, die sich die Bilder nur am Bildschirm anschauen, reichen 4 Mpx auch aus. Wer größer werden will, und vor allem dem Betrachter auch etwas aus der Nahdistanz bieten will an fein struktrurierten Details statt Pixelquark, der muss eben trotz heute möglicher Interpolationsverfahren, schon ein wenig "Pulver" anliefern. 18 Mpx sind für den Fall Minimum. Besser 24 Mpx, dann kann man so richtig fett ohne Klimmzüge große Bilder ausbelichten, die auf allen Distanzen Spaß machen.

Problem ist bloß...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. August 2008 - 10:50

...das mit den 24MPx schonmal Quark ist, denn alle D-SLR bis auf einige Mittelformat-Digitalbacks und frühere Kodak D-SLRs sind fest mit einem LowPass-Filter bestückt. An der Auslegung des LowPass-Filter, dem Objektiv und der Optimierung der Objektive auf den Sensor orientiert sich das Auflösungsvermögen eines D-SLR-Systems und nicht der MPx-Anzahl. Das ist quasi optische Überabtastung.
Ein vernünftig ausgelegter LowPass-Filter teilt die Auflösung in Bildweite und Bildhöhe. Das Pulver, dass eine 5D liefert rührt vom aggressiv ausgelegten LowPass-Filter her. Gerade wenn man Skylines von Innenstädten mit feingemusterten Fassaden und den typischen Dachflächen der ersten Skyscraper ablichtet gibt es bei einer solche Kamera Moire ohne Ende. Da gibt es richtig gelbe und grünliche Farbrastermuster auf den Hausdächern und Moire-Schlieren an Fassaden.
Mit einem De-Moire-Filter der dies komplett herausfiltert werden die Details auf das Niveau einer 5MPx-Kamera reduziert.
Hier und da sieht man an einer Dachantenne noch ein Detail, welches überlebt hat. Aber auch nur weil ein solches Detail keine Artefakte provoziert und vom De-Moire-Filter nicht radiert wird.

Mit einem System welches optisch perfekt abgestimmt ist und 5MPx hat kann man bei Motiven mit kritischen Texturen eine 20MPx-Kamera definitiv zeigen was Stabilität der Aufnahmeergebnisse bedeutet und va. was homogene Bildschärfe auf kompletter Bildfläche bedeutet.
Die spezifische Informationsdichte eines Sensors ist unabhängig von der Sensorgröße. Die Informationsdichte eines Systems wird jedoch durch Beugung und andere physikalische Gegebenheiten limitiert.
FT erreicht bei der kritischen Grenze von 6µm Raster durch den LowPass-Filter eine Auflösung von 20MPx. Da FT ein optisch optimiertes System darstellt liegt es nur noch daran bei reduzierten Pixelraster das Rauschen zu reduzieren. Ansonsten steht FT nicht im Wege mit einem 20MPx-Sensor stabile Ergebnisse zu liefern.

APS-C ist wegen geringerer Optimierungsmöglichkeit eingeschränkt. APS-C-Systeme werden bei 12...14MPx noch stabile Ergebnisse liefern.
KB-VF ist je nach Hersteller und Sensor jenseits von 10MPx oder 12MPx wegen dem geringeren Optimierungsgrad von Objektiv auf Sensor instabil.

Es genügt nicht nur bei x% der auf einem Motiv sichtbaren Texturen und Details gut zu sein sondern das gesamte Motiv muß 100% sitzen. Hier sitzt bei KB-VF heute schon weniger als bei einer guten APS-C-Kamera.
Alles steht und fällt mit der Güte des optischen Pfades und den optischen Pfad mit der höchsten Güte haben heute FT-Systeme.

Was bedeutet nun, dass mit abnehmender MPx-Auflösung des Sensors die spezifische Informationsdichte zunimmt?
Es geht hier um die Skalierbarkeit der Aufnahmen. Der Skalierungfaktor den man mit den Aufnahmen einer 4MPx-Kamera erzielen kann ist größer als bei einer 12MPx-Kamera. Absolut ist natürlich die Informationsdichte des Sensors mit der höhere MPx-Auflösung höher. Da jedoch die Kamera mit 4MPx eigentlich das bessere Bildmaterial liefert kann man damit höhere Skalierungsfaktoren erzielen.
Dies gilt natürlich heute nur für den optimalen Arbeitspunkt des Sensor und damit um einen fairen Vergleich anzubieten beim optimalen ISO-Werte eines Systems.
Bei höheren ISO-Werte spielt zunehmend das Rauschverhalten des Sensors eine Rolle. Während man jedoch FT-Sensoren hier optimieren kann werden APS-C- und KB-VF-Sensoren noch in 10 Jahren kein System mit optimierten optischen Pfad darstellen können.
Schon heute liefern FT-Kameras beim optimalen ISO-Wert, idR. ISO100, das bessere Bildmaterial.

Es muß jedes Motiv zu 100% sitzen und hier muß eine 100% homogene Detaildurchzeichnung auf gesamter Bildfläche und Tonwertumfang angeboten werden.
Digitales Mittelformat bietet dies heute bereits im Sinne einer Referenz an, denn hier ergibt sich genauso wie bei FT durch den vergleichbar größeren Bajonett-Durchmesser, dass man Objektive besser auf den Sensor optimieren kann als das bei den alten langen Auflagemaßen mit relativ kleinen SLR-Bajonett-Durchmesser der Fall ist.
FT wird im Gegesatz zum digitalen Mittelformat zwar nie eine Auflösung von 60+MPx anbieten aber dafür einen ausschlaggebenden Vorteil bei der Mobilität.
Aufgrund der kleineren Linsenflächen bei FT wird man zunehmend erkennen, was der Vorteil von FT sogar gegenüber MF ist. Die höhere Präzision bei identischer Auflösung. Dh. vergleicht man in Zukunft die Aufnahmen einer 16MPx FT-Kamera mit einem 16MPx Digitalback werden die Aufnahmen mit der 16MPx-FT-Kamera über den kompletten Objektivpark stabiler sein als beim 16MPx Digitalback und das obwohl die MF-Objektive ein mehrfaches der FT-Objektive kosten und sogar teilweise MF-Festbrennweiten gegen FT-Zooms antreten.

Die Digitaltechnik gewinnt gegen Analog im Bereich der Printmedien.

Bei der Projektions-Präsentation ist jedoch Diafilm weiterhin ungeschlagen.

wollen sie damit sagen daß nikon patente besitzt,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 30. August 2008 - 10:50

die canon demnächst gefährlich werden könnten?
da kann ich sie beruhigen, denn canons patente laufen noch etliche jahre. der erfolg ist also gesichert

Wo bleibt die Begeisterung? Nun…

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. August 2008 - 21:34

Natürlich löst die D90 auch bei Nikon-Enthusiasten keine grosse Begeisterung aus. Das ist nunmal dem Umstand geschuldet, dass D3, D700 und D300 die faszinierenderen Modelle im Line-up sind. Die D90 ist ein Brot-und-Butter-Modell; der Passat Variant unter den DSLR sozusagen. Das ist übrigens auch die EOS 50D, die auch nicht so begeistert aufgenommen wurde, wie manche Canon DSLR auch schon. Solche Kameras werden von Leuten gekauft, die einen Kompromiss aus Preis und Leistungsangebot suchen. Enthusiasten hingegen suchen nicht den Kompromiss.

Im Übrigen stellt sich doch langsam auch eine Sättigung ein. Die Menschen, die in den letzten zwei Jahren eine DSLR gekauft haben, werden mit ihrer Kamera auch die nächsten zwei bis drei Jahre fotografieren. Prognosen der Marktforschungsinstitute gehen in diese Richtung, und selbst die Hersteller erwarten einen sogar deutlichen Rückgang der DSLR-Verkäufe. Das ist auch der Grund, weshalb der Markt noch einmal gepusht wird. Das ist aber auch der Grund, weshalb Nikon an einer digitalen RF arbeitet und das FT-Konsortium Micro-Four-Thirds lanciert hat.

Gerade die nächsten Jahre werden interessant. Weil sich die Hersteller aufgrund zurückhaltender Konsumentenstimmung um das nötige Finetuning ihrer Kameras kümmern müssen, weil sie echte Entwicklungsschritte bei den Sensoren erreichen müssen, um die Kunden zu einem Neukauf zu bewegen, weil sie Zeit haben, sich wieder vermehrt der Peripherie – Objektive, Blitze etc. – zuzuwenden, und weil ein gesättigter Markt oft auch einen neuen, unbeackerten Markt nach sich zieht, womit ich wieder auf das Segment zwischen DSLR und Kompakte zu sprechen komme.

Und zum Schluss dies: Ich bin sehr froh, dass Nikon bei den Spiegelreflexen den Megapixelwahn nicht mitmacht, und bei der D90 auf einen sehr guten und bewährten Sensor setzt. Canons Vorpreschen mit 15 MP kann auch nach hinten losgehen in einer Zeit, in der die Kunden sich langsam auch für Pixelgrösse bzw. -dichte oder Dynamikumfang und nicht nur für die Megapixelzahl interessieren: Weil sie mit ihren eigenen Augen sehen, dass mehr Megapixel nicht bessere Bilder, im Gegenteil sogar Qualitätseinbussen nach sich ziehen.

Gruss, M.

Wenn im

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Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 07:35

Spätherbst die 24 Mpx-Kamera raus kommt, werden all diese schönen Sprüche vom "Megapixelwahn" plumpe Makulatur. Das ist nur das Geheule derer, die sich nicht beherrschen konnten und sich für viel Geld eine Kamera als den letzten technologische Schrei gekauft haben und jetzt feststellen zu müssen, dass sie schon wieder in der technologischen Abseitsfalle stehen. Sicher braucht nicht jeder 16 - 18 Mpx für die meisten Aufnahmen. Wenn man aber Skalierungsreserven haben will oder braucht, ist das die Grenze nach unten. In sofern sind solche Modelle wie die D90 keine weiterführende Offerte und der nahe Verfall schon jetzt ablesbar.

Der Megapixelwahn

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 07:50

fängt nicht erst bei 12 oder 15MP an.

Entwicklung Nikon digitale RF

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Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 13:59

Bitte um kurze Aufklärung: Was heißt: Nikon arbeitet an einer digitalen RF?

Gast schrieb: Bitte um

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 17:35
Gast schrieb:

Bitte um kurze Aufklärung: Was heißt: Nikon arbeitet an einer digitalen RF?

Etwa dasselbe wie: Volkswagen arbeitet an einer Raumfähre

Digitale Range-Finder-Kamera

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 18:18
Gast schrieb:

Bitte um kurze Aufklärung: Was heißt: Nikon arbeitet an einer digitalen RF?

Eine Digitale Range-Finder-Kamera ist zB. die Leica M8.
Es kann allerdings auch ein Micro Four Thirds Clone sein und damit würde man einen elektronischen Sucher anstatt des technisch aufwendigen und von den Einsatzmöglichkeiten eingeschränkten Meß-Sucher anbieten. LiveView-fähige Sensoren machen das möglich. Die Leica M8 hat einen FFT CCD, welcher nicht LiveView-tauglich ist.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 19:07
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Bitte um kurze Aufklärung: Was heißt: Nikon arbeitet an einer digitalen RF?

Eine Digitale Range-Finder-Kamera ist zB. die Leica M8.

Bis dahin war es richtig. Die Leica M8 ist zur Zeit die einzige Messsucher- (rangefinder-) Kamera auf dem Markt.
Messsucher bedeutet, dass ein optischer Sucher einer Kamera mit einer Scharfeinstellhilfe ausgestattet ist, die mit der Entfernungseinstellung des Objektivs gekoppelt ist. Dieser Entfernungsmesser ist meist als Schnittbildentfernungsmesser oder Mischbildentfernungsmesser) ausgeführt (s. Wikipedia).

Ein elektronischer Sucher hat nichts mit einem Messsucher zu tun.
Folglich kann es auch keine Messsucherkamera mit elektronischem Sucher geben.

Gast schrieb: Messsucher

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 22:54
Gast schrieb:

Messsucher bedeutet, dass ein optischer Sucher einer Kamera mit einer Scharfeinstellhilfe ausgestattet ist, die mit der Entfernungseinstellung des Objektivs gekoppelt ist. Dieser Entfernungsmesser ist meist als Schnittbildentfernungsmesser oder Mischbildentfernungsmesser) ausgeführt (s. Wikipedia).

Ein elektronischer Sucher hat nichts mit einem Messsucher zu tun.
Folglich kann es auch keine Messsucherkamera mit elektronischem Sucher geben.

Im Gegenteil wird es sogar langsam zur Unsitte, die Frage nach einer optischen Schärfekontrolle mit Hinweisen auf Autofokus oder elektronische Fokusbestätigung abzutun.
Nur ganz wenige Spiegelreflexkameras können bislang überhaupt wenigstens mit einer Mattscheibe nachgerüstet werden, die eine optische Schärfekontrolle ermöglicht.
Was bislang über die neuen fourthirds-Kameras bekannt ist lässt auf eine neue Runde Kompaktdigiknipsen herkömmlicher Bauart schliessen, an denen man lediglich das Objektiv wechseln kann.

Wie ein Meßsucher umgesetzt wird....

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. August 2008 - 10:23

...hängt von den Eigenschaften des Aufnahme-Mediums ab. Der Film tastete das Bild nicht ab bevor die Aufnahme gemacht wurde. Einzige technische Lösung für eine Meßsucher-Kamera der optische Meßsucher. Wenn heute der Meßsucher schlichtweg ein Thru-The-Lens-Sucher ist, dann hat sich die technische Lösung den Möglichkeiten des Aufnahme-Mediums angepaßt.
Wenn man meint, dass man das dann nicht mehr als Meß-Sucher-Kamera bezeichnen darf, dann ist das eine andere Sache. In der Elektronik ist jedoch meist das was es darstellt das ausschlaggebende und nicht das was die meisten sowieso nicht verstehen wie es funktioniert. Sieht der elektronische Sucher so aus wie ein Meßsucher nur eben mit weniger Fleisch um den Hilfsrahmen oder eben wie das Sucherbild einer SLR oder jeder anderen Kompakt-Kamera wird man diese Kamera sicherlich nicht Sucher-Kamera mit Lupenfunktion nennen.
Wenn Nikon den Meßsucher hybrid ausführen würde benötigt man dazu einen 2-ten Sensor.

Alles was in Zukunft als RF-Kamera kommt wird TTL messen.

RF

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. August 2008 - 22:59

ist sicher in erster Linie ein Messsuchersystem über ein optisches System. Die Messfunktion kann aber gleichwohl - nicht wie bei der M8 - elektronisch eingespiegelt werden. Zusammen mit Autofokusfunktionen und anderen Informationen. Das dürfte sogar deutlich "einfacher" zu machen sein, als ein mechanisch gesteuertes System. Der optische Sucher hat den Vorteil, dass er über die eigentlich Bildausschnittmarke noch ein wenig "Fleisch" drum rum herzeigt. Hat aber deutliche Nachteile bei engeren Bildwinkeln, also im Telebereich, weil der Bildausschnitt kleiner und damit schlechter beurteilbar wird und ist definitiv durch die Parallaxenverschiebung im Nahbereich begrenzt. Wobei im Makrobereich man ja dann das Display verwenden kann. Auf jeden Fall kann man mit einem derartigen System ziemlich kompakte Kameras bauen. Etwas ähnliches scheint sich ja, wie bei der Vorstellung von MFT erkennbar geworden ist, auch bei Olympus anzubahnen. Wobei für meine Begriffe die Größe des Sensors nicht so entscheidend ist. Wichtig ist in dem Fall nur, dass die Kameras, im Gegensatz zu DSLRs, bei den Objektiven nicht mit den Kompromissen leben muss, die durch die Alt-/Neuobjektivadaptionen zwangsläufig entstehen. Man kann die Objektivserie ganz definitiv auf den Sensor zuschneiden, wie immer das dann auch aussieht.

Da bin ich dann mal wirklich gespannt, was Nikon seinen Nutzern da anbieten wird.

Bildqualität enttäuschend

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 02. September 2008 - 00:20

Die ersten Testbilder auf den Herstellerseiten fand ich unspektakulär und eher peinlich, umso enttäuschter bin ich jetzt nachdem ich die ersten Testbilder der Nikon d90 und Canon EOS 50d auf Dpreview gesehen habe. Der qualitative Bildeindruck der nikon reisst keinen Reiter vom Pferd. Die Bilder wirken eher Detailschwach, haben etwas zu satte Farben und einen spürbar starken Kontrast.
Die Canon-Bilder sehen zwar von der Farbe und dem Kontrast her natürlicher aus, doch die 15 MP sieht man den Fotos nicht an. Auch hier fehlt den Bildern der Knusper-Knack. Ausserdem meine ich hier und da Artefakte in Details zu sehen, die wahrscheinlich aus einem agressiven Sharpening-Algorythmus resultieren. Soetwas sollte bei Spiegelreflexbildern ein Tabu sein.

http://www.dpreview.com/news/0809/08090101nikond90samplegallery.asp
http://www.dpreview.com/news/0809/08090102canoneos50dsamplegallery.asp

PS: bitte postet jetzt keine FT-Jubelarien, keine SONY- Pentax- Leica-Anpreisungen und blos keine Film-ist-Besser-Gebetspassagen, die hängen mir nämlich zum Hals raus. Ich will mit meinem Kommentar nur bemerken, dass die allerneusten Digitalkameras der Marktführer keine Qualitätssteigerung der Abbildungsleistung mehr bieten. So als gäbe es hier eine gläserne Decke.

Fotokarl

Zustimmung

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Dienstag, 02. September 2008 - 11:41
Gast schrieb:

Ich will mit meinem Kommentar nur bemerken, dass die allerneusten Digitalkameras der Marktführer keine Qualitätssteigerung der Abbildungsleistung mehr bieten. So als gäbe es hier eine gläserne Decke.

Fotokarl

D'accord!

OhWeh